Best-of: Mein Kind ist hochsensibel

Hochsensibilität ist weit verbreitet. Doch nur wenige Familien erkennen und fördern diese Veranlagung.

Während der Ferienzeit publizieren wir Texte, die besonders zu reden gaben. Dieser Beitrag erschien erstmals am 28. März 2019.

Hochsensible Kinder nehmen mehr wahr – und müssen mehr verarbeiten. (Foto: iStock)

«Ich kann heute nicht in die Schule gehen!» Natürlich sind Lukas’ Eltern genervt über die bestimmte Ansage ihres neunjährigen Sohnes an einem normalen Montagmorgen. Andererseits sind sie nicht überrascht: Lukas war schon immer empfindlicher als gleichaltrige Kinder, und unbekannte Situationen überfordern ihn leicht.

Lukas gehört zu den etwa 15–20 Prozent hochsensiblen Menschen unter uns. Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern eine Veranlagung, die einige Gemeinsamkeiten mit Introversion hat. Der Begriff wurde erstmals Mitte der 90er-Jahren von der amerikanischen Psychologin Elaine Aron verwendet.

Erkenntnis statt Selbstzweifel

Hochsensible Menschen nehmen Sinneseindrücke viel intensiver wahr als andere. Was ihnen fehlt, ist eine Art Filter, eine «emotionale Schutzschicht». Hochsensible Menschen brauchen mehr Zeit und Energie, um Geräusche, Stimmungen und Geschehnisse um sie herum zu verarbeiten. Sie sind von Alltagssituationen schneller überfordert und müssen sich daher vor Überreizung schützen. Wenn sie sich dieses Bedürfnis nach Abgrenzung nicht zugestehen oder ihre Mitmenschen kein Verständnis dafür zeigen, so werden sie schnell als reizbar und überempfindlich angesehen – und werten dies in der Folge selbst als persönliche Schwäche.

Da Hochsensibilität keine Krankheit ist, sind viele Ärzte und Psychologen noch zu wenig fürs Thema «sensibilisiert» und es braucht ein gewisses Mass an Glück, um an die richtigen Fachpersonen oder entsprechende Lektüre zu gelangen.

Für viele Hochsensible gibt es ein «Vorher» und ein «Nachher». Dazwischen liegt die Erkenntnis über die eigene hochsensible Veranlagung. In Internetforen schildern viele Betroffene grosse Erleichterung darüber, dass sie nicht allein sind. Eine Leserin schreibt: «Ihr sprecht mir aus der Seele. (…) Endlich machen so viele Dinge Sinn, und ich fühle mich nicht mehr so fehl in dieser Welt.» Oder: «Es ging einfach nicht mehr. Und ich habe mich schon gefragt, was zur Hölle mit mir nicht stimmt. Dann kam dieser Begriff um die Ecke, und ich habe viele Bücher gelesen, und allein die Erkenntnis, dass es dafür einen Namen gibt, war schon unendlich erleichternd.»

Wenn die Schwäche zur Stärke wird

Das «Vorher» von hochsensiblen Menschen ist geprägt von Reizüberflutung, Stress und Selbstzweifeln. Wenn man sich jedoch mit seiner Veranlagung auseinandergesetzt hat und sie als Teil der eigenen Persönlichkeit akzeptieren kann, erkennt man im «Nachher» auch viele positive Seiten, auf die man den Blick lenken sollte: Einfühlungsvermögen, Gewissenhaftigkeit, Kreativität, eine gute Beobachtungsgabe und Intuition.

Kinder wie Lukas brauchen Erwachsene, die ihre hochsensible Veranlagung erkennen und verstehen. Ihre Bezugspersonen müssen sie darin unterstützen, sich abzugrenzen und Nein zu sagen, wenn zu viele Reize das Kind überfordern. Mehr als andere Kinder benötigen sie die Sicherheit, mit all ihren Stärken und Schwächen angenommen zu sein. Sie sollten früh lernen, ihre Bedürfnisse zu erkennen und ernst zu nehmen, damit sie eine gesunde Selbstachtung entwickeln.

Lukas hat Glück: Seine Eltern haben seine Hochsensibilität früh erkannt. So können sie heute besser auf seine Bedürfnisse eingehen, auch wenn das zuweilen mehr Geduld und Toleranz erfordert. Gleichzeitig haben sie gelernt, die Stärken ihres Sohnes zu schätzen und zu fördern, unter anderem seine Empathie, seine Reife und sein Gerechtigkeitsempfinden. Viele Hochsensible entdecken schöpferische Tätigkeiten für sich, aus denen sie Energie gewinnen, wie etwa das Schreiben. Stellvertretend dafür steht die 17-jährige Daisy Gumin, die in sehr ergreifender Weise ihre intensiven Gefühle in Worte fasst.

Die wichtigste Erkenntnis für Lukas’ Eltern?

Vielleicht, dass ein Kind wie ein Samenkorn ist, aus dem eine Blume wächst. Wir haben keinen Einfluss darauf, ob es ein Löwenzahn, eine Sonnenblume oder eine Rose wird. Jede Blume braucht andere Bedingungen, um gut wachsen und gedeihen zu können. Ähnliches gilt für unsere Kinder – wir können ihr Wesen nicht ändern, wohl aber für bestmögliche, individuelle Wachstumsbedingungen sorgen.

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29 Kommentare zu «Best-of: Mein Kind ist hochsensibel»

  • Beat Lohm sagt:

    Frage, haben HSK eine absolute Vertrauensperson, der sie alles anvertrauen, total ehrlich sind und nicht verstehen können, wenn diese Person sie nicht unterstützt? Und haben diese Kinder auch die Gabe, versprochene nicht zu vergessen, auch mit 3 oder Jahren?

  • Muttis Liebling sagt:

    Der 19- jährige Hugo von Hofmannsthal schrieb 1902:

    ‚Heute scheinen zwei Dinge modern zu sein: die Analyse des Lebens und die Flucht aus dem Leben. Gering ist die Freude an Handlung, am Zusammenspiel der äußeren und inneren Lebensmächte. …
    Man treibt Anatomie des eigenen Seelenlebens, oder man träumt. Reflexion oder Phantasie, Spiegelbild oder Traumbild. Modern sind alte Möbel und junge Nervositäten. Modern ist das psychologische Graswachsenhören und das Plätschern in der reinphantastischen Wunderwelt.‘

    Also alles nichts Neues. Selbsternannte Sensibelchen gab es zu allen Zeiten. Es wurde nur eleganter ausgedrückt.

  • Christine sagt:

    Hallo,
    Ich bin Mutter eines dreijährigen Kindes welches hochsensibel ist. Bisher habe ich in dieser Zeit überwiegend schlechte Erfahrungen machen dürfen. Das geht von versteckten Beschwerden seitens der Kita über „anstrengende Situationen“ wenn der kleine mit einer Änderung nicht gleich klar kommt bis hin zu Betreuungsverweigerung bei einer Mutter-Kind-Kur mit der Aussage, sie hätten ja auch noch andere Kinder um die die sich kümmern müssten, da können sie so ein empfindliches Kind nicht gebrauchen.
    Zudem bin ich selbst hochempfindlich, wurde mein Leben lang dazu gezwungen mich anzupassen, mit dem Resultat, dass ich seit meinem 10. Suizid gefährdet bin. Jeder Tag ist ein neuer Kampf dagegen. Meinem Sohn möchte ich dieses ersparen.
    Nur Mal als Denkanstoß für nicht hochsensible.

  • Susanne Schild sagt:

    Danke für Eure Kommentare.
    Jedes Kind kommt als talentiertes Individuum zur Welt. Erziehung und Bildung sind jedoch oft auf einen Durchschnitt ausgerichtet und erfordern eine Nivellierung. Das mag fürs letzte Jahrhundert gepasst haben, aber für unsere zukünftigen Herausforderungen wäre es wichtig, das individuelle Potenzial jedes einzelnen zu erkennen und viel besser zu nutzen. Koryphäen wie Gerald Hüther, Remo Largo und Jesper Juul mahnen uns, uns als Gesellschaft ebenso zu hinterfragen und weiterzuentwickeln wie auch als Persönlichkeiten – einige (psychische) Probleme würden uns dadurch erspart bleiben. Die Akzeptanz von Menschen mit Down-Syndrom, Homosexuellen und Linkshändern sind Beispiele dafür, wie sich die Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten zum Positiven hin gewandelt hat.

  • Markus Burkard sagt:

    Wieso sollten Hochsensible automatisch mehr wahrnehmen? Das ist doch in etwa so absurd, wie wenn ein Normalsensibler die Musikanlage aufdreht und behauptet: Jetzt höre ich mehr. Dass Menschen unterschiedlich sensibel sind, das ist eine biologische Tatsache und das betrifft das ganze Sensorium. Aber einfach plakativ behaupten: hochsensibel = mehr wahrnehmen, ohne das wirklich genauer zu untersuchungen und zu erklären ist genauso unsinnig, wie zu glauben Autisten resp. Asperger seien alle Inselbegabt. Die wenigsten sind es. Die meisten haben einfach nur ein ärgerliches Problem im Leben, das andere nicht haben (dafür ev. andere).

  • Margrith Lenz sagt:

    Ergänzung: ich bin heute sehr dankbar, dass ich mit dieser Begabung unterwegs sein darf.

  • Margrith Lenz sagt:

    Die Methode v. Heartmath ist für Menschen mit hs eine grosse Unterstützung u. Ein Werkzeug, dass Eltern u. Kinder stärkt. Diese Techniken zu kennen u. Im Alltag anzuwenden sind eine enorme Bereicherung!

  • Harald sagt:

    Danke für diesen Beitrag. Ich wünsche jedem Kind, dass es in seiner Eigenheit erkannt und gefördert wird.

    War bei mir nicht der Fall. Meine Wahrnehmung(en) wurden nicht ernst genommen, ich wurde zu „Anpassungszwecken“ in die Norm gedrängt. Mit massiven Auswirkungen auf die Psyche und innerer Entfremdung.

    Wer nicht unterstützt wird, hat einen langen Weg zurück zu sich. Ich finde, dass die heutige „Norm“ sich fragen sollten, ob die Menge (die Norm) wirklich so gesund ist. Aus meiner Perspektive nicht. Viele von euch sind abgestumpft und in eurer dumpfen Welt verletzt ihr fröhlich nichts ahnend euch selbst und andere Menschen. Bis dann die Lebenskrise kommt; in welcher Form auch immer.

    Die Stärke der Natur ist die Vielfalt, inkl. Mensch

  • Stefan Moser sagt:

    Hochsensibel, hochbegabt, hochsportlich, hochintelligent, hochmusikalisch, hochallergisch, hochneurotisch. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin sehr einverstanden damit, dass der Umgang mit Reizen und Entscheidungen gelehrt und das Kind logischerweise auch vor sich selber geschützt werden muss. Darum sind Kinder ja auch Kinder und keine mündigen, kleinwüchsigen Erwachsenen. Aber bitte: Nicht noch mehr Symptome, Entwicklungsdefinitionen und Hyperreaktionen.

    • Erich sagt:

      Ich bin auch dafür, dass man nicht alles als abnormal oder speziell darstellt – ich denke, dieser Artikel soll wach rütteln, um auch aufzuzeigen, dass nicht alle Menschen dem Mainstream-Denken und -Handeln unterstellt werden können. Selber in diese Kategorie hochsensibel gehörend, hatte ich mir die letzten 40 Jahre diese abtrainiert, um in der „harten“ Welt klar zu kommen. Jetzt habe ich einen kleinen Sohn, der dasselbe durchmacht, und ich ertappe mich, wie ich ihn „umerziehen“ möchte…. nun gilt es, nicht wie meine Eltern die davon nichts wussten, mein Sohn richtig zu unterstützen.

      • roland stuber sagt:

        Erich
        DIESE Einstellung finde ich richtig und zielführend. Gut das Sie diese Erkenntnis in Ihrem Leben haben dürfen!!

  • Jana sagt:

    Immer wenn ich solche Artikel lese, überkommt mich das Gefühl, dass wir alle (!) den Begriff ’normal‘ ein wenig ausdehnen sollten. Jedes Kind (und auch jeder Erwachsene) hat doch seine ‚Eigenheiten‘ und das ist schön und normal. Ein wichtiger Schritt beim Erwachsenwerden ist doch, diese kennenzulernen und einen Weg zu finden, wie mit diesen umzugehen ist – eben gerade auch in Situationen, die einem nicht ‚liegen‘. Auch introvertierte Leute müssen ab und an im Alltag vor einer Gruppe etwas sagen, Extrovertierte auch mal die Klappe halten, Ängstliche sich wehren und Choleriker ihre Wut im Griff behalten. Die Schule ist eben auch dazu da, das zu lernen – in einem geschützten Rahmen und mit bedeutend weniger Druck als später im Berufsleben.

  • Astrid sagt:

    Ich finde es ganz normal, dass Menschen (hoch)sensibel sind. Wir alle haben da einzelne Begabungen. Einer kann Melodien gut erkennen und nachspielen, der wird dann halt Musiker, die Bewegungstalente idealerweise Sportler oder Tänzer. Andere Chemiker, Mathematiker, Sprachwissenschaftler etc.
    (Ich persönlich höre sehr gut und habe damit auch manchmal Probleme, dann bekomme ich Migräne)
    Ich bin kein Mensch, der alle in einen Normtopf rühren will, aber ich finde dieses individualistische Hochkochen der Begabungen durch Eltern und Experten trotzdem problematisch. Es stigmatisiert die Kinder in ihrer sozialen Umgebung und schadet ihnen unter Umständen mehr als dass es nützt. Vielleicht wollen sie eigentlich nur „norm sein und können es nicht, weil Eltern sie von Experte zu Experte schicken.

  • Thomas Blaser sagt:

    Das Konzept der sog. „Hochsensibilität“ ist ein wissenschaftlich nicht etabliertes und fundiertes Konzept. Zwar gibt es einzelne Psychologen, die dieses angebliche Phänomen beschreiben und definieren, die Definitionen sind jedoch in der Fachwelt nicht anerkannt oder gar durch Forschung hinreichend belegt.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Ehrlich gesagt ist mir auf diesem Feld der praktische, alltagsrelevante Nutzen und die eigene (sowie diejenige des unmittelbaren Umfeldes!!!) verbesserte Lebensqualität sehr viel wichtiger, als die Frage ob es „wissenschaftlich abgesegnet“ ist. Zumindest in meinem Umfeld, ob nun selbstbetroffen oder einfach als Angehörige, zählt vor allem das.

    • Maike sagt:

      Hochsensibilität ist ein existierendes und kein angebliches psychologisches und neurophysiologisches Phänomen. Betroffene nehmen Sinnesreize viel intensiver wahr. Aber warum das so ist, die Forschung dazu steckt noch in den Kinderschuhen. Nur weil man noch nicht so viel darüber weiss ist es noch lange kein Grund zu behaupten, das soetwas nicht existiert.

    • andere Tina sagt:

      @Blaser: Nur weil etwas wissenschaftlich noch nicht genügend erforscht ist, bedeutet ja nicht, dass es nicht existiert.

  • Esther sagt:

    Ich war immer hochsensibel aber man kannte dieses Wort nicht und man wurde wie die anderen behandelt. Nun gibt es die hyperaktiven, die hypersensiblen, die autisten, und weiss noch mehr. Alle müssen sich anpassen, sont geht es nicht. Ich selbst habe mich wahnsinnig anpassen müssen aber es geht, ich habe ein gutes, aktives Leben geführt. Ich merkte schon dass ich sehr sensibel war (aber nicht „empfindlich“ im Sinne dass man keine Kritik annehmen kann).

    Heute ist es „in“ dass ein Kind von seiner Mutter entweder als hyperaktiv bezeichnet wird, oder hypersensible, oder gar noch „hotes potential“.

    Bitte, nicht übertreiben, das belastet sonst das Kind nur.

  • Peter Sager sagt:

    Auch dies ist eine Folge der vielen Impfungen und Umweltgifte welche wir heute unsere Kinder aussetzen. Es ist eine Hirnschädigung durch zu viele Nano Schwermetall Teile im Hirn.

    • Esther sagt:

      Peter : kennen Sie ein gutes Buch über dieses Thema ?

    • Martin Fuchs sagt:

      Verzapfen Sie doch nicht so einen Bockmist! Meine Fresse – wenn Sie schon so’n Schmarr’n bringen, dann liefern Sie doch auch die Beweise dafür (wissenschaftliche Studien). Vielleicht fangen Sie gleich mal mit Ihrem Super-Begriff der „Nano Schwermetall Teile“ an. Ansonsten behalten Sie Ihre Theorien für sich – die bringen nix.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Und vor der Zeit von Impfungen&industriell verursachten Umweltgiften ist die Mehrheit der Menschen gar nicht so alt geworden als dass sie sich jahrzehntelang mit „Folgen“ herumschlagen musste; ich bin immer wieder mal unsicher welche der vielen Zeitalter ich vorziehen würde, in manchen scheinen mir die Nachteile doch sehr zu überwiegen.

      • maike sagt:

        Brunhild – es ist sicher gut und richtig, das man die Vergangenheit nicht aus den Augen verliert – aber was bringen einem solche Gedankenspiele, welche Zeitalter sie bevorzugen würden ? Sie leben im hier und jetzt und mit diesem Zeitalter müssen sie klarkommen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @maike

        das ging an den Impfkritiker&industrielle Umweltverschmutzung der mir ein bisschen zu sehr nach „früher war es viel besser&gesünder“ geklungen hat.

    • Naa sagt:

      Unser Kind war vor der ersten Impfung Hochsensibel!

    • Hans Meier sagt:

      Interessant. Können Sie Experte uns evtl. darüber aufklären, was Nano Schwermetall Teile sind?
      Ein Wort zum Impfunsinn: Lesen Sie mal ein Geschichtsbuch oder ein Buch über die Entwicklung von Sterblichkeit und Lebenserwartung beim Menschen. Vermutlich leben Sie selbst nur dank der modernen Medizin und Impfungen. Aber es ist möglich, dass Sie wegen der Nano Metall Teile Belastung im Hirn nicht mehr fähig sind, Fakten und Fiktion richtig zu separieren. Schon möglich.

  • Peter Sharing sagt:

    Das Wichtigste für HSPs: lernen, sich rechtzeitig auszuklinken, wenn Überflutung mit Reizen droht, lernen, nein zu sagen, wenn die Clique an Massenveranstaltungen geht, in überfüllte Party-Lokale mit dröhnend aufgedrehten Lautsprechern, in Bierhallen, wo man das eigene Wort nicht versteht … Übrigens, der Klassiker von Elaine Aron heisst schlicht „The Highly Sensitive Person“ und ist nach wie vor in den Buchläden erhältlich.

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