Gopf, Greta, du hast so recht!

«Ihr stehlt die Zukunft eurer Kinder»: Greta Thunberg am WEF. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Das Kind, mittlerweile zehn Monate alt, liebt Avocados. Wenn es eine Avocado sieht, rudert es wie wild mit Armen und Beinen, gibt furchtbar hohe Laute von sich und keine Ruhe, ehe es ein Stück der buttrigen Frucht in seinen Händchen hält.

Der Mann und ich und die ganze Wohnung sind dieser Tage verschmiert mit Avocado. Aus hygienischer Sicht ist das nicht weiter problematisch. Sauber mit Kind ist nicht gleich sauber wie sauber ohne Kind, ansonsten ist immerwährende Unzufriedenheit garantiert. Problematisch ist vielmehr, dass die Avocado bekanntlich der Blutdiamant unter den Früchten ist. Fatal für die Umwelt, fatal für die Bevölkerung in den Anbaugebieten, kurz: des Teufels.

Das Puff, das wir hinterlassen

So fand ich mich letztens, als das Gotti des Kindes zu Besuch war, in einer Diskussion über Konsumgewohnheiten, unsere gemütlich eingerichteten Leben und die Klimakrise wieder. Blickt man auf ein Kind im Allgemeinen oder das eigene im Besonderen, so stellt sich die Frage nach dem ganzen Puff, das wir hier auf der Erde hinterlassen, ja nochmals ganz anders. Die Konsequenzen der Inkonsequenz im Einhalten unseres globalen Ämtliplans zur Schadensbegrenzung – sie kriegen plötzlich Hand und Fuss und ein avocadoverschmiertes Gesicht.


Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg spricht am WEF. Video: SDA, Tamedia

«Wir können eine Krise nicht lösen, wenn wir sie nicht als Krise behandeln», sagte Greta Thunberg (16) in ihrer WEF-Rede, die wir uns an diesem Abend, das Kind war längst eingeschlafen, nochmals gemeinsam anschauten. «Ihr sagt, ihr liebt eure Kinder über alles. Und doch stehlt ihr ihnen die Zukunft, direkt vor ihren Augen.» Gopf, Greta, du hast ja so recht! Bloss: was tun?

Immer dieses schlechte Gewissen

Der Avocado-Boykott, ist er Teil der Lösung? Der Verzicht aufs Fliegen, auf allerlei Wegwerfbares, auf Plastiksäckli und Röhrli und Kaffeebecher und Kaffeebecherdeckel? Faire Kleidung, wiederverwendbare Einkaufstaschen voller Bioprodukte, regional und saisonal und vegan und glutenfrei? In Gedanken beim Bienensterben, beim Waldsterben und beim Lädelisterben? Wenn Fleisch, dann höchstens zwei Mal pro Woche? Fliegen nur, wenns unbedingt sein muss, mit furchtbar schlechtem Gewissen? Gopf, Greta.


Wer ist Greta? Das fragten wir Manager in Davos. Video: Nicolas Fäs, Anja Ruoss

Schuldbewusst dachte ich an unsere geplanten Griechenland-Ferien im Herbst. Noch ein bisschen an die Sonne, bevor der Winter wieder losgeht. Hat sich gerade so gut ergeben. Aber hey, die Flüge haben wir CO2-kompensiert! Gopf, Greta.

Alles nur Lifestyle?

Die Gottifreundin schnaubte jetzt ein bisschen. «Das ist doch eine Frechheit. Diese Illusion, mit Konsum und Verzicht könnten, ja müssten wir, irgendetwas wettmachen, was in Wahrheit an ganz anderer Stelle falsch läuft.»

Kaufen wir uns mit fairem, nachhaltigem Konsum also höchstens ein reines Gewissen, zelebrieren unseren neuen Lifestyle und zeigen dabei mit dem Finger auf jene, die nicht mitmachen wollen – oder nicht mitmachen können? Denn besagter Lifestyle, der ist auch eine Frage des sozioökonomischen Kapitals. Und verkackt wirds gemäss dieser Logik doch ohnehin auf globaler, politischer Ebene, und nicht auf individueller, privater. Der Tropfen auf den heissen Stein und so. Bringt alles nichts. Was bringen würds höchstens, keine Kinder mehr zu haben. Die sind sowas von unökologisch!

Irgendwo müssen wir anfangen

Gopf, Greta! Wie bequem es doch ist, die eigenen Handlungen als im Grossen und Ganzen ja doch unbedeutenden Anteil abzutun, ironisch zu werden, ja zynisch sogar. Aber es reicht gopfertori nicht mehr, unsere alltäglichen Konsumdilemmata zu beschreiben, nur um diese im Anschluss gleich wieder zu relativieren. Wir müssen an die Konsequenzen unserer Handlungen glauben, im Positiven und im Negativen.


«Ich erwarte nicht viel vom WEF»: Greta Thunberg bei der Anreise. Video: SDA, Tamedia

Alle Viere von uns strecken – am besten irgendwo am Strand, war grad so günstig – das zählt nicht mehr. Wir bewegen uns nämlich auf verdammt dünnem Eis. Gopf, Greta, wir wissen es doch eigentlich alle, schon lange.

Höchste Zeit also für eine durch und durch unironische Handlung. Höchste Zeit, dass das Kind bald die erste Demo seines Lebens besucht: Die Klimademo der Klima-Jugendbewegung. Höchste Zeit, die Krise als Krise anzuerkennen. Und die Avocados? Gopf, Greta, ich gehe dem nach, versprochen. Die Avocadofrage ist dabei nur die Spitze des schmelzenden Eisbergs, ich weiss. Aber, gopf, irgendwo müssen wir anfangen. Und zwar jetzt.


Diese Rede machte sie bekannt: Greta Thunberg am Klimagipfel in Polen. Video: Youtube

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251 Kommentare zu «Gopf, Greta, du hast so recht!»

  • Pfeiffer Diana sagt:

    Ich habe mich hinterfragt, wieweit ich bereit bin, für das Klima auf Annehmlichkeiten zu verzichten. Ich recycle, kaufe in der Migros, Coop usw ein und nicht im Bio-Laden, in welchem ich mein eigenes Gefäss für das Müsli mitbringen müsste. Ich versuche Wasser, Strom zu sparen, benutze die ÖV’s. Doch ich muss dazu nicht meine Komfortzone verlassen. Mein Cousin hat dies konsequent gemacht. Er lebt in einer Jurte ohne Strom, fliessend Wasser mit seiner Familie irgendwo in den Bergen. Selbstversorger, Tauschhandel mit Gleichgesinnten. Sorry, aber nur wenn ich müsste. Doch wir alle sollten uns darauf einstellen, dass wir ein gesundes Klima nicht kostenlos bekommen. Wir müssen Abstriche machen. Aber diese Erde ist es doch wert.

  • Marianne sagt:

    Es nützt nichts, wenn wir auf Avocados, Wegwerfbares und Plastik verzichten. Es nützt auch nichts, wenn wir zu Zehntausenden an eine Demo gehen und danach weiterleben wie vorher. Ich glaube, es braucht eine radikale Änderung unseres Lifestyles, die kein Stein mehr auf dem andern lässt. Nur das ist eine Chance, aber dazu ist kaum jemand aus der Wohlstandsgesellschaft bereit. Ich habe den Artikel von Benedikt Loderer von vor etwa drei Jahren nicht vergessen: Bitte lesen Sie ihn auch: https://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/du-sollst-nicht-fliegen/story/27034522

  • dannsen sagt:

    Ich finde es tragisch und traurig zugleich, dass Kinder nun instrumentalisiert werden, um den Klimawandel und den CO2-Schwindel zu rechtfertigen. Ich bin auch der Meinung, wir müssen unserem Planeten Sorge tragen. Allerdings gab es weitaus grössere Temperaturanstiege in verschiedenen Epochen und damals ohne Zutun von CO2 und dergleichen. Wenn wir uns den übergeordneten Klimatrend anschauen, könnte uns in den nächsten 20-30 Jahre eher ein Global Cooling Probleme machen. Man getraut sich gar nicht über den Klimaschwindel zu sprechen, man wird sofort in die Verschwörungstheorien-Schublade geschmissen. Die Klimaabgaben sind nicht mehr als eine versteckte Steuer. Und die demonstrierenden Kids fliegen mit easyjet in die Ferien und kaufen auf Aliexpress ihre Gadgets ein. Ich nenn das inkonsequent

  • stefan Haller sagt:

    The New Solar Cycle! Sun Will Flip Magnetic Polls
    https://www.youtube.com/watch?v=VEvAaYrZmmA
    Veröffentlicht: 31.01.2019

    • Katharina I sagt:

      Das ist wahr, Herr Haller. Dazu wollte ich auch etwas schreiben. Das Erdmagnetfeld und seine Fluktuationen korrelieren mit den Temperaturen. Doch das darf nicht sein, zu viele Leute profitieren von der CO2-Theorie. Und was Greta angeht, das Kind ist rührend. Aber warum brauchen eigentlich Kinder die Unterschrift der Eltern, bevor sie etwas entscheiden können bis zu einem gewissen Alter? Genau. Und ja, es ist wichtig, sich für die Umwelt einzusetzen. Doch das muss man nüchtern tun. Panik, Hysterie und Extremismus sind schlechte Ratgeber.

  • Bernhard Schlegel sagt:

    Greta nervt, weil sie den Mut hat sich der Wirklichkeit anzunähern, schonungslos und authentisch. Sie ist für mich ein sehr bedeutsamer Mensch. Ich habe das auch immer gemacht und tue es noch. Bloss war ich nie so klug wie sie es ist, sondern sehr leidenschaftlich und immer mal wieder von mir eingenommen, sprich eitel, wenn nicht narzistisch. Greta legt den Finger auf den wunden Punkt, nicht für den Aufschrei, sondern um heilsam einzuwirken. Sie hat grossen Respekt verdient, denn sie weiss, was sie tut. Und sie will ihr Ziel eben wirklich erreichen. Schätze, sie hat mehr Mitgefühl für das Leben als so mancher von wegen Aspergersyndrom… Solche Jugend braucht die Welt. Ich blicke diesbezüglich auch mit Hochachtung auf meine eigenen Kinder. Sie wollen klug sein ohne blinde Gier.

  • A. Herrmann sagt:

    Jede Generation geht so gut mit dem Planeten um wie sie es weiß und kann. Erst war Atomkraft der Heilsbringer nun sollen es Windräder sein. Ob das alles in 30 Jahren noch stimmt weiß niemand. Wenn die nächste Generation meint sie könnte besser mit dem Thema umgehen kann sie es gerne tun. Bis dahin sollte man mit diesem Schuldgerede aufhören.

  • Michael Bauer sagt:

    Ich kann meinen Kindern nicht die Zukunft stehlen, wenn ich keine Kinder habe. Problem gelöst.

  • groeg sagt:

    Das Mädchen wurde offensichtlich missbraucht. Ihr sturer Tunnelblick zeigt mir die Indoktrination, die hier wirkt.Alles einfach lächerlich.

  • Hans Gerber sagt:

    Da das hier des Mama Blog ist, sollte man doch noch erwähnen, dass die eigene Reproduktion die Klima-Krise exponentiell verschärft. Diejenigen, welche auf Kinder verzichten, sollten belohnt werden mit CO2 Zertifikaten!

  • Peter Lustig sagt:

    Was mich immer erschreckt bei der Debatte (ob man jetzt der CO2 Lüge folgt oder nicht) ist, dass es scheinbar niemanden zu stören scheint, dass immer nur von Verzicht in dem Zusammenhang geredet wird. Dass es mitlerweile sehr viele Technologien gibt, die da Abhilfe schaffen und von den Mächtigen gerne verleugnet, unterdrückt oder ins Reich der Verschwörungstheorien verschoben werden, ist Fakt. Das da diese Leute nicht Aufschreien oder wehren, das erschreckt mich am meisten!

  • Maike sagt:

    Ist erstaunlich, das vile der Kommentare sich nicht mit dem eigentlichen Thema auseinander setzen, sondern Greta oder die für ihre Welt demonstrierenden Schüler zu dikreditiern versuchen. Dazu noch mit Beiträgen, die weit unter der Gürtelline liegen. Allein wenn man zusammentragen würde, was über den geistigen und körperlichen Zustand Gretas allein geschrieben wurde, bekäme man schon rote Ohren.
    Zeigt aber brillant auf, das es keine echten Argumente gibt, die man Greta und der Schülerbewegung entgegenzusetzen hat.
    Wir Alten mit unserem Gehabe sind es doch, die die Welt der kommenden Generation kaputt machen. Das haben die Jungen jetzt verstanden, und dafür gehen sie auf die Strasse.. Wartet nur ab, bis diese Jungen älter werden und über mehr politische Macht verfügen werden….

    • Jan sagt:

      Quatsch. WIr sind nicht die Generation Easy Jet. Für uns war es nicht normal, übers Wochenende mal schnell für ein paar Franken nach London oder Berlin zu fliegen. Wir waren noch im Nachtzug unterwegs. Also immer schön bei der Realität bleiben.

  • Victoria sagt:

    Natürlich hat Greta recht. Wir müssen uns um unseren schönen Planeten sorgen und unser Handeln überdenken. Verlogen ist allerdings, dass in der Ausgabe vom 4.2. über die Privatjet-Reise von Wendy Holdener an die Ski-WM berichtet wurde. Haben wir ein kritisches Wort dazu gelesen? Fehlanzeige! Roger Federer jettet mit seiner Entourage das ganze Jahr rund um den Globus. Lesen wir je ein kritisches Wort dazu? Ebenfalls Fehlanzeige! Offensichtlich sind unsere Sport-Stars so unantastbar wie Heilige. Und noch was: Reisebüros schalten Inserate für Reisen in exotische Destinationen, TA-Leserreisen, darunter auch eine in die Antarktis, werden prominent beworben. Schöne Reiseberichte erscheinen im redaktionellen Teil. Das ist unehrlich und opportunistisch. Fragen Sie Greta.

    • Daniel sagt:

      Victoria, ich möchte nicht wissen, wo du überall daneben hauen tust. Jeden Tag, garantiert. Für das muss ich nicht Greta fragen. Greta ist ein Hype, mehr nicht. Wir wissen, wie es um die Welt steht, wir wissen aber auch, dass damit, manchmal ünnötigerweise, Geld gemacht wird. Auch dafür brauchen wir keine Greta. Sie wird ganz einfach missbraucht, um den Leuten ein schlechtes Gewissen zu machen. Mit einem solchen löst man Probleme gar nicht. Jeder soll in seinem Bereich anfangen und nicht immer auf die anderen schauen. Zuletzt noch eine Frage, Viktoria, was genau willst du uns mitteilen, was schlägst du denn vor?

      • Victoria sagt:

        @Daniel, bitte tun Sie lesen: „Wir müssen uns um unseren schönen Planeten sorgen und unser Handeln überdenken.“ Und wenn Sie meinen Kommentar verstehen tun, tun Sie auch verstehen, dass wir auch das Handeln „Heiliger“ und der Medien kritisch hinterfragen dürfen.

    • graf beat sagt:

      Victoria, lesen Sie auch die Migros-Zeitung welche jeden Montag im Briefkasten liegt? Nebst ein paar nichtssagenden Artikeln besteht die Zeitung wohl aus ca. 75% Reiseangeboten. Da werden Kreuzfahrten, Flussreisen und Flugreisen angeboten, man glaubt es kaum. Umweltschutz, Fehlanzeige.

  • Christian Böhm sagt:

    Wenn du eine Welt nach deinem Geschmack willst, beginne bei dir selbst.
    Das an alle Affen, die nach sonstwohin gaffen.

  • Frédéric M. Rochat sagt:

    Danke, liebe Greta! dank Dir können nun viele Blogschreiber wieder einmal mehr das Katastropfenszenario aus der Kiste holen. „Irgendwo müssen wir anfangen“ steht im Artikel. Genau. Am besten da, wo es keine relevante Wirkung hat und einfach ist. Hauptsache, wir in der Schweiz machen was. Aber was bewirkt das im Vergleich zu den USA? Nichts! Aber wir haben etwas fürs Gewissen gemacht.

  • Dieter Sprenger sagt:

    Einerseits mag das Aufrütteln von Greta Thunberg mutig aussehen , doch wo bekannt wurde dass ihr Vater als Angestellter bei einer Firma arbeitet welche mit CO2 Zertifikaten Profit macht und seine Tochter Greta unter dem Asperger-Syndrom bzw. Autismus leidet und sich in etwas hoch steigert , habe ich echte Zweifel an deren Glaubwürdigkeit sowie deren echten Nutzen zu Gunsten der Umwelt . Als Ottonormal Verbraucher sowie dass ich nur alle zwei bis drei Jahre in den Urlaub fliege mache ich mir kein schlechtes Gewissen . Mir kommt die ganze Angelegenheit in etwa vor wie die damaligen 1968 .. er Unruhen welche letztendlich in Unbedeutenheit verschwanden !

    • Horst Grüning sagt:

      Ach ja: „Nur“ alle 2-3 Jahre fliegen Sie in den Urlaub. Fliegen! Wohin? Und wieviele km legen Sie im Durchschnitt jeden Tag mit dem Auto zurück? 23km, wie es dem Durchschnitt eines jeden Schweizers entspricht? Oder gar noch mehr???
      Schämen sollten Sie sich, statt sich ein gutes Gewissen zu machen. Ottonormal Verbraucher bei uns in der Schweiz sind Umweltsünder ersten Ranges – wussten Sie das noch nicht?

      • Peter Lustig sagt:

        Ich hoffe doch, Ihr Beitrag ist sarkastisch gemeint, Herr Grüning.

      • Dieter Sprenger sagt:

        Werter Herr Grüning , ihren Kommentar meinen sie kaum im ernst und wenn doch sollten Sie sich dafür schämen . Kaum leben sie in einer Höhle sondern in einer beheizten Wohnung , benötigen Nahrung , Kleider . profitieren von der Mobilität , Wohlstand usw. ! Ihr Kommentar beweist vielmehr den Fanatismus dieser Kreise anstatt Sachlichkeit !

      • PhunkyMonkey sagt:

        Ich glaube sie sind keinen Deut besser, aber was solls. Wissen sie, wenn nicht soviele grosse Arbeitgeber in der Schweiz immer mehr ihre Zentralisierungsstrategie durchsetzen würden, dann würden auch weniger Leute so grosse Strecken pendeln. Beispiele gibt es genug, SBB, Post, UBS, CS undsoweiterundsofort…
        Aber ja, ich bin das letzte mal vor 10Jahren in die Ferien geflogen. Aber wie es Dieter Sprenger schon geschrieben hat, auch ich mache mir kein schlechtes Gewissen… das können sie noch so Täubelen und auf Ihre frisierte Umweltsünder Statistik verweisen. Ist ja lächerlich

  • M. Cesna sagt:

    Ja Greta, du hast so recht!

    Jezt muss aber erst der SUV in die Garage, sonst rostet der noch, und das wird teuer!

  • Horst Grüning sagt:

    200 Kommentare jetzt gerade – ich gebe nur einen dazu.
    „Co2 Anteil an der Atmosphäre 0.04%“ habe ich gerade heraus gepickt. Es ist immer daselbe: Wir sind doch nicht Schuld. Wir machen doch keinen Unterschied.
    Ich bin Physiker. Seid mehr als 50 Jahren sorge ich mich und handle entsprechend. Darf ich stolz sein, dass meine Familie auch heute noch autofrei ist? 3 Kinder, 2 Eltern – kein Autro. Und durch eine blöden Zufall/Unfall anderer Personen haben wir auch ein Minergiehaus.
    Greta – ich bin dir soooo dankbar, dass du endlich diese Bewegung losgetreten hast. 50 Jahre habe ich darauf gehofft. Nun wird es endlich was …

    • Peter Lustig sagt:

      Jaja. wers glaubt. Wo sind Sie angestellt? Oder ein Wichtigtuer?

    • Dieter Sprenger sagt:

      Weil dies ihre persönliche Lebenseinstellung sein mag, bedeutet dies noch lange nicht dass deshalb alle ihre Mitmenschen auch so leben müssen . Dazu dürfen sie aber auch nicht vergessen dass sie selber auch vom Wohlstand profitieren !

  • Esther Sutter sagt:

    Vor der Realität kann man schlicht und einfach nicht mehr die Augen verschliessen. Für alle die sich gerne mehr engagieren möchten:
    gletscher-initiative.ch

    • Peter Lustig sagt:

      Kaum einer bestreitet den Klimawandel. Nur dass der Mensch die Ursache ist und Einfluss nehmen kann, das wird bestritten.

      • Esther Sutter sagt:

        Dass der Mensch ursächlich für diesen schnell passierenden Klimawandel ist unumstritten. Und ja, wir können Einfluss nehmen.

  • Koller sagt:

    Co2 Anteil an der Atmosphäre 0.04%
    96% des jählrichen CO2 Ausstosses kommt von der Natur.
    0.04 /1 00 * 4 = 0.0016% so gross ist der Anteil des Menschen auf die Atmosphäre.
    Stellt man alle Autos von heute auf Morgen ab, so reduziert man den jährlichen CO2 Ausstoss um 0.8%. Man könnte auch alle Menschen töten und der CO2 Ausstoss reduziert sich nur um 4%.

    • Peter Lustig sagt:

      Fakten, die die meisten nicht hören wollen. Lieber sich supi fühlen wenn man verzichtet. Und liebe leute, Umweltverschmutzung ist sehr real, nur die CO2 Theorie ist eine Lüge. Also schaut bei anderen Bereichen, da ist es wesentlich wichtiger.

  • 13 sagt:

    https://www.watson.ch/amp/!593707616

    Aber auch hier: solange man darüber wettern kann, dass greta manipuliert und missbraucht wird, muss man sich nicht mit seinem eigenen Konsum auseinandersetzen. Denn die anderen sind böse. Was die nur mit dem armen Mädchen machen. Von denen müssen wir uns abgrenzen. Wir sind gut und müssen uns sicher nichts vorwerfen.
    So lässt sich natürlich gut schlafen.
    „Es stimmt nicht“ als Argument und ein Gegenangriff gegen Menschen, die einem den Spiegel vorhalten, waren schon immer gute Methoden zur Verdrängung des eigentlichen Themas (funktioniert auch gut bei der Flüchtlingspolitik, Rassismus, Sexismus etc.).

  • Merle sagt:

    Ich kann das Klinagedönse nicht mehr hören und die kleine Greta nervt auch gewaltig. Jede Epoche hat ihre irrationalen Ängste und Hysterien. Nicht nötig,

  • Jörg Selg, Alte Stockstrasse 15c, 5022 Rombach sagt:

    Was mit diesem Mädchen passiert ist offensichtlich. Vier Tage nach ihrem ersten Auftreten, ist bereits ein Buch über sie veröffentlicht worden. Armes Ding, sie wurde masslos missbraucht. Das Ganze ist bloss PR. All die jungen Menschen, die jetzt demonstrieren, sind ein völlig anderes Kaliber. Sie haben das Vorrecht, gegen die heutige Welt zu demonstrieren. Und sie sollen dies auch tun! Das Problem liegt, wie stets, im Detail und in der Machbarkeit. Lassen Sie mich die Themenfelder kurz aufzählen: Massentourismus (unnötiges Herumfliegen, riesige Kreuzfahrtschiffe), Freizeitverhalten (ein Tag zu Hause, ist ein verlorener Tag), Die Autos werden ständig grösser in Gewicht und Leistung, Immer mehr Wohnfläche pro Einwohner, Bevölkerung- und Wohlstandswachstum weltweit (so fein das auch ist!) ??

  • Villiger Erwin sagt:

    Ich befasse mich weniger mit Greta, als mit der Botschaft,die sie vermittelt. Ob gesteuert, ob für eine Ideologie missbraucht, kann ich nicht behaupten. Aber eines kann ich: Die Volkswirtschaften und mich selbst beobachten und da sieht es punkto Verschwendung schlecht aus.
    So wenig wie ich mich selbst um 100% drehen kann, so wenig können das die Volkswirtschaften ohne imensen Schaden auf anderen Ebenen anzurichten.
    Aber ich kann:
    1. Meinen Flug nach Malaga um Spanisch zu lernen streichen, Girona mit dem Zug geht auch.
    2. Ich kann 2 x pro Woche Fleisch essen, anstatt täglich.
    3. Ich kann Kurzstrecken zu Fuss oder mit dem Fahrrad fahren.
    4. Ich kann das Hirn vor dem Konsum einschalten.

    Tropfen auf den heissen Stein? Ja, aber ich habe Verantwortung über diesen einen Tropfen.

    • Koller sagt:

      Inwiefern sollte Fleisch essen schlecht für die Umwelt sein? Fleisch ernährt sich aus biologischer Biomasse und spätestens wenn sie ihr Gaga auf dem WC gemacht haben fliesst dies zur ARA und wird dort von Tieren gegessen bevor der rest der Flüssigkeit wieder in den Fluss fliesst wo andere Baden und daraus Trinken.

  • Chris Fogg sagt:

    Nein, können wir nicht. 1. Keiner ist in Massen bereit seinen Lebensstil zu ändern. 2. Jede Nation schaut nur für sich. Es wird nie die notwendigen raschen globale Veränderungen geben. Es ist zu spät für die Menschheit.

    • Arthur von Wartburg sagt:

      Oh, Herr Fogg: Jetzt kann ich wie damals beim angeblichen Waldsterben nicht mehr gut schlafen. „Es ist zu spät für die Menschheit“. Könnten Sie mir Ihre Meinung bitte näher erklären?
      Ich lasse mich von Fachleuten gerne überzeugen.
      Vielen Dank.

      • Melanie sagt:

        Lesen Sie doch mal den Bericht des IPCC. Sehr schlaue Köpfe, sprich Fachleute!

      • Remo Kneubühler sagt:

        @Melanie, Jeder Bericht des IPCC wurde doch bereits in ihren viel zu hohen Prognosen widerlegt. Weiterhin hat das IPCC die Aufgabe, den Klimawandel als Menschen gemacht zu beweisen. Dies hat sie bis jetzt nicht erreicht (obwohl wir Menschen sicher irgend einen Anteil daran haben). Daher ist das IPCC als eine politische Organisation zu sehen, die die Menschen zu einem bestimmten Verhalten hin manipuliert.

      • Daniel sagt:

        War die IPCC nicht auch einmal im Gerede wegen gefälschten Daten????

    • Daniel sagt:

      @ Melanie

      Welchen Bericht genau? Um was geht es? Es gibt nicht nur EINEN Bericht.

      • Melanie sagt:

        @ Daniel
        Das ist richtig, es gibt nicht nur einen Bericht. Das IPCC (auf deutsch Weltklimarat) ist ein Expertengremium. Seine Hauptaufgabe ist es, die naturwissenschaftlichen Grundlagen und den weltweiten Forschungsstand über die Auswirkungen des Klimawandels und seine Risiken zusammenzutragen und aus wissenschaftlicher Sicht zu bewerten. Suchen Sie es mal im Internet, ist interessant!

      • karpfen sagt:

        https://www.ipcc.ch/sr15/
        den zum beispiel. zum runterladen.

      • Peter Lustig sagt:

        Und genau vom Chef des IPCC ist ein Mail geleakt in dem er seine Mitarbeiter auffordert unpassende Daten passend zu machen. Und einem solchen gremium soll ich nun glauben?

      • Melanie sagt:

        @ Peter Lustig, sie sind mir ja einer Herr Lustig, so ein richtiger Verschwörungstheoretiker wie er im Buch steht. Mehrere Untersuchungen verschiedener Institutionen ergaben aber keinen Hinweis auf wissenschaftliches Fehlverhalten. Auf gut deutsch es gibt keine Beweise dass Daten manipuliert wurden. Punkt. Dann kann man es auch mal gut sein lassen!

  • Jürg Mosbach sagt:

    Eine Bewegung, deren Leitfigur ein autistisches, vermutlich nicht urteilsfähiges – jedenfalls aber schwerst manipuliertes Mädchen ist, wird nicht von Dauer sein. Und das ist gut so, denn der Klimawandel ist ein Klimaschwindel, inszeniert von denen, die den industrialisierten Kapitalistmus anprangern wollen und ausgenützt von denen, die an den Zuschüssen und Subventionstöpfen eine goldene Nase verdienen.

    • Marc Jenal sagt:

      Mir fehlen adäquate Produkte/Angebote für die Anhänger der Klimahysterie. Warum gibt es von Stromanbietern z.B. kein Öko-Flatterstrom-Abo, dass nur dann Strom liefert, wenn gerade Wind weht, die Sonne scheint? Da liegt noch viel Potential brach, wenn man sich die jeweiligen Beteuerungen/Appelle der Klima-Aktivisten anhört. An entsprechenden Klima-Demos können die Produkte angeboten werden. Wer kann da nein sagen ohne seine Glaubwürdigkeit zu verlieren. Leider wird diese Chance nicht genutzt.

  • Martin sagt:

    Nun, mein erster Post wurde nicht gezeigt; wurde wohl zensuriert…? Also nochmals, auch wenn es die Linken/ Grünen/ Veganer/ Linksalternativen und Alt-Hippies immer noch nicht einsehen wollen: Am meisten CO2 verursachen Kohlekraftwerke mit ca. 50%, der Individualverkehr macht lediglich 25% aus. Greta sagt ungefähr genau das, was einem einer aus der oben genannten Gruppen immer wieder sagt, bloss ist sie erst 14 oder so. Leider sind viele Erwachsene zu naiv und ideologisch verblendet, um sich wirklich mit dem Thema auseinander zu setzen und ihren Sprösslingen mal was Gescheites zu sagen. Lieber viel Shaqra, Spiritualität, Gefühl, Veganes Essen und pseudo Umweltschutz für’s Gewissen… kurz: Nur noch Idioten.

    • Mike Müller sagt:

      Links/Grünen-Bashing ist langweilig.

      Und was wird wohl mit den 50% Kohlekraftwerke hergestellt?

      • Martin sagt:

        @Mike Müller: Das ist kein „Links/Grünen-Bashing“! Genau diese Leute beschimpfen einem als „ewig Gestriger“ und „Atomlobbyist“, wenn man ihnen erklärt, dass ihre Windparks nichts wert sind! Das sind Fakten. Natürlich wird Strom hergestellt in Kohlekraftwerken, was sonst, für die tollen Elektroautos und so. Sojabohnen und andere, mir unbekannte Gemüse- und Obstsorten, um die halbe Welt zu karren, nur für deren Lifestyle, ist auch nicht wirklich besser. Man könnte schon Umweltschutz betreiben, sehr viel, mit kaum Auswirkungen auf unseren Lebensstil und ohne das Autofahren zu verteufeln. Besseres Recycling weltweit, Kläranlagen weltweit etc.. Das hätte enormen Einfluss auf die Umwelt.

      • Asterix sagt:

        SVP- und FDP-Bashing ist auch mega langweilig und wird von Ihren Gesinnungsgenossen jeden Tag bis zum Abwinken praktiziert, oft weit unter der Guertellinie.

    • Daniel sagt:

      Martin

      Was genau schlägst du nun vor?

      • Martin sagt:

        @Daniel: Nun, wenn Du schon so fragst: In sämtlichen Ländern Kläranlagen bauen, Industrieabwässer auch klären, inkl. Ozonisierungsbecken. Recycling weltweit einführen, nicht nur bei uns. Das spart Abfall und Ressourcen. Der Klärschlamm kann in Becken gelagert werden; das (Methan-) Gas zum Heizen verwenden. Erzeugt zwar auch CO2, ist aber so weit ich weiss ein Edelgas. Mit Grünabfällen das selbe machen. Zur Fernwärmeerzeugung nutzen. Abwärme bei Anlagen besser nutzen. Was den Strom angeht, hätte ich auch eine Idee, ich weiss aber nicht, ob es funktioniert. Man sollte etwas kreativ werden, denn heute kann man praktisch alles bauen. Nicht ewig die selbe Windräder Leier etc.. Denken statt motzen und stänkern.

  • Roman Meier sagt:

    Es ist Wahljahr und genau darum wird das Thema „Klimakatastrophe“ von unseren links-grün dominierten Medien zur Zeit wieder so angefeuert, dass man meinen könnte, die Welt stünde kurz vor dem Untergang. Mit Inbrunst wird über jedes aussergewöhnliche Wetterereignis auf der Welt berichtet und ein Zusammenhang mit dem Klimawandel suggeriert, obwohl das in keinster Weise zu beweisen ist. Eine Stimmungs- und Angstmacherei sondergleichen, die vor allem bei einem diesbezüglich ängstlichen und stets besorgten Teil der Bevölkerung voll verfängt. Die gleichen Medien, die geradezu die Angst vor einem Klimawandel schüren, reden dann bei anderen Themen, wie etwa der illegalen Zuwanderung, davon, man müsse den Menschen ihre Aengste nehmen! Was für ein Widerspruch!

    • Karpfen sagt:

      Es gibt einen klaren,wissenschaftlich mwhrfach bewiesenen zussmmenhang zwischen extremen wetterereignissen und der klimaerwärmung,das ist keine angstmacherei.die welt steht,sofern wir so weitermachen wie bisher,kurz vir dem untergang,das ist ein fact,weil schlicht die ressourcen ausgehen und die umwelt zugemüllt sein wird.wer das immer noch nicht begreifen will ist wirklich naiv oder kann nicht logisch denken

      • Remo Kneubühler sagt:

        @Karpfen, diesen „Fact“ würde ich gerne mal sehen. Es hat weltweit genug hochangesehene Wissenschafter (inkl. Nobelpreisträger, die behaupten, dass dies Mumpitz isz)

    • Melanie sagt:

      Nein, die Welt an sich steht nicht vor dem Untergang. Aber wenn die Menschheit nicht bald in die Gänge kommt, wird die Menschheit vielleicht untergehen. Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) zeigt eindeutig auf, dass der Mensch mit dem CO2-Ausstoss das Klima beeinflusst. Und die Forschung zeigt auch auf, was das für Auswirkungen hat (eben nicht nur Erwärmung sondern auch Flut, Landverlust etc.). Aber Verleugnung ist auch eine Variante, damit man sich mit der Realität nicht auseinandersetzen muss. Früher wurde Gott die Schuld an Katastrophen gegeben, es wird Zeit, dass die Menschen Verantwortung übernehmen!

    • Asterix sagt:

      Ein sehr guter Kommentar. Ich stimme voll zu. Man kann zum Schluss kommen, dass es sich hier um eine Massenpsychose handelt.

  • Dimitrios Papadopoulos sagt:

    Ich finde es immer wieder schlimm, wie Leute unkritisch und kopflos jede blödsinnige Mode mitmachen. Merkt denn die Mama hier im Blog und die vielen Tausenden von anderen Menschen nicht, dass sie hier einer einigermassen gut aufgezogenen PR-Aktion aufsitzen?

  • Elena sagt:

    Wieso will denneigentlich niemand begreifen, dass es für alles zu spät ist, zu spät, zu spät, zu spät? Die Welt befindet sich unrettbar in der Agonie, in diesem, dem Tode geweihten Planeten, ist der Zug längst abgefahren. .

    • Thomas Hartl sagt:

      Zum einen verwechseln sie die Zukunft der Erde mit der Zukunft des Menschen. Die Menschheit wäre nicht in der Lage das Leben auf diesem Planeten zu vernichten, sogar wenn sie alle Energie auf dieses Ziel ausrichten würde. Wir können selber untergehen, wir sind aber nicht in der Lage, eine weitere Evolution zu verhindern. Zum anderen wäre es auch bei einem sicheren Untergang der Menschheit, unsere ethische Pflicht, alles zu unternehmen, um diesen Untergang so weit wie möglich hinauszuschieben. Wir sind aber noch nicht einmal an diesem Punkt of no Return, wir habe eine Chance und immer mehr Jugendliche kämpfen dafür, dass wir sie auch wahrnehmen.

    • von Wartburg Arthur sagt:

      Echt? Dann hoffe ich sehr, dass Sie sich bei Exit angemeldet oder sich eine Pistole besorgt haben.
      Das wäre konsequent. Aber machen Sie es nicht, das Leben kann auch heute noch sehr schön sein.
      Geniessen Sie das Leben!

  • Verantwortlich sagt:

    In den Kommentaren wird lamentiert, dass der einzelne ja doch nichts ändert (doch, tut er/sie, wenn er/sie die Garderobe nicht ständig wechselt, nicht mehr fliegt, repariert, teilt, die Wohnung auf 20 Grad heizt, weniger Fleisch, Käse, Butter isst…!), dass die Firmen die Schuldigen sind (ja, wer kauft denn jetzt das alles???) und überhaupt die Politik und sicher nicht ich. Was aber bisher komplett vergessen ging: in der Schweiz haben wir vielleicht die beste direkte Demokratie, die man sich denken kann und hier machen die Leute die Politik. In dem wir wählen, abstimmen und uns für Initiativen und Referenden engagieren bestimmen wir die politische Ausrichtung und die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft mit. Wir wählen die Zukunft unserer Kinder!

  • Peter Vogelsanger sagt:

    Ja, Frau Krähenbühl, haben Sie begriffen (oder etwa doch nicht), wo der Unterschied zwischen Greta und wahrscheinlich ganz vielen anderen Mädchen ist, die sich vegan ernähren und ihre Eltern bezüglich Flugreisen ermahnen? Anders als viele andere hat Greta kapiert, dass der selbstzentrierte Ansatz niemals ausreicht, sondern nur Druck auf die Politik den Unterschied machen kann. Sie handelt entsprechend.

    Statt die Verantwortung auf ihr Kind mit seiner Avocado abzuschieben und Mamablogs zu schreiben, empfehle ich Ihnen, an die Demo zu gehen oder dem Bundesrat zu schreiben. Zeit, dass die Eltern sich ihrer wahren Verantwortung endlich bewusst werden, wie die Klimastreiker-innen es sich z. T. bewusst geworden sind.

    Auf klimaatelier punkt ch gibt es gründliche Abhandlungen zum Thema.

    • tststs sagt:

      Danke vielmals! Endlich mal ein Kommentar zu Greta, der nicht so von Spott und Häme trieft!

    • Hans Kohler sagt:

      @P.Vogelsanger. Danke für den Link.
      Endlich wird hier der wahre Verursacher beim Namen genannt: Der Konsument.
      Greta hat primär(!) den falschen Personenkreis adressiert, nämlich Politiker & Produzenten.
      War es Greta’s fehlender Mut oder die fehlende Plattform, um den Konsumenten schonungslos klarzumachen, dass ihre „Sünden“ und ihr ökologischer Fussabdruck das Hauptproblem darstellen?
      Dass er/sie zu wenig Durchhaltewillen aufbringt, um sein schädliches Verhalten einzugestehen und seine Lebensweise permanent zu ändern? Dass die Forderungen an Andere bequemer sind, statt selber freiwillig, aktiv und langfristig die Umwelt zu schonen? Dass die Konsequenzen daraus sehr unangenehm und einschränkend sein können?
      Somit bringt der Verzicht auf Avocados und Demos sehr wohl etwas.

    • von Wartburg Arthur sagt:

      Wenn ich in das Gesicht der viel bejubelten Greta gucke, sehe ich eine gefühlt ca. 10-12 jährige vor mir,
      vergrämt, agressiv und depressiv, welche durch ihre
      Manager-Vater instrumentalisiert wurde. Sie versucht, mit ihrer zur Schau gestellten Aussen-
      Darstellung (schämt euch!) uns ein schlechtes Gewissen einzubleuen. Greta tut mir leid, denn sie ist sicher kein glückliges Mädchen, die Bilder sprechen Bände. Ich hoffe für sie, dass sie eine gute Schauspielerin ist, ansonsten man sich echt Sorgen machen muss. Wann sehen wir von ihr ein Lächeln?
      ich würde ihr das sehr gönnen.

  • Maike sagt:

    Das Gute an dieser ganzen Geschichte ist aber doch, das Greta etwas bei der Jugend losgetreten hat – wozu eigentlich wir Alten hätten auf die Strasse gegehn müssen. Wir Erwachsene sind es doch, die Einfluss hätten, unseren Kindern eine lebenswerte Welt hinterlassen. Aber stattdessen wird die Verantwortung munter weit weit weg und stets auf andere geschoben.
    Nur liebe Alten, wenn ihr dann meint, eure Rente in Ruhe geniessen zu können, dann sind diese – jetzt – jungen Wilden an der Macht. Und es hat es schon einmal in der Geschichte gegeben, das man die Verursacher eines Dilemmas nachträglich noch zu Kasse gebeten hat.
    Das mögt ihr vielleicht jetzt als Hirngespinst abtun, aber nie waren Politiker so kreativ, wie den Bürgern in die Tasche zu greifen.

  • Johnny Rotten sagt:

    Save The Planet? Use A Condom!

    • Jenny Hope sagt:

      Und für alle, die bereits geboren sind (kann man ja schlecht rückgängig machen): spart Energie, wo es euch nur möglich ist.

    • Samira sagt:

      Die vermutlich beste aller Antworten, denn Kinder (vor allem westliche Kinder) sind der mit Abstand grösste aller Klimakiller – wer Kinder hat sollte sich hüten, anderen zB Vielfliegerei und ähnliches vorzuwerfen.

      • Aquila Chrysaetos sagt:

        „denn Kinder (vor allem westliche Kinder) sind der mit Abstand grösste aller Klimakiller“ – könnten Sie solchen Stuss bitte unterlassen? Mit solchen Aussagen machen Sie alle lächerlich, die sich gegen die menschlichen Faktoren der Klimaerwärmung einsetzten. Sie machen uns alle lächerlich, begreifen Sie das? Kinder sind keine Klima-Killer: ohne zutun der Eltern produzieren sie kein Co2: sie fliegen nicht selber, fahren nicht auto, essen nicht übermässig Fleisch. (Abgesehen davon: der Begriff Klimakiller ist schon dämlich – wir verändern das Klima, können es aber nicht killen).

  • Maru sagt:

    Genau,alles kritisieren und in Frage stellen,was die vorherige Generation durch harte Arbeit und ohne gleich wegen jedem Zimperlibinz ins Burnout zu fallen, geschaffen hat, aber gleichzeitig einen Lebensstandard geniessen wollen, der keine Wünsche offen lässt und von dem wir, die heutigen „Alten“ damals nicht einmal zu träumen wagten.Es ist genauso wie bei den 68ern damals. Auch die wollten mit grossen Parolen und Dogmen die Welt umkrempeln und nahmen den Mund ebenso voll wie dieser fremdgesteuerte Pipifax hier. Was dann schlussendlich aus einem (zu) grossen Teil von Ihnen geworden ist, weiss man wohl Eine Rotte geldgeiler, skrupelloser Wirtschaftshyänen, Banker und Bonischmarotzer und aus dem andern unbelehrbare Ewiggestrige, die vertrottelt dem Zauber alter Zeiten nachhängen.

  • Hannes H. Müller sagt:

    Einfach tun, was der Weltklimarat in seinen Szenarien zeigt: Kernkraft ausbauen und gut ist, denn Kernkraft ist extrem CO2-arm (null CO2 im Betrieb). Erneuerbare bringen hingegen mehr CO2-Ausstoss, weil sie eben nur einen kleinen Bruchteil der Zeit wirklich liefern und für den Rest fossilen Backup brauchen. Aber ich zweifle, dass die Leute, welche Greta aufbauten, das so wollen.

    • Katjusha sagt:

      Uranabbau, Endlager („Endlager“): weder CO2-neutral noch sonstwie unbedenklich.

      • Christian Weiss sagt:

        Heute findet der Uran-Abbau natürlich mit fossil betriebenen Maschinen und Fahrzeugen statt. Aufgrund der grossen Erntefaktoren – Kernkraftwerke produzieren während ihres Lebenszyklus 90 mal mehr Energie als die Rohstoffgewinnung, Betrieb, Bau und Unterhalt verbrauchen – könnte man aber Uran mit Kernenergie gewinnen.
        Die propagierten Wind- und Solarkraftwerke haben hingegen tiefe einstellige Erntefaktoren. Energieüberschüsse, die es erlauben würden, diese Anlagen mit Solar- oder Windstrom zu bauen, sind nicht realistisch. Darum baut man Wind- und Solarkraftanlagen mit fossilen Brennstoffen.

        Neue Reaktortechniken können die Brennstoffe zudem noch weit besser nutzen. Die Erntefaktoren steigen gegen 1000. Die Abfallmengen sind sehr überschaubar, das Uran reicht für Jahrmillionen.

    • Lorena Sacher sagt:

      Man kann schon so tun als sei CO2 das einzige Problem bei Kernkraftwerken. Sonderlich intelligent ist das aber nicht.

    • Peter Lustig sagt:

      Solange Fakten zur Kernkraft, Lagerung etc. einfach ignoriert werden weil sie nicht ins Bild der aktuellen Wissenschaft passen, solange ist sie keine Alternative. Man youtubere mal, da könnte einem schlecht werden.
      Auf jeden Fall, wenn man schon die CO2 Religion verfolgt, sollte man die Fakten zu der gesamten Bilanz CO2 anschauen, die die Atomkraft verursacht. Dann sieht es nicht mehr so rosig aus wie Sie darstelen möchten.

    • Jenny Hope sagt:

      Sie wissen schon, dass Uran eine endliche Ressource ist, genau wie Erdöl und Erdgas? Wir können das Problem natürlich noch eine Generation nach hinten verschieben, bevor wir mit endlich Energiesparen anfangen.

  • Frank Z. Marg sagt:

    Greta nervt mich. Und ich habe überhaupt keine Lust, das auch noch zu begründen.

    • Martin sagt:

      Es gibt auch keinen Grund sich über Greta zu nerven, das Mädchen ist höchstens zu bedauern. Nerven kann man sich allenfalls über die Erwachsenen die dahinterstehen und sie skrupellos für ihre Zwecke instrumentalisieren.

    • Méthode Champenoise sagt:

      Das brauchen Sie auch gar nicht zu begründen. Der Grund ist uns allen völlig klar.

    • Medea Stern sagt:

      Ja, das Mädchen ist etwas Besonderes und kann mit ihrer ernsten Art auf den ersten Anhieb ganz schön nerven (ging mir auch so). Aber auf den zweiten Blick muss ich sagen, dass sie diese Konzentration und dieses Durchhaltevermögen wohl nur aufbringt, weil sie anscheinend diese Art von Mensch ist, die nicht so stark über Emotionen funktionieren und deshalb auch freier davon sind (persönliche Eitelkeit, sich in Szene setzen, Empfindlichkeit gegenüber Kritik und Gehässigkeit, usw.) Ich hoffe, dass es noch mehr Gretas geben wird. Es mag etwas esoterisch klingen, aber ich denke, Menschen wie Greta werden aus einem bestimmten Grund geboren.

      • arnold gasser sagt:

        Sie wird sehr wohl durch ihre Emotionen gesteuert und zwar so weit, dass es sie sogar krank gemacht hat – und zu alledem wird sie auch noch ausgenutzt.

    • Retica Antonio sagt:

      Da haben Sie recht. Greta ist ein PR-Produkt, das Mädchen wird Missbraucht um Spendengelder einzusammeln. Dahinter stehen zwei schwedische Oranisationen, die eine verkauft CO2-Zertifikate die andere ist eine aggressive Umweltschutzorganisation. Das ganze Theater wird organisiert von einem bekannten schwedischen PR-Profi. Bedenklich ist die Dummheit vieler Journalisten, Bürger und Jugendliche die das Spiel noch nicht Durchschaut haben.

  • Katjusha sagt:

    Keine Angst, persönlicher Verzicht ist weder mühsam, noch schwierig, noch tut er weh. Ich fliege aus Prinzip nicht und komme mit dem Zug trotzdem überall hin (auch wenn ich mehrere Tage unterwegs bin). Ich esse wenig Fleisch, nur von fröhlichen Tieren, kaufe Bio, achte auf Herkunft und Jahreszeit, habe kein Auto, lasse Elektrogeräte reparieren, etc etc. Es mangelt mir an nichts! Wenn jede und jeder bei sich im Kleinen anfängt, kommt eben trotzdem viel raus.

    • Cybot sagt:

      Dass dieser Verzicht viel bringt, ist eben leider eine Illusion. Denn die Reise mit Zug statt Flugzeug kostet eben mehr, damit kann sie sich nicht jeder leisten. Dein Verzicht führt vielleicht dazu, dass die Nachfrage etwas sinkt, damit sinkt der Preis der Flugs und irgendein anderer Depp, dem die Umwelt egal ist, freut sich über den billigen Flug und der Flieger wird trotzdem voll. Klar, wenn viele verzichten würde, würde die Fliegerei irgendwann unrentabel, aber bis es so weit ist, ist es lediglich eine Umverteilung der Passagiere, die reicheren kaufen sich ein gutes Gewissen und fahren Zug, die ärmeren fliegen weiter. Und die Armen sind leider in der Überzahl und diese nimmt auch noch zu.

      • Melanie sagt:

        @ cybot
        Genau wegen dem billigen Fliegen wäre eben das Parlament gefordert gewesen. Erst wenn Fliegen den verursachten CO2 -Ausstoss im Preis wiederspiegelt, wird der Markt wieder spielen. Aber die lieben Politiker machen sich lieber um ihre Wiederwahl Sorgen anstatt über das Klima. Ein Armutszeugnis!

    • Peter Gehring sagt:

      Warum fahren Sie überhaupt Zug? Braucht ebenfalls Strom und ist überhaupt nicht CO2-neutral. Denken Sie, dass das töten von „fröhlichen Tiere“ nicht genauso grausam, wenn sogar noch grausamer ist, als CO2-günstig gehaltene Tiere aus der Massentierhaltung?
      Und warum Elektrogeräte? Könne Sie nicht von Hand abwaschen? Einen Kühlschrank brauchen Sie ja auch nicht schliesslich ist ihr Essen dem Jahreszeit entsprechend. Und Sie essen Bio? Wieviel mehr Wasser und Boden verbraucht ihr Nahrungsmittel, als würden Sie Algen essen, oder eben nicht Bio-Produkte.
      Zusammengefasst: Sie verzichten tatsächlich auf gar Nichts, Sie denken nur, dass sie moralisch überlegen sind. Auf CO2 zu verzichten bedeutet zu sterben, Tote sind die einzigen, die keine CO2 produzieren und das ist auch das Ziel.

      • Katjusha sagt:

        Warum ich überhaupt Zug fahre?Weil auch ich num mal regelmässig von A nach B muss, z.B. zur Arbeit, aber nicht das Auto nehmen will.

        @ Cybot: können sich nicht alle leisten, ja. Aber 1. ist Zug oft nicht (viel) teurer (gerade im Ausland) und 2. werde ich mir einfach nicht alle Ferien leisten.

        Ich esse sicher keine KZ-Hühner, die ihr ganzes „Leben“ lang leiden. Fleisch bedingt Sterben, ja. Aber von Tieren, die ein schönes Leben hatten, gut umsorgt und nicht gemästet wurden, ja, das akzeptiere ich – v.a. weil ich weiss, wie metzgen geht und vom Tier alles esse, nicht nur Steak.

        Elektrogeräte: PC Handy etc brauche ich nicht das neuste Modell und wenn‘s kaputt ist, versuche ich, es flicken zu lassen.

        Moralisch überlegen? Nein, im Gegensatz zu Ihnen pampe ich hier keinen an.

      • Karpfen sagt:

        Zug fahren ist um ein vielfaches klimaneutraler als fliegen,v.a.wenn in zukunft nur noch ökostrom produziert würde.Massentierhaltung ist punkto treibhausgase viel schlimmer als bio,die gülle muss weit weg vom hof verteilt werden weil entsprechend land fehlt,ausserdem kommt da noch das ganze soja als futter aus übersee wo wälder abgeholzt werden,also 3x „geht gar nicht“. Bio gemüse ist nachweislich besser für boden,biodiversität und die umliegenden gewässer als intensivproduktion.algen sind tatsächlich sehr öko in der production,das ist das einzige,womit sie recht haben,alles andere stimmt nicht.

    • Jenny Hope sagt:

      Danke Katjusha für Ihre aufmunternden Worte. Und ärgern Sie sich bitte nicht über die Kommentare einiger grumpy old men.

      Und an alle hässigen Menschen hier im Blog: es ist ja das eine, dass Sie selber nicht zum Verzicht bereit sind. Aber bitte machen Sie sich nicht lustig über diejenige, die es tun.

  • Dani Keller sagt:

    Was mir eher „Angst“ (oder besser Sorgen) macht: wenn Jugendliche wie Greta durch andauernde Katastrophenheraufbeschwörung durch Politik, Medien, Wissenschaft, Bildungssystem, NGOs usw. derartige Dauer-Angstzustände in solchen Menschen auslöst, dass diese die real existierende „gute“ Welt nicht mehr wahrnehmen können. Greta und wir alle leben heute in der besten aller Zeiten seit es die Menschheit gibt. Und die Zukunft wird sogar noch besser! Das nennt sich Fortschritt und praktiziert der Mensch seit es ihn gibt. Greta sollte dankbar sein und sich des Lebens erfreuen. Frei nach L. Armstrong: What a wonderful world!

    • Méthode Champenoise sagt:

      Wir leben tatsächlich in der besten aller Zeiten seit es die Menschheit gibt. Weil wir durch gnadenlosem Raubbau auf dem Buckel zukünftiger Generationen leben

      • sonic sagt:

        @DaniKeller: Schön wärs. Wie so viele hier haben sie anscheinend keine Ahnung von ökologischen Zusammenhängen. Uns geht’s materiell so gut wie nie, aber dass wir damit unsere elementarsten Lebensgrundlagen zerstören, scheint sie nicht zu kümmern. Das hat gar nichts mit Panikmache oder Ideologie zu tun, sondern ist schlicht und einfach Tatsache. Aber offensichtlich ist – trotz allen Frotschritts – die Menschheit zu blöd, um das zu begreifen.

    • Karpfen sagt:

      @keller: was sie ebenfalls nicht begreifen: uns gehts hier so gut,weil es anderen, zb im Kongo,in Thailand,in Peru,etc so schlecht geht.müssten wir den tarsächlichen wert bezahlen,was ein handy,Essen aus übersee,kleidung,an wert hat,es könntens sich die wenigsten und nicht praktisch alle leisten.soviel zum „fortschritt“ …irgendjemand (ganz vielen) zahlen dafür einen hohen preis,manchmal ihr leben und das ihrer kinder,nur weiss das hier fast keiner sie anscheinend auch nicht

  • Dani Keller sagt:

    Krise? Katastrophe? Wo? Gopf!

    • Karpfen sagt:

      Im kongo, in Thailand,in Peru…überall da wo die billigen rohstoffe (für unsere Handy’s,tablets TVs,autos,etc.) und futtermittel (für unsere rindermasten,schweinefabriken, etc) herkommen.

  • Jo Mooth sagt:

    Qualität vor Quantität: Weniger Menschen, hochwertigerer Konsum!

  • Reincarnation of XY sagt:

    tststs – ich stimme mit ihnen überein, dass wir den Blickpunkt der Evoulution einnehmen müssen, und dass unsere Fähigkeit zu überleben, wie seit jeher, darin bestehen wird, dass wir uns an veränderte Umstände auf intelligente Weise anpassen können, das verstehe ich unter „Lösungen“.

    Graue Eminenz? Nein, dazu fehlt mir die Bildung und das Fachwissen. Doch dass der Ökopopulismus in grundlegenden Dingen falsch sein muss und nicht funktionieren kann, war mir seit längerem klar.
    Die Bücher von Steven Pinker und Hans Rosling, auf welche ich nicht müde werde hinzuweisen, könnten Ihnen (und allen anderen hier) echte neue Informationen/Fakten liefern, um aus diesem wenig nutzenden Populismus herauszukommen.

    • tststs sagt:

      Können Sie mir kurz sagen, was Sie mit Ökopopulismus meinen?
      Dass es momentan sehr populär ist, auf den menschenmitverursachten Klimawandel hinzuweisen? Deswegen zu demonstrieren?
      Oder meinen Sie damit das in dieser Debatte weitverbreitete Halbwissen?

      • Reincarnation of XY sagt:

        Nein das meine ich nicht, tststs. Doch es fehlt hier der Platz, um all das schlüssig zu erklären und zu begründen. Deshalb: lesen Sie das Buch! Das Thema ist so komplex, dass man sich das schon geben muss. Pinker wird im Spiegel besprochen und von Gates und Obama gelesen und jedenfalls eine Lektüre wert. Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum sich niemand die Mühe nehmen will, sein jüngstes Buch „Aufklärung jetzt“ zu lesen. Und sei es nur, dass man eine Diskussionsgrundlage hat.

        Populismus (ungeachtet welcher Farbe) = einfache Schuldzuweisungen, einfache gut und böse Muster, einfache „Lösungen“, welche komplett realitätsuntauglich und meist sogar noch schädlich sind

      • Sportpapi sagt:

        Aus der Zeit: “ Gegen den Klimawandel etwas zu tun, empfindet auch Pinker als moralische Pflicht; setzt allerdings auf Kernenergie und auf den wachsenden Wohlstand, der die nötigen technischen Innovationen zum Schutz der Erde hervorbringen würde. Im Umweltkapitel bewegt sich Pinker zweifellos auf allerdünnstem Eis, denn die Verschlechterung der Lage in den vergangenen Jahrzehnten sieht auch ohne apokalyptischen Blick dramatisch aus.“

      • Reincarnation of XY sagt:

        wie gesagt SP: man kann nicht über ein Buch diskutieren, von dem man nur Rezensionen liest.
        Erst recht nicht über ein so streitbares, das sich tiefgehend mit vielen Themen beschäftigt.
        Jedes Zitat ist ein grobe Verkürzung und wird dem wirklichen Inhalt nicht gerecht. Da es den Kontext der Aussagen nicht wiedergibt.

        Es gibt nur eines: selbst lesen, selbst darüber nachdenken, sich selbst ein Bild machen. Wenn sich Gates oder Obama nicht zu schade dafür waren, könnte es all den Diskutierenden bestimmt auch nicht schaden.

      • Sportpapi sagt:

        @RoXY: Gut, den Buchtipp nehme ich an. Allerdings wird der Kritiker das Buch schon gelesen haben, das er beschreibt. Ausserdem kann man nicht gut mit einem Buch argumentieren, dessen wesentlichen Aussagen man aber nicht nennen kann, da zu kompliziert. Aus dem Zusammenhang gerissen ist ok. Dann erklären Sie es uns korrekt. Denn bis Ende Woche wird niemand sich dieses Buch beschafft und gelesen haben.
        Ach ja. Missionarisch komme das Buch daher lese ich auch. Und sö tönen auch Sie, wie ein Jünger eines Propheten.

      • tina sagt:

        xy, mir gehts wie sportpapi. ich habe aus diesen gründen wirklich keine lust, dieses buch zu lesen. nicht weil ich mir die mühe nicht machen wollen würde, ich lese recht viel. aber all die plauderibücher tu ich mir halt nicht an. und das hier klingt nach plauderibuch. insbesondere weil du nicht in der lage bist, kurz zu beschreiben, was dich daran beeindruckt hat

      • Reincarnation of XY sagt:

        SP – Ihre Gegenargumente sind voll ok.
        Ja, das Buch hat klar diesen Anstrich. Eine sehr streitbare Verteidigungsschrift für die Werte der Aufklärung, das durchaus anecken soll und sich mit links und rechts anlegt. (Die Gegenargumente habe ich gelesen, gemessen am Inhalt des Buches, erstaunlich wenig.)
        Und ja, Sie haben recht, ich agiere hier sehr missionarisch, a) weil es für mich wie ein Puzzleteil war, das mir vieles fundiert erklärt hat, was ich schon lange an linken, rechten und intellektuellen Ideologien gestört hat, und
        b) weil ich es schlicht besser erklärt, als ich es je könnte, was mir wichtig ist.
        Deshalb agiere ich ohne Scham wie ein törichter Jünger, weil ich ein echtes Anliegen habe, dass kluge Köpfe sich mit diesen Infos auseinandersetzen.

  • Giselam Blum sagt:

    Was für eine Frechheit der Mainstream-Presse, das Klima-Anliegen dem Einzelnen als Schuld zuzuweisen, wo es doch die grossen Unternehmen und Konzerne sind, die dem Konsumenten gar keine andere Wahl lassen, als so zu konsumieren, wie es angeboten wird. Dann die mitleidige Berichterstattung über die Kinder, welche diem «Klima»-Demos angestiftet haben und noch Onkel und Tante und Grosi mitgenommen haben sollen. Das wurde so geschrieben, im der Demo die Relevanz zu entziehen. Auch BLICK hat am Sonntag in billigster Manier die Klima-Frage dem Einzelnen zugewiesen und sich als Moralapostel über die ganze Welt erhoben. «Klima» wird in den Staatsverwaltungen und im Parlament gemacht, denn da werden die Einzelnen per Dekret und Verordnung zu einem bestimmten Verhalten dressiert.

    • karpfen sagt:

      ja, da haben sie recht. nur: als einzelner kann ich das ja nicht steuern/ändern, ausser ein bisschen, indem ich wähle. aber als einzelner kann ich mien konsumverhalten schon steuern, und die masse macht’s bekanntlich aus. wenn es bei mir nur ein tropfen auf den heissen stein ist, ok, aber wenn es nun alle machen würden?wir sollten uns halt engegen der dressur unsere eigenen gedanken machen und der markt funktioniert nur solange, wie die nachfrage besteht.

  • Romy sagt:

    Gopf, Leonie Krähenbühl, auch Sie scheinen nicht gecheckt zu haben, dass Greta nur benutzt wurde und ihr das Manuskript von Klimaaktivisten in die Hand gedrückt wurde. Da kann man nur sagen, arme Greta. Diese Klimaaktivisten mögen doch auf das Smartphone, Fernsehen, Flug-/Autoreisen verzichten, man könnte auf die Aufrüstung der Antennen auf G5 verzichten, bekanntlich sind diese keineswegs sauber i.S. Klima. Aber keiner dieser Aktivisten würde auf all die Annehmlichkeiten verzichten (Führerschein inkl.). Klimawandel gab es schon immer, dies sogar ohne Autos, Industrie und Milliarden von Menschen.

  • Gion Saram sagt:

    McKinsey hat schon vor Jahren in einer Studie dargelegt welche Massnahmen am einfachsten mit dem tiefsten Einsatz von Geldmitteln den grösstmöglichen Co2 Reduktionseffekt erbringen würden. Einfach nach McKinsey Pathways to a low-carbon economy googeln. Ein paar der Erkenntnisse dort drin werden vielen grüngläubigen Menschen nicht gefallen, so ist es z.B. nicht besonders sinnvoll oder nachhaltig in wolkigen Schweiz Solarpanels aus China aufs Dack zu pflanzen um so mit neuem Co2 neutralen Wackelstrom den ebenfalls Co2 neutralen und konstanten Wasserkraftstrom zu ersetzen und zusätzlich neue Gasturbinenkraftwerke zu bauen für den Fall das mal gerade ein Wolkendecke über die Schweiz zieht. Am besten selber den Bericht lesen und eine Kopie an Greta Thunberg schicken, Englisch versteht sie sch

  • Peter Lustig sagt:

    Bevor man da über CO2 diskutiert solltem an überlegen, ob denn das wirklich die Ursache ist und B ob der mensch bedeutend genug ist dass sein Wirken Einfluss darauf hat.
    Da sind sich die seriösen Wissenschaftler noch lange nicht sicher.
    Ich erinnere da an das geleakte Mail des Chefs des Klimainstituts an seine Mitarbeiter, dass Daten, die der Klimatheorie widersprechen doch anzupassen seien.
    Aber klar, sorgsam mit den Ressourcen umzugehen, das finde ich auch wichtig. Aber dann bitte ehrlich und nicht mit Lügengeschichten getränkt.

    • sonic sagt:

      oh doch da sind sie sich sicher. oh doch da sind sie sich sicher. oh doch da sind sie sich sicher. oh doch da sind sie sich sicher.

      • Peter Lustig sagt:

        Wer ist sich sicher? Die Wissenschaftler? Nein, einer der grössten Klimaexperten hat sich vor ca. 2 Jahren vom Verfechter der CO2 Theorie zu deren Gegner gewandelt.
        Aber ja, man hört fast nur die unkritishcen Stimmen.
        Und was sagen Sie zum geleakten mail? Ach ja, als Gläubiger inteessieren so Sachen wohl nicht.
        Alles in allem sonic: weer ein mantra wiederholen muiss hat meistens selber diverse Zweifel. lassen Sie die nur zu. Denken hilft!

      • tststs sagt:

        Oje, Herr Lustig, was in gottesnamen ist eine CO2-Theorie?
        Niemand in der Wissenschaft ist Gegnger oder Befürworter von CO2; dessen Wertigkeit für unser Ökosystem, dessen Zusammenspiel im Ökosystem und der Einfluss des Menschen auf den CO2-Level werden diskutiert.
        Kein Wissenschaftler (und ich mein jetzt nicht die pseudowissenschaftliche Youtuebgarde hüben wie drüben) schaut CO2 nur isoliert an…

      • Peter Lustig sagt:

        tststs:
        natürlcih wird CO2 ziemlich isoliert angeschaut. Wieso wohl wird es denn sonst verteufelt? Wie oben schon gesagt. Wer nicht kritisch sein will (wie Sie) ist nicht kritishc.

    • Jenny Hope sagt:

      Nun Herr Lustig. Es könnte ja sein, dass die Klimaforschung tatsächlich recht hat, oder? Da wäre es ja ganz schön blöd, wenn wir jetzt nochmals 100 Jahre warten, bis wir etwas tun.

      • Melanie sagt:

        Sobald wir den 100% Beweis haben…….ist es leider zu spät für die Menschen!!

      • Peter Lustig sagt:

        Ja, dann lassen wir uns halt vergiften usw. Denn das alles tritt gegenüber dem CO2 in den Hintergrund. Übrigens: viele sehen das Gegenteil als bewiesen an, CO2 ist Marketing wie das Al Gore schon so bezeichnet hat. Mit dem zertifikaten wird Ablasshandel betrieben. Seriös ist anders.

  • Mike sagt:

    Vielleicht sollte man sich als ersten Schritt mal soweit schlau machen, dass man nicht glaubt, glutenfreies Essen hätte irgendwas mit dem Klima zu tun. Schlagwörter aneinanderreihen ist ja schon was Schönes, aber Aua.

    • Martin sagt:

      Illustriert aber wunderschön die „Wissenschaftlichkeit“ der Klima-Debatte.

      In einem anderen TA-Artikel heute sagt eine Teilnehmerin der Klimademo vom Wochenende „mir ist es ein Anliegen, dass die Kinder auch als Erwachsene noch im See baden können und keine Sauerstoffmaske tragen müssen“. Der Zusammenhang mit dem CO2 Gehalt der Atmosphäre und/oder einer Erhöhung der weltweiten Durchschnittstemperaturen bleibt mir dabei schleierhaft.

      • Martin sagt:

        @Martin: Nun, es verhält sich so, dass Wasserpflanzen CO2 absorbieren, O2 produzieren, aber wenn die Algen absterben, bei ihrer Zersetzung mehr CO2 freisetzen, als sie O2 produziert haben. Der Clou an der ganzen Sache: So um 1950/60, da war nichts mit baden in Schweizer Gewässern. Wer will, der kann das nachprüfen. Erst seit ein paar Jahrzehnten ist die Wasserqualität in den Schweizer Gewässern massiv verbessert worden; durch den Bau von Kläranlagen. Smogmeldungen aus London habe ich auch schon lange keine mehr gehört. Das FCKW wurde auch abgeschafft. Jetzt ist es einfach das CO2…

      • Martin sagt:

        @Martin: Das mit den Wasserpflanzen CO2 und O2 war mir bekannt (gilt übrigens auch für Nicht-Wasserpflanzen). Auch dass die Wasserqualität früher erheblich schlechter war wusste ich (wenn es mir auch nicht in dem Ausmass bekannt war, dass man in Schweizer Gewässern nicht baden konnte).
        Was ich hingegen immer noch nicht verstehe ist, warum die genannte Teilnehmerin befürchtet, dass künftige Generationen nicht mehr baden können wenn der CO2 Gehalt der Atmospähre und die Durchschnittstemperaturen zunehmen.

  • Susi Zumbrück sagt:

    Welche Katastrophe?

  • Anja Meyer sagt:

    In vielen Kantonen kann man angeben, ob man „herkoemmlichen“ oder nachhaltigen Strom kaufen will. Wer es sich leisten kann, soll doch nachhaltigen Strom waehlen. Die Stromkonzerne verpflichten sich, mindestens so viel Strom nachhaltig zu liefern oder darin zu investieren. Nach und nach werden wir immer mehr nachhaltigen Strom haben, und er wird billiger werden. Eine ganz einfache Moeglichkeit, die viel erreicht.

    • Stefan Haller sagt:

      Das mache ich schon seit Jahren. Das ist aber nur eine Facette und das hat meiner Ansicht nach aber nur bedingt etwas mit dem Klimewandel zu tun sondern mit meiner Abneigung gegen AKW Strom

    • A. Koch sagt:

      Das stimmt und ist gut. Wenn jetzt aber Leute meinen, sie fahren „sauber“ Auto mit Tesla, dann empfehle ich allen mal folgende Rechnung zu machen: Man rüste den ganzen Auto- und Lastwagenverkehr auf Strom um und verwende nur noch „nachhaltigen“ Strom (z.B. per politisches Dekret)…

      … um dann schnell zurück zur Vogel-Strauss-Taktik des status quo zu kommen…

  • Walter sagt:

    Die ganze Klimhysterie ist die neue Religion, ähnlich wie vegan oder enthaltsam zu leben. Ein 16-jähriges Mädchen, das aussieht wie 12, geschickt in Szene gesetzt von Medien-Profis, schürt Emotionen und die Presse dreht durch. Die Jugend, die jetzt gegen das Klima demonstriert, jettet dann drei Monate später zum Schulabschluss ins ferne Ausland. Tessin oder Engadin ist dann halt doch zu bünzlig. Hatten wir alles schon mal in den 80ern. Dass die Menschen den Weltuntergang herbeireden, ist übrigens so alt wie die Menscheit selbst. Meine Kinder werden jedenfalls, so hoffe ich, ideologiefrei erzogen. Unter der Woche wird Velo gefahren, der Gesundheit zu liebe. Meinen V8 lasse ich mir aber von irgend welchen grünen Spinnern sicher nicht nehmen.

    • tststs sagt:

      Jup, der Weltuntergang wird immer wieder herbeigeredet… meist von alten Menschen, die glauben, mit den heutigen jungen Leuten könne die Welt nur zugrunde gehen.
      In der Klimadebatte spricht aber niemand vom Weltuntergang! Die Welt hat schon ganz andere Klimawechsel „überlebt“, aber was die Menschheit betrifft… das steht auf einem anderen Blatt.
      Und dass sich eher junge Leute weitsichtige Gedanken zur Zukunft machen, also solche die nur noch ein paar Jahre hier sind, naja… was soll ich dazu noch sagen…

    • Vierauge sagt:

      Die Behauptung, dass „die Jugend“ jetzt demonstriert und dann nachher irgendwohin jettet, hört man öfter. Haben Sie dafür auch irgendwelche Belege, dass das die gleichen Leute sind?

    • 13 sagt:

      Kein Mensch wächst ideologiefrei auf. Ausser, er werde abgeschottet in einer Höhle aufgezogen, aber auch dann wäre eine solche Aufzucht der Ideologie der Eltern verschuldet…
      Wenn Sie beim Abendessen über die „grünen Spinner“ fluchen, bekommen das Ihre Kinder mit. Velofahren der Gesundheit zuliebe? Eine Ideologie, die ihre Kinder mitbekommen. Der V8 in der Garage? Eine Einstellung, die sie beeinflusst. Und das nur zuhause. Dann bewegen sie sich hoffentlich noch ausserhalb und werden weiter beeinflusst.
      Die Frage ist eher: Was leben wir ihnen vor? Wie prägen wir sie? Dass wir es tun, ist keine Frage, sondern eine Tatsache.

  • Dodimi sagt:

    Frau L. Krähenbühl, dank Greta gibts wieder was zu schreiben. Also ich habe nicht das Gefühl mich „auf dünnem Eis“ zu bewegen, auch wenn es der („links-grüne-liberale“ (?) Block uns bald täglich um die Ohren haut. Ich empfehle Ihnen gehen (also nicht Fliegen, per PW, per LKW, per Schiff) höchsten mit Ross und Wagen, nach Vietnam, wo ein Teil meiner Familie wohnt, und schauen sie sich, nun, sagen wir, einen Monat lang um. Wenn sie sich dann noch nicht fragen, was eigentlich in der kleinen Schweiz an“Gesinnungsterror“ stattfindet, dann ist ihnen nicht mehr zu helfen. Selbstverständlich soll jeder, der kann, sorgsam mit seiner Umwelt umgehen – aber mir scheint dieser Mainstream nimmt langsam religiös-sektiererische Dimensionen an. Ich vertraue der Menschheit auch in Zukunft.

    • tststs sagt:

      Bitte nicht missverstehen, ich finde die Menschheit auch was ganz Tolles und in ihren Fähigkeiten in der ganzen Evolution einzigartig!
      Aber Vertrauen? Vertrauen, dass die gleichen Fehler nicht wiederholt wird? Vertrauen, dass der Mensch wieder der Natur/Evolution handelt (seine Nische bis zum Übermass ausnutzen, dieses Verhalten kennt nicht nur der Mensch)? Nope… eher weniger

  • Champedissle sagt:

    „Gopf Greta“ schreibt die Autorin. Sie schreibt nette Zeilen. Allerdings irritiert sie auch etwas. Am Schluss lese ich, dass sie stolze Mutter geworden ist. Also auf Griechenland Ferien eventuell verzichten aber die Menschheit mit einem weiteren riesigen CO2 Abdruck (Kind = Mensch) schädigen? „Gopf Greta“!

    • tststs sagt:

      Wenn die Welt nicht ständig neue CO2-Abdrücke in die Welt werfen würde, gäbe es keine Welt!

      • Geert sagt:

        @tststs: niemand behauptet, wir dürfen gar keine neuen CO2-Abdrücke mehr in die Welt werfen. Aber wie bei allem Anderen müssen wir da im Moment etwas reduzieren.

      • Méthode Champenoise sagt:

        Sie dürfen schon CO2-Abdrücke in die Welt werfen. Aber vielleicht sollte man damit einfach ein bisschen Mass halten, wie bei allem Anderen.

    • Geert sagt:

      Genau. Selbstverständlich müssen wir tun was wir können, und weil das Problem sehr akut ist auch auf das Eine oder Andere verzichten, aber einen Verzicht auf alle modernen Errungenschaften, nur damit Andere sich ungeniert vermehren können, komt absolut nicht in Frage!

  • Peter Gehring sagt:

    Es muss ganz schlecht um den Glauben „Klimaerwärmung“ stehen. Wenn die Fälschung der Daten nicht zum Ergebnis führen, dann muss ein 16 jähriges Mädchen her. Die Brutkastenlüge von einer jungen Frau half ja auch den ersten Irakkrieg öffentlich zu untermauern.
    Die Protagonisten des menschengemachten Klimaerwärmungsglaube haben grundsätzlich ein Glaubwürdigskeitsproblem. Al Gore „Eine Unbequeme Wahrheit“ (=Oscar, Friedensnobelpreis) und Gründer vom „Alliance for Climate Protection“, bewohnt mit seiner Frau ein 20-Zimmer Anwesen mit beheiztem Pool. Als Vielflieger ist er eben auch ein Teil der ‚unbequeme Wahrheit‘ über Heuchler und Blender.

    • Asterix sagt:

      Wenn ich mich nicht irre, besitzt Gore sogar mehrere Villen. Ein grosser Heuchler.
      Gegenwaertig demonstrieren tausende gegen den Klimawandel, in einem leidlich kalten, schneereichen Winter, den es gemaess Theorie gar nicht mehr geben duerfte. Mit Demagogie und jahrelanger Gehirnwaesche kann man aber offenbar sehr vielen Menschen alles Moegliche unterjubeln. Erschreckend!

      • Jenny Hope sagt:

        @Peter Gehring und Asterix
        Und Ihre Forderung wäre? Alle weitermachen so wie bisher? Oder gar noch etwas mehr konsumieren? Oder ein noch grösseres Auto kaufen, damit man es diesen Klima-Naivlingen so richtig zeigen kann?
        Oder mit anderen Worten: können Sie auch konstruktiv?

  • Sybille sagt:

    Vielleicht ja ironisch gemeint, oder was? Trotzdem wüsste ich gerne, ob Frau Krähenbühl und Familie in Herbst schnell mal nach Griechenland in die Ferien jetten oder nicht – oder einfach mal sagen „Gopf und Gopfertori, also nächstes und übernächstes Mal gehen wir der Sache dann ernsthaft nach!“. Inzwischen kann man ja an der Klimademo ein wenig den Kinderwagen mit dem Kind, dem man die Zukunft stiehlt, herumschieben, da hat man wenigsten seinen guten Willen gezeigt.

  • Heinrich Hauser sagt:

    Ich finde es schlimm wie man dieses Mädchen, für dieses ganze „Klima“ Theater missbrauche kann. Es ist doch ganz klar die Handschrift von Erwachsenen die hinter ihrem Einsatz steckt.
    Das Theater von Greta, die einer Generation von Konsum geilen Kids entspringt die immer das neuste Handy,Turnschuhe etc. brauchen, ist so etwas von gelogen. Wer verschmutzt immer Parks, das Rheinbord oder Seeufer im Sommer beim Party machen. Genau es ist Ihre Generation.

    • Geert sagt:

      Wieso sollen Erwachsene dahinter stecken? Ich habe auch mit 12 meine Eltern und Grosseltern darüber aufgeklärt, dass man keine Pelzmäntel trägt und Kernkraftwerke blöd sind.

      • Lala sagt:

        Gratuliere.

        Ersteres ist zwar unschön, aber Klimatechnisch total egal.
        Letzteres ist, mangels Grundlasttauglichen alternativen, sogar Klimaschädlich.

        Haben Sie toll gemacht.

      • Heinrich Hauser sagt:

        @Geert
        Ganz einfach dieses Mädchen gehört zur Generation wir haben alles. Denken Sie das Sie dies Freiwilig macht ich denke eher nicht, sondern das Sie von ihren Eltern und anderen Ökofundis gesteuert wird.
        Das Sie Ihre Grosseltern aufklärten ist toll, doch kannten diese zu ihrer Zeit keine Hightech Textilien wie wir heute und Pelz gab halt warm.
        Und Pelze wurden damals auch weiter vereerbt und geflickt, weil sie wertvoll waren. Nicht wie heute wo nach jeder Saison Ressourcenfressende und Umweltschädliche Kleider gleich wieder weggeworfen werden. So blöd waren Ihre Grosseltern nicht die wussten noch Resourcen schonend mit der Welt umzugehen.
        Ob Kernkraftwerke blöd sind, ich denke irgendwann sind wir froh darüber wenn wir diese Technologie wieder in moderner Form nutzen können.

      • tststs sagt:

        Genau, werter Herr Hauser, es ist die Generation u18, die dem europäischen Urwald den Garaus gemacht hat; es ist genau diese Generation, die Jahrzehnte lang über den Abfall einfach Erde geschüttetet hat; diese Jahrgänge sind es, die frischfröhlich AKWs u.ä. gebaut hat; und ich vergass, genau diese jungen Leute haben in Schweizerhalle das Ventil zum Rhein höchstpersönlich aufgemacht!
        Geschweige denn, von der Kaufkraft; führen sie doch sämtliche SUV-Kaufstatistiken an. Und im Flugzeug? Sehe ich nur Teenager, in der Businessklasse habe ich schon lange keinen ü35 mehr gesehen.

        Ist doch nur logisch, dass genau diese strunzdumme Generation sich dann auch noch instrumentalisieren lässt….

        Ojemine…tststs

  • Juno sagt:

    Frau Krähenbühl:
    verzichten Sie doch auf Ihre Griechenlandferien (gopf, Leonie)!

    Das würde Ihre Glaubwürdigkeit um einiges steigern. Sie machen es sich nämlich etwas gar einfach: die Demo besuchen, dem Thema Avocado nachgehen. Den eigenen Konsum einschränken? Nicht mal schriftlich. Von Veränderungsbereitschaft keine Spur…
    Zwar zum unironischen Handeln aufrufen, aber tun sollens dann die anderen (oder wie stellen Sie sich das vor?). Gopf, Leonie.

    Mein Tipp: fangen Sie einfach damit an! Sie werden sehen, dass die Einschränkung auch für sie persönlich durchaus positive Seiten hat.
    Und: die Lektion, Vormachen anstatt Predigen, können Sie sich gleich auch für die Kindererziehung merken. Aber das ist ein anderes Thema.

    • karpfen sagt:

      das habe ich mir auch gedacht: um glaubwürdig zu sein müssten die griechenlandferien geopfert werden und nicht einfach CO2 kompensiert beim kaufen… „noch mal an die sonne vor dem winter“ – kann ich gut verstehen, aber genau auf solche sachen sollte man verzichten können, wenn man es mit verzicht ernst meint. man kann sich auch in der schweiz eine schöne auszeit vor dem winter nehmen und kraft tanken.ohne schlechtes gewissen.

  • graf beat sagt:

    Lustig, während ich diesen Artikel lese, wird per Werbebannner für eine Reise nach Kuba sowie für eine Leserreise nach Wien geworben. Passt doch…

  • Koller sagt:

    Nicht reden, handeln. Kein Lohn über 3000fr. Ist nachhaltig. Wann handeln unsere Politiker und verzichten auf ihren Lohn?

  • Jeanne d‘Ormesson sagt:

    Was passiert mit der Weltwirtschaft, wenn niemand mehr fliegt, fast keine Kleider, Elektronische Spielsachen, Fernseher, Mountainbike, Auto, Holzmöbel aus Asien, Plastikspielsachen, jegliche Art von Sportgeräten, Avocados, Früchte, Nüsse aus fernen Länder etc etc etc kauft.? Hat ein Oekonom das mal ausgerechnet? Es geht hier nicht um die grosse Einbusse unserer Lebensqualität. Es geht viel mehr um die Entwicklungsländer? Was passiert, wen die Touristen nicht mehr kommen, was passiert, wenn man ihnen die Früchte und billigen Shirts nicht mehr abkauft?
    Was machen die Milliarden Menschen , die am Fersehen schon sehen, was man alles haben könnte und deren einziges Ziel ist, auch von diesen „!uxus“Güter profitieren zu können?
    GOPF! In diesem Sinn ist Ihr Artikel leider wertlos!

    • Michaela Zurfluh sagt:

      Wie schön, dass jetzt die Armen in den Entwicklungsländern für unseren übermässigen Konsum und die Zerstörung der Grundlagen unserer Lebensbedingungen hinhalten dürfen. Von etwas müssen wir ja schliesslich auch Leben nicht wahr ?

      • Jeanne d’Ormesson sagt:

        Es geht bei meinen aufgeworfenen Meine aufgeworfenen Fragen sind pragmatisch ! Wie soll die Welt aussehen und funktionieren? Sagen Sie es! Bis jetzt habe ich von NIEMANDEM auch nur ansatzweise gelesen, wie man sich eine Welt ohne globalen Konsum, denn dahin muss ein ehrlicher Klimawandel führen, vorstellt und was die Folgen für die Weltbevölkerung sind. Ihre Antwort steuert leider auch nichts brauchbares dazu bei!

      • Tom sagt:

        Ja Frau d’Ormesson, so ist es. Wir stehen vor dem Nichts und müssen uns was einfallen lassen.
        Wer hätte auch gedacht, dass unser Verbrauchersystem irgendwann mal solch ernsthafte Probleme machen wird, hm? Das war und ist doch alles so schön smart und nachhaltig durchdacht, nicht wahr? Oder?
        Tun Sie trotz ihrem inneren Konflikt schon was oder warten Sie noch ab?

    • Gerhard Engler sagt:

      Ich kann per Zug reisen statt zu fliegen, ich kann eine Qualitäts-Hose für 200.- kaufen statt 4 Billghosen für 50.-, ich kann Äpfel aus der Schweiz kaufen statt aus Neuseeland. Zusammengezählt macht das gleich viel Wirtschaftswachstum und schadet der Natur weniger.

      • Walter sagt:

        Der Zug braucht auch Energie. Was denken Sie, woher der Strom kommt, wenn Deutschland seine Atom- und Kohlekraftwerke abstellt? Von den paar Windrädli vielleicht? Es darf gelacht werden !

      • Jeanne d’Ormesson sagt:

        Ist alles gut aber keine Antwort auf meine rein auf die globale Weltvolkswirtschaft bezogenen Fragen. Ich persönlich kaufe schon lange wenig aber Qualität, esse lokal, fliege nicht und habe Wärmepumpe und Sonnenkollektoren!

      • Hansjürg sagt:

        Ihre Sorgen möchte ich haben…
        Zur Zeit des WK II lebten etwas über 4 Mio Menschen in der Schweiz und konnten mit einer „Anbauschlacht“ und Rationierung knapp ernährt werden. Heute sind es über 8 Mio und im gleichen Mass wie die Bevölkerung zu, nahm die landw. Anbaufläche ab.
        Woher wollen Sie und die anderen denn das Esssen nehmen, wenn es keine Flugzeuge und Schiffe bringen. Spargel aus Peru ist dann noch das Wenigste. Wussten Sie dass bereits unser Brot von ausl. Weizen abhängig ist? Und das Tierfutter erst: Sojaschrot kommt aus Brasilien und der Hafer aus Finnland.
        Eine Welt, wie sie sich unsere Grünen vorstellen wird von etwas geprägt sein: Hunger und Tod – Urban gardening, wohl unter Solarpanels, wenn ich das nur schon höre, darüber kann ich nicht einmal mehr lachen.

      • Jeanne d’Ormesson sagt:

        Mit dem Zug können Sie leider ferne Destinationen entweder gar nicht oder mit enormem Zeitaufwand erreichen. Für Europa ok aber die fernen Ländern müssten auf die Touristen verzichten. Äpfel auch super aber die Früchteanbauer in Afrika könnten ihre Früchte nicht oder nur mehr wenige nach Europa exportieren. Wenn sie weniger Kleider aber bessere kaufen braucht es weniger Arbeiter (nur der Fabrikant gewinnt). Weniger und Lokal ist ok aber geht nicht mit der Globalisierung zusammen und ohne Globalisierung gibt es nur kleine oder keine Absatzmärkte! Dies gilt für alle nicht nur für uns. Den Menschen soll es immer besser gehen, alle sollen sich an der Marktwirtschaft beteiligen können! Man kann Wachstum, Wachstum predigen und den Klimawandel separat angehen wollen. Beides gehört zusammen !

  • Stefan Haller sagt:

    Nein – Sie hat nicht zu 100% recht! Sondern vertritt nur das was sie „zu Wissen glaubt“ – (so wie ich es auch tat als ich 17 war – und verdammt ich fand es damals richtig). So wie all diejenigen, die jetzt einen Klimanotstand fordern, ohne sich auch nur im geringsten darüber nen Kopf zu machen wie das gehen soll! Geschweige den sich über die Zyklusse des Universums und damit der Erde im klaren zu sein. Der Klimawandel ist Fakt und schreitet voran ob wir nun wollen oder nicht! Wir können da gar nichts dagegen tun.

    • tststs sagt:

      Sie haben recht, das Klima wandelt sich stetig und es gibt gewisse Ereignisse, da sieht der Einfluss des Menschen wie ein Muggenfurz aus (ein solches Ereignis wird uns aber auch noch mehr schaden, als wir uns momentan selber…)
      Aber ob wir gegen unseren Einfluss etwas tun können, liegt wohl auf der Hand! Schon mal was von FCKW gehört…?

      • beat graf sagt:

        Bloss sind die Ersatzstoffe für FCKW auch nicht umweltschonend… Herr TSTSTS. Heissen Sie wirklich so?

      • Stefan Haller sagt:

        FCKW – Richtig nur ist das faktisch schon Geschichte bis auf Ausnahmen:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Fluorchlorkohlenwasserstoffe

        Bezüglich Ozonschädigenden Sustanzen ist der Abschnitt (Natürliche Halogenverbindungen) auf https://de.wikipedia.org/wiki/Ozonloch interessant.

        Früher war FCKW der Teufel, heute ist es CO2, und morgen wird es was anderes sein.

      • tststs sagt:

        @Hr. graf:
        1. Mein Punkt war nicht, dass FCKW-Ersatzstoffe besser sind, sondern dass das Ozonloch und FCKW der beste Beweis sind, wie der Mensch seine Umwelt (inkl. Klima beeinflusst)
        2. Frau tststs, bitte
        2. Nein, nicht wirklich… wie kommen Sie darauf? 😉

        @Hr. Haller: ICh glaube nicht, dass irgendjemand CO2 für Teufelszeug hält (im Gegensatz zu FCKW); ganz im Gegenteil, ohne CO2 kein Leben.
        Aber eben, Tatsachentreue und genaue Begrifflichkeit sind sicher nicht die Eckpfeiler dieser Diskussionen…

  • Jo Mooth sagt:

    Jedes Kind, das geboren wird, belastet die Umwelt und trägt zum Klimawandel bei, liebe Mamas und Papas. Insofern habt ihr die umweltschädlichste Tat bereits vollbracht. Ein schlechtes Gewissen wird deswegen niemand haben, folglich ist ein solches auch angesichts des Billigflugs nur mehr symbolisch.

    • tina sagt:

      so ein kind ist nicht schädlicher als jeder andere mensch. also wer etwas mötzeln will über meine kinder, kann sich ja selber vom planeten entfernen. ich bin recht sicher, dass meine kinder umweltfreundlicher sind als so einige, die hier texten

      • Jo Mooth sagt:

        Kinder nicht zu zeugen nützt der Umwelt, während es moralisch nicht zu rechtfertigen ist, bereits lebende Menschen sterben zu lassen. Insofern ist Ihr Einwand so alt wie unbeholfen.

      • Christoph Bögli sagt:

        @tina: Der Unterschied ist halt, dass sich bei allen Menschen (ob Kind oder Erwachsener), die schon „da sind“, nichts mehr daran ändern lässt (bzw. entsprechende Massnahmen ethisch und juristisch nicht vertretbar wären). Vorher (!) hat man aber sehr wohl die Wahl, sprich ob man ein Kind auf die Welt stellen will im vollen Bewusstsein der Problematik. Aber spätestens in der Frage werden dann meist auch die ganzen Super-Ökos zu Super-Egos und müssen unbedingt noch das dritte oder vierte Kind haben..

      • tina sagt:

        ja eben jo mooth. die kinder gibts schon, also eben so wie dich. sich selber zu entfernen ist ethisch vertretbar. anderen ihre existenz vorzuwerfen aber nicht.

      • Jo Mooth sagt:

        @Tina: Wie gesagt, „ein schlechtes Gewissen wird deswegen niemand haben“. Aber vor der Zeugung des nächsten Kindes nachdenken schadet sicher nicht.

    • tststss sagt:

      Ja, ist so, jeder Mensch, wortwörtlich jeder Muggenfurz, verbraucht und produziert Energie und hat Einfluss auf das Klima. Das ist auch so gedacht. Das ist sogar erwünscht. (Ja, jedes neu Entstandene belastet die Welt, aber ohne neu Entstandenes keine Welt!)

      • Jo Mooth sagt:

        Das Problem besteht allerdings darin, dass das neu Entstandene keine oder keine lebenswerte Zukunft mehr hat (wie eben Greta zu Recht moniert), wenn zu viele neu entstehen. Allein mit Avocadosverzicht ist das nicht zu schaffen.

      • tststs sagt:

        Oh läck, wenn jedesmal die Lebenswertigkeitsprognosen der Altvorderen über die Zukunft der eigenen Jugend eingetroffen wären, hätten wir uns kaum von den Bäumen runter entwickelt.

    • Dave McWide sagt:

      Also wenn ich schon gesündigt habe, spielt es keine Rolle mehr, ob ich noch mehr sündige oder nicht? Das ist Ihre Aussage?

      • Jo Mooth sagt:

        Nicht ganz. Natürlich ist es gut, wenn Sie auf den Billigflug verzichten. Aber wenn Sie unsicher sind, ob Sie noch ein Kind möchten, muss Ihnen bewusst sein, dass es sich auch umweltmässig um eine bedeutende Entscheidung handelt.

      • Christoph Bögli sagt:

        @McWide: Es geht wohl eher darum, Prioritäten zu setzen bzw. effektive Massnahmen zu treffen. Der springende Punkt ist darum, dass wenn man sich die Klimabilanz mit einem Kind nachhaltig versaut, etwas kosmetischer Verzicht hier und da leider nur noch ein Tropfen auf den heissen Stein ist..

      • 13 sagt:

        „Es geht wohl eher darum, Prioritäten zu setzen bzw. effektive Massnahmen zu treffen.“

        Ich schätze, es geht beim grössten Teil der Kommentare, so auch bei diesem, darum, mit dem Finger auf andere zu zeigen und dabei das Fegen vor der eigenen Haustüre zu vergessen. Ich, der gute Jo, muss sicher nichts ändern/tun, den sie, die böse Leonie, ist schuld, weil sie ein Kind in die Welt gesetzt hat…
        Es ist moralisch/ethisch und juristisch weder vertretbar, Menschen, die da sind, aus ökologischen Gründen umzubringen (da tun wir ja bekanntlich lieber umgekehrt mit der Umweltverschmutzung) noch anderen vorzuschreiben, wer wieviele Kinder zeugen darf.
        Was man aber kann, ist zu reflektieren und entscheiden, was man selber tun kann. Wo kann man sich einschränken? Darum geht es im Artikel.

      • Jo Mooth sagt:

        @13: Da haben Sie Recht. Mir ging es darum, gerade im Mamablog, darauf hinzuweisen, dass die Zeugung jedes weiteren Kinds der grösste Faktor ist im Hinblick auf den Klimawandel. Als unter anderem deswegen bewusst Kinderloser wäre ich froh, wenn dieses Tabu keines mehr sein müsste. Viele zeigen auf den V8-Fahrer, kaum jemand auf den Vater dreier Kinder, obschon Ersterer doch genau so gut ein normales Auto fahren könnte und Zweiterer auch mit einem, allenfalls adoptierten Kind glücklich sein könnte.

      • 13 sagt:

        @ Jo
        Was Sie (und andere) als bewusst Kinderlose hier eigentlich machen, verstehen wohl einige hier nicht, mich eingeschlossen. Ich meine jetzt, ausser dass Sie Eltern erzählen, dass diese lieber keine Kinder hätten bekommen sollen. Aber es ist ein freies Land. Nichtsdestotrotz kann ich sagen, dass wenn Sie ein Auto mit einem Kind vergleichen, Sie viele Dinge nicht verstanden haben.
        Wichtig erscheint mir jedoch etwas anderes: Dass jeder dort verzichtet, wo er kann. Vielleicht fliegt der V8-Fahrer nicht oder lebt vegan? Auch das ist eine Entscheidung, die dann derjenige reflektieren kann und soll. Anstatt auf andere zu zeigen.

      • Jo Mooth sagt:

        @13 Genau, da sind wir uns einig. Ich zeige auf niemanden, ich wies bloss auf die Relationen hin. Wenn die Autorin den Billigflug nach Griechenland in Erwägung und Zweifel zieht, muss ihr bewusst sein, dass sie die gravierendste umweltrelevante Handlung bereits hinter sich hat, nämlich die Zeugung eines Kindes.

  • Tim Meier sagt:

    10 Monate alte Babys an „Klimademos“ mitschleppen. Gopf, in dem Alter bin ich mit meinen Babys nicht mal an den Fasnachtsumzug geschweige denn nach Griechenland gejettet. Wer das macht, der handelt nicht im Sinn des Babys sonder will sich ohne Einschränkungen selber verwirklichen. Wahrscheinlich bin ich zu alt um das zu verstehen oder habe schlicht andere Wertvorstellungen.

    • tststs sagt:

      ???
      Glauben Sie ernsthaft, ein 10Monatiges kann einen Spaziergang von einer Demoteilnahme unterscheiden?

      Sie haben nicht einfach „schlicht andere Wertvorstellungen“, Ihnen fehlt es schlicht an „über den eignene Tellerrand blicken“

      • Peter Lustig sagt:

        Falsch, an eienr Demo ist es potenziell gefährdet wenn es zu unruhen kommt. Aber so weit denken, das überfordert scheinbar gewisse Leute….

  • Reincarnation of XY sagt:

    Ich schlage Ihnen vor, dass Sie mal das Buch von Steven Pinker lesen: „Aufklärung jetzt“, bevor sie in irgendwelchen Aktivismus nach dem Motto „besser irgendwas tun, als gar nichts tun“ verfallen.

    Der meiste Aktivismus ist mittelfristig kontraproduktiv. So wie etwa alljährlich zu behaupten, wir hätten jetzt bald kein Schnee mehr und dann schneit es Jahr für Jahr und es gibt nicht nur Hitzerekorde, sondern auch Kälterekorde. Genau solcher Aktivismus stärkt am Ende die Klimaleugner. (siehe Trump)

    Aber lesen Sie das Buch. (Das Buch selbst, nicht nur eine Rezension darüber)

    • Valentin Brazerol sagt:

      Könnt ihr nicht endlich richtig von „Klimaveränderungsleugner“ oder „Klimaerwärmungsleugner“ sprechen????
      DAS KLIMA KANN MAN NICHT LEUGNEN!

      … das hat jetzt nichts mit dem Blonden Iltis zu tun … der ist ein Idiot!

  • tststs sagt:

    Es ist eigentich relativ simple:
    Will der Mensch seinen Einfluss auf das Klima auf ein vorindustrielles Niveau bringen, dann muss er sich auch vorindustriell verhalten.
    Und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir (wohlstandsverwöhnte Westler) kläglich daran scheitern würden…
    (Zur Erklärung: allein dieser Kommentar mein Ressourcenpool für die ganze Woche aufgebraucht…)

    • Rolf Rothacher sagt:

      Nicht nur wir „Westler“ würden daran scheitern, sondern die gesamte Welt. Warum? Vorindustrialisiertes Niveau bedeutet, 1 Milliarden Menschen. Wir müssen zuvor 6,5 Milliarden Menschen los werden, wenn wir vorindustriell leben wollten.
      Doch auf 1 Milliarde Menschen können wir auch mit vollem Konsum womöglich gelangen. Denn wenn die Panik-Mache Recht behielte (was ich nicht glaube), würde sich die Menschheit aufgrund des Klimwandels ja auch dezimieren.
      Einzig die Bevölkerungsexplosion brachte uns all die Probleme. Wir müssten daran schrauben. Doch die Politik setzt auf reine Symptom-Bekämpfung, statt die Ursache anzugehen. Deshalb funktioniert das Rezept auch nicht!

      • Reincarnation of XY sagt:

        die Diskussion von Ihnen beiden zeigt sehr gut auf, wie kurzsichtig und deshalb sinnlos die gegenwärtige Diskussion ist, wie nutzlos jeglicher Aktivismus verpuffen wird oder genau das Gegenteil zur Lösung propagiert. (Rückkehr zur Armut und Aufgabe des Fortschritts)
        Zusätzlich gefährlich: es nährt ein anti-humanistisches Denken. Der Mensch ist nicht mehr wertvoll, sondern ein Schädling. Hmm …. kommt es uns das nicht irgendwoher bekannt vor?
        Also: beschäftigt euch mit Lösungen die echte Perspektiven bieten.

      • tststs sagt:

        ???
        Ich diskutiere doch nicht in diesem Post, sondern stelle eine Utopie zur Schau.

        Und ganz ehrlich: wer noch von „Lösungen“ spricht, hat es IMHO auch nicht wahnsinnig verstanden.

        Der Lauf der Dinge ist IMHO ziemlich voraussehbar: entweder der Mensch kann mit den Manifestationen des veränderten Klimas umgehen und überleben, oder eben nicht.

        Das ist die Geschichte der Evolution, das ist die Geschichte der Menschenheit, und diese Episode (Mensch und veränderte Klimabedingungen) spielt sich weissgott nicht zum ersten Mal ab.

      • tina sagt:

        xy, tsts, rothacher:
        man kann doch einfach drastisch reduzieren. man braucht nicht aufhören zu konsumieren und in höhlen zu wohnen. im grunde reicht es, nicht so masslos zu übertreiben (auch in der argumentation)

    • tststs sagt:

      Das sehe ich prinzipiell ein wenig anders. Es sind nie „blutte“ Zahlen, die ein Problem darstellen. Der Planet könnte noch viel mehr Menschen ertragen (12 Mia? 20 Mia?). Entscheidend ist der Ressourcenverbrauch. (Das ist Evolutionsbiologie 1×1, die grösse der Nische bestimmt die Grösse der Population (oder deren Verhalten).
      Mir ging es viel mehr um folgenden Punkt: in vieln (Drittwelt) Ländern wird noch sehr ähnlich wie vor der Industrialisierung gelebt, für diese Menschen wäre es keine grosse Veränderung. Für uns schon…

      • Martin Frey sagt:

        @tststs
        Nicht einverstanden.
        „Der Planet könnte noch viel mehr Menschen ertragen (12 Mia? 20 Mia?). Entscheidend ist der Ressourcenverbrauch.“
        Das erinnert an die rein theoretischen, völlig skurrilen Aussagen einiger Leute dieser Tage, die Schweiz könnte auch problemlos eine Einwohnerzahl von 11-12 Mio. verkraften. Doch, die Zahlen sind (immer eigentlich) das Kernproblem. Denn 12 oder 20 Mia Menschen werden nicht wohnen wollen wie in der Steinzeit, und sie tun es auch in den von Ihnen erwähnten Drittweltländern weitgehend nicht mehr. Die Leute dort haben alle ein Handy, sie müllen sich gerade selber mit Plastik voll, sie fahren Dreckschleudern, ihr Grundwasser ist verseucht, der Reis den sie anbauen, ebenso.
        Die Zukunft unseres Planeten wird nicht in der ersten Welt entschieden.

      • tststs sagt:

        Aber werter Herr Frey, ich sage doch eigentlich nichts anderes als Sie (resp. stimme mit Ihren weiteren Überlegungen völlig überein).
        Wenn sich 12 Mia (oder eben nur schon 8 Mia, wenn die zweite und dritte Welt weiter so aufholen), so verhalten wie die 1 Mia Westler jetzt, ja dann sieht es schitter aus. Aber zu behaupten, die Resourcen dieses Planeten würden bei gleichmässiger und „klimaneutralem“ Verhalten nicht ausreichen, finde ich sehr vermessen.
        Ja, man kann schon sagen, dass das zukünftige Verhalten der zweit und drittwelt Ländern entscheidender ist. Man kann aber auch sagen, dass deren Verhalten von der ersten Welt „gesteuert“ wird, und dementsprechend entscheidet eben (auch) die erste Welt

  • A. Koch sagt:

    Fakt ist, dass die Weltwirtschaft zu ca. 80-85% von fossiler Energie betrieben wird, hauptsächlich Öl, Kohle und Erdgas. So lange wir keine „sauberen“ Energiequellen finden, die uns Energie in grossen Mengen liefern, ist das Weltwirtschaftssystem unweigerlich an steigende CO2-Werte gekoppelt, Greta hin oder her. Wer heute eine CO2-neutrale Welt will, hat sich die Konsequenzen einer globalen Wirtschaftsdepression auch nicht so genau überlegt. Dass diese kommt, Greta hin oder Greta her, ist so gut wie in Stein gemeisselt. Frage ist nur wann und wie arg dass sie wo zuschlagen wird. Mein Bauchgefühl (und mein Kopf) sagen mir nichts Gutes, aber weiter dazu äussern möchte ich mich hier nicht. Da kann jeder selbst einen nüchtern Blick in die Welt werfen und 1 + 1 zusammenzählen.

    • Reincarnation of XY sagt:

      Im ersten Teil liegen Sie völlig richtig.
      Es kann keine Lösung geben, welche diese unumgänglichen Fakten ignoriert.

      Genauso wie Rechtspopulismus, ist auch Links- oder Ökopopulismus zum scheitern verurteilt. Aber die Presse, das einfache Volk, der religiöse Mensch liebt Populismus über alles. Einfach Lösungen, welche die ganze Komplexität schlicht ignorieren.
      Und natürlich: so romantisch populistische Propaganda auch ist, bringt uns Populismus keinen Millimeter vorwärts, sondern lässt Probleme nur eskalieren.

      Ihre pessimistische Zukunftserwartung hingegen, muss nicht zwingend eintreffen. Es sind einige Entwicklungen weit besser, als uns vermittelt wird/wie wahrnehmen.

      • tststs sagt:

        Hmmm, RoXY, für das, dass Sie heute die graue Eminenz der Diskussion sein wollen, sind Sie aber doch sehr im Populismus drin. 😉
        Lösung? Für welches Problem?
        Klimawandel ist doch kein Problem, es ist ein natürliche Gesetzmässigkeit. Da kann man nicht dafür oder dagegen sein, aufhalten schon gar nicht.

        Die Prozesse sind am laufen, der Mensch kann sich einzig diesen Prozessen anpassen und überleben, oder nicht.
        (Und er kann natürlich noch ein bisschen darüber nachdenken, was sein Beitrag zum Prozess war; aber Nachdenken hat noch nie eine Sache rückgängig gemacht.)

      • A. Koch sagt:

        RoXY, ich hoffe fest Sie haben recht, meiner eigenen Kinder zu liebe (und allen Kindern, gross und klein :). Leider sehe ich zu wenig von diesen „weit besseren“ Entwicklungen, die Sie andeuten. Ja, es gibt sehr wohl Bestrebungen, die in die richtige Richtung gehen, aber das Grundproblem des ersten Teils ist mit einer exponentiell Wachsenden Weltpopulation, welche ALLE den westlichen „Standart“ möchten, (rein mathematisch; energietechnisch und ökologisch sowieso nicht) schlicht nicht verträglich. Von da her ist mein „Pessimismus“ (ihre Worte) mein Verständnis einer schlicht realistischen Einschätzung und ich hoffe, ich liege (für einmal ganz) falsch. Wie auch immer, „we’re living in interesting times…“

    • tina sagt:

      aber herr koch. was ist denn daran verkehrt, nur wenige Avocados, Bananen und ähnliches zu essen? Nur selten zu fliegen, möglichst regionale Grundnahrungsmittel zu kaufen (anstatt industriell hergestellte) usw?

      • A. Koch sagt:

        Überhaupt nichts Tina, ich habe kein Wort über Avocados, Bananen etc. gesagt. Wenn Sie meinen post extrapolieren teilen wir die gleiche Meinung: Mit weniger Energieverbrauch (die wird irgend einmal durch Ressourcen-Knappheit erzwungen werden) MUSS eine Deglobalisierung stattfinden und wir müssen wieder vermehrt alles lokal produzieren was +- lokal und nachhaltig produzierbar ist. Dann sind Granny Smith aus S-Afrika, Cabernet aus Australien und Chile, etc nicht mehr drin.

  • Coco sagt:

    Einem Kind mit Asperger Syndrom wird NPO Speech eingetrichtert, damit es in einer Kampagne gegen die kognitive Dissonanz von Menschen in der industrialisierten Welt eingesetzt werden kann, anscheinend eine Variation von „des Kaiseres neue Kleider“….als ob nicht jedeR wüsste, dass unser Lebensstil alles andere als nachhaltig ist. Nun, keineR zu klein, abstinent zu sein, Frau Krähenbühl! Kaufen Sie weiterhin Avocados für Ihr Baby?

    Mich würden Beiträge über Leute, die („gopf“, „verdammt“) handeln interessieren, nicht nur hier im Mama-Blog!

    • Paul Moser sagt:

      Natürlich, Überbringer schlechter Nachrichten werden als krank und/oder manipuliert dargestellt. Im Mittelalter hat man sie geköpft. Man kann es sich sehr einfach machen und einfach weiter so – nach uns die Katastrophe.

  • Karl-Heinz sagt:

    Für mich ist die „Dame“ einfach nur trotzig rotzig. Sie opponiert pubertär und wird bestimmt noch eingen ihrer Mitmenschen auf die Nerven gehen.

    • tststs sagt:

      Das ist ein Kompliment, oder?

    • Kaspar Tanner sagt:

      Sie hat Asperger.
      Wenn Sie nachlesen, wie die Symptome sind, passt eigentlich alles zusammen.
      Greta Thunberg kann für ihre „idée fixe“ nichts dafür – das ist Teil des Krankheitsbildes. Dass aber ihre Eltern ein Kind mit Hang zur Monothematik auf die „Klimakatastrophe“ einschwören, ist das eigentliche Verbrechen.
      Kann mich erinnern, wie die Waldsterbensdebatte in den 1980ern mir zusetzte. Und ich hatte keinen angeborenen Hang zur Monothematik…

      • Anja sagt:

        Das kam von Greta aus, nicht von ihren Eltern. Ihre Mutter ist Sängerin und ist um den Globus gejettet, bis der Nachwuchs ihr vermittelt hat, dass das vielleicht keine so gute Idee ist. Inwiefern das Kind ein zusätzliches Interesse daran hatte, die Mutter nach Hause zu holen (neben dem Klimawandel natürlich), sei dahingestellt. So oder so habe habe ich den grössten Respekt vor diesem jungen Mädchen. Auch weil sie eben zuhause damit angefangen hat. Und nicht nur redet, sondern ihren Prinzipien treu ist. Wenn ich mit dem Zug an Auslandkongresse reise, bin ich sonst immer die einzige.

      • Peter Lustig sagt:

        Na ja, Anja, Prinzipientreu. Ich erinnere da an das Bild ihrer Mahlzeit im Zug: alles in Plastik, Zutaten aus aller Herren Länder etc.

  • karpfen sagt:

    Ich persönlich freue mich über die Klimademos, es ist wirklich höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Jeder einzelne kann etwas dazu beitragen, denn der Markt (der ja falsch läuft, weil uns ständig irgendwelche bedürfnisse suggeriert werden die wir eigentlich nicht haben) wird ja bekanntlich nach nachfrage gesteuert. wo keine nachfrage herrscht, gibt es auch kein angebot. alles, was die autorin sagt, ist richtig (ausser glutenfrei, das hat nun wirklich nichts mit dem klimawandel zu tun). insbesondere weniger fleisch essen, und wenn fleisch, dann aus bioproduktion von einem lokalen hof. die landwirtschaft ist verantwortlich für 1/3 der treibhausgase, da läuft einiges mehr auch noch falsch. ich frage mich, wie viele der kids, die am samstag demonstrierten, auch konsumverzicht üben fürs klima…

  • Tasch sagt:

    Bei uns sind es zwar Mangos anstatt Avocados, nicht’s desto trotz die selbe Diskussion.

    Der Blog bringt -mit etwas viel Gefluche- auf den Punkt, was aktuell wohl in vielen Köpfen vorgeht. Natürlich ist die eigene Handlung nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber viele Tropfen…. Man kennt das ja. Wir für uns haben kein Patentrezept, aber wir fangen an. Ferien dieses Jahr in Inland und nahen Ausland, Kinderkleider vom Brocki und Flohmarkt, Händewaschen nur noch mit kaltem Wasser, Essen Regional/Bio/Fleisch weniger und direkt vom Bauer usw.
    Natürlich könnte man immer noch einen Schritt weiter gehen. Werden wir sicher auch, wenn sich die ersten Verhaltensänderungen dauerhaft eingelebt haben.

    …und wer weiss, vielleicht sieht man sich an der nächsten Demo.

  • tina sagt:

    man braucht ja nicht komplett auf all den von weit her importierten kram zu verzichten, man kann es sich einfach selten gönnen. avocados schmecken noch besser, wenn man nur 3mal jährlich eine isst. man braucht nicht von heute auf morgen alles zu streichen. aber man kann gewaltig reduzieren ohne die luxuszone zu verlassen. man braucht auch nicht trotzig zu werden oder zu polizistälä. man kann es sportlich nehmen

  • Kurt sagt:

    Und das Bundesamt für Statistik so: Die Altersgruppe, die am meisten fliegt, sind die 18-24 jährigen. Es sind auch die, die am wenigsten in der Schweiz Ferien machen und am weitesten weg fliegen.

    Da hilft so eine Demo doch schon, sich wieder moralisch überlegen zu fühlen. Wer demonstrieren geht, darf auch ein bisschen Leben, oder.

    ps. Die simple Wahrheit ist immer noch die: Je gutbetuchter, desto grösser der ökologische Fussabdruck.

  • tina sagt:

    Der Avocado-Boykott, ist er Teil der Lösung? JA
    Der Verzicht aufs Fliegen, auf allerlei Wegwerfbares, auf Plastiksäckli und Röhrli und Kaffeebecher und Kaffeebecherdeckel? JA
    Faire Kleidung, wiederverwendbare Einkaufstaschen, Bioprodukte, regional und saisonal und vegani? JA
    Wenn Fleisch, dann höchstens zwei Mal pro Woche? JA
    glutenfrei hat damit gar nichts zutun, aber ja, fahrt zu dritt mit dem auto, das ist um welten umweltfreundlicher als fliegen. wo ist denn das problem? schlechtes gewissen ist hingegen völlig überflüssig. einfach machen.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @tina

      kann mich Ihnen nur anschliessen!

      • Carolina sagt:

        tina, schliesse mich Ihnen auch an! Und füge aber noch hinzu, dass Angst und Panikmache immer und überall ein ausgesprochen schlechter Ratgeber ist! Als ich jung war, hat meine Mutter gegen Wiederaufrüstung, Atomwaffenstationierung und Sellafield protestiert und uns Kinder instrumentalisiert – wir sind, bis wir uns dann irgendwann geweigert haben, mit Protestschildern für die Presse ausgestattet worden, auf denen Dinge wie ‚Ich habe Angst‘, ‚Ihr raubt mir die Zukunft‘, ‚Keine Zukunft‘ etc etc. Daher macht mich eine Greta, die immer wieder sagt, sie will Angst machen und Panik verbreiten, betroffen, denn hier wird ein junges Mädchen, das eine Störung auf dem autistischen Spektrum hat (und das geht nun mal oft mit Angststörungen einher), instrumentalisiert.

      • Martin Frey sagt:

        @Carolina
        Was tinas Aussagen betrifft, kann ich mich im Prinzip ebenfalls anschliessen, nur machen allein das schon die wenigsten (meist scheitert es schon an den politisch korrekten Kleidern).
        Den Greta-Hype sehe ich ebenfalls mit gemischten Gefühlen. Sicher wird sie ein Stück weit instrumentalisiert, wie auch die Klimademos aktuell, wie frühere Generationen bis in die 60er Jahre zurück. Nur ist dieser Idealismus der Jugend doch auch etwas schönes, etwas, das man nicht lächerlich machen sollte.
        Bei Greta kommt noch ihr Asperger-Sy. hinzu. Da stellt sich für mich schon die Frage, inwiefern es von den Eltern verantwortbar ist, sie der Welt so zu exponieren und damit damit auch ganz vielen Anfeindungen zum Frass vorzuwerfen. Die Welt wird sich nicht verändern, ihr Leben aber schon.

      • Carolina sagt:

        Martin, mein 2. Teil ist weiter unten gelandet! Nichts liegt mir ferner, als Proteste der Jugend lächerlich zu machen, wirklich gar nichts! Aber wir Erwachsenen können ja wohl darauf hinweisen, dass Panikmache und Instrumentalisierung bzw Lobbyismus hinter den Kulissen stattfinden – ich jedenfalls wollte auch als junger Mensch nicht instrumentalisiert werden und ab und zu brauchte ich einen ‚reality check‘ – und das führte manchmal zu sehr unabhängigen Wahrheiten und Erkenntnissen über Populismus, Ideologisierung etc, ganz oft auch zu der Einsicht, dass nur sehr selten Menschen reine Altruisten sind.

    • Max Demian sagt:

      Nur: niemand machts.

      • Andrea sagt:

        Doch, ich. Nicht zu 100%, aber ich geb mir Mühe bewusster zu Konsumieren. Und ich bin mir sicher, dass viele andere ebenfalls am Umdenken sind. Und natürlich weiss ich, dass ich damit nichts an den globalen Problemen ändere, aber ich finde trotzdem, dass ich es meinem Sohn und allen anderen Kindern dieser Welt schuldig bin.

      • tina sagt:

        max: kümmere dich einfach nur um dich. machst du nicht? dann fang heute an. in meinem umfeld machen ganz viele, oder eben eher: sie machen nicht. sie kaufen auch nicht jährlich die neue mode um sie nächstes jahr nicht mehr anziehen zu können. je länger je mehr wird auch mehr geld ausgegeben um kleider zu kaufen, die lange halten. die modeindustrie ist nämlich auch etwas, das man gut streichen kann und muss

      • Mia Meyer sagt:

        Doch. Ich. Nicht konsequent, aber immerhin. Es nervt mich übrigens regelmässig, dass von jenen, welche bewusst klima- und umweltfreundliche leben möchten, immer gleich 100%ige Konsequenz gefordert wird und sie andernfalls verlacht werden. Wenn jeder ein bisschen verzichten würde, wäre der Effekt viel grösser, als wenn einige wenige zu 100% konsequent sind. Und: Mir ist bewusst, dass mein Versuch, ressourcenschonend zu leben, global betrachtet keine Wirkung hat. Ich möchte aber meinen Nichten und Neffen (eigene Kinder habe ich keine) irgendwann in 20, 30, 40 Jahren sagen können, dass ich zumindest versucht habe, meinen Teil beizutragen.

      • Max Demian sagt:

        Natürlich war das provokativ formuliert. Niemand macht es wirklich wirkungsvoll. Der durchschnittliche Schweizer müsste sein Konsum dritteln, damit es in die richtige Richtung gehen würde. Da reicht es eben nicht, auf die Avokado zu verzichten, Ferien im Inland zu buchen und ein bisschen weniger Kleider zu kaufen etc. Das bedeutet ganz konkret auf 2/3 der Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten. Ein guter gradmesser wäre wohl mit 1/3 des Geldes auszukommen. Das tun wir nicht, fast niemand und sind auch nicht bereit dazu. Lieber nehmen wir einen abstrakt in der Zukunft liegender Klimawandel in Kauf und machen uns dafür viel Gedanken darüber. Damit tun wir aber nichts.

        Im Mamablog über die Umweltsünde Avokado, anstatt die Umweltsünde Mensch zu sinnieren ist dabei symptomatisch.

    • 13 sagt:

      Ganz richtig, Tina.
      Selber für sich schauen, was machbar ist und umsetzen. Die Forderungen an die Politiker sind sinnvoll und es ist gut, wenn sie gehört werden. Aber ansonsten sollte man aufhören, anderen irgendwelche Schuld zuzuschreiben und für sich schauen, was man tut und was man tun kann/könnte…
      Und doch, es gibt viele Menschen, die sich darum kümmern und bei sich beginnen. Das oben genannte setzen wir durchaus durch.

    • Carolina sagt:

      /2 Wenn man sich – wie meine Mutter und ihre Mitstreiterinnen damals – einfache Feindbilder sucht, mit denen man Angst schürt und Panik kreiiert, geht in einer sowieso schon sehr polarisierten Gesellschaft die Erkenntnis verloren, dass wir immer, immer, immer bei uns selbst anfangen müssen! Egal, was wir machen, wenn wir vor unserer eigenen Türe kehren, brauchen wir auch kein schlechtes Gewissen! Und brauchen uns auch nicht anderen gegenüber als heiliger oder besser zu erheben, denn wir tun ja etwas. So zu tun, als hätten wir etwas derartig Komplexes wie ‚das Klima‘ durchschaut oder die Weltpolitik, ist vermessen und fördert nur das resignierte Verharren im Nichtstun. Aber jeder für sich kann etwas dazu beitragen, damit echte Misstände behoben werden.

  • Brunhild Steiner sagt:

    Für Zoeliakiebetroffene ist es ziemlich bitter immer wieder, zwecks ironischer Untermalung, in den „special lifestyle“-Topf geworfen zu werden. Für sie hat die Frage, Gluten oder nicht, schwerwiegende gesundheitliche Konsequenzen!!!

    Und ja, wir können&könnten sehr viel mehr tun wenn wir bereit wären Verzicht zu üben (ja, bin mir bewusst, nehme für dieses Statement in die Welt zu bringen Ressourcenverbrauch in Kauf).

  • Max Demian sagt:

    Es ist ja nicht so, als ob wir erst seit an inconvenient truth und al gore vom Klimawandel wüssten. Seit ich in der Primarschule war, in den 80ern, wurde der Klimawandel thematisiert. Was will ich damit sagen?
    Wir wissen es längst schon alle. Wir nehmen trotzdem an der Billigflugmanie teil, stellen gemeinsam Geburtenrekorde auf, erhöhen ständig unser Konsumverhalten und Ressourcenverschleiss. Wir wissen es seit Jahrzehnten. Und haben uns entschieden, dass wir nichts tun. Und nein, die Schweizerin steht vergleichsweise nicht gut da. Vergleisweise gut stehen Arme Menschen da, da sie nicht über sie Mittel verfügen dem Klima zu schaden. Wir labern und labern. Wir wollen das Problem nicht lösen, weil wir nicht verzichten wollen. Tja – an inconvenient truth halt…

  • Marc Scheu sagt:

    Gopf – warum soll Konsum geil sein? Das ist eine fixe Idee, die uns eingebläut wird. Wir können auch konsumarm leben – und noch viel leichter, freudiger, intensiver. Dann belasten wir nicht nur die Zukunft weniger, sondern können auch neue Lebensfreuden entdecken. Konsumreduktion ist doch keine Qual.

  • Marie sagt:

    Sie hat eine grossartige Aktion gemacht und ist nun weltberühmt, sie hat die Geister geweckt auf einen Schlag was das Klima und seine folgen betrifft.
    Es sei ihr daher tausend mal gedankt.
    Wo bleibt aber das 16jährige Mädchen ? Der Gesichtsausdruck wikt so traurig, so streng, so dizipliniert ? Wie war das Ambiente daheim ? Durfte sie lachen und sich auch des Lebens freuen ? Oder waren es nur sehr deprimierende Diskussionen über das (über)leben, seit immer ? Nie ein lächeln mit 16 ?

    • Hansjürg sagt:

      „Sie hat eine grossartige Aktion gemacht und ist nun weltberühmt…“ na, dann schauen Sie doch mal den eingeschoben Clip: Wer ist Greta…! Betrachten Sie auch das Umfeld und nicht nur das Gesicht. Ist Ihnen aufgefallen, wie klein die 16-jährige ist? Greta ist bekanntermassen krank und gehört in ärztliche Behandlung. Stattdessen wird sie von PR-Managern (ihr Vater) und den MSM als Auflagen steigerndes Medium eingesetzt. Dass sie in Kattowitz (Klimakonferenz) dann auch noch vor leeren Sitzen ihre „berühmte“ Rede hielt, scheinen auch die Wenigsten zu wissen.
      „Grossartig“, wie Sie auf dieses Wort kommen, bleibt mir ein Rätsel und – sorry – von den Folgen haben Sie keine Ahnung.

    • Hanna Meister sagt:

      …ein bisschen googeln oder Zeitung lesen hilft da weiter. Greta hat die Familie „umerzogen“. Sie war die treibende Kraft. Sie „leidet“ an einer Form des Autismus, was den strengen, fokussierten Blick erklärt.

      Ich denke, Greta hat für sich eine Aufgabe gefunden, die sie erfüllt. Und es ist ihr fast etwas egal, dass sie damit einen Trend ausgelöst hat.

      Sie hat Eltern, die sie in ihrem Vorhaben unterstützen. So wie es viele Eltern tun. Nur, dass diese Dimensionen jetzt natürlich für alle gewaltig sind.

    • Tom sagt:

      Oh Jesses… Ein müffelndes, fremdgesteuertes 16-jähriges Teenagermädel mit pathologisch bedingt beschränktem sozialen Interaktionsvermögen wird zur Gottheit stilisiert. Das deprimiert noch viel mehr.

  • Mark sagt:

    Eine 15-jährige hat also mehr Verstand (weil sie was vom Blatt abgelesen hat), als eine erwachsene „Journalistin“.
    Interessant.

  • Res von Gunten sagt:

    Was hat glutenfrei mit dem Klima zu tun?

  • Christoph sagt:

    Und was ist jetzt mit den Griechenland-Ferien?

    • Linus sagt:

      Ja, sagen Sie es uns, Frau Krähenbühl:
      Was ist jetzt mit den Griechenland-Ferien?

      • E. W. Forster sagt:

        Der Weg ist mit das Ziel? Wie wäre es mit einer schön gemütlichen Zugsreise nach und von Griechenland inklusive einer Verlängerung der geplanten Ferien um eine Woche Reisezeit?

    • Kurt Neuhaus sagt:

      Gopf, das ist jetzt halt doch doof…naja, mal schauen. Auf den einen Flug kommt’s ja nicht drauf an. Vielleicht nächstes Jahr nur Mallorca.

      • Hans Gerber sagt:

        Nein, aber vielleicht ab dem nächsten Jahr Ferien die man mit ÖV oder Velo erreichen kann. Es ist nicht nötig Menschen die sich tatsächlich Gedankten über ihr Handeln machen Dummheit zu unterstellen. Zynismus ist selten konstruktiv Herr Neuhaus

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