Die Frau will kein «Unisex»

Ein Gastbeitrag von Andrea Schwarz-Barek*

bond

Prototyp des männlichen Mannes: Sean Connery als James Bond. Bild: PD

Erst kürzlich berichtete «Spiegel online» über eine gesellschaftliche Entwicklung: Männer fühlen sich nicht mehr wohl in ihrer Haut, Männer wissen nicht mehr, wer sie eigentlich sind, was sie ausmacht und wie ihre Rolle im Spiegel von Emanzipation und moderner westlicher Gesellschaft zu definieren ist. Männer sind, wenn sie ihre wahren Gefühle mal hochkommen lassen, eigentlich zutiefst unglücklich.

Und wer jetzt denkt, dass dies ein reines Männerproblem ist, der irrt gewaltig. Das Männerunglück betrifft die Frauen gleichermassen. Es bedingt sich sozusagen wechselseitig. Ein Phänomen, das mein Mann und ich in der täglichen Praxis immer wieder beobachten. Zwar hat Frau seit den frühen Siebzigern angefangen dafür zu sorgen, dass sich Rollenverständnis und Geschlechterverhalten grundlegend ändern – und das war sicher berechtigt, wenn nicht längst überfällig. Aber das damals in Bewegung gesetzte Pendel ist vielleicht eine Spur zu weit in die eine Richtung geschwungen. Es scheint an der Zeit, die Gegenbewegung einzuleiten und den Wölfen den Schafspelz wieder auszuziehen…

In einem Männerseminar versuchen wir beim Abstreifen des Pelzes behilflich zu sein. Es gilt, männliche Ressourcen neu zu entdecken und Bewusstsein zu schaffen für eine befriedigende männliche Identität. Wir sehen das insbesondere vor dem Hintergrund, dass Knaben in der Regel von Frauen erzogen werden und wir in einer Gesellschaft der «abwesenden Väter» leben. Knaben fehlt somit ein wichtiges Identifikationsmodell, ihnen fehlen männliche Rituale, ihnen fehlt die Initiation zum Mann. Gesellschaftliche Zwänge und Trends vervollkommnen die Abkehr vom und die Abwehr des «wahren Männlichen».

In der abgeschiedenen Natur sollen Männer wieder in Kontakt mit ihrem Ur-Selbst kommen. Keine leichte Zielsetzung, wenn man bedenkt, dass sich die Geschlechter seit Beginn der Emanzipationsbewegung kontinuierlich aneinander angeglichen haben und «Unisex» das Zauberwort der Moderne ist. Aber was bedeutet Unisex? Was macht Unisex mit der eigenen entwicklungsgeschichtlich bedingten Geschlechtsidentität? Was mit unseren Beziehungen? Wollen wir das? Unisex? Ist das nicht wie Wischiwaschi? Halbgar? Nicht Fisch, nicht Fleisch?

Als ganzheitlich medizinisch verstandene Praxis haben wir immer häufiger Patienten im psychosozialen Setting. Die Themenschwerpunkte: Beziehungsprobleme, Sexualität, Überlastungssymptome, Orientierungslosigkeit, Rollenkonfusion, Unzufriedenheit. Frauen bekennen, dass sie sich nicht den Autoschlüssel schwenkenden Karrieregeilen, nicht den veganblassen Vollzeit-Windelwechsler und auch nicht den verspielten grossen Jungen wünschen, und Männer trauen sich zunehmend zu ihrer Verunsicherung zu stehen, die die Demokratisierung der Geschlechterbeziehungen mit sich gebracht hat.

Denn Mann möchte sich eigentlich weder über die Karriere noch über das Hausmannmodell noch über die Rolle des Muttersöhnchens definieren. Er möchte nicht seinen sexuellen Wesenskern samt seinen männlichen Instinkten und Potenzialen in der hintersten Gartenecke vergraben. Tief in seinem Inneren weiss er, dass Beziehung nur funktioniert, wenn Mann sich männlich und Weib sich weiblich fühlt.

Auch Frauen wollen im Grunde ihres Herzens weder Rollentausch noch Unisex, so stellen wir immer wieder fest. Allen feministischen Parolen zum Trotz brauchen auch Frauen echte Männer. Keine warmduschenden, überangepassten, aggressionsgehemmten Weicheier. Und Männer brauchen umgekehrt echte Frauen. Keine vermännlichten, in ständiger Konkurrenz zu ihnen stehenden, nicht mehr der Hingabe fähigen Meckerziegen.

barek*Andrea Schwarz-Barek ist Naturheilpraktikerin und Hobby-Schriftstellerin. Sie hat zwei Töchter und arbeitet zusammen mit ihrem Ehemann in eigener Praxis für Allgemeine und Ganzheitliche Medizin.

251 Kommentare zu «Die Frau will kein «Unisex»»

  • elena sagt:

    Selten so einen Blödsinn gelesen – reines Marketing, das diese Praxis offenbar nötig hat, was mich auch nicht wundert.

  • Manu sagt:

    Unverhohlene Werbung für ihr eigenes Seminar.

  • Anette sagt:

    DIE Männer, DIE Frauen – Mir ist dieser Artikel zu pauschal. Dennoch gehe ich davon aus, dass es Männer gibt, die die genannten Probleme haben und einen Termin in der Praxis wahrnehmen. Was ja schon ein Schritt ist, was bedeutet, dass es wichtig für sie ist. Schade um die verschenkten Jahre. Deshalb mein Appell: Mütter, Kindergärtnerinnen, Lehrerinnen haben die Pflicht zu lernen, wie Jungs ticken, ticken können und haben die Aufgabe sie zu verstehen und so zu nehmen wie sie sind. Das gibt ihnen Selbstvertrauen. Vieles wird meiner Ansicht nach statt dessen von uns Frauen versucht, „wegzutrainieren“. Warum, ist mir ein Rätsel, vllt weil ein Mensch dann angenehmer, angepasster, leichter zu „haben“ ist. Also, Schluss mit der Manipulation, egal in welcher Lebensphase, mehr Rücksicht, mehr Selbstvertrauen. Das gilt selbstverständlich immer für alle MENSCHEN. Und: wir brauchen in unserer heutigen Welt von allen, verschiedenen Charakteren.

  • Martin sagt:

    Zum Inhalt dieses Artikels schweigt des Sängers Höflichkeit. Aber dass diese Autorin hier unverhohlen Werbung für ein Seminar machen darf, das von ihr und ihrem Mann geleitet wird, ist unverständlich. Und dass sie einen Buchtipp zu Robert Betz abgeben darf, ist unsäglich. Es mache sich jede und jeder selber ein Bild: : http://www.infosekta.ch/media/pdf/Robert_Betz_2013.pdf
    oder http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=220&Itemid=1 oder http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama3/Robert-Betz-Gluecks-Coach-oder-Scharlatan,betz101.html

  • Sepp sagt:

    Haha. Der Titel des Textes ist ja schon der Bringer.

    Es ist egal was „Frauen“ wollen. Da ist doch das Pferd völlig von hinten aufgezäumt. Sich für irgendeinen Frau/Mann zu verbiegen ist sowas von Sinnlos da fällt mir doch fast der Stumpen ins Bier.

    Ernsthaft: Es ist viel Sinnvoller sich selber zu Fragen wie man Leben will und daraus ergibt sich das soziale Umfeld und dementsprechend die Partnerwahl. Irgendeine Frau/Mann wird das schon anziehend finden was Sie liebeR LeseneR in Ihrem Leben so treiben.
    Und ja: Frauen sind unglaublich verschieden. Männer übrigens auch.

    Gute Nacht.

  • Lia sagt:

    welch ein hanebüchener Unsinn. Ich als Frau will kein herziges, dummbeutliges kleines Dingens sein, das ohne Mann lebenunfähig ist. Und die Väter sind heute präsenter als vor 50 Jahren, wo ein Vater die Kinder rasch nach der Arbeit sah und dann am Wochenende am Stammtisch verschwand.
    Frauen, die hier in die Händchen klatschen bei diesem Text, haben nicht verstanden, dass wir Frauen nicht von Natur aus klein und zart sind und einen Beschützer brauchen, sondern dass wir sehr gut allein zurecht kommen und ein Mann ein Partner ist, kein Beschützer oder gar Dominator.

    • Hitz sagt:

      Schreibt die Autorin irgendwo, dass Frauen einen Beschützer oder Dominator bräuchten? Das sind doch alles nur ihre eigenen Interpretationen und sagen mehr über Sie und Ihr Bild von Männern aus als über obigen Text.

    • Rolf Müller sagt:

      Dann sind Sie wohl eine „falsche“ Frau…
      Aber machen Sie sich nichts draus!
      ich bin dafür ein „falscher“ Mann.
      Falsch und falsch gesellt sich gern, heisst es emanzipiert.
      Die Richtigen machen es richtig.
      Wir machen es falsch.
      Na und? Mir doch egal!
      Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s ganz ungeniert.
      Freiheit für die Falschen!

    • fabian sagt:

      Lia, es scheint es bitzeli, als hätten Sie wie viele Frauen ein Problem damit, dass die Männer heute in der Erziehung zuhause präsenter sind…

  • Hasler sagt:

    So ein Seminar dürfte der Männlichkeit nun aber nicht wirklich zuträglich sein. Ich kann mir jetzt kaum etwas unmännlicheres Vorstellen vorstellen als unter dem sachkundigen Blick einer Therapeutin bei Pferdekutschenfahrt(!) und Lagerfeuer „männliche“ Gespräche führen zu üben. Der Mann, der auf so eine Idee kommt hat doch eh schon verloren.

    Interessant finde ich, dass anscheinend keine Frauenseminare anbietet. Und das obwohl sie sagt: „Und Männer brauchen umgekehrt echte Frauen.“
    Glauben Frauen ernsthaft, dass sie kein Problem mit ihrem eigenen Rollenbild haben? Und, dass Frauen nicht ein massives Problem haben „Frau“ zu sein?
    Es ist vielleicht trendig, dass die Probleme der Frau dadurch gelöst werden sollen, dass Männer in eine Schulung geschickt werden. Nur sehe ich nicht, wie das funktionieren könnte – „Ja Schatz, ich besuche jetzt für Dich ein Seminar um männlicher und durchsetzungsfähiger zu sein, wenn Du das sagst…“.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      @Hasler: Das sehe ich auch so. „In einem Männerseminar versuchen wir beim Abstreifen des Pelzes behilflich zu sein.“, ich lach mich schlapp. Wenn möglich wird das Seminar noch von einer Frau geführt. Ungefähr so nutzlos wie Teambildungs-Seminare.

    • fabian sagt:

      Darüber musste ich auch schmunzeln. Selbst aufgeschlossene Therapeutinnen und Coaches scheinen allen Ernstes daran zu glauben, dass man das was dem Buben von klein auf gefehlt hat – männliche Vorbilder, ein Papa öfters als nur zweiwöchentlich, coole Lehrer etc – mit Therapie und Beratung ersetzen könne. Diesbezüglich kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, dass solche Beratung und Therapie ja gerade vom Fehlen von männlichen Rollen lebt – ein Teufelskreis, aber für gewisse Kreise ein profitabler.

  • Vollzeitmutter sagt:

    super text!

  • James Bond sagt:

    Geschlechterdiskussion? Gääähn…

  • i. karrer sagt:

    Also von den Genderstudien, die beweisen wollen, dass es keine Unterschiede zwischen dem Verhalten von Knaben und Mädchen gibt (eine Katharina spricht hier auf dem Blog davon), habe ich noch nie gehört. Dass es Unterschiede gibt, ist ja offensichtlich. Die Frage ist, ob sie angeboren sind oder anerzogen. Damit befassen sich die Studien. Natürlich hat aber Simone de Beauvoir für immer und ewig recht: Als Frau wird man nicht geboren, man wird von der Gesellschaft dazu gemacht. Das gilt für den Mann selbstverständlich auch.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Die Frage ist natürlich wie stark die Biologie und die Sozialisation das Geschlecht beeinflussen? Beeinflussen es beide Faktoren oder nur einer? Zu welchen Teilen (ist einer marginal und zu vernachlässigen)? Im Gleichheitsfeminismus alias Gendertheorie (u.a. Judith Butler) wird behauptet, dass das Geschlecht vollständig sozial konstruiert ist. Gender ist eine durch und durch feministische „Wissenschaft“. Die Ideologie/Motivation dieser Feministinnen ist, dass wenn die Unterschiede der Geschlechter nivelliert werden auch die sozialen Benachteiligungen verschwinden würden (für die Frauen). Sie wollen alles Männliche den Männer abgewöhnen und es den Frauen antrainieren und vice versa. Ich denke nicht, dass so Gleichberechtigung entstehen kann. Vielmehr entstehen neue Probleme (bei Frauen & Männern), wie der Artikel treffend beschreibt.

      • fabian sagt:

        und während die Unterschiede zwischen Mann und Frau kleiner werden, werden die Unterschiede zwischen privilegierten Frauen und benachteiligten Frauen grösser. Weshalb? Die Ideologie Feminismus kann längst nicht mehr verbergen, dass sie Vorteile ausschliesslich für eine kleine weisse Oberschicht bringt (Machtakkumulation für Frauen in den Teppichetagen globaler Firmen, in den Regierungen etc). Der Rest der Frauen – farbig, wenig verdienend, wenig gebildet – gehört längst zu den Verlierern der letzten 3 Jahrzehnte, in denen sich der Feminismus etabliert hat. Deshalb gibts wohl auch keine Frauen- und Männerquoten auf dem Bau, in der Pflege, Dienstleistungsbranchen: Jemand muss den Dreck schliesslich wegputzen.

    • Malena sagt:

      Ob Präferenzen und Verhalten biologisch/hormonell oder gesellschaftlich geprägt ist, ist nicht abschliessend geklärt. Höchst plausible ist, dass beide Faktoren eine Rolle spielen. Wer behauptet, nur das eine oder nur das andere sei wahr, argumentiert wissenschaftlich unaufrichtig. Übertreibungen in die eine oder andere Richtung sind allerdings häufig, und werden als Begründung für politische und private Forderungen und Polemik benutzt. Beide Seiten nehmen dabei in Kauf, die Freiheit der individuellen Entfaltung einzuschränken: Die Unterdrückung biologischer Unterschiede (zwischen wie auch innerhalb der Geschlechter) tut dies ebenso wie der Zwang, rein sozial konstruierte Rollenmuster zu übernehmen.

  • Georg sagt:

    Unisex ? Bei vielen Tieren muss man sie auf den Rücken legen um herauszufinden welches Geschlecht sie haben. Bei uns?

    Die Frauen wurden kaputtgemanzt! Den Männer wurden viele Schuldgefühle aufgebürdet. Vielen Männern und Frauen fehlt die sichere Selbsterkenntnis ihrer eigenen differenzierten femininen und maskulinen Identität, um sich selbstsicher und befriedigend durchs Leben zu bewegen. Sind sie eine selbstbewusste Frau, oder ein Mann und dazu in jeder Hinsicht selbständig? Manchmal frage ich mich, aus welcher Ecke die armselige desillusionierte Person vor mir steht.

  • Robert Bachmann sagt:

    Selten so geschmunzelt wie beim Lesen dieses Beitrags. Jetzt haben die stramme Feminist(inn)en ihre voll-veganer Windelwechsler, ist es auch wieder nicht gut! Mit Oscar Wilde: „auf unserer Welt gibt es überhaupt nur zwei Arten von Tragödien. Dass man das, was man (frau?) haben möchte, nicht bekommt, oder dass man es bekommt“.

    • Rolf Müller sagt:

      Oder die feministische Variante von „Hans im Schnäggeloch“:
      Jeannine im Schnäggeloch hätt alles was sii will…
      Und was sii will daas hätt sii nööd und was sii hätt daas will sii nöd
      D Jeannine im Schnäggeloch hätt alles was sii will.

  • Widerspenstige sagt:

    Hier wird übrigens eben nicht niedergeschrien, sondern eher lösungsorientiert diskutiert. So wie es in einem demokratischen Land normal ist. Was Gendermainstreaming anbelangt, wurden markante Missstände/Defizite als Basis zwischen Frau und Mann aufgezeigt und diskutierbar artikuiert. Dass es in diesen Gremien vorallem obsessive Meinungsvertreterinnen hat, ist bekannt und darf infrage gestellt werden.

    Wie bei jeder Ideologie oder Religion oder Philosophie stehen zuerst markante Grundsätze, welche den Stamm setzen, um den Baum als Symbol zu nehmen. Davon ausgehend kann es verschiedene Abweichungen geben, Auswüchse, Seitentriebe, Verästelungen, starke oder schwache Triebe, die aber alle gegen das Licht streben. So verhält es sich mit Genderstudien, welche mehr oder weniger auffallen oder langsam absterben sprich vergessen werden dürfen.

    Wir befinden uns in der pupertären Phase der Emanzipation d.h. es gibt heftige Auseinandersetzungen zu Gesagtem von beiden Geschlechtern. Es findet eine Meinungsbildung statt indem jede Frau wie inzwischen auch jeder Mann davon betroffen ist. Sei es im beruflichen Umfeld, sei es im Privaten. Überall findet die Auseinandersetzung mit dem Thema statt und darf/muss/kann im eigenen Umfeld angewendet werden. Es fehlen einfach noch ein paar wichtige Infrastrukturen, um individuell reagieren zu können. Besser wäre agieren. An den zu starken Seitentrieben, um beim Baumbild zu bleiben, wird politisch gesägt und gefeilt. Das können wir demokratisch lenken.

  • Malena sagt:

    Eine allgemeine Überlegung: Kann es sein, dass die Ansprüche, die wir an die Männer stellen, irgendwann auf uns zurückfallen werden? Umgekehrt ist es ja bereits so, dass der Druck, gut auszusehen, die Männer erfasst hat und in die Fitnessstudios und Beauty-Abteilungen treibt. Was, wenn auch die Männer zunehmend erwarten, dass als Partnerin nur genügt wer keine Schwäche zeigt, eine gute Unterhalterin ist, eine tolle Karriere vorweisen kann, Geld hat, mit beiden Beinen im Leben steht? Wenn sie Frauen, die das nicht bieten können, mit abschätzigen Begriffen betiteln? Das führt zu einer Situation, in der Frauen wie Männer mit kaum erfüllbaren Kriterienkatalogen auf Partnersuche gehen, Verachtung für Schwäche anstatt Verständnis kultivieren, keine Krisen mehr durchstehen können. Ich wünsche mir für unsere Kinder eine entspanntere Welt.

    • Klaus sagt:

      Malena, gut analyisiert. Aber für die unwirtliche Welt sind ja gemäss Gendertheorie immer die unsäglichen patriarchalischen Strukturen schuld. Als kinderloser Mann sage ich nur: Jetzt müssen Sie sich halt selbst einsetzen für die Welt die sie für ihre Kinder wollen. Ich helfe Ihnen nicht dabei, ich brauche meine Kräfte dafür, mich für mein eigenes Wohl einzusetzen. Und ich bezahle via meinen Steuern schon genug für die Kinder anderer. Sorry.

      • Malena sagt:

        Das ist schon ok Klaus. Ich will ja nicht die Gesellschaft umkrempeln, schon gar nicht mit Ihren Steuergeldern. Ich appelliere nur daran, etwas mehr Verständnis für die Verschiedenheit der Menschen aufzubringenund sie nicht in Kategorien „richtig“ und „falsch“ einzuteilen um sich selbst besser zu fühlen. Fahre selber sehr gut mit dieser Einstellung, kann es nur empfehlen. Aber ist natürlich freiwillig. Und danke für die Kita-Subventionen! 😉

    • Alpöhi sagt:

      Seien Sie ganz entspannt! Die Evolution regelt das von alleine. 😉

    • Hansli sagt:

      Klar erwarten Männer auch etwas von den Frauen. Emanzipation heisst auch Pflichten zu übernehmen wie mit beiden Beinen im Leben zu stehen oder Einsatz im Job. Und klar sollte Sie eine gute Unterhalterin sein. Ob früher die Ansprüche kleiner waren bezweifle ich. Da hat Frau genauso mit der Schönheit gepunktet und die bevorzugten Eigenschaften waren halt die Fähigkeit das Haus zu putzen, die Kinder zu erziehen und bei der Bauernfrau waren mehr die Fähigkeit anzupacken gefragt. Klar waren da die Ansprüche der Frau vielleicht etwas simpler, der Mann hatte nur genug zu verdienen. Obwohl das heute teilweise immer noch der Fall ist. Die Ansprüche an den Partner wandeln, aber hoch waren sie immer. Ob früher der Knecht eine Frau bekam, das hat niemand interessiert. Heute können sich die frustrierten ihren Frust in Foren ablassen.

  • fabian sagt:

    Finde es amüsant, dass Frauen uns Männer sagen wollen, wie wir Männer sind. Der Artikel im Spiegel ist von einer Frau geschrieben, der hier auch. Hätte ein Mann diesen Artikel geschrieben, würde er von den LeserInnen niedergeschrien, er sei ein Macho und Antifeminist. Oder Wahlweise ein Bubi oder Weichei. Nur eine Frau darf heute politisch korrekt sagen, dass die Männerrolle die ihnen vom Gendermainstream und den Genderabteilungen des Staats zugedacht sind, eventuell nicht ganz das Gelbe vom Ei sind. Eine ganz lustige Posse.

    • Widerspenstige sagt:

      fabian, und ich finde es amüsant, dass sich Männer Ihrer Denke immer wieder hier, in einem von Frauen unterhaltenen wie gegründeten(!) Mamablog austoben müssen/wollen/dürfen. Wie wäre es denn mal mit Rückbesinnung auf die Wurzeln des Übels und dann eine gemeinsame Lösung suchend? Wo gibt es denn sonst noch eine so bequeme Anlaufstelle, um seine Frustration über Gender loszutreten? Ich bin gespannt auf ähnliche weitreichende Beispiele in der Deutschschweiz ausser Tagi-Online (sowie Berner-, Baslerzeitung).

      • fabian sagt:

        widerspenstige, wir sind beide gäste auf diesem blog. willst du etwa antönen, dass dein geschlecht dich hier willkommener macht als mich? was für eine obskure genderideologie vertrittst denn du?

      • Katharina sagt:

        fabian, hoffentlich wirst du gut bezahlt….

        nebenbei: wenn du von ‚unserer kultur‘ schwafelst, dann sage ich nur, dass dies nicht meine ist. unsereines lüftet aber einfach den kopf ob deinem gefurze. deinesgleichen aber wollen mir weismchen, was richtige denke sei… oder rechte denke?

        richtige männer tun das nicht, sondern fühlen sich in ihrem leben mit ihren partnern oder partnerinnen sehr wohl. nimm dir ein beispiel an einem emanzipierten mann und männerrechtler wie mz.

      • fabian sagt:

        „richtige männer tun das nicht“
        das ist lieb, dass du mir als frau sagen willst, was richtige männer zu tun haben.
        weshalb postest du eigentlich unter zwei pseudonymen? hast du noch mehr konten, unter denen du hier beiträge schreibst?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @fabian
        „weshalb postest du eigentlich unter zwei pseudonymen? “
        Falls Sie damit Widerspenstige und Katharina meinen, würde dies die Annahme bestärken dass Sie in Ihrem ganzen „gegen Gender anschreiben“ möglicherweise den Part des „zuhörens“ ein bisschen aus den Augen verloren haben- die Beiden sind nämlich Zwei.
        Und ich, nur falls Sie nun zu dieser Schlussfolgerung kämen, noch eine dritte, welche sich genderpositionsmässig nicht mal auf derselben Linie befindet…, also nicht bloss schiessen sondern auch mitlesen…

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina
        geht wirklich viel besser mit Deinem Hinweis bezüglich rss…

      • Katharina sagt:

        ich habe nicht zwei konten. Ich sage nur, dass ich deine denke nicht gouttiere, also rede nicht von ‚uns‘ und ‚unserer kultur‘ und reite nicht hier durch, anderen zu sagen wie sie zu denken haben sollen, um DEIN feindbild zu bewirtschaften.

        du kannst weiter deinen aluhut anbehalten und von der weltverschwörung von genderistas träumen.

        weiter legte ich dar, dass an deiner kenntnis von sozialen ’studien‘ nur etwas aluminium folie dran ist.

      • fabian sagt:

        katharina, du würdest anderen menschen nicht sagen, wie sie zu denken und fühlen haben. und dann schreibst du so einen satz: „richtige männer tun das nicht, sondern fühlen sich in ihrem leben…“
        richtige! männer? tun! das! nicht! olàlà…

  • tststs sagt:

    Jaaa, Emanzipation ist keine einfache Sache… es ist bedeutend schwieriger, sich nicht an irgendeinem Rollenbild zu orientieren, sondern wirklich „sich selbst“ zu sein. Und Texte wie dieser vereinfachen es nicht gerade.
    Was, wenn ein Mann mit sich selber zufrieden ist und sich selber als Mann/männlich sieht, aber so gar nichts einem Ausflug in den Wald mit Zelt und Kumpels abgewinnen kann. Wer hat das Recht zu behaupten, dieser Mann sei „nicht männlich“?
    Gender-Stereotypen als naturgegeben hinzustellen ist so ziemlich das Gegenteil eines emanzipierten/aufgeklärten Menschen…

    • fabian sagt:

      Rollenbilder, Bilder überhaupt gehören zu unserer Kultur. Ihre Pseudo-Neutralität oder Eigenschaftslosigkeit ist wohl das Unmenschlichste schlechthin. Es erinnert mich an das Experiment, das mal mit Kindern durchgeführt würde. Leute die wie Sie dachten, tsts, sagten sich: ‚Welche Sprache sprechen Kinder ohne das leidige Aufzwingen eines bestimmten Sprachstereotyps? Wir sprechen mal konsequent nicht mit einem Neugeborenen, weil wenn wir ihm keine Sprache aufzwingen, dann wird es von selbst die Sprache sprechen, die ihm angeboren ist‘. Und welche Sprache hat das Kind, welchem man kein Sprachbild aufzwingen wollte, schliesslich gesprochen? Genau, keine. Toll, Gratuliere zu dieser absurden Ideologie, tsts.

      • Muttis Liebling sagt:

        Entgegen modernen Fehlverständnis gibt es nur Rollenspiele. Authentizität verlieren Kinder ab dem 3. Lebensjahr, das kommt dann nie wieder rein. Ein authentischer Mensch würde nicht einen Arbeitstag, nicht eine Woche Stadtleben überleben.
        Rollenbilder sind der Kern unserer humanen Kultur.

    • Rolf Müller sagt:

      Ja genau, so ist es!
      Sie sprechen mir aus dem Herzen.
      Danke.

  • U-tal sagt:

    Grossartig – und was raten uns die „Fachleute“ jetzt? Doch wieder zurück zur Höhle?

  • Gabor Horvath sagt:

    Da stellt sich nunmal einfach die Frage; weiss „Frau“ überhaupt was sie wirklich will?

  • Doria Gray sagt:

    Es ist gut, wenn uns jemand sagt, was wir uns tief im Innern wünschen. Selber könnten wir das ja nie herausfinden. Mir gefällt es auch, wenn eine Therapeutin oder ein Therapeut auf den ersten Blick sieht, wo das Problem liegt. Das ist sehr professionell. Das Problem hinter jeder Identitäts- und Beziehungskrise ist die Emanzipation der Frau und der tiefste Wunsch ist die Rückkehr zur klassischen Rollenteilung. Übrigens können Frauen nicht parkieren und Männer ihre schmutzigen Socken nicht selber einsammeln.

    • Alpöhi sagt:

      Und das Auto waschen oder betanken können sie auch nicht 😀

    • Hans Hintermeier sagt:

      @Doria: Ich kann verstehen, wenn Sie es nicht gerne haben, wenn Ihnen jemand vorschreibt, wie Sie zu sein haben. Ist es aber nicht vielmehr so, dass den Männern heute wie selbstverständlich ständig von der Gesellschaft/Medien vorgeschrieben wird, wie sie zu sein haben; Social Engineering (insbesondere im Mamablog)? Frauen dürfen heute doch schon alles. Kritik am heutigen Feminismus, oder auf die Situation von Männern in der Gesellschaft (Suizidrate, Alkoholkonsum, Lebenserwartung) aufmerksam machen, hat nichts damit zu tun, dass man Frauen wieder an den Herd schicken möchte, sondern mit dem medial geförderten (und zur Selbstverständlichkeit gewordenem) Männerbashing/Abwertung.

      • Doria Gray sagt:

        @ Hans: Da haben Sie natürlich Recht. Mir ging es mehr um den Titel „die Frau will kein Unisex“. “ Die Frau“ und „den Mann“ gibt es nicht, sondern es gibt Menschen, die selber herausfinden müssen, was sie wollen. Übrigens: Mein Sohn hatte in der 1.Klasse eine Lehrerin, die der Auffassung war, dass alle Kinder ruhig, brav und ordentlich zu sein haben. Panini-Bildchen tauschen und Freundschaftskämpfe austragen war verboten. Ich habs irgendwann aufgegeben, das Gespräch mit ihr zu suchen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Doria: Echt krass, was Ihrem Sohn passiert ist und die Selbstverständlichkeit bei der Lehrerin (überhaupt kein Einfühlungsvermögen/Verständnis für männliche Lebensrealitäten/Bedürfnisse). Sehen Sie genau das habe ich gemeint. Dies macht mich sehr traurig

      • tststs sagt:

        Noch ein Beispiel Hr. Hintermeier: „Panini-Bildchen tauschen und Freundschaftskämpfe austragen“ gehört für Sie zu den „männliche Lebensrealitäten/Bedürfnisse“…
        Dieser Lehrerin fehlt doch offensichtlich ganz allgemein ein Einfühlungsvermögen in KINDLICHE Bedürfnisse!
        Resp. von der anderen Seite gefragt: Wieso wird einer Lehrerperson, die gerne Ruhe und Disziplin im Schulzimmer hat, unterstellt, sie stelle sich gegen die Bedürfnisse von Knaben?

        Und gelled Sie – wieder einmal – Hr. Hintermeier, wenn mein Ton scharf ist, dann nicht um Ihnen an den Karren zu fahren, sondern weil ich eine pointierte Diskussion liebe 😉

      • fabian sagt:

        „Wieso wird einer Lehrerperson, die gerne Ruhe und Disziplin im Schulzimmer hat, unterstellt, sie stelle sich gegen die Bedürfnisse von Knaben?“
        Weil Knaben nun mal andere Bedürfnisse haben als Mädchen, und dies auch anders ausleben. Was Sie hier subtil unter dem emanzipierten Deckmantel zu verbreiten versuchen, dass es keine Unterschiede zwischen dem Verhalten von Knaben und Mädchen gibt. Damit sind sie eine typische Verfechterung von Unisex. Das ist, mit Verlaub, Quatsch.

      • Katharina sagt:

        ‚dass es keine Unterschiede zwischen dem Verhalten von Knaben und Mädchen gibt‘ ist ja genau, was amateurhafte genderstudies zwar zu widerlegen versuchen, aber bis heute nicht belegen konnten. so ist die variabilität innerhalb der einen kohorte grösser als zwischen den kohorten.

        also wenn schon wissenschaft, dann richtig, fabian. Sie reiten hier durch und reden von genderstudies, ohne zu verstehen, dass es genau die genderstudies sind, die Ihre position widerlegen, nämlich dass das biologistische modell mangels beweisen nicht stimmen kann.

        emanzipation, ein wort das aus der befreiungsgeschichte afrikanischer sklaven in amerika stammt, bedeutet, sich aus seinen eigenen fesseln zu befreien. tun sie doch den ersten schritt selber an sich.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Doris Lessing (Literaturnobelpreis 2007), die mit ihrem Roman „Das goldene Notizbuch“ (1962) einen Klassiker feministischer Literatur schuf, hat am Ende ihres Lebens in einem Interview mit „The Guardian“ gesagt, sie sei „zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern, die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird“ und weiter: „Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer diese Frauen sind, die fortwährend Männer herabwürdigen. Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert. Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein, dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun.“ Ihr Verdikt über die „Emanzenkultur“ lautete: „Denkfaulheit und Heimtücke.“ Es ist auch bezeichnend, dass dies heute praktisch nur eine Frau äussern kann, wenn dies ein Mann tut, heisst es gleich plump: „Er möchte die Frau wieder an den Herd binden…

      • fabian sagt:

        „Die dümmste, ungebildetste und widerlichste Frau kann den nettesten, liebenswürdigsten und intelligentesten Mann herabwürdigen und niemand protestiert.“
        Wie trefflich. Zweifle aber, dass das die heutige feministische Frau so sieht, wie Frau Lessing. Hat man mal Macht und Recht zur Herabwürdigung erworben, gibt frau das ungern auf.

      • Doria Gray sagt:

        Eigentlich wollte ich mit meinem Beispiel sagen, dass in der Schule Verhaltensweisen, die häufiger bei Buben beobachtet werden, oft unerwünscht sind. Damit sage ich nicht, dass es keine stillen, braven Buben und wilden Mädchen gibt. Aber die Schule wird einem Teil der Kinder nicht gerecht, und grösstenteils betrifft das Buben.

      • Rolf Müller sagt:

        Es gibt wohl auch bei den Feministinnen militante Extremistinnen, die die Männer eliminieren wollen, einfach weil sie Männer sind.
        Das ist aber eine ganz kleine Minderheit. Vermutlich sind sie Lesben und denken „männlich“, das heisst, sie rivalisieren mit Männern um die Frauen.
        Die grosse Mehrheit der Frauen will doch die Männer nicht verdrängen und abwerten! Wozu auch?
        Die Männer sollen sich aber einigermassen benehmen und den Frauen bei deren Selbstverwirklichung nicht im Wege stehen!
        Das ist alles.
        Wenn sie diese Anforderungen erfüllt haben, haben sie frei und können sich gröhlend in die Bierkurve eines Fussballstadions stellen, um ihre „Männlichkeit“ auszuleben.

  • Bruno Juchli sagt:

    Ein Artikel für den Nebelspalter?

  • Luki sagt:

    @kunz: das machen aber Frauen aber auch. Pscht!!!!

  • Wenn der Mann beide Hände im Hosensack trägt, spürt er doch dass er ein Mann ist. Braucht es noch mehr als Beweis. Dort ist auch sein Hirn zuhause, das man ab und zu kitzeln kann. Habe ich zuviel über das männlichen Geheimnis ausgeplaudert?

  • Matthias Erzinger sagt:

    Ist das langweilig. Ach warum werden solche dummen Beiträge immer wieder geschrieben? Die «armen, unterdrückten Männer», die «armen Frauen, die von Emanzen zu ihrem Glück gezwungen sind»: immer wieder wird dieser Blödsinn aufgegriffen und als neu verkauft. Dabei ist es nur dumm. Entsetzlich dumm.

    • Jacob sagt:

      sehe ich auch so. die emanzipation hat ihren zenit überschritten und wirkt mittlerweile schädigend auf die gesellschaft. was in den 60er/ 70er seine berechtigung hatte ist heute, wie sie pointiert schreiben, nur entsetzlich dumm.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Es ist nicht die Emanzipation der Frauen, sondern der Eliten- und Managerfeminismus neuerer Prägung (Third Wave Feminism), der langsam eine gesellschaftszersetzende Wirkung zeitigt: Eine kleine, privilegierte, gut bis sehr gut gebildete und entsprechend verdienende Schicht von Frauen hat es in den letzten Jahren geradezu blendend verstanden, das von ihnen favorisierte Lebens-, Familien- und Karrieremodell zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem hoch zu stilisieren und und ihre ganz individuelle Lebenssituation unter dem Label Gleichberechtigung fest im politischen Diskurs zu verankern. Oder glaubt irgend jemand ernsthaft daran, die Frauenquote komme auch der einfachen Verkäuferin bei Aldi, Lidl oder Spar zugute? Und das allseits hoch gelobte, paritätische Familienmodell, dass in ganz Europa (inkl. Skandinavien!) durchschnittlich nicht einmal 6 Prozent aller Paare leben: Warum teilen sich nicht mehr Familien die Haus- und Erwerbsarbeit gleichberechtigt auf? Handelt es sich hier um eine neue Form von zivilem Ungehorsam? Wollen die einfach nicht, wie sie sollten..? Oder liegen da gar am Ende ganz andere Gründe vor? Es wird Zeit, dass wir uns von diesem elitären Third Wave Feminismus emanzipieren und uns unserer eigenen Möglichkeiten bewusst werden! Das Leben in Optionen denken zu können, ist schliesslich ein Privileg, dass sich nur die allerwenigsten Familien leisten können!

      • Katharina sagt:

        bei aldi etc müsste ja eine männerquote eingeführt werden, MZ.

        Was die 1% betrifft: denkst du wirklich, dass die weiblichen 1% sich um sowas wie emanzipation scheren? Ich nemhe die 1% nicht so war, dass es da geschlechtliche unterschiede gibt. dass das phänomen der 1% zersetzen ist, damit bin ich einverstanden.

        es gilt somit als politisches ziel, sich von den 1% zu emanzipieren. das fängt damit an, keine weiteren oligarchen zu wählen (e.g. Hillary), sondern leute wie B. Sanders, der nun aus den kreisen Hillaries mit der rassismus keule mundtot gemacht werden soll. altes muster, nicht?

      • Stranger sagt:

        Ja, ich finde Sanders auch gut, und bei Hillary habe ich schon seit vielen Jahren ein mieses Gefühl. Schlag mich, aber irgendwie gefällt mir Jeb Bush als Person besser… Natürlich würde ich ihn NIE wählen.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @MZ: ich denke nicht, dass das Problem nur dieser „Managerfeminismus“ ist, der gesellschaftszersetzend wirkt. Es ist mMn vor allem die konstante Misandrie dieser feministischer Eliten und ihrer Medien. Das männliche wird so gehasst an den Männern, dass es mittels Gleichheitsfeminismus/Gender (u.a. Judith Butler, Alice Schwarzer) den Männern abtrainiert werden soll (bei den Frauen wird es ja gefördert). Durch Misandrie/Gendererziehung/Verweiblichung der Männer entstehen viele neue Probleme und Verunsicherungen (bei Frauen & Männern), wie der Artikel treffend beschreibt. Ein bewusster Umgang mit Rollen würde da viel mehr bringen, als ihre Nivellierung oder die einseitige Idealisierung eines Geschlechtes. Ein bewusster Umgang damit würde z.B. den Männern einen guten Zugang zu ihren Gefühlen ermöglichen, jedoch könnten sie, wenn es die Situation erfordert, sich auch von den Gefühlen distanzieren, um wichtige Aufgaben wahrnehmen zu können (bspw. Feuerwehrmann).

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Hans Hintermeier
        da Sie nun das Bsp Feuerwehrmann zum zweiten mal erwähnen möchte ich darauf doch eingehen, denn mir scheint das nicht ganz günstig. Von „Gefühlen distanzieren können“ das müssen wir alle, egal ob Frau oder Mann und egal in welchem Beruf. Eigentlich sind die „typischen Frauenberufe“ im Pflegesektor gerade auch diejenigen, in denen die Berufstätigen bald mal vor einer Wand stehen wenn sie es nicht gelernt haben, sich von den „Gefühlen zu distanzieren“. Auch behaupte ich wir sähen noch viel mehr Familientragödien wenn es Frauen/Männer nicht schaffen würden, nach x schlaflosen Nächten plus Alltagsanforderungen, sich von den „Gefühlen zu distanzieren“ und angemessen zu handeln- unbesehen von der eigentlichen Gefühlslage.
        Daher würde ich das „distanzieren“ anders formulieren, denn für mich klingt da ungute Konsequenz mit, und gerade das was wir alle doch nicht wollen, ein distanzieren, verdrängen und irgendwann knallts dann eben doch. Der Feuerwehr, und viele andere Berufsgruppen, handeln professionell wenn sie, das was sie zu tun haben, nicht durch die persönliche Ebene blockieren.

        Auch frage ich mich angesichts dieser immer wiederkehrenden Debatten, ob die aktuellen Hauptprobleme unseres Planeten am Feminismus, egal nun welcher Welle zugeordnet, liegen; oder die wirklich drängenden Fragen (Ungleichverteilung, Rohstoffausbeutung, Ressourcenknappheit, Wirtschaftsgier, manchmal erschreckend kurzhorizontiges Denken ua) nicht ganz woanders liegen, von ganz anderen Akteuren verantwortet. (muss sagen, die Zeichenfreigabe hat wirklich Vorteile…)

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Brunhild: Einverstanden, dass viele Probleme eigentlich woanders liegen, vielleicht hetzt man ja deshalb bewusst ständig jung gegen alt, Frau gegen Mann, Schweizer gegen Ausländer usw., damit man sich nicht solidarisiert (deshalb stört mich u.a. das ständige Männerbashing der Feministinnen auch). item
        Feuerwehrmänner als Bsp. habe ich gewählt, weil es da um Todesangst gehen kann, wahrscheinlich eines der archaischten Gefühle. Ich möchte aber auf keinen Fall die Leistungen der Frauen mindern, wie sie Sie beschrieben haben. Ja, freue mich auch über die Zeilenfreigabe 🙂

  • Hans Hintermeier sagt:

    Viele Männer sind/wirken auch verunsichert, weil es heute in unserer Gesellschaft 2 verschiedene Bewertungssysteme gibt, obwohl wir frei von Sexismus sein wollen: Wenn ein Mann z.B. Durchsetzungsvermögen zeigt, ist er patriarchal/asozial/rückständig/Chauvi (das lernt er heute bereits in der Schule), es wird also gesellschaftlich negativ gewertet/geahndet. Wenn eine Frau Durchsetzungsvermögen zeigt, dann ist sie modern und emanzipiert, sie wird darin unterstützt. Da viele Männer als moderne Männer dastehen möchten, lassen sie sich leider vom Zeitgeist steuern und passen sich an. Männer müssten endlich wieder lernen sich vom gesellschaftlich erwarteten/geförderten Bild vom Manne zu emanzipieren und sich nicht an den Erwartungen anderer (insbesondere der Frauen) zu orientieren.

    • tststs sagt:

      Oje, Hr. Hintermeier, das ist kein Problem von Männer, sondern von Individuuen…
      Kleines Umkehrbeispiel: Beharrt ein Mann auf seinen Forderungen gilt er als standhaft; macht es eine Frau, gilt sie als zickig 😉
      „Männer müssten endlich wieder lernen…“ Was heisst hier „wieder“?!? „Endlich einmal“ wäre die korrekte Wortwahl. Frauen haben sich – „gezwungenermassen“ – in den letzten 50 Jahren aus dem „Patriarchat“ (White-Men-Leadership oder wie Sie es nennen möchten) befreit, resp. dies kritisch hinterfragt. Aber nicht nur die Frauen, auch die überwiegende Mehrheit der Männer konnte sich unter diesem Patriarchat nicht frei entwickeln und haben darunter gelitten. Also müssen auch sie sich endlich davon befreien… und ich kann Sie beruhigen: Sehr vielen Männern ist dies auch schon gelungen. (Die fühlen sich dann aber auch nicht verpflichtet, irgendeinem von der Gesellschaft vorgegebenen Bild zu entsprechen.)

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ts: Zu Ihrem Bsp. Die Frau mag vielleicht unter den Leuten als „Zicke“ gelten, mir ging es jedoch um das Bild, dass in den Medien/Bildungssystem verbreitet/gefördert wird. Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass das Bild der Medien nicht mit dem tatsächlichen Bild der Realität übereinstimmt, deshalb versuchen ja gerade die Medien/Interessensgruppen dieses Bild zu ihren Gunsten zu beeinflussen (Social Engineering). Ist es aber nicht vielmehr so, dass den Männern heute wie selbstverständlich ständig von der Gesellschaft/Medien vorgeschrieben wird, wie sie zu sein haben (insbesondere im Mamablog)? Frauen dürfen heute doch schon alles; Männer machen irgendwie alles falsch und sind an allem Schuld. „Wieder“ habe ich geschrieben, weil sich die Männer früher nicht so stark an den Ansprüchen der Frauen orientiert haben. Heute steht überall wie selbstverständlich nur noch das Interesse der Frau im Zentrum und alles hat sich danach zu richten. Zurecht wehren sich Frauen heute, wenn man Ihnen vorschreibt, wie sie zu sein haben. Wir Männer lassen uns das langsam auch nicht mehr gefallen. „Oje“: da höre ich die belehrende Lehrerin heraus, leicht von oben herab! Sie sind doch Lehrerin, oder? Hat etwas leicht paternalistisches nicht?

      • tststs sagt:

        Vorab: Das „Oje“ galt dem mantramühlenmässigem, wie Sie dieses Thema immer wieder handhaben (das mit der Lehrerin haben Sie korrekt in Erinnerung).
        „Wir Männer lassen uns das langsam auch nicht mehr gefallen.“ Ja, Hr. Hintermeier, ja. Aber Sie gehören IMHO doch ab und zu (oder manchmal auch öfters) zu der Gruppe, die anderen vorschreibt, wie sie Dinge zu sehen und mit ihnen umzugehen haben. Ein kleines Beispiel: „Heute steht überall wie selbstverständlich nur noch das Interesse der Frau im Zentrum und alles hat sich danach zu richten.“ Dies ist Ihre Wahrnehmung; eine andere, ja gegenteilige Wahrnehmung, ist aber genau so begründbar. Sie sehen also, „Männer“ müssen sich auch gegen Sie wehren…
        „Ist es aber nicht vielmehr so, dass den Männern heute wie selbstverständlich ständig von der Gesellschaft/Medien vorgeschrieben wird, wie sie zu sein haben.“ Ja, da stimme ich Ihnen sofort zu; das beste (einzige?) Mittel dagegen IMHO ist, wenn sich die betroffenen Individuuen emanzipieren. Und dazu gehört eben, dass man Gender-Stereotypen aufbricht, dass man sich damit abfindet, dass es „DAS Männliche“ nicht gibt (also im Sinne von Gender, nicht im Sinne von sex/Geschlecht). Also z.B. dass eine weibliche Lehrerin (Geschlecht) nicht „verweiblichte“ Knaben heranzieht; generell dass man Abstand nimmt von „männlichen“ und „weiblichen“ Eigenschaften.
        „… weil sich die Männer früher nicht so stark an den Ansprüchen der Frauen orientiert haben.“ Und was ist jetzt daran schlimm?! Glauben Sie nicht, dass es für einige Männer eine Befreiung war, nicht mehr nur den „männlichen Anforderungen“ einer Gesellschaft zu entsprechen, dass sie zB öffentlich weinen dürfen?

      • fabian sagt:

        tsts, wie um alles in der Welt können Sie behaupten, es gäbe das typisch männliche oder weibliche nicht, alles sei kulturelles konstrukt? männer und frauen sind unterschiedlich, das zeigen praktisch alle wissenschaftlichen disziplinen, das lässt sich auch mit viel feministischer propaganda nicht wegleugnen. leute mit ansichten wie der ihren füllen heute immer mehr unsere schulhäuser, unsere geschlechterbüros, unsere staatlichen stellen. und leider wird in etlichen westlichen staaten diese doktrin unterdessen auch staatlich aufoktroyiert, auch in der schweiz. mit ein grund, weshalb wohl immer mehr menschen zuviel staatlichen zwang ablehnen. zu recht, wie ich unterdessen auch sagen muss.

      • Hans Hintermeier sagt:

        @ts: Zitat: „Heute steht überall wie selbstverständlich nur noch das Interesse der Frau im Zentrum und alles hat sich danach zu richten.“ Dies ist Ihre Wahrnehmung; Zitatende. Es ist eben nicht nur meine Wahrnehmung. Schauen Sie nur all die staatlichen Förderprogramme für Frauen an z.B. NFP60 an den Unis/Schulen/Wirtschaft und in den Medien sieht es nicht anders aus. Gemäss der Statistik „Sterbefälle und altersstandardisierte Sterbeziffern pro 100’000 Einwohner“ des Bundesamtes für Statistik (BFS) haben sich im Jahre 2011 fast dreimal so viele Männer (73,2 Prozent) wie Frauen (26,8 Prozent) in der Schweiz das Leben genommen. Der Gesellschaft scheint dies egal zu sein, sind ja nur Männer/Täter. Wären es Frauen, würde es sofort Podiumsdiskussionen und Sonderkommissionen geben und die Medien wären voll davon.

      • Hans Hintermeier sagt:

        Zitat: „… weil sich die Männer früher nicht so stark an den Ansprüchen der Frauen orientiert haben.“ Und was ist jetzt daran schlimm?! Zitatende. Schlimm daran ist mMn, dass viele Männer seit ihrer Kindheit gehört haben, dass Männer asozial, aggressiv, eigentlich primitive Wesen sind. Dieses feministische Fremdbild haben viele innerlich übernommen, und fühlen sich schlecht als Mann/potentieller Vergewaltiger. Der moderne Mann möchte deshalb heute alles richtig machen. Er passt sich deshalb überall dem weiblichen Ideal/ den weiblichen Ansprüchen an, um ja nicht als retro zu gelten, dabei vergisst er sich selbst völlig und hat keinen eigenen Kern/Identität mehr. Dies kann ich bei vielen jungen Männern beobachten: alles dreht sich nur noch um die Interessen der Frau (die Frauen haben aber auch keinen Respekt vor diesen modernen Männern, weshalb sie doppelt verloren haben und sehr schnell ausgetauscht werden)

      • Alpöhi sagt:

        HH, es geht schon noch anders. Mann kann auch respektvoll und feinfühlig sein zum schönen Geschlecht, und trotzdem wissen was Mann will. Womit wir wieder bei den ersten Kommentaren wären.

      • Alpöhi sagt:

        Aber es stimmt schon: Mann muss wissen, wer Mann selbt ist, sonst verliert man sich. Und möglicherweise ist halt am archetypischen Bild „Mann geht auf die Jagd, Frau hütet das Feuer“ mehr dran, als politisch korrekt ist.
        Ob das der Grund ist, warum die traditionelle Rollenverteilung nicht totzukriegen ist?

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Alpöhi: Sicher, bin sehr einverstanden, sicherlich geht es auch anders. „Mann muss wissen, wer Mann selbst ist“; dies ist zentral und genau hier sollten wir den Jungs behilflich sein, ein gesundes Verhältnis zu ihrem Geschlecht entwickeln zu können: ohne Überidealisierung aber auch ohne Schuldgefühle (also alltagstauglich), gerade auch im Alltag, mit allen Schwächen und Stärken präsent sein (können) als Vater. Wichtig ist es mMn, ihnen ein realistische integre Männlichkeit vorzuleben (Modelllernen), dazu gehört natürlich auch Höflichkeit und Respekt den Frauen gegenüber.

      • Rolf Müller sagt:

        Ist es denn so schlecht, wenn wir (endlich) einmal die Frauen ins Zentrum stellen?
        Seit tausenden von Jahren haben wir das Patriarchat und mordende „Kriegerhorden“. Unter weiblicher Führung wäre uns das jedenfalls nicht passiert!
        Bei den meisten Säugetieren sind die „Leittiere“ erfahrene Muttertiere.
        Die Männchen rivalisieren und begatten die Weibchen, haben aber sonst nicht viel zu sagen. Bei den Bienen werden die bequemen und vollgefressenen, männlichen Drohnen sogar aus dem Stock geworfen, wenn sie ihre Aufgabe erfüllt haben!
        So gesehen haben wir es doch mit unseren emanzipierten Frauen immer noch sehr gut!

      • Hans Hintermeier sagt:

        @Rolf: Wie kommen Sie zu der Annahme, dass uns dies unter weiblicher Führung nicht passiert wäre? Sie sind ja vollständig indoktriniert mit feministischer Propaganda/Misandrie. Die Männer sind an allem Über Schuld, die Frauen sind das „gute Geschlecht“?!? Alle positiven Eigenschaften werden den Frauen angedichtet (gelten als weiblich) und alle negativen den Männern (sie gelten als männlich). Das ist Sexismus pur. Sie sind wirklich ein Paradebeispiel. Danke für Ihren Beitrag: „Quod erat demonstrandum!“ Sie untermauern meine Meinung, wie ich es besser nicht gekonnt hätte!

      • Ralf Schrader sagt:

        @Rolf Müller, Geschichte ist objektiv und von Menschen nicht zu beeinflussen, von Bagatellen und kurzen Zeiträumen abgesehen.
        Kriege sind der Motor der Geschichte und solange man Waffen mit Muskelkraft bewegen musste, haben das eben die Männer getan und waren damit automatisch scheinbar in der Führungsrolle.
        Wenn jetzt Kriege mit KI geführt werden, kann sich das ändern. Aber ob Frau oder Mann an der Spitze, eine Menschheit ohne Kriege und Gewalt wird es nie geben. Ausser ganz zum Schluss, vor dem Aussterben.

      • Rolf Müller sagt:

        Ja Herr Hintermeier,
        die Frauen sind das sozialere, fürsorglichere und mitfühlendere Geschlecht!
        Das ist meine Meinung, und sie gründet auf der Erfahrung, dass meine Mutter immer zu mir gestanden ist, während der Vater, dieser Feigling und Waschlappen (!) sich verdrückt hat.
        Aber ich bin ihm nicht nachtragend deswegen.
        Er musste mit den Nazis in den Krieg. Von dieser männlichen Demonstration von Stärke hat er sich psychisch nicht mehr erholt.
        Aus „Stärke“ wurde „Schwäche“…
        Und die Frauen wurden nach dem Krieg zum „starken Geschlecht“.
        Tut mir leid für Sie, aber so ist das nun mal gelaufen…

      • Alpöhi sagt:

        @Rolf: Es tut mir ja leid, dass Ihr Vater kein Mann, sondern ein Waschlappen war. Trotzdem bitte ich Sie, Ihre Erfahrung nicht zu verallgemeinern. Ich jedenfalls möchte als „moderner Vater“ bei meinen Kindern präsent und ein positives Vorbild sein – nicht verknorzt, sondern einfach so, wie ich bin. Und bis jetzt klappt es recht gut. Von da her fühle ich mich persönlich nicht ernst genommen, wenn Sie den Männern das Einfühlungsvermögen pauschal absprechen. Da isch dänn fertig lustig! 🙁

      • Hans Hintermeier sagt:

        Lieber Rolf: Für mich ist nun gut nachvollziehbar, weshalb Sie so ein Männerbild haben, aber wie Alpöhi bereits bemerkt hat, ist es schade, wenn Sie dies verallgemeinern. Ich hatte/habe einen sehr liebevollen Vater. Auch bei den Enkeln, ist er die unangefochtene Nummer eins. Wenn er da ist, sind wir alle praktisch Luft, auch die Omi. Warum? Er hat eine wunderbare Empathie und ist voll für die Kleinen und ihre Bedürfnisse da, sie fühlen sich voll verstanden. Ich kann dies auch nicht verallgemeinern, dass also alle Männer so sind. Ich glaube jedoch, dass Eigenschaften wie Fürsorgen/Empathie usw., unabhängig vom Geschlecht existieren. Die Männer sind und waren schon immer auch Väter (haben diesen Teil in sich) und das Fürsorgliche ist nicht nur weiblich. Vgl. auch viele Sagenstoffe, vor allem in den Märchen aller Kulturen.

      • Sportpapi sagt:

        Hm. Also nach wie vor fühlt sich eine grosse Mehrheit der Menschen, Männer wie Frauen, verpflichet, irgendeinem von der Gesellschaft vorgegebenen Bild zu entsprechen. Nur das Bild hat sich gewandelt.

      • Sportpapi sagt:

        Und natürlich gibt es männliche und weibliche Eigenschaften. Das Problem ist, wenn schon, deren Bewertung.
        Und es ist meiner Meinung nach auch so, dass sich verantwortungsbewusste Männer schon immer um die Bedürfnisse der Frauen gekümmert haben. Und sie haben manchmal Mühe damit, dass das heute nicht mehr wertgeschätzt wird.
        Interessant ist ja eher, dass es eigentlich meiner Meinung nach gar nicht so sehr um Emanzipation geht, sondern um eine regelrechte Umerziehung. Und dass tatsächlich die öffentliche Wahrnehmung und politisch-gesellschaftliche Ziele sehr einseitig in Richtung Frauenförderung gehen. Oder weiss jemand, was die Frauenquote der Uni Zürich ist? (oder besser die Männerquote). Von der ETH war das die Schlagzeile… Warum eigentlich?

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Männer dürfen öffentlich weinen? Ich finde das bei Frauen schon nicht angebracht. Ausser bei Beerdigungen etc…

    • Rolf Müller sagt:

      Natürlich gibt es „weichere“ Männer, wie es auch sehr harte Frauen gibt.
      Ich selber bin ein emotionaler Typ und entspreche dem „männlichen“ Clichée-Bild überhaupt nicht.
      Darum werde ich hin und wieder von Leuten, die ein fixes Rollenbild haben, als „Frau“ hoch genommen.
      Ich sehe in einem solchen Urteil ein Kompliment und präzisiere:
      Wenn schon, dann bin ich aber eine lesbische „Frau“!

  • adalbert Lusti sagt:

    @Luki
    Die Annahme wird im Text ersichtlich, wenn die Autorin vom Ur-Selbst des Mannes schreibt.
    Geschlechterrollen sind bei der Autorin nicht gesellschaftlich sondern biologistisch begründbar.
    Die Autorin geht überdies noch einen Schritt weiter und begeht gleich noch einen naturalistischen Fehlschluss, wenn Sie von ihrem biologistischen Verständnis von Geschlechterrollen auf ein Geschlechtersollen schliesst.

  • Max Melchlin sagt:

    Müsste es nicht heissen: „will kein-en Unisex“?

  • Luki sagt:

    Mir wird schon mulmig, wenn ich diesen Titel lese. Was für ein unsäglicher Bödsinn! DIE FRAU WILL KEIN UNISEX? Woher kommt die Annahme, dass alle Frauen gleich sind? Kleiner Retro- Flash? Als Frau möchte ich mich selbstverständlich nicht in dieser Schublade bewege. Dafür bin ich viel zu gerne auch hin und wieder James Bond!

    • Muttis Liebling sagt:

      ‚Die Frau‘ ist keine reale Frau, sondern ein statistisches Kunstprodukt, wie ‚der Schweizer‘ oder ‚der Lehrer‘. Sonst könnte man gar nicht über ‚die Frau‘ reden.

    • Hans Hintermeier sagt:

      Wie ML bereits richtig erklärt hat, ist „die Frau“ ein statistisches Kunstprodukt. Es ist schon klar, dass sich da nicht jeder Einzelfall angesprochen fühlt. Dass es aber nicht wenige Frauen sind, die sich über diese Unisextypen nerven, zeigt auch der Erfolg des Buches: Stirb, Susi!: Der Softie macht den Abgang. Nichts ist schlimmer als der verweiblichte Mann: die männliche „Susi“. Von
      Wäis Kiani (einer Frau) geschrieben.

  • Tobias sagt:

    Mein „Urselbst“, meine Seele ist hermaphrodit, also vollständig und ganz und nicht gespalten in weiblich und männlich, und das ist wunderbar. Ich weiss, dass ich ausser gebären und stillen alles auch können kann wie eine Frau, und dass eine Frau auch alles können kann wie ein Mann. Wegen dem kleinen Unterschied mach ich kein solches Theater. Wir werden uns nie finden. (Bei EQ-Tests schneiden wir auch allgemein viel besser ab, als die polarisierten Menschen). Und was den Sex anbelangt, haben die Pointer Sisters wohl mich gemeint. Und ja, ich bin Veganer (aber nicht blass), weil wir zu viel Gewalt auf der Welt haben und ich nicht Teilautist bin.

  • Samuel Schwarz sagt:

    Dieser Artikel würde gut in die WELTWOCHE passen. Man muss nur ins Friday von heute schauen ( diesem Jugendheftli mit den schönen Leuten ). Eine ganze Seite voller gutaussehenden modernen Vätern, die zu ihrer weichen Seite stehen ( u.a Brad Pitt, David Beckham ). Dieser Artikel hier ist wirklich rückschrittlich, wir leben längst in Zeiten in denen Unisex real ist. Und so absolut formuliert wie am Ende sind diese Aussagen nichts anders als reaktionär

    • Muttis Liebling sagt:

      Unisex ist in der westlichen Welt das häufigste Geschlecht, egal auf welcher biologischer Grundlage. Ich schätze mal für CH 10% Männer, 15% Frauen, 85% Unisex. Wobei die mit dem klassischen Geschlechts meist keine schweizerischen Grosseltern haben.

  • Philippe sagt:

    Echte Männer, genauso wie echte Frauen, erleichtern einfach die Orientierung im Sexualleben. Der Glaube der Gender-Forscher, jeder müsse sein Geschlecht langsam finden macht aus gesellschaftlicher Perspektive keinen Sinn: Wenn sich die Geschlechter immer stärker angleichen, wird die Orientierung für Personen mit Schwierigkeiten in der Identitätsfindung noch schwieriger.

  • Heinz Fahrer sagt:

    Ein korrekter Titel schafft Vertrauen in die Glaubwürdigkeit des nachfolgenden Texts. Pardon, aber weil das Thema, um das es hier geht, nicht “ d a s Unisex“ heisst, sondern doch wohl “ d e r Unisex“, muss die Titelzeile statt „Die Frau will kein Unisex“ lauten „Die Frau will kein e n Unisex“.

    • Muttis Liebling sagt:

      Der Titel ist korrekt, das Unisex ist ein Neutrum. Die Realisierungen können genetisch männlich, weiblich oder irgend etwas dazwischen sein.

  • Franz Vontobel sagt:

    Im Männerseminar lernen, wie man ein richtiger Mann ist – hahahahaha…!

    Danke für den Lacher! 😀

    Ansonsten: In einem pinken Forum zu posten, das fühlt sich mässig männlich an…

  • Fabio sagt:

    Wie definiert sich ein richtiger Mann / eine richtige Frau? Es liegt doch sehr im Auge des Betrachters, welcher für sich ganz allein diese Frage beantworten muss. Die Definition der Gesellschaft, was ein richtiger Mann / eine richtige Frau ist liegt so weit auseinander, dass dies nicht generell gesagt werden kann. Lese ich die populären Mens Health und co. oder die tollen Frauen Klatschhefte, habe ich in jedem Heft sicher eine Definition des perfekten Partners. Was geschieht, wenn ich selber nicht weiss, was richtig ist? Wenn ich niemand hatte, der mir dies vorgelebt hat? Ich definiere mich durch diese verschiedenen Meinungen und werde von allem ein wenig. Oder noch besser: Ich definiere mich anhand der Hollywood-Stars, welche doch ach so perfekt und fehlerlos durch die Welt laufen.
    Meine Meinung dazu ist, dass ich mich selber fragen muss, was richtig ist und mich dementsprechend verhalte. In einer ehrlichen Partnerschaft finde ich es zudem notwendig, dass auch über solche Themen ausgetauscht wird und der Partner reflektiert wird. Warum muss ich mich in einer Beziehung über solche Texte wie oben definieren, wenn meine Partnerin mich genau so wie ich bin liebt und mich annimmt?
    Noch was: Falls jemand eine Beziehung eingeht, ohne zu wissen, wer er selber ist, läuft in Gefahr, alles zu tun, was der andere von einem erwartet, ohne dabei zu überlegen, was seine Bedürfnisse sind.

  • Anya Mueller sagt:

    Hae?? Es geht doch in den heutigen Diskussionen darum, dass jeder sein *darf*, wie er will. Dass man nicht in von der Gesellschaft gepraegte Konventionen gedraengt wird, sondern heute diese hinterfragen darf und so sein kann wie man moechte. Ich bin froh, dass ich als Frau keine Roeckli tragen *muss*, aber die Frauen die wollen, *duerfen*. That’s the whole point. Maenner sollen keine Steinzeitbewohner sein *muessen*, aber wenn einer das will, soll er das *duerfen*. Ich muss seine Haltung ja nicht gut finden. Leben und leben lassen. Ist das wirklich so schwierig??

    • Alpöhi sagt:

      Schwierig wird es dann, wenn ein Mann auch mal ein Röckli anziehen will ;-)Aber dazu gab es schon einen separaten Blog.

    • Jörg sagt:

      Ja, jeder/jede darf sein, wie er/sie will – da bin ich absolut deiner Meinung! In der Praxis unter Paaren braucht’s dazu halt immer wieder eine gehörige Portion Humor, Gelassenheit, Toleranz und Verständnis etc. Und meines Erachtens auch die Selbsterkenntnis, dass es durchaus Dinge im Leben rsp. Beziehungsalltag gibt, die mir selbst zwar „Freiheit“ geben, aber unter Umständen die „Freiheit“ oder das emotionale Wohl des Partners beschränken oder zu stark negativ beeinflussen können. Unter sich liebenden Menschen können LIEBEvolle Dialoge aber auch solche Probleme für beide Seite befriedigend lösen helfen. Ich praktiziere es täglich, und es macht mich seelisch glücklich und „FREI“ !!

  • Bruno Bänninger sagt:

    Es ist einfach:
    Wenn der Mann keinen Erfolg hat, meint er, es sei kein Mann.
    Wenn die Frau keinen Erfolg hat, meint sie, es sei weil sie eine Frau ist.
    Leider hat sich der Mann vom starken Geschlecht zum kranken Geschlecht entwickelt. Heute sehen doch viele Frauen aus wie Männer, die wie Frauen aussehen…

  • Brunhild Steiner sagt:

    Abgesehen davon dass ich kein Problem mit warmduschenden Wesen habe „will ich“, und zwar entschieden energisch und wirklich,
    die letzten Kommentare zurück plus RSS.

    • plop sagt:

      – und ich, egal ob Mann oder Frau oder beides auf einmal, weil Mensch wie hoffentlich alle hier unter uns, will, dass dieses „PINK“ da verschwindet! Und die pinken Artikel auch. Es erinnert übrigens auch an das „Heute Abend“-Blick „Brombeer“…

  • Hattori Hanzo sagt:

    Ich kann die heutigen jungen Männer nicht beurteilen, aber als ich diesen Artikel las, musste ich lachen. Was da für Stereotypen rumgeworfen werden! Da muss man ja ein ziemlich orientierungsloser „Warmduscher“ sein, wenn einen das anspricht. (Und überhaupt, wer duscht schon kalt, wenn warm Wasser zur Verfügung steht.)
    Wenn ein Mann solche Stereotypen bracht, mangelt es an Selbstbewusstsein.
    Ob meine Onkel und Grossväter bessere Männer waren als die heutigen, wage ich zu bezweifeln. Es gab schon immer die ganze Palette an verschiedenen Typen.

  • Mel sagt:

    So ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht. Ich bin emanzipiert aufgewachsen und hatte jahrelang Mühe, einen Partner zu finden, einen richtigen Mann halt. Viele Männer kamen nicht in Frage: Männer die öfter weinten als ich. Männer, die zu enge Hosen anhatten und Ausschnitt-Tshirts. Solche, die beim 1. Date getrennte Rechnung machen wollen. Ich war schon für Emanzipation, aber einiges ging halt zu weit. Männer die keine eigene Meinung zu Themen hatten. Die Schutz bei MIR suchten, statt mir eine Schulter anzubieten. Männer, die mir beim Tragen der Tüten nicht Hilfe anboten. Das alles. Bis ich meinen Mann kennenlernte, der einfach ein perfekter Gentlemen ist, die Hosen richtig anhat und weiss, was er will und was er tut. Vielleicht müssen Männer sich selber einfach mehr vertrauen, sich etwas zutrauen. Ich habe aber schon das Gefühl, dass der Trend noch nicht abgebrochen ist zu mehr Weiblichkeit. Heutige Singlefrauen tun mir leid. Es muss schwer sein, jemanden zu finden, der Stärke ausstrahlt.

    • Malena sagt:

      Uiuiui, was Sie als Emanzipation beschreiben hört sich für mich eher wie Rosinenpickerei an. Beide sollen gleich viel verdienen, aber der Mann bezahlt? Frauen dürfen sich eine Schulter zum Anlehnen wünschen, Männer sollen bei weiblicher Schwäche immer stark und verfügbar sein? Ich verstehe, dass Sie sich einen charakterfesten, grosszügigen und belastbaren Mann wünschten, gestehe aber den Männern den gleichen Anspruch auf eine menschlich gefestigte und grosszügige Partnerin zu, die in der Lage ist, sie wenn nötig zu stützen. In der Realität haben wir alle Schwächen und finden auch Partner mit solchen. Stärke bedeutet auch, mit dieser Tatsache souverän leben zu können.

    • Hotel Papa sagt:

      Kurz und knapp: Prinzessinensyndrom.

    • Hansli sagt:

      Ihre Aussage stimmt, die Machos werden immer weniger.

      Keine Hilfe beim Tragen einer Tüte zu tragen hat für mich jedoch mehr mit fehlender Erziehung zu tun als mit Mann-sein, und wer zu enge Hosen anhat oder Ausschnitt-Tshirts hat eine Geschmacksverstauchung. Aber letzteres ist nicht Geschlechtsgebunden.. Obwohl zugegebenermassen Frauen Stilbewusster sind. Weinende Männer habe ich bis jetzt nicht angetroffen. Keine Ahnung wo Sie sich herumtreiben. Und Männer die wissen was sie wollen und tun sind nun wirklich die Mehrheit. Nur gefällt das vielen Frauen nicht, insbesondere ist wenn sich das wollen z.Bsp. auf‘s saufen bezieht.

      Mit dem bezahlen hat man halt 50% Chance richtig zu liegen. Entweder erwartet das die Frau oder man wird als Ewiggestriger betitelt. Das ist halt Lotterie.

      • 13 sagt:

        @ Hansli
        Es gibt einen einfachen Ausweg: Sie bezahlen und wenn sie die Nase rümpft oder reklamiert, dann zucken Sie mit der Schulter und entgegnen mit einem „Ach, ich dachte, es sei einfacher, wenn einer bezahlt, als wenn wir rechnen müssen. Du kannst ja das nächste Mal die Rechnung übernehmen.“ Damit wirken Sie entspannt, was das finanzielle anbelangt und sie fühlt sich ertappt, weil Sie Ihnen völlig zu Unrecht Machallüren unterstellt hat 😉

    • Mel sagt:

      Natürlich hat jeder Schwächen, das meine ich gar nicht. Ich meine einen Mann mit festem Charakter, nicht die Bubis die herumlaufen. Das verstehe ich unter „Stärke“, Standhaftigkeit, Festigkeit. Mein Mann und ich sind echte Partner, wir teilen uns die Aufgaben und leisten jeder seinen Teil. In guten und auch schlechten Zeiten.
      @Hotel Papa: Und ganz sicher hab ich kein Prinzessinnensyndrom. Da liegen Sie ganz und gar falsch bei mir. Ich kann hart arbeiten, zupacken, und lege keinen Wert auf Äusserlichkeiten, mir war der Charakter bei der Partnersuche halt sehr wichtig.
      @Hansli, tja in meiner Generation (80er) gibt es sehr viele dieser „soften“ Männer. Und beim ersten Date sollte Mann bezahlen, auch wenn Frau (wie ich damals auch) anbietet, den eigenen Teil zu leisten. Aber das ist meine Meinung.

      • Alpöhi sagt:

        Also die Frau bietet an, ihren Teil zu übernehmen, erwartet aber, dass der Mann ablehnt und alles bezahlt? – Schauen Sie, Männer funktionieren einfach nicht so. Wenn ein Mann etwas sagt, dann meint er das auch so.

      • Hansli sagt:

        Alpöhi war schneller. Sorry wenn Sie anbieten zu bezahlen, dann bezahlen Sie auch. Gedankenlesen kann kein Mann.

    • 13 sagt:

      @ Mel
      Ihnen sagen Äusserlichkeiten nicht und Sie schauen nur auf den Charakter und das Oufit gehört zum Charakter und nicht zu den Äusserlichkeiten? Nun gut. Sie mögen emanzipiert aufgewachsen sein, was auch immer das bedeutet, trotzdem scheinen Sie von klaren Rollen von Frau und Mann überzeugt zu sein. Einer ist stark, der andere schwach (und braucht die starke Schulter oder starke Arme zum Taschen tragen und Tür öffnen). Ist der Mann immer stark, weil er ja nicht weinen soll und die Frau beschützen muss, ist die Frau schwach und genau das widerspricht so jeglicher Definition von Emanzipation. Ich empfehle Ihnen: Entscheiden Sie sich, was Sie wollen und bleiben Sie dabei. „Ich bin emanzipiert, aber…“ tönt sehr unentschlossen. Aber vielleicht dürfen Sie das als Frau, schliesslich ist das Wissen was man will, eine männliche Eigenschaft oder wie war das?

  • Gundel sagt:

    Initiationsriten? Sean Connery als Vorbild? Jö isch das herzig! Aber Männer die das nötig haben sind unattraktiv.
    Schön wenn sie mit diesen ungefestigten Seelen ihr Geld verdienen

  • 13 sagt:

    Ich weiss ja nicht, was Frauen im Allgemein wollen, aber Frauen in meinem Umfeld wollen als erstes einen Mann, der erwachsen geworden ist. Und zum Erwachsenwerden gehört auch, die Identitätskrise überwunden zu haben und einfach der Mensch zu sein, der man ist oder sein will. Mensch, nicht Mann, Frau oder sonstwas. Was soll dieses ewige Definieren durch das Geschlecht? Ich, wie auch die meisten Frauen (und Männer), brauchen doch in erster Linie Partner, mit denen man die gemeinsamen Aufgaben des Alltags (Einkommen sichern, Kindererziehung, Haushalt) gleichberechtigt erledigen kann, egal wie die Aufgabenverteilung im Einzelfall gelöst wird. Jemanden, der eine bestimmte Tätigkeit oder Charaktereigenschaft braucht, um sich zu beweisen, dass er ein „richtiger Mann“ ist, brauche ich nicht. Das sind unwichtige Nebensächlichkeiten.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Sorry, aber auch ich fühle mich sauwohl in meiner Haut, als Familienvater, Ehegatte, Erwerbstätiger und Mann! Diese herbei geredete Krise dürfte vor allem radikalen Feministinnen in die Hände spielen: Wenn man den Mann schon so nicht kleinkriegen kann, dann schwatzt man ihm halt eine existentielle Krise auf..! Und ja, es ist richtig, was die Autorin schreibt: Bis auf ein paar (hochgradig neurotische) Publizistinnen, Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen wünschen sich richtige Frauen im allgemeinen richtige Männer und umgekehrt!

  • Hansli sagt:

    Das wir in einer Gesellschaft der abwesenden Väter leben ist schlichtweg Blödsinn. Noch nie haben sich so viele Männer um die Kinder gekümmert. Früher hat man so oder so bis zum Umfallen geschuftet und die Kinder wurden irgendwie in der Grossfamilie erzogen. Nachher hat man die Kinder der Hausfrau überlassen und hat sich neben dem Job gesellschaftlichen Aktivitäten gewidmet wie im Spunten zu sitzen oder sich im Verein, Politik etc engagiert. Die Kinder waren da seit langem im Bett bevor der Mann nach Hause kam.

    • Christoph Schnyder sagt:

      Möglicherweise bezog sich die Sache mit der vaterlosen Gesellschaft nicht auf die Bereitschaft von Vätern, sich um ihre Kinder zu kümmern, sondern auf die rekordhohe Quote von Vätern, die aufgrund von Trennung aus der Erziehung ihrer Kinder ausgeschlossen werden.

  • Gerd Fehlbaum sagt:

    Ein wichtiger Beitrag, er stellt grosse Fragen, danke Frau Schwarz! Der Mann (als Phänomen betrachtet) ist er nicht die „Speerspitze des Fortschritts“…? Wenn mich meine Männeraugen nicht täuschen, sind so viele Produkte, Apperate, Häuser, aber auch Vorgehensweisen und Prozesse das Resultat männlicher Ideen, Akribie und Arbeit. Einzig die Natur ist nicht männergemacht, der „Rest“ fast total, denn der weibliche Anteil an Produkten etc. bezieht sich im Grossen auf Kleider nähen und Computer einpacken und natürlich in der Verwaltung, fast hätte ich es vergessen…. In dieser total männlich dominierten Materie das Weibliche in sich zu finden, fällt Männern UND Frauen schwer. Frauen bleibt aber biologisch die Gebärerin von Menschen, und das ist ja schon mal auch nicht (nur) schlecht, als Ansatz der Macht. Dazu noch die Kinder gross ziehen, während Daddy im Büro arbeitet, fertig ist eine Machtposition, die den Frauen im Schoss liegt, nicht schlecht…
    In diese materiell aber „übermännlichte“ Welt übermutterte Kinder zu setzen, kann nur zu Reibung führen. Diese Kinder, wenn erwachsen, verhalten sich zunehmend verweiblicht, im Sinne von bequem, mehr reden als tun, alles möglichst automatisch. Diese Eigenschaft tragen Alle in sich, aber auch viele Frauen wollen sie gerne „im Zaum“ halten, durch mehr MÄNNLICHKEIT. Wenn eine Frau ihren inneren Mann sucht, wird sie auffallen, denn sie soll ihre innere ÜBERFRAU finden.
    Das Problem des Mannes ist, dass er die Welt nun zu Ende gebaut hat, dass jeder hinterste technische Gag gebaut wurde, dass sein Legokasten an Möglichkeiten aufgebaut dasteht, dass mann sich ernsthaft fragt, was mann in Zukunft überhaupt noch erfinden, oder bauen kann. Und alles um dem Weib zu imponieren…
    Ja, hier steht sie nun, die Welt der Männer, wir sind fertig, wollte ich sagen, könnt ihr Frauen uns bitte dafür achten? Und wenn es nun um den „Umbau“ dieser Männerwelt in eine ökologischere, menschlichere geht, müsst ihr Frauen euch natürlich genau so einsetzen wie die Herren Solaringenieure. Was wir heute reden, wird morgen vergessen sein, nicht aber, was wir taten. Ich sehe die Resignation in vielen Männeraugen, die Einsicht, dass mann alleine zu schwach ist, die Welt (materiell) zu verbessern, und dass wohl die echt konkrete Hilfe von jenseits der Genderbarriere nicht kommt – weil dort eine lässige Gartenparty stattfindet, alle hübsch gekleidet in von Bangladesh-Frauen genähten H&M Partykleidern, was sie reden, versteht mann nicht…
    Dass nebst so vielen Gräben auch der Gendergraben „sein muss“ ist doch das Allerschadeste, spaltet er uns doch so nahe an uns Selbst, wie kein anderer Graben.

    • urs m. widmer sagt:

      Lieber Herr Fehlbaum, mir kommen ihre Ansicht vor wie jene der Wissenschaft, die erst heute anfängt die Welt der Mikrolebewesen zu entdecken! Es ist einfach grosskotzig unnötig zu sagen, Mann hat 90% der Welt erschaffen. Schon James Brown betont: but he wouldn’t be nothing without a woman! – Es geht um die Arbeit der Frau – es geht um die Wertschätzung der Arbeit der Frau! – Ein Bild: ich höre immer wieder von arbeitslosen Männern, die nicht fähig sind, Ihre Frau im Alltag zu unterstützen. Alle Männer haben Mütter – zum Teil vergöttern sie diese. Dennoch fällt mir seit ich klein war auf, dass absurd viele Männer ein extrem negatives Bild der Frau im Kopf haben. Ich versteh’s nicht – steckt Angst dahinter?
      Zum anderen: Wann waren die Männer überhaupt je präsent in der Familie? – Vielleicht einfach zu Zeiten, da zu Hause gearbeitet wurde. – Und in den letzten Jahren im Zuge moderner Themen wie „work-life-balance“ und immer mehr arbeitenden Frauen…
      Herrn Fehlbaum’s bitte um mehr Achtung verstehe ich echt ganz und gar nicht. Erfahrung zeigt: wie man(n) in den Wald hinein ruft…
      Warum fangen wir Männer nicht einfach mit der Achtung und Wertschätzung an…hat möglicherweise Vorbildwirkung!
      Die Frau war über Jahrtausende in der Opferrolle – und ist es in weiten Teilen der Welt noch heute (Indien, Afrika, Südamerika,Teile Osteuropas) – Früher gab’s Sklavenhandel, übrig geblieben ist der Handel mit Frauen!
      Tja, und zum Schluss…vielleicht müssen wir andere Umgangsformen erlernen, die nicht auf Imponiergehabe aufbaut oder beruht. Also unabhängig vom Geschlecht geht’s vielleicht vor allem darum, sich selber zu finden, zu kennen – damit man sich selber und seine Kontakte und Kommunikation besser „steuern“ kann. Möglichst gewaltfrei, mit viel Freude, Lust und Kraft!

  • Martin sagt:

    Meine sehr persönliche Meinung dazu: Ich habe das erlebt in meiner Schulzeit. Da wurden die Mädchen auf Händen getragen, alles musste lieb und nett sein. Wer eine etwas andere Meinung, als die der Mädchen/ Frauen vertrat, wurde in die rechte Ecke gestellt. Heute ist es so, dass Mädchen/ Frauen alles dürfen, Buben/ Männer hingegen, werden für alles verurteilt, was sie machen. Alles ist doof. Als Mann darf ich einer Frau nie die Meinung sagen, da ich ansonsten als arrogant usw. gelte. Frauen hingegen dürfen ungestraft intrigieren usw.. Wir Männer sollten auch den Frauen die Meinung sagen dürfen, ohne gleich als schwul, aggressiv, psychisch gestört usw. zu gelten.
    Heute dreht sich alles nur noch um die Frauen; die haben ja immer recht…

    • Rémy sagt:

      Sie werden auch jetzt nicht in diesem Forum auf Verständnis stossen mit Ihrer Ansicht. Ich bin mehr oder weniger Ihrer Meinung, und wollte darauf hinweisen dass eine Konsequenz dieser Entwicklung der komplette Rückzug des Mannes (in seine männliche Sphäre wo die Frau einfach kein Platz hat) sein kann, was schon vielerorts beobachtet wird, und das dies langfristig ein soziologisches Problem werden kann…
      „Kollateralbeschädigter Zombie“ war das Fazit.

    • Onkel Arnold sagt:

      Und, wie lebt es sich so in der notdürftig zusammengeschusterten Opferrolle?

      • Rémy sagt:

        Warten Sie’s doch mal ab und Sie werden schon sehen wie notdürftig die zusammengeschustert ist.
        Ich bin immer wieder erstaunt mit welcher Offenheit in solchen Internetforen mit Meinungsverscheidenheiten umgegangen wird. Da hätte sich der Marxismus was abgucken können!

      • Alpöhi sagt:

        Remy, gegen Ihre Argumentation habe ich nichts, im Gegenteil, ich kann sie nachvollziehen. Aber teilen muss ich sie deswegen nicht notwendigerweise, oder? Ich glaube fast, ich gehöre zu den anderen 80%… Und der „Begleitlärm“ Ihrer Argumentation hat in mir halt nicht die Assoziation geweckt, es handle sich um einen Menschen, der in sich ruht. Nüt für unguet.

  • Thomas sagt:

    Das Thema sexuelle Identität und dergleichen wird viel zu sehr überbewertet. Vorallem von jenen, die ohne „geschlechtliche Selbstorientierung“ wohl selber fast nicht zu leben fähig scheinen. Mein Tipp hierzu: Einfach Mensch bleiben und das Geschlechterdenken etwas in den Hintergrund stellen.

  • Matt Kimmich sagt:

    Sorry, aber was für ein ausgemachter Blödsinn. Als Mann fühle ich nicht, dass ich nur Mann bin, wenn ich irgendwelchen von aussen vorgegebenen Rollenbildern entspreche. Im Gegenteil: wie schwach sind wir als Geschlecht, wenn wir ein klar vorgegebenes Ideal als Krücke brauchen? Und ehrlich gesagt: das ganze Gerede über die Krise der Männlichkeit ist schon weinerlich genug, wenn man sie sich von Männern anhören muss.

    • Stranger sagt:

      Zustimmung. Ich bin ich, nicht wichtig, ob ich jetzt Mann oder Frau oder Amöbe bin. Sowieso: cool ist, wer sich nicht um die Meinung anderer schert. Egal, ob Mann oder Frau.

    • Malena sagt:

      Grundsätzlich sehr einverstanden. Aber: Man kann auch mit einem gesunden intuitiven Selbstverständnis bez. seines Geschlechts Probleme mit Rollenvorstellungen bekommen. Ein Beispiel: Die Mutter (analog: der Vater) Ihrer Kinder findet plötzlich, vielleicht weil sie es im Mamablog gelesen hat, sie seien zu männlich (oder zu wenig männlich, je nachdem), beginnt daran herumzukauen und sucht sich schliesslich einen verständnisvolleren Mann (oder eben einen Macho). Dann ist Ihr Mann-Gefühl vielleicht intakt, aber sie sehen ev. Ihre Kinder nicht mehr. Was ich sagen will: man kann das Thema nicht einfach wegwischen, es kann einschneidende Auswirkungen haben.

      • Dieter Neth sagt:

        Wissen Sie, was ein Macho ist? Das ist genau so ein Typ, den die meisten Frauen nicht wollen. Abhängig, unsicher, weinerlich, sobald das geringste Hindernis auftritt. Oder gewalttätig. Zudem macht er Ihnen das Badezimmer streitig und muss sich ob seiner Verunsicherung ständig beim anderen Geschlecht in Szene setzen. Ein Muttersöhnchen sowieso und oft zu faul um Geld zu verdienen, aber nicht, um es auszugeben. Leider oft genug dem Vernehmen nach im Bett eine Niete. Macho bedeutet nämlich Männchen und das beschreibt ihn ziemlich genau. Für einen jungen Typen mags o.k. sein, ein wenig über die Stränge zu schlagen, mit solchen Typen kann man tolle Parties feiern, aber irgendwann ist auch mal gut.

      • Stranger sagt:

        Mag schon sein, allerdings ist ein Macho im allgemeinen Sprachgebrauch ein bisschen was anderes. Halt ein Arschloch.

  • zweistein sagt:

    Die echten Männer gibt es schon. Man erkennt sie daran, dass sie den Tages-Anzeiger und alle anderen Hunderttausend Dreck-Medienprodukte ungelesen in den Abfall werfen. Nicht-echte Frauen werden nie von ihnen wissen.

  • Ylene sagt:

    Frau Schwarz, bitte schliessen Sie von den unglücklichen, verwirrten Seelen, die an Ihren extrem zweifelhaften Seminaren auftauchen, nicht gleich auf alle Frauen und Männer.
    Persönlich bin ich wieder mal sehr verstört. Jedem, der mehr als einen einzigen Mann kennt, sollte doch aufgefallen sein, dass die nicht alle gleich sind. (Gilt übrigens auch für Frauen.) Wie kann das einem nicht auffallen???
    Schicken wir doch mal Frau Schwarz und Frau Schwarzer in den gleichen Raum. Dann können sich die beiden Damen mit ihren verbohrten, diskriminierenden Vorurteilen gegenseitig nieder knüppeln und wir bleiben von beiden zukünftig verschont.

  • Brürrk sagt:

    Ich finde, dass man Posts, die in Wirklichkeit (bezahlte?) Werbung für irgendein schwurbeliges Männerseminar sind, als solche kennzeichnen sollte. Mit solchen Artikeln stellen Sie die Glaubwürdigkeit Ihres Blogs ernsthaft in Frage!!!

    • Lisa sagt:

      Genau meine Meinung – Werbung pur !

    • Muttis Liebling sagt:

      Wir langjährigen Gewohnheitskommentatoren kennen dieses Freitagsphänomen. Man kann sich dann eben für 3 Tage ausklinken, oder versuchen, dem Thema dennoch was zu entlocken. Sie machen das ja gerade ganz gut.

  • Rémy sagt:

    Meine Generation (X) ist in dieser Hinsicht schon verloren. Ihr könnt ja probieren es mit den Nächsten besser zu machen. Ich habe mich vom Thema Frauen verabschiedet, zumindest vorläufig. Ich habe die Gleichberechtigung so sehr verrinerlicht dass ich mich jetzt auf den Standpunkt stelle, dass die, die mich will mich einfach holen kommen soll. Nur hat die Emanzipation ganz kurz vor dem Balzverhalten halt gemacht.
    Wir konnten noch zuschauen, wie unsere Väter „echte Männer“ waren (finger ab de Röschti, Vater het d’Scheiche druf!) und mit wieviel abscheu das von den Frauen meiner Generation angeschaut wurde. Wir haben dann auch zuschauen dürfen, wie unseren Vätern vor dem(der) Richter(in) die Hoden abgehauen wurden und wie wir sie nur noch jedes zweite Wochenende in ihrer schäbigen Wohnung sehen durften (wir durften ja mit Mama im grossen Haus bleiben). Ist mir selbst ja erspart geblieben aber ich war in der 6. Klasse sowas wie ein Alien (der hat der Papa und nicht der neue freund von Mamma zuhause, quasi als einziger)
    Mittlerweile nach etlichen, meist an den sehr hohen Erwartungen der Frauen (Macho softie oder Softie Macho müsste man sein, sowas gegensätzliches und unvereinbares) gescheiterten Beziehungen will ich nur noch in den Wald schreien gehen und meine Männlichkeit pflegen. Aber nicht um zurückzukommen, sondern um dort zu bleiben, unter Wölfen heulen. Die Frauen kommen ja angeblich ganz gut ohne uns zurecht!

    • Rémy sagt:

      …so hat sich die Frage aus dem Titel: „die Frau will…“ für mich erledigt. Was die Frau will interessiert mich einen Dreck. Das Thema ist für mich jetzt „Was ich als Mann will (und nicht will)“. Ich will Konsequenz, und nicht alles und sein Gegenteil. Ergo läufts bei mir halt mal ohne Frauen, bis ich der begegne die mit meinem Lebensentwurf leben kann. Es wird sie schon geben. Und wenn ich sie nicht treffe, das wirds auch alleine gehen.
      Man kann mich jetzt als armseliger Hund abstempeln, mir ist das Egal. Was euch zu denken geben sollte ist das ich – bei weitem – nicht der einzige Mann bin der so denkt. Nur schon in meinem Umfeld habe ich sehr viele Freunde die so denken, und da ich dies seltsam fand (kann ja nicht sein dass wir die einzigen sind) habe ich recherchiert: wir sind immer mehr! (um die 20% in den Staaten) Wir sind die verlorene Generation der sexuellen Befreiung!

    • Alpöhi sagt:

      Ojojoj! Mein Beileid 🙁
      Man könnte das Problem lösen, indem man homo wird, Nella Martinetti hat das nach allem auch noch ausprobiert, war aber nur lächerlich.
      Vielleicht ist doch nicht alles verloren, wenn dann irgendwann die Verbitterung überwunden ist.

      • Rémy sagt:

        Ihr Beileid, leiber Alpöhi, geht mit genau so am A… vorbei wie alles was über mich gesagt und gedacht wird.
        Floskeln wie die von Muttis liebling interessieren mich genausowenig, nach dem Regen die Sonne ist so sicher wie das Amen in der Kirche und wenn man’s nicht leicht hat hat’s einem leicht, hahaha…
        Ich teile meine Ansichten nur mit (und die Tatsache dass wir es hier mit einer tiefgreifenden soziologischen Entwicklung zu tun haben) damit die Leute, welche es interessiert wie Weiblein und Männlein in dieser Welt zurecht kommen (Soziologen, Demographen und wer auch immer) sich ebendieser Entwicklung bewusst werden. 20% der Männlichen Bevölkerung ist noch nicht viel, aber wenn’s denn mal 50% werden wird’s den Frauen genau so komisch vorkommen wie es unseren Väter vorgekommen ist als auf den Strassen BH’s verbrannt wurden.

      • Alpöhi sagt:

        Ojojoj! So viel Aggression. Einer gegen alles 🙁
        Ich kommentiere nicht, sondern nehme einfach zur Kenntnis, dass 20% der männlichen Bevölkerung als kollateralbeschädigter Zombie auf der Strecke geblieben sind.
        Ich kann nur versuchen, es bei meinen Söhnen besser zu machen…

      • Widerspenstige sagt:

        Rémy, wer verbietet denn, sich so zu geben, wie man sich selber sehen will? Das wurde noch nie verboten, auch von emanzipierten Frauen nicht. Das hat sich im Verlaufe der Zeit so ergeben. Das nun sämtlichen Gleichstellungsbemühungen anzulasten, ist etwas zu kurz gedacht.

        Bleib so, wie Du bist und Du wirst sehen. Es geschah bereits und trotzdem nicht zufrieden? Na ja….

      • Rémy sagt:

        Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Frau Ihnen dazu die Möglichkeit gibt 🙂

      • Hattori Hanzo sagt:

        Remy – ihr Gejammer ist einfach nur peinlich. Mich interessiert es einen Dreck, was heutige Frauen wollen oder nicht. Es ist weder heute, noch früher, und heute weniger denn je, dass man so ist, wie es die angebliche Gesellschaft erwartet. Ich muss nicht allen Frauen gefallen, nur denen, die ich will. Genau wie bei den Männern, sind auch nicht alle Frauen gleich.
        Wenn ich keiner einzigen Frau gefalle – dann ist definitiv nicht die Gesellschaft schuld, sondern ich selbst. Dann bin ich wohl ein Mensch, der allgemein eine nicht sehr attraktive Person ist. Ein Mensch, der nicht besonders liebenswert ist, weder für Frauen, Männer oder Kinder.
        Den Grund darin in der Gesellschaft oder Gesellschaftlichen Veränderungen zu bemühen, ist einfach nur jämmerlich.

      • Rémy sagt:

        Ich weiss schlussendlich nur dass ich in den circa 5 längerfristigen Beziehungen (1 Jahr und länger) in den letzten 20 Jahren nie der sein durfte, den ich wollte, angefangen mit meiner Garderobe. Die hat einfach nie gepasst. Nervenaufreibende Stunden in Kleiderboutiquen waren die Folge. Gefolgt von Inneneinrichtung: jedes Mal wenn ich meine eingene Wohnung aufgab für eine gemeinsame, landete der grösste Teil meines Hausrats auf dem Müll oder in Kleinanzeigen. Das nächste Thema war die Wahl des Ferienortes.
        Bei Widerspruch war der Konflikt vorprogrammiert. Man kann ja den Männer Konfliktscheuheit unterstellen (mir zumindest – mit Recht) aber dann muss man erlicherweise auch festhalten, das Frauen im Austragen und unnötig in die Länge ziehen von Konflikten seeeehr rafiniert sind (eine obernervende Spezialität ist da die Worte im Mund verdrehen, da sind Frauen Weltmeisterinnen drin, und wenn Frau ausnahmsweise an die Wand gespielt wird und ans Ende der Argumente kommt bleibt immer noch die Wunderwaffe „Emotionalität“, da wird mal drauflosgeweint bis Mann nachgibt)
        Fazit des ganzen: Ich geniesse jetzt mal mein Singleleben in völlsten Zügen und überlasse den ganzen Stress denen die es brauchen! (und eben: ich bin nicht allein dabei 🙂 )

      • Rémy sagt:

        Hu Herr Hanzo, jetzt mal langsam, Sie werden persönlich. Eine nicht so attraktive Person ist nicht so Liebenswert? Solche Ansichten gab’s schon mal, vor circa 70 Jahren. Um diese Ansichten gewissen Völker auszutreiben, brauchte es 2 Atombomben 😉

      • Katharina sagt:

        Remy, ich finde auch, dass Sie daraus, nicht sich als sich zu behaupten und mit falschen Partnerinnen es versuchten, eine Schuld an den anderen konstruieren.

      • Stranger sagt:

        Remy, Du elender Waschlappen.

  • Markus Schneider sagt:

    Frau Schwarz ist Teil des Problems, nicht Teil der Lösung. Tägliche Praxis, Männerseminare, Ur-Selbst und befriedigende männliche Identität – mir kommt ganz anderes hoch als meine waren Gefühle, wenn ich solch unsinniges Geschwafel lese. Frau Schwarz lebt von der Existenz von Memmen und soll dazu stehen. Männer werden sich bei ihr niemals einfinden und weder sie noch die ganze Psychologen- und Therapeutengilde werden jemals aus jemandem einen Mann machen..

    • Brürrk sagt:

      Ich definiere als „Mann“ jede Person die, ein x und y-Chromosom hat, von mir aus ziehe ich die Transsexuellen ab… Aber das Geschwafel vom „richtigen Mann“ ist einfach Unfug. Jeder Mann hat das Recht, sich selber in seiner Geschlechterrolle zu definieren, und niemand kann ihm aufzwingen, was ein „richtiger Mann“ ist.

      • Alpöhi sagt:

        Ein x- und y-Chromosom macht jemanden erst zum Männchen. Ein Mann wird man erst, wenn man ein Haus gebaut, einen Baum gepflanzt und ein Kind gezeugt hat. Kein Witz! Dazu braucht es spezifische, differenzierte Fähigkeiten, die genau den Mann ausmachen. 😉

      • Muttis Liebling sagt:

        @Brürrk, Sie unterscheiden, wie fast alle Neuzeitmenschen nicht zwischen dem statistischen ‚Der Mann‘ und den Realisierungen. Misst man an grossen Stichproben beider Geschlechter ein paar hundert Merkmale und arbeitet die clusteranalytisch auf, bekommt man zwei Wolken, die sich weniger decken als unterscheiden.
        Der reale Mann, die paar, welche Sie kennen, kann dennoch eher in der Frauenwolke sein, aber den statistischen Abstand gibt es dennoch.
        Nun ergibt sich die Frage, erziehen wir eher zur kleineren Deckung, als zum grösseren Unterschied hin. Da wird der Fehler gemacht, wie generell in der heutigen Politik, lieber auf die statistisch unwahrscheinlichere Deckung zu zielen. Daraus resultieren die oben genannten Phänomene.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Alpöhi, grob haben sie recht. Ein richtiger Mann kann aber nicht nur Häuser bauen, sondern auch abreissen. Napoleon wurde in Russland besiegt, weil Moskau abgebrannt wurde, anstatt es zu übergeben. In dem einzigen amerikanischen Film, den ich mit Genuss gesehen habe, hat der Mann mit Bulldozer sein Haus zerstört, nachdem die Frau gestorben war.
        Das können Frauen nicht.

  • Alpöhi sagt:

    Als ich Teenager war, lag im Wohnzimmer ein Buch: „Stark und zart – wie sich eine Frau den Mann wünscht.“ Das las ich und hatte ein paar Aha-Erlebnisse. Es geht eben nicht um „Macho“ ODER „Sanft“, sondern um beides. Die Mischung macht’s.

  • Roman Günter sagt:

    Alles eine Frage der Perspektive. Echte Männer sind auf MamaBlog Seiten oder in einer Naturheilpraxis vermutlich eher selten anzutreffen 😉

    • Stranger sagt:

      Stimmt natürlich nur, wenn man akzeptiert, dass die Definition von „echtem Mann“ irgendwie einen Macho bezeichnet. Ich akzeptiere das nicht, ich halte mich selbst für einen echten Mann.

      • Roman Günter sagt:

        Ich denke es reicht schon, wenn man sich selbst nicht als Männerunglück betrachtet, welches zu therapieren ist. Ein Macho wäre in einem „Mama“-Blog hingegen sehr gut aufgehoben.

  • taube sagt:

    Ich bin jetzt 50, habe die 68er Jahre nicht miterlebt, aber die Folgen davon. Mein Fazit nach 30 Jahren zusammenleben und -arbeiten mit tollen und weniger tollen Männern: fast jeder wäre in der Lage, sich selbst zu emanzipieren. Das ist Arbeit und etwas weniger angenehm, als zu jammern, wie schrecklich die Folgen der weiblichen Emanzipation seien. Sich Gedanken zu machen über seine «echten» Vorstellung von Macht, den Umgang mit Frauen, Familie, das Kommunikationsverhalten. Sicher haben viele Frauen starre Vorstellungen davon, wie ein Mann zu sein habe (oder vorallem nicht zu sein habe), aber schlussendlich liegt der ‚Puck‘ seit längerem auch bei den Männern. Taten statt Worte! Und da gibt es viele, auch Linke, die pseudoemanzipiert sind und ihre Ohnmacht – halt subtiler als früher – an Frauen ausleben. Sei es in der Politik, bei der Lohngestaltung, aber auch im Alltag. Wenige sind in der Tiefe wirklich bereit oder fähig, Macht zu teilen, Frauen in Unternehmen zu unterstützen, einen echten Anteil an Familienarbeit zu übernehmen etc. Unsere Generation ist mit Männern älter geworden, die sich anzupassen versuchten oder weiter Macht ausübten. Viele Männer sind geschädigt, weil sie es «nie recht machen konnten» und alle als potentielle Vergewaltiger angeschaut wurden. Sehr schwarz/weiss! Trotzdem: Das 2015 – also fast 50 Jahre (!) nach der beginnenden/fortschreitenden weiblichen Emanzipation – so viele Männer noch nicht «zu sich» gekommen sind, erstaunt doch sehr. So von wegen work out;-)

    • Roman Günter sagt:

      Es ist ein Frauenthema und wird in der Regel auch nur in dieser Art von Frauen und den Opfern der Emanzipation in dieser Weise diskutiert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dieses Thema einen Mann wirklich interessiert. Die Emanzipation wird von Frauen so verstanden, dass der Mann ihnen geben soll, was der Frau zusteht. So funktionierte die Welt aber offensichtlich nicht. Ich gehe also eher davon aus, dass die Emanzipation der Frau hauptsächlich darin erfolgreich war, Kinder in ihrer natürlichen Entwicklung zu hindern, um willfährige Männer erschaffen zu wollen. Aber auch das scheint nicht wirklich zu funktionieren. Dabei gibt es genügend Frauen die zeigen, wie es auch positiv und aktiv (wirklich emanzipiert) gehen könnte.

  • Brürrk sagt:

    Ach, das ist doch nur eine Kiste voller Clichées, was angeblich „den wahren Mann“ ausmacht.
    Am meisten leiden Knaben (und auch Männer), die einer Gesellschaft ausgesetzt sind, die nach diesen Clichés lebt, die aber selber nicht so sind. Die werden dann von ihren Geschlechtsgenossen nach Herzenslust geprügelt, gemobbt, gebullied. Hört doch auf, so zu tun als wäre diese Art der Männlichkeit was Tolles.

  • Katharina sagt:

    Caytlin Jenner hat diesen Text nicht gesponsort.

    • Katharina sagt:

      aber nun erklärt sich der Formatwechsel in Richtung gesponsorte Inhalte in ‚unserem süssen Heim‘.

    • Widerspenstige sagt:

      Ja klar, Katharina, ist Werbung und Marketing DIE Triebfeder schlechthin gewesen für diesen Designwechsel. Es soll schon kommentiert werden und entsprechende Themen hier der Meute zum Frass vorgeworfen. Siehe Genderthemen in Reinkultur, aber leider bereits abgelutscht daherkommend. Ich sehe übrigens bequem keine Werbung auf- u abpendeln, dank meinem IT-begabten Sohnemann. Der hat eine Blockade installiert bei mir u einen RSS-Feed dazu. Das macht mich unabhängig auch hier, aber die Benutzerfreundlichkeit ist vorallem auf einem Smartphone immer noch unakzeptabel schlecht.

      Ach ja, die Zeilenbeschränkung wurde aufgehoben, was ich den IT-Leuten hier dankend als Positivum verbuche. Aber die Farbe PINK ist u bleibt daneben u passt nicht zum glücklicherweise verbliebenen MB-Logo. Eine Farbe aus dem Logo wäre designmässig angebracht u professionell umgesetzt.

      Caytlin Jenner würde sich bedanken für so eine profane Argumentation.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Widerspenstige
        das ist ja cool, gibts dazu irgendwo eine Anleitung?
        Bezüglich Farben überraschen die uns vielleicht ja noch und ändern dann je nach dazulaufender Werbung die Nuance?

      • Katharina sagt:

        WS, ich meinte mit gesponsort den Beitrag oben, nicht ‚Marktplatz‘ und ‚Anzeige‘, wo, wenn ich meinen adblocker ausschalte, gesponsorte links auftaucht.

        betreffender Blocker kann auf ‚allow non-intrusive ads‘ gesetzt werden. dann kommt immer noch nichts.

        schalte ich ihn komplett aus, will Firefox, dass ich Flash zulasse – wohl für Werbung. Flash! die grösste Sicherheitslücke..

        der feed, den du meinst, ist nur der feed zu den blog postings an sich (‚…mamablog/index.php/feed/‘)

        den, den ich meine ist:

        ‚…der-mann-will-keinen-unisex/feed/‘

        will heissen: beide Funktionen sind aktiv, aber auf der Seite nicht mehr als Links.

        es reicht also, die url zu trunkieren und mit feed zu ergänzen. kleiner Trick bis das repariert ist.

      • Katharina sagt:

        BS: zum feed siehe oben.

        hast du firefox oder chrome, dann kannst du adblockplus als add-on installieren, dazu dann folgende blocklisten:

        easy list
        easy list germany
        malware domains
        fanboy’s social blocking list
        easy privacy

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina
        herzlichsten Dank! Zwar bisschen mühsam so umwegig, aber dafür empfängt einem dann dezentes blau und gelb 🙂

    • Katharina sagt:

      Noch zu Jenner, die ich bewusst erwähnte:

      Gerade bei Transgender zeigt sich, dass das biologistische Argument falsch ist. Vor allem bei jemand wie ihr, die wohl das Macho männliche Rollenimage zu 100 % erfüllte. In meiner kleinen Welt trifft darauf das Wort Butch Dyke zu. Menschen, die ausser der Anatomie einer der männlichen Stereotype vollständig leben und damit glücklich sind. Sie sind nicht trans, sondern einfach Frauen, die ein gesellschaftlich als eines der männlich wahrgenommenen Stereotypen leben. Jenner aber wurde aus einer der vielen Launen der Natur in der ‚falschen‘ Verpackung geboren.

      Jenner wird nach ihrer Geschlechtsanpassung nun von einigen feministischen Kreisen vorgeworfen, dass, weil sie ein sehr konventionelles Frauenbild lebt, sie dennoch keine ‚richtige Frau‘ sei.

      Zwar gibt es gehirnanatomische Differenzen, die auf ein weibliches Gehirn in einem anatomisch männlichen Körper zeigen, diese sind aber schwache Indikatoren, weil das statistische Mengengerüst dazu sehr klein ist.

      Mediziner und Psychologen aber haben ein inzwischen etabliertes Verfahren entwickelt, um transgender als solche zu diagnostizieren. Dieses dauert meinem Wissen nach lange. Interessant dabei ist, dass mit Beginn der Behandlung, zuerst mit Hormonen, sich konsistent eine Veränderung des Verhaltens feststellen lässt. Es sind also diese, die die grosse Plastizität unserer Gehirne beeinflussen. Eigentlich logisch für diejenigen, die etwas über Boten Stoffe, Rezeptoren und die ganze Signal Übertragung in unserem neuroinformatischen System wissen.

      Konsequenterweise muss das ganze männlich-weiblich dipol ad acta gelegt werden, denn die Natur zeigt uns, dass das ganze sehr dynamisch und fliessend ist. So sehr, dass sich einige Transmenschen dazu entschliessen, keine anpassenden Operationen durchführen zu lassen, weil irreversibel und mit Risiken verbunden, obwohl inzwischen die entgültige Anpassung erstaunlich genau und funktionell geworden ist.

      Mich beschäftigt das Thema, weil oft uns Lesben gesagt wird, wir seien im falschen Körper oder es wird versucht, unsere Beziehungen in das m/f Dipol zu zwängen (top girl, bottom girl).

  • Hansli sagt:

    Ich hätte aber nur zu gerne eine Definition des „echten Mannes“. Ist etwa mit dem sexuellen Wesenskern gemeint, möglichst viele zu begatten? Oder darf der Mann die Frauen wieder schlagen, immerhin sollte der Mann nicht mehr aggressionsgehemmt sein. Sorry, ausser Schlagwörter ist nichts dabei.

    • Diana sagt:

      Ein echter Mann ist ein Mann der zu sich selbst und zu seiner Entscheidungen steht. Im Allgemeinen ist also ein Mensch (egal welchen Gender) dann echt, wenn es zu sich selbst, so wie es ist, und zu dem, was es tut, steht. Trotz aller Zweifel und natürlich immer mit Rücksicht auf den anderen Mitmenschen.
      Oder?…

      • Hansli sagt:

        Ich halte zu seiner Entscheidung zu stehen ebenfalls eine positive Eigenschaft für beide Geschlechter. Das macht aber weder den Mann zum Mann noch die Frau zur Frau. Das macht dem Menschen zum Menschen.

      • Sepp sagt:

        Was ist denn eine Frau die zu ihren Entscheidungen steht? Auch ein Mann?

        Irgendwie geht die ganze Argumentation nicht auf.

    • Alpöhi sagt:

      Ein Mann ist jemand, der entscheidet.
      Klar gibt es auch Frauen, die entscheiden, aber ein Mann, der nicht entscheiden kann, ist ein Waschlappen. Eine Frau, die nicht entscheidet, ist hingegen anschmiegsam. 😉

      • Hansli sagt:

        @Alpöhi Mir hat einmal eine Frau gesagt ich solle ihr sagen wo es langgeht. Meine Antwort war: „Dafür kann ich mir auch einen Hund anschaffen.“ Die Reaktion war nicht sehr anschmiegsam 🙂

  • Franziska sagt:

    Oje! Seien wir doch einfach mehr uns selber statt irgendwelchen uralten, oder krampfhaft neuen Rollenbildern nachzuhängen. Es gab schon immer beides: Starke Frauen (wenn das männlich ist?) und fürsorgliche Männer (wenn das weiblich ist?). Zumindest an meinem Mann ist auch noch genug Mann, auch wenn er fürsorglich ist und mal im Haushalt anpackt. Und ich denke, ich bin noch genug Frau, auch wenn ich oft Planungen (mit Mitsprache ) übernehme. Seid doch nicht so doof rollenfixiert – seid Euch selber und schaut, wer Euch gut ergänzt in einer Partnerschaft.

  • tommaso sagt:

    Vor allem will ich mein Mannsein nicht von einer Frau diktieren lassen… Am liebsten hätten die Frauen George Clooney im Bett, Paul Bocuse in der Küche und Donald Trump, der regelmässig das Konto auffüllt…

  • Frau sagt:

    Nach den ersten drei Sätzen musste ich hochscrollen und das Datum dieses Artikels prüfen… Irgendwie hatte ich das Gefühl, sowas fast wörtlich vor mindestens 15 Jahren schon mal gelesen zu haben – und seither immer wieder. Der ganze Text ist ein einziges Klischee.
    Vor allem geht er ja wie üblich davon aus, dass offensichtlich alle Frauen gleich sind und darum den gleichen Typ Mann suchen. Und dass es nur eine Sorte von „echten“ Männern und Frauen gibt, alle anderen sind erbärmliche Freaks. Männer sollen agressiv sein und Frauen sich hingeben (und ja nicht meckern!), dann wird’s schon gut komme. Echt jetzt?
    Ich hab mein Leben gerne etwas abwechslungsreicher und individueller. Ob Mann oder Frau, jeder Mensch soll so sein, wie er ist und sich nicht in irgendeine Vorlage pressen müssen. Dann wären wir alle glücklicher.

    • Hotel Papa sagt:

      „Ob Mann oder Frau, jeder Mensch soll so sein, wie er ist und sich nicht in irgendeine Vorlage pressen müssen. Dann wären wir alle glücklicher.“

      Und Genderismus ud Feminismus helfen dabei wie? Genau diese Doktrinen überteffen sich doch gegenseit damit, theoretisch zu postulieren wie mensch/frau zu sein hat. (Mann ist für die lauten Versionen des letzteren ja sowieso ein Fall für die Geschichtsbücher und nicht relevant.)

      Enlarvend dazu Harald Eia’s Dokumentarfilm „Hjernevask“. Hätte man es gewollt, man hätte die Genderisten nich schöner demontieren können wie die das selbst getan haben in ihrer Unwissenschaftlichkeit. Wunschvorstellungen sind ein schlechtes Leitmotiv in der wissenschaftlichen Arbeit.

  • Gauwain sagt:

    Bei Männern, die Seminare, gespickt mit Esoterik und populär-psychologischen „Weisheiten“, besuchen müssen, ist bezüglich Männlichkeit (ist das gemeint mit „Ur-Selbst“?) sowieso Hopfen und Malz verloren…

  • Cybot sagt:

    Wenn hier etwas Wischiwaschi ist, dann dieser Artikel. Was soll denn dieser „richtige Mann“ oder die „richtige Frau“ sein? Das Modell aus den 50er Jahren etwa? Muss ich jetzt ein Macho werden, anfangen zu rauchen und Whisky zu trinken? Oder aufhören, meiner Frau im Haushalt zu helfen und ihr verbieten zu arbeiten? Das würde wohl ebenso wenig helfen, wie die nicht vorhandenen Lösungsvorschläge in diesem Artikel.

    • Muttis Liebling sagt:

      Machos sind und waren in Nordeuropa selten (zu kalt) und die Raucher und Trinker sterben früh. Ein echter Unterschied ist, dass Frauen zu viel Toleranz und Verständnis haben und Männer zu wenig. In der Summe ergibt sich das Mass.
      Männer sind die, denen richtige Frauen eine spürbare Ergänzung sind, die mit einer Frau ihre Fähigkeiten um 50-60% steigern und umgekehrt. Verweiblichte Männer (aggressionsgehemmt) und vermännlichte Frauen ergänzen sich nicht, sie bleiben 2 zufällig Zusammengekommene, aber werden kein Paar.

      • Martin Frey sagt:

        Beispiele dafür gibt es in nördlichen Breitegraden schon, ML, dafür müssen wir nur in das von Ihnen so bewunderte Russland ausweichen. Der russische Mann, typischerweise ein Macho erster Güteklasse mit allen erwähnten Insignien, hat gerade mal eine durchschnittliche Lebenserwartung von rund 60 Jahren, ein Viertel der russischen Männer wird nicht mal 55.
        Ansonsten pflichte ich Ihnen in diesem Beitrag absolut bei.

      • Muttis Liebling sagt:

        @MF, sie schalten, wie alle Mitteleuropäer immer die Historie aus. Ein Russe in 2015 entspricht einem Schweizer in 1955. Russland ist historisch noch in der Nachkriegszeit, weil es durch die Sowjetunion 70 Jahre verloren hat. Araber sind statistisch noch im ausgehenden Mittelalter.
        In russischen Familien des unteren, des häufigsten Standes geht es, immer statistisch gemeint, wie im Paläolithikum zu. Die Frau herrscht im Haus und der Mann geht auf Jagd, in Sibirien noch nach Tieren, sonst nach Geld.
        Am Wochenende entzieht sich der Mann der Familie, indem er, … was wohl, angeln oder jagen geht. Russen sind mit Anfang 20 verheiratet, da haben sie gar keine Zeit für Macho- Übungen, ausser die, welche man im Fernsehe sieht.

      • Mel sagt:

        Ich muss Ihnen mal ein Kompliment machen, ML. Ich lese hier öfters mit und gerade in dieser Diskussion finde ich scheinbar meine Meinung niedergeschrieben von Ihnen. Genau so denke ich nämlich auch .

      • Martin Frey sagt:

        Ihre paläontologischen Ausführungen sehe ich durchaus, auch wenn ich es selber nie so formulieren würde, ML. Aber dafür haben wir ja Sie… 😀

  • Malena sagt:

    Steht nicht an der Wurzel des Problems der Anspruch, andern Menschen unsere Wünsche aufzwingen zu wollen? Zu fordern wie Sie unsern Vorstellungen nach zu sein haben und sie sonst mit Häme und Beleidigungen zu überziehen. Allein in diesem Artikel: veganblass, karrieregeil, Vollzeit-Windelnwechsler, Muttersöhnchen, Hausmannmodell, Warmduscher, Weichei, Meckerziege. Ob in Richtung Unisex oder klassische Geschlechterrollen: akzeptieren wir doch dass es unterschiedliche Vorlieben gibt, und begegnen wir ihren Trägern mit Respekt.

    • mila sagt:

      Sehr einverstanden, Malena. Mir müsste jemand zudem noch erklären, was so ein (Ur-)Mann oder Weib ist. Über Phrasendrescherei (Bedienung von pauschalen Stereotypen) kommt dieser Artikel jedenfalls nicht hinaus.

      • Muttis Liebling sagt:

        Der Mann jagt und die Frau hütet das Feuer. Das Modell galt 2 Mio. – 50 Jahre, also praktisch immer und für alle Zukunft.
        Mann und Frau unterscheiden sich biologisch, ihre Hirne sind anders verkabelt, es ist also kein Softwareproblem, vermittelt durch Erziehung oder sozialen Anpassungsdruck.
        Aber politisch und sozial kann und muss man Mann und Frau als gleichberechtigt, nicht gleich, betrachten. Dass ist allerdings nicht so einfach durchzusetzen. Selbst die öffentliche Spitäler, welche ich kenne, haben im Stellenplan für gleiche Funktion verschiedene Salärkanäle für Mann und Frau im Hinterkopf (nicht im Stellenplan, aufgeschrieben wird es nicht, aber durchgesetzt).

      • Muttis Liebling sagt:

        Die politische Gleichstellung ist das schwierigste Pflaster. Es gab in der neueren Weltgeschichte bisher nur 2 politikbegabte Frauen, Thatcher und Merkel, und weitere sind nicht in Sicht. Die Frage ist dann auch, welche Frau will so sein.
        Oder noch mal ökonomisch. Auch ich, leicht weiblich verdrahtet, würde für kein Geld der Welt in einer Bank, Versicherung oder globalen Konzern arbeiten. Da kann sich eigentlich kein Gleichgewicht der Geschlechter einstellen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Muttis Liebling
        „Auch ich, leicht weiblich verdrahtet, würde für kein Geld der Welt in einer Bank, Versicherung oder globalen Konzern arbeiten.“
        Hm, so gesehen müssen wir uns ja geehrt fühlen dass Sie für einiges Geld der Welt immerhin in die Schweiz kamen zu arbeiten; wir scheinen also den Tiefpunkt aller Abgründe doch noch nicht erreicht zu haben. Wie beruhigend…

      • Muttis Liebling sagt:

        @Brunhild, Sehen Sie es als gut gemeinte Entwicklungshilfe. Das CH- Gesundheitswesen ist eine schlechte Kopie des deutschen und da braucht es Kundige wie mich, um den schlimmsten Auswüchsen vorzubeugen.
        Aber wollten wir nicht über die soziale Kastration des Mannes und der Virilisierung der Frauen sprechen?

      • Brürrk sagt:

        ML: Ihre Behauptung, es gäbe in der neuere Weltgeschichte angeblich nur zwei politikbegabte Frauen zeigt einfach, dass sie von „Welt“ und „neuerer Geschichte“ nur sehr mangelhafte Kenntnisse haben. Abgesehen davon sollten sie auch berücksichtigen, wie viele unfähige Männer Länder regiert und dabei in den Ruin getrieben haben.

      • Muttis Liebling sagt:

        @Brürrk, welche politikbegabte Frau habe ich denn vergessen? Die dürfen Sie dann gern auch nennen.
        Natürlich sind auch nur wenige Männer politikbegabt, aber vielleicht 10-20x häufiger. In CH gibt es derzeit auch nur 1- 1.5. CB und seinen Adlatus RK. Aber immerhin, D hat zur Zeit keinen.
        An der Politikbegabung lässt sich der objektive, biologisch bedingte Geschlechtsunterschied ganz gut fest machen, denn es gehört die unbedingte Fähigkeit dazu, andere über die Klinge springen zu lassen. Frauen können das nur schlecht, aber das Merkel (falls sie Frau ist) ist da ein echter Meister.

      • Martin Frey sagt:

        Ueber Stilmittel kann man streiten, in der Sache liegt die Autorin nicht so falsch, ist die Bilanz der Jahrzehnte Feminismus und Mannerbashing ja für beide Geschlechter zwiespältig.
        Dass man natürliche Bedürfnisse und Rollenbilder nicht einfach so wegerziehen kann sieht man der weitverbreiteten Faszination für andere Zeiten (Mad Men), Rollen (Mr. Grey) und testosterongeschwängerte Machotypen, die schon auf dem Pausenplatz beginnt.
        Interessanterweise ist unsere Jugend da völlig entspannt, sehr viel traditioneller im Rollenverständnis, und weiss oft mit dem spröden, bemühten Feminismus der Elterngeneration wenig anzufangen.

      • Katharina sagt:

        Der Trump stark in diesem ist….

      • mila sagt:

        @Martin Frey: Es geht doch darum (oder soll es), was Männer sind und sein sollen dürfen. Wenn dann schon im Titel steht: Frau will kein Unisex, geht es aber doch schon wieder darum, was frau will (oder nicht). Ganz schön paradox, nicht? Weshalb hat die Autorin nicht ihren Partner den Artikel schreiben lassen – es sollte, wenn schon, doch um männliche Selbstdefinition gehen. Und nur schon die bisherigen (männlichen) Kommentare sind weit weniger klischiert und vielfältiger, als das Geschriebene.

      • mila sagt:

        Mich persönlich interessiert es auch nicht einen Deut, was ‚Frauen‘ von ‚Männern‘ erwarten. Dieses Thema haben wir wirklich zur Genüge durch, gebracht hat es grob gesehen nichts. Da höre ich lieber (individuellen) Männern zu, die haben nämlich genug zu sagen – wenn ihnen ein Ohr geschenkt wird. 😉 Und wenn sie nichts dazu zu sagen haben, weul sich das Thema gar nicht für sie stellt: auch gut.

      • Martin Frey sagt:

        @mila: Ueber die Motivation der Autorin kann man spekulieren, was ja hier auch getan wird. Aber es ist schon augenfällig wie auch hier Headline und Grossteil des Textinhaltes wiederum weitgehend aus Frauenperspektive dargestellt wird. Natürlich mutet das paradox an, hat aber damit zu tun dass das gesamte Gebiet der Gender-Geschlechter-Fragen seit Jahrzehnten von Frauen besetzt ist. Die Folge ist weitgehende Deutungshoheit bis hin zur Stellenbesetzung von Fachstellen für Männerfragen… Dass dabei eine oft durchaus differenzierte männliche Sicht zu kurz kommt liegt in der Natur der Sache.
        Nebenbei, ich denke dass viele Frauen ebenso Mühe haben mit der Frage, was sie einerseits von Männern, und andererseits auch von sich selbst erwarten sollen/dürfen/können. Nicht nur viele Männer haben ihren Kompass etwas verloren, das gilt m. E. auch für so einige Frauen.

      • Hattori Hanzo sagt:

        Brrürrk – gehe mit ihnen vollkommen einig. Diese heraufbeschwörung von Männerstereotypen sind lächerlich. Wer ein Rambo-Typ-Mann ist, der wird wohl kaum ein solches Seminar brauchen, der wird ganz von selbst im Wald mit den Wölfen heulen. All die anderen brauchen ebenso wenig einen Unterricht in Stereotypen, sondern nur das, was alle Menschen brauchen: sich selbst finden.

      • Hattori Hanzo sagt:

        @mila – bei Frauen anzukommen – ist einer der tiefsten männlichen Triebfedern.
        Sinn des Textes heute ist es neue Kundschaft zu gewinnen. Deshalb kommt der Satz „Frauen wollen ….“ – in diesem Sinne ist es nicht paradox, sondern geschicktes Marktkalkül.
        Ansonsten haben Sie natürlich völlig recht.

    • Martin Frey sagt:

      Der Artikel kommt schon sehr wertend, sehr polemisch daher. Persönlich finde ich das unnötig und der Sache nicht dienlich, ich nehme aber mal an dass die Autorin einfach eine Lanze brechen wollte und sich dafür ähnlicher Stilmittel bedient wie sonst bei Genderdiskussionen üblich.
      In der Sache liegt sie nicht so falsch, ist die Bilanz der Jahrzehnte Feminismus und Mannerbashing ja für beide Geschlechter zwiespältig.
      Dass man natürliche Bedürfnisse und Rollenbilder nicht einfach so wegerziehen kann sieht man der weitverbreiteten Faszination für andere Zeiten (Mad Men), Rollen (Mr. Grey) und testosterongeschwängerte Machotypen, die schon auf dem Pausenplatz beginnt.
      Interessanterweise ist unsere Jugend da völlig entspannt, sehr viel traditioneller im Rollenverständnis, und weiss oft mit dem spröden, bemühten Feminismus der Elterngeneration wenig anzufangen.

      • Brürrk sagt:

        Es gibt Mädchen, die streifen gerne im Wald herum, es gibt Buben, die sitzen gerne zu Hause und lesen. Ich finde es müssig, solche Sachen mit dem Geschlecht in Verbindung zu bringen. Man soll jedem Kind nach bestem Wissen die Möglichkeit geben, seine Neigungen auszuleben. Diese brusttrommelnden pseudo-Urgesellschaften unterdrücken auch viele Jungen. Glauben Sie, dass jeder Peul es lustig findet, sich als Erwachsen-werd-ritual ohne Betäubung beschneiden zu lassen, und ausgelacht zu werden, wenn er zeigt, dass er unter den Schmerzen leidet?

      • Martin Frey sagt:

        Ausnahmen bestätigen immer nur die Regeln, Brürrk, auch wenn es löbliche Ausnahmen sind. Langfristig können wir nicht gegen unsere Natur. Die pseudowissenschaftlichen Genderforscherinnen wollen aber unentwegt genau das.
        Ansonsten bin ich sehr mit Ihnen einverstanden, alle Kinder, ob Mädchen oder Junge, sollen sich so ausleben können wie sie wollen. Das beginnt aber damit, dass wir Erwachsene ihnen keine wertenden Projektionen überstülpen die nur auf unseren eigenen Ideologien beruhen.

      • Alpöhi sagt:

        @Brrürk: Wenn ich zu Hause als Papi der Mann bin, der ich bin, und meinen Jungen seine Neigungen ausleben lasse – und dann will er werden wie ich: Habe ich den Jungen dann unzulässig beeinflusst oder nicht? Schwierig, schwierig…

      • Martin Frey sagt:

        @Brürrk: „jedes Kind ist anders, und jedes sollte in seinen Neigungen gefördert werden“
        Habe nie etwas anderes behauptet. Lediglich dass ernsthafte Forschung auf Fakten und Statistiken beruht und dass auch zig Ausnahmen davon keine Beweiskraft haben. Damit will ich keine Rollenclichées bedienen, im Gegenteil. Aber mindestens 50% ist immer Biologie, die man nicht negieren sollte nur weil sie einem grad nicht in den Kram passt.
        Nochmals ein Versuch mit anderen Worten: aufgepfropfte oder noch schlimmer, aufgezwängte Rollenclichées sind schlecht, Rollenvorbilder jedoch essentiell wichtig. Am zweiten haperts oft.

    • Brürrk sagt:

      Golda Meir, Indira Ghandi, Queen Elizabeth, Ellen Johnston, Benasir Bhutto, um nur ein paar zu nennen…

      • Brürrk sagt:

        Allerdings finde ich es etwas bedenklich, „skrupellos“ mit „politikbegabt“ gleichzusetzen. Gerade skrupellose Politiker haben in der Welt den grössten Schaden angerichtet. Ich würde „politikbegabt“ schon so definieren, dass aus ihrer Politik was Positives für das Land, für die Bürger rauskommt. In diesem Sinne würde ich Blocher nicht unbedingt als „politikbegabt“ bezeichnen, weil der nicht viel Positives geleistet hat, wenn man ihn an seinen Ergebnissen misst.

      • Brürrk sagt:

        Nein, nicht „Ausnahmen bestätigen die Regel“, jedes Kind ist anders, und jedes sollte in seinen Neigungen gefördert werden, und keinem sollten Rollenclichés übergestülpt werden. Rollenclichés sind für niemanden lustig. Ausser dass sie den Bullies vielleicht mehr Macht geben…

      • Muttis Liebling sagt:

        Golda Meir geht durch, Indira Ghandi nicht und die Queen schon deshalb nicht, weil sie keine Politikerin ist.
        Mit politikbegabt meine ich das Handwerk beherrschend, unabhängig vom Inhalt. Indira Ghandi hat es nicht beherrscht, deshalb hatte ihre Karriere ein jähes Ende, wegen eines dummen, vermeidbaren Fehlers.
        Die beiden letzten Damen kenne ich nur am Rande und finde auch mit grober Recherche keine nennenswerten Spuren.
        Eine Meinung zu haben und die zu vertreten ist noch keine Politik.

      • Brürrk sagt:

        Eben, sage ich doch: Ihre Kenntnisse der „Welt“ und der „neueren Geschichte“ sind nicht besonders ausgeprägt. Quod erat demonstrandum.

    • Stranger sagt:

      Malena, Du gefällst mir.

  • lara sagt:

    schade um den beitrag! auch hier werden wieder nur alte stereotypen bedient. in den wald gehen für initiationsriten? im ernst jetzt? können wir nicht darüber diskutieren was die leistungsgesellschaft mit uns allen macht? frauen und männer in meinem freundenskreis haben keine probleme miteinander, sehr wohl aber an ihrem arbeitsplatz weil sie eben als mann ’nicht dominant‘ ’nicht durchsetzungsfähig‘ genug sind und die frauen ‚zu dominant‘ etc. es scheint mir, dass vielmehr die wirtschaft ein problem hat sobald mann oder frau nicht optimal für den betrieb funktioniert.

    • Widerspenstige sagt:

      lara, sehr guter Punkt zum Thema! Das darf intensiver angegangen werden als bisher. Leider sehen das noch zuwenig Arbeitgeber bzw. die HR hinkt den Bedürfnissen der Zeit hinten nach. Aber solange zuwenig beim Bewerbungsgespräch gefordert wird, dass es Teilzeitstellen gibt für eine gewisse Zeit (ELTERNZEIT) und Familienleben nur eine nette Nebensache für einen Betrieb bedeutet, statt eine Bereicherung des entsprechenden Know-hows wie Teamgeist, Flexibilität, Kreativität, Zuverlässigkeit (ja, wer Familie und Arbeitsleben unter einen Hut zu bringen versteht, ist zuverlässig unterwegs), solange wimmelt es von solchen Missverständnissen wie ‚zu dominant‘ bei Frauen im Arbeitsleben oder ‚zuwenig dominant‘ bei Männern.

    • James sagt:

      Ich finde auch, dass der Artikel nichts neues zum Thema beiträgt. Allerdings wollen die Männer (die „echten Kerle“ aus dem Artikel) sicher nicht darüber diskutieren, liebe Lara. Vorallem nicht was die Leistungsgesellschaft aus einem macht. Sie wollen handeln, was tun. Egal ob in den Wald gehen, sich in der Bar besaufen und anschweigen, einen Marathon rennen oder sonst etwas, was gut tut.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Gefördert wurde dieser Unisextrend/Gender durch den Gleichheitsfeminismus (u.a. Judith Butler, Alice Schwarzer). Die Idee war, dass wenn die Unterschiede der Geschlechter nivelliert werden auch die sozialen Benachteiligungen verschwinden würden (für die Frauen). Ich denke nicht, dass so Gleichberechtigung entstehen kann. Vielmehr entstehen neue Probleme (bei Frauen & Männern), wie der Artikel treffend beschreibt. Ein bewusster Umgang mit Rollen würde da viel mehr bringen, als ihre Nivellierung oder die einseitige Idealisierung eines Geschlechtes. Ein bewusster Umgang damit würde z.B. den Männern einen guten Zugang zu ihren Gefühlen ermöglichen, jedoch könnten sie, wenn es die Situation erfordert, sich auch von den Gefühlen distanzieren, um wichtige Aufgaben wahrnehmen zu können (bspw. Feuerwehrmann).

  • Marcel Hunziker sagt:

    und wie soll das gehen? Schon in der Schule werden die Buben mit Ritalin ruhiggestellt. Die Verweiblichung sieht man auch in den Krimis. Kürzlich kam wieder einmal ein alter französischer Krimi mit Bebel. Da gab es handfeste Schlägereien, nackte Brüste von schönen Frauen, eine Autoverfolgungsjagd mit quietschenden Reifen und alle rauchten Gauloises und Gitanes, bei jeder Gelegenheit wurde ein Gläschen getrunken. Das alles ist heute strengstens verboten. Wer Männlichkeit will, sollte halt auch das Heldentum zulassen. Wahre Helden, die wissen, was Gerechtigkeit bedeutet und die auch mal über sich selber lachen können.

    • Gerhard Engler sagt:

      … alles verboten? Mehr Jugendliche haben Autos als je zuvor, nackte Brüste gibt es jeden Tag im Internet und im 20minuten mehr als genug, der Zigaretten- und Alkoholkonsum bei Jugendlichen ist weitaus höher als früher.

    • Brürrk sagt:

      Früher hingegen war alles viel besser, da wurden unruhige Kinder mit Prügeln ruhig gestellt, und die, die schlecht lernten (z.B. Dyslexie hatten) wurden ebenfalls geprügelt (wobei ich nicht ganz verstehe, was man sich davon versprach). Ach, die guten alten Zeiten…

    • Alpöhi sagt:

      Wie das gehen soll? Indem die Kinder Zeit mit dem Papi verbringen. Im unhygienischen Wald oder auf dem gefährlichen Wanderweg. Buben, damit sie sehen, wie „Mann“ sein darf. Und Mädchen, damit sie sehen, wie „Mann“ sein kann.

      • Martin Frey sagt:

        „Buben, damit sie sehen, wie „Mann“ sein darf. Und Mädchen, damit sie sehen, wie „Mann“ sein kann.“
        Sehr schön formuliert, Alpöhi.

      • Stranger sagt:

        Zeit mit den Eltern verbringen ist immer ok. Allerdings zeige ich sicher niemandem etwas, was irgend eine Regel von mir will. Meine Mädchen lernen von mir, wie ich bin, nicht wie ein „Mann“ ist. Und DAS, mein lieber Öhi, kommt sehr gut an.

    • Hansli sagt:

      Nackte Brüste … gähn… das war zu meiner Teenagerzeit im Sexheftli zu sehen, heute täglich in der 20min und Blick am Abend.

    • Maximilian Morgenstern sagt:

      :-)) Richtig beobachtet! Die heutigen Krimis mit weiblicher Besetzung gucke ich prinzipiell nicht mehr! Alles Arbeitsbeschaffungsmassnahmen für alternde Schauspielerinnen und völlig realitätsfern, wenn die Damen plötzlich irgendeinen Schwerstkriminellen körperlich ausknocken und gleich darauf festnehmen. Von den Damen selbst geht doch spätestens nach 22 Uhr keine mehr alleine oder aber stets mit einem mulmigen Gefühl vor die Tür… Nicht dass ich das gutheisse, aber die Krimis sind einfach lächerlich…

      • Stranger sagt:

        Ich wohne mitten in Zürich, und nach 22 Uhr ist vor meiner Tür NIX mehr los. Die Trottoirs sind hochgeklappt, die Trams fahren extra langsam, um die Anwohner nicht zu wecken, sogar die Grossverteiler haben geschlossen. Der Ort, ganz Zürich, ist sehr sicher. Wer wurde das letzte Mal in Zürich in der Nacht verletzt, und zwar nicht an einer Demo von der Bullerei? Rhetorische Frage. Ah ja, Niklaus Meienberg wurde ja zusammengeschlagen.

  • Hans Hintermeier sagt:

    Danke für diesen politisch unkorrekten dafür ehrlichen Artikel. Zu der Verunsicherung der Männer hat aber auch geführt, dass seit der feministischen Bewegung (misandrischer Prägung) alles Männliche systematisch entwertet wurde. Viele Männer haben seit der Kindheit gehört, dass Männer asozial, aggressiv, eigentlich primitive Wesen sind. Dieses feministische Fremdbild haben viele innerlich übernommen, man nennt dies steroetype threat. Der Mann möchte heute alles richtig machen und modern sein. Er passt sich deshalb überall dem weiblichen Ideal (Mutter)/ den weiblichen Ansprüchen an, dabei vergisst er sich selbst völlig und hat keinen eigenen Kern/Identität mehr. Für den Mann wurde das Weibliche zum Ideal erklärt. Ironischerweise wurde vieles von den modernen Frauen gefördert, was bei den Feministinnen an den Männern als rückständig und schlecht galt.

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