Schwindeln lernen mit Lego

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Steine über alles: Lego gehört zum Besten, was die Spielzeugindustrie hervorgebracht hat. Foto: iStock

Dass Kinder Dinge verlieren, ist normal. Es ist sogar wichtig. Kinder müssen lernen, auch mit Verlust umzugehen. Wenn die Lieblingskuscheldecke weg ist, kann ich zwar eine neue stricken, aber es ist eben nicht dieselbe. Noch viel drastischer ist es natürlich, wenn ein Tier oder ein Mensch stirbt. Damit irgendwie umgehen zu lernen, gehört zum Schwersten im Leben, doch es gehört dazu. Aber gnädigerweise gibt es auch Dinge, die man verliert und dann ersetzt, weil es kein Problem ist, das zu tun.

Nun gibt es aber noch eine dritte Kategorie von Dingen: Solche, die man zwar ganz einfach ersetzen könnte, es aber eben doch nicht kann, weils ums Prinzip geht. Und zwar nicht etwa um ein moralisches, sondern um ein kapitalistisches.

Aber eins nach dem anderen. Seit mein Sohn halbwegs gerade denken kann, spielt er mit Lego. Er hat so viele davon geerbt, sie sich für Unsummen auf den Geburtstag und zu Weihnachten gewünscht und mit dem eigenen Taschengeld gekauft, dass sein Zimmer längst ein Legoparadies ist. Und obwohl er mittlerweile zwölf ist, bleibt er Lego treu. Ich finde das wunderbar, denn es gehört zweifelsohne zum Besten, was die Spielzeugindustrie bislang hervorgebracht hat.

Inzwischen wünscht er sich vor allem die Spezialeditionen, die kniffliger sind und die er auf den paar wenigen noch freien Flecken in seinem Zimmer aufstellt. Nun ist ihm bei einem dieser Dinger das zugehörige Männchen abhandengekommen. Er war völlig aufgelöst, aber ich habe ihn getröstet. Wir hatten ja gerade in einer Reportage gesehen, dass die Männchen zu Millionen hergestellt werden und ihr Materialwert vernachlässigbar ist. Doch Materialwert hin oder her, zuerst haben wir nochmals fieberhaft nach dem Legomann gesucht. Erfolglos. Ich blieb gelassen, denn ich habe über einen Kenner erfahren, dass Lego fehlende Teile eines Sets kostenlos ersetzt.

Gut, dachte ich mir, dann verfügen die offenbar über eine Reserve von Einzelteilen und wir können das Männchen nachkaufen. Das war äusserst naiv. Als ich nämlich beim Kundendienst anrief, sagte man mir, das Männchen könne nicht ersetzt werden, da wir es verloren hätten und die strengen Lizenzverträge dies verböten. (Es handelt sich um eine Figur aus einem Hollywoodfilm).

Kurz, die Dinger sollen möglichst selten bleiben, damit Sammler sie dann teuer weiterverkaufen können. Das hat mir die Mitarbeiterin natürlich so nicht gesagt, aber das war auch nicht nötig. Tatsächlich kann man das Männchen für über 50 Euro auf dem Graumarkt kaufen.

Also versuchte ich ihr klarzumachen, dass es hier ja nicht um einen Sammler gehe, sondern um ein ganz normales Kind, das ganz normal Legos zum Geburtstag bekommen hat und ganz normal ein Teilchen verloren hat und es ganz normal von seinem Taschengeld nachkaufen möchte. «Jaja, das verstehen wir und es tut uns sehr leid, aber wir können nichts tun.» Der internationale Kundendienstsatz halt.

Als ich sie darauf hinwies, dass sie mir das Teilchen aber schicken würde, wenn ich behauptete es sei nicht in der Packung gewesen, meinte sie lakonisch: «Das stimmt. Aber wir wollen ja ehrlich sein.» Richtig. Das wollen wir. Und vor allem sollte auch Lego das wollen, schliesslich ist der Laden für Millionen von Kindern eine vorbildliche Marke.

Ich habe es also nochmals versucht und ihr erklärt, dass ich ja genau das wolle: ehrlich sein. Aber mit seiner Politik, Teilchen, über die es sehr wohl verfüge, nur dann rauszurücken, wenn ich behaupte, es fehle in der Packung, verhindere Lego genau das: meine Ehrlichkeit. Hart ausgedrückt: Man kommt nur ans Ziel, wenn man lügt. Nicht gerade das, was ich meinem Sohn beibringen will.

Genützt hat es natürlich nichts und das ärgert mich. Ich finde es höchst bedenklich, wenn der Schutz von Sammlern und die Optimierung von Gewinn wichtiger sind, als einem Kind entgegenzukommen und mal ein Auge zuzudrücken. So im Sinne einer langfristigen Kundenbindung, um es in Marketingsprache zu sagen. Denn darum geht es hier, um den Markt. Und so lernt mein Sohn in diesem Fall nicht nur mit einem Verlust umzugehen, sondern gleich noch mit der Unbarmherzigkeit des kompromisslosen Kapitalismus. Schade, Lego.

Wie sehen Sie das, liebe Leserinnen und Leser? Haben Sie schon Ähnliches erlebt? Wie erklären Sie Ihren Kindern solche Mechanismen?

152 Kommentare zu «Schwindeln lernen mit Lego»

  • Hans Weder sagt:

    Ich trauere mit Ihnen, Frau Fischer Schulthess – der böse Kapitalismus zeigt sich von seiner fiesesten Seite. Wie kann man sich bloss gegen das unbarmherzige Lego-Imperium wehren? Wie kann man seine Kinder davor bewahren, mit dem schmerzvollen Verlust eines Legosteins umgehen zu müssen? Kinder müssen lernen mit Verlust umzugehen, wie Sie richtig sagen. Aber muss die Lektion denn so brutal und grausam sein? Ich denke, Frau Fischer Schulthess, Ihre Geschichte rüttelt auf. Und bewegt. Darum telefoniere ich jetzt mit der Katze meines Nachbarn – denn sie kann mich immer beruhigen und trösten.

  • Alpöhi sagt:

    Zum Artikel. Ich glaube, als Eltern tut man sich einen grossen Gefallen, wenn man eine blöde Siuation akzeptiert statt sich durchmogelt. Gilt nicht nur bei verlorenen Lego-Männchen, sondern z.B. auch wenn man das Billet abgeben muss wegen Schnellfahrens. Die Kinder sehen so: Die Regeln gelten auch für Mama und Papa, herausschnorren oder bescheissen geht nicht.

  • Diego sagt:

    Bei bricklink.com kann man beliebige Lego-Teile weltweit von vielen verschiedenen Käufern kaufen.
    Ist eine Platform.
    Ich kaufe dort spezielle Lego-Steine ein für Projekte.
    Bezahlt wird via PayPal.
    Ist eine gute Sache.

  • riepichiep sagt:

    Nein – der Sohn lernt „Was weg ist, ist weg.“ Und wenn ich das ändern will, gibt es zwei Möglichkeiten – nachkaufen oder eben lügen.
    Und nun müssen Eltern und Sohn entscheiden, was die wirkliche Lektion sein soll. Aber jetzt (indirekt) LEGO den Vorwurf zu machen, dass ein „verlorenes Teil“ nun weg ist – naja, wie soll es das Kind sonst lernen?

  • hausmannus sagt:

    „Dramatisieren lernen beim Bloggen“ wäre auch mal ein Titel… Die Presse, die Journis, die Blogger (-innen sind mitgemeint) haben es kapiert: Sex sells, crime auch und wenn beides nicht verfügbar ist tun es Empörungen jeder noch so erdenklichen Färbung zu egal welchem Thema.
    Mamas (Papas sind hier mitgemeint) würden besser mehr Aktiv-Zeit mit ihren Kindern verbringen statt mit dem Kundendienst von Lego. Der Verlust des Lego-Toggelis ist hart, aber überwindbar. Der Verlust der Spielzeit mit Papa-Mama hingegen ist unwiederbringlich verloren.

  • Katharina sagt:

    Hierzulande nennt man dies ‚Work the s y s t e m‘, nicht schwindeln. Vor allem, wenn die Person beim Kundendienst sogar den Hinweis gibt, wie der Kleine zum verlorenen Figürchen kommt.

    Daraus eine Kapitalismuskritik zu machen ist eher…. ‚lame‘. Vor allem da Lego (der Gründer war simpler Schreiner) eigentlich ein gutes Beispiel von Unternehmertum abgibt, mit einem bis heute qualitativ und pädagogisch einzigartigen Produkt und fairer Personalpolitik (auch in den neuen Fabriken in Mexiko, in Europa wird nur noch das Produkt entwickelt und vermarktet).

    • Erich ed. Müller sagt:

      Warum solles ein gutes Unternehmen sein, wenn Kunder derart verhöhnt werden? Und übrigens, Kapitalismuskritik ist im Zusammenhang von Konzernen keinesweges l“ame“ (auf Detusch: Lahm), sondern Pflicht! Es gbit keinen einzigen Konzerne weltweit, der nicht kriminell ist.

  • Regula Müller sagt:

    Auch auf die Gefahr hin, ins laue Horn von „früher war alles besser“ zu blasen: bei Lego trifft das leider zu. Mal von diesem lizenzierten Zeug abgesehen, werden die Lego-Sets von meinen Kindern zwar begeistert zusammengebaut – natürlich genau nach Anleitung! Und dann…? Dann stehen sie rum, all die Yachten, Raumschiffe, Bäckereien… und werden ein bisschen bespielt. Der Raum für Fantasie bleibt im Gegensatz zu früher (siehe Walter Boshalters Darth Vader!) ziemlich auf der Strecke. Drum: wenn schon Spielfiguren aller möglicher Couleur, dann von Playmobil, da sind Lizenzen tabu!

  • Lea sagt:

    In der Schule benötigten wir für ein Projekt einige tausend standart LegoSteine (2×2 und 2×4 Noppen) in rot, gelb und blau. Dass weder die Marketingabteilung noch der Kundendienst auf unsere telefonischen und schriftlichen Anfragen einen vernünftigen Preis offerierten, fanden wir sehr seltsam. Weshalb wir in einem Spielzeugladen mehrere Legoboxen kauften und unsere Steine aussortierten.

  • IaE sagt:

    Ach das mit der Ehrlichkeit… Ist leider nicht nur bei LEGO so. Mir kommen da unzählige Beispiele in den Sinn… (Versicherung, Arbeitgeber,…) =/ Wo führt das nur hin?!

    • riepichiep sagt:

      Stimmt auffallend – wenn ich bei der Versicherung ehrlich sage „habe ich zerstört“, kriege ich ggfs. keinen Ersatz. Schiebe ich es auf den Hund / den Gast, vielleicht.
      Verführt nun auch die Versicherung zum Lügen?

  • Widerspenstige sagt:

    Bitte nicht eines der besten Spielzeugprodukte hier im MB dermassen anprangern wegen einem verloren gegangenen Figürchen Zuhause. Also bitte! Das geht gar nicht, weil geschäftsschädigend im falschen Sinn. Das einzige Wermutströpfchen bei Lego war für mich die Tatsache, dass es keine Frauenfigürchen gab als Polizistin etc. Das wurde dann – Irrtum vorbehalten – irgendwann via Medienhype von Lego selber nachgeholt. Gibt es jetzt weibliche Figürchen bei Lego?

    Viel lieber wäre mir hier die virtuelle Gamegeschäftemacherei mit der Suchtgefahr von klein auf näher unter die Lupe zu nehmen.

    • Franz Vontobel sagt:

      Schon mitbekommen, dass Lego auch Lizenzsets zu Games herstellt? Lego Minecraft?

    • Franz Vontobel sagt:

      Schon mitbekommen, dass es von Lego lizenzierte Games gibt, in denen die handelden Figuren einfach wie Legomännchen aussehen? Harry Potter, Herr der Ringe, Batman, etc?

    • 13 sagt:

      @ WS
      Oh doch, heute gibt es wunderschöne Frauenfiguren. Eine Polizistin habe ich noch nicht gesehen. Aber die Mädchen von Lego Friends sehen alle aus wie Barbie Puppen, sie kochen, bewirtschaften den Garten, spielen mit Kindern und kleinen süssen Hündchen, schminken sich und haben eine beeindruckende Garderobe in sämtlichen Pink-Tönen, die es gibt. Sprich sie sind in erster Linie sooooo süss. Dieses Frauenbild wäre sicher ein paar mehr Worte wert, als eine verlorene Legofigur.

      • Martin Frey sagt:

        @13: Was haben Sie gegen Barbie Puppen? Und gegen Pastellfarben? Ich meine, man muss selber auch kein Waffenfan sein um die Faszination vieler Knaben für Waffen anzuerkennen.

      • Widerspenstige sagt:

        Danke 13 für diese Beschreibung, was sich da eingeschlichen hat inzwischen à la Barbiepuppe. Oh Schreck lass nach! Ich gehe demnächst in die Spielwarenabteilung und sehe mir das mal aus nächster Nähe an. Ich kann es kaum glauben, dass ausgerechnet das dänische Frauenbild sich dem asiatischen Frauenbild so sehr unterworfen hat – aus Kostengründen muss ich jetzt wohl annehmen oder wieso um Himmels Willen sollten diese Figuren so kitschig daher kommen?? Mal im Auge behalten.

    • mila sagt:

      Stepford-Wives in Legogestalt? O jemine… 🙂

      • Katharina sagt:

        Das passt zu Lego Robotics. Und die sind echt witzig.

      • 13 sagt:

        @ mila
        Es ist wirklich gruselig. Wir haben so ein Set erhalten, allerdings zumindest eine Schule und kein Beautysalon. Es gibt darin soviele Spezialsteine (Laptop, Sandwiches, Bücher, Blumen etc), dass es kaum richtige Steine gibt, die man zusammensetzen kann. , Das ist offenbar für die Mädchen offenbar uninteressant. Die grösste Herausforderung bestand darin, das richtige Steinchen zu finden, nicht dass man das lila Dach violett macht oder man bei der rosa Blumenvase pink erwischt. Schlimm finde ich die Untertreibung des Jahres.

    • Widerspenstige sagt:

      Nein, war mir unbekannt u habe ich dann, dank Ihrem Hinweis Franz (was würd‘ ich wohl im MB machen ohne Ihren Adlerblick?!) gegoogelt u bei Wiki gelesen. Meine Kindchen sind volljährig u noch kein Nachwuchs in Sicht, damit ich mich dem Legospielen hingeben könnte (jetzt hätte ich mehr Zeit dazu…hihi). Inzwischen sind die CEOs aber wieder zu den Wurzeln zurück-am-krebsen nach massiven Vorwürfen u Kundenschwund der letzten Jahre wie mir scheint… Aber es bleibt ein gutes dänisches Produkt mit weltweiter Anerkennung in der hart umkämpften u nicht minder lukrativen Spielzeugbranche.

  • Max Ehrenhofer sagt:

    Auf Ihrem Foto ist leider ein Lego Imitat abgebildet!!!

    • Erich ed. Müller sagt:

      Umso besser. Vielleicht gehen die mit den Kunden, die ihnen den Lohn zahlen anständiger um.

  • Walter Boshalter sagt:

    Leute, wie die zeit vergeht. Schon vor 35 Jahren war mein erstes Legomännli ein quadratischer 1x1er in schwarz mit einem runden 1x1er grau obendrauf. Und voilà… fertig war Darth Vader. Wenn ich ihn verloren habe konnte ich ihn kostenlos aus dem Fundus nachbauen.

  • Michael Müller sagt:

    Es ist in der Tat so, dass Lego etwas vom besten ist, was die Spielzeugindustrie je hervorgebracht hat. Allerdings relativiert sich das ganze seit Lego mit all diesen lizenzierten Sujets mehr und mehr in Richtung Merchandising abdriftet. Meiner Meinung nach eine ganz schlechte Entwicklung. Man kann heute also nicht mehr vorbehaltlos sagen: „Lego = gutes Spielzeug“ Denn zumindest ich möchte nicht, dass meine Kinder nach jedem Hollywood Film irgendwelche Plüschtiere, Plastikschwerter und eben Lego Modelle passend zum Film haben wollen/müssen.

  • Dario Cavegn sagt:

    Hier hat wer etwas nicht verstanden. Lego bekommt eine Lizenz für 20’000 Sets, sagen wir mal. Sicher mit einem Puffer von ein paar hundert oder tausend, um Kunden für von Lego verursachte Fehler entschädigen zu können.

    Lego kann weder eine beliebige Anzahl eines lizenzierten Sets produzieren noch den bestehenden Puffer zweckentfremden. Beides ist im Vertrag mit der Produktionsfirma geregelt, die die Rechte an der Figur besitzt.

    Das hat mit Mutwillen oder schlechten Absichten herzlich wenig zu tun.

    Manchmal gehen halt Teile verloren. Alles muss man nicht heilmachen wollen, oder?

  • Michael Honegger sagt:

    Jesses, der arme 12-jährige. Der kann sich doch sein Männli selber basteln, wenn er mit dem Verlust nicht umgehen kann.
    Lego macht alles richtig. Stellen Sie sich vor, wenn alli Mamis und Papis wegen verlohrenen Teilchen und Zeugs bei den Herstellern nachfragen würden…

    • Franz Vontobel sagt:

      Auch sie haben den Text nicht begriffen – alle Mamis und Papis fragen wegen der verlorenen Teilchen bei Lego nach, das Problem ist, dass sie gezwungen sind zu lügen („Das Männchen war nicht in der Schachtel“), damit es ersetzt wird…

      • Michael Honegger sagt:

        doch doch, schon begriffen (das steht ja schon im Titel 😉
        Aber das hat weder was mit Lego zu tun (weil das ist bei den meisten so gelagerten Anfragen so) noch hat es etwas mit Mamis und Papis zu tun. Ich sehe keine Probelmatik vorliegend und dieser Blog ist wohl eher etwas für den Eimer mit den lahmen Geschichten drin…

      • Nora Richardson sagt:

        Die Aussage ist falsch! Die Eltern sind nicht gezwungen zu lügen, sondern die Wahrheit mit deren Konsequenzen zu akzeptieren! Wenn ich mein Handy verliere, käme ich gar nicht auf die Idee in den Elektronikshop zu gehen und gefälligst ein Neues zu fordern, ebenso käme es mir nie in den Sinn zu sagen „es war nicht in der Packung“. Und wenn es das gewünschte Teil damals nur in einer Sonderaktion, zusammen mit dem neuen TV gab, kann ich erstrecht nicht erwarten, dieses nochmals so zu bekommen, auch nicht gegen Bezahlung.

      • Muttis Liebling sagt:

        Das mit dem Textverständnis müssen viele hier noch üben, Franz. Es ist ja nicht nur dieser Beitrag, bei dem mit Hartnäckigkeit die Fabel und die Fragestellung eines Blogs ausgeblendet wird und stattdessen die illustrierende Details drei lang, drei breit in epischer Breite auspalavert wird.

  • Michi sagt:

    Ich finde sowieso, dass Lego etwas übertreibt mit dem lizenzierten Zeug. Aber wenn man dieses Spiel mitmacht, dann soll man es konsequent tun, also auch den SELBER VERLORENEN Manöggel überteuert nachkaufen oder sich mit dem Verlust abfinden. Sohnemann wirds überleben.

  • Dédé sagt:

    Ich zweifle doch stark daran, dass Sie das Teil einfach so erhalten würden, wenn Sie behaupteten, es sei nicht in der Packung gewesen. Vermutungsweise müssten Sie belegen, wann und wo Sie die Packung gekauft haben; wenn dies länger als einige Tage her ist, dann werden Sie Sich doch einige Fragen gefallen lassen müssen…

    • Nora Richardson sagt:

      Lego fragt nach dem Kaufbeleg. Man muss sich keine zusätzlichen Fragen antun, egal wie lange es her ist. Ich kaufe oft mehrere Sets zusammen, welche ich dann über Monate hinweg zusammenbaue. Wenn ich etwas OVP ersteigere, mache ich Fotos vom Set und (je nach Preisklasse) gar ein Video welches das Öffnen zeigt. Ebenso drucke ich das Angebot auf der Seite aus und genau so drucke ich auch den Zahlungsbeleg aus. Fotos und Videos musste ich noch nie beilegen. Und wie gesagt, selbst bei ersteigerten Produkten, welche vor Jahren aus dem Sortiment genommen wurden, gab es nie Probleme.

      • Nora Richardson sagt:

        Das gilt selbstverständlich für Teile welche im Set nicht vorhanden waren und NICHT für verlorene. Die Sets werden oft damit angepriesen, dass sie exklusive Figuren enthalten, welche nur in diesem Set enthalten sind und nicht einzeln kaufbar. Da muss dass Kind dann halt wohl oder übel lernen mit Verlusten umzugehen. Solche Sets sind dann aber auch oft eher Sammlerstücke, welche nicht zum spielen gedacht sind. Behandelt man diese auch so, ist es kaum möglich ein Männchen zu verlieren.

  • so ist es sagt:

    zwar nichts mit Lego zu tun…aber…mir wurde im dieci pizzeria im FRANZ CARL WEBER (einem Kinderspielsachen-Geschäft) gesagt, ich dürfe an den Tischen hinten nicht mit dem Kinderwagen sitzen (wollte dort um auch das kleinere kind zu stillen während der grössere Pizza isst)….soviel zum Thema kinderfreundlichkeit…

  • tina sagt:

    wo wir gerade beim ähm thema sind: bei klang und kleid gibt es motörheads lemmy als actionfigur! sogeilsogeilsogeil

  • Marco sagt:

    Bei Amazon bekommt man alle diese Spezialfiguren von Lego (Lego Batman, Lego Marvel, etc.) kostet zwar teilweise einen zweistelligen €-Betrag, aber ist doch verfügbar. Habe schon paarmal diese Figuren bestellt.

  • Beat sagt:

    Zumindest haben sie jetzt eine gute Gelgenehit, mit ihrem Sohn praktische Ethik zu betreiben. 🙂
    Diskutieren Sie mit ihm, ob man jetzt lügen oder schwindeln sollte, um zu einem begehrten Artikel zu kommen. Vielleicht lernt er jetzt was ganz Wichtiges für sein späteres Leben.
    Falls Sie Lego nicht klein beigegeben haben, sind Sie ihm ein grosses Vorbild! Bravo!

  • Common Sense sagt:

    Wenn die Kundendienstmitarbeitende sogar so hilfsbereit ist und die Hintertuere ‚war nicht in der Packung‘ oeffnet, so haette man als Normalsterblicher einfach ja gesagt und das Ersatzmaennchen waer jetzt schon bei ihnen.
    Beide wissen was Sache ist und das Problem ist geloest. Gesunder Menschenverstand angewendet heisst manchmal nicht paepstlicher als der Papst sein – eine Sache, die sie ihrem Sohn ruhig haetten erklaeren koennen.
    Aber stattdessen wird aus einer Muecke ein Elephant gemacht – wenn alle so erziehen, dann duerfen wir uns auf eine Generation komplizierter Erwachsener freuen.

  • Rémy sagt:

    Lego ist halt keine gemeinnützige Einrichtung, sondern ein Unternehmen. Und die Grundlage eines Unternehmen ist Gewinn zu erziehlen, sonst verschwindet es (Zahlungsunfähigkeit – Konkurs). Das wäre Lego fast passiert bis sie auf die Idee mit den Hollywoodlizensen kamen.
    Kapitalismus ist ein moralneutrales Konstrukt, es schert sich nicht um Konzepte wie „Gut“ und „Böse“ (Was Kapitalismusgegner dazu führt zu behaupten, Kapitalismus sei Unmoralisch)
    Wenn Lego bei Ihrem Kind ein Auge zudrückt, muss es auch bei Milliarden anderen Kinder ein Auge zudrücken, und das würde sein Ende bedeuten!

    • Franz Vontobel sagt:

      Kapitalismus ist ein moralneutrales Konstrukt, es schert sich nicht um Konzepte wie “Gut” und “Böse”

      Ok, dann spielt es ja auch keine Rolle, wenn ich innerhalb dieses Konstruktes lüge – lustige Lehre…

      • Rémy sagt:

        Ja, das kann man auch so sehen, zumindest wenn ich meinen Sohn zum Knallharten Kapitalist erziehen will. Da man aber meisst nebst dem Verständnis für Marktwirtschaft (Sackgeld – Einkaufen gehen – Geld erklären) den Kinder auch Wertvorstellungen und Moral beibringen (nicht stehlen – nicht lügen) will, muss man da ein bisschen differenziert vorgehen.
        Es empfiehlt sich halt (wenn man das selbst verstanden hat) die Kinder nicht zu Manichäismus zu erziehen: es ist NIE alles Schwarz, und es ist NIE alles Weiss, und ein Mensch ist nie ganz Böse oder ganz Gut.

      • Franz Vontobel sagt:

        den Kinder auch Wertvorstellungen und Moral beibringen

        Was die Frage nicht beantwortet, warum ich mich einem System gegenüber moralisch verhalten soll, dass sich keinen Deut um Wertvorstellungen oder Moral kümmert? Sondern die Frage nach dem Profit zum einzigen Massstab erhebt?

        Dieses System verlangt ja geradzu nach der Lüge, wenn dadurch das erstrebte Ziel erreicht wird…

    • Kapitalismusgegner sagen „amoralisch“. Dennoch ist es seltsam (?), dass „der Kapitalismus“ immer irgendwie zur Unmoralität tendiert, indem etwa die profitabelsten Unternehmen wegen ein paar eingesparten Rappen in China unter proto-sklavischen Bedingungen produzieren lassen (und dann Dutzende Millionen für Werbung ausgeben). Es scheint fast so, als ob „die Kapitalisten“ ein perverses Vergnügen aus dem Leiden anderer ziehen.

      Dass der Kapitalismus unbarmherzig ist, finde ich daher eine wertvolle Lektion für das Kind. Ich würde aber wohl auch „lügen“ und das Teil dann irgendwo „wiederfinden“.

      • Martin Frey sagt:

        Immerhin gibt’s im Kapitalismus Lego.
        Womit haben die Kinder wohl im real existierenden Sozialismus gespielt? Mit dem „Trabant Limosine Metall mit Schwungrad“? Oder mit dem „SPW 40 Plasticartmodelle Militärspielzeug DDR“?
        ML, bitte übernehmen Sie und klären Sie uns auf.

      • Rémy sagt:

        Kapitalismus funktioniert halt nach dem Naturgesetz: „der stärkere gewinnt“…und genau wegen diesem Gesetz hat der Mensch das Konzept der „Moral“ erfunden: der schwächere muss beschützt werden. Deshalb haben wir Staaten und Regierung und müssen Steuern bezahlen.
        Finden Sie es moralisch gut dass ein Löwe ein Zebra tötet und verspeist?

      • Franz Vontobel sagt:

        Finden Sie es moralisch gut dass ein Löwe ein Zebra tötet und verspeist?

        Sehr schlechtes Beispiel! Ein natürlicher Vorgang kann nicht sinnvoll mit menschlichen Kriterien bewertet werden…

        Oder finden sie es moralisch gut, dass Menschen in Lawinen umkommen?

      • mila sagt:

        Fairerweise müsste man jedoch darauf hinweisen, dass der Kapitalismus nicht von allein in die Welt gekommen ist, sondern als ein von Menschen gemachtes System. Respektive, er ist keine Notwendigkeit, sondern eine unter anderen mögliche Wirtschaftsform. Wir Menschen haben uns irgendwann mehrheitlich darauf geeinigt, dass er unsere Bedürfnisse und die einer liberalen Gesellschaftsordnung am besten ‚bedient‘, aber das muss uns nicht davon abhalten, ihm ein menschliche(re)s Antlitz zu verleihen. Das heisst, wenn es uns gelingt, unsere ‚Natur‘ zu zügeln (gemeint ist damit nicht zuletzt unser Gier).

      • mila sagt:

        Die moralischen Massstäbe dafür hätten wir – im Gegensatz zum Löwen, der tatsächlich nicht anders kann, als seiner Natur zu folgen – allemal. 😉

      • Rémy sagt:

        Da muss ich leider Widersprechen: Kinder verstehen nichts so gut wie gleichnisse aus der Tierwelt. Ich war in Frankreich in der Schule und habe von 1. bis 5. Klasse sämtliche Fabeln von Lafontaine lernen müssen und die haben am Schluss immer eine Moral.
        Man kann dem Kind ja erklären, dass der Kapitalist wie ein Löwe ist, wir Menschen (zumindest Teilweise) aber nicht zulassen dass er einfach so das Zebra frisst, deshalb gibt es einen Wildhüter Namens „Finanzaufsicht“…aber das geht vielleicht schon ein bisschen zu weit, das kann dann im Gymi der Wirtschaftslehrer erklären.

      • Naja, Gotteskrieger des Freien Marktes (a.k.a „Kapitalisten“) wissen offenbar nur zu gut um die ethischen Mängel ihres Lieblingssystems, dass sie sich schon wegen ein paar unbequemen Fakten (Produktion in Billiglohnländern unter fragwürdigen Bedingungen) auf die Füsse getreten und dazu gezwungen fühlen, ihren Kapitalismus zu verteidigen.

        Es ist fast so wie bei den Klima-Leugnern: anstatt einfach „scheiss drauf!“ zu sagen, versuchen sie die Klimaveränderung zu leugnen, denn das Wissen, dass der Mensch dafür verantwortlich ist, ist für sie offenbar zu unerträglich.

      • Muttis Liebling sagt:

        MF, das ist doch klar, wir Jungen haben nur mit Kriegsspielzeug hantiert. Lego wäre kontraproduktiv gewesen, damit hätte man Häuser bauen können, die schöner wären als die der Realität. Es sei denn Lego hätte sein Sortiment um ein Ruinenensemble erweitert.

      • mila sagt:

        @Rémy, alles schön und gut, eine Dosis Äsop in der Erziehung hat noch nie geschadet. Nur passen Sie auf, dass Sie dabei der Fabel von der tierhaften (triebhaften?) ‚Natur‘ des Menschen am Ende nicht selbst auf den Leim gehen… Denn, nochmal: der Löwe kann nicht anders. Der Kapitalist könnte es, tut es aber nicht. Und sucht die Schuld (oder Entschuldigung) dafür beim ,System‘, statt bei sich selber. Wenn man so möchte, sind wir nämlich alle Kleinkapitalisten, die aus der Not anderer eigenes Kapital schlagen.

      • Martin Frey sagt:

        Sie meinen wohl Plattenbauten, lieber ML. Wollen das System ja nicht schlechter machen als es war 🙂

      • Muttis Liebling sagt:

        Ich darf das MF. Das Haus, in welchem meine Kinder vom 2. bis 5. LJ mit uns gelebt haben, würde hier nie und nimmer als Asylunterkunft frei gegeben. Nichts mit Bad oder Toilette in der Wohnung, lüften musste man nie, die Fensterrahmen sahen aus, als ob ein betrunkener Handwerker die aus alten Obstkisten zusammengenagelt hätte. Die Kohleöfen zum Heizen benutzen, war immer eine Art Russisch- Roulette, Kohlenmonoxid kann man bekanntlich nicht riechen.
        Aber wir haben es überlebt und waren schon Dschungelcamp- tauglich, als es das Format noch gar nicht gab.
        Ruinen schaffen ohne Waffen, hiess das.

      • Katharina sagt:

        Sind die Wurzeln des Kapitalismus nicht in der Aristokratie, wenn ich anschaue, welche familien bis heute das kapital in der hand halten?

      • mila sagt:

        Kann man so nicht sagen, Katharina. Gerade zu Beginn der englischen Industrialisierung wollte sich die ‚feine‘ Gesellschaft partout nicht die Finger schmutzig machen mit Unternehmertum (oder ehrlicher Arbeit). 😉

      • mila sagt:

        …was sie durchaus nicht davon abhielt, anderweitig Kapital daraus zu schlagen – mittels Spekulation.

  • Philipp sagt:

    Auf dem Bild zum Artikel sind leider keine Lego abgebildet. Das sind Bausteine einer anderer Marke. Dies hat auch schon Fivaz festgestellt. Wie peinlich ist das denn? Kann man dann den Artikel überhaupt ernst nehmen, wenn nicht einmal das Bild passt?

    Ich habe übrigens nur gute Erfahrungen mit Lego gemacht.

    • Igor sagt:

      Hallo, mit dem Foto ist es noch schlimmer.
      Viele LEGO-Imitate habe ungesunde
      Kunststoff-Ausdünstungen. Mein Kind würde
      ich sofort unter der „Plastik-Maske“ wegholen.

      Igor

  • Karin Gut sagt:

    Ehrlich sein heisst hier für mich: Wir haben das Teil verloren. Wir müssen damit klar kommen. Wir sollten gar nicht erst anfangen, einen Sündenbock dafür zu suchen.

    • Ulrich Gassner sagt:

      Sehr richtig. Thema abgehakt. Das nächste bitte.

      • Pedro sagt:

        „Wir haben das Teil verloren. Wir müssen damit klar kommen. „….-das Kind akzeptiert und gibt Ruhe??- sind die Kinder heute so hinnehmungswillig? Kannte das von früher anders (Zeter + Mordio)..

      • mila sagt:

        Na ja, von einem Zwölfjährigen darf erwartet werden, dass er ein klein wenig Impulskontrolle gelernt hat. Wer sich in diesem Alter die Eltern durch ‚temper tantrums‘ noch fügig machen kann, bei dem hat wohl die Erziehung versagt – oder es gab schlicht keine. 😉 Beides nehme ich für den Sohn der Autorin nicht an, zumal er bereit wäre, den Neukauf selbst zu berappen.

  • Muttis Liebling sagt:

    Viel interessanter finde ich die Frage der Einmaligkeit. Ab wann haben auch Gegenstände Individualität, so das man sie nicht ersetzen kann, es manchmal vielleicht gar nicht will? Ich lasse seit Jahren alles reparieren, was kaputt geht, selbst wenn es extrem unwirtschaftlich ist. Oder, wenn es technisch gar nicht mehr geht, bleibt der Gegenstand wenn möglich ab jetzt fehlend, hinterlässt einen leeren Platz, der an der Gegenstand erinnert.
    Das kann jeder halten wie er will, es ist aber lohnenswert, mit Kindern, selbst ganz grossen, über das Thema ruhig etwas ausufernd zu reden

    • Brunhild Steiner sagt:

      „…es ist aber lohnenswert, mit Kindern,
      selbst ganz grossen,
      über das Thema ruhig etwas ausufernd zu reden…“
      🙂 gefällt!

  • Malena Garcia sagt:

    Ein Auge zudrücken für mein Kind, hmmm… Zum Thema Kinder und Lügen: ‚Louis C.K – Lying – The Comedy Store 2015‘ auf Youtube. Oder ‚The invention of lying‘ mit Ricky Gervais… 🙂

  • Ulrich Gassner sagt:

    Es ist schon erschütternd, mit welchen Problemen sich die armen Goofen der ersten Welt konfrontiert sehen. Krieg, Hunger und Krankheit sind ein Dreck dagegen. Mein zutiefst empfundenes Beileid.

    • 13 sagt:

      Nicht, dass ich das Legomännchen als lebensnotwendig empfinde, aber dieses Argument ist einfach sinnlos. NICHTS, was uns beschäftigt kommt gegen Krieg, Krankheit, Hunger und Gewalt an. Gar nichts. Und weil die meisten von uns bei diesen Dingen nicht mitreden können, dürften wir also nichts sagen und nichts als Problem empfinden? Das ist doch Unfug. Ja, ich weiss, dass manche Kinder hungern müssen und erst recht keine Auswahl beim Essen haben. Das ist schlimm, ohne Zweifel. Aber dieses Bewusstsein löst meine Frage, was ich heute Abend kochen soll, in keinster Weise.

      • Ulrich Gassner sagt:

        Sagen dürfen Sie immer was. Ob Sie ein Problem, das keines ist – schliesslich ist keine Spielzeugfirma verpflichtet, verlorene Teile zu ersetzen – als Problem empfinden möchten, ist ganz alleine ihre Sache. Die Frage ist, ob ein solches Scheinproblem – auch wenn es an Banalität und Trivialität nicht mehr zu überbieten ist – wirklich in einem Blog ausgebreitet werden muss.

      • Muttis Liebling sagt:

        Im Blog geht es um das Schwindeln!

      • 13 sagt:

        @ U.G.
        Nein, aber ich bin auch kein Lego-Fan, von daher kann ich es auch nicht nachvollziehen.
        Nur ist eben Krieg und co. einfach immer das Todschlagargument und bringt nichts. Es gab bisher kein einziges Thema im Mamablog, welches an diese rankommt. Sollte er dann gar nicht mehr erscheinen? Oder anders gefragt: Warum lesen Sie ihn dann? Er beschäftigt sich mit Themen, die für uns verwöhnte 1.-Welt-Gesellschaft aber Themen sind, über die wir nachdenken, das eine mehr, das andere weniger. Wenn es nicht interessiert, einfach weitergehen. Morgen kommt was neues!

      • Ulrich Gassner sagt:

        Das mit dem Krieg war eine bewusste Übertreibung, um die Aussage zu unterstreichen. Aber das wussten Sie ja bereits.
        Warum ich den Blog lese? Weil ich a) die Hoffnung noch nicht aufgegeben habe und b) zumindest einige Kommentare immer für einen Lacher gut sind, z.B. die wundersamen Ergüsse unseres preussischen Orakels.

    • Widerspenstige sagt:

      Ulrich, mein Beileid richtet sich an Sie, falls Sie eigene Kinder haben, welche für Sie abwertend als ‚Goofen‘ bezeichnet werden. Gleich schlimme Bezeichnung wie ‚Brut‘ oder ähnliche Ausdrücke für menschliche Wesen aus dem Tierreich. G’schämig!

      • Daniel Blaser sagt:

        Sry @ Widerspenstige, aber Goofe oder Gööfer ist ein im St.Gallischen, hauptsächlich Toggenburg, ein durchaus gebräuchlicher Ausdruck. Und keineswegs abwertend.

      • Franz Vontobel sagt:

        Gofen, Knöpfe, Brut, etc. – alles in Ordnung. Was aber wirklich ganz übel ist: „Kids“- *Schauder*

      • Katharina sagt:

        weil es angelsächsisch ist, FV? Pegida alarm… ’schauder‘.

      • 13 sagt:

        @ F. V.
        Kids hat einen grossen Vorteil. Es ist sehr kurz. D.h. es ist schnell geschrieben, braucht in Blogs etc. wenig Zeichen und wird darum gerne gebraucht. Ich selber brauche es in der gesprochenen Sprache nicht und auch nicht bei schönen Texten, aber in einem SMS oder einem Beitrag im MB, warum nicht?

      • Franz Vontobel sagt:

        Ja, genau, weil es angelsächsisch ist. Und Pediga ist ja v.a. gegen alles angelsächsische… pffft… *augenroll*

        Ist, wie wenn Schweizer Kinder ihre Eltern „Daddy“ und „Mom“ nennen. Oder wie Halloweenfeiern in der Schweiz. Oder der dicke Ami Weihnachtsmann.

        Verkörpert für mich die genau so unsympathische Gegenseite des S V P Grindes.

      • Ulrich Gassner sagt:

        @WS: Was würde ich ohne Sie, die moralische Instanz des MB, bloss tun. Die Schändlichkeit von Ausdrücken aus dem Tierreich für menschliche Wesen war mir wirklich nicht bewusst. Freunde von mir nennen ihre Tochter regelmässig ‚Häschen‘. Die werden von mir was zu hören bekommen, diese Schandmäuler!!

      • Franz Vontobel sagt:

        Genau so wenig wie ich eine Ballenberg-Schweiz möchte, möchte ich eine kulturelle Aussenwacht der USA sein…

      • Katharina sagt:

        ‚kulturelle Aussenwacht der USA ‚ aber das seid ihr ja. oder umgekehrt gewitzelt: Wir haben in einem expat forum eine wahl veranstaltet. das ergebnis war, dass die angelsachsen sich benachteiligt führen, weil Kid als wort verboten wurde. deshalbwird das us militär angewiesen, die schweiz zu besetzen (‚annektieren‘) und heim in die union zu führen. ist ja seit krim anscheinend legale praxis dort und anscheined willkommen von den p-verstehern.

        ps: das I in Pegida steht für allerlei anderes wogegen jene leute sind. Wie Sie ja deutlich selber zeigen.

      • Susi sagt:

        @Franz: He. Halloween ist läss.

      • Franz Vontobel sagt:

        Katherina: Sie werfen mich mit den Pegida-Deppen in einen Topf, weil ich nicht mit Begeisterung auf jeden Scheiss reagiere, der im Land des unbegrenzten Irrsinns ausgebrütet wird und zu uns rüberschwappt? Mmh…

      • Franz Vontobel sagt:

        Susi, an Gofen, die „Süsses oder Sa ures“ vor der Haustür skandieren, Eier gegen Fassaden schmeissen und Häuser TP’en (bei näherem Nachfragen aber keine Ahnung haben, warum sie das tun) werd‘ ich mich in diesem Leben wohl nicht mehr gewöhnen…

      • Susi sagt:

        @Franz: Es ist eben „trick or treat“. Die Kinder sollen die Tradition der Geisternacht verstehen, die ist toll! Mit Eiern hat das eigentlich nichts zu tun, aber solche Anlässe werden halt immer für Mist missbraucht.

      • Susi sagt:

        Ich finde übrigens auch, dass Feuerwehr-, Prinzessinnen- und Cowboy-Kostüme nichts an Halloween verloren habe. Aber eben, die Leute checken gar nicht, worum es überhaupt geht, und das nervt mich auch. Kampf gegen Windmühlen, wie so oft.

      • Franz Vontobel sagt:

        Natürlich checken die Leute nicht, worum es bei Halloween geht, schliesslich hat das Fest in unseren Breitengraden auch keine Tradition… sonst können wir ja auch noch Thanksgiving feiern…

        Und sie schlagen allen Ernstes vor, dass die Schweizer Kinder „Trick or Treat“ krakeelen sollen..? Und die Eier und das Toilettenpapier sind der klassische US-Halloween Trick…

  • Anh Toan sagt:

    „Man kommt nur ans Ziel, wenn man lügt“

    Wenn das Ziel ist, etwas zu erhalten, was einem der Andere nicht geben will, um man ach keinen rechtlichen Anspruch darauf hat, und die Alternative des legalen Kaufs auf dem „Graumarkt“ ausschliesst, schon.

    Wenn ich Fernsehen will, ohne Billag zu bezahlen, muss ich lügen. Wenn ich meine Steuern nicht vollständig bezahlen will, muss ich lügen.

    Sorry, Sie argumentieren hier auf dem Niveau der Altersklasse Ihres Kindes.

    • Muttis Liebling sagt:

      Zeigen Sie mir einen Politiker, welche gewählt wurde, ohne im Wahlkampf zu lügen.
      Das Produkt, welche gute Umsatzzahlen macht, ohne grob verzerrende und bewusst desinformierende Werbung?

      Das gibt es nicht. Es gibt keine gesellschaftliche Wirklichkeit ohne die fortgesetzte bewusste Falschaussage im Minutentakt.

      • Anh Toan sagt:

        Politiker „lügen“ dauernd, wenn man darunter auch Absichten, Meinungen, Zukünftiges versteht. „Lügen“ im eigentlichen Sinne ist eine unwahre Sachverhaltsdarstellung (Teil hat gefehlt), das machen Politiker auch, aber deutlich seltener.

        Die Werbung sagt, mit diesem Waschmittel werde ich eine glückliche Familie haben, da ist keine Lüge im eigentlichen Sinne. Ein Prospekt eines Anlagefonds oder einer Lebensversicherung „verspricht“ eine zukünftige Renditeerwartung, keine Lüge im eigentlichen Sinn.

        Ich verlasse Dich nie und es dann doch tun, ist keine Lüge.

        Basiert der Lego Erfolg auf Lügen?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Anh Toan

      umgekehrt kassiert Bilag Gebühren bei Menschen welche deren Dienste nicht beanspruchen, das fällt dann nicht in die Kategorie „lügen“ sondern „unaussprechlich frech und unverschämt“.

      • Martin Frey sagt:

        @Brunhild Steiner: 😀
        Die Frage stellt sich da schon, was schlimmer ist. 2-3 faches zwangweises Abkassieren bei Leuten, die ihre Dienstleistungen gar nie beanspruchen wollen, aber vielleicht einen kleinen eigenen Betrieb haben. Mit Dienstwagen. Wie soll man das nennen? Diebstahl? Schutzgeld?
        Und die Aussage, es sei zu unserem aller Wohl? Ist das eine Lüge?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Martin Frey

        Schutzgeld passt glaub auf verschiedenen Gebieten nicht schlecht, im Endeffekt nämlich Schutzgeld im Sinne von Schutz für mehr-Geld in höheren Gehaltsklassen, vorzugsweise auf den Höhen wo das höhere locker als Taschengeld weggesteckt wird, für tiefere aber ganz andere Dimensionen hätte….

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Ma rtin Fre y

        ich hätts wissen müssen dass es die Unterbrechung benötigt…

        Schutzgeld passt glaub auf verschiedenen Gebieten nicht schlecht, im Endeffekt nämlich Schutzgeld im Sinne von Schutz für mehr-Geld in höheren Gehaltsklassen, vorzugsweise auf den Höhen wo das höhere locker als Taschengeld weggesteckt wird, für tiefere aber ganz andere Dimensionen hätte….

      • Martin Frey sagt:

        Bin ich jetzt auch schon auf dem Index, Fr. Steiner? 🙁

      • Brunhild Steiner sagt:

        … mindestens Ihr Vorname, der blockiert immer, sicherheitshalber unterbrach ich auch noch den danach…

      • Muttis Liebling sagt:

        Martin ist doch der Nachfahre eines Kriegsgottes, wie wir gestern lernten.

      • Martin Frey sagt:

        Seltsam. Werde das wohl nie verstehen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        …grüble auch schon länger drüber welche Buchstaben da so ein sper rwürdiges Wort ergäben- möglicherweise weil ohne n, das zu einem Nachnamen wird, den auch ein hier tätiger Re dakte ur trägt? Diese Namen sind oft geblockt.

      • Katharina sagt:

        Sowohl Vor- wie auch Nachnahme von Chefen und Machern ist indiziert. Das ist schon lange bekannt. Kommt aus der Zeit massiver Anwürfe gegen Macherinnen der ersten Stunde.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Katharina

        aber dass es schon reicht dass ein solchiger Teil eines anderen Wortes ist, darauf bin ich erst jetzt gekommen, immerhin passiert es mir mit der …s a u… fast nicht mehr…

      • Katharina sagt:

        Dass mit den Filtern einiges nicht stimmt, gelang lange nicht in die Köpfe der macher – geschweige denn die order an die bauer der platform, das zu korrigieren. und jene wiederum haben viel zu tun.

        zudem muss auch gesagt werden, dass einige einstellungen einen politischen bias haben.

      • Martin Frey sagt:

        „zudem muss auch gesagt werden, dass einige einstellungen einen politischen bias haben.“ Den Verdacht wird man ja nie ganz los, Katharina. Aber in den Blogs geht es doch unter dem Strich etwas liberaler zu als sonst auf Newsnetz. Und ich meine, hier reden wir von Lego, Vornamen usw.
        Wenn das wirklich so sinnfreie Zensurmaschinen sind, müsste man das System vielleicht mal überdenken, nicht?

      • Katharina sagt:

        MF: Also hier hat es sich sicher gebessert. Das würde ich aber nicht auf alle Bl0gs hier erweitern. Die maschine selber ist aber automatisch. Also es läuft etwas im hintergrund, dessen technischen namen ich nicht schreiben kann, weil es gefiltert würde (beginnt mit A und ended mit rythmus). das schon ein indiz betreffend voreinstellungen…

        erreichen sie eine hit rate darin, werden sie markiert und alles geht… dorthin.

        es wird nie zurückgesetzt und leute bleiben auf jener liste ohne verstoss. verstehen sie nun?

  • Muttis Liebling sagt:

    Würde ich einen Tag lang alle Aussagen protokollieren, welche mein Trommelfell oder die Retina passieren und diese dann kategorisieren, wäre die Rubrik ‚bewusste Falschaussage‘ sicher die häufigste. Ob es das tägliche ‚Guten Morgen‘ meines Intimfeindes, des Finanzcontrollers ist, die Expertenaussagen jeden Tages in der Presse, heute die pro- Argumente für massenhafte Herzkatheter Untersuchungen und natürlich die ubiquitäre Werbung.
    Hat jemand schon mal ein Vorstellungsgespräch ohne bewusste Falschaussage bestanden? Ich nicht.
    Schwindeln ist etwas anderes, da fehlt meist die der unbedingte

    • Muttis Liebling sagt:

      2/ Vorsatz des Täuschenwollens. Beispiel Vorstellungsgespräch, aber auch privates Kennenlernen. Da habe ich natürlich mindestens 2 Biographien, die beide nicht stimmen und sich auch wechselseitig ausschliessen. Denn ganz selbstverständlich erfährt niemand meine gesamte Biographie und diese schon gar nicht wahrhaftig. Das muss man auch seinen Kindern beibringen. ‚Ehrlich sitzt am längsten‘ sagen die Strafverteidiger und dauernde Ehrlichkeit ist genauso prickelnd wie permanente Nacktheit. Das hebt man sich für seltene Gelegenheiten auf.

      • Brunhild Steiner sagt:

        … mindestens zwei Biographien welche beide nicht stimmen und sich gegenseitig ausschliessen, ist das nicht ein bisschen amateurmässig? Der wahre Profi bringts doch mindestens auf fünf sich gegenseitig ausschliessende Bio’s…

      • Muttis Liebling sagt:

        Nicht nötig, Brunhild. Karl May, aus dem heutigen Ostdeutschland stammend, reichten auch 2 Biographien zum Welterfolg. Wer will das toppen?

      • Katharina sagt:

        „Wer will das toppen?“, Du doch! 😉

      • Franz Vontobel sagt:

        Ausgerechnet sie sagen das, Katharina.!?. mmh….

  • tina sagt:

    welches männli darfs denn sein? bei uns liegt vielleicht eines herum.
    ich finde, bei bescheuerten regeln darf man mogeln

    • Andrea Fischer Schulthess sagt:

      Liebe Tina
      es geht um den Joker des Tumblers (Batmobil). Wie oben erwähnt, ist mein Sohn sehr gern bereit, es mit dem Sackgeld zu bezahlen. Herzlichen Dank für das Angebot schon mal!

      • tina sagt:

        ich frage mal meine jungs! aber ich fürchte, den haben wir nicht

      • tina sagt:

        tut mir leid, meine jungs haben den joker auch nicht (und wenn sie ihn hätten, würden sie ihn nicht rausrücken, sagten sie allerdings… ;-))
        ich hoffe, der fiese legozwerg taucht wieder auf. aber der joker ist eben anarchist, was will man machen….

    • Alpöhi sagt:

      @tina: Bei Lego können Sie jedes Männchen nachbestellen und erst noch zu einem vernünftigen Preis, ausser eben wenn es ein Männchen ist, für dss Lego nur eine Lizenz hat. Es ist nicht so, dass Lego nicht will – sie dürfen in diesem Fall nicht, weil sie sich an den Vertrag mit Hollywood halten müssen.

  • Pitsch sagt:

    Wir lügen jeden Tag. Belügen uns selber (ich bin glücklich), unsere Partner (du bist die wichtigste/der wichtigste für mich), unsere Arbeitgeber (habe zu viel zu tun), unsere Kinder (habe leider keine Zeit gerade für xy). WANN wir lügen, ist entscheidend. Und zu welchem Thema. Es gibt Spiele, die bauen auf der Abilität zu lügen auf (Poker). Jedes Vorstellungsgespräch versucht, den Charakter um die Lügen herum zu erfasssen. Ich fände das Vorgehen kreativ, ein nicht vorhandenes Männchen zu reklamieren. Wobei ich das zu Grunde liegende Dilemma verstehe.

  • Peter Huber sagt:

    „Kinder müssen lernen, auch mit Verlust umzugehen.“ Scheinbar gilt der Eröffnungssatz doch nicht. Einfach sofort nachkaufen wollen, damit das Kind Ruhe gibt.

    • Dani sagt:

      :o)) Genau das Gleiche dachte ich mir auch. Jetzt muss das Kind eben auch lernen, dass man im Leben auch Lego nicht beliebig nachbestellen kann, und so muss er eben besonders gut darauf aufpassen. Aber ebe, die Moral der Geschicht, dass zwar begriffen wurde wo die Lehre ist, aber dennoch alles versucht recht zu machen, dem kleinen Wicht!

      Ich hatte damals von Master of the Universe eine Figur kaputt gemacht die es nicht mehr gab. Das ärgert mich heute noch. Die Figur ist heute 230 Dollar Wert, im gebraucht Zustand. *argggghhhhh*

  • soso sagt:

    Dann hätte ich halt als Ersatz ein nicht-lizenziertes Männchen genommen, und das Problem wäre gelöst gewesen. So lernt der Sohnemann auch, dass man auf Teile aufpassen soll…

    • Engler, Gerhard sagt:

      Sie haben ja keine Ahnung. Es geht hier um Männchen, die Hollywood-Personen nachgebildet sind. Auch mein Sohn weiss exakt, wie diese aussehen. Bei der Konkurrenz gibt es die Männchen nicht, weil diese keine Lizenz haben.

      • Anh Toan sagt:

        Also ist das Verwerfliche, dass Hollywood auf diese Männchen eine Lizenz hat. Warum sollte Hollywood solche Männchen erfinden und mittels Vermarktung zu etwas machen, von dem Ihr Sohn exakt weiss, wie es aussieht, wenn sich dieser immaterielle Wert nicht schützen liesse. Also ohne Lizenz gäbe es weder dieses Männchen, noch das Bedürfnis danach, genau dieses Männchen zu haben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Anh Toan

        Hollywood erfindet nicht die Legomännchen sondern liefert mit den Filmfiguren das Material, Merchandising auf allen Kanälen sozusagen, vom Bleistift zur Kaffeetasse über die Bettwäsche zum Plüschtier und Legomännchen…, mit unzähligen Zwischenstationen.

      • Anh Toan sagt:

        1969 hat warner bros („Hollywood“) den DC Comics gekauft und damit all dessen Rechte an den Batmanfiguren.

  • Fivaz sagt:

    Interessanter Artikel…aber besser ist noch, dass auf dem Bild mit dem Kind das es keine Lego sind sondern irgendeine andere Marke.

    • McWide sagt:

      Wahrscheinlich hat LEGO auf allen Bildern wo Lego Steine drauf sind, auch das Nutzungsrecht und würde Geld dafür verlangen – darum ein Bild von Steinen die fast so aussehen wie Lego aber nicht lego sind (Logo :-)).

  • Brunhild Steiner sagt:

    Schwieriges Dilemma, ich wüsste nicht was tun, denn grundsätzlich ist mir Ehrlichkeit sehr wichtig.
    Was ist „Wahrheit“ und wo beginnt „Unwahrheit“ und ist diese immer (abzulehnende) „Lüge“, da hab ich sehr klare Vorstellungen welche sich dann ab und zu an der Lebensrealität schneiden.
    „Klug wie die Schlange und harmlos wie die Taube“
    (okay, heute nicht mehr das beste Bsp, Tauben sind bausubstanzschädigende Viecher 😉 ), aber möglicherweise würd ich jemandem bitten dort nochmals, mit der Prämisse „Figur war nicht in der Packung“, anzurufen? Keine Ahnung…

    • Brunhild Steiner sagt:

      PS Vielleicht (also eigentlich bin ich mir da ziemlich sicher) liest jemand von lego diesen Bericht, und wenn Sie Glück haben Frau F, melden sie sich höchstpersönlich bei Ihnen um das ramponierte Image wieder ein bisschen gradezurücken…

      • tina sagt:

        jemand anderen beauftragen zu lügen ist besser, als selber zu lügen? lustiges weltbild

      • Brunhild Steiner sagt:

        @tina

        aus der Befürchtung ich würde beim zweiten Anlauf wieder an diesselbe Person gelangen und auffliegen, deshalb die andere Person, nicht weil es „das lügen“ ändern würde, sagte ja, schwieriges Dilemma…

      • tina sagt:

        lego verlangt irrwitzige preise für ein bisschen plastik. wenn man lego schon horrende summen verdienen lassen hat, darf man sich selber auch mal einen kundentreuerabatt genehmigen. ich finde das ganz einfach

      • Eveline sagt:

        Sie kann ja schlecht selber nochmal anrufen und der gleichen Frau erzählen, die Figur sei nicht dabei gewesen…

      • tina sagt:

        huu sorry, ich war wirklich noch hirntot als ich schrieb, wie peinlich. aber das ist doch eine zentrale und nicht eine einzelne person dort beim kundendienst

      • Nora Richardson sagt:

        @tina: Es gibt bei Lego schon „Kundentreuerabatt“ und nennt sich „VIP“. Da sammelt sich dann auch ziemlich schnell, ziemlich viel an.

      • Sportpapi sagt:

        „man lego schon horrende summen verdienen lassen hat, darf man sich selber auch mal einen kundentreuerabatt genehmigen.“ Klar.

      • tina sagt:

        ja ich weiss. ich schäme mich. es tut mir leid. das war ja schon fast aufruf zum diebstahl. schande über mich.
        wenn kinder abgezockt werden, kanns passieren, dass ich etwas gar heftig überreagiere

      • Susi sagt:

        @Brunhild: Ich würde nochmals anrufen, den Nachnamen meines Mannes benutzen und zwecks Stimmverfremdung durch eine WC-Rolle sprechen.

        😀

    • Michael Baumann sagt:

      Matthäus 10,16 – sehr schön.
      Ist ja auch invers kapitalismuskritisch, wenn Lego den Weg ebnet, mittels geschönter Wahrheit ans Ziel zu kommen.

  • Jana sagt:

    Tja, einerseits finde ich fehlende Kulanz und Service von Unternehmen doof, andererseits nerven mich aber auch Leute, die glauben, Kinder hätten überall eine Extrawurst verdient, nur weil sie Kinder sind: überall was geschenkt, da noch ein Zückerli dazu, und wenns mal nicht so ist, wird gleich geschimpft „Böser Kapitalist! Dem ist ja Geld wichtiger als mein Kind!“. Kann schon sein. Dem ist auch Geld wichtiger als ihre Gesundheit. Aber Kind sein heisst nicht, dass man überall alles einfach so bekommt.

  • Emmet sagt:

    Lego-Burg und lizenzierte Produkte kann man nicht vergleichen. Das mit den lizenzierten Figuren ist leider so bei Lego. Mein Sohn und ich sind begeisterte Lego-Menschen, aber auch wir sind schon mal an diesem Punkt angelangt und es war nichts zu machen. Man kann es den Kindern nur erklären wie’s ist.
    Und das sonst wirklich tadellos arbeitende Lego sollte sich für diese Fälle neues einfallen lassen. Wie bspw Seriennummern pro Set, welche nur in der Schachtel drin sind. Somit könnten sie dann auch Ersatzfigurennnn kontrolliert nachgeliefert werden.

  • papa sagt:

    ist jetzt etwas gesucht. wir haben online Teile nachbestellt für die legoburg welche vor 30 (!!) jahren produziert wurde. hat bestens geklappt!

    • Brunhild Steiner sagt:

      …das waren aber vermutlich keine Teile mit Hollywood-Lizenz?

      • Franz Vontobel sagt:

        Exakt, das ist der Punkt – Schauen sie sich die ganzen Star Wars, Lord of the Rings etc. Editionen an: Die sind jeweils doppelt so teuer wie die (auch schon nicht billigen) „Normallegos“…

  • Schüpbach sagt:

    Bei uns hat sich einmal ein Duplo Stein zersplittert und wir haben diesen zu Lego gesended um herauszufinden ob das mit anderen Steinen auch passieren kann. Lego Kundenservice war sehr kullant und hat unserem Sohn ein gratis Set Lego geschenkt. Auch hatte ich das Gefuhl Lego nimmt diese Sache sehr ernst da sie mich noch nach ein paar andere Sample Steinen fragten. Also ihre These Lego seii Profitgierig kann ich gar nicht unterstützen. Wieder einmal jemand der meint alles muss man Gratis kriegen. There is no such thing as a free pickcnick in this world.
    R.Schüpbach

    • Andrea Fischer Schulthess sagt:

      Liebe(r) R. Schüpbach, im Text steht, dass mein Sohn das Teil mit seinem Taschengeld bezahlen möchte… soviel zum Thema gratis kriegen.

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