Emanzipationsverluste

Ein Papablog von Michael Marti.

Mamablog

Ganz unten: Macho-Mann Don Draper aus der TV-Serie «Mad Men». ( Foto: Lionsgate)

Manchmal fragt man sich ja tatsächlich, für wen eigentlich die Emanzipation, die Gleichberechtigung der Geschlechter, die wirklich grossen Veränderungen mit sich bringt. Für die Frau? Oder womöglich für den Mann?

Wie kaum andere Artikel hat Walter Hollsteins Beitrag «Single, männlich, sucht keine Heirat», veröffentlicht auf unserer Website vor einer Woche, heftige Reaktionen provoziert und maskulinen Applaus abgarniert. Soziologe Hollstein, unseren treuen Leserinnen und Lesern mittlerweile als regelmässiger Papablogger bekannt, schrieb über den Frust der Männer an den modernen Frauen. Über verunsicherte und verdrossene Männer, über Männer als sogenannte Emanzipationsverlierer. Wenn man in den fast 600 Kommentare liest, die Hollsteins Beitrag provozierte, so erhält man einen plastischen Eindruck davon, in welchem Masse empört heutzutage eine grosse Zahl von Männer ist, dass, so die Behauptung, das Projekt der Geschlechter-Gleichberechtigung zur Benachteiligung des Mannes geführt habe.

Ich persönlich teile diese Meinung nicht. Tatsache aber ist, und das belegen die von Hollstein erwähnten Studien, dass sich alleine in Deutschland «Millionen heiratsfähiger Männer» einer festen Beziehung verweigern – etwa aus Angst im Falle einer Scheidung finanziell unter die Räder zu geraten. Man muss sich das vergegenwärtigen: Beziehungsverweigerung des einen Geschlechts als Folge der Emanzipation des anderen… Wenn das keine Veränderung historischen Ausmasses ist.

Wie angespannt die Stimmung an der Geschlechterfront ist, zeigt ein zweiter Fall. Vor einigen Wochen berichtete die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» unter dem Titel «Wut auf Frauenförderung», beim deutschen Autobauer und Musterkonzern Daimler würden männliche Angestellte «revoltieren» – nämlich gegen eine vom Management verordnete Geschlechterquote, die bis ins Jahr 2020 ein Erhöhung des Frauenanteils in der Führungsebene auf 20 Prozent verlangt. In einem firmeninternen Blog liessen Ingenieure und Kaderleute ihrem Ärger freien Lauf, «der Tenor lautete: Hilfe, wir Männer werden unterdrückt. Schluss mit dem Gender-Gehabe!» Mit sarkastischem Unterton fasst die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» zusammen: «Ein neuer Wutbürger steht auf: der vernachlässigte Mann, der sich in seinen Karriereplänen gestutzt sieht – wegen der Frauenförderung.» Und: Eine ganze Generation von Männern zwischen 30 und 40 sehe sich um die Karriere gebracht.

Übrigens: Diesen April durfte sich Daimler über den Titel «der frauenfreundlichste Konzern Deutschlands»freuen; dies geht aus einem Ranking des deutschen Familienministeriums hervor.

Doch es sind nicht einfach Karrieristen oder Berufsmachos, die mit den neuen Gender-Verhältnissen nicht mehr Schritt halten können. Ausgerechnet Männern, die sich für Teilzeitpensen entschieden haben, bekommt dieses von Gleichstellungsexperten immer wieder propagierte Arbeitsmodell nicht besonders gut. Jedenfalls brachte ein Studie vor kurzem an den Tag: Arbeitnehmer, die ihre Arbeitszeit reduziert haben, werden häufiger wegen psychischer Probleme krankgeschrieben und bekommen deutlich mehr Psychopharmaka verschrieben als Männer, die Vollzeit arbeiten. Teilzeit macht viele Männer depressiv, so das verkürzte Fazit der Untersuchung. «Wenn ein Mann, nicht 100 Prozent arbeitet, wenn er das klassische Rollenmodell nicht erfüllt, leidet er darunter», kommentiert der verantwortliche Studienleiter Thomas Grobe vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsforschung (ISEG) in Hannover die Daten. Und was raten die Experten? Die Männer sollen sich ändern, «ihren Stolz nicht nur aus dem Beruf beziehen».

Tja, dann strengen wir uns mal an, meine Herren.

Das Neuverhandeln der Geschlechterverhältnisse trifft Männer in allen Bereichen. In der Beziehung. Im Beruf. Im Selbstverständnis. Auch wenn man nicht gleich zum Verlierer werden muss – mit Verlusten ist zu rechnen.

MICHAEL-MARTI_100Michael Marti ist Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers und verantwortlich für Tages-Anzeiger Online und Newsnet. Er ist Vater von zwei Töchtern und lebt mit seiner Familie in Zürich.
Folgen Sie Michael Marti auf TWITTER.

365 Kommentare zu «Emanzipationsverluste»

  • Fabian sagt:

    Kurz einiges zu mir. Ich bin 19 und studiere Informatik. Vielleicht sehe ich nicht das große ganze aber dennoch versuche ich mal meine Meinung zu Wort zu fassen. Meiner Meinung nach dürfen Frauen gerne arbeiten als was sie wollen und ihr Leben frei genießen genauso wie der Mann auch. Wichtig ist das man glücklich ist und da kann man nicht alles haben. Ne gesunde Mischung aus Familie und Beruf ist das a und o . Unser land ist nämlich davon abhängig das wir gut arbeiten und auch das wir uns reproduzieren. Es gibt einfach Dinge die sich selbstregulieren müssen und wo der Staat nicht eingreifen da

  • Leo sagt:

    Frauen bevorzugen eben auch heute noch die Existenzabsicherung durch Heirat (was nichts anderes heisst als: der Mann soll sich gefälligst abrackern und alles bezahlen, während die Frau keinen Rappen beisteuert und es sich gemütlich macht – Haushalt und Kindererziehung sind nicht alleine für die Frauen reserviert-)
    Auf dieses Rollenmodell aus dem letzten Jahrhundert hab ich keine Lust mehr. Ich hätte gerne eine moderne Frau die ihr Leben und auch ihren Lebensunterhalt bewusst selbst und eigenständig bestreitet und eben genau einen Partner sucht, keinen Ernährer. Leider sind die sehr selten.

  • Phil Brenner sagt:

    Die Natur richtet es! Frauen und Männer leben sich so auseinander, dass Partnerschaften und Kinder kriegen nicht mehr vorkommen. So wird das Problem der Überbevölkerung gelöst. Finde ich sehr gut, denn über Regeln und Verbote könnten wir das gar nicht, es braucht die Evolution dazu und die leistet grad beste Arbeit!

  • Sarah Meier sagt:

    Also wenn sich die Männer bedroht fühlen bei einer Frauenquote von 20 Prozent, kann ich mich nur schlapp lachen.

    Das Problem ist noch nicht die weibliche Emanzipation, das Problem ist doch, dass die heterosexuellen, weissen Männer sich noch nicht emanzipiert haben, dass sie keine Entwicklung durchmachen, sondern einem alten Rollenbild nachweinen. Die Zeiten ändern sich und wer weiter dabei sein will, muss sich eben mitverändern. Die weibliche Emanzipation war für die Frauen und nicht gegen die Männer, während diese Antifeministen ganz klar gegen Frauen sind. Für etwas ist besser als gegen.

  • Stephan Lauterburg sagt:

    Der Untertitel sagt schon alles: K.o. im Geschlechterkampf. Wenn Emanzipation nur ein (Box)Kampf ist, um den Mann k.o. zu bringen, dann ist ja klar, dass die Männer solche Emanzen nicht wollen. Da ist ja alles, was in Richtung konstruktiv oder Beziehung geht, im Vornherein schon ausgeschlossen. Was wundern sich die heutigen „modernen Frauen“ noch? Möchten sie selber, dass die Männer die Frauen k.o. machen? Also, …

    • gabi sagt:

      Tatsächlich moderne Frauen haben doch mit derlei Eifererinnen längst gar nichts mehr am Hut.

      Gerde auf solchen Sites und in besonders „frauenbewegten“ Kommentaren wird doch immer nur deutlich, dass der „Feminismus“ (was immer das auch sei) vor allem an Einem krankt:

      Dass keine emanzipierten Frauen mit machen.

  • Hanspeter Zuppiger sagt:

    „Beziehungsverweigerung des einen Geschlechts als Folge der Emanzipation des anderen…“

    da schieben sie wieder einmal die Verantwortung ab. es ist nicht so, dass nur die Frau sich emanzipiert hat, sondern auch der Mann hat sich emanzipiert. besser gesagt, wir leben nicht mehr in einer Gesellschaft in welcher die Familie das Zentrum darstellt, sondern wir leben in einer Gesellschaft in welcher die persönliche Befriedigung das Mass aller Dinge ist!

    Und das betrifft beide Geschlechter. Also schiebt es nicht nur auf die Männer ab wenn wir keine Familien mehr haben: es liegt an beiden.

  • Frank Meier sagt:

    aha…boah..soso; mal ehrlich – das soll uns Männer irgendwie interessieren oder beschäftigen ? auf welchem Planeten lebt ihr denn.

  • Marcel Mattern sagt:

    Dieser Artikel ist wirklich sehr witzig angesichts das die westlichen Männer (in ihrer Einbildung) und westlichen Frauen (in ihrer Einbildung) bald gar nichts mehr zu sagen haben im Asiatischen Jahrhundert und bald aussterben. Der Niedergang und das Ende des Westens bedeutet den Aufstieg der Asiaten und selbst der Osteuropäer da können westliche Männer noch so sehr 11 Stunden täglich arbeiten. Arbeiten ja aber für den chinesischen Auftraggeber und japanischen Chef.

    • Hanspeter Zuppiger sagt:

      das ist richtig. die Gesellschaften welchen den Individuen Gewicht geben werden gegenüber den Gesellschaften welchen der nachhaltigen konkurrenzfähig Gewicht geben das nachsehen haben.
      Sprich Familie und Beruf müssen das Zentrum sein.. der Mann arbeitet, die Frau hat Kinder. Diese Nationen reproduzieren sich auch und werden alle anderen überholen. Nur schon der Masse wegen.
      Modern wäre mal zu überlegen, wie denn Beruf und Familie in Einklang zu kriegen wäre. Aber Familie und Reproduktion gehört auf den politischen Plan, ansonsten können wir uns als Gesellschaft verabschieden.

    • Reto Stadelman sagt:

      Reproduktion ist nicht der Schlüssel zum Glück sondern das grösste Problem der Zukunft! Wie viele Menschen dieser Planet durchfüttern kann wird sich zeigen…

  • Reto Stadelman sagt:

    „das Projekt der Geschlechter-Gleichberechtigung zur Benachteiligung des Mannes geführt habe.“
    Das stimmt nicht. Gleichberechtigung ist eine feine Sache und bringt auch dem Mann sehr viel. Aber das Projekt wurde auf halbem Weg abgebrochen, nicht zuletzt von den Frauen selber! Man hat sich alle Rechte gesichert, aber Vorteile von früher nicht aufgegeben. DAS ist das Problem. Der Mann ist kein Emanzipationsverlierer, er ist das Opfer eines gescheiterten Projekts. Ein Projekt das gerettet werden könnte, aber dass weiss der Neofeminismus mit aller Macht zu verhindern…

    • Eremit sagt:

      Leider muss ich ihnen in einem Punkt zustimmen: Schweizerinnen wollen wohl keine wirkliche Gleichberechtigung. Ich sah es nun in Schweden; in den Pubs gibt es z.B. keine separierten Toiletten für Männer und Frauen, beide Geschlechter stehen in der selben Schlage (wo durch sich interessante Gespräche ergeben können) und beide Geschlechter nutzen die selbe WC-Schüssel. Das selbe bei der Arbeit; keine separierung zwischen den Geschlechter bei den Toiletten.
      Gut, das Verhalten von Schwedinnen ist anders als das von Schweizerinnen. Dies ist aber ein anderes Thema.

  • andreas lamers sagt:

    um nur mal das eine beispiel herzunehmen warum sich die maenner benachteiligt fuehlen. da arbeiten ingeneure seit jahren in der firma und bekommen dann jemand von aussen vorgesetzt weil es eben eine quote gibt. warum keine quote auf ALLEN ebenen muss ein mindestanteil von 20% frauen sein, das waehre ja gerecht, ist auch kein problem zu sagen mindest 20 % muessen dann auch in frauendominierten berufen maenner sein. aber es geht da um rosinen raussuchen und da wird nicht nach qualification entschieden sondern nach geschlecht.

  • Markus sagt:

    ach, dieses ewige gejammer.
    satt positiv mitgestalten und „seinen mann stehen“ immer nur negativ rumjammern.
    durchwegs werden die verbesserungen für die einen für die probleme der andern verantwortlich gemacht.
    von nörglerischen und denkfaulen mitteilungsbedürftigen zeugen meiner meinung nach die 600 kommentare.

    • Siso sagt:

      Schön gesagt! Das gejammer des Artikels geht mir auch auf die Nerven.

      • Mirjam sagt:

        Daumen hoch!
        Ich kann das Gejammer von beiden Seiten nicht mehr hören! Beide Geschlechter sollen
        doch einfach mal „gemeinsam“ den Rank finden.

  • Heinrich Heine sagt:

    Solange Frauen nach oben und Männer nach unten heiraten (dies hat sich auch durch die Emanzipation nicht gross verändert, was durchaus zu bedauern ist) wird es für jede Frau, die in eine Kaderposition gehoben wird, eine Ehefrau des nichtbeförderten Mann auf der Verliererseite geben.

  • May sagt:

    Was hat Emanzip. der Frau mit Beziehungsverw. zu tun. Was das Finanz. angeht, nun dieses Risiko ist da,(Eine Haus Frau hat dieses Risiko erst wenn sie erbt). Aber dies war bereits früher so, nur wurde nicht so gleich geschieden, wenn die Lust sorry natürlich die LIEBE sich verflogen hat.
    Die andere Frage wäre noch, sind die Frauen denn bereit, dass die Männer in die Familie zurückkeh er sich sein kann/ darf mit seiner Art (als Mann) ohne dass alles (auch er), so zu funktion hat, wie sie es sich ausgemalt hat oder bis an hin gehandhabt haben? Dies sehe ich eher als Problempunkt.

  • May sagt:

    Interessant. wäre über welchen Zeitrahmen diese Studie gemacht wurde, denn nehmen wir mal einen 65 Jährigen welcher Pensioniert wurde, oftmals sterben diese ein paar Jahre nach der Pension(können/wollen sich nicht mehr umstellen), oder es dauert einige Zeit, bis sich diese in dieses neue Leben eingewöhnt haben und dies geht auch nicht wenige Male problemlos von statten(auch nicht für die Frau, denn jetzt sind sie mehr oder weniger 24 H am Tag zu Hause- zusammen!), daher wäre der Zeitrahmen wichtig, bevor ich eine solche Studie als aussagekräftig ansehen kann.

  • Ruedi sagt:

    „Beziehungsverweigerung des einen Geschlechts als Folge der Emanzipation des anderen“? – Ein Satz früher steht „…aus Angst im Falle einer Scheidung finanziell unter die Räder zu geraten“. Emanzipation ist also finanzielle Ausbeutung des geschiedenen Ehemannes.

  • C.H. Wolf sagt:

    Die Verhaltensweisen von Männern und Frauen richten sich nach dem Anforderungsprofil der von der gegensätzlich als attraktiv empfundenen Zielgruppe. D.h. Männer mögen schöne Frauen, Frauen mögen erfolgreiche Männer. Was erklärt warum Männer mit Teilzeitjobs tendenziell unzufriedener sind. Das sogenannte „Neuverhandeln der Geschlechterverhältnisse“ ist eher dem european gender trash zuzuordnen. Die Natur wird es richten, was gefragt ist und was nicht, wie immer übrigens. Leider neigen viele Mitmenschen zu Annahme die Realität liesse sich verbiegen. Was für ein Irrtum! Hat noch nie funktioniert.

    • Ruby sagt:

      Aha, soso: Sorry, ich mag auch schöne Männer und ob der Mann erfolgreich ist oder nicht, ist mir total Wurscht! Hauptsache er ist glücklich bei dem, was er macht. Diese Stereotypisierungen sind so was von gestern. Die Welt hat sich – zumindest in meinem Umfeld – ziemlich weitergedreht.Zum Glück!

  • kocher ranko sagt:

    Ich vermeine nur zu bemerken, wie Frauen plötzlich geschnitten werden; statt Vortritt lassend rempeln sich Männer durch…

  • Esther sagt:

    Ja, ich verstehe sehr gut, dass Männer, die nicht 100 Prozent arbeiten, depressiv werden. Ich habe dies persönlich mit dem Vater der Kinder erlebt. Denn mir als Frau geht dies genauso. Und dazu stehe ich 100 Prozent.

    • Irina sagt:

      Esther, das ist doch kein Problem wenn man sich darüber klar ist: Was will ich, Karriere, 100 %, oder
      Kinder. Beides geht auch, aber nur wenn die Kinder von Nannys betreut werden, 100 %. Aber warum dann Kinder,
      wenn man sich nicht höchstpersönlich darum kümmern möchte?

    • Widerspenstigeq sagt:

      Irina, kleine Frage am Rande: wieso kümmern sich denn Väter nicht höchstpersönlich um die eigenen Kinder? Eben.

      • Sportpapi sagt:

        Eben? Der Hinweis auf die Nannys zeigt doch, dass gemeint war, dass nicht beide Eltern zugleich „Karriere“ machen können.

  • ramu sagt:

    Der Artikel von Walter Hollsteins war schon nicht klasse, (im Gegensatz zu den Kommentar dazu) aber der ging noch OK.
    Aber das einseitig schuldzuweisende Geschreibsel hier von diesem Michael Marti ist wieder Feministen-bull-shit unter aller Sau.

    • William Sinclair sagt:

      Habe diesem Votum nichts weiteres hinzuzfügen!

    • Phil Brenner sagt:

      Der Artikel war grossartig, genau auf den Punkt gebracht. Auch ich habe keine Probleme mit Frauen, ich will einfach nichts mit ihnen zu tun haben. Ich denke, schlussendlich können die Männer besser ohne Frauen leben als umgekehrt.

  • alam sagt:

    Wer sagt eigentlich, dass all diese Single Männer auch wirklich eine Partnerin abgekriegt hätten? Möglicherweise sind es schlicht und einfach die Ladenhüter. Frauen müssen heutzutage ja nicht mehr unbedingt unter die Haube und logischerweise bleiben da halt ebenso viele Männer übrig.

  • Nina sagt:

    Ich frag mich immer und immer wieder, wo eigentlich der ganze Hass aufs andere Geschlecht herkommt. Da wäre ja die Menschheit dem Untergang geweiht. Zum Glück scheinen viele sich dann doch noch irgendwie ganz anziehend zu finden. Und mögen dann sogar längerfristig beisammen bleiben.

    • Roshan sagt:

      das ist wegen der medialen Kulisse, die ich schon erwähnte und sich auch hier in den Verläufen durch diejenigen äussert, die darauf anspringen. Dass dazu auch dieser Ort die Meinungsäusserung steuert, sei am Rande auch erwähnt.

      • Nina sagt:

        Ja daran liegt es sicherlich unter auch. Aber irgendwo ist ja trotzdem die Quelle vorhanden, tiefgehegter Groll oder so… Ich hatte auch so eine Phase, aber das war, als ich beruflich in einer Männerdomäne nicht vom Fleck kam und dazu auch noch Single war, aber nicht sein wollte. Habe beide Probleme bewältigt und der Frust aufs andere Geschlecht war weg. 😉

      • Roshan sagt:

        Sicher nährt sich die Medien Kulisse an vorhandenem. So nähren sich die Kampagnen der SVP an in der Bevölkerung vorhandenem, das gleiche anwendbar auf andere Parteien, die vorhandene Ängste ausnützen und gezielt anheizen.

        wenn Sie sich ausserhalb dieses kleinen Zirkels bewegen und die mediale Einflussnahme innerlich ausschalten, sehen Sie klarer. auch, dass die ganze Hype sich sehr auf einen einzigen Sprachraum beschränkt, in welchem besagte Medien einander thematisch ‚befruchten‘.

  • Hans-Peter Scheidegger sagt:

    Ich weine dem wegen der Emanzipation der Frau frustrierten Mann keine einzige Träne nach.
    Dieses Selbstmitleid ist unerträglich und eines Mannes völlig unwürdig.

  • E. Paul sagt:

    ein Problem ist, dass Männer nicht wirklich reduzieren. 20% reduzieren um dann mehr für die Familie da zu sein führt unweigerlich zur Überforderung (wenn Man(n) es ernst meint zu Hause). Man(n) steht weiterhin voll im Job und zusätzlich kommt zu Hause aber deutlich mehr auf ihn zu. Ein Pensum von 50/50 oder 60/40, dann ist es gleichberechtigt und vermeintlich männliche oder weibliche Rollen heben sich auf. Aber hier kneifen beide Geschlechter, das Männliche aber deutlich mehr. Denn die damit einhegende Veränderung macht vielen doch noch Angst.

  • Daniel sagt:

    Geht man der Frage etwas nach, so wird relativ schnell klar, woher das Verlierer-Image der Männer kommt: Es stammt direkt aus der Küche des Fundamental-Feminismus, der den Männern nichts gönnt und diese „Patriarchen“ am liebsten ganz weghaben möchte. Gestreut wird dieses Image mittels einschlägiger feministischer Publikationen und „Studien“, transportiert wird es bereitwillig von den Medien. Ein Beispiel dafür ist „The End of Man – And the Rise of Women“ von Hanna Rosin. Darin werden die Männer genüsslich als dumbe unflexible Verlierer dargestellt, die Frauen als helle flexible Gewinnerinnen.

    • Marcel Mattern sagt:

      Es ist ein Ende von euch allen westlichen Männern und westlichen Frauen weil ihr alle dumbe unflexible Verlierer seid! Ich freue mich schon riesig darauf das bald Asiaten wie Russen, Inder und Chinesen die Welt regieren. Das Ende der Westwelt-Der Aufstieg der Asiaten und das ist nur folgerichtig im 21. Jahrhundert=Asiatisches Jahrhundert!

  • Marcel Claudio sagt:

    Sich dem anderen Geschlecht verweigernde hat es schon immer gegeben, sowohl bei den Frauen als auch den Männern – aber es scheint sich wirklich ein Trend rauszukristallisieren – so eine Ehe ist halt mittlerweile zu einem hochriskanten Pokerspiel geworden – über 50% Scheidungsraten, die Frau ein Full-House in der Hand – kein Wunder verzichtet so manch ein Mann auf eine solche Pokerrunde – ich glaube immer mehr Männer werden sich dieser Bewegung noch anschliessen – dafür werden die Ferienbuchungen nach Kenia, Tunesien, Jamaika usw bei den Frauen zunehmen – tja so is se halt die Postmoderne…

  • Jacques Dutronc sagt:

    Ich frage mich, was das mit Verweigerung oder Wutbürger zu tun hat? Um auf so was zu kommen muss man(n) schon links-feministisch-politischer Ideologe sein. Wenn ich nicht heiraten will – heirate ich eben nicht, das können auch die allg. Verhältnisse oder meine Vernunft so bestimmen. Wütig bin ich deswegen überhaupt nicht – eher gelassen. Ich lebe gerne selbstbestimmt.
    Abgesehen davon, hat die Feministin Esther Vilar das Problem bereits in den 70-er treffend beschrieben. Und, als Schriftstellerin, Aerztin, Soziologin und kritisch-rational denkend, ist sie ja vom Fach…

  • Christine sagt:

    Gleichberechtigung: sobald jemand nicht das gleiche Recht hat wie die anderen stimmt es nicht und muss angepasst werden. Da man die Ungerechtigkeit vor allem bezüglich der eigenen Situation beurteilen kann, setzten sich die Frauen für die Angleichung ihrer Rechte an die der Männer an. Männer können dasselbe tun. Traurig ist es, wenn jede Seite versucht, maximalen Profit für sich herauszuschlagen und nicht bereit ist, den anderen ihren Anteil zuzugestehen. Wie wäre es mal mit einem Artikel, der nicht polarisiert, sondern gelungene Gleichberechtigung zeigt, bspw. auch bei Scheidungen?

  • Eduardo sagt:

    Nach ein paar Zeilen war bereits klar: Aha, ein Verräter, der sich bei den Feministinnen anzubiedern versucht. Kombiniert mit seinem recht frauenbeglückenden Äußeren dürfte das Marti sogar ein wenig gelingen.

    • Lea sagt:

      Lese ich aus ihrem Kommentar einen gewissen Neid? Versuchen sie es acuh mal mit nett sein, dann klappts auch mit den Frauen…

      • Roshan sagt:

        Wer in Feindbildern denkt, betitelt anders denkende sehr schnell als Verräter, Lea. Da MM ganz und gar nicht als Fembot schrieb, kann sein heutiger differenzierter Beitrag als ‚Verrat‘ geklagt werden, so jemand in solchen Kategorien denkt. „Tja, dann strengen wir uns mal an, meine Herren.” ist ja klares Indiz, dass er kein Fembot ist.

      • Eni sagt:

        Frauenbeglückendes Äusseres? Nun, die Geschmäcker sind verschieden.

    • Widerspenstige sagt:

      Wieso ein Verräter? Von was genau soll MM ein Verräter sein? Weil er genau wie Emanzen der ersten Stunde sich in die Nesseln setzt und mal Klartext spricht was die Befindlichkeit von gewissen Männeregos anbelangt?

      Soll er besser kuschen und sich bei Menschen Ihrer Denke anbiedern? Solche ‚Verräter‘ gibt es auch bei uns Frauen und himmeln nach wie vor den Egoman mit Machogehabe an. Shit happens… 😆

  • Hans Saurenmann sagt:

    Als Ur-Grosspapi habe ich nur ein muedes laecheln uebrig ueber die Emanzen. Morgen ist mein 70ter Geburtstag und jetzt gehe ich allein fuer vier Wochen das erste mal seit fuenfzig Jahren auf reisen, Emanzipartion, meine Frau hat sich das Haus redlich verdient und als naechstes gehe ich von Cape Canaveral, Florida nach
    Russland, Ziel ist die Russische Eisenbahn (Moskau) nach der Mongolei und Vladivostok im Visier, North Korea und ab in den Sueden, meine alten Knochen kann ich dann wieder in Florida aufwaermen. Meine Emanze geht zwei/drei mal die Woche ins Bingo, wir haben einen Weg gefunden!

  • peter huber sagt:

    Arbeitet der süss gelockte Herr Marti eigentlich auch Teilzeit?

  • Lala sagt:

    Ahm…
    ~20-30 Jährige sind schon mit den „neuen“ Geschlechterrollen aufgewachsen, ich kann mich zumindest nicht erinnerne in einer Parallelgesellschaft fein säuberlich getrennt von den gleichaltrigen Frauen aufgewachsen zu sein?
    Hier wird am völlig falschen Ort bzw. zu einseitig nach dem „Problem“ gesucht.
    Die ganze Gesellschaft sit im Wandel, der wechsel vom Agrar- zur Industriegesellschaft dürfte auch nicht allen gut bekommen sein, jetzt halt Industrie -> Digital. Gerade für ~30 jährige die evtl. in der Jungend nicht viel mit dem „Internet“ u.ä. gespielt haben kann das schwierig sein….

    • Sparter sagt:

      Das wäre nun wirklich eine Revolution, wenn ausgerechnet die Jungen ein Problem mit moderner Technik hätten. Ich glaube, das wäre sogar das erste Mal in der Menschheitsgeschichte.

    • lala sagt:

      Ich sehe nicht wirklich viele Junge die sich beschweren?

  • susann sagt:

    OK, ich kapier’s nicht. Es gibt zirka gleich viele Männer wie Frauen im heiratsfähigen Alter. Für jeden Single-Mann muss es also auch eine Single-Frau geben. Wie legt die gloriose Statistik dar, dass es die Männer sind, die sich der Heirat verweigern? Und ist „verheiratet“ in der heutigen Zeit überhaupt eine Messgrösse für „Beziehung“? Hoffe ein Mitleser kann mich erleuchten.

    • Sportpapi sagt:

      Gute Frage!

      • susann sagt:

        …und wenn weniger Frauen als Männer dieses Alterssegments alleine leben, wäre dann nicht die Schlussfolgerung ebenso zulässig (und auch ebenso doof), dass die 27% Übrigbleibsel statt Verweigerer sind? Würde gerne wissen, ob die ganze Geschichte überhaupt eine Geschichte ist, oder ob jemand eine ideologisch geprägte Hypothese mit einer jämmerlich selektiven Datenanalyse untermauern will…..

    • Sparter sagt:

      @susan
      Einfach dem Link im Artikel folgen, dann klärt sich Ihre Frage (Stichwort Altersgruppen), aber ich kann verstehen, dass man bei so einem Artikel keine Lust verspührt auch noch einem Link zu folgen…

      • susann sagt:

        Sorry, Sparter, ich versteh’s immer noch nicht. „27 Prozent der 18- bis 34-Jährigen leben heute allein“…ok…aber dann müssen ja auch um die 27% der Frauen alleine leben, es sei denn, sie leben mit Kindern (vielleicht von einem der 27%-Männer?). Oder heiraten die jungen Frauen alte Männer? Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Statistik ausfindig machen will, wer der beiden Parteien keinen Bock auf Heirat hat. Fasst Du mir die Brühe kurz zusammen?

      • Sparter sagt:

        @susan
        Falls Männer später eine Beziehung eingehen als Frauen, hast du in der Untergruppe der jungen Menschen bereits einen Unterschied.

      • Roshan sagt:

        das stimmt nicht, Sparter, denn in der Auswertung kann ich den Schwellwert von jung zu weniger jung so einstellen, das das von mir oder dem Auftraggeber gewünschte Resultat erscheint. klar ersichtlich daran, dass im allgemeinen 18 – 34 jährige in einer Kohorte zusammengefasst werden, obwohl gerade in jener Lebenszeit grosse Umwälzungen des Privatlebens häufig sind.

    • B. Erika sagt:

      Ich gehöre auch zu den Unerleuchteten.
      Männer, die nicht heiraten und keine Familie gründen wollen, gab es schon immer. Meine Mutter nannte sie „ewige Junggesellen“. Und, genau!, in einer Beziehung sein = verheiratet sein? Alle Singles (statistisch) = beziehungsverweigernde Egomanen? Das finde ich dumm und undifferenziert.

    • Genderbender sagt:

      Das ist eben so: wenn sich eine Frau nicht binden will, dass ist sie stark, selbstbewusst und nimmt sich, was ihr zusteht. Wenn ein Mann sich nicht binden will, ist er ein verantwortungsscheuer Schlappschwanz. Ganz einfach.

      • susann sagt:

        Aber der Artikel suggeriert ja nicht, dass die Bindungsunwilligen Schlappschwänze sind, sondern dass sie von den ach so bösen Frauen in ein solitäres Leben gedrängt werden….Ich sehe eher die alten Vorurteile, dass alle Frauen heiratsversessen seien, wieder aufgebrüht….

    • Ali Ferkous sagt:

      ja, der Herr Redakteur setzt ‚feste Beziehung‘ mit ‚verheiratet‘ gleich, dass ist genauso unverständlich für einen ‚aufgeklärten‘ Mann wie ihn, wie die Tatsache, dass viele sich emanzipiert gebende Frauen in jungfräulichem weiss heiraten wollen …

      Genauso nicht nachvollziehbar ist, weshalb Männer sich mit der Heirat gesetzlich verpflichten, für jede Frucht des Leibes ihrer Gattin, ob (eigenes) Kind oder Kegel (Kuckucks-Kind) finanziell aufzukommen. Weshalb emanzipierte Frauen heiraten, ist verständlicher: sie kriegen ohne Gegenleistung eine private Rundumversorgung ohne Gegenverpflichtung

      • K.A. Barett sagt:

        @Ferkous: Ja, das steckt in der Tat ein Stück Wahrheit in Ihrem Kommentar! Vieles ist im Zuge der Emanzipation der Frau verdrängt oder vergessen worden. Tatsache ist, dass der Geschlechterkampf, der früher unterhalb gesetzlich/staatlicher Eingriffe ausgefochten wurde, auf die Ebene der Verfassung und der Gerichte hochgehievt worden ist. Wahrscheinlich ist es so, dass die Frauen die damit verbundenen Vorteile gerne in Anspruch genommen und die Männer die lauernden Gefahren in der ihnen eigenen phlegmatischen Art der Wahrnehmung der Wirklichkeit (zu) spät bemerkt haben. Die neue Ära ist da!

      • Eni sagt:

        Der Mann ist keineswegs verpflichtet für ein Kuckuckskind aufzukommen, sofern ihm denn bekannt ist, dass es sich um ein Kuckuckskind handelt.

    • Frank Baum sagt:

      Das ist eine berechtigte Frage: will man überhaupt noch Familien und wozu? Wenn man schaut wo die Schweden mit ihrem Feministinnen-Wahnsinn gekommen sind, dann darf es einen nicht wundern, dass immer weniger heiraten ( die Scheidungsquoten sind in Schweden genauso rekord-hoch). Aber es ist nun einmal nicht von der Hand zu weisen: eine Ehe ist für einen Mann ein katastrophaler Deal. Es gibt kein Rechtsgeschäft in der Schweiz, das so einseitig ausgelegt ist.

      • Hexe sagt:

        Dem stimme ich zu. Allerdings würde ich das Wort „Mann“ mit „Frau“ ersetzen.

      • Sportpapi sagt:

        Erklären Sie mal, Hexe, wie Sie zu dieser sehr speziellen Ansicht gelangen.

      • Hexe sagt:

        @Sportpapi
        Den „katastrophalen Deal“ geht sicherlich die Frau ein im Falle einer Ehe. Sowas kommt für mich nie in Frage. Ich bin doch nicht lebensmüde!

      • Sportpapi sagt:

        Das war keine Erklärung, Hexe. Keine Ahnung, worauf Sie anspielen.

      • Hexe sagt:

        Also, Sportpapi:
        Eine Frau, die mit einem männlichen Partner zusammenlebt, hat ein 80% höheres Risiko geschlagen, vergewaltigt und sogar ermordet zu werden als eine Single-Frau.
        Zudem ist es nach wie vor so, dass Männer in erster Linie nach einer Partnerin suchen, um damit ihr eigenes Leben zu vereinfachen. Haushalt und Kindererziehung werden sofort und ohne weiteres an die Frau delegiert. Sie ist es, die all die sozialen Aufgaben innerhalb der Familie übernimmt. Wer denkt an den Geburtstag SEINER Mutter? Wer pflegt Mann und Kind(er), wenn diese krank sind? Wer ist zuständig für all die

      • Hexe sagt:

        2:
        emotionalen Bereiche von Mann und Kind(ern)?
        Nein,nein, bevor ich mich dermassen versklaven lasse, lebe ich lieber alleine und nehme dafür auch in Kauf, dass ich evtl. einmal Weihnachten alleine verbringen muss. Das ist bei weitem das kleinere Übel.

      • Widerspenstigeq sagt:

        Hexe, so ähnlich habe ich vor ein paar Tagen Argumente plaziert hier, aber es wahr wohl aus meinen Tasten zuviel drin. Leider werden solche Facts hier nicht akzeptiert! Aber die Scheidungsrate und auch die überquellenden Frauenhäuser, wo sogar regelmässig Frauen in Not wegen ÜBERBELEGUNG abgewiesen werden müssen. Ein stiller Skandal, der sich bald rächen dürfte, wenn hier die Politik nicht einschreitet!!

      • Reto Stadelman sagt:

        @Hexe
        Das ist immer noch keine Erklärung warum die Ehe für eine Frau ein schlechtes Rechtsgeschäft ist. Das was Sie beschreiben ist eine Sache der Verhandlungen zwischen den Eheleuten bzw. ihre persönliche Meinung. Das rechtliche Grundgerüst ist deswegen kein Bisschen schlechter für die Gattin. Heiratet eine Frau kann sie sich scheiden lassen und hat danach einen ECHTEN Bezahlsklaven, gesetzlich Verurteilt für mehrere Jahre Fronarbeit zu leisten…

      • Sportpapi sagt:

        @Hexe: Das mag stimmen. Aber das 1.8x ein Risiko, das gegen Null geht, ist immer noch ein Risiko, das gegen Null geht. Oder glauben Sie ernsthaft, viele Frauen in der Schweiz würden von ihren Partnern geschlagen, vergewaltigt oder ermordet? Zum anderen: Es gibt den Spruch: Heirat ist die beste Möglichkeit Probleme zu lösen, die man alleine nicht hat… Wissen Sie, wenn es nur um Bequemlichkeit gehen würde, gäbe es deutlich billigere Lösungen. Aber ja, sie ist es in der Regel, die soziale Tätigkeiten übernimmt. Sie ist es in der Regel auf, die dafür mehr Zeit hat. Wo ist das Problem?

      • Hexe sagt:

        Reto Stadelmann:
        Rechtsgeschäft hin oder her – Theorie und Praxis klaffen einfach noch meilenweit auseinander.

      • Reto Stadelman sagt:

        @Hexe
        Das hat wenig mit Theorie und Praxis zu tun, sondern eher damit ob eine Frau ihre Rechte wahrnimmt wenn sie ausgenutzt wird. Und anhand der Scheidungsraten sieht man(n) das Frau in den letzten Jahrzehnten durchaus gelernt hat sich zu wehren. Rechtslage und Praxis sind also nicht mehr meilenweit auseinander, sondern kommen sich im Gegenteil schon sehr nahe.
        Wie auch immer, wir sind vom Thema abgewichen. Die Rechtslage ist eindeutig pro Frau, dass ist unbestreitbar, zumindest wenn man es ohne Emotionen sieht.

      • Hanspeter Zuppiger sagt:

        Ui wenn ich nur schon das Zeuchs da lese dann haben wir ja schon den besten Grund wieso Männer sich den Beziehungen verweigern. Hexe, sie sind ja eine Asoziale. Was ging bei Ihnen schief?

    • manuel sagt:

      der unterschied, zumindest in meinem bekanntenkreis, liegt durchaus darin, dass die meisten singlefrauen gerne einen partner hätten und eine beziehung aufbauen würden. die singlemänner jedoch immer mehr nur noch sex, oder mittlerweile noch nicht einmal mehr das wollen. es geht also nicht um die jeweiligen prozentzahlen, sondern um die frage wie wohl fühlen sich die beiden geschlechter als singles, und möchten sie daran etwas ändern.

  • Katharina sagt:

    Ich frage mich je länger je mehr, wie viel Sinn diverse Studien der Sozialwissenschaften machen, wenn Ursache und Wirkung recht beliebig und teilweise umgekehrt interpretiert werden. Dies im Allgemeinen.

    So denke ich, dass Teilzeit insofern problematisch ist, dass es oft schwierig ist, die materiellen Bedürfnisse der Familie abzudecken, auch wenn beide das tun.

    • Katharina sagt:

      Weiter ist es oft so, dass Teilzeitstellen wenig Entwicklungsperspektiven bieten und dies ein Grund der Unzufriedenheit ist. Es ist also nicht die Teilzeitstelle an sich, die Depressionen auslöst, sondern einerseits wenig bis keine Perspektiven und andererseits, dass es finanziell in Durchschnitsjobs schwer machbar ist.

      • K.A. Barett sagt:

        @Katharina: Völlig richtig, was Sie schreiben! Viele glauben, die Wirklichkeit austricksen, oder mit diktatorischer Gewalt irgend etwas gegen die Natur der Dinge erzwingen zu können. Wieder andere wollen alles gesundbeten. Alle werden scheitern. Es ist wirklich so, dass Teilzeitstellen eingeschränkte Möglichkeiten bereit halten, und, als Folge davon, mit hoher Wahrscheinlichkeit zu objektiven oder subjektiven Problemen führen. Die Weltfremden unter uns, die in eine bestimmte politische Richtung tendieren, möchten dann gerne wieder den Staat anrufen. Dessen Hilfe ist trügerisch.

  • Hexe sagt:

    Ja, liebe Männer, was glaubt Ihr denn, wie Frauen Jahrhunderte lang unter der männlichen Unterdrückung, Marginalisierung, der Hausmütterchen-Rolle, etc. gelitten haben? Jetzt seht Ihr einmal selbst, was Ihr uns angetan habt. Wie viele Frauen haben unter Depressionen, Nervenzusammenbrüchen (heute: „Burn-out“) etc. gelitten und wurden männlicherseits als „hysterisch“ abgekanzelt? Wenn Männern heute das Gleiche widerfährt, veranstalten sie SOFORT ein gesellschaftspolitisches Drama. Männer fühlen sich à priori benachteiligt, wenn sie einige ihrer Jahrhunderte langen Privilegien verlieren.

    • Buetschgi sagt:

      Ihr Feministinnen habt es weit gebracht.
      Gefuehle sind nicht mehr gefragt, sondern nur Machtkampf. Und wer die Leistung nicht erbringt, der setzt auf die Frauenquote. Wenn es ein Privileg der Maenner war die Frauen und Kinder zu schuetzen, Ihnen ein zu Hause und eine sichere Zukunft zu sichern…….
      Macht es doch selbst. Aber ohne „Sicherheitsnetz“ Vater Staat. Rechte Ja, Eigenverantwortung, Nein. Weil ich bin eine Frau. Und keine Scham.
      Wundert euch nicht, dass der Mann ab sofort die Kosten/Nutzen-Rechnung macht. Wir hatten schon immer Doppelbelastung Beruf/Familie. Nase voll von Heulsusen

      • Hexe sagt:

        Was? Sie sind eine Frau? Schämen Sie sich nicht für Ihren Kommentar? – „Buetschgi“ trifft den Nagel auf den Kopf!

      • Gabi sagt:

        “ Jetzt seht Ihr einmal selbst, was Ihr uns angetan habt. “

        Wir lesen grad einmal mehr selbst, wie durchgeknallt die Immergleichen vorgeben, schon bei der Abschaffung des Matriarchats dabei gewesen zu sein und irgend ein persönliches Duell, selbst mit heute noch gar nicht geborenen, Männern ausfechten zu müssen.

        Nichts liegt dem Gedanken echter Gleichberechtigung ferner, als sich derart kindsch ständig nur als Gruppe vs. Gegengruppe definieren zu können.

      • Hexe sagt:

        Gabi:
        Wenn ich so einige Ihrer Kommentare lese frage ich mich schon, wer sich hier „kindisch“ benimmt!

      • alien sagt:

        Hexe, die Gesellschaft muss sich überlegen, was sie will, in Zukunft. Ein backlash bringt nichts. Ich weiss als Mann sehr wohl, dass ich bevorteilt bin in diversen Gebieten. Früher war das, klar, noch viel stärker. Aber diese Bevorteilung ausgleichen zu wollen, dass sie heute einfach umgekehrt wird, ist sicher nicht der richtige Weg. Eine Ungerechtigkeit kann nicht durch eine andere Ungerechtigkeit wettgemacht werden. Oder schon?

      • Hexe sagt:

        Nein, alien, sicher nicht. Aber trotzdem wäre es angebracht, dass Männer endlich einmal anerkennen, dass sie Jahrtausende lang im Vorteil waren. Ich wünsche mir Männer, die sich jetzt auch dafür einsetzen, dass das endlich ein Ende nimmt und auch zugeben und anerkennen, dass dem bis vor sehr(!) Kurzem so war. Stattdessen lese ich nichts als weitere Forderungen von Männern an Frauen, wie z.B. gleiches AHV-Alter, Militärdienst für Frauen, etc. Sehr viele Männer sind einfach jämmerlich und erbärmlich in dieser Hinsicht.

    • Hanspeter Zuppiger sagt:

      was sind denn sie für eine ghässige Person. reissen sie sich mal am Riemen.
      wenn es immer die anderen für sie richten sollen werden sie nirgendwohin kommen, und da sind sie ganz selber schuld.

  • starling sagt:

    Ein neuer Wutbürger steht auf: der vernachlässigte Mann, der sich in seinen Karriereplänen gestutzt sieht – wegen der Frauenförderung.» Und: Eine ganze Generation von Männern zwischen 30 und 40 sehe sich um die Karriere gebracht.

    Ja, so ist das halt, wenn der Kuchen nicht grösser wird – teilen ist angesagt! Die bezahlte Arbeit genauso wie die unbezahlte, Männer haben keinerlei Grund anzunehmen, dass ihnen „von Natur aus“ die bezahlte zusteht! Arbeit gibt es genug, es geht einzig um die gerechte Verteilung.

    • Katharina sagt:

      „Arbeit gibt es genug, es geht einzig um die gerechte Verteilung“ bedeutet auch, dass Arbeit Mangelware wird und der Hauptantrieb sozialer Umwälzungen ist.

    • The Damned sagt:

      Schön, wieder einmal eine klassisch kapitalistische Stimme zu vernehmen, starling! Marx‘ Erkenntnis, wonach Menschen in einer Warenwelt selber zur Ware werden, bestätigt sich mit Ihrer Aussage einmal mehr! Das von neoliberalen Kreisen favorisierte, kompetitive Gesellschaftsmodell wird sich solange bis in die hintersten Winkel unserer Gesellschaft ausbreiten, bis es zwischen den Menschen wirklich nur noch den Markt gibt. Spätestens dann werden aus den einzelnen Individuen „nutzenoptimierende Tiere“ (Sloterdijk), die sich gegenseitig zerfleischen und wie den letzten Dreck behandeln!

    • K.A. Barett sagt:

      @starling: Gerechte Verteilung, was ist das? Scheinbar griffige Theorien entpuppen sich immer als „Wolkenkuckukseier“, die niemand ausbrüten kann. Wer kann und soll welche Arbeit wie zu welchen Bedingungen unter welche Leuten verteilen? Das ist eine gewaltige Illusion! Man reibt sich immer wieder die Augen, wenn man auf nationalen und ausländischen Foren Meinungsäusserungen hört, die mit der Lebenswirklichkeit gar nichts zu tun haben. Träumen darf man, der Weg nach Utopia ist aber mehr als nur durch ein Äquivalent des früheren Eisernen Vorhangs Osteuropas versperrt.

  • miss_t sagt:

    oje, da hat aber jemand wieder mal die huhn-und-ei frage falsch verstanden. Teilzeitarbeitende Männer, die erst gerade von Vollzeit heruntergestuft haben werden nicht depressiv wegen der Teilzeitarbeit – sie haben sich auf Teilzeit herunterstufen lassen, weil sie schon vorher überfordert waren. Der Umgang mit und das Eingeständnis von psychischen Problemen wie Depression oder Burnout ist nach wie vor ein Riesen Tabuthema in jeglichem karriereorientierten Umfeld! Auf Teilzeit zu reduzieren ist das erste Eingeständnis, kurz danach folgt die Aufnahme der notwendigen Therapie.

  • Pat Widmer sagt:

    Dass sich immer mehr Männer verweigern, kann ich nur zugut verstehen und ich finde das super!
    Das Gezicke überall, in all meinen Lebenssphären, und das quängelnde Andrängen der Tratsch-Frauen, unbedingt überall (ausser im Militär und bei der späteren AHV) dabei sein zu müssen geht gewaltig auf den Geist. Auch ich lebe ohne Beziehung und fühle mich Pudelwohl. Klar bin ich mir bewusst, dass unsere europ. Völker so früher oder später aussterben; – Ist mir egal. Die Tussis aber werden schon noch sehen, was allmählich passieren wird mit ihnen mit steigender Einwanderung aus den islam. Ländern….!

    • Una sagt:

      Geht mir ähnlich mit den Männern: hab auch gar keine Lust auf einen. Ein Kind hab ich trotzdem und arbeiten tu ich in einem typischen Männerberuf. Da hab ich genug mit Männern zu tun, den lieben langen Tag. Zu Hause brauch ich das Gemackere nicht. Wobei es gibt auch nette Kumpels.
      In den islamischen Ländern sind die Frauen auch am aufwachen, zum Glück. Geht sicher noch ein paar Jahre, aber das wird sich ändern dort, so wie es sich hier im Westen geändert hat.

    • Christine sagt:

      …zufällig sind die „Tussen“ die, die auch um das Wohl der Kinder besorgt sind, so dass sie gut gedeihen und Ihnen Ihre Rente finanzieren werden….dazu muss es den „Tussen“ (wie natürlich den Vätern) auch einigermassen gut gehen.
      Eigentlich sollten nur diejenigen Anspruch auf die volle AHV-Rente haben, die sich in ihrem Leben in irgend einer Weise auch darum bemühen, dass unsere Gesellschaft weiter existiert und der Nachwuchs unter optimalen Bedingungen aufwachsen kann.

      • manuel sagt:

        hehe, hier glauben leute noch an die ahv. ok wer 50+ ist, aber darunter, naja dass ist dann ja wieder ein anderes thema

    • Hexe sagt:

      @Pat Widmer
      Schön, dass es Frauen wie Sie gibt. Ich bin ganz bei Ihnen.

  • Der Zitierte sagt:

    An die Redaktion: Dieser von Feministen ferngesteuerte Michael Marti gehört sofort entlassen! Da habt ihr euch ja genau den richtigen ausgesucht… lächerlich…

    • Widerspenstige sagt:

      Wieso soll ausgerechnet ein MM ein ‚von Feministen ferngesteuerter‘ sein und deshalb ‚entlassen‘ werden? Können Sie das glaubhaft näher erörtern? Sind es nicht genau solche und ähnliche Aussagen, welche eine Neuorientierung geradezu aufdrängten anfangs des letzten Jahrhunderts? In welchem Jahrhundert leben Sie gedanklich immer noch?

    • Ali Ferkous sagt:

      😀 wegen eines Artikels von MM kriegt Der Zitierte schon das Nervenflattern? Wie will er (Der Zitierte) denn seinen Mann stehen?

    • Eine amüsante Vorstellung. Bei Gelegenheit werde ich diesen Angriff zu meiner Verteidigung vorbringen.

    • Dario P. sagt:

      Ich teile seine Meinung auch nicht, aber ihn deshalb eine Entlassung zu wünschen ist jenseits.

  • Penelope sagt:

    Werdet doch endlich erwachsen und übernehmt Verantwortung für euer eigenes Leben und eure Entscheide. Man macht sich das Leben ja immer irgendwie selber, oder? Wer lieber schmollt, soll das tun.

    • Genderbender sagt:

      Na na, Sie sollten mit Ihren Geschlechtsgenossinnen nicht so hart ins Gericht gehen.

    • Frank Baum sagt:

      Schön wäre es, wenn sich die Feministinnen einmal an Ihren Rat halten würden.

    • Ali Ferkous sagt:

      1) Wer ist mir ihr gemeint?
      2) Welchen direkten Bezug hat ihr Beitrag zum obigen Artikel?
      3) Haben Sie sich nicht vertippt? Penelope ist der Archetyp der treuen Ehefrau – zu Ihrem Beitrag würde eher die mürrische Xanthippe als nickname passen 😉

  • Tanja sagt:

    Mich stört an der Formulierung „dass sich alleine in Deutschland «Millionen heiratsfähiger Männer» einer festen Beziehung verweigern“, besonders das Wort „verweigern“. Soll doch jeder selber entscheiden, ob er/sie heiraten will, in einer Beziehung leben will oder nicht. Es gibt ja heute keinen Grund mehr, und ich kenne auch genügend Frauen, die lieber keine feste Beziehung haben wollen. Ist wohl eher ein Phänomen des Zeitgeistes und der Tatsache, dass viele der jüngeren Generationen sich einfach nicht mehr gerne festlegen, in jeder Hinsicht, als eine „Nebenwirkung“ der Emanzipationsbewegung.

  • Francesca sagt:

    Wieso erstaunt das jemanden, dass die Emanzipation auf Kosten der Männer ging? Schliesslich mussten die Männer Privilegien abgeben. Ebenfalls logisch, dass manche Teilzeit arbeitenden Männer depressiv werden, die sehen sich als kastriert an, Teilzeit und Kinder samt Haushalt ist schliesslich Weiberkram, sprich unter ihrer Würde. Das kann man diesen Herren nicht abnehmen, ihr Weltbild müssen die selber ändern. Wichtig ist, dass wir von dem ganzen Genderding weg kommen, hin zum Individum, zwischen den Individuen sind die Unterschiede viel gewichtiger, als zwischen den Geschlechterschubladen.

    • Sportpapi sagt:

      Nebenbei: Es könnte ja auch sein, dass ein gewisser Typ Mann vermehrt Teilzeit arbeitet. Und deshalb dort Depressionen verbreitet sind (oder sogar Ursache der Teilzeitarbeit). Oder werden hier nur Männer einbezogen, die wegen der Familie reduziert haben? Eher nicht.

  • Mark Meier sagt:

    Gleichberechtigung haben wir erst wenn es selbstverständlich ist, dass Frauen bis 65 arbeiten, Wehrpflicht für Frauen (Siehe Norwegen, Israel), Quoten Geschlechtsneutral formuliert werden also auch für Männer gelten wenn z.B. 80% der Führung im Sozialdepartement des Kanton Bern Frauen sind… das Scheidungs- und Sorgerecht fair ist und nicht zu 99% der Mann zahlen muss und die Kinder noch max. 1 pro Monat sieht…Vorher geht es immer nur um eine Besserstellung der Frauen…. Ich selber bin bestens ausgebildet, verdiene 140 000.- und wäre dumm zu heiraten oder gar Kinder zu haben

  • Samuel Kuster sagt:

    Ih finde es unglaublich wie seit langem probiert wird, westliche, bzw schweizer Männer wieder zur Verantwortung zu ziehen! Es gibt genügend Zuzüger männlichen Geschlechts aus anderen kulturellen Umfeldern, welche sich dieses Problems liebend gerne annehmen würden. Ich denke, dass immer mehr Männer hierzulande ihre Freiheit und Unabhängigkeit bewahren wollen. Sollten Frauen trotzdem ihrem Arterhaltungstrieb nachgehen wollen, müssen sie halt über den Tellerrand hinausschauen! Ich bin jetzt 26 und mir kommt es nicht in den Sinn, mich in den Dienst des Zahlknechtes zu stellen!

  • Stefan Meier sagt:

    Ich habe ein Problem mit „modernen“ Frauen, weil „modern“ heute heisst, sich zu einem andern Mann ins Bett zu legen (bei Frau heisst das nicht Fremdgehen, sondern „sie holt sich, was ihr Kraft ihrer Selbsbewusstheit zusteht“), wenn es der „Emanzipationsverlierer“ Zuhause (weil überarbeitet nach 10Stunden Arbeit) nicht mehr bringt. Sich bescheuert aufzuführen („Mann machte das sie letzten 100 Jahre, als dürfen wir jetzt erstmal auch die Sau rauslassen – als ob neues Unrecht altes Unrecht tilgt) ist nicht modern, sondern egoistisch und sowas von selbstbezogen, dass das nur noch armselig ist.

  • mafa sagt:

    also ein bisschen wundert mich das schon.
    aber …aber wo waren die freiwilligen damen an der front? zb in chernobyl oder in japan?
    wenn es brenzlig wird lassen sie gerne die männer vor.
    also ich würde gerne einmal da die frauenrechtlerinnen (zb alice schwarzer ) in forderster front sehen.

    • ka sagt:

      also so was dummes! Gleichberechtigung hat nichts mit Gleichmacherei zu tun. Wir Frauen bezweifeln doch nicht, dass ihr körperlich stärker seid als wir. beim Helfen gibt es auch unzählige Frauen, die unter Einsatz ihres Lebens anderen Helfen, gerade in Drittweltländer sind sher viele Frauen im Einsatz. Und wenn es um kraft geht, müssen halt die stärksten Männer ran. Der Büromann lässt seine Möbel ja auch von den Zügelmännern schleppen!

      • The Damned sagt:

        Aber Hanna Rosin hat doch kürzlich gerade vollmundig etwas von einem Ende der Männer geschwafelt..! Ich weiss übrigens nicht, wen oder was Sie genau unter ‚wir Frauen‘ verstehen. Ich wusste gar nicht, dass wir Männer doch noch zu etwas gut sind, und habe vorsorglich bereits damit begonnen, mir mein eigenes Grab auszuschaufeln… Gut, was hör‘ ich auch immer wieder auf dieses Geschreibsel weisser, publizistisch tätiger Mittelklassefrauen, stimmt 😉

      • Paul Müller sagt:

        Mafa spricht einen wichtigen Punkt an. Gleichberechtigung bedeutet nicht, dass die Frauen sich aussuchen können was sie wollen. Wollen sie den gleichen Lohn wie ein Mann für gleiche Arbeit? Dann zahlen sie bitte Wehrpflichtersatz. Es gibt unzählige Beispiele in denen Männer bevorzugt werden und es gibt genauso viele für Frauen. Kein Militär, kein Zivildienst, Bei einer Scheidung immer Gewinner sein. Falls Sie ein Kind gebären und nicht geheiratet haben, gehört das Kind nach Gesetz Ihnen und der Mann hat sozusagen keine Rechte. Ist das etwa Gleichberechtigung?

      • Frank Baum sagt:

        Weder in Japan noch in Chernobyl war Kraft gefragt. Ka zeigt einfach den klassischen Sexismus der Feministinnen auf. Wenn es um Drecksarbeit geht, dann distanziert man sich von der Gleichmacherei. Bei den Spitzenjobs fordert man sie dann plötzlich ein.

  • Alfred E. Neumann sagt:

    Herr Marti. Ich staune. Sie bestätigen am Anfang ihres Bloggs, dass Sie keine Benachteiligung des Mannes aufgrund der Geschlechter-Gleichberechtigung sehen… und schliessen dann mit den Worten „mit Verlusten ist zu rechnen“ (ist die Mehrzahl Absicht?). Nun gut, ich dachte bisher immer „das-eine-sagen-und-das-andere-meinen“ sei mehr eine Eigenschaft der Frau. Schön, dass sich das nun auch Männer erlauben dürfen! Es lebe die Gleichberechtigung! ;-)))

    • Ich sehe darin keine Widerspruch – eingangs spreche ich von meiner persönlichen Erfahrung. Am Schluss vom Generellen. Und, wie gesagt, derzeit arbeite ich nicht Teilzeit – wenn Sie diesen, zugegeben, etwas schlichten Witz erlauben.

  • Widerspenstige sagt:

    Der Titel sagt eigentlich schon, wieso es eine Emanzipation speziell für gesellschaftlich benachteiligte Frauen geben musste. Wer von EmanzipationsVerlust von Männern spricht, anerkennt automatisch, dass es einen Gewinn vorher gegeben hat. Nur, was hilft es uns allen weiter, wenn nicht mal diese kleine Wahrheit von der Mehrheit von Männern als Verlust an Privilegien ausgelegt wird? Hier hilft vielleicht der Blick in Länder, wo eine Angleichung bereits seit über 20 Jahren gesellschaftlich umgesetzt wurde u sich eine Selbstverständlichkeit der Aufgabenteilung etablieren konnte. Wer ist gemeint?

    • The Damned sagt:

      Von welchen Länern sprechen Sie?

    • Widerspenstige sagt:

      Skandinavien – my dream!

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Ich kenne Schweizer, die nach Skandinavien ausgewandert sind, weil ihnen die Gegen besser zusagte. Und Schweden, die in die Schweiz gezogen sind, weil sie nur hier ihr Familienmodell leben können. Ist doch schön, wenn es beides gibt. Und wer von Skandinavien träumt, kann ja hinziehen.

    • Sportpapi sagt:

      Also Emanzipation ist mit (Zwang zu) Aufgabenteilung gleichzusetzen? Das ist Unsinn!

      • Widerspenstige sagt:

        Ähm, Sportpapi…..Du implizierst automatisch nach Deiner subjektiven Einschätzung, dass damit nur ‚Zwang zu Aufgabenteilung‘ = Skandinavisches Aufgabenteilungsmodell gemeint sei? Wie um Himmels Willen kommst Du nach so vielen gegenteiligen Aussagen hier im MB, unzähligen Artikeln allüberall in den Medien zu so einer abwertenden Ansicht?? Davon gibt es sogar Statistiken, welche jährlich aufzeigen, in welcher Gemühtslage sich die befragte Bevölkerung wiederfindet zB zu gesellschaftlichen Fragen. Wäre es Zwang zur Aufgabenteilung, dann wären wohl Dänen kaum auf Platz 1 als glücklichstes Volk!

      • Widerspenstige sagt:

        Und wieso soll das Unsinn sein, Sportpapi?!

      • Sportpapi sagt:

        Die „Selbstverständlichkeit der Aufteilung“ nenne ich Zwang, im Gegensatz zur in der Schweiz noch vorhandenen Wahlfreiheit. Übrigens genau das, was die mir bekannten Schweden in der Schweiz an ihrem Land bemängeln. Eben: fehlende Optionen. Unsinn deshalb, weil Emanzipation ja gerade Selbstbestimmung, Wahlfreiheit bedeutet, und eben nicht Gängelung. Auch nicht, wenn diese nun von der „guten Seite“ ausgeht.

      • Widerspenstige sagt:

        Genau diese ‚Wahlfreiheit‘ ist ein Trugschluss, Sportpapi, denn diese Wahlfreiheit ist vermehrt Privilegierten vorenthalten. Und diese sind immer mehr in der Minderheit. Der Mittelstand wird ausgepresst wie eine Zitrone, denn von Sozialleistungen wie Prämienverbilligungen können diese noch nicht profitieren um nur ein relevantes Beispiel zu nennen. Du siehst Arbeitsteilung in allen Bereichen als Zwang, was Skandinavier als Selbstverständlichkeit ansehen. DAS ist Ansichtssache und ein gesellschaftsrelevanter Prozess, der sich innerhalb ca. 20-30 Jahren in Skandinavien entwickelt hat.

      • Widerspenstige sagt:

        Natürlich gibt es Vor- und Nachteile auch dort u Auswanderungswillige aus div. Gründen. Das sind MInderheiten u anscheinend überwiegen die Vorteile für die Mehrheit der Bevölkerung. Sonst gäbe es nicht die erwähnten positiven Statistiken! Das ist eine Behauptung, dass Optionen fehlen würden in sämtlichen Branchen.

        Glaubst Du im ernst, das Skandinavier sich so einem Trugschluss hingeben würden u sich von selbst gewählter Emanzipation gängeln liessen? Sie leben selbstbestimmt wo immer möglich, stellen das Kollektiv aber über das Individuum für den allgemeinen Wohlstand. Ist das Gängelung?

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Der Druck auf den Mittelstand in der Schweiz wächst ja durch zunehmend mehr staatliche Abgaben, Umverteilung – z.B. Krankenkasse. Und gerade da sind uns die skandinavischen Länder noch einen (mehrere!) Schritte voraus. Dass wir in der Schweiz deutlich mehr Wahlfreiheiten haben, was die Familienmodelle anbelangt, kannst auch du nicht abstreiten. Dass Anhänger eines bestimmten Modelles dort besser fahren, ist entsprechend klar (auf Kosten der anderen). In der Schweiz ist man aber offensichtlich sehr zufrieden mit dem, wie es heute ist, und möchte es nicht anders.

      • Sportpapi sagt:

        Und natürlich ist es Gängelung, wenn das Kollektiv, die Gesellschaft dem einzelnen vorschreibt, wie er/sie sein Leben zu führen hat. Da haben wir uns in der Schweiz noch etwas mehr Freiheiten bewahrt.

      • Widerspenstige sagt:

        Dann waren wohl die Statistiken über diese glücklichen Skandinavier alle getürkt und sie mussten unter Zwang Auskunft geben den Behörden: ‚Entweder sagen Sie, Sie sind glücklich hier oder Sie werden ins Arbeitslager gesteckt!‘. Auch die letzte Volksabstimmung über den Familienartikel in der Verfassung wurde wohl unter Zwang vom Schweizer Volk angenommen, gell Sportpaps, weil alle so sehr zufrieden sind mit ihrer ‚Wahlfreihiet‘ hier in Helvetien… 😯

      • Widerspenstige sagt:

        Und klar ist das Gängelung in Deinen subjektiven Gedankengängen, wenn bisher unbezahlte Arbeit vom Kollektiv mitfinanziert wird und deshalb dort oben in Skandinavien auch Hausarbeit und Kindererziehung wie Altenpflege Zuhause etc. als vollwertige Arbeit gilt. Deshalb bezahlen sie dort mehr Steuern, weil sie diese Ungerechtigkeit im System ausgebremst haben und deshalb Frauen als gleichWERTige Mitglieder eines Kollektivs betrachten. Aber das ist Gängelung, gell Sportpapi, und Beschneidung von Wahlfreiheit für wen eigentlich? Etwas weiter denken als bis zum eigenen Gartenzaun wäre jetzt gut.

      • gabi sagt:

        Ja. Wär ganz allgemein schon noch gut.

      • The Damned sagt:

        Also ich muss sagen, dass es auch mir davon träumt, soviel Steuern zu bezahlen, dass beide Partner arbeiten müssen, Widerspenstige. Das ist nämlich viel besser, als wenn Paare aus freien Stücken entscheiden können, welches Partnerschaftsmodell sie anstreben wollen. Schweden gehört zu den Ländern innerhalb der EU mit der mit Abstand höchsten Steuerbelastung (Price Waterhouse Coopers, Paying Taxes 2012). Und was den OPEC-Staat anbelangt: Bei den Norwegern schiesst die Kohle förmlich aus dem Erdboden…

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Du musst nicht weiter denken, sondern einfach für einmal klar denken. Wenn wie in Skandinavien von zwei Optionen (das Kontinuum dazwischen lassen wir mal weg) eine wegfällt, dann fällt eben die Wahlfreiheit weg. Das kannst auch du beim besten Willen nicht wegleugnen! Oder wie viele Skandinavierinnen kennst du denn, die ihren Kindern noch selber schauen (dürfen)? Oder gehst du davon aus, dass alle diese Schweizer Mütter und teilweise Väter dies gar nicht möchten, alle gezwungen sind, „die wichtigsten Jahre ihre Kinder selber mitzuerleben“? Ernsthaft jetzt, mal ohne ideologische Brille!

      • Sportpapi sagt:

        Zum zweiten: Wie gross ist denn der Unterschied in dieser „Glücksforschung“? Persönlich mag ich ja gar nicht auf solche Studien eingehen. Aber wetten, ich finde auch solche, in denen die Schweizer an erster Stelle stehen? Nächster Punkt: Der Familienartikel wurde abgelehnt, nicht angenommen. Und hätte man die geplanten Inhalte bezeichnet und mit Zahlen (=Kosten!) aufgezeigt, hätte der Artikel keine 30 Prozent der Stimmenden erhalten.

      • Sportpapi sagt:

        Zum letzten – diese komische Konzept der „Gratis-Arbeit“, die nichts wert ist. Erstens leben die Frauen (oder selten Männer) von etwas, nämlich vom Familienlohn. Zweites leisten sie sehr wertvolle Arbeit. Diese systematisch von Fremden erledigen zu lassen, macht wenig Sinn. Und diese Tätigkeit der Geschlechtsgenossinen immer schlecht reden, ist schlicht Teil oder sogar Auslöser des Problems. Für mich sind alle diese Eltern, die ihre Kinder recht erziehen und dafür viel Zeit und damit Geld investieren, die wahren Stützen unserer Gesellschaft!

      • Sparter sagt:

        @Sportpapi
        „Aber wetten, ich finde auch solche, in denen die Schweizer an erster Stelle stehen?“
        Da musst du nicht lange suchen, das ist die gleiche Statistik 😉
        Rang 1 Dänemark
        Rang 2 Schweiz
        Rang 3 Österreich
        http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/zufriedenheitsstudien-die-welt-wird-immer-gluecklicher-a-563455.html
        Mit anderen Worten: Die Schweizer und Dänen sind gleichauf. (Die Messung ist ja nicht so präzise wie beim Skirennen..)

      • Sportpapi sagt:

        Solche Studien basieren also auf zwei (!) Fragen. toll. „“Die Menschen sind in jenen Gesellschaften am glücklichsten, in denen sie am meisten Freiheiten für die eigene Lebensgestaltung haben.“

      • Widerspenstige sagt:

        Ja eben, nix von Zwang, sondern auch zB Dänemark freie Entscheidung der Lebensumstände. Du vergisst wohl, dass es essentiell ist, wie lange Elternzeiten gewährt werden bis zu 2 Jahren! Da entfällt Fremdbetreuungsstress (Aufwand fürs Pendeln) und wird unter den Eltern aufgeteilt, je nach Arbeitspensum des einen oder anderen. Diese lange Elternzeit wird durch das Kollektiv mitgetragen. Ebenso gibt es günstigen öV, günstige Kitas etc. Diese Vergünstigungen sind in der hohen Steuerbelastung integriert. Das darfst Du doch nicht einfach ausblenden u trägt wesentlich zur Zufriedenheit bei.

      • Widerspenstige sagt:

        Zum Familienartikel: er wurde VOM VOLK mit 54% angenommen, aber scheiterte dann am Ständemehr. Eine besondere Raffinesse des Schweizer Wählsystems (&%!!??). Also war die Mehrheit dafür oder?!

        Zur Gratisarbeit: ich rede doch nichts schlecht, sondern werte diese im Gegenteil auf indem ich dieses Modell aus Skandinavien nenne! Dort wird Arbeit Zuhause wie erwähnt nämlich mit einem komplexen Steuersystem finanziert von der Allgemeinheit (=Kollektiv). Die Eltern erhalten ‚Lohn‘ vom Staat und das ist nur zu ihrem Vorteil in jeder Hinsicht, damit vorallem eine Mutter u Kind unabhängig bleiben!

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Was für ein Demokratieverständnis. Aber, um auf der Schiene zu bleiben: Wie viele Prozent des „VOLCHS“ haben denn da ja gesagt? Noch einmal: Hätten wir nicht über einen unverbindlichen Verfassungsartikel, sondern über konkrete Regelungen abgestimmt, wäre das hochkant verworfen worden. Würden wir über ein „skandinavisches Modell“ abstimmen, sowieso.

      • Sportpapi sagt:

        Zum anderen: du sprichst also vom deutlich längeren Mutter-/Vaterschaftsschutz. Kann ich gelten lassen, wenn ich das auch ebenfalls nicht unter Wahlfreiheit sehen würde (denn arbeiten wird in dieser Zeit ja wohl kaum jemand). Anschliessend verunmöglichen hohe Steuern und staatliche Kinderbetreuund aber ein Familienmodell, das in der Schweiz doch noch von sehr vielen Eltern, vor allem Müttern, bevorzugt wird. Eben, hier fehlt dann die Wahlfreiheit praktisch vollständig.

    • Frank Baum sagt:

      Dabei sprachen die Feministinnen immer davon, jemandem „auf Augenhöhe“ begegnen zu wollen. Hier sieht man nur, dass das nichts als Schall und Rauch war.

      • Widerspenstige sagt:

        ..mache hier weiter…
        SP: Nein, hätten wir nicht u die zahlreichen Diskussionen darüber bestätigen das Gegenteil von Deiner Meinung. Das Skandinavische Modell wurde noch gar nie richtig unter die Lupe genommen u mit dem CH-Modell verglichen. Es wäre an der Zeit, wenn sich familienfreundliche Politiker sich diesem Vergleich mal annehmen würden. Wenn die fixen Ausgaben nämlich niedriger sind als in CH, dann würde sich ein Umdenken mehr als lohnen. Unsere Mieten, Lohnabzüge, öV, KK-Prämien, Kitas etc. sind zu hoch im Gegensatz zu Skandinavischen Ländern. Es täuscht wegen hohen Steuern, MwSt.!!

      • Widerspenstige sagt:

        Das ist wohl ein Witz was Du da schreibst wegen der Wahlfreiheit, wenn ca. 70% aller Mütter in der CH einer Arbeit ausser Haus nachgehen! Wir sind bereits in der Phase der unfreien Wahl, damit eine Familie überhaupt noch über die Runden kommt. Also wäre eine verlängerte Elternzeit von mind. 1 Jahr, welche flexibel bezogen werden könnte abwechslungsweise von den Eltern u in Absprache mit dem jeweiligen Arbeitgeber, mehr als eine Entlastung für alle Betroffenen. Hast Du Mütter gefragt welche alleinerziehend sind oder in einer Beziehung leben? Wollen skandinav. Eltern kein klass. Fam.modell?!

  • Schorsch sagt:

    Emanzipation? Was ist das für eine Konfession? Auch eine verlogene, unrealistische Religion? Was ist eine normale Beziehung zwischen Männlein und Weiblein? Mensch ist Mensch und wird nicht wirklich wahrgenommen.

  • Jürg sagt:

    Quoten sind diskriminierend, immer und überall. Wenn mir bei gleicher Qualifikation jemand nur wegen des Geschlechts vorgezogen wird, werde ich diskriminiert. Das ist einfach so und kann durch keine ideologische Schönfärberei wegdiskutiert werden. Der Umstand, dass es früher umgekehrt war interessiert mich nicht. Früher war ich nicht dabei, ich trage keinerlei Verantwortung für das Unrecht, das Frauen erleiden mussten. Sippen-, resp. Geschlechterhaftung und historische Schuld sind genau so wenig haltbar, wie es die Diskriminierung der Frauen war. Wollen Frauen jetzt Täter sein?

    • Kathy sagt:

      Zum Teil geht es aber ohne Quoten nicht. Ich arbeite in einem Betrieb, da hast du als Frau keine Chancen Karriere zu machen. Egal wie hoch qualifiziert du bist, wo du schon gearbeitet hast, welchen Leistungsnachweis du bringst. Mir persönlich ist das egal, ich strebe keine Karriere an sondern verdiene Geld um zu Leben. Fair finde ich es aber nicht und würde überall dort, wo solche Strukturen herrschen (die „Jungs“ waren in der gleichen Verbindung, gehen zusammen ins Puff usw, schieben sich gegenseitig die guten Jobs zu), eine Frauenquote begrüssen.

      • Carolina sagt:

        Kathy, ich verstehe Sie, meine aber, dass Jürg nur darauf hinweisen wollte, dass Unrecht nicht durch weiteres Unrecht begegnet werden darf. Ein junger Mann, der in einem Pflegeheim mit und unter lauter Frauen arbeitet, wird sich u.U. auch eine Quote wünschen. Nur bewerben sich z.B. kaum noch männliche Grundschullehrer, will heissen, vielleicht liegt ein Lösungsansatz eher darin, dass wir im Kleinen und im persönlichen Umfeld anfangen, wirkliches Unrecht auch anzugehen und/oder eben pragmatisch wie Sie bewerten, ob es für Sie stimmt oder nicht und je nachdem die Konsequenzen ziehen.

      • Frank Baum sagt:

        Und so werden von den Feministinnen immer die Verschwörungstheorien bemüht: die Männer waren zusammen in der Verbindung ( als ob das heute noch etwas zählt) oder sie gehen zusammen ins Bordell ( das wäre wohl der Karrierekiller schlecht hin).

      • Ali Ferkous sagt:

        Versuchen Sie’s bei der Stadt Zürich, die hat schon seit mehreren Jahren ein Top-Down-Gender-Controlling aufgebaut (Chefposten vorzugsweise für Frauen, auch wo die Arbeitenden mehrheitlich Männer sind …), welches noch letzthin durch den Gemeinderat-Beschluss zementiert wurde.

        Oder wie wär’s mit einem Frauenbetrieb – bloss die können bei den Löhnen meist nicht mit der Realwirtschaft mithalten – vielleicht können Sie uns dazu eine plausible Erklärung liefern, Kathy?

  • Chübelmann sagt:

    die ganze Geschichte der Frauenforder- und -förderungen, und wie sie enden wird, können wir schon in der Grimmschen Sammlung unter dem Titel „Von dem Fischer un syner Fru“ nachlesen

    • Ali Ferkous sagt:

      Die Gebrüder Grimm waren ja auch sowas wie „Sozialwissenschafter“ – jetzt braucht ich bloss noch die Übersetzung von Platt ins Hochdeutsche …

  • A.A. sagt:

    Wir können noch lange versuchen, das System anzupassen. Das nützt alles wenig, wenn wir uns nicht im Innern ändern. Viele Frauen und Männer begrüssen zwar die Massnahmen zur Gleichberechtigung der Geschlechter. Doch innerlich (unbewusst?) leben unzählige noch mit einer Einstellung von 1890. Männer weinen nicht, Frauen müssen beschützt werden, Mann muss für die Frau (nicht nur finanziell) sorgen können – nicht umgekehrt, Frau muss kochen und putzen können, und und und. Ums auf den Punkt zu bringen: Ein 8-gängiges Gourmet-Menu ist wertlos, wenn man eigentlich nur Lust auf Schnipo hätte.

  • Martin Fischer sagt:

    Ihr tut mir sowas von Leid, Jungs, … ihr Jammerlappen!

  • Chris sagt:

    Ich finde das Bild alleine schon eine Frechheit. All diese Journalisten und Soziologen mit ihrem dummen Geschwätz und noch dümmeren Studien, die komischerweise nie das bestätigen, was man im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis beobachtet. Fakt ist, im Laufe der Emanzipation konnten sich die Männer genauso befreien wie die Frauen. Das hat nichts mit Verunsicherung und Frustration zu tun. Wir geniessen unsere Freiheit und haben festgestellt, das die Heirat in der heutigen Zeit ein zu grosses finanzielles Risiko darstellt. End of story.

    • marie sagt:

      bin mit ihnen grösstenteils einig und mache ähnliche beobachtungen. ich sehe in der verweigerung eine eigene familie zu gründen die problematik eher darin, dass im zeitalter der selbstverwirklichung zunehmend das individualistische eine grössere rolle spielt. sei es bei männern, sei es bei frauen. und es an und für sich mit dem mann-frau-ding eher weniger zu tun hat, sondern mit sozioökonomischen strukturen, die grundsätzlich familienunfreundlich sind.

      • Sportpapi sagt:

        Die „sozioökonomischen Strukturen“ waren doch noch nie so familienfreundlich wie heute. Nur sind die Erwartungen halt noch viel mehr angestiegen. Und letztlich hat es doch nichts mit mann-frau-ding zu tun, was da diskutiert wird. Sondern mit tatsächlich vorhandenen Risiken, die nicht einfach ausgeblendet werden können.

      • Frank Baum sagt:

        Die sozioökonomimischen Dinge, die familienunfreundlich sind, sind schnell gefunden: Eherecht.

    • The Damned sagt:

      Das sehe ich genau so, Chris: Männer, die nicht mehr heiraten wollen und Kinder haben, sind weder verunsichert, noch gehören sie zu den Verlierern. Die Emanzipation hat die Männer diesbezüglich nämlich genauso befreit, wie die Frauen. Männer, für die eine Familie keine sinnvolle Lebensoption mehr darstellt, haben lediglich erkannt, dass sie über die Familie zu Verlierern gemacht werden können- und zwar von Gesetzes wegen. Das ist eine absolut rationale und richtige Erkenntnis und stellt eine geradezu logische Reaktion auf die gegenwärtigen, gesellschaftlichen Zustände dar!

    • Carolina sagt:

      Stimme Ihnen auch fast völlig zu, aber eines sehe ich noch ein wenig anders: Das ständige Repetieren der angeblichen Opfer und Verlierer und Gewinner der Emanzipation führt u.a. dazu, dass manche, die in ihrem Leben an irgendetwas scheitern, nicht wie Erwachsene weitermachen und aus der Erfahrung lernen, sondern es sich in gern in einer Verlierer-Opfer-Haltung bequem machen. Dazu hier eine Studie und da eine weitere Wiederholung von angeblichen Fakten – und, schwupps, haben wir angebliche gesellschaftliche Relevanz. Dabei geht dann komplett die Einsicht verloren, dass die überwiegende

      • Carolina sagt:

        /2 Mehrheit der Menschen sich arrangiert, mit geänderten oder gescheiterten Zielen leben lernt, weiterleben und Konsequenzen ziehen, meistens partnerschaftlich gemeinsam ihre Leben gestalten. Diejenigen, die sich Beziehungen verweigern, hat es immer schon gegeben – nur heute wird mit Umfragen, Statistiken etc gearbeitet, die uns vorgaukeln, dass sie etwas mit der Realität zu tun haben (wenn mich jemand mit 20 gefragt hätte, ob ich jemals heiraten bzw. Kinder haben will, hätte ich zu beidem nein gesagt. Ein paar Jahre später sah das alles ganz anderes aus).

      • xyxyxy sagt:

        stimme Carolina zu
        stimme auch maries STatement zu – allerdings nur dem ersten Teil: die Verweigerung ist Ausdruck einer Geisteshaltung der maximalen Selbstverwirklichung – ökonomisch geht es Familien wohl so gut wie noch nie – aber das ist eben nicht mehr gut genug. Man will absolute Unabhängigkeit und sich ja nicht festlegen … oder eines Tages nicht mehr die ABSOLUTE Entscheidungsfreiheit besitzen …
        Aber man stellt sich lieber als Opfer dar, anstatt dieser Realität ins Auge zu blicken.

      • U. Knecht sagt:

        +1

      • Roshan sagt:

        Sie meinen also, dass die Backlash Studien, die ‚Den Mann‘ als Opfer darstellen, gesellschaftlich nicht relevant seien? Das mag stimmen. umgekehrt bedeutet es auch, dass diejenigen Studien, die das Gegenteil behaupten, auch nicht relevant sind. Konsequenterweise bedeutet das auch, dass ‚Geschlechterfront‘ nicht mehr als eine mediale Kulisse ist.

      • Sportpapi sagt:

        @Roshan: Das war jetzt wirklich klug. Ich denke ja, diese jammendern Männer haben Argumentationsweise und Sprache der jammernden Frauen übernommen. Insofern kommt es jetzt zurück, macht die Sache aber nicht besser.

      • Roshan sagt:

        Soweit es sich um Gespräche vor einer Kulisse handelt, sicher, SP. Hat mit dem realen Leben nur insofern etwas zu tun, dass viele Leute sich über Etiketten aufhalten. Aber wie gesagt, es handelt sich nur um eine Bühne hinter deren Kulisse gesteuert wird, ohne dass es den Anschein macht, die Akteure auf der Bühne hätten die leiseste Ahnung darüber, dass sie ferngesteuert werden. Stattdessen springen sie auf Signal Wörter in einer Art, die sehr voraussehbar ist, an.

      • Albert Baer sagt:

        @Roshan

        „dass ‚Geschlechterfront‘ nicht mehr als eine mediale Kulisse ist.“

        Zu meinen, dass wir nach lediglich 42 Jahren (Einführung Frauenstimmrecht) in einer geschlechterneutralen, egalitären Welt angekommen sind, die die zuvor während Jahrtausenden gebildeten Geschlechtsstrukturen neutralisiert hat, ist doch recht naiv.

      • gabi sagt:

        Die Geschlechterfront ist tatsächlich nicht viel mehr als eine mediale Kulisse.

        Das ist mittlerweile wirklich so.

      • Carolina sagt:

        R, ich meinte, dass die ‚Backlash‘ Studien, ebenso wie die originalen, ihre Relevanz fast ausschliesslich aus medialer Endloswiederholung ziehen. Ich halte vieles von der sogenannten Genderproblematik für eine (ich nenne es mal so) Pathologisierung des Alltags. Aus ständiger Wiederholung, von der man früher sagte, sie mache Dinge auch nicht wahrer, ziehen Menschen heute eine Art Auffordung zu noch mehr Perfektionismus, noch mehr Stress. Und dabei gerät mehr und mehr in den Hintergrund, dass es viele, viele andere Probleme gibt und dass es uns, relativ gesehen, unglaublich gut geht, wir sehr

      • Carolina sagt:

        /2 viel selbstbestimmter leben dürfen als viele andere, unsere persönlichen Freiheiten verglichen mit denen früherer Generationen, ungleich höher sind und zu allem noch eine wirtschaftliche Absicherung kommt, die uns, statt uns dankbar zu machen, mit riesigen Verlustängsten behaftet. Die Einsicht, dass Leben Risiko ist, keine 1:1-Umsetzung von einmal gesetzten Zielen und dass wir unsere Leben immer noch selber verantworten müssen, geht da vielleicht verloren.

      • Frank Baum sagt:

        Das ist ja eine witzige Argumentation: „es geht uns so gut, wie noch nie“ und „wir haben die grössten Freiheiten seit eh und je“ also sind all die Studien nur dummes Geschwätz, um ein Scheinproblem aufzubauschen. Natürlich geht es uns heute so gut wie noch nie. Unsere individuellen Freiheiten sind unerreicht. Das war vor 40 Jahren aber auch schon so. Trotzdem haben damals wie heute Ungerechtigkeiten bestanden und die wurden angesprochen – genauso wie sie heute angesprochen werden. Als erstes muss heute die Feministische Zensur gebrochen werden, die für Frauen das Opferabo reklamiert.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Selbstverwirklichung? Ist das alles, was Ihnen dazu einfällt? Mir machen ja eher die Geschichten von Männern Angst, deren Frauen sich – trotz „Arbeitsteilung“ vor der Trennung – das alleinige Sorgerecht erkämpft haben, und die dann den Vätern den Kontakt zu den Kindern erschweren bis sogar verunmöglichen. DAS, und nur das macht mir Sorgen. Und dass offenbar keine Instanz in der Schweiz gewillt ist, hier einzugreifen. Es sind Fälle, auch wenn sie vielleicht selten sind, in denen ein „sei ein Mann“ einfach zynisch wirkt!

      • Roshan sagt:

        „fast ausschliesslich aus medialer Endloswiederholung ziehen. Ich halte vieles von der sogenannten Genderproblematik für eine (ich nenne es mal so) Pathologisierung des Alltags.“ ist ja, was ich um 16 Uhr 21 darlegte, mit dem Unterschied, dass eben anscheinend viele auf diese eigentlich durchschaubaren und nicht Fakten entsprechenden Wiederholungen aufspringen. Die einzige Erklärung, die ich habe ist, dass sie es nicht merken WOLLEN. Zumindest wird der Eindruck erzeugt, dass sich diese Leute stressen lassen wollen.

      • Roshan sagt:

        Ich bin nicht einig mit Ihnen betreffend Freiheiten. Ich denke, da wurde der Zenit überschritten und es gibt einen sehr deutlich lesbaren Trend, diese heute zu minimieren ‚For the greater good‘.

      • Roshan sagt:

        Die Verlust Ängste sind leider, wenn die wirtschaftliche Situation betrachtet wird, sehr berechtigt. So ist die soziale Absicherung immer schwieriger zu finanzieren, wenn sie weiter so finanziert wird, wie bis anhin. umgekehrt erzielen die ganz oben immer riesigere Einkommen an der öffentlichen Gesellschaft vorbei. Arbeit wir zu einem seltenen Gut, das gerecht verteilt werden muss. Ich jedenfalls verstehe die Wut der jüngeren Generation sehr gut. Und diese Wut ist ein globales Phänomen.

      • Roshan sagt:

        Täuschen Sie sich auch nicht, dass es in der Schweiz so weitergehen wird wie bisher und dass jenes Land wie immer als Insel vor diesen Entwicklungen isoliert sei. Im Gegenteil, Caro.

    • Chris sagt:

      Sportpapi: Ich sehe das anders und denke, dass die sozioökonomischen Strukturen nie unfreundlicher waren. Klar, man ist heute flexibler, kann sich mit zwei Salären auch mehr leisten (Krippe etc.), aber gleichzeitig war die wirtschaftliche Unsicherheit nie grösser als heute. Jeder/jede kann von heute auf morgen die Steller verlieren, oder man muss plötzlich den Standort wechseln. Dazu kommt der steigende Erfolgsdruck, der auch auf dem Nachwuchs lastet (zumindest ins Gymi müssen sie kommen), was wiederum mehr Kosten und Stress verursacht, usw. Der Druck auf Familien ist heute gewaltig.

      • Chris sagt:

        Korrektur: die Stelle verlieren

      • Sportpapi sagt:

        @Chris: Ich glaube, ich muss mal meine Eltern (z.B. den Vater mit den 9 Geschwistern) und Grosseltern fragen, was sie dazu meinen. Ich denke, sie werden milde lächeln…

      • xyxyxy sagt:

        „wirtschaftliche Unsicherheit nie grösser als heute“ – das ist der Witz des Tages!!!
        vor knapp 20 Jahren war die Arbeitslosenzahl in CH ca. 70% höher als heute … –
        oder dann die Ölkrise in den 70ern, was war das für eine Unsicherheit
        oder Weltwirtschaftskrise in den 20ern etc. –
        dann die Zeit als Schweizer Eltern ihre eigenen Kinder als Kaminfeger im reichen Norditalien verdingten …

        es ist nicht zu glauben, was für einen extrem verkürzten Blickwinkel die Leute in unserer Top-Informierten Zeit haben

      • Manuela sagt:

        Jahrhunderte lang waren ganze Familien und Dörfer existentiell bedroht, wenn es nur 1 Missernte gab. Regionale Konflikte zwischen Herrschenden stürzten ganze Generationen in Armut, Leibeigenschaft, Krankheit und Tod. Väter starben im Krieg, Mütter im Kindbett, Kinder sowieso. Es ist noch nicht lange her, da gab es keine staatliche Hilfen, übergeordnete Organisationen etc. Armut wurde nicht systematisch bekämpft, Bildung war nicht für jedermann. Noch in den 80igern auf dem Dorf brauchten Mädchen nicht aufs Gymi, weil sie eh Heiraten und Kinder kriegen. Es geht uns heute seeeehr gut. Ernsthaft.

      • xyxyxy sagt:

        SP – es gibt viel Ungerechtigkeit, das ist unbestritten. Aber die gab es schon immer und trotzdem haben die Menschen Familien gegründet. Also sind diese Beispiele eben nur der Oberflächliche Grund, warum sich zahlreiche Männer verweigern. Der Gesellschaftstrend zum Single-Dasein ist ganz klar in der Geisteshaltung wie oben beschrieben zu suchen und nicht ein einigen horrenden Scheidungsurteilen.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Früher haben Menschen Familien gegründet, weil sie mussten. Heute gibt es dazu deutlich mehr Optionen. Ausserdem glaube ich, dass der Trend längst wieder mehr zu traditionellen Werten geht, also zu Familie, Heirat und Kindern.

      • xyxyxy sagt:

        Ja eben SP – heute gibt es mehr Optionen. Es geht um den Zeitgeist und nicht um Gerichtsurteile, sag ich doch.

        Ob der Trend wieder zu konservativen WErten geht bleibt abzuwarten. Vielleicht. Nachdem man frei war, alle anderen Möglichkeiten auszuprobieren, kommt vielleicht die Einsicht, dass es doch gar nicht so schlecht ist, sich an einen Menschen zu binden.
        Als das sozusagen das einzige Programm war, war es logisch dass man dagegen rebellierte.

  • René Hofstetter sagt:

    Die Emanzipation kann nicht mit den Männern umgehen.

    • Widerspenstige sagt:

      Wer oder was bedeutet für Sie Emanzipation denn, René? Wieso kann Emanzipation mit den Männern nicht umgehen? Sind Frauen gemäss Ihrer Aussage davon ausgeschlossen? Und Kinder ebenso?

      • René Hofstetter sagt:

        Der übliche Standpunkt ist der, dass „die Welt sich verändert hat“ und der Mann sich nicht anpassen kann/konnte. Man kann die Fragestellung aber auch umgekehrt angehen: Die Emanzipation hat sich ohne jede Rücksicht auf den Mann, oder vor allem auf dessen Bedürfnisse entwickelt.

        Modern könnte man das vielleicht auch so sehen, dass „der Mann“ bei der Emanzipation kein Mitspracherecht hatte. Er konnte auswählen zwischen Mitspieler sein oder Verhinderer sein, aber nie Mitgestalter. Hätten Frauen nicht auch zu mehr Rechten kommen und trotzdem auf die Männer-Bedürfnisse achten können?

      • Manuela sagt:

        1973 waren ja wohl die meisten Politiker männlich und – so gar kein Zufall – das Stimmvolk auch. Was heißt denn hier, Männer hätten da nichts mutgestaltet. Also objektiv, haben Männer für die gesetzlichen Regelungen zur Gleichberechtigung gesorgt. Böse Männer! Auch im Scheidungsrecht und Arbeitsrecht haben die Männer die Weichen für die Frauen gestellt. Bestimmt nur, weil ihnen zu Hause mit dem Nudelholz gedroht wurde…

  • Martin sagt:

    Streicht doch endlich dies blöde Mama / Papa Blogg: So viel Unsinn der über diesen Blogg verbreitet wird gehört eigentlcih bestraft.

    • Eni sagt:

      Sie müssen diesen Unsinn ja nicht lesen, einfach wegklicken mit der Maus; das ist das Dings, da mit dem Sie den Pfeil bewegen können…..

  • Rima sagt:

    Männer verfangen sich also in vom Patriarchat aufgestellten Normen. Das ist nicht die Schuld der Frauen. Ich kann gut verstehen, wenn Mann nicht 100% arbeitet, allen falls ein Problem damit bekommt. Ging mir auch als Frau so. Die Gesellschaft lässt grüssen! Was in diesem Fall, total vergessen geht, ist, dass bei Teilzeitarbeit auch ein Gewinn zu verzeichnen ist. Der zahlt sich zwar nicht in Zahlen aus sondern in so genannten weichen Faktoren. Macht mann mit der Restzeit etwas Sinnvolles, kommt die „Anerkennung/Wertschätzung“ halt von einer anderen Seite.

    • Frank Baum sagt:

      Rima, Sie haben absolut gar nichts verstanden. War bei einer Feministin auch nicht anders zu erwarten. Vergessen Sie „das Patriarchat“ und erst recht „vom Patriarchat aufgestellte Normen“. Das sind reine Verschwörungstheorien der Feministinnen. Es geht nicht um „Normen“ oder irgendeinen Blödsinn sondern ganz konkret darum, dass Männer gegenüber Frauen vom Gesetzgeber schlecht gestellt werden und dass das eben nicht gerecht ist. Also, vergessen Sie die Verschwörungstheorien und versuchen Sie es noch einmal…

  • Eisenring sagt:

    Ich halte mich an die Secondas. Problem gelöst.

  • Bernhard PIller sagt:

    Und wann führen wir die 20% Quote für Männer bei den mit 100’000 CHF dotierten Kindergärtnerstellen ein?

    • manuel sagt:

      und auf dem bau, kanns kaum erwarten unseren nachwuchsmädels beim fingernagelabbrechen zuzuschauen…

    • Genderbender sagt:

      Zuerst ist noch der Strassenbau und die Müllabfuhr dran. Ich halte es für unerträglich, dass Frauen dort so unterrepräsentiert sind. Dabei wären dort etwas mehr emotionale Intelligenz und Multitaskingfähigkeit dringend vonnöten.

      • alpöhi sagt:

        @ka, So so bei den Malern;
        da braucht es halt nicht so viel Muskelkraft wie bei den Eisenleger.
        Aber vielleicht können die Feministinnen mit Hilfe der Gentechnik endlich diese Ungerechtigkeit der grösseren Muskelmassen der Männer aus der Welt schaffen.

      • Walter Boshalter sagt:

        Nana. Metzgerinnen, Grosstierärztinnen, Jägerinnen und generell landwirtschaftliche Fachfrauen sind zuerst einzuquoten!

      • Robert Mächler sagt:

        So so Alpöhi, schon mal als Maler gearbeitet? Kopfüber streichen etc. klar nicht wie Eisenleger, aber nur weil man etwas schweres schleppt und legt, heisst es nicht, dass es auch härter ist! Aber wohl hauptsache, wieder härter und strenger als für die Frau…

      • ka sagt:

        das ist jetzt zeimlich arrogant und geringschätzig! ich möchte sie mal sehen, wie sie den ganzen Tag Fenster und Türen aushängen, 3-5 Stockwerke runterschleppen und und wieder raufschleppen! Bitte etwas mher Respekt dem Handwerk gegenüber. Egal ob Mann oder Frau, diese Leute leisten harte Arbeit. Und übrigens gibt es auch Eisenleger.

      • ka sagt:

        das ging an Alphöhi

      • ka sagt:

        sorry, meinte natürlich Eisenlegerinnen! habe mich gerade ziemlich aufgeregt und deshalb so viele Fehler geschrieben grrr

      • ka sagt:

        “ alpöhi: und übrigens könnten wir in den Pflegeberufen auch eine Männerquote einführen, damit die Männer den alten Leuten auch die Windeln anziehen müssen und Brei verfüttern. Also hören wir doch auf mit dieser unseligen Einteilung der Berufe in gut und eklig! Jede Arbeit verdient ihren Respekt und soll mit Ehrgeiz und Interesse ausgeführt werden, egal ob von Frau oder Mann. Und dazu bitte geschlechtsneutral entschädigen!!!

    • alien sagt:

      Sorry, wo gibts 100 Tonnen für einen Kindergärtner?

    • alpöhi sagt:

      Liebe(r) ka, nicht aufregen, wollte nur ein bisschen provozieren.
      Es gibt ja auch Kartenaufleger, Urologinnen Löwinnenbändiger usw. und so fort.
      Und wenn die westliche Männerwelt weiter so verweichlicht, dann sind wir bald froh über Eisenlegerinnen.

  • Manuela sagt:

    Ich verstehe die ganze Diskussion nicht. In meiner Familie lässt sich über 5 Generationen nachvollziehen, dass schon immer beide Ehepartner für alles verantwortlich waren und ran mussten. Die Frauen musste da schon seit der Jhd.wende ausser Haus arbeiten und die Männer nach den Kindern schauen. Es war immer eine ganz normale Arbeiterfamilie. Da konnte man sich nicht den Luxus leisten, Rollenbilder auszufüllen. Meine Uroma hatte Krebs, da musste eben der Mann nach den Kindern schauen und war dann Alleinerziehender Vater. Das zieht sich durch jede Generation. Es ist doch ein Klischee,

    • Manuela sagt:

      dass jeder eine feste Rolle hatte. Jedenfalls bin ich so erzogen und hatte solche Vorbilder, dass man Familie und Verantwortung am besten leben kann, wenn jeder immer dort mit anpackt, wo gerade Not am Mann ist. Situationen ändern sich ja auch ständig. Da wird dann immer wieder neu ausgehandelt, wer grad was macht. Und so ist das auch bei mir. Mein Mann würd sich bedanken, wenn ich auf einmal ihm alles finanzielle zuschieben würd. Dann könnte er nämlich nicht den Job machen, der ihm am besten gefällt, sondern müsste einen machen, der am meisten einbringt. Fertig gebügelte Wäsche ist ihm das

      • Manuela sagt:

        nicht wert.
        Wenn jeder in einer Familie immer jede Aufgabe übernehmen kann und sich an den vielfältigen Kleinigkeiten des Alltags freuen kann, ist die Familie auch flexibel genug, jedem so oft es geht die grösst möglichen Freiheiten zuzugestehen. Das ist doch super für alle!
        Allerdings kann sich in diesem flexiblen System keiner leisten sich aus Faulheit zu verweigern. Das stimmt. Auch wenn keiner Bock hat, das Klo zu putzen, einer muss es halt tun. Dafür gibt’s dann Regeln.
        Ich denke eher, beide Geschlechter reagieren sensibel auf offensichtliche Ungerechtigkeiten. Die sind viel schlimmer…

      • Sportpapi sagt:

        Sehr vernünftig, Manuela. Denn eben, auch wenn immer wieder ein anderer Eindruck erweckt wird: „Fertig gebügelte Wäsche ist ihm das nicht wert.“

      • Eni sagt:

        @ Manuela

        Bravo! Von Ihnen könnten sich viele Damen hier und anderswo, die bei Gleichberechtigung nur ihre Vorteile haben wollen, eine dicke Scheibe abschneiden.

        Ich selber wollte dieses Familienmodel ebenfalls leben, scheiterte aber leider kläglich.

      • Manuela sagt:

        Es war und ist schlichtweg Realität in meiner Familie. Auch wenn die Ausbildung der folgenden Generation immer besser wurde. Das dicke Familienkonto gab es halt nie. Also mussten immer alle ran in allen Bereichen.
        Und so lässt sich z.B. auch eine berufliche Neuorientierung eines Partners zur Zeit bewältigen. Dass jemand 40 Jahre in der gleichen Firma arbeitet und aufsteigt, trifft ja auch nur auf einen kleinen Teil der arbeitenden Bevölkerung zu.
        Für Frauen UND Männer gilt darum natürlich: Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Nicht, ob sich doch was besseres findet, sondern aus Respekt.

      • Peter Steiner sagt:

        Das haben Sie schön gesagt, Manuela. Dieses Zusammenzählen, wer am Ende (welchem Ende?) auf seine Kosten kommt, ist nur kleinlich und im Lichte eines (mehrjahrzehntigem) Familienprojektes wirklich egoistisch und – pardon – bünzlig.

      • Carolina sagt:

        Manuela, ich finde Ihre Einstellung pragmatisch und völlig alltagstauglich. Vielleicht wäre die Sache für viele einfacher, wenn man, auch als junger Mensch, seine Einstellungen und Maximalforderungen mal auf Alltagstauglichkeit mental überprüft: gibt es tatsächlich einen Partner/eine Partnerin, die auf lange Sicht all das, was man sich wünscht und als Ziel gesetzt hat, erfüllen kann? Hat ein Partner überhaupt die Verpflichtung dazu, mich glücklich zu machen? Ist das nicht meine eigene Aufgabe? Was würde wohl geschehen, wenn all die Erwartungen durch Krankheit/Fehlschläge/Probleme unerfüllt

      • Carolina sagt:

        /2 blieben? Wie würde ich damit umgehen? Bin ich flexibel genug, den Weg zu ändern, Ziele zu modifizieren? Vielleicht kommt man dann zu der Schlussfolgerung (wie Manuela), dass nicht Wettbewerb bzw Aufrechnen untereinander eine Partnerschaft ausmacht, sondern Flexibilität, Anpackwillen und vor allem Respekt vor dem Weg des anderen. Klingt sehr theoretisch, aber es gibt tatsächlich Menschen, die dahinkommen, dass ihnen jemand, der den Alltag mit ihnen gemeinsam bewältigt, wichtiger sind als solche, die Diskussionen über ihre angeblichen Benachteiligungen im Leben führen wollen.

      • Manuela sagt:

        Nun, mein Partner muss schon grundsätzliche Ziele und Einstellungen mit mir teilen. Und wir müssen beide bereit sein, dafür zu arbeiten und den anderen nicht irgendwo hängen zu lassen. Denn v.a. mit Kindern merkt man, wie schnell Situationen mal kippen können. Von einfachen Fällen bis zu dramatischen ist alles drin. Und man muss ja reagieren können.
        Dabei finde ich muss jeder klar formulieren, was er will und was er kann und dann trifft man sich irgendwo auf dem Weg. Grundsätzlich finde ich alle haben das gleiche Recht und die gleiche Pflicht. ‚Ich will aber‘ ist meiner 2jährigen vorbehalten.

      • Manuela sagt:

        Und noch etwas, wenn ein Partner schnell mal sagt gib schon her, ich mach das besser‘ oder ‚ich will nicht, dass du…‘, dann arbeitet man schon gegeneinander und nicht miteinander. Ich bin froh, dass ich nicht als Alleinerziehende mich mit allem belasten muss, sondern wir die Sachen aufteilen können.
        Bei uns hat jeder auch berufliche Ziele. Beide sind gleich wichtig (nicht nur finanziell). Auch zu Hause sind beide Eltern gleich wichtig. Und wenn man merkt, dass etwas nicht geht, werden beide in ein Überdenken der Situation einbezogen. Wie soll das anders gehen?

      • Manuela sagt:

        Und schliesslich, wenn man den Eindruck hat, man wird benachteiligt – egal wo – dann muss man sich entweder wehren, oder es akzeptieren. Grundsätzlich sind in den letzten Jahrzehnten die rechtlichen Grundlagen für Gleichberechtigung gelegt worden. Ein extrem wichtiger Schritt.
        Das durchzusetzen ist im Privaten und z.T. in der Arbeitswelt Sache eines jeden, der gleichberechtigt behandelt werden möchte. Das gehört zu den Verantwortungen, die man mit dem Erwachsenwerden übernehmen muss. Das kann man nicht abschieben und jemand anderem die Schuld für Scheitern geben. Ja, das ist anstrengend…

      • Sportpapi sagt:

        „Grundsätzlich sind in den letzten Jahrzehnten die rechtlichen Grundlagen für Gleichberechtigung gelegt worden. Ein extrem wichtiger Schritt. Das durchzusetzen ist im Privaten und z.T. in der Arbeitswelt Sache eines jeden, der gleichberechtigt behandelt werden möchte. Das gehört zu den Verantwortungen, die man mit dem Erwachsenwerden übernehmen muss.“ Richtig.

    • Nina sagt:

      Die mit Abstand vernünftigsten Kommentar sind die von Manuela. Wir sehen und leben das genau so. Und mir tun die anderen leid, welche mit grossem Frust Gift speien aufs andere Geschlecht. Oder vor lauter „es könnte ja daneben gehen“ gar nicht erst den grossen Schritt wagen. Klingt beides nicht sehr erfüllend für mich – mein Leben zu teilen, d.h. richtig teilen, mit jemand, das finde ich aber sehr erfüllend.

  • marie sagt:

    was mich ja an und für sich interessieren würde ist einmal mehr die frage, wer genau (herkunft, bildung, hintergrund, alter, grund/gründe usw…) denn sich hauptsächlich gegen eine eigene familie und eigne kinder entscheidet. sei es bei männer, sei es bei frauen.

  • Pascal Sutter sagt:

    Männer und Frauen sollten endlich lernen, ihr Leben selber zu bestimmen, nicht neidisch zu sein und zu ihren Entscheidungen mit allen Konsequenzen zu stehen. Was soll eigentlich dieses dämliche nacheifern von Gesellschaftsnormen? Immer mehr Zeugs zu besitzen? Uns geht es dermassen gut dass der „unterdrückte“ Mann und die Frau ein totales Wohlstandsproblem ist das ich überhaupt nicht verstehe, so sehr ich mich auch anstrenge! Der einzige Bereich wo wir Männer wirklich noch etwas Backup brauchen ist die teilweise einseitige Beurteilung bei Scheidungen und die Frauen bei der Lohngleichheit.

  • K.A. Barett sagt:

    Das Gender-Problem wird sich von selbst lösen. Frauen und Männer müssen unaufgeregt an die Sache herangehen. Wenn die Männer nicht mehr heiraten wollen, weil sie die damit verbundenen Risiken scheuen, dürfen sie das. Wenn Frauen sich aus eigener Kraft emanzipieren, trotzdem heiraten, Kinder und Karriere unter einen Hut bringen, dürfen sie das. Die Methode bleibt jedem selbst überlassen. Nicht alle guten Frauen werden „oben“ ankommen. So wenig wie alle guten Männer. Manchmal werden mittelmässige oder sogar schlechte Frauen und Männer „oben“ ankommen Die Existenzangst bleibt lebenslang!

  • martin meyer sagt:

    MIch lässt dieses Männerbashing kalt. Man muss nur schauen, in welchen Jobs solche Männerbasher und -Basherinnen sitzen: Quotenjobs, Staatsangestellte, hochgespühlt durch gute Beziehungen. Sohn oder Tochter von Beruf. Solche, die primär ihre ZIele durch Leistung erreicht haben, sind viel weniger anfällig für solche Umverteilungen unter dem Argument Gender. Unsere Gesellschaft muss schauen, dass sie nicht von einem quantitativ irrrelevanten Grüppchen von Ideologen und Ideologinnen, welches sich übermässig Gehör verschafft, gegeneinander aufgehetzt wird.

  • Freddy sagt:

    „Man muss sich das vergegenwärtigen: Beziehungsverweigerung des einen Geschlechts als Folge der Emanzipation des anderen“
    Da ist die Formulierung doch zu einseitig; es is die Emanzipation des Mannes, welche seine Rolle als nur Geldesel nicht mehr annehmen wil. Wenn ein Mann nicht mehr unbedingt heiraten will , zeugt dies nicht von „Verunsicherung“….sonder eher das Gegenteil !

  • Pascal Meier sagt:

    Mal kurz in die Zukunft geschaut. Es sind in den nächsten 2 Jahren 100 Positionen auf dieser Stufe aufgrund von Pensionierung – Entlassung was auch immer zu haben.
    Wenn man jetzt eine Frauenquote fordert heisst dies, dass diese 100 Positionen um in etwas das Gleichgewicht zu halten von Frauen besetzt werden müssen oder sagen wir zu 98% von Frauen.
    In Anbetracht der Tatsache, dass es tendenziell noch mehr junge Männer gibt, welche dies anstreben müssen diese sich nun um die verbleibenden 2 sitze streiten während sich Frauen auf einen viel grösseren Prozentsatz bewerben dürfen.

  • Ricco Morales sagt:

    Mit Verlusten ist zu rechnen – ja klar, überall dort wo Männer bevorteiligt waren müssen sie „Terrain“ verlieren im „Geschlechterkampf“. Die meisten Männer die ich kenne haben kein Problem mit Gleichberechtigung und fairen Lösungen. Ich glaube die beschriebene Verunsicherung (die manchmal schon ein bisschen paranoid anmutet) wird durch die (wenigen?) Frauen ausgelöst, welche mehr auf den eigenen Vorteil als auf Gleichberechtigung aus sind (nach Jack Sparrow: take what you can, give nothing back), im Namen der Emanzipation oder auch nicht.

    • Diana sagt:

      Bezeichnend finde ich obige Anekdote von Daimler. Da will die Firma 20% Frauen in der Geschäftsleitung und die Jungs ticken völlig aus und befürchten, sie würden dann von Frauen „unterdrückt“. Wenn eine 80% Mehrheit eine 20% Minderheit als Bedrohung sieht, dann zeugt das wirklich von einer etwas paranoiden Geisteshaltung. Und es zeigt auch, dass ein gewisses Ungleichgewicht nachwievor in so manchen Männerköpfen als neutrale Basislinie betrachtet wird. Da drängt es sich schon auf, noch eine Weile zu schütteln, bis da alles im Lot ist 😉

      • Sportpapi sagt:

        Wenn ich aber dann einer dieser „Jungs“ wäre, der vorübergehend halt gegen gleich oder sogar minder qualifizierte Frauen keine Chancen mehr hat, weil die Strategie vorsieht, jetzt eine Quote zu erfüllen, dann würde ich mich tatsächlich benachteiligt fühlen. Es ist doch nicht paranoid, wenn ich persönliche Benachteiligungen nicht einfach hinnehmen will, nur weil irgendwie auf übergeordneter Ebene „die Männer“ oder „die Frauen“ nicht im gewünschten Verhältnis repräsentiert sind. Was soll mich das interessieren?

      • Albert Baer sagt:

        @Sportpapi

        Die „Jungs“ könnten aber auch über den eigenen Tellerrand schauen und sich fragen, wieso eine geschlechtliche Untervertretung in Tätigkeitsgebieten, wo keine relevanten Geschlechtsunterschiede bzgl. Fähigkeiten bestehen, herrscht.
        Dem sagt man dann politische Haltung. Und dann könnten die „Jungs“ nochmals über den egenen Tellerrand schauen und sich für mehr (Wahl)Freiheit von Menschen einsetzen.

      • Reto B. sagt:

        Tja, Diana. Wenn ich mir (ich arbeite in der Maschinenindustrie) das so überlege, dann muss ich ihnen leider sagen, dass bei uns keine 20% Frauen arbeiten. Generell nicht. Nun sollen aber die Plätze an der Sonnenseite, auf die hier doch eigentlich alle hinarbeiten, an Frauen vergeben werden? Da verstehe ich einige Kerls, die dann unten Schlange stehen dürfen, während die Damen oben schon am feiern sind. Das war nämlich schon beim Türsteher vorm Club zum K***n. Aber da ist die Emanzipation nicht daran interessiert, das zu ändern, gellen sie nummen.

      • Eni sagt:

        @ Diana

        Wenn Sie schon eine Frauenquote befürworten, dann gehen Sie doch mit gutem Beispiel voran und bewerben Sie sich als Maurerin, Dachdeckerin oder als Mineurin und führen diese Arbeit auch ein paar Jahrzente durch.

        Gleichberechtigung heisst auch Gleichverpflichtung und bevor man diese nicht zu erfüllen gewillt ist, ist es angebracht den Mund nicht so voll zu nehmen.

      • Sportpapi sagt:

        @Baer: Auf politischer Ebene gibt es diese Wahlfreiheit längst. Im Moment läuft doch eher das Umerziehungsprogramm, weil viele Frauen (und Männer) einfach nicht so entscheiden, wie „wir“ es uns von Ihnen wünschten. Als diskriminierte, benachteiligte Einzelperson interessieren mich aber gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge eher weniger.

      • Diana sagt:

        @Eni: Ich persönlich halte wenig von Quoten, aber es amüsiert mich einfach schaurig, immer wieder zu sehen, wie Jungs geradezu panische Angst davor haben, sie könnten mal ein Mädel als Chefin haben. Da sollten Jungs vielleicht doch mal etwas in sich gehen und sich fragen, wo in ihrem Ego der Wurm drin ist, dass sie im „schwachen Geschlecht“ so eine Bedrohung sehen 😉 Ich bin aber der festen Überzeugung, dass eine geschlechtliche Durchmischung eine Geschäftsleitung stärker macht und deshalb freut es mich, wenn „da oben“ etwas neu gemischt wird.

      • Albert Baer sagt:

        @Sportpapi

        „Auf politischer Ebene gibt es diese Wahlfreiheit längst.“

        Nicht mal das stimmt. Es gibt gewisse „Wahlen“ die man nicht wählen kann ohne sich strafbar zu machen und die staatliche Gewalt auf den Plan zu rufen oder es gibt Wahlen, mit denen man sich gravierende Nachteile einhandelt.

        Stellt sich die Frage welche Einschränkungen der Wahlfreiheit gerechtfertigt sind (sein müssen) und welche nicht.

        Übrigens: Menschen wählen und merken Freiheit bzw. deren Bescheidung, nicht die „politische Ebene“.

    • Greatsheep sagt:

      Aber manche wollen nur nehmen und nicht übernehmen (z.B. Verantwortung). Ich finde es zwar toll wenn eine/einer den Scheff rauskehrt, aber er/sie soll ihn dann auch sein; mit allen Konsequenzen. Bei „Sonnenschein“ gerne das Super-Weibchen und den besseren Teil der Menschheit markieren, aber wenn es donnert und kracht sich sofort hinter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkriechen; das geht nicht….

      • Eni sagt:

        @ Diana

        Eben doch: Sie sprechen nur von den begehrten Schoggijobs, die Drecksarbeit überlassen Sie aber gerne den Männern, aber diese möchten auch lieber in der Teppichetage tätig sein, als sich für ein paar Fränkli den Buckel krumm zu schuften. Wenn eine Quote in der Geschäftsleitung, dann parallel zur Quote der Gesamtarbeiter, das wäre gerecht, aber dann wäre die Frauenquote bei 0,0001 %. Was aber Sie hier plädieren ist nichts anderes als die Bevorzugung der Frauen. Typisch Emmanzentum.

        Übrigens: ich bin eine Frau und trotzdem gehen mir Ungerechtigkeiten jedweder Art auf den Geist.

      • mila sagt:

        Eni: sind typische, schlecht bezahlte Jobs wie Pflegerin, Putzfrau, Kassiererin, ungelernte Fabrikarbeiterin etc. für Sie Schoggijobs? Um die würde sich umgekehrt auch kein Mann reissen…

      • Anita Beeler sagt:

        @Eni. Alten Leuten den Hintern abwischen, Gebäude zu reinigen, in der Migros Gestelle aufzufüllen, den ganzen Tag im Verkaufsgeschäft die Füsse plattstehen…… dies ist eine sehr unvollständige Liste von Jobs die zum grössten Teil von Frauen ausgeführt werden und ganz sicher keine gutbezahlten Schoggijobs sind. Von Drecksarbeit überlassen kann also keine Rede sein. Im übrigen gilt; Jobs in der Teppichetage gibt es generell nur für Hochqualifizierte (Tertiär ausgebildete), ganz unabhängig vom Geschlecht.

      • Diana sagt:

        @Eni: Was Sie aus meinen Zeilen herauslesen und interpretieren ist nicht weniger abstrus als Ihre Zahlenkonstrukte. Wie in aller Welt kommen Sie auf 0.0001%? Und wo verlange ich, dass Frauen nur Schoggijobs kriegen und Männer die Drecksarbeit machen? Gehen Sie doch bitte mal in einen Laden und vergleichen die Geschlechterquoten von Kassierer/innen und Filialleiter/innen oder machen Sie dasselbe im Pflegebereich und und und. Ich bin für Gerechtigkeit und Fairness und gerade deshalb bemängle ich, dass ich vielen Branchen ein Ungleichgewicht herrscht.

      • Eni sagt:

        @ mila, anita & Diana

        Nur wird in all diesen von Ihnen erwähnten Jobs nicht nach einer Quote geschrien. Putzen, Pflegen und Regale auffüllen sind sehr anstrengende Arbeiten, aber sie sind ungefährlich im Gegensatz zu Baujobs. Abgesehen davon hat es in Fabriken und in Reinigungsfirmen einen hohen Männeranteil.

  • michael klein sagt:

    männer können dinge, allein schon weil sie männer sind, muss ihnen keiner erst beibringen. so wie autofahren, immer den weg kennen und krieg machen. frauen dagegen müssen sich in allen diesen von männer besetzten positionen erst beweisen. werden sie dann noch den männern vor die nase gesetzt, entsteht ein erheblicher verlust an reputation und männlichen eingenwert gefühl. wobei es doch eigentlich nur darum gehen sollte, einen posten mit dem oder der besten zu besetzen. nur ist es für einen mann einfacher, mit einem chef zu reden als mit einer cheffin, das ist wohl eines der hauptprpbleme.

    • Anita Beeler sagt:

      Das ist aber doch jetzt wirklich eine Ansammlung von Stereotypen. Sarkasmus? Ich denke Sie sollten mal einen Fahrlehrer fragen ob den Männern wirklich nicht das Autofahren begebracht werden muss. Und ‚Krieg machen‘ als gute Eigenschaft des Mannes (welche er nicht erst erlernen muss) aufzuzählen ist wohl eher eine Beleidigung der Männer. 😉

  • mila sagt:

    Um ehrlich zu sein: wenn man(n) mit der beschriebenen Verweigerungshaltung ein gutes Leben führt, dann ist das doch völlig ok. Wenn es hingegen kein gutes, sondern ein frustriertes Leben ist, dann würde (zumindest) ich meine Haltung überdenken – man(n) schneidet sich sonst ins eigene Fleisch.

    In meinen Augen hat (blosser) Trotz immer etwas mit emotionaler, ja kindlicher Unreife und fehlender persönlicher Verantwortungsbereitschaft zu tun: es ist in der Tat höchst bequem, individuelles Unvermögen auf den ominösen Geschlechterkrieg zu schieben (von männlicher wie von weiblicher Seite).

    • mila sagt:

      Und mit so jemandem ein Kind zeugen (wollen) – danke, aber nein danke. So dürften mittlerweile auch viele Frauen denken.

      Persönlich denke ich, dass vernünftige, verantwortungsbewusste Menschen (nach wie vor) in der Lage sind, tragfähige partnerschaftliche Lösungen zu finden – im Zweifelsfall auch bei einer Scheidung. Wer das nicht kann, sollte womöglich tatsächlich besser auf Partnerschaft und insbesondere Kinder verzichten.

      • Brunhild Steiner sagt:

        🙂

      • Brunhild Steiner sagt:

        das geht an mila, 8.30h

      • Sportpapi sagt:

        @mila: Sie haben den Kern erfasst. Nur: was machen wir denn nun, wenn sich die Realität nicht so verhält, wie wir sie uns erträumen? Sind den das alle nicht „vernünftige, verantwortungsbewusste“ Menschen, die da in Schwierigkeiten stecken, weil vielleicht halt doch im Zweifelsfalls Gefühle und Emotionen überwiegen? Haben Sie eigentlich nie Angst, dass auch Sie selber einmal auf die Nase fliegen könnten, weil sie sich in sich selbst, oder ihrem Partner getäuscht haben? Oder etwas vorfällt, dass Sie ihre ganzen Vorsätze schlicht vergessen lässt?

      • K.A. Barett sagt:

        @Sportpapi: Das ist auch wahr! Der heutige Mensch glaubt, das Leben „planen“ zu können. Fehlanzeige! Das Leben ist kein Kaffeeautomat. Dort kann man per Tastendruck genau wählen, wie der Kaffe im Becher beschaffen sein soll und dann einfach die Endtaste drücken, fertig! Wenn man dann den Becher leertrinkt, bleibt die Enttäuschumng meistens aus, oder sie ist marginal, irrelevant. Das Leben ist schwieriger zu managen.

      • turi meyer sagt:

        @barett, man kann durchaus planen und ziele haben. natürlich entzieht das leben sich in vielen aspekten (gesundheit etc) unserer kontrolle. aber ansonsten ist man selbstbestimmt. ich habe meinen beruf mit viel freude und enthusiasmus vom arbeiterkind über umwege bis zu eigener firma (arbeitsplatzschaffer…) in noch jungen jahren gebracht, nicht ohne entbehrungen natürlich. was mich nun am meisten nervt, ist die idee vieler (mit verlaub, aber:) fauler menschen, die einfach zuviel wollen ohne was dafür leisten zu müssen. und diese feministinnen, quotenforderer etc gehören meist dazu.

      • gabi sagt:

        Und das nicht einmal Kaffeeautomaten zuverlässigen Orientierungsgrösse im Leben darstellen, sollte uns spätestens nach der zweiten „Kotan ermittelt“-Staffel allen klar geworden sein!

      • mila sagt:

        @SP: Ich fliege immer wieder mal auf die Nase, täusche mich (vor allem in mir selbst), regiere übertrieben emotional, werde von Ereignissen überwältigt – kurzum: ich bin ein Mensch (entsprechend ist mir nichts menschliches fremd). Nur schiebe ich die Verantwortung dafür nicht pauschal auf meine Lebensumstände, meinen Partner, meine Eltern, strukturelle Zwänge oder wen oder was auch immer: sondern auf mein Unvermögen, angemessen auf Herausforderungen zu reagieren – letztlich hat man nur auf das eigene (Re-)Agieren direkten Einfluss.

        Beantwortet das Ihre Frage? 😉

      • xyxyxy sagt:

        SP – sie vermischen etwas – die Verweigerungshaltung, welche mila treffend beschreibt, bezieht sich ja nicht auf persönliche Unsicherheit und die Unwägbarkeiten des Lebens, sondern auf unsere (angeblich) männerbenachteiligende Gesellschaft wegen der Emanzipation.
        Würden die Verweigerer sagen: ich verweigere weil ich zu wenig Vertrauen in das Leben/mich selbst etc. aufbringe, dann wäre das ok. Wenn sie aber die Gesellschaft für ihr Handeln verantwortlich machen …. tja gähn, ist bei Männer und Frauen gleich langweilig.

      • Sportpapi sagt:

        xyxyxy: Wenn ein Mann heute sagt, er verweigere Heirat und Vaterschaft, weil er angesichts der aktuellen Rechtssprechung in der Schweiz Angst hat, sollte die Beziehung scheitern und sich die Partnerin als doch nicht ganz so „vernünftig und verantwortungsbewusst“ erweisen wie gedacht, ist das doch durchaus rational. Zum Glück handeln die meisten Männer aber nicht so vernünftig.
        Und, dies auch @mila: Wer dann als Verlierer dasteht, ist eben schon nicht immer einfach „selber schuld“, weil hat halt falsch gewählt. Menschen ändern sich, und sie sind nicht immer vernünftig.

      • mila sagt:

        Hier könnte man sich durchaus fragen, was unter dem Begriff ‚rational‘ verstanden werden soll. Für mich ist vernünftiges Handeln Handeln im EInklang mit der eigenen Werthaltung. Wenn die Angst vor einem Scheitern der Beziehung grösser ist als das Bedürfnis, eine Familie zu gründen (im Vertrauen in sich und den Partner): dann ist das sicher aus Einzelperspektive vernünftig. Aber dann sollte man sich zumindest eingestehen, dass diese Angst zum überwiegenden Teil persönlich begründet ist und man nicht der ‚Gesellschaft‘ oder den ‚Feministinnen‘ den schwarzen Peter dafür zuschieben sollte.

      • mila sagt:

        …soviel Eigenverantwortung dürfte schon sein, würden Sie nicht auch meinen, SP?

        Am Ende sind für mich derartige pauschalen Schuldzuweisungen wenig mehr als Ausreden für individuelles Scheitern – aber das ist lediglich meine persönliche Meinung.

      • xyxyxy sagt:

        SP – nach ihrer Definition wäre es vernünftig gar nie aus dem Haus zu gehen, weil man überfahren werden könnte …
        solche Leute sind doch wirklich zum gähnen. Das sind doch alles nur Ausreden – wer Familie und Kinder MÖCHTE, der wird das auch anstreben. Wer die Gesellschaft für seine Verweigerung vorschiebt, ist nur zu feige zu seiner persönlichen Versagensangst zu stehen (Mann wie Frau).
        Die rationalen Unwägbarkeiten kann man ja umgehen. Z.B. nicht mir einer Hausfrau Familie gründen, nur mit einer die selbst beinahe gleich viel Einkommen in die Ehe bringt… also wirklich: be a man!

      • Sportpapi sagt:

        „Am Ende sind für mich derartige pauschalen Schuldzuweisungen wenig mehr als Ausreden für individuelles Scheitern.“ Worum geht es da? Männer entscheiden, eigenverantwortlich. Indem sie die Sachen abwägen. Insofern müsste man hier ja gar nicht weiter diskutieren. Wo findet ein Scheitern statt? Eigentlich sogar: Weshalb ist hier von einem Verweigern die Rede? Wenn nicht deshalb, weil hier klare Erwartungen an die Männer vorhanden sind? Ich sehe abgesehen davon diesen „Trend“ auch nicht.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Es ist ja lustig. Hier ist immer davon die Rede, dass gesellschaftliche Missstände die Frauen daran hindern, ihre Träume zu verwirklichen (z.B. ausser Haus arbeiten zu gehen, Karriere anzustreben). Auf der anderen Seite heisst es dann „selber schuld“, „Jammerlappen“ oder „be a man“, wenn Männer auf Risiken hinweisen, die sich durchaus nicht immer kontrollieren können. Seltsam!

    • Widerspenstige sagt:

      mila, genau so sehe ich es auch: ‚Aber dann sollte man sich zumindest eingestehen, dass diese Angst zum überwiegenden Teil persönlich begründet ist und man nicht der ‘Gesellschaft’ oder den ‘Feministinnen’ den schwarzen Peter dafür zuschieben sollte…‘. Ich finde diesen Satz elementar und sollte fett geschrieben sein. Persönliche Unsicherheiten darf man sich eingestehen u sollte aber dazu stehen können. Vielleicht liegt hier die Wurzel allen Übels, wenn nur schon das Wort ‚Feminismus‘ irgendwo fällt.

      Was wäre wenn dieser ‚ominöse Feminismus‘ oder ‚Emanzipation‘ gar nie stattgefunden hätte?

      • xyxyxy sagt:

        SP ich werde ja wieder mal ohne jeden Grund (danke liebe Red) gesperrt … trotzdem versuche ich zu antworten.

        Ja genau, deshalb schrieb ich ja, „ob Mann oder Frau… wie langweilig“.
        Sie sind aber fast noch lustiger, weil sie das bei den Frauen durchschauen, bei den Männern dann aber wieder gerechtfertigt finden. Anstatt dieses Jammerspiel, dass man anderen vorwirft selst zu betreiben, wäre es doch besser auf genannte Argumente einzugehen.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Ich glaube eigentlich, hier immer – nach meinen Möglichkeiten – auf die genannten Argumente einzugehen. Worauf spielen Sie an? Zum anderen: Nicht jedes Aufzeigen eines Missstandes ist ein Jammern, da sollte man schon ein bisschen differenzieren. Und objektiv bleiben.

      • xyxyxy sagt:

        Ja sie glauben … warum gingen sie denn nicht auf mein „ob Mann oder Frau“ ein?
        Es geht doch um diese Geisteshaltung des „absolutes Maximum, ja kein Verzicht, ja nicht meine volle Kontrolle abgeben, ja nicht auf ein Wagnis einlassen, bei dem ich untergehen könnte“
        diese Haltung sieht man überall, fängt bei Kleinigkeiten an – man sagt nirgendwo mehr fix zu, will sich nicht festlegen, immer mehr Frauen und Männer leben in Singlehaushalten – auch Frauen. Das ist Zeitgeist. Aber man sucht dafür einen Heldenhaften-Märtyrer-Grund.

      • Sportpapi sagt:

        @xyxyxy: Ich glaube, hier sind Sie der Schwarzmaler. Der Trend geht doch keineswegs zum Ideal des Single-Haushaltes. Sondern zur Erfüllung in Ehe, Familie und Kindern. Nur scheitert dies halt immer wieder an überzogenen Vorstellungen (und da kommen durchaus ihre Argumente zum Tragen). Von heldenhaft und martyrer spricht gleich gar niemand. Nur davon, das Risiko heutzutage nicht mehr eingehen zu wollen. Und dass dieses für Männer und Frauen nicht gleich ist, dass müssen wir nun nicht mehr diskutieren – Frauen laufen Gefahr, mit Kindern allein dazustehen, Männer plötzlich ohne…

      • xyxyxy sagt:

        ok – wir haben einen kleinen gemeinsamen Nenner – viele Ehen scheitern an überzogenen Vorstellungen des Einzelnen und genauso gehen viele „Rationalisten“ gar keine Familiengründungen mehr ein, weil sie wissen, dass das mit den überzogenen Vorstellungen nicht gut funktionieren kann. – Der Trend zum Single-Dasein ist unbestritten. Es gab noch nie so viel wie heute. Tendenz zunehmend.
        Dass bei Scheidungen neue Richtlinien braucht, ist auch unbestritten.
        Aber eben – das wahre Grund sind die überzogenen Vorstellungen (um es mit ihren Worten auszudrücken)

      • Sportpapi sagt:

        Insofern sollte man ja nicht Porn os verbieten, sondern diese romantischen Komödien und Herzschmerzblättchen. Die richten viel mehr Schaden an 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Und wegen der Single-Haushalte muss ich mal noch recherchieren. Ich glaube diesen Trend für die letzten Jahre nicht. Beziehungsweise der Anstieg geht wohl auf verlängerte Lebenserwartung und Scheidungen zurück, nicht auf unwillige Jugendliche und junge Menschen. Aber ich kann mich ja täuschen.

  • tommaso sagt:

    Angesichts von Problemen wie Klimawandel, demographische Zeitbombe und Massenarbeitslosigkeit in weiten Teilen der Welt ist die Gender-Frage doch eher ein Nebenschauplatz, oder täusche ich mich da…?

    • neni sagt:

      genau…….es wird immer wieder an der gleichen wurst gekaut………….

    • manuel sagt:

      sie täuschen sich. es ist einer der fragen mit denen wir so als nebenschauplatz beschäftigt werden sollen. man stelle sich vor, die menschen würden sich einmal eine ganze woche mit dem abhörskandal beschäftigen und ihre konsequenzen ziehen…

  • Sportpapi sagt:

    Es ist doch nicht so, dass das „Projekt der Geschlechter-Gleichberechtigung“ wirklich umstritten ist, noch dass sich Männer deswegen als Emanzipationsverlierer betrachten. Wenn ich das richtig sehe, sind einfach viele der Meinung, dass im Wesentlichen längst Gleichberechtigung erreicht ist, dass weitere Frauenförderung übers Ziel hinausschiesst und tatsächlich zur Benachteiligung von Männern führen kann, und vor allem, dass bei weiteren Schritten durchaus auch Probleme von Männern neben denen von Frauen „gleichberechtigt“ mitdiskutiert und gelöst werden sollten.

    • K.A. Barett sagt:

      @Sportpapi: Ich gratuliere Ihnen! Rational gedacht und klar formuliert.

    • Jürg. sagt:

      mann schaue sich mal die Maturitätsquoten nach Geschlecht an..

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        gutes argument. frauen rund 23%, männer 16. heisst ganz einfach, dass die frauen ihre chancen in der berufswelt zu wenig nutzen. die frauenquote in verwaltungsräten beispielsweise beträgt 11%. somit wären 12% besser bedient und geschätzt mit einem praktischen abschluss einer haushaltungs-schule. aus meiner bescheidenen sicht macht „mit-essen“ eh‘ viel mehr spass als mitreden.

      • julia sagt:

        … man schaue sich mal die führungsetage eines jeden beliebigen unternehmens nach geschlecht an…

  • The Damned sagt:

    Die Frage ist nicht (nur), ob sich Männer genug verändern, sondern auch, ob die Frauen das geschafft haben, und wenn ja, welche denn genau: Es bringt auf jeden Fall niemandem etwas, wenn einem die Medien ständig mit einem Lebensideal vor der Nase herum wedeln, dass sich nur besser Verdienende und gut bis sehr gut qualifizierte Paare leisten können. Dass das gleichberechtigte Partnerschaftsmodell just in Akademikerhaushalten ebenso wenig funktioniert, wie in Büezerhaushalten, ist geradezu exemplarisch. Wir sollten uns alle fragen, zu was wir überhaupt imstande sind und zu was nicht.

    • gabi sagt:

      Gut gesagt.

    • martin meyer sagt:

      in Büezerhaushalten sind bald sowieso beide Elternteile am arbeiten. Die ganze Frauenbevorzugungspolitk richtet sich wie Sie korrekt sagen, bloss an ein kleines privilegiertes Klientel. Nicht überraschend, ist etwa die SP als stark feministische Partei längst zu einer Vertretung der Besserverdienenden und der privilegierten Staatsangestellten geworden.

  • Daniel Küttel sagt:

    Sorry, aber Teilzeitarbeit hat aus meiner Sicht nichts mit dem Genderthema zu tun. Ich kenne viele Singles die Teilzeitarbeiten; Frau und Mann. Das eine hat mit dem anderen nicht viel zu tun. Einige Leute die ich kenne, die geben sogar an ihrem freien Tag (oder während ihrer Heimarbeit) das Kind in die Krippe, weil dann hat man auch mal endlich Ruhe. Ich empfinde uns Männer auch nicht als Verlierer im Thema. Es nervt einfach, wenn man als Mann gegen das Spiegelbild der Dummheit und Fehler der letzten 50 Jahre ankämpfen muss. Denn was die Männer da gemacht haben, war nicht löblich.

  • Esther Krebs sagt:

    Dass auch Frauen mit guter Ausbildung in der ehemaligen Rolle der Nur-Hausfrau oder heute Teilzeit-Hausfrau Depressionen bekommen können hat man lange ignoriert.

    • tina sagt:

      genau das war auch mein gedanke

    • Sportpapi sagt:

      Stimmt. Und wenn sie dann sich beruflich mehr engagieren, heisst die Depression dann einfach Burnout, ist aber natürlich ganz etwas anderes…

      • neni sagt:

        frau anita beeler und diva zusammen zeigen hier jetzt deutlich, 1 Hauptproblem, welches wir frauen haben. anstatt produktive kritik aneinander auszuüben, wird gegiftelt, und nicht miteinander sondern nebeneinander geschossen…….
        schade, ihr beide sind doch erwachsene frauen, wo fehlts dann?????

    • diva sagt:

      nicht die männer diskriminieren die frauen, die frauen diskriminieren sich selbst. ich kenne frauen die ihr leben lang «nur» hausfrau und mutter waren, die aber mehr sozialkompetenz, allgemeinbildung und intelligenz aufweisen, als viele dieser «karreire-weiber», die meinen, mann spielen zu müssen. ich kann die männer verstehen, dass sie genug haben. denn sie sollen nicht nur windeln wechseln, sonder nachwievor den hohen lebenstand ranklotzen, den «madam» sich wünscht – auch wenn sie sich des erzeugers ihrer kinder, die sie an krippe und hort delegiert, – längst wieder entledigt hat.

      • Anita Beeler sagt:

        @Diva. Indem Sie hier arbeitende Frauen als ‚Karriere-Weiber, die meinen, Mann spielen zu müssen‘ bezeichnen sind Sie eben genau einer dieser Frauen die andere Frauen diskriminiert. Es sei denn, Sie sind ein Mann. Worauf auch der letzte Satz ihres Beitrages hinweist. Zum Glück kenne ich genügend Frauen welche ausschliesslich die Kinder ihres angetrauten Mannes austrugen. Was für ein Weltbild!

      • Widerspenstige sagt:

        Anita Beeler, ich teile Ihre Meinung und regelmässig Bloggende hier sind wohl zum selben Schluss gekommen: diva könnte ein Mann sein. Das wäre nicht unüblich hier im MB…

      • Sportpapi sagt:

        @WS: Das war tatsächlich mal eine, die zugab, auch hin und wieder als Mann hier ihr Unwesen zu treiben. Anders herum habe ich das nie mitbekommen. Du schon? Oder ist das einfach eine leere Behauptung?

      • Gabi sagt:

        Widerspenstige:

        Sie sind doch jeweils so bemüht darauf hinzuweisen. Grad auch für „Bloger, die später erst dazu kommen“.

        Meinen Sie nicht, Leser sollten unbedingt darüber aufgeklärt werden, dass hinter „Pixel“ im Fall eine Frau steht?!

        Wieso genau das relevant ist, wissen wir zwar immer noch nicht… Aber für Sie scheint es jeweils einen Riesenunterschied zu machen, ob etwas von ner Frau oder von einem Mann geäussert wird.

        Nennt man: Sexismus.
        Übrigens.

      • Roshan sagt:

        hmm SP, da ist dann noch jener Wiener, dessen Name hier als Frau erscheint. Er hat allerdings erst klargestellt, als er gefragt wurde. Zudem: Diva kann sowohl männlich als auch weiblich sein: ‚He is SUCH a diva today‘.

      • Sportpapi sagt:

        Ach ja der Wiener mit dem ZWEIdeutigen Namen. Besser so: http://www.youtube.com/watch?v=S2fl7Lv59UI

      • Peter Schmid sagt:

        @Gaby. Wenn Frauen und Männer über irgendein Thema X diskutieren dann (sollte) es wirklich keinen Einfluss haben, welchem Geschlecht man angehört. Aber sobald sich jemand in einer Diskussion als Angehöriger einer Gruppe ausgibt (hier Frauen) um dann ganz klar die Gegenposition (hier sogar noch mit Frauenverächtlichen Ton) zu vertreten, dann wäre dies eine Wolf im Schafspelz-Situation und halt eben schon relevant.

      • Gabi sagt:

        „… erst klargestellt, als er gefragt wurde.“

        Ah?

        Entscheidend ist ja wohl, dass ich gar nie etwas Anderes behauptet habe.

        Und ich muss hier gewiss keine vorauseilenden Erklärungen abliefern, wieso mein Name mein Name ist.

        Die Einzigen, denen es Mühe macht, dass auch weibliche Gabis existieren, sind doch interssanterweise diejenigen hier, die
        den Aussagen von Frauen ein anderen Gewicht zugestehen wollen als jenen von Männern.

        – Lustigerweise zum Wohle der Gleichberechtigung und gegen Sexismus!

        Wie viele DIESER Frauen hier als bewusste Sockenpüppler aufgeflogen sind, wissen Sie!

  • Res Raschle sagt:

    Das Projekt der Geschlechter-Gleichberechtigung habe nicht zur Benachteiligung des Mannes geführt, meinen Sie. Wie ist es möglich, dass in diesen Fragen noch heute von „dem Mann“ und „der Frau“ gesprochen wird und wie, dass wir immer noch meinen, hier gehe es um Meinungen. Wir wissen zuverlässig (z.B. Interview mit Alison Wolf im Magazin des TA, Nr. 25), dass (u.a.) der erfolgreiche soziale Aufstieg der „Elite-Frauen“, die die Genderdiskussion dominieren, einen grossen Teil der Frauen unterhalb der „Elite“ sozial deklassiert hat. Weshalb sollen Männer nicht auch strukturelle Verlierer sein?

    • Michael Marti sagt:

      Das erwähnte Interview mit Frau Wolf, lieber Herr Raschle, habe ich natürlich gelesen – etwas vom Bestem zu Thema in letzter Zeit. Ja, selbstverständlich gibt es neben der Gender-Kategorie auch noch die soziale Klasse, die über Benachteiligung entscheidet. Und die geht leider immer wieder vergessen. Wenn ich schreibe, das Projekt der Geschlechter-Gleichberechtigung habe nicht zur Benachteiligung des Mannes geführt, dann meine ich den Mittelstandsmann.

      • The Damned sagt:

        Anderer Leute Lebenswirklichkeit zu verkennen (oder gar vollkommen zu ignorieren) ist zu einem veritablen Misstand in praktisch allen gesellschaftspolitischen Belangen geworden- nicht nur in Geschlechterfragen. Dass eine kleine, elitäre und gut gebildete Minderheit aller Frauen den Geschlechterdiskurs dominiert, halte ich für ein ernsthaftes Problem. Tertiär ausgebildet sind i. d. Schweiz etwa 20 Prozent aller Menschen. Mindestens 80 Prozent aller Menschen werden also konsequent ausgeblendet. Die Geschlechterdebatte ist zu einer elitären Veranstaltung verkommen.

      • Res Raschle sagt:

        Verzeihen Sie, lieber Herr Marti, dass ich repliziere. Aber die soziale Klasse/Schicht (etwas Reales) existiert nicht einfach neben der „Gender-Kategorie“ (etwas Begriffliches). Sondern jeder Mensch gehört gleichzeitig einem Geschlecht und einer sozialen „Klasse“ an. Zu meinen, man könne diese beiden Themen unabhängig voneinander diskutieren ist der fatale Irrtum vieler klassenmässig privilegierter und dadurch „klassenblinder“ Feministinnen mit für die gesamte Diskussion und faktische Entwicklung der Beziehung zwischen den Geschlechtern verheerenden Folgen.

      • Res Raschle sagt:

        Der systematische Zusammenhang zwischen Klasse, Geschlecht und Rasse wird seit längerem untersucht von Douglas S. Massey. Dieser hat seine Systematisierung einer grossen Zahl von Forschungen zu diesem Thema in einem gut lesbaren und handlichen Buch mit dem Titel „Categorically Unequal“ zusammengefasst. In diesem Buch formuliert Massey auch eine völlig neue, erklärende Theorie der Dynamik der Klassenbildung (Schichtung), in der Geschlecht und Rasse, statt wie üblich Nebenthemen zu sein, eine entscheidende Rolle spielen. Das Kapitel „How Stratification works“ findet sich als PDF im Internet.

    • The Damned sagt:

      Überspitzt ausgedrückt, gefährdet dieser Elitefeminismus den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weil allen Menschen vorgekaukelt wird, sind könnten ein absolut gleichberechtigstes Dasein führen. Dass dieses Leben aber nur ab einem Haushaltseinkommen von (weit) über 10’000 Franken möglich ist, wird konsequent ausgeblendet. Zur Information: Das durchschnittliche Haushalteinkommen liegt z. Z. bei ca. 8’900 CHF (brutto). Den mit Abstand grössten Anteil an diesem Einkommen erbringen mit gut 70% die Männer, sowohl in Haushalten mit- als auch ohne Kinder.

    • Widerspenstige sagt:

      Res Raschle, das ist essentiell, was Sie hier ansprechen u sollte konsequent angewendet werden bei Genderthemen. Hier sind die Medienschaffenden gefordert, vermehrt darauf aufmerksam zu machen, dass sich gerade eine Femenbewegung der unteren Klassen angenommen hat u deshalb entsprechend provokant auftritt. Diese Sprache wird von allen Schichten verstanden wenn blanke Brüste sich politisch zeigen statt im erot. Kontext. Ich selber habe Mühe, diese feminist Sprache der Femen anzuerkennen, sehe jedoch den Erfolg für eben jene Schichten.

      Schlussendlich zählt nur der Lerneffekt u das Umdenken!

      • Sportpapi sagt:

        Ah, Femen richtet sich an die Unterschicht? Da müssen Sie aber dann noch mehr aufpassen, dass die Botschaft verstanden wird. Selbst ich sehe da eigentlich nur junge nackte Frauen. Die sich ausziehen, und so in der Zeitung kommen. Wie eh und je.

  • Albert Baer sagt:

    Fälle von ungerechtfertigter Diskriminierung mal weggelassen haben Männer vor allem an ihrer Definition von Männlichkeit zu knabbern. Mann sein heisst stark sein und Schwäche/Begrenztheit zu negieren/verdrängen. Schwäche/Begrenztheit gehört aber natürlicherweise zum Menschen und damit auch zum Mann.
    Diesen Sachverhalt sollte Mann integrieren und nicht negieren, sonst schneidet er sich von einem wesentlichen Teil seines Menschseins ab.
    Trauerarbeit ist also angesagt liebe Männer!
    Hilfreiche Vorlage: Der Fussballfan, der die Niederlage seiner Mannschaft betrauert/beweint.

    • Genderbender sagt:

      Komisch… ich habe überhaupt nicht an ‚meiner Definition von Männlichkeit zu knabbern‘, weil ich nämlich keine habe und mir diejenige anderer Leute schnurzpiepegal ist. Wer jemals ernsthaft geglaubt hat, dass Schwäche nicht ebenso ‚zum Mann gehört‘ wie Stärke und Dynamik, ist ohnehin ziemlich beschränkt.

      • neni sagt:

        big smile…..and so true……thanks

      • Albert Baer sagt:

        @Genderbender

        Schön, wenn sie ihre Schwäche integrieren. Die Schwäche gehört zum Mann. In mancher (z.B neurobiologischer) Hinsicht sind Schwächen sogar ausgesprochen männlich („Der Mann das schwache Geschlecht“).
        Ihrem integrativem Umgang mit ihrer Schwäche stehen Jahrtausende „Männerzirkus“ (=Männersozialisation) gegenüber, wo die Schwäche nur dazu da war/ist, sie dem Mann auszutreiben (was natürlich nicht gelingen kann; s. Menschsein).

      • Carolina sagt:

        AB: Indem Sie wieder mit solchen Labels kommen (‚Der Mann, das schwache Geschlecht‘) zementieren Sie diese Genderstudien, die angeblich zu Verlierern/Gewinnern führen sollen. Es ist kein Wunder, dass der überwiegenden Mehrheit von Menschen hier diese auf durchaus fragwürdigen Studien, Umfragen und Statistiken beruhrenden Erkenntnisse weltfremd und alltagsuntauglich vorkommen. Jeder, der in einer Beziehung lebt oder mal gelebt hat, weiss oder ahnt zumindest, dass natürlich jeder Mensch Stärken und Schwächen hat. In einer funktionierenden Beziehung wird sich das Gleichgewicht immer wieder neu

      • Carolina sagt:

        /2 austarieren müssen, je nachdem was alles auf die Partner zukommt. Da ist ein Bewusstsein dafür, dass die Begriffe Männlichkeit und Weiblichkeit zuerst einmal nur Phrasen sind, die jeder Mann und jede Frau auf ganz individuelle Weise mit Leben erfüllt, durchaus hilfreich.

      • Albert Baer sagt:

        @Carolina

        Das „Label“ war die Überspitzung des neurobiologischen Fakts, das die Amygdala bei Männerngehirnen grösser ist wie bei Frauen. Die Amygdala spielt eine Rolle bei Erregung/Stress/Angst.

      • Carolina sagt:

        AB: Relevanz? Und ja, ich weiss um die Korrelation Amygdala/Testosteron, aber mein Thema ist eher ein anderes: das, was Sie Ueberspitzungen nennen, nenne ich Sensationsmache, unendliche Wiederholungen von quasi-wissenschaftlichen Erkenntnissen, die letztlich dazu führen (können), dass sich in dafür empfänglichen Köpfen das Verlierer-/Gewinnerdenken festsetzt. Wir werden ständig von diesen angeblichen Erkenntnissen überschwemmt, die wozu genau gut sind? Ich bin immer wieder froh, wenn ich hier von den vielen lese, die ihren Alltag vor allem mit gesundem Menschenverstand leben.

      • Albert Baer sagt:

        @Carolina

        „Wir werden ständig von diesen angeblichen Erkenntnissen überschwemmt, die wozu genau gut sind? Ich bin immer wieder froh, wenn ich hier von den vielen lese, die ihren Alltag vor allem mit gesundem Menschenverstand leben.“

        Mit Verlaub, solche neurobiologischen Erkenntnisse sind relativ neu in der menschlichen Geschichte und können – wenn sie denn gebraucht und nicht missbraucht werden – zu mehr (Selbst-)Erkenntnis und -Verständnis führen.

        Von der Realität muss man keine Angst haben, von Ideologien schon.

  • Philipp M. Rittermann sagt:

    nein. es trifft uns nicht; zumindest mich nicht. ich lasse mich nicht in ein fraulich bestimmtes wohlstands-feminismus-schema packen. no ma’am. veränderungen sind dann gewinnbringend, wenn win-win situationen entstehen. das war-und-ist weder bei der emanzipation noch dem feminismus der fall.

    • michael klein sagt:

      da ist ihr weltbild aber ein ganz enges ! mit einer frau in einem betrieb ändert sich das betriebsklima ungemein, und das war und ist eine deutliche win-win situation.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        ansichtssache. ich hatte mal das vergnügen ein team bestehend aus 3 männern und 6 frauen zu leiten. ich kann ihnen sagen, das betriebsklima wurde zumindest, nun, wie soll ich sagen, komplizierter; da sich die frauen permanent gegeneinander und hintenrum ausgespielt haben. ich stelle keine frauen mehr ein.

    • Diana sagt:

      @Rittermann: Mit derselben Argumentation wehrten sich auch viele weisse Amerikaner gegen die Abschaffung der Sklaverei. Aber ernsthaft, Frauen waren jahrhundertelang unterdrückt (Stimmrecht u.s.w.) und es wird kaum jemand heutzutage noch der Ansicht sein, dass das gut war so. Emanzipation konnte also per Definition keine Win-Win Situation bewirken, weil ein Ungleichgewicht aufgelöst werden musste und dabei die einst Übermächtigen nunmal ein wenig verlieren. Also keine Sorge, auch 20% Frauenanteil in einer Geschäftsleitung bewirkt noch keine Apokalypse 😉

      • neni sagt:

        @philipp, dann läge es ja auf der hand, dass sie ihre führungsqualitäten mal durchleuchten sollten. sie sagen ja selbst immer, frauen möchten GUT GEFÜHRT WERDEN, und ausgerechnet dann als sie die chance hatten, und noch mit 6 frauen, da gab dieses männliche musterbeispiel von perfektem mann auf??????????????? meguchach!!!

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        zumindest mathematisch gesehen haben sie recht. 🙂

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        verehrter neni. EINE frau (permanent) zu führen ist machbar, mehr geht nicht.

      • neni sagt:

        ein simples: sie haben ja recht frau feldmann, hätte es völlig getan, herr rittermann!!!:::))))

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        sie sind mir ja wirklich eine nummer, frau feldmann….masel tov!

  • neni sagt:

    jede veränderung hat eine schwierige übergangsphase. extreme reaktionen helfen da gar nicht, ans positive ziel zu kommen. mein schlüsselsatz ist immer das, ich alleine wähle ob ich sieger oder verlierer sein möchte, unabhängig davon ob ich weiblich oder männlich bin!!!

    • Brunhild Steiner sagt:

      … hätte es da neben dem Sieger und dem Verlierer noch Platz für eine weitere Kategorie?
      Klingt mir ein bisschen anstrengend.

      • pixel sagt:

        wenn man sich im Leben an einem oder mehreren gesetzten Zielen ausrichtet heisst die Antwort eigentlich Nein.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @pixel:
        hat wohl damit zu tun was für Ziele man für sich definiert, und welche Bedeutung ihnen zugemessen wird, wenn ich mich von vorneherein nur als Sieger oder Verlierer einstufen will/kann, dann scheint mir die nötige Flexibilität mit den Unvorsehbarkeiten des Lebens an und für sich auf eine gute Art klarzukommen, ein bisschen zu fehlen. Wenn ich dann an irgendwas „scheitere“, etwas Vorgenommenes nicht erreiche mache ich mich durch das Label „Verlierer“ klein. Oder andere. Klar, man kann unter „Sieger sein“ natürlich auch was anderes verstehen, mir klingts zu ausschliesslich.

      • manuel sagt:

        sie sagen es auch so ein unding, dabei sollte doch das ganze nicht im übernehmen der schlechten eigenschäften der männer enden. aber bitte, wenns nur sieger und verlierer gibt, werde ich zu den verlierern stehen, wegen mir soll niemand verlieren müssen…

      • Pixel sagt:

        BS: ich weiß schon was Sie meinten. Ich wollt es nur in einem sachlichen Zusammenhang aufführen. Sachlich betrachtet: gibt es eine Zieldefinition und daraus eine Zielsetzung, dann gibt es am Ende nur zweierlei: Ziel erreicht oder nicht erreicht. Daraus kann durchaus auch die Definition mit „verloren“ oder „gewonnen“ abgeleitet werden. Es geht somit nicht um die Zielsetzung an sich sondern um Kompetition. Setzt man das in Wettbewerb zu jemandem dann erst entstehen daraus Gewinner oder Verlierer. Wie neni das alles meinte und auf was genau sie oder er Bezug nimmt, weiß ich allerdings auch nicht

      • Peter Steiner sagt:

        Pixel: Und die Ziele, die Sie sich zu Anfang einer Beziehung gesetzt haben, sind immer noch dieselben, wenn die Kinder langsam flügge sind? Oder anders gesagt: Ich weiss nicht, ob dieses technokratisch-strategische Abwägen, was sich lohnt und was nicht, wirklich zielführend ist (um in Ihrem Jargon zu bleiben).

      • gabi sagt:

        „Daraus kann durchaus auch die Definition mit “verloren” oder “gewonnen” abgeleitet werden.“

        Kann?
        – Muss jedenfall keineswegs.

        In nur allzu bekannter Manier wird hier wieder einmal exemplarisch die eigens aufgestellte Hypothese sofort im nächsten Schritt schon als unumstössliche Tatsache verwendet, um im Beweis zu gipfeln, dass alleine schon persönliche Zielsetzungen in Kategorien wie „Gewinner“ und „Verlierer“ führen müssten. (kleiner Tipp: Kompetition bedingt MEHRERE die beim Wettrennen mitmachen)

        Aus solch scheinlogischen Zirkelschlüssel kann nix Kluges raus kommen.

      • Pixel sagt:

        Gabi: Blabla Blabla Blabla. Blabla Blabla blaaaaaablabla. Bla 🙂 😀 :-))

        Sie merken wie einfältig sie sind? Nein? Schon klar, was anderes habe ich auch nicht erwartet. Irgendwie bemitleidenswert: das Leben war nicht freundlich zu Ihnen…und dann gab Ihnen jemand diesen Blog.

      • Pixel sagt:

        Steiner: Ziele können neu definiert und gesetzt werden. Jeder ist frei sein Leben so zu gestalten wie er oder sie will. Sinnvollerweise setzt man sich auch greifbare Ziele. Meine Beziehung verknote ich persönlich nicht mit einem Ziel. Und wie gesagt, was neni damit meinte, bleibt uns offen.

      • gabi sagt:

        Ja: Blablabla schreiben ist zweifellos angenehmer, als sich zu überlegen, wie befremdlich es anmutet, wenn eigene Behauptungen im nächsten Schritt immer gleich zur allgemeingültigen Tatsache zu erklären…

        Das Muster fällt Ihnen schon auf, oder?! (Ihre Kollegin, die ansonsten sosehr darauf drängt, dass das Geschlecht des Nicks unbedingt erläutert werden müsse, kennt´s ja auch bestens… Heisst es übrigens nicht: DAS pixel?!)

        Jetzt mal ganz unabhängig davon, wie allerschrecklichst mir das Leben auch mitgespielt haben muss…

        😀

  • Gabi sagt:

    Anforderungen und Erwartungen nicht zu genügen, ist eine Furcht, die Männer (und Frauen) seit Anbeginn aller Zeiten peinigt.

    Vollkommen unabhängig vom wo oder vom wann. Und auch unabhängig davon, wer – oder welcher Zeitgeist – die Regeln aufstellt.

    • K.A. Barett sagt:

      Genau!

      • manuel sagt:

        furcht davor anforderungen und erwartungen nicht zu erfüllen, sowas kenne ich nicht. ich weiss dass ich nicht perfekt bin, alle um mich herum aber auch nicht.

      • gabi sagt:

        Eben. Und drum vernehme ich von Ihnen auch kein Gejammerke und Geheule, dass alle Unbill dieser Welt nur Ihren Schwänzli oder anderenfalls Ihrem Spältli und dessen Stellenwert in der Gesellschaft geschuldet sei.

        😉

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.