Plötzlich diese Ehrlichkeit

Das Leben mit zwei kleinen Kindern ist unglaublich schön, aber auch unglaublich anstrengend. Immerhin darf man das offen sagen. (Keystone /Ennio Leanza)

Das Leben mit zwei kleinen Kindern ist unglaublich schön, aber auch unglaublich anstrengend. Immerhin darf man das offen sagen. (Keystone /Ennio Leanza)

Ich war gerade unterwegs zu meinen Eltern, spazierte mit Tochter und neugeborenem Sohn durchs Dorf, als ich eine ehemalige Schulkollegin mit ihren zwei kleinen Kindern traf. Wir waren nie in dieselbe Klasse gegangen, kannten uns eigentlich nur vom Sehen, so wie man eben jemanden kennt, der im gleichen, überschaubaren Dorf aufgewachsen ist. Beide mittlerweile junge Mütter, hatten wir trotzdem sogleich ein Gesprächsthema gefunden: die Familie. Doch zu meiner Überraschung ergab sich nicht der übliche «Es geht uns allen gut und wir sind so happy»-Smalltalk, nein, die andere Mutter fragte mich vielmehr sofort und ganz direkt, ob ich es nicht auch unheimlich anstrengend fände mit zwei Kindern, sie habe das so nicht erwartet.

Ich war perplex. Nicht ab dem Inhalt ihrer Frage, sondern ab der Tatsache, dass sie mir diese so offen stellte. Bisher waren es wenige eng befreundete Mütter gewesen, die mir ehrlich von den Mühseligkeiten des Familienlebens erzählt hatten. Die anderen schienen gegen aussen lieber die Fassade der Supermutter aufrechterhalten zu wollen, die Kind, Haushalt und Job mit links unter einen Hut bringt. Das ging so weit, dass ich damals, als ich frisch ins Leben als Mutter gestartet war, manchmal das Gefühl hatte, die Einzige zu sein, die es nicht schafft, sich um ein Neugeborenes zu kümmern und gleichzeitig auch noch die Wohnung piekfein herauszupützeln, regelmässig zu kochen und sich nebenbei noch die Nägel zu lackieren.

Aber diese Zeiten sind nun vorbei. Anscheinend bin ich mit der Geburt meines Sohnes in den «Club der echten Mütter» aufgenommen worden, in den Club der Mehrfachmütter nämlich, wo man sich ehrlich sagen darf und soll, dass es mit zwei Kindern mehr als doppelt so streng ist wie mit einem. Denn besagte Mutter war zwar die erste, aber bei weitem nicht die letzte, die mir gestanden hat, dass sie manchmal an ihre Grenzen kommt mit zwei Kleinkindern. Ja sogar die älteren Damen, die mich mit Baby jeweils mit einem «Jesses, ist es nicht wunderschön, so ein Baby zu haben!» angesprochen haben, sagen mittlerweile Sätze wie «Ach ja, es ist schön, aber streng; ich weiss es aus eigener Erfahrung», wenn ich ihnen mit zwei Kindern begegne.

Und natürlich haben sie alle recht: Es ist zuweilen unglaublich anstrengend, sich um ein Baby und ein Kleinkind zu kümmern. Der Kleine braucht fast ununterbrochen meine Aufmerksamkeit, die Grössere soll aber auch nicht zu kurz kommen. Und so renne und tu ich den ganzen Tag, um beiden gerecht zu werden, kümmere mich daneben wann immer möglich natürlich auch noch um meine Partnerschaft, die ja trotz Kindern weiterexistieren soll, und vergesse dabei völlig, dass ich zwischendurch auch einmal auf meine eigenen Bedürfnisse hören sollte. Ja ich musste vor Kurzem sogar ernsthaft über die Frage «Wie geht es dir?» nachdenken, weil ich mir der Antwort vor lauter Kümmern um den Rest der Familie gar nicht bewusst war.

Darum ja, liebe Mütter, redet unbedingt darüber, dass die Kinder einem unglaublich viel Freude, aber eben auch unglaublich viel Arbeit bescheren. Dass man als Mutter manchmal Nerven wie Drahtseile bräuchte, diese aber aufgrund von Schlafmangel nicht hat. Auch wenn es einem nicht direkt hilft, so tut es doch gut zu hören, dass man nicht alleine ist. Dass andere ebenso zwischen Kita und Job hin und her hetzen, manchmal auch fast eine Stunde benötigen, um endlich alle angezogen und ausgehfertig zu haben und vor Weihnachten ebenfalls fertigen Guezliteig gekauft haben, weil das Ausstechen alleine mit Kleinkindern Arbeit genug ist.

Und der Aufruf gilt natürlich auch für Mütter mit «nur» einem Kind. Ich muss zwar zugeben, dass ich als Zweifach-Mutter Tage mit einem einzigen Kind mittlerweile unglaublich erholsam finde. Aber ich bin in den letzten drei Jahren schliesslich auch ein kleines bisschen zur Expertin in Sachen Nachwuchs geworden. Zumindest im Vergleich zu jenem Tag, als ich mit meiner Erstgeborenen im Arm aus dem Geburtsspital spazierte und fast nicht glauben konnte, dass die Hebammen mich nun einfach mit diesem klitzekleinen Menschlein nach Hause lassen, mich, die ich doch keine Ahnung habe von Babys.

Ja, so hat sich das damals angefühlt. Und, obwohl ich danach sehr wohl zurecht kam und sehr schnell lernte, was mein Baby braucht und was ihm gefällt, war die erste Zeit mit Kind trotz immensen Glücksgefühlen extrem fordernd. Wie gerne hätte ich damals gehört, dass andere genauso rotieren. Also redet darüber, Mütter und Väter, egal wie viele Kinder ihr habt. Denn anstrengend ist es manchmal auch mit einem.

283 Kommentare zu «Plötzlich diese Ehrlichkeit»

  • Bitta sagt:

    und wiederum verstehe ich nicht, wo denn all die Mütter, die behaupten, es sei einfach, Kind, Haushalt und Job unter einen Hut zu bringen, sein sollen. Ich behaupte, ein rel. grosses Netz an Müttern zu haben, und ALLE beschweren sich regelmässig, wie stressig es ist. Keine würde auch nur eine Sekunde versuchen wollen, ein Bild der perfekten Übermutter zu kreieren. Wo finden die Autorinnen immer nur solche Frauen?

  • Mara sagt:

    Von meiner Seite her einfach mal ein grosses Lob an meinen Mann. Wenn ich da an meinen Vater denke, der meine Mutter (wir waren 4 Kinder) nicht wirklich im Haushalt unterstützt hat und auch die Erziehung ausschliesslich die Aufgabe meiner Mutter war. In meinem Freundeskreis sind es wirklich viele Männer, die tagsüber arbeiten und kaum zu Hause geht es dann erst richtig los mit Rambazama. Sie spielen mit den Kindern, helfen aufräumen und kochen vielleicht sogar das Nachtessen etc. Schaut mal vor 30 Jahren, da gabs nicht wirklich viele Väter die dazu bereit waren.

    • 70er Kind sagt:

      …. das war halt damals, gehen wir 500 Jahre zurück, denn dann wurden manchmal Frauen die das Haus und Familie nicht richtig geführt hatten verstossen oder sogar gerichtlich bestraft.

      Heute ist es einfach anders, oder?
      Männer sind vielleicht die grösseren Jammeris bei Krankheit jedoch bei Familiensachen wohl kaum.

    • Bitta sagt:

      Naja. Es ist ja wohl auch ein Gewinn für den Vater, wenn er sich um seine Kinder kümmert, jeder, der das nicht tut, bestraft sich selbst.

  • 70er Kind sagt:

    lustig ! – Meine Frau ging ab dem 4. Monat wieder arbeiten und seither hüte ich unsere 3 jährige Tochter, mache den Haushalt und was sonst noch – zudem habe ich meine Hobbies wie Bergsteigen und andere Outdoor dinge. Warum ich nicht arbeite, 1. arbeite ich ja (mehr als 8 std./tag) und zweitens, Familie zu haben heisst für sie da zu sein und wer mehr verdienen kann sollte dies auch nutzen.
    Zum Schluss – was jammern die Frauen immer von wegen VIEEEEEEEEEEL arbeit mit Haushalt und Familie, paaahhhhh….
    ist eine wahre Erholung gegenüber Arbeiten gehen. – Jammer-Tanten seit ihr !!!

  • mia sagt:

    Ja, nun besteht kein Zweifel mehr, danke!

  • Hervé sagt:

    Himmel! Dieses Gejammer! Dieses elende, unerträgliche, dumme, langweilige, vor Selbstmitleid triefende Gejammer! Und diese grässliche, jede Vernunft verweigernde Ablehnung von Lösungen, die etwas verbessern würden! Jammern dürfen Frauen, die alleine Kinder grossziehen, einen 100-Prozent-Job haben und alles, alles, alles selbst organisieren. Aber das sind nicht die, die jammern. Die Jammerer sind in der Regel die, die komfortabel leben und in ihrer Bequemlichkeit von simplen Alltagsaufgaben überfordert werden. Man kann denen nicht mal vorschlagen, sich zu schämen…

    • Papa aus Überzeugung sagt:

      Das verstehe ich nicht ganz.

      • Diebestemama sagt:

        Vermutlich ist das zynisch gemeint von H. Ich kenne nämlich keine Alleinerziehende, die 100% erwerbstätig ist.Zumindest nicht mit kleinen Kindern

      • Von Allmen sagt:

        Ich! Bin AE mit Kind und arbeite 100%. Und jetzt? Medallien gibt es dafür keine. Und ja, fürs Gejammer fehlt mir meisten die Zeit (vor lauter Tohuwabohu kommt man nicht so ins Hintersinnen).

    • mia sagt:

      Sie bringen es auf den Punkt, Harvé, da jammern sie wegen nur einem Kind und stellen trotzdem munter noch weitere in die Welt, damit sie noch mehr jammern können. Ganz einfach: Sie jammern einfach für’s Leben gerne. Fazit: weghören!

      • Miranda sagt:

        ihr habt recht mit dem jammern! ich habe selber zwei kleine Kinder! und wir Mütter haben doch den ganzen Tag Zeit, die Kinder zu unterhalten! Klar nerven sie manchmal! aber nach 5 Minuten ist das vergessen! Und solche Mütter die nur ein Kind haben und jammern, da kann ich nur lachen! die machen sicher was grundlegendes falsch!!

        Seit froh, in der jetzigen Zeit zu gebären und nicht vor 50 Jahren! Wir Frauen haben mittlerweile soviel Macht und soviel Möglichkeiten! Wie kann man da immer jammern! (Einzelfällle ausgeschlossen)

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        Miranda, ich hoffe alle Mütter lesen Ihren Beitrag!! Ich werde ihn meiner Frau auf jeden Fall vorlesen.

    • Papa aus Überzeugung sagt:

      @ von Allmen: immerhin finden Sie um 10 Uhr noch Zeit, um zu bloggen. so schlimm kanns meiner Meinung nach also nicht sein.

  • Diebestemama sagt:

    Warum denn klönen? Haben Sie vielleicht drei Kinder?

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Kürzlich fragte mich eine kinderlose Bekannte wies mir und den Kindern geht. Auf mein „Merci, geht uns gut, es ist mit ihnen wegen der Trotzphase gerade mega anstrengend“ kam ein läppisches: „Tu doch nicht so, Ihr habt es ja so gewollt! Sei doch dankbar für Deine beiden gesunden Kinder. Nicht jede hat das Glück, Kinder zu haben!“ Sorry, wie frech ist denn das?! Klar, ich bin sehr dankbar und weiss dieses Glück zu schätzen, erlaube mir aber mal etwas zu klönen. Einer 100% arbeitenden, jammernden Kinderlosen wirft ja auch niemand vor, sie solle nicht klönen, sondern dankbar sein für ihren Job:(!

    • Sportpapi sagt:

      Doch, das tut man. Natürlich.

      • Diebestemama sagt:

        Mein Mann sagt immer, jammern tun die Mütter, die Bauern und die Lehrer. Ich mag aber nicht jammern und mich nervt das Gejammer aller.

      • Papa aus überzeugung sagt:

        Wobei ich es bei den Lehrern verstehen kann. Oder wer möchte die Enfants Terribles in einem Lager betreuen? wenn die dann bei Tisch so richtig loslegen, ist es dann sehr schwierig die Kontrolle zu behalten. aber vermutlich gehen diese in eine Privatschule – hoffen wir es für die Lehrer.

      • Diebestemama sagt:

        Und die Mütter, wer versteht die?

    • Papa aus Überzeugung sagt:

      Liebe Diebestemama,
      Ich möchte Ihnen ja nicht zu nahe treten aber grosses Verständnis für das Jammern der Mütter scheint es hier nicht zu geben. Immerhin konnte in knapp einer Woche noch niemand gefunden weren, der Ihre Frage mit „ich“ beantwortet. Ich komme jedenfalls nicht in Frage.

  • Lena Kohler sagt:

    „anstrengend ist es manchmal auch mit einem“; ich finde es sehr viel anstrengender, mit nur einem Kind zu leben. Muss ich doch ständig ein Spielkamerädli organisieren, manchmal die zugehörige Mutter mit einladen (sonst könnte ich ja womöglich mal kurz etwas in Haushalt oder Büro erledigen) und oftmals bin ich Spielkameradin, und muss dann mühsam wieder in die Rolle der Erzieherin zurückfinden, weil das ja auch sein muss. Uff, ich find das doof, dieses mehr Kinder gleich mehr Arbeit, weil es nicht wahr ist. Ein echter Vergleich auf solch einer Plattform wäre wirklich mal ein Thema! Bitte…

    • tina sagt:

      lena kohler: wer mehr als 1 kind hat, hatte meist erstmals 1 bevor mehr dazu kamen. da wird man schon wissen, warum einem das wie ferien vorkommt, wenn man mal nur 1 hat. es spielen ja nicht alle kinder hübsch miteinander nur weil sie geschwister sind 🙂

    • Jürg. sagt:

      Frau hat ja nicht mehr Ressourcen ob 1 oder 5 Kinder. Die Kinder bekommen immer die ganze Aufmerksamkeit. Und wenn man 5 Kinder hat, ist es wie Ferien wenn man nur mit 2 Kindern unterwegs ist. Aber mehr Arbeit sind mehr Kinder definitiv..

      • Mara sagt:

        Ja, zwei Kinder geben defintiv mehr Arbeit als eines. Wenn ich das eine mal abgeben kann, kommt es mir mit dem einen wirklich wie Ferien vor…

  • Annebelle sagt:

    „manchmal an ihre Grenzen kommt“ – täglich an ihre Grenze kommt 😉
    Es ist jeden Tag eine Herausforderung die Kinder gross zu ziehen.

  • Diebestemama sagt:

    Übrigens habeich gester den Artikel von Frau Kuster noch einmal gelesen auf dem Rückweg (ich war im Kino). Dabei ist mir aufgefallen, dass wir noch nicht über den gekauften Guetzliteig ausgetauscht haben. Mein Mann hasst diesen. Nie dürfte ich gekauften Teig verwenden.

    • Sportpapi sagt:

      Naja, es geht aber schneller. Und wenn man nicht beim Backen zuschaut, merkt man es nicht. Zumindest nicht bei den Chräbeli, die ich so zubereite…

      • Diebestemama sagt:

        Mein Mann merkt den Unterschied, garantiert! dasmSchlimmste ist, dass er dann anbietet, dann mache er halt den Teig, das gäbe ja überhaupt nichtsmzu tun. Dann stehe ich sooo blöd da.

      • mia sagt:

        Diebestemama und Sportpapi: Sagt bitte, bitte, dass alles rund um diesen Teig nur ein Witz ist und Ihr nicht wirklich so gaga seid, wie sich das liest.

      • Sportpapi sagt:

        Kann ich nicht, mia. Ich bin es 🙂

      • Sportpapi sagt:

        Man kann ja auch mal ein Spiel mitspielen…

    • Hervé sagt:

      Madame, warum machen Sie denn Ihrem Herrn Gemahl nicht den Gefallen, einen selbstgemachten Teig zu schenken? Weil er es gerne hat? Weil es wirklich nicht viel zu tun gibt? Weil er dann strahlt? Weil Sie Freude haben, dass er Freude hat? Sagen Sie! Warum nicht?

      • Diebestemama sagt:

        ich mache den Teig jetzt immer selber, allerdings um ganz ehrlich zu sein, nicht wegen meines Mannes Strahlen, sondern weil ich nicht der Lächerlichkeit preisgegeben werden will.

      • Diebestemama sagt:

        Zur Ergänzung|: Natürlich schenke ich ihm nicht den Teig, sondern die Guetzlis und da auch nicht alle. die Kinder und ich essen sie ja auch gerne. Ich mache jeweils mehrere Sorten, nicht nur Chräbeli.

      • Diebestemama sagt:

        Wobei, zu tun gibt das natürlich schon. Ich überlege mir, ob ich doch Karriere machen möchte. so bin ich gerüstet für morgen.

      • Mili sagt:

        So schön!

  • Diebestemama sagt:

    Es beruhigt mich ausserordentlich, dass Sportpapi davon ausgeht, dass die Enfants terribles nicht wirklich zuschlagen -oder zumindest noch nicht.

  • Petra sagt:

    Meine Freundinnen und ich haben Kinder im selben Alter. Ich habe zwei und die Freundinnen eines. Wir haben einen Muki (Mutter-KInd-Treff) eingeführt, bei dem wir uns abwechselnd bei jemandem zuhause zu Kaffee und Kuchen treffen. Wir tauschen uns aus über alles was uns beschäftigt. Ich bin froh, diesen Austausch zu haben, er hilft ungemein, wenn man verunsichert ist. Und als kleiner Trost: Die Mütter mit einem Kind, haben es in etwa gleich streng, wie ich mit zwei.

    • mia sagt:

      Falls die Kaffee und Kuchen-Treffen weiterhin regelmässig abgehalten werden, kommt bestimmt bald ein neues Thema dazu, über welches Ihr Euch austauschen könnt…….

  • johann sagt:

    wir haben folgendes modell eingeführt: ich als papi bin ab mitternacht (nachtdienst für die kleine) bis zum gemeinsamen abmarsch beider kids (5j./1j.) in den kiga bzw. die kita alleine verantwortlich, meine frau kann sich erholen oder hat zeit für sich. ab mittag übernimmt sie alleine bis ich nach feierabend zuhause bin. ich arbeite 90%, meine frau ist selbständig erwerbend mit ca. 60% pensum. eine latente überforderung als papi oder mami macht uns nichts aus, für uns wichtig sind aber die freien zeitinseln dazwischen – die sind richtig gold wert!

  • Ja, anstrengend, gell…? Seit wann sind Sie ALLEINE mit Ihren Kindern, werte Jeanette? Ich meine, seit wann haben Sie keinen Partner/Mann/Vater für die Kinder mehr? Da dieser nicht vorkommt in Ihrer Beschreibung, nehme ich an, dass Sie alleine Ihre Kinder erziehen… Richtig?

  • plop sagt:

    So. Ein Kindertag um. Folgendes gemacht:
    – früh Tagwach, wegen dem halbjährigen
    – den ganzen morgen daheim geblieben. Der grosse (bald 4) war mir gnädig und spielte fast den ganzen Morgen für sich. Musste ihm nur ab und zu mal ein Billet nach Griechenland oder Afrika abkaufen.Der kleine war auch locker und hat einen langen Vormittagsschlaf gemacht. Ich habe geduscht, 2 Zigis, 2 Kafis, bisschen gewischt, Wäsche sortiert, wenig aufgeräumt.
    – Mittagessen, Reste gewärmt.

    • plop sagt:

      – am Nachmittag dann in die Bibliothek, Buch für mich (ja, da reichte die Geduld der Kinder nur für eins) und 3 fürs Kind, da auch schon ein erster Schwatz mit einer Bekannten (auch Mutter)
      – dann ins Migros
      – dann in Papeterie, Papier kaufen. Alles ganz ohne Probleme, hatte aber den grossen mit was süssem belohnt/sediert…
      – dann, weil noch viel Zeit übrig, noch auf einen Spielplatz, auch da der grosse gnädig, ist irgendwie allein da rumgedüst.. Auch da Bekannte zum plaudern, dafür halb erfroren (um mal was negatives einzubringen…)

      • plop sagt:

        – dann heim, erstaunlicherweise ohne rummüden etc, hatte wirklich viel Glück heute!
        – kurz streng, mit auspacken, abendessen machen, bebe füttern, znacht mit bebe im trageding, unbequem. Zudem Mann heute abend unterwegs
        – Beide Kinder sehr müde! 2 Büchli schauen, viel technisches über Flugzeuge und so, dann ums singen für den grossen rumgekommen, da ichs bebe auch schlafenlegen musste und er dabei eingepfuust ist.
        Dann noch aufräumen. Und nun das alles eintippen… Fazit: müde, klar! Bin immerhin wach seit 6, aber egal, die Kinder waren sehr nett, heute! Ist nicht immer so.

    • Sportpapi sagt:

      Danke, plop, für die Einsicht in den Tag. Kenne ich so und tönt zumindest abwechslungsreich.

      • Sabine Graber sagt:

        oh gott. was für ein spannender tag. und alles so ohne elan, es geht nur drum die kinder ruhig zu halten und den alltag zu schaffen. danke, dass ich keine kinder habe.

      • Selina sagt:

        Thx Plop! Nach einem Arbeitstag geniesst man wieder den Kindertag und umgekehrt (ausser die Kiddies haben einen schlechten Tag, dann freut man sich umso mehr auf die Pause am Abend 🙂 ). Die Abwechslung finde ich super.

      • gabi sagt:

        Wenn Sie tatsächlich im Ernst davon ausgehen, die Kinder „ruhig zu halten“ wäre alles, so bin auch ich froh, dass Sie keine Kinder haben, Sabine.

    • Miranda sagt:

      hahaha plop, das gefällt mir! bei mir siehts ähnlich aus! beide jungs machen noch Mittagsschlaf, da 1 jahr und 2.6 Jahre! 1 Tag pro Woche gehe ich dann noch arbeiten und das ist sowieso relaxt! 🙂 Ich finde, wir Frauen haben es gut! Bei mir kommt auch niemand zu kurz

  • Diebestemama sagt:

    sportpapi: Sie scheinen sehr nett und hilfsbereit zu sein. Können Sie mir sagen, wann die Vorzeigekinder von den enfants terribles geschlagen wurden? Das steht rechts bei einem Blog. aber ich komme nicht zum Kommentar.

  • tina sagt:

    wir haben an meinem arbeitsort jetzt gerade einige frische mütter. vorher immer perfekt angezogen und strahlend, souverän, jetzt augenringe, zweifel. die kleinen funktionieren einfach nicht immer so, wie man sich das vorgestellt hatte, das geht selbst den grosseltern der kurzen so: plötzlich ist es doch nicth so einfach, obwohl 4 grosselternteile und 2 elternteile für ein einzelnes baby schauen. aber keiner der väter übernimmt den alltag unter der woche. darum, liebe väter, erscheinen in einem blogpost wie diesem oben väter erst im letzten abschnitt

    • Sportpapi sagt:

      Die frischen Mütter sind ja offensichtlich im „Alltag“ auch im Büro und nicht zu Hause. Wissen Sie denn, ob die Väter auch Augenringe haben? Denn müde wird man von der durchwachten Nacht, nicht vom Tag, wenn ich mich an unsere Babies erinnere (und geschlafen hat dann am Tag nur die Mutter, so viel ist klar).

      • tina sagt:

        sportpapi: die mütter arbeiten teilzeit, die väter nicht. ja, dass die väter auch augenringe haben ist ja tatsächlich möglich. eltern finden im allgemeinen erwerbsarbeit etwas erholsamer als kinderbetreuung, solange die kinder klein sind

      • Sportpapi sagt:

        „Eltern finden im Allgemeinen Erwerbsarbeit etwas erholsamer als Kinderbetreuung, solange die kinder klein sind.“ Das mag manchmal stimmen. Bei Babies aber eher nicht. Wie auch immer: Wenn der Vater „erholt“ von der Arbeit kommt, wird er die erschöpfte Mutter hoffentlich zur Erholung schicken, und mal ein paar Stunden Kinderbetreuung übernehmen. Sprich: in einer Partnerschaft hilft man sich gegenseitig, auch spontan.

      • Jan Zbinden sagt:

        Bin selbst Papi von 3 Jungs. Arbeite 80% und finde es v.a. saumässig schwierig, Fr bis So Papi zu sein und Mo bis Do meine Arbeit zu managen. Zudem liegt die Verantwortung der Familienfinanzierung zum allergrössten Teil bei mir, was eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung darstellt. Ich persönlich finde meinen Papitag nicht notwendigerweise anstrengender als einen Tag in der Mühle, das Leben (Arbeit und Kinder) nach 4 Stunden Schlaf nicht am Stück jedoch sehr.

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        @ jan; entschuldigen Sie, aber Ihr Modell gefällt mir nicht besonders. Oder arbeitet die Mama Fritag bis Sonntag. dann wäre das etwas Anderes. irgendwie scheint mir das Ganze unfair.

      • tina sagt:

        ja sportpapi, hoffentlich 😉 sollte normal sein. soviel zur theorie. die frischgebackenen väter arbeiten nicht nur hier wo auch ich arbeite eher mehr als vor der geburt ihres ersten kindes, sondern das sei offenbar auch statistisch so. während frauen selbst bei m80%/w60% arbeit immer noch die ganze hausarbeit selber machen. klar, hoffentlich, sollte, würde und so, da haben sie recht, da sind wir uns einig. wie unser papi aus überzeugung, der noch nicht einmal angefangen hat den alltag mit den kindern zu übernehmen aber bereits weiss, dass er es besser machen würde.

      • Sportpapi sagt:

        @tina: Ich berichte nur aus eigener Erfahrung und dem, was ich im Umfeld sehe. Beim Papa aus Überzeugung habe ich den Verdacht, dass es nur darum geht, die Frau wieder in die Erwerbstätigkeit zu drängen. Kann natürlich eine berechtigte Forderung sein, gehört aber eher weniger zum Thema.

    • Reto B. sagt:

      Tja, ich seh das anders. Ich finde, die Väter müssten selbstverständlich mit auf diese Liste. Auch bei ihnen muss Erziehung, Hüten, Pflegen, Arbeit in Job und Haus unter einen Hut gebracht werden. Bloss weil einige auf dieser Liste nur Arbeit in Job erledigen, soll man das nicht einfach akzeptieren. Wie viel dass ein Paar dann jeweils auf wen verteilt ist ihnen überlassen, aber grundsätzlich sind beide dafür verantwortlich. Ich weiss, dass sie es gut meinen, aber es muss eben genau auch schon hier anfangen. Vater macht alles mit soll selbstverständlich sein, Papi macht nur Job ist die Ausnahme

    • 70er Kind sagt:

      lustig ! – Meine Frau ging ab dem 4. Monat wider arbeiten und seither hüte ich unsere 3 jährige Tochter, mache den Haushalt und was sonst noch – zudem habe ich meine Hobbies wie Bergsteigen und andere Outdoor dinge. Warum ich nicht arbeite, 1. arbeite ich ja (mehr als 8 std./tag) und zweitens, Familie zu haben heisst für sie da zu sein und wer mehr verdienen kann sollte dies auch nutzen.
      Zum Schluss – was jammern die Frauen immer von wegen VIEEEEEEEEEEL arbeit mit Haushalt und Familie, paaahhhhh….
      ist eine wahre Erholung gegenüber Arbeiten gehen. – Jammer-Tanten seit ihr !!!

      • miss_t sagt:

        Mein Partner und ich machen 50/50. Mein Partner ist nach einem Papa-Tag ganz froh wenn ich ihm das EINE Kind für 2 Stunden abnehm und freut sich immer wahnsinnig, sich bisschen zurückziehen zu können, um in Ruhe Zeitung zu lesen. Wenn ich nach einem Papatag nach Hause komm, siehts jeweils aus als hätte die Bombe eingeschlagen bei uns, wenn ich Mamatag hab, nutz ich die Zeit um auch gleich noch aufzuräumen und zu putzen. Finde einen Tag trotzdem mit Kind nicht unbedingt anstrengender als einen Tag auf der Arbeit. Wer ist jetz das der Jammerlappen? Mann oder Frau?

  • tina sagt:

    in anderen berufen redet man doch auch über die arbeit. den austausch mit anderen eltern, der so belächelt wird („immer nur über windeln reden“) nenne ich fachsimpeln. oder nannte ich. der intensiven fachlichen austausch hat man vorallem im baby und kleinkindalter.

  • Philipp Rittermann sagt:

    nun ja. klönen hilft wirklich nicht; dafür konsequenz. ich empfehle jedem mann, den kinderwunsch der „supermamas“ einfach zu negieren. hat die grossen vorteile, dass die damen selber schauen können wie sie zurechtkommen und die männer müssen sich dieser (sinnlosen) debatte nicht stellen.

  • Hermann sagt:

    Warum die vielen Beitraege ueber Jammern? Der Autorin geht es doch darum, dass Ehrlichkeit bei der Beschreibung der Belastung einer Mehrkinderfamilie besser ist als ein Vortaeuschen einer rosigen Situation, die nicht besteht. Wer das als Jammern bezeichnet, zeigt doch nur, dass er (oder sie) in der Rolle des helvetischen „ich ertrage alles laechelnd“ stecken geblieben ist.

    • Wilde Katze sagt:

      Nja, so typisch „helvetisch“ scheint mir das nicht zu sein. Schon eher eine globale Erkrankung. Da gäbe es noch Vieles anderes, was ich als sehr „typisch hevetisch“ bezeichnen würde.

  • Anne sagt:

    Das Austauschen und sich eingestehen der zeitweiligen Überforderung unter Freundinnen funktioniert bei uns gut. Was richtig weh tut, ist, wenn von der eigenen Mutter Aussagen kommen wie „so ist das halt mit kleinen Kindern“ oder der Partner kein Verständnis dafür hat, wenn man vor lauter Schlafmangel einfach nur noch ein Zombie ist. Aber gerade mit dem Schlafentzug ist es so eine Sache – kaum ist man wiedermal einigermassen ausgeruht, kann man sich selbst nicht mehr vorstellen, wie schrecklich man sich dazumals gefühlt hat. Geschweige denn jemand, der das selbst noch nie erlebt hat.

    • boysmama sagt:

      aber „so ist es halt mit kleinen Kindern“ wirklich! Also was soll die Aufregung? Es ist nicht zu ändern. Würde manchmal auch viel geben um 8 Stunden Schlaf am Stück und bin überzeugt, irgenwann kriege ich das auch wieder! Spätestens im Teenyalter, wenn man die Jugend nicht mehr aus dem Bett kriegt. Und solange: Augen zu und durch…

  • boysmama sagt:

    Ich erlebe das völlig anders: das Jammern / Austauschen über das anstrengende Mama-Leben, wie man es auch immer nennen will gehört vielfach zum guten Ton! Zum Exot wird man eher, wenn man findet, dass man das Kind / die Kinder ja wollte und es jetzt auch ok ist, gewisse Einschränkungen, Verzicht, Schlafentzug zu erleben.

    • Manuela sagt:

      Das fiel mir auch auf, wenn man mal so einige Mamablogs verfolgt. Gerade in Deutschland wird so manches getan für Familien. Aber als ich mal so durchschaute, was die schreiben, war’s oft Gejammer, dass noch nicht genug getan wird. Ist ja nicht falsch, aber außer dem obligatorischen ‚mein Kind gibt mir so viel und macht mich glücklich‘ hört/liest man selten davon, dass Eltern auch mal ne richtig tolle Zeit haben und sich mit ihren Kids wirklich wohl fühlen. DAS sollte man in die Welt hinaustragen – wenn’s grad so ist.

  • T.Frey sagt:

    Die Anderen wer ist das, doch irgendwelche Menschen, die bezahlen mir nicht die Miete und meine Steuern auch nicht. Vor allem ist es mein Leben und was Me sagt ist mir auch egal. Denn wer ist Me ? Wir waren alle mal Kinder.

    • Wilde Katze sagt:

      Nach Ihrem Motto habe ich immer versucht, mein Leben zu leben. Wer ist „mä“? Wer hat sie zu Richtern gemacht?

      • Wilde Katze sagt:

        Es gab mal ein (leider) nicht sehr bekannt gewordenes Chanson von Udo Jürgens. Obwohl ich sonst kein grosser Fan bin, hat mich dieses Lied schon als Teenager sehr beeindruckt. „Menschen reden über jeden. Das ist wahr und wie die Welt so alt. Warum lässt denn was sie reden oder reden könnten uns nicht kalt…“.

  • tommaso sagt:

    Ein Symbolbild aus St.Gallen (Drei Weiheren) in einem Tagi-Blog… Juhui, die Ostschweiz existiert!

  • gugus sagt:

    ich würde gerne mal einen zwillingsmama-blogbeitrag schreiben… 😉

  • Rudolf Meyer sagt:

    Ich finde diesen Blog erfrischend. Ich denke es ginge vielen Müttern besser, wenn sie nicht nach Aussen hin dem gesellschaftlich auferlegten Bild der Supermutter entsprechen müssen, sondern dazu stehen können, dass die Betreuungs- und Erziehungsarbeit zum mindesten zeitweise an die Nerven geht und alles andere als Freude auslöst. Und ich finde es daneben, die Bloggedanken als Jammerei zu bezeichnen. Statt dessen wünschte ich mir, dass alle die Bestrebungen unterstützen, die Entlastung der Frauen zum Ziele haben. Ich denke da an Schaffung von Krippenplätzen, alternative Familienssysteme etc

    • Wilde Katze sagt:

      Sehr gut, dass der Kommentar von Rudolf Meyer gleich 2 x erscheint. Er (der Kommentar) ist nämlich einer der bisher besten zu diesem Thema.

    • Sportpapi sagt:

      Was sind denn alternative Familiensysteme, und wer soll die in die Wege leiten wenn nicht die Familien selber? Und weshalb bieten Krippenplätze Entlastung, wenn sie doch in erster Linie dazu da sind, die ausserhäusliche Arbeit der Frau zu ermöglichen, was insgesamt dann eher zu mehr als zu weniger Belastung führt…

      • Wilde Katze sagt:

        Ach, Sportler, Sie drehen immer im gleichen Hamsterrad. Legen Sie doch mal eine kleine Verschnaufpause ein. So zum Nachdenken…!

      • Sportpapi sagt:

        Beantworten Sie besser meine Fragen, wenn Sie denn können, WK.

      • Wilde Katze sagt:

        Sportpapi, jetzt machen Sie aber mal einen Punkt. Und zwar einen grossen! Nicht nur ich, eine ganze Menge von Leuten (Weiblein und Männlein) haben das diesbezüglich hier schon -zig mal versucht. Immer erfolglos. Irgendwann mag man dann halt einfach nicht mehr.

      • Sportpapi sagt:

        @WK: Versuchen Sie es doch einfach mal mit guten Argumenten und etwas Logik, dann bin ich sehr empfänglich…

      • Diebestemama sagt:

        Sportpapi: genau das sagt mein Mann auch immer. er will nur, dass ich wieder ins Berufsleben einsteige. das mache ich aber sicher nicht. Da habe ich doch viel weniger Freiheiten!

      • Wilde Katze sagt:

        Uff..! Sportpapi! Logik? Dagegen sind Sie resistent. Sie haben immer eine noch „logischere Logik“ einfach so zur Provokation parat,. Das ist auf die Dauer zu ermüdend.

      • Sportpapi sagt:

        @Diebestemama: Was sagt Ihr Mann immer? Dass es für Sie (und ihn!) möglicherweise stressiger ist, wenn Sie dank Krippe auswärts arbeiten können, aber am Abend noch der Haushalt wartet? Vom Organisatorischen gar nicht zu sprechen. Aber eben: jede/r, wie er/sie will. Und viele können sowieso nicht wählen. Das mit den Freiheiten hätten Sie jetzt nicht sagen dürfen, dafür werden Sie hier nicht so geliebt 🙂

      • Diebestemama sagt:

        Sportpapi: ich kann damit leben, wenn andere Leute (wahrscheinlich Frauen würde mein Mann sagen) anderer Meinung sind. Hauptsache ist, dass meine Kinder mich lieben.

      • Pixel sagt:

        Sehen Sie, Diebestemama, so definiert jeder „Freiheit“ anders. Also ich persönlich empfinde weitaus mehr Freiheit in meiner vollzeitigen Arbeit. Aber vielleicht hat das auch nicht nur mit der persönlichen Definition zu tun.

  • Rudolf Meyer sagt:

    Ich finde diesen Blog erfrischend. Ich denke es ginge vielen Müttern besser, wenn sie nach Aussen hin dem gesellschaftlich auferlegten Bild der Supermutter entsprechen müssen, sondern dazu stehen können, dass die Betreuungs- und Erziehungsarbeit zum mindesten zeitweise an die Nerven geht und alles andere als Freude auslöst. Und ich finde es daneben, die Bloggedanken als Jammerei zu bezeichnen. Statt dessen wünschte ich mir, dass alle die Bestrebungen unterstützen, die Entlastung der Frauen zum Ziele haben. Ich denke da an Schaffung von Krippenplätzen, alternative Familienssysteme etc.

  • Rolf Eberle sagt:

    @ Andrea Mordasini: ich hätte gerne mal eine Quellenangabe zur Aussage: «Solange aber in der Gesellschaft Muttersein mit bitzi Haushalt, Plöischle, Käfele und mit Kindern spielen gleichgesetzt wird, …» Das habe ich noch nie gehört (Journis sind nicht die Gesellschaft!)

  • Rolf Eberle sagt:

    Gibt es eigentlich auch Menschen, die sich NICHT darüber definieren, was andere («Supermütter»… was ist denn das?) von ihnen oder ihren Haltungen denken?
    @ motztüte: wieso trollst du nicht woanders…?

  • Valeria sagt:

    Am Anfang habe ich mir den Stress gemacht und wollte alles piccobello und sauber und perfekt machen. Nach vier Wochen habe ich mich auf das Wesentliche beschränkt, einen Staubsaugerroboter gekauft und mich (wie es so oft angeraten wird) auch hingelegt, wenn die Kleine geschlafen hat. Meine grösstenteils noch kinderlose Bekanntschaft hat auf mein „nicht-sofort-reagieren-bei-Nachricht“ teilweise verständnislos reagiert… Ich weiss jetzt jedenfalls, auf wen ich zählen kann.

    • Manuela sagt:

      Welchen Staubsaugerroboter können Sie denn empfehlen? Ich überleg da nämlich auch.
      Oder ich lade jeden Abend jemanden mit Hund ein, der sich an den Resten des Abendessens unter dem Tisch gütlich tun könnte…

      • Valeria sagt:

        Habe mit iRobot Roomba sehr gute Erfahrungen gemacht und würde das Ding nie wieder hergeben. Hat aber auch seine Nachteile: Er ist relativ laut, ist länger am Saugen wie andere Roboter und stupst gerne die Möbel an (Achtung, bei weissem und teurem Mobiliar).

        Aber da ich ihn nur laufenlasse, wenn ich unterwegs bin, spielt das für mich keine Rolle. Habe in der Zwischenzeit zwei andere getestet, die in unserer Wohnung (hauptsächlich Laminat, eher grosse freie Flächen) um einiges schlechter abgeschnitten haben, und das bei bis zum doppelten vom Preis.

  • LILA sagt:

    Inzwischen mit drei, nicht mehr ganz so kleinen Kindern, weiss ich gar nicht mehr, wie ich das geschafft habe. Bei mir war aber der Schock von 0 auf 1 Kind ganz massiv. Ich konnte nicht duschen, nicht auf die Toilette. Kochen schon gar nicht. Vorher in leitender Position mit ein paar Mitarbeitern, war ich mit einem so kleinen Wurm, ziemlich am Anschlag. Ich habe mich inzwischen an die höhere Kadenz gewöhnt und lass mich seltener aus der Ruhe bringen…. bis dann die Pubertät da ist 😉

    • Rahel sagt:

      Oh ja, die geliebte Puuhperizität……. 🙂

    • Franz sagt:

      yep. Pubertät, das wird ganz toll. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich Eltern, die noch über ihre Kleinen jammern, rate, damit auzuhören und stattdessen sich am Herzigen und Schönen zu orientieren, denn – wie gesagt – wenn die Pubertät eintritt, dann buona notte! Dann erscheinen einem nämlich ein paar durchwachte Nächte als geradezu erholsam.

      • Rahel sagt:

        Die Teeniezeit ist zweifellos für beide Seiten nicht einfach! Aber nebst den schwierigen Momenten gibt es auch tolle Erlebnisse, die mich auch immer wieder stolz auf meine Tocher machen! Ich möchte für meine Tochter da sein und sie gerade jetzt besonders unterstützen! Unser Ziel ist zur Zeit ganz klar eine Lehrstelle für sie zu finden, wenn das erreicht ist, kann ich mich wieder etwas zurücklehnen……bis dann die zweite soweit ist 🙂 Fakt ist, dass Kinder AUCH in dieser Zeit viel Liebe, Aufmerksamkeit und Geduld brauchen! Und überlegen wie man selbst in dem Alter so war hilft manchmal!

    • Carolina sagt:

      Seitdem unser erstes Kind auf die Welt kam (ist schon eine ganze Weile her), haben sich immer Mitmenschen bemüssigt gefühlt, uns erst vor den ersten schrecklichen Wochen und Monaten zu warnen, dann davor, nochmals ein Kind in die Welt zu setzen, das wäre dann schrecklich hoch zwei und dann noch die, die uns wissen liessen, dass dann aber die Pubertät der absolute Horror würde. Nichts davon ist eingetreten – einzelne Horrorerlebnisse, egal in welchem Alter, sind durch die Freude und das Glück an unseren Kindern bei weitem übertroffen worden.

      • Carolina sagt:

        /2 Man wächst nämlich auch in die Pubertät hinein, das kommt nicht von einem Tag auf den anderen. Und es hilft, wenn gewisse Weichen bis dahin gestellt sind, also klar ist, dass gewisse Grenzen nicht überschritten werden dürfen, dass absolute Respektlosigkeit nicht erlaubt ist, man aber ansonsten kurz überlegt und zurückschaut, was für ein Früchtchen man wohl selber zu dieser Zeit war. Es ist alles relativ. Mein Rat: glauben Sie niemandem, der Ihnen Schreckensszenarien an die Wand malt……

      • Anne sagt:

        Aber auch niemandem der beim Anblick von zwei Kleinkindern schwelgerisch sagt „Ach soooo herzig, das ist doch einfach die ALLERSCHÖNSTE Zeit“

      • Carolina sagt:

        Mir persönlich ist das lieber, doch. Denn ab und zu muss mir mal jemand sagen, dass ich die Kinder gewollt habe, dass mein Selbstmitleid mir überhaupt nicht hilft und dass ich aus dem Jammertal mal wieder auftauchen könnte – und dann nervt es mich zwar erstmal, wenn jemand mit Harmonie und Säuseln kommt, aber meistens komme ich dann wieder auf den Boden.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Carolina:
        danke und ;-), dann haben/finden Sie wohl das Mantra „kleine Kinder kleine Sorgen, grosse Kinder grosse Sorgen“ auch so ungemein ermutigend und auferbauend gefunden?…

      • Carolina sagt:

        Brunhild: 🙂

  • eli sagt:

    Also wir haben 3 Kinder und ich bin mit dem vierten Schwanger. Ja, es ist anstrengend, sehr sogar und es gibt viele Abende, wo ich wirklich nudelfertig auf dem Sofa lande und zu nichts anderm mehr fähig bin. Ich glaube aber, dass es der Hang zum Perfektionismus ist, der uns Frauen so stresst. Das Gefühl zu haben, nebst den Kinder noch den Haushalt super toll in Schuss zu bringen, bei der Arbeit eine Sonder Performance hinlegen zu müssen und eine tolle Ehefrau und beste Freundin zu sein! Ich glaube, wir machen uns sehr viel Druck und Stress selber in der Gestaltung unseres Alttags.

  • Supernova sagt:

    Ich bin selbst Mutter eines Kleinkindes und erwarte bald mein Zweites. So sehr ich mich auf unseren Familienzuwachs freue, so graut es mir auch vor dem Stress und dem Schlafentzug der ersten zwei Jahre. Wer wie ich ein super aktives Kind hat, welches über zwei Jahre nicht durchschläft, weiss, wie so etwas an der Substanz, der Gesundheit und der Paarbeziehung nagen kann. Und ja, bisher konnte ich nur mit engen Freundinnen richtig darüber sprechen. Vor allem Kinderlose unterschätzen meine Tätigkeit und denken, ich sei den ganzen Tag am Käfele und Zeitung lesen.

    • Andrea Mordasini, Bern sagt:

      Eben, da brauch ich keine Quellen zu zitieren… Es ist nun mal so, dass Muttersein in der heutigen Gesellschaft, vor allem von Kinderlosen, gleichgesetzt wird mit „Plöischle“, Käfele, Zeitung lesen, bisschen Haushalt, mit den Kindern spielen… Und nur weil Mütter in 1. Linie Mütter sind, keinen Lohn finanzieller Art kriegen, keine Lohnausweis haben und in keiner Gewerkschaft vertreten sind, leisten sie ja nicht weniger als die 100% Arbeitenden… Im Gegenteil, unser Job ist – überspitzt ausgedrückt – ein 24/24, 7/7 Job. Und wenn wir mal Feierabend haben, dann sind wir auf Pikett… 😉

      • Mary sagt:

        Liebe Nala, nein ich brauche und erwarte nicht von meinen Kindern dass sie nach mir schauen wenn ich alt bin….auch ich werde Spitex, Altersheim etc. in betracht ziehen und spare auch schoen dafuer. Jedoch weiss ich, dass ich und mein Mann unsere Kinder so erziehen, dass sie auch mal uns anrufen oder besuchen kommen wenn Sie nicht mehr daheim leben. Das hat nichts mit „Kinder fuer das Alter zu haben“ zu tun, das nennt man einfach „eine normale Familie“. Ich weiss nicht wie Sie erzogen wurden, aber irgend ertwas haben Sie in Ihrer Erziehung verpasst….sorry

  • motztüte sagt:

    Ich verstehe halt einfach nicht, warum die Leute sich das antun, Kinder zu haben. Das Leben ist doch so schön ohne. Und alle diese neuen Menschen braucht die Welt ja auch nicht.

    • Brunhild Steiner sagt:

      … möchten Sie es denn verstehen lernen dass Sie hier mitlesen,
      oder sind Sie als undercover-global-footprint-Verkündiger hier unterwegs dass Sie sich diese Leserei überhaupt antun?

      • motztüte sagt:

        Ich lese hier gelegentlich mit nur aus reiner Schadenfreude. Und bei jeden einzelnen Beitrag gratuliere ich mir dazu, keine Kinder auf die Welt gestellt zu haben. Oder gibt es eine Zensur für Mitleser?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @motztüte:
        nein, aber Sie müssen damit umgehen können dass Ihnen „sehr ausgewähltes lesen“ unterstellt wird, Futter zur Schadenfreude lässt sich überall finden und ist wirklich keine grosse Leistung, braucht nicht viel Anstrengung.

      • gabi sagt:

        Mit Ihrem letzten Halbsatz haben Sie hier wohl den Nagel auf den Kopf getroffen, BS.

      • sandra sagt:

        kinder müssen aber ein ganz wichtiges thema in ihrem leben sein.

    • gugus sagt:

      wissen sie, das ist wie mit allen grossen projekten. eine freundin von mir, sie möchte keine kinder, schreibt an ihrer diss. das ist irgendwie ganz ähnlich: es ist bereichernd, erweitert die gedankenwelt, ist aber gleichzeitig manchmal nervig und anstrengend, auf alle fälle meistens spannend. ich bin der festen überzeugung, dass alle „grossen projekte“ einen als mensch weiterbringen. dass kinder einen dabei eine emotionale extremerfahrung sind, die einen liebe und verlustangs in einer nicht vorstellbaren intensität spüren lassen, kann man sich einfach nicht vorstellen, ohne es erlebt zu haben.

      • dobini sagt:

        das finde ich sehr gut beschrieben und ich fühle eigentlich gleich. Danke

      • Carolina sagt:

        Gugus, das unterschreibe ich zu 100 Prozent! Vor allem die letzten zweieinhalb Zeilen Ihres Posts. Und wenn man das erfahren hat, kann man eigentlich die hämischen, dümmlichen Einlassungen einer motztüte einfach ignorieren.

    • Mary sagt:

      Ja, Kinder zu haben und zu erziehen ist streng aber bereichernd. Ich mit meinen drei Jungs (7,5,2) kann auch ein Lied davon singen. Aber meine Jungs machen mich auch stolz und ich freue mich wenn ich dann ein altes Mameli bin sehen zu koennen was aus Ihnen geworden ist. Ich finde es unheimlich traurig Kommentare wie von moetztuete zu lesen und freue mich schon jetzt, das mich jemand besuchen wird wenn ich alt bin. Wer fragt nach Ihnen „moetztuete“ wenn Sie alt sind?

      • Andrea Mordasini, Bern sagt:

        Diesem Posting pflichte ich zu 100% bei, sehr gut geschrieben! Ja Motztüte, es ist Dein gutes Recht keine Kinder zu haben. Bitte aber akzeptiere die anderen, die sich für Kinder entschieden haben. Und denk daran, die jetzigen Kinder werden als erwachsene Arbeitnehmer einmal deine AHV mitfinanzieren! Etwas mehr Toleranz wäre daher auch nicht schlecht, aber eben… Und jammere dann im Alter bitte nicht rum, Du hättest niemanden, der nach Dir schaut und Dich besuchen kommt…

      • Sportpapi sagt:

        Das mit der AHV ist eher nicht so ein gutes Argument…

      • Wilde Katze sagt:

        Aber auf die RaucherInnen wird immer draufgehauen. Die finanzieren nämlich die AHV zu einem erheblichen Teil mit. Aber da spielt der Erhalt dieses Sozialwerkes dann plötzlich keine Rolle mehr. Man würde in der CH wohl lieber die AHV zugrunde gehen lassen, bevor man RaucherInnen akzeptiert. Beim Kinderkriegen aber ist die AHV immer das Argument Nr. 1. Als ob all die Leute nur deshalb Kinder bekämen, damit die AHV nicht pleite geht. So ein hochkarätiger Unsinn!

      • Nala sagt:

        Mary woher die Sicherheit, dass Ihre Jungs im Alter nach Ihnen fragen? Darauf würde ich mich nicht verlassen. Kinder sollten nicht gezwungen werden, sich um ihre alten Eltern zu kümmern, nur weil sie deren Kinder waren. Wer nach Motztüte fragt? Ganz einfach, Spitex, Spitalpersonal, Altersheimpersonal. Alle werden dafür bezahlt und machen es daher „gerne“. Kinder müssten es u.U. unter Zwang machen. Also das mit dem Alter find ich genauso schelchtes Argument wie die AHV.
        Kinder haben weil man das will, weil es einem weiterbringt, ok. Aber das soll kein Zwang sein. Ich kann Motztüte verstehen.

    • Pixel sagt:

      Ja motztüte, das hat sich Ihre Mutter bestimmt auch gedacht. Aber da war’s schon zu spät.

      (meine automatische Worterkennung gibt mir an der Stelle von „motztüte“ immer „Kotztüte“ vor, wie lustig)

  • Ursi sagt:

    Ich habe nur eine 4jährige Tochter die seit dem zweiten Monat durchgeschlafen hat. Beim zahnen hatte sie nie Probleme und richtig krank war sie auch noch nie 🙂
    Ich arbeite zirka 30 % in der Nacht. ich denke das ist mit ein Grund dass ich teilweise an meine Grenzen komme. Ich bin dankbar dass ich so eine liebe kleine hatte und habe……
    ich denke mit zweien würde ich nicht klarkommen…….
    Ich bewundere alle die das mit mehreren Kindern managen!
    Ach ja, mein Mann hat noch einen 7 jährigen Sohn der jedes 2. Wochenende bei uns ist

  • Andrea Mordasini, Bern sagt:

    Kindererziehung ist ein Knochenjob! Und so bereichernd, erfüllend und glücklich mich die Herausforderung als Mutter macht mit meinen beiden wilden und lauten Kindern, so anstrengend ist sie eben auch. Und dazu stehe ich, egal was andere dazu sagen/denken mögen. Solange aber in der Gesellschaft Muttersein mit bitzi Haushalt, Plöischle, Käfele und mit Kindern spielen gleichgesetzt wird, wird es für Mamis nie einfacher sein. Wie eine 100% arbeitende Kinderlose über ihren anstrengenden Job jammern darf und Verständnis dafür erhält, so sollten auch gestresste Mamis jammern dürfen, ohne Wenn + Aber!

  • Richard Jones sagt:

    Wieder einmal ein „echter“ Mamablog – bei dem das Wort „Väter“ im zweitletzten Satz doch noch auftaucht. Ich habe Mühe, diesen Blogartikel nicht als Gejammer zu verstehen. Es geht daraus hervor, dass das „sich Aufteilen“ (zwischen Kindern) als die grösste Herausforderung angeschaut wird. Das die Väter in der Regel diejenigen sind, die sich mehr aufteilen müssen als Frauen, wird leider nicht erwähnt. Tatsache ist nämlich, dass Männer in der Regel und im Idealfall mehr Zeit zu Hause verbringen sind als eine Frau bei ihrem Arbeitgeber. Ein Thema, bei dem Frauen nicht mitreden wollen? Oder können?

    • Mioma sagt:

      Genau dieses „Jammern“ macht es aber möglich, dass nicht alle sich dieses Super-Mutter-Image aufrecht erhalten müssen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass – wenn man selber ehrlich und offen über die Anstrengungen spricht – man auch öfters ebensolche ehrlichen Erfahrungsberichte austauschen kann mit anderen Müttern. Und genau das tut gut und stärkt die Nerven wieder für den Alltag. Diejenigen, die alles im Griff haben, gibt es natürlich immer noch. Schön für die… haha. Aber mir ging’s (und geht’s manchmal auch heute noch) von 1 auf 2 jedenfalls genau gleich, wie Frau Kuster. Daher danke!

    • Beatrice sagt:

      Dear Richard, von wegen Gejammer. Komisch, dass dich das betrifft. Lass dich doch einfach mitgemeint sein bei dem ganzen. Frauen müssen das seit Jahren. – Kindererziehung ist ein Knochenjob, nie fertig. schön und enorm anstrengend. Und langjährig. Kinder brauchen rund um die Uhr gute Betreuung, alles wahr. – und zudem wird’s von zukünftigen Arbeitgebern nicht goutiert, nach wie vor. Ausserfamiliäre Kinderbetreuung ist auch heute noch nicht flächendeckend und erschwinglich. Geschweige denn gescheite Teilzeitjobs für Frauen und Männer. Dachte vor 30 Jahren, wir wären auf einem guten Weg. Denkste

    • Mioma sagt:

      Und auch Mütter müssen sich meist nicht nur zwischen den Kindern sondern auch zwischen Kindern und Job aufteilen. Davon schreibt ja Frau Kuster auch. Und dieses Aufteilen hat ja nicht unbedingt mit der Dauer zu tun hat, die man irgendwo verbringt. Grade mit einem tiefen Pensum an einem Job ist es schwierig, dort alles zu leisten, was von einem erwartet wird (und man auch von sich selbst erwartet). Dass das alles auch für Väter zutrifft, die sich massgeblich an der Kinderbetreuung beteiligen, finde ich natürlich auch!

    • Papa aus Überzeugung sagt:

      Gerne wnde ich mich einmal direkt an die Hausmänner. wie ich bereits geschrieben habe, würde ich auch gerne zwei Tage pro Woche zu Hause bleiben.mein befreundeter Nachbar mit Kindern im gleichen Alter würde das gleichzeitig tun. wir würden uns dann die Arbeiten aber anders aufteilen als die Frauen. wie im Berufsleben würdenwir die Sache gemeinsam angehen. einmal hat der eine die Kinder, der andere fre, allerdings mit Einkauf dür die ganze Familie, nachher wird getauscht. Noch nicht einig sind wir, welcher die grösseren Kinder aus dem Kindergarten abholt. Doch derjenige, der auch die Kleinen ha

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        Ich hatte zu wenig zeichen…
        Übrigens würde derjenige, der frei hat, natürlich für beide Familien einkaufen.
        wir denken einfach, es bruacht eine gewissee Organisation der Hausarbeit. Und wenn man 2 Kinder hütet, kann man doch auch gleich vier übernehmen. wie seht ihr das? hat jemand Erfahrung mit einem ähnlichen Modell?

      • Anne sagt:

        Bin zwar nicht Hausmann aber immerhin Teilzeitmami/-hausfrau: Dieses Modell finde ich super und wenn man jemanden findet, mit dem es „geigt“, eine wunderbare und entlastende Sache – vor allem die Kinder finden es lässig. Einfach vorher NoGo’s (in Ernährung, Erziehung…) klären und die wichtigsten Werthaltungen, dann umschifft man auch allfällige Fettnäpfchen. Je nach Temperament können vier einfach ganz schön viel sein und auch punkto Sicherheit würd ich mir einige Gedanken machen. Und auch was ist, wenn einer krankheitshalber ausfällt.

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        @ Anne: Sie glauben nicht, wie mich Ihre Antwort beuhigt! es könnte doch wirklich funktionieren. Und wir würden eben auch die Erziehung etwas umstellen. wir möchten ein Team werden mit den Kindern. Jeder übernimmt, was er kann. ich halte gar nichts von antiautoritärer Erziehung imStil der 68 er. am Wochenende haben wir über einen Mamablog diskutiert, bei welcher diese verherrlicht wurde (schreien neben dem Telefon, Essen auf den Boden werfen etc.). Meine Frau war zwar auch dagegen, ein wenig hat ihr, so glaube ich aber, gefallen, dass von den beschriebenen Kindern nichts verlangt wird.

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        Wieder zu wenig Zeichen…
        Ich muss nämlich meine Frau noch etwas in Schutz nehmen. sie will auch, dass die Kinder sich weiter entwickeln, aber sie wird eben schon gerne noch gebraucht. schon nicht so, dass sie sie bis ins Kindergartenalter stillen will, wie im Artikel beschrieben. bitte verurteilen Sie sie nicht.

      • Reto B. sagt:

        Danke Papa aus Überzeugung. So ein System (und mögliche Kandidaten) sind mir auch schon in den Sinn gekommen. Und lustigerweise erkenne ich uns in ihrer Beschreibung von sich und ihrer Frau auch wieder. Ich denke manchmal ich muss sie richtiggehend pushen, nicht zusehr Mami und Hausfrau zu werden, denn sie kann das (wie fast alles, was sie anpackt) extrem gut. Aber wer ein Unistudium mit 5.7 abschliesst, gehört für mich nicht 20 Jahre hinter den Herd. Ich werde weitere Rückmeldungen mit Interesse verfolgen.

      • @Papa aus Überzeugung: ich habe das von Ihnen skizzierte Modell mit 2 Nachbarn/Freunden 8 Jahre lang (Kindergarten & Primarschule) praktiziert. Es funktionierte problemlos. Wir Väter hatten die Kinder, 6 an der Zahl, 3 Tage/Woche und haben uns bei der Betreuung abgewechselt, d.h. jeder von uns hatte 1x die ganze Bande am Mittagstisch und brachte bzw. holte die Kinder vom Kindergarten/Schule. Die anderen zwei hatten so Zeit für den Haushalt & andere Dinge, die halt so im Alttag anfallen. Bei Ausnahmesituationen (Krankheit etc) habe wir immer eine Lösung gefunden. Ich habe dies sehr geschätzt

      • tina sagt:

        schade nur, dass die erziehung gleich anders angepackt werden will, wo doch die betreuung offenbar erst theorie ist. ich empfehle zusammenarbeit mit dem anderen elternteil. in theorie kanns jeder besser, konnte ich auch, bevor ich den alltag mit den kindern hatte. mir persönlich wäre sowohl einkauf für 2 familien wie auch kinderbetreuen für 2 familien viel zu streng gewesen, auch wenn es alterniert hätte

      • Sportpapi sagt:

        Es reicht ja doch, wenn die Kinder mal im einen, mal im anderen Haus gemeinsam spielen, und sich so ganz spontan auch mal eine Pause ergibt (die natürlich auch sinnvoll gefüllt werden kann). Besser noch, man drinkt ein Bier miteinander, während die Kinder spielen… Einkaufen geht dann auf dem Heimweg oder online.

      • Sportpapi sagt:

        Und ja, deswegen müssen doch nicht gleich Erziehungsrichtlinien vereinbart werden. Man kennt sich ja, weiss etwa, wie es läuft.

      • tina sagt:

        sportpapi: ja, sowas habe ich auch praktiziert, allerdings ohne alkohol, den ich echt nicht vertrug wenn ich kinder zu betreuen hatte. ist glaubs normal so irgendwie

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        @ Reto B: dann sind wir wohl nicht eine Ausnahme.
        allerdings hat meine Frau keinen Uniabschluss. Das heisst aber nicht, dass sie nicht erwerbstätig sein soll! wenn ich nur drei Tage übernehme, kommen wir mit meinem Einkommen nicht durch, als vierköpfige Familie. Ich rechne das heute Abend einma durch. wir werden dann sehen.

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        @ Georg C: wir hätten noch einen dritten Kollegen aus dem Fussballclub. Der wohnt aber etwas weiter weg. Denken Sie das würde trotzdem funktionieren?

      • Pixel sagt:

        Papa: „würde, täte, sollte, müsste“ …fällt Ihnen hier auch was auf?

    • Lis sagt:

      Ganz ehrlich, ich finde es massiv weniger ansterengend, einen 12-Stunden-Tag im Büro zu verbringen und dann abends meine Kinder ins Bett zu bringen und Wäsche zu machen als den ganzen Tag mit den Kindern. Und das, obwohl ich meine Kinder liebe und die Tage vom Gefühl her lieber ganz mit ihnen verbringen möchte. Nur, wenn wir von Anstrengung reden, ist die Arbeit und dann abends die Kinds viel easier!

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        So, danke für die vielen Anregungen. der Gemüsegratin ist im Ofen, die Kinder spielen und haben hunger, meine Frau hat heutenihren freien Abend. sie geht mit einer Freundin essen. Ich fände es besser, sie würde einenKurs für Wiedereinsteigerinnen besuchen. Mein Vorhaben ist nach diesem Tag klar. Danke, danke.

      • Reto B. sagt:

        Good Luck… Ihnen und ihrer Frau. Und Gratulation, dass sie sie unterstützen beim Wiedereinstieg.

  • Familie managen trotz Stress.
    Eltern erlangen Sicherheit indem sie sich Wissen aneignen, sich mit anderen Erwachsenen und mit den Kindern austauschen und sich selbst und ihr Handeln kritisch reflektieren.
    Ein interessanter Artikel zu diesem Thema: https://www.elternclubschweiz.ch/artikel/familie-managen-trotz-stress

  • Mamilessia sagt:

    Schön, dass jemand mal ehrlich ist. Ich finde es auch ungemein anstrengend. Wir geben uns soooo Mühe, unseren Kindern eine schöne Kindheit zu gestalten. Aber um das zu können, müssen wir ja auch arbeiten, ohne Geld keine Wohnung und Krankenkasse etc. Bitte hört doch auf zu urteilen. Jedes Kind ist anders. Wer einen guten Schläfer hat, der weiss gar nicht, von was übernächtigte Mütter reden. Wer so gesunde Kinder hat, dass sie so gut wie nie Krank sind,- auch nicht. Ihr Kind zahnt nicht,- super. Seien sie froh! Aber das sind alles Sachen, die kann man kaum beeinflussen.

    • Ja, bitte hört auf Euch gegenseitig zu be- oder verurteilen. Jedes Kind ist anders, jede Mutter ist anders und jede Familiensituation ist anders. Ein Kind das in einer grossen Familie aufwächst, wo auch Omas, Tanten und andere Verwandte die Eltern entlasten können, kommt den Eltern meist als weniger anstrengend vor. Als ein Kind bei dem die Eltern ohne ein solches soziales Netz auskommen müssen und die ganze Betreuung allein und mit Hilfe von bezahlten Helfer bewerkstelligen. So ist zumindest meine Erfahrung aus unzähligen Beratungen. Dazu das was Mamilessia schrieb und viele andere Faktoren

    • Juno sagt:

      So wahr!!! Danke Mamilessia

  • sandra sagt:

    Ich fand den Wechsel von 1 zu 2 auch viel anstrengender als von 0 zu 1. Ein Vorteil haben die Eltern beim 2.: in die Elternrolle ist man bereits hineingewachsen, man hat eine gewisse Routine mit Stillen, Wickeln usw. Beiden Kids gerecht zu werden, ist nun die grosse Herausforderung – und erst noch ohne selbst auf der Strecke zu bleiben! Dafür ist das 1. Kind nicht mehr so fixiert auf die Eltern und das 2. wird es nie in diesem Ausmass sein. Die Eltern sind nun nicht mehr „Paar mit Kind“, man ist mehr Familie.

  • NinaZ sagt:

    Etwas neben dem Haupttopic: Im familiären Bereich (und mehrheitlich überall) ist Ehrlichkeit das allerbeste! Von Fassadenmamis und -papis halte ich gar nichts – sinnloses Selbstmartyrium. Herzlichen Dank allen ehrlichen „grad-use“ Mamis und Papis. Von euch lerne ich wertvolle Dinge und bleibe unverkrampfter als manch hochstylish gefingernägelte Supermom mit Parfumwolke.
    Mein Ziel ist es eine authentische Mutter zu werden, die für und mit der Familie lebt. Im Gegenzug erwarte ich dasselbe von meiner Familie. Mal schauen, ob’s mir gelingt.

  • claudia sagt:

    Also ich kann das von Frau Kuster nur unterschreiben. Unsere Zwillinge sind bald acht Jahre alt, doch es war ein riesiger Kraftakt. So langsam sind wir beide etwas entspannter mein Mann und ich. Es war auch eine schöne Zeit, doch nie wieder Kleinkinder… grad wenn man mit Mitte Dreissig Kinder bekommt und nebenbei noch ein bisschen arbeitet (1 Tag) war es trotzdem unwahrscheinlich anstrengend… und ich kenne auch diverse Mütter hier, die immer so tun als ob alles mit links geschafft wird.

  • Sportpapi sagt:

    Es hat halt jede Medaille zwei Seiten. Ganz sicher ist es manchmal äusserst anstrengend mit 1, 2 oder wie in unserem Fall drei Kindern zu Hause. Auf der anderen Seite hat man auch Freiheiten, die man einfach auch geniessen muss.

  • Flo sagt:

    Es kommt sicher auf den Abstand der Kinder drauf an, aber bei durchschnittlich 2 Jahren Abstand würden wir im Nachhinein betrachtet rechnen:

    1+1= 2.5
    ABER:
    2+1= 2.8

    q.e.d. 😉

  • Markus sagt:

    Die Umstellung von 0 auf 1 Kind war gross, für Mutter und Vater. Die Umstellung von 1 auf 2 Kindern haben wir aber als noch grösser empfunden, vor allem auch meine Frau. Während mit einem Kind doch noch gewisse Zeitinseln der Ruhe und des Kraft schöpfens möglich waren war dies mit dem 2. nicht mehr möglich. Der Schlafryhtmus war zu unterschiedlich und der jüngere kam Nachts alle 2 Stunden fürs Stillen. Vor allem meine Frau kam an ihre Grenzen und fing an, an sich selber zu zweifeln, wenn dann die „Supermütter“ in den Illustrierten portraitiert wurden. Der Grat zur Depression ist da schmal.

  • Heidi Merz sagt:

    Beim Lesen bin ich über „mehr als doppelt“ gestolpert und habe leer geschluckt, denn ich wünsche mir ein zweites Kind, finde es aber mit dem ersten bisweilen schon recht anstrengend. Vielen Dank für den Artikel! Es tut immer gut, von gelebter Realität zu lesen, die rosa Idealisvorstellungen kommen schon von alleine… 😉

    • Brunhild Steiner sagt:

      entscheidet man sich für mehrere Kinder in kurzen Abständen ist es vor allem am Anfang sehr streng,
      schraubt man dann die eigenen Ansprüche runter, was zum Beispiel die Mobilität betrifft, wirds im Kopf schon wieder lockerer. Ich finde es lohnt sich und bereue keine einzige Minute!

    • Jeanette Kuster sagt:

      Zwei Kinder zu haben macht aber auch doppelt so glücklich, also setzen Sie Ihren Wunsch in die Realität um. 🙂 Es lohnt sich definitiv, trotz sehr strenger Anfangszeit.

    • Anne sagt:

      Ist doch gut, wenn Sie wissen, worauf Sie sich einlassen werden 😉 Die ersten 4 Jahre mit zwei Kleinkindern sind happig, aber dafür haben Sie’s nachher durch ;-). Es gibt aber Mütter, die geniessen diese Kleinkinder-Phase sehr, ich glaube es hängt sehr davon ab, was bei einem Selbst Stress auslösen kann. Ich bin froh, ist diese Phase durch, können sie sich selbst anziehen, selbst aufs WC gehen und selbst zu den Kollegen heim marschieren. Das waren für mich echte Stressfaktoren.

  • Sigi sagt:

    Liebe Frau Kuster,
    so wie Sie den Artikel geschrieben haben,
    gehe ich davon aus, dass Sie Alleinerziehend sind.

    • Markus sagt:

      @Sigi: Warum? Was hat dies mit Alleinerziehend zu tun? Leider hat es die Natur so eingerichtet, dass ich als Vater das Kind nicht stillen kann. Die „kleine“ Entlastung am Abend durch den Vater zwischen 17.00 – und 19.00 Uhr reduziert das Schlafmanko der Frau auch nicht wirklich. Die Realität sieht halt doch so aus, dass es sich die meisten Familien nicht leisten können, wenn der Vater in dieser Zeit das Arbeitspensum reduziert und das letzte was meine Frau in dieser Zeit wollte, ist auswärts arbeiten gehen.

      • Sportpapi sagt:

        Unsinn! Natürlich kann ein Vater die Mutter massiv entlasten. von 18-7 Uhr, am Wochenende, notfalls auch mal an einem zusätzlich genommenen freien Tag.

  • Papa aus Überzeugung sagt:

    Beim Lesen dieses Artikels überlege ich mir, ob ich meiner Frau manchmal doch unrecht tue, wenn ich sage, so eine Stunde spielen mit den Kindern sei doch nun auch nicht so schlimm. als Berufstätiger verstehe ich sie manchmal nicht ganz.

    • Stefano sagt:

      @Papa: als Vater zweier Kleinkinder (3,5), die ich 3 Wochentage voll betreue und die restlichen 2 Tage normal arbeiten gehe, sind die 3 Kindertage mehr „berufstätig“ als mein Job…und JA ! Sie tun Ihrer Frau unrecht…schenken Sie Ihr und Ihren Kindern feste Papatage. Ich habe meine Entscheidung Kinderbetreuung/Erziehung bis heute keinen Tag bereut…und bei allem „Arbeitsaufwand“…es bereitet unheimlich Freude und Befriedigung.

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        Danke für die Ermunterung. Das möchte ich ja. Meine Frau will aber nichts davon wissen. Sie ist Sekretärin. vermutlich hat sie Angst, dass sie nicht mehr einsteigen könnte, nach 5 Jahren.

    • sandra sagt:

      hilfe! wann stirbt diese spezies vater endlich aus, die das gefühl haben, kinder zu betreuen sei den ganzen tag spielen und spielen macht ja nur spass?! immerhin liest du den mamablog ganz in ruhe im büro. tausch mal eine woche mit deiner frau, dann würde dir so ein kommentar nicht im traum einfallen.

      • Sportpapi sagt:

        Hat er doch gerade gesagt, oder? Anders herum ist es aber auch erstaunlich, wenn Mütter den Eindruck erwecken, nur sie seien gerade äusserst gefordert, wenn sie Kinder haben.

      • Papa aus Überzeugung sagt:

        Das ist nicht ganz fair. Den Kommentar habe ich vor Arbeitsbeginn geschrieben und jetzt habe ich Pause.

      • sandra sagt:

        vielleicht ist das nicht fair – was meinen Sie, was ihre frau gerade zu hause tut? mit kleinen Kindern kann man nicht mal in ruhe aufs klo gehen. man ist mehr od. weniger 24 std. fremdbestimmt. da gibt es kein „vor arbeitsbeginn“ und „pause haben“.

      • Richard Jones sagt:

        Aber Mami-Sein ändert sich laufend – automatisch. Während sich beim Job des Mannes gewisse Dinge auch automatisch ändern, aber eher selten in die positive Richtung – ausser man tut etwas dafür. Die härtesten Jahre einer Hausfrau oder eines Hausmannes sind die ersten paar. Anschliessend hat Mami doch bedeuten mehr Freiheiten und Möglichkeiten als Papi, der eher mehr arbeiten muss, weil die Familie tendenziell eher teurer wird als günstiger. Und mehr arbeiten heisst automatisch weniger Freiheiten. Ich habe noch nie eine Frau getroffen, die in dem Bereich für Gleichberechtigung kämpft.

    • Brunhild Steiner sagt:

      Probieren Sie es doch einfach selbst mal mit einem ganzen Tagesprogramm,
      in dem diese „so eine Stunde spielen mit den Kindern“ neben dem ganzen Rest der absolviert werden muss, aus-
      dann werden Sie glaub schnell zum Schluss kommen, dass Sie ihr tatsächlich unrecht tun…

      • sandra sagt:

        mein mann und ich teilen uns die arbeit zu hause und sind beide teilzeit berufstätig. wir sind beide gleichermassen gefordert und verstehen, von was der andere spricht. wie viele generationen dauert es noch, bis es auch der hinterletzte mann und vater kapiert, dass eltern als team funktionieren müssen? anstatt ständig zu vergleichen, wer mehr gefordert ist, sollte man sich gegenseitig unterstützen in der bewältigung aller anstehender aufgaben. arme frauen, die solche männer haben.

      • Sportpapi sagt:

        Ach die Sandra, so vollgedröhnt mit Klischees. Als Team kann man auch funktionieren, wenn man eine gewisse Arbeitsteilung hat, nicht nur wenn man – wenig effizient – jede einzelne Arbeit aufteilt. Aber jedem das seine.

      • Carolina sagt:

        Sandra, ‚ein Team sein‘ bedeutet bei anderen Paaren vielleicht eine ganz andere Arbeitsaufteilung. Wenn Sie so einen perfekten Typ zuhause haben, freuen Sie sich doch einfach, dass es bei Ihnen scheinbar so gut klappt, da könnten Sie doch eigentlich ganz gelassen sein. Meine Erfahrung ist eher, dass sich die Arbeitsaufteilung im Laufe der Zeit auch mal verändert – in welcher Hinsicht auch immer. Ihr Modell ist eines von vielen möglichen, aber nicht in Stein gemeisselt.

      • Carolina sagt:

        Santra, ‘ein Team sein’ bedeutet bei anderen Paaren vielleicht eine ganz andere Arbeitsaufteilung. Wenn Sie so einen perfekten Typ zuhause haben, freuen Sie sich doch einfach, dass es bei Ihnen scheinbar so gut klappt, da könnten Sie doch eigentlich ganz gelassen sein. Meine Erfahrung ist eher, dass sich die Arbeitsaufteilung im Laufe der Zeit auch mal verändert – in welcher Hinsicht auch immer. Ihr Modell ist eines von vielen möglichen, aber nicht in Stein gemeisselt. Ihr Mitleid, zumindest mit mir, ist völlig fehl am Platz.

      • sandra sagt:

        ich habe nie behauptet unser modell wäre das einzig richtige und nur dieses ermöglicht das funktionieren im team. es war eine klarstellung zu sportpapis kommentar mütter würden vorgeben äusserst gefordert zu sein „nur“ durch die kinder. damit wollte ich sagen: mein mann u. ich kennen/leben beide seiten. zum team: auch dies eine erwiderung auf das ewige: wer hat mehr stress/wer hat es mehr im griff: der – i. d. Regel – berufstätige Vater oder die (Hausfrau-) Mutter. was gewisse männer hier äussern, bringt eine respektlose haltung zu frauen zum ausdruck.

      • Sportpapi sagt:

        @Sandra: Ich verstehe nur teilweise, was Sie uns sagen möchten. Aber sicher ist: Sie zitieren mich falsch. Lesen Sie noch einmal genau!

      • sandra sagt:

        teamfähig sein heisst für mich: jeder macht was/soviel er kann und unterstützt den anderen wo er kann. wenn das für die einen heisst: er sorgt fürs einkommen, sie für die kinder – wieso nicht. ich meine nur: es gibt div. aufgaben im familienleben, die partnerschaftlich geteilt werden müssen. und man sollte sich gegenseitig ernst nehmen, wenn eine/r an die grenze kommt. ich habe mitleid mit frauen, deren arbeit im heim und mit den kindern nicht die angemessene wertschätzung erfährt. wenn sie sich da angesprochen fühlen, ist das ihr problem. dann haben sie offensichtlich doch eines.

      • sandra sagt:

        @sportpapi: ihre glaubwürdigkeit sinkt mit jedem post. welcher engagierte vater hat zeit im 5-minuten-takt seine weisheiten vom stapel zu lassen?

      • Sportpapi sagt:

        Ich, Sandra. 🙂
        Mir scheint, Sie sollten sich auch etwas mehr Zeit nehmen. Genauer lesen, nachdenken, schreiben. Und wenigstens so ehrlich zu sich selber sein, dass Sie merken, dass Sie wirklich nur ein Modell für das einzig richtige halten, und das auch klar so durchblicken lassen. Nebenbei: wenn es Ihnen dabei so gut geht: weshalb denn heute diese vielen bissigen Kommentare?

      • Carolina sagt:

        Ehrlich jetzt, Sandra? Dieser Frage von SP schliesse ich mich an: wenn Sie so einen tollen Mann haben, alles so wunderbar partnerschaftlich geregelt haben, wieso dann so (leicht) aggressiv? Sie müssten doch die Ruhe in Person sein, gelassen, cool, Freude daran haben, andere an ihrem Glück teilhaben zu lassen? Und was Sie da alles reinlesen von wegen Abwertung von Frauen: es gibt natürlich die ewig Gestrigen, aber hier scheinen mir auch viele Männer zu sein, die grosses Verständnis haben.

  • Pixel sagt:

    Danke Frau K für diesen schönen und ehrlichen Bericht!

  • 70er Kind sagt:

    es ist einerseits nichts neuen und andererseits immer wieder erschreckend dass es Eltern gibt die sich an stelle von Eltern sein sich lieber mit 20 eine Familie „anschaffen“ und trotzdem noch alles andere lieber machen wie erfolgreich bei der arbeit, weltreisen und so weiter……..
    Wollt ihr den eltern sein oder nur die zahlenden? arme kinder welche tagsüber irgendwo abgestellt werden und abends abgeholt werden. wer sind den die eltern, sicher nicht ihr. schon diese sprüche wie: …….unglaublich viel arbeit usw.
    es wäre wohl besser gewesen ihr hättet ein Kondom benutzt. 🙁 Armselig ..!!!

    • Jeanette Kuster sagt:

      Lassen Sie mich raten: Sie haben keine Kinder?
      Steht da irgendwo, dass ich „alles Andere lieber mache“?
      Danke aber fürs Alterskompliment, von wegen „mit 20“ Kinder bekommen…… 😉

    • hobbyläuferin sagt:

      Das war doch gerade das was sie NICHT gesagt hat…?
      Es sei sehr schön mit den Kleinen, aber doch anstrengend. Kein Wort von dem was du schreibst.
      Ausserdem mit 20 eine Familie anschaffen, ist auch nicht gerade üblich. Ich bin 21 und kenne einige, die mit 20 schwanger wurden, da war es aber nie gewollt und trotzdem haben diese Mädels die Kinder zur Welt gebracht. Du kannst dir nicht vorstellen, wie hingebungsvolle Mütter gerade auch jene sind…

    • 70er Kind sagt:

      typisch – emanzipierte menschen jammern immer gegen andere die sich wehren gegen die Unvernunft!
      und ob ich kinder habe !

      • Wilde Katze sagt:

        Sie „70er Kind“-Übermutter! Noch vor ein paar hundert Jahren wurden Kinder von Ammen gross gezogen. Stellen Sie sich vor: Die haben überlebt!

      • Sportpapi sagt:

        Und vor ein paar Jahrzehnten mit Schlägen und Fusstritten erzogen, selbst in der Schule. He, und auch die haben überlebt!

  • Rabe sagt:

    Und dann wäre es noch schön, wenn die Väter nicht nur einmal per äxgüsi am Ende des Artikels erwähnt bzw. angesprochen würden, denn -ob man’s glaubt oder nicht- die haben imfall manchmal auch ein Schlafmanko und nur noch eine dünne Nervenschicht. Ansonsten unterschreibe ich jedes Wort, Frau Kuster: Die Papatage sind toll, grossartig, aber viel anstrengender als arbeiten gehen. Nein, ich habe keinen Schoggijob, aber immerhin eine Stunde Mittagspause, in der ich NIX tun muss, ausser Essen und Zeitung lesen. Ich stimme auch zu, dass es bei zweien mehr als doppelt so streng ist, als nur mit einem.

    • Jeanette Kuster sagt:

      Es waren halt (abgesehen von einem befreundeten Dreifach-Papa) immer nur die Mütter, die mich darauf angesprochen haben. Deshalb der Fokus auf die Mamas. Aber Sie haben natürlich recht, das Ganze betrifft einige Väter genauso – diejenigen va, die auch Papatage haben.

      • Richard Jones sagt:

        Womöglich weil diese Väter arbeiten mussten und durch den Zwang der Wirtschaft nicht die gleichen Möglichkeiten haben wie Frauen, soziale Kontakte zu pflegen. Im besten Fall die Arbeitskollegen, die man sich weniger gut aussuchen kann. Als ich mit meinem Sohn pro Woche einen Tag verbrachte und oft unterwegs war, ergaben sich Gespräche mit anderen, die ich seither nicht mehr hatte. Ausschlaggebend waren Kind und Situation – eine Kombination die sich so nie mehr ergeben hatte, seit ich keine andere Wahl hatte als 100% (oder mehr) zu arbeiten.

    • Brunhild Steiner sagt:

      „aber immerhin eine Stunde Mittagspause, in der ich NIX tun muss, ausser Essen und Zeitung lesen.“
      ach ja, diese simplen Selbstverständlichkeiten,… 😉

  • Manuela sagt:

    Tja, ich weiß, dass ich nicht die einzige bin, die bei der Arbeit ‚entspannt‘. Und das Kind kommt bereits ausgetobt nach Hause – super!

    • roberta sagt:

      Diese Erfahrung mache ich leider auch immer wieder. Dass berufstätige Mütter die Arbeit als Nebenbeschäftigung und Erholung vom stressigen Mutter-Sein betrachten. Leider spiegelt sich dann das auch in Qualität und Quantität der Arbeit. Und Liegengebliebenes wird dann von den kinderlosen Hundert-Prozent-Kolleginnen erledigt („Weisch, ich bin erst nächst Wuche wieder da“).

      • K sagt:

        @Roberta: So ein Unsinn! Ich als berufstätige Mutter muss genauso mein Pensum schaffen und kann es nicht abwälzen. Schliesslich muss ich auch meine Leistungsvereinbarung erfüllen und so ist es auch bei vielen anderen müttern die ich aus meinem beruflichen umfeld kenne.
        Meine Beobachtung ist, dass Mütter viel effizienter schaffen weil sie gelernt haben sich zu organisieren.
        Also sparen sie sich bitte solche pauschalurteile.

      • ExWorkingMum sagt:

        Da bin ich ueberhaupt nicht einverstanden. Als ich nach dem 1. Kind 80% arbeitete, hatte ich wirklich meinen Vollzeit Job in 4 Tagen anstatt 5 Tagen erledigt, denn es hatte ja niemand die anderen 20 % uebernommen! Auch hatte ich weniger Absenzen als viele meiner Mitarbeiter aber jedes Mal, wenn meine Tochter krank war (was zum Glueck sehr selten war – touch wood!) und ich die ‚Pflege‘ uebernahm, als Ferientag notabene – ein schlechtes Gewissen… und jetzt wo ich einen Job suchen muss, habe ich manchmal das Gefuehl, dass meine Bewerbung nicht beruecksichtigt wird wegen solchen Vorurteilen!

      • sandra sagt:

        wirklich unsinn!

        @ExWorkingMum: ich kenne diese situation. ich habe mit verdeckten karten gespielt und beim vorstellungsgespräch gesagt, meine eltern würden im notfall einspringen od. ich würde auf den hütedienst vom roten kreuz zurück greifen. die stelle habe ich dann bekommen, lösen musste ich es anders (kompensieren, mit dem partner halbtags abwechseln, ferientage nehmen, selbst krank melden usw.), da die grosseltern in wirklichkeit nicht zur verfügung stehen. im übrigen hat man das recht zu hause zu bleiben (auch 3 tage/fall).

      • Sportpapi sagt:

        Super, Sandra. Und Sie machen bei mir flotte Sprüche?

    • Sportpapi sagt:

      Also ich hätte den Eindruck, ich würde das wichtigste verpassen, wenn ich meine Kinder immer nur ausgetobt erleben würde. Das ist doch das Schönste!

      • sandra sagt:

        D.h. du bist doch nicht berufstätig sondern hausmann? berufstätige mütter verpassen viel, berufstätige väter nicht? mein gott, diese klischees und schwarz-weiss-denken! übrigens ist jeder tag anders: mal sind sie ausgetobt mal nicht. was spricht dagegen, wenn sie sich mit anderen kindern austoben?

      • Sportpapi sagt:

        Hä? Die Betonung bei mir lag bei „immer nur“. Und ja, ich bemühe mich, auch mal so zeitig da zu sein, dass ich die Kinder nicht nur ins Bett bringen kann. Und generell bin ich 3 von 7 Tagen zu Hause. Reicht das?
        Nebenbei: Auch wenn Sie sich mit anderen Kindern austoben freue ich mich, das mitzuerleben. Wenn es geht.

  • Ich zitiere kurz meinen Sohn, der neulich im Kindergarten nur trocken meinte: „Mama, stimmt’s? Jetzt ärgerst du dich, weil dir immer noch nicht zwei Arme mehr gewachsen sind!“

    Ich muss wohl ein klein wenig gestresst ausgesehen haben… Kinder sind der beste Spiegel!

  • Brunhild Steiner sagt:

    Soviele Faktoren die zusammenspielen und den Belastungsgrad/Empfinden definieren.
    Ein Kind oder mehrere mit kurzen Abständen, Schlaf/Schreiverhalten, Nachschöppeln (?!), gesundheitliche Probleme, Wohnsituation, Umfeld/Unterstützung, startet man einigermassen fit in die Elternschaft oder ist erschöpft von einer anstrengenden Schwangerschaft?
    Die eigenen Vorstellungen wie es laufen sollte- versus wie es dann tatsächlich läuft und so viel mehr…,
    immerhin war als wir vor 14 J in dieses Abenteuer gestartet sind ausreichend Literatur vorhanden wo kein rosa Bild mehr gemalt worden ist.

    • Brunhild Steiner sagt:

      2/ das find ich schon mal sehr entscheidend!!!
      Ehrlichkeit, ohne aber die Jungeltern abzuschrecken, finde ich wichtig, zu signalisieren dass man kein rosa Bild erwartet sondern durchaus mit schwarzen Klecksen rechnet… .
      Am wichtigsten ist mir die Zeit, welche gerade ist, zu geniessen.
      Ich bin froh nicht mehr am Anfang zu stehen, hätte glaub auch nicht mehr die Kräfte dazu-
      bin aber auch nicht „froh dass die Kleinkindphase endlich vorbei ist“, sondern freue mich sehr an den Erinnerungen- zusammen mit unsren Kindern die oft ihre Photobücher wälzen und über vergangene Zeiten sinnieren 🙂

  • Myrta sagt:

    Wir haben 3 Kinder, die jetzt schon im Teenager Alter sind. Ich finde es erst jetzt richtig schön, Mutter zu sein. Ich vermisse die Zeit überhaupt nicht, als die Kinder noch klein waren. Im Gegenteil; die Mütter mit den ganz Kleinen Kindern tun mir leid. Wenn sie sagen, dass sie es geniesen, kann ich das kaum glauben.

    • Brunhild Steiner sagt:

      an was liegt es dass Sie das denen kaum glauben können?
      War es für Sie zum grössten Teil nur anstrengend mit eher wenigen Momenten welche Sie toll fanden, geniessen konnten? Zurück möchte ich auch nicht mehr, aber es war doch eine genial-schöne Zeit, auch wenn sie manchmal sehr sehr anstrengend war und der Bewegungsradius im Gegensatz zu heute eingeschränkt.

      • Yvonne sagt:

        Liebe Myrta, schön zu hören, dass auch Mütter, welche Kids im Teenager Alter haben, dies schön finden… tönt ja sonst meistens anders… Auch ich freue mich ehrlich gesagt enorm, wenn meine beiden endlich grösser und selbständiger werden. Leider haben wir einen Sohn, der sich noch nie alleine beschäftigen konnte…Wie extrem einengend das ist, hätte ich mir nie vorstellen können. Wie beneidete ich doch die Mütter, welche von ihren allein spielenden Kindern erzählt haben 😉

      • xyxyxy sagt:

        Also ich finde es super und geniesse es.
        Trotz der Anstrengung.
        Ich glaube man nennt das Liebe.

  • diebestemama sagt:

    Manchmal braucht man einfach Glück. Aber man muss es auch wahrnehmen können!

  • mira sagt:

    Als unser zweites Kind kam, hatte ich das Gefühl, dass unsere Familie jetzt rund ist. Es war schon mehr Arbeit, aber der Sprung von 0 Kinder zu 1 Kind war für mich unendlich viel grösser, als der Sprung von 1 Kind zu 2 Kindern. Vielleicht haben wir ja auch einfach Glück mit unseren Rabaucken, aber als „Stress“ würde ich die Familienzeit nicht betiteln. Da bleibt eigentlich immer auch noch mal Zeit für mich (mal duschen, oder sich hinlegen). Im Büro kann ich das nicht…
    Ehrlichkeit finde ich übrigens sehr ok und wer Stress hat, darf das auch sagen!!

    • Ylene sagt:

      Mira, ging mir genau so. Habe 2 Kleinkinder und klar nerven sie einem ab und zu, aber gestresst? Nö. (Es sind aber wie gesagt nicht alle Kinder gleich.) M. E. stressen sich aber die meisten Leute selber, weil sie sich zuviel vornehmen. Am besten macht man sich eine mentale Liste mit Dingen, die man machen muss und solchen, die man machen sollte. Z. B. Kinder anziehen und essen machen muss man, putzen kann man auch um ein paar Tage verschieben. Deswegen kriegt schon niemand Cholera. 🙂

    • plop sagt:

      Ich wollte in etwa grad dasselbe schreiben wie Sie, mira.

      (Zeit zum mamablöggerlen ist weniger geworden. Lieber Duschen. Oder Kafi.)

    • Jeanette Kuster sagt:

      Sich hinlegen? Dann machen aber beide Mittagsschlaf, oder?
      Dass der Sprung von kinderlos zum 1. Kind grösser bzw überwältigender ist, finde ich auch. Was ich mit zwei Kleinen extrem finde, ist, dass man (bzw ich) so gut wie keine Pause mehr hat tagsüber, weil man sich eben nicht einfach hinlegen kann, wenn das Baby schläft.

      • Sportpapi sagt:

        Wir haben das jedenfalls geschafft, dass über Mittag mal eine Stunde bis zwei Pause fest eingeplant und eingehalten wurde. Die brauchte es auch (und manchmal immer noch).

      • plop sagt:

        Ich lege mich z.B mit dem kleinen hin und der grosse kann sich dazulegen oder sonst soll er selber spielen… So auch am Morgen, wenn sehr früh Tagwach ist. Ich steh wenn irgendwie möglich nicht vor 8 auf….

      • xyxyxy sagt:

        also ich fand den Sprung von 1 auf 2 vieeeeeel grösser.

        0 auf 1 war dagegen ein Witz.

      • Sportpapi sagt:

        Ich nicht. Und von 2 zu 3 schon gar nicht mehr.

      • Jeanette Kuster sagt:

        Sehen Sie SP, genau solche „also WIR haben das jedenfalls geschafft“-Bemerkungen sind es, die man als Mutter nicht hören will. Unsere Tochter macht schon lange keinen Mittagsschlaf mehr und ist noch zu klein, um sich 1-2(!) Std alleine zu beschäftigen. Ganz abgesehen davon schläft unser Kleiner auch nicht 2 Std am Stück tagsüber.

      • sandra sagt:

        Wieviel Sport macht Papi denn neben seiner wahrscheinlich 100%-Tätigkeit? Wieviel Zeit schenkt er tatsächlich der Familie und seiner Frau? Zum Glück hat SP alles im Griff! Zeit zum schreiben scheint er genug zu haben.
        Am Anfang bis sich der Rhythmus vom Neugeborenen eingespielt hat, ist eine Pause tagsüber Utopie!

      • Frau Kuster. Wie wäre es, wenn Sie sich, statt hier zu jeder Tages- und Nachtzeit zu kommentieren, entspannen würden? Das würde Ihrem Stresslevel sicherlich senken

      • Jeanette Kuster sagt:

        Lieber Herr Candilla, Kommentare beantworten ist part of the job und wir wollen ja nicht, dass jemand denkt, ich würde meine Arbeit nicht richtig erledigen, nur weil ich Mutter bin.

      • pixel sagt:

        @J.K: 😀
        perfekt!

      • mira sagt:

        Als Baby noch sehr klein war, hat es ja eh fast den ganzen Tag geschlafen und die Grosse kann ja auch mal alleine was machen. Mittlerweilen spielt auch Kind 2 gerne mal alleine und ja, während dem Mittagsschlaf ist sowieso Ruhe. Manchmal helfen nur schon 10 Minuten Liegezeit…

      • Sportpapi sagt:

        @JK: Was wollen Sie hören? Entweder, dass es uns genau gleich ergangen ist wie Ihnen. Oder eben, dass WIR es geschafft haben, wenigstens eine kleine Pause einzurichten. Wenn Sie nur Erfahrungen einer Richtung hören möchten, bitte.
        Nebenbei: Ich bedanke mich, dass Sie hier heute mitdiskutieren. Ich finde das nämlich sehr sinnvoll, wenn die Aut oren dies auch tun.

      • Sportpapi sagt:

        @Sandra: Der Papi hat drei kleine Kinder zu Hause. Die zum Glück sowohl beim Freizeitsport, als auch teilweise im Job dabei sein dürfen. Und das sehr schätzen.

      • sandra sagt:

        was für ein multitasking-super-papi.

      • sandra sagt:

        … und alle anderen sind einfach zu doof.

      • Sportpapi sagt:

        Gehts noch, Sandra?

      • Liebe Frau Kuster. Entschuldigen Sie, wenn ich das so frank und frei sage: den Druck bauen Sie sich selber auf und so werden für Sie die nächsten 18-20 Jahre eine steinige Zeit werden und ich befürchte, wir werden bis zum Auszug Ihrer Kinder aus dem Elternhaus den einen oder anderen Bericht aus Ihrem ach so stressigen, all Ihre Kräfte absorbierenden Mutter-Alltag lesen dürfen (müssen)

      • Wilde Katze sagt:

        Von „müssen“ kann hier keine Rede sein, werter Herr Candilla. Kein Mensch muss müssen. (Ausser wohl in dieser stumpfsinnigen Werbung…)

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.