Lego nervt

Star-Wars-Vermarktung im Kinderzimmer: Imperiale Truppen aus Lego. (Foto: Keystone)

Bis vor wenigen Tagen hatte ich keine Ahnung, wer Darth Maul ist. Wenn es um Darth Vader geht, kann ich ja noch knapp mithalten und weiss, dass es sich um diese teuflische, auffällig schnaufende Star-Wars-Figur in schwarzer Rüstung handelt. Luke Skywalker, Obi-Wan Kenobi und Prinzessin Leia mit der lustigen Frisur kann ich auch noch einordnen, aber damit hat sich mein Star-Wars-Wissen dann auch schon erschöpft. Seit letztem Wochenende ist mein Repertoire allerdings um eine Figur reicher geworden und ich weiss jetzt, wer Darth Maul ist: der Weihnachtsmann. Ohne Scheiss! Zumindest wenn man sich an Lego orientiert: So befindet sich im diesjährigen Lego-Star-Wars-Adventskalender hinter Türchen Nummer 24 nicht etwa der Weihnachtsmann, sondern der böse Killer-Sith Darth Maul – im Samichlauskostüm.

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Adventszeit bei Lego: Darth Maul als Weihnachtsmann

Sie verstehen nur Bahnhof? Mir ging es bis vor kurzem auch so, doch seit die Star-Wars-Saga in Form von Legosteinen in unserem Kinderzimmer Einzug gehalten hat, lerne ich täglich dazu. Ich klär Sie kurz auf: Der dänische Spielzeughersteller, ist nämlich 1999 mit Lucas Arts (das ist die Firma von George Lucas, die er 1982 ursprünglich zur Computerspielentwicklung gegründet hatte) eine Kooperation eingegangen und stellt seither Bausätze im Star-Wars-Verschnitt her. Mit bombastischem Erfolg, die Produkte kommen bei Kindern dermassen gut an, dass die Lizenz dieses Jahr um zehn Jahre verlängert wurde. Für betroffene Eltern heisst das im Klartext, dass bis 2022 kein Ende dieser Plage in Sicht ist.

Sie erinnern sich vielleicht noch an die letztjährige Nano-Mania von Migros und der damit verbundenen Hysterie? Okay, dann können Sie ungefähr nachvollziehen, womit sich Eltern von Buben im Primarschulalter im Augenblick schlagen müssen. Denn, glauben Sie mir, es gibt kein Entkommen. Alles, aber wirklich alles dreht sich im Augenblick um Star Wars. Kein Kindergeburtstag ohne Todestern-Turbo-Tank-schlag-mich-tot-Teil und leider auch keine Adventszeit ohne Sternenkrieger, denn nichts wird sehnlicher erwünscht als der Star-Wars-Adventskalender.

Natürlich können sich Eltern dem Konsum-Diktat widersetzen und durch ihre Erziehung versuchen, ihre Kinder in eine andere Richtung zu lenken. Wir haben es versucht, letztes Jahr. Als unser Ältester den Kalender zum ersten Mal erwähnte (der Kleinere hatte damals das Jedi-Universum noch nicht betreten), haben wir Grossen die Augen verdreht und uns dagegen entschlossen. Denn schliesslich muss man die Kinder vor den fiesen Marketing-Fallen der Spielmultis schützen, so lange man kann, ausserdem passt doch nur schon das Wort «Wars» nicht in die Adventszeit. Also machten wir uns voller Eifer daran, selber einen Adventskalender zu basteln. Mit 24 kleinen Säckchen, die wir mal mit weniger, mal mit mehr pädagogisch wertvollem Inhalt füllten. Eine Heidenarbeit! Aber was für ein gutes Gefühl. Wir engagierten Gut-Eltern! So kreativ! So anders! Nun gut, unsere Euphorie war schnell verpufft, denn der Erfolg hielt sich im Rahmen. Zwar bedankten sich die Kinder jeden Morgen für die herzige Überraschung, doch war die Freude und vor allem das Interesse daran schnell verflogen. Wir gaben uns geschlagen.

So haben auch wir, wie wohl viele andere Eltern auch, dieses Jahr einen Star-Wars-Adventskalender gekauft. Und ganz ehrlich, die Packung mit der hässlichen Darth-Maul-Fratze nervt mich jetzt schon. Mann, Lego, ihr ward doch mal so richtig coole Spielzeughersteller. Ich habe euch als Kind geliebt. Und mein Mann war ebenfalls begeisteter Legobauer. Wir haben sogar noch ein Buch «Wir bauen mit Lego» (aus dem Jahr 1966) mit einem Vorwort von  Gerhardt Kirk Christiansen, dem Sohn des Legoerfinders. Darin schreibt er: «Liebe Kinder, Liebe Eltern. Als ich vor 15 Jahren den ersten Legostein in den Händen hielt, dachte ich nicht im Traum daran, dass einmal Millionen von Kindern in aller Welt, mit Lego spielen werden.» Ja, lieber Gerhardt, und dass eines Tages Millionen von Kindern mit euren bunten Steinen «Bounty Hunter Aussault Gunships» oder irgendwelche Jedi Starfighters bauen würden, das hättest du dir auch nicht erträumt.

107 Kommentare zu «Lego nervt»

  • millie sagt:

    Ja, die Kinder (auch meine Tochter) lieben die Star Wars Legos. Sie bauen sie zusammen, spielen (oft) damit, und dann bauen sie andere damit. Der Todesstern wird zum schicken Hochhaus, aus dem X-Wing Fighter können sich ganz andere Dinge basteln lassen… ich sehe die Kreativität wirklich nicht gefährdet — tausend mal lieber Star Wars Lego als öde Computerspiele. .

  • guildo schinkenberger sagt:

    Legos sind jetzt somit sogar für 30-jährige interessant geworden.

  • Gabriela sagt:

    Liebe Frau Merle
    Sie sprechen mir aus der Seele. Von meinen Zwillingsbuben höre ich auch die ganze Zeit nur noch Star Wars. Einer der beiden wünschte sich vom Grosi den R2D2. Den hilfesuchenden Blick des Grosis in meine Richtung werde ich nicht so schnell vergessen. Bisher wusste ich, dass mein Mann ab und zu einen Star Wars Film guckte und nun kommen meine Söhne und schlagen mir StarWars-Namen um die Ohren, die ich zuerst einmal googeln musste um eine Ahnung zu haben von was genau geredet wird. Übrigens, sie haben noch nie einen StarWars Film gesehen, denn sie sind schlichtweg noch zu jung.

  • Tim sagt:

    Übrings die Lego Star wars farzeuge haben gute funktionen .Und auf Amason kaman ein at at mit motor kaufen. Tim 8 jahre

  • Mia sagt:

    Sehen Sie, Frau Merli, das ist das Problem von einem Mami mit einer Tochter. Ich bin Mami von einem Jungen, mich stört sowas nicht im geringsten, dafür krieg ich regelmässig, wenn ich für mein Gottimeitli ein Geschenk suche und vor dem Barbie-Regal stehen muss, Augenkrebs und Karies. Sie dürfen aber gerne versuchen, mich zu überzeugen, dass Barbie viel weniger nervig und vor allem ausdauernd sein soll 🙂

  • Darth Vader sagt:

    Naja, möge die Macht mit Ihnen sein, Nina.

  • Martin sagt:

    Um den Frust zu bekämpfen empfehle ich der Autorin die Bausätze zusammen mit dem Kind zu bauen. Das macht riesig Spass. Noch besser ist natürlich man kauft sich einen Lego Star Wars Bausatz für Erwachsene (ab 16 Jahren) und erstellt so zusammen mit den Kinder ein riesiges Star Wars Universum. Die Bausätze sind einfach nur der Hammer, 3’000 Teile und mehr gibt es zu bewältigen und sie sehen sehr gut aus.

    Also, proaktiv handeln und sich für Weihnachten selbst so einen Bausatz unter den Baum legen. Die Kinder werden staunen.

  • adrian iten sagt:

    wer star wars liebt, liebt lego star wars! die perfekte symphonie.

  • Flurina sagt:

    …und den Eltern von Mädchen geht’s mit Lego diese Tage auch nicht besser. Der Schreck heisst Lego Friends und ist einer meiner grössten Feinde im Spielzimmerparadies. Auf Nachfrage aler Tanten/Onkel von wegen Geburtstagsgeschenk für die Grosse und meiner naiven Antwort „Lego“ kaen diese „Lego-Barbies“ (O-Ton Tochter) in unser Heim. Ach, Lego, mann, da war doch mal diese bestechende Idee und nun das?! Manchmal war eben doch früher alles besser!

  • Reto Suter sagt:

    Lego war am Boden und lehnte lange Zeit Spielzeugserien, für die Lizensen nötig waren, strikt ab. Dann dachte die Firma zum Glück um. Das sind nicht mehr die Lego von einst, doch besser neu und erfolgreich, statt alt und bankrott.

  • Franz Oettli sagt:

    Es ist halt eine neue Zeit mit neuen Spielzeugen. Was schade ist, dass mit diesen vorgefertigten Steinen nur noch wenig Phantasie nötig ist. Darum haben wir damals nicht die Paymobil-Sachen, sondern Lego gekauft. Ein Grundstein konnte alles werden: Flugzeug, Haus, Auto, alles. Aber so ein Darth Irgendwas? Mit dem spielt man nur noch diese Kinogeschichte nach und das ist schade. Phantasie entwickelt man nur wirklich im Kindesalter, danach ist es zu spät.

  • Philipp Jacober sagt:

    Ich finde diesen Artikel sowas von lächerlich, ich meine den KIndern gefallen diese Star Wars Legos doch und diese Freude soll man ihnen nicht nehmen. Ich selbst habe die Star Wars Legos geliebt 😀 Ich finde es einfach schade wenn die ach so gute Frau Merli Spielzeuge runtermacht die ihr nichts getan haben und den Kindern sogar Freude machen. Weil wenn die Kinder dann wieder mit dem Computer spielen sind dann wieder die Eltern schuld weil sie ihnen ja sonst nichts zum spielen geben.

  • Olaf Leuenberger sagt:

    Es freut mich, dass die schreibende Herz mit den Kindern zeigt und dem „Konsumzwang“ auch mal nachgibt. Unter dem Motto „wir engagierten Gut-Eltern! So kreativ! So anders“ blenden gewisse Eltern die Realität aus. Einen Kalender selber basteln, kann super sein. Playmobil und Lego gehören aber genauso ins Kinderzimmer – auch wenn es sich bei den Herstellern um kapitalistische Grossmultis handelt. Die Ideologie sollte bei den Kindern Halt machen, diese können später einmal selbst entscheiden, ob sie ihre Werkzeuge aus Holz aus dem Wald holen oder im Supermarkt kaufen.

  • giorgio sagt:

    Früher war Lego vor allem ein System mit dem die Kinder etwas eigenes bauen konnten. Natürlich gab es schon immer auch Bausätze mit spezialisierten Klötzen und Bauanleitung aber das inreressierte mich nie. Wenn ich so ein Set bekam baute ich es nie nach Anleitung zusammen sondern probierte aus was ich mit den spezialklötzen bauen konnte.
    Heute ist Lego Teil der Vermarktungs / Verdummungsindustrie – Barbie und Ken für Jungs (also Playmobil verschärft).
    Star Wars war schon als Filme Scheisse aber als Merchandising / Kinderverblödung ist es unerträglich.
    Mindstorms ist aber schon cool !

  • Daniel Zollinger sagt:

    Ui Nei, haben die Legos sich aber Negativ verändert! Zu meiner Zeit war das noch Harmlos! (Jahrgang 1963)

  • Oli sagt:

    Lustig und gut geschrieben, toller Beitrag!

  • Roman Rebitz sagt:

    Das coole an Lego fand ich immer das man eben nicht nach Plan arbeiten musste, nach Plan arbeiten bzw. damit es so aussieht wie auf den Verpackungsbildern fand ich immer langweilig. Man konnte fast alles aus dem Kopf nachbauen auch früher schon die tollen Raumschiffe usw.. natürlich mit viel mehr Features als die Vorgabe. Das zerstören während dem Spielen machte natürlich auch sehr viel Spass, danach wurde wieder was neues gebaut.

  • Roli sagt:

    Ohh man…

    Diese verfluchten Lego star wars… so unverschämt teuer… aber wer liegt mit den Jungs am Boden rum und spielt Gut gegen Böse??? Ich!!! 😉

  • Dass Journalisten immer das Gefühl haben, sie müssten alles zerreissen, um das Gefühl zu haben, ihr Artikel sei lesenswert. Naja. Man könnte ja auch die positiven Aspekte beleuchten: Kinder setzen sich auf eine ganz andere Art und Weise mit dem Thema Star Wars auseinander. Für Kinder ist das SPIEL, bedeutet das Geschichten erleben, etwas bauen, verändern, spielerisch kämpfen – ein enorm wichtiges Element in Entwicklung der Persönlichkeit und der Sozialkompetenz. Ganz zu schweigen von der Erlernung der manuellen Geschicklichkeit und der Taktilität, Pläne lesen lernen…

  • Carolina sagt:

    /2 aber auch gar nichts mit Gender bei uns zu tun.

  • tststs sagt:

    Um noch einen Diskussionspunkt aufzuwerfen (und es geht mir wirklich nur um das Aufwerfen, nicht um das Werten):
    Fällt hier noch jemand anderem auf, dass auch hier im MB (wo einige sich für ganz fortschrittlich, gleichberechtigt handelnd, ja gar genderresistent halten) ab und zu automatisch davon ausgegangen wird, dass Lego ein Buben/Männer-Spielzeug ist?!
    Kleine Episode aus meiner Kindheit: ich habe viel Lego gespielt, geschenkt bekommen hat es aber nur immer mein Bruder (ich durfte zusammensetzen, bis er es ganz alleine konnte…)?! Ist das heute auch noch so?

    • tststs sagt:

      Moment, Korrektur: Fabuland (gibt es heute nicht mehr) habe ich geschenkt bekommen (dito das „Puppenhaus“ von Lego)…verdammt…dachte immer, meine Mama hat keinen Geschlechterunterschied gemacht… war dann wohl doch nicht so… 🙂

      • Carolina sagt:

        Tja, und es ist trotzdem etwas aus Ihnen geworden. Ich habe als Kind ganze Landschaften aus Lego gebaut (wie bei Gabi haben immer Ziegel und Fenster und Räder gefehlt), meine Brüder haben das Zeug nicht angefasst. Meine Töchter haben mit Lego ihre Barbiehäuser ausstaffiert, sonst war es ihnen egal. Und der Sohn jetzt ist total begeistert – er liebt es. Aber mindestens so wichtig ist es für ihn, dass sein Papi seine Begeisterung teilt. Und genau das wollten meine Töchter nicht – sie wollten ganz sicher nicht das Mami dabeihaben. Also nein, aus meiner Warte kann ich nur sagen, es hat nichts,

      • tststs sagt:

        Haha, ja genau…Meine Barbie-Villa bestand auch oft aus Lego (meeerci für die Kindheitserinnerung)
        🙂

    • pascal sutter sagt:

      Suchen Sie mal bei Google nacg LEGO/Gender… dann sehen sie so bescheuerten Schwachsinn:
      http://www.youtube.com/watch?v=QdAwBwZW6ts

      • Carolina sagt:

        Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen: Satire, muss Satire sein! LG vom Legofrauchen…

      • Sportpapi sagt:

        Ich finde ja, unter den Playmobil-Rittern meines Sohnes kommen so wenige (=0) Frauen vor. Nicht einmal Burgfräuleins…

      • Carolina sagt:

        SP, wenn Du Dir den Link von Pascal angeschaut hast – hast Du auch die Kommentare dazu gelesen? Da wird einem dann schon leicht anders……
        Meine Töchter haben übrigens den doofen Ken immer nur im äussersten Notfall aus der Kiste geholt (ich überlege gerade, ob es überhaupt einen gab) – ihre Barbies konnten alles selber machen und brauchten dieses merkwürdige pseudomännliche Gebilde nicht. Auch ein Fall von früher Diskriminierung?

      • pascal sutter sagt:

        Kommentare sollte man standardmässig ausblenden. Besonders bei Youtube.

      • Sportpapi sagt:

        Ich habe den Link gesehen. Und bin dann gleich zu Al Bundy und weiteren fortgeschritten. 🙂
        Bizarr. So übertrieben wirkt auch eine gute Sache lächerlich, oder?

    • Clemens sagt:

      Episode aus meiner Kinderzeit: Da erhielt ich auch LEGO-Raumschiffe (leider damals noch nicht Star Wars), meine beiden Schwestern Sascha-Puppen und so was.

      Ich kann mich täuschen, aber ich habe von meinen Schwestern kein einziges Mal gehört: „Sooooo fies, wieder nur diese blöden Bäbis, wir hätten viel lieber das Raumschiff gehabt“.

      Auch ich enthalte mich einer Wertung und beschränke mich auf diese nicht repräsentative eigene Beobachtung. Auch wenn es aber geschlechterspezifische Interessenunterschiede (Ausreisser gibts in jeder Statistik) geben sollte, wäre das denn wirklich so schlimm?

  • mostindianer sagt:

    lego ist cool. punkt. star wars auch. ich wünschte, ich hätte wieder die zeit, bausätze zu studieren und zu knübeln, zusammenzustecken, war eine schöne zeit, damals. es war schon früher teuer aber die steine halten ja auch ewig. wie tsts schon sagte: gewisse bausätze sind erst für ein gewisses alter gedacht.

  • Reto Finstertein sagt:

    Lego Star Wars sind echt das coolste, was Lego in den letzten 10 Jahren fabriziert hat! Mein Sohn und ich stehen drauf!
    übrigens: gut und böse? kommt immer auf die seite an, welche man betrachtet!
    Sith forever!

    • lentini sagt:

      btw: echt interessieren würde mich, wie der her lucas auf die idee kam, SITH lords sei ein wirklich guter name für seine bösewichte (mal ganz abgesehen davon, dass „siff lord“ auf deutsch irgendwie, naja, zumindest uncool tönt…)

      ist wie AUNS für eine gute abkürzung zu halten…

  • August sagt:

    hmm…, der autorin fehlt der sinn für märli. star wars ist die menschheit garniert mit laser-schwert. man findet darin „das doppelte lottchen“, cäsars eroberung galliens, gott – die macht, die kreuzzüge der jedi-ritter, den abwurf der atombombe – auf alderan, die vorliebe von frauen für „bad boys“, den beinahe-inzest, herodes’s kindermord, das lustige antlitz des yorkshire-terriers bei chewi, superschnelle, schön geformte phallus-symbole, länder- und städtereisen und jenen legendären goldenen bikini, der im mamablog schon einmal die phantasien etwas aufheizte. star wars kann einen gar nicht nerven.

  • Christoph sagt:

    Das Problem ist nicht Star Wars sondern das die heutigen Lego teile so hochspezielisiert sind das mann fast nur noch das modell in der Anleitung bauen kann aber nicht mehr genug Teile hat was eigenes zu kreiren wie früher habe das vor 2 wochen bemerkt als ich mit meine Nichte Lego gebaut habe finde ich schade weil eigentlich sollte man bei Lego nur einmal das Modell orginal bauen und nachher nur noch Eignkreationen was aber mit den heutigen Legos nur noch teilweise funktioniert 🙁

    • tststs sagt:

      Oh Christoph, da merkt man, dass man erwachsen wird: die Phantasie geht flöten. Mein Göttibub hat meinen AT-ST (Lego NR. 7657) schon in mehrere Kampfdroiden, Sterngleiter und sonstiges verwandelt….

      • christoph sagt:

        ich sage nicht das es nicht mehr möglich ist aber die heutigen anleitungsmodelle sehen so toll aus weil die Teile spezialisiert sind aber dadurch ist es nicht mehr so einfach was anderes bauen die stinknormalen teile hat es einfach nicht mehr in ausreichender Menge sprich die 2,4,6,8 und weiss nicht wiviele noppen klötze und platen sondern nur hauptsächlich schiefe und spezielle einzelteile finde ich ein bisschen schade

      • lentini sagt:

        keine modelle kaufen, sondern einzelteile direkt auf der lego-homepage bestellen! super sache!

      • Tim sagt:

        Schaut mal auf http://www.bricklink.com vorbei. Da habe ich schon viele Teile gekauft. Für anspruchsvollere Objekte braucht man übrigens meist mehr „schiefe“ Teile als „gerade“. Sucht mal mit der Google Bilder Suche nach „lego custom castle“ – unglaublich was da alles gebaut wird.

  • tststs sagt:

    Das einzige was noch besser ist als die Verbindung von Star Wars mit Lego, ist die Verbindung mit Disney 🙂

    Ich möchte Sie jedoch darauf aufmerksam machen, dass sich die Star Wars Legos ausdrücklich an die älteren Kinder (Anfangspupertät) und sicherlich an die Erwachsenen richtet (siehe auch zT Preise für grössere Teile). Für kleine Kinder ist Star Wars sicherelich nicht so gut geeignet (also nicht das Spielzeug an und für sich, sondern das Jedi-Universum, diese unscharfte Trennung von Gut und Böse ist nämlich nicht so leicht verständlich für die Kleinsten)…

    • tststs sagt:

      ähm ja die kleinen Pupser kommen selbstverständlich in die Pupertät 😉

    • lentini sagt:

      „Das einzige was noch besser ist als die Verbindung von Star Wars mit Lego, ist die Verbindung mit Disney“

      genau: was mit den ewoks seinen grusligen schatten vorauswarf und mit jar jar „donald duck“ binks offensichtlich wurde ist nun unausweichliche realität geworden: die disneyfizierung einer pop-ikone: star wars wird quietschfidel, bunt und plüschig.

      biäch.

  • Clemens sagt:

    Was mich am meisten nerven würde: Darth Maul mit einer Schaufel? Echt? Wo bleibt sein Markenzeichen, das absolut geniale Doppel-Lichtschwert?

    Im Übrigen muss ich meinen Vor-Commentern zustimmen: Liebe Frauen, wenn Ihr Euren Männern eine Riesenfreude machen wollt: Schenkt Ihnen den Millennium Falcon. 🙂

    • tststs sagt:

      Und ähm Männer, hüstelhüstel, wenn Ihr Euren Frauen einen Gefallen tun wollte: der Todesstern ist auch ganz geil…. (und mittlerweilen auch bei uns erhältich: R2D2)
      😉
      🙂
      🙂

      • Clemens sagt:

        🙂 Ich stelle mir gerade den Gesichtsausdruck meiner Liebsten vor, wenn sie den Todesstern auspackt… Sie würde wohl den Notfallpsychiater anrufen und mich einliefern lassen. Und ich würde ihr – in der Zwangsjacke strampelnd – zurufen: „Hey Schatz, du hast ja gar noch nicht alles gesehen, pack doch erst noch R2D2 aus!“

      • August sagt:

        hmm…, in originalsprache mit piepstönen, tststs?

      • tststs sagt:

        @Clemens: Selbstverständlich sind die Geschmäcker verschieden… und auch als mein Mann würden Sie in der Notaufnahme landen; jedoch wegen Erschöpfungzuständen nach der Weihnachtsnacht *fg* 😉

  • Thomas Jordi sagt:

    Nein, eben nicht, die teuflischte Fratze ist Darth Maul, nicht Darth Vader.. ach, wenigstens habens Sie’s nicht mit Star Trek verwechselt 🙂
    @Tom: ich will die 10179 auch! Leider nur noch bei eBay.. snief.

  • Tom sagt:

    Ich würde mich an Ihrer Stelle nicht weiter über den Star Wars Kleinkram aufregen, sondern beherzt den Zusammenbau des Lego Star Wars Millenium Falcon 10179 (zum Anfang tuts auch der Millennium Falcon 7965) oder des Death Star II als Familienprojekt angehen und danach darüber sinnieren, ob die Behauptung, Lego sei kein richtig cooler Spielzeughersteller mehr, korrekt ist.

  • Wolfi sagt:

    Lego Star Wars find ich unglaublich cool. Ich bin seit 1978 Star Wars Fan und ich hätte mir in meiner Kindheit solche Teile sehnlichst gewünscht – es gab aber nichts dergleichen von Lego. Ich würde das mal nicht überbewerten, die Kids heute stehen nun mal auf Star Wars. Uns ging es in der Kindheit da ja auch nicht anders.

    • Gilbert sagt:

      Bin wahrscheinlich im gleichen Alter: habe mich auch schon ertappt in der Spielwarenabteilung, wie ich mit grossen Augen (und nun dickem Portemonnaie) die Lego StarWars Artikel angehimmelt habe……

  • Sehr geehrte Frau Merli,

    Gut gegen Böse – wer gewinnt die Oberhand? Diese Frage beschäftigt auch Kinder und hat in meiner Familie zu sehr guten Diskussionen geführt: `Wird Darth Vader als Held gesehen, da er wahrscheinlich gewinnen wird (was ja in unserer Gesellschaft oberste Pflicht ist), oder sollte doch die Rebellenarmee Unterstützung erhalten?´ Dasselbe passiert übrigens auch auf dem Fußballplatz, ob im Verein oder in der Nachmittags-Freizeitspieler-Truppe: Foul oder Fair? Es bleibt spannend!

  • Sportpapi sagt:

    Wenn ich schon wissen würde, was hinter den Törchen steckt, würde ich den Adventskalender nicht kaufen. Überhaupt: Wir werden unseren eigenen, vor Jahren gebastelten, wieder füllen.

  • Dino sagt:

    Ich wünschte Lego wäre zu meiner Zeit so toll gewesen. Man muss ja nicht zwingend die Star Wars Produkte von Lego kaufen, es gibt noch diverse andere… das wäre wie Emmi bashen weil sie ein Produkt herstellen mit Bananen-Geschmack und man selbst Bananen nicht ausstehen kann.

  • plop sagt:

    Manchmal wünschte man sich schon mehr Umsicht Seitens des Kinderzeugsmarkts – versuchen Sie zum Beispiel mal günstige Schuhe in ca Grösse 25 ohne Cars, Spiderman oder HelloKitty zu kaufen – selten! Und ärgerlich, denn ich will das Zeugs nicht im Haus. Die Entwicklung bei Lego find ich schade, allerdings ist da schon zu bedenken, dass Legospielende Kinder schon grösser sind und halt auch bewusste Vorlieben haben. Aber man könnte solches ja einfach auch Gotte/Götti überlassen. So ist man als Elternteil fein raus, weil ichs besser finde, den Kindern solches konsequent nicht zu kaufen.

  • pascal sutter sagt:

    „Für betroffene Eltern heisst das im Klartext, dass bis 2022 kein Ende dieser Plage in Sicht ist.“ Ach, liebe Autorin, die Alarmglocken haben schon geläutet als ich damals™ mit Autobots und Decepticons gespielt habe. Die Alternative waren Holzfiguren und die sind spätestens im Kindergartenalter nicht mehr interessant. Kaufen sie dem Nachwuchs doch einfach nicht so Quatsch wie diesen Weihnachtskalender sondern die anspruchsvollen Bausätze und helfen sie beim zusammenbauen.

    • Carolina sagt:

      Genau, Pascal. Den Weihnachtskalender bekommt unser Sohn nicht (genauso wie ich schon dieses Mikros-Zeugs nicht für ihn gesammelt habe – er hats überlebt), aber er und sein Vater sparen auf einen R2D2. Sein Vater sagt, dass er als Bub begeistert gewesen wäre, hätte es Star Wars Lego schon gegeben. Die Botschaft von Star Wars ist ja wohl immer noch sozialverträglicher als Ninja Turtles oder so ein BS, dem wir vor 20 Jahren ausgesetzt waren. Und vielleicht sollten wir Lego noch geniessen, bevor Disney die Plüschisierung so richtig vorantreibt.

      • tststs sagt:

        Ich will nichts unterstellen, Carolina, aber es nur noch einmal betonen: „Die Botschaft von Star Wars“ ist echt nur für „Kinder“ ab einem gewissen Alter!

      • Carolina sagt:

        Naja, tsts, genau wie Winnetou eigentlich erst ab 10 gedacht war und Harry Potter, zumindest die späteren Bände, theoretisch nichts für kleine Kinder sind, kommt es halt auch immer darauf an, wie man, bei Interesse der Kinder, das Ganze ‚verkauft‘. Star Wars ist für meinen Mann (mich interessiert es nicht besonders) eine Art SF-Märchen, das ihn ein Leben lang begleitet hat. Und so hält er es mit unserem Sohn: er begleitet ihn bei dieser Entdeckungsreise, mit gewissen väterlichen Freiheiten.

      • pascal sutter sagt:

        schön gesagt, das mit dem modernen märchen!

      • tststs sagt:

        Darf ich ein bisschen lehrmeistern: streng genommen ist Star Wars kein Märchen. Ein klassisches Märchen zeichnet sich dadurch aus, dass die Linien zwischen gut und böse scharf gezogen ist, entweder oder, das Gute wird belohnt, das Böse wird bestraft (zuweilen ziemlich brutal). Dies ist in Star Wars ja gerade nicht der Punkt. Und es ist btw das, was ich meine, was erst ab einem gewissen Alter „zumutbar“ ist; um diese Charakterwandlung zu verstehen, braucht es gewisse kognitive Fähigkeiten. Es gäbe schon „Lehren“ in SW, die sie schon früher begreifen, aber dann wäre da wieder die Gewalt…

  • Mike sagt:

    Sie vergessen leider, dass Star Wars nichts weiter als ein modernes Märchen ist. Nun ist zwar Darth Maul als Samichlaus nicht gerade so hübsch anzusehen wie dies vielleicht der grosse böse Wolf wäre, aber einen Bösen im guten Kostüm zu zeigen ist gar nicht so eine dumme Idee.
    Und unterschätzen Sie doch bitte die ganzen Väter, welche Star Wars lieben nicht, ich hätte meinem Sohn den Kalender liebend gerne geschenkt, wenn er nicht noch zu klein wäre dafür.
    Und zu guter letzt: Es gehört sich nicht, die Törchen zu früh zu öffnen.

  • Anja sagt:

    Braucht es denn überhaupt bei all diesen Anlässen immer gleich Geschenke? Ich bin mit dem Bilder-Adventskalender aufgewachsen und – klar die Begeisterung hielt sich in Grenzen – bin trotzdem gross geworden. Das bezieht sich ebenfalls auf diese Geschenkerei bei Ostern und Samichlaus!

    Alles eine Geldfrage. Das einzige Geschenk ausserhalb von Weihnachten und Geburtstag, das wir drei Kinder damals von unserer Mutter gemeinsam (!) bekommen haben, war etwas kleines besonderes am Dreikönigstag. Da haben die nämlich Geschenke gebracht (und nicht an Ostern oder Samichlaus!).

  • jürg heldner sagt:

    Ich hätte als Kind gemordet (inkl. den Samichlaus falls notwendig) um eine solche Auswahl an Star Wars Legos zu haben. Die alten drei Star Wars Filme haben derkindliche Existenz meiner Freunde und mir eine völlig neude Bedeutung gegeben – may the power be with you 🙂

    Die verkommerzialisierung von Star Wars (z.B.) durch Lego ist lediglich eine typische Erscheinung unserer zunehmend käuflichen Welt.

  • Wozu sagt:

    Lego-Adventskalener keufen und sich dann über Lego aufregen? das ist eindeutig eine Hassliebe! Nein, niemand ist verpflichtet, eine Lego-Adventskalender zu kaufen. Und zur erinnerung: bei einem Adventskalender macht man normalerweise jeden Tag ein türchen auf, das man lange suchen muss, um dann ein hübsches bildchen zu entdecken. Schon die idee mit den Geschenken jeden Tag ist eine Perversion: Geben Sie den Lego-Adventskalender zurück, kaufen sie einen mit erbaulichen Bildchen: Problem gelöst! Und lassen Sie ihrem Sohn das Vergnügen, sich für Star wars zu begeistern. Das geht Sie nichts an.

  • Maja Müller sagt:

    Wenn die Kinder schon auf Star Wars stehen, warum dann nicht das beste draus machen? Wenn Sie sich die Filme selber mal angeschaut hätten, wüssten Sie, dass es kein Kriegsfilm sondern ein Weltraummärchen im besten Sinne ist. Ich habe als Kind aus Star Wars jedenfalls vieles über Loyalität, Freundschaft, Ehrenhaftigkeit und Toleranz mitgenommen.

    Der Lego-Weihnachtsmann-Darth Maul ist allerdings schon sehr peinlich, aber passt gut zum neuen Besitzer von Lucasfilm (Disney) 🙂

  • Sabrina sagt:

    Bei uns gibt es keinen Weihnachtsman, das überlassen wir anderen Ländern/Regionen. Bei uns gibt es immer noch den Samichlaus (mit oder ohne Schmutzli) am 6.12. und nicht am 24./25.11 sowie das Christkind.

  • Daniel Koller sagt:

    Zuletzt liegt es bei uns Eltern was wir den Kindern kaufen. Ich wollte auch immer eine „Chräbselipistole“, kriegte sie nicht, war beleidigt und hatte trotzdem eine glückliche Kindheit. Also bitte nicht einzellne Produkte verteufeln. Es gab schon früher Cowboys, Ritter und Piraten. Und alle drei Gattungen haben diverse Legowaffen getragen welche zum Töten und nicht zum Wurstschneiden gedacht sind. An die Autorin: Mir ist schleierhaft wieso sie trotz Abneigung einen solchen Adventskalender kaufen können. Das zeugt von Schwäche Ihrerseits und ist sicher nicht Legos Problem! Sorry

  • Rolf Schumacher sagt:

    Und wenn ich daran denke, dass diese Weihnachten (aus geopolitischen Gründen F-USA-UK) in Syrien-Libanon-Palästina-Israel-Türkei eventuell zehntausende von Waffen aus dem Westen getötet werden, dann ist es bei mir aus mit dem Glaube an das grosse Fest der Weltliebe. Was nützt die Kollekte an der Weihnachtsmette an die Kinder von Bethlehem, wenn wir Israel und Palästina Waffen verkaufen und wegsschauen wenn Bethlehem bombardiert wird. Irgendwie passen die makabersten Legoklötze sehr wohl auf den weihnachtlichen Heucheltisch der westlichen Doppelmoral. Bei Friede-Shalom-Salam wäre Weihnachten.

  • Brunhild Steiner sagt:


    woher wissen Sie eigentlich was sich hinter der 24.Türe verbirgt???
    Abgesehen davon ist die Kombi dmaul mit Nikolaus schon eher seltsam,
    doch solange wir Kunden grundsätzlich kein Problem mit seltsamen Kombinationen sehen und fröhlich dem Einkaufsleben frönen, sollten wir Lego deswegen nicht allzuviele Vorwürfe machen.
    Zumal ich dieses Konsumdiktat nicht verstehe, ist es wirklich so dass Buben in diesem Alter so überhaupt keine andere Themen haben? Unsere haben unsre „Boykotts“ jedenfalls alle gut überlebt… .
    Weiss schon jemand was hinter der 24.Türe vom Playmo-Kalender steckt?

  • Clemens sagt:

    Ach, das bisschen Darth Maul schadet doch nicht (obwohl er neben Jar Jar Binks eine der schwächeren Figuren der Filmreihe ist, zugegeben).

    Seien Sie froh, dass sich die Kinder nicht den Todesstern zu Weihnachten wünschen (fast 4000 Teile, kostet um die 700 Stutz)… ICH hätt den cool gefunden, aber das gabs damals ja noch nicht…

  • Stefan sagt:

    Liebe Autorin, folgendes müssen sie sich einfach bewusst sein: Legosteine sind etwas, das hält mehrere Generationen lang, die sind unverwüstlich. Und im Gegensatz zu den teuren Coumputergames bieten die für jedes Kind über Jahre Spielspass.
    Folglich müssen wenige neue Teile gekauft werden. Lego muss also alles unternehmen, um genügend Umsatz zu machen. . Zum Glück sind sie nicht Chefin von Lego. Sonst würde Lego als supercoolen Hersteller ganz einfach Pleite gehen. Dann gäbe es gar keine Lego mehr (oder eine doofe Kopie aus China) Wäre ihnen das lieber?

  • Philipp Rittermann sagt:

    star wars ist kult. lego auch. nachdem lego vor rund 10 jahren fast pleite gegangen war, sind die gezwungen „mit der zeit zu gehen.“ ich sehe somit kein problem bei den neuen motiven. und – frau merli – seien wir doch ehrlich. die kampf-figuren von lego richten wohl einiges weniger an schaden an, als die ganzen computer-spiele wo blut zhuhauf spritzt. dort müsste man den hebel ansetzen, da hier ein weitaus grösseres gewaltpotenzial heraufbeschworen wird. lassen sie lego leben und schiessen sie legitimerweise gegen die „ego-shooter-spiele!“

  • Tom sagt:

    Krieg an Weihnachten… War Weihnachten nicht einst das Fest der Liebe(n)?

    • Rolf Schumacher sagt:

      Fest der Liebe?? Herodes liess an Weihnachten alle Neugeborenen ermorden. Joseph und Maria mussten aus Palästina nach Aegypten ins Asyl fliehen. Und NächstenLIEBE war sicher nicht der Grund, dass die hochschwangere Maria von allen Herbergen abgewiesen wurde und schliesslich in einem Stall neben Ochs und Esel gebären musste. Heute ist Weihnachten natürlich der Tag des grossen Essens und der kostbaren Geschenke. Ueber Asylanten und mangelnde Nächstenliebe spricht man unter dem Tannenbaum nicht!!! Fazit: Der Mensch nimmt aus jeder Geschichte das was ihm am bequemsten ist!

      • Andreas sagt:

        Übrigens, woher wollen Sie wissen, dass da ein Ochs und Esel im Stall waren?

        Ich kann Sie aufklären: Weder Matthäus noch Lukas berichten davon! Es ist eine reine Legende, die davon abziehlt die frommen Juden zu verspotten, denn in Jesaja 1, 3 steht geschrieben: „Ein Ochse kennt seinen Herrn und ein Esel die Krippe seines Herrn; aber Israel kennt’s nicht, und mein Volk versteht’s nicht.“ (Luther 84)

    • Anakin sagt:

      „Mitgefühl, welches ich als bedingungslose Liebe definieren würde, ist das Wichtigste im Leben eines Jedi.“

      • xyxyxy sagt:

        na, na christianisieren sie nicht die Jedi – ein Jedi darf nicht lieben – denn wer liebt, wird immer auch Angst haben
        so steht es mit den Jedis -und weil Anakin liebte (seine Mutter und später die Senatorin) verfiel er dem Bösen.

        Ein Jedi muss deshalb im Zöllibat leben und der Liebe entsagen (sogar derjenigen gegenüber seiner Mutter)

        Aber egal: solange es einen fernöstlichen Touch hat, finden es alle cool.
        Auch wenn man es sonst grässlich und unmenschlich finden würde.

      • lentini sagt:

        die sind schon lange christianisiert, die jedi… spätestens seit der unsäglich bescheuerten idee, dass der kleine anakin einer „unbefleckten empfängnis“ entsprang…

      • xyxyxy sagt:

        damit wurden nicht die Jedis christianisiert, sondern eher der Messias buddhisiert, bedenken sie dass eben dieser Anakin zur inkarnation des Bösen wird

        interessant aber ist doch, dass er dadurch dass er (im Gegensatz zu den anderen Jedis) liebt zum Bösen wird –
        Liebe als Brücke zur dunklen Seite der Macht

      • lentini sagt:

        „Liebe als Brücke zur dunklen Seite der Macht“ – ich denke, das ist ein zufallsprodukt von“geldgier als hauptgrund völlig belanglose und dummdreiste prequels, mit hanebüchernen plots und unsäglich doofen dialogen, zu einer ikone des genre-kinos zu drehen“.

      • xyxyxy sagt:

        nein – das ist überhaupt kein Zufall, sie verstehen offenbar sehr wenig von fernöstlicher Philosophie, welcher der Autor der Geschichte huldigt
        die philosoph-spirituelle Unterbau, mag er in den Filmen noch so kitischig daherkommen – hebt die Saga eben von ihresgleichen ab, – ganz egal wie man diesen Unterbau nun auch bewerten will

      • lentini sagt:

        mag sein, dass ich nichts von fernöstlicher philosophie verstehe – aber ich verstehe etwas von filmen im allgemeinen und genre-filmen im speziellen.

        und die drei neuen star wars streifen sind nichts weiter als pr-vehikel für den verkauf von merchandising.

      • xyxyxy sagt:

        ich finde die regie unsäglich schlecht, fand ich aber bei allen star wars filmen

        dennoch müssen sie wissen, dass auch die Geschichte der neuen Filme älter ist – wurde nicht hinterher geschrieben, sondern das Material erst später verfilmt
        jetzt gibt es noch 3 weitere Filme (dass es insgesamt 9 Filme geben wird, hörte ich schon 1982) – ansonsten stimme ich mit ihnen überein

      • lentini sagt:

        das ist legende – lucas hat zwar immer behauptet, dass die ganze sache auf 9 filme angelegt sei, und er uns jetzt mal den mittelteil zeige, er hatte aber beim erscheinen der originalen trilogie nur ganz schwammige vorstellungen davon, was in den teilen vor und nach der luke/han/leia story geschehen soll (er hatte noch nicht mal eine richtige ahnung, was in „empire“ passieren würde, als er „hope“ drehte, ansonsten hätte er luke & leia nicht sich küssen lassen…).

        und btw: han shot first!

  • gabi sagt:

    Man kann Lego schlecht vorwerfen überleben zu wollen.

    Aber als überzeugter Legoist fänd ich es allemal besser, wenn eine grössere Variante an Grundsteinen, inkl. Dachziegeln, Scheiben oder Rädern, für Haus- und Flugzeugbau zu erstehen wäre. Also einfach Rohmaterial OHNE konkretes Bildli, wie das entsprechende Gimmik genormt auszusehen hat, aber mit einer unendlichen Anzahl von Einsatzmöglichkeiten. Dann würden mich nicht mal mehr die Gööfis aus dem Kinderzimmer kriegen.

    • Littleblackheart sagt:

      Hier in England haben die Lego Stores eine „Lego Bar“ – das ist eine Ladenecke wo Grundbausteine in grossen Containern nach Groesse und in alle Farben sortiert angeboten werden, man kann wie im Suesswarenladen mix und match machen und bezahlt wird nach Gewicht!

      • gabi sagt:

        Wow…

        Gut, gibt´s das nicht hier. Sonst käm ich wirklich nie mehr zu solch sinnvollen Dingen wie… äh… Blogbeiträge schreiben.

  • marak sagt:

    Lego ergreift einfach jede Chance um im Geschäft zu bleiben. Die hatten jahrelang massive Probleme. Mit dem Star Wars Krempel können sie auch den Vätern teure Raumschiffe verklickern. Und Star Wars ist nun halt mal ein Erfolgsprodukt, dass zur Zeit weider zu Tode vermarktet wird. Spannend ist im Grunde nur, wann die Schmerzgrenze erreicht wird. Klar, bei Eltern ist das sicher früher der Fall als bei den Kleinen. In 20 Jahren kommt es wieder um die Kleinen von heute als Eltern von dereinst wieder ins Bott zu holen. Gute Erinnerungen an die kindheit sind der die besten Verkäufer.

    • lentini sagt:

      „Spannend ist im Grunde nur, wann die Schmerzgrenze erreicht wird.“

      glauben sie mir, jetzt, da die ganze franchise disney gehört, wird die im nullkommanichts erreicht sein… wenigstens für erwachsene…

      • tststs sagt:

        Also ich will Sie ja nicht bekehren, lentini, aber für mich war Georg Lucas irgendwie immer der Walt Disney der Science Fiction… ich freue mich auf jeden Fall riesig… und seien wir mal ehrlich, schlimmer kann das Merchandising ja auch nicht mehr werden 😉

  • Ernie Reimann sagt:

    Bei uns sind alle Lego-Fans. Wir Eltern auch. Die Auswahl ist riesig, die Star Wars Sets finde ich nicht so schlecht. Aber Sie haben natürlich Recht, Star Wars ist absolut kein Thema für Weihnachten. Der Bösewicht als Samichlaus – total daneben. Und generell finde ich, Lego übertreibt es mit Spezialteilen. Es gibt zu viele davon und das macht wenig Sinn wenn man später aus den Teilen ganz Anderes zusammenbaut.

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