Wellen statt Wehen

Einfach entspannt: Durch Hypnobirthing wird die Angst vor der Geburt abgebaut, wodurch viele Schmerzen gar nicht erst entstehen sollen und folglich auf PDA etc. verzichtet werden kann. (Screenshot: Youtube)

Einfach entspannt: Durch Hypnobirthing wird die Angst vor der Geburt abgebaut, wodurch viele Schmerzen gar nicht erst entstehen sollen und folglich auf PDA etc. verzichtet werden kann. (Screenshot: Youtube)

Die Frau liegt leise summend in der Wanne. Kein Schreien, kein Fluchen, bloss gelegentlich etwas tiefere Atemzüge. Erst Sekunden bevor sie ihr Baby zur Welt bringt, zeichnet sich auf ihrem Gesicht für einen Moment eine gewisse Anspannung ab. Die sanfte Geburt, es gibt sie wirklich, dokumentiert von diversen Hypnobirthing-Videos auf Youtube.

Hypnobirthing ist eine von der Amerikanerin Marie F. Mongan vor zwei Jahrzehnten erfundene und seit ein paar Jahren auch bei uns aufkommende Technik, die auf der Selbsthypnose beruht und Frauen eine leichte, möglichst schmerzfreie Geburt ermöglichen soll. Zwar ist die Methode auf die natürliche Geburt ausgerichtet, kann aber auch Kaiserschnittgebärenden zu mehr Entspannung vor dem grossen Tag verhelfen.

Nadine Ballmer ist Hypnose-Therapeutin und leitet Hypnobirthing Schweiz in Zürich, Basel und Winterthur. Für den Mamablog beantwortet sie Fragen rund um die sanfte Geburt.

Selbsthypnose, das klingt für viele nach esoterischem Hokuspokus.
Nadine Ballmer: Und genau da liegt das Problem: Das Wort Hypnose macht vielen Leuten Angst. Man kennt die Showhypnose, bei der man den Eindruck hat, dass Menschen etwas gegen ihren Willen tun – das hat mit der wahren Hypnose nichts zu tun. Es handelt sich dabei vielmehr um einen tiefen Entspannungszustand, in dem wir uns übrigens immer wieder mal befinden, zum Beispiel beim Sport, beim Lesen eines Buchs oder kurz nach dem Aufwachen.

Was ist denn der Unterschied zwischen normaler Entspannung und Hypnose?
Entspannung wird in unserer Gesellschaft mit körperlicher Entspannung gleichgesetzt. Die Hypnose hingegen ist ein Zustand körperlicher und vor allem mentaler Entspannung. Etwas vereinfacht gesagt, ist das Tor zum Unterbewusstsein in dem Moment sehr weit offen, so dass negative Glaubenssätze rund um die Geburt gelöscht und durch positive ersetzt werden können. Ebenso wird die Entspannung verankert.

Erreichen soll man diesen Zustand während der Geburt dank verschiedener Entspannungsübungen, bestimmter Atemtechniken und dem passenden Vokabular: Anstelle von «Wehe» wird das Wort «Welle» verwendet, «Schmerz» wird durch «Spannung» oder «Druck» ersetzt, «Komplikationen» durch «spezielle Umstände». Was bringt diese sprachliche Massnahme?
Die kann ganz viel bewirken, denn es ist erwiesen, dass Gedanken und Worte im Körper biochemische Reaktionen auslösen. Wenn wir uns auf den Schmerz konzentrieren, verspüren wir ihn auch – und das gängige Geburtsvokabular ist leider eine wahre Schmerzsammlung. Nehmen wir das Beispiel Vorwehen: Übungswellen klingt doch viel schöner und trifft die Sache auch besser, denn die Gebärmutter übt damit schliesslich für die Geburt des Kindes.

hypno-book

Buch und Übungs-CD als Schlüssel zur sanften Geburt? «Hypnobirthing» von Marie F. Mongan.

Kann man wirklich absolut schmerzfrei gebären?
Anders als Hypnobirthing-Erfinderin Marie F. Mongan rede ich nie von einer schmerzfreien Geburt. Ich glaube jedoch, dass der weibliche Körper perfekt für die Geburt geschaffen ist und man einfach gebären kann. Viele Frauen haben jedoch das Gefühl dafür verloren. Das ist auch kein Wunder, da heute schon bei der ersten Schwangerschaftsuntersuchung nach Unregelmässigkeiten Ausschau gehalten wird, die Frauen werden regelrecht in Richtung Schmerzen und Komplikationen gepusht. Das löst einen Teufelskreis aus: Es entsteht Angst, dadurch Spannung und schliesslich Schmerz. Diese Kette können wir mittels Entspannung durchbrechen.

Im Gegensatz zu normalen Geburten, bei denen der Mann meist hilf- und ratlos neben der kämpfenden Gebärenden steht, kommt dem Partner beim Hypnobirthing eine wichtige Rolle zu: Er ist der Geburtsgefährte, der die Frau mit gemeinsam eingeübten Affirmationen darin unterstützt, in den angestrebten, tiefentspannten Zustand zu kommen.

Wie aufgeschlossen sind Ihre männlichen Kursbesucher der Methode gegenüber?
Sie sind anfangs meist sehr skeptisch, werden aber am Ende die grössten Fans. Ich komme ihnen jeweils entgegen, indem ich ihnen aufzeige, wie sie die Hypnosetechnik im Job oder im Sport bei sich selber anwenden können, damit sie auch etwas davon haben. Einer ging kurz nach Kursbeginn zum Zahnarzt und probierte die Hypnose dort gleich erfolgreich als Schmerzmittel-Ersatz aus, danach war er absolut überzeugt davon.

Begrüssen es die Männer, so intensiv in den Geburtsvorgang miteinbezogen zu werden?
Ja, ganz besonders diejenigen, die schon ein Kind haben. Die sind manchmal traumatisierter als ihre Frauen, weil sie bei der ersten Geburt eine grosse Hilflosigkeit erlebt haben. Frauen reden über ihre Geburt und verarbeiten sie so. Männer hingegen können oft kaum darüber sprechen, da sie eigentlich ja nur daneben gestanden sind und nicht selber gelitten haben.

Wenn der Geburtsgefährte eine so wichtige Rolle einnimmt, kann es zum Problem werden, wenn er bei einer schnellen Geburt zu spät kommt und die Frau plötzlich auf sich alleine gestellt ist.
Deshalb sage ich immer, dass es keine Co-Abhängigkeit geben sollte. Grundsätzlich sollte sich jede Frau selber in diese tiefe Entspannung versetzen können. Aber natürlich gibt es Fälle, in denen die Frau den Entspannungsmoment verpasst, wenn der Mann fehlt.

Die Videos auf Youtube zeigen fast gespenstisch ruhige Gebärende. Sind das Ausnahmen, oder laufen erfolgreiche Hypnobirthing-Geburten tatsächlich so ab?
Sie verlaufen in der Regel sicher ruhiger als andere Geburten. Aber es gibt Frauen, die müssen einfach Geräusche machen bei der Geburt. Ich kenne eine Frau, die hat geschrien wie am Spiess während der Geburt, obwohl sie danach sagte, sie sei völlig schmerzfrei gewesen. Die Geburt hat diesbezüglich Parallelen zum Sexualakt: Auch da gibt es Menschen, die dabei still bleiben, andere wiederum werden richtig laut. Das ist sehr individuell.

153 Kommentare zu «Wellen statt Wehen»

  • Sole sagt:

    Dieser Blog hat mich auf Hypnobirthing aufmerksam gemacht. Danke 1000x. Die sanfte Geburt hatte ich im Dezember 2012. Es war HAMMER. Die Schmerzen waren immer erträglich und das Flash durch die Endorphine (körpereigene Schmerzmittel) war einmalig. Schmerzmittel habe ich keine benötigt. Ich kann es nur allen empfehlen, es gehört viel Übung dazu damit es klappt. Dieses Geburtserlebnis machte mich für einige Zeit unbesiegbar. Geburtsschmerzen sind übrigens ganz andere Schmerzen als zum Beispiel MIgräne, weil sie einfach so nach 60 s vorbei sind…

  • Was ich bei der Geburtsbegleitung immer wieder erlebe: HypnoBirthing bereitet die Frauen im Bewusstsein und Unterbewusstsein wunderbar auf die Geburt vor. Falls sich dann auf emotionaler Basis oder Zellebene doch Blockaden zeigen (meistens eben in Form von Schmerzen, mit denen die Frau nicht mehr umgehen kann), hilft es, die Emotionen fließen zu lassen! Bei der Geburt kommen schnell aufgestaute Gefühle hoch, die dann gefühlt werden wollen <3. Ich wünsche allen Frauen, Babys und Papas wunderschöne Geburten, an die sie sich gerne erinnern!!

  • Ich selbst habe HypnoBirthing bei meinem 2. Kind angewendet und dieses wunderschöne Ereignis hat mir soo viel Schwung gegeben, dass ich heute oft noch über mich staune :-D.
    Heute gebe ich selbst Kurse und begleite die Frauen auf Wunsch auch zu den Geburten.
    Ich bin tief erfüllt von der Schönheit und Kraft dieser „Arbeit“ (die gar keine Arbeit ist, sondern sich eher wie ein Teil meiner Lebensaufgabe anfühlt).

  • Aufregen sagt:

    kann man sich alles über, doch probieren tuns die wenigsten. Ich kann nur sagen: hypnobirthing hat funktioniert – nicht ohne Schmerzen, doch die Geburt war schön und sanft. Mit Schamanismus hat das wenig zu tun – ich bin Naturwissenschafterin und kann nachvoll ziehen, dass das vegetative Nervensystem mit Hypnose beeinflussbar ist. Bei all den negativen Voten zum Thema Geburt kann man nur sagen: eine positive Einstellung hat noch nie jemandem geschadet. Den eigenen Körper kennen und auf ihn vertrauen – das sollten sich alle werdenden Mütter zu Herzen nehmen.

  • Marie sagt:

    Ich verstehe nicht so ganz warum eine Methode, die durchaus in Frage gestellt werden kann, zur scherzärmeren Geburt soviel Aggression und Streitpotential birgt.
    Der einen ihre PDA, ist der Anderen die Selbsthypnose. Warum auch nicht? Ich frage mich ob Selbsthypnose zur Nikotinentwöhnung derart … nennen wir es „pathetisch“ diskutiert wird.

    Mutterschaft ist keine Religion. Glaubenskriege sind nicht notwendig.

    • Widerspenstige sagt:

      Danke Marie! Genau so sehe ich es auch und staune wieder mal sehr, wie hier Andersdenkende verurteilt werden. Tja, auch eine Streitkultur will gelernt sein… 🙄

  • Milena sagt:

    was unter „Autosuggestion“ verstanden wird. Dieser Begriff trifft in meinen Augen die Hypnobirthingmethode viel besser.

  • Milena sagt:

    kaum hören die Menschen „Hypnose“ springen sie auf, in der Angst, sie könnten zu etwas „gezwungen“ werden, das nicht ihrem Willen entspricht. Dass man bei der SELBSThypnose ganz allein unterwegs ist, und somit nur der eigene Willen einen beeinflussen kann, folgt daraus, dass man nur sich selbst zu etwas „zwingen“ kann. Wenn das Resultat davon eine weniger schmerzhafte Geburt ist, wo ist das Problem? Weil ich mich selbst dazu „gezwungen“ hab?
    Ich persönlich weiss, dass die Methode funktioniert, wenn auch nicht bei allen Menschen gleich gut. Vielleicht sollten die Hypnoseskeptiker mal nachlesen

  • Widerspenstige sagt:

    Doch, das ist eine ganz gute Atem- und Entspannungstechnik, welche die wellenartig kommenden Geburtswehen – ich vermeide jetzt bewusst das kontaminierte Wort Schmerz – verringern kann. Ich betone ‚kann‘, weil es immer noch sehr individuell gehandhabt werden will, wie die Gebärende mit diesen Wehen umgeht. In Kombination mit der entsprechenden Rücken-Entspannungsmassage des Partners während einem Intervall gehen diese Wehen tatsächlich schneller und weniger intensiv vorbei. Es hat bei mir in der stunden dauernden Anfangsphase funktioniert, bei drei Spontangeburten ohne spezielle Schmerzmittel.

  • Christine sagt:

    Ich bin froh um diesen Beitrag, denn ich habe davor noch nie sowas gehört. Nun habe ich mich ausführlich im Internet darüber informiert und ich muss sagen, mein Kind werde ich definitiv so gebären. Ich glaube einige Leute haben hier den Artikel falsch verstanden. Es geht nicht um eine Hypnose, sondernd dass man von innen heraus vollkommen entspannt ist und die Geburt völlig locker erlebt. Ich habe einige Erlebnis berichte von Frauen gelesen die so entbunden haben. Man hat völlig die Kontrolle über sich und kommt genau mit was passiert. Es sollte daher eher Tiefentspannungs-Geburt heissen.

  • Agnes sagt:

    und schlanker Figur machte es nicht einfacher. Aber es ging! Ich empfand all die nicht sehr feinfühligen und dramatischen Erzählungen von Geburten wären und nach der Schwangerschaft schlimmer! Ist die Geburt nicht etwas Natürliches!? Und viel weniger etwas medizinisches!?

  • Agnes sagt:

    sind. Anstelle ohne grosse Umschweife seine Hilfe anzubieten, mit etwas zu Essen vorbei schauen oder mit den grösseren Kinder der Familie etwas unternehmen damit die Eltern etwas Zeit für sich haben. Ich bin selber Mutter von zwei Söhnen und habe beide normal Geboren ohne Schmerzmittel. Wir hatten bestimmt grosses Glück und ich habe vor jeder Mutter grossen Respekt wie auch von den Vätern. Aber ich durfte die Geburten als etwas schönes erleben und als Erfahrungen die ich nicht missen möchte!Unglaublich was! Und das will niemand hören und glauben! Es tat weh ohne frage und mit 1.60m Körpergröss

  • Agnes sagt:

    Es ist schon eigenartig welche Einstellung wir zur Geburt haben!? Wir sind hier in der westlichen Welt Medizinisch gut abgesichert und könnten eigentlich mit einem recht guten Gefühl Gebären aber das schlimmste ist all die Leute die nur schlimme Schauer Geschichten über die Geburt parat haben und etwas positives niemals zulassen würden! Aber die ersten im Spital sind und die halb zu Tode gekommene Mutter und ihr Baby zu belästigen anstelle ihnen Zeit und Respekt entgegen zu bringen. Die meisten wollen auch nur hören wie schlimm die Geburt war oder wie überfordert und übermüdet die Eltern

  • Franz Oettli sagt:

    Ja also heute hat man ja viel mehr Möglichkeiten, wie ein Kind zur Welt kommen soll. Da soll sich das Paar diejenige aussuchen, die ihm am besten zusagt. Gerade beim ersten Kind soll die Geburt schmerzhaft sein, da verstehe ich den Wunsch nach Schmerzverringerung schon. Ich persönlich habe bei allem, was mit Hypnose zu tun hat, wäre ich selber skeptisch. Da weiss man ja nicht mehr, was man tut oder was um einem herum geschieht und gerade die Geburt möchte ich auch erleben. Aber als Mann ist mir dieses Grenzerlebnis natürlich verwehrt.

  • lasiloli sagt:

    vor gut 6 wochen durfte ich eine wunderschöne, schmerzfreie!!! geburt erleben. es war ein unglaublich eindrückliches erlebnis. ich bin mega begeistert von hypnobirthing und bin überzeugt dass ich dank dieser methode so toll gebären konnte. auch meine hebamme war tief berührt von unserem geburtserlebnis!!!

  • Pixel sagt:

    @mara: das haben sie herrlich gesagt! Das Wort entbinden taugt mIr auch nicht.
    @blackball: ihr Kommentar war ebenso überflüssig wie sinnlos doof.

    Ich persönlich war ganz unvoreingenommen, habe mir keine Sorgen gemacht und mir gedacht: das kommt da schon irgendwie raus. Ich hatte ein wirklich unschönes Geburtserlebnis und musste das danach doch eine ganze Weile verarbeiten. Umso mehr hat mich damals vor den Kopf gestossen, als eine Freundin zu mir (noch im Spital) sagte: ach du, ja nicht schön, aber weisst du, die Geburt wird sowieso überbewertet. Ich konnte so nichts damit anfangen, weil es mir in jenem Moment als das Einschneidenste überhaupt in meinem Leben vorkam. Im Nachhinein gebe ich ihr tendenziell recht. Ich finde nun auch, mit der nötigen Distanz, dass es etwas ist, was ich in meinem Leben stark relativiert sehe. Wenn ich nun all die Momente vergleiche, die ich seither mit meinem Sohn hatte, liegt die Geburt an sich weit zurück und wiegt nicht auf mit dem (positiven!) was ich jetzt habe. Insofern: ich bin grundsätzlich ein offener Mensch und versperre mich nicht dagegen, neues auszuprobieren. Was mich eher an diesem Artikel etwas stört, ist eher eben der fact, dass so ein „Hype“ um dieses Thema an sich veranstaltet wird. Ich finde, man soll mit gesundem Menschenverstand an neue Methoden, altbewährte Methoden und die moderne Medizin herangehen. Nichts davon ist falsch und nichts davon ist ausschliesslich richtig. Es hängt immer von der jeweiligen Situation ab. Fanatismus ist schrecklich, sich von seinem Gefühl leiten zu lassen und die Stimmen rundherum auszuschalten würde ich als idealen Weg wählen.

  • Elisabeth sagt:

    Na dann brauchen wir ja gar keine schmerzlindernden Medikamente mehr. Sagen wir einfach jedem Patienten, dass er die Schmerzen als Wellen verstehen und mit Selbsthypnose dagegegen angehen soll. – Nein sorry… völliger Schwachsinn den sich nur erstgebärende Märtyrerinnen antun!

  • Evelyne sagt:

    Hypnobirthing hab ich auch versucht, aber nur das Buch gelesen, nicht den Kurs besucht. Aufgehört zu Schreien hab ich dann aber eher aufgrund des warmen Bades als wegen dem Hyptnosetraining. Laut Psychologen sind auch nicht alle Typen von Menschen gleich aufnahmefähig für (Selbst)Hypnose.

    Und um den Herren einen Vergleich bezügl. Geburtsschmerz zu geben: Diverse Brustwirbel zu zertrümmern hat wirklich mehr geschmerzt. Aber dort ist auch nach einer Stunde der Herr Anästhesist mit der Morphiumspritze gekommen. Eine 12-stündige Geburt übertrifft das natürlich unter dem Strich.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Hier noch was zur Entspannung, wenn ich das lange genug höre, falle ich auch in Trance:

    http://youtu.be/zcjLAoEYhBo

  • Eni sagt:

    Eine Geburt mit Selbsthypnose wäre sicher mal spannend zu erleben, aber persönlich bleibe ich lieber beim guten, alten Kaiserschnitt.

  • reiff heidi sagt:

    Ich lebe im hier und jetzt, Rebirthing nein Danke , sind jetzt wieder diese Teufelsaustreiber am Werk, Satanisten brrrrrrrrrrr.Sonnentempler brrr Zum Glück hab ich mich nie eingelassen in diesen Fanatikerverein, Bert Hellinger inkl. Bruno Bettelheim sind Schamanen, RELIGIONSFANATIKER, das weitverbreite Familienstellen ist HUMBUK, da geht nur um blöde Show und MACHT.

  • reiff heidi sagt:

    ch die Nabelschnur um den Hals, weshalb haben diese Röntgologen nicht gesehen auf dem sog. Röntgenbild ist für mich schleierhaft. Charles Leboyer hat ein gutes Buch geschrieben „die sanfte Geburt“ seine kritische Haltung was Gebärsäle betrifft, schätze ich , die sog. Gynäkologen und Chirurgen werden nach wie vor idealisiert, können die besser damit umgehen, nur weil sie an der Uni Medizin studiert haben die Praxis sieht meistens anders aus, ich bin einfach skeptisch was Hypnose betrifft errinnert mich etwas an Schamanismus, ich lasse mich nicht operien, Spital ist für mich ein rotes Tuch…..

    • Erika B. sagt:

      „Die sanfte Geburt“ gibts nicht, das war ein provozierender Buchtitel und für viele eine Irreführung.
      Kreisssäle, in denen Frauen in Rückenlage der Geburt entgegen litten, gibts heute kaum mehr, jedenfalls meines Wissens hier im Westen nicht.

      • tststs sagt:

        Absolut! Aber ob es diese „medizinische Gebärlage“ ausserhalb des Westens überhaupt gibt/gab, würde ich in Frage stellen…

  • reiff heidi sagt:

    Ich bin recht naiv bei meiner 1. Geburt und noch einen Apfel essend ins Frauenspital 1966 ins Spital gelaufen, so bald ich auf diesem Schragen landete, ist mir das LACHEN vergangen, ich wurde etwas ruhiggestellt mit Lachgas, die Geburt dauerte ca. 12 Stunden, ständig wurde ich auf ein Wägeli verfrachtet und immer geröntgt, weil die Geburts nicht vorwärts ging, in der letzten Phase hatte ich grosse Schmerzen fing an zu schreien, da hat mich so ein junges Tüpfi gemassregelt, ich solle mich endlich mal zusammen nehmen, ich weiss auch nicht welcher Teufel die geritten hat, mein Sohn hatte vermutli

  • Eric sagt:

    Ach wie schön, wieder ein neues Rezept, dass alle leiblichen Scherzempfindungen mit einem Fingerschnips in Nichts auflöst. Wie blöd doch alle diejenigen Frauen, die sich auf Schmerzen fokusieren und diese dann als Folge erleiden müssen. Sie hätten sich doch lediglich enspannen sollen..
    Genau wie meine Frau. Hatt sich doch in bestem Glauben vom antrosophobischen Spital Richterswil (Paracelsus) eine schmerzfreie Geburt dank Kerzenlichtromantik und Wasserbad aufschwatzen lassen. Die Entspannung war garantiert bis die brutalsten Schmerzen diese dann zunichte machten.

    • NIpa sagt:

      @ Eric: Das haben wir genauso erlebt: Nach zwei Wochenenden „Sanfte-Geburt“-Kurs (erteilt durch einen Mann, notabene) und um 700 Franken ärmer glaubten wir das alles: Nahezu schmerzfreie Geburt, PDA brauchts eh nicht, Wehen nennst du einfach Wellen und das meiste sei eine Frage des richtigen Atmens und der richtigen Einstellung. Gestimmt haben nur die letztgenannten zwei Punkte. Als die Geburt anrollte, erwischte es uns voll auf dem falschen Fuss. Die Schmerzen waren schier unerträglich. Seither erzählen wir so vielen Leuten wie möglich, wie WIR „Sanfte Geburt“ erlebt haben.

      • Rahel sagt:

        Ich war auch überwältigt von den wirklich brutalen Schmerzen bei der 1. Geburt, wurde uns doch im Geburtstvorbereitungskurs glaubhaft versichert, dass man, mit der richtigen Atemtechnik ( die ich, wie mir die Leiterin mehrmals versicherte, auch wirklich beherrschte) und Entspannung, die Schmerzen auf einem erträglichen Niveau halten könne und den ganzen Geburtsvorgang so „schön“ erleben darf. Für viele mag das zutreffen, aber für mich nicht! Trotzdem noch lieber so eine Geburt als ein Kaiserschnitt ( „durfte“ ich auch erleben).

      • Rahel sagt:

        Ich möchte aber keinesfalls die „sanfte Geburt“ in Abrede stellen und mag jeder Frau, die so gebären darf, dieses Erlebnis von Herzen gönnen!

  • Katharina sagt:

    Sanfte Geburt hat wahrscheinlich mehr damit zu tun, dass sie im Wasser geschieht, was diverse Vorteile hat die klassisch medizinisch begründet werden können. Es geht darum, die Umgebung so wenig fremdbestimmt und so gewaltfrei wie möglich zu halten, um den Geburtsschock für das Bebe zu minimieren- was in den heutigen Standard Operating Procedures eben nicht gewährleistet wird.

    Aber item: die Art der Geburt und wie unter Müttern darüber gesprochen wird, hat etwas von Schwanzlängenvergleichen und die sog. natürliche klassische Geburt ohne Sectio, ohne Anästhesie usw. ist dann das non-plus Ultra. Quasi der Überprick des Gebärens.

    Die anästhetisierten mit Sectio sind im Kanon jener Nomenklatur dann die Memmen-Mütter oder so.

    Das Kill-them-all Argument selbstverständlich, das Ganze sei dann gottgewollt und alles andere somit Häresie.

    Ist dieses Peerpressuring, sich in masochistischer Manier dem zu unterwerfen, nun ein Ausfluss patriarchaler Strukturen oder Romantisierung eines verflossenen idealisierten Matriarchates oder simple Ignoranz und Faulheit, sich selber zu informieren?

    • Carolina sagt:

      Weder noch, Katharina. Und Hypnotherapy und anderen Formen der sanften Geburt kann auch nicht einfach die Berechtigung abgesprochen werden, bloss weil die ‚wissenschaftliche Anerkennung‘ fehlt. Und ich sehe keinen einzigen Beitrag hier von Frauen, die sich in irgendeiner Weise unter Druck gefühlt hätten – sondern nur solche, die von ihren Erfahrungen und Hoffnungen berichten. Die Schwanzlängenmetapher ist vollkommen fehl am Platz.

      • Katharina sagt:

        Carolina, die ist leider nicht fehl am Platz, sondern stammt aus einer solche Diskussion die ich kürzlich hatte…. und ist auch mein Eindruck über den Verlauf solcher Diskussionen hier über das Thema. – ein zynischer Kommentar eben.

        informieren und wählen was für sich selber passt. Das Schlüsselwort ist INFORMIEREN und zwar sachlich.

        „Hypnotherapy und anderen Formen der sanften Geburt.“

        Zuerst: ich habe ausdrücklich auf die Fragwürdigkeit von Hypnose und deren wissenschaftlicher Basis hingewiesen, UND NICHT AUF ANDERE Formen der sanften Geburt.

        Zu Hypnose: lies die Analysen die ich verlinke, klar?

        Objective Evidence, das ist was bei all diesen Sachen fehlt. Wie diese objektiven Beweise erlang werden können, dazu gibt es Methoden, die die Wissenschaftstheorie über die letzten vierhundert Jahre entwickelt hat. Alles andere ist nicht Wissenschaft, somit letztlich eine Frage des daran Glaubens. Aber damit wird tüchtig Geld gemacht. Meiner Meinung nach simple Ausbeutung naiver Menschen.

      • Carolina sagt:

        Katharina, entweder Sie schaffen den Befehlston gerade wieder ab oder Sie können sich mit sich selber ‚unterhalten‘.

      • Auguste sagt:

        hmm…, auch wenn sie in der sache recht haben, carolina, aber da habe ich noch einen ganz anderen befehlston, der hier unlängst herrschte, und auch von ihnen kritiklos hingenommen wurde, im auge.

        wahrscheinlich könnte man sich während der geburt auch voll auf die neue staffel von „the mentalist“ konzentrieren und würde wahrscheinlich einen ähnlichen effekt erzielen. das ganze klingt mir etwas gar nach hokuspokus, aber solange der tiger mitmachte, waren siegfried & roy „wahre magier“.

      • tststs sagt:

        Hihi, da beschreiben Sie den wahren Charakter (also dass diese Dinge funktionieren, weil man sich so sehr konzentriert und so quasi dem eigenen (Unter)Bewusstsein ein Schnippchen schlägt) und tun es im nächsten Satz als Hokuspokus ab…
        🙂
        Nur weil wir (noch) nicht verstehen, wie es funktioniert – ganz im Gegensatz zu Siggi und Royboy – , heisst es nicht, dass es nicht funktioniert…

      • Katharina sagt:

        Carolina:

        Meine Kritik, bzw mein Anliegen ist folgendes:

        einerseits, sobald es um Dienstleistungen geht, die über die Krankenversicherungen abgerechnet werden, dass ein Minimum an klinischem Wissen zumindest im relevanten Teilbereich vorausgesetzt wird und die Dienstleistungsanbieter (Therapeuten usw.) entsprechend zertifiziert sind. Ich finde die Bestrebungen, dieses Prinzip nun aufzuweichen, also Therapieformen zuzulassen, die nicht mal nach der blackbox (‚es wirkt‘) Methode ihre Wirksamkeit belegen können, bedenklich.

        Mir geht es auch um Accountability. Ohne Zertifizierung eines Mindestmasses an psychologischer Allgemeinbildung (also die Kenntnis der diversen Schulen / Methoden, Krankheitsbilder / Leidenszustände) kann keine Gewährleistung bestehen, dass diese Leute wissen was sie tun, welche Risiken bestehen usw.
        Ich habe kein Problem damit, wenn eine psychologisch geschulte Fach Person aufgrund positiver Erfahrungen Hypnose anwendet.

        Stell dir folgendes Szenario vor: eine Person mit bipolarer Störung (nicht diagnostiziert) welche sich einer Hypnose unterzieht. Der/die Hypnotiseur erkennt nicht, dass bipolare Stoerung vorliegt. Waerend der Hypnose erleidet der Patient einen psychotischen Anfall.
        Anderes und sehr mögliches Szenario: Ein Patient mit der Diagnose eines post traumatischen Stresssyndroms geht zur Hypnose, um Linderung zu finden. Die Diagnose PTSS ist falsch, es liegt stattdessen bipolare Störung vor (Diese Fehldiagnose geschieht übrigens recht häufig, auch umgekehrt, Diagnose auf Bipolarität statt PTSS). Wieder, während der Hypnose kommt es zu einem psychotischen Relapse.

      • Katharina sagt:

        Carolina: „Katharina, entweder Sie schaffen den Befehlston gerade wieder ab oder Sie können sich mit sich selber ‘unterhalten’.“ Dazu:

        „Zu Hypnose: lies die Analysen die ich verlinke, klar?“ war eine affirmative Bitte, aus meiner Vermutung heraus, dass Du die links nicht nachgelesen hast.

        Zudem ist Dein Ton wiederum impertinent befehlshaberisch. Da weise ich auch Deine Insinuation, Auguste, „hmm…, auch wenn sie in der sache recht haben, carolina“ zurück.

        Solche Kindereien machen eine Diskussion schwierig. Und dann sofort mit dem Ignorierknopf zu drohen ist umso kindischer.

      • Carolina sagt:

        Katharina, ich habe Sie schon verstanden und ich gehe weitgehend einig mit Ihnen, was Berechenbarkeit, Ueberprüfbarkeit und Schulung angeht. Es dient letztlich nicht nur dem Klienten, sondern auch dem Therapeuten, wenn er an Richtlinien gebunden und einem Verband zugehörig ist, der kontinuierliche Weiterbildung, Supervision und einen Grad an Ueberwachung einfordert. Nur: Fehldiagnosen wie die von Ihnen geschilderte geschehen fast überall – ich kenne genügend Fälle von Menschen, die von Psychiatern oder Psychologen wie ein pharmakologisches Experiment behandelt worden sind. Ich nehme an, dass

      • Carolina sagt:

        /2 die Diskussion, inwieweit Psychologie/Psychiatrie wissenschaftliche Berechtigung haben, noch lange nicht beendet sein wird. ‚Evidence‘ dahingehend, dass eine Methode/Schule wirksam ist, gibt es in der Regel, aber ‚objective‘? Wie misst man den Erfolg einer psychologischen Therapie objektiv?

      • Katharina sagt:

        Carolina:

        Ich weiss es auch nicht. Ich kenne Psychologie und Psychiatrie nur als Patientin, nicht als Praktizierende. Wie ist der Erfolg einer Therapie zu definieren? Ist es ein Erfolg, wenn der/die PatientIn sich geheilt deklariert? Oder dass die betreffenden ‚funktionieren‘, was ja vieles heissen kann, unter anderem auch einer willkürlichen Verhaltensnorm zu genügen (e.g. ‚Leistungsfähig‘)?

        Ist es damit getan, dass mood controlling substances wirken?

        Ich selber hoffe sehr auf die Neurosciences, eine junge interdisziplinäre Domäne. Da sind doch recht schnell neue und wichtige Zusammenhänge entdeckt worden. Aber es fehlen noch viele Elemente, z.B. Neuroinformatik in einer präziseren Granularität als ambivalente Begriffe von Stimmungen. Auch da, es fehlen teilweise die Messverfahren. Zum Beispiel Muster Erkennungen und deren Abbild als MRI/CAT Scans. Bei Bipolarität ist zum Beispiel bekannt, dass genetische Prädisposition einer der drei Faktoren ist, aber welche Gene ist nicht bekannt.

        manchmal genügt es, dass die Patientin mit ihrem Manko umzugehen lernt. ‚Coping Strategies‘ eben. Das heisst auch das Eingeständnis sich selber gegenüber, dass es keine Heilung in dem Sinn gibt, sondern nur, sich als das zu akzeptieren was frau ist und damit umzugehen lernen. Das Umgehen verlangt Disziplin mit sich selber.

        Die Fehldiagnose (minus Hypnose) übrigens betrifft mich selber. Ich habe der Therapeutin daraus aber keinen Strick gedreht, denn ‚done by the book‘ ergibt sich diese Diagnose ziemlich offensichtlich, ganz abgesehen davon, dass Bipolarität mit einem grossen Stigma verbunden ist und was Medikamente betrifft, sehr komplex ist. Aber auch daraus gibt es manchmal Wege.

        Interessant übrigens die Erwähnung der Supervision. Die Umstellung meiner Therapie (mit einem neuen Spezialisten Team) erforderte besondere Massnahmen der Super Vision. Das Team bestand übrigens aus zwei Frauen und zwei Männern.

      • Beno sagt:

        @Katharina

        Ein bescheidener Tipp auch an sie:

        Probieren sie zusätzlich zu ihrer Super Vision auch noch Kunsttherapie aus; diese Kombination kann Wunder bewirken… gerade bei Bipolarität .

      • Carolina sagt:

        Katharina, sehr schwierig, das. Abschlussinterventionen, Abschlussgespräch und ich versuche, die Klienten zu einer Art Bestandsaufnahme nach einigen Monaten aufzubieten. Mir ist es wichtig, dass ich mir selber eingestehen kann, wenn ich bei der Diagnose/Behandlung überfordert bin – dafür habe ich mir im Laufe der Zeit ein Netz an (medizinischen, aber auch komplementärmed.) ‚Beratern‘ aufgebaut. Wenn ich keinen Fortschritt sehe (ich arbeite lösungsorientiert), ziehe ich einen Kollegen zu Rate (Intervision). Finger weg von einem Therapeuten, der meint, er wisse/könne/darf alles. Wenn möglich,

      • Carolina sagt:

        /2 immer mit einem Hausarzt zusammenarbeiten oder mind. Informationen austauschen. Da ich auch in England arbeite, bewege ich mich zwischen gewissen Fronten: in England (und vielleicht in den USA auch?) sind die Grenzen zwischen Psychotherapie (z.T. sogar Coaching) und Psychologie/Psychiatrie viel fliessender – das kann ein Vorteil für den Klienten sein (Aufgeschlossenheit, Methodenvielfalt), aber auch ein Nachteil, da oft unsupervisioniert. Ich kann nur sagen, dass ich diese Diagnose nie allein stellen würde – ich würde immer einen Psychologen zurate ziehen. Ziemlich wischiwaschi, ich weiss.

      • Sportpapi sagt:

        @Carolina: Nach meinem Wissen ist es aber doch so, dass medizinisch angezeigte Psychotherapien auch ein klares Therapieziel aufweisen sollten, das zudem mit überschaubarem Zeitaufwand erreicht werden soll. Gerade damit tun sich doch einige Therapeuten schwer, die teilweise jahrelange Behandlungen durchführen.

    • Erika B. sagt:

      Muss denn immer alles ideologisch begründet sein?
      Als ich geboren habe, liess ich mich vorher gut und sorgfältig beraten. Ich wollte beispielsweise nicht in eine Wanne während der Geburt, davor bin ich zurückgeschreckt. Es gibt noch andere entspannende Methoden als die hier beschriebene.
      Ob das matriarchal ist, wenn Frauen möglichst selbstbewusst über ihre Geburt entscheiden?
      Vielleicht.
      Sicher nicht partriarchal :-).

  • Katharina sagt:

    Hypnose – noch so ein pseudowissenschaftliches meme.

    http://www.psychologytoday.com/articles/200910/the-trouble-hypnosis

    • tststs sagt:

      Hab ich auch lange gedacht, bis ich (wie oben schon mal erwähnt) es mit eigenen Augen sah. Wie gesagt, war Show-Hypnose und nichts Medizinisches, aber es hat gewirkt!!! Ohne Tricks…

      • tststs sagt:

        Nachdem ich den Bericht kurz überflogen habe, bin ich nicht mehr ganz sicher, ob ich Ihr Post richtig verstanden habe….
        Also: Sorry!
        😉

      • Katharina sagt:

        es gibt keine objektiven Beweise für Hypnose und einen hypnotischen mentalen Zustand.

      • Carolina sagt:

        Wie sähe denn ein solcher Beweis aus, Katharina? Die einzigen Kriterien, die hier zählen, sind mMn der Wunsch nach einer so sanften Geburt wie möglich, im Interesse der Mutter und des Babys, und die Wirksamkeit. Es ist eine bedauernswerte Entwicklung, dass alles, was nicht schulmedizinischen Segen hat, in die pseudopsychologische bzw quasi-esoterische Ecke gezwängt wird. Das darf doch wirklich jede Frau selber entscheiden, ohne sich abkanzeln lassen zu müssen.

      • Katharina sagt:

        Auch hier, Carolina: habe ich irgendwo geschrieben, Frau dürfe nicht so entscheiden wie sie will?
        mag sein, dass das helvetische Kommunikationsmodell sich darum dreht, dass immer und ständig diskutiert würde, wer was soll, darf und müsse.

        Weiter habe ich – ausser betreffend NLP, nirgendwo von Esoterik gesprochen, sondern dass zu Hypnose keine objektiven Beweise bestehen. Über die wissenschaftliche Methodik sollte ich mich nicht auslassen müssen, denn deren Kenntnis setze ich bei ihrer Ausbildung voraus.

  • Daumen Hoch! sagt:

    Ich habe selber mit HypnoBirthing geboren und es war die schönste Erfahrung meines Lebens. Ich kann es nur jedem empfehlen. Ich verstehe auch diese ganzen Diskussionen um Religion nicht. Das hat gar nichts damit zu. Ich hatte keine typische HypnoBirthing Geburt, es gab spezielle Umstände und wär fast zum Kaiserschnitt gekommen. Durch meine tiefe Entspannung und die positive Einstellung zur Geburt konnten wir das Blatt wenden und meine Tochter konnte normal zur Welt kommen. Ich war nach der Geburt Top Fit und empfand die Wellen als wunderschön, auch wenn sie weh getan haben.
    Hypnose ist super!

  • Karin sagt:

    Ich war bei Frau ballmer und der kurs hat mir sehr geholfen. Meine ganze Einstellung zur Geburt hat sich geändert. Ich ging völlig angstfrei und entspannt an die Geburt. Ich hatte das volle Vertrauen in meinen Körper. Und die Geburt meines kindes ist auf natürlichem weg und ohne Komplikationen verlaufen.

  • blackball sagt:

    Na geh, bitte. Da wollen sich die Damen der Schöpfung als neues starkes Geschlecht definieren, immer alles besser, jedenfalls besser als die Herren der Schöpfung, wissen und was geschieht? Nach dem Artischocken-Slim Shot und dem Super-Alleschneider (Sie erhalten gratis ein Messerset dazu!) nun also Hypnobirthing. Vielleicht sollte man den Anwendungsbereich etwas erweitern und Hypnosoccing (sic!) für die Schweizer Fussballer …

    Joah, gebt’s mir Bescheid, wenn man Euch wieder ernst nehmen kann. Ich bin dann mal weg.

    • xyxyxy sagt:

      sie sind ja ein ganz schlauer…. – im Profi Sport wird Mentaltraining tatsächlich schon lange auf allen Ebenen eingesetzt – geht wohl in eine ähnliche Richtung wie Hypnose
      aber wer sich selbst für gescheit hält, lernt halt nie etwas dazu

      • blackball sagt:

        Sie sind ein Sesselsportler, gell? Mentaltraining ist für Sie also „eine ähnliche Richtung wie Hypnose“. Lassen Sie es mich mal so sagen: Wenn Sie keine Ahnung haben, Finger weg von der Tastatur. Da hilft auch die Verwendung von intelligentem Toilettenpapier nicht …

      • xyxyxy sagt:

        natürlich geht das in die gleiche Richtung.
        Sie sagen ganz und gar verschieden, total etwas anderes Autosuggestion, Mentales Training hmmm…
        Ein Profisportler kann seinen Puls allein durch Gedanken auf 180 bringen oder extrem tief halten…. ähm was ist jetzt da so Grundverschieden?
        Erklären sie uns das. Sie sind ja offensichtlich selbst Profisportler, so wie sie schreiben, und noch ein ganz intelligenter dazu. Also was ist da so ganz und gar anders Herr Schwarzball?

      • blackball sagt:

        Sie scheinen wirklich Probleme mit Ihrem Selbstwert zu haben. Nun, andere Baustelle.

        Mentales Training beinhaltet weit mehr als nur eine „ähnliche Richtung wie Hypnose“. Mentale Verarbeitung (sich Vorstellen) der Bewegungsabläufe, Bestimmung der Erwartungen (Leistung), etc.pp. Ich vermute mal, dass Sie eher den psychotherapeutischen Aspekt ansprechen wollten, was dann wiederum ein ganz anderer Ansatz wäre.

        Wie gesagt, lassen Sie doch die Finger weg von der Tastatur …

      • blackball sagt:

        Nachtrag, werter xyxyxy. Die Einhaltung einfachster Rechtschreibe- und Interpunktionsregeln erleichtern die Kommunikation.

        Der Satz: „Sie sagen ganz und gar verschieden, total etwas anderes Autosuggestion, Mentales Training hmmm…“ ergibt vielleicht in Ihrem Universum einen Sinn, in meinem nicht. 1. habe ich nicht gesagt sonder geschrieben, 2. was bedeutet „verschieden, total etwas anderes“? 3. habe ich kein Wort über Autosuggestion oder Mentales Training geschrieben.

        Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

      • blackball sagt:

        Ich kaufe ein N und möchte lösen: sonderN

      • xyxyxy sagt:

        @Herr Schwarzball – ihr Ausflug in die Grammatik beweist doch nur dass sie ihre vollmundige Aussage überhaupt nicht belegen können.
        So kann man sich schön vor einer Antwort drücken. Schlau, aber nur für diejenigen, die es nicht merken.

        Also sie wissen es nicht. Ja ich weiss, nach dem also kommt ein Komma.

      • xyxyxy sagt:

        Sie haben nichts von Autosuggestion geschrieben. Der Artikel aber sehr wohl. Den Selbsthypnose ist auf jeden Fall eine Form der Autosuggestion.

      • blackball sagt:

        Ach xyxyxy, wer lesen kann, ist im Vorteil. Sie können und sind nicht … lassen wir es hier gut sein.

      • xyxyxy sagt:

        Schwarzball – von A bis Z nur Ausreden, weil sie ihr Statement mit keiner Silbe begründen können.
        Das finde ich echt schwach. Kein Rückgrat. Lassen wirs.

      • blackball sagt:

        Exklusiv für Sie noch einmal. Ich schrieb um 09:49 h:
        Mentales Training beinhaltet weit mehr als nur eine “ähnliche Richtung wie Hypnose”. Mentale Verarbeitung (sich Vorstellen) der Bewegungsabläufe, Bestimmung der Erwartungen (Leistung), etc.pp. Ich vermute mal, dass Sie eher den psychotherapeutischen Aspekt ansprechen wollten, was dann wiederum ein ganz anderer Ansatz wäre.

        Wegen Vögel wie Ihnen vergeht mir die Lust am Mamablog. Sie haben keine Ahnung und sind noch Stolz darauf. Jedes weitere Wort an Sie ist verschwendet. Thema ist für mich somit durch.

      • Widerspenstige sagt:

        blackball, bleiben Sie bitte!
        xyxyxy hat manchmal ganz beachtliche Geistesblitze und blogt hier schon sehr lange mit. Nur auf die Goldwaage würde ich seine Aussagen nicht legen…ich bin da auch schon manches mal verstummt und lieber spazieren gegangen, bevor ich mich hier zu sehr aufgeregt habe. Das ist ein probates Mittel…aber nicht doch, blackball. 😉

        Ich verstehe übrigens was Sie damit andeuten wollten und habe es auch schon selber praktiziert. Mentales Training hilft sehr gut, wenn man vor Publikum sprechen muss zum Beispiel. Oder wenn ein Ziel erreicht werden will…

      • xyxyxy sagt:

        Herr Schwarzball – entschuldigen sie, in meiner schludrigen Art habe ich ihren ersten Post nicht gesehen und gemeint sie haben nur den „Nachtrag“ geschrieben.
        Ich nehme also meine voreilige Anschuldigung wieder zurück.
        Sie haben geantwortet.
        Dennoch geht es in die selbe Richtung. Wenn das eine weiter geht als das andere heisst das nicht. Dass es etwas völlig anderes sei. Im übrigen geht es nicht nur um Bewegungsabläufe im mentalen Training sondern WIE ICH ALS BEISPIEL erwähnte: Kontrolle über den Puls durch Gedanken etc. und da sind wir sehr nahe beim Thema.

      • xyxyxy sagt:

        @2
        deshalb war ihre Spotttirade über die Frauen im allgemeinen und auch über mich unangemessen.

        Nochmals entschuldigung dass ich ihr Post übersehen habe und sie deswegen fälschlicherweise über die Massen kritisiert habe.

      • blackball sagt:

        xyxyxy, kein Ding. Lassen Sie uns nicht mehr daraus machen als gewesen ist. Vergeben, vergessen und Honig drauf.

        Sehen Sie, ich mag diesen ganzen Gender-Blödsinn nicht. Dass sich einige Frauen zu den heiligen Wahrern der Geschlechteräquivalenz bzw. zu den Potentaten der einzigen Wahrheit über „den (neuen)“ Mann aufspielen, nehme ich heute eher amüsiert zur Kenntnis. Das eine Frau einem Mann vorschreiben will, was er zu tun und zu lassen habe, bei gleichzeitiger Negierung der gleichen Rechte männlicherseits, ist bar jeden Hohns. Der gesunde Menschenverstand hat sich verabschiedet. ./.

      • blackball sagt:

        ./. Verstehen Sie mich richtig, ich bin für Gleichberechtigung und Gleichstellung, egal ob im Zivilen oder im Beruf. Was jedoch hier und heute weiblicherseits teilweise abgeht, ist m.E. grenzwertig und völlig überzogen. Ich habe das schon öfters geschrieben, der MB ist tendentiös und grösstenteils unsachlich und polemisch, gerade in genderbezogenen Themen.

        Deswegen meine kleine Stichelei gegen das Hypnobirthing.

      • xyxyxy sagt:

        schwarzball – dann haben wir uns jetzt ja ausgesprochen

        das ist ja schon mal etwas Gutes – dazu sind schon viele Leute hier nicht in der Lage

    • tststs sagt:

      Sie können den Ernst (ran)nehmen wie Sie wollen… aber unbedingt zurückkehren müssen Sie auch nicht…
      😉

      • blackball sagt:

        So, genug über Ihren tollen Schenkelklopfer gelacht. Vielleicht sollten Sie sich auch mal so „showmässig“ hypnotisieren lassen, wirkt manchmal wunder … so ganz nicht medizinisch …

      • xyxyxy sagt:

        @Widerspenstige – danke für ihre Loyalität zu mir als Person. Selbst wenn ich manchmal auch dumme Sachen sage.
        Waren wir uns letztes Mal nicht betreffs Asien – und dann von ihnen spezifisch Thailand – in die Haare geraten?
        Da wollte ich im Nachhinein das eine oder andere noch richtig stellen, bzw. wieder 1-2 Meter zurück rudern. Aber die Diskussion war bis dahin längst gelaufen. – nicht alles auf die Goldwaage legen – das sehen sie sehr richtig.
        Manchmal stürzt man sich aus einer ganz anderen Ecke in die Diskussion und folglicherweise ensteht schon mal das eine oder andere Tohuwabohu.

  • Erika B. sagt:

    Wenn ich mich richtig an die Theorie erinnere, so ziehen sich unter der Geburt der Uterus und die stark durchblutete Muskulatur am Beckenausgang zusammen resp. öffnen sich für das Kind. Das tut weh. IMMER. Ich bin bei meinen zwei Geburten gut beraten worden in Entspannungsmethoden von Hebammen, die reiche Erfahrungen haben, denn es sind persönliche Entscheidungen, wie frau gebären will. Hypnobirthing ist offenbar eine neuere Methode, klingt jedenfalls gut und ich würde sie ausprobieren, wenn ich nochmals ein Kind gebären würde.

  • Sandra sagt:

    Ich hatte mich auf die erste Geburt mit Yoga, Atemtechnik und autogenem Training vorbereitet – und ich hatte keine Angst vor der Geburt, im Gegenteil, ich freute mich darauf. Allerdings war es dann doch einiges heftiger und vor der nächsten Geburt habe ich nun doch etwas Bammel… Ich werde mich mal eingehender mit Hypnobirthing beschäftigen. Danke für den Artikel!

    • tststs sagt:

      Das wäre dann wohl das andere Extrem gewesen
      🙂
      So im Sinne von: pfff was ist schon eine Geburt…
      Frau Balmer scheint hier aber wohl keine falschen Versprechungen zu machen, weist sie doch extra darauf hin, dass sie den Begriff „schmerzfrei“ tunlichst vermeidet…
      🙂

      • Sandra sagt:

        Natürlich hatte ich Respekt davor! Dass ich keine Schmerzen hätte, davon bin ich sicher nicht ausgegangen. Aber ich hatte gehofft, so gut wie möglich mit den Schmerzen umgehen zu können. Und war dann doch etwas überfordert 😉

      • tststs sagt:

        Wie kann man da nicht überfordert sein… schliesslich will sich da gerade ein Monstertruck durch eine einfache Garageausfahrt pressen 😉
        Ich wollte nur sagen, dass Sie am anderen Ende der Angstskala waren… und dass dies dann auch zu (bösen) Überraschungen führen kann 😉 (aber ehrlich gesagt, lieber eine böse Überraschung am Ende, also 9 Monate Todesangst vorher…)

  • Be sagt:

    Ich hatte vor einem Jahr einen Notkaiserschnitt nach vielen Stunden Wehen. Vor Angst und Erschöpfung zitterte ich am ganzen Körper und hatte Weinkrämpfe. Da kam mir die Hypnosetechnik in den Sinn, die ich gegen Migräne erlernt hatte. Ich setzte sie spontan ein, als ich auf dem Ops-Tisch lag. Ich beruhigte mich rasch und war nicht etwa offen für „fremde Mächte“, sondern ganz und gar bei mir in meinem Körper. Diese Erfahrung, wie man rasch in absolute Ruhe und Gelassenheit finden kann, lässt mich daran glauben, dass die Technik auch bei einer natürlichen Geburt wirken kann.

  • tststs sagt:

    Interessant…
    Selber habe ich noch keine Erfahrung damit, betreibe aber seit meiner Kindheit autogenes Training und stelle mir das so ähnlich vor…
    @Sportpapi: Ich glaube Frau X meint mit Instinkte eher so was wie „natürliches Körpergefühl“… und da kann ich schon verstehen, dass wir Kurse brauchen um back to basics zu kommen… auch wenns wirklich komisch klingt 😉

    • Sportpapi sagt:

      Ich weiss, wie es gemeint ist. Aber ist doch schräg, wenn wir unsere Instinkte erst wieder finden müssen. Ich meine, nicht nur, wieder vermehrt auf sie zu vertrauen.

      • Frau X. sagt:

        Vermehrt auf sie vertrauen ist besser ausgedrückt 😉 Manche müsse sie aber tatsächlich erstamm wieder finden, bevor sie auf sie vertrauen können!

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ich finde das sehr interessant und würde es vielleicht ausprobieren, wenn ich noch mal ein Kind bekäme. Alles, was eine Reduzierung von Schmerzen bedeutet, ist prüfenswert. Jedenfalls sind die entsprechenden Videos sehr überzeugend und jeder Frau ist es zu gönnen, wenn sie möglichst wenig Schmerzen hat. Wenn sowas sogar ohne Chemie möglich ist, umso besser!

    • E.H.Roth sagt:

      richtig, Pippi, es gibt heute keinen Grund schmerzen auszuhalten. Da sagte mir ein Arzt und diese Meinung vertrete ich ebenfalls.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wir passen auch sonst gut zusammen, Roth: Unser Autogeschmack ist kompatibel, ich mag auch kein Schweinefleisch und trinke kaum Alkohol. Nur bei den Lehrern, das müssten wir noch ausdiskutieren…….. 😉 Ja, und die Musik, was hörst du so?

      • E.H.Roth sagt:

        hm, xy meinte oben gerade, dass kein Alkohol trinken ungesund sei… wer hat schon was gehört ausser von einem Alkoholiker?
        interessanterweise höre ich gerne die 70 / 80 / 90 er Jahre Musik und ältere Sachen. Also B&B, Blues, Jazz, Pop, Rock, Indie Rock, Country & Folk bis hin zu Filmmusik… Alternativ usw. So ziemlich einiges an Richtung. Meistens höre Musik wie Dionne Warwick, Chris Rea.. so als Beispiel.
        Ach die Schule Pippi, das ist doch längst vorbei. Ich bin der Vergangenheit nicht böse .. 🙂

      • tststs sagt:

        Hüstelhüstel… sagte der Arzt und drückt dem Patienten eine Packung Pillen in die Hand…
        😉
        Nein im Ernst, ich gebe Ihnen beiden ja recht… würde aber schon ein bisschen abstufen. So finde ich „ohne Chemie“ auch immer die beste Lösung. Und allzu schnell sollte der Griff nach chemischen Mitteln mMn auch nicht erfolgen…

  • Francesca sagt:

    Hm… wird da mal wieder die Schuld den Frauen zugeschoben und dass sie nur die richtige Einstellung haben müssen, und dann Friede Freude Eierkuchen? Tatsache ist: manche haben starke Schmerzen, andere nicht. Ich habe ganz ohne Chemie geboren, aber es ging gut, ohne Hypnose und dergleichen. Andere Frauen können das nicht, haben weniger Pausen zwischen den Wehen. Warum sollen die sich das antun und keine PDA kriegen? Das ist falschen Heldinnentum.

    Und wenn ich nun wieder ewig nicht „freigeschalten“ werde, dann ist fertig mit Mamablog…

    • Frau X. sagt:

      Hat jemand gesagt, man dürfe keine PDA kriegen, wenn man HypnoBirthing macht? Ich habe mir alle Möglichkeiten offen gehalten, aber Schmerzmittel waren einfach nicht nötig!
      HypnoBirthing ist keine Garantie für eine einfache oder gar schmerzfrei Geburt, aber die Wahrscheinlichkeit, eine schöne Geburt zu erleben ist deutlich grösser, weil die Mütter sich nicht verkrampfen und entspannt in und durch die Geburt gehen. Es macht auch die Schwangerschaft schöner, wenn man keine Angst vor der Geburt mehr hat.

  • Frau X. sagt:

    Ich habe HypnoBirthing gemacht und es funktioniert! Eine frühere Geburt (ohne HypnoBirthing) war auch gut, aber mit ist es viel schöner. Gebären kann wunderschön sein! Der Kurs hilft uns, unsere Instinkte wieder zu finden und bewusster zu gebären. Kann es allen empfehlen! Auch meine Hebamme war beeindruckt.

  • mira sagt:

    Ich denke, solche Entspannungsübungen sind sicher hilfreich. Ängste erzeugen Verkrampfungen und damit auch Schmerz. Wer aber denkt, damit eine Garantie für eine leichte Geburt zu haben, ist wohl etwas naiv. Nicht alle Frauen sind gleich schmerzempfindlich im Geburtsbereich, Entspannung hin oder her. Wer mit Hypnobirthing entspannt gebärt hat, hätte vielleicht auch so eine einfache Geburt gehabt…

    • xyxyxy sagt:

      könnte mira – aber wir wissen es nicht, ob es einen grossen Unterschied macht, solange wir es nicht ausprobiert haben. Deshalb mein Vorschlag an unsere aufgestellte Schreiberin. Bei Frau X wissen wir nciht ob es Werbung ist aber bei Frau K. würden wir glauben dass ihre geschilderten Erfahrungen objektiv und ehrlich sind.

      • mira sagt:

        Ausprobieren ist auch schwierig, da die Geburten ja meist einfacher werden. Eine zweite Geburt ist sowieso meist angenehmer, als eine erste. Ist ja schon „vorgebahnt“. Ausnahmen bestätigen die Regel.
        Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass auch die entspannteste Grundhaltung und super Atemtechniken mir nicht über höllische Geburtsschmerzen hinweghelfen konnten. Persönliche Anlagen sind einfach verschieden. Schön für die Frauen, welche nicht so schmerzempfindlich sind!

      • xyxyxy sagt:

        ich verstehe ihren Standpunkt und der ist auch richtig

        aber trotzdem ist es möglich, dass für Einige Selbsthypnose ein echter Gewinn sein könnte. Bei einigen Menschen (nicht bei allen) wirkt Hypnose so stark, dass sie ohne Narkose operiert werden können. Für mich ist das ein sehr spannendes Forschungsfeld.

      • mira sagt:

        @xyxyxy
        Ja gewiss. Ich will das auch auf keinen Fall schlecht reden. Aber ich finde es halt auch problematisch, wenn das so propagiert wird, als ob das jeder Frau die Schmerzen nehmen könnte…

      • tststs sagt:

        @Mira: Grundvoraussetzung bei all diesen leicht esoterisch angehauchten Methoden ist halt, dass man wirklich daran glaubt! Ich war selber mal bei einer dieser „Hypno-Shows“ und auch dort hat der Künstler von Anfang an gesagt, dass wer sich dagegen wehrt, sowieso keinen Erfolg haben wird…

      • Sportpapi sagt:

        @tststs: Jaja. Wenn es nicht klappt, hat man es halt zu wenig versucht, oder sonst etwas falsch gemacht…

      • tststs sagt:

        @Sportpapi… ohhh neeeein, so wollte ich es nicht verstanden haben… eher im Sinne eines leichten Placeboeffekts (nicht abwertend gemeint)…
        Und vorallem beim der Hypnose gilt, wer sich bewusst dagegen wehrt, dessen Unterbewusstsein sperrt sich auch automatisch…

  • alam sagt:

    So viel anders geht es auf normalen Geburtsabteilungen auch nicht zu. Zumindest bei uns im Jahr 2012. Warum soll Frau nicht schreien dürfen während der Geburt? Mich würde vor allem diese Musik grausam nerven.

  • Manuela sagt:

    Wenn man nur lang genug lebt, sieht und hört man alles mögliche!

  • xyxyxy sagt:

    @kuster
    wir erwarten von ihnen, dass sie die zweite Geburt gleich mal so auspropieren und uns dann berichten ob es geklappt hat.
    In Ordnung?

  • samuel sagt:

    uns wurde vor zwei wochen das dritte kind geboren… alle auf dem ‚althergebrachten‘ weg… der respekt (nicht angst) vor der geburt mit schmerzen und hilflosigkeit ist gesund! seit jahrtausenden werden menschen geboren. die schmerzen bei der geburt haben einen natürlichen grund, sonst wären sie schon lange wegevolutioniert… und alles was einen auf -ing endenden, neudeutschen namen hat macht mich sowieso skeptisch 🙂

    • xyxyxy sagt:

      was für ARgumente!
      – schon seit Jahrtausenden…. wow, schon seit Jahrtausenden verhungern Menschen, gibt es Kriege, hohe Kindersterblichkeit, Sterben Menschen an Tuberkulose, Grippe, bringen sich Menschen um, wegen höllischen Zahnschmerzen
      – ein evolutionärer Grund
      nennen sie uns bitte den konkreten Nutzen, warum die menschliche Geburt wohl die schwierigste in der Natur ist und bedenken sie, dass diese Geburt ganz „naturbelassen“ jedes 8. Mal tödlich endete

      • xyxyxy sagt:

        @samuel
        ich denke, sie sind einfach nicht offen für etwas das sie nicht kennen, im Sinne von „was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht“
        dafür nennen sie ein paar unüberlegte Argumente, anstatt einfach zuzugeben „ich kenn das nicht und darum ist es mir unsympathisch“
        hätten alle Menschen nach ihren Überzeugungen gelebt:
        – das war schon immer so
        – die Natur/Evolution/Gott hat doch wohl alles richtig gemacht!!!! da muss menschliche Innovation doch schlecht sein
        – alles, was nicht aus meinem Kulturkreis kommt, ist eh totaler Mist
        dann lebten wir immer noch in der Steinzeit

    • Jeanette Kuster sagt:

      Sieht ihre Frau das tatsächlich auch so, dass Schmerzen während der Geburt gesund seien?

      • alien sagt:

        Oh Schmerzen sind evolutionsmechanisch sehr sinnvoll, die Schmerzen beim Krebs haben schon viel Unheil verhütet und zum Glück tut eine Rippenprellung so höllisch weh, wäre schlimm, wenn es anders wäre.

        oh shit jetzt hab ich das Starttag vergessen.

      • alien sagt:

        Ich meinte das IRONY-Starttag. Das Stoptag ist ausgefiltert worden von dieser tollen Blogsoftware.

    • Mara sagt:

      Danke, Samuel.

      • Eni sagt:

        Beim Thema Geburtsschmerzen sollten sich Männer einfach zurückhalten mit blöden Kommentaren.

        Solche Männer wie Samuel sollten einmal eine OP ohne Narkose durchmachen dürfen/müssen, damit er überhaupt mitreden kann/darf.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Find ich auch Eni. Uns eint wenig, aber das mit den Schmerzen bei der Geburt, da haben wir keine Differenzen.

      • tststs sagt:

        Naja, Schmerzen auf jeden Fall (also jetzt ohne Hilfsmittelchen), aber der Umgang damit ist dann doch sehr individuell.
        Und, insofern man überhaupt eine objektive Schmerzskala anlegen kann, behaupte ich mal, der Tritt in die Eier des Mannes kann also min. so schmerzhaft wie eine Geburt, wenn nicht schmerzhafter sein…

      • Beno sagt:

        @tststs

        Finde ich eine gute Anregung, während der Geburt den Mann ab und zu in die Eier treten…dann weiss er wenigstens auch, was Schmerzen sind 😉

    • Wildkatze sagt:

      Frau Kuster, Männer haben doch schon vor langer Zeit beschlossen: „Unter Schmerzen sollst Du Dein Kind gebären.“

      • Brunhild Steiner sagt:

        naja Wildkatze,
        wie üblich lassen sie den zweiten Teil des Zitates weg,
        dass er auf dem Acker schuften wird, schweissüberströmt und mit Dornen kämpfend…,
        nicht bloss einen langen Gebärtag lang sondern dauernd…

      • tststs sagt:

        Ist das nicht auch noch die Stelle, wo der liebe Gott der Schlange verflucht und sie zu ewigem Kriechen-im-Staube verurteilt?!?
        😉

      • tststs sagt:

        Und es ward der Tag, als die Grammatik verloren ging 😉

      • Eni sagt:

        Ja Pippi, wir wären die dicksten Freundinnen, wenn im Mamablog jeden Tag Geburtsthemen kämen 😉

        @ tststs

        Macht doch nichts: am Tag, an dem Gott die Schlange zum Kriechen verurteilt hat, gab es ja noch gar keine Grammatik…… nehme ich immerhin so an

  • Hansruedi sagt:

    An Frölein Mitens: Es gibt keinen Haken. Im Gegenteil – Sie meinen, dass man in der Hypnose „unbewusst“ wäre. Das Gegenteil ist wahr. In der Hypnose sind die Menschen sogar sehr aufmerksam und können logisch denken, sind einfach mental so entspannt, dass die normalerweise rasch weitergeleiteten Schmerzsignale verlangsamt werden und nur noch als Druck wahrgenommen werden. Alles andere als „fast bewusstlos“ oder gar „narkotisiert“.
    Falls Sie weiterhin Angst vor der Hypnose haben, so empfehle ich Ihnen sich selber einmal hypnotisieren zu lassen um die Vorurteile & Ängste abzubauen.

    • Frölein_Mitens sagt:

      Als ich noch Atheistin war, habe ich mich mehrmals versucht hypnotisieren zu lassen und mich selber zu hypnotisieren – es hat nie funktioniert und im Nachhinein, bin ich auch nicht traurig darüber. Auch habe ich in meiner Meditationsphase des öfteren Mantras gesungen, konnte (wollte?) aber auch nie ‚ganz loslassen‘ was mir einfach aufzeigt, das Hypnose eine andere Form von Bewustsein ist, eine gelöste und wie im Interview beschrieben, geöffnete, aber wie ich schon erwähnte, was man sich öffnet, das verstehen die wenigsten.

      • Renatus sagt:

        @Frölein_Mitens: dass es „nicht funktioniert“ hat ist doch ein Hinweis darauf, dass es mit der Manipulation eben nicht so einfach ist, wie man es von der Bühnen- und Showhypnose her annehmen könnte. Mit Hypnose lassen sich nur Potenziale und Ressourcen zugänglich machen, die bereits angelegt sind und zur Perönlichkeit passen.
        Loslassen erfordert Vertrauen, und dafür müssen die entsprechenden Bedingungen geschaffen werden. Hypnosetherapie versucht nicht, Widerstände und Einwände auszuschalten, sondern respektiert diese und arbeitet damit, bis die Person zum Loslassen bereit ist.

      • Colette sagt:

        Grüezi Frölein Mitens,
        ich weiss, was sie meinen und habe vollstes Verständnis Ihrer Meinung. Sie scheinen sich noch nicht so lange für die Kreise, in denen Sie sich bewegen entschieden zu haben. Ich bin seit 20 Jahren in diesen Kreisen dabei, ich weiss auch ziemlich genau, was sie meinen. Nur – und stellen Sie sich das einmal vor, habe nach 20 (!) Jahren diese Meinung, die Sie hier vertreten, nach langem hin und her korrigieren müssen! Ich kann das Statement von „Hansruedi“ nur unterstützen. bin aktiv noch heute in diesen Kreisen, wie sie auch – aber auch als Hypnosetherpeutin ;o)

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Ja, es hat mit bewusstlos gar nichts zu tun, ganz im Gegenteil, ich war sehr konzentriert, bewusst und gleichzeitig völlig entspannt. Ich empfand es als enorm angenehm. Wichtig ist, dass man zur Hypnosetherapeutin Vertrauen hat, ich hätte mich keiner Quaksalberin anvertraut.

  • Frölein Mitens sagt:

    In mir sträubt sich etwas extrem wenn ich das Interview lese. Alles hat seinen Preis, auch die Geburt eines Kindes, und wenn die nahezu (induziert) schmerzfrei passiert, dann frag ich mich, wo da der Hacken ist. Das Problem meiner Ansicht nach mit (Selbst-)Hypnose liegt darin, das man unbewusst ist, und wie im Interview beschriben, das Unterbewusstsein ganz weit öffnet. Nur wem man da Tür und Tor öffnet, darüber machen sich die wenigsten gedanken. Hypnose salonfähig machen, das scheint einigen Menschen extrem am Herzen zu liegen…

    • Renatus sagt:

      Wer Angst vor dem Unterbewusstseins hat, sollte sich wirklich Gedanken machen, woher denn die Ideen von „dunklen Mächten“ kommen, die da so einige Menschen mit sich tragen. Geboren werden wir nämlich alle als Atheisten und ohne Religion, und ohne die kollektive Hypnose durch eine bestimmte Sorte von Vertretern von religiösen Organisationen und Gruppierungen, könnte man relativ frei von panischen Ängsten aufwachsen. Hypnose kann helfen – nebst kritischem, rationalen Denken – das Vertrauen in den natürlichen Zustand wiederzufinden und Ängste abzubauen.

      • Frölein_Mitens sagt:

        Klar behauptet ein Atheist, das wir als Atheisten geboren werden. Ich bin davon überzeugt, dass ein Mensch weiss, dass es Gott gibt (fragen Sie doch mal ein kleines Kind zwischen 2-3 Jahren, wo Gott ist) aber wir werden ohne Konfession geboren, da kann ich Ihnen zustimmen. Persönlich fühlte ich mich durch meinen Glauben nie in Angst, im Gegenteil, nannte mich vor 4 Jahren selber noch Atheistin. Wir Menschen sind ‚Antennen‘, die uns auf Positives oder Negatives ausrichten können. Ein komplett ‚geöffneter‘ Zustand denke ich ist es sehr verlockend für Manipulation etc.

      • xyxyxy sagt:

        @Mitens – sie scheinen von Ängsten gesteuert zu sein, ich würde wie Renatus auf religiösen Hintergrund tippen, welche ihnen dieses Angstprogramm einprogrammiert hat – befreien sie sich davon!

        @Renatus – nach neusten Forschungen scheint ihre Aussage „alle werden als Atheisten geboren“ falsch. Es ist eher so, dass alle Menschen mit einer Art Religiosität geboren werden.

      • E.H.Roth sagt:

        hm, xy, ich erinnere mich leider nicht so an meine Geburt aber ich weiss auch nichts über eine Art Religiosität gespürt zu haben. Erst Jahre später wurde uns in der Schule krampfhaft im Religionsunterricht die Religiosität einverleimt. Als Kind lebt man eher nach dem Alten Testament, beim spielen im Sandkasten mir einer meinen Bagger nehmen wollte, dann gab’s mit dem Schüfeli eins über den Rübe.

    • Hans Meier sagt:

      Und wie Fr.Ballmer schon sagte, ist Hypnose ein Zustand in dem wir uns auch so, hin und wieder mal befinden. Wenn wir vertieft in einem Buch sind und uns die beschriebene Story lebendig vorstellen. Also so ungeübt sind wir nicht und entsprechend auch nicht ungeschützt. Es ist aber eine sinnvolle Ergänzung zu den üblichen Ansätzen um sich die Technik anzueignen und mal in Ruhe mit sichselber auseinander zu setzen. Die Kraft der Suggestion.

      • xyxyxy sagt:

        Roth – lesen sie sich ein, sie sind ja ständig am PC, da können sie etwas googeln. Falls sie das Thema nicht interessiert oder sie bei oberflächlicher Stammtischbetrachtung zufrieden sind, lassen sie es bleiben. Ansonsten werden sie bestimmt fündig, was die neueren Forschungen betrifft.
        Auf weitere Ausführungen verzichte ich, weil die Leute immer meinen, man wolle einen pro oder contra Punkt untermauern. Aber darum geht es mir gar nicht.

      • Frölein_Mitens sagt:

        Ja dann würd ich doch all den Hypno Befürwortern anraten, das Buch ‚Inside the New Age Nightmare‘ von Randall Baer zu lesen. Da hat es auch ganz interessante Abschnitte zum Thema Hypnose.

      • E.H.Roth sagt:

        nun xy, ich esse grundsätzlich kein Schweinefleisch und trinke kein Alkohol … der mit dem Stammtisch hinkt also und was Sie mir über Forschung und Religiosität erzählen könnten… bestimmt einiges… aber eben…

      • xyxyxy sagt:

        @Roth – nichts für ungut – tut mir Leid, dass sie auf Alkohol und Schweinefleisch verzichten müssen, der Verzehr dieser Lebens- und Genussmittel hat allerdings nichts mit unserer Fähigkeit zu tun, uns mit Themen des Menschseins tiefer zu beschäftigen.
        meine Antwort war ja auch nicht an sie gerichtet sondern an Renatus der etwas behauptete, das so auch manch ein atheistischer Wissenschaftler als falsch bezeichnen würde.
        Den Stammtisch hab ich nur gebracht, weil Sie meines Erachtens sehr oberflächlich mit religiösen Begriffen hantiert haben, was sie sicher auch zugeben. Also nichts für ungut

      • E.H.Roth sagt:

        xy, wollen … müssen tut heute niemand mehr etwas… ist alles freiwillig auch die Religion ist eine Freiheit an der wir uns bedienen können aber nicht müssen. Wenigstens trifft das auf uns zu.

      • xyxyxy sagt:

        müssen/wollen …. hmm…. vielleicht hat es ihnen ja der Arzt gesagt, wegen dem hohen Blutdruck. Oder sie „wollen“ es weil sie einer bestimmten Religion angehören.
        Wer kann das schon wissen.
        Na ja auf Schweinefleisch kann man ja schon verzichten. Obwohl es CO2 freundlicher ist als Rindfleisch.
        Aber gänzlicher Verzicht auf Alkohol scheint mir etwas ungesund. Aber das ist nur meine Meinung.

      • E.H.Roth sagt:

        wie bitte? Verzicht auf Alkohol ist ungesund? LOL Sorry, xy. Ich hoffe Sie sind kein Alkoholiker nur solche Leute reden so dummes Zeug. Alkohol ist ungesund egal jetzt wie viel sie trinken.
        ich mache alles Freiwillig. Mir ist halt einfach mein Körper zu wichtig als das ich mir so was wie Alkohol zumuten würde. Bis zu den 80er habe ich schon mal Wein gekostet aber heute? Gott bewahre mich!!

      • tststs sagt:

        Wahrscheinlich ist es so zu verstehen: im einen oder anderen ALKOHOLISCHEN GETRÄNK gibt es durchaus gesunde Stoffe…
        Und nein, ich meine nicht den O-Saft im Tequila Sunrise 😉

      • xyxyxy sagt:

        nein ich ich bin kein Alki – aber ich denke es tut dem Menschen gut, ab und zu einen zu Trinken. Immer so ganz 100% nüchtern…. ich glaube der Mensch muss ab und zu seine Grenzen überschreiten um in einer gesunden Balance zu leben.
        Das meine ich ernst.
        Aber es war auch etwas Schalk dabei.

      • tststs sagt:

        Also dass der Rausch zum Menschsein dazu gehört, würde ich sofort unterschreiben
        😉

      • tststs sagt:

        Um den Kreis zu schliessen: ohne Geburtshormonerausch im Nachgang gäbe es wohl schon seit Jahrtausenden nur noch die Einkindfamilie 🙂

      • xyxyxy sagt:

        @tsts – ich seh schon: wir verstehen uns

  • Lemuria sagt:

    Herzlichen Dank für diesen wundervollen Beitrag!!
    Diese Möglichkeit aufzuzeigen ist Balsam für unsere allzu angstgesteuerte Gesellschaft.

    • Frölein Mitens sagt:

      Werde anfangs August entbinden und habe….Keine Angst, ganz ohne Hypnose.

      • Mara sagt:

        Sie werden nicht „entbinden“, sondern hoffentlich „gebären“, Frölein Mitens. Fröleins entbinden, Frauen gebären. „Entbinden“ mag vornehmer klingen in Ihren Ohren, eigentlich geht es aber inhaltlich um das Entbundenwerden (vom Arzt, von der Ärztin), ein passiver Vorgang. Aktiv: gebären. Das hat Saft und Kraft.

      • Frölein Mitens sagt:

        Das haben Sie aber hübsch gesagt. Zum Glück lautet so auch das Motto der Klinik, in der ich gebären werde, Einzelzimmer, damit mir hoffentlich solche Besserwisser vom Leib bleiben.

      • Mara sagt:

        Ach du liebes Frölein aber auch! Ist es betupft? Weil es ertappt wurde?

      • Frölein Mitens sagt:

        Netter Versuch, Schätzchen.

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