HPV und die Impf-Frage

USA KINDERLAEHMUNG IMPFUNG

Ein gewisses Unbehagen bleibt: Archivfoto eines amerikanischen Mädchens, das gegen die Kinderlähmung geimpft wird. (Keystone)

In den fünfziger und sechziger Jahren stand in vielen besseren Schuhläden ein seltsamer Kasten: Das Schuh-Fluoroskop. Da steckte man seine Füsse rein um zu prüfen, ob ein Schuh auch wirklich passte. Eine praktische Sache, vor allem bei Kindern, deren Füsschen noch im Wachstum sind. Da sind zu enge Schuhe bekanntlich besonders schädlich. Die Sache hatte nur einen Haken: Bei dem Wunderding handelte es sich um einen Röntgenapparat. Überflüssig zu sagen, wie absurd es aus heutiger Sicht ist, allfällige Strahlenschäden in Kauf zu nehmen, um orthopädische Probleme zu verhindern. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.

Diese Geschichte, so unterhaltsam sie aus der Distanz auch sein mag, kommt mir immer mal wieder in den Sinn, wenn wir als Eltern gesundheitliche Entscheidungen zum Wohl unserer Kinder fällen müssen. Die meisten davon sind ja einfach und harmlos wie Kamillentee: TV gegen Wald, Pommes gegen Brokkoli oder Cola gegen Wasser. Hier kann ich entspannt ein wenig von diesem und viel von jenem nehmen und die Sache ist geritzt. Aber es gibt eben auch die schwierigen, die grundsätzlichen Entscheidungen: Wie zum Beispiel die ganze Impfgeschichte. Sie beschäftigt fast alle Eltern – und macht sie unsicher. Das zeigt auch die Emotionalität, mit der das Thema fast immer besprochen wird, sei das beim Abendessen mit Freunden oder in den Medien.

Ich bin wirklich sehr dankbar für die Errungenschaft des Impfens und wir haben unsere Kinder nach Plan geimpft, wie von den meisten Kinderärzten empfohlen. Aber nun steht eine Entscheidung an, die besonders Kopfzerbrechen bereitet, ob gerechtfertigt oder nicht: Die HPV-Impfung (Humane-Papillomavirus-Impfung). Die Eidgenössische Kommission für Impffragen empfiehlt diese Impfung bei Mädchen noch möglichst vor dem ersten Geschlechtsverkehr. Daher ab etwa elf Jahren. Hm. Als Mutter scheint mir das reichlich früh. Aber sicher ist sicher. Und bestimmt bin ich da nicht minder blauäugig, als meine eigene Mutter, die mich ewig unerfahren wähnte.

Doch selbst wenn ich vermutlich noch ein paar Jährchen schinden könnte, bis das Thema akut wird, bleibt es dabei: Die Impfung ist ebenfalls noch sehr jung und nicht ganz unumstritten. Denn anders als der Name Gebärmutterhalskrebs-Impfung, den man immer wieder hört und liest, glauben macht, wirkt sie zwar gegen zwei der aggressivsten der über hundert 100 HPV-Viren und je nach Wirkstoff noch gegen zwei andere, die Genitalwarzen verursachen können – aber nicht gegen alle. Aus diesem Grund macht sie die regelmässigen und sehr wirkungsvollen Vorsorgeuntersuchungen* beim Frauenarzt auch nicht überflüssig, wie verhängnisvollerweise viele meinen. Natürlich versuchen alle, den Mädchen einzubläuen, dass der Untersuch wichtig bleibt und auch die Hersteller legen grossen Wert darauf, das zu betonen. Wie viel Wirkung das letztlich hat, kann noch keiner sagen.

Aus eigener Erfahrung als Journalistin weiss ich auf jeden Fall, mit welchem Grossaufwand Herstellerfirmen die Notwendigkeit der Impfung in die Medien gepusht haben. Ich bin wohlgemerkt keine pharmafeindliche, weltfremde Verschwörungstheoretikerin, doch eine bestimmte Skepsis scheint mir hier durchaus angebracht. Und sei es nur in Bezug auf den effektiven Nutzen dieser Impfung. Es geht immerhin um unser Kind. (Übrigens: Die offiziellen Sites der beiden erhältlichen Produkte Gardasil und Cervarix sind ebenfalls sehr relativierend formuliert.)

Zwar beurteilt auch die Krebsliga als sehr vorsichtige Institution die Impfung eher positiv. Sie gibt jedoch keine generellen Empfehlungen ab und fordert, dass weitere Studien über Wirkungen, Nebenwirkungen und besonders über die Langzeitwirkungen der Impfung durchgeführt werden sollten. Leider können wir die nicht abwarten, denn unsere Tochter wird jetzt elf und nicht in zehn Jahren. Also bleibt uns nur, alle derzeit verfügbaren Pros und Contras nach bestem Wissen und Gewissen gegeneinander abzuwägen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Impfung schädlich ist, ist offenbar als gering einzustufen. Ob sie unserer Tochter wirklich etwas bringt, können wir derzeit nicht wissen. Im Moment stehen die Zeiger trotz aller Zweifel auf Impfen, ganz sicher sind wir uns noch nicht.

So bleibt ein gewisses Unbehagen und es geht mir nicht ganz aus dem Sinn, das Schuh-Fluoroskop.

* Die Zahlen: Jährlich erkranken in der Schweiz etwa 230 Frauen an Gebärmutterhalskrebs. Rund 90 Frauen sterben jedes Jahr an der Krankheit. Zudem werden jedes Jahr bei etwa 5000 Frauen Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs entdeckt. (Quelle: Krebsliga Schweiz)

214 Kommentare zu «HPV und die Impf-Frage»

  • K. Takken sagt:

    Die Impfung gibt zwischen 11 und 15 Jahren die besten Abwehrstoffspiegel, gleich wie die Hepatitis B-Impfung. Jetzt auch mit nur 2 HPV-Impfungen gleich guter Schutz (guter Schutz gegen die enthaltenen Viren, teilweise Schutz gegen andere HPV-Arten, die auch Gebärmutterhalskrebs verursachen können, insgesamt etwa 75% weniger HPV-Infektionen dank der Impfung).
    Wenn meine Töchter jetzt noch so jung wären, würde ich sie unbedingt impfen lassen.

  • Abramelin sagt:

    Die Röntgenapparate sind vielleicht aus den Schuhgeschäften verschwunden, dafür stehen sie jetzt als Nacktscanner an den Flughäfen.

  • Luzia Osterwalder sagt:

    So wie die meisten Statistiken gefälscht resp. einseitig präsentiert werden, geschiet dies auch bei div. Krankheiten. Wie sonst könnte man sich erklären, dass etliche Krankheiten zurückgegangen sind und bei Beginn der jeweiligen Impfung dann wieder aufblüten? Wenn die Statistik nun ab diesem Zeitpunkt gezeigt wird – könnte man fast glauben, dass Impfen geholfen hätte. Folglich haben diese Impfungen Krankheiten ausgelöst, ganz abgesehen von den Giftstoffen die sie enthalten. Die Frage der Haftung bei Impfschäden bleibt wegen fehlender Langzeitstudien unklar = Menschenversuche.

  • b.obachter sagt:

    mein ex hat nach mir noch eine frau mit dem papillomavirus angesteckt. man müsste mal den männern beibringen sich zu waschen, richtig und wenn es halt nicht geht. sich beschneiden zu lassen.
    ich hatte gebärmutterhalskrebs und ich konnte mich mit makrobiotik heilen.
    es gibt sehr viel negative berichte in verbindung mit dieser impfung, ich würd des meinem mädel nicht antun. man kann ja mal auf der website vom robertkoch-institut rumsurfen, und die todesfälle angucken mit dieser impfung. vor allem in österreich, wo sie sehr empfohlen wurden und immer noch gratis sind. das ist erschreckend.

    • Martin M. sagt:

      Sie hatten Gebärmutterhalskrebs und konnten sich mit Makrobiotik heilen? Machen Sie das Rezept sofort öffentlich bekannt, bitte….

  • justme sagt:

    @ ALL aber speziell @Katherina – 17:17 + @ Pipi – 17:47 — in Zustimmung…, ich nehme an, dass Ihnen Hr. Kevin Trudeau bekannt ist, der einiges ueber die manipulierende Politik der Pharma / Lebensmittel Industrie geschrieben hat. Ob das auch in Deutsch vorhanden ist, entzieht sich meines Wissens. Obwohl der Mann eine fragwuerdige Persoenlichkeit ist…, wenn auch nur 1% von dem was er schreibt Gueltigkeit hat…, gibt es dennoch Grund um ueber all das nachzudenken.

  • Frölein Mitens sagt:

    Von 100% Frauen, die Krebs bekommen(Brust, Gebärmutter etc.) bekommen ‚lediglich‘ 1,6% Gebärmutterhalskrebs, das ist eine verschwindend kleine Anzahl auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Auf der anderen Seite sind aber schon viele Frauen nach diesen Impfungen gestorben (Google : Death after HPV Vaccination). Hatte selber mal erhöte Pap-Werte und war HPV positiv, habe beides mit Ernährungsumstellung und einigen natürlichen Hlfsmitteln in den Griff bekommen. Mitlerweile wieder normale Pap-Werte, komsicherweise HPV negativ..die Ernährung macht’s http://www.youtube.com/watch?v=r4DOQ6Xhqss

    • Eni sagt:

      Ja klar und gegen AIDS hilft es, eine Jungfrau zu v……….

      • Frölein Mitens sagt:

        Aber aber Ernie, wo bleiben denn da die Fakten? AIDS und HPV sind zwei paar Schuhe. Bei HPV wird behauptet, dass ein Virus existiert, das Krebs verursacht. Das Versucht man schon seit den 70er Jahren zu finden und ist kein Geheimnis. Fakt ist aber auch, das seit Jahrezehnten Milliarden in die Krebsindustrie gepumpt wird und was passiert? Tote, jedes Jahr mehr und keine Heilung in Sicht. For every ill a pill, aber ja keine Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Der Körper ist stark und Verfügt über enorme Selbstheilungskräfte, dafür bracuht er aber die richtigen Nährstoffe, wir sind Chemie!

      • Eni sagt:

        Klar hilft eine gesunde Ernährung dem Krebs und anderen Krankeiten vorzubeugen. Je besser der Allgemeinzustand eines Menschen, desto ressistenter ist er im Allgemeinen, aber dass Sie eine gesunde Ernährung als Heilmittel gegen Krebs anpreisen finde ich dann doch jenseits.

        Es gibt immer wieder mal Theorien darüber, dass ein ultimatives Krebsmittel gefunden wurde, dies aber von der Pharma-Mafia unter Beschluss gehalten wird, da damit viel weniger zu verdienen wäre als mit den herkömmlichen Medikamenten. Curucumin (pflanzlich) soll angeblich ein solches sein, darf aber nicht verkauft werden.

      • Eni sagt:

        Übrigens: mein Name ist Eni und nicht Ernie

      • Frölein Mitens sagt:

        Und stellen Sie sich vor, gesunde ernährung könnte Krebs Heilen? (Natürlich nicht im Endstadium…) Vitamin D z.B. (http://media.buch.de/img-adb/29012857-00-00/superhormon_vitamin_d_gu_koerper_und_seele.jpg)in diesem Buch durfte ich bei meiner letzen Vit. C infusion (15gr) stöbern. Selbst nehmen in den Wintermonaten das 20’000 lU vit.D Öl, Grippe ist bei uns ein Fremdwort.

  • Brunhild Steiner sagt:

    An alle Hinweiser auf die Länder und/oder Gebiete mit hohen Beschneidungszahlen
    und dementsprechend tieferem Vorkommen von Gebärmutterhalskrebs.

    Nicht nur die Beschneidung ist ausschlaggebend,
    auch die Anzahl der Sexualpartner welche eine Frau hat.

    In Gebieten mit hoher Beschneidung von Männern,
    haben die Frauen diesbezüglich nicht ganz diesselben Möglichkeiten wie hierzulande.
    Oder anders gesagt, die Zahl der Sexualpartner erhöht auch das Risiko,
    wie eigentlich bei allen sexuell übertragbaren Krankheiten üblich.

    • flux.comp sagt:

      Das wäre ein klassischer Fall, dass Kausalität nichts zu tun hat mit Koinzidenz.

    • Eni sagt:

      Ja, aber die Männer in diesen Ländern dürfen doch kreuz und querbeet durch die Betten tingeln. Was nützt es der Frau, wenn sie Jungfrau bis zur Ehe bleibt und der Ehemann nicht sauber ist?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Eni:
        es nützt ihr nicht viel,
        es gibt aber auch „Populationen“ wo der Mann nicht kreuz und querbeet tingelt

  • reiff heidi sagt:

    so wie ich informiert bin, wurde hilflosen Knabenbabys die Vorhaut beschnitten mit irgendwelchen religiösen Hintergründen, finde ich recht pervers, auch Klitorisbeschneidung, die teilweise leider in der CH noch stattfindet, ich habe zum Glück meinen Kinderarzt gewechselt, als ich beobachtete, dass er meinen Sohn wie ein Stück Fleisch auf die Waage legte, der wäre ev. besser als Metzger gewesen, wo haben wir diesen Kitsch gelernt, aus Amerika oder bei Lady Gaga oder bei Zuhältern, ich habe leider bei solchen FACHIDIOTEN schlechte Erfahrungen gemacht mit wenigen Ausnahmen, das Wort Spital ,nein.

  • Eni sagt:

    Ich beschäftige mich nicht so intensiv mit diesem Thema, da ich selber Buben habe und irgendwie bin ich froh darüber. Die HPV-Impfung ist noch sehr jung, Langzeitstudien liegen demzufoge nicht vor. Wer möchte schon seine Kinder einem solchem Risiko aussetzen.

    Eigentlich müssten sich eh die Knaben dagegen impfen lassen, da ja sie die Überträger sind. Auch Vorhautbeschneidungen wären eine gute Prophilaxe, da es nachweislich in Ländern in denen Beschneidungen üblich sind weniger Frauen von Gebärmutterhalskrebs betroffen sind.

    • Daniel sagt:

      Vorhautbeschneidung nützt gar nichts! Rechtlich handelt es sich dabei um eine Körperverletzung ohne therapeutischen Nutzen. und es ist heikel so etwas breit zu empfehlen. Du hast recht, dass man eigentlich auch die Knaben impfen sollte (leider viel zu teuer) weil sie einerseits Vektoren werden wenn sie sich zu Heteros entwickeln, werden sie Homosexuell (wie soll man das vorhersehen als Eltern?) sollte man sie erst recht impfen, dann tragen sie auch ein Erkrankungsrisiko (wie die Mädchen). Zudem wäre es epidemiologisch günstig, wenn möglichst wenige (Frauen oder Männer) als Vektoren fungieren

      • Monsieur de Hummel sagt:

        Einen potenziellen „Überbringer“ zu impfen, obwohl für ihn persönlich keine Gefahr besteht, wird aber schnell mal zum juristischen Eiertanz…
        Bei den Katzen mag das ja ok sein. Man kastiert die Männchen, damit die Weibchen (oder eher deren Halter) keinen Ärger haben. Aber bei Menschen wird es dann schon wierig. Einen medizinischen Eingriff bei einem Unmündigen, ohne dass er einen direkten Nutzen davon hat, ist kaum tragbar. Natürlich sehe ich den medizinischen Nutzen für die Gesellschaft, aber rechtlich ist das doch abenteuerlich.

      • Eni sagt:

        @ Daniel

        Ich empfehle hier gar nichts breit. Ich habe nur darauf aufmerksam gemacht, dass in diesen Ländern wo die Beschneidung bei Männern üblich ist, der Gebärmutterhalskrebs fast gar kein Thema ist. Dies liegt daran, dass die Erreger sich oft unter der Vorhaut befinden und auch bei gründlicher Intimhygiene immer wieder von neuem dort sammeln.

        Körperverletzung: nun, in der Schweiz wird dieser Eingriff ja unter Narkose und sterilen Umständen gemacht, nicht mit Glasscherben oder ähnlichem und ist auch nicht zu verwechseln mit Stammesriten wo noch der Penis aufgeschlitzt wird und anderes

      • Eni sagt:

        @ Monsieur de Hummel

        Ihr Einwurf ist berechtigt, aber vielleicht sollte man auch mal damit anfangen, selber auch Verantwortung zu tragen um andere vor einer Ansteckung zu schützen? Das Gleiche gilt doch bei der MMR-Impfung. In unserer bestens medizinisch versorgten Welt verzichten Eltern darauf ihre Kinder zu impfen und reisen aber trotzdem in Länder wo solche Krankheiten oft tödlich enden, da dort die medizinische Versorgung eben nur den Reichen zugängliche ist. Warum also als Träger nicht Verantwortung übernehmen?

    • Monsieur de Hummel sagt:

      @ Eni
      Absolute Zustimmung. Ich bin auch dafür, dass man Verantwortung für die von einem selbst ausgehenden Gefahren übernimmt. Ich wollte wirklich nur darauf hinweisen, dass es rechtlich problematisch ist.

      Bzgl. internationalen Aspekten gibt es ja Übereinkommen. Z.B. bzgl. Masern versucht auch gerade mit Blick aufs Ausland eine Durchimpfung zu erreichen. Genau aus dem Grund, den Sie nennen.

      • Eni sagt:

        @ Monsieur de Hummel

        In den USA ist man ja teilweise bereits soweit, dass ungeimpften Kindern die Schule verweigert wird und es war doch auch mal ein Thema dass die USA die Impflicht für Einreisende einführen will. Keine Ahnung wie weit sie schon sind damit dies umzusetzen, vielleicht ist das ja nun in den Hintergrund getreten weil man die Terroristenabwehr als vorrangig bezeichnet.

      • Eni sagt:

        Finde es ziemlich bedenklich wie die Leute immer mehr entmündigt werden (müssen), weil sie selber nicht bis vor die Nase denken was für Konsequenzen ihr Tun bzw Nichttun haben könnte und keine Eigenverantwortung übernehmen und tragen wollen. Alles muss gesetzlich geregelt werden, weil sich sonst keiner um etwas schert wenn es andere trifft oder treffen kann.

      • Frölein Mitens sagt:

        Ungeimpften Kindern die Schule verweigern? Ich frage mich immer…Wieso? Sind ja alle geimpft und die Epidemien, die hie und da auftreten, treten meistens mit Lebend-Impfstoff geimpfte Kinder/Erwachsene los. Wie gesagt, die/der einzige, der sich ja anstecken kann, ist der/die Ungeimpfte. da ich schwanger bin, wurde beim Rötel-Titer gemessen, seit über 10 Jahren keine Impfung und siehe da, seit meinem 6. Lebensjahr immernoch immun gegen Röteln, 17 Jahre nun. Masern, Mumps und Röteln bekam ich übrigens als Kind, und natürlich war ich gegen alle drei Krankheiten geimpft.

      • Eni sagt:

        Sie verbreiten hier Unwahrheiten dass sich die Balken biegen. Epedemien (vorzugsweise in 3. Welt-Staaten) werden von ungeimpften Menschen (Touristen) losgetreten, die sich dann aber selbstverständlich sofort in medizinische Behandlung begeben, während die anderen daran verrrecken dürfen.

      • Frölein Mitens sagt:

        Was haben Sie den für Epidemien im Sinn? Dachte an Masernepidemien, die immer wieder unter geimpften Menschen in unserem Breitangrad auftreten. Ausserdem lässt schon nach einem Jahr der Impfschutz bei den meisten Imfungen nach, sodass eben frisch mit Lebendimpfungen geimpfte diese Krankheiten verteilen.

      • Valeria sagt:

        @ Fröilein Mitens:
        Weder gibt es Masernepidemien unter geimpften Menschen, noch lässt der Impfschutz bei den meisten Impfungen nach einem Jahr nach. Das ist einfach Quatsch. Eine Masernimpfung ist einerseits zum eigenen Schutz da und andererseits ein Akt der Solidarität gegenüber all denen, die sich nicht impfen können (weil zu jung, schwanger, immunschwach). Üblicherweise impft man mit einem Jahr nach der Geburt, allerfrühestens nach 6-9 Monaten, da kann die Wirkung aber noch abgeschwächt sein. Ich weiss nicht, was ich tun würde, wenn mein Kind von einem Nicht-Impfer angesteckt würde…

      • Valeria sagt:

        @ Fröilein Mitens:
        Der Sinn einer Lebendimpfung ist ja gerade, dass der Impfschutz lebenslang besteht. Zudem lassen sich zwar ganz wenige Masernviren im Speichel von Geimpften nachweisen, diese reichen aber nicht mal aus, um massiv immungeschwächte Personen anzustecken. Bei Masern ist das nicht möglich. Also hören sie auf, solche Unwahrheiten zu verbreiten.

    • Francesca sagt:

      Der Papilloma Virus macht auch Männer krank. Er kann beispielsweise in der Blase Warzen bilden, die operiert werden müssen. Bloss Gebärmutterkrebs kriegen Männer nicht.

  • Maria sagt:

    Das Leben ist nun einmal lebensgefährlich. Die grössere Gefahr bei der HPV-Impfung liegt gem. kritischen Ärzten darin, dass die Impfung eben nicht gegen alle HPV-Viren hilft, sondern nur gegen 2, die geimpfte Frau sich aber sicher fühlt und deshalb die Vorsorgeuntersuchungen nicht mehr ernstnehmen könnte. Man darf einfach nicht vergessen, dass nicht alle Menschen alles richtig lesen und/oder dann auch noch richtig verstehen.

  • Katharina sagt:

    „… fordert, dass weitere Studien über Wirkungen, Nebenwirkungen und besonders über die Langzeitwirkungen der Impfung durchgeführt werden sollten.“ – das ist der wesentliche Punkt. Das Zulassungsverfahren muss beleuchtet werden, denn eigentlich dürften die Impf-Empfänger davon ausgehen, dass durch das Zulassungsverfahren (trials, pre clinical tests clinical tests usw) Wirkungen Nebenwirkungen und Risiken nach Stand des Wissens abgeklärt wurden.

    Die Frage: werden Impfstoffe dem gleichen Zulassungsverfahren unterzogen wie andere Medikamente und wie zuverlässig ist das Zulassungsverfahren.

    • Katharina sagt:

      Ein Verfahren bei der FDA wird durch die Antragsteller selber bezahlt, somit sind die Löhne der FDA direkt von den Antragstellern abhängig und weiter gibt es Verstrickungen von Interessen (Mandate von FDA Angehörigen bei den Herstellerfirmen usw.) – als Beispiel politischer Verstrickungen, die dem Zulassungsverfahren den Geruch der Korruption geben.
      Wieweit das EU Verfahren ähnliche Verstrickungen kennt und wieweit die CH Zulassungen der EU automatisch übernimmt oder nicht ist mir unbekannt

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Mir auch nicht, ich weiss nur, dass die weltbesten Verkäufer in der Pharmaindustrie zu finden sind. Das sind wahre Tausendsassas, die auch noch Eisbären Kühlschränke verkaufen könnten. Ich habe nur einen kennen gelernt bisher, der noch besser war: Ein früherer Chef von mir, seines Zeichens Professor der Medizin, Mama mia, da bin ich heute noch beeindruckt, wenn ich an dessen Verkäuferqualitäten denke! Er arbeitete mit der Pharma eng zusammen, eigene Forschungsgruppe. Diese Leute wissen, wie man richtig Geld verdient. Und Bedürfnisse schafft. Bleiben wir also kritisch!

  • simiane sagt:

    Gibt es eigentlich aktuelle und einigermassen gesicherte Infos darüber, wie lange die HPV-Impfung vorhält? Bei der Einführung vor rund 10 Jahren hiess es, der Impfschutz sei lebenslänglich, jetzt finde ich Angaben wie „mindestens 5-10 Jahre“. Da soll man also 11-jährige Mädchen impfen, und wenn sie dann sexuell aktiv werden, ist der Impfschutz womöglich bereits wieder weg? Das kann es wohl nicht sein.

    • Daniel sagt:

      Die Impfung hält auf jeden Fall sehr lange vor, respektive „genug“ lang: Das „gefährliche Alter“, das heisst wann die meisten sich mit dem Virus anstecken ist zwischen dem ersten GV und 30 Jahren. Die Impfung besteht aus künstlich hergestellten Virus-Kapsel Eiweiss Molekülen (und nicht aus einem kompletten Virus) und wird intramuskulär gespritzt – dadurch gibt es eine viel stärkere Immunantwort als wenn das Virus selber auf der Schleimhaut mit dem Körper in Kontakt kommt. Da es die Impfung noch nicht so lange gibt, kann man natürlich nicht versprechen sie würde 20 Jahre halten, aber sie wird.

      • Katharina sagt:

        „Die Impfung besteht aus künstlich hergestellten Virus-Kapsel Eiweiss Molekülen (und nicht aus einem kompletten Virus) und wird intramuskulär gespritzt – dadurch gibt es eine viel stärkere Immunantwort als wenn das Virus selber auf der Schleimhaut mit dem Körper in Kontakt kommt. “

        warum? erscheint mir nicht logisch, dass eine intramuskuläre Injektion eine stärkere Immun Reaktion auslöst als eine Schleimhautinfektion. Die Haltbarkeit von 20 Jahren ist NICHT belegt, da im beschleunigten Zulassungsverfahren für Impfstoffe solche Aspekte klinisch nicht getestet werden können. Was bleibt sind Aussagen der WHO und deren nicht performanter Leistungsbeleg ist global bekannt. Also verbreiten sie hier nicht Beruhigungsplacebo.

        Zudem: um die gemäss Wissenschaft relevanten Eiweissketten zu eruieren, muss ein Virus genommen werden und Sie suggerieren, dass das Virus dann partiell genetisch reproduziert wird. Es ist nicht eindeutig erwiesen, dass genau das wissenschaftlich eruierte Molekül dasjenige ist, das cancerogen ist. so präzise sind die Messmethoden und auch die statistischen Verfahren zwecks Erlangung der Zulassung nicht.

        In dem Sinn: achtet genau auf die Rhetorik der Pharma und informiert euch genau über deren Testverfahren und die Verfahren der Zulassung durch die Regulierungs-Behörden.

      • Gabi sagt:

        Apropos Rethorik, Katharina:

        Nebenan im Muttermilch-Blog… Ihre volle und begeisterte Zustimmung zur Frauenmörder/Onanier-Phantasie von Auguste:

        Werden Sie das später auch bloss zum Witzli erklären? So wie Ihr Vorschlag, alle Männer, für eine bessere Welt, zu „eliminieren“?!

        – Nur damit keine „Missverständnisse“ aufkommen und wir uns nachträglich plötzlich alle „falsch erinnern“ könnten; ja?!

  • Daniel sagt:

    @Pippi Langstrumpf: Das Femidon ist bestimmt keine Alternative zur Impfung. Das Femidon schützt (wie das Präservativ) in einer Risikosituation vor Schwangerschaft und übertragbaren Krankheiten. Aber das Femidon ist ein unmögliches „Gerät“ dann kann man es sich ja gleich abgewöhnen! das Präservativ ist viel „logischer“ weniger störend und billiger. Zudem: irgendeinmal lebt man ja dann in einer festen Beziehung und möchte vielleicht gerne „ohne“ (wenn man ein Kind will ist dies sogar eine Bedingung) und dann hat man einen Partner der Virusträger ist – und dann?

    • Sybille sagt:

      @Daniel

      Unsinn. Es ist zwar sicher, dass eine Impfung die bessere Lösung ist. Aber der Gebrauch von Femidomen oder Kondomen ist in erster Linie Aufklärungssache. Die freie Wahl ist immer noch Entscheidung des Paares.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Daniel, deinen Appell musst du an Sybille richten, ich bin kein Fan des Femidom. Ausser in Afrika, da ist alles gut, was den Frauen auch nur ein bisschen Autonomie gibt.

      • Daniel sagt:

        @Pippi Langstrumpf: Entschuldige Du hast recht, Du siehst es ähnlich wie ich, es ist Sibylle die auf diesen unmöglichen Lusttöter abfährt

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Lusttöter ist das richtige Wort, Daniel. Ich meine, da kann man direkt zusammen einen Apfel essen, davon wird niemand krank, oder schwanger.

      • Sybille sagt:

        Immer wieder interessant, wie einzelne meinen, sich mit ihrer Meinung über andere hinwegsetzen zu dürfen. Intoleranz nennt man das im Allgemeinen. Ignorant nenne ich es im Besonderen. Dumpfbackig würden es wahrscheinlich andere nennen. Aber wie sagte nicht Pippi Lotta? „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“

      • Daniel sagt:

        Oder „knisternde Erotik“ mit dem „Chrüschelsäckli“( das fürs Znünibrot) die gibts in der Migros im 50-erPack zum abreissen, erst noch viel billiger!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Liebe Sybille, du bist es, die sich hier über die Meinung der andern hinweg gesetzt hat. Mit der nervtötenden Penetranz einer Platte mit Sprung hast du auf 2 Seiten insgesamt 5 x dein Sätzchen vom Femidom wiederholt. Als ich dir sagte, dass ich damit nichts anfangen kann und das Geraschel affig finde, wurdest du gleich pampig. Es ist aber erlaubt, zum Femidom eine andere Meinung zu haben als du, frau ist deswegen weder dumm noch blöd noch verantwortungslos, vor allem angesichts der Alternative, die mir halt viel besser passt. Nein, ich meine nicht die Enthaltsamkeit, sondern den guten alten P.

      • Sybille sagt:

        Ach Pippi, du machst dir die Welt wirklich, wie sie dir gefällt. Ernst nehmen kann ich dich daher wirklich nicht.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wenn ich meine Meinung zu einem Thema sage, mach ich mir die Welt, wie sie mir gefällt? Ach so….. Immerhin gibt es hier einige, die diese Welt auch so sehen, im Bezug auf das Femidom. Als Fan des Plasticksacks hat sich hier kaum jemand geoutet.

      • Katharina sagt:

        please notice Sybille’s conduct of voice and language. it is all revealing.

        the board of directors

        😉

  • Reto Burgener sagt:

    Da wir ja keine Aerzte sind, brauchen wir eine seriöse Stelle, die solche Impfungen möglichst kompetent beurteilen kann. Das wäre in diesem Falle die Gesundheitsbehörde. Wenn die das empfehlen, würd ich mich vorsichtshalber daran orientieren. Impfungen haben sehr viel Gutes gebracht. Gott sei Dank gibt es sie !

  • Sybille sagt:

    Warum sollte man für etwas lebensnotwendiges nicht werben. Ich finde dein Verhalten „affig“. Warum sind Femidome nicht zumutbar? Finde icch schon ziemlich unglaublich, deine Haltung.

  • Nala sagt:

    Was meint denn die Tochter dazu? Mit 11 hat sie ja vielleicht auch schon eine eigene Meinung? Meine Tochter liess sich von der Gynäkologin genaustens beraten, was die Impfung ist, was sie bewirkt und ob es Sinn macht. Gemacht wurde sie dann aber nicht bei der Gynäkologin, sondern beim normalen Hausarzt, der sie auch nochmals über alles aufklärte. Unser Hausarzt ist nicht gerade der Impfbefürworter, gibt häufiger auch mal nur Hausmittel und keine Medikamente. Vielleicht wär das auch für Ihre Tochter eine Variante? Vielleicht auch erst in 1-2 Jahren? Mit 11 hat sie vermutlich noch keinen Sex.

  • Luzia Osterwalder sagt:

    Beispiele: Dr. med. Mikkel Hindhede aus Dänemark sorgte während des 1. Weltkrieges dafür, dass sein Land durch sinnvolle Ernährung vor Hungersnot und Grippeepidemie verschont blieb. In den USA lebte Dr. med. Benjamin Sandler, der mit vernünftigen Ernährungsratschlägen die Kinderlähmungsepidemien der 50er Jahre erfolgreich bremste. Informiert Euch z.B. “Vollwerternährung schütz vor Viruserkrankungen – ISBN-3-89189-017-6″ “Virus-Wahn ISBN 3-89189-147-4″
    Nebst den ernährungsbedingten Erkrankungen gibt es auch lebensbedingte und umweltbedingte. Es fehlen nach wie vor Langzeitstudien bez. Impfung.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Aha, jetzt kommen also doch so langsam die Argumente der neuen germanistischen Medizin. Penis Waschen und schon gibt es kein HPV mehr. Wieso nicht noch gleich darauf Hinweisen, dass HIV ja eigentlich nur das sich unter der Vorhaut bildende Smegma ist?

    Mit dem Waschlappen gegen AIDS und undHPV! Und wenn man sich dann doch noch irgendwie infiziert, braucht es halt stärkere Geschütze wie Orangensaft.

  • Sybille sagt:

    Pippi Langstrumpf, in Afrika ist das Femidom bei Frauen das Verhütungsmittel Nr.1. Es raschelt überhaupt nicht. Bei der Aids- Hilfe ist es übrigens für 1 Franken das Stück zu haben. In jeder „Verhütungsbox“ zur Aufklärung ist es vorhanden. Frauen und Mädchen müssen nur lernen, damit umzugehen. Dann hat auch das HPV keine Chance!

    • Francesca sagt:

      …ausser man will schwanger werden…

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Du hast diesen Plastiksack jetzt 5 x erwähnt Sybille, ich habe geschnallt, dass du Werbung machst. Aber bei mir vergebens, das Ding ist affig und raschelt, ich kenne es und würde es nie benutzen. Kondome sind praktisch und bestens bekannt, Männern zumutbar.

      Es gab schon vor etwa einem Jahr so eine penetrante Femidomwerbung hier, damals von einem Mann, ich denke, die Personen sind identisch.

      • Sybille sagt:

        @ Pippi Langstrumpf

        Warum sollte man für etwas lebensnotwendiges nicht werben. Ich finde dein Verhalten “affig”. Warum sind Femidome nicht zumutbar? Finde ich schon ziemlich unglaublich, deine Haltung.
        Und: Ich bekomme kein Geld oder sonstiges dafür. Ziemlich dreist und dumm, deine Haltung. Vielleicht bist du ja aber einfach verklemmt.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Sybille / Sybillerich, vielleicht brauche ich Nachhilfe. Aber von dir wohl nicht. Und die Situation der Frauen in Afrika kannst du mit unserer nicht vergleichen, deren Genitalien sind oft eine einzige Wunde, die immer wieder aufreisst, dank der Verstümmelungen, die einfach so hingenommen werden, nach wie vor. Vielleicht solltest du dich darüber empören. Ich kenne einen Gynäkologen, der viele Jahre in Afrika arbeitete, er erzählte mir von den schrecklichen Zuständen, wie oft er Haut vom O’schenkel transplantieren musste, um der Furunkel an den Genitalien der Frauen endli. abhelfen z. können.

      • Sybille sagt:

        Nachhilfe will ich dir nicht geben, Pippi/Peter. Aber die musst du auch nicht bei mir versuchen. Die Situation der Frauen in Afrika ist mir wahrscheinlich besser bekannt als dir. Genitalverstümmelung und Femidome haben wahrlich nichts miteinander zu tun. Und: Auch bei der Genitalverstümmelung ist Aufklärung angesagt. Die wird auch betrieben. Und das hat auch nichts mit Werbung zu tun.

    • Nala sagt:

      Ich kann mich da nur Pippi anschliessen. Femidome sind mir ein graus und sie rascheln nun mal wirklich. Und die Anwendung ist alles andere als einfach. Allerdings haben uns die Femidome auch einige amüsante Stunden beschert. Vorallem wenn aus dem Femidom ein Kondom wurde. Vielleicht ja falsche Anwendung, jedenfalls hab ich auch fertig mit diesen Dingern.

      Kenn aber andererseits durchaus Frauen, die darauf schwören.

      Die Werbung von Sybille stört mich aber auch. So toll sind Femidome halt nicht, jedenfalls nicht toller als Kondome. Sollen wir jetzt noch 100x Werbung für Ceylor und co machen?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Oder Jute statt Plastik, Nala 😉

      • Eni sagt:

        @ Sybille

        In Afrika verhüten die Frauen mit Femidom, weil die Männer sich weigern zu verhüten und es für sie die einzige Möglichkeit ist, sich ein wenig zu schützen. Sie können auch nicht einfach den Sex verweigern, dann werden sie nämlich vergewaltigt, ganz einfach. Fahrende Krankenschwestern in Afrika tragen oft vorsorglich ein Femidom, weil die grundsätzlich mit Vergewaltigungen rechen müssen. Femidome schützen nicht gleich zuverlässig wie Kondome.

  • Bella Stella sagt:

    Liebe Frau Fischer, auch ich kann Ihnn nicht sagen, was die Nebenwirkungen einer solcher Impfung sind. Aber ich kann Ihnen mitteilen, wie es ist mit 30 Jahren seit 8 Jahren an HPV infisziert zu sein und zwei Konsiationen hinter sich zu haben. Deswegen würde ich alles erdenklich mögliche versuchen, um diesem Schicksal nicht ausgesetzt zu werden.

  • Carl Angst sagt:

    SVP-Nationalrat Oskar Freysinger reichte eine Motion im Frühling 2009 zu diesem Thema unter dem namen “Rücknahme des Krebsimpfstoffs Gardasil” ein.
    Viele SVP Nationalräte unterschrieben diese Motion.
    Im Jahre 2011 wurde die Motion abgeschrieben.
    Also, das heisst, es gab im Nationalrat leider nie eine Diskussion über den nutzen der HPV-Impfungen.

    • Francesca sagt:

      Das ist auch keine demokratische Entscheidung sondern gehört empirisch belegt. Und dies ist die Impfung. Aber manche Leute werden bei Mäusen, Spinnen oder Schlangen hysterisch, andere bei Impfungen und Dritte bei Mobilfunkantennen. Impf-Phobie.

    • Daniel sagt:

      @Herr Carl Angst: Von Impfungen im Algemeinen und von Gardasil im Besonderen versteht der gute Herr Freysinger wahrscheinlich soviel wie der Papst von der Pille – nicht wahr!
      Herr Freysinger und Konsorten haben bestimmt ganz andere (politisch-ideologische) Hintergedanken, weswegen sie gegen diese Impfung sind

  • HansHuber sagt:

    Wie schon seit jeher drückt man der Frau eine Pille oder Spritze rein mit erheblichen Konsequenzen für den Organismus anstatt sich beim Mann mit viel mehr Leichtigkeit zu versuchen… Waschen hilft und auf die Pille für den Mann warte ich seit 20 Jahren…

    • Widerspenstige sagt:

      HansHuber, wo kann ich das unterschreiben und bei der entsprechenden Werbekampagne die Trommeln rühren helfen?

      Ach Gottchen, es gibt sie doch noch…die emanzipierten ausgewogen denkenden Männer auf Mutter Erde. Und das am Valentintag… 8)

      • marie sagt:

        ein virtueller blumenstrauss soz. 😀

      • Malba Bog sagt:

        Ja aber Widerspenstige, willst Du verlangen, dass Frauen notorisch unzuverlässigen ungewaschenen Typen vertrauen sollen? Ich finde es sehr richtig, dass sie ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen können.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Es ist ja doch auffallend, wie gewisse Krankheiten durch die Durchimpfung quasi ausgerottet wurden. Etwa Kinderlähmung oder Masern. Letztere bricht ja im Wesentlichen ab und zu in irgendwelchen Nestern von Impfgegnern aus, aber ist ansonsten gut unter Kontrolle.

    So ähnlich scheint es auch bei der HPV-Impfung. Man kennt die Krankheit (welche sich natürlich nicht mit Masern vergleichen lässt) und man kennt zumindest die Meinung der Mediziner, dass die Wirksamkeit gut sein soll. Davon ausgehend müssen die Eltern halt selbst entscheiden, ob ihnen dieser Nutzuen genügt, um das „Impfrisiko“ einzuge

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Ich bin überrascht, wie wenig Verschwörungstheorien kundgetan werden. Ansonsten finden sich bei diesem Thema doch immer Leute, welche die Existenz von Viren leugnen oder vollmundig Dr. Hamer zitieren.
    Natürlich kann jede Impfung gewisse Nebenwirkungen haben, unter anderen auch gravierende. Aber das kann auch bei Einnahme von scheinbar harmlosen Medikamenten passieren. Umgekehrt ist es praktisch unmöglich, die Wirksamkeit der Impfungen (ok, wie bereits von anderen angetönt, gibt es unter den verschiedenen Impfungen schon Unterschiede) zu leugnen.

    • Luzia Osterwalder sagt:

      Dr. med. Mikkel Hindhede aus Dänemark, sorgte während des 1. Weltkrieges dafür, dass sein Land durch sinnvolle Ernährung vor Hungersnot und Grippeepidemie verschont blieb. In den USA lebte Dr. med. Benjamin Sandler, der mit vernünftigen Ernährungsratschlägen die Kinderlähmungsepidemien der 50er Jahre erfolgreich bremste. Informiert Euch z.B. „Vollwerternährung schütz vor Viruserkrankungen – ISBN-3-89189-017-6“ „Virus-Wahn ISBN 3-89189-147-4“ Dr.Bruker sagte: Man sollte den Menschen die Angst nehmen. Diese setzt Unsicherheit voraus. Das beste Mittel ihrzu begegnen, ist das Wissen um die Ursach

  • reiff heidi sagt:

    Ich habe meine Leichen Schritt für Schritt aus dem Keller geholt, ohne Adrenalin, ich seh mal nach im Keller, ob da noch eine Assel ihr Unwesen treibt, kaum, der Papiertiger stapelt sich, hoffe ich schaffs noch vor meinem Ableben , Ordnung zu schaffen, ich bin dabei, Schritt für Schritt ohne Ghadaffi…………

  • reiff heidi sagt:

    Ich habe meine Leichen Schritt für Schritt aus dem Keller geholt, ohne Adrenalin, ich seh mal nach im Keller, ob da noch eine Assel ihr Unwesen treibt, kaum, der Papiertiger stapelt sich, hoffe ich schaffs noch vor meinem Ableben , Ordnung zu schaffen, ich bin dabei, Schritt für Schritt ohne Ghadaffi…………

  • reiff heidi sagt:

    Wenn ich dieses Bild sehe (titelbild) kommt mir immer diese aufetakelte Pastete mit rotlackierten Fingernägeln in den Sinn in der Zahnarztklinik in Basel, für mich wahr als Kind der Gang zur Zahnarztklinik Horror meine Grosskinder sind nicht geiimpft, da gibts da so Globuli aus der Antroposophenecke, meine Tochter hat Heuschnupfen, ist einfach allergisch auf gewisse Planzen im Frühling, ich weiss einfach nicht ob das sog. Serum wirkt, ich bin allergisch auf Spritzen, diese Nadeln brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, kann heute nach wie vor kein Blut sehen, war der Aderlass von früher die Lösung grosses ?.

  • reiff heidi sagt:

    Wenn ich dieses Bild sehe (titelbild) kommt mir immer diese aufetakelte Pastete mit rotlackierten Fingernägeln in den Sinn in der Zahnarztklinik in Basel, für mich wahr als Kind der Gang zur Zahnarztklinik Horror meine Grosskinder sind nicht geiimpft, da gibts da so Globuli aus der Antroposophenecke, meine Tochter hat Heuschnupfen, ist einfach allergisch auf gewisse Planzen im Frühling, ich weiss einfach nicht ob das sog. Serum wirkt, ich bin allergisch auf Spritzen, diese Nadeln brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr, kann heute nach wie vor kein Blut sehen, war der Aderlass von früher die Lösung grosses ?.

  • Frank Baum sagt:

    Wenn keine Nebenwirkungen zu erwarten sind, dann sollte man die IMpfung vornehmen. Dass die Impfung nicht gegen ALLE Viren schützt kann ja kein Argument sein. Eine Malaria-Impfung schützt auch nicht gegen ALLE Erreger und trotzdem ist sie sinnvoll, wenn man in eine Gegend reist, wo die Krankheit existiert.

  • Daniel sagt:

    Als Frauenarzt muss ich Realist leider widdersprechen: das Waschen des besten Stücks genügt beileibe nicht (dies darf trotzdem vorausgesetzt werden weil alles andere schlicht gruusig ist) Beschneiden hilft auch nicht.
    Das Impfen gibt einen äusserst effizienten Schutz, nicht nur gegen den Gebärmutterhalskrebs – aber auch gegen die lästigen Feigenwarzen deren Auftreten und deren langwierige Behandlung die Frauen psychisch oft sehr belastet. Klar wäre es besser, man würde die Jungs auch impfen, aber dies ist angesichts des unangemessen hohen Preises (Hersteller=Gangster!) kaum durchsetzbar.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Wir müssen also 20 Jahre warten, bis das Patent auf dem Impfstoff abgelaufen ist. Ich werde meinen Jungs wohl empfehlen, die Impfung zu machen, auch wenn wir es selber bezahlen müssen, falls es denn noch etwas bringt (Abstrich).

      • Eni sagt:

        Ist den bei den Männer aus dem Abstrich klar ersichtlich, ob sie schon Träger sind oder nicht? Mir wurde gesagt, dass bei Frauen zuverlässige Abklärung nicht möglich ist und man somit bei negativen Befund trotzdem nicht mehr impfen kann wenn man Anfang 20 überschritten hat. Gibt es für Frauen jetzt doch zuverlässige Tests um sich nachimpfen zu lassen?

  • Kurt sagt:

    Falls meine Tochter in Krippe oder Kindergarten an irgendeiner Krankheit erkranken sollte, welche problemlos geimpft werden kann, dann zeige ich die Eltern des verursachenden Kindes an.

    • Marc sagt:

      Warum sollen deine Kinder erkranken, wenn du sie geimpft hast? Ich dachte das sei absolut sicher. Keine Erkrankungen, keine Nebenwirkungen durch die Impfungen sagen doch die Hersteller (die übrigens schon längere Zeit mehr Geld für die Werbung als für die Forschung ausgeben). Ich hoffe, bald kommt eine Impfung auf den Markt, die das selbstständige Denken aktiviert…

    • Francesca sagt:

      Es gibt Kinder, die man nicht impfen KANN. Etwa Kinder mit ITP, Immunschwäche, Allergien. Gerade ihnen gegenüber ist es unverantwortlich, aus rein ideologischen Gründen auf Impfungen zu verzichten.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, Kurt Du bringst mich auf eine Idee, denn letzte Woche war ich mit Zug undTram unterwegs. Seit letzten Freitag habe ich die Seuche also werde ich jetzt die SBB und die VBZ einklagen, sagen wir auf ca. 1 Trillion, weil irgend jemand mich mit seinen Bakterien angesteckt hat… Aber eigentlich müsste ich auch meinen Arzt und die Pharmaindustrie einklagen, weil die es versäumten und Grobfahrlässig gehandelt haben mich nicht zu waren und mir keine Impfung empfohlen haben. Wo kämen wir denn hin, müssten wir noch Eigenverantwortung übernehmen. Oder?!

  • Maria sagt:

    Hallo zusammen

    Ich bin 22 Jahre alt und hatte in den letzten 3 jahren mit genau diesen Viren zu kämpfen, bis ich schlussnedlich operieren musste. Was in meinem alter wirklich nicht der schönste Eingriff ist. Den je nach dem grenz das Ganze an Beschneidung. Für mich war die Impfung damals leider noch nicht möglich. Aus eigener Erfahrung rate ich allen Müttern und jungen Frauen lässt die Impfung machen. Den diese Erfahrung wünsche ich definitiv keiner Frau.

  • Gabi sagt:

    Hm… Also ich bin ganz allgemein verunsichert bei der ganzen Impffrage.

    Ausgerechnet jener Arzt, der mir am Meisten geholfen hat (sowohl klassischer Allgemeinartz, als auch kompetenter Akupunkteur und Chiropraktider), rät mir keineswegs dazu. Übrigens nicht offensiv, sondern, weil ich seine Meinung einholen wollte, bevor ich mein Kind / meine Kinder impfe.

    Und auch nicht vehement, sondern sehr moderat; also à la „Wenn schon, dann würde ich nur…“ etc.

    Jedenfalls scheint die Sache wirklich nicht so klar zu sein, wie mir das die Impfungshersteller weis machen wollen.

    • Nobody sagt:

      Genau das wollte ich ausdrücken, die meisten von uns sind überfordert mit Details und die Wissenschaft kennt selbst nicht die volle Wahrheit und neigen dazu, im kritischen Moment an etwas anderes zu denken, und es ist teilweise eine Vertrauensfrage, wie man sich entscheidet.

  • majabee sagt:

    ich werde versuchen, meine zur BEZIEHUNGSHYGIENE zu erziehen, damit erst gar nicht zu den gefürchteten erkrankungen kommt… ich bin sehr besorgt um den nebenwirkungen auf körper und seele von dieser medikalisierung rund ums sexualleben (impfung, tests, pillen & co) und bin der meinung dass die frauen dabei so oder so immer das kürzere ende ziehen, resp. als ersten die folgen dieser massentests (die HPV-impfung ist noch ein test, finde ich) tragen müssen.

  • Luise sagt:

    Ganze Klassen waren vor 40, 50 Jahren wegen Masern, Windpocken und Röteln geschlossen. Komplikationen gabs kaum jemals. Meine Kinder wurden nur gegen Diphterie, Tetanus und Polio geimpft. Die anderen Kinderkrankheiten haben sie bestens durchgestanden. Und diesere HPV… Hygiene ist wohl das sicherste Mittel dagegen. 230 Frauen erkranken in der CH pro Jahr und alle sollen jetzt geimpft werden. Millionen für die Pharmaindustrie weil die Menschen immer noch glauben, Krankheiten können ausgerottet werden.

    • Steffi sagt:

      Das glaubt nicht die Pharamindustrie, das ist tatsächlich so …
      – Pocken wurden weltweit ausgerottet.
      – Kinderlähmung und Tollwut kommen in Deutschland nicht mehr vor.

      • Maria sagt:

        Oh oh, das mit der Tollwut stimmt nun aber überhaupt nicht!!! In Deutschland kommt sie immer noch vor, und zwar an einigen Orten häufig. Da haben die ganze Fuchsimpfaktionen vor einigen Jahren es nicht geschafft, die in den Griff zu bekommen. Und Menschen werden ja nun nur in Extremfällen dagegen geimpft, oder sind Sie gegen Tollwut geimpft??? Bitte ein bisschen besser informieren

    • Kurt sagt:

      Vor allem werden sie dadurch ausgerottet, dass man IMPFT!!
      Liebe Luise, sie haben wohl gar nichts begriffen. Ich habe jedenfalls meine Tochter gegen alles geimpft!

    • sebastian sagt:

      Doch krakheiten koennen (nahezu) ausgerottet werden, siehe z.b. pocken, kinderlaehmung. Warum sich allerdings die pharmaforschung auf krankheiten stuerzt die eine statisch unwesentlche rolle von (+- 230 ch) erkrankungen bedeuten ist mir bei vorhandenen malaria-, dengue- epidemien schleierhaft. Es scheint sich mir dabei eher um eine per zufall gefundene nebenwirkung eines impfstoffes zu handeln der nun im „feld“ erprobt werden soll. Ich verstehe alle die zweifel an einer „schutzimpfung“ dieser art haben.

      • E.H.Roth sagt:

        hm sebastian, du bist auf der richtigen fährte… der mensch ist manipulierbar, lässt sich von der angst leiten, ist obrigkeitshörig und glaubt an statistiken und das geschwätz vom hören sagen… und der schweizer erst recht, hauptsache der scharlatan und quacksalber trägt ein „dipl.“ vor dem namen. Wir wurden als Kinder damals auch gegen alles geimpft. In der Armee gabs nochmals was ab und das verrückteste ist, ich lebe noch immer. Wir haben die Kinder alle auch gegen alles geimpft. Sie haben es verkraftet und bis heute ist noch keiner an der Impfung gestorben.

    • Francesca sagt:

      Ich hatte Masern mit schlimmen Komplikationen, das wünsche ich keinem. Zum Glück wurde ich wieder völlig gesund – aber das wochenlange Leiden in Dunkelheit war traumatisierend. Ich habe meine Töchter geimpft.

  • Manuela sagt:

    Gegen HPV sollte man Jungs und Mädels impfen. Gegen Röteln im Übrigen auch. Sonst nutzt das ja nur beschränkt. Es geht ja um Bevölkerungsschutz.
    Und mal so als Beispiel: Eine Mutter bringt ihr Kind mit Pusteln in die Kita (weil sie Ärger mit dem Arbeitgeber bekäme) und dort werden die Pusteln nicht sofort entdeckt (erst beim Wickeln). Das kranke Kind muss natürlich dennoch sofort abgeholt werden. Gegen die Pusteln (die stehen mal bildlich für so manche ‚Kinderkrankheit‘) hätte man impfen können. Hat man aber nicht – offensichtlich. Nun geht das Kind nicht in die Kleinkind-Gruppe,…

    • Manuela sagt:

      …sondern in die Baby-Gruppe mit ganz kleinen Säuglingen. Die können erst ab 10 Monaten gegen so manches Pusseliges geimpft werden. Und darum haben sie sich auch angesteckt. Und weiter? Dumm gelaufen für das infizierte Baby?
      Impfverweigerer sind recht asoziale Menschen (ist wörtlich zu nehmen). Sie gefährden andere z.T. massiv, obwohl es ganz einfach zu verhindern wäre. Wehe man würde sich derart im Strassenverkehr verhalten…

  • Realist sagt:

    Von kompetenter ärztlicher Seite ist kurz und bündig festgestellt worden: Einfacher und problemloser statt die Mädchen zu impfen wäre es die Buben zum Waschen zu schicken, nicht nur äusserlich hopphopp sondern gründlich auch unter der Vorhaut. Hygiene lässt grüssen.

    • Widerspenstige sagt:

      Eine wahrlich realistische Einschätzung des ganzen Problems? Kann ja wohl so sein…auf jeden Fall, dankeschön, Realist.

    • runtime sagt:

      Stimmt. Buben tun ja alles, was man ihnen sagt.

    • james sagt:

      Klar..Bakterien und Krankheiten kann man ja einfach „abwaschen“… die Welt ist nun gerettet, dank deinem Vorschlag..

    • Sportpapi sagt:

      Hm. Das eine tun, das andere nicht waschen – ääh lassen.

    • E.H.Roth sagt:

      aha, zum Glück gibt es noch die kompetente ärztliche Seite…. jetzt habe ich mein ganzes Leben lang falsch gewaschen. Verdammt jetzt muss ich mal nachschauen ob mir der Fuss wegen dem Röntgenstrahlen abfällt, und 007 wegen zu wenig Hygiene am abfaulen ist und wer weiss überhaupt ob ich nicht schon total verseucht bin wegen dem ganzen Stoff der mir schon eingespritzt wurde natürlich nur von kompetenter ärztlicher Seite hier in der Schweiz – in Zürich – Uni-Spital als Kind und so… huch, ich bin so unsicher jetzt … bin ich schon Tod oder leben ich noch .. ach ach ach

    • Manuel Schaub sagt:

      Lieber Realist
      „von kompetenter ärztlicher Seite“ ist etwa so eine tolle Quellenangabe wie „aus dem internet“. KEIN Arzt, der sich mehr oder weniger mit der Materie auskennt, wird ernsthaft glauben, dass man den HPV-Virus durch waschempfehlung loswerden kann. Sehen sie jeden Jungen vor und nach dem Geschlechtsverkehr für jeweils 15 Minuten mit Seife, dann nochmals für 5 Minuten mit Desinfektionsmittel seinen Penis waschen? Selbst bei dieser Chirurgischen vorbereitung werden immer wieder Keime verschleppt. Die Leute brauchen nicht mal zuverlässig Kondome, der Vorschlag ist eine Illusion

    • Francesca sagt:

      Den Schniedel in Betadin tunken vor der Kopulation – how sexy…

  • Nobody sagt:

    Ach Mann, ich bin beschnitten und geimpft. Es ist gerade Valentinstag und ich hab andere Sorgen. Denn es geht ja im ganzen Thema um Vereinfachung, die Ärzte vereinfachen ihre Patienten („dumm“), die Patienten die Ärzte („Quacksalber“), das eigentliche „Problem“ an der Sache ist doch das Bewusstsein mit seinen 40 Hertz. Es ist klar, dass ein Arzt, der den ganzen Tag mit den Schmerzen und Krankheiten seiner „dummen“ Patienten kämpft, sich lieber eine Welt ohne Krankheit wünscht (und ohne sich selbst). Das ist doch nix neues.

  • Meli sagt:

    Bei der ganzen Diskussion um diese Impfung wird ein Aspekt konsequent ausser acht gelassen: in Ländern, in denen die Männer grösstenteils beschnitten sind (u.a. USA) gibt es weit weniger Gebärmutterhals-Krebs. Warum nicht flächendeckende Circumcision statt flächendeckende Impfungen? Die gesundheitlichen Risiken sind ungleich viel kleiner. Neben den Risiken der hormonellen Verhütung dürfen die Frauen nun auch noch Impfschäden in Kauf nehmen.

    • Bionic Hobbit sagt:

      Ja, bitte Männer, lasst Euch alle beschneiden und wenn Ihr gerade Verantwortung übernehmen wollt, auch gerade noch vasektomieren. Wir Frauen kümmern uns dafür dann um die Steuererklärung!

    • Widerspenstige sagt:

      @Meli
      Sehr gut erkannt und auf den Punkt gebracht, dankeschön! Gibt es da nähere Zahlen darüber oder Fachberichte?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vielleicht gibt es auch Fachberichte darüber, wie viele alte Männer an einem Herzinfarkt während des Sex gestorben sind, weil sie, da sie beschnitten waren und deshalb weniger empfindlich sich mehr anstrengen mussten, um zum Orgasmus zu kommen. 🙄

      • Sportpapi sagt:

        Vielleicht ist es ja auch einfacher, sich ein bisschen zurückzuhalten. Jeder Medaille hat zwei Seiten…

    • tststs sagt:

      Ist das ein Scherz? Und wenn nachgewiesen wird, dass verkürzte Schamlippen ebenfalls gute Prävention sind (obwohl das Ganze eigentlich einem oberen Post widerspricht, das der Schambehaarung eine präventive Wirkung zuschreibt, also weniger „nackte Haut“….), dann sollen weltweit alle Frauen sich beschneiden lassen?!?
      Sorry, (ausser bei medizinischer Notwendigkeit) auch Buben und Männer haben anrecht auf körperliche Unversehrtheit!

      • Widerspenstige sagt:

        tststs, man kann es doch einfach mal näher unter die Lupe nehmen, OB da vielleicht ein Zusammenhang bestünde. Ich würde jedoch nicht soweit gehen und die Beschneidung bei sich erhärtenden Ergebnissen empfehlen. Besser wäre wie @Realist bereits gesagt hat, die Pflege und Sauberkeit des ‚kleinen Willis‘ auf die Tagesordnung zu schreiben. Das wäre ohne weiteres machbar und nebenher noch kostenfrei.

        Wieso nicht darüber nachdenken, bevor eine neue Chemiekeule an die jungen Frauen losgelassen wird?
        DAS stelle ich einfach in Frage.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das mag ja stimmen, dass beschnittene Männer weniger Gebärmutterhalskrebs verursachen. Aber wie wär’s mit waschen? Ist erst noch appetitlicher, als so einen Stinker neben sich. Ich finde, jeder Mann hat das Recht, selbst zu entscheiden, ob an seinem Fortsatz herumgeschnippelt werden darf. Es gibt weitaus weniger drastische Methoden der Risikominimierung, eben z.B. waschen. Und verboten gehört IMHO die Beschneidung der kleinen Buben, das ist Körperverletzung! Auch bei einer Pimose kann in den allermeisten Fällen durch geeignete Massnahmen eine Beschneidung vermieden werden.

      • Sybille sagt:

        @ Widerspenstige, Pipi L.

        Ich sehe die Femidom – Pflicht für Frauen als die notwendigste Massnahme!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein Sybille, das Ding raschelt wie ein Plastiksack. Das ist verbesserungswürdig! Kein Zufall, dass es sich bisher nicht durchsetzen konnte.

      • Sybille sagt:

        Pippi Langstrumpf, in Afrika ist das Femidom bei Frauen das Verhütungsmittel Nr.1. Es raschelt überhaupt nicht. Bei der Aids- Hilfe ist es übrigens für 1 Franken das Stück zu haben. In jeder “Verhütungsbox” zur Aufklärung ist es vorhanden. Frauen und Mädchen müssen nur lernen, damit umzugehen. Dann hat auch das HPV keine Chance!

  • Auguste sagt:

    hmm…, zu impfungen, die man als mögliche prävention ins auge gefasst hat, gibt es eigentlich nur einen vernünftigen ansatz: wenn einen die impfung mehr beruhigt, dann sollte man impfen – wenn sie einen mehr beunruhigt, dann sollte man es lassen.

    • Sportpapi sagt:

      Dann wäre da aber noch das Problem der Ansteckung/Verbreitung/Solidarität.

    • Francesca sagt:

      Impfen bedingt sich aktiv entscheiden, Nichtimpfen, den Entscheid hinauszuzögern. Der Nicht-Entscheid ist die Default-Lösung, die Delegation an Dritte (Gott, die Viren, der Ansteckungszufall, whatever). Wir entscheiden lieber nicht, als möglicherweise falsch, auch wenn das Risiko, falsch zu entscheiden, beim Nichtentscheiden wesentlich grösser ist.

  • Markus sagt:

    Hallo raetus: Meine Post war als Replik zu „It must be said“s-Kommentare gedacht. Ich finde den Artikel gut und ich würde meine Tochter nicht Impfen.

  • raetus sagt:

    Hallo Markus, Kritisch sein heisst für mich, nicht einfach nur JA oder NEIN zu sagen. So wie im Text auch erwähnt wird. Sie ist kritisch aber tendiert zur Impfung und ich finde es gut kritisch zu sein

  • raetus sagt:

    Hallo it must be said
    Was versteht ihr sachliche Argumenten und woher kommen eure sachlichen Argumenten?

    • Aus klinischen und epidemiologische Studien.

      • Markus sagt:

        Nach Ihrer Theorie sind also wir als kritische Zeitgenossen Schuld, wenn unsere Kindern an Röteln erkranken und eine schwangere Frau anstecken, obwohl die ja auch nicht geimpft ist. Wäre sie aber geimpft gewesen, hätten unsere Kinder sie gar nicht anstecken können. Und Ihre Studien könnne sie vergessen, wenn man weiss wie diese Zustande kommen. Das gleiche gilt bei den Toten durch Masern. Wenn man sich die Toten nähmlich genauer anschaut sieht man, dass diese in der Regel gesundheitlich vorbealstet waren und deutlich über 20. Ach ja, unser Kinder sind geimpft gegen MMR, aber erst mit 12.

  • 2) Impfverweigerer sind Schmarotzer. Sie sind darauf angewiesen, dass ein bestimmter Prozentsatz an geimpften Personen der Bevölkerung nicht unterschritten wird, sonst ist das Erkrankungsrisiko höher, als das Impfrisiko. Sie wälzen somit das eigene Risiko auf den Rest der Gesellschaft ab. Armselig!

    Ansonsten kann eine solche Diskussion natürlich nur in einem Land auftreten, dass derzeit glücklicherweise von den Krankheiten, gegen die geimpft wird, weitgehend verschont ist. Es handelt sich also um eine Wolhstandsdiskussion. Andere wären glücklich, würde ihnen der Impfstoff gezahlt werden.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @it must be said:
      Nicht bei allen impfbaren Krankheiten wird durch Impfveweigerung das eigene Risiko auf die Allgemeinheit abgewälzt.
      Die meisten Impfungen finde ich wichtig und liessen/lassen wir auch machen,
      aber ein paar finden wir nicht angebracht und da nehmen wir uns die Freiheit „nein“ zu sagen.

    • raetus sagt:

      Hallo It must be said.
      „Impfverweigerer sind Schmarotzer“ ist dies nun eure sachliche Argumentation?

      • raetus sagt:

        Hallo It must be said.
        Dieser Blog soll doch eine Diskussionsbasis sein und finde es schade wen so doofe Argumente gebracht werden. Ich sage ja auch nicht das all die sich impfen lassen „Verantwortunsfaul“ sind.
        Ich stelle einfache meine Meinung und das was für mich richtig ist in den Raum. Aber merke halt, dass viele so wie ihr, nicht damit umgehen können.

      • Oh sorry, zu direkt? Geht auch anders:
        1) Der gemeine Impfgegner (Homo microcerebrus), seltener auch gemeingefährlicher Trottel genannt, ist eine Varietät des Homo sapiens. Er lebt meist unerkannt innerhalb der Solidargemeinschaft. Eine Unterscheidung dieser Varietät ist nur mittels ausgefeilter verhaltensbiologischer Beobachtungen, insbesondere der der Lautsprache möglich. Ein grösseres zusammenhängendes Verbreitungsgebiet befindet sich im Bereich der deutschsprachigen Alpen.

      • 2) Zu den besonderen intellektuellen Fähigkeiten gehört exzessives Smileyklicken, während er es mit der Arithmetik weniger hat. Die meisten Impfgegner scheitern schon an einfachsten Aufgaben, wie Prozentrechnung und Leichenzählen.
        In Diskussionen verwendet er mit Vorliebe Wörter wie individuell, Eigenverantwortung und betont immer wieder, dass er sich umfangreich informiert hätte. Als Informationsquellen gelten dann, der Pharmaverschwörung unverdächtige “Koryphäen”, z.B. Milchwirte, Homöopathen, Anthroposophen, bestochene Wissenschaftler und gerne auch mal esoterisch abgeglitten Hebammen.

      • 3) Die Brutpflege des gemeinen Impfgegners ist für Primaten einzigartig. Sie findet unter dem Motto “Nur die Harten kommen in den Garten – die weniger Harten werden Dünger” statt. Die Jungen des H. microcerebrus werden wissentlich der Gefahr mehrerer schwerer Erkrankungen ausgesetzt. Wie es zu diesem, dem Fortpflanzungserfolg abträglichen, Verhalten kommen konnte, ist wissenschaftlich noch nicht weit genug erforscht. Gern wird das Wohl der eigenen Brut dem Arterhalt der Krankheitserreger, z.B. dem des Masernviruses, untergeordnet.

      • raetus sagt:

        Hoffe es tut euch gut und der Tag für euch nun gerettet ist 🙂

      • 4) In dieser Hinsicht spielt der gemeine Impfgegner eine wichtige ökologische Rolle.
        Das Sozialverhalten des gemeinen Impfgegners ist schmarotzerhaft. Während er und seine naturbelassenen Kinder in Zeiten ohne Epidemien relativ sicher in der Kohorte der geimpften Mitmenschen leben, steckt er doch gern im Ausbruchsfall immunsupprimierte Artgenossen und bisher ungeimpfte Babys mit gefährlichen Krankheitserregern an.

      • Ja, tatsächlich, jetzt geht es mir besser. 🙂

      • raetus sagt:

        Cool, dann freue ich mich doch mit einem Smiley für euch 🙂

      • Bionic Hobbit sagt:

        Nana, also @it must be said: das alles war jetzt wohl nicht nötig. @raetus: Sie meinen es sicher gut mit Ihren Mitmenschen, aber es ist einfach ein statistischer oder epidemiologischer Fakt, dass Impfverweigerer von den Geimpften profitieren, solange es derer genug gibt. Bei gewissen Krankheiten, versteht sich. Bei Tetanus sind Sie durch andere nicht geschützt und Prost, wenn Sie das kriegen, dann ist nämlich „fertig luschtig“.

      • Genderbender sagt:

        @ it must be said: Selten so gelacht, und dazu sind Ihre Bemerkungen noch völlig korrekt. Well done, sir.

      • Martin sagt:

        Trotz triefendem Sarkasmus eine treffende Zusammenfassung von It must be said. Ein Punkt fehlt mir noch:
        5) Da der gemeine Impfgegner trotz irrationalen Verhaltens meist unverdientes Glück hat, trift ihn das Schicksal kaum jemals. Falls aber doch, kriegt er das Muffensausen und lässt sich oft mit Blaulicht ins Akutspital einweisen, auf dass die bösen Schulmediziner seine Liebsten doch retten mögen. Er geht dann eben nicht zum Handaufleger, Magnetopathen etc. wie üblich. Aber kaum betritt er die Schwelle des Spitals beginnen die weltanschaulichen Diskussionen von vorn, er kann nicht anders.

    • Realist sagt:

      Wenn man ihre Internetseite ansieht, ist alles klar. Entweder sind Sie ein Spassvogel oder ein Internet-Troll. Eine ernsthafte Diskussion ist mit Ihnen nicht zu führen.

      • raetus sagt:

        Hallo Realist. Wen meint ihr?

      • Realist sagt:

        Den It must be said. Sorry. Mein Kommentar ist am falschen Ort gelandet.

      • Carolina sagt:

        Was stimmt nicht mit der Internet-Seite, Raetus? Super Idee, it must be said!
        Bezüglich des Themas: Als ich 8 Wochen schwanger war, meine erste Schwangerschaft, hatte eine Assistentin in unserer Bank die Idee, Ihre kleine Tochter ca. eine Woche lang mit ins Büro zu bringen – die Tochter hatte Röteln und durfte deshalb nicht in ihren Kindergarten gehen. Trotz meiner Bitten nach einer anderen Lösung wg meiner Schwangerschaft blieb die Kleine und lief natürlich überall herum. 2 Wochen später hatte ich eine Fehlgeburt. Ich werde nie wissenschaftlich nachweisen können, dass die Rötelerkrankung

      • Carolina sagt:

        /2 ursächlich für die Fehlgeburt war, will ich auch gar nicht. Frühe Fehlgeburten kommen sehr häufig vor. Allerdings habe ich mir damals geschworen, jeden Impfgegner auf die Möglichkeit der Ansteckung Schwacher, Schwangerer oder alter Leute hinzuweisen. Und ich habe ein gewisses – irrationales – Verständnis dafür, dass radikale Impfgegner nicht gerade mit viel Geduld behandelt werden.

      • raetus sagt:

        Carolina, was soll ich gegen eine Homepage haben?

      • Carolina sagt:

        Sorry, raetus, hätte an Realist gerichtet sein müssen! Entschuldigung!

  • raetus sagt:

    „keine pharmafeindliche, weltfremde Verschwörungstheoretikerin“. Warum muss dies so betont werden, nur weil man kritischer im Leben steht.
    Ich persönlich halte gar nichts von Imptungen.
    Ich habe bereits vor 30 Jahren im Dienstbüchlein den Stempfel „Impfverweigerung“ bekommen. Es muss jeder selber die Verantwortung für sich selber übernehmen. Deshalb finde ich es gemein wen Kinder geimpft werden sollen und den Eltern die Verantwortung ob ja oder nein abgeschoben wird. Dann sagt man lieber ja, ich lasse impfen, man kann sich ja dann hinter der Pharma verstecken

    • Sportpapi sagt:

      Die Alternative wäre natürlich viel besser: Die Gesellschaft entscheidet für alle Eltern, und alle Kinder werden geimpft. Und Sie wären dann dankbar für die Impfung und für die abgeschobene Verantwortung – und würden wohl lauthals dagegen protestieren…

    • 1) Die Impfverweigerer nehmen es meist nicht nur nicht „ernst“ mit Impfungen sondern haben eher einen starken Aberglauben entwickelt, gemischt mit Paranoia dass „die Schulmedizin“ gar gefährlich für ihre Gesundheit wäre. Da kommt man mit sachlichen Argumenten oder Apellen leider nicht mehr weiter. Daran ärgert mich nur dass Erwachsene, welche es ja selbst wissen müssen was sie machen, das dann auch noch ihren Kindern aufzwingen indem sie ihnen keinen ausreichenden Impfschutz angedeihen lassen.

    • Bionic Hobbit sagt:

      Impfverweigerer profitieren schamlos von den Geimpften und machen sich über diese auch noch lustig. Dann lieber das Segelboot für den Arzt….

  • Peter Bieler sagt:

    Es wäre wohl besser, man würde eine Impfung gegen Hunger entwickeln. Man könnte dann die 25’000 Kinder retten, die jeden TAG daran sterben (im Vergleich zu den 90 Frauen pro Jar wäre eine Argumentation hier überflüssig.
    Und den ultimativen Nobelpreis gäbe es wohl für eine Impfung gegen Stupidität: Hier liegt das Potenzial annähernd bei 7 Milliarden Menschen…

  • CoBo sagt:

    Ein guter Vergleich, das „Fluoroskop“! Wenn man nämlich eine Studie machen wollte, wie viele Kinder genau wegen diesem Ding Krebs bekommen haben dürfte das ziemlich schwierig werden! Dennoch ist man mit Röntgen heute einfach generell vorsichtig. So ähnlich halte ich es auch mit dem Impfen: Ob die Einzelimpfung direkt bewiesene schwere Schäden verursacht ist die eine Frage; die andere ist, was mit dem Immunsystem insgesamt geschieht wenn man dessen Abwehrfähigkeit immer häufiger durch Impfungen stimuliert: Schön dass das klappt, aber gibt es vielleicht auch da Grenzen, die wir nicht kennen?

  • irgendeiner sagt:

    Ich gebe zu bedenken, dass diese Impfung die erste überhaupt gegen einen Krebs (i.e. Karzinom) ist. Aus grundsätzlichen Überlegungen übernimmt der Kanton die Kosten der eher teueren Impfstoffe. Man impft sich aus 3 Gründen: Selbstschutz, direkter Fremdschutz und wegen der Herdenimmunität. Wenn sich zwei impfen, dann schützt man auch den dritten nicht geimpften.

    Die im Text angesprochenen Krebsvorstufen müssen gynäkologisch in Vollnarkose operiert werden. Die Impfung kann diese Krebsvorstufen jedoch verhindern. Sie entstehen nicht. Besser? Ja! Impft euch!

  • J_Randi sagt:

    „Überflüssig zu sagen, wie absurd es aus heutiger Sicht ist, allfällige Strahlenschäden in Kauf zu nehmen, um orthopädische Probleme zu verhindern. Aber hinterher ist man ja immer schlauer.“

    Nicht überflüssig zu sagen, wie dumm so eine Aussage ist. Es geht immer um eine Risikoabwägung: Wenn durch das Röntgen ein schweres orthopädisches Problem früh angegangen werden kann, um so besser. Wie Sie korrekt sagen, geht es um „allfällige Strahlenschäden“. Nun denn: Gibt es irgend einen Beweis, dass durch das Füsse-Röntgen konkrete Strahlenschäden entstanden?

    • Brunhild Steiner sagt:

      Nun, ich kenne eine Frau welche deswegen mit verkrüppelten Händen zur Welt gekommen ist,
      kein Arzt hat bei ihr je den Zusammenhang zwischen dem mütterlichen Füsseröntgen und ihrer Behinderung in Frage gestellt, im Gegenteil.

      • J_Randi sagt:

        Wissen Sie, das ist m.E. billige Angstmacherei. Sie wissen doch genau, dass es viele Gründe gibt, weshalb ein Kind mit verkrüppelten Händen zur Welt kommen kann. Die Chance, dass dessen Mutter beim Füsse-Röntgen ihr Erbgut beschädigt hat, ist wesentlich kleiner, als dass sie es beim Sonnenbaden tat. Allenfalls ging das Erbgut auch durch gar nichts derartiges kaputt (sondern durch andere Prozesse), und das Kind hatte trotzdem verkrüppelte Hände.
        Es ist nicht OK, Zusammenhänge zu suggerieren, wenn man keine Indizien dafür hat.

      • Brunhild Steiner sagt:

        klar, ähnlich wurde ja auch bei Contergan argumentiert,
        bis die Beweislast einfach zu unterträglich gross geworden ist.
        Sind Sie doch einfach froh wurde diese Röntgerei beendet
        bevor es auch hier unerträglich viele Betroffene gegeben hätte.

      • Brunhild Steiner sagt:

        unerträglich, nicht unter-träglich natürlich…

  • Thomas Fischer sagt:

    Wenn Sie den Ärzten ein schönes Segelschiff und ein nettes Ferienhaus mitfinanzieren wollen, würde ich impfen, wenn ich eine gesunde Tochter haben möchte, dann eben nicht!

  • Markus sagt:

    Es gibt Impfungen über die man nicht diskutieren muss (TB, Polio), Impfungen über die man diskutieren kann, bzw. mit welchem Alter diese Imfungen wirklich notwendig sind (Masern, Mumps, Röteln), Impfungen die nur bei bestimmten Personengruppen notwendig sind (FSME, Hepatitis B) und Impfungen die m.E. sehr fragwürdig sind. Dazu gehört auch die HPV-Impfung. Sie gehört in die gleiche Ecke, wie die flächendeckende Hebatis-Impfung (war auch mal eine Forderung der Pharma-Impf-Lobby). Wäre es nicht sinvoller, die Mädchen aufzuklären und den konsequenten Gebrauch von Präservativen zu fördern.

    • Markus sagt:

      Diese schützen nicht nur vor HPV, sondern auch von anderen Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaften. Nur verdient da die Pharma-Lobby halt nichts mit. Die Aufklärung sollte selbstverständlich auch bei den Jungs ansetzen. Es ist schliesslich auch in ihrem Interesse, sie schützen sich ja so auch vor Vaterschaften und Krankheiten.

      • maurena salzmann sagt:

        Als HPV-Betroffene, die vor zwei Jahren eine Konisation durchführen musste und nun nicht weiss, ob sie ein Kind austragen kann, möchte ich es allen Eltern ans Herz legen, ihre Töchter und Söhne zu impfen. Übrigens schützen Kondome NICHT gegen HPV.

      • Markus sagt:

        Falsch Frau Salzmann: Der HP-Virus wird im Genitalbereich auschliesslich durch Geschlechtsverkehr übertragen. Die HPV-Infektion ist daher eine der häufigsten durch Geschlechtsverkehr übertragenen Infektionen. In allen anderen Fällen z.B über den Hautkontakt, führt der Virus zu in der Regel „nur“ zu Warzenbildungen. Zirka 25% der Frauen unter 30 sind Träger des Viruses, bei den Männern gibt es kein Zahlenmaterial, da keine Vorsorgeuntersuchung besteht. Das Zervixkarzinom (Krebserkrankung des Gebärmutterhalses) ist leider eine seltene Folge einer Infizierung im Genitalbereich.

      • Markus sagt:

        Kondome schützen nicht zu 100%, aber zu 95%! Der Schutz wird z.B. mit Intimrasuren verringert (bei Mann und Frau) da so Viren durch kleine Verletzungen auf Haupartien übertragen werden und so beim Geschlechtverkehr z.B. über den Hautkontakt in Genitalbereich übertragen werden können.

    • teofilo folengo sagt:

      Leider ist das alles ein bisschen komplizierter. Die TB-Impfung ist fast komplett wirkunglos; Polio- und Hepatitis-B Impfung wirken hingegen perfekt. Im allgemeinen funktionieren Impfungen gegen Viren sehr gut (Ausnahmen: HIV, HepC, u.a.). HPV-Impfung funktioniert bestens. Gegen Bakterien lässt sich viel schwerer impfen (erfreuliche Ausnahme: Meningokokken seit wenigen Jahren). Und bitte logisch denken: die Pharma-Industrie verdient unsäglich viel Geld an guten Impstoffen WEIL sie wirken; sie würde weniger verdienen wenn die Impstoffe nicht wirken würden!

    • Francesca sagt:

      Kondome sind relativ ungeeignet für alle, die schwanger werden wollen.

  • Claudia M. fischer sagt:

    Ich halte die jährlichen Grippeimpfungen bei gesunden Leuten für unnötig. Aber eine Impfung, die vor Gebärmutterhalskrebs schützen kann, ist in einer anderen Liga angesiedelt. Ich werde meine Tochter impfen lassen, sobald sie das entsprechende Alter erreicht hat. Und was die Jahreskontrollen beim Frauenarzt betrifft: Ich geh da nicht nur wegen der Früherkennung Gebärmutterhalskrebs hin, sondern auch wegen zig anderen Dingen (Brustkrebs, Eierstöcke, Scheidenflora) – dass die Leute nach einer Impfung nicht mehr zur Kontrolle gehen, scheint mir arg weit her geholt.

  • Promiskuitiv sagt:

    Die Zahlen, die im Artikel fehlen, sind die der Genitalwarzen oder Kondylome. Das ist eine häufige Geschlechtskrankheit, äusserst unangenehm und wegen der Möglichkeit des Cervicalkrebses auch angsterregend. Geschlechtskrankheiten steigen generell wieder massiv an. Also Ich finde die Impfung genial. Man muss ja dem 11 jährigen Mädchen nicht gerade sagen, dass es jetzt Sex haben soll/darf. Wir sind auch mit 15 gegen Röteln geimpft worden, weil das in einer Schwangerschaft schädlich sein kann und es hat uns keiner den Freipass gegebend, dann sofort schwanger zu werden…

    • Promiskuitiv sagt:

      Die Häufigkeit ist 0.1 bis 1% der Bevölkerung… (eher 1%, da sie häufig nicht erkannt werden).

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Das ist alles schön und gut. Aber wie du sagst, die Geschlechtskrankheiten sind weltweit ansteigend, auch die sehr gravierenden wie Syphilis, die nach einer gewissen Zeit, wenn sie nicht erkannt wurde, in das chronische Stadium übergeht und dann nicht mehr heilbar ist, so viel ich weiss. Die Erreger befallen u.a. das Hirn. Dann gibt es die Chlamydien, die auch oft nicht erkannt werden, aber schwere Schäden bis hin zu Sterilität verursachen können. Das alles sagt uns eigentlich, dass auf Kondome nicht verzichtet werden kann und sich die Jugendlichen m. d. Impfung in falscher Sicherheit wiegen.

      • Sybille sagt:

        Ich finde auch, dass in den Schulen wieder viel deutlicher und intensiver auf die Femidome, die Frauenkondome, hingewiesen werden müsste!

  • Susann sagt:

    Auch Söhne gehören gegen HPV geimpft, nicht nur übertragen sie die Erreger, sie erkranken auch an HPV-ausgelöstem Krebs in Mund- und Rachengegend.

  • Francesca sagt:

    Man wittert heute hinter allem und jedem die böse Pharma, die sich unrechtmässig bereichern will. Fakt ist: agressiv sind vor allem die Generika-Hersteller, wie unschwer in den Apotheken festgestellt werden kann. Die Forschung betreibende Pharma muss aufpassen, was sie an neuen Produkten auf den Markt bringt (Haftungsfrage, Contergan). Da müssen unzählige Tests durchlaufen werden. Bei Impfungen gilt: es gibt keine, die gefährlicher ist, als die Krankheit selber, sonst würde sie nie zugelassen. Meine Töchter sind alle geimpft. Ich arbeite NICHT für oder in der Pharma.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Gegenfrage: Sind Schäden oder Nebenwirkungen bekannt, die eindeutig auf diese Impung zurück zu führen sind?

    • Brunhild Steiner sagt:

      Ich hab zwar keine Quellenangabe, aber aus dem Gedächtnis,
      es gab schwere Zwischenfälle, und mindestens ein Arzt welcher die Impfung sehr promotet hat,
      macht das heute nicht mehr und rät ab.
      Es gibt auch ein kritisches Buch zur ganzen Sache.
      Mir erscheint das effektiv eine weitere Goldgrube zu sein, vorgehängt mit dem Leid welches es zu verhindern gibt.
      Vorsorgeuntersuchungen müssen genauso durchgeführt werden,
      und die Heilungschancen bei Früherkennung sind nicht schlecht.
      Wir werden nicht impfen lassen.

      • J_Randi sagt:

        Eine Kollegin von mir kannte einen Mann, dessen angeheiratete Kusine zweiten Grades durch die Impfung das Ohrewackeln kriegte. Es ging nie mehr weg.
        Wenn ich mich korrekt erinnere.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Wissen Sie, J_Randi, mir ist es einfach zu aufwendig von allen gelesenen Artikeln die Quellenangaben aufzuschreiben, damit ich sie dann für den Fall eines Falles auch brav mitliefern kann.
        Was ich mit Sicherheit aber nicht mache, einfach Behauptungen streuen, wenn ich schreibe dass ich das gelesen habe, dann habe ich es gelesen, Und das kritische Buch existiert ebenfalls.

      • Martin Frey sagt:

        Köstliche Replik, J_Randi! @ Fr. Steiner: Kritische Bücher zu einem Thema finden Sie immer. Denn es gibt immer irgendwelche Figuren die sich profilieren wollen. Schade eigendlich wegen der unvermeidlichen Polemik auch weiter unten im Blog, denn der Artikel von Fr. Fischer ist bemerkenswert gut und ausgewogen geschrieben, bringt die Gefühlswelt aus Sicht von vernünftigen Eltern auf den Punkt. War auch im Mamablog früher zum polemischen Thema Impfen nicht immer der Fall. Kurz zur Frage von Zufferey: Leider ist tatsächlich der Zeithorizont erst wenige Jahre, die Impfung gilt bisher als sicher.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Martin Frey:
        „bringt die Gefühlswelt aus Sicht von vernünftigen Eltern auf den Punkt.“
        und demzufolge sollen kritisch denkende Eltern in den Kommentarspalten un-vernünftig sein?
        Und „profilieren“ wollen sich selbstverständlich jeweils auch bloss die kritischen?
        Ja, so einfach kanns mensch natürlich auch machen,
        ganz köstlich replikiert (oder wie auch immer), wirklich…

      • Brunhild Steiner sagt:

        vermutlich liegts wieder mal an der Namensnennung?
        obs ohne durchgewunken werden wird?

        “bringt die Gefühlswelt aus Sicht von vernünftigen Eltern auf den Punkt.”
        und demzufolge sollen kritisch denkende Eltern in den Kommentarspalten un-vernünftig sein?
        Und “profilieren” wollen sich selbstverständlich jeweils auch bloss die kritischen?
        Ja, so einfach kanns mensch natürlich auch machen,
        ganz köstlich replikiert (oder wie auch immer), wirklich…

      • Brunhild Steiner sagt:

        siehe da-
        offenbar scheinen gewissen Namen irgendwelche Schutzmauern gegeben zu sein?
        Das da ging an den Herrn mit m und f

      • Martin Frey sagt:

        @Fr. Steiner. Vernunft kommt von Ratio, hat mit Beobachtungen, Schlussfolgerungen (z.b Studien) anhand von Sachverhalten und daraus abgeleiteten Regeln und Empfehlungen zu tun. Esoterik und Aberglaube ist das Gegenteil davon, hat eben mehr mit Glaube und Imagination zu tun als mit Fakten. Wobei ich Ihnen Ihre Ansichten lasse, Gott behüte. Aber Fr. Fischer hat whs. vielen Eltern aus der Seele gesprochen, darum geht es mir. Wenn Sie sich nicht angesprochen fühlten, ist auch das Ihre Sache.

      • Brunhild Steiner sagt:

        Sehr geehrter Herr,
        ich finde es einigermassen erstaunlich
        dass Sie Eltern, welche einer HPV-Impfung kritisch gegenüberstehen,
        bitte nicht pauschalisieren,
        „Impfgegner“ sind differenzierter zu betrachten als der Einfachheit halber alle inselben Topf zu schmeissen,
        so auf die Schnelle der Aberglaube/Esoterik-Schiene zuordnen.

        Und für sich also in Anspruch nehmen, Sie wüssten dann schon welchen Ergebnissen/Studien/Überlegungen etc wirklich zu vertrauen sei, und was in Ablage „Aberglaube“ fällt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Martin Frey:
        das da oben geht an Sie,
        aber möglicherweise sind Sie ja immer noch freischaltungschlaufen geschützt?

  • Muttis Liebling sagt:

    Gehen Sie auf eine Gynäkologentagung (nicht als Journalistin erkennbar) und versuchen Sie aus Randgesprächen heraus zu hören, wieviele der Anwesenden ihre Töchter ‚impfen‘ würden. Wenn Sie mehr als Eine(n) finden, ist es wahrscheinlich der Weltkongress.

  • Monsieur de Hummel sagt:

    Sehr interessanter Beitrag. Sachlich und objektiv verfasst, wie es sich für ein solches Thema auch gebührt. Ich muss schon sagen, dass mir das neue Mama-Blog-Team bisher sehr gut gefällt. Weiter so!

    Für eine ausführliche Auseinandersetzung mit dem Beitragsthema bin ich jetzt aber doch zu müde. Vielleicht morgen bzw. heute. 😉

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