Ein Porsche für Papa

Ein Papablog von Rinaldo Dieziger.

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Im Sportwagen ist Papa schneller zu Hause: Porsche Carrera.

«Sie können länger frühstücken. Sie sind früher zum Abendessen zurück. Gibt es ein besseres Familienauto?» So titelte das Inserat für den Porsche 964. Das war 1988. Und es stimmt auch für den Familienvater von heute. Wenn sich auch die Palette der Fahrzeuge stark gewandelt hat. Wählen Sie den Dodge Challenger, wenn das ganze Dorf schon von weitem vernehmen soll, wann Papa nach Hause kommt. Oder einen Tesla, wenn Sie zu Überraschungen neigen. Geradezu zwingend wird die Anschaffung eines Familienautos, wenn man ausserhalb wohnt. In einem kleinen, idyllischen Kaff auf dem Land. Ein Dorf mit unaussprechlichem Namen, das man erst kennt, seit man bei Homegate die Suchoptionen erweitert hat. Erweitern musste. Denn die kleine feine Wohnung in der Stadt ist zu klein und zu fein geworden. Wir haben jetzt ein Kind.

Die Suche nach einem neuen Dach über dem Kopf beginnt. Eins mit vier oder mehr Zimmern. Und grossem Garten vornedran. Mit Cheminée und Biotop. Oder zumindest einer schönen Terrasse. Oder wir kaufen ein Stück Land und bauen ein Haus. Was ist ein Mann ohne Land? Ohne eigenes Heim, das man irgendwann abgestottert und mit 50 um einen Weinkeller erweitert hat, aber doch nicht besitzt. Weil es einen besitzt.

Oder bleiben wir doch lieber in der Stadt und setzen auf das Stattauto (Mobility)? Zum Beispiel in Zürich. Oder in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen oder Winterthur. Eine Mutter erzählte mir kürzlich, dass sie vom Kreis 5 mitten in Zürich West in die Agglomeration gezogen sind. Wo die Mieten günstiger sind. Wo es nach Landluft riecht. Wo um 23 Uhr keine Bässe wummern, sondern Kuhglocken. Wo die Kinder in der Schule noch Lena, Noah, Mia, Leon oder Sara (die beliebtesten fünf Namen im Kanton Zürich zwischen 1987 und 2010) heissen. Wo die Welt noch in Ordnung ist. Wo sich hinter dem Busch zwei Strassen weiter die Hasen und nicht die Nutten gute Nacht sagen. Und trotzdem kommt sie am Nachmittag mit ihrer kleinen Tochter auf die Josefwiese. In die Stadt. Wo die Spielplätze mehr und grösser sind. Wo man an einem Nachmittag mehr Mütter und Väter trifft als das ganze Jahr im Dorf. Wo der Arbeitsplatz, der Supermarkt, die Krippe, der Kindergarten, die Schule, das Café, die Pizzeria, der Starbucks und der McDonald‘s um die Ecke liegen.

Ich kenne Paare, die nach weniger als einem Jahr wieder in die Stadt gezogen sind. Vor allem, weil sie es satt hatten, alles mit dem Auto zu machen. Weil sie (wie so viele Familien auf dem Land) sogar zwei Autos bezahlen müssen. Weil der Supermarkt im nächsten Dorf liegt. Und man sie am Nachmittag in der Dorfbeiz schräg anschaut, wenn sie einen Caramel Macchiato zum Mitnehmen bestellen.

Und ich kenne Paare, die genau deswegen glücklich sind auf dem Land. Weil dort der Kaffee noch Café Crème heisst. Weil dort das CO2 aus den Kühen kommt und nicht aus dem Auspuff. Weil man in der Abgeschiedenheit näher bei sich selbst ist als bei allen anderen. Weil es unsere Natur ist, in der Natur zu leben. Ja, auch ich war ein glückliches Landei, lernte die Tiergeräusche nicht auf dem iPad, sondern am elektrisch geladenen Zaun des benachbarten Bauernhofs kennen.

Und dann gibt es auch noch jene, die den Fünfer und das Weggli haben, die auf dem Land wohnen und in der Stadt arbeiten. Die glücklichen Pendler. Glücklich, weil die halbe Stunde vom Arbeitsplatz nach Hause ihnen ganz allein gehört? Im Zug? Oder im Porsche? Und was fahren Sie?

2_rinaldo1Rinaldo Dieziger (36) ist Gründer und Geschäftsführer von Supertext, der ersten Textagentur im Internet. Er ist dieses Jahr Papa einer Tochter geworden und lebt mit seiner Familie in der Stadt Zürich.

288 Kommentare zu «Ein Porsche für Papa»

  • dave sagt:

    ich fahre eine SL 63 AMG und einen Cayenne Turbo S…ich sehe ein dass es für die Umwelt wohl das Hinterletzte ist, aber der Fahrspass und das Gefühl überwiegt!

  • Ruedi sagt:

    Und was fahren Sie? – Motorrad!

    Warum?

    Wenig Benzinverbrauch!

    Schnell, 4 Sekunden von 0-100Km!

    Nicht im Stau stehen!

    Kein Ärger wie mit denn ÖV-Mitteln, mein Sitz ist immer frei und stehen muss ich auch nicht!

    Und Spass am fahren!

    Stören tun einem nur die blöden Autofahrer in ihren Blechkisten. Die Staus Produzieren, denn Berufsverkehr aufhalten, alleine im Auto sitzen, 1 – 2.5 Tonnen fahrbaren Untersatz brauchen, um ihr im Vergleich Bescheidenes Körpergewicht von A – B zu bewegen.

    Angesichts der Klimaerwärmung sollte das alleine herumfahren Verboten werden!

    • Dr J sagt:

      naja, der winter ist halt nicht so gemuetlich auf dem motorrad und die sommer die wie hier haben sind auch etwas zu heiss, aber sonst fahre ich auch gerne of meinen 1100 Gixxer herum.

  • cowgilr sagt:

    ähä.. da haben wirs… richtige mädels finden die schnellen lauten flitzer um welten besser als die geschmack- ton- und farblosen hybrid-karossen. meinereiner hat für den normalogebrauch (mit kindersitzli hinten) einen kleinen peugeout 206, wenns mal ohne kind und mann sein soll, steht da noch irgendwo n ford LTD, JG 72, schwarz matt lackiert. hätte auch lieber den dodge charger genommen, nur leider hatte meine geldbörse etwas dagegen… jenu, mit dem ami hört man auch, wenn was grosses um die ecke kurvt… -und ja, er tönt schööööön und laut! 🙂

  • alien sagt:

    Ok, dann hör auf mit unbedarften Spekulationen.

    • Astrid sagt:

      Und Du hör‘ auf mit Deinen unmöglichen Anspielungen, alien. Es ist widerlich!

    • alien sagt:

      Anspielungen? Worauf??? Ich spiele auf gar nichts an. Los, raus mit der Sprache, Du beschädigst meinen Ruf.

      Ach Du meinst von wegen Katharina? Ich habe vor einer Dreiviertelstunde gesagt, ihr sollt sie selbst fragen. Ich oute doch niemand anderen, das wäre sehr fies (und da ich Katharina ja heute schon eine slut genannt habe, wird mir niemand vorwerfen, ich schütze sie).

    • alien sagt:

      Und nein, es sind keine Spekulationen.

  • Philipp Rittermann sagt:

    glaub ich nicht – selbst bei diesen grauenvollen äh-„mama…blogs“ amüsiere ich mich köstlich -> so go on if you like!

  • alien sagt:

    Nein, Rittermann. Bei der Antwort würde Ihnen das Grinsen im Hals stecken bleiben.

  • Katharina sagt:

    Alien, wenn Du mich slut nennst, ehrt mich das, denn ich sage nur: You ain’t gonna get any ever.

  • Anna2 sagt:

    Wenn Porsche, dann 356. Janis Joplin hatte einen. Seit ich das weiss, finde ich ihr Hippie-Image dubios. Aber schön sind sie. Bin nie was gefahren, das älter war als ich, und wäre daher vermutlich überfordert. Mir reichten „junge“ Oldtimer mit Overdrive und Öl-Lecks.

    Heute finde ich vor allem: Die Grösse eines Autos, seine Lautstärke, seine Protzigkeit und die Höhe seiner Kühlerhaube sind umgekehrt proportional zur Intelligenz seines Besitzers.

  • Coupé sagt:

    Familie, 2 Kinder. Wohnen und arbeiten in ZH Stadt. Zur Arbeit mit ÖV. Hatten früher Volvo Combi, jetzt ein Mercedes E Coupé, 2 Türen. Euro Bonus sei Dank . Kleiner Motor aber stark. Bester CW Wert, niedriger Verbrauch. Alle schüttelten den Kopf. „du hast doch Familie?“ Eben. Das sportliche Auto macht richtig Spass. Im Winter bleibt der Schlitten zuhause, im Sommer das Velo. So reicht der Kofferraum. Zuerst wollten wir ein Zweisitzer, aber da war der Aufstand zu gross :-). Aber nie und nimmer ein Touran oder ähnlich. Zu sehr ein Familienauto.

  • heidi reiff sagt:

    Peter Alexander

    „pedro immer nur dein Geschrei, pedro ich hol die Polizei, ich bin froh lebe ich in der Schweiz, die Muhezins sollen im eigenen Land Ruhe schaffen, hier in der CH gibts noch Ordnung, glaub nicht^mehr so militant wie früher, ja das lustige Tretauto ist leider auch vorbei, das ich mit meinem Bruder als Kind damals geteilt hatte,diese Wesaeisenbahnen, bin froh wenn es wieder Frühling wird, einfach so.

  • fufi sagt:

    1 / Wir wohnten 20 Jahre in Zürich+.
    Da hatten wir kein Auto.

    September 2004 sind wir auf’s Land gezogen. Und zwar auf’s Land!
    In die Gemeinde, aber nicht den Ort, der vor einigen Jahren den letzten Platz im Züricher Gemeinderanking eingenommen hat.
    Da haben wir uns ein Göppeli gekauft. Eines der bekannten roten, und dennoch keins aus Maranello!
    Das Kleinste, das es damals als Rotes gab!

    • fufi sagt:

      2 / Und das brauchen wir auch, hier draussen!
      Immerhin haben wir in den bisherigen gut 7 Jahren bereits etwa 6’500 km fahren müssen!

      Denn – trotz Volg, Beck, Metzger und Post im Dorf – manchmal brauchen wir was grösseres oder spezielleres, das es nur im Nachbar- oder sogar Uebernachbardorf gibt. Da heisst es, zwischen 5 und 7 km zu fahren!
      Ganz zu schweigen von (nicht nur) Notfall-Besuchen beim Tierarzt!
      (Zum Arzt fährt fufi mit dem OeV, besonders bei hohem Fieber oder Hand- und Beinbrüchen!)

      • Brunsli sagt:

        Danke fufi und weil Du krank ÖV fährst, liege ich im Moment mit Fieber flach. 😉

      • fufi sagt:

        Tja, vielleicht kannste dir mal einen Porsche leisten!
        Ob du das als „Gesundheitsprävention“ von den Steuern abziehen kannst, weiss ich allerdings nicht!
        Gueti Besserig!
        🙂

    • fufi sagt:

      3 / Und zur Arbeit in Zürich und zurück
      bevorzugt fufi der Snob selbstverständlich die grossen gelben Mercedes, mit Schofför!
      Oder die 4’400-PS-Maschinen auf Schienen!
      Tja, DA lässt er ANDERE für sich arbeiten!

      Und erlebt dafür – wie z.B. heute – wunderschöne menschliche Kontakte.
      Oder er liest ganz einfach sein Buch. Bei einem Feierabend-Bier!

      Na dann Prost allerseits!

      😀

  • Katharina sagt:

    GMC Yukon XL Denali in Schwarz.
    AMG CL 65 in Rot.

    • Hotel Papa sagt:

      Und ich habe gemeint, lediglich Männer brauchen solche Penisprothesen.

      Yes, I’m judgemental. Sue me.

    • Katharina sagt:

      irgendein Trottel hatte ja was von alternativ zu mir geschwafelt. der yukon ist einfach ein sehr praktisches gefaehrt. der amg als ueberbezahlter traktor eigentlich nicht.

      • Hotel Papa sagt:

        Aber es braucht schon einen Amerikaner (Und amerikanische Strassen und Parkplätze), um einen Lastwagen zur Familienkutsche zu erklären. We simply don’t have that kind of room here.

      • Hotel Papa sagt:

        Weiss nicht was dran ist, aber ich habe mal gelesen, die Vorlieber der Amerikaner für Pritschenwagen käme von den Vorschriften für den Flottenverbrauch. Die Pickups fallen nicht in die Definition der Flotte, die Amerikaner leiben ihre Big Blocks, und die gibts nur noch im Pickup. Ergo…

      • Katharina sagt:

        nein es ist ganz einfach: die Strassenbeläge sind dermassen schlecht, dass ein Auto, das nicht hochbeinig ist, zur Bandscheibentortur wird. zudem lieben wir Autos, wo das Verladen nach dem Enkaufen nicht zu einem Puzzle Spiel wird. und eben loaded. eine schnell wirksame Klimaanlage etwa. viele Leute brauchen auch einen Wagen, der mal etwas Gewicht ziehen kann (Anhänger für Boot etwa, oder ATVs).

        das grösste Problem beim AMG ist die Klimaanlage. die macht regelmässig im Sommer schlapp, weil unter-dimensioniert. und das im relativ milden Sommer in Südkalifornien.

      • Katharina sagt:

        und so von wegen Prothesen sind Sie derjenige, der oben dem Mustangfahrer auf die Schulter klopft. Mustang und Camaro und Corvette sind ja Midlife Crisis Autos, wo Mann meint es seien babe Magneten.

      • Hotel Papa sagt:

        Wie gesagt: Ich hielt solches Verhalten für männlich. Chauvinist pig eben.

        Wobei die Hausfrauenpanzer bei uns nicht umsonst so heissen. Siehe çI4ck von heute.

      • E.H.Roth sagt:

        gut wissen hier nicht alle was es bedeutet im Sunshine State eine Westkarre zu fahren… AMG kath… so so die Kath’s können die $$$ zum Fenster raus werfen… 😉

      • tststs sagt:

        Haha, da zieht man ins sonnigwarme Südkalifornien und ärgert sich über…. die Klimaanlage… 🙂
        Sorry, Katharina, ist nicht bös gemeint…

      • E.H.Roth sagt:

        Kath und ein AMG 65 (und nicht 55) ist (k)ein Midlife Crisis Auto? Und wir wollen jetzt nicht kleinlich sein 65 vs 55 oder gar nicht AMG.

      • Katharina sagt:

        Also wenn Sie den Artikel „Frauen mit Pferdestärken“ meinen… der Jeep Grand Cherokee gilt hier als Frauenwagen und ist in der Klasse Midsize SUVs, nicht Fullsize.
        Chrysler hat aber eine lange Geschichte mit Qualitätsproblemen.
        das grösste SUV ist übrigens nicht amerikanisch, sondern japanisch: Toyota Tundra. Und wird in Texas gebaut.
        das zweitgrösste, die Chevy Silverados und Suburbans, die als amerikanische Autos sehr patriotisch vermarktet werden, kommen aus Mexiko. Ditto Volkswagen die als deutsche Qualität vermarktet werden.

      • StefanB sagt:

        Nette Autos, aber bei uns wohl etwas zu gross (besonders, wenn man die Breite der Gasse kennt, an deren Ende ich wohne 🙂 Da kommst Du nicht durch, und musst die letzen Meter zu Fuss gehen!)
        Und ja, ich fahr einen kleinen Kombi, knallrot (Feuerwehrrot), pendle damit auch von der Mittelland-Kleinstadt in die Grossstadt, habe aber vorher auch öV gemacht, nun aber, da schneller (täglich eine Stunde mehr Freizeit!) pV.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Jeder Wagen, der gross und etwas speziell ist, ist eine Mausefalle, Katharina. Das fand ich schon mit 23 heraus, als ich mit meinem 1971er Buick GS durch die Gegend blubberte. Mit der Harley war’s nicht besser. Seither sind gut 20 Jahre vergangen. Hätte ich damals den 1970er Challenger 440 R/T Six Pack anstelle der Harley genommen (ich dachte, V2 ist billiger als V8- weit gefehlt), dann, ja dann…

        …heute kostet mich (Auto)mobilität noch durchschnittlich 250.–, alles inklusive.

      • E.H.Roth sagt:

        Kath,
        den kenne ich und den fahren Sie? Ich bevorzuge die Form der CLS Limo.

        Sie kennen sich aber sehr gut mit Autos aus. Richtig ist, dass in der USA auf dem Land grössere Autos gefahren werden. Ich hätte eine Gewehrhalterung im Ford F-150 als must have, würde ich in den Staaten leben.

      • Katharina sagt:

        E.H Roth, ich mag die Coupe Form sehr. Mir gefallen die Zweisitzer (Roadster) zb weniger. Und die längere Version (CLS) mit vier Türen ist für mich in der Form ein Kompromiss, da eben an der Coupe Form angelehnt. F150 ist übrigens ein sehr gutes Auto und recht günstig. meine Partnerin hat so einen ihrem Vater geschenkt vor bald 2 Jahren, als seine alte Chruepfe aus den 60er Jahren den Geist aufgab. F150 Kings Ranch. Er arbeitet draussen im Inland auf einer grossen Farm.

        das mit der Gewehrhalterung ginge wohl in TX, aber nicht hier in CA.

      • Katharina sagt:

        Naja Zuffi, ich machte mal eine Dummheit. Vielleicht kennst Du die Barret-Jackson Auktionen von Vintage Autos. Da ersteigerte ich mir mal eine Replika eines Mercedes 500k. Also sowas: http://www.classicdriver.com/upload/images/_uk/11919/img02.jpg

        hatte einen Corvette Motor Baujahr 1978 unter der Haube. Sagenhafter Ton. aber bei etwa 80 mph war fertig, weil die Steuerung sehr lose war. gesoffen hat das Ding, weil es sehr schwer ist (Fiberglass Karosserie) 30l/100km.

        Dann war das Ding extrem lang, und deshalb senkte sich die Karosserie dann.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Corvette LT1-Motor, Bj. 1978, 350er mit Carter AFB Vierfachvergaser: Diese Mercedes-Replika konnte eigentlich gar nicht gut laufen, die Gfk-Carosserie (von der A- bis zur C-Säule GM) wurde seinerzeit auf einen Rahmen (ebenfalls GM) montiert, mit Speichenfelgen versehen- fertig. Die Amerikaner waren darin noch stark zu dieser Zeit. Auch Veredler wie z. B. Stutz griffen auf dieses Prinzip zurück. In Europa musste der Rahmen vom Käfer samt Motor für solcherlei Kreationen herhalten. Barrett-Jackson ist natürlich erste Sahne. Mann, die USA damals: Ein Traum, ein Traum…

      • alien sagt:

        Ich meine, es ist essenziell, dass die Amis alle Schützenpanzer fahren so von wegen Kampf an der Heimatfront.

        Ich lege mein Haupt in die Hände und stosse einen Seufzer aus, korrigiere, einen Megaseufzer. Einen Riesengigaseufzer, verbunden mit minutenlangem Augenrollen und abgewechselt mit flehendem Händewerfen himmelwärts und dem verzweifelten Ausruf „WARUM? WAAARUMMM???“.

        (In Denver habe ich das kleinste zu mietende Auto gerentet. Einen Dodge Caliber. Läuft bei uns als Kompakt-Familienwagen.)

      • E.H.Roth sagt:

        Kath, Sie kennen sich aus mit Autos, finde ich cool 🙂

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Katie ist gern schnell unterwegs 😉 Aber der YUKON ist schon ein Lastwagen, nicht wahr?

      • Katharina sagt:

        der wird als Chindschese sehr sehr praktisch werden. und im anderen werde ich wohl dann eine zeit lang nicht mehr Platz haben. aber ein Lastwagen ist das nicht. Superweiche schwebende Aufhängung. Automat. beheizte und im Sommer gekühlte Sitze. gestern Nacht war es hier 3 Grad und meine Partnerin hat die Sitzheizung heute morgen sehr geschätzt.
        Der motor ist so leise, das der Drehzahlmesser hilft, ob das Ding nun an ist oder nicht. Zudem hat es OnStar.
        Njaja, ich bin ja auch eine Trecky und das Raumschiff-Feeling gefällt mir halt. 😉

      • alien sagt:

        Ach, auch bei Euch wird das Zeitalter der Gratisenergie bald vorbei sein.

  • elena sagt:

    und was fahren sie? endlich eine einfache frage! also: einen mercedes 320 kombi, einen mini clubman und einen aston martin. aber natürlich nicht gleichzeitig sondern schön brav mit wechselnummer. bin familienmutter, um dem idiotischen ausdruck ‚ familienvater‘ nicht nach zu stehen…

  • Pascal Sutter sagt:

    Ich fahre einen Ford Mustang GT. Der ist auch Rot. Und laut. Und Geil

    • Hotel Papa sagt:

      Sowas von politically incorrect aber auch!

      Geniess ihn.

      • Armando sagt:

        @ Sutter: Meistens steht er in der Garage oder im Stau. Wer sich bewegen will, fährt Motorrad.

      • Hotel Papa sagt:

        Musste heute erfahren, dass solche Argumentation als ein Indiz für ADHD genommen wird…

        Aber, yeah, nix schöner als an der stehenden Kolonne vorbeizufahren.

    • Wildkatze sagt:

      Sutter, so was hatte ich vor 25 Jahren. Auch rot. Aber wer fährt denn heute noch so was Monströses?

      • E.H.Roth sagt:

        hm, nur die 80er Modelle aus USA waren damals richtige Räben. Die meisten wenigsten. Also wenn ein AMI, dann den Dodge Challenger.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Pasci, das ist ein echt geiles Auto, gefällt mir sooo gut! Auch der Ton gefällt mir 😉

      • E.H.Roth sagt:

        also Pippi! 🙂 Du machst mich jetzt neugierig …

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Mustang gefiel mir schon, als ich noch zur Schule ging, damals war er für mich der Inbegriff des Traumautos. Das ist er zwar nicht mehr ganz, aber er ist immer noch in meiner Favoritenliste, genau wie auch das Cabrio Sebring von Chrysler, wenn wir mal von normal preisigen Autos sprechen. Ich hab auch gern ein bisschen was um mich herum, in den ganz kleinen Autos fühle ich mich einfach weniger sicher. Und die japanischen Autos gefielen mir noch nie. Wir sprechen hier ja nicht von Zweckmässigkeit, sondern von Liebe 😉

      • Katharina sagt:

        Pippi, der neue Chrysler 300 ist ganz toll. oder was Dir evtl. gefallen würde ist der Cadillac CTS-V.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab sie gerade angeschaut Kate. Also der Chrysler würde mir gefallen, aber der Cadillac gar nicht, der ist nur protzig. Der Chrysler ist zwar auch bullig, aber irgendwie einfach amerikanisch gross, nicht protzig.

      • Laura TI sagt:

        Cadi hab ich mir damals in USA gekauft, als ich ein paar Jahre dort stationiert war. So ein 62-er Modell Convertible mit den Flügeln am Heck. Feines Teil aber nur für kurze Strecken, weil der hat so viel gesoffen, da musste man alle paar Meilen entweder Benzin oder Öl nachgiessen.

      • Katharina sagt:

        einen mit Flügeln, hach Laura, neidisch….

        wie pippi ja richtig feststellte liebe ich schnelle Wagen. da eignet sich die Strecke von El Paso TX Richtung San Antonio ausserordentlich gut, weil der Interstate 10 über 475 km duch unbesiedeltes Gebiet geht. Also das Schild an der Ausfahrt von El Paso : no services for 295 Miles ist wörtlich zu nehmen und der Tank platteben voll zu füllen. dafür dann eben Bleifussindianer in der Nacht auf der Piste. no cops…no traffic, no trucks. Und wer den texanischen Sternenhimmel je erlebt hatte…

      • Dr J sagt:

        Der Mustang ist eigenlich ein erschwingliches aut und mit ueber 30 milen pro US gallone auch nicht umbeding derartig trinksuechtig. Trotzallem far ich hier in einem BMW 3-serie, da er einfach viel besser gebaut ist und die strassen lage ist einfach sensationel. Der Cadi CTS-V is aber auch nicht von schlecten eltern….

    • alpha pfeiffer sagt:

      ich kann mit stolz sagen, bin die letzten 3 jahre einen fiat uno gefahren BJ 1992. würde ich heute noch, wäre da nicht das lästige nicht lösbare problem der benzin pumpe.
      in der stadt hängt man jeden ps protz ab, mit einer geilen soundanlage hört dich jeder. und deathmetal ist laut so geil.
      aus pannen- und unfallsicherheitsgründen fahr ich jetzt bmw BJ 1995. hat wenigstens abs und airbaigs. gehöre nicht zu den topverdienenden allimentezahler, die sich noch den kleinen luxus einens coolen teuren wagen leisten können.
      brauche ihn aber meistens nur alle 2 wochen wenn ich mein sohn bei mir habe.

      • alpha pfeiffer sagt:

        und ja, ich habe das model mit nur öv(mit ohne halbtax) und carshering/öv durchgerechnet, das auto ist billiger und vorallem sowas von bequemer.

  • Sisifee sagt:

    Ich plädiere für ein Zwischendurch zwischen Grossstadt und Kleindorf: ZB Winterthur, ZB Baden, etc. Schnell im Wald, schnell in der grossen Stadt, und mobil sein kann, wer will, problemlos mit SBB, Velo und Mobility.

    • Hotel Papa sagt:

      Yep, das ist auch meine Wirklichkeit. Ein Unbezahlbahrer Luxus, kein Auto zu brauchen und trotzdem raus zu kommen.

  • plop sagt:

    Dann ist ja im Text nich nur von Autos die Rede. Sondern auch von den Dörfern, wo die Schulklassen dann halt hauptsächlich aus CH-Kindern bestehen. Ich habe schon von einigen gehört, die kurz vor der Einschulung ins Dorf gezügelt sind, deswegen. Schade, eine bessere Durchmischung würde da sicher viele Probleme lösen. Schlussendlich guckt jeder für sich, was ja auch verständlich ist, ich möchte meinem kind ja dann auch gute schulische Voraussetzungen ermöglichen. Werd deswegen aber nicht aufs Land ziehen… Es sollte auch in Stadtschulen mit hohem Ausländeranteil eine gute Bildung möglich sein.

    • plop sagt:

      aber was schreib ich da? Dies ist ja ein PAPA (oder heut eher Männer-) -Blog, und es geht um Karrenträume… herrje, sorry, komm ich da noch mit sonstwas. Ich möcht ein Fiat 500, neu oder alt, egal. Oder noch lieber: ein „Polski-Fiat“ noch kleiner als der 500, mal in Polen gesichtet….

      • Francesca sagt:

        Falsch geploppt halt, und unrecht hast Du erst noch, die stellen doch dann da Asylantenheime hin, und wenn die Kinder kriegen in den Bergen, müssen die dann ja auch zur Schule, und voilà, schon hast die Durchmischung.

      • alien sagt:

        Naaaa. Bei uns, in Wollerau, gibt’s keine Asylanten. Die stellen sie in Schlieren, Affoltern oder Schwamendingen auf. Oder in Ebikon 🙂

      • alien sagt:

        Aufstellen tun sie Heime, keine Flüchtlinge. Nur so als Disclaimer: Ich bin nicht fremdenfeindlich.

      • Marcel Zufferey sagt:

        Soso, ein Wollerauer also bist Du, alien. War ich auch einmal. Lausige Busverbindungen nach Richti, vor allem über Mittag. Dorf-Wollerauer, nehme ich an… oder Schwalbenboden?

      • alien sagt:

        Momentan bin ich in Wilen. Der Bus ist langsam etwas besser, er fährt auch am Wochenende, big progress. Allerdings hat es in Richti einen riesigen Parkundride-Parkplatz (mit weit über 100 Plätzen). Da brauch ich keinen Bamertbus.

      • Hans Jakob Keller sagt:

        …Dein „Wunsch- Polski-Fiat“ macht mehr Lärm und produziert 5 x mehr giftige Abgase als der oben abgebildete Sportwagen….

  • Hotel Papa sagt:

    Ähnliches Thema gerade im Clack.

    Meine Interpretation dazu (vor allem zu den stylishen Caprios, die im Clack artikel gar nicht erwähnt werden, die ich aber oft in Frauenhand sehe): Die moderne DINK Frau kann sich leisten, was spass macht. Das Auto ist ihres, und muss nur ihre Bedürfnisse befriedigen.

    Der Mann hingegen fährt die Partnerscahftskutsche. Die muss für alles gut sein. Für die Fahrt in die Satdt, wie zum Pendeln, wie für den Urlaub wie für den Besuch bei Omma.

    • Hotel Papa sagt:

      Also kauft er vernünftig und beneidet insgeheim seine Parterin um die Spasskutsche.

      (Auweia, die Typos wieder oben…)

    • Hotel Papa sagt:

      PS: Mein Traumgefährt wäre eine Lotus Elise. Hemmungslos unvernünftig.

      Real ist es eine rote Kiste vom Bahnhof wenn ich ein Blechdach und Transportraum brauche und für den Alltag die Suzi 500.

      • Georg sagt:

        Ach was, Lotus Elise ist doch nicht hemmungslos unvernünftig. Im Gegenteil, Lotus setzt ja bekanntlich auf Leichtbau und entsprechend wird weniger Hubraum & Benzin benötigt! Also als Zweitwagen (zu mehr taugt er ja leider nicht) finde ich das Auto völlig unbedenklich. Dann kann man ja ein vernünftiges Erstauto haben.

        Doofer ist es, wenn man nur einen Pseudosportwagen hat der noch 1 Tonne Luxus (Klima, CD-Wechsler, Sitzheizung etc) mitbewegen muss.

        Übrigens, wenn Du auf Lotus stehst: Ariel Atom V8
        Sowas geiles!

      • Brunhild Steiner sagt:

        Unterschlagen Sie die Räder der roten Kiste mit Blechdach und Transportraum nicht,
        lange lebe Mobility und es vermehre sich fleissig 😉

      • Brunhild Steiner sagt:

        das ging an Hotel Papa

      • Hotel Papa sagt:

        Genau. Wieso soll das Erstauto für alle Eventualitäten gerüstet sein, die man nur in 10% der Anwendungfälle braucht? Dafür ist Mobility da. Dann kann das Pendlerauto klein sein und Spass machen. Und für den Wocheneinkauf ist es auch noch gross genug.

        Fraischaltung wäre nett!

      • Karl Bolliger sagt:

        Nur leider sind nicht mehr alle Mobility-Fahrzeuge rot – nachdem die Feuerwehr auf limette umgestellt hat, weiss man bei roten Autos: „Achtung, Gefahr!“ es fährt ein(e) überforderte(r) Mobility-Fahrer(in)

      • Hotel Papa sagt:

        @Georg: Habe mir gerade den Ariel Atom angesehen. Uäääh. Wenn ich hässlich und offen und leistungsfähig und unbequem will, dann das Original: Lotus super Seven.

        Die Elise gefällt mir aber gerade wegen ihrer sexy Rundungen. Da kann so ein Atom nie mithalten.

      • alien sagt:

        Haha, da hat unser Informatikstudentenverein neulich einen Aprilscherz gemacht, er kaufe einen Elise, und den können sich die Vereinsmitglieder dann tageweise ausleihen… haha, viele, viele sind drauf reingefallen. Ja, in den frühen 90ern war der Verein noch genug reich für sowas, aber man hat das Geld lieber gescheit ausgegeben (für Feste, was habt Ihr gedacht!). Heute aber: Neee.

      • alien sagt:

        An einem Fest war eine Band mit weiblicher Sängerin, und der Bandname war „Traci and the lords“…

    • Hotel Papa sagt:

      Ihr Kommentar wartet auf… 23n$vr ist doof!

  • Basler sagt:

    Da gäbe es noch eine Zwischenvariante… Wohnen am Stadtrand und 100m von Migros, Post, Apotheke entfernt (also zu Fuss erreichbar), in die Stadt ausschliesslich mit der S-Bahn und am Wochenende mit dem neuen Porsche Cayenne Diesel (7l/100km) unterwegs! Obwohl mein Sohn schnelle Autos liebt, sind wir dieses Jahr mit dem Zug in die Skiferien… Wahrer Luxus ist die Wahl zu haben…

    • plop sagt:

      Ja, ich bin so eine glückliche, grad am Waldrand, am Hoger obe (nein, nicht in Zürich…). Aber ein Auto ist an solch einem Ort absolut unnötig! Ich hoffe immer, dass sich dieses „Auto-besitzen-wollen“ mal aus unseren Köpfen verabschiedet. Herstellung und Verbrauch, ziemliche und zum teil wirklich unnötige Umweltsünde…. Ich find, das ist die „Freiheit“ nicht wert…

      • Georg sagt:

        „Ich find, das ist die “Freiheit” nicht wert…“

        Konsequenterweise verzichtest Du ja dann auf diese Freiheit, gut. Mich würde es nur nerven, wenn Du diese Freiheit auch anderen absprechen würdest. 😉

    • Hotel Papa sagt:

      Es gibt eigentlich nur zwei Entschuldigungen für dieses Monster: Eigentümer reitet oder hat ein Boot. Sorry, meine Meinung.

      Zumindest setzt Du es ja aoffensichtlich nur ein, wenn wirklich ein Auto nötig ist. Aber warum dieses Auto?

      • Christoph Lieberherr sagt:

        Nachdem man sowohl ins Bündnerland als auch ins Wallis das Auto im Winter verladen muss und am Zielort sinnlos einen Tiefgaragenplatz versperrt, halte ich Ihre Version nur vernünftig. Oder sind Sie Abtrünniger etwa in Oesterreich gewesen ??

      • Basler sagt:

        …habe eine Anhängekupplung und auch einen Anhänger!

    • Francesca sagt:

      Es gibt doch diese Altersheime im Einkaufszentrum, St. Jakobs-Park oder so. In den Finken überall hin. Könnte man auch mit Familien hin, einfach noch eine Schule integrieren. Alles vom Drehstuhl aus, sozusagen. Mikrokosmos. Warum-bloss-finde-ich-das-grauenhaft-warum-bloss….???

  • alien sagt:

    Hypothese: Wer in der Stadt aufwächst, dann mit 20 aufs Land zieht, wo ihm dann sterbenslangweilig wird und entscheidet, dass er zurück muss, bei dem Verwundert mich seine Action nicht sehr. Wer auf dem Land aufwächst, dann mit 20 in die Stadt zieht, bleibt wohl entspannter. Das ist ein Ort mit Vor-und Nachteilein, man bleibt oder man geht. Wahrscheinlich bleibt man.

  • Marcel Zufferey sagt:

    Mobility und einen kleinen 1969er Camaro nebenbei, das wär’s! Bislang ist’s nur Mobility. Den Camaro werde ich nie kaufen, auch wenn er dank dem tiefen Dollarkurs zur Zeit spottbillig zu haben wäre. Letzten Monat habe ich ganze CHF 16,60 für meine Automobilität ausgegeben- alles inklusive, versteht sich.

    • plop sagt:

      Mobility ist super – ob das System wohl auch noch so gut funktionieren würde, wenn es viel mehr Menschen nutzen? Ist zu hoffen!

      • alien sagt:

        So wie ich das sehe, skaliert Mobility weiter problemlos. Klar gibt es Zahlen, bei denen einzelne Teile der Architektur angepasst werden müssen, aber zu sagen, dass Mobility, wenn es um weitere 20% wächst, grosse Probleme antreffen wird, ist falsch.

    • Robert sagt:

      Ah, Sie waren doch der Mann mit dem Wunsch nach einer COPO-Version? Ja – das ist mit 16.60 nicht zu machen. Leider hat das Strassenverkehrsamt bei der Berechnung nur schon der Steuern kein Verständnis dafür, was ein vernünftiger Hubraum so etwa ist. Aber sonst hätt ja womöglich jeder sowas rumstehn – wär ja auch irgendwie schade…

    • Francesca sagt:

      Ich mag Mobility nicht, zu rot. Es gibt nur ein rotes Auto, in welches ich steige: Testa Rossa…

      • Karl Bolliger sagt:

        Na, das ist doch Absicht, dass man diese Autos sofort erkennt. Letzthin habe ich einer zugeschaut, die wollte doch das Auto mitten im Stossverkehr um 90 Grad drehen wie einen Panzer, statt um den Block zu fahren. Niemand hat gehupt, das Auto war rot – allen war klar, Nachsicht üben, da sitzt jemand am Steuer der seit der Prüfung vor 25 Jahren nie mehr gefahren ist. Oder dann die Smart-Fahrer, die einmal in 5 Jahren einen Kastenwagen mieten und mit dem rechten Kotflügel die Velofahrer zerquetschen – da weisst du, wenn du von hinten heran fährst: nie überholen, „die rote Gefahr: Mobility!“ 😉

      • Francesca sagt:

        Aha, alles klar. Mobility ist der DAF von einst. Dubeli Au Fahre. Drum fahr ich das nicht. Bin zusätzlich blond, kummuliertes Doofie-Image also. Nee.

      • alien sagt:

        Francesca, Mobility hat absolut seine Nischen, und zwar mehrere. Leute, die etwas vom Lande zum Bahnhof bringen müssen und mit dem Zug weiterbefördern oder Verwandtenbesuche auf dem Land etwa. Da ist Mobility nicht zu schlagen.

        Dass es bei mir auf dem Lande, wo sich Investmentbanker und Devisenhändler gut Nacht sagen, ohne eigenes Auto praktisch nicht geht, ist etwas anderes. Die Cayenne-Dichte ist atemberaubend hier.

    • Karl Bolliger sagt:

      Wieso gibt’s den Camaro 1969 eigentlich nicht in rot bei Mobility? Etwas sollten die Genossenschafter doch den normalen Abonnenten voraus haben!

  • Markus sagt:

    Also ich pendle vom BEO nach Bern, mit öV, 1/2-Takt, haben kein Auto, Mobility, 2 Erwachsene, 2 Kinder. Die Gemeinde hat ca. 1000 Einwohner, das Nachbardorf 700, der grössere Grossverteiler ist in Wimmis. Einkaufen per Zug und Rucksack, entspannt und entschleunigt ungemein und man kauft nur dies, was man wirklich benötigt, kommt günstiger. Den ganzen Bürostress und -ärger spätestens in Thun aussteigen lassen und zu Hause nur für die Familie da sein. Die Kinder gehen ins Sporttraining mit dem Zug, kein Problem.

  • Robert sagt:

    Lebensplanung von Auto ausgehend? Anstatt neben der bequemen Frau noch eine heisse Geliebte doch lieber neben dem gebrauchten Touran noch einen geleasten Porsche? Um dem Klischee auch gerecht zu werden. Bevor man dann merkt, dass einem Kinder dann doch eher an der Klischee-Erfüllung etwas hindern.

    Wir hatten mal ein Gespann gekauft, als das Kind so etwa 6 war. EML-Goldwing, anderthalbfacher Seitenwagen, wir hielten es für für eine coole Idee für die Fahrt ins Blaue. Ging auch voll in die Hose: Das Kind ist dauernd unweigerlichst eingepennt und rumgebambelt – ging einfach nicht.

    • Robert sagt:

      Jaja, damals war das Säuliamt noch das Blaue wo man hinfahren konnte.

    • Christoph Lieberherr sagt:

      Ja, auch ich wollte nach dem zweiten Kind dem Klischee entsprechen und sah mir einen Volvo Kombi an. Glücklicherweise stand gerade daneben ein Schlachtschiff von einem Chrysler. Ein Bubentraum – und in den Riesenkofferraum passte das Kinderwägeli zweimal, inklusive Pamperspackungen. Sometimes you face luck …

    • Hotel Papa sagt:

      Einschlafen und rumbambeln tun sie auch auf dem Velositz. Die schützen sich damit einfach vor der Reizügerflutung.

  • Auguste sagt:

    hmm…, „…supermarkt im nächsten dorf…“ – heute fühlen sich im volg alle ein paar zentimeter grösser. porsches machen glücklich, sex – wenn man die lustlosigkeit überwunden hat – macht glücklich und text kann auch glücklich machen. und wenn in ein paar minuten noch schnitzel und pommes ein menu unter dreien ist, dann steht auch meinem kleinen glück nichts mehr im wege.

    • Francesca sagt:

      Oder mit dem Same Acqua Speed 100 in die Landi, und s‘ Bauernmädel hopst auf dem Seitensitz mit. Glück ist überall.

    • Wildkatze sagt:

      Auguste, Sex im Porsche dürfte allerdings etwas unbequem werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wildkatze, wenn die Leidenschaft gross genug ist, geht alles. Sogar ein Fiat 500, sofern er eine Dachluke hat, ich schwöre 😉

  • Viktor Troska sagt:

    Guter Artikel und witzig geschrieben!

  • Francesca sagt:

    Ich fahre Velo, Stadt-Stadt.

    Land wohnen, Stadt arbeiten: niemals. Überfüllte öV, stehende Kolonnen.
    Stadt wohnen, Land arbeiten: gut, da antizyklisch. Ein Aufsteller, wenn man am Morgen und am Abend an all den Kolonnen vorbeifahren kann…

    Porsche: aber klar doch. Aber nicht zur Arbeit, gibt nur Neidereien. Lieber ER hat einen Porsche als eine Geliebte. Blöd, wenn er beides hat…

    • Philipp Rittermann sagt:

      falls „ER’s“ clever macht, hat er beides. (jemand muss den porsche ja putzen)! -:)

      • Philipp Rittermann sagt:

        @offizier – wo sie recht haben, haben sie recht – vor allem, wenn sie bei den damen auf den fallschirm verzichten…! *lol*

    • Hotel Papa sagt:

      Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, dass ER den Porsche hat, um die Geliebte zu beeindrucken / abzuschleppen.

      (Und streitet das jetzt nicht ab. Es gibt genug Frauen, die sich von so etwas beeindrucken lassen. Nein, Du selbstverständlich nicht. 😉 )

      • Astrid sagt:

        Streite ich überhaupt nicht ab: wenn einer mit dem Aston Martin angefahren käme, wäre ich erst mal kurz verloren….. Das ist ja das Wesen solcher Autos – pure Lust, Verstand abgeschaltet. Allerdings käme ich doch schnell wieder zur Besinnung, wenn der Typ und das Auto komplett inkompatibel wären. Und ein Porsche: da gingen bei mir sämtliche Alarmleuchten an – da regieren meine Vorurteile.

      • Astrid sagt:

        Versuche es nochmal, vielleicht werden ja diese subversiven Zeilen freigeschaltet:
        Streite ich überhaupt nicht ab: wenn einer mit dem Aston Martin angefahren käme, wäre ich erst mal kurz verloren….. Das ist ja das Wesen solcher Autos – pure Lust, Verstand abgeschaltet. Allerdings käme ich doch schnell wieder zur Besinnung, wenn der Typ und das Auto komplett inkompatibel wären. Und ein Porsche: da gingen bei mir sämtliche Alarmleuchten an – da regieren meine Vorurteile.

      • Offizier sagt:

        Das mach ich dann doch lieber mit einer Piper Warrior
        🙂

      • Francesca sagt:

        Na, ich bin ja auch nicht die Geliebte, sondern der Waschbär Zuhause! Da beeindruckt einen so ein Porsche nicht wirklich. Aber der mit der Geliebten wäre auch nicht schlecht, Job-Sharing… 😉

      • Francesca sagt:

        .. und der junge Garagist, bei dem ER den Porsche im Service hat…

      • Offizier sagt:

        @rittermann
        Das liegt im Auge des Betrachters. Meine können wenigstens nicht so rasch aussteigen *g*

      • fufi sagt:

        Nun, wenn ich denn wirklich ein beeindruckendes „Verkehrs“-Mittel (sic!) haben müsste:
        es wär ein Hughes AH-64!
        😛

      • Hotel Papa sagt:

        @Offizier. Hm. Schon wieder die falsche Branche gewählt. In meinem Flieger trägt der PAX einen Fallschirm und kann selbständig aussteigen.

      • tststs sagt:

        Hüstelhüstel… also wenn Sie mit einem Gefährt wirklich eine Frau beeindrucken wollen, dann ist dies mein Vorschlag:

        http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,grossbild-187960-199286,00.html

      • Offizier sagt:

        fufi
        yep, einfach nur sackstark das Teil
        🙂

      • Hotel Papa sagt:

        Wenn die Zielgruppe „Prinzessin“ heisst, sicher.

        Denen weiche ich aber eigentlich aus. Ich brauche was handfestes.

      • tststs sagt:

        Naja, wenn ich mir da Queen Mum (Gott hab sie selig) vorstelle… wenn sie in anderen Bereichen auch so konsequent war wie beim Gin… puhhh, da wirds dann aber wirklich handfest
        🙂
        Und nicht vergesse: jede Kutsche braucht ein paar starke Hengste und knackige Gardisten… *fg*

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Das muss ich jetzt schon richtig stellen: Wenn ein Schnüggel auch noch ein tolles Auto hat, hab ich sicher nichts dagegen, aber einfach nur wegen dem Auto einen Mann daten, nein danke! So weit geht der Autofimmel nicht. Es gibt Männer, die können barfuss kommen, mit löchrigen Jeans und stechen JEDEN Porsche oder was-auch-immer-Fahrer aus. Ein Armleuchter kann den FA-18 draussen parkieren, lässt mich kalt!

      • Wildkatze sagt:

        Ein Porsche ist für mich das stumpfsinnigste, untauglichste und unbequemste Fahrzeug unter der Sonne. Aber er hat einen grossen Vorteil: Er ist garantiert immer sauber geputzt. Erstaunlich, was für Fähigkeiten Männer da plötzlich an den Tag legen können, die ihnen sonst im Alltag völlig abgehen.

      • Hotel Papa sagt:

        Das geile Auto hat doch genau die gleiche Funktion wie das Aussehen bei der Frau: Es hilft beim erst mal wahrgenommen Werden.

        Du kannst aber die obergeilste Frau sein, wenn die Hasstiraden losgehen: So long!
        Wie dito beim Hohlkopf am Volant.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich hab noch nie irgendwelche Hasstiraden losgelassen, wenn ich mit einem Mann zusammen war. Wenn ich den Finger auf die Themen lege, die mir am Herz liegen und die mich beschäftigen, waren die Männer, die ich bisher datete, meistens einer Meinung mit mir. C’est le ton qui fait la musique…….. Und mit Dumpfbacken kommt es gar nicht erst zu einem Date.

      • Katharina sagt:

        Beim Porsche, Wildkatze, kommt noch dazu, dass langbeinige wie ich sich da drin vorkommen wie ein vermurkster Klappstuhl. Und zu dem Preis erwarte ich ein Interieur das nicht wie ein VW daherkommt.

      • Wildkatze sagt:

        Genau meine Meinung, Katharina. Geht mir genauso.

      • Wildkatze sagt:

        Hotel Papa, wenn Sie so ein Auto brauchen um wahrgenommen zu werden…aber eigentlich wundert mich das gar nicht. Selbst wenn Sie im Rolls inkl Chauffeur daher kämen, ich würde bei Blitz Blank oder Karl in den Fiat Panda einsteigen.

      • Laura TI sagt:

        Pippi, ich glaube so ab Lear-jet würde ich auch käuflich werden, wenn er gar mit der F/A 18 vor dem Haus parkt, dann gäbe es kein Halten mehr.
        Haben Sie sich mal die Maserati-Fahrer angesehen? Da vergeht einem die Lust auf dieses Auto. Brillantine im ergrauten Haar oder Toupée auf dem Kopf, die Fussspitzen sieht auch keiner mehr ohne Spiegel und dazu eine Panzerkette ums Handgelenk und das obligate dIamantenbesetzte Kreuz auf der Hühnerbrust.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Echt Laura, so schlimm? Mit Maserati Fahrern hab ich nicht wirklich Erfahrung, abgesehen von dem einen Exemplar, und der war auch ohne Auto sehr, wie soll ich sagen, ach du weisst, was ich meine…… Der FA-18 Pilot, den ich länger kannte, ein paar Jahre, um genau zu sein, war allerdings mehr als eine Sünde wert, Flieger hin oder her 🙄 Memories…….

      • Katharina sagt:

        Also beim Patrick Steward (der Schauspieler der den Captain Jean Luc Piccard in Startreck mimte), da könnte es sogar mir passieren. ich finde den echt ein gutes Rollenvorbild.

        Sir Richard Branson finde ich übrigens auch echt cool.

        Ich ziehe mir nun den Schutzhelm an….

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ich verstehe dich, Kate! Branson finde ich auch cool…..

      • Hotel Papa sagt:

        Und ewig lockt der Alpha Male.

        Ob die ganzen Vertreterinnen der Philosophie „Ein Partner reicht sowieso nicht für ein ganzes Leben“ dann das Schlangestehen bei den begehrtesten Exemplaren auch so toll fänden bliebe auszuprobieren.

      • alien sagt:

        Brrrrr, heute muss ich ja wirklich eine geballte Ladung an Idiotie verkraften hier. Mich schüttelt’s.

        Ich habe einen bescheidenen Kleinwagen. Und wenn Ihr geilen Böcke sähet, was für eine Irrsinnsfrau ich damit gefunden habe (oder trotz des Wagens, boh), dann würdet Ihr nichts mehr von diesen Schwanzverlängerungen schwafeln.

      • alien sagt:

        Aber die Schwanzlänge ist scheint’s ja eh proporzional zur Autolänge. Ja, das erklärt so einiges.

      • Karl Bolliger sagt:

        alien, es gibt offensichtlich noch frauen, die nicht käuflich sind, ist ein punkt für sie, nicht für dich (sorry) 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        HP, Alpha allein reicht eben nicht, in der Wirtschaft wimmelt es von Alphatieren, die mich höchstens zum Gähnen animieren. Wenn ich da an die Knüsse denke, die alle Jahre wieder nach Davos wallfahren, juckt mich gar nichts. Ein Typ wie Branson hingegen hat sich etwas bewahrt, das bei den meisten Männern auf der Strecke bleibt beim Sozialisierungsprozess in der Wirtschaftswelt. Branson würde auch im Urwald eine gute Falle machen, oder in der Arktis, daneben weiss er sich aber auch auf dem glatten Parkett zu bewegen, das ist das Anziehende. Und der wirtschaftliche Erfolg ist auch bemerkenswert.

      • plop sagt:

        Und was mir einfach nicht in den Kopf geht, Pippi, tsts, Wildkatze und etc tun so, als hätten sie die längsten…. Das geht mir mit ihren sonstigen Meinungen nicht ganz auf.

      • Gabi sagt:

        Hab (bzw. meine mit ihr befreundeten Eltern) ne überzeugte Porschefahrerin gekannt (wie heisst es eigentlich bei Frauen? Schamlippenverbreiterung? Tittentachometerisierung? Kitzlerverlängerung?), auf die manches der Klischees, die ich für manche Männer durchaus zutreffend finde, ebenfalls ganz passend gewesen wäre.

        Ich war damals sehr jung und träumte von einem richtigen Töff. Gross und schnell (hab sogar einige Zeit Motorrad-Heftli konsumiert!).

        Als ich das in einem Gespräch einflocht, gab´s dann die grosse Überraschung für mich.

        Ihre Reaktion: Was? Wieso ich denn Motorrad fahren wolle?

      • Gabi sagt:

        Ob ich das denn nötig hätte?

        – Denn alle (!) diese Motorradfahrer hätten doch samt und sonders Komplexe und ganz offensichtlich zu kurze Schniedel, wenn sie diese Art von Ersatzbefriedigung nötig hätten!

        … Wer weiss. Vielleicht ist ja damals meine krankhafte Anziehung für jene Menschen geweckt worden, die so frei von jedem Zweifel, so absolut losgelöst von jeder offenkundigen Parallele zu sich selbst, die interessantesten Defizite in den Handlungen Anderer entdecken.

      • Hotel Papa sagt:

        @ Pippi: Das ändert nicht wirklich etwas, resp. überspitzt das Ganze nur noch. Denn jede Frau meint selbstverständlich, dass sie nichts weniger als den Alpha-Alpha Typ verdient hat. Sprich die Schlange wird noch länger und die Verweilzeit noch kürzer.
        Das ganze ist eigentlich ein sehr archaisches Muster.

      • Hotel Papa sagt:

        alien: Der Porsche ist ja auch nicht für die Dauerpartnerin, sondern für die Affäre. Und da sendet das Auto (Boah, schau mal, wie ich mein Leben geniesse!) schon die richtigen Signale.

        Für den Alltag sucht frau sich nicht den gleichen Partner wie zum Spass haben.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Wieso denn plop? Ich hab hier einfach ein bisschen erklärt, welche Autos mir gefallen, was soll daran macho sein? Dürfen nur Männer Freude an schönen schnellen Cars haben? Ich gebe zu, wenn ich morgen einen 6er im Lotto hätte, würde ich den Maserati mal näher anschauen. Im Alltag fahre ich Velo – was ich sehr gerne tue – und fahre Zug, fliegen tue ich wenig und autofahren nur mit andern

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nein HP, nicht jede Frau meint, dass sie mindestens das Alphamännchen verdient hat, aber frau tut, was sie kann, so wie Mann auch. Du kannst dir die Moralisiererei sparen, wenn du die Wahl zwischen der schönen reichen und der armen wüsten hättest, würdest du welche nehmen??

      • Katharina sagt:

        Pippi, merke: frau mit 350 PS ist eine frustirerte Kamofemanze (weil sie aufs Gaspedal druecken kann) oder eine amazonische Kapmpflesbe, 9weil sie einen Tussipanzer kauft) oder ein doofes Huscheli (weil sie eine fette Ente wie den Cayenne fährt).

        Testa Rossa, Maserati oder Astom Martin ist jenseits der Liga der säuerlich fermentierenden Helvetiermannen und somit jenseits deren Ereignishorizontes.

        Die Begrenzung deren Ereignishorizonts ist vielleicht eine humorvolle Segnung der fortgeschrittenen Quantenphysik. Du weisst ja der dort im Berner Patenramt hatte einen eigensinnigen Humor.

      • Katharina sagt:

        P. merke: frau mit 350 PS ist eine frustrierte Kampfemanze (weil sie aufs Gaspedal drücken kann) oder eine amazonische Kampflesbe, (weil sie einen Tussipanzer kauft) oder ein doofes Huscheli (weil sie eine fette Ente wie den Cayenne fährt).
        Testa Rossa, Maserati oder Aston ist jenseits der Liga der säuerlich fermentierenden Helvetiermannen und somit jenseits deren Ereignishorizontes.
        Die Begrenzung deren Ereignishorizonts ist vielleicht eine humorvolle Segnung der fortgeschrittenen Quantenphysik. Du weisst ja der dort im Berner Patentamt hatte einen eigensinnigen Humor.

      • Hotel Papa sagt:

        Pippi. Ich moralsiere nicht, ich spinntisiere nur, wie die Welt in Euren Utopien so aussehen würde.

        Ich mache aber keinen Hehl daraus, dass mir als selbstdeklarierte Beta-Massenware das derzeitige Regime, wo ich wenigstens eine Chance auf some sweet lovin‘ habe, lieber ist.
        Du kennst mich nicht, also lass die Unterstellungen, dass ich abspringen würde, wenn mir Besseres über den Weg läuft.

        Kat: Du disqualifizierst Dich wieder einmal selber. Splinter, Eye. Beam.

      • alien sagt:

        Stimmt, Karl, das ist ein Punkt für sie. Aber, Leute, womit hat Branson seinen Stutz gemacht? Ja, klar, zuerst mit Musikverkaufen (die Kreativen waren die anderen), danach war er viele Jahre sehr aktiv im CO2-produzier-Geschäft. Nicht wirklich erstrebenswert, finde ich.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach so, CO2 Produziererei. Du bist natürlich geschwommen, als du kürzlich in den Staaten warst.

      • alien sagt:

        Nein, ich bin geflogen natürlich. Aber Sir Branson hat viele, ganz viele Flugzeuge, die Gigatonnen von CO2 produzieren. Ich bin dagegen eine Kopflaus eines Sonntagschülers.

  • Matthias sagt:

    Aus den Kühen kommt vorallem Methan Gas…

    • Francesca sagt:

      Ausser, sie rauchen ihr Gras.

    • alien sagt:

      Aus den Kühen kommt vor allem Milch.

      • Karl Bolliger sagt:

        danke allien, ich als bauer habe schon ein schlechtes gewissen, mit kühen geld zu verdienen. wegen myclimate komme ich mir bald einmal wie ein zuhälter vor.

      • alien sagt:

        Ohne Milch kein Käse und ohne Käse kein alien. Und wer weiss, vielleicht findet sich ja eine einfache Methode, die Fürze einzufangen von den Rindviechern. Methan brennt gut. Weiss jemand, wie weit ein Bauer mit zehn Kühen fahren könnte mit seinem Traktor, wenn die Tiere in seinen Tank furzen?

        Abgesehen davon erzeugen Kühe kein Treibhausgas aus fossilen Quellen sondern einfach aus dem Futter. Das ist schon etwas umweltfreundlicher IMHO.

      • Hotel Papa sagt:

        Wenns nur CO2 wäre wärs neutral. Dummerweise ist Methan um ein Vielfaches potenter.

      • alien sagt:

        Ja, dafür ist CH4 brennbar, nicht wie CO2 (das beim Methanverbrennen ja erst erzeugt wird). Jeder Kuh eine kleine Abfackelungsanlage auf den Rücken schnallen wäre gut. Methan ist weniger als halb so dicht wie Luft, das Abfangen von CH4 aus den Kühen sollte also eigentlich nicht so schwierig sein.

  • barbara e. sagt:

    Ich bin auf dem Land aufgewachsen, habe in Klein- und relativ Grossstädten und Dörfern gewohnt. Habe am Arbeitsort gewohnt und bin gependelt. Mit Zug und mit Auto. Als ich frisch geschieden war, wohnte und arbeitete ich am gleichen Ort so lange das Kind klein war. Später habe ich eine Stelle in einer Stadt mit bessern Arbeitszeiten gefunden. Ab da pendelte ich mit dem Auto weil ich nicht immer pünktlich passend zum Fahrplan Feierabend machen kann. Und seit das Kind in der Lehre ist, pendle ich mit dem Zug. Alles hat Vor- und Nachteile. Es ist eine Frage der Einstellung und der Familiendynamik.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin nicht so ein Autofan, hab so meine Erfahrungen gemacht mit so einem Oldie, Citroen Large, das Parkieren,da hab ich Blut geschwitzt, hab einfach Mühe mit Schnelligkeit in der heutigen Zeit, Hektik ist nicht mein Ding und war es nie, wenn ich mal den Stein aus meiner Höhle entferne, wenn ich mal gemütlich flaniere, alle rennen so gehetzt, DEN EIGENEN RHYTMUS FINDEN, ja das habe ich am IAC zürich gelernt, ich bin keine Pokalhascherin ist der Mammom das A und O,da bin ich überfordert .

    • Christoph Lieberherr sagt:

      Tönt gut – zur Abwechslung wäre auch noch ein Zen-Kurs im Lassalle-Haus Edlibach denkbar, wenn man noch ein bisschen langsamer werden möchte. Auch für Porschefahrer geeignet, übrigens.

      • heidi reiff sagt:

        Irgendwie kommt mir ihr Name bekannt vor, das Lassalle-Haus Edlibach, kann sein, dass ich ihnen mal im IAC Zürich begegnet bin, halte persönlich nichts von Zen-Buddismus.

      • Christoph Lieberherr sagt:

        Im IAC war ich sicher nicht, dafür habe ich vermutlich ein bisschen zuviel auf den Hüften 😉

  • René Widmer sagt:

    Es lässt sich überall gut leben. Das ist nur eine Frage der Einstellung. Stadt und Land haben beide ihre guten Seiten. Auf dem Land kann man sich halt fürs gleiche Geld viel mehr Wohnfläche leisten. Da liegen dann locker ein paar Familienautos locker drin. Und ja, es macht Spass mit dem Auto zu pendeln! Da brauche ich auch kein schlechtes Gewissen zu haben, weil ich alles selber bezahle im Gegensatz zu SBB-Fahrern.

    • Anna2 sagt:

      Selber bezahle? Hmmm. Rechnen Sie mal ein paar Querschnittgelähmte mit ein, ein paar Tausend Lärmgeschädigte (und sei der Schaden nur ein finanzieller durch Abwertung ihres Wohneigentums), ganz zu schweigen von den nicht zu beziffernden Kosten für die Umwelt, dann siehts anders aus: http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/02/06/ind13.indicator.130409.133.html (Ich hatte mal einen Mercedes. Die schärfsten Kritiker der Elche etc.)

    • Hotel Papa sagt:

      Ein paar Familienautos? Sag mal, wei wohnst Du? Die durchschnittliche Familienkutsche kann man mit 600..1000 CHF/mt veranschlagen. Und dann gleich mehrere davon mit Mieteinsparung rechtfertigen? Wird schwierig.

      • Katharina sagt:

        klar, darum kostet das Flugticket ZRH-Rom 30 – 90 Euro und die selbe Strecke mit dem Zug 600. Ditto ZRH-Berlin. In beiden Fällen macht die Fluggesellschaft Gewinn und die Eisenbahngesellschaft überlebt nur wegen Subventionen der öffentlichen Hand. Weiter sind die Energieaufwände, wenn Bau der Strecke und Herstellung der Züge mitberechnet werden, in der Ökobilanz schlechter als der Flieger.

      • Hotel Papa sagt:

        Ah come on! Als ob der Flugverkehr je seine Kosten selber getragen hätte. Da werden von den Gemeinschaften Milliarden aufgewendet, um die Infrastruktur zur Verfügung zu halten.

        Flugtickets für 50 Öcken sind ein Witz und ein Skandal. Aber weil jeder gern profitiert, sagt keiner was.

      • Anna2 sagt:

        Ja, die Fluggesellschaften. Swissair, RIP. Der Nachtzug ist preislich absolut konkurrenzfähig. Diese 60-Euro-Tickets, sind die nicht einfach zum Füllen eines Überangebots? Kann nicht mitreden, fliege kaum noch und habe auch nicht vor, wieder zur Sardine zu mutieren. – Was soll man denn machen, Katharina, die Bahnen privatisieren? Daran glaub ich halt auch nicht. Stichwort S-Bahn Berlin, Schienen und Rollmaterial in England…

      • Katharina sagt:

        naja…. die Interstates wurden durch die Bundesregierung bezahlt. in Europa das Schienennetz usw.. was die USA betrifft, werden die Flughäfen privat gebaut. einzige Leistung der öffentlichen Hand ist FAA und die von denen bereitgestellte Überwachung des Luftraums, damit die Flieger nicht in der Luft zusammenprallen.

        eine Flughafengesellschaft erhält vielleicht Steuervergünstigungen, weil das eben sehr viele Arbeitsplätze schafft.

        was die Ökobilanz betrifft, sage ich nur dass das nicht wirklich so ist, wie oft dargestellt.

      • Anna2 sagt:

        Haben Sie Quellen für das mit der Energiebilanz, Katharina? Die Studie sei angezweifelt worden: http://www.utopia.de/ratgeber/welches-verkehrsmittel-hat-die-beste-energiebilanz?all

        Falls Sie das bei Herrn Ilgmann in der FAZ abgeschrieben haben: Zum einen bedient die FAZ eine CDU-nahe, d.h. autofreundliche Klientel… zum anderen sind die Züge in der Schweiz anscheinend besser ausgelastet.

      • Katharina sagt:

        meine Meinung, Anna: ich finde gewisse Dinge solle durchaus staatlich sein, so etwa die Infrastruktur (Schienennetz zb), weil Infrastruktur in der Dimension eines Gesamtstaates ein öffentliches Interesse ist. Umgekehrt finde ich, dass die Dienstleistungsanbieter durchaus privat sein sollen, solange ein Mindestmass an der Qualität des Dienstes sichergestellt ist.

        Swissair, als eine der besten Airlines weltweit ging am Missmanagement zugrunde, nicht der Kostenstruktur. aber dort waren die selben Cronies am Ruder wie in anderen Firmen auf dem Platz Zürich. und ich meine namentlich die selben.

      • Anna2 sagt:

        Da müssen Berufenere als ich dagegen argumentieren, Katharina. Wenn man von verschiedenen Grundannahmen in der Frage der Klimaerwärmung ausgeht, erreicht man da nie einen Konsens. Ihr Kind wirds noch erleben, dass uns das Öl ausgeht…

      • Katharina sagt:

        nein ich habe das nicht von FAZ abgeschrieben. ich lese deren Website auch sehr selten.

      • Anna2 sagt:

        Hu, Sie waren schneller als ich! Das mit dem Dagegen-Argumentieren gehörte unter Ihre Antwort, dass im Flugwesen nur die FAA staatlich gesponsert ist. Persönlich glaube ich halt, es wird gigantisch viel kosten, wenn der Meeresspiegel einen Meter steigt. Ganz neue Flüchtlingswellen. Not to mention the mother of all economic collapses after peak oil.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Da bin ich völlig deiner Meinung, diese Hunter-Strategie war ein Witz und schon vom Schiff aus erkennbar, auch für Nicht-Fachleute in Wirtschaft, dass das danebengehen wird. Am Schluss wurde sie von der Lufthansa für ein Znünibrötli übernommen und wir mussten noch froh sein. Ich hab den Film über das Grounding bis heute nicht gesehen, das regt mich zu sehr auf, da könnte ich in die Tischkante beissen. Wenigstens hatte Vreni Spörri den Anstand, eine Million für die vom Stellenabbau Betroffenen zur Verfügung zu stellen, wenn ich mich recht erinnere.

      • Hotel Papa sagt:

        was die Ökobilanz betrifft, sage ich nur dass das nicht wirklich so ist, wie oft dargestellt.

        Gemäss Wikipedia eine vollbesetzte Boeing 747 knapp über 100 mpg (passenger miles) ein einigermassen effizientes Auto ist mit zwei Personen besetzt effizienter mit den durchschnittlichen 1.3 etwas schlechter. Der übliche amerikanische Säufer ist deutlich weniger effizient.

        ->

      • Hotel Papa sagt:

        Was zu berücksichtigen wäre:
        Dass man mit dem Flugzeug sehr vier schneller Meilen frisst als mit dem Auto. Man kann das Effektivität nennen. Das hiess aber, davon ausgehen, dass die Meilen auch sinnvoll gefressen werden…
        Ausserdem: dass auch Flugzeuge in der Regel nicht ausgelastet sind, wenn auch deutlich besser als die durchschnittliche Benzinkutsche

      • alien sagt:

        Katharina, untersteh Dich, irgendwas über die Rolle des öffentlichen Verkehrs und dessen Wandel in der Schweiz zu sagen. Du hast KEINE AHNUNG. Du kannst so viel lesen, wie Du willst, aus persönlicher täglicher Anschauung siehst Du viel mehr.

        Dass die SBB staatlich ist, hat der Schweiz den besten Öffentlichen Verkehr der Welt eingebracht (ein paar andere Länder sind ähnlich gut). Wenn Bahnen privat wären, dann würden sich alle nur noch am Minimalstandard orientieren. Und die Löhne sänken verbunden mit Kaufkraftverlust. Was schlecht wäre für die Wirtschaft. Rippleeffekte stellt Euch selbst vor.

      • alien sagt:

        MaW: Shut the fuck up slut.

      • Katharina sagt:

        dass uns das Öl ausgeht, ist mir sehr bewusst, Anna. Und auch, dass das wird zu meinen Lebzeiten geschehen wird. ich bin 44. Und wegen Klimaerwaerung ist mir auch klar, dass wir den tipping point überschritten haben. FAA ist eine staatliche Institution, eben die hiesige Flugverkehrsbehoerde.

        Aber ich sage Ihnen auch dies: mein Traum Auto ist ein Prototyp von Honda der mit Energie Zellen fährt. eine Technologie, die es seit den 60er Jahren gibt und in allen Weltraumkapseln angewendet wird. also eine unter härtesten Bedingungen erprobte Technologie. was es braucht ist Wasserstoff in flüssiger Form. kann easy hergestellt werden, und da flüssig, integriert es sich ideal mit der bestehenden Logistik. Absolut keine Schademissionen. Aber es ist erst ein Pilotprojekt, obwohl die Technologie seit über 40 Jahren besteht- was erstaunlich ist.
        Aber die Autohersteller pushen Hybridautos, die ökologisch bedenklich sind (wegen den Batterien) und zudem effektiv im Verbrauch sehr wenig bringen, und weil ausserordentlich komplex, auch anfälliger sind. Warum machen die das? Weil der Ersatz des Drivetrains 8000 – 10‘000 USD kostet. Der Ersatz ist bei ca 100‘000 Meilen fällig. Ein konventioneller Drivetrain kostet 2000 – 5000.
        Weiter eben entstünde eine Unabhängigkeit von den Ölkonzernen. Ölkonzerne sind auch sehr stark in der Agrotechnologie engagiert, weil die Herstellung von Biofuel nur mittels genetisch modifizierten Pflanzen geht – ein Prozess, der sehr energieaufwendig ist und damit die Ölkonzerne profitieren. Ergo eben deren Push für Hybride und Flexfuel (Biofuel) Fahrzeuge.
        Was in der Schweiz mit OeV machbar ist, geht in hiesigen Städten angesichts der Dimensionen einfach nicht. Die Stadt, wo ich lebe (Los Angeles) hat die Fläche von Gesamtbelgien. Es gibt hier eine U-Bahn. Umgerechnet auf Schweizer Verhältnisse fährt die vom HB in Zürich in etwa zum Bellevue. Das ist lachhaft. Und welcher Idiot baut eine U-Bahn in einem Erdbebengebiet. Wenn es schüttelt ist die Devise raus ins Freie, nicht unter den Boden und dort verschüttet werden. Selbst in der ZH-Agglo funktioniert das ja nicht, sobald raus in die Fläche gegangen wird.

        In dem Pilotprojekt das hier in SoCal zur Zeit läuft, kostet der flüssige Wasserstoff gleichviel wie Normalbenzin. Was heisst, dass die Herstellung zu dem Preis sich lohnt. Somit erachte ich es sehr sehr seltsam, dass diese Technologie nicht schon längst in Autos angewendet wird. Einzige Hilfe aus der öffentlichen Hand in dem Pilot ist übrigens, dass die jährliche KFZ Steuer erlassen wird.

      • Karl Bolliger sagt:

        Katharina, halte dich fest: Eine einfache H2-Brennstoffzelle wurde 1838 von Christian Friedrich Schönbein erstellt. Könnte es sein, dass es ein physikalisches Problem gibt, welches von den Ingenieuren nicht in einem ökonomischen System gelöst werden?

      • alien sagt:

        Die Brennstoffzellen von heute sind nicht mehr die, die vor 40 Jahren zum Mond flogen, sie sind viel besser geworden. Ich stimme zu, H2 gehört die Zukunft. Natürlich muss das irgendwie gut hergestellt werden, aber mit Solarstrom, in den Wüstengebieten gewonnen, käme man sehr weit.

        Abgesehen davon kann man H2 auch einfach verbrennen, was technisch sehr simpel ist und ebenfalls sehr effizient. Dann kann Leuenberger ein Nickerchen machen am Auspuff eines Autos.

      • Karl Bolliger sagt:

        alien, das erzählt doch die EMPA seit 10 Jahren, wieso geht denn nichts, wenn’s so easy wäre?

      • alien sagt:

        Weil man die Elektrizität für den Wasserstoff ja erstmal haben muss, und das will man ja nicht mit nuklearen oder gasbetrieben Kraftwerken tun, sondern mit solaren oder windgetriebenen. Und die zu bauen, braucht Platz und rich tig Geld.

      • Karl Bolliger sagt:

        alien, ich frag‘ mal lieber Kath 😉

      • Hotel Papa sagt:

        So simpel ist das mit dem Wasserstoff eben nicht. Zum einen lässt sich H2 nicht leicht einsperren. Das diffundiert selbst durch Stahltanks hindurch (langsam, aber eben doch). Dann ist H2 im Fall eines Verkehrsunfalls eine unvergleichlich stärkere Bombe als Benzin. Dann explodieren die Autos nicht nur in Hollywood so spektakulär. Energieinhalt pro Volumen ist auch nicht eben berauschend.

        Und Wasserstoff ist nur ein Energieträger, keine Energiequelle. Öl können wir z.Zt. immer noch aus dem Boden pumpen. Wasserstoff müssen wir z.B. mit Hilfe von Atomkraftwerken erzeugen.

      • Hotel Papa sagt:

        Die Brennstoffzellen in der Raumfahrt waren übrigens AFAIK Hydrazinzellen. Hydrazin ist das Teufelszeug, um dessentwillen nach den ersten Shuttlelandungen Leute mit Schutzanzügen den Geiter abschnüffelten. Extrem giftig. Will niemand in zivilisierter Umgebung einsetzen.

      • Karl Bolliger sagt:

        o.k. alien und Hotel Papa – bis ihr Techies was erklärt habt, haben Marketing Fuzzies schon 10’000 Stück davon verkauft – das nennt man wohl die „Sprachlosigkeit der Ingenieure“

      • Hotel Papa sagt:

        kann easy hergestellt werden, und da flüssig, integriert es sich ideal mit der bestehenden Logistik. Wer hat Dir den Bären aufgebunden? Flüssiger Wasserstoff ist kryogen. Temperatur nahe dem absoluten Nullpunkt, -250°C. Beim Handling von Wasserstoff ist nichts wirklich easy.

        Verkaufen kann man ihn aber schon mal, gäll Karl. Ich hätte da auch noch ein Brücke über den East River, Interesse?

      • Katharina sagt:

        Karl, das wusste ich nicht (wegen Schoenbein). Ich habe den Honda mal testgefahren und mir gefällt der Wagen sehr gut. Er ist von den Eckwerten her mit einem Honda Accord vergleichbar. Einfach etwas höher gebaut. Kostenpunkt ist 69’000 USD. Als Vergleich: mein GMC Yukon kostete 59’000. ein gewöhnlicher Accord ist zwischen 20 und 27 zu haben, je nach Ausstattung. Wartezeit für den H2 ist drei Jahre, leider. Das in einem Umfeld, wo Du ein Auto in der Regel off the lot kaufst. Es ist ein funktionsfähiges System. Ich denke, lange war die Logistik das Problem, da H2 sehr volatil ist, aber diese Logistik scheint doch nun im Griff zu sein. Es gibt ja Autos, die CNG verbrennen, in der Volatilität vergleichbar mit H2. Der Tank ist demnach auch ähnlich gebaut, nicht die dünnwandige Zisterne wie ein Benzintank. Ich sage immer noch: mindestens seit 10 Jahren müsste diese Technologie verbreitet sein. Hybride gibt es in etwa seit 10 Jahren hier in CA. Der Witz: ULEVs, also ultra low emission vehicles mit konventioneller Technologie, gibt es schon seit 1995. Benzinverbrauch ist mit Hybriden vergleichbar oder sogar besser. Unterschied: der Verbrennungsvorgang ist elektronisch optimiert und adaptiert sich auch an Treibstoff Qualität und Fahrsituation (über Sensoren).

        Hotel Papa, wenn dem so wäre, würde das nun als Pilot zugelassene Fahrzeug gar nicht zugelassen werden. Erinnern Sie sich daran, dass die explodierenden Benzintanks in den diversen Dodge bewirkten, dass die Zulassungsvorschriften in CA genau wegen jenen Unfällen verschärft wurden. Hydrazin wird nicht als Elektrolyt in Brennstoffzellen verwendet, sondern als Raketentreibstoff (e.g. in Positionierungsdüsen). Hauptproblem scheinen Patente zu sein, da United Technologies (Konkurrent von Schindler) die meisten Patente für die kommerzielle Nutzung der Technologien besitzt und einziger Lieferant für die NASA ist. Also ein Monopol Problem.
        Frage: wer weiss wie die Russen das Problem lösten?

        Mir gefällt auch das Unternehmen Honda sehr, da sie sich auch als corporate citicen sehr gut einsetzen und in ihren Fabriken um Youngstown OH als Retter der dortigen Small Towns sehr hervorgetan haben, indem sie die dortige Oekosphaere nicht zerstörten, wie andere Unternehmen, sondern geschickt die bestehende community structure von talentierten und motivierten Autoleuten nutzten. Sie beschäftigen dort 17000 Leute und gelten in Ohio als bester Arbeitgeber (auch unter den Gewerkschaften). Ich sage das auch deshalb, weil anscheinen der Gegensatz wie die japanische Firmenkultur sehr gut mit der amerikanischen Workforce zusammenpasst. Immerhin hat Honda seit über 10 Jahren hierzulande auch immer und immer wieder die besten Noten, was Qualität betrifft. Also ein gutes Management wäre eben essentiell.

      • Hotel Papa sagt:

        Es gibt ja Autos, die CNG verbrennen, in der Volatilität vergleichbar mit H2.

        Nein. Dazwischen sind Welten. CNG verflüssigt sich schon bei relativ geringen Drücken und lässt sich dann relativ kompakt transportieren und lagern. Wasserstoff ist bei Raumtemperatur Überkritisch, d.h. einen Unterschied zwischen Flüssig und Gasförmig gibt es gar nicht mehr. In grossen Mengen wird er bei Athmosphärendruck Kryogen verabeitet und raucht dauernd ab. Geht nicht in einem Alltagsumfeld wegen Brandgefahr. In dickwandigen Stahlgefässen kann man ihn zwar Alltagstauglich machen. ->

      • Hotel Papa sagt:

        Da wirst Du aber bei vertretbarem Gewicht mit der Range nicht glücklich. Es gibt einen Grund, warum intensiv an alternativen Speicherkonzepten (z.B. Metallhydrid-Speicher) geforscht wird.

        Hydrazin- Brennstoffzelle Ja, Thruster auch.

      • alien sagt:

        Katharina, in der Gesamtrechnung kommt der Zug energetisch VIEL besser weg als das Flugzeug für die gleiche Strecke. Wenn ich von hier nach Rom fliege, zahle ich nur im Ausnahmefall 60 Euro, ein normales Ticket kostet viel mehr. Rom retour von Zürich ohne Halbtax kostet 376 Franken.

        Katharina, Du lässt hier falsche und tendenziöse Information raus. Ich habs Dir schon mal gesagt, nun halt nochmal: Wer keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten. ( http://www.youtube.com/watch?v=j8uefBUOfgA )

      • Katharina sagt:

        Alien, wer einen Ford Ka fährt, hat in diesem Thema eher nichts zu schwafeln. Also pack die Dinky Toys wieder ein.

      • Katharina sagt:

        HP. das Brennstoffzellen Auto können Sie hier anschauen:

        http://automobiles.honda.com/fcx-clarity/

        da steht auch alles drin über Sicherheit, Effizienz usw.

        In dem Sinn betrachte ich Ihre Informationen als veraltet, was Effizienz und Sicherheit betrifft. Immerhin schaue ich hier ein funktionierendes serientaugliches Automobil an….

        Mir kommt es halt schon so vor, dass Sie den herablassenden Mann geben, da Frau von Technologie nix verstehen kann oder darf. das wäre ja Häresie in einer Männerdomaine oder so…

    • Anna2 sagt:

      Interessante Diskussionen hier. Ich bilde mir nicht ein, etwas davon zu verstehen. Konstatiere aber erfreut, dass auch Bleifussdamen aus dem Süden der USA sich für alternative Antriebe interessieren 🙂 und grüsse in die nähere Umgebung wie über den Atlantik.

      • Katharina sagt:

        Südwesten, Anna. oder genauer Pacific West. das ist etwas amerikanischer Kantönligeist. mit dem Süden werden die Staaten Texas, Louisiana, Alabama, Missisipi und Georgia bezeichnet.

      • Katharina sagt:

        Ich Grüsse westwärts zurück. über den Pazifik den indischen Ozean und die Himalajaberge hinweg. Kommt auch so in der Schweiz an der Gruss.

        🙂

  • Philipp Rittermann sagt:

    also ich glaube ja, da kommt nichts mehr gscheites und somit beschliesse ich diesen blog wie folgt:
    -> „herr krause – sie sind schon seit über 30 jahren schafzüchter, wird man da nicht bekloppt von?“ – „nääääh-hähähähää – schantalle, schantalle, mat dat mäh mal ei, mat dat mäh mal ei, schantelle, schantelle, mat dat mäh mal ei!“

  • Philipp Rittermann sagt:

    *g* ich seh‘ schon – mit diesem blog sind all die pippi’s, katharina’s aliens und der rest des alternativen selbstverwirklichungs-zirkels vö-llig überfordert…
    -> übrigens – es ist mir sch….-egal ob meine wagen 3 kg co2 ausstossen, hauptsache es macht spass!

    • Herr Rittermann: Verabschieden Sie sich lieber von Ihrem Hund, als von Ihrem Auto (wenn es um den CO2 Ausstoss geht).
      http://www.guardian.co.uk/environment/2009/nov/13/ethical-living-carbon-emissions

      • Philipp Rittermann sagt:

        genau, ihr rat sei mir befehl, herr mustbesaid! bezüglich co2 ausstoss müssen wir die viehhaltung generell abschaffen, zugunsten meines traumes von 6-spurigen autobahnen in der schweiz!

      • Astrid sagt:

        Oh mein Gott, it must be said, ich habe jetzt die Wahl, ob ich einer meiner Katzen den Hals umdrehen soll oder den VW Golf abmelde….. Der ‚ecological footprint‘ von unseren kombinierten Haustieren ist horrend – fragt sich, ob ich sie nicht allesamt für mein object-of-desire-car umtauschen könnte……

      • Astrid: Ich glaube, die Rechnung könnte aufgehen… Nix wie her mit dem Traumauto also. Einfach Büsi und Bello müssen daran glauben… Sorry.

      • Astrid sagt:

        Ich habe nochmal durchgerechnet: selbst wenn beide Büsis und beide Hunde, ähem, den Weg alles Irdischen gingen, käme dabei immer noch nicht mein Traumauto, der Aston Martin Vantage, raus – Co2-mässig vielleicht schon, aber dann müsste ich ja noch die Spezialgarage bauen, einen zweite Hypothek aufnehmen, einen privaten Schrauber engagieren etc. etc. Ich warte also weiter auf die Euro-Millions. Die Haustiere sind nochmal davongekommen!

      • Astrid sagt:

        Merkwürdige Filterisierung heute: darf ich Aston Martin nicht erwähnen oder vielleicht ‚Spezialgarage‘ oder ‚Hypothek‘?
        Oder ‚Euro-Millions‘?

      • Genderbender sagt:

        Jetzt endlich verstehe ich die Leute, die in ihrer Nachbarschaft die Hunde und Katzen killen: die machen das nur, um sich ihr Traumauto kaufen zu können!

      • Astrid sagt:

        Haaalllloooooo Redaktion…. Was ist los?

      • Astrid sagt:

        Ich fürchte, so ist es. Leider hat die Redaktion beschlossen, dass ich mein Traumauto nicht vorstellen darf – keine Ahnung, was sie heute gegen mich haben…..

      • fufi sagt:

        Und wenn ich die EuroMillions abhole, kaufe ich mir danach 5 Kühe, 3 Esel, 7 Ziegen und einige Kamele!
        F* the Klimawandel!

        👿

      • alien sagt:

        Also, Astrid, es kommt drauf an, was die Viecher fressen. Falls es vor allem Rindfleisch aus dem lokalen Kuhstall ist, dann wird die Klimabelastung einer Katze sehr klein sein. Unsere Katze ist etwa 1/15 meines Gewichts, frisst also auch nicht viel.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      …und du bist ganz klar überfordert mit dem differenzierten Denken. Warum sollte ich ein geiles Auto nicht geil finden? Nur weil ich finde, dass die Neandertaler langsam aussterben sollten? Einzig bei der Marke hätte ich andere Wünsche, ich würde einen Maserati Gran Turismo eindeutig vorziehen. Ja, bin ich auch schon gefahren, war leider nicht meiner.

      • Philipp Rittermann sagt:

        pippi – i’m a simple man! der gran turismo ist eine gute wahl, macht aber abstriche an fahrspass zugunsten komfort. da würde ich in dieser liga schon den porsche panamera vorziehen.

      • E.H.Roth sagt:

        Pippi, der Maserati Gran Turismo ist der Sportwagen schlechthin und gehört zu den wenigen Autos das Stil hat. Ein Statement einmal mehr von Dir warum ich Dich eine tolle Frau finde 😉

      • Genderbender sagt:

        @Roth: Einverstanden. Aber an einen Aston Martin kommt auch der nicht heran. Punkt Schluss.

      • Widerspenstige sagt:

        Verflixt, da würde ich auch einsteigen. Obwohl, nur auf dem Nebensitz und obwohl ein Auto für mich halt einfach nur seine Funktion zu erfüllen hat…fahren nämlich von A nach B und wieder zurück. 😉

      • Laura TI sagt:

        Genderbender, Sie habe Geschmack, Aston Martin ist der Inbegriff vom Auto, Vantage S sag ich nur und träume weiter.

        Widerspenstige, bei solchen Autos nie bloss auf dem Beifahrersitz, die muss man schon selber fühlen können, die Pferdele unter der Haube.

        Ja und ich mit meinen vielen Kinder und Hund und Katz, fahre SBB und (nicht lachen, die heissen wirklich so) FART.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Merci Roth! Was das Auto anbelangt, bin ich ganz deiner Meinung, schwachsinnig elegant und nicht protzig, ich hätte ihn gern in nachtblau, oder preussischblau, mit perlgrauer Lederpolsterung.

      • E.H.Roth sagt:

        so einen hatte ein Freund von mir. Habe es leider verpasst mit dem Auto einmal selber zu fahren. Die Form des Maseratis ist eine Klasse für sich schon fast erotisch…

  • SomeintPhia sagt:

    … wir leisten uns den Luxus von zwei Familienautos

    … und wohnen in einer kleinen Gemeinde, die allmählich von den Landsuchenden aus Zentren wie Zürich oder Zug geschwemmt wird – man ist schliesslich mit neuen Autobahnanschlüssen sooo schnell zurück im „pulsierenden“ Leben – , mit unschönem Nebeneffekt, dass es für die Einheimischen schon fast unerschwinglich wird, trotz kleiner Gemeinde

    • Helena sagt:

      Gruss ins Säuliamt – eines Tages wird es mich dann auch wieder dorthin ziehen… Und Auto brauchts dort meiner Erfahrung nach trotz Autobahnanschluss nicht (ok, ausser vielleicht in Maschwanden 🙂

      • alien sagt:

        Tja, auch das Säuliamt wird die Säuli abschaffen, wenn klar wird, dass dank der neuen Autobahn man superschnell in Zürich ist und ihr haufenweise Zuzüger habt. Ihr wolltet das Velo (die Autobahn), also trampelt mal schön.

    • Fabian sagt:

      Dafür bezahlen die „Landsuchenden“ hübsch Steuern, was indirekt den Einheimischen zugute kommt, die sich so den Luxus von zwei Familienautos besser leisten können.
      Ich würde gerne kein Land suchen und in der Stadt bleiben, aber kann mir die Wohnungen hier bald nicht mehr leisten. Irgendwie kompliziert… oder es wird einfach alles teurer.

      • SomeintPhia sagt:

        … einfach dann nicht ganz vergessen, dass dann die Infrastruktur für Schule und Sport nachgezogen werden muss, sodass dieser „positive“ Einfluss gleich wieder verpufft .. 😉

    • Francesca sagt:

      Hm, nix für mich. Da lebt man in der Pampa und wenn man in den Ausgang will, braucht man den Schlitten. Ob der viel säuft oder nicht: man selber darf gar nichts intus haben. Immer nur nüchtern ausgehen und heimkommen, nein.

    • alien sagt:

      Fff, easy, mit dem ÖV in den Ausgang, mit Nacht-ZVV und Taxi nach Haus. Geht alles.

      Alternativ hab ich Verwandte in Züri mit Gästebett.

  • Didi Klement sagt:

    Habe schon in der Stadt gelebt ohne Auto, in der Stadt gelebt mit Alfa Romeo und bin dann in ein 300-Seelen-Dorf gezogen. Heute leben wir mit zwei Autos in einer mittelgrossen Gemeinde und ich gehe beruflich viel in Grossstädte. Alle Orte haben ihren eigenen Reiz, Pendeln ist ebenso schön wie im Stau stehen – wenn man nette Menschen trifft und gut drauf ist. Wenn man das tägliche 1×1 aber hasst, dann wird einem überall übel, auch alleine in der 1. Klasse mit einem 4er Abteil für sich. Und mit dem Porsche ist man nicht schneller zu Hause, ausser man fährt ausserhalb der Regeln. Unbequem sinds!

  • Manuela sagt:

    Es gibt da ein kleines idyllisches Dorf. In diesem Dorf hat ein namhafter Sportwagenhersteller ein Hightech-Entwicklungszentrum. In diesem Dorf gibt es nun keinen Bauernhöfe mehr, sondern Villen, sehr viele riesige Villen. Und eine Grundschule mit einem Goldfischteich in der Aula. Dort leben viele glückliche Familien. Im Schnitt ca. 2 Jahre. Denn jeder Ingenieur dieses Sportwagenherstellers hat natürlich jenen Sportwagen geliest. Das führt dazu, dass jährlich 8-10 Ingenieure ersetzt werden müssen, da Landschaft nunmal Landschaft ist und nicht Rennstrecke. So ein Sportwagen hat einen natürliche

    • Manuela sagt:

      Affinität zu Bäumen und Abhängen, obwohl er doch für die idyllischen Kürvchen wie gemacht erscheint. Der Rest der glücklichen Familien lässt sich schlicht scheiden. Geld und Karriere haben das offenbar zu Folge.
      Falls also irgendjemand einen wunderschöne 5 stöckige Villa in einem süßen kleinen Idyllischen Dorf kaufen möchte: Es stehen momenta 3 Stück zum Verkauf!

      • Widerspenstige sagt:

        Da ist wohl die Zyniktriebfeder durchgerast, Manuela. 😉

      • Astrid sagt:

        Ich hirne auch immer noch, Widerspenstige. Dass jedes Jahr 8 bis 10 Ingenieure ersetzt werden muss: heisst das, die rasen sich zu Tode? Oder alternativ lassen sie sich scheiden? Und über die Kausalität dieser Ereignisse bin ich mir auch nicht so ganz im klaren……. Bitte um Aufklärung, Manuela. Ein wenig hat mich Ihr Post an die ‚Stepford Wives‘ erinnert – keine Ahnung, wieso.

      • Astrid sagt:

        ‚müssen‘ natürlich, sorry.

      • Peter Steiner sagt:

        Sprechen Sie von Hinwil, Weissach oder Sant’Agata Bolognese?

      • Lucca Gaffuri sagt:

        Zuffenhausen?

      • Astrid sagt:

        Hinwil ist mir auch schon durch den Kopf gegangen, aber das kenne ich: erstens ‚verschwinden‘ da keine Ingenieure und wo die tollen Villen sein sollten, weiss ich nicht. Maranello vielleicht? Untertürkheim? Süss und idyllisch?

      • Peter Steiner sagt:

        Mit etwas Nachforschung kann es fast nur Weissach sein. Zuffenhausen ist Stadtteil von Frankfurt, Maranello und Modena sind Städte. Einzig Mugello käme noch in Frage, aber dort ist nur eine Rennstrecke, kein Entwicklungszentrum. Anyway, Manuela, Ihr Schreibstil gefällt mir!

      • Auguste sagt:

        hmm…, winznau im solothurnischen wäre noch eine möglichkeit, wo ueli anliker abartige schlitten bastelt. aber für seine werke braucht er wohl eher könnerinnen aus dem nagelstudio als ingenieure. das rätseln geht weiter.

        übrigens, das hausen in frankfurt ist sachsenhausen – zuffenhausen ist’s, wo der schwabe seine sportwägele baut.

      • alien sagt:

        Astrid, klar, die ziehen sich mittels Unfalls aus dem Verkehr, weswegen sie ihr Arbeitgeber ersetzen muss.

    • Lucca Gaffuri sagt:

      Altenburg? Kommen Sie schon, lassen’s die Katze ausem Sack! Nebst freien Häusern hat’s doch somit auch freie Stellen;-)

      • Peterchen sagt:

        Lieber Herr Steiner
        Zuffenhausen liegt bei Stuttgart und da wird bekanntlich der Porsche gebaut. Daher auf das Pferd im Wappen….

      • Manuela sagt:

        Die Rede war von Weissach. Wo ein nicht immer so netter Mann – nennen wir in F.P. einen kleinen Landsitz hatte, seine Hunde im nahe gelegenen Wäldchen vergrub und ihnen sogar einen Grabstein spendierte. Wo im Sommer die Sonntagnachmittage unterlegt sind von Motorengeräusch aus Richtung der Rennstrecke und wo doch tatsächlich einmal ernsthaft darüber nachgedacht wurde gleich ein ganzes Aquädukt über ein kleines Bächlein zu bauen – als Umgehungsstrasse. Dort meine Lieben ist die Welt noch in Ordnung. Ein Mann ist noch ein Mann und macht so richtig Karriere und eine Frau ist noch eine Frau…

      • Manuela sagt:

        …deren Hauptaufgabe es ist morgens die 2 Kinder in besagte Grundschule – benannt nach besagtem F.P. – zu bringen und hinterher in den richtigen Chayenne in einer laaaangen Schlange geparkter schwarzer Chayennes zu steigen, um beim Gärtner umwerfend schöne Veilchen zu erstehen, die sich im Gärtchen hinterm Hause in Reih und Glied durch die Blumenbeete ziehen.
        Und dann und wann kann man als neusten Klatsch im Gemeindeblatt lesen, an welchem Baum zwischen Weissach und Heimbringen der letzte 911 (oder seit neuestem der Panamera) klebte. Denn ja, Darwin konnte es nicht ahnen,…

      • Manuela sagt:

        …aber auch Porsche-Ingenieure unterliegen der Selektion.

      • Manuela sagt:

        oh, ich meinte ´Heimerdingen´…

      • Auguste sagt:

        hmm…, manuela, die „schwäbische hausfrau“ ist auch nicht mehr das, was sie einmal war – heute wohl mehr angela als engel.

        youtube: die welt auf schwäbisch – dodokay – folge 1 swr landesschau

      • Hotel Papa sagt:

        Manuela, Du hast Talent. Wir wollen eine CB von Dir. Das wird sicher spassig zu lesen.

      • Manuela sagt:

        @Hotel Papa
        Hm, wahrscheinlich würde ich mich bei einer CB genötigt fühlen etwas ‚ernsthaftes‘ zu schreiben… nein nein, das wäre nicht spaßig, dafür dramatisch, mit Mord und Todschlag und einem erschütternden Finale! Der Mensch in einer rauen Umwelt, konfrontiert mit allerlei Gefahren, Missetätern und Taugenichtsen – ganz großes Kino eben…

      • Astrid sagt:

        Was für ein interessanter Gedanke: Darwinsche Selektion für Sportwagenfahrer……. Darüber muss ich noch ein wenig sinnieren. Aber diese Idee mit den Stepford Wives war anscheinend doch nicht so abwegig…… Und wer FP ist, ist nun auch klar……
        Machen Spass, Ihre Rätsel, Manuela!

      • fufi sagt:

        Danke Manuela!

        Darwin fragt sich also, ob Ingenieure einem besonders starken Selektionsdruck unterworfen sind?
        Aber vielleicht haben sie sich auch blöss einen Rest jener Blödheit bewahrt, die schon früher hormonbescheuerte Alte dazu trieb, zwecks Darstellung ihrer Maskulinität Säbelzahnnashörner mit bloss einem Faustkeil anzugreifen.
        Spielt eigentlich auch keine Rolle: Lange wird’s die ja wohl nicht mehr geben!

        😛

      • Hotel Papa sagt:

        Ingenieur ist ja der Prototyp des Männerberufs (Wir hatten eine Frau in einem Jahrgang von etwa 60). Und dass Männer die weitaus besseren Chancen auf einen Darwin-Award haben ist auch bekannt. Nichts wirklich neues an der Erkenntnis.

    • Lucca Gaffuri sagt:

      Ja Manuela, toll geschrieben…Sie sollten ne Kolumne im Tagi-Autoteil kriegen oder zumindest im Firmenblatt von F.P.

    • Peter Steiner sagt:

      @Auguste und Peterchen: Mea Culpa, ich meinte natürlich Stuttgart. Die Geschichte vom Jagdflieger (auch die roten Italiener haben ja ein Pferd) ist mir auch bekannt.
      Danke Manuela für die Auflösung, das Schöggeli aus dem gestrigen Chlaussack hab‘ ich mir verdient 😉 Weissach ist sowieso skurril, die schwimmen dank besagtem F. P. (welcher ja auch mit einem gewissen A. H. bestens bekannt war, aber lassen wir das) im Geld und wissen gar nicht mehr, wofür sie es noch ausgeben sollen (10’000 € pro Kind und so). Aber nun soll es wegen den gescheiterten Übernahmephantasien des W. W. weniger werden.

      • Manuela sagt:

        Sie sollten mal die Weihnachtsbeleuchtung sehen. Jeder Grashalm ist da beleuchtet. Für unglaublich viel Geld – im reichsten Örtchen des ehemaligen Königreiches. Also meine Lieben, die Bahnhofstrasse ist ein sch* dagegen…
        Jaja, skurril ist so manches dort…

      • Astrid sagt:

        Wirklich, Manuela: eine CB mit Mord und Totschlag und Ihrer speziellen Rätsel-Art wäre doch mal was ganz Neues – bitte, bitte!

  • Philipp Rittermann sagt:

    guten morgen wünscht der korinthenkacker aus dem neanderthal!
    mobilität ist geil -> wir besitzen 3 autos und 2 motorräder; mit alltagskarren, cabrio und den motorrädern sind wir somit für arbeit als auch fun gut gerüstet – es lebe der kapitalismus! einen porsche besass ich schon – leider sind die dinger wirklich nur beschränkt alltagstauglich, (aber saugeil zu fahren).

    • lollo ritzmann sagt:

      geil, you’ve made my day! … gut gerüstet, hohohoooo…

    • Auguste sagt:

      hmm…, rittermann, was haben sie bloss angerichtet – zwei clicks und seither krieg ich mickie krauses „finger im po – mexico“ nicht mehr aus dem kopf. aber das ging mir mit costa cordalis‘ „anita“, die er in mexico gefunden hatte, auch nicht anders. und das hier mag ich auch – und die autos…

      youtube: kenny chesney – you and tequila

      • Philipp Rittermann sagt:

        „hmmmmmmmmmm“ – auguste. *g* genau so ging es mir auch -> trivial aber schöööön, (wie die lust an schnellen autos…); mittlerweile kann ich den ganzen sampler von krause „10 jahre GUTE! unterhaltung“ schon auswendig! …meine mitarbeiter sind begeistert……

      • Astrid sagt:

        Wo arbeiten Sie, Rittermann? In der ‚Mausefalle‘ in ZH? Zwischendurch mal ein DJ Oetzi – wenn die Gäste mal etwas intellekturell herausfordernderes wollen?

      • Genderbender sagt:

        Das mit dem Finger im Po habe ich nie kapiert (habe mir das Stück aber auch nie in voller Länge, ähem, angetan). Wozu das? Um die Rache Montezumas aufzuhalten?

  • Luise sagt:

    Ehrlich gestanden: Einen Porsche zu fahren wäre toll, dazu für Ferien und Einkaufen einen Jeep. Beide saufen zuviel Most, zudem kann frau das Geld vernünftiger ausgeben. Ich wohne auf dem Land und fahre Zug, allerdings hat mein Wohngspändli ein Auto sonst wären Ghüder entsorgen und Einkaufen fast unmöglich. Zugfahren zu Stosszeiten ist die Hölle, da will ich nichts idealisieren. Andernteils, nach einem Arbeitstag ein bisschen dösen, lesen oder Musik hören tut gut. Der Traum vom Porsche bleibt halt ein Traum.

    • Christoph Lieberherr sagt:

      „Ghüder* entsorgen im Porsche ? Selten so gelacht, mehr als eine Damenhandtasche hat auf dem Rücksitz nicht Platz. Und wer das Ding mal ausprobiert hat in der Stadt: gross ist er ja nicht, aber unübersichtlich bis zum Gehtnichtmehr, wirklich, da ist ein 7er BMW total handlich dagegen …

      • alien sagt:

        Einen Porsche Cayenne. Davon hat’s hier haufenweise. Die Leute brauchen ihn aber nicht, um Zeugs zur Entsorgung zu bringen, die werfen sowieso alles in den knallblauen Wollerausack (und diesen in den Container vorm Haus). Die Leute brauchen ihn, um am Sonntagmorgen frische Gipfeli zu posten.

      • alien sagt:

        Oder den gäggeligälen Freienbachsack, je nach Wohnort halt.

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