Benimmregeln für Kinder – und Gäste

Eine Carte Blanche von Mamablog-Leserin Rebecca Harms.

Mamablog

Dürfen Freunde der Eltern in der Erziehung mitreden, wenn sie betroffen sind? – Brüllender Junge. (Bild: David Salafa.)

Neulich hatten wir ein befreundetes Pärchen zu Besuch, als unser Sohn über Tisch und Bänke ging. Sprang von Stühlen, tobte über den Teppich und warf den Deckel der Bauklotzkiste Richtung Decke. Bis ich an die selbige ging und ihn anherrschte, er möge endlich Ruhe geben und sich BENEHMEN!

Für fünf Minuten kehrte Stille ein, in welche meine Freunde laut und vernehmlich sprachen: «Ach, lass ihn doch.» Der arme Kerl müsse schliesslich schon den halben Tag in den Kindergarten, sich dort anpassen und folgsam sein. Irgendwann müsse ein Kind doch einmal ganz es selbst sein und toben können. Eigentlich brauche das Kind doch nur Aufmerksamkeit. Wie könne ich nur so verständnislos sein?

Mein schlechtes Gewissen regte sich, während ich im Nacken den erwartungsvollen Blick meines Sohnes spürte: Wie Mama jetzt wohl reagieren würde? Ich war noch sprachlos, rang um ein gutes Argument, das für mich und meine mütterlichen Qualitäten sprach, als Söhnchen schon beschloss: Mamas Freunde haben recht! Und sich mit lautem Gebrüll das Sofa als Piratenschiff zu erobern suchte, während unsere Freunde ihn mitfühlend und milde musterten: dieses arme, unverstandene Kind…

Vor ein paar Tagen war ich mit Söhnchen zu Besuch bei besagten Freunden, wo er … über Tische und Bänke ging. Den halben Tag hatte er sich im Kindergarten in angepasstem Verhalten üben müssen. Mein armer, unverstandener Spatz! Nun stach ihn verständlicher Weise der Hafer. Er übte zwischen Porzellan und Stehlampen Slalomlauf und eroberte im Blumentopf als Pirat den Schatz auf einsamer Insel. Meine Freunde sahen mich wütend an, während sie die chinesische Vase und er die Zimmerpalme zu sichern suchten. «Walte endlich Deines Amtes!», sagte mir ihr hilfloser Blick. Nun, niemand soll von mir behaupten können, dass ich nicht in der Lage sei, mein Verhalten zu reflektieren. (Und stand nicht schon in der Bibel, dass man Gleiches mit Gleichen vergelten soll?) So lehnte ich mich bequem ins cremeweisse Sofakissen zurück, langte nach der Kaffeetasse, und sprach mitfühlend und milde: «Ach, lasst ihn doch!»

Ob die fröhlichsten Mütter nur einfach den schrägsten Humor entwickelt haben?

Wir danken Frau Harms für diesen Beitrag.

127 Kommentare zu «Benimmregeln für Kinder – und Gäste»

  • Alex sagt:

    Der Inhalt des Artikels kommt mir bekannt vor! Nur daß ich bereits früher einschreite.
    Wenn sich jemand in meine Erziehung einzumischen versucht („ach lass sie doch“), dann hilft mir folgendes:
    Fremde ignoriere ich total, wende mich meinen Kindern zu und sage, welches Verhalten richtig ist und das ich dies auch erwarte. Anschließend sage ich warum dies sinnvoll ist, ohne zu diskutieren
    Bei Bekannten suche ich anschließend den Blickkontakt und irgendwie sagen dann alle peinlich berührt „äh, ja, hör auf die Mama“
    Das Buch „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“ unterstütz mein Erziehungskonzept.

  • Stefanie sagt:

    Wie sollen sich Kinder richtig benehmen, wenn schon Erwachsene Mühe haben damit? Ich meine, dort fängt’s doch an.

  • Momsince2years sagt:

    Ach ja, und meine Tante erzählte jeweils folgende Geschichte: Sie war mal im Tram und ein Junge trat ihr ständig mit den dreckigen Schuhen gegen die Schienbeine. Als sie dann der Mutter sagte, sie solle ihren Sohn doch zurechtweisen, antwortete diese, dass sie das nicht tun könne, da sie ihren Sohn antiautoritär erziehe. Meine Tante war natürlich völlig sprachlos. Als sie dann ausstieg, nahm sie aber ihren Kaugummi aus dem Mund, drückte ihn der Frau in die Haare und sagte, sie sei auch antiautoritär erzogen worden. Wer meine Tante kennt, zweifelt nicht am Wahrheitsgehalt dieser Geschichte.

  • Momsince2years sagt:

    Dieser Artikel ist 1A!

  • Amanda de Pompadour sagt:

    Il est tellement un petit jeune puceau!

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe viel von meinen Kindern gelernt, KINDER UND NARREN SAGEN DIE WAHRHEIT, EINE ALTE BINSENWAHRHEIT.

  • Klicki sagt:

    Wo viele Kinder sind, ist es eigentlich für alle entspannender, wenn die gerade anwesenden Erwachsenen die allgemeinen Regeln des Anstands durchsetzen und gefährliche Dinge unterbinden, egal ob es ihre eigenen oder fremde Kinder sind; schliesslich sollten sich Kinder im Spiel mit anderen auch einmal sich dem Blickfeld ihrer Eltern entziehen können. Das setzt natürlich einen gewissen Konsens über Benimmregeln und Risikoverhalten voraus, der heute nicht mehr selbstverständlich ist.

    Sich gegenüber den Eltern einzumischen, wenn sie selber ihre Regeln durchzusetzen, geht aber natürlich gar nicht.

  • heidi reiff sagt:

    Ich hab mir jetzt erlaubt, ein Dessert zu genehmigen, mein Bettmümpfeli, Maronen mit Schlagrahm, hat ja nichts zu tun mit diesen Schlagringen aus Brutaloecken , Bubi Scholz ist nicht mein Guru von mir aus der Beste BOXER DER WELT, so richtig nett, ists nur im Bett, auch ohne NAGELBRETT……:-)

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin froh, funktioniert mein inneres Elefantengedächtnis noch gut , klick, habe mich eingelassen in Gruppentherapien einfach so, vermutlich aus Neugier, eine Frau hat erzählt, dass sie immer in einen Kasten engesperrt wurde, weil sie zu neugierig war, pechschwarze pädagogik, a. miller sagt der dr. schreber ist der Erfinder, der hat sich aufgeplustert mit diesen Instrumenten, Benimm-Instrumente. Ich habe viel gelernt von meinem autistischen Sohn, der war einfach extrem akribisch, wenn er eine Brosame am Tisch entdeckte hat er einfach einen HECHT ÜBER den Tisch gemacht um diese zu entfernen.

  • Wildkatze sagt:

    Ist Euch aufgefallen, dass hier immer von kleinen Buben, aber nie von kleinen Mädchen, die Rede ist?

    „So sind die Mädchen, die Ihr meint, denn keine Menschen?
    Nein, mein Freund!
    Was sind sie denn, Herr Mädchenkenner?
    Lebend’ge Puppen für die Männer.“

    (Johann W. L. Gleim)

    • Gabi sagt:

      Gähn…

      jaja. Frauenfeinde allenthalben. Selbst die Frauen bereits!

      Das linkshändige Patriarchat hat uns alle unterwandert.

    • Ruedi sagt:

      Ist Iron-Baby ein Junge oder Mädchen?

      http://www.youtube.com/watch?v=SyoA4LXQco4

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Wildkatze: naja, liegt bei diesem Artikel wohl daran dass die Autorin einen Sohn und keine Tochter hat
      (und ja, ich weiss, daran ist der Mann schuld, weil er den fehlerhaften Bausatz geliefert hat… 😉 )
      Aber aufs Ganze gesehen teile ich Ihre Einschätzung nicht,
      haben Sie wirklich jeden bisher erscheinenden Artikel der letzten zweieinhalb Jahre daraufhin abgeklopft?

      • alien sagt:

        Tsts. Ich habe zwei Töchter. Und ich habe somit zweimal den genau richtigen „Bausatz geliefert“. Ich wollte keinen Sohn, ich hab keinen gekriegt.

      • gabi sagt:

        Haha… Na, das nenn ich mal gut konditioniert. pc in Reinkultur.

        Wieso klingt das bei Ihnen, als wäre es eine Schande gewesen, wenn Sie denn „falschen“ Bausatz geliefert hätten.

        Das ist doch grotesk.

  • Gabi sagt:

    Aber schon nicht ganz dasselbe… „Mademoiselle“ und der Aufstand der bei eingefleischten Nebenkriegsschauplätzlerinnen um „c´est con“ losbrechen würde, hierzulande. Oder?!

    • Widerspenstige sagt:

      Ja klar, Gabi, da gebe ich Ihnen natürlich recht. Aber es heisst auch ‚faire de con‘ für ‚faxen machen oder Mundart ’seich mache‘. Und wir haben auch noch solche Unwörter in der Umgangssprache wie ‚umeschwanze‘ ‚kei schwanz isch cho‘ und ‚läck du mir am arsch’… Da wäre noch einiges zu tun genau genommen, aber wiederum historisch gesehen schade drum. Übrigens kommt mir in den Sinn: Kotflügel heisst in Thai ‚Petitcoat‘ 😉

      • Gabi sagt:

        Eben. Und genau drum ist das Rumreiten auf so einem Blödsinn nicht eben etwas, was dem Feminismus den Ruf von grosser Ernsthaftigkeit zugetragen hätte.
        Verschwendete Energie für vollkommen belanglosen Quatsch.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Vollkommener Quatsch – das ist es, was du hier absonderst. Du bist nicht nur ein Einfaltspinsel, du bist der König derselben! Sowas Gestriges wie du ist mir noch selten begegnet, gut dass deine Sorte definitiv am Aussterben ist, grunz grunz grunz.

      • Gabi sagt:

        Hihi… Jaja. Klingt sehr ernsthaft. Und so gesittet.

        Übrigens: Wildkatze könnte Ihre Hilfe dringend gebrauchen. Wollte sich doch partout nicht mehr an die Schmähungen (Sie, Pippi, wie immer an peinlichst-vorderster Front) rund ums Matriarchat im Himalaya erinnern.

        Ev. helfen Sie Ihr mal auf die Sprünge? (Nachlesen hat sie nur noch mehr verwirrt)

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Grunz grunz, lall……

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, das ist kein belangloser Quatsch! Feministische Frauenverbände haben es nur so belassen, weil es noch Schlimmeres und noch Wichtigeres zu erkämpfen gab und gibt. Und zu gerne hätte ich noch eine Erkärung von Ihnen gelesen wegen der ständigen Erwähnung des ‚linkshändigen Patriarchats‘. Ich bin Linkshänderin und fühle mich da dauernd irgendwie betroffen! Also?

      • alien sagt:

        Widerspenstige, Sie diskutieren mit Gabi ernsthaft. Ich denke nicht, dass dies irgend etwas bringen kann, ausser, dass er sich als ernsthafter Diskussionspartner brüsten kann.

      • gabi sagt:

        Also sozusagen über ein grunz, grunz; lall, lall hinaus, Alien?

      • gabi sagt:

        Die Theorie rund um jene Vorstellung der Wichtigkeit der „richtigen“ Sprache klappt doch von Anfang an gar nicht.

        Denn, wenn es wirklich stimmte, dass die männlich vereinnahmte Sprache verhindere, dass Frauen zu einem höheren Bewusstsein ihrer Situation gelangen (übrigens schon dies eigentlich die unverblümte Unterstellung einer gewissen Beschränktheit – die ICH keinesfalls teile), so wäre es ja vollkommen unmöglich, dass Frauen auch nur schon auf ebenjenen Punkt gelangt wären.

        Ginge ja gar nicht! Die fiese patriarchale Sprachverschwörung doch jedes freidenken verhindert; oder?!

      • Widerspenstige sagt:

        Keine Sorge, alien, ich komme schon klar und ahne schon lange, was Gabi hier bezweckt. Das nehme ich jetzt echt nicht persönlich und er kann gut mir Argumenten und Kritik umgehen.

        Gabi, es geht doch nicht um pc der Sprache bis ins Detail u wäre sowieso unmöglich. Nein, es sollen einfach weibliche/neutrale Begriffe genommen werden, wo dies ohne weiteres in der vielfältigen Deutschen Sprache von der Wortbildung her möglich ist. Was wäre, wenn nur noch die weibliche Form genommen würde generell? Wären Sie damit einverstanden u würden sich nicht übergangen fühlen??

      • gabi sagt:

        Ich würde mich veralbert fühlen. Denn die deutsche Sprache hat die Lösung für derlei „Probleme“ ja längst. In unserem Falle ist es der Einbezug der weiblichen Mögllichkeit in die männliche Form.
        Ich verstehe, dass man als Frau ev. keine Lust hat, ständig auf seinen Heiratsstatus angesprochen zu werden und „Fräulein“ doof findet.
        Aber darum geht es ja längst nicht mehr; oder?!
        Hier geht´s einfach nur um eine Minderheit (ja: eine Minderheit – denn es geht ja wirklich nicht um alle Frauen), die Engagement für gleiche Rechte mit einem extrem gesuchten Dauerbeleidigtsein verwechseln.

      • gabi sagt:

        Die Sprache strotzt vor Begriffen, die z.T. einen ganz anderen Hintergrund haben als das, was sie umschreiben. Ja: „une connerie“ ist ein sehr gutes Beispiel. Wahrgenommen wird nur noch ihre JETZIGE Bedeutung.
        Nur die weilbliche Form zu verwenden, um sicher zu stellen, dass ALLE gemeint sind, ist über die Tatsache, dass dies ja schon mit der männlichen Form geschieht, hinaus einfach nur vertrottelt, weil die Sprache bloss zusätzlich verkompliziert würde: „Lehrerinnen“ ist einfach um genau fünf Buchstaben beknackter.
        Also ob es heute noch eine Frage wäre, ob Frauen Lehrer sein könnten?!

      • gabi sagt:

        Übrigens hab ich für Sie, Widerspenstige, noch einmal geforscht und gesucht… Aber finde es einfach nicht mehr. Ev. kann Sportpappi und bronf helfen (Ned Flanders!), die damals auch in der Gegend waren, als ich die Theorie des linkshändigen Patriarchats entwickelte, das uns alle unterwandert hat.
        War bloss so zum Spass und um aufzuzeigen, dass sich die Verschwörung der Linkshänder um keinen Deut schlechter beweisen lässt, wie jene ebenso paranoide wie welterklärende Theorie der Pasdaran, die noch hinter jedem aufgeschürften Knie die sinistre Macht des – beidhändigen -Patriarchats vermuten.

      • gabi sagt:

        Dafür möchte ich Sie noch um eine Präzisierung bitten: „… und ahne schon lange, was Gabi hier bezweckt“

        Was bezwecke ich denn, bitteschön?

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, muss ich das jetzt wirklich noch präzisieren? Sie und ich wissen es und wurde schon breitgeschlagen, das genügt, ok?! Sie hatten Ihren Spass, bitte lassen Sie die LinkshänderInnen aus dem Spiel. Dankeschön und gute Nacht!

      • gabi sagt:

        ?
        Nein; ich weiss es nicht.

        Das geht jetzt rein bei Ihnen ab.

      • Nico Meier sagt:

        Diese hier angesprochene Probleme mit der Sprache können nur für Frauen ein Problem sein, die zuviel freie Zeit haben, sich mit solchen Kleinigkeiten zu beschäftigen. Meine Grosmutter hat einen Tanteemmaladen geführt, nebenbei den Haushalt gemacht und zwei Kinder grossgezogen. Sie hat sich nie beschwert und sie ist sicher einiges emanzipierter als viele Frauen heute, die auf sehr hogem Niveau klagen.

    • Widerspenstige sagt:

      Ja, es geht nicht mehr um das ‚Mademoiselle‘ sondern ganz simpel um Alltagssprache, wo ‚LehrerInnen‘ so geschrieben werden inzwischen! Und nein, es fühlen sich nicht nur ‚linkshändige Matriarchatsgläubige‘ veralbert bei konsequent männlich verwendeten Wörtern wie zB das bekloppte ‚Jedermann ist eingeladen‘. Wie bitte? Nur Männer sind eingeladen und Frauen und Kinder nicht? Dass evtl. ALLE damit gemeint sind ist irrelevant und hat mit Ignoranz zu tun. Besser schreibe man einfach ‚ALLE Interessierten sind eingeladen‘. DAS verstehe ich und noch einige Gleichgesinnte unter SINNVOLLER Anwendung.

      • gabi sagt:

        Interessanter Satz:

        „Dass evtl. ALLE damit gemeint sind ist irrelevant“

        Überlegen Sie mal, was das konkret heisst: Was der Absender tatsächlich auszudrücken versucht, ist für Sie irrelevant?!

        Verdeutlichen Sie damit nicht genau das, was ich meine?

        Ignoranz mache ich vor allem dem Absender gegenüber aus, wenn dieser – oder diese! – seine Einladung ohne Hintergedanken, im Vertrauen auf eine gewisse Allgemeingültigkeit der Sprache ausgesprochen hat.

        Ich meine, ich würd „jedermann“ so auch nicht verwenden. Noch weniger allerdings würd ich´s als Vorwand zum Beleidigtsein benutzen.

      • gabi sagt:

        Jaha… LehrerInnen wird tatsächlich so geschrieben.
        Aufgrund inquisitorischen Drucks und zweifellos auch, weil es extrem viel einfacher ist, etwas billiges pc zu mimmen, als ernsthaftere Dinge anzugehen. Im gesprochenen Alltag – der Mundart – findet es dennoch kaum Verwendung; bei Jugendlichen schon gar nicht – es sei denn sie wurden bereits intensiv von jenen „geschult“, die es tatsächlich auch in ihrer Alltagssprache gern mal etwas komplizierter lieben.
        Bloss dem vorgeblichen Ziel hat´s nicht gedient: Die Einen (Eininnen?) haben unter ihren Lehrern immer schon auch die Lehrerinnen

      • gabi sagt:

        verstanden, die Anderen werden nun also LehrerInnen schreiben, und dennoch weiterhin denken, dass Frauen prinzipiell hinter Herd und Waschmaschine gehören.

        Wo ist da nun also der Nutzen???

        Und aus genau diesem Grund ist und bleibt es vollkommen irrellevanter Quatsch, der sich nur in den Köpfen jener Leute zu einer ungeheuren Bedeutung aufbläht, die irgendwo wohl selber ein Problem damit haben, sich Frauen SELBSTVERSTÄNDLICH in allen Funktionen und Positionen vorstellen zu können.

      • Gabi sagt:

        Schade, übrigens: Ich meine, Sie sind verschnupft.

        Das wäre im Falle des „linkshändigen Patriarchats“ wirklich völlig absurd, denn das ist ja der Witz an der Sache, dass es bloss absurd ist.

        Im Falle des Rechtsprech versteh ich es ebenfalls nicht; das ist schon so. – Stimmt.

        Gerade Ihre Entgegnung zu „con“ unterstreicht doch nur wie vollkommen subjektiv festgelegt werden müsste, wann es nun „wirklich, wirklich“ einzuschreiten gelte, und wann man eine Forumulierung als Detail vernachlässigen dürfe, das man nun eh nicht ändern könne.
        Und „muschimässig“ mit „seich mache“ zu vergleichen…?

  • Widerspenstige sagt:

    Also Kinder sind von Natur aus einfach neugierig und wollen alles Neue erforschen. Will ein Kind bei einem Besuch partout in einen Schrank mit diesem verführerischen goldenen Schlüssel mit Girlande daran hängend gucken – es könnte doch ein Goldschatz drin versteckt sein! – dann fragt man doch einfach schnell die Gastgeber, ob man kurz zusammen mit dem Kind öffnen darf oder es die Gastgeber selber zusammen mit dem Kind tun. Voilà und die Neugier ist gestillt. Das kann vorkommen, kommt halt ganz auf die Gastgeber drauf an, ob sie auch Kinder haben oder nicht. Ansonsten, liebevolle Disziplin.

  • heidi reiff sagt:

    Es gibt ja so ein Buch von Knigge, persönlich hab ich das nie gelesen, musste einfach schmunzeln beim flanieren, als eine alte Frau wüntend sagte zu ihrem Partner, Begleiter oder was auch immer, du solltest mal wieder Knigge lesen ….. die Tafeln Moses sind das A und O , eingeschlagen in Marmor, sogar goldig , ohne Zynismus, Moses wurde ausgesetzt von seinen Eltern , auch Ludwig von Bayern der die Lichtschlösser erbaut hat hatte zum Glück seine wissenden Zeugen. Dienstboten mit dem Herz auf dem richtigen Platz.

  • heidi reiff sagt:

    en mit meinen Entscheidungen, meine Kinder sollen es besser haben als ich, auch ein Weg. Eine Powerfrau aus Oesterreich eine Sängerin Christina Stürmer bringt da noch eine Pointe rüber – lass mich doch so wie ich bin, brauch keinen Heiligenschein – Patriarchat nein Danke. Ob jetzt Karl Marx oder der Schacherseppli das gesagt hat ist mir schnurz egal – Fakt ist RELIGION IST OPIUM FUER DAS VOLK, nach wie vor wird operiert mit dem schlechten Gewissen inkl. Bonis so wurden seit eh und je Sklaven gehalten. Ich bewundere diese Monumente nicht von Aegypten es waren Sklaven die erbauten nicht Pharaone

    • Karl Bolliger sagt:

      Offensichtlich brauchen nicht alle Leute die Bibel aufzuschlagen, um in einen Opiumrausch ähnlichen zu kommen – bei einigen reicht schon der Mamablog.

  • heidi reiff sagt:

    Drama des begabten Kindes ihr erstes Buch. Alice Miller hat sich weltweit engagiert für Kinderrechte nach ihren Möglichkeiten, hat sich wie sie selbst schreibt auch an den Papst gewendet mit ihrem Anliegen KINDSMISSHANDLUNG, eine Antwort kam nie. Alice Miller ist im Alter von 87 Jahren gestorben in Frankreich, ich schätze einfach ihre Pionierarbeit die sie geleistet hat nach ihren Möglichkeiten, da könnte sich Guru Hellinger der Prediger und Missionar einst in Afrika noch eine Scheibe abschneiden…….
    Haben Menschen null und nichts gelernt aus destruktiven Familienfehden, ich bin gut gefahr

  • Gabi sagt:

    Jep… Das mit dem Willenbrechen ist der dämlichste Sager, den es im Zusammenhang mit Kindererziehung überhaupt gibt.

    Ansonsten ist mir – grad bei Gästen, die dazu auffordern „ihn doch zu lassen, wenn er will“ – schon öfters aufgefallen, dass diese Menschen stets dazu neigen Konsequenz mit dem Negativattribut „unnötige Strenge“ zu versehen.

    Bloss, dass Erziehung ohne Konsequenz zwangsläufig in Beliebigkeit und damit deutlich Richtung Willkür driften muss – welche selbst von den vertrotteltsten Wischiwaschi-Psychologen als bedenklich angesehen wird – ignorieren sie.

    • xyxyxy sagt:

      Es geht eben nicht darum den Willen zu brechen. Sondern darum, dass das Kind lernt über den eigenen Willen und die eigenen Launen Kontrolle auszuüben. Ohne diese Selbstbeherrschung ist der Mensch ein verlorenes Individuum welches sich und seinen Mitmenschen immer wieder Schaden zufügen wird.

      • Gabi sagt:

        äh… Meinte ich doch auch.

        Es geht, bei einem so kleinen, und eben auch noch unbedarften, Wesen darum, überhaupt mal ein Gefühl dafür zu vermitteln, was sinnvoll zu wollen ist.

        Einem „Konzept Willenbrechen“ wäre ziemlich Wurst, WAS das Kleine will. Es wäre bloss ein „Dagegen“. Erziehung dagegen ist, das Kind daraufhin zu trainieren, was Sinn für es selbst, wie auch für seine Umwelt, macht. Und das klappt – wie alles Lernen – nur über konsequente Wiederholung – Und gewiss nicht über ein Laissez-faire, dass sich einreden will, das Kind wisse dann irgendwann schon selbst…. (woher auch?!)

    • Widerspenstige sagt:

      Genau! Und ja, erziehen kommt von ziehen also als Vorbild fungieren und mit liebevoller Disziplin Grenzen setzen. Ein Nein sollte stets ein Nein bleiben und es konsequent durchziehen. Das ist mühsam und kann ganz schön nerven. Aber etwas vom Schlimmsten überhaupt ist für mich, wenn ‚der Wille gebrochen‘ werden will durch zu strenge Erziehungsmethoden. Das ist Kindsmissbrauch und gehört angezeigt!

      • Gabi sagt:

        Oh; hey Widerspenstige.
        Wahrscheinlich haben Sie meine Nachricht an Sie damals nicht mehr gelesen. Ich war doch selber neugierig: haben Sie französische Bekannt (oder Verwandt)schaft auf das für deutschssprachige Feministinnen so ungeheuer wichtige Thema ansprechen können?

        (Mir ist damals noch so ein treffende Erwiderungsszenario durch den Kopf ;-))

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, ich hab’s noch gelesen und mir so einiges dabei gedacht 😉
        Es ist eine französische Freudin, welche ich schon ewig nicht mehr getroffen habe. Gute Idee, aber ob ich sie damit ‚überfallen‘ soll? Auf jeden Fall habe ich gerade in clack einen Artikel ‚Mademoiselle geht’s an den Kragen‘ gelesen, wo sich Widerstand regt bei den Französinnen wegen dem ach so charmanten Wort Mademoiselle. Ins Rollen gebracht hat es kein Geringerer als die Affäre DSK! Es läuft nun eine Kampagne in Frankreich von Frauenverbänden u feministischen Organisationen, die zum Boykott aufrufen – ça y est!

      • Widerspenstige sagt:

        Das habe ich mir noch gedacht, meine Antwort wartet auf Freischaltung wegen dem Konkurrenz-Blog… 2ter Versuch ohne Erwähnung…

      • Widerspenstige sagt:

        Gabi, ich hab’s noch gelesen und mir so einiges dabei gedacht 😉
        Es ist eine französische Freudin, welche ich schon ewig nicht mehr getroffen habe. Gute Idee, aber ob ich sie damit ‚überfallen‘ soll? Auf jeden Fall habe ich gerade in (..) einen Artikel (…) gelesen, wo sich Widerstand regt bei den Französinnen wegen dem ach so charmanten Wort Mademoiselle. Ins Rollen gebracht hat es kein Geringerer als die Affäre DSK! Es läuft nun eine Kampagne in Frankreich von Frauenverbänden u feministischen Organisationen, die zum Boykott aufrufen – ça y est! Der Mademoiselle geht es an den Kragen 🙂

      • Nico Meier sagt:

        Es gibt ja auch einen Mittelweg zewischen Willenbrechen und alles durchgehen lassen.
        Jedes Kind sucht nach Grenzen, denn die Grenze bedeutet auch, dass sich jemand mit seinem Verhalten auseinandersetzt und sich damit um es kümmert.
        Wenn das Kind etwas tut, das ich nicht möchte gebe ich ihm das klar zu verstehen. Laut werden hilft.

  • diva sagt:

    die gleichen eltern, die beim dreikäsehoch sagen: «lass ihn doch!» rufen sofort nach polizei und staatsgewalt, der gleiche dreikäsehoch ein paar jähre später mit pflastersteinen um sich wirft. generationen von eltern haben ihre kinder erzogen und ihnen gutes benehmen beigebracht, nur seit den ausgehenden 90er hält das keiner mehr für nötig! warum? weil neunmalkluge psychologen herausgfunden haben wollen, dass man mit erzieheung dem armen wesen den willen brechen würden. im zusammenleben von menschen braucht es einfach gewissen regeln und müsse wir eltern den kinder beibringen.

    • heidi reiff sagt:

      Ja ich kenne diese Aussagen von meiner Grossmutter, einem Kind MUSS MAN DEN WILLEN BRECHEN.

      Ich habe mich immer für Psychologie interessiert im Erwachsenenalter, die ersten Bücher waren die von S. Freud, dann C.G. Jung der sich ja distanziert hat von Freud, (Freud kommt aus der Judenecke, bin trotzdem kein Hitlerfan) Als Kind bin ich einfach gerne in Regenlachen herumgehüpft, war einfach lustig, war sicher nicht meine Absicht, damit meine Mutter zu ärgern. Ich habe mich mit dem Gedankengut von Alice Miller auseinandergesetzt. Kindheitsforscherin.A. Miller klärt auf in ihren Büchern, das

    • xyxyxy sagt:

      Diva – sie sind schon etwas zum gähnen. „Erst seit den ausgehenden 90er Jahren…“
      – das Thema wurde schon in den 80er und 70er Jahren, durchgeqaut. Auch da gab es diese Geschichten: Eltern welchen den Kindern kein Benimm mehr beibringen, werden die Früchte dieser Nicht-Erziehung auf den eigenen Kopf gelehrt.
      Damals wie heute, findet die Mehrheit der Eltern, man müsse den Kindern Benimm dich beibringen. Zum Glück.

      Es ist sogar eher so, dass heute eine gewisse Strenge in der Erziehung wieder salonfähiger geworden ist.

  • Katharina sagt:

    Das Rehkitz sprang auf der Wiese.
    Tau glitzerte in seinen Bernstein farbenen Augen.
    Denn es liebte es zu springen.

    Der Gutsherr erschoss es.

    Es wollte nur seine Freude und Dankbarkeit für das frische Wasser des Brunnens ausdrücken.

    Seine Mutter äst immer noch dort.
    Ihr Kopf reckt sich hoch auf.
    dort wo der Bluttropfen die Erde tränkte.

    Ihre Bernsteinaugen sich verdunkelnd.

    die flexible Grazie eines Rehs schreit das Schweigen ihres Herzens bis ans Ende des Universums.

  • Eni sagt:

    Ich finde dieses Thema etwas schwierig. Zum Einen haben die Eltern die Aufsichts/Erziehungspflicht gegenüber ihren Kindern, andererseits hat man in seinen eigenen 4 Wänden irgendwie auch das absolute Bestimmungsrecht. Mir selber hat man auch schon Unverständniss entgegengebracht, wenn ich darauf bestanden habe, dass man nur am Tisch essen und trinken darf (mit Ausnahme der Wasserflasche in der Nacht) und nicht auf dem Sofa oder im Kinderzimmer. Bin ich nun kleinlich oder sind die anderen schlecht erzogen?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Eni: bei Ihnen zuhause bestimmen Sie die Regel und sonst niemand!
      Übrigens wird auch bei uns nur am Tisch gegessen und getrunken.
      Mich wundert es dann manchmal schon wie sich andere darüber auslassen können dass es überall Chips-und Kekskrümel herumliegen hat, ja wer erlaubt den Kindern denn solchiges in der Wohnung zu verteilen? Oder ich (im Klageton) höre, dass die Kinder einfach hinter den Kühlschrank gehen- aber es wurde nie über „Essensorganisationsregeln“ gesprochen?…

      • Eni sagt:

        Dass die Kinder sich einfach ohnen zu fragen Essen nehmen gibt es bei mir auch nicht, das Einzige was sie unbeschränkt haben dürfen ist Wasser oder Mineralwasser. Ich bin der Meinung, dass man sich schlechte Essgewohnheiten angewöhnt, wenn man ständig hinter den Kühlschrank geht. Da wird den ganzen Tag gegessen ohne je Hunger zu haben und das Sättigungsgefühl wird auch ausgeschaltet.

      • Brunhild Steiner sagt:

        ah, dann sind wir ja schon zu zweit 🙂

      • Eni sagt:

        Nur ist da halt auch schon wieder das elterliche Vorbild gefragt; wenn die Eltern dauernd hinter den Kühlschrank gehen, werden es die Kinder nicht anders handhaben.

  • Frank Baum sagt:

    Das Problem ist, was das für Freunde sind, von denen Frau Harms spricht. Besserwisserei bei Erziehungsmassnahmen ist mies. Wie man so schön sagt: der schwerste Schlag ist der Ratschlag.

    Abgesehen davon: Aug um Aug stand in der Bibel aber eben im alten Testament.

  • Francesca C. sagt:

    Nach einem solchen Besuch, sagte der Vater eines solchen Kindes (hatte bei uns die Tischdecke voll geschmiert), seit er Kinder habe, habe er aufgegeben in einem Museum leben zu wollen. Mein Mann darauf: „wir wollen das Haus aber nicht immer renovieren müssen, wenn wir euch zu besuch haben!“. Seitdem kommen sie nicht mehr mit Kindern. Erziehen wäre besser gewesen.

    • lisa sagt:

      toller mann 🙂 !

      • Elisabeth sagt:

        Wie alt war denn das „solche“ Kind? Und: hat es das absichtlich gemacht? Und: gibt es einen Unterschied zwischen Tischtuch waschen und Haus renovieren?

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Francesca C: würde mich interessieren ob Sie Beide als Gastgeben denn einfach zugeschaut haben bis die Tischdecke ganz voll ist?
      Ich kann doch einem Kind auch sagen, dass mich das stört und ich es bitten möchte damit aufzuhören?
      Vorausgesetzt das Kind ist in einem Alter wo das einigermassen funktioniert- aber so jung wird es ja nicht gewesen sein wenn es fähig ist auf einem richtigen Stuhl am Tisch zu sitzen?

    • alien sagt:

      Ts, also nach so einer Bemerkung würde ich GAR nicht mehr kommen.

      • Francesca C. sagt:

        An alle: Das Kind war so um 4 Jahre und als die Eltern ihr, das Malzeug gegeben haben, hat mein Mann gefragt, ob sie schon wisse, dass man auf dem Blatt zeichnet, sonst hätte er gerne mit ihr gemahlen, sodass nichts passiert. Die Eltern versicherten uns, dass das Kind es wisse. Also liessen wir das Kind ruhig am Tisch mahlen. Als wir das nächste Mal nach ihr gesehen haben (wir und nicht die Eltern), war das Tischtuch voll gefärbt. Darauf die Eltern es nicht einmal für nötig hielten, sich zu entschuldigen oder das Kind darauf aufmerksam zu machen, dass man so etwas nicht tut.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Francesca C.: klang für mich so als ob das während des Essens passiert war-
        ja malen ohne Beaufsichtigung in diesem Alter ist so eine Sache…,
        Tischtücher sind da jedenfalls die denkbar ungünstigste Unterlage, besser geeignet wären alte Zeitungen, Plastiktischtuch etc, dass sich die Eltern nicht für „optimale Umgebungsbedingungen“ interessiert haben, immerhin waren sie in fremden Wänden, finde ich lieblos Ihnen gegenüber.

  • Erwin Geissbühler sagt:

    Es gibt Kinder, denen wird tatsächlich noch die Bedeutung des Wortes „NEIN“ erklärt und – weit wichtiger – konsequent durchgesetzt. Wirkt Wunder!

    • Elisabeth sagt:

      Ach ja, und klappt ja immer… bzw. bis die konsequente Durchsetzung erfolgt ist, haben sie schon ein paar Mal getobt… vielleicht sogar auf Besuch.

  • Florian Meier sagt:

    Was für schlecht erzogende Kinder das doch sind. Alle Kleinkinder, die bei mir mit ihren Eltern zu Besuch waren, haben zwar etwas getollt, aber mein Eigentum mit Respekt behandelt. Ich musste mir nie Sorgen darum machen.

    • Frank Baum sagt:

      Das Verhalten von Kindern hängt nur zu einem sehr geringen Grade von der Erziehung ab.

      • Eni sagt:

        Ich mag das Wort Erziehung nicht: man muss den Kinder Anstand und Benimm vorleben. Man kann nicht ständig gegen den Nachwuchs nörgeln was sie alles zu tun haben und sich selber nicht daran halten.

      • xyxyxy sagt:

        Eni – im Wort erziehen steckt das Wort „ziehen“ und deshalb ist es, richtig verstanden, ein gutes Wort.
        Man kann jmd nur dahin ziehen, wo man selbst bereits ist. Wer zieht, geht selbst voran.

      • Eni sagt:

        Ok, wenn man es so sieht, dann kann man diesen Ausdruck positiv werten. Ich dachte aber Erziehung kommt von zurechtziehen und nicht von hinter sich her ziehen und somit den Weg weisen. So ähnlich wie man einen Teig in die gewünschte Form zieht.

  • Kater sagt:

    Es gibt eine weitere (umgekehrte) Version – so mir passiert: Ich habe für meinen Schwiegervater die Gartenparty in meinem Garten ausgerichtet. Da kamen auch Gäste, die ich nicht kannte. Darunter eine Mutter mit ca. sechsjährigem Kind. Nach der Begrüssung sagte sie mir, ich solle ihr Kind zurechtweisen, wenn es was tut, was ich nicht will in meinem Haus. Ich antwortete, dass ich das nicht tun würde, denn es sei nicht meine Aufgabe, anderen Kinder den Benimm beizubringen. Das sei, sagte ich gerade heraus, ihre Aufgabe. Die Mutter japste nach Luft – hatte ihr das noch nie jemand gesagt???

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Kater: schade dass Sie offenbar nicht verstanden haben um was es dieser Mutter gegangen ist!
      Es existiert da nämlich eine breite Bandbreite was „den Benimm“ betrifft,
      und gerade weil ihr wichtig ist, dass sich ihr Kind auch an andere Regeln gewöhnt-
      und gerade weil ihr bewusst ist, dass sie und Sie möglicherweise unterschiedliche Auffassungen darüber haben,
      genau deswegen wurden Sie von ihr aufgefordert
      den Mund nicht zu halten wenn Sie etwas stört!
      Bin mir nämich sicher dass diese Mutter sehr wohl eingeschritten wäre um Sachbeschädigungen uä zu vermeiden!

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ freuen Sie sich über jeden Besuch der Sie danach fragt,
        und missinterpretieren Sie das Japsen nicht…

      • Kater sagt:

        Interessant – haben Sie auch noch einen Vorschlag, wie man gleichzeitig 40 Gäste gastfreundlich bewirtet und Kinder, die man zu erstem Mal sieht und nicht kennt, angemessen betreut?

        Und denken Sie nicht, ich hätte mit Kindern nichts am Hut und/oder nichts zu tun – ich bin einfach der Ansicht, dass die Verantwortung für die Kinder bei den Eltern oder bei deren Nichtverfügbarkeit bei den Kindern vertrauten Bezugspersonen liegt.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Kater: ich glaube Sie haben ihre Aufforderung einfach ganz falsch aufgefasst, ich nehme an dieser Mutter ging es ganz einfach darum dass Sie als Gastgeber,
        falls Sie was sehen würden das Ihnen nicht passt,
        ihre unaufgeforderte Zustimmung haben dann verbal einzugreifen.
        Sie wird, nehme ich mal an, nicht gemeint haben,
        dass sie Ihnen hiermit die Aufsichtspflicht abgegeben hat!
        Freuen Sie sich doch einfach darüber, dass es offenbar noch Eltern gibt, welche es durchaus schätzen wenn ihr Kind auch von anderen auf Grenzen aufmerksam gemacht wird- wie gesagt, diese Grenzen sind teilw unterschiedl.

      • Eni sagt:

        @ Brunhilde Steiner

        Vielleicht haben Francesca und ihr Mann darauf gewartet, dass die Eltern ein Machtwort ergreifen; anscheinend vergeblich. Ich mag es auch nicht, wenn in Geschäften und ÖV die einzige Intervenation der Eltern die Drohung ist, dass der Buschauffeur oder die Verkäuferin schimpf. Es ist nicht deren Aufgabe die Kinder zu tadeln, wenn sie die Schuhe auf dem Sitz deponieren oder die Regale ausräumen. Sind die Kinder noch zu klein um zu verstehen dass das Personal nicht immer aufräumen möchte muss das Kleine halt in den Kinderwagen und im Bus kann man die Schuhe ausziehen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Eni: bezüglich Francesca, das vermute ich auch so, ist aber genau DER Denkfehler,
        Fehler 1: den anderen Bekinderten sind genau diesselben Sachen wichtig wie uns,
        Fehler 2: sie werden schon irgendwann was sagen-
        wenn wir Pech haben ist jenen Eltern nämlich sogar die Demontage der eigenen HiFi-Anlage egal, also besser wir wagen vorher einen sachten Einwand- zumindest in UNSEREN Wänden…
        Bezüglich ÖV, klar wäre es die Sache der Eltern- und wenn das Wörtchen „wenn“ nicht wär, dann wärn wir…

      • Kater sagt:

        @Brunhild: Doch, genau das war die Absicht, die Aufsichtspflicht abzugeben. Oder verstehe ich da etwas falsch, wenn die Mutter lieber bei einem Glas Wein gemütlich an der Sonne sitzt, sich angeregt mit anderen Gästen unterhält und sich während sechs Stunden genau einmal um ihr Kind kümmert. Nämlich dann, als das Essen bereit stand. Derweil das Kind also die meiste Zeit sich selber überlassen war? Ist das ok so? Ist das eine kindgerechte Aufsicht? Wie fühlt sich ein sechsjähriges Kind an einem fremden Ort, wenn sich die Mutter nicht verfügbar ist?

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Kater: wenn sich das so abgespielt hat wie Sie nun quasi als Nachlieferung schildern,
        dann kann ich Ihren Unmut besser einordnen. Und finde das auch nicht okay.

        Wichtig finde ich aber, dass sich die Gastgeber eben sehr wohl auch melden wenn es ihnen zu bunt wird- eher besser noch vorher wenn die Stimmung nicht schon komplett angespannt ist. Bisher wurde diese Aufforderung noch nie wie Sie erlebt haben an mich herangetragen, sondern so wie ich schon beschrieben habe. Als „und wenn irgendwo ne Schmerzgrenze übertreten wird die ich nicht riechen kann, dann sag das bitte“.

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ haben Sie denn die Mutter auf dieses 6stündige „Kind allein lassen“ angesprochen?
        Die gemütliche Runde an der Sonne gestört?

  • markus roth sagt:

    kinder sind immer ein spiegel ihrer eltern und deren charakter und erziehungsmethoden

  • steffu76 sagt:

    Was bei mir in der Wohnung passiert ist mein Ding. Und da hat mir niemand reinzureden.
    Wenn ich zu besuch bin, haben sich meine Kinder zu benehmen.
    Ich kann auch nicht von meinen kinderloen Freunden verlangen,
    dass sie ihre Wohnung nur meinetwegen kindsgerecht einrichten.
    Je nachdem richtet sich dann halt auch die Dauer des Aufenthaltes bei Kollegen.
    Und das ganz ohne irgendwelche Vorurteile ihrerseits.
    Hat ja einen Grund, dass die kleinen Zappelphillipp spielen.

  • marie sagt:

    ein wenig off-topic. aber in anbetracht, dass wir uns das leben sowie das wohnen bald nicht mehr leisten können, hier eine möglichkeit, trotzdem stolze/r besitzer/in einer hausbar inkl. popcornmaschine zu sein:
    http://www.derbund.ch/kultur/architektur/Der-WohnContainer/story/15134917

  • vietnamesische begleiterscheinung sagt:

    am besten, man schenkt dem kind ein plastikgewehr, einen tarnanzug, und schickt es in den wald.

    • Rumpelstilz sagt:

      Wieso in den Wald? Und wieso einfach nur ein Plastikgewehr? Es soll auf seine „Beschützer“ schiessen dürfen, aber so dass es weh tut bzw. diese nass werden. Dann haben wir gelpagent Eltern auch etwas Spass 🙂

  • Anita sagt:

    Ansich eine wirklich gute und witzige Reaktion. Ich habe leider einfach die Erfahrung gemacht, dass die Botschaft beim Empfänger nicht so ankommt wie sie sollte. Die meisten verstehen solche Ironie nicht.
    Mein Partner, er hatte nie kleine Kinder, denn meine waren schon im Schulalter als wir zusammenzogen, hat ab und zu die nervige Angewohnheit zu grinsen, wenn mein kleiner, 3 jähriger Gottebueb einen Ausraster hat. Er wird dann jeweils direkt von mit mit inem harten Tritt unter dem Tish durch „belohnt“. Also nicht der Bub, der Mann…;-)

  • Petra Kaiser sagt:

    ich frage mich bei solchen beiträgen immer wieder, weshalb man dann nach einem kindergarten die kinder nicht draussen „bewegt“??? mein sohn ist täglich mindestens 3-4 Stunden draussen, weil er sonst körperlich zu wenig gefordert ist.
    wieso geht denn heute die „elternschaft“ nicht mehr raus? das so ein kind vor lauter bewegungsdran über sofa und sessel saust, ist mir klar. an die hand und raus, spazieren. besuchsquatschen geht auch im gehen und fussballspielen. nur mal ausprobieren.

    • marie sagt:

      finde ich auch. verkehrte welt: mit dem hund geht man ja auch mind. 3x am tag raus.
      ps: eine ehemalige nachbarin (aus norwegen) „schmiss“ ihre kinder jeden tag, egal welches wetter, raus zum spielen. dafür hatte sie für ganz schlimmes wetter skianzüge und wasserfeste regenbekelidung. ich äusserte mal mein mitgefühl für ihre töchter bei ihr aus. ihr kommentar: „warum? bei uns ist das so.“

      • Sportpapi sagt:

        Das einzige, was mir jeweils nicht so passt, beim „Rauschmeissen“ ist das schlechte Vorbild der Eltern. Nicht, dass sie immer dabei sein müssen – die haben ja vielleicht auch noch ein bisschen Arbeit. Aber machen Sie denn beispielsweise den Sonntagsspaziergang auch bei Regen?

      • marie sagt:

        klar, dort war die ganze familie hartgesotten! die machten auch gartenarbeiten, wenn andere zu hause sich an die heizkörper ketteten… habe die kinder manchmal gehütet und das waren m.e. die zufriedensten von allen, die ich gehütet habe und die gingen automatisch raus, ohne aufforderung. ebenso machten sie die hausaufgaben und hatten immer spass dabei. rein kamen sie nur, wenn es hagelte. ich war über so viel „lebensfreude und -nähe“ immer sehr angetan. beim essen war es laut und sehr lebendig, aber völlig ok.

      • marie sagt:

        die ganze familile war übrigens sehr sportlich und gingen regelmässig gemeinsam wandern, skifahren und und und… sie strotzten vor energie.

      • Sportpapi sagt:

        @Marie: Genauso stelle ich mir das vor, super.

      • marie sagt:

        die konnten es sich aber auch leisten. beide arbeiteten teilzeit und sakrosankt war: zu hause wird nicht gearbeitet, sondern die zeit wird grundsätzlich in die familie investiert. aber es stimmt schon, so sollte es eigentlich sein.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Finde ich auch. Kinder auf die Weide, jeden Tag, auch bei Regen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Auch ich gehe bei jedem Wetter raus, da ich kein Auto habe, bleibt mir gar nichts anderes übrig. Es macht auch Spass, im Herbst durch Wälder und Wiesen zu laufen, wenn es so richtig ‚chuttet‘. 🙂

      • marie sagt:

        uhhhh. ich kriege schon einen kälteschock bei 15 grad!:-( aber im nächsten leben wähle ich mir dann ein wenig wärmere gefilde aus. aber es stimmt. raus, denn es gibt nur schlechte kleidung. und frische luft hat noch niemandem geschadet.

      • Nico Meier sagt:

        Als ich selber noch Kind war waren wir auch bei jeder Witterung drausen.
        Hatte einerseits den Vorteil, dass wir viel Spass gehabt haben desweiteren waren wir auch fast nie krank und auch übergewicht war bei uns daher kein Problem.
        Wenn ich heute sehe wie die Kinder in der Freizeit vor dem TV oder dem PC sitzen und sich mit Chips vollstopfen ist es kein Wunder, dass viele ungesund und übergewichtig sind.

    • Brunhild Steiner sagt:

      @marie: finde ich super wie das Ihre Nachbarin geregelt hat, bei uns läuft das ähnlich,
      und für die Jüngste bräuchte es schon einen sehr heftigen Hagelschlag um sie zum reinkommen zu bewegen…,
      aber die Siedlungsplanung verunmöglicht da eben schon viele Möglichkeiten,
      wo früher bedenklos einfach „rausgelassen werden konnte“ haben sich heute fahrbare Untersätze das Gebiet erobert-
      und nicht mal die Tempo 30 Zonen bieten wirklich Sicherheit
      (ausser es stünde grad eine, den Untersatzbefahrern bekannte, Radaranlage dort…)

      • marie sagt:

        bei uns hat eine wg, die ein ganzes mehrstöckiges familienhaus bewohnt, ganz einfach abgesperrt. 😀 ok. das braucht mut, nerven, geduld und gaaaaanz viel zeit. aber nach 5 jahren haben sie es geschafft. ich denke, es wäre machbar, aber man muss halt ganz viel zeit und durchsetzungsvermögen an den tag legen und verstehe sehr gut, wenn die meisten das nicht angehen. aber ich für meinen teil, finde das sehr gut und selbstverständlich unterstützungswürdig. wir leben, um ein gutes leben anzustreben und nicht dass autos im quartier blochen und parkieren können.

      • marie sagt:

        fand und finde die familie und deren umgang so nach wie vor vorbildlich. sie sind zurück nach bergen und ziehen nun wahrscheilich ihre enkelkinder langsam auch so gross. …bergen, zwar wunderschön, aber klimatisch fühle ich mit ihnen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @marie: „einfach abgesperrt“ gefällt mir ebenso gut wie’s Plakate schwarzsprayen 😉 ich wage ab und zu ein zur Langsamkeit aufforderndes Handzeichen in Tempo 30 und Wohnzonen-
        dem Umstand dass Blicke noch nicht töten können verdanke ich mein bisheriges Überleben…

      • marie sagt:

        brundhild wir bleiben am ball. ich gehe morgen auf den paradeplatz üben und werde das erlernte gerne grosszügigst weitergeben. und weiter so mit dem handzeichen – ich neige manchmal zum stinkfinger, wenn sie mein handzeichen übersehen – komisch DEN sehen sie dann! 😀

  • SomeintPhia sagt:

    hihi .. auf die Gefahr hin, dass man dort wohl nie mehr eingeladen wird, war die Reaktion vorzüglich, bravo!

  • ursula sagt:

    Unsere Söhne haben sich beim Besuch zu benehmen; basta. Und die Kinder unseres Besuches in unseren vier Wänden auch. Da tue ich mir auch keine Skrupel (mehr) an, dies mitzuteilen, wenn ich nicht will, dass unser Sofa zur Sirup-getränkten Gumpiburg wird. Für alle anderen Austobungen gibt es den Spielplatz, den Garten, das Kinderzimmer… Und ja, manchmal dürfen Sie mit dem Dreirad durch den Korridor rasen. Sind wir deswegen despotische KinderquälerInnen?

    • Brunhild Steiner sagt:

      Unsere haben sich auch bei abwesenden Besuch zu benehmen 😉 Gottseidank sind wir mit kinderfreundlicher Umgebung gesegnet und ich kann mit gutem Gewissen sagen dass fürs Toben, Kreischen, Rennen, Stampfen und weiss was nicht alles die vor der Haustüre liegenden Spielplätze und Wiesen bestens geeignet sind…

      • Brunhild Steiner sagt:

        2/ okay, das Alter spielt natürlich schon auch noch mit, aber sobald sie selbstständig draussen sein können ist das für mich eine gute Lösung

  • mira sagt:

    Der Beitrag ist ein Aufsteller, danke 🙂

    Generell halte ich mich an den Grundsatz, dass nur in „normalen“ Umständen erzogen wird. Ist Besuch da, so drücke ich schon mal ein Auge zu (solange es zu mehr Ruhe führt). Unter den gegebenen Umständen jedoch würde ich jedoch eingreifen, egal was der Besuch meint. Besuch ist Besuch und hat keine Erziehungskompetenz.

  • Regula sagt:

    Es ist immer toll, wie Unvermögen mit erzieherischen Grundsätzen erkärt wird.
    Bei mir war mal eine Freundin zu Besuch, deren Sohn alle meine Schränke aufgemacht und darin gewühlt hat. Seine Mutter hat erklärt, der Juge sei eben an ALLEM SO interessiert. Schräger Humor, tatsächlich.

    • J_Randi sagt:

      100% gleicher Meinung!

    • Brunhild Steiner sagt:

      … dieser „deren Sohn“ wäre von mir spätestens nach dem ersten Schrank gestoppt worden-
      so was zu tolerieren, dafür fehlt mir wirklich jede Empathie…-
      insbesondere: warum sollte bloss die rumwühlende Seite vom Einfühlungsvermögenfaktor profitieren?

      • Olaf Steiner sagt:

        Ich fand die Aktion von Rebecca Harms gut, aber eines würde ich gerne anfügen. Es hängt mir absolut zum Halse raus, wie man sich als „Nichtvater“ von den Eltern eines Kindes immer alles sagen lassen muss. Das Kind darf dies, darf das und so weiter. Natürlich ist alles für einen guten Zweck und dient NUR der Entwicklung selbigem denn Kind sein ist ja heutzutage etwas grausam anstrengendes.Dass es aber Personen gibt, die es nicht dulden, dass Kinder Rumtoben und in alle Schränke reinschauen, ja das geht dann natürlich nicht und man erntet die üblichen „ach bist du heikel und untolerant“-Sprüche.

      • Barbara sagt:

        Man sagte mir, ich wäre eine strenge Mutter und ich finde das gut so. Meine Tochter hatte Möglichkeiten sich aus zu toben und musste dies weder bei uns zu Hause noch bei anderen tun. Wenn Bekannte (bei sich zu Hause) sagten: lass sie doch, dann sagte ich meiner Tochter: xy hat gesagt, Du darst dies hier tun, zu Hause geht es nicht. Und wenn xy bei uns zu Hause sagte: lass sie doch, dann sagte ich, dass ich dies nicht will. Es ist meine Wohnung und ich sage, was man (kind) darf und was nicht.
        Es hat, wie immer und überall wo Menschen zusammen kommen, mit Kommunikation und Respekt zu tun.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Olaf Steiner: völlig wurscht ob Sie Vater oder Nichtvater sind, in allererster Linie sind Sie ein Mensch,
        und als solcher der Chef in Ihren vier Wänden.
        Kein Besuch mit Kind hat das Recht sich über Ihre Sachen herzumachen,
        wer dies als Akt von Toleranz versteht hat wohl vom Konzept der Toleranz nicht wirklich viel begriffen.

  • Maria sagt:

    Ja, genau dafuer habe ich meine Kakteensammlung. Da bleibt die Vase dann meistens verschont.

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