Der erste Tag im Leben B

SCHWEIZ SCHULBEGINN

Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens: Eine Erstklässlerin verfolgt aufmerksam und kritisch den Unterricht.

Am Montag war Schulbeginn, mein Jüngster mit am Start. Ein grosser Schritt, vielleicht nicht für die Menschheit, sicher aber für den kleinen Mann, für den nun der Ernst des Lebens beginnt, wie man so schön sagt. Und ich, die Mama, stehe da unter vielen anderen Mamas und Papas und freue aber frage mich zugleich auch, ob wohl alles gut kommt.

«Ein grosser Schritt auch für Sie?» fragt mich eine andere Mutter. Eigentlich nicht, aber irgendwie schon. Denn es ist tatsächlich ein grosser Schritt, zumindest ein schritt Weg von der Unbeschwertheit der frühen Jahre. Schule das bedeutet, sich in einen sozialen Verband eingliedern, lernen und leisten zu müssen. Es gelten andere Gesetze, als in der Familie, es spielen andere Dynamiken. Eigentlich sollte die Schule ja so etwas wie der Anfang der Existenz als Zoon Politikon sein, als ein auf Gemeinschaft angelegtes und Gemeinschaft bildendes Lebewesen. Als Mutter mache ich mir aber eher Gedanken darum, wie ein Kleiner die zahlreichen am Wegrand lauernden Fährnisse wird meistern können: Fiese Mitschüler, schlechte Lehrer, die eigene Unlust, sich einzugliedern. Man fürchtet ja immer um die Einzigartigkeit seines Kindes.

Das ist natürlich nur die beschränkte Gefühlslage eines besorgten Mutterherzens. Denn eigentlich geht es ja um etwas viel Umfassenderes. In den Ferien las ich meiner Tochter aus «Sophies Welt» vor. Es geht darin um ein Mädchen, das von philosophischen Fragen umgetrieben wird und von einem anonymen Briefeschreiber in die Geheimnisse der Philosophie eingeweiht wird. Philosophie sei die Fähigkeit, die Welt wahrzunehmen, wie ein Baby sie wahrnimmt: Voller Erstaunen über all die grossen und kleinen Wunder, voller Bemühen, sie in ein Interpretationsmuster einzupassen, welches uns ermöglicht, ihre Geheimnisse zu begreifen. Man stelle sich beispielsweise vor, eine Familie sitzt am Frühstückstisch und der Vater schwebt plötzlich zur Decke. Das Baby würde sich darüber freuen, wäre aber nicht sonderlich erstaunt, oder nicht mehr, als es ohnehin erstaunt ist über die Welt. Die Mutter hingegen würde aus den Sandalen kippen, denn sie hat gelernt, dass Menschen nicht fliegen können und Ehemänner ganz besonders nicht. Die Pointe: Heranwachsen bedeutet, sich an die Welt zu gewöhnen, sie für alltäglich und letztlich bar jeder Wunder zu halten. Philosophen aber bewahren sich die Fähigkeit, die Welt für ein Wunder zu halten.

Ich erzähle das, weil die Schule eben nicht nur das soziale und Bildungstechnische Trainingsfeld ist, als das sie immer diskutiert wird. Philosophisch gesehen ist sie Gewöhnungsmaschinerie par excellence. Hier sollen die Kinder lernen, die Welt durch eine bestimmte Brille zu sehen. Kognitiv wird der Zauber durch Selbstverständnis, das Abenteuer durch Routine ersetzt. Und der geschützte Rahmen der Familie bricht auf, hin zur Gesellschaft, in die die Kinder sich werden eingliedern müssen. Es ist wohl das, was man den Ernst des Lebens nennt.

Hat die Tochter also recht, die behauptet, Schule sei vollkommen überflüssig, verwandelt sie uns philosophische Wesen in langweilige Heuchler?

Vielleicht liegt es daran, dass mein Sohn der Kleine ist. Aber wie ich da stolz mit ihm an der Hand auf dem Pausenhof stand und gerührt den Willkommensliedern, die zur Begrüssung der Neulinge schmettern lauschte, fiel mir eine Text-Bild-Schere ins Auge: «Egal, ob du aus dem Senegal oder der Türkei kommst, wir ziehen am selben Strick», sangen die Zweitklässler. Aber meine Augen schweiften über lauter blonde Locken, es wurde englisch und deutsch und Dialekt gesprochen. Senegalesisch oder türkisch war nicht zu vernehmen. Und ich fragte mich, warum sie gerade dieses Lied an dieser Schule singen und ich sagte mir, das müsse am Schulsystem liegen. Und in mir keimte der Verdacht, dass dieses System erschreckend schlecht an die Wirklichkeit adaptiert sein dürfte.
Aber das spielt wohl keine Rolle. Der Sohn wird sich schon daran gewöhnen und wenn er Glück hat vergisst er dabei nicht, dass es immer einen Grund gibt, sich zu wundern. Und wenn es nur der ist, warum die Lehrer so toll sind. Oder so blöd. Ich hoffe bloss, dass ihm der Ernst des Lebens auch etwas Spass machen wird.

110 Kommentare zu «Der erste Tag im Leben B»

  • Sternenreisende sagt:

    Schule war ein Horror für mich. Ich wurde zuhause Misshandelt und sollte gleichzeitig Sozialisiert werden. Niemand hat es gemerkt das mit mir offensichtlich etwas nicht stimmt, obwohl ich nie auspassen konnte und ständig traurig war. Die Lehrer gaben mir die Schuld für alles, und holten sogar meine Mutter dazu die auch nur zusammen mit der Lehrerin schimpfte – sie wollte sich ja nicht selbst verraten. Viele male bin ich auf dem Schulweg einfach stundenlang stehengelblieben um Tierchen und Blumen zu beobachten..das war mein wirkliches interesse..die Natur und nicht die Schule.

    • Sternenreisende sagt:

      Ich habe z.B Matheaufgaben ganz anders gelöst als es im Buch stand. Ich sollte es dem Lehrer vorrechnen damit er begreift wie ich das gemacht habe. Er hat es nicht verstanden also bekam ich ein 1er weil er sagte ich spicke. Ich finde, wer kreativ ist und eigene abstrakte Denkweisen besitzt hat in der Schule nichts zu suchen. Ich wurde viel von Lehrern angeschrien, gemobbt. auch von den Schülern selbst. Auch als ich mal zu einer Lehrerin ging um ihr zu erzählen das ich zuhause geschlagen werde, meinte sie nur „so schlimm ist es doch gar nicht“ Tolle Zeit wirklich.

  • Christian Duerig sagt:

    AUFRUF
    Pädagogen, fördert die Sprachentwicklung. Ermöglicht den Zugang zum richtigen Denken, das heisst: zur Mathematik. Führt Kinder in die Aussagenlogik ein. Zeigt ihnen die Prädikatenlogik, die Modallogik ua. Weckt die Neugierde für noch mehr Wissen.
    Mein Deutschlehrer lehrte mich früh im bejahenden Stil zu schreiben. Beispiel: Das Haus ist blau. Im verneinenden Stil muss ich immer nachdenken: Beispiel: Das Haus ist nicht blau. Ich kenne damit die Farbe des Hauses nicht. Ich weiss nur, dass es nicht blau sein kann.
    Ferner: „Vermeide die Häufung von Ung-Wörtern“. Sofort musste ich lachen….

  • heidi reiff sagt:

    Traurig ist nach wie vor, dass Kinder MANIPULIERT werden von Eltern, wenn Eltern selbst die Matur nicht geschafft haben, müssen es ihre Kinder schaffen, werden zu Lückenbüssern, Kinder sind keine VORZEIGEOBJEKTE, um auf einen Baum zu klettern brauchts ja kein Chicki-Micki, das Credo ist nach wie vor, ohne Fleiss kein Preis, blöde fanatische alte Zöpfe. In der Rudolf Steiner Schule CH wird auch noch Wert auf die Natur gelegt, schwarze Magie wird nicht vermittelt so wie ich informiert bin aus guten nahen Quellen.

  • Franz Oettli sagt:

    An den ersten Schultag erinnere ich mich nicht mehr, es muss wohl im Frühling gewesen sein. Aber von den Eltern war auch kaum eine Spur später. Nur bei schlechten Noten, oder bei schlechtem Betragen oder Fleiss gab’s zuhause Schimpfis. Auf dem Schulweg hatten wir’s immer spannend, da gab’s auch manchmal richtige Prügeleien. Zum Glück war manchmal auch mein älterer Bruder dabei.

  • heidi reiff sagt:

    Ich habe längst die Nase voll von den Wörtern RICHIG-FALSCH, wer weiss denn schon, was RICHIG UND FALSCH IST, so wird es nach wie vor vermittelt in öffentl. Schulen. Wir sind einfach noch angewiesen auf Menschen, die die Weisheit nicht mit dem Löffel gefressen haben eben die Reinemacherfrau wie von Reinhard Mey schön besungen, ich freue mich auf den Herbst, bunt sind schon die Wälder gelb die Stoppelfelder………, diese Politikerschauen weltweit sind Showen, Affentheater….. interessiert mich nicht mehr, erlaube mir trotzdem, div. Zeitungen im Internet zu konsultieren, kritisch optimistich.

  • heidi reiff sagt:

    Kinder mögen einfach Geschichten, mein jüngerer Bruder hat mir rübergebracht, dass er Spass hatte an der wunderbaren Brotvermehrung und der Heiland der übers Wasser laufen konnte, Kinder sind naiv und gutgläubig…… Leider hatte er einen
    sadistischen Primarlehrer, der ihn ständig blossgestellt hat, weil er einfach ein Troll war. Ein Lehrer od. Lehrerin ist verpflichtet, einfach den Lehrstoff zu vermitteln, jedes Kind hat seinen eigenen Rhytmus wir auch als erwachsene Menschen. Ich bin keine Lehrerin, kann einfach nicht autoritär sein, na und ich lebe noch..:-)

  • heidi reiff sagt:

    schon drauf an, wie der Lehrstoff vermittelt wird. Farbig oder schwarz weiss. Farbig macht das Lernen mehr spass auf alllen Sparten. Im Rechnen hatte ich immer gute Noten. Hoffe dass , dass endlich das blöde alte ClichÉE-Denken entsorgt wird, ich freue mich noch in fortgeschrittenem Alter an kleinen Dingen, bin keine Vereinsmeierin , jeder Mensch hat doch andere Erfahrungen, was Privat oder Schule betrifft, die eigene goldene Mitte findet der Mensch bei sich SELBST, Emotionen gehören auch zum Leben. Ich bin einfach froh, ein Dach über dem Kopf zu haben, meine Vorfahren waren keine Adelige.

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin gerne in die Schule gegangen, es war meine Rettung in der Not, besser als zu Hause. Die Kindergärtnerin war ein altes Fräulein mit weissen Haaren, wir durften spielen, in der Primarschule wurde ich von Lehrerinnen unterrichtet, wir waren immer gemischte Klassen, haben Ringkämpfli gemacht gegenseitig gemacht, uns einfach zusammengerauft. In der Realschule waren wir eine Mädchenhorde, ein parteiischer Lehrer, ich gehörte nicht zu seinen Lieblingsschülerinnen, heute kann ich darüber lachen…….
    Kopfnüsse und tatzen sind ja in Schulen seit langem verboten. Kinder sind lernfreudig, kommt

  • Marcel B. sagt:

    Der Artikel ist nicht ganz richtig, bzw. bedient sich alten Ansichten. Heute beginnt die Schulpflicht mit dem Kindergarten. Auch der Ernst des Lebens beginnt dort, sonst gäbe es keine Zeugnisgespräche bereits im Kindergarten.

    • Sportpapi sagt:

      Es gibt Zeugnisgespräche im Kindergarten??? Wo?

      • Marcel B. sagt:

        Kanton Zürich. Pro Jahr zwei Zeugnisgespräche, allerdings noch ohne Noten, wie in der ersten Klasse.

      • Sportpapi sagt:

        Also ein Elterngespräch über den Entwicklungsstand des Kindes. Übrigens wurde die neue Vorschrift auf Druck der Lehrer/Kindergärtner nach meinem Wissen gelockert, so dass nur noch ein Elterngespräch pro Jahr obligatorisch ist. Dieses ist übrigens als Elternrecht gedacht und – wie ich finde – wichtig.

    • Auguste sagt:

      hmm…, wenn sie nicht aus dem „leben b“ berichten können – wer dann?

  • Katharina sagt:

    ja ja, Schule und Sozi-orthodoxe Sozialisierung…..

    http://video.google.com/videoplay?docid=-2735224028212101306

  • Katharina sagt:

    Mammi Mammi, die wend mer’s hirni waesche. ich wot noemme i’d’schuel.

    • Franz Oettli sagt:

      Ja die gute alte Werbung. Sie erinnern sich auch noch, das war doch noch schwarzweiss oder? Muttimutti, er hat überhaupt nicht gebohrt und solches Zeugs. Und dann auch noch die Tante Klementine. Hat nicht auch Dietmar Schönherr für ein Waschmittel geworben, ja ich glaube sogar mit Vivi Bach. Damals gab’s auch noch keine Fernbedienung, wenn was eingestellt war, hat man’s bis zum Schluss geguckt.

  • Bugs Bunny sagt:

    Die Schule zu kritisieren („kritisch zu hinterfragen“) ist Pflicht für alle, die einen intelligenten und intellektuellen Eindruck erwecken möchten.
    Für ein Kind, das in behüteten Verhältnissen aufwächst, mit Eltern, die Akamademiker sind und ihm sowohl geistig wie materiell einiges bieten können, mag mit der Schule tatsächlich der schlechtere Teil des Lebens anfangen.
    Für alle anderen weniger glücklichen Kinder, jene zum Beispiel, deren Eltern Lesen und Nachdenken für nutzlose Zeitverschwendung halten, ist die Schule ein Segen, egal wie doof die Lehrer und wie gemein die Mitschüler sind.

  • Katharina sagt:

    off-topic: wer kennt sich aus mit office 2010? ist es empfehlenswert? z.Z habe ich office 2003 aber ich finde den upgrade fuer ueber 400 USD etwas teuer.

  • fufi sagt:

    filosofisch gesehen meine ich
    wäre die 1. Elternpflicht,
    den Kindern zu helfen, weiterhin
    staunen zu dürfen
    neugierig zu bleiben
    die Welt mit ihren eigenen Augen sehen zu dürfen,

    denn:
    a) für Religiöse:
    „Amen, ich sage euch:
    Wenn ihr nicht umkehrt und so werdet wie die Kinder,
    werdet ihr nicht in das Himmelreich hineinkommen.“
    (Mt 18,3)
    b) für Andere:
    Michael Ende -> Unendliche Geschichte, Momo
    c) und was,
    wenns IHR Kind NICHT auf die Uni schafft?

  • Eduardo sagt:

    Schule, das bedeutet quälendes Aufstehen jeden Morgen, überflüssiger Notenterror während vieler Jahre, gestohlene Lebenszeit durch Hausaufgaben und Nachmittagsunterricht und vor allem die Konfrontation mit sadistischen Mitschülern und Lehrern, denen man nicht ausweichen kann. Dass sie eine Minderheit ausmachen, ist leider kein Trost. Zur „Sozialisation“ ist die Schule überflüssig, denn viele grosse Persönlichkeiten aus den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden, die nur durch Privatlehrer ausgebildet wurden, beweisen, dass es auch völlig ohne das perfide Kindergefängnis Schule geht.

    • Eremit sagt:

      Danke, ein guter Beitrag, dass es zur „sozialisierung“ von Menschen die Schule nicht braucht, „bestenfalls“ um Ideologien zu vermitteln und Menschen einzutrichtern. Eigentlich sollten die Schule ein Ort sein wo Menschen ungestört druch Mitmenschen sich Wissen und Fertigkeiten aneignen können. Und sollte es nicht die Aufgabe der Eltern sein die Kinder zu motivieren sich täglich neues Wissen und Fertigkeiten anzueigenen? Und vielen Eltern sind mit den zwischenmenschlichen Schlachtfeldern dermassen beansprucht dass sie keine Chance haben dem nachzugehen?

      • Luisa sagt:

        @eduardo: wow, so kurz und prägnant ausgedrückt, wie ich die Schule empfand, als ich sie noch selber besuchen musste und noch viel mehr, wie ich sie heute empfinde, wo mein Sohn sie besuchen muss.

    • marie sagt:

      @edoardo
      😀 klingt wie meine arbeitsstelle… sind sie selbständig? wenn ja, gratuliere.

    • Sportpapi sagt:

      „Zur “Sozialisation” ist die Schule überflüssig, denn viele grosse Persönlichkeiten aus den vergangenen Jahrhunderten und Jahrtausenden, die nur durch Privatlehrer ausgebildet wurden, beweisen, dass es auch völlig ohne das perfide Kindergefängnis Schule geht.“ Liegt vielleicht daran, dass es die öffentliche Schule noch gar nicht so lange gibt? Dass zuvor nur Leute „zur Schule“ gingen, die sich entweder einen Privatlehrer leisten konnten – oder ins Kloster gingen… Ich für meinen Teil bin sehr froh, dass es in der Schweiz eine obligatorische öffentliche Schule für alle gibt.

      • Auguste sagt:

        hmm…, wenn halt fast in jedem ort eine gutausgestatte bildungsstätte steht, dann kann einem das mit der zeit schon sehr gewöhnlich vorkommen, sportpapi. hat es der wurm noch leicht – er muss nur dem vogel oder dem fisch schmecken – so hat es die schule ungleich schwerer: sie muss schülern, lehrern, eltern, politikern in ausbildung, politikern im wahlkampf, politikern im amt und silvia blocher schmecken. wenn das nicht die quadratur des kreises ist?

      • Sportpapi sagt:

        Und dabei können wir in der Schweiz erst noch mitbestimmen, wie unsere Schule aussehen soll…

      • Auguste sagt:

        hmm…, und beinahe hätt ich es noch vergessen – dem dr. schlüer muss sie auch noch passen. unter diesen umständen bleibt dem jungen binswanger und seinem laserschwert nur zu wünschen, dass die macht mit ihm sein möge im leben b, irgendwo da draussen in jener wohlbekannten galaxie „pausenplatz“.

  • Christian Duerig sagt:

    @Michèle Binswanger
    „Mit der Schule beginnt der Ernst des Lebens.“ Das ist eine Katastrophe, wo Schule Freude und Begeisterung fördern sollte. Die Wissensbegierde der Kleinen wird mit „Ernst“ abgewürgt. Erzählen, Nacherzählen, Zuhören, Zeichnen und Malen, Lesen lernen und selber „Schreiben“ können, sind doch alles Tätigkeiten, die Neugierde steigern können. Mit Mathe steigt man auf eine noch höhere Stufe von Wissensbegierde. Das Ziel ist Erkenntnis. Philosophieren Sie nicht, sondern lernen Sie das richtige Denken. Das korrekte Negieren können viele Lehrer nicht. Sie müssen Aussagenlogik lernen

  • Jo Mooth sagt:

    Ich kann mir jetzt gar nicht vorstellen, dass sich da für heutige Kinder viel ändert: Kaum geboren, lernen sie den ersten sozialen Verband in der Krippe kennen. Bereits mit 4 oder 5 droht der Kindergarten, und mit 6 oder 7 dann eben die Schule. Zu meiner Zeit war das noch anders: erst nach gut 5 Jahren zu Hause kamen das eine Kindergartenjahr und dann die Schule. Das war noch eine richtige Umstellung, weg von der Familie.

    • Christian Duerig sagt:

      @Jo Mooth
      Heh…! Wir leben in der Postmoderne. Die Moderne haben wir hinter uns (Moderne=Entdeckung der Aussagenlogik und der Transfinten Zahlen. Postmoderne=Entdeckung, dass das Unendliche nur im Denken existiert. Der Kosmos ist endlich und digitalisierbar. Heisenberg entdeckt den Matrizenkalkül und begründet die Quantenmechanik) Die Aussagenlogik der Klassik hat ausgedient, die Quantenlogik kontrolliert unser postmodernes Denken. Zeitgeist ist Zeit ohne Geist und eine Nebenerscheinung bei den Philosophen. Der Skandal der Philosophie dauert an. Computer sind da, und Kinder müssen mit ihnen.

    • Sibelius sagt:

      und was wollen sie damit sagen, jo? das früher alles besser war? falls ja, gääääähhn….

      • M. Bättiger sagt:

        @Sibelius
        Und was wollen Sie uns sagen? Dass früher alles schlechter war? Falls ja, gäääääähn…..

      • Sibelius sagt:

        sorry, war schon eingeschlafen… hier ist man ja eine stunde früher müde, dafür ist alles auch eine stunde früher besser.

      • Sibelius sagt:

        aber jetzt, wieder ausgeschlafen, verstehe ich jo’s beitrag und nehme das gähn zurück

  • Christian Duerig sagt:

    PROFESSOR WALTER LEWIN MIT
    Alle Lehrer sollten sich die Lernvideos von Prof Walter Lewin von MIT anschauen. Dies geht gratis über iTunes. Mit iTune U gelangst du zu den Universitäten und Colleges. Suche MIT. Mit der Suche Walter Lewin findest du die 2 Vorlesungen. Viel Spass und Erfog.
    Nachtrag: Als Quantenphysiker versteht es Lewin noch immer, mit Kinder in Kontakt zu gelangen, und diese für die Wissenschaften zu begeistern. Seine Vorlesungen packen jeden Laien. Englischkenntnisse sind notwendig. Bitte Lehrer, schaut rein. Crigs

    • Katharina sagt:

      Ich habe kein iTunes oder andere Spyware.

      • Christian Duerig sagt:

        @Katharina
        iTunes gibt es auch gratis für Windows. Geben Sie bei Google „iTunes“ ein. Sie haben nun viele Angebote zum Gratisdawnloaden von der Musiksoftware. Installieren Sie diese auf Ihrem PC. Gehen Sie in den iTune Store und anschliessend im Register oben auf iTunes U. Hier haben Sie ein riesiges Angebot von gratis Vorlesungen an den bekanntesten Universitäten dieser Welt. Schauen Sie bei MIT rein und suchen Sie Walter Lewin. Die Vorlesungen sind spannend und wecken Neugierde für mehr Wissen. Nachtrag: Mit iTunes erstellen Sie Ihre schönste Mediathek. Weiterbildung macht viel Spass. Crigs

      • Katharina sagt:

        ich werde keine Software von Apple installieren. Sorry. Too much trouble in privacy sphere.

    • Eremit sagt:

      Für Kinder die gerne musikalisch lernen gibt es auf Youtube für einige Themen gutes Video. Ok, leider nur auf englisch.
      http://www.youtube.com/watch?v=3DPRq7jUbiU&feature=related

      „Apple ist wie Microsoft eine Religion die nebenbei Produkte verkauft.“

      • Katharina sagt:

        das erinnert mich an die fucktard Show Barney & Friends auf PBS:

        http://www.youtube.com/watch?v=JmOyvuWs-dc

      • Christian Duerig sagt:

        @KATHARINA & EREMIT
        Bei Euch beiden hinken die Vergleiche. Eremit: „Apple ist wie Microsoft eine Religion.“ ein sinnloser Satz.
        Katharina: „Too much trouble in privacy sphere.“ das gilt für Internet. Jeder angeschlossene Computer ist gefähredt. Mac schlägt sich sehr gut gegen Viren. Was NSA und Apple alles wissen, das wissen nicht einmal die Mitarbeiter. Wissen steckt digitalisiert im Speicher. Nur die klügsten Köpfe konnen vielleicht etwas damit anfangen. Ihre Privacy interessiert sie nicht.

      • Katharina sagt:

        habe ich einen vergleich gemacht? nein. nsa..hmmmm als naechstes kommen nun die registry tips und tricks…. auch bekannt als die schnellste abkuerzung zu einem zerschossenen system. die orthodoxie des navigatrum ist amuesant.

    • @ Katharina: „Benutzen sie keinen Computer, gehen sie nicht aufs Internet, telefonieren sie nicht mobil und bezahlen sie immer bar.“

  • Hans sagt:

    Ich war später bei einer grässeren Unternehmung in Zürich tätig. Nach irgendwo zwei Wochen musste ich zum höchsten Chef, dachte dass das nichts Gutes verspreche. Er war freundlich, sagte nehmen sie Platz und nach dem beendeten Telefongespräch sagte er zu mir dass er seit Jahren keinen Mitarbeiter mehr gehabt habe der so eine schöne Handschrift habe. Das hat mir der Lehrer Andreas mit seinem über den Kopf gezogenen Radiergummi beigebracht.

    • Auguste sagt:

      hmm…, leider hat ihnen der herr andreas nicht beigebracht, dass man bei solch seltenen gelegenheiten gleich nach dem „grüezi“ ein „…vielen dank für den überaus grosszügigen bonus – das hätte ich nach dieser kurzen zeit nicht erwartet…“
      anhängt.

      tja, da haben wohl wieder einmal die recht, die glauben, man lernt für die schule und nicht fürs leben.

  • Hans sagt:

    Ich bin gerne zur Schule gegangen. Der Lehrer Andreas war ein strenger aber sehr korrekter Lehrer. Radiergummi war nicht erlaubt, sonst ist er uns mit einem Radiergummi über die kurzgeschorenen Haare gefahren, was höllisch weh tat. Tatzen gab es auch, Hände herhalten, dann hat er mit dem Massstab ein paar Mal drauf geschlagen, war halb so schlimm und vermutlich hat es ihm genau so weh getan. Wenn er uns nach der Schulzeit getroffen hat, dann sagte er ich bin der Andreas.
    (Teil zwei folgt)

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Noch ein kleiner Nachtrag zum Blog vor einigen Tagen betr. Elternabend: Als sich heute meine Putzfrau verabschiedete und ich ihr noch einen schönen Tag wünschte, sagte sie, ja der Tag gehe, aber der Abend……. sie müsse an den Elternabend, das sei immer so ein mühsamer Lehrlauf, all die Leute, all das Getue, warum diese Informationen nicht einfach zugeschickt werden können. Meine Worte! Ich tröstete sie und versicherte sie meines Mitgefühls. Für sie ist es noch mühsamer, sie spricht nur französisch, muss trotzdem den ganzen Lehrlauf über sich ergehen lassen.

    • Sportpapi sagt:

      Und die zugeschickten Informationen würde sie natürlich auf französisch erhalten, oder? Wenn sie am Elternabend gar nichts versteht, muss sie ja auch nicht gehen. Oder vielleicht ihren Mann schicken.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Sie hat keinen Mann, sie bringt die Familie mit Putzen durch, der Mann hatte die ganze Familie geschlagen und tyrannisiert, nach 12 Jahren fand sie den Mut, ihn in die Wüste zu schicken. Aber ihre Kinder können bestens deutsch, die älteste Tochter ist schon 20 und könnte problemlos die Infos übersetzen. Und gehen muss sie eben doch, das interessiert niemanden, ob sie was versteht.

      • Sportpapi sagt:

        Obligatorische Elternabende sind selten. Und hier wäre das Thema eher die Sprachkompetenz der Frau (gibt es da nicht auch spezielle Kursangebote?) als die Qualität/Attraktivität des Elternabends.

    • Katharina sagt:

      Wenn die Informationen vorab zugesandt würden, hätten die Eltern Gelegenheit, sich darüber Gedanken zu machen und damit im Meeting selber, schon vorbereitet, wirklich resultatorientiert beitragen zu können. und diejenigen, die die Sprache nicht gut verstehen, hätten Gelegenheit, es sich übersetzen zu lassen.

      statt sich auf solche Grundsätze effektiver Kommunikation zu besinnen, verharren die Dimwits auf obligatorisch blabla. Dümmer gehts nümmer.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Genau. Dazu kann die Frau Französisch, ist eine Landessprache hier, man muss nicht Deutsch können und ist trotzdem sprachkkompetent, wer hätte das gedacht…….In Zürich gibt es viele Leute, die würden im Welschland verhungern, weil sie nicht mal die Speisekarte des Bahnhof Buffets verstehen. Müssen die auch in einen Sprachkurs?

      • Sportpapi sagt:

        Pippi: Landessprache hin oder her – wer in der DEUTSCHschweiz lebt, sollte die hier übliche Landessprache lernen. Gilt aber natürlich nicht nur für Putzfrauen, sondern auch Manager und wer auch immer. Als Gast in den Ferien sieht das vielleicht etwas anders aus. In der Schule ist mangelnde Sprachkompetenz (und damit verbunden meist auch Kulturkenntnis) der Eltern eines der grösseren Problem, mit denen sich die Lehrer herumschlagen.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nochmal: Wenn jemand eine der drei Landessprachen spricht, verfügt er nicht über ‚mangelnde Sprachkompetenz‘, und Französisch ist im Kt. Bern keine wirkliche Fremdsprache.

      • Katharina sagt:

        Naja, im Sinne des Begruessungsliedes, wie im artikel erwaehnt, kann es auch sein, dass bei der postleitzahlselektion fuer das ausgebliebene informations-mail statt switzerland swazyland ausgewaehlt wurde, so dass als landessprache dann suaheli angeboten wurde. da sagte dann das hirni des elternabendorganisators ‚does not compute‘ .

        aber Mme De Meuron koennte das natuerlich in bernischem franzoesisch viel eleganter ausdruecken als ein yankie weib wie ich.

      • alien sagt:

        Tja, Pippi, erstens gibt es in Zürich nicht viele Leute, die hier zur Schule gegangen sind und wirklich gar kein Franz können. Zweitens braucht man es NIE, wirklich nie. Ich habe vierhunderttausend Mal öfter italienisch gesprochen als Französisch. Und dreihundertfünfzig Mal öfter englisch.

    • alien sagt:

      Lehrlauf finde ich ein passendes Wort, Pippi. Schreibfehler oder absichtlicher Schnitzer?

  • Olivia sagt:

    Frau Binswanger, darf ich Sie fragen, ob ihre Kinder in eine staatliche Schule oder in eine Privatschule gehen? Es hört sich (wegen der Klassenzusammensetzung) doch eher nach einer Privatschule an.

  • Pupsi sagt:

    Für alle, die wissen wollen, wie es ausgeht:

    http://www.videoportal.sf.tv/video?id=a6af5b6d-34b6-4664-a3c1-e5fa6feaded3

    Interessante Doku von SF über die Schülerinnen und Schüler einer Abschlussklasse

    • Eremit sagt:

      Das ist m.E. leider nur oberflächlich vor der Kamera. Interessanter wäre es die Schüler/innen mit versteckter Kamera zu filmen, was sie tun und über wen sie wie reden und dann die Eltern mit dem Verhalten ihrer „Engeln“ konfrontieren. Ähnlich die Super Nanny mit Katharina Saalfrank, einfach dass nichts gestellt ist und die Akteure nicht wissen dass ihr Verhalten aufgezeichnet wird. Es würde mich nicht erstauen wenn heute somanche Eltern es völlig ok finden wenn ihre „Engeln“ andere Mitschüler mobben usw.

  • Nick Schmid sagt:

    Ich wundere mich, weshalb der Schuleintritt als so einschneidend beschrieben wird. Ich persönlich empfinde den Kindergartentag als Start in den „Ernst des Lebens“ (Einordnen in eine Gemeinschaft, gemeinsame Regeln befolgen, erste Lernziele erreichen, fixe Anwesenheitszeiten inkl. Ferien, …)

    • Rahel sagt:

      Ich finde, der Eintritt in den Kindergarten ist vor allem was das Loslösen und Loslassen angeht sehr einschneidend. Dafür hat es im Kindergarten noch viel Platz für das Spielerische=Spass, was es in der Schule schon nicht mehr so hat= Ernst.

      • Rahel sagt:

        Nicht falsch verstehen, die Veränderung im Leben eines Kindes ist auch in meinen Augen weitaus grösser beim Eintritt in den Kindergarten. Ich habe mich lediglich auf die Definition von „Ernst“ konzentriert!

  • Lucca Gaffuri sagt:

    Schöner Text Frau Binswanger, Sie geben hier einiges an Hoffnungen und Ängsten preis. Ja, das ist ne neue Ära, zumal nun soviel von unbeeinflussbaren Faktoren (Lehrpersonal, Mitschüler, Lehrplan, etc.) abhängt. Aber ich bin mir sicher, Ihre Kinder nehmen das nötige Rüstzeug (Urvertrauen, Selbstbewusstsein, etc.) mit, um da bestehen zu können!

  • René Baron sagt:

    schöner Text

  • Rahel sagt:

    ….ging es ähnlich…….humpf

  • Ich hatte eine schlechte Schulzeit. Meine Lehrer waren zumeist eine sadistische Mischung aus Birkenstock-Kuschel-Pädagogen und Armee-Drill-Offizieren. Ich selber war schwererziehbar, oder zumindest anders gewickelt als normale Kinder. Gelernt habe ich nur, was mich interessierte und das andere habe ich zugunsten von Space Quest und WIng Commander beiseite gelassen.
    Die Freude an der Schule habe ich an der Berufsschule wieder gefunden weil ich da gesiezt wurde und mit Respekt behandelt. Und weil man uns gesagt hat, dass man die Arschbacken zusammenkneifen soll um etwas zu lernen.

    • Ich werde versuchen meinen Kindern die Freude an der Schule nicht zu vermiesen und gelobe das Hausaufgaben machen, das Schulgespräch und die Lehrkräfte mit angemessenem Ernst zu behandeln. So say we all.

      • Rahel sagt:

        Interessant, meinem Mann ging ähnlich, auch er hat in der Berufsschule so richtig „dä Chnopf uftuä“! Dies aber vor allem weil ihm der Beruf an sich Spass machte und er somit auch alles, was es in Verbindung damit zu lernen gab, gerne lernte.

  • René Baron sagt:

    Das Leben besteht ja nicht nur aus Schule. Wenn das Kind dort Strukturen und Anpassung lernt ist das nicht nur schlecht und es besteht auch weiterhin genügend Freizeit, damit Eltern ihrem Sprössling weiterhin eintrichtern können was sie persöndlich für relevant halten, Philosophie zum Beispiel.
    Vergesst einfach nicht, dass es weniger drauf an kommt, ob das Kind in der Schule oder zu Hause abgetrichtert wird, sondern immer auch selber genügend Freiräume hat, um die Welt in seinem Tempo, seiner Wahrnehmung und in seinem eigenen Wundern entdecken zu können.

    • Christian Duerig sagt:

      @René Baron
      Kindergarten und Schule sind nicht Abrichtungsanstalten. Jedes Kind soll sich seinen Fähigkeiten entsprechend entfalten können. Musik, Zeichnen, Turnen, Basteln, Lesen, Schreiben und Rechnen müssen Freude bereiten und Neugierde wecken. Das richtige Denken liefert die klassische Logik , die Aussagenlogik. Erkenntnisse erfahren wir nur über Logik. Der Skandal der Philosophie muss aufhören. Verantwortung übernehmen verlangt Unabhängigkeit im Denken und Handeln. Sprachkompetenz und Logik bilden das Fundament. Hier versagt die Schule, weil Lehrer nicht den Durchblick haben.

  • René Baron sagt:

    Man muss das cool nehmen. Wer da schon am ersten Tag mit Aengsten und Vorurteilen anrückt, und die Schule wie ein Minenfeld behandelt, darf sich nicht wundern, wenn dann auch der Kleine darin ängstlich rumtapsen wird als wär es eines.
    Ueberhaupt: schon nach dem ersten Tag ein Statement zum Thema Schule abgeben zu wollen ist sicher nicht ganz objektiv.
    Vertaut doch einfach den Eltern und den Kids welche da schon Routine haben. Es ist nicht so schlimm, wie das „Anfänger“ mangels Realerfahrung anzunehmen neigen.

  • ZufälligLeser sagt:

    Wir sind auch dabei – noch 4 Wochen Sommerferien dann geht es bei uns los mit dem ersten Kind in der Schule. Ich freue mich drauf, da sie im Kindergarten jetzt gelangweilt war, selbst liest und schreibt (und das ohne üben zuhause!) und sich für Mathematik interessiert. Ich selbst habe nur gute Erfahrungen in der Schule gemacht und hoffe für sie, dass es genauso positiv laufen wird. Wichtig ist hier, wie in allen anderen Bereichen der Familie auch, ein offenes Gesprächsklima zu führen, damit die Kinder mit ihren Sorgen und Nöten die Schule und die Lehrer betreffend ein offenes Ohr finden!

  • Ich hatte prima Eltern, die mir Lust auf die neue Erfahrung machten. Auch bei den Lehrern hatte ich grosses Glück. So war die Schule für mich super. Einzig die Fächer Turnen und Singen drückten meine Noten und die Stimmung etwas nach unten – ich dachte mir nur, was soll’s. Das konnte ich an meine Kinder weitergeben. Leider hat sich aber das Schulklima zum Schlechten verändert, was ich auch bei meine Enkeln beobachtete. Früher wurde kaum gemoppt und von Prügeleien war nicht die Rede. Dies wirkt sich auch auf die Lehrer aus, die damit zu kämpfen haben. Schade.

  • Christian Duerig sagt:

    AUSSAGENLOGIK
    Bitte Lehrer, fördert die Sprache im Gedankenaustausch mit den Kindern. Wer Recht hat sind die Kinder, auch wenn sie falsch liegen. Sie können nicht anders. Ihr Lehrer selbst, lernt die Aussagenlogik und die Prädikatenlogik. Vermittelt diese so früh als möglich. Viele Schwierigkeiten werden verschwinden. Wer das nicht versteht, der kennt die Aussagenlogik und die Prädikatenlogik noch nicht. Die Moderne Mathematik versagt, weil die Lehrer sie nicht beherrschen. Ich kenne die schlechten Unterrichtsmaterialien. Macht es besser. Ich helfe Euch allen. Crigs

    • xyxyxy sagt:

      wenn sie so edel und hilfsbereit sind, dann erklären sie uns doch mal ihre schönen Worte im Detail, damit die Logik ihres Beitrags für uns alle nachvollziehbar ist

      • Hans Koana sagt:

        Aussagenlogik schaut, ob eine Aussage im Widerspruch zu anderen steht. Kernannahme ist: etwas und sein gegenteil dürfen nicht zugleich wahr sein. Das aber ist an sich schon Quatsch. Denn es gibt auch Halbwahrheiten und graduelle Wahrheiten und Dinge, die sich gar nicht beurteilen lassen. Reitet einer auf der Aussagenlogik herum, dann hat er meistens nicht kapiert, dass es sich um ein Modell, wie z.B. die Mengenlehre auch, handelt, das auf die Wirklichkeit nicht anwendbar ist. Wie sagte Wittgenstein, vielleicht kommen die Marsianer irgendwann zu uns, gerade weil sie das Denken in Wahr und Falsch überwinden und darin einen Evolutionsvorsprung haben.

      • Christian Duerig sagt:

        @Hans Koana
        Jede Logik enthält als Kern die Aussagenlogik. Die Prädikatenlogik ist eine erste Erweiterung. Es folgen weitere die in die Stufenlogik führen. Die Quantenlogik ist heute die fruchtbarste Methode Moderne Physik zu betreiben. Herr Koana, bitte schauen Sie sich den dtv Atlas der Mathematik, Band 1 an. Ihr Geschwätz verrät, dass Sie keine Ahnung haben von Logilk.
        Jede Logik enthält als Kern die Aussagenlogik. Die Fuzzylogik und Quantenlogik sind Erweiterungen mit viel mächtigeren Eigenschaften. Nebenbei, ich kenne mich in Mathematik und Quantentheodrie gut aus, Ich kenne die Logiken.

    • Christian Duerig sagt:

      @xyxyxy
      Hier haben Sie einen Link zu meinen Beiträgen im Tagesanzeiger:
      http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/2254/die-schuldenfallenformel/
      Das WICHTIBSTE IN KÜRZE wird sehr knapp dargestellt. Die Fachliteratur verwischt oft den Unterschied von Subjunktion und Implikaton, von Bijunktion und Aequivanz. Den besten Überblick der Logik erhalten Sie mit dem dtv Atlas der Mathematik, Band 1. Hier wird auch eine sehr saubere Notation verwendet. Schauen Sie nie bei Philosophen rein, die haben noch nichts begriffen.
      Viel Erfolg und Spass wünscht Ihnen Crigs.

      • Christian Duerig sagt:

        @xyxyxy
        Lieber Kommentator xyxyxy, falls Sie wirklich und echt in Logik interessiert sind, dann wenden Sie sich an die Redaktion und erfahren meine E-mail Adresse. Ich helfe Ihnen sehr gerne, weil ich dies kann. Schauen Sie die sehr schlechten Lernvideos auf You Tube zu Aussagenlogik an. Die Mentore sind langweilig, zum Teil überheblich und wissen nicht, wie man mit Freude unterrichten kann. Die Begeisterung der Studenten ist katastrophal. Durchsicht haben weder Studenten noch Mentore.
        Benutzen Sie den dtv Atlas zur Mathematik. Auch hier gibt es kleine Unstimmigkeiten. Trotzdem ist es das Best

      • xyxyxy sagt:

        Herr Dürig – danke dass sie sich soviel Mühe nehmen. Werde mir kaum die Zeit zum Studium nehmen. Ich lerne nebenbei jeden Tag etwas von dem was ich sehe und höre. Im übrigen liebe ich eine Logik die einfach und für jedermann verständlich ist.

      • Katharina sagt:

        auf dem von ihnen verlinketen fand ich keine beitraege von ihnen. anderer name?

      • Christian Duerig sagt:

        @Katharina
        Sie haben Recht. Dummerweise habe ich einen falschen Link angegeben. Hier haben Sie den richtigen:
        http://blog.tagesanzeiger.ch/nevermindthemarkets/index.php/3156/der-tiefere-sinn-der-unabhangigkeit/
        Die Zusammenfassung der Aussagenlogik finden Sie gegen den Schluss der vielen Beiträge. Gehen Sie gründlich das „WICHTIGSTE IN KÜRZE“ durch. Sie werden verstehen lernen. Mit dem dtv Atlas zur Mathematik gewinnen Sie den besten Überblick über Logik. Falls Sie Hilfe brauchen, dann wenden Sie sich an die Redaktion für meine E-mail Adresse. Viel Erfolg und Spass wünscht Ihnen Crigs.

      • Katharina sagt:

        Christian, ich bin promovierte Mathematikerin…

        Anyways: kontakt koordinaten: intel2020@quantentunnel.de

        von da erhalten Sie die echten koordinaten.

  • mira sagt:

    Die Welt wäre doch sterbenslangweilig, wenn man sich über alles erneut wundern müsste. Es gibt auch nach durchlaufener Schulbahn so unendlich viele Dinge, die einen verwundern können, die man aber erst mit einer tiefergehenden Bildung überhaupt erfassen kann. Erst nachdem man kategorisiert, schubladisiert und standardisiert hat, ist man fähig, neuere, komplexere Muster in unserer Welt zu erkennen.

    • xyxyxy sagt:

      das Zauberwort heisst, das Kind in sich behalten und trotzdem Erwachsen werden/sein

      ist eigentlich nicht so schwierig,
      manchmal neigen Autoren dazu – die Gedanken gingen ja von einem Kinderbuch aus – Wahrheiten zu dramatisieren und überdimensionieren, dadurch wollen Sie Distanz zum bereits vorhandenen Wissen schaffen, die ihnen (vermeintlich) gedankliche Grösse verschafft

  • „Wir“ gehören auch zu den Schulanfängern: Denn nicht nur für den Großen, sondern auch für mich und meinen Mann fängt ein neuer Lebensabschnitt an. Ich glaube fast, dass ich nervöser bin als unser Nachwuchs. Er hat zwar Angst vor dem Neuen, aber freut sich auch drauf. Ich hingegen muss außerdem gegen die Vorurteile ankämpfen, die ich in meiner Schullaufbahn gesammelt habe. Vielleicht hilft der neue Lebensabschnitt des Kindes sogar mir, in neuen Bahnen zu denken?

    • Auguste sagt:

      hmm…, hab schnell auf ihren blog geclickt, um zu sehen über was sie so schreiben – ihr hauptthema haben sie aber gar nicht erwähnt: putzen und aufräumen.

      sie scheinen ein unbewusst inniges verhältnis zu ihrem wischmop zu haben, mmm. das liest sich recht amüsant, aber ein leben ist das nicht.

      youtube: kson – ashton shepherd – aint dead yet

      • Auguste sagt:

        hmm…, 3m, und bevor ich es vergesse – just love the cartoons.

      • Ja, der Wischmopp und ich – das hat schon zu manchen Spannungen zwischen meinem Mann und mir geführt. Dabei ist es simpel. Die Kernfrage ist: Wieviel Ordnung braucht es, damit ich trotz Arbeit (an der ich hänge) keine Rabenmutter bin?
        Die anderen beiden Fragen sind: Warum habe ich so lange gebraucht, um das zu verstehen? Und: Wie lange wird es wohl noch dauern, bis ich verinnerlicht habe, dass ich auch mit ungeputzen Fensterscheiben eine tolle Mama bin?
        Danke für Ihren Kommentar!!!
        PS: Außerdem hatte ich 4 Wochen büro-frei…

      • Auguste sagt:

        hmm…, 3m, ich hatte nur einen mug kaffee lang zeit, um kurz in ihren blog reinzuschauen, aber ich musste schmunzeln nach den ersten drei einträgen. aber sie natürlich vollkommen recht – es wäre sommer und was liegt da näher, als raus aus dem büro und rein in die gummihandschuhe.

        das hat vor ihnen schon eine bayrische politikerin mal gemacht, nachdem sie vorher beinahe die regierung gestürzt hatte. vielleicht reagiert ihr mann deshalb ein wenig nervös, wenn er ihre hände verborgen in gelb oder pink erblickt. könnt‘ ja sein.

  • kaya sagt:

    Ob ein Kind die Schule gut oder schlecht durchläuft, ist u.a. auch stark von den Eltern abhängig. Erwartugsdruck, Strafen und Drohungen und übertriebenes Lernen fördert bei einem Kind nicht gerade gute Gefühle der Schule gegenüber, auch wenn die Schule/Lehrer damit gar nichts zu tun haben. Für mich war diese Zeit mit 9 Jahren Bauchweh verbunden.

    • James sagt:

      Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Einstellung der Eltern ganz entscheidend Auswirkungen auf das Kind haben können. Hatten Eltern schon Mühe mit und in der Schule (natürlich nicht mit allem), dann liegen die Kinder meist gleich. Dieses Phänomen ist in verschiedensten Disziplinen zu beobachten. Man kann da als Eltern ziemlich viel zum vornherein „ungünstig biegen“ und verhindert so, dass ein Kind eigene Erfahrungen sammelt. Dessen sollte man sich stets bewusst sein.

  • Sandro Hartmann sagt:

    Meine Obligatorische Schulpflicht empfand ich als absoluten Horror. Erst nach der Lehre ging ich dann freiwillig wieder in die Schule und dann machte sie auch Spass.

  • gloria sagt:

    Die Schule war für mich das Tor zur Welt, und die Welt war interessant. Ich ging gerne hin und ausserdem wollte ich auch gerne, „gross“ sein, selber können, selber wissen, eigene Wege gehen – auch einmal weg von der Mutterglucke… Wieso denn nicht den Kindern statt „jetzt kommt der Ernst des Lebens“ sagen: „jetzt kommt ein neues Abenteuer“? Oder jedenfalls diese Haltung einnehmen?

  • xyxyxy sagt:

    ? ich ging eigentlich immer gern zur Schule – dort traf man Freunde, lernte neue Sachen, sozusagen das Tor zur grossen weiten Welt –
    ich glaube nicht dass die Schule Menschen zu seelenlosen Robotern macht
    Das ist in uns selbst, ob wir „Philosophen“, wie es die Autorin ausdrückt, bleiben, oder fremdbestimmte Wesen sind.
    Neben unserem angeborenen Charakter, haben dann wohl die Eltern den grösseren Einfluss darauf als die Schule. Zumindest in einem freien Land, wie es die Schweiz ist.

    • Christian Duerig sagt:

      @xyxyxy
      Ich habe die Schule so sehr geliebt, dass ich mit lustigen Streichen die Lehrkräfte nervte. Das verordnete Nachsitzen half mir, zum besten Schüler zu werden (Lieblingsschüler). Ich wurde plötzlich gehätschelt. Später unterrichtete ich von der Unterstufe, Mittelstufe bis zum Gymnasium in Mathe und Physik. Später arbeitete ich in der Nahrungsindustrie und der Pharmabranche. Heute bin ich pensioniert und denke über meine Lebensabschnitte mit Freude nach. Ich stelle fest, dass Sprachkompetenz und Logik, das Fundament zur Unabhängigkeit im Denken und Handeln sind. Wenige Menschen haben dies

      • xyxyxy sagt:

        sehr sympathisch – stimme mit ihrer Analyse am Schluss überein

      • Christian Duerig sagt:

        @xyxyxy
        Die einfachste Logik ist die Aussagenlogik. Falls Sie eine noch einfachere Logik basteln, dann wird diese nicht vollstandig oder aber widersprüchlich sein. Mit anderen Worten: Ihre Logik taugt zu nichts.
        Seit Aristoteles brauchte es mehr als 2000 Jahre, um die Struktur des richtigen Denkens zu finden. Nehmen Sie den dtv Atlas zur Mathematik, Band 1 und eignen Sie sich das richtige Denken an. Sie werden ein Moderner. Für Postmodern hilft Ihnen Leonard Susskind gratis über iTunes U von Stanford. Beginnen Sie mit der Vorlesung aus dem Jahre 2006. Viel Glück und Spass. Crigs

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