Das Stigma der Alleinerziehenden

Alleinerziehende sind besser als ihr Ruf.

Alleinerziehende sind besser als ihr Ruf.

Als berufstätige Mutter kann ich ein Lied davon singen, wie viel Stress es bedeutet, den Job am Familienleben vorbei zu organisieren – und ich gebe zu, ich singe dieses Lied gerne und mit Inbrunst. Nur: Vor ein paar Tagen unterhielt ich mich mit der Mutter eines Schulkollegen meiner Kinder, die mir ein bisschen aus ihrem Leben erzählte. Sie hat zwei Kinder im Schulalter und arbeitet 100 Prozent in Zürich. Typisch Karrieremutter, denken Sie? Nein: Alleinerziehende. Seit ihr Mann sie verlassen hat, bleibt ihr schlicht keine andere Wahl. Wie sie das denn alles schaffe, wollte ich wissen. «Ich würde es meinem ärgsten Feind nicht wünschen», antwortete sie.

Dass es immer mehr allein erziehende Mütter gibt, ist bekannt, ebenso, dass dieses Los alles andere als einfach zu bewältigen ist. Neben einer immensen Arbeitsbelastung bei sehr geringer Freizeit, treffen sie auf zahlreiche Vorurteile, die auch in den Kommentarspalten dieses Blogs die üppigsten Blüten treiben: Vom Verdacht, diese Frauen hätten sich des Kindsvaters aus Egoismus entledigt bis zur Sorge um das Wohlergehen der Kinder, ist kein Verdacht zu abstrus, um nicht gegen die Alleinerziehenden gerichtet zu werden.

Zumindest in letztem Punkt gibt eine Studie der Universität Bielefeld jetzt aber Entwarnung. Alleinerziehende, so heisst es da, seien besser als ihr Ruf. Entgegen des weit verbreiteten Vorurteils leiden Kinder nämlich nicht per se darunter, wenn sie nur einen Elternteil um sich haben. Zwar stünden Alleinerziehende unter grosser Belastung, gäben diese aber nur in seltenen Fällen an die Kinder weiter. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Eltern antiautoritär oder eher streng sind in der Erziehung – wichtig für die Kinder sei, dass jemand da ist, der sich um sie kümmert und ihnen zuhört. Dafür schüfen sich Alleinerziehende im Gegensatz zu «normalen» Eltern auch oft ein besseres Netzwerk, auf das sie zurückgreifen können.

Entscheidend für das Wohlergehen der Kinder ist viel mehr der soziale Faktor. Alleinerziehende haben bekanntlich ein grosses Armutsrisiko – und die soziale Stellung wirkt sich entscheidend auf die Entwicklung des Kindes aus. Dabei geht es nicht einmal nur direkt um Geld: Auch ob das Kind ein eigenes Zimmer hat, kann eine entscheidende Rolle spielen. Nicht nur die Alleinerziehenden selbst haben mit Problemen zu kämpfen, auch ihre Kinder sind benachteiligt. Sie trauen sich weniger zu und haben schlechtere Noten, und sie werden in der Schule häufiger gehänselt und stigmatisiert – nicht nur von Klassenkameraden, sondern auch von Lehrern, so heisst es.

Und noch ein Vorurteil bringt die Studie ins Wanken: Alleinerziehende lassen nicht automatisch die Erziehung schleifen, weil sie dafür keine Zeit haben, im Gegenteil. Zwar fühlen sich die Kinder allein erziehender Eltern genau so gut wenn nicht besser aufgehoben, als jene aus intakten Familien, ihre Eltern aber empfinden sie aber nicht als lascher, sondern tendenziell als strenger, als die ihrer Kollegen.

Aus welchen Gründen man auch immer sich als Alleinerziehende(r) wiederfindet: Wichtig ist, dass man weder die Kinder, noch die Eltern stigmatisiert. Sie haben es schliesslich schon schwer genug.

408 Kommentare zu «Das Stigma der Alleinerziehenden»

  • Margrit sagt:

    Schade, im 21. Jahrhundert und die Schweiz hat immer noch nichts gelernt. Ich bin das Groskind eines Verdingkindes und musste selber durch pure Hoelle als Alleinerziehende Mutter von 2 Teenagern. Lehrer, die meiner 13-jaehrigen Tochter sagten, es ginge ihr besser in einem Heim. Die ganze Zeit musste ich kaempfen um mein Privatleben. Es hat sich immer jemand in mein Leben einmischen wollen. Was ist es mit dieser Schweizer Kultur? Haben die Angst von starken Personen? Vorallem von Frauen mit eigenem Willen? Das darf doch nicht Wahr sein! Ich koennte ein Buch ueber die dunkle Schweiz schreiben.

  • Gaëlle sagt:

    Hm…da fällt meine Story wohl ein wenig aus dem Rahmen: „Verkehrs“-Unfall, seit dem 1. Schwangerschaftsmonat „alleinerziehend“, trotzdem sehr gutes, platonisch Verhältnis mit dem Vater aufbauen können, gemeinsames Sorgerecht und gleiche Erziehungsvorstellungen, in der Nähe wohnend. Seit die Tochter 4 Monate alt ist arbeite ich wieder 85%, glücklicherweise als Lehrerin (was nicht das gleiche ist wie 85% an der Migroskasse zu arbeiten), aber es ist schon sehr anstrengend, wenn man 3- 6 mal pro Nacht aufwacht und am morgen topfit arbeiten soll. Einziges Stigma: Unflexibilität im Job.

    • Gaëlle sagt:

      …und der Papi arbeitet 80%, damit er auch einen Tag auf die Tochter gucken kann. Und obwohl ich Netto mehr verdiene, muss er mir den Mindestansatz von Alimente zahlen. Und das tut er imfall gerne! Mit der Alimente bezahle ich gerade die KiTa Kosten und die Pampers, wobei ich für ihn auch immer gleich einkaufe 🙂

  • Petra Stein sagt:

    Fazit: wenn einer genug lang schreibt, dann iwird seine Erfahrung, oder die Interpretation seiner Erfahrung, für die allgemeine Realität gehalten. Frau merke sich, genug lang schreien und Steine verschicken und schon kriegt m a n recht. Nur, Herr Bendels Erfahrung hat nicht mehr Gewicht als diejenige aller andern Geschiedenen, ob Frau oder Mann auch. Und die sind sehr viel unterschiedlicher, als es sich ein Herr Bendel vorstellen will/kann.

    • Karl Müller sagt:

      @Petra Stein: Das war ja das Muster der Feministinnen. Lange und laut genug Lärm machen, dann kriegt man was man will. Es ist nun an der Zeit, dass auch Männer sich Gehör verschaffen. Denn unsere Anliegen sind nicht nur legitim, sondern dienen dem Wohl der Gesellschaft. Solange Männer durch den Gesetzgeber unterdrückt werden, gibt es keine Verschnaufpause. Die Zukunft beginnt jetzt! Gleichberechtigung für alle! Auch für Männer.

  • Katharina sagt:

    Fazit: Whatever.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    3. Die meisten CH-Sozial- und Justizbehörden ergreifen bei einem (Erziehungs-)Konflikt der Eltern „blind“ (aus Bequemlichkeit, Mitleid und/oder Bekanntschaft wegen „Kundenbeziehung“) die Partei der Obhutsberechtigten; das StGB stellt nur seine Vernachlässigung der Alimentenzahlung unter Strafe, nicht aber ihre Behinderung oder gar Verweigerung des Umgangsrechtes mit den gemeinsamen Kindern; und die „Alleinerziehende“ kann ungestraft(!) diese Kinder gegen den anderne Elternteil aufhetzen.
    FAZIT: Der/die „AE“ hat es also viel einfacher, selbst rein egoistische Interessen durchzuzwingen.

    • Globetrotterin sagt:

      Schon wieder so ein frustrierter Egomane, der hier der Welt mitteilen muss, wie er von seiner bösen Ex-Frau gebeutelt wird. Dabei war er doch immer so lieb und brav und kann überhaupt nichts dafür!

      • Sportpapi sagt:

        Obwohl es vielleicht nicht ins selbstgezimmerte Weltbild passt, sind solche Erfahrungsberichtet, die hoffentlich Einzelfälle beschreiben, doch genauso ernst zu nehmen, wie wenn sie von einer Frau stammen. Besteht doch immerhin aus Inhalt, und nicht Verallgemeinerungen.

      • Thomas Bieber sagt:

        Frau Globetrotterin, soll ich Sie auch beschimpfen zur Einleitung, so, wie Sie den Herrn Bendel beschimpfen? Zum Beispiel als verkniffene, ungekämmte, giftige Emanze? Oder ist Ihnen etwas Anderes lieber? Lassen Sie doch bitte die Beschimpfungen bleiben, lesen Sie, was Herr Bendel schreibt, gebern Sie eine fundierte Antwort drauf, wenn Sie das können – oder lassen Sie auch das bleiben. Oder sind Sie am Ende ein wirklich frustrierter Mann, der den Frauen Schaden zufügen will, weil er sich wie eine unausstehliche Frau benimmt…?

      • Globetrotterin sagt:

        Bieber: Selten so gelacht!

      • Pym sagt:

        @ Sportpapi: Bendel’s Ausführungen entsprechen der Rechtspraxis gemäss den jurist. Kommentaren (z.B. Schwenzer) und BGE-Urteilen zum Scheidungsrecht. Die frauenfreundliche Rechtspraxis wird dabei mit längst überkommenen Missständen begründet. Zum Beispiel gilt noch heute die über 20-jährige BGE-Praxis, dass eine obhutsberechtigte Mutter keine Teil- / Vollzeit-Erwerbstätigkeit aufnehmen muss bis IhrE JüngsteR 12 / 16 Jahre alt ist; dabei zeigen die Statistiken (ZH & CH) seit Jahren, dass durchschnittlich 75% der Mütter schulpflichtiger Kinder „arbeiten“ gehen.

      • Sportpapi sagt:

        Ich weiss.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Globetrotterin: Ich bin frischgebackener Vater von weiteren Zwillingen – somit glücklich; lebe trotz meiner schwierigen Situation in einer Beziehung – also wohl doch beziehungsfähig; und habe (bis auf diese zwei Nebenbemerkungen) weder meinen Fall geschildert noch alle Schuld meiner Ex angehängt.
        Ihre Charakterisierung von mir ist also völlig fehlgeschlagen – was bei so wenig Empathiefähigkeit kein Wunder ist.

    • Anna2 sagt:

      Hat schon was. Ein Bekannter ist Richter und meinte, unser Scheidungsurteil hätte er so niemals durchgehen lassen; wir haben in gegenseitigem Einvernehmen auf Alimente verzichtet. „Unserem“ Richter wars recht, er hat die von uns ausgeklügelte Konvention fast wörtlich ins Urteil übernommen. Ich glaube, diese Dinge ändern sich. Langsam.

      • alien sagt:

        Ja, das denke ich auch. Bei uns war es ähnlich. Wenn man nach dem Beobachter-Ratgeber vorgeht, dann kann man wenig falsch machen (ausser man gibt sich sehr Mühe…) und moderne Richter haben nicht mehr das Gefühl, ihren Senf dazugeben zu müssen.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Die CH-Scheidungsrechtspraxis belässt im Normaleinkommensfall übrigens der obhutsberechtigten Mutter einen höheren Lebensstandard als dem alimentenpflichtigen Vater; und zwar bezüglich:
    – Wohnung: bisherige Familienwhg. mit Mobiliar vs. auf eigene Kosten neu einzurichtende 1-2 Zi-Whg. (vgl. 10vor10-Bericht: sie mit Tochter in der Luzerner Innenstadt in 4 1/2-Zi-Whg.; er in einem Vorort in einem zur 1-Zi-Whg. umgebauten Trocknungskeller)
    – Grundbetrag: ungeachtet seines Betreuungsanteils erhält sie die vollen Kindergrundbeträge
    – Auto: sie wg. Kindern ja; er nur wenn beruflich notwendig

    • Eni sagt:

      Zu Beginn meiner Trennug war mein Gesamteinkommen für 3 Personen 400.- höher als der Betrag der meinem Mann gelassen wurde. Davon bezahlte ich alleine schon 380.- mehr Miete als mein Exmann. Man rechne.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Eni: Schade, dass Sie uns die Erklärung verheimlichen, wieso ihrem Mann lediglich 20.- weniger Grundbedarf ohne Miete belassen wurde. So müssen wir Vermutungen anstellen: Waren es berufsbedingt notwendige Sonderausgaben (repräsentative Kleidung, auswärtige Verpflegung, …)? Waren es Besuchrechts-Zusatzkosten, weil sie nach der Trennung weggezogen sind? Musste er den Kinderpsychiater finanzieren? Waren es die Kosten einer Weiterbildung, die er – um später mehr Einkommen generieren zu können – noch abschliessen sollte?
        Er hatte jedenfalls sicherlich nicht einfach mehr Geld zum Verprassen!

      • Eni sagt:

        Sie werden es nicht glauben, aber genau so war es, Geld zum verprassen und ich habe mich für ihn eingesetzt, weil ich wusste, dass er mit Geld nicht umgehen kann. Ich bin noch am selben Ort, er ist derjenige der in die Ferne gezogen ist, nicht ganz freiwillig zwar, aber wenn man die Miete nicht bezalt, dann kann es einem so gehen, dass man die Wohnung gekündigt bekommt.

        Seine Situation hat sich nicht zum Guten verändert, nicht meine Schuld wenn man schlufed und die Arbeit verliert und eine annimmt, wo der Verdienst fast 1500 weniger beträgt

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Zur hälftigen Beteiligung an Sonderauslagen: Sie liegen falsch, denn die Unterhaltspflichtigen (Väter) müssen nur sofern ihnen finanziell möglich und zumutbar Beiträge an solche leisten. Noch gilt die Regelung, dass das Existenzminimum des Unterhaltspflichtigen (zumindest ansatzweise) geschützt werden muss, und die Unterhaltsberechtigte notfalls Sozialhilfe beantragen muss. Dies wird zwar von feministischer Seite bekämpft, aber es gibt dafür diverse Gründe (u.a. dass die SKOS-Leistungen eben deutlich höher sind als das betreibungsrechtliche Existenzminimum).

      • Eni sagt:

        Sehen Sie: ich komme über die Runde, weil ich sehr gut mit Geld umgehen kann, es langt sogar für bescheidene Ferien in einer Ferienwohnug. Was ich damit eigentich sagen möchte, ist dass wenn jemand nicht mit Geld umgehen kann, nicht über die Runden kommt, egal wie hoch das Einkommen ist.

        Und was das betrifft, dass ich mehr bekommen möchte: wenn mein Ex nicht zu faul wäre um bei Gericht eine Abänderungsklage einzureichen, dann würde ich schon längst keinen Rappen mehr bekommen. Er ist noch einmal Vater geworden und sein Einkommen reicht gerade für die neue Familie

    • Eni sagt:

      An Selbstbehalte für Zahnspange, Kinderarzt, Musikschule, Lager hat er nie einen Rappen bezahlt und während in seinem Existenzminimum das GA angerechnet wird, muss ich die ÖV für Ausflüge selber bezahlen.

      • Pym sagt:

        Einerseits behauptet Eni, sie hätte ihrem Ex den höheren Bedarf zugestanden, aber andererseits reklamiert sie, dass sie nur ein wenig mehr Bedarf angerechnet erhalten hätte als er! Frau kann halt nicht schnell mal zu einer Regelung (Sorgerecht, Alimente, …) ja sagen, und sich später dann inkonsequent über diese Vereinbarung zu beklagen (ist beim Lohn ebenso).
        Übrigens sind die Selbstbehalte für medizinische Leistungen im Kinder-Grundbetrag enthalten, und für Musikschule/ Schullager kann Kostenerlass beantragt werden. Wie soll sich denn der auf/unter das EM gesetzte Mann daran beteiligen??

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Die Kosten des GA’s werden laut gängiger Rechtspraxis nur im Bedarf berücksichtigt, wenn jemand wegen im Zusammen-hang mit seiner Erwerbstätigkeit (oder wegen unverschuldet langer BR-Wege darauf angewiesen ist. Und dieser Bedarfs-posten ist ja zweckgebunden – er kann dieses Geld also nicht nach freiem Belieben ausgeben also „verprassen“!
        Kann es denn nicht sein, dass ihm (wie vielen Männern) die Erfahrungen im Zusammenhang mit der Trennung/Scheidung so zugesetzt haben, dass er an der Arbeit halt nicht mehr die volle Leistung erbringen konnte und dann deshalb die Selle verlor?!

      • Eni sagt:

        @ pym

        Ich habe ausnahmsweise mal nicht über meinen Ex reklamiert, sondern nur klar gestellt, dass die Frauen nicht immer besser gestellt werden als Männer.

        @ Lukas

        Nein, im Gegenteil,zu Anfang habe ich mich ja noch eingesetzt und alles behördliche erledigt. Da aber sämtliche Bemühungen mit boshaftigkeit belohnt wurde, habe ich begonnen zurück zu schlagen. Ob das gut oder schlecht ist, es ist einfach so.

        Für den Arbeitsweg benötigt er nur den Bus oder das Geschäfsauto, das GA wird ihm zugestanden um die Kinder abzuholen und zu bringen.

      • Eni sagt:

        Das mit der Unfähigkeit die Leistung zu erbringen ist lächerlich oder glauben Sie, dass ich für lasche Arbeit bezahlt werde?

        Und übrigens: das GA bezahlt seine Mutter, da er das Geld halt eben doch anderweitig ausgibt. Aber von jemanden der 8 Monate keinen Fünfer Alimente bezahlt und sogar die Kinderzulagen verprasst kann man nichts anderes erwarten.

        @ Pym

        Im Normalfall müssen Väter die Hälfte der Kosten für Brillen, Zahnspangen, Musikschule ect übernehmen, in meinem Fall aber nicht und ich bin auch auf dem EM und muss das bezahlen.

      • alien sagt:

        Eni, aber mittlerweile bekommst die Kinderzulagen hoffentlich Du, oder?

      • Eni sagt:

        Klar, die konnte ich aber erst vor 2 oder 3 Jahren beantragen als die Zulagengesetzte geändert wurden.

      • Wildkatze sagt:

        Mensch, Bendel, wenn ich Ihre Bemerkungen lese, dann kommen mir gleich die Tränen. Den armen Männern setzen die Erfahrungen mit der Scheidung dermassen zu, dass sie nicht einmal mehr arbeiten können? Was seid Ihr nur für Pimps! Ihr habt einfach keine Ahnung, wie die Erfahrungen der Frauen mit ihren Männern bereits lange VOR der Scheidung aussehen. Und nach der Scheidung müssen sich die meisten Frauen erst recht zusammenreissen und ins Zeug legen. Ein solch memmenhaftes Getue können sich wirklich nur Männer leisten. Frauen haben dafür weder Zeit noch Energie!

      • alien sagt:

        Hm, Wildkatze, Sie verallgemeinern sträflich.

        „Den armen Männern setzen die Erfahrungen mit der Scheidung dermassen zu, dass sie nicht einmal mehr arbeiten können? “
        Manchen, nicht allen.
        „Ihr habt einfach keine Ahnung, wie die Erfahrungen der Frauen mit ihren Männern bereits lange VOR der Scheidung aussehen.“ *Aller* Frauen mit *allen* ihrer Männer?
        „Und nach der Scheidung müssen sich die meisten Frauen erst recht zusammenreissen und ins Zeug legen.“
        Viele sicher. Und viele hätten sich das vorher nicht träumen lassen. Die dachten, jetzt würde alles endlich gut.

      • Wildkatze sagt:

        alien, sind wir jetzt wieder beim „Sie“? – Wir haben uns doch schon einmal (mehrmals) gedutzt, oder nicht?

        Also, ich habe auf die Männer Bezug genommen, von denen Bendel gesprochen hat. Ich weiss, es gibt auch löbliche Ausnahmen, hie und da jedenfalls.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Zum GA: Dass Deinem Ex die zur Wahrnehmung des Umgangsrechts notwendigen GA-Kosten zugestanden wurden lässt sich juristisch damit rechtfertigen, dass das Besuchs- ein Pflichtrecht ist: die Besuchstermine sind grundsätzlich wahrzunehmen; und auch die Kinder haben ein Anrecht auf den Umgang mit dem ausserhalb lebenden Elternteil. Dass seine Mutter Deinen Ex unterstützt ist ihre Sache und auch wie sie dies der Einfachheit halber tut – sicherlich finanziert sie nicht sein GA, damit Du mehr erhältst!
        Zum Jobverlust: Es ist traurige Realität, dass viele Männer in Scheidung ihre Stelle verlieren!

      • Lukas O. Bendel sagt:

        (nochmals, da oben falsch platziert)
        Zur 50:50-Beteiligung an Sonderauslagen: Sie liegen falsch, denn die Unterhaltspflichtigen (Väter) müssen nur sofern ihnen finanziell möglich und zumutbar Beiträge an solche leisten. Noch gilt die Regelung, dass das Existenzminimum des Unterhaltspflichtigen (zumindest ansatzweise) geschützt werden muss, und die Unterhaltsberechtigte notfalls Sozialhilfe beantragen muss. Dies wird zwar von feministischer Seite bekämpft, aber es gibt dafür diverse Gründe (u.a. dass die SKOS-Leistungen eben deutlich höher sind als das betreibungsrechtliche Existenzminimum)

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Wildkatze packt gleich die Krallen aus; ausser Beleidigungen bringt sie aber nichts.
        Sie sollte sich daher wohl eher Wildsau nennen!

      • Pym sagt:

        @ Eni: Wenn Sie nicht über ihren Ex reklamiert sondern allgemein geschrieben haben wollen,
        wieso steht dann in jedem ihrer Posts in diesem Thread „ich“?

      • Eni sagt:

        @ Pym

        Ich habe ausdrücklich gesagt, dass ich in meinem Beitrag mal ausnahmsweise nicht über meinen Ex reklamiert habe, sondern die Meinung von Lukas revidiert, dass immer die Männer benachteiligt werden. Natürlich schreibe ich über meinen Fall, welchen soll ich den nehmen?

      • Eni sagt:

        @ Lukas
        Sehen Sie, in Ihrer grenzenlosen Männersolidarität, wollen Sie einfach nicht verstehen, worauf ich hinaus will:

        1. werden die Männer nicht immer benachteiligt.
        2. selbst wenn jemand finaziell bevorzugt wird, heisst das nicht, dass dieser dann nicht über seine Verhälnisse lebt.
        3. dass mein Ex entgegen Ihrer Behauptung doch Gelder zweckentfremdet, die für andere Dinge bestimmt sind
        a Kinderzulagen: Mein Ex hat während den 8 Monaten in denen er keine Alimente bezahlt hat 7 Monate Kinderzulagen erhalten, die er eben doch verprasst hat.

      • Eni sagt:

        b Krankenkassenprämien: dieser Betrag wird im Existenzminimum angerechntet. Dieses Geld wurde ebenfalls für andere Dinge ausgegeben, so dass er aus der KK geflogen ist und jahrelang nicht mehr KK-versichert war.

        c GA

        Was Ihre Erläterungen bezüglich Sozialhilfe betreffen: ich bin gerade eben ein paar Franke über dem Existenzminimum, so dass ich kein Anrecht auf Sozialhilfe habe. Trotzdem muss ich für alles andere selber aufkommen. Warum bitte ist es in Ihren Augen gerecht, dass einem Vater diese Kosten aus existenziellen Kosten nicht aufgedrückt werden, mir aber schon?

      • Eni sagt:

        Augrund dessen werde ich dann aber nachher Sozialhilfe beantragen müssen. Ist das Ihre Auffassung von Gerechtigkeit, dass die alten Kinder einfach entsorgt werden dürfen?

        Ich finde es schön, dass sie Verantwortung für Ihre Famillie übernehmen, aber es ist leide nicht immer so.

        Und wenn Sie Verständniss zeigen dafür, dass Männer ihre Arbeit nicht mehr erledigen können aus Trennungsgründen, dann degradieren Sie Ihre eigenen Geschlechtsgenossen zu armseeligen Nieten. Wollen Sie das?

      • Eni sagt:

        1 Kommentar weiter oben plaziert, bitte auch lesen, da sonst keinen Sinn

      • Pym sagt:

        @Wildkatze: Wenn dem so wäre, dass (geschiedene) Frauen für das Jammern weder Zeit noch Energie haben, wieso waren sie dann jetzt 30 Jahre DAS sozialwissenschaftliche Thema und wieso hat es dann so viele staatlich subventionierte Frauenberatungstellen.
        Wegen Deiner kaputten Seele bedauere ich Dich nur – bist wohl immer noch nicht über Deinen Ex hinweg.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Pym: Vergeude keine Energie auf Wildkatze! Wer so wild verunglimpft und beleidigt; wer einen so schweinischen Hass hat (wegen einem nicht mütter-mystifizierenden Beitrag, vertritt seine Überzeugung wie eine Wildsau und ist unbelehrbar.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Eni: Ich bin mit meinen Geschlechtsgenossen nicht blind solidarisch (das gibt es zwischen Männern wegen Lead-Rivalitäten eh selten): Wenn ein Vater seine Kinder vernachlässigt, kenne ich kein Pardon – ich weiss aber (AUCH aus eigener Erfahrung!), dass die Justiz- und Sozialbehörden im Streitfall (sofern damit nicht eigene bzw. staatliche Interessen bedroht werden) immer Partei für die Frau ergreifen – weil diese nach 30-jährigem Männerbashing in den Sozialwissenschaften per se als Opfer gilt.
        Wenn Frau also nicht vorschnell nachgibt, steht Mann im Normalfall finanziell mies da.

      • Badenixe sagt:

        @ Lukas

        Wo fängt denn bei Ihnen Vernachlässigung an? Wenn der Vater sich Monatelang nicht um die Kinder kümmert? Wenn er gemeinsame Wochenende 1 Tag vorher absagt? Wenn er seine Kinde nicht wie versprochen in die Ferien nimmt? Wenn er mit mit den Kindern ohnen Autositz durch die halbe Schweiz fährt? Wenn er gegen ärzliche Vorschrift trotzdem in der Wohnung raucht, wenn er sein hirnverletztes Kind zu besuch hat? Wenn die Kinder mit Verbrennungen 2. Grades plus Sonnenstich nach Hause kommen, so dass das eine Kind eine ganze Woche die Schule nicht besuchen kann?

      • Lukas O. Bendel sagt:

        Die einseitige Mankozuweisung an die Unterhaltsberechtigte kann (vgl. auch Bundesgericht und Rechtslehre) begründet werden mit:
        – geringere Kosten des Fürsorgeapparates: weniger Fallzahlen & weniger Unterstützungsleistungen, da SKOS-Existenzminimum ca. 25% über familienrechtl. EM
        – Gefahr des vollständigen Abfalls der Unterhaltspflichtigen in die Fürsorge: schwindende Arbeits-Motivation & schlechte Vereinbarkeit Arbeit mit Sozialamt-Terminen
        – Druck auf Unterhaltsberechtigte zur möglichst schnellen Erwerbsaufnahme
        – faire Lastenverteilung: Gerichts- und Steuer- vs. Sozialfürsorgeschulden

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Badenixe:
        Im extremsten von mir heruntergeputzten Fall meinte der Vater, er könne seine Kleinkind-Tochter wegen eigenen WE-Plänen (Fussball und Kino) nicht mehr als alle zwei Wochen am Samstag für 3 Stunden betreuen und beklagte dann noch, dass er der Kindsmutter Unterhalt bezahlen müsse!
        Zu Ihren Vorschlägen: JA; wenn aus purem Egoismus, dann JA; wenn den Kindern konkret versprochen und ohne zwingenden Grund JA; im Zug darf er das, ansonsten hängt es von Kindsgrösse/-alter ab und davon ob die Mutter ihm die Autositze mitgibt; JA (auch ohne ärztl. Vorschrift und ohne Hirnverletzung; JA

      • Eni sagt:

        @ Lukas

        Eni =Badenixe (war keine absichtliche Täuschung,sondern ein Versehen)

        Also, ist mein Ex halt doch ein Arsch, weil die aufgezählten Beispiele alle den Tatsachen entsprechen. Natürlich hätte ich die Kindersitze mitgegeben, wenn ich da gewusste hätte, dass er mit Auto anstatt Zug unterwgs ist und natürlich gebe ich IMMER Sonnencreme und spezielle T’Shirts mit da meine Kinder sehr hellhätig sind.

        Und warum ist es gerecht, wenn ich alleine für besagten Kosten aufkommen muss, wenn das familienrechtliche EM bei beiden gleich hoch oder tief ist, da ich keine Sozialhilfe beziehe?

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Badenixe Eni:
        1. Über die charakterliche Würdigung Ihres Ex’s habe ich mich nie ausgelassen – ich urteile über niemanden auf der Grundlage bloss einseitiger Informationen. Wenn er aber wirklich so ist, wird er nicht mein Freund ;-).
        2. Das Recht ist selten einzelfallgerecht – schon gar nicht in Details. Aber nur Unterhaltsberechtigte(!) haben Anspruch auf Sozialhilfe zur (Mit-)Finanzierung eines angenehmen Lebens – ob Sie diese Hilfe beantragen oder darben ist Ihr Entscheid; Unterhaltspflichtigen wird die Sozialhilfe mit dem Hinweis, sie sollen die Alimente herabsetzen lassen, verweigert.

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Eni:
        Fragen Sie doch mal bei Caritas und Pro Juventute um finanzielle Hilfe nach. Pro Juventute führt zudem ein Verzeichnis aller Schweizer Stiftungen, die Ausbildungen etc. finanziell unterstützen.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    2. Sog. „Alleinerziehende“ sind nicht vermehrt armutsgefährdet! Die BFS-Statistiken zeigen alljährlich einzig, dass obhutsberechtigte Mütter (und nur diese, vgl. oben) besonders häufig zu Kundinnen der Sozialfürsorge werden. Nun ist zu beachten, dass einerseits nicht alle von Armut getroffenen Anspruch auf Sozialfürsorge haben, andererseits aber die Fürsorgeberechtigten nicht in Armut leben. „AE’s“ werden überdies schon durch die Alimenteninkasso-Hilfe zu Fürsorge-Klientinnen.

  • Lukas O. Bendel sagt:

    @ Binswanger:
    Ein paar Richtigstellungen:
    1. Eine Schweizer Studie (Büro BASS) hat 2006 gezeigt, dass ausserhalb lebende Väter pro Woche in Stunden mehr Erwerbs-, Betreuungs- und Hausarbeit leisten müssen, als sogenannt „Alleinerziehende“. Letztlich wird mit der Trennung ja i.d.R. „ihm“ alleine die Erwerbstätigkeit angehängt, zudem muss er noch seinen eigenen HH führen; während sie nur noch für sich und die Kinder schauen muss. Nach gängiger Rechtspraxis muss eine obhutsberechigte Mutter nur sehr selten wieder erwerbstätig werden (Väter aber kriegen die Kinder nur bei finanz. Autonomie).

    • lachica sagt:

      Nur sehr selten..?Ich bin sehr überrascht. Muss gestehen, irgendwas mache ich offensichtlich falsch! Bitte Tipps, her damit! Wie stelle ich es an, dass ich mit 900.- Unterhalt/Kinderzulagen und sonst keinem Einkommen mein Kind und mich durchbringe? Hm?
      Übrigens, wenn der Mann alleine lebt und vergleichsweise so viel Arbeitsstunden erledigen muss wie die Frau mit dem Kind, die ja, wenn wir davon ausgehen dass es gut und lange durchschläft, immerhin etwa 14 Stunden Betreuungsarbeit am Tag leistet..was zum Teufel macht er in der ganzen Zeit?Socken bügeln?

  • Lukas O. Bendel sagt:

    Heute werden Ein-Eltern-Familien-VorsteherInnen („AlleinerziehendeR“ ist als Begriff falsch, weil ja i.d.R. auch der/die ausserhalb lebende Ex und/oder die Grosseltern und LehrerInnen MITerziehen!) schon längst nicht mehr per se stigmatisiert: Sozial-, Justiz- und Steuerbehörden sowie Immobilienverwaltungen/Baugenossenschaften behandeln sie sehr rücksichtsvoll bzw. geradezu entgegenkommend. Auch gesellschaftlich sowohl medial wird ihnen meist (über-)grossen Respekt gezollt.
    Natürlich gibt es aber auch vereinzelte Menschen, die ihnen fremde Lebenskonzepte mit Freude schlecht machen.

  • heidi reiff sagt:

    en guten Draht, wir durften uns austoben und spielen, mussten nicht Mathe büffeln oder fremdsprachen lernen, es war einfach ein älteres Fräulein mit weissen Haaren, ui ui schlimm ein Blaustrumpf, eine ledige tztztztz, was hat die verbrochen, null und nichts, hat vielleicht intuitiv erfasst – Kluge Menschen sind scheinangepasst, habe viel gelernt von älteren Frauen zu mir waren sie einfach nett, hab auch so Schriften gelernt so , hab auch gute Erfahrungen gemacht mit Lehrern, zum Glück waren nicht alle MIESMACHER , wie mein parteiischer Deutschlehrer, mein Elefantenged. funktioniert noch 🙂

  • heidi reiff sagt:

    Ich bin immer auf der Seite der Kids, habe viel gelernt von meinen Kids, Kinder und Narren sagen die Wahrheit, auch behinderte mit Down-Syndrom. Mein Sohn ist behindert, hat autistische Züge, als ich mal mit ihm schwimmen ging und ich am Ufer stand, hat er mich ins Wasser geschupft, hat mir echt gut getan.
    Ich hatte einige Krisen in meinem Leben, war 100 pro sicher, ich bin schizophren, habe da mir auch Hilfe geholt, die Aussage war dann, ich könne nicht autoritär sein, stimmt na und…. ist Autorität das A und O, Kinder brauchen einfach Begleitung, meine Kindergärtnerin hatte zu uns Kids ein

  • Heinz Oswald sagt:

    Gibt es vielleicht auch Frauen, die stolz darauf sind, dem Manne den Tritt gegeben und dem Sohne den Vater genommen zu haben? In einem solchen Falle nach dem Motto: der Wille der Frau ist ihr Himmelreich – na, dass das für sie auch unangenehme Seiten hat, wer wollte das bezweifeln – spricht man aber auch über diejenigen, welche das Kind betreffen?

    • Eni sagt:

      Nein, ich bin nicht stolz darauf meinen Kindern den Vater genommen zu haben, aber ich bin stolz darauf, dass ich meinen Ex daran hindere meine Kinder in einem solchem Elend aufwachsen zu lassen, was zweifelsohne der Fall wär, wenn ich ihn nicht entsorgt hätte. Dank seiner Verschwendungssucht war nicht genug Geld für Essen da.

      • alien sagt:

        Und doch gibt es solche Frauen. Und sie kommen damit davon, denn in unserer Gesellschaft ist es akzeptiert, wenn eine Frau einen Mann entsorgt. Nach den Gründen, den Ursachen wird selten gefragt. Generell geht man davon aus, dass die Frau schon Recht hatte, den Mann zum Teufel zu jagen.

        Umgekehrt gilt das nicht. Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist eigentlich immer im Unrecht.

        Zusammefassung: Die Frau kann nichts falsch machen, der Mann nichts richtig.

      • Eni sagt:

        Das ist doch zu einfach.

        Ich erlebe es anders. Die Frau ist die Schlampe und der Mann ist der arme, der Alimente zahlen muss. Was für eine Frechheit, dass er die Kinder bei der Scheidung nicht einfach erschiessen darf. So müsste er nämlich nichts bezahlen und die Exfrau könnte ohne Kinder wieder Vollzeit arbeiten.

  • heidi reiff sagt:

    Fakt ist einfach, dass die Mütter mit vielen Kindern überfordert waren vorallem in Bauerfamilien, eine Bauersfrau hat mir mal erzählt, dass ihr Kind in ein Güllenloch gefallen ist, durch Ueberforderung passieren solche Dinge. Kinder sind kein Kanonenfutter und hoffentlich auch keine Sklaven mehr. Auch keine Gebärmaschinen. Deine Kinder sind nicht deine Kinder – Kalil Gibran –
    Kein Mensch kann ja seine Vergangenheit ungeschehen machen, Frage ist doch, wie gehen wir damit um.

    • Eni sagt:

      Unfälle passieren, ich hoffe, dass das Kind überlebt hat. Ich kenne auch Bauern deren Kind mit dem Fudi in ein Fass frisch gebrannten Kirsch oder Zwetschgenschnaps gefallen ist und sich am heissen Dampf lebensgefährlich verbrannt hat. Es hat zum Glück überlebt.

      • Thomas Bieber sagt:

        Obwohl nicht zum Kernthema passend, hier eine Bemerkung: Unfälle „passieren“ nicht, Unfälle werden verursacht. Güllenlöcher kann man sauber abdecken, Kinder hält man vom Schnaps fern, Gewehre lässt man nicht geladen rumliegen, Leitern stellt man stabil an den Kirschbaum, Auto wird nicht besoffen gefahren etc.

        Aber dazu gehört eben Kopf.

      • Sportpapi sagt:

        Und immer gibt es dann einen Schuldigen. Man lässt doch Kinder nicht auf einen Baum klettern, Velofahren, …

      • Eni sagt:

        @ Thomas Bieber

        Unfälle passieren, da muss man nicht ständig nach einem Sündenbock suche. Jeder ist mal unachsam, meistens ohne Konsequenzen aber leider nur meistens.

  • heidi reiff sagt:

    Den Traumprinzen und die Traumprinzessin gibts eben nur in der Märchenwelt, ein Stückweit brauchen wir Kinder ja diese Märchen, die Feen waren mir immer lieber als die keifenden Hexen, die Hexe aus dem Märchen Hänsel und Gretel, da stehen mir jetzt noch die Haare zu Berge, ich mach mich mal im Wicki schlau aus welcher Ecke dieser destruktive Hexenkult stammt.

  • Eduardo sagt:

    Unter allen denkbaren schlechten Familienmodellen funktioniert das traditionelle am besten. Die ersten 5, 6 Lebensjahre zu Hause bleiben ist für Mutter wie Kinder am besten (was nur ca. 7 Prozent der Lebenszeit entspricht!), und danach kann eine Frau (oder ein Mann) während der Schulzeit der Kinder eine 50-Prozent-Stelle annehmen. Und wenn die Kinder allmählich erwachsen werden, können die Eltern danach beide wieder zu 100 Prozent arbeiten, wenn sie wollen/müssen. Nur nebenbei: Seit wann ist der brutale, psychopathische Schläger der typische Ehemann? Wohl eher die falsche Wahl getroffen?

    • Rose sagt:

      Das Problem ist, dass auf dem heutigen Arbeitsmarkt das Aussetzen der Arbeit für 5-7 Jahren nicht mehr drin liegt. Sprich: Mann/Frau findet keinen Job mehr. Ihre danach propagierten Teilzeitstellen sind (je nach Branche) sehr rar gesäht und ein Übergang danach (im fortgeschrittenen Alter) in eine 100% -Stelle kaum mehr möglich…

      • Eduardo sagt:

        Der eigentliche Missstand, ja Skandal liegt doch darin, dass es heute (im Gegensatz zur Zeit bis vielleicht in die späten Achtzigerjahre) trotz aller angeblichen wirtschaftlichen Fortschritte für viele Familien nicht mehr möglich ist, von einem Einkommen (seines oder ihres) alleine oder (noch idealer, auch für das Aufziehen der Kinder) zwei 50-Prozent-Einkommen zu leben.

      • Eduardo sagt:

        Die zunehmende Verbreitung der Frauenarbeit auch durch deren Idealisierung kam den Arbeitgebern, Steuereintreibern, Krankenkassen, Vermietern usw. äusserst recht, schuf sie doch die Basis dafür, für gleiche Leistung weniger Lohn zu zahlen und mehr Steuern, Krankenkassenbeiträge, Mieten usw. eintreiben zu können. Früher konnten beide arbeiten und damit ihren Wohlstand/ihr Vermögen erhöhen, heute müssen sie es für das Überleben. Verbunden mit dieser starken relativen Verarmung ist es auch für die meisten Alleinstehenden (mit oder ohne Kinder) kaum noch möglich, von einer Teilzeitstelle zu leben.

    • Globetrotterin sagt:

      @Eduardo, 20:24:
      Ich teile Ihre Ansicht nicht. Aber das ist hier nicht so wichtig. Was mich aber auf die Palme bringt ist Ihr letzter Satz (betr. „falsche Wahl“). Dieser impliziert nämlich, dass die Schuld an einem solchen Drama auch noch bei der Frau liegt und nicht bei dem brutalen psychopathischen Schläger-Ehemann! Das ist sowas von daneben! Schämen Sie sich!!

    • seestern68 sagt:

      @Edoardo, haben Sie das Gefühl, es interessiert sich nach 5-6 Jahren Abwesenheit vom Job noch jemand für Sie? EIn Einstieg nach so langer Zeit ist sehr schwierig, ausser man arbeitet in Niedriglohnjobs, dann geht das vielleicht. Aber ich weiss auch etlichen Beispielen, dass man schon nach 2-3 Jahre „an Wert verliert“. Und die Arbeitgeber – meist zwar selber Väter- fördern Wiedereinsteigerinnen auch nicht wirklich. Und sowieso: finden Sie mal eine 50 %-STelle, in der heutigen Zeit auch nicht mehr einfach! Ich arbeite seit mein Sohn halbjährig war, wieder 45 %. Ich habe es nie bereut!

  • Barceloneta sagt:

    Schuldig, nicht schuldig. Jeder „Fall“ ist doch wieder individuell verschieden und kann nicht mit einer mathematischen Gleichung abgetan werden. Fakt ist jedoch, dass genau so viele Frauen wie Männer fremdgehen. Die Scheidungsquote liegt bei fast 53%. Und das sind nur die Scheidungen. Dazu kommen noch Trennungen, sowie all die Ehen, welche einfach so vor sich hin „plämperlen“ und eher einer Bruder/Schwester Beziehung oder einer IG gleichen, aber nicht mehr einer erfüllten Partnerschaft. Warum? Was für Lösungen gibt es? Sind unsere Ansprüche zu hoch, oder unrealistisch? Schwierige Fragen!

  • Eric Cerf sagt:

    Hatte mal eine Zeitlang eine allein erziehende Mutetr von zwei Knirpsen als Freundin. Nie mehr wieder! Die beiden Buben 9 + 13 warfen mir dauernd Knüppel zwischen die Beine. „Du bist nicht unser Papi, hast uns nichts zu befehlen!“ Oder noch krasser: Wieso schläfst Du bei Mami im Bett?“ Dafür wurde ich dann dauernd angepumpt: Hei, kannst mir nicht neue Fussballtreter kaufen? Gehe ins Skilager, hätte so gerne ein neues Board.“ Irgendwann löschte es mir ab, die zuerst schöne Beziehung zerbrach an den täglichen „Nettigkeiten“ der Buben. Die Mama half eher den Söhnen, oder sagte gar nichts.

  • Eduardo sagt:

    Das Gejammer von den ins Haus/an den Herd „verbannten“ Hausfrauen (oder Hausmännern) ist also verfehlt: So hat sie oder er (als Ehefrau/Ehemann oder Alleinerziehende/r) wenigstens den ganzen Tag Zeit für diese unumgänglichen Arbeiten, denn Domestiken können sich die allerwenigsten dafür leisten. Übrigens werden die meisten Scheidungen von Frauen eingereicht, und diese erhalten meist auch noch Alimente, was das angeblich so schlimme Schicksal der Alleinerziehenden (mit oft nicht mehr als einem Kind, womöglich noch von der Grossmutter betreut) zusätzlich relativiert.

    • Doc sagt:

      Ich arbeite tagsüber, habe also keine Zeit für die unumgänglichen Arbeiten.
      Heisst das nun, weil Frau die Scheidung einreicht, soll sie dafür büssen? Soll sie dann lieber mit einem rachsüchtigen, brutalen Schläger zusammen wohnen und in Kauf nehmen, dass er sie eines Tages zu tode schlägt? Oder gar die Kinder?
      Meine Kinder sind im Hort, bzw. der Krippe. Die ich bezahlen muss. Ich bekomme lächerliche 900.– Alimente. Das ist die Hälfte der Betreuungskosten. Wenn Sie also denken, das ist ein Zuckerschlecken, leben sie in einer Traumwelt.

      • Eni sagt:

        Sowieso: welche/r Alleinerziehende/r ist schon 100% zuhause. Ich kenne nur solche, die Berufstätig sind. Es ist billig, sich einfach nur solcher Klischees zu bedienen.

  • Eduardo sagt:

    Ich sehe zumindest von der Arbeit her keinen grossen Unterschied zwischen Alleinerziehenden und Elternpaaren, wenn sie zu 100 Prozent berufstätig sind: Beide Male sind die Eltern meist den ganzen Tag abwesend, und beide Male muss die Hausarbeit (einkaufen, putzen, kochen, spülen, waschen usw.) am Abend und am Wochenende erledigt werden, wo man eigentlich nur seine Ruhe haben möchte. Und um die Kinder sollte man sich ja ebenfalls ein wenig kümmern (evtl. bei den Hausaufgaben helfen, abends Essen machen, mit ihnen spielen oder spazierengehen, zuhören, bei Krankheiten betreuen usw.).

    • Doc sagt:

      Es scheint sie kennen den Unterschied doch nicht ganz. Ich bin Alleinerziehend. Ich kann die Kinder nicht schnell dem Partner geben und mich in Ruhe unter die Dusche stellen, den Haushalt machen etc. Ich mach die Arbeit mit und um die Kinder, mit und um den Haushalt etc. alles alleine. Nichts da, mit Arbeitsteilung.

  • Ralf Schrader sagt:

    Man sollte unterscheiden zwischen dem, was jemand tut, wenn er/sie alleinerziehend ist und was er/sie tat, dass er/sie alleinerziehend wurde. Das Alleinerziehende tolle Leistungen vollbringen (können), stelle ich nicht in Abrede, aber warum wurden sie es? Warum scheitern fast 50% der Familien? Diese Fragen sind viel wichtiger, als den Rettungseinsatz für das in den Brunnen gefallene Kind zu loben. Man kann es beschönigen, wie man will, alleinerzogene Kinder sind statistisch gesehen im Nachteil. Diesen Nachteil muss man verhindern und das kann man auch.

    • Doc sagt:

      wie denn?

      • Ralf Schrader sagt:

        Durch Lebensplanung. Wissen, was man will und wichtiger, wissen, was man nicht will. Wissen z.B., das man nicht alleinerziehend sein will. Wissen, dass es unwahrscheinlich ist, eine Liebe länger als 5-7 Jahre zu bewahren, dass man dennoch Kinder bis zum Ende der Pubertät führen muss. Wissen, dass die Liebe zwischen den Eltern abzukoppeln ist von der Liebe zu dem Kind. Einfach rationales Verhalten.

      • Eni sagt:

        Ich wollte nie eine Geschiedene sein und schon gar nicht alleinerziehend. Das hat mein Ex gewusst und deswegen keinen Grund gesehen sein Verhalten zu ändern, da er davon ausgieng, dass ich eh nie die Konsequenzen ziehen würde. Was nützt es also, wenn man klare Vorstellung von Verantwortun hat, wenn der Andere sich aus allem raushält? Man kann doch nicht alleine eine Ehe führen und immer weiterchnorzen währen der Andere es sich gut gehen lässt.

      • Laura TI sagt:

        Lebensplanung kann auch über den Haufen geworfen werden. Es gibt Dinge im Leben, die Menschen, Familie, Partner von Grund auf erschüttern, die nichts an ihrem ursprünglichen Platz zurücklassen. Anstatt zu stigmatisieren oder Schuld zuweisen, wäre viel mehr geholfen, wenn all diese Energie zum Helfen gebraucht würde.

      • E.H.Roth sagt:

        @Eni
        wenn ich mir so überlege während ich ich lese was Sie schreiben fallen mir Freunde die gerne eine Frau wie sie hätten ..

      • Eni sagt:

        @ E.H. Roth

        Ist das nun gut oder schlecht?

        Sie müssen müssen meinen niedrigen Marktwert bedenken. Ich bin arm wie eine Kirchenmaus und mein Kleiner ist infolge eines Unfalls hirnverletzt.

      • E.H.Roth sagt:

        @Eni,

        Ich denke das ist gut.
        gute Männer schauen bei einer Frau nicht auf das Portmonee, Bildung oder welchen Job sie ausübt und wissen Sie, wir haben alle Bekannte und Freunde oder jemanden in der Familie der betroffen ist mit einer Person die Hilfe benötigt ob Kind oder irgendwann die Eltern.

      • Eni sagt:

        @ E.H. Roth

        Nur macht es für mich einen Unterschied, ob ich diejenige bin die helfen kann, oder ob man selber der Klotz am Bein ist.

        Warum tut sich ein Mann ein Klotz am Bein an? Weil er die innere Werte einer Frau sieht, oder weil er sich ein bequemes Leben erhofft, weil der Klotz am Bein selbstverständlich keine Ansprüche an Charakter oder Gepflegtheit stellen darf, da sie ja froh sein muss, wenn sie überhaupt jemand haben will?

      • Nala sagt:

        @Ralf: Und was ist mit den Alleinerziehenden die den/die Partner/in durch Unfall/Krankheit/… verloren? Da nützt die beste Lebensplanung nichts, wenn der Partner stirbt während die Kinder die Pupertät noch nicht erreicht haben.

        Zudem ist die Aussage gefährlich, da dadurch Frauen bei ihren prügelnden Männer bleiben, nur damit das Kind mit Vater und Mutter aufwächst.

        Ansonsten kann ich nur zustimmen. Rationales Verhalten könnte helfen, dass man nicht Alleinerziehend sein muss. Ob man das dann allerdings will ist eine andere Frage 😉 Meine Vernunftehe hat durchaus auch Vorteile.

      • Sportpapi sagt:

        @Eni. Weil ein Mann eine Frau, die er liebt, nicht als „Klotz am Bein“ sieht.

    • Anna2 sagt:

      Ralf Schrader, Sie machen es sich zu einfach. Wie sind alleinerzogene Kinder „statistisch gesehen im Nachteil“? Hat man als Gemahlin und Mutter der Tochter, um derentwillen man die Ehe überhaupt eingegangen ist, jahrzehntelang vorzuleben, dass ein Pascha einfach hinzunehmen ist? Meine Antwort auf die Frage war: das wäre der grössere Nachteil gewesen. Natürlich ist sowas eine Entscheidung zwischen zwei Übeln. Es gibt keine allgemeingültigen Regeln zur Frage, welches das kleinere ist.

  • heidi reiff sagt:

    Bekannt ist ja, dass in der CH den ledigen Müttern die Kinder weggenommen wurden und in Kinderheime gesteckt wurden, extrem, Bigotterie hoch 10 inkl. Patriarchatfanantismus. Ohne Trauschein und abgesegnet von der Hirarchie Kirche – gab es kein Pardon für ledige Mütter , Moralin brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr. Total schizo brrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr.

    • Rum Tum Tugger sagt:

      Ja Heidi und das ist eines der dunkelsten Kapitel in der jüngsten Geschichte. Noch bis weit in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden solche Verbrechen an ledigen Müttern und ihren Kindern begangen.

    • E.H.Roth sagt:

      Heidi, die meisten hier kennen das dunkle Zeitalter der CH nicht…

    • Globetrotterin sagt:

      Heidi, nicht alles, was Sie hier aufzählen, gehört der Vergangenheit an. Die Bigotterie dürfte sich in gewissen Kreisen noch potenziert haben.

    • alien sagt:

      Tja, was sagt da der Historiker?

      „Man muss alles mit dem Blick der damaligen Zeit anschauen.“ Und damals war das eben in Ordnung so, jedenfalls für den Staat. Für uns heute ist das natürlich schauderhaft.

  • heidi reiff sagt:

    @ bitta

    A. Miller hat ihr Psychologiestudium an der Uni Basel absolviert, hat sich dann einfach etwas distanziert von Freudschen Therorien, ist einfach ihre eigenen Wege gegangen, A. Miller ist eine Polin, über ihre Kriegserlebnisse konnte sie nie sprechen das hat letzthin ihr überlebender Sohn mitgeteilt in einem Interwiew. A. Miller ist am 14.04.2010 gestorben. Ich schätze einfach die Pionierarbeit die sie geleistet hat, was Kindsmisshandlung betrifft, ein zentrales Thema war für sie : Religionsfanatismus, – wer sein Kind liebt züchtigt es – .

    Ich habe nichts gegen alleinerz. Mütter

  • heidi reiff sagt:

    @ bitta

    Ich halte nicht so viel von Psychiatern resp. Psychiatrie, so wie mir Menschen zugegtragen haben, werden einfach agressive Menschen mit Spritzen beruhigt, einige meiner nächsten Verwandten waren in der Psychiatrie hat Null und Nichts gebracht. Ich habe X Therapien hinter mir, hab auch immer für mich persönlich Protokoll geführt was ablief in diesen Therapien, auf solchen Bockmist lasse ich mich nichtmehr ein. Noch Fragen ? Das Gedankengut von Alice Miller waren meine AHA-Erlebnisse, da hätte ich mir einiges ersparen können, A. Miller hatte ja 13 Jahre eine private Praxis

  • Caan Jaggi sagt:

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man als Kind von einem alleinerziehenden Elternteil nicht wirklich benachteiligt ist – man wird evtl. sogar ein Stück früher Erwachsen, was in meinem Fall sicherlich nicht schlecht war……

    Aber man sollte sich schon zwemal überlegen ob man sich bindet und Kinder kriegt……oftmals wird dieser Entscheid einfach nicht genügend überlegt…….

  • Es ist erstaunlich: Das Wort „Verantwortung“ kommt nur einmal vor – in einem Leserkommentar. Wenn aber diese Verantwortung in der Jugend nicht gelernt wurde, dann entwickelt sie sich auch im Erwachsenenalter nicht mehr – sondern man / frau sucht sich Partner aus, die nicht den Bedürfnissen entsprechen, oder der Mann geht zur „Geliebten“, statt sich in der Freizeit weiterzubilden und Freude an gesunden Kindern zu haben. Ach so, diese Tabuthemen kommen im Bravo natürlich nicht vor…

    • Botho sagt:

      Verantwortung? Wie altmödisch, Herr Palomino. Wir wollen ewig Kinder bleiben. Kinder, die endlich das Zimmer nicht mehr aufräumen müssen und soviel Schleckzeug kaufen können, wir wir wollen, Uns sagt niemand mehr, was wir zu tun und zu lassen haben! Und zahlen soll der Staat, wenn wir grad keine Lust haben selber Verantwortung zu übernehmen. Upps, jetzt habe ichs doch noch ausgesprochen, das Wort.

    • Eni sagt:

      Also, da mein Ex keine Verantwortung übernehmen wollte, musste ich die Verantwortung übernehmen und die Verantwortung dafür tragen, dass ich die Scheidung eingereicht habe, damit ich die Verantwortung für meine Kinder übernehmen kann. Alles andere wäre unverantwortlich gewesen, mein Ex kann die Verantwortung noch nicht mal für sich selber übernehmen und einen solchen verantwortungslosen in der Familie zu belassen wäre höchst unverantwortlich.

      So, hoffe dass das Wort Verantwortung in genügender Anzahl vorhanden ist für Ihren Geschmack, ansonsten übernehme ich keine Verantwortung für Ihr

      • Eni sagt:

        Befinden 😉

      • E.H.Roth sagt:

        also Eni, da hatten sie wohl etwas gar Pech mit ihrem ex, hoffe der neue oder nächste wird mehr ihren Vorstellungen entsprechen und die Verantwortung auch übernehmen.

      • Eni sagt:

        Naja, meine Dummheit oder grenzenlose Naivität gepaart mit einem riesigem Helfersyndrom haben das ihrige dazu beigetragen. Ich hätte das schon viele Jahre vorher beenden sollen/müssen, aber ich konnte es nicht.

      • E.H.Roth sagt:

        hm helfen zu wollen und an etwas zu glauben finde ich nicht dumm. jedem von uns ist das schon passiert und zurzeit geht es einigen Freunden von mir. Die könnten jetzt sagen, dass sie 17 Jahre lang falsch investiert haben. Klar es schmerzt darf man nicht den Glauben verlieren. Ich weiss ist schwer aber es lohnt sich.

      • Eni sagt:

        Doch es ist dumm jemandem helfen zu wollen, der absolut keine Lust hat sich selber zu helfen um sich aus dem Sumpf zu ziehen. Es ist dumm, zu glauben, dass man mit Liebe alles erreichen kann. Und es ist dumm, wenn man, wenn die Liebe gestorben ist (getötet wurde) weiterhin an einer Beziehung festzuhalten, weil man denkt die Verantwortung für den Partner weiterhin zu übernehmen, weil man weiss, dass er abstürzen wird, wenn man ihn fallen lässt.

      • Eni sagt:

        Alles woran ich geglaubt habe, wofür ich 14 Jahre gekämpft habe, hat sich einfach in Luft aufgelöst. Geblieben sind nur die Schuldgefühle, weil es anscheinend doch immer zuwenig war, was immer ich getan habe.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Eni: schicken Sie die Schuldgefühle per super-Express weg,
        bei Ihnen ist nun wirklich der falschangesageste Platz für die!
        Für jemanden der sich nicht selber verändern will können Sie nie „genug“ tun,
        das einzig Richtige haben Sie bereits getan…

      • Eni sagt:

        Ich weiss sehr wohl, dass ich richtig gehandelt habe, aber es ist schwierig wenn einem ständig Schuldgefühle eingeredet werden. Das Telefonat mit der Exschwiegermtter heute war wirklich nicht sehr erbaulich.

  • Rita Stein sagt:

    Und noch was… vielleicht liegt es am sozialen Milieu, aber in meinem Kollegen und Freundeskreis (wir sind alle zwischen 35 und 40) hat sich noch niemand scheiden lassen, die meisten haben aber auch keine Kinder, was der Scheidungsgrund Nummer 1 ist. Deshalb Leute, wenn ihr eure Ehe retten wollt, lasst eure Kinder öfters mal bei Freunden / Grosseltern / Kinderkrippe oder Nachbarn und vergesst nicht auch mit Kindern das Leben zu geniessen!

  • Rita Stein sagt:

    Als Erstes Hut ab vor allen alleinerziehenden Müttern. Was sie leisten ist harte Arbeit. Dann noch eine Ergänzung: alleinerziehend wird man als Frau oder Mann nicht nur nach einer Trennung / Scheidung, sondern auch nach dem Tod des Partners. Früher gab es die Witwer/Witwenrente, die gibt es heute nicht mehr. Was wir sehen ist eine Erosion der Sozialwerke durch zu hohe Einwanderung, welche eben diese Sozialwerke belasten: Massig Leute die aus dem Ausland einwandern und keine AHV/IV einzahlen, aber deren Dienstleistungen in Anspruch nehmen können. Somit bleibt für alle Bedürftigen weniger übrig.

    • Nicole sagt:

      Die SVP veriirt sich in den Mama Blog..hilfe geh weg…!!!!

      • Eni sagt:

        Warum darf man die Wahrheit nicht sagen? Ich kenne viele, welche nur 1 oder 2 Jahre in der Schweiz gearbeitet haben und danach 30 Jahre lang IV und danacht AHV und trotzdem motzen sie ständig über die Dreckschweizer. Sollen sie doch hingehen wo sie hergekommen sind.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Die Wahrheit darf man gerne sagen: Unsere Sozialsysteme leiden an unserer demographischen Entwicklung und nicht an der Zuwanderung. Migranten sind als Bevölkerungsgruppe Nettobeitragszahler – auch wenn es diese IV-Abzocker tasächlich gibt.

      • Eni sagt:

        Lesen Sie doch mal eine Statistik, die Auskunft darüber gibt, wie viel % Ausländer bestimmter Ethnien in Sozialwerke einbezahlen und wie viel % sie kosten. Sie werden staunen. Unsererseits geht mir Rückenschmerzen zur Arbeit, während Andere IV beziehen.

      • Nicole sagt:

        Eni, die Wahrheit ist nicht, diejenige die Du aus dem Blick liest.
        Die SVP hat def. nicht recht, was Ihre Ausländer-Politik betrifft.

        Wenn Du ach soviele Leute kennst, die die IV betrügen, dann solltst Du dies Melden anstelle Energie zu verschwenden weil Du Dich aufregst….

      • Botho sagt:

        Frau Stein und Eni haben recht, und Nicoles Reaktion gibt ihnen noch mehr recht.
        Die schrankenlose Einwanderung in die Sozialwerke ist ein Grund für deren Schieflage.
        Man kann das Problem mit Geld zudecken und Denkverbote erlassen.
        Aber lösen kann man es nur mit einer kontrollierten Zuwanderung.
        Jeder vernünftige Mensch sieht das ein. Jedes vernünftige Land würde jetzt das Steuer herumreissen.

      • Nicole sagt:

        @Eni..ich war wohl zu impulsiv…tut mir leid.
        Ihre Aussage kann ich unterschreiben…

    • Jürg. sagt:

      Die Witwenrente gibts noch und ist ein Beispiel der systemischen Benachteiligung der Männer in der Schweiz.

      • Eni sagt:

        @ Jürg

        Da haben Sie vollkommen recht.

      • Eni sagt:

        @ Nicole

        Sorry, im Gegensatz zu Ihnen lese ich den Blick nicht und diejenigen die ich kenne sind mittlererweile im AHV-Alter, also war ich noch ein Kind.

        Ich habe nie gesagt, dass die SVP per se recht hat, aber dass man Ausländer ausschafft die nicht wissen wie man sich zu benehmen hat, hat sicher seine Richtigkeit. Wenn man dieses Pack loswerden würde, könnten nämlich die mehrheitlich anständigen Ausländer in Ruhe Leben anstatt sich ständig mit pauschalen Anfeindungen auseinander setzen zu ¨müssen.

      • Eni sagt:

        @ Nicole

        Ok

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Es gibt viele Studien zu dem Thema, wieviel Ausländer in unsere Sozialsysteme einzahlen und wieviel sie daraus beziehen. Das Resultat ist durch’s Band, dass Ausländer mehr einzahlen als selber beanspruchen. Das liegt vor allem an der Altersstruktur der Ausländer im Vergleich zur einheimischen Bevölkerung.

        Es gibt auch Ausländer, die das System missbrauchen. Gegen die muss auch vorgegangen werden und das tut man auch.

        Würde man aber die Sozialwerke sanieren wollen, indem man die Zuwanderung unterbindet, geht der Schuss nach hinten los.

      • macho sagt:

        @eni

        falsch, die anfeindungen bleiben, egal wie sich auslädnerbenehmen, das hat null zusammenhang. oder ist rassismus selbstverschuldet? ich hoffe sie denken nicht so.

        feinden sie auslädner an? nein, sie sagen was ihnen an denen nicht passt, die sich nicht benehmen, das ist keine anfeindung. (obwohl das wort „pack“ schon in das repertoire gehört, aber ich unterstelle ihnen nichts) diejenigen die ausländer anfeinden (menschen oder parteien) würde das auch tun wenn alle ausländer engel wären…

      • Katharina sagt:

        eine person, die das gesetz bricht als pack zu bezeichnen, ist nicht rassismus, sondern ein ausdruck der ablehnung ihres verhaltens – eben das gesetz zu brechen.

    • Rum Tum Tugger sagt:

      Was SVP???

      Es ist eine Tatsache, dass die Sozialwerke immer mehr belastet werden. Dass die Einwanderung kinderreicher, bildungsferner Schichten dabei eine Rolle spielt, ist auch klar. Auf diesem „unter den Teppich wischen“ von unliebsamen Tatsachen gedeiht die Fremdenfeindlichkeit am besten, damit sollte man schleunigstens aufhören. Die Linken sollten endlich die Tomaten auf den Augen entfernen. Ausserdem kann die Schweiz kein Einwanderungsland sein, unsere Ressourcen sind äusserst beschränkt. Es können auch nicht alle Fliegen auf den selben Kuhfladen hocken, ist schlicht unmöglich.

      • Eni sagt:

        @ Frank Baum

        Mommentan beziehen die Ausländer nur weniger AHV als sie einzahlen, weil wie Sie richtig anmerken die Altersstruktur anders angesiedelt ist. Bei den IV-Beiträgen sieht aber die ganze Sache schon ganz anderst aus und von den Ausgesteuerten wollen wir gar nicht reden.

      • Frank Baum sagt:

        @Rum: Es ist eine Tatsache, dass die Sozialwerke immer mehr belastet werden. Sie werden von der demographischen Entwicklung belastet. Die Einwanderung kinderreicher Schichten ist das beste Mittel dagegen, selbst wenn diese Einwanderer aus bilduingsfernen Schichten stammen.

        Die Schweiz ist schon seit 50 Jahren ein Einwanderungsland. Es ist auch klar, dass Einwanderung seine Probleme nach sich zieht und diese Probleme müssen angesprochen werden. Die Belastung der Sozialwerke gehört aber nicht dazu.

      • Katharina sagt:

        klar ist das SVP speak. Populismus und eben auch Faschismus. Den Linken kann nun wirklich Fremdenfeindlichkeit nicht in die Schuhe geschoben werden. Diese war immer Bestandteil der Schweizer Kultur und die SVP nutzt dies in ihrer Rhetorik.

        Was ich allerdings den linken vorwerfe ist unsäglicher Dilettantismus und, als sog. ‚staatstragende Partei’ müssen die sich dann gefallen lassen, bei den Verhandlungen mit der EU inkompetent zu sein.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Ausländer zahlen auch mehr in unsere Krankenkassen ein, als sie beziehen. Das ist zwar kein „klassisches Sozialwerk“, da privat strukturiert, muss aber als Zwangsabgabe dazugerechnet werden.

        AHV: Die Ansprüche an die AHV sind ja abhängig von den Beitragsjahren. Wer wenige leistet, profitiert unterdurchschnittlich davon. Das betrifft Ausländer mehr als Einheimische.

        IV: Das ist das klassiche Ausländerproblem. Keine Frage. Hier wurde aber auch Gegensteuer geboten, das sollte trotzdem verstärkt werden.

        Unter dem Srich „lohnt“ es sich aber für die CH, weil KK + AHV > IV.

      • Rum Tum Tugger sagt:

        Kommt halt immer darauf an, wie man rechnet. Ich las mal im Spiegel von einer Studie, die klar aufgezeigt habe, dass erst ungefähr ab dem 20. Jahr nach der Einwanderung der Eingewanderte der Gesellschaft etwas bringt, durchschnittlich. Auch Kinder zu beschulen ist teuer, bei uns kostet ein Kind rund 20 t Fr. pro Jahr, also wenn die kinderreichen 5 Kinder haben, kommen sie gar nie auch nur in die Nähe des Bereichs, dass es sich für uns positiv auswirkt. Leider nützen gerade die Bildungsfernen diese teure Beschulung nicht richtig, trotz allem bleiben sie oft ohne Ausbildung, freiwillig.

      • Frank Baum sagt:

        @Rum Tum: Es kommt sicherlich darauf an, wie man es rechnet. Eine Rechnung, ab wann sich ein Einwanderer rechnet ist etwas anderes, als wenn man die Gruppe als ganzes anschaut. Eine Rechnung in Deutschland sieht auch anders aus als in der Schweiz.

        Unser Sozialstaat geht auch nicht in die Knie, weil wir von Schulkindern überrannt werden, sondern weil wir eine wachsende Anzahl an alten Menschen haben, wie von einer sinkenden Zahl von jungen Menschen versorgt werden müssen. Wenn wir die Einwanderer mit 5 Kindern zum Teufel jagen, wird das Problem nicht besser.

      • Eni sagt:

        @ Frank Baum

        Wenn die Ausländer viel IV beziehen, dann kosten sie automatisch auch viel bei der KK. Wenn man da wiederum die Altersstruktur berücksichtigt, ist auch da wieder klar ein Defizit. Mit zunehmenden Alter belasten aber die Ausländer auch wieder in ansteigender Form das Gesundheitswesen, was ja logisch ist, was aber heisst, dass sie dann auch im Gesundheitswesen % ual gemssen an ihrer Bevölkerungszahl mehr kosten.

      • Rum Tum Tugger sagt:

        Und inwiefern sollten bei uns die Verhältnisse, was Einwanderung betrifft, so anders sein als in Deutschland? Tatsache ist doch, dass ein grosser Teil der Einwanderer in unsere sozialen Netze einwandern, weil es für sie schlicht nicht möglich ist, mangels Qualifikation in den Arbeitsmarkt einzuwandern. Ich spreche hier nicht von deutschen Akademikern, sondern von Leuten, deren kulturelle Realität so weit von unserer entfernt ist, dass sie immer eine Belastung bleiben werden, wie z.B. der Fall des Irakers (Zitat aus der aktuellen W’Woche), „der 1998 in die Schweiz einwanderte und sich…

      • Rum Tum Tugger sagt:

        ..im Kt. Schwyz niederliess. Nach seiner vorläufigen Aufnahme, – die naturgemäss zu einer definitiven wurde – holte er seine zwei Ehefrauen sowie 9 Kinder ins Land. Da sich die Ehefrauen nicht vertrugen, brachte man sie in verschiedenen Gemeinden unter. Die islamische Doppelfamilie lebt von Sozialhilfe, die dem Mann ein ungleich höheres Einkommen beschert, als er mit redlicher Arbeit verdienen könnte“ Ende Zitat. Solche Leute werden jahrzehntelang nur eine Belastung bleiben und ich sehe den Sinn, sie einwandern zu lassen, nicht ein.

      • Rum Tum Tugger sagt:

        Jeder Staat hat das Recht, zu definieren, wer einwandern darf und wer nicht. Wenn er sich dabei an nützlichen ökonomischen Kriterien orientiert, ist das weder ungesetzlich noch unmoralisch. Kanada, Australien, USA usw. sind da ganz streng, was allgemein anerkannt wird. Nur für die kleine Schweiz, die auf der Landkarte nicht mehr als ein Fliegenschiss ist, soll das nicht gelten. Ich verstehe diese Haltung nicht und werde im kommenden Herbst ganz klar und ausschliesslich Leute wählen, welche die vitalen Interessen unseres Staates prioritär behandeln. Meine Familie ebenso.

      • Sportpapi sagt:

        Welche Politiker setzen sich denn am ehesten für die vitalen Interessen unseres Landes ein? Sind es die, die uns auf den bilateralen Weg geschickt haben, seither jede Vereinbarung bekämpft haben. Zumindest solange sie sicher waren, dass die Verträge dennoch mehrheitsfähig waren. Die heute so tun, als ob die linken sich für unbeschränkte Einwanderung, und nicht für flankierende Massnahmen (die von recht wieder bekämpft wurden) eingesetzt haben. Können wir denn isoliert über Personenfreizügigkeit abstimmen? Oder riskieren wie damit die ganzen bilateralen Abkommen und unseren Wohlstand? Denken!

      • Frank Baum sagt:

        @Rum Tum: Wir haben andere Einwanderer als Deutschland. Die Deutschen Akademiker sind ein grosser Teil des Einwanderungstromes in die Schweiz. So etwas hat Deutschland selbst nicht vorzuweisen. Insofern gibt es da erhebliche Unterschiede.

        Jedes Land hat das Recht, zu entscheiden, wie es mit der Einwanderung um geht. Das macht die Schweiz auch.

        Ich behaupte auch nicht, dass man einfach so die Tore öffnen soll. Ich stelle nur fest, dass unsere Sozialsysteme von unserer demographischen Entwicklung belastet werden und nicht von der Zuwanderung.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni 19:27: Das Problem der IV mit Ausländern liegt nicht daran, dass kranke Ausländer in die Schweiz kommen, sondern, dass auch Leute kommen, die hier IV-Ansprüche stellen, weil es halt sehr leicht ist. Das hat aber auf die Gesundheitskosten der Ausländer bei uns keinen Einfluss. Die Gesundheitskosten werden in erster Linie von chronisch Kranken und alten Menschen getrieben. Die Ausländer in der Schweiz sind als Gruppe deutlich jünger als die Einheimischen und beziehen daher im Schnitt weniger Leistungen.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni 19:27: Der Zahn der Zeit geht auch an den Ausländern nicht vorbei. Es bleiben aber nicht alle Ausländer in der Schweiz. Im Gegenteil, viele bleiben lediglich eine gewisse Zeit. Die Leute kommen eher in die Schweiz, um zu arbeiten als um hier alt zu werden. Entsprechend leisten sie einen überdurchschnittlichen Beitrag zu den Sozialsystemen wenn sie hier sind und geniessen einen unterdurchschnittlichen Benefit, wenn sie weg sind.

      • Sportpapi sagt:

        Bei der IV kommt dazu, dass die Ausländer halt tatsächlich in Berufen arbeiten, die häufig zu Invalidität führen. Wie viele Bauarbeiter arbeiten denn bis 65? Ist ein Verschleissjob, mit praktisch 100% Invaliditätsrisiko. Und auch deshalb, und wegen der tiefen Löhne, hohem Ausländeranteil.

      • Eni sagt:

        Nein, sie beziehen weiterhin AHV oder IV und liegen den Arbeitnehmern und Steuerzahler in der Schweiz auf der Tasche. Sie schaden sogar dopplt, weil sie kosten hier Geld und geben dieses in ihrer Heimat aus, wo sie während sie IV bezogen haben, mit eigenen Händen ein Haus gebaut haben.

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Gegen IV-Bezüger egal welcher Herkunft, welche sich auf dem Bau krumm gebuckelt haben und nun Hilfe benötigen habe ich nichts einzuwenden, schliesslich haben auch viele davon provitiert, dass sie sich zum Krüppel gearbetet haben, da ist es nur gerecht dass sie Hilfe bekommen. Mir geht es alleine um die Sozialschmarotzer unter denen es aber natürlich auch Schweizer gibt.

      • Sportpapi sagt:

        Missbrauch gibt es, und muss bestraft werden. Dafür braucht es Kontrollen. Wie auch auf der anderen Seite, beim Steuerhinterziehen der Reichen. Aber dort möchte die SVP ja lieber als „Sparmassnahme“ die Kontrollen abschaffen. Komische Welt!

      • Eni sagt:

        Ja, die liebe SVP. Wasse predigen und Wein trinken. Sie wollen ja auch möglichst viele IV Rentner aus Spargründen ins Erwerbsleben eingliedern sind aber gleichzeitig auch dagen dass Grossunternehmen eine 1 oder 2 % Quote für Behinderte einhalten müssen. Auch beschäftigen ausgerechnet viele SVP ler im Baugewerbe Schwarzarbeiter.

        Die SVP hat teilweise gute Ideen, aber leider wollen sie diese immer nur auf Kosten von andern umsetzen. Wehe aber, man will an ihre Pfründe.

      • Eni sagt:

        Gerade deswegen wird es langsam Zeit, dass die eher linken Parteien die Augen nicht mehr vor den Problemen verschliessen sondern eine konsequenze Lösung anstreben, damit diese Hüscht und Hott- Mentalität nicht überhand gewinnt. Man kann nicht alles immer aus der humanitären Sicht sehen, wenn die Gegenseite jede Art von Humanität und Anstand fehlen lässt.

      • Katharina sagt:

        Rum, wie ich oben sagte, haben diejenigen, die die PF ausgehandetl haben geschlafen oder gedoped. diletanten eben.
        aber deshalb eine faschistenpatei waehlen. sorry aber ich lese taeglich die rhethorik der social media agents von denen. es ist krass und ja ich sage klipp und klar das sind faschisten. und btw massiv z3nsur betreibende. da ist was den ‚linken‘ medien dazu vorgeworfen wird ein klacks dagegen.

        wieso ueberhaupt hat ein einwanderer zugriff auf sozialhilfe?

        nur muss ich auch sagen, dass die schweiz sich mit der ablehnung des ewr eben selber ins knie geschossen hat.

      • Eni sagt:

        @ Katharina

        Ins Knie geschossen? Sorry, von allen Ländern der EU geht es der Schweiz noch am besten. Ich kenne keinen einzigen Ausländer persönlich der uns nicht immer wieder gratuliert, dass wir uns dem 4. Reich wiedersetzt haben. Die Einzigen die bisher von der EU provitiert haben sind reiche Unternehmer, Geldwäscher und Politiker.

        Und wie sieht es denn bei Ihnen in den USA aus? Diese ist doch auch nicht mehr wirklich Kreditwürdig. Lieber vor der eigenen Türe wischen, anstatt andre zu kritisieren.

      • Katharina sagt:

        Eni, der EWR vertrag hätte geregelte Zugänge zum Europäischen Wirtschaftsraum geregelt, ohne dass die Schweiz Mitglied der EU ist. Ich halte einen EU Beitritt nicht für mehrheitsfähig und lehne die EU in der heutigen Form als nicht demokratisches Gebilde sowieso ab.

        was dann kam, waren die bilateralen Verhandlungen, in denen die Schweiz eine schlechtere Verhandlungsposition hatte, und meiner Meinung nach schlechte Schweizer Verhandler. Siehe das Patt in den z.Z laufenden Verhandlungen, wo die territoriale und juristische Autonomie mit dem Versuch die automatische Übernahme von EU Direktiven

      • Katharina sagt:

        zu erzwingen, unterwandert wird.

      • Eni sagt:

        @ macho

        Nein, ich bin nicht rassistisch, hatte selber für meinen Kleinen eine balkanische Tagesmutter, als ich nach der Heimkehr meines Kleines aus der Reha überfordert war mit allem und ich bedaure zutiefst, dass sie diese Tätigkeit aufgegeben hat. Ich bin aber schon der Meinung dass man Pack als Pack bezeichnen darf und dass man keine ausländischen Kriminellen in der Schweiz beherberge sollte, denn Pack (zB braunes) haben wir schon selber genug, welche man aber nicht ausschaffen kann, da sie Schweizer sind, da brauchen wir keinen zugewanderten Ausschuss durchzufüttern

      • Katharina sagt:

        Eigentlich müsste die Erteilung einer Niederlassungsbewilligung an eine Arbeitsstelle gekoppelt sein. Hast hier arbeit, kannst du dich niederlassen. Wenn nicht musst du wieder gehen. Das ist die Regelung in den USA für die ersten drei Jahre Aufenthalt. Familien-Nachzüge sind so geregelt, dass das Antragsstellende Familienmitglied dann für die ersten drei Jahre Bürgschaft für den unterhalt der Nachzügler geben muss. Es gibt kein Anrecht auf soziale Hilfen in der Zeit.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Rassistisch sein heisst nicht, dass man jeden Ausländer hasst. Rassistisch ist, wenn man vom Fehlverhalten weniger auf das Verhalten aller schliesst. Das tun Sie hier gerade. Es gibt unter den Ausländern genauso ein Pack, wie man es bei den Einheimischen findet Das heisst aber nicht, dass alle ein Pack sind oder auch, dass sie als Gruppe ein Pack wären. Auch wenn einige die IV ausnutzen muss man nun einmal feststellen, dass die Ausländer als Gruppe die Sozialsysteme entlasten.

        Kriminelle Ausländer muss man ausschaffen und gegen Sozialschmarotzer muss man mit aller Härte vorgehen.

      • Orlando S. sagt:

        Katharina, die Faschismus-Keule ist allmählich etwas abgewetzt. Und in ihrem Land, wo die Segregation fröhlich weiterlebt und wo nach wie vor strengere Einreisebestimmungen Geltung haben, als irgendwo sonst auf dem Planeten, sollten sie gegenüber der Schweiz mit 22% ausländischer, legal anwesender und voll in die Sozialwerke integrierter Wohnbevölkerung einfach mal d‘ Schnörre halten!
        Wenn man in der Schweiz leben möchte, muss man wenigstens im Gegensatz zu den USA nicht zuerst mal wie Vieh in Armut dahinvegetieren. Und wir hier haben auch keine Ghettos, wo ganze Bevölkerungsteile abkratzen!

      • Rum Tum Tugger sagt:

        Stimmt eben nicht, dass die Ausländer als Gruppe die Sozialsysteme entlasten. Wenn alle anfallenden Kosten gerechnet werden, kosten sie mehr, als sie bringen. Solche Aussagen als rassistisch zu bezeichnen, ist ein untauglicher Versuch der Gängelung von Leuten, die eine Meinung jenseits des Mainstreams vertreten. Auch die Tatsache, dass ich nun in der Warteschlaufe gelandet bin, ist Zensur.

      • Katharina sagt:

        Rum, vielleicht müsstest Du konkret auf Kostenanalysen hinweisen, um Deinen Punkt zu bekräftigen. Gibt es Statistiken, die die Anzahl Einwanderer mit Arbeit gegenüber denjenigen ausweist, die keine Arbeit haben und deshalb am Sozialsystem hängen? Die Argumentation der Befürworter unreglementierter Einwanderung sagen ja, dass der Zustrom junger arbeitsfähiger Leute die Sozialsysteme mit den Abgaben aus dem lohn stützen. Wenn das erst in der zweiten Generation zu ziehen beginnt, dann ist die Zuwanderung von Südeuropäern im letzten Jahrhundert stützend für deren These.

      • Eni sagt:

        @ Frank Baum

        Jetzt machen Sie mich wirklich hässig. Ich schliesse nicht von wenigen auf alle, habe ja selber erwähnt dass ich mein Kleiner eine balkanische Tagesmutter hatte. Auch habe ich erwähnt, dass die meisten Ausländer rechtschaffen sind. Ebenso habe ich erwähnt, dass es schweizer Pack gibt (welches man leider nicht ausschaffen kann). Ebenso habe ich explizit das braune schweizer Pack erwähnt. Wenn Sie nicht lesen können, ist das nicht meine Schuld, aber unterlassen Sie gefällligst diese Unterstellungen dass ich rassistisch bin.

      • E.H.Roth sagt:

        Katharinas Argumente sind absolut überzeugend! In Australien sind es 5 Jahre Bürgschaft.

  • heidi reiff sagt:

    Bei Scheidungen sind immer die Kinder die Leidtragenden, Kinder werden benutzt und hin und hergerissen. Fatal finde ich, dass man über die Mutter oder Vater schimpft, Kinder haben einen eigenen Draht zu Mutter oder Vater. Ich könnte ein Buch schreiben über meine persönlichen Erlebnisse in diesen Szenarien. Meine Eltern hatten ständig Streit, Thema Geld oder so blöde alte Familiengeschichten, meine Rettung war die Schule, zum Glück ist es vorbei…… Vergangenheit …..

    • alien sagt:

      „Bei Scheidungen sind immer die Kinder die Leidtragenden“ – WIE WAHR.

      Hätte das nur vor der Trennung jemand ausser mir meiner Ex gesagt…

  • Hardermandli sagt:

    Auch alleinerziehende Väter haben es nicht so ganz leicht und es wird ihnen genau auf die Finger geschaut. Ich stand plötzlich mit drei minderjährigen Kindern da, alleiniges Sorgerecht, weils die Mutter nicht wollte – Sorgerecht gleich Verantwortung. Wir haben es nicht schlecht gepackt, obwohl ich zeitweise mit Depressionen kämfte. Die älteste hat die Berufslehre mit Bravour abgeschlossen. Tochter Nr. 2 ist an der Uni und der jüngste in einer Lehre und macht das sehr gut. Am meisten ärgerte mich, dass man mir nicht
    zutraute die Fam. allein durchzubringen.

  • Erika B. sagt:

    @gugus: Ja, dem stimme ich zu. Meine beiden Töchter sind so ähnlich aufgewachsen. Sie waren regelmässig beim Vater, wichtige Fragen wurden immer gemeinsam diskutiert, das ist ein Glück und bringt eine Art erweiterte Familie. Trotzdem: Es ist ein Chrampf, bringt Erschöpfungen mit sich, alleinerziehend zu sein, also für den Rahmen (Finanzen, zeitliche Strukturen) genauso wie für die Alltagsbetreuung allein zuständig zu sein.

  • gugus sagt:

    auch wenn man hochachtung vor der leistung alleinerziehender eltern haben kann: das ziel müsste doch sein, getrennt aber gemeinsam erziehend zu sein. daran sollten beide eltern arbeiten. womit ich nicht meine, mann muss zusammenleben. aber einen alltag mit beiden elternteilen zu haben, hat für ein kind schon eine spezielle qualität.
    so bin ich denn auch nicht alleinerziehende mutter meines grossen sohnes, sondern getrennt erziehende mutter. und er hat einen ihn von mir getrennt erziehenden vater. zusammen (im sinne von im selben haushalt) ging nicht. aber trotzdem erziehen beide.

    • Rahel sagt:

      Sicher ist die gemeinsame Erziehung erstrebenswert, aber wenn es nun mal, aus was für Gründen auch immer, nicht möglich ist…..

  • Rahel sagt:

    Ich ziehe vor ( den meisten ) Alleinerziehenden den Hut! Super, wie ihr das auf die Reihe kriegt! Wünsche Euch allen weiterhin viel Power und alles Gute für die Organisation und Bewältigung des Alltags!

  • Frank Baum sagt:

    Das Schlimmste an alleinerziehenden Müttern ist ihr Selbstmitleid. Der überwiegende Teil der alleinerziehenden Mütter wählen diesen Weg auf eigenen Wunsch. Trotzdem klagen sie über ihre Situation, die sie „ihrem ärgsten Feind nicht wünschen würden“. Also was nun? Wenn denn die klassische Ehe so ein Mist ist, wieso dann über die fantastischen Freiheiten des alleinerziehenden Daseins jammern? Im Gegensatz zu den Vätern, werden ja die alleinerziehenden Mütter bei uns vom Eherecht fürstlich bedacht. Trotzdem wird nur gejammert. Da darf man sich nicht wundern, wenn das nicht gut ankommt.

    • Auguste sagt:

      hmm…, und vor den pforten der „fürstlich“ bedachten bildeten sich lange schlangen von „prinzen“, die nicht warten konnten, ihr ihre aufwartung zu machen…

      wie sagte schon ursus zu nadeschkin: „diesen baum kann ich noch nicht…“

    • E.H.Roth sagt:

      hm, ein ewiges und immer wiederkehrendes Mysterium dieses nicht zufrieden sein wollen-können.. Vielleicht verursacht es Schmerzen wenn man einfach mit dem glücklich ist was man hat und so wie es ist. Meine nörgelt manchmal auch an mir rum und meint es müsse sich was ändern. Damit meint sie natürlich nie sich selber sondern mich. Ich habe mit zunehmendem alter gelernt mit der Schuld ganz gut zu leben.

      • Auguste sagt:

        hmm…, e.h. roth, ich glaube ja, das ist so ein überbleibsel aus der „barbie-zeit“. ich fand ja immer, dass die barbies nackt perfekt waren, aber meine weiblichen gspänli wollten die püppchen immer an- und umziehen – stundenlang. und einen ken hatte keine. was hätte man mit dem auch machen sollen – das barbie-auto und das barbie-iphone gab es damals noch nicht, das barbie-haus hatte kein billard-zimmer, auch keine garage und von sexualaufklärung im kindergarten war man noch jahrzehnte entfernt.

        anmerkung: ich wurde natürlich zum puppenspielen gezwungen.

      • Rahel sagt:

        Aber natürlich! Armer Auguste……. 🙂

      • E.H.Roth sagt:

        stimmt und alles gehört barbi. Ken war ein Habenichts.

        bin auch gezwungen worden im Bäbiecken zu hocken was ich wir natürlich gleich zum Vater und Mutter spielen ausnutzen was der Kindergartenlehrerin auch wieder nicht recht war..

      • Rahel sagt:

        Oha lätz 😎

      • Auguste sagt:

        hmm…, liegt bei ihnen oben schon schnee, rahel?

      • Rahel sagt:

        Nö, noch nicht! Sie meinen wegen der Sonnenbrille? Meine Antwort auf den Regentanz 🙂

    • Scheidungskind Sarah sagt:

      Also die meisten Alleinerziehenden die ich kenne sind nicht Alleinerziehend, weil sie sich das so gewünscht hatten, sondern weil 1. der Mann z.B. ständig fremdging(!!!) 2. Einfach abgehauen ist
      Und was ich aber auch sehe sind Eltern die sich scheiden lassen und es trotzdem schaffen, die Kinder GEMEINSAM zu erziehen.
      Ich verstehe aber nicht, woher sich gewisse Männer das Recht nehmen, nach der Scheidung sich einfach aus dem Staub zu machen und keinen Rappen zu zahlen? Meine Mutter wäre froh gewesen ab und zu ein freies Wochenende zu haben! Aber wir standen oft vor verschlossener Tür!

      • Anita sagt:

        Es spielt nichtmal eine Rolle wer die Scheidung wollte, wer fremd gegangen ist – abgesehen von Elternteilen, welche sich weder gefühlsmässig noch finanziell um ihre Kinder kümmern – die Schuldfrage ist meines Erachtens zweitrangig. Spannend finde ich, dass den alleinerziehenden Frauen genauso oft Selbstmitleid vorgeworfen wird, wie den alleinerziehenden Männern grenzenlose Bewunderung entgegenschlägt. Eigentlich haben doch alle Ein-Elternteile die gleichen oder ähnliche Schwierigkeiten, oder?

      • Eni sagt:

        @ E.H. Roth

        Tja, ich habe meinem Mann auch gesagt, dass sich etwas (Geldverschwendung, Desinterresse an der Familie) etwas ändern muss und immer meinte er, dass ich ja gehen könnte wenn es mir nicht passen würde. Als ich ihn dann tatsächlich entsorgt habe, schaute er dann ziemlich dumm aus der Wäsche.

      • Sportpapi sagt:

        @Anita: alleinerziehende Väter sind halt sehr selten. Und wenn, ist meistens auch keine Frau mehr da, die irgendeine Form der Unterstützung (Alimente, Betreuung) geben könnte. Aber grundsätzlich richtig, die Schwierigkeiten sind die gleichen.

      • Der Begriff Sorgerecht sollte noch mit dem Begriff Sorgepflicht ergänzt werden. Männer die davon laufen, sind das Letzte. Dito Frauen, die dasselbe tun. Interessieren würde mich noch, warum die Partner jeweils davon laufen. Weil die Beziehung zum Davonlaufen ist? Vor etwas mehr als hundert Jahren gab es als Scheidungsgrund noch das sog. „böswillige Verlassen der Ehe“. Nebst dem Alkoholismus war das damals einer der triftigsten Gründe, weswegen Scheidungen eingereicht wurden. Übrigens genauso wie heute zu zwei Dritteln von Frauen. Geschieden wurden damals jedoch nur gerade 2% aller Ehen.

      • E.H.Roth sagt:

        @Eni, ich würde nie sagen „wenn es Dir nicht passt kannst du ja gehen“ Sie wünscht sich einfach etwas mehr Romantik von mir sagen wir von Mo-So mit Kerzen usw. und da tue ich mich etwas schwer .. gebe ich zu..

      • Frank Baum sagt:

        @Scheidungskind: Die Anzahl der Alleinerziehenden steigt, weil es immer mehr Scheidungen gibt. Eine Scheidung ist ein bewusster Akt. Man kann sich zusammenraufen oder scheiden lassen. Scheidungen werden in den allermeisten Fällen von den Frauen eingereicht. Dabei werden die Väter massiv benachteiligt. Trotzdem vergehen die alleinerziehenden Mütter im Selbstmitleid. Wer ist Schuld, dass es so weit kam? Der Ex-Mann, wer denn sonst! Kann man selber einen Beitrag leisten? Nein, das wäre ja eine Zumutung. Wer immer nur den anderen die Schuld gibt, wird halt nicht respektiert.

      • Nicole sagt:

        Globetrotterin Dir ist nichts peinlich oder? Schaltest Du Dein Hirn ein bevor Du schreibst?

      • Globetrotterin sagt:

        @Nicole:
        1. NEIN
        2. JA

        Wenn wir schon beim Gehirn-Einschalten sind: So ganz „oben ohne“ findet frau halt auch die richtige Stelle für ihre „oben-ohne“-Kommentare nicht.

      • Eni sagt:

        @ Globetrotterin

        Nein, die Männer gehen noch nicht einmal dann, wenn sie längst eine Nebenfrau haben. Selbst wenn die Ehefrau den Männern das Ultimatum stellt, sich zwischen den 2 Frauen zu entscheiden bleiben sie bei der Ehefrau, weil sie ja schliesslich nicht sicher sind, ob die Nebenfrau die Wäsche auch so sauber wäscht wie das Ehe-Frauchen. Sie wechseln nur dann ins nächste gemachte Nest, wenn die Ehefrau die Entscheidung selber fällt und den Mann entsorgt. Nur dann gehen sie zur Nebenfrau

      • Sportpapi sagt:

        @Eni: Wenn frau ein Ultimatum stellt, sollte sie mit der Entscheidung schon leben können. Und diese nicht gleich wieder hinterfragen und kritisieren.

    • Globetrotterin sagt:

      Ich weiss nicht, in welcher Welt Ihr Männer hier lebt. Bei ALLEN Scheidungsfällen, die ich kenne, war es immer der Mann, der während seiner Midlife-Crisis Frau und Familie verlassen und sich ein jüngeres Frauenmodell zugelegt hat. Ich höre zwar immer wieder, dass Frauen aus der Enge ihrer Ehe ausbrechen und sie es sind, die die Scheidung einreichen. Persönlich kenne ich allerdings nur umgekehrte Fälle.

      • Sportpapi sagt:

        Ausserhalb ihres engen Horizentes ist es statistisch doch so, dass in 80 Prozent der Fälle die Frau die Scheidung einreicht. Sie wissen das doch, oder?

      • E.H.Roth sagt:

        Sportpapi, Globi will das sehen was sie sehen will. Frauen wie Globi sind perfekt und Schuldigkeit und versagen tun andere sprich Männer!

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, ja, ich weiss und habe mich längst damit abgefunden: Jede einigermassen gescheite Frau hat Millionen natürlicher Feinde: Alle dummen Männer! (Marie von Ebner-Eschenbach)

      • E.H.Roth sagt:

        hm, wie würde somit eine perfekte bei Dir aussehen?

      • E.H.Roth sagt:

        …Welt aussehen..

      • Eni sagt:

        @ E.H. Roth

        Sorry, da habe ich Ihnen wohl Unrecht getan. Verstehe, dass man nicht immer auf einer rosa Wolke schweben . Trotzdem bin ich der Meinung, dass man sich in einer Beziehung um den Partner bemühen muss, je länger sie schon dauert , desto mehr. Das gilt für beide Seiten. Sich gehen lassen, fett und schlampig und gleichgültig werden liegt einfach nicht drin.

        Sehen Sie doch in Ihrer Agenda wieder mal ein romatisches Date mit Ihrer Frau vor, versorgen Sie die Kinder beim Grosi und geniessen Sie den Abend.

      • E.H.Roth sagt:

        @Eni, habe mich von ihnen auch nicht angegriffen gefühlt. Ich stimme ihnen jedenfalls voll und ganz zu. Wir haben zum Glück keine ernsthaften Probleme obwohl eine Garantie gibt es keine. Ich verstehe das Frauen gewissen Dinge einfach Wichtig sind die wir Männer nicht immer ganz verstehen können. Ist natürlich ärgerlich wenn man den Geburtstag der Partnerin verpennt und dann sich irgendwie herausreden muss wie mir es gerade passiert ist. Obwohl ich es geschafft habe, weiss ich nur allzu gut, die Sache ist für mich noch lange nicht gegessen.. da kommt noch ein Nachspiel.. irgendwann ..

      • Eni sagt:

        Ja, Geburtstag, Hochzeitstag, Valentistag und Muttertag vergessen geht gar nicht. Ich habe jahrelang mit einem solchen gleichgültigen Mann verbracht, wie es herausgekommen ist, weiss man ja.

      • Globetrotterin sagt:

        Sportpapi könnte glatt als Grieche durchgehen. „Die Frauen sind schuld, weil sie 80% der Scheidungen einreichen!“ Warum das so ist, will Sportpapi aber nicht wissen.
        Die Griechen machen’s genauso. Die ganze restliche Welt ist schuld an ihrem Dilemma. Warum sie aber wirklich in der Sch…..e sitzen, wollen sie nicht wahrhaben.

      • Auguste sagt:

        hmm…, globetrotterin, tough days at the kafenion zurzeit – könnte ich mir vorstellen. irgendwie habe ich es beinahe vermutet, dass sie miranda lambert kennen.

      • Globetrotterin sagt:

        hmm…Auguste, diesbezüglich bin ich mal ganz froh, Schweizerin zu sein. Als Deutsche(r) hat man’s hier z.Zt. echt nicht leicht.

      • Frank Baum sagt:

        @Globetrotterin: Ihr Griechen-Vergleich passt sehr gut zu den Alleinerziehenden. Es sind ja die Alleinerziehenden, die im Selbstmitleid zergehen. Sie reichen zwar die Scheidung ein, doch dann jammern sie, wie schwer das Los als Alleinerziehende sei. Dass sie aber die Scheidung eingereicht haben, daran sind – genau wie bei den Griechen – immer die anderen Schuld. Danach sind die anderen Mütter schuld, die nicht nett sind, oder die Lehrer der Kinder, die ungerecht sind. Dieser Blog ist voller Beispiele.

      • Sportpapi sagt:

        @Globi: Ich habe gar nicht von schuld gesagt. SIE haben in den Raum gestellt, dass Ursache von Scheidungen jewels der Mann ist, der die Frau verlässt. Das ist einfach ein bisschen widersprüchlich.

      • Eni sagt:

        @ Frank Baum

        So ein Blödsinn: Frauen reichen aus verschiedenen Gründen die Scheidung ein. Sie haben einen Anderen, der Mann ist nicht zumutbar, oder finden nach 20 Jahren, dass das nicht alles gewesen sein kann. Die Männer hingegen reichen trotz Freundin oder Unzufriedenheit die Scheidung nicht ein, weil sie vielfach feige sind und sich zufrieden geben mit einer Alten, die ihnen die dreckigen Socken wäscht, bumsen kann man ja dann immer noch auswärts.

      • Globetrotterin sagt:

        Da muss ich Ihnen einmal beipflichten, Eni. Nein, nein, auf die Ehe, die männerfreundlichste Institution, die es auf dieser Erde je gegeben hat, verzichtet mann nicht freiwillig – ausser, die nächste sichere Versorgungseinrichtung ist schon in Sicht- und Reichweite!

      • Globetrotterin sagt:

        @Frank Baum:
        Sie haben eine sehr verquerte Sicht auf die Dinge! Nur weil eine Frau sich scheiden lässt und danach alleinerziehend ist, berechtigt das die Gesellschaft noch lange nicht, ihr das Leben dermassen schwer zu machen! Sie outen sich hier als Patriarch der ganz alten Schule.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Aus welchen Gründen die Frauen die Scheidung einreichen ist völlig egal. Wenn eine Frau eine Scheidung einreicht, weil sie einen anderen hat oder nach 20 Jahren findet, das kann es nicht gewesen sein, dann soll sie nicht jammern, wenn das Los der alleinerziehenden Mutter schwierig ist. Das machen sie aber und geben für alles noch ihrem Ex-Mann die Schuld.

      • Globetrotterin sagt:

        Sportpapi, inzwischen kenne ich Sie gut genug und durchschaue Ihre unterschwelligen Vorwürfe genau so gut wie ich zwischen Ihren Zeilen lesen kann.

      • Frank Baum sagt:

        @Globetrotterin: Die Gesellschaft ist auch noch an allem Schuld. Die böse Gesellschaft legt diesen armen, alleinerziehenden Müttern, die sich todesmutig in die Scheidung stürzen (und dabei den Vater ihrer Kinder abzocken, weil sie – wie Eni schriebt – z.B. einen anderen gefunden haben), auch noch Steine in den Weg? Abgesehen davon, dass sie vom Eherecht bevorzugt werden, welche wären das denn bitte? Etwa die bösen Mütter am Elternabend, wie Pipi schreibt? Oder die ungerechten Lehrer?

      • Eni sagt:

        @ Frank Baum

        Sie haben aber diejenigen vergessen, die beim Entsorgen ihres Alten einfach von 2 Übelns das Kleinere gewählt haben, oder wählen mussten und nicht daran zu Grunde zu gehen, aber das sind ja wohl auch diejenigen die am wenigsten jammern, obwohl es denen normalerweise rein finanziell am schlechtesten geht. Luxusscheidungen werden nämlich nur dann eingereicht, wenn Frau weiss, dass der wandelnde Geldsack auch in Zukunnft fürstlich für die Frau sorgen muss

      • Sportpapi sagt:

        @Globetrotterin: Ich drücke mich in der Regel klar aus. Zwischen den Zeilen lesen und Unterschwelliges vermuten macht keinen Sinn, auch wenn es noch so sehr ins Feindbild passt.
        Zur Scheidungsquote: Ich glaube nicht, dass es Bequemlichkeit der Männer ist, die sie in der Ehe verharren lässt. Ich würde eher sagen, Verantwortungsgefühl. Aber wahrscheinlich ist es ganz einfach so, dass heute Männer im Falle einer Scheidung viel mehr zu verlieren haben: ihre Kinder nämlich. Für die „Versorgung“, also Haushaltführung usw., gibt es sicher billigere Optionen als eine Ehe.

      • Sportpapi sagt:

        Und noch etwas, Globetrotterin: Die „Gesellschaft“ legt niemandem Steine in den Weg, oder macht das Leben von Alleinerziehenden schwierig. Die Gesellschaft sorgt dafür, dass alle minimal versorgt sind, obwohl sie es sich eigentlich aus eigener Kraft gar nicht leisten könnten. Früher waren nur schon wirtschaftliche Gründe Grund genug, eine Ehe beizubehalten (die häufig auch aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen wurde). Schön, dass wir dank sozialer Absicherung heute mehr Freiheiten geniessen. Vielleicht zu viele?

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Wie können Väter Kinder verlieren, wenn sie sich doch nie um diese gekümmert haben, als die Ehe noch Bestand hatte? Mein Ex wirft mir auch vor, dass ich ihm die Kinder weggenommen haben, aber in der Realität sieht es so aus: die Kinder waren letztmals am 11./12. Juni bei ihrem Erzeuger und werden diesen erst wieder im letzten Juli-Wochenende sehen weil er besseres zu tun hat. Die Kinder ferienhalber zu sich nehmen? Fehlanzeige, ist in den 8 Jahren erst 2 mal vorgekommen.

        Also, was bitte verlieren solche Erezuger?

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Es ist sicher so, dass man sich zwischen zwei Übel entscheidet. Dessen ungeachtet, entscheidet man sich. Dann sollte man auch nicht jammern. Vor allem aber hat man selbst einen Einfluss, wie gross das Übel der Ehe ist. Es gibt ja ganze Bibliotheken dazu, wie man es besser oder schlechter machen kann.

      • Globetrotterin sagt:

        Also, Sportpapi, ich bin zwar von Ihnen so einiges gewöhnt, aber jetzt gehen Sie zu weit! Am liebsten würden Sie wohl Frauen wieder in der Küche einsperren, damit diese aus wirtschaftlichen Gründen bei ihren – wenn auch noch so brutalen und unerträglichen – Männern bleiben müssen. Das kleine Fünkchen Freiheit, das sich nach jahrhundertelangem Kampf der Frauen, endlich als kleiner Silberstreifen am Horizont auftut ist Ihnen schon zuviel Freiheit. Ich habe auch Fehler in meinem Leben gemacht, aber auch viel Richtiges. Die beste, klügste + weiseste Entscheidung meines Lebens war, nie zu heiraten!

      • Globetrotterin sagt:

        @FrankBaum:
        Aus Ihnen spricht ein Mann, der von Frauen und deren Leben NULL Ahnung hat. Und dann auch noch solche Schundliteratur zu empfehlen – das ist pure Ignoranz und sollte jeder Frau kalte Schauer über den Rücken laufen lassen.

      • Eni sagt:

        @ Frank Baum

        Gibt es denn auch Bibliotheken dazu, wie man etwas besser machen kann, wenn der Andere gar nicht daran interressiert ist, etwas besser zu machen, weil ihm selber es ja gut geht und er davon ausgehen kann, dass die Alte (ich) nicht die Konsequenzen zieht? Was hätte ich denn noch machen sollen? Meine Kinder verhungern lassen? Mich aus dem Fenster stürzen? Ihn verprügeln, bis er endlich schnallt, dass er die Familie kapputt macht, wenn er nicht endlich Verantwortung übernimmt? Was steht denn darüber in Ihren schlauen Büchern?

      • Eni sagt:

        Sogar die männerfreundliche Vormundschaftsbehörde sagt, dass selbst im Falle meines Ablebens das Sorgerecht nicht an meinen Ex gehen würde, sondern dass sie in ein Heim gehen müssten, wenn sich niemand anderest findet.

        Der Gipfel des Hohns ist, dass er trotz seiner völligen Lebensuntauglichkeit seine neue Partnerin angebumst hat und eine neue Ehe eingegangen ist und es läuft im gleichen Schema weiter.

        Aber ja klar: ich habe zuwenig getan. Sie haben ja keine Ahnung von gar nichts!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      • Globetrotterin sagt:

        Eni, hören Sie auf damit, sich vor solchen Männern zu rechtfertigen. Das haben Sie weder nötig noch verdient!

      • Sportpapi sagt:

        Mann und Frau geben einen Teil ihrer Freiheit auf, wenn sie den Bund fürs Leben schliessen. Freiwillig, aber noch umkehrbar. Wenn dann aber noch Kinder da sind, gibt es für beide eine Verantwortung.

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Genau so ist es. Und wenn halt der Eine nicht mal daran denkt diese Verantworung zu übernehmen wird er halt entsorgt und basta. Wenn ich ein 3. Kind hätte haben wollen, dann hätte ich mich einfach noch einmal schwängern lassen, aber ein Kind mit Jahrgang 67? Nein, danke!!!!!!!

        @ Globe

        Danke für Ihre gutgemeinte Unterstützung, aber ich kann solche Ignoranten einfach nicht ignorieren 🙁

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi: und wenn einer von den Beiden die Verantwortung in nicht mehr verantwortbaren Ausmass weigert zu übernehmen, dann muss der verantwortungsbewusste Partner eben auch mal einen Schnitt machen.
        Sie wissen dass ich hier drinnen noch nie dem sich „einfach aus der Beziehung ausklinken“ Wort geredet habe,
        Aber ich bin auch dagegen die Augen vor wirklich massiv schlecht laufenden Ehen zu verschliessen und den Betroffenen weiszumachen es hätte schon noch irgendwie gehen können.
        Destruktivität hat irgendwo eine Grenze, erst Recht wenn Kinder mitbetroffen sind.

      • Globetrotterin sagt:

        Eni, ich verstehe Sie sehr gut. Aber dadurch, dass Sie denken, sich auch noch in diesem Ausmass rechtfertigen und entschuldigen zu müssen, schaden Sie Ihrem Selbstwertgefühl und somit sich selbst. Arbeiten Sie an Ihrer Selbstachtung und Ihrem Selbstbewusstsein. Lesen Sie! Aber nicht diese dummen Ratgeber-Bücher. Lesen Sie Bücher von Frauen, die ähnliches durchgemacht haben. Es tut gut zu erkennen, dass man nicht alleine ist. (z.B. Susan Maushart „Warum Frauen gerne heiraten…“ – auch wenn’s von Sportpapi in den Dreck gezogen wurde).

      • Sportpapi sagt:

        @Sportpapi: Wo habe ich etwas in den Dreck gezogen? Das ich nicht einmal kenne?
        @Brunhilld Steiner: Wie so häufig diskutieren wir über Einzelfall und Gesellschaft (Statistik). Ich kann nicht glauben, dass über 50 Prozent aller Ehen so schlecht laufen, dass keine gemeinsamen Lösungen mehr möglich sind. Dass 40 Prozent der verheirateten Väter ihre Verantwortung so schlecht wahrnehmen (und/oder brutal zu den Frauen sind!), dass der Frau/Mutter gar nichts anderes übrig bleibt, als die Väter zu entsorgen. Glauben Sie das? Im (Einzel-) Fall von Eni, soweit bekannt, ist es natürlich anders.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Sportpapi: nein glaube ich nicht, und ich bin nach wie vor davon überzeugt dass sich ein Grossteil der Scheidungen mit einer gründlichen Vorbereitung/Auseinandersetzung wichtiger Themen verhindern liessen.
        Aber in diesem Subthread ist es vorallem um Eni’s Situation gegangen, und da finde ich „allgemeine“ Aussagen dann einfach nicht mehr so ganz passend.

      • Sportpapi sagt:

        Dann sind wir uns ja wieder einmal einig.

      • Frank Baum sagt:

        @Eni: Ich habe keine Ahnung, was Sie hätten tun können. Woher sollte ich auch? Ich spreche auch gar nicht von Ihnen. Man kann aber an Beziehungen arbeiten und wenn eine Beziehung dauerhaft sein soll, dann muss man eben daran arbeiten. Das ist nicht einfach und deshalb gibt es viele gute und schlechte Ratschläge, wie man es tun kann. Es gibt auch die Ratgeber, die Globetrotterin vertritt, die anstatt eine Beziehung zu pflegen, den Hass und die Rechtfertigung der Trennung vertreten. Da kann jeder seinen Weg wählen. Man sollte dann einfach dazu stehen.

  • Scheidungskind Sarah sagt:

    Scheidungskind ist nicht gleich Problemkind. Es gibt solche Eltern und solche. Es gibt Paare die sind zusammen und trotzdem fühlt sich das Kind einsam. Ich nicht. Unsere Familie (mein Bruder, meine Mutter und ich) halten zusammen, wir sind nicht einsam. Ich studiere heute und hatte immer gute Noten. Durch meine Mutter, welche sich für uns abgerackert hat, habe ich gelernt, für das was ich will hart zu arbeiten. Ich bin meiner Mutter für alles was sie für uns getan hat sehr dankbar. Trotzdem leide ich unter dem nicht anwesenden Vater, aber manche Kinder, die einen Vater zu Hause haben auch.

  • Anita sagt:

    Als Mutter von drei inzwischen fast erwachsenen Kindern, seit 10 Jahren geschieden und berufstätig, behaupte ich nun ganz kühn, dass das Stigma tatsächlich noch besteht. Es steht ausser Frage, dass es nicht mehr ist wie in den 60er-Jahren, aber es ist nach wie vor da. Man sieht es manchmal ganz einfach im Gesicht des Gegenübers, wenn man sagt, dass man geschiedene Mutter dreier Kinder ist. Die Folgefrage, ob alle Kinder den gleichen Vater haben schlägt dem Fass den Boden aus. Inzwischen stehe ich darüber, die Kids waren gut in der Schule, wir waren, als ich ganz allein mit ihnen war…

    • Anita sagt:

      und sind, mit meinem Partner zusammen, eine absolut intakte Familie. Mit Diskussionen über Kleider, Ausgang, Geld, Schule, genauso wie in den „normalen“ Familien auch. In den Kommentaren las ich etwas von Institutionen und Behören, welche Hilfestellung bieten. Es ist davon auszugehen, dass es die Hilfe nur gibt, wenn man keine Eigeninitiative zeigt, wenn man keinen Job hat. Ich war eigeninitiativ, hatte, bis auf 2 Monate in den letzten 27 Jahren immer einen Job und auf meine Anfragen nach Unterstützung, etwa für Schullager, erntete ich nur ein müdes Lächeln. Wie auch immer, es ging auch so.

      • Sportpapi sagt:

        Gratulation!

      • Scheidungskind Sarah sagt:

        Scheidungskinder in meiner Umgebung, ich bin mit vielen aufgewachsen, sind die meisten sehr gut in der Schule, weil sie von zu Hause mitbekommen habe, dass sie nichts geschenkt bekommen im Leben sondern dafür arbeiten müssen! Durch das Netzwerk meiner Mutter, habe ich viel mit Kindern zusammen gemacht, die auch „keinen“ Vater hatten und wurde meiner Meinung nach nie deswegen diskriminiert. Ich bewundere Frauen wie sie und meine Mutter, die ihre Kinder durchbringen und es eben immer irgendwie schaffen, ihrem Kind was zu bieten. Solche Frauen braucht es!

    • Jürg. sagt:

      „Die Folgefrage, ob alle Kinder den gleichen Vater haben “
      hier handelt es sich um ein weiters Stigma: mehr als 2 Kinder haben ist nicht normal

      • Anita sagt:

        Ahja, dazu gäbe es noch eine Zusatzgeschichte, da musste ich jetzt grad laut auflachen. Das Lächeln zur Frage „ah, drei Kinder?“ und meine Antwort, dass ich erst ein Kind hatte und danach Zwillinge bekam forderte in 80% der Fälle ein „achso, dann kannst du ja nichts dafür“ heraus….dazu ist nur noch ein „geits eigentlich no“ zu sagen!

      • xyxyxy sagt:

        Anita sie machen das bestimmt sehr gut.
        Ob diese dummen Fragen tatsächlich auf ein gesellschaftliches Stigma hinweisen, bezweifle ich. Ich denke eher es handelt sich dabei um eine schwer ausrottbare Dämlichkeit (sorry aber ist doch so). Freund von mir hat Frau mit dunkler Hautfarbe, ein Kind ist dunkler als die anderen. Die Mutter (er niemals) bekommt deswegen auch unverschämte und dämliche Fragen zu hören. Trotzdem ist die Familie voll in der Gesellschaft akzeptiert, von einem Stigma kann also nicht die Rede sein.

      • Jürg. sagt:

        oder für die Bemerkung „Habt Ihr keine anderen Hobbys?“

      • Sportpapi sagt:

        Ich freue mich schon, wenn wir nicht mehr „normal“ sind…

      • Jürg. sagt:

        @Sportpapi
        schon mal herzliche Gratulation!

      • Kathy sagt:

        Da schliesse ich mich Jürg an: Herzlichen Glückwunsch!

        War meine Mutter „schadenfreudig“, als die Nachbarin („Oh, ihr habt vier Kinder, das ist aber schon nicht normal heute, da bist du bestimmt überfordert“) nach den beiden grossen noch Zwillinge bekam;)

      • alien sagt:

        Otto: „He, Sie passen ja gar nicht auf!“
        Zuschauer: „Doch, ich pass auf.“
        „So, wieviele Kinder haben Sie?“
        „Sechs-“
        „Sehen Sie, Sie passen nicht auf.“

  • Erika B. sagt:

    Danke für diesen Beitrag Michèle B., Klartext. Nicht Eineltern-Blabla, Alleinerziehend. Der Begriff ist einfach realistisch.
    Was mich bis heute nervt, ist das „unterirdische“ Verlaufen der Vorurteile: Plötzlich bleiben die Einladungen von befreundeten Paaren aus. Von der Schule ruft die Schulpsychologin an, sie soll „helfen“, hätte die Lehrerin gesagt, weil wir doch sicher Probleme hätten? (Es war dann die Schule, die ein Problem hatte). Dann die netten Seitenhiebe, dass vermutlich ein Mann fehle im Haus. Es ist nicht weit her mit der „gesellschaftlichen“ Anerkennung, so meine Erfahrung.

    • Sportpapi sagt:

      Vielleicht handet es sich im einen oder anderen Fall einfach um ein gut gemeintes Hilfsangebot? Haben Sie denn weiterhin Kontakt zu den befreundeten Paare gesucht?

      • Daniel Küttel sagt:

        Also ich erlebe es aktuell eher umgekehrt. Die meisten Kollegschaften trennen sich weil geheiratet und Kinder gezeugt wird. Ich gönne ihnen das alles, leider trennen sich die Freundschaften aber aus Interessenkonflikten und Einschränkungen. Es ist aber von keiner Seite her böswillig, es ist einfach eine etwas differenzierte Art das Leben zu leben. Sie haben andere Prioritäten jetzt. Und das andere ist ja kein Vorwurf sondern irgendwie auf Tatsache: Es fehlt ja wirklich ein Mann im Haus. Das muss sich ja nicht auf die Erziehung beziehen.

      • Erika B. sagt:

        Ja, klar, ich habe eins davon meinerseits eingeladen. Sicher ist sicher… Aber die Gegeneinladung blieb aus und aus… Da hab ichs erst so richtig gecheckt.

      • Sportpapi sagt:

        Schade. vielleicht wussen sie nicht mehr, mit wem loyal zu sein? Aber auf solche Freunde kann man verzichten – es gibt hoffentlich auch andere.

      • Erika B. sagt:

        @Sportpapi: Nein, es war nicht wegen Loyalität, sie kannten meinen Ex-Partner kaum. (Das würde ich verstehen.) Und so einfach war es nicht, weil wir uns gegenseitig kids betreut haben in Randzeiten. Die Freundschaft endete dann, aber nicht deswegen, sondern weil sie von der Stadt aufs Land zogen.

    • T.Frey sagt:

      Einladungen von befreundeten Paaren bleiben aus, ja was ist denn eine solche Freundschaft wert nichts. Sind sie froh, dass sie solche falschen Freunde los haben. Ein Freund ist wenn er da ist wenn man ihn braucht. Eben Schule ich habe der Lehrerin gesagt wollen sie ihren Job behalten ja , so lassen sie meinen Sohn in Ruhe sonst sorge ich dafür das sie ihn los habenVon da an war Ruhe. Ja und die Gesellschaft wer ist denn das das sind wir alle, sprich es hat mehr Deppen als intressante Menschen. auf die kann ich pfeiffen.von denen kommt nichts brauchbares,Herdentiere.

      • Eni sagt:

        Ich kann als alleinerziehende noch nicht einmal behaupten, dass der Mann im Haus NICHT fehlt. Natürlich bräuchten meine Kinder eine präsenten Papi aber ich kann nicht zaubern und Desinterresse in Interresse verwandeln.

      • Daniel Küttel sagt:

        Eigentlich sollte nicht der Kontakt zu den Freunden eine Rolle spielen (es ist unwichtig wie oft in der Woche oder im Monat man sich sieht) sondern die Tatsache dass dann wenn es einem so richtig elend geht, dass man einen Anlegepunkt hat. Somit heisst Funkstille nicht immer zwingend schlechte Freundschaft, denn manchmal ist ein Schweigen in der Freundschaft ehrlicher als das erzwungene Treffen um sich über inhaltslose Themen zu unterhalten.

      • alien sagt:

        Tja, Eni, ich denke, Du solltest Dir (und Deinem Buben) einen Mann suchen. Sooo abschreckend wirkst Du hier an sich nicht, da sollte sich doch einer finden lassen.

  • T.Frey sagt:

    Intakte Familien wenn ich das schon höre. In meinem Beruf abe ich so viele sog.intakte Fami.ien gesehn die fremd gingen sprich bekannt. Was soll das werden wenn eine Frau tüchtig ist und das Leben mit ihrem Kind alleine managt so ist das eine reife Leistung. Ich habe einen Mann verlassen weil er noch ein zusätzliches Kind war aber ein ungezogenes brutales. Ausserdem habe ich mehr verdient wie er verkraftete er nicht, es ausgeben schon.Nun mein Sohn ist ein super Mann geworden und ich habe
    eine super Pension mehr als ein Mann eben ohne Mann. Fernbeziehungfreund ist super. Ehelieselis nein danke

  • heidi reiff sagt:

    t, hat mir einen Peakok geschenkt, war technisch ein Genie, ein Daniel Düsentrieb, wir hielten einfach zusammen wie Pech und Schwefel. Ist Solidarität unter Geschwistern verboten, es gibt einfach keine Heilige, Moralin im Doppelpaket mag ich nicht. Kinder sind keine Vorzeigemarionetten wie uns ständig vorgekaugelt wird aus der Jet-Set Ecke, Kinder sind offen und lernfähig auch ohne Chicki-Micki, um ein Instrument zu erlernen brauchts ja kein Diadem oder ein Samtrock. Bigotterie, nein Danke……

    • Auguste sagt:

      hmm…, heidi reiff, was für ein trefflicher namensänderungsvorschlag für „glanz & gloria“ – chicki-micki!

      • xyxyxy sagt:

        wie immer schön das Thema getroffen unsere Haidy Dada

      • Auguste sagt:

        hmm…, heidi reiff schreibt immer zum thema, xyxyxy. dass wir manchmal nicht genau sehen, mit welchem azimut sie drauf blickt, sollte man ihr nicht vorwerfen. wer es trotzdem macht, outed sich ja gewöhnlich als mamablog-anfänger – und wer trägt schon gerne dieses „ich bin neu hier“-schildchen am kittel.

      • xyxyxy sagt:

        eben hab ich doch gesagt

      • Katharina sagt:

        sie sind aber ein sehr parteiescher tr0llwart, augustus. ich finde heidis gelegentliche rassistische eskapaden jedenfalls nicht so ganz. umgekehrt stehen sie bei anderen incodents aussen vor, obwohl sie sich gross hervoegetan haben hier die tr0lle mit dem besen rauszukehren, was gar nicht stimmt. ich halte sie nach wie vor als einen heuchler und zudem sind sie ein luegner.

      • Globetrotterin sagt:

        Uiih, uiih, uiih, Auguste – da braut sich was zusammen!

    • Botho sagt:

      High-di?

  • Sisasausewind sagt:

    Wir jammern doch auf sehr hohem Niveau. Wenn ich daran denke, dass in Somalia (und anderstwo) jetzt eine Mutter ein totes Kind in den Armen haelt… get real and get a life!

    • Daniel Küttel sagt:

      Man sollte sich mit den Problemen auseinander setzen die einem direkt betreffen. Was im ersten Moment egoistisch sein mag, ist eigentlich die Tatsache dass auch wenn wir alle auf der gleichen Kugel leben, das Leben in sich eben doch in verschiedenen Welten abspielt. Aber wenn ihnen die Menschen in Somalia (und anderstwo) so viel Mitleid abgewinnen, dann gogo und biet Hilfestellung an.

      • Eni sagt:

        Ich mags nicht mehr hören: ich kenne auch in der Schweiz viele Mütter die ein totes Kind auf dem Armen hatten.

        Billige Argumentation.

      • Globetrotterin sagt:

        Sowas würde ein Küttel ja nie tun. Von dem Wort „Empathie“ hat der noch nie was gehört!

    • Daniel Küttel sagt:

      Einfühlungsvermögen? Danke gleichfalls :o) Kommt schon vor, aber ehrlich gesagt sehe ich nicht wirklich ein, auf was ich mich hier genau einfühlen sollte. Auf das Klagen der Frauen weil sie ihren Partner verloren haben und nichts dafür können? Auf die Tatsache dass einige Frauen saustark sind und es geschafft haben trotz der Trennung wieder alles in den Griff zu bekommen und eigentlich dennoch alleine sind? Und beim besten Willen: Für etwas Empathie benötige ich im Gespräch ein Gesicht und eine Stimme.

  • heidi reiff sagt:

    Friede, Freude, Eierkuchen, einfach Luxus, damit Mensch zur Creme de la Creme gehört, Ansehen besser, wenn Mensch eine Familie vorweisen kann – Gruezi wohl Frau Stirnimaa, saeget si wie läbet si, wie goots au ihrem Maa ?

    Mi schiessts mängmol au alles a, ui Fäkaliensprache, das gehört sich nicht für eine Frau, GOTT STRAFT SOFORT, meine burschikose Art wurde oft an den Pranger gestellt, ich bin zwischen zwei Brüdern aufgewachsen, konnte mich gut austauschen mit ihnen, gestritten haben wir auch, haben uns immer wieder zusammengerauft, mein älterer Bruder hat mich in die Welt Technik eingeführ

  • Daniel Küttel sagt:

    Ich finde es einfach interessant dass viele von den Alleinerziehenden Teilen sowas rauslassen: „weil bei uns der Vater auf Selbsverwirklichung machte“. Vielleicht sollten einige Leute zuerst vor ihrer eigenen Türe kehren. Es braucht immer 2 damit es Streit gibt. Zu den Alleinerziehenden kann ich nur sagen: Grosser Respekt für die Leistung ein Kind gross zu ziehen und dennoch Fuss zu fassen im Berufsalltag und Privatleben. (inkl neuen Mann suchen etc) Dennoch sind viele davon keine OPFER wie sie sich immer geben wollen, so leid es mir tut.

    • Berufstätige Frau sagt:

      Schliessle mich Ihrer Einschätzung voll und ganz an.

      • Bitta sagt:

        dieses *es braucht immer zwei* ist einfach nur fehl am Platz. Meine alleinerziehenden Freundinnen haben sich für Familie, Mann und Kinder abgekämpft, bis dem Herrn eingefallen ist, dass er lieber eine Geliebte hätte, die immer Zeit für ihn hat und nicht nur, wenn die Kinder im Bett sind. Was bitte kann die Frau da dafür? Dass sie Kinder bekommen haben, war beidseitig gewollt, nur kann er dann einfach gehen, wenn er merkt, er will doch nicht, sie kann das nicht..

      • Daniel Küttel sagt:

        Ahhhh und die Frau war ja soooooo unschuldig dass sich der Mann umorientiert hat oder? Neinnn wie konnte er nur? Haben wir uns da wohl etwas zu sehr auf dem gemütlichen Kissen der Ehe ausgeruht und alles für zu selbstverständlich genommen und uns etwas hängen lassen? Vielleicht hätte die Frau auch mal für den Mann Frau bleiben können und nicht nur immer Mutter? Gewisse Frauen sind einfach selbstschuld wenn sich ein Mann wieder eine Partnerin sucht die eben Frau ist und nicht nur noch Mutter. Und jaaaaaa es ist möglich Mami zu sein aber immer noch Frau.

      • E.H.Roth sagt:

        hm Herr Küttel, da gebe ich teilweise recht. Jetzt mal für die Frau gesprochen, steht die Mutter immer auch zwischen Mann und Kind(er). Es allen recht zu machen ist oft schwierig. Für Kinder hat die Mutter zu jederzeit und überall für da zu sein. Sie kommen nicht auf den Gedanken, dass der Mann der ihr Vater ist auch mal alleine mit der Mutter und ungestört sein möchte. Männer sollten bedenken, dass dieser Umstand auch für Frauen nicht sehr befriedigend ist.

      • Globetrotterin sagt:

        Na, dieser Küttel kommt mir aber gerade geschliffen! Was ist denn das für ein Neanderthaler?! Offensichtlich einer der ganz Schlauen. Mami soll sich ganz auf KKK konzentrieren, aber dabei voll das Superweib drauf haben? Beschreiben Sie doch mal Ihren Part in dieser tragischen Komödie!

      • Katharina sagt:

        Sein part: steiff, rubbel spritz , fizzzzz. tv einschalten. es lief kredilimite erhoehen, episode 99999.

      • Daniel Küttel sagt:

        Ups hab ich da jemanden mit meinem Kommentar getroffen? Wie leid mir das tut……. nicht. Tatsache ist dass viele Partner den Trauschein als „du wirst mich nie mehr los egal wie doof ich werde“ Ausweis ansehen. Gerade typische Mamis wie Globi und Kathi sehen sich immer noch in der Opferrolle die keinerlei Kritik gegen ihre Opferrolle vertragen und nicht einsehen können, dass wenn sie jetzt alleine da sitzen, eben mit daran Schuld sind. Ist schon lustig dass man Frau und Mami sein heute als Suberweib bezeichnet, in dem Fall sind das die gebissenen Hunde hier definitv nicht. :o)

      • Globetrotterin sagt:

        Küttel, typisch männliche Fehleinschätzung. Passiert gerne denen, die sich selbst überschätzen!

      • Daniel Küttel sagt:

        Wieso Fehleinschätzung? Warum überschätzen? Reden sie jetzt vom gebissenen Hund oder vom Superweib oder von dem Ausweis „du wirst mich nie wieder los egal wie doof ich werde“?

      • Globetrotterin sagt:

        Da fragen Sie noch?

    • Herbert Berger sagt:

      Ist doch so. Wobei bei mir es so tönt: weil bei uns die Mutter auf Selbstverwirklichung machte“.

    • Andi sagt:

      Weg von der Opferrolle. Guter Punkt.

  • oma sagt:

    Auguste sagt: 21. Juli 2011 um 10:19 hmm…, man korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber ausser uschi glas fällt mir auf anhieb keine frau ein, die unbedingt ein kind wollte, um es alleine grosszuziehen – Liebe Auguste, ich glaube aber schon das du dich da irrst und zwar gewaltig. Nur ist es oft so, dass Frau da nicht so direkt sagt/zugibt, sie sich zuerst einen Mann schnappt/heiratet, ein Kind will und dann Tschüss Mann! Und solche Frauen gibt es unzählige, selbst in meinem kleinen, direkten Umfeld

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Meine Kinder wurden in den unteren Klassen beide gemobbt, solange bei den Mitschülern der Einfluss der Eltern spürbar war. Als sie älter wurden, hörte das schlagartig auf, so ab 13 machen sich Kinder ein eigenes Bild über andere Menschen. Sie wurden auch von vielen Lehrern gemobbt, die Tatsache, dass sie beide hochbegabt waren, verschlimmerte die Situation, der Neid war ausgeprägt, gerade auch von Seiten der Lehrer. Ihre Begabung wurde in Tests auf der EB festgestellt, wohin wir gingen, weil die Schulsituation immer angespannter wurde.

    • Pippa Blaustrumpf sagt:

      Die Ratschläge der EB wurden von der Schule in den Wind geschlagen, die Lehrer scheuten den kleinen Mehraufwand. Die EB erklärte dann, sie könnten nichts machen, da sie der Schule gegenüber kein Weisungsrecht hätten. Es war eine Misere, vor allem der jüngere Sohn wurde immer bockiger, er tat gar nichts mehr, völlige Leistungsverweigerung. Ich nahm ihn dann von der Schule und liess ihn eine Privatschule besuchen, was unser Budget extrem ins Schleudern brachte. Oft hatte ich das Gefühl, nur wenige Schritte von der Klapse entfernt zu sein.

      • Sportpapi sagt:

        Wir haben also hochintelligente (oder hat die EB etwas ander abgeklärt?) Schüler, die von Klassenfreunden und Lehrern über Jahre nur wegen des Status Alleinerziehend (und Neid auf die Begabeung) gemobbt wurden, und die deshalb die Leistung in der Schule verweigerten. Da würde ich doch gerne mal mit den Lehrern sprechen…
        Also zu unserer Zeit kannten wir als Primarschüler die Eltern der anderen Kinder kaum, und es interessierte uns auch nicht. Gemobbt wurden – wenn überhaupt – übergewichtige, unsportliche, … Schlimm genug!

      • E.H.Roth sagt:

        sehe ich auch eher so. Aussenseiter wurden gemobbt bestimmt aber nicht wegen Intelligenz und guten Noten oder wegen dem Status Alleinerziehend. Etwas eigenartig Pippis Version.

      • Mona Kuster sagt:

        @ Sportpapi und E.H. Roth: Klar, Kinder sind so nett und mobben nur die, die offensichtlich komisch sind…
        Ich wurde oft gemobbt, weil ich ohne Vater aufgewachsen bin (bin 26, ist also noch nicht soo lange her). Es hiess immer, eine Familie ohne Vater sei keine richtige Familie. Kinder können grausam sein…

    • E.H.Roth sagt:

      Pippi, hochbegabt.. jetzt sind auch noch Deine Kinder Opfer des Systems. Warum müssen Mütter immer so übertreiben. Ich habe noch nie einen Vater behaupten gehört seine Kinder seien hochbegabt…

      • Sportpapi sagt:

        Das hingegen stimmt sicher nicht. Gerade Väter sehen ihre Kinder gerne als Riesentalente. Vor allem im Sport .-)

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Ja ja, hier sind sie schon, die dummen Sprüche, ich wusste, dass sie kommen. Auf die EB gingen wir wegen der unhaltbaren Schulsituation, die Tests dort beinhalten immer auch IQ-Tests, das hab ich mir nicht ausgesucht, das Ergebnis auch nicht. Allerdings haben mir andere Eltern, deren Kinder auch in den Hochbegabtenbereich fallen, ähnliches berichtet. Mein jüngerer Sohn war auch noch ein ADDler, zusammen gab das eine sehr „interessante“ Mischung.

        @Roth: Man sollte sich nicht über Sachen auslassen, wovon man keine Ahnung hat, ist nur peinlich. Was weisst du von Begabung? Gar nichts, scheint mir

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Als mein älterer Sohn eingeschult wurde vor 20 Jahren lebten wir in einem Kaff in der Nähe von Bern, es wurde viel getratscht und das Mobbing hatte verschiedene Gründe. Jedenfalls floss das alles auch in die Schule durch irgendwelche lokalpolitischen Wichtigtuern in den Behörden. Tatsache bleibt, dass meine Kinder darunter litten und ich nichts dagegen tun konnte. Heute sind sie erwachsen, haben einen grossen Freundeskreis und sind sehr beliebt, aber die Narben auf der Seele bleiben.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippa: die oben geschilderten Situationen (Abklärungsleidensweg und nicht umsetzen der vorgeschlagenen Massnahmen) hat nichts mit Alleinerziehendstatus zu tun, da können die sogenannten „intakten Familien“ genauso an die Wand rennen!
        Ausschlaggebend sind hier vielmehr persönliche Faktoren aller Beteiligten.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Ja Brunhilde, das stimmt, aber als Alleinerziehende bist du dem viel mehr ausgesetzt, weil immer unterschoben wird, dass die Ursache der Probleme die Abwesenheit des Vaters ist, auch wenn das nachweislich gar nichts damit zu tun hat. Die Männer begegnen dir kritisch, weil du der wandelnde Beweis bist, dass es Frauen auch allein schaffen (eine Gefahr für ihr Modell) und die Frauen sehen dich als ständige Bedrohung, dass du ihnen den Mann wegschnappen willst. Also bei den meisten konnte ich mich absolut problemlos beherrschen, auch wenn er mir auf dem Silbertablet angeboten worden wäre…..

      • E.H.Roth sagt:

        @Sportpapi, wenn kein fetter Vertrag in Aussicht steht bringt das Riesentalent auch nichts. Wie Roger schon sagte, es gibt die No. 1 und dann der Rest ..

        und Pippi, Narben auf der Seele.. . lächerliche Aussage einer Mutter. Weibliche Gefühlsduselei ist das die Söhne ohne Väter zu Weicheier macht!

      • Sportpapi sagt:

        @Sport: Sportwissenschaftler gehen heute davon aus, dass Talent keinerlei Bedeutung für den Erfolg hat. Aber Faktoren wie Umfeld, Leistungsbereitschaft, Trainingsfleiss etc. Das gilt wahrscheinlich auch für andere Bereiche. IQ allein bringt jedenfalls nichts.

      • Pippa Langstrumpf sagt:

        Sportler, das ist schon klar, IQ allein bringt nichts. Aber eine Gesellschaft, die es sich leisten kann, den Hochbegabten solche Steine in den Weg zu legen, sollte mal über die Bücher.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Pippa: hab mir soeben das Silbertablett vorgestellt…;-)
        meine Mutter war alleinerziehend, eher schon länger her,
        und sie hat sich nie so stigmatisiert gefühlt oder von schulseite her schikaniert.
        Kommt vielleicht auch auf die Gegend an?

      • E.H.Roth sagt:

        nein B. Steiner, Pippi ist ein Querulant. Mir tun ihre Söhne jedenfalls leid. Ich hoffe die können eine Freundin haben ohne das die Mutter eifersüchtig wird könnte ja den geliebten Sohn an eine andere verlieren.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @E.H.Roth: naja, es scheint dass bei diesen Söhnen doch einiges sehr gut gelaufen ist,
        immerhin teilen die sich nun willentlich eine gemeinsame Wohnung-
        sowas würde ich für mich als Mutter als riesengrosses Kompliment ansehen
        (und ich nimm nun wirklich nicht an dass die gemeinsame Wohnung bloss als Waffenpläneschmieden-stätte
        gegen das querulante Mami benutzt wird… .

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Danke Brunhilde! 🙂

  • Arsène Grichblai sagt:

    Ja, Frau Binswanger, da ist was Wahres dran. Aber wenn ich so lese, was in den gender-gerechten Mainstream-Medien so alles über die Rolle der Frau diktiert wird, dann komm ich zum Schluss dass sich „Nur-Hausfrauen“ ähnlich ans Kreuz genagelt fühlen müssen.
    Dass geschiedene Väter mittlerweile vom Vorurteil des Täters befreit sind, hängt aber auch damit zusammen, dass sie sich besonders häufig in Foren mitteilen. Vielleicht sollten Mütter jeglicher Couleur einfach öfters Kommentare posten.

  • Pippa Blaustrumpf sagt:

    Die Studie bestätigt genau meine Erfahrungen, es ist schon fast gespenstisch. Unterstützung und Verständnis gab es kaum, dafür Mobbing und Vorurteile, gerade auch von Müttern in sogenannt „gesicherten“ Verhältnissen. Wenn man als Mutter arbeitet, wird unterschoben, man sei verantwortungslos gegenüber den Kindern, wenn man nicht arbeiten würde, wäre man verantwortungslos gegenüber der Gesellschaft, weil man ein Flonerleben auf deren Kosten führt. Wenn man sich nicht unterkriegen lässt, spürt man Neid, wenn man Schwächen zeigen sollte, wird sofort reingetreten. Ich fühlte mich sehr stigmatisiert

    • Sportpapi sagt:

      Mir tut das leid, dass du solche Erfahrungen gemacht hast (die Studie war aber zu einem anderen Thema). Die alleinerziehenden Mütter, die ich kenne, berichten aber ganz anderes. Vor allem von ganz viel Unterstützung, von Amtsstellen, von Freunden. Und notfalls bitten Sie auch um Unterstützung, wie jeder andere mensch auch, der Hilfe sucht. Was sie aber wohl nie erleben, ist Neid. Worauf denn?

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Neid auf meine „Unabhängigkeit“. Dass ich jeden Tag gutangezogen ins Büro „durfte“ und ein „interessantes“ Leben hatte (ich hatte vor allem Stress), während sie den Haushalt zu bewältigen hatten. Einer Tagesmutter musste ich kündigen, nachdem ihre Blicke immer giftiger wurden, wenn ich abends mein Kind abholte und ihr Mann auch noch den Fehler machte, mir anzubieten, ein paar handwerkliche Sachen bei uns zu erledigen. Einfach, weil er ein hilfsbereiter Mensch war, die Frau hielt das nicht aus, machte mir eine Riesenszene und schrieb mir einen bösen Brief. Ein Witz, wenn es nicht so traurig wär

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Ja man bekommt von den Ämtern Unterstützung. Bei mir war es sogar so, dass mir beim 1. Gespräch auf der Sozialbehörde etwa 5 mal gesagt wurde, dass ich nicht zu arbeiten brauche, da meine Kinder erst 11 Monate und 4 waren. Auf die Frage, wie ich denn jeweils wieder ins Berufsleben einsteigen soll, wenn ich bei einer Stellenbewerbung erwähne, dass ich 7 Jahre auf meinem faulen Hintern am Sozialtropf gehangen habe, wusste man keine Antwort.

      • Eni sagt:

        Ich hatte zum Zeitpunkt dieses Gesprächs schon längst wieder eine Teilzeitstelle ergattert. Mein 1. Telefonat bei meiner Trennung führte ich mit dem Gericht und das 2. mit meinem Ex-Chef.

      • Sportpapi sagt:

        @Pippa: Neid auf eine attraktive Frau, das ist doch verständlich…
        @Eni: Genau das hat auch eine Kollegin von mir gerade erlebt. Sie wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Kanton es ermögilcht, eine gewisse Zeit über den Mutterschaftsurlaub hinaus zuhause zu sein. Super! Aber auch sie sucht aktuell wieder eine Arbeit, weil sie ihr Leben und das der Tocher (neben dem Beitrag des Vaters) selber finanzieren möchte.

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Warum ist Neid auf attraktive Frauen verständlich? Niemand verbietet den verheirateten Schlabbermamis, sich zu schminken, sauber und nett anzuziehen und auf die Figur zu achten.

      • Kathy sagt:

        Richtig aufsässig heute Eni:)

        Schminke und Kleider usw haben nur sehr wenig mit Attraktivität zu tun – Neid auf wirklich attraktive Frauen ist sehr menschlich. Tu nicht so als würdest du das Gefühl nicht kennen, das ist nicht ehrlich…

      • Eni sagt:

        @ Kathi

        Es hat sehr viel mit Attraktivität zu tun, ob man sich ein wenig zurecht macht oder nicht. Es braucht doch nicht viel im Alltag. Eine entknitternde Tagescreme, Kajal, Lidstrich und Wimperntusche sind in 1 Minute aufgetragen. Dazu die Haare noch anständig gemacht und nett angezogen ohne Kotzflecken muss doch einfach machbar sein. Ausser mit ganz kleinen Schreihälsen kann doch niemand sagen, dass die Zeit dazu fehlt.

      • Eni sagt:

        Klar war ich auch schon neidisch, aber nicht auf die Attrraktivität von anderen Frauen.

        Sehen Sie sich doch diese vor Neid zerfressenen Frauen doch mal an: im Schlabbershirt mit Flecken, dazu Leggins und fettige Haare. Und das alles bei Hausfrauen mit schulpflichtigen Kindern. Aber anstatt etwas aus sich zu machen, geht man lieber täglich ins Cafe Torte fressen und jammern darüber, dass man so dick geworden ist.

      • Sportpapi sagt:

        Attraktivität ist nicht nur eine Frage der Körperpflege und des Schminkens. Sonst wäre es ja einfach. Es gibt Menschen, die sind einfach attraktiv, haben Ausstrahlung. Das hat nicht einmal so viel mit Aussehen zu tun.

      • Eni sagt:

        @ Sportpapi

        Stichwort Ausstrahlung: jemand der sich nicht pflegt, mag sich selber nicht, hat keine Ausstrahlung und wird nicht als attraktiv angesehen. Gepflegte Menschen haben hingegen in der Regel eine Ausstrahlung die sie auch attraktiv macht, auch wenn sie nicht wie Claudia Schiffer aussehen.

  • xoxo sagt:

    Ja,ein Kind allein zu erziehen ist für mich definitiv das bessere Familienmodell geworden. Aber unter der Bedingung, dass (wenn beide Elternteile noch leben) man über seinen Schatten (Ego bezogenen Krisen und Emotionen) springt und das Kind im Zentrum stellt. Macht man das, wird alles einfach. Das Kind hat Eltern die zusammen kommunizieren können und die 100% zu ihm stehen. Es sieht sein Vater so oft wie seine Mutter. Die Eltern haben an Gelassenheit, Vertrauen und Freiheit – sei es für Karriere, Projekte, Reisen oder einen neuen Partner – gewonnen! Ich bin hier die Mutter, mein Kind ist 10.

  • Nadia Meier sagt:

    Es nervt mich, dass man Papa-Mama-Kind als „intakte“ Familie bezeichnet. Also als unbeschädigt, fehlerfrei, vollständig. Mama-Kind oder Papa-Kind kann genauso intakt sein. Auf der anderen Seite gibt es Papa-Mama-Kind Familien, die alles andere als heil sind. Besser man würde von Zweieltern-Familie und Eineltern-Familie sprechen. Ich selbst bin – glücklicherweise – nicht alleinerziehend. Aber das Wort stört mich dennoch. Übrigens schreibe ich glücklicherweise, weil ich mir nicht vorstellen kann, wie ich alles (Beruf, Kinder, Haushalt) auf die Reihe kriegen würde ohne meinen Mann.

    • xyxyxy sagt:

      schön, dass sie eine intakte Familie haben

    • Sportpapi sagt:

      Wenn die Zahl Alleinerziehender weiter ansteigt und diese zum Normalfall wird, sagt man der „Zweielternfamilie“ vielleicht Luxus- oder Überflussfamilie…

      • xyxyxy sagt:

        Es gibt auch dreieltern Familien – etwas stigmatisierend wenn man nur von ein oder zwei Elternfamilien spricht.
        Dann sind da noch die Ohneelternfamilien zu nennen, auch solche gibt es. Und da solche eine noch grössere Minderheit darstellen, sollte man auch diesen Begriffe, politischer Korrektheit wegen, kultivieren und ganz selbstverständlich in den Sparchgebrauch einfliessen lassen.
        Zweielternfamilienleute sollten auch nicht den Anschein erwecken, sie seien sie besonders glücklich oder befriedigt, oder zwei Eltern wären speziell natürlich. Das könnte andere diskriminieren.

      • Kathy sagt:

        Ja aber es braucht nun mal ein Mann und eine Frau, wenn Kinder entstehen sollen. Wenn diese dann zusammen bleiben ist es doch eine intakte, also unbeschädigte Familie. Oder wieviele Alleinerziehende hatten schon vor der Schwagerschaft das Ziel eine Eineltern-Familie zu sein? Sorry, man kann es auch übertreiben. Nur weil Alleinerziehende glücklicherweise heute nicht mehr „schräg“ angeschaut werden, bedeutet das noch nicht, dass es ein erstrebenswerter Zustand ist!

      • Eni sagt:

        Sagt ja auch niemand, dass das ein erstrebenswerter Zustand ist.

      • Globetrotterin sagt:

        Doch, ich! Nur weil eine Frau sich vielleicht ein Kind wünscht, kann sie doch nicht gezwungen werden, gleichzeitig deswegen auch noch einen Mann in ihr Leben lassen zu müssen! Wer das will – kein Problem. Ich persönlich hätte dieses „2 für 1-Angebot abgelehnt.

      • Eni sagt:

        @ Globetrotterin

        Sorry, da Sie ja sowieso kein Kind wollen, weil Sie Angst davor haben, dass es ein Knabe sein könnte, brauchen Sie sich doch nicht so aufzuregen.

      • Brunhild Steiner sagt:

        @Globetrotterin: „Nur weil eine Frau sich vielleicht ein Kind wünscht…“
        soll sie das also- weil sie’s von der Biologie her ja könnte, auf die Egotour durchziehen können?
        Dass sich das so geplante Kind vielleicht einen Vater gewünscht hätte ist nebensächlich,
        denn da wir über die Gebärmütter verfügen gehts bloss darum ob wir wollen oder nicht?!
        Denken Sie doch mal an Ihren Vater von dem Sie hier mal geschrieben haben-
        das hätten Sie Ihrem Kind einfach vorenthalten wollen?
        Dieses Szenario hat nichts mit alleinerziehend durch Scheidung zu tun
        und ich lehne es entschieden ab.

      • Sportpapi sagt:

        Ach Globetrotterin. Da bin ich jetzt selbst bei Ihnen sprachlos.

  • xyxyxy sagt:

    nicht vorverurteilen und nicht stigmatisieren – sollte selbstverständlich sein!

    Anderes im Artikel wird unglücklich verquirlt. Manchmal war in dem Blog das Thema, warum die Scheidungsrate so hoch ist. Welches die Gesellschaftlichen Gründe sind. Oder warum es für Kinder sicher besser ist, wenn es mit Mama und Papa aufwachsen kann, welche sich dazu noch lieben und ihnen eine positive Beziehung vorleben.
    Es geht nicht an, dass man zu solchen Fragen nicht klar Stellung beziehen kann, weil das jmd evt. als persönliche Kritik auffassen könnte. Das hat nichts mit stigmatisieren zu tun.

  • Cara Mia sagt:

    Mobben von Alleinerziehenden – und da sprechen wir wohl ausschliesslich von Frauen – ist unfair. Zumindest hier in der Stadt ist dies allerdings kein Thema, da fast jede zweite Familie ohne Alltagsvater auskommt. Der harte Überlebenskampf bleibt dennoch. Und da frage ich mich: das Leben mit Kindern ist schon ohne Scheidung anstrengend, und dennoch wollen idR die Frauen die Scheidung. Dabei bleiben die meisten alleine und rackern bis zum Umfallen, irgendwann ziehen die Kinder aus und sie sind ausgepumpt. Und der Ex hat längst eine Neue. Ob sich die Frauen dessen bewusst sind?

    • xyxyxy sagt:

      3 mögliche Antworten

      1 – gute Gedanken, Bravo Cara Mia

      2- dieser Beitrag ist voller Vorurteile und wird Alleinerziehende stigmatisieren

      3- in 100% der Fälle sind die Männer schuld, dass die Frauen die Scheidung einreichten und früher, als nicht jede 2. Ehe geschieden wurde, ging es den Frauen und den Kindern dabei immer schlechter

      • Sportpapi sagt:

        Oder 4: Die Stigmatisierung von Alleinerziehenden ist so weit verschwunden, dass eine Scheidung gegenüber dem Verbleib in der vielleicht unbefriedigenden Ehe an Attraktivität gewonnen hat.

      • xyxyxy sagt:

        @sportpapi – viele trauern den guten alten Zeiten nach, wo man noch wirklich unterdrückt und diskriminiert war – da konnte man noch gegen die ungerechten Gesellschaftsstrukturen protestieren und war wirklich ein mutiger Held, bzw. eine mutige Heldin – aber heute sind schwierige Zeiten…

    • E.H.Roth sagt:

      @Cara Mia, die wenigsten Frauen sind sich dessen bewusst oder wollen es nicht wahrhaben. Sie glauben sie haben auch mit 50zig plus noch einen super Marktwert und stellen Ansprüche die in keinem Verhältnis zu dem stehen was sie in Wahrheit bieten können.

      • oma sagt:

        Gehört nicht direkt zum Thema, möchte ich aber einfach einwerfen! Sie glauben sie haben auch mit 50zig plus noch einen super Marktwert und stellen Ansprüche die in keinem Verhältnis zu dem stehen was sie in Wahrheit bieten könnnen – wunderbar dieser Satz der ausschliesslich Frauen betrifft – oder etwa ganz besonders Männer ab 50+

      • Globetrotterin sagt:

        @Roth:
        Was genau sollte denn eine Frau bieten können? Bitte spezifizieren Sie das!

      • Rum Tum Tugger sagt:

        Roth ist der Meinung, dass Frauen ein Verfallsdatum haben, wie ein Migrosjoghurt, dort steht es drauf, bis wann es geniessbar ist. Danach: Ab in den Müll. Typen wie Roth sehen Frauen als Konsumartikel.

    • Anna2 sagt:

      Vielem kann ich beipflichten, Cara Mia. Mein Ex hatte sofort eine Neue. Aber schielen wir alle dauernd nur auf den Marktwert? Bleiben Frauen nach Trennungen nicht länger alleine als Männer? Manchmal sogar den Rest ihres Lebens? Mit Verlaub, nach einer richtig schlechten Ehe kann das eine Befreiung sein. Mir ist mein Marktwert klar, und das ist völlig OK so.

      • Cara Mia sagt:

        Es ist ein (häufiger, männlicher) Irrtum zu meinen, dass wir Frauen so wahnsinnig scharf auf eine nächste Beziehung sind, wenn wir aus einer unglücklichen raus sind. Die Frauen benötigen viel weniger einen Mann, als umgekehrt. Aber wenn kleine Kinder da sind – und das meinte ich – wird das Leben alleine doch sehr, sehr mühsam.

      • Wildkatze sagt:

        Denkt doch mal darüber nach, wie viele Männer Ihr kennt, die wirklich alleine leben (nicht nur ohne Frau, sondern auch ohne Mami um die Ecke!). Und dann überlegt, wie viele Frauen Ihr kennt, die ihr Leben alleine meistern! – Wer also sind hier die Lebenstüchtigen bzw. Lebensuntüchtigen?

      • Sportpapi sagt:

        Ich kenne nur ganz viele junge Damen, die immer wieder mal für eine gewisse Zeit ins Elternhaus zu Mami zurückkehren. Fürs Wochenende oder gleich einige Monate. Männer, wenn sie mal ausgezogen sind, würden das in der Regel nie machen. Was das aber mit Lebenstüchgigkeit zu tun hat, ist mir schleierhaft.

  • Pascal Sutter sagt:

    Ich wurde von meinem Vater mit Hilfe seiner Eltern aufgezogen worden. Ohne Verwandte und Freunde hätte das nie geklappt. Grossen Respekt vor allen, die dies managen können!

  • Argonaut sagt:

    Bei der¨Überschrift hätte ich aber schon einen differenzierteren Artikel erwartet. So eine Sommerlochschreibe. Wo und wann werden diese Frauen im Allgemeinen stigmatisiert? In den wenigsten Fällen sind Alleinerziehende von ihren Männern verlassen worden. Oft wird deren Besuchsrecht sogar massiv eingeschränkt. Zur heutigen Kultur eines Kinderwunsches gehört eben mehr als der rein biologische Faktor.

    • E.H.Roth sagt:

      hm, in meinem Umfeld sieht das Verhältnis so aus, nur 1 von 4 Frauen ist von ihrem Mann verlassen worden. Auf keine trifft das Stigma der Alleinerziehenden zu. Der einzige Stress welche diese geschiedenen Frauen haben ist Männer treffen und dumm über den Ex reden. Ich kenne pers. eine Frau mit drei Kinder die einen Jungen kriminellen Nordafrikaner(Illegal in CH) aus liebe bei sich aufgenommen und natürlich alles auch für den bezahl hat. Die jüngste Tochter sagte mir einmal sie hätten Zeiten gehabt wo das Geld nicht für essen ausgereicht habe. Der Typ wurde zum Glück verhaftet und abgeschoben..

      • Eni sagt:

        Das ist wieder typisch: man kenne 1 Frau die sich einen Kriminellen angelacht hat und bezieht ein solches Verhalten auf alle alleinstehenden Mütter.

        Ja, auch ich habe meinen Mann in die Wüste geschickt, weil ich am Moanatsende nicht wusste womit ich Essen kaufen soll, während mein Ex Motorrad, Computerspiele, und dauernd neue Mobiles gekauft hat und obendrein noch gespielt hat.

        Davon auszugehen, dass derjenige der die Scheidung einreicht automatisch der Schuldige ist, ist sehr einfach und einfältig.

      • Argonaut sagt:

        Ich denke auch, dass Frau Binswanger ein bisschen besser hätte hingucken müssen, bevor sie hier solch Allgemeinplätze aufmacht.

      • Jasmin sagt:

        ich habe meinen ex auch in die wüste geschickt, weil 3 sind einer zuviel. und wir sind immer noch stigmatisiert. früher war es klar: scheidung geht gar nicht. heute ist scheiden modern und alles kein problem und krippen und alles ist da. offensichtlich. aber im hintergrund sind noch die gleichen gedanken in den köpfen der sog. normalen bürger – schade

      • Eni sagt:

        @ Jasmin

        Neiaberau, Sie können doch nicht einfach Ihren Mann in die Wüste schicken nur weil seine Bettqualitäten auch anderorts unter Beweis stellt und überhaupt, sind doch die Frauen selber schuld wenn die Männer fremd gehen. So oder so, die Frauen sind immer schuld wenn eine Scheidung ansteht, sogar wenn Frauen geschlagen werden sind sie selber schuld. Täter ist immer der, der die Scheidung einreicht, egal aus welchen Gründen.

        Ironie of….. 🙁

      • Globetrotterin sagt:

        Sowas nennt man das „Eva-Syndrom“.

      • Sportpapi sagt:

        Fakt ist halt, dass heute zu häufig und zu schnell geschieden wird. Im Einzelfall sicher gerechtfertigt. Für alle Beteiligten bleibt aber ein Schaden – auch für die Gesellschaft, die finanziell kräftig mitbezahlt. Und wenn wir schon von Schuld sprechen: Die Schuldfrage wurde ja abgeschafft. Seither ist die Scheidungsquote deutlich gestiegen, vor allem durch Frauen ausgelöst. Also nur bei den Männern kann die Schuld nicht liegen…

  • Berufstätige Frau sagt:

    @ Diva: Sie sind also der Ansicht, der Staat solle zwar teure Studiengebühren auch für Frauen bezahlen, die dann anschliessend zu Hause bleiben und die teuere Ausbildung einfach so wegwerfen? Oder darf ich Sie so verstehen, dass Frauen gar nicht erst eine Ausbildung benötigen, weil ja eh der Mann arbeiten gehen soll?!?

    • Pascal Sutter sagt:

      Der Staat soll seinen Pflichten nachkommen wie sie Steuerzahler auch.

      • Berufstätige Frau sagt:

        Selbstverständlich Herr Sutter. Ich kritisiere nicht den Staat, sondern die Auffassung verheiratete Mütter sollten zu Hause bleiben, wenn ihr Mann einer Erwerbstätigkeit nachgeht, welche die finanziellen Bedürfnisse der Familie deckt. Meiner Ansicht nach bleibt es jeder Mutter (in Absprache mit der Familie) überlassen, ob sie einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchte. Wenn Frauen einfach zu Hause bleiben MÜSSTEN sobald sie Kinder haben, könnte man konsequterweise die Frage nach dem Sinn staatlicher Finanzierung einer höheren Ausbildung für Frauen stellen..

  • Sportpapi sagt:

    „Vom Verdacht, diese Frauen hätten sich des Kindsvaters aus Egoismus entledigt bis zur Sorge um das Wohlergehen der Kinder, ist kein Verdacht zu abstrus, um nicht gegen die Alleinerziehenden gerichtet zu werden.“ Abstrus? Meine persönliche Meinung dazu: Ich halte es auf jeden Fall für besser, wenn beide Elternteile „erziehend“ sind. Dies sollte der Normalfall sein, auch wenn es auf der Paarebene nicht mehr klappt. Und ich weiss sehr wohl, dass es mal am Vater, mal an der Mutter scheitert. Hier braucht es Hilfe und vielleicht etwas sanften Druck.

    • Natalie sagt:

      Jahrhunderte lang hat sich der Vater erst ab der Volljährigkeit bzw. wenn es zum Arbeiten zu gebrauchen war, für das Kind interessiert. Das ein Kind einen Vater, der es von klein auf erzieht, BRAUCHT ist also eine Illusion.

      • Sportpapi sagt:

        Jahrhunderte lang hatten auch die Mütter kaum Zeit für Erziehung, da sie neben ganz viel Arbeit im Haus und ausserhalb nicht nur ein, sondern vielleicht ein Dutzend Kinder hatten. Und die Kinder mussten nicht volljährig sein, um in der Fabrik zu arbeiten. Was ist denn das für eine Argumentation?

      • Jürg. sagt:

        „Jahrhunderte lang hat sich der Vater erst ab der Volljährigkeit bzw. wenn es zum Arbeiten zu gebrauchen war, für das Kind interessiert“
        gibt es Belege für diese Aussage?
        Ich würde das Gegenteil behaupten, die Norm war doch die Grossfamilie und der Vater hat viel mehr Zeit mit seinen Kindern verbracht als heute.

      • E.H.Roth sagt:

        @Jürg, vor nicht all zu langer Zeit war die Lebenserwartung in Europa so bei 40zig d.H. mit 20zig sollte man schon seine eigene Familie gegründet haben und arbeiten musste man schon als Kind was nichts aussergewöhnliches war. Ich hatte meinen ersten Job auch mit 12. Autowaschen und Chromstahl-Stosstangen polieren für 5.-! Ich brauchte und wollte das Geld fürs Hockey.

      • Jürg. sagt:

        @E.H.Roth
        das ist kein Widerspruch, die Arbeit und Familie waren früher meistens beisammen. Und natürlich arbeiteten die Kinder zusammen mit dem Vater

      • Lukas O. Bendel sagt:

        @ Natalie: Lesen Sie doch bitte Geschichts- u/o Soziologiebücher (z.B. Elisabeth Badinter) statt feministischer Propaganda! Bis lange in die Neuzeit hinein starben viele Frauen bei der Geburt; und bis Mitte 20. Jh. konnten es sich nur gutsituierte Familien leisten, dass die Mutter zuhause blieb und zu den Kinder schaute.

      • Globetrotterin sagt:

        Jetzt massen sich Männer auch noch an, uns Ratschläge in Sachen Frauenliteratur zu geben. Das wird ja immer besser!

        Und, Herr Bendel: Sowohl meine Grossmutter als auch meine Urgrossmutter (19. Jhdt.!) haben als Hausfrau und Mutter Mann und Kinder versorgt. Beide waren alles andere als „gutsituiert“! Meine Urgrossmutter kenne ich nur aus Erzählungen meiner Grossmutter. Aber Letztere wäre froh gewesen, ihrem Haustyrannen entfliehen und eigenes Geld verdienen zu können. Erzählen Sie hier also nicht solche Märchen!

      • Sportpapi sagt:

        Wieder: Weil ich (oder meine Famlilie) das anders erlebe, ist es so, und alle anderen, sehen es falsch…

      • Globetrotterin sagt:

        Sportpapi, erzählen Sie uns doch mal, womit Ihre Gross- /Urgross-Mutter ihr Geld verdient hat. Bestimmt waren das schon damals emanzipierte, selbständige Frauen. Deshalb sind Sie ja auch ein solcher Traumprinz geworden.

      • Sportpapi sagt:

        Grossmütter: Eine hat mit Heimarbeit und vor allem Gartenarbeit mitgeholfen, dass ihre 10 Kinder genug zu essen haben. Leider habe ich sie nicht kennengelernt, da sie früh gestorben ist. Eine andere hat einen Arzt geheiratet, aber immer gearbeitet – vor allem nach der Scheidung (bei der sie die Kinder dem Mann überlassen hat…). Ihre Nachfolgerin hat nicht gearbeitet, dafür ein grösseres Alkoholproblem gehabt, woran sie schliesslich auch gestorben ist. Keine dieser drei Frauen konnte oder wollte sich intensiv um Kinder kümmern. Denen hat es aber nicht geschadet.

    • xyxyxy sagt:

      @Natalie
      Jahrhundertelang lebten die Menschen ohne Freiheit, Menschenrechte, jährlichen Kriegen, Bildung, med. Fortschritt etc.

      Entschuldigen Sie, aber wer mit solchen „Jahrhundertlang…. Jahrtausendelang“ argumentiert, dem attestiere ich Wohlstandsbubi-Intelligenz will, heissen: sitzt wie die Made im Speck und hat keine Ahnung, wem und was er diesen paradies-ähnlichen Wohlstand zu verdanken hat.
      Etwa so wie der Student aus gehobenem Mittelstand, der vom genialen Sozialismus von Kuba träumt.

      • Nicole sagt:

        Globetrotterin, was genau hast Du eigentlich so traumatisches erlebt, dass Du eine Männerhasserin bist?

      • Globetrotterin sagt:

        @Nicole:
        Nichts Spezielles – nur den ganz normalen Wahnsinn!! Aber das hat gereicht, um meine Sinne zu schärfen. Zudem gibt es durchaus – sogar in diesem Blog – den einen oder anderen anständigen Mann, den ich so ganz gerne mag. Aber den grössten Teil kann frau einfach in der Pfeiffe rauchen! Aber für Egoisten, Egomanen, Taugenichtse, Profiteure, Dummköpfe, Ausbeuter u.ä. habe ich ein ganz feinmaschiges Sensorium entwickelt. Da schlüpft so schnell keiner aus diesen Kategorien mehr durch! – Wäre übrigens vielen Frauen hier zur Nachahmung empfohlen.

      • Sportpapi sagt:

        Wenn sie doch nur dieses Sensorium bei ihren Geschlechtsgenossinnen auch hätten, statt der rosa Brille…

    • Lukas O. Bendel sagt:

      @ Globetrotterin: Selbstverständlich behält frau ’nen Tunnelblick, wenn sie jede kritische Frauen-Literatur, ja sogar Hinweise auf solche, die von Frauen verfasst wurde, ablehnt.
      Sie tun mir wirklich leid mit all ihrem verblendenden Frust über Männer (hoffentlich haben Sie ihre Söhne trotzdem geliebt und hoffentlich konnten sich Ihre Töchter davon lösen).
      Einem so traurig-tragischen Häufchen Elend vergebe ich sogar den Rundumschlag „frustrierter Egomane“ vom 22. Juli 2011 um 04:09.

  • Sportpapi sagt:

    Ich sehe keine Stigmatisierung von Alleinerziehenden. Wo? Tragen Sie ein Schild um den Hals?

    • oma sagt:

      Sportpapi sagt: 21. Juli 2011 um 08:33 Ich sehe keine Stigmatisierung von Alleinerziehenden. Vielleicht mag das heute stimmen, ich persönlich habe da ganz andere Erfahrungen machen müssen. 1968 wurde ich alleinerziehende Mutter, da gab es noch keine Unterstützung von Seiten der Ämter, Probleme bei der Arbeitssuche, der Wohnungssuche, Suche nach Krippen/Tagesmütter und von allen Seiten wurden mir Steine in den Weg gelegt/geschmissen. Nachbarn die mit Argusaugen auf meine Erziehung wachten, meine Freizeittätigkeiten überprüften (mit gnädigerweise auch Herrenbesuch in meiner Wohnung gestatteten)

      • oma sagt:

        ich finde Alleinerziiehende jammern heute schon auf einem recht hohen Niveau. Ich finde es gut das sie heute von vielen Seiten unterstützt werden ( Ämtern/Instutionen/ Akzeptanz der Bevölkerung) Viele von ihnen haben sich ihre Stellung selbst ausgesucht und brüsten sich an anderer Stelle gerne mit ihrem erworbenen Status. Oft sind sie es, die ihren Kindern diese Stigmata zumuten.

      • Sportpapi sagt:

        Das ist aber schon ein paar Jahre her. Zudem gilt zu unterscheiden: Stigmatisieren und fehlende Unterstützung ist nicht das Gleiche. Und es macht einen Unterschied, ob Ihnen Steine in den Weg gestellt, oder die dort liegenden nicht entfernt wurden. Heute haben wie die Kinderbetreungsmöglichkeiten stark ausgebaut und subventioniert. Alleinerziehende werden unterstützt, Selbstveranwortung reduziert. Mit Stigmatisierung hat das gerade nichts zu tun.

      • Sportpapi sagt:

        Ah, wir sind uns ja einig – ich war zu schnell…

  • Christof sagt:

    …netterweise steht da ganz unten im Abschnitt noch dieses bezeichnende „(r)“… Es gibt auch alleinerziehende Väter. Der Schreiber dieses Kommentars ist einer, und er arbeitet ebenfalls hundert Prozent, weil er keine Unterstützung kriegt…. Und ich stimme unter anderem dem Punkt des sozialen Faktors voll und ganz zu: Das soziale Umfeld meiner Tochter und mir ist definitiv grösser, reicher geworden – anders könnte ich dieses Situation in keiner Weise bewältigen…. Es täte vielen Männern gut, dies selbst zu erfahren, vielleicht würden sie dadurch etwas weiblicher, was nicht schaden würde…

  • Tim sagt:

    Ich bin auch mit meinem Bruder zusammen nur von meiner Mutter aufgezogen worden

    Ich schliesse bald meine Ausbildung zum Informatiker ab und stehe auch sonst mitten im Leben . Solange der Elternteil fähig ist sehe ich darin kein Problem !

  • Adi sagt:

    Anders rum gefragt: Soll denn Scheidung bzw. alleinerziehend das bevorzugte „Familienmodell“ werden?

    • Orlando S. sagt:

      Natürlich. Frau Binswanger hebt ja an mit „Immer mehr Mütter…“, das ist neu, das ist modern, das ist also auch gut. Und sie liefert ja gleich die Begründung, wieso das Modell nicht schlechter ist als die „intakte“ Familie und dass die dummen „Intakten“ gefälligst nicht so stigmatisierend gucken sollen, diese Ewiggestrigen!

      • Auguste sagt:

        hmm…, man korrigiere mich, wenn ich mich irre, aber ausser uschi glas fällt mir auf anhieb keine frau ein, die unbedingt ein kind wollte, um es alleine grosszuziehen. aber die glaubte auch, dass schönheitsoperationen ihrem hübschen gesicht guttun würden.

        das modell, wie sie es nennen, strasser, ist mehr fluch als segen – um es mal in ihrer faux-frömmlerischen lingo auszudrücken – und somit kaum ein verbreiteter, femininer wunschzettelposten. get yourself a coffee – and a life.

      • E.H.Roth sagt:

        nicht auch die Iris Berben oder ist es die Hannelore Elsner ? Jedenfalls wurde eine von beiden öffentlich auf ihr Verhältnis mit zum Sohn angesprochen und warum dieser immer wieder Single ist…

      • Auguste sagt:

        hmm…, diese art sorgen scheinen verbreiteter zu sein, als man denkt. fragte doch unlängst einer in einem nicht genannt werden wollenden fraktionszimmer: „und was machen wir mit uns, wenn wir alle ausländer ausgeschafft haben?“. worauf ein anderer votierte: „ich bin auch gegen „endlösungen“!“ das dilemma war perfekt.

    • T.Frey sagt:

      Wäre höchste Zeit diese Familienmodell nicht in den Dreck zu ziehen, denn das sind diese sog. Ehen schon, aber die spricht man heilig. Was füereine verlogenen Gesellschaft.

      • Sportpapi sagt:

        Bleiben Sie auf dem Boden! Wer zieht etwas in den Dreck?

      • E.H.Roth sagt:

        genau, nichts wird in den Dreck gezogen sonder wir diskutieren Lösungen und hoffen keine zu finden sonst gibst nichts mehr zu bloggen…

  • diva sagt:

    ich lese da was von «intakten familien»… ist eine familie intakt, nur weil beide elternteile da sind? wo gibt es denn am meisten missbrauch jeglicher couleur, wenn nicht in «intakten familien»? zum thema «soziale stellung» und armutsrisiko: wir alleinerziehenden hätten vielleicht ein paar probleme weniger, wenn nicht noch frauen auf den arbeitsmarkt drängen, die es eigentlich gar nicht «nötig» haben, arbeiten zu gehen, sondern arbeit als «selbstverwirklichung» sehen. als ehemals alleinerziehnde kann ich das nicht nämlich nicht verstehen.

    • Bina sagt:

      Heisst das, dass wir Frauen nur arbeiten dürfen, wenn wir keinen Mann haben, der für uns sorgt? Dass wir nicht selber für unseren Lebensunterhalt sorgen sollen? Ist es nicht legitim, wenn wir auch ausserhalb unserer Familienarbeit nach Bestätigung und Herausforderung suchen? Sollen Frauen, welche viele Jahre in ihre Ausbildung investiert haben, alles aufgeben, weil sie Kinder haben? Müssen wir uns wirklich entscheiden? Und wie ist es mit den Männern, die gutverdienende Frauen haben – dürfen die auch nicht mehr arbeiten, weil sie es nicht „nötig“ haben…?

    • sv sagt:

      ja, und dann trennt man sich, oder der Mann stirbt oder verliert seinen Job und dann? Dann hat die Mutter es aber ganz schnell nötig, arbeiten zu gehen. Und dann auf die Schnelle einen Job finden, vielleicht wenn der Mann gestorben ist und die ganze Familie eh schon in einer Ausnahmesituation ist.

      Da geh ich lieber arbeiten, und hab die Sicherheit, dass ich meine Kinder auch alleine durchbringe, ohne permanent Existenzängste zu haben.

      • Eni sagt:

        Man kann Frauen doch nicht verbieten dass sie arbeiten gehen.

      • Eni sagt:

        Dass sind aber nicht etwa Frauen, bei denen der Haushalt auch nur einigermassen im Schuss ist, sondern wo alles aus dem Ruder läuft und dann wird noch gejammert, dass der böse Alte pöbelt, weil die Kleider nicht gebügelt sind, oder das Geschirr tagelang in der Spule steht trotz GS

    • Orlando S. sagt:

      @diva ist als Alleinerziehende ein Bollwerk gegen sexuellen Missbrauch! Na, bravo.
      Und dass erwerbstätige Mütter eine Konkurrenz darstellen für Alleinerziehende, ist auch noch interessant.

      • Eni sagt:

        Ich sehe eher das Gegenteil: Familenväter die händeringgend und auf Knien die Frau anbetteln, dass sie endlich ihren faulen A…… bewegen soll um das Familieneinkommen aufzubessern, anstatt täglich bei stundenlangen Cafebesuchen das Budget einer Büezerfamilie noch zusätzlich zu belasten. Oder aber Frauen, die ständig darüber jammern, dass ihr Sklave zuwenig verdient um sich was weiss ich zu leisten und wenn man vorschlägt, dass sie sich doch eine Teilzeitstelle suchen sollen und wenn möglich sogar noch konkrete Arbeitsstellen vorbringt, dann haben sie 1000 Ausreden warum das nicht möglich.

  • Katharina sagt:

    „Sie trauen sich weniger zu und haben schlechtere Noten, und sie werden in der Schule häufiger gehänselt und stigmatisiert – nicht nur von Klassenkameraden, sondern auch von Lehrern.“

    Vorurteile.
    Stigmata.

    Genau.

    Oft sind sich die Vorurteilenden dessen nicht bewusst und vor allem der Macht ihrer Worte nicht bewusst – oder doch? Sind sie sich dessen sehr wohl bewusst, vor allem wenn sie ihre Vorurteile und Stigmatisierungen hinterrücks verbreiten, feige und ohne dass das Ziel sich wehren kann?

    • mali sagt:

      Da kann ich nur zustimmen. Ich wohnte damals mit meinen beiden Kindern in einer Agglo-Gemeinde. Und erinnere mich mit Grauen an die Elternabende, bei denen ich stets allein war, weil bei uns der Vater auf Selbsverwirklichung machte. Ich war damals die einzige Alleinerziehende und – weil es eine reiche Gemeinde war – die einzige Mutter, die für den Lebensunterhalt der Kinder arbeiten musste. Diese schrägen Blicke und das Getuschel ! Und wenn mal etwas mit einem meiner Kinder nicht rund lief – mein Sohn hat ein ADS – hiess es auch von Seiten der Lehrer: „Kein Wunder…“!

    • mali sagt:

      Es wurde erst etwas besser, als von den ach so intakten Familien immer weniger ach so intakt waren. Da war dann auf einmal Frauensolidarität gefragt – gerade auch denen, die sich zuvor am verächtlchsten verhalten hatten! Generell waren die Mütter viel schlimmer als die Väter. War für sie wohl so eine Art Bedrohung…

      • Eni sagt:

        Bedrohung trifft den Nagel auf den Kopf: man darf teilweise kaum ein Wort mit einem verheiratetem Mann sprechen, ohne mit Argusaugen von der Alten beobachtet zu werden. Was müssen das für tolle Ehen sein, dass man so grosse Angst haben muss, dass der Gatte Fahnenflucht begeht. Wenn man dann noch bedenkt um was für Männer es sich dabei teilweise handelt…………… Da verzichter man gerne freiwilllig.

      • Pippa Blaustrumpf sagt:

        Diese Erfahrung hab ich auch gemacht, immer wieder. Als ich mal an einem Elternabend nach dem offiziellen Teil ein paar Sätze mit dem Lehrer meines ältesten Sohnes wechselte, freundlich, aber absolut sachlich, entblödete sich eine andere Mutter zu behaupten, ich hätte den Lehrer angemacht. Der war zufälligerweise Single und alleinstehende Mütter haben ja nur ein Ziel: Schnellstmöglich wieder einen finden. Es war demütigend! Wenn es Abschlussfeste gab in der Schule, wurde ich mit Argusaugen beobachtet, mit welchem Mann ich wie lange spreche und ob ich evt. zu freundlich bin.

    • T.Frey sagt:

      Aber nur wenn sie ein Lieselimammi haben.

  • fi sagt:

    danke. amen.

  • Eni sagt:

    Danke Frau Binswanger: Ja, man hat es schon schwer genug, auch ohne Vorurteile von Menschen, die von nichts eine Ahnung haben.

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