Wo Männer gewinnen, wenn sie verlieren

mb6
Mehr Frauen an den Unis bedeuten höheren Konkurrenzdruck und Inflation der Ware «Sex» auf dem Dating-Markt.

Es ist immer alles viel komplizierter, als es aussieht. Dies gilt insbesondere für den Gender-Shift, der in allen westlichen und vielen nicht-westlichen Gesellschaften zu beobachten ist, immer mehr Frauen an die Unis und ins Erwerbsleben spült und sie in den letzten beiden Dekaden zu einem gesellschaftlichen Faktor von steigender Bedeutung gemacht hat. So weit, so klar. Was das allerdings im Einzelnen bedeutet, wie und in welche Richtung die Rollenbilder dadurch verschoben werden und wer davon letztlich wie profitiert, muss noch ausgehandelt werden. Und es gibt Grund zur Annahme, dass die Männer von der Entwicklung auch profitieren.

Dies suggeriert ein Artikel des Soziologen Mark Regnerus mit dem Titel «Sex ist billig». Regnerus beschreibt die Auswirkungen des Gender-Shifts an den Unis und Arbeitsplätzen mit ökonomischer Begrifflichkeit – insbesondere seinen Einfluss auf die Gender-Nahkampfzone. Dabei stellt er fest, dass Männer punkto Liebesleben paradoxerweise gewinnen, wenn sie verlieren.

Um das zu verstehen, braucht es einen kleinen Crash-Kurs in Sexual Economics. Die beiden Sozialpsychologen Roy Baumeister und Kathleen Vosh begreifen dafür Sex als weibliche Ressource im zwischengeschlechtlichen Miteinander und fragen, wie sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage auf dem Beziehungsmarkt auf Beziehungsstrukturen auswirkt. Männer, so die politisch nicht ganz korrekte Ausgangsthese, wollen mehr Sex als Frauen. (Dies wird zwar von weiblicher Seite gerne bestritten, kann aber ziemlich einfach nachgewiesen werden. Für eine Studie stellte man auf einem Uni-Campus etwa attraktive junge Probanden beiderlei Geschlechts auf und liess sie Fremde anhauen, ob sie Lust auf ein Quickie hätten. Während drei Viertel der angesprochenen Männer spontan dabei waren, sagte von den Frauen keine einzige ja.) Der unersättliche männliche Appetit auf Sex hat zur Folge, dass sexuelle Aktivitäten dann stattfinden, wenn Frauen es zulassen – sie regulieren das Angebot der viel begehrten Ware. Wenigstens war das bislang so.

Doch auch auf diesem Feld haben sich die Kräfte in den letzten Jahren verschoben – und das hat direkt mit dem Gender-Shift zu tun. Der Kurs für Sex ist im 21. Jahrhundert dramatisch gefallen, so Regnerus, und zwar aus verschiedenen Gründen. Einerseits sind dank der Pille und der Liberalisierung der Sexualmoral die Kosten für die Frauen selber gesunken, weil ungewollte Schwangerschaften und allfällige gesellschaftliche Ächtungen wegfallen. Auf der andern Seite ist mit der allzeit verfügbaren Internet-Pornographie ein zusätzliches Angebot für die männliche Nachfrage zur Hand, was die weibliche Marktmacht bei der Preis-Kontrolle von Sex unterläuft. Dies alles, so Regnerus, habe dazu geführt, dass Frauen sich in sexueller Hinsicht heute tendenziell mehr wie junge Männer verhalten, sich also schneller auf Abenteuer einlassen, weil das Ganze weniger verbindlich ist – zumindest gelte das für Frauen in ihren Zwanzigern.

Und jetzt kommt der soziale Faktor dazu: Weil es immer mehr erfolgreiche und ehrgeizige junge Frauen gibt, während die Männer sich damit tendenziell immer schwerer tun, führt dies zu einem weiblichen Überschuss an den Stätten, wo Menschen in ihren Zwanzigern sich typischerweise treffen und Partner suchen, also auf den Unis und in den Städten. Diese Tatsache entfaltet wiederum eine eigene Dynamik mit spezifischen Auswirkungen auf das sexuelle Verhalten der Frauen, wie Studien mit internationalen Quervergleichen nahe legen: Sind die Männer auf dem Partnermarkt in Überzahl, bestimmen tendenziell eher die Frauen über Art und Dauer der sexuellen Beziehungen, was zu mehr Eheschliessungen und weniger ausserehelichen Kindern führt. Ein Frauenüberschuss hingegen führt zu sexuell eher freizügigeren Kulturen. Das heisst, es kommt schneller zu sexuellen Handlungen, welche aber nicht exklusiv bleiben und auch seltener zu langfristigen Beziehungen führen. Wenn wenige junge Männer auf dem Dating-Markt sind, herrscht unter den Frauen höherer Konkurrenzdruck, während die Männer mehr Sex für weniger Gegenleistung bekommen.

Wenn die Währung Sex eine Inflation durchmacht, haben die weiblichen Sex-Kapitalistinnen das Nachsehen. Zwar lässt sich mit erotischem Kapital noch immer Aufmerksamkeit gewinnen, auch Jobs, Freunde und natürlich so viel Sex, wie eine Frau es sich nur wünschen kann. Doch immer seltener kriegt man dafür auch Liebe und längerfristiges Engagement – nicht im gegenwärtigen Gender-Markt jedenfalls, so der Schluss, der auch mit den sinkenden Heiratszahlen der 24-35-Jährigen korreliert. Und wie Single-Frauen über dreissig berichten, wird es danach auch nicht einfacher.

«Wenn dies «Das Ende des Mannes» sein soll, bemerkt Regnerus lakonisch in Anspielung auf eine Titelgeschichte des Magazins «The Atlantic», «sollte ihnen das vielleicht mal jemand mitteilen.» Die Hoffnung bleibt, dass sich das Ganze doch noch in eine Win-Win Situation verwandeln liesse, nämlich wenn daraus neue Gesellschaftformen resultieren. Es muss ja nicht gerade eine Matriarchat sein, wie es der argentinische Arzt Ricardo Coler anhand der Musuo in Südchina beschrieben hat, obschon in diesem Modell zumindest die Kinder- und Scheidungsfrage gelöst wäre. Aber glaubt man den Autoren Christopher Ryan und Cacilda Jethá, können die Männer sich tatsächlich entspannt zurücklehnen. In ihrem Bestseller «Sex at Dawn: The Prehistoric Origins of Modern Sexuality» schrieben die beiden: «Weiblich geprägte Gesellschaften sind männerfreundlicher, entspannter, toleranter und sexy.» Wir können es kaum erwarten, bis es so weit ist.

645 Kommentare zu «Wo Männer gewinnen, wenn sie verlieren»

  • Reto sagt:

    Es wird erwartet dass der Mann mehr ist-wird als ein Sexbesessenes „A“ , doch wird er bei jeder sich bietenden Gelegenheit wieder auf den Sex reduziert. Ich frage mich hat der Mann sich wirklich nicht verändert, oder sind Frauen nicht(mehr)fähig das zu sehen, oder sehen sie nur was Sie wollen, oder darf sich der Mann eigentlich gar nicht verändern-weil man sonst die Anklage nicht mehr aufrecht erhallten kann?

  • Mogli sagt:

    Also einen schwachsinnigeren Artikel als eben diesen hier, habe ich in meinen Leben noch nie gelesen.1. Die Frau ist in Europa immer im Vorteil. 2. Bezüglich der Anmache wird sowieso immer an den Mann appeliert er solle den ersten Schritt machen. Was grundsätzlich Falsch ist. 3 In der Schweiz hat es immer Prozentual mehr Männer im Ausgang als Frauen. 4 Statistiken sind zum verwerfen, da. Denn sie sind nichtsaussagend 5. Studis -Frauen suchen in der ersten Linie einen solventen Sponsor, mit dem sie den Abend gemeinsam an der Bar verbringen möchten,auch eine Schlafgelegenheit setzt dies voraus

  • Adrian sagt:

    Gott was für ein sexistischer Schmarren … die These dieses Artikel ist also dass wir Männer glücklich sein sollen mehr Sex zu kriegen wenn uns unsere Bürgerrechte weggenommen werden. Hallo!? ^^ Derzeit gibt es in der Schweiz himmelschreiende Ungerechtigkeiten betreffend Wehrpflicht, Lohngleichheit (3% weniger Lohn für Männer, nicht-einklagbar als Wehrpflichtersatz getarnt), Rentenalter und vor allem Scheidungs- und Sorgerecht. Mal ehrlich, wenn interessiert es da ob im Hörsaal unserer Unis öfter gefickt wird oder nicht!?!?!?

  • hardman1 sagt:

    Die Argumentation in diesem Artikel meint: „Ja, Männer: Es ist ok, wenn ihr im Zeitalter der Frauenemanzipation die gesellschaftlichen Verlierer seid – dafür gibts mehr Sex.“ #reality #fail

    Betreffend der Waffeninitiative wurde hier kürzlich auf Mörgelis-WeWo-Kolumne Bezug genommen und ihm eine geschickte Argumentation attestiert: Die starke und emanzipierte Frau lässt sich doch nicht von einem Haustyrannen mit Sturmgewehr bedrohen. Also müssen doch auch die „starken“ Frauen gegen die Waffeninitiative stimmen – ausser sie sind schwach und können nicht für sich selbst schauen.

    • heidi reiff sagt:

      Menschen haben Schwaechen und Staerken, diese blöden Verallgemeinerungen sind echt mühsam, Mann Frau, ich hatte eine Tante, die sich entschieden hat, ledig zu bleiben…… zum Glück hat sich auch vieles geaendert , diese ledigen Frauen wurden verspottet als sog. BLAUSTRUEMPFE, ich habe viel Sinn für Humor, Zynismus und Ueberheblichkeit mag ich nicht, beleidigte Leberwürste auch nicht, Maenner hoffe ich können auch mal akzeptieren, wenn sie bei einer Frau nicht landen können, die Alternative waere, ein Harem zu gründen ev. in Saudiarabien.

  • Talon sagt:

    Ich habe woanders ein sehr gutes Kommentar gefunden, der genau zu dem Artikel Passt:

    „@ Christian Müller … genau .. wie Recht Du hast – als wenn wir Männer eine Wahl haben oder diese jemals eine Wahl gehabt hätten. Gerade wenn wir die Familie nicht mehr ernähren könnten – wie schnell wären wir Männer in den Augen der Frau (die wir Lieben) ein Versager oder Loser oder schlimmeres – Frauen bewerten Männer nach ihren Gutdünken und ihren Bedürfnissen – Männer werden bewertet (und als wären Frauen in ihrer Bewertung auch nur annähernd gerecht). Machen wir uns doch nichts vor, die Liebe einer Fra

  • Gabi sagt:

    Was haben wir vor dem Radio gelacht! Leider weiss ich ihren Namen nicht mehr, aber die war auf ne ganz Vergiftete, die DRS3 wohl kurz vor dem Exitus (also vor dem neuen Jugensender) noch für die Speerspitze der neuen Zeit hielt.
    Die Frau hat es jeweils geschafft noch jede Konzertbesprechung auf den Aspekt der Frauenbefreiung biegen.
    Herrlich damals: „Ihr sind ä Fräuabänd. Wie isch das für Öi?“ als ernst gemeinte Frage an eine erfolgreiche Band, der es nur um ihre Musik ging. Deren Reaktion: Gelächter und ein „Yeah. – So what!?“

    Und eine völlig hilflose Journi, der das Thema abhanden kam.

  • Die Analyse, die Frau Binswanger hier resümiert, teile ich 100%. Aber wie oft, wenn Frauen denken, denken sie nur auf die Effekte in ihrem emotionalen Nahbereich. Das Patriarchat bestand im wesentlichen darin, dass die ökomomischen Mittel dem „Hausvater“ oder „Oberhaupt der Familie“ gehörten oder „administriert“ wurden. Zu diesen Gütern, gehörte auch als „immaterielles Gut“ die Reputation seiner Töchter, die er nicht nur mit einer Mitgift zu versehen hatte, sondern auch „standesgemäss“ zu versorgen hatte. Viele Männer zerbrachen an dieser Aufgabe, heute geniessen sie das Leben.

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Giorgio: „Aber wie oft, wenn Frauen denken, denken sie nur auf die Effekte in ihrem emotionalen Nahbereich.“ Diese Aussage lässt sich auf ihren eigenen Kommentar ebenfalls anwenden. Nur ist ihr emotionaler Nahbereich scheinbar der verlorene Status als Pater Familias, der jetzt als machtloser Hausmannus von Emanzengnaden seinen Frust im Netz artikulieren muss.

      • @Frau Binswanger: Von Frust ist keine Rede. Ich meine die weitergehenden gesellschaftlichen Konsequenzen. Unser Wohlstand beruht auf zwei Säulen: 1. der Verknappung der Ressource „Sex“ durch die Konfessionalisierung im 16. Jahrhundert: die Männer mussten „Meister“ werden, bevor sie an eine Tochter aus gutem Haus kamen. 2. Die eingeschränkte Bildungsmöglichkeit der Frauen. Gerade die Aufklärung verdankt viel den herzensguten, frommen Müttern, die ihren Söhnen (Kant, Adam Smith etc.) früh beten, lesen und schreiben beibringen konnten, aber nicht von „Doppelblindstudien“ herumlaberten.

      • Britta sagt:

        Warum so gereizt, M. Binswanger? G. Girardet hat ja recht, frau (auch mann) sehen die Realität etwas einseitig. Der Giorgio, und wir auch. Deshalb ist die Ergänzung ja so wichtig. Mit Gekeife kommen wir da nicht weiter. Auf die Sache einzugehen reichen leider die verbleibenden Zeichen nicht mehr – selber Schuld 🙂

      • Patrick Tigri sagt:

        Och, Du kan

      • Patrick Tigri sagt:

        nst ja einfach mehrere Stücke mache

      • Patrick Tigri sagt:

        n

      • Ruthli sagt:

        So, fertig Tigri, die Strolchereien gehen wieder mal mit Dir durch. Hier diskutieren Erwachsene und für Dich ist’s Zeit für die Heia. Aber vorher noch Zähneputzen!

  • Gabi sagt:

    Wortschöpfung klar gewesen sein, wenn doch die Bedeutung der Wörter immer so „eindeutig“ wäre. Isse eben nicht!
    Ebensowenig wie bei „genermässig korrekter Sprache“.
    Es scheitert immer an beiden Enden:
    Auf der einen Seite kann ich mich der – aktuell – korrektesten Sprache bedienen und dennoch ein eingeschworener Rassist bleiben. Andererseits kann ich ständig neue Wörter für mich erfinden, aber dennoch nichts am grundlegenden Gefühl – sei es berechtigt oder eben bloss Komplex – ändern, dass alle Welt mich diskriminiere.
    Löse ich keineswegs, indem ich mich immer bloss aufs Blabla konzentriere!

  • Gabi sagt:

    Aber das Allerdeutlichste kommt in den ständig wechselnden Ausdrücken rüber, welche die Amis sich jede Dekade neu ausdenken müssen, weil sie plötzlich wieder merken/unterstellen/sich fragen , dass das aktuelle Wort „diskriminierend“ sei.
    Nachdem Neger – Nigger – nicht mehr ging, war es Black. Dann ging das plötzlich auch wieder nicht. Wurde zu Coloured. Ging auch schon wieder nicht. Dann wurde es zu AfroAmerican. Ist aber auch längst auf der Kippe. What´s next? CurlyHairedAmerican?
    Die Argumente, warum es nicht mehr gehe, bleiben immer genau gleich. Also müsste doch eigentlich schon bei der

  • Gabi sagt:

    Dort hatte man sich dann, beinahe wie vor einem Inqusitionsgericht, vor Ungeheuerlichkeiten zu schützen, die einem unterstellt wurden, wenn man ihnen mit schlichten Worten erklären wollte, weshalb die ganze „-Innen“-Geschichte zum Humbug mutieren musste. So sah ich mich zweitweise drei Keifenden gleichzeitig ausgesetzt, die allen Ernstes erklärten, ich würde Vergewaltigungen aktiv unterstützen! Alleine durch meine Weigerung die von ihnen aufgezwungenen Sprachverbiegungen zu übernehmen.
    Das war (und ist) Faschismus pur.

    • mila sagt:

      und vor wievielen jahren war das genau? ist es ihnen in letzter zeit erneut widerfahren? ich habe solche szenen jedenfalls noch nie erlebt.

      • Gabi sagt:

        Sehen Sie. „noch nie erlebt“

        Genau das würden – da bin ich mir hundertprotzentig sicher – eben auch jene sagen, die sich damals aber genau so verhalten haben.

        War vor ca. 20 Jahren. Die hätten das aber schon am nächsten Tag niemals so gesehen. In deren Augen war ich ja nur jemand, der die grosse Revolution für die gerechte Sache aufhalten wollte. Und für die lag die Verbindung „weigert sich korrekt zu sprechen“ und „unterstützt aktiv, dass Frauen vergewaltigt werden“ vollkommen auf der Hand. Einfach weil das in ihrem Oberstübchen theoretisch so nett ineinander gegriffen hat.

      • Sportpapi sagt:

        Wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Das gehört das doch natürlich zusammen… Auf jeden Fall habe ich diesen Sprachterror auch immer wieder erlebt.

      • Gabi sagt:

        Nein; in dieser Hexenprozessatmo habe ich das nicht mehr erfahren. Vielleicht aber auch nur, weil ich nie mehr an ein Grillfest mit derart Eingeschworenen gelangt bin?

        Das Thema hat sich natürlich in den Jahren abgenutzt. Sich sozusagen selbst der Lächerlichkeit preis gegeben. Nicht zuletzt über diejenigen, die sich mit ihrer Verbissenheit bei dieser Sache automatisch Hohn und Spott aussetzen mussten. Denken Sie nur an Pippi!

        Und die haben es ja alle auch nicht gemerkt, wie das Thema schon sooo einen Bart gekriegt hat. Denken Sie nur an DRS 3!

      • mila sagt:

        eine schützengrabenmentalität ist mir fremd, egal in welchem zusammenhang. mehr kann ich dazu auch eigentlich nicht sagen.

    • Gabi sagt:

      Freut mich und ist zu respektieren.
      Mich hat das Inquisitorische, das ich so oft erleben musste (und muss, wenn man es dann wagt, Zweifel zu äussern) halt wirklich schon angesäuert.

      • hach Gabi, wie erfrischend wie sie das Germanistinnenleben vor 20 Jahren schildern: treffend. Ich hatte mich damals bemüht als Mann diese Frauenzimmer zu verstehen. Echt. Mittlerweile weiss ich, es gibt da nichts zu verstehen, aber die Art von Denken sitzt jetzt in Redaktionen und Universitäten und wenn die Revolution noch nicht stattgefunden hat, dann rufen diese „ExpertenInnen“ nach immer mehr vom gleichen. Mehr Gendersprech, mehr Umverteilung, mehr Gleichstellungsarbeit, mehr Quoten. Wenn sie wirklich Serbin sind, dann zeigen sie wie Güzin Kar in den „Genderstudies“, wie doof das alles ist.

      • mila sagt:

        gabi ist ein mann. und wenn ich richtig verstanden habe, nur teilserbe.

      • Lina sagt:

        Ein Historiker kann doch keine Germanistin verstehen. Hach! Oder heidisch: brrrrrrrrrrrrrrrrrrr

      • Lina, Deine Art Humor finde ich bisher am Coolsten hier.

      • ja der Lina ein „gestreiftes Länzchen“ (weiss der Henker, was das ist).

  • Gabi sagt:

    Ebenso plumpes wie treffendes Beispiel: „Bad“
    Ein „schlechtes“ Wort, dass sich in seiner Bedeutung plötzlich zum „guten“ Wort gewandelt hat.
    Hätte bestimmt niemals geklappt, wenn die „Wächter der wahren Coolness“ – oder wie immer sich eine Karikatur linguistisch verbrämter Emanzen nennen müsste – ständig allen eingebleut hätte, sie müssten jetzt korrekterweise dies oder jenes sagen.
    Sprache und ihre Bedeutung ändert sich, weil sich die Menschen ändern. Nicht umgekehrt.

    • The Symbol, formerly known as Katharina sagt:

      Sie haben auch Germanistik studiert? 😉

    • Gabi sagt:

      Nö habe ich nicht.

      (ev. würde ich sonst auch nicht immer noch diese dämlichen dass/das-Verwechsler machen, die mir in der Hitze des Tastaturgeklappers immer wieder unterlaufen)

      Aber hatte gute Freunde (also solche, die ich – eine schweizerdeutsche Peinlichkeit – auch in Mundart niemals als „Kollegen“ bezeichnen würde), die mich zu der Zeit an Studigrillfeste ihrer Kommilitonen mitnahmen.

      • Patrick Tigri sagt:

        In besoffener Grillfestheiterkeit sagt auch ein Germanistikstudi viel Unsinn.

      • Gabi sagt:

        Allerdings. Aber eben nur Unsinn, den man tatsächlich auch im Kopf hat.

        Und grad bei den Germanisten und Germanistinnen war offenbar ganz mächtig viel überflüssiger Quatsch zu verteilen.

  • Gabi sagt:

    Wenn dem tatsächlich so wäre, hätte sich ja gar keine Frauenbewegung entwickeln können. Denn die adäquate Sprache – bei der das doch offenbar anfängt – hätte gefehlt.
    Nö. Die Sprache reflektiert eben nur die Gesellschaft. Und wenn ich einen Schnauz will, dann lasse ich den einfach wachsen. Zeigt sich dann ganz von alleine im Spiegel. Vorher hingehen und mir einen auf die Spiegeloberfläche malen, ist Kinderei.
    Und – ganz wichtig – Veränderungen in der Sprache zeigen sich eben NICHT einfach nur in neuen Wörtern, sondern eben auch in veränderten Bedeutungen uralter, sprachtypischer, Wendungen.

    • Bravo: Wenn ich um einen Zwetschgenbaum das Namensschild „Apfelbaum“ hänge, dann darf ich mich nicht wundern, wenn er im Herbst doch Zwetschgen und keine Äpfel trägt.

  • Gabi sagt:

    Merci Katharina!
    Das Beelendendste für mich war – schon damals, als die Kinderei um die Sprache begann – , dass es weiss Gott genug Ungerechtigkeiten gab, für die es sich wirklich gelohnt hätte Energien aufzubringen.
    Aber leider, leider konnten sich die Protagonistinnen der grossen linguistischen Erhebung gegen das Patriarchat nicht auch noch mit derart anstrengenden Theman aus der Realität beschäftigen. Die wären dann einfach zu verwirrend gewesen in ihrer Vielschichtigkeit. Da war so was Plattes wie der „Sprachkampf“ dann einfach schampar viel einfacher. Und frau konnte ja so engagiert sein

    • Katharina sagt:

      ja sicher…. nur, denken faengt bei sprache an. das ist der eine weg.
      der andere: die diskriminatoren vor den kadi ziehen. eines nach dem anderen.

    • mila sagt:

      „Sprache und ihre Bedeutung ändert sich, weil sich die Menschen ändern. Nicht umgekehrt.“ ich würde mal sagen, es ist ein wechselseitiger prozess. aber es ist natürlich viel zu viel verlangt, wenn man den leuten ans herz legt, sich für gewisse sprachphänomene zu sensibilisieren. manche benutzen bekanntlich heute noch dieses alte despektierliche wort für afroamerikaner und finden nichts dabei, denn ’sie meinen es ja nicht so‘.

      wie schon gesagt, eine radikalfeminisierte sprache wäre mein ding nicht. aber es muss doch einen mittelweg geben, der der prägenden bedeutung von sprache gerecht wird.

      • Sportpapi sagt:

        Und essen Mohrenköpfe! Und spielen Völkerball oder Schwarzer Mann! Und noch schlimmer – sie denken sich nichts dabei…

      • mila sagt:

        also, diese beiden spiele mochte auch ich sehr, wahrscheinlich würde ich das auch heute noch tun. und zum mohrenkopf sagen doch die meisten kinder heute ohnehin ‚dickmanns‘, oder irre ich mich da… was mich auf den gedanken bringt, dass ich dem café mohrenkopf in zürich wieder einmal einen besuch abstatten sollte.

        sportpapi, du kennst mich inzwischen ein bisschen: solche peanuts erregen mein missfallen keineswegs.

      • Sportpapi sagt:

        Solche Begriffe und Namen werden heute aber alle geändert – schau mal an die PHs. Obwohl die meisten Leute eben nicht einmal verstehen, wo das Problem liegen könnte.

      • Gabi sagt:

        Hey Mila – Klasse Beispiel, übrigens: „dieses alte despektierliche wort für afroamerikaner “ Das geht eben im Kopf ab. Und ist keine Frage des Wortes, sondern der implizierten Bedeutung oder eben der implizierten Komplexe.
        Ich kenne x ältere Damen, denen niemals einfiele, etwas Despektierliches dabei zu denken, wenn sie von einem „glaine häärzige Negerle“ reden. Ich kenne persönlich ein Schwarze in Basel, die das Wort nie als diskriminierend empfunden hat.
        Es gibt schätzungsweise mind. ein paar Hundertausend amerikanische Schwarze, die sich selbst mit „Nigger“ ansprechen.
        Aber…Fortsetzung

      • mila sagt:

        man kann alles zu weit treiben, das ist uns beiden bewusst. die kultur des politisch korrekten ist mir in weiten teilen auch ein graus. daher mein verweis auf den mittelweg, denn: sprache ist prägend, ob wir das nun wahrhaben wollen oder nicht. meines erachtens sollte es auch nicht um verbote und ähnliches gehen, sondern um sensibilisierungen.

      • Sportpapi sagt:

        Sensibilisierungen kommen aber meistens als Gebot daher, die fast schon Status eines Verbotes haben. Meiner Meinung nach wird die Bedeutung von Sprache massiv überschätzt. Und das Problem wird erst eins, wenn man „sensibilisiert“ – auf diesen Begriff bin ich übrigens im Moment ziemlich allergisch, weil er inflationär verwendet wird und immer eine klare Verhaltensänderung zum Ziel hat.

      • mila sagt:

        wir leben hier, und nicht in den usa, das macht einen unterschied – selbst für mich, gabi. um das beispiel einzudeutschen: wir jugos bezeichnen uns unter einander bisweilen auch so, wie die afroamerikaner unter sich. deswegen mögen wir es noch lange nicht, wenn ein nicht-jugo dasselbe tut. aber diesen feinen unterschied werden sie sicher nicht verstehen.

      • Gabi sagt:

        Aber, aber… Sie wissen ja gar nicht, wie unschweizerisch mein eigentlicher Name klingt.
        Doch mit dem Jugo-Beispiel mögen Sie Recht haben.
        Die letzten Jugos, mit denen ich aneinander geriet, waren ein paar jugendliche – extrem vulgäre – Rüppel. Die hatten die seltsame Angewohnheit im gemeinsamen Sporttraining, kurz vor dem Moment, in welchem es etwas Überwindung kostete, jeweils „Srbie!“ zu schreien, bevor sie den entscheidenden Schritt taten.
        Bei so viel deplaziertem Patriotismus, muss man es dann schon vertragen, als Vertreter jener Region bezeichnet zu werden, auf die man so „stolz“ ist

      • mila sagt:

        2. anlauf. srbija! muss es wenn schon, denn schon heissen. die herren sollte man gemäss ihrer gesinnung serben nennen/schimpfen. sich selbst titulierende jugos sind tendenziell weniger nationalistisch gefärbt. soviel zum crash-kurs in balkanologie.

      • Patrick Tigri sagt:

        Also sind die Jugos die Nigger der Schweiz 🙂

        „Tigri“ ist ja auch kein Verwandter von Wilhelm Tell. Vielleicht von Giuseppe Garibaldi, che ne so.

        Aber ich habe das auch schon gemerkt. Eine Schweizer-Kroatin nennt sich selbst Jugo, eher stolz, eine andere Freundin von mir, aus der Vojvodina (ursprünglich) nennt sich Serbin (und Schweizerin), und empfindet „Jugo“ als eher despektierlich.

        Aber mila, Du bist Jugo??? Das geht ja gar nicht also gar nicht geht das.

    • Hey Gabi, bin voll einverstanden. Es lebe das „Fräulein“. Mit der Abschaffung der Unterscheidung „Frau/Fräulein“ entfiel die „Keuschheitsprämie“. Carli Hirschmann hat es vorgemacht. Die Frau ist nun ab 13 potentielle „Gespielin“. Sie setzt ihre sexuelle Attraktivität für die Karriere ein und muss zwischen 30 und 45 dann noch schauen, ob ein passabler Besamer da ist, den sie dann nach erfolgten zwei Normgeburten in die behördlich überwachte Zahlvaterschaft entlassen kann.

      • sepp z. sagt:

        ha, giorgio, auf den punkt gebracht.
        „in die behördlich überwachte zahlvaterschaft entlassen kann“.. köstlich. wenns nur nicht so wahr wäre.

    • Gabi sagt:

      Oups… Srbija!
      Da ist es – abgesehen von den naheliegenden Gründen – gleich noch peinlicher, dass ich – unter anderem – auch serbische Wurzeln habe.

      • mila sagt:

        naheliegende gründe? ich kann ihnen nicht ganz folgen, trotz gemeinsamer serbischer wurzeln…

      • Patrick Tigri sagt:

        Zu Hüüülfääää, alles Jugopack hiäääää!

      • mila sagt:

        und gestern wolltest du noch serbisch lernen, patrick… tz tz tz, diese stimmungsschwankungen aber auch.

      • Gabi sagt:

        Oups… Da bin ich wieder. Kann ja nicht nur im Blog leben.

        Die naheliegenden Gründe. Also z.B., wieso Sie es in der CH schwerer haben, eine KfZ-Versicherung abzuschliessen, wenn Ihr Nachname auf „ic“ endet.
        Kann man einfach Vorurteile nennen. Ich nenn´s traurige Erfahrungswerte.
        Man kann sich nur über diejenigen – wie mich – aufregen, die aus dem Verhalten eines Teils der Gruppe auf alle schliessen.
        Oder man kann sich – wie ich – über die aufregen, die der Gruppe erst das schlechte Image bescheren.
        – Und sich fragen, wieso die Gruppe selbst, sich nicht ebenfalls vor allem darüber nervt.

      • mila sagt:

        ich hatte mit meinen -ic nie ein problem. und gerade letzthin habe ich im rahmen dieses blogs dieselbe äusserung von mir gegeben: nicht die bösen medien und die statistiken sind schuld an der misere des allfällig negativ behafteten -ic, sondern eben die, die darin immer wieder auftauchen. man sollte diese leute freundlichst (und schleunigst) zur rückkehr in die heimat auffordern.

      • Gabi sagt:

        Das freut mich wirklich sehr. Ich hab schon gefürchtet, ich hätte Sie mit meiner Äusserung vergrätzt.
        Ich bin einfach irgendwann drauf gekommen (als Sohn eines Papas, der für alles, was bei ihm nicht geklappt hat, die Verschwörung der Schweizer, die alle gegen ihn seien, ausgemacht hat), dass es meist gerade die sind, welche sich am Lautesten zu Opfern stilisieren, die ihrer Umwelt am Meisten Schaden zufügen; also zu Tätern werden.

        Und damit wären wir – sie sehen es – eben schon genau in der, von besonders lauten „Opfern“ besonders laut geführten, Genderdebatte drin.

      • mila sagt:

        ich sehe schon, sie wollen die suppe am köcheln lassen, gabi… damit sind sie aber an der falschen adresse. ich sehe mich selbst keineswegs als ein ‚opfer‘, wieso auch? im gegensatz zu anderen hatte ich jedoch auch das privileg, eine gute ausbildung genossen zu haben, was mir heute gewisse freiheiten erlaubt – und möglichkeiten eröffnet. über die unfairen gesellschaftlich-strukturellen unterschiede, die sowohl frauen als auch männer betreffen, sollte man sprechen dürfen, ohne gleich in eine bestimmte ecke abgeschoben zu werden.

      • Gabi sagt:

        Momeeent mal: Sie habe ich keinesfalls mit dem „Opfergehabe“ treffen wollen.

        Und auch dem folgenden Satz werde ich voll und ganz zustimmen: „über die unfairen gesellschaftlich-strukturellen unterschiede, die sowohl frauen als auch männer betreffen, sollte man sprechen dürfen, ohne gleich in eine bestimmte ecke abgeschoben zu werden.“

        Was mich nervt sind ja nicht Sie, sondern die Figuren hier, die ständig selber darum bemüht sind, alles nur aus derselben Ecke heraus zu sehen. Und dann eben – vor lauter aufopferungsvollem Kampf für Dinge wie den Sprachquatsch – nicht zu Wichtigerem gelangen.

      • mila sagt:

        wenn konsens erreicht werden kann, bin ich immer dafür zu haben. aber es hat seine gründe, weshalb hier vielfach aus einer ecke argumentiert wird. und bei näherer betrachtung entpuppen sich viele dieser ecken als ziemlich interessant, aber das nur so nebenbei bemerkt.

  • The Symbol, formerly known as Katharina sagt:

    @Globetrottlerin
    Die Bezeichnung “Frau” ist eigentlich eine Ehrung. Feministinnen haben sich lange und fälschlicherweise auf den Sachverhalt der verschiedenen Anrede berufen und daran gestört. Alles nur heisse Luft.
    Sie sollten sich mal mit Linguistik befassen, nur so als Tip, bevor Sie weiterhin solchen Quatsch von wegen “sexistischer Sprache” verbreiten.

  • Cris sagt:

    Um solche Aussagen bestätigen oder verwerfen zu können braucht man am besten reale Daten. Besser noch, wenn man selber Zugang auf diesen Daten haben kann, um die eigene Meinung bilden zu können. Neue Social Media Platformen bieten super Einblicke in solchen Themen an. http://www.blicKlick.com bietet eine Flirting Platform für UniversitätstudentInnen an, wo ETH und Uni Studentinnen flirten können, ohne sich von Ihren Hemmungen bremsen zu lassen, da alles anonym ist:
    Uni Zürich:
    http://www.blicklick.com/place/uzh
    ETH:
    http://www.blicklick.com/place/ethz

    Weitere Unis in D, CH und A kommen bald

  • Rabe sagt:

    Und was hat dieser niveau- und themenmässig bei Blick am Abend angesiedelte Artikel im Mama- und Papa-Blog zu suchen?
    Sex sells oder was?

  • Katharina sagt:

    Da kommt mir in den Sinn:

    ‚The price of meat has just gone up and your old lady has just gone down.‘

    Frank Zappa-Cosmik Debris
    http://www.youtube.com/watch?v=B-E6FDf9GkA&feature=related

  • betty m. sagt:

    komischer text. aber wenn man sich nicht für sex & the city interessiert, kann man da wohl nicht mitreden.

  • Franz Oettli sagt:

    Ja also dieser Text scheint mir aus einem sehr berechnenden Hirn zu entspringen. Liebe und Sex rechnet doch nicht! So was hat man oder man lässt es bleiben. Hätten meine Frau und ich damals immer so gerechnet, hätten wir niemals das erreicht, was wir erreicht haben! Es ging auch nie um sie oder mich, sondern immer um uns alle zusammen, gemeinsame Wünsche, die Familie und so. Die Welt heute scheint mir viel zu kalt, das muss ja schlimm sein.

    • sepp z. sagt:

      ‚liebe und sex sollen sich nicht rechnen‘. leider aber tut es das in der mehrheit der beziehungen (quellen blabla). schauen wir den dingen doch mal ins auge, anstatt vornerum romantik zu predigen und hintenrum knallhart den neoliberalen knüppel zu schwingen.

    • Sam Garlic sagt:

      „sehr berechnenden Hirn “ klar ist es/sie das;) – vergiss nie das Zitat: „Journalisten sind Leute die nichts zu sagen haben.“

  • Katharina sagt:

    Sorry, aber das ganze habe ich nicht nötig.

    Wer beziehungsdynamik so andenkt, wie die Autorin des Artikles das beschreibt, muss sich nicht wundern dass dabei weder ein shorty noch eine beziehung entsteht.

  • heidi reiff sagt:

    Maennerphantasien

    Klaus Teweleith , bei Wiki nachsehen

    Ich habe etwas Mühe dass sich Maenner nur über den sog. Johannes definieren, finde es etwas bloefferisch mit den Aussagen es allen Frauen besorgen zu müssen, als Haremsdame würde ich mich nicht eignen, da werden die bösen Penisneiderinnen von Siegmund Freud wieder an den Pranger gestellt, Herr im Haus bin ich das Patriarchat und Matriarchat ist nicht das Gelbe vom Ei. Die Menschenwürde wird leider nach wie vor, vorallem in autoritaeren Staaten mit Füssen getreten, traurig und wahr.

  • Hansli sagt:

    Die Uni als Pornotraum? Überall willige….. Das würde den Männeranteil schnell in die Höhe schiessen lassen. (Meine Unizeit habe ich anders in Erinnerung, das war eine 50 bis 60h-Woche)

  • Markus Schneider sagt:

    Schön für die jungen Studenten, dass sie endlich mehr Sex bekommen. Nur Qualität war hier noch nie die Rede, doch hierzu gibt es leider nur wenig zu sagen – Studentensex: würg!

    Bekommen nun die jungen Friseure weniger Sex, weil die Coiffeusen nun lieber studieren?

  • fufi sagt:

    Achter März – Internationaler Tag der Frau!

    MAMABLOG: Kommentarlänge wird kommentarlos gekürzt!
    Nicht aber Steilpass, Sweethome und Outdoor!

    Tag der Frau?
    Tag der Mütter?
    MAMABLOG?

    Hiermit eine virtuelle Rose an alle Mädels hier!
    🙂

    • Alexander Müller sagt:

      Für jede? Ist das jetzt eine dieser berühmt berüchtigten „fishing expeditions“? *g.

      Die Zeichbeschränkung bei 600 Stück finde ich auch doof, man muss fast mehrfach posten um einen Gedanken zu formulieren. Oder man formt ihn zu eleganter Kürze. So eine form schöne Reduktion aufs wesentlichste jedoch dauert und ist nicht leicht. Wieso darf man nicht mehr seinen „Langen“ raushängen lassen? 😀

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Du hast es wieder mal erfasst, fufi!

      Und danke für die Rose 😛

    • Globetrotterin sagt:

      Fufi, die Rose nehme ich gerne entgegen. Danke!

    • Patrick Tigri sagt:

      eine Rose für alle Mädels, eine Art Wanderrose.

    • Katharina sagt:

      nein ich nehme die rose nicht an. gnome

    • mila sagt:

      und wie wärs mit einer nelke, katharina? damit beschenkt man traditionellerweise die frauen in osteuropa; nicht nur männer tun es, die frauen erweisen sich diesen dienst gegenseitig, und ganz besonders die kinder sind angehalten, ihre mütter, tanten etc. mit einer solchen geste zu beglücken. solange dich das von deinen oben formulierten ‚target practices‘ abhält…

      • Katharina sagt:

        (Befehl an mich selber: ich sollte während pms das Schreiben von Kurztexten sein lassen). grrrrrr.

        aber um bei den Analogien zu bleiben: Stevie Wonder – Black Orchid
        Wunderschönes Lied.

        black orchid + scented salamander: you can guess the rest.

      • Lina sagt:

        Die Blüte der Erdbeere, bevor sie ist.

      • mila sagt:

        so langsam ergibt sich ein stimmiges bild, nimmt man zumal die jessica rabbit mit dazu. ok, das nächste mal widme ich dir also diese schwarze blume. am parfum sollte ich bei gelegenheit mal schnuppern, auch wenn es bei meinem derzeitigen budget höchstens für eine kleine flasche jasmin noir von bulgari reicht. etwas profan, ich weiss, aber was soll frau machen.

      • Katharina sagt:

        ich trage shalimar. seit jahren.

      • mila sagt:

        ein schweres, reichhaltiges parfum mit edlem flakon, wenn ich mich recht erinnere. kann man das auch tagsüber tragen? ich wechsle jeweils zwischen tages- und abenddüften.

    • Lina sagt:

      Fufi, was sind das für Geizhalsallüren?

      Hundert! Rot! Lang! Teuer!

      • Alexander Müller sagt:

        Ob sich schon jemand Gedanken darüber gemacht hat, was für verheerende Auswirkungen der Preiszerfall beim Sex auf den den Rosenmarkt haben könnte? Als Komplementärprodukt zu Sex sollte der Preis auch dort drastisch einbrechen. Also keine Sorge, Fufi; die „Hundert! Rot! Lang!“ dürften ein Schnäppchen werden *g.

      • Alexander Müller sagt:

        Vielleicht ist Fufis „selbstloses“ Rosengeschenk schon Folge und Anzeichen all der Zusammenhänge….

      • Lina sagt:

        Alexander Müller: Guten Tag! Und: Danke. – Gelacht.

  • heidi reiff sagt:

    Als Kinder hatten wir doch alle unsere Ikonen, das Maedchen Momo war für mich Top, wenn ich jetzt nichtmehr schlafen kann, gönne ich mir die Lektuere von Michael Ende, das Traumfresserchen, hat mir meine Perle Sangita geliefert, ich mag Wettbewerbe nicht, mach kein Totto, kein Lotto, ich lebe noch……………………Hoffe einfach, hoffe einfach, dass meine Perlen mal Zeit und Lust haben für Minigolf, damit die Hoffnung nicht stirbt……

  • Katharina sagt:

    Sorry, aber das habe ich nicht nötig:

    Rollenbilder aushandeln.
    Gender-Nahkampfzone.
    männliche Nachfrage , die weibliche Marktmacht bei der Preis-Kontrolle
    Gegenleistung.
    Kontrolle.
    Wenn die Währung eine Inflation durchmacht, haben die weiblichen Kapitalistinnen das Nachsehen.
    Neue Gesellschaftsformen, wir können es kaum erwarten, bis es so weit ist.

    Das ganze widerspiegelt eigentlich eher die feuchten Träume eines Teenagers als die reale Beziehungswelt einer Erwachsenen.

    • Katharina sagt:

      Unter dem Strich habe ich das Kapital. Da ich mich der Gender-Nahkampfzone gar nicht erst aussetze, habe ich auch wesentliche kleinere Kosten zum Kosten.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        She has the Pussy she makes the Rules…….. 😛

      • fufi sagt:

        The BOYS come back in town ……………. !
        😀

      • Katharina sagt:

        Well, what’s the cost of landing her peach? Do i make the rules playing sofa, since she wants to sit down so bad?
        Then… speaking of the teenager: the thing is, that she thinks so, but it is impossible to control a female the way you can control a male. thus, it is outside her domain. Letting go of control on the other hand puts her in my domain and therefore the landing strip is clear for take off.

      • fufi sagt:

        Katharina: Kannste das eindeutschen?
        Sooo gut ist mein Englisch denn doch nicht!
        Many Thanks!

      • fufi sagt:

        @Pippi

        She may have her pussy
        but HE’s got a Sex-Pistol!
        Anything wrong here?

      • Patrick Tigri sagt:

        fufi, Kat hat da ein paar Spezialausdrücke eingebaut, welche man ohne etwas Kenntnis von Land und Leuten nicht unbedingt kennt. Was sie mit Landebahn meint, ist noch klar, aber schon bei der Bedeutung des Pfirsichs wird es irgendwie unscharf…

      • Ruthli sagt:

        Patrick, bed time. Zuerst Zähneputzen und dann ab ins Reich der Träume, morgen kannst Du weitertwittern. Heute hast Du 40 Kommentare geschafft, es reicht.

      • Katharina sagt:

        fufi, du hast gar nichts begriffen. i don’t use the pistol.

      • fufi sagt:

        No one can use anything she’s not does have!
        Oder so!

    • Alexander Müller sagt:

      @Patrick
      http://www.sex-lexis.com/Sex-Dictionary/peach

      anderorts wird peach auch als Methaper für Brüste bezeichnet.

      • Katharina sagt:

        falsch

      • Globetrotterin sagt:

        Was sind wir Schweizer doch für Banausen, dass wir all die Ausdrücke aus dem US-Sexgewerbe nicht kennen! Wir werden’s wohl nie schaffen, in dieser internationalen Elitekampftruppe mitzuspielen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Also vom Aussehen her würde ich als Pfirsich ganz einfach den Hintern bezeichnen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Und Globine: Das sind Slangausdrücke, keine Sexgewerbeausdrücke.

      • Alexander Müller sagt:

        @Patrick
        Dachte ich eigentlich auch, besonders nachdem ich in Face off die Szene gesehen hatte in der Nicolas Cage hinter einer Gruppe junger Nonnen steht und von ihren „Peaches“ schwärmt. Wollte zur „Sicherheit“ „nachgoogeln“ und dabei kam eben das oben erwähnte heraus

      • Globetrotterin sagt:

        Patrick, wenn Du schon beim Erklären bist: Was macht das schlussendlich für einen Unterschied für uns arme, minderbemittelte Schweizer(innen)?

      • Katharina sagt:

        I am not a whore, you cheap slut.

      • Globetrotterin sagt:

        Considering your language…

      • Katharina sagt:

        and if you want a war here, globe, you can have it. we can start by using your crappy little island there as target practice for our base on crete. after all the world wants us to pound the ape in Lyibia, no?

        Since you are for gender equality: why don’t you join the united states marine corps. we have women in combatant positions. so, you will have a chance at your own punch at mr macho monkey.

        or, i suspect you’d rather assist tigers little sausage in the dark room. until you realize he’d rather do that alone. remember, he only has eyes for me.

      • Patrick Tigri sagt:

        Sie ist ja schon explizit, Kat. Aber wegen des Unterschieds: den gibt es auch auf Deutsch. Normale, eben „ordinäre“ Ausdrücke wie „vögeln“ sind nicht grad der gehobenen Sprache angehörig aber ursprünglich sind sie nicht sexgewerblich. Darüber hinaus gibt es sicher Fachbegriffe der Branche. Fallen mir grad keine ein.

      • Patrick Tigri sagt:

        Hättest Du gerne, Kat… Nee. Du warst für mich schon immer off limits (nicht zuletzt ganz physisch, jenseits der Landesgrenze… dann vor allem wegen Deiner Neigungen und Deinem beklagenswert wackligen psychischen Zustand (und das merken hier ja alle). Deine Attraktivität ist unbestritten, Du bist ein Hübsches und hast extrem viel im Kopf. Dr. Kat.

      • Ruthli sagt:

        So, fertig, Kleiner, Zeit für die Heia. Nach rund 40 von 500 Kommentaren hast Du heute wieder genug getwittert.

      • Henri sagt:

        @Katharina & Globetrotterin
        Bitte warten mit dem Showdown – im muss schnell Chips und Bier organisieren.

      • Katharina sagt:

        „Dein beklagenswert wackliger psychischer Zustand“
        Ich bin halt armed and dangerous. Stell Dir einfach Jessica Rabbit vor. die Szene mit der Knarre: „I’m just showing some love up in ya spot… you got a [f-wort] problem with that?“
        Der Lauf ist gegen den Betrachter gerichtet, beziehungsweise dann seinen sweet spot.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Globe, die Bemerkung über die Ausdrücke aus dem Sexgewerbe war unterste Schublade! Das hätte ich dir nun nicht zugetraut.

        Ich verstehe auch gar nicht, warum du auf Kate herumhackst, was sind das für Aversionen, sie hat dir nichts zu Leid getan.

  • Alexander Müller sagt:

    Beispiel:
    Fall 1: F M; F=200, M =100.
    Nun hat sich das Verhältnis genau Umgekehrt. Es gibt 80 „Sexbeziehungen“ und 20 Beziehungen, sowie 100 Frauen, die alleine geblieben sind. Jetzt sind 80 von total 200 Frauen, also 40% in einer „Sexbeziehung“. Voilà! Feiert mich, ich bin ein grosser Theoretiker ^^.

    • Alexander Müller sagt:

      Sorry sollte heissen:

      Beispiel
      Fall 1: F grösser M; F= 100, M = 200. Es lässt sich (z.B. mit in einer Tabelle leicht sehen), dass es am Ende 20 Sexbeziehungen und 80 Beziehungen geben wird und 100 Männer „auf dem Trockenen“ sitzen. 20% der Frauen sind in einer Sexbeziehung.

      Fall2: Fgrösser M; F=200, M =100. Nun hat sich das Verhältnis genau Umgekehrt. Es gibt 80 „Sexbeziehungen“ und 20 Beziehungen, sowie 100 Frauen, die alleine geblieben sind. Jetzt sind 80 von total 200 Frauen, also 40% in einer „Sexbeziehung“. Voilà! Feiert mich, ich bin ein grosser Theoretiker ^^.

      • Alexander Müller sagt:

        „Meinte natürlich „F kleiner M“, für den Fall 1

      • Issey Schnyder sagt:

        hahaha… cool mit der Logikformel aufgebrochen… stehen ja alle hier gerne auf Logik…

      • Alexander Müller sagt:

        @Schnyder: Ich wollte nur zeigen, dass sich diese Beobachtungen, dass mehr Frauen sich auf Abenteuer einlassen auch ganz anders und mit sehr viel naheliegenderen Annahmen erklären lassen können. Was hier über Regnerus & Co und die Sex-Economics steht klingt für mich sehr nach „Pseudowissenschaft“. Man stellt eine Theorie auf, ohne gross zu versuchen , diese zu falsifizieren, verkauft es als provokante „Erkenntnis“ und macht auch noch den Fehler Modellzusammenhänge als Wirklichkeit zu interpretieren, nur weil sich damit die Wirklichkeit teils beschreiben lässt.

      • Alexander Müller sagt:

        Meine Annahmen sind natürlich auch erst einmal Spekulation und lassen viel der Komplexität der „Paarungssuche“ aussen vor. Aber es ist ein sehr einfaches Modell, das zur selben Aussage führt wie die Vorstellung einer „Sex-Economics“. Ausserdem erlaubt es die Tatsache, dass es sowohl Männer wie auch Frauen gibt, die nur Sex oder nur Sex in Beziehung wollen, während das Modell von Regnerus davon ausgeht, dass bei genügend Frauen, eigentlich kein Mann eine Beziehung möchte und damit dass alleine das Angebot über die Beziehungsform entscheidet, was m.e unsinn ist.

  • Alexander Müller sagt:

    Annahme 2: In den zwei Gruppen Männer (M) und Frauen (F) sind die Anteile der vorkommenden Haltungen verschieden. Z.B. M: 40% S; 40% Sb, 10% Bs, 10% B. F: 10% S; 10% Sb, 30% Bs; 50% B.

    Folgerung: Sind A1 und A2 erfüllt, dann beeinflusst die Grösse von M:F das Verhältnis von „Sexbeziehungen“ zu „Beziehungen“, sowie den Anteil der Frauen, die Sexbeziehungen haben.

  • Alexander Müller sagt:

    Ganz ohne „Sex-Ökonomie“:
    Annahme 1: Ein männliches oder weibliches Individuum (M(i) bzw. F(i)) hat eine von 4 Haltungen „H“ bzgl Beziehungen mit dem anderen Geschlecht: i) Nur Sex ohne Beziehung:=S / ii) Sex nur in einer Beziehung:=B / iii) Am liebsten i), wenn i) nicht möglich, dann ii):=Sb / iv) Am liebsten ii), wenn ii) nicht möglich, dann i):=Bs.
    Ein sexueller Akt findet nur dann statt, wenn H von M(i) und F(i) kompatibel sind: S-S, S-Sb, S-Bs, Sb-Sb, B-B, B-Bs, B-Sb, Bs-Bs, Bs-Sb. Die ersten 4 führen zu „Sex ohne Beziehung“, die folgenden 4 zu „Beziehung“ Bs-Sb kann zu beidem führen.

  • heidi reiff sagt:

    Ist das Aussehen das A und O für eine Begnung, lackierete Fingernaegel , Sympathie und Antisyphatie sind 2 erlei Schuhe, bis heute ist es mir noch nicht gelungen in ein anderes Hirni reinzuschauen, ich kann damit leben, ich beziehe nicht alle bösen Blicke auf mich selbst, viele Menschen reissen einen Stein, so nach der Typologieecke ist ein runzelnde Stirn das Eltern-Ich. Iss diese Banane fertig aber schliesse den Mund, so werden Kinder staendig hin und her gerissen, gang zum Papi, gang zum Mammi, niemand will der sog. böse Cheib sein, Kinder werden hin und hergerissen, Kinder sind Opfer .

  • Mama Mia sagt:

    Schlimm was da geschrieben wird, richtig weltfremd.

    Und was wird aus den vielen (viel zu vielen) weiblichen studierenden nach dem Studium..?

  • D sagt:

    In Serbien, wo ich ursprünglich herkomme, ist es genauso: Überschuss an Frauen, die zudem durchs Band alle hübsch sind. Als Mann fühlt man sich da wie im Schlaraffenland. Dementsprechend wundert es nicht, wenn man irgendwelche Vollpfosten mit Traumgirls rumlaufen sieht.
    In Bosnien, wo meine Ex herkommt, ist es noch extremer. Wenn man als Mann einiger Massen gut aussieht, gebildet ist und zudem eine gute Ausbildung hat, stehen einem sozusagen alle „Türen“ offen 😉 Sowas hat ganz fundamentale Auswirkungen auf das „Balz“-Verhalten der Frauen.
    Hier in der Schweiz ist übrigens das gegenteil Fall

    • gabi sagt:

      :-))
      ich glaub, mir fallen ein paar Namen hier im Blog ein, die sowas ganz und gar nicht gern hören… Scheissrealität auch!

      • tobe or not tobe sagt:

        D danke für die Aussage.. Hoffen dies nehmen sich einige Individuen in dem Blog ernst….

    • Issey Schnyder sagt:

      und? wie sieht das in Slowenien aus? Hätte die nächsten paar Jahre mehrmals dort zu arbeiten….

    • Talon sagt:

      @d
      Auch im Deutschsprachigen Raum öffnen eine gute Ausbildung alle Türen, denn damit ist die gegenleistung (Geld, versorgung) vorhanden, die Frauen im Austausch für Sex verlangen.

      • mila sagt:

        das erklärt wohl einiges…

      • mira sagt:

        Stimmt nur halb. Solche Männer kriegen wohl Frauen, aber nur eine bestimmte Klasse von Frauen (arbeitsscheu). Wer sich mit dem zufrieden gibt, der hat es gut. Alle anderen sind eben noch mit 35 Single… Kenne solche Fälle…

      • Talon sagt:

        @mira
        Welche Frau nimmt denn keine Gegenleistung für Sex? Ist das nicht gerade die Kernaussage des Artikels, das der Preis fällt? Spätestens in der Ehe, es heist ja nicht umsonst „Versorgerehe“.

    • Patrick Tigri sagt:

      Ich sag doch, ich muss Serbisch lernen. Dobro dobro.

      • E.H. Roth sagt:

        Also Leute, finde es etwas traurig. Welcher Mann will eine Frau die ihm im Austausch als Gegenleistung Sex anbietet für Geld? Finde solche Beziehungen sehr armselig. Das sage ich als Mann. Auf der anderen Seite ist es aber so, dass der CH-Mann im Ausland einen hohen Stellenwert geniesst und diese Frauen sich mehr ins zeug legen. Gute Ausbildung und Beruf als Frau heisst nicht gleich arogant sein zu müssen.

      • Talon sagt:

        @E.H. Roth
        Oh, da gibt es jede Menge, die Männer, die den Frauen Getränke ausgeben, die gesamte Institution Ehe bassiert darauf, die allermeisten Beziehungen bassieren darauf. Wie viele Frauen kennen sie, die Hauptversorger der Familie sind? Sehen sie, das Geschäft funktioniert.

    • D sagt:

      Ist halt schon sehr angenehm wenn man als Mann auch als solcher wahrgenommen wird. Hier in ZH beisst mann sich die Zähne aus bis eine Frau sich mal auf einen einlässt (auch trozt guter Bildung usw.), da zu viele verfügbare Verehrer.
      Will nicht alles schlechtreden, aber im Osten kann man wenigstens auch als Durchschnittstyp eine tolle Frau haben 🙂 Hier in der Schweiz sind all meine Freunde irgendwie langzeit singles. Komisch, nicht wahr?
      Ich denk das ganze spiel macht eh mehr spass wenn sich auch die Frauen ein bisschen bemühen und um uns Männer kämpfen. Mein Geheimtipp: Belgrad besuchen!

  • Cara Mia sagt:

    Ach ja, und dann gibt’s noch die heutige Annabelle, in der steht geschrieben, dass kluge, schöne und erfolgreiche Männer – ja MÄNNER – einsam sind und die Richtige nicht finden…

    Was lernen wir daraus? Es ist verflixt schwierig mit der Liebe. Und um die geht es im Grunde doch immer, denn zum reinen Kopulieren braucht es nicht sehr viel Effort.

    • Widerspenstige sagt:

      Gehen wir Schuhe kaufen bei Stefi Talmann, Cara Mia? Das ist ja unerträglich, dass diese klugen(!) und schönen(!) und erfolgreichen(!) Männer noch frei rumlaufen sollen und dann aus lauter Verzweiflung einer Russin in die Hände fallen?! 😉

    • Ginola sagt:

      @Cara

      Nun ja, so schwierig ist die Liebe nun auch wieder nicht. Einfach ein wenig mehr gesunden Menschenverstand und weniger „ratio“, dann passt es schon…-

    • Ginola sagt:

      Das Gericht „Liebe“ scheint mir nur dann schwierig zu sein, wenn es zuviel „Ratio“ beinhaltet. Könnte das sein?

      • fufi sagt:

        Nein!

        Glaube wirkliche Liebe – nicht Verliebtheit under sexuelle Attraktivität soder wasweichssichdennwas – also wirkliche, gegenseitige LIEBE ist die perfekte Mischung von Bauch, Hirn und Unterleib!
        😛

      • Ginola sagt:

        Na ja, fufi, das bestreite ich ja gar nicht…. ich sagte ja nur „zu viel“. Ein Gericht schmeckt immer am besten, wenn es „harmonisch“ ist. Ich denke, so sollte es auch bei der Liebe sein. Was meinst du?

      • fufi sagt:

        Hab ja auch von der PERFEKTEN Michung gesprochen!
        😛

      • Ginola sagt:

        Fufi, wir verstehen uns 😉

    • Cara Mia sagt:

      Ab in die Schuhe, Widerspenstige! Hab’s grad gelesen, die wollen eben gerade kein Russian Girl, höchstens Russian Kaviar. Da haben Swiss Girls eine Chance. Aber Tatsache ist: wenn Frau schon für sich selber sorgen kann, intelligent und witzig ist, wie die Trammänner das wünschen und wie wir beide (und Pippi) das sind, was soll man denn da mit einem gut verdienenden Mann, der Karriere sei Dank immer weg ist??? Hirn, hirn, hirn….

      • fufi sagt:

        Time-Management, cara mia, und strikte Work-Life-Trennung!
        denn „wenn Frau schon für sich selber sorgen kann“ wird auch Frau nich ununterbrochen sich zuhause in Sehnsucht nach ihrem Herzallerliebsten verzehren wollen?
        😉

      • Cara Mia sagt:

        ;)) exactly

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ach, der John mit seiner unvergleichlichen Stimme, wie ich ihn liebe!

      • fufi sagt:

        Achtung Pippi!
        Dahinter kauert der uralte Streit:
        Beatles oder Rolling Stones?
        😀

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fufi, ich weiss, aber ich konnte es nicht verklemmen. Ich vermisse John immer noch 🙁

      • fufi sagt:

        Wenn ich denn der John gewesen wäre, würde ich sagen: John lebt!
        Gehörte leider zur anderen Fraktion!
        Grins!

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        fufi, du warst also ein ungezogener Junge? 😉

      • fufi sagt:

        Nein, war ich eigentlich nicht!
        Aber so ab ca. 13 galt ich sowohl in der (erweiterten) Familie als auch im Gymi als das Paradebeispiel und Prototyp eines Barbaren und Alptraum jeder Schwiegermutter!
        Lass mich dazu volgendes sagen:
        Meine wirkliche Schwiegermutter liebt mich noch viel mehr als damals ihren Teddy oder ihre Lieblingspuppe – sie ist in mich vernarrt! (I love her!)
        Wenn mein damaliger Latsch-Lehrer wüsste, dass Ich heute Theologe bin, der würde sich aufgrund seines eingestürzten Weltbildes freiwillig einliefern lassen!
        Obergrins!
        😛

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Fufi, sag’s ihm!

      • fufi sagt:

        too late!
        😛

  • fufi sagt:

    🙁
    Ein unherzliches XYZ an die Red.!
    Wie kommt ihr auf einmal darauf, die Kommentarlänge auf 600 Zeichen zu beschränken?
    Und dies erst noch OHNE irgendwelche Ankündigung und so?
    🙁

    • mira sagt:

      Beistimm!

    • Ginola sagt:

      Es gäbe noch mehr Gründe, um ein unherzliches XYZ an die R zu verteilen….- Kommentare welche im Nirwana landen….

      • Widerspenstige sagt:

        Oh Ginola, Du warst schon lange nicht mehr hier, nur deshalb wundert Dich das noch. Meine Beiträge sind regelmässig in letzter Zeit im Nirwana verschwunden, aber sie tauchten dann doch etwas zeitverzögert wieder auf. Der neue PolitBlog hat wohl die Kapazitäten in den IT-Büros überfordert. Oder war Dein Beitrag sooo unzüchtig? 😉

      • Ginola sagt:

        @Widerpenstige

        Nein nein, ein ganz normaler Kommentar. Aber wahrscheinlich bin ich, seit ich heute dem Talon „schwanzgesteuert“ vorgeworfen habem auf dem Radar der R….

    • fufi sagt:

      Keine Möglichkeit mehr zu differenzierten Kommentaren, also?
      Bloss gegenseitiges sich Argumente und Meinungen sich um die Ohren schlagen – Herrliberger Kommunikationstechnik, sozusagen?

      Unter DIESEN Umständen zieht sich fufi das Photon in sein schwarzes Loch zurück!
      🙁

      • fufi sagt:

        ob’s denn schon extraterrestrisch sein möge?
        Oder bloss – ältere Semester mögen sich vielleicht noch an „der Red.“ erinnern? – also bloss MAD?
        8)

    • Henri sagt:

      Aha,
      Und jetzt hängt mein Kommentar in der Warteschlaufe.
      Also dieses Forum hier ist wirklich der letzte Schuss – informatiktechnisch gesehen.

  • heidi reiff sagt:

    Bin ich da im falschen Film? Oder hab ich was falsch verstanden ? Hab etwas Mühe mit diesem übertriebenen Sexismus, kommt glaub ich aus der Amerikaecke, Sex and the City , die kaputte Lady Gaga ist nicht mein Schwarm, Vamps und Luder sind nicht mein Ding, komisch dass sich noch so viele Frauen Schönheits -OPS unterziehen lassen, Liftings etc. Brustvergrösserungen mit Sylikon, Kitsch ist nicht mein Ding, ich stehe zu meinen melierten Haaren, ich geniesse mein Leben als Singlefrau – endlich endlich frei, endlich kann ich machen was ich will . Es gibt ja genug Shows am TV, diese Ladys die mit kna

    • Katharina sagt:

      Ja, die Amerika Ecke wieder. der Trick des Hauswarts. Er schaut dann aber doch die Hefte an mit den Silikon Hügeln. alle die er den anderen weggenommen hat.

  • Bitta sagt:

    blöd nur, dass gemäss einer anderen Studie sich die männlichen Studenten Partnerinnen mit niedrigerem Bildungslevel suchen, somit sollte der Anteil der Frauen an der Uni keinen Einfluss auf das Balzverhalten der Männer an selbiger haben…

    • mira sagt:

      Was auch gar nicht so schlecht ist. Ich finde reine Akademikerpäärchen eher langweilig (vorallem noch, wenn sie das gleiche studiert haben). Eine gesunde Durchmischung ist erfrischend und verhindet eine allzu kopflastige Beziehungsschiene.

      • Cara Mia sagt:

        Die reine Studentin wieder. Vielleicht verstehst Du’s halt nicht, wenn Akademiker miteinander reden, zumal in ihrem Spezialgebiet? Wie willst Du zwei Personen gesund durchmischen?? Wie mischst Du einen Apfel mit einer Birne – gründlich rühren??? Stuss, Darling, totaler Stuss.

      • mira sagt:

        Ich finde auch zwei Informatiker als Päärchen langweilig. Oder zwei Hundeerzieher. Am besten beide noch in der gleichen Faserpelz-Jacke. Schauder. Witzig wird es dann, wenn jeder etwas anderes macht und so den anderen immer wieder aus seinem Berufsfeld herausholt. Das hält die Leute dynamisch. Mir ist Fruchtsalat allesamt lieber als Birneneintopf LOL.

      • fufi sagt:

        Aexgüsi, mira, aber es kommt nicht drauf an, ob DU das Päärchen kangweilig findest!
        Wichtig ist, was die beiden zusammen und gegenseitig und so finden!
        😉

      • Henri sagt:

        @fufi 8. März 2011 um 16:42

        Wo man beipflichten muss, muss man beipflichten, ob man will oder nicht.
        Hier gleich bei beiden Teilen.
        Manche hier, vor allem Damen, halten sich einfach für das Zentrum der Welt – ach, was sage ich: für das Zentrum des Universums. Die Mutter des Urknalls. etc.

      • Nimms mit Humor, es ist nicht so schlimm.

  • mira sagt:

    Gewinner der Situation sind die beziehungs- und lustfähigen Männer. Die werden wohl schon in den jungen Jahren wie warme Semmeln weggehen 🙂 Aber bis so eine Situation wirklich eintrifft, werden wohl noch ein paar Jährchen vergehen…

    • Patrick Tigri sagt:

      Und was ist mit den alten beziehungs- und lustfähigen Männern?

      • mira sagt:

        Die gibt es nicht, da sie ja in den jungen Jahren schon weggeschnappt wurden. Ausser es handelt sich um Witwer oder um Geschiedene (deren Exfrau die „Böse“ war). Die werden auch begehrt sein, vorallem von den Frauen, welche immer noch statusmässig „nach oben“ schielen.
        Abgesehen davon: Ein bisschen ist es ja jetzt schon so. Schau mal den Männersingle-Markt ab 35 an. Die wirklich Guten sind da nicht mehr vorhanden, oder nur noch sporadisch… (bei den Frauen mag es ja ähnlich sein *zwinker)

      • Patrick Tigri sagt:

        Hmmmmmmmm…. tolle Aussichten mira….

      • Erich M. sagt:

        @mira 8. März 2011 um 15:28

        ich gehöre zu der gruppe ‚Männersingle ab 35‘. wie ich ihrem post entnehmen kann, scheine ich nicht zu der gruppe der ‚Guten‘ zu gehören. nun, ich möchte aber in die gruppe der ‚Guten‘ wechseln. was hat/ist ein ‚Guter‘? was bringt ein ‚Guter‘ mit? was muss ich tun, um als ‚Guten‘ erkannt zu werden? ja, ist es überhaupt möglich, die gruppe noch zu ändern?

      • mira sagt:

        @Erich M.
        Vielleicht gehören Sie ja zu den wenigen Guten, die übrig geblieben ist. Ob das so ist, weiss ich ja nicht. Keine Ahnung, warum Sie (noch?) Single sind. Ansonsten: Nicht alles so ernst nehmen… Ich schreibe hier mit einem Zwinkern …

    • fufi sagt:

      Tja gibt’s denn lustfähige Männlein, die gleichzeitig auch beziehungsfähig sind)
      8)

  • mira sagt:

    Internet-Pornographie verschärft das Problem sicherlich. Immer mehr Männer kriegen bei einer normalen Frau keinen mehr hoch, da sie nur noch mit Extrem-Vorlagen Lust verbinden können. Und welche Frau will einen Versager im Bett? Der Kampf um die potenten Männer wird sich also verschärfen… Alternativ werden ausländische (noch potente) Männer importiert. Ob das für die Gesellschaft gut ist, bleibt hingestellt…

    • Cara Mia sagt:

      Die sind nur so lange potent, als sie keinen Internetkurs beim Sozialamt absolvieren mussten. Gut, das ist jetzt politisch NICHT nett gewesen.

    • Patrick Tigri sagt:

      Hallo, mira, was für Männer kennen denn Sie? Also meine Potenz, wenn Sie es wirklich wissen müssen, ist ziemlich voll da… auch bei einer „normalen Frau“ (was immer das ist). Ich sag Ihnen jetzt nicht, wen Sie danach fragen können… aber mein Wort müssten Sie darauf nicht nehmen…

      • mira sagt:

        jaja, so als freie studentin lernte man so allerhand kennen. mittlerweile bin ich auch unter der haube und interessiere mich nur noch am rande für die potenz anderer männer. es freut mich aber auf jeden fall für sie und ihre partnerin, wenn alles paletti ist 🙂

      • Patrick Tigri sagt:

        😀

        Dankeschön! Was eine normale Frau ist, weiss ich aber immer noch nicht… jede ist sowas von anders, es gibt gar keine „Normalität“.

      • mira sagt:

        @Patrick Tigri
        Eine normale Frau hat keine aufgeblasenen Silikonbrüste, dafür ein paar Pölsterchen sonstwo, trägt keine Nuttenstiefel und hat manchmal Pickel am Rücken. Klaro?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Normal?
        Es ist definitiv nicht normal, in einem Blog mit seiner Potenz zu bluffen, so genau will das nämlich niemand wissen. Peinlich, einmal mehr!

      • Cara Mia sagt:

        ja schon, Pippi, aber interessieren dich ihre Pickel??? Ich bin leider nicht normal, habe mich nämlich gerade schlangenmenschig vor dem Spiegel verrenkt und KEINEN Pickel gesichtet. Muss also wohl auf P.T. verzichten, seufz.

      • gabi sagt:

        „Kennste ehne, kennste alle!“

      • Issey Schnyder sagt:

        Hä? Ich verstehe nur Bahnhof. Über typische Frauenproblemchen darf man schwazen z.B. PMS, aber typische Männerproblemchen wie der Potenz nicht? Warum? @ Pippi. Habe Dich hier immer so gerne gehabt, doch finde ich das nun nicht richtig.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Cara, ach du Arme, und das am Frauentag…… 😉

      • Issey Schnyder sagt:

        Nun setze ich gleich noch einen drauf. Also mit zwanzig, hatte ich eine unglaubliche Potenz, mit dreissig immer noch ordentlich, doch nun heute mit Bluthochdruckmedikamenten merklich vermindert.
        *ichschmeissmichweg, aber da ist das beste Mittel gegen Potenzschwierigkeiten eventuell tatsächlich eine unnormale Frau 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey, das darf man schon.

        Was man aber nicht darf ist, diesen Blog seit Wochen dazu benutzen, um sich und seine Potenz anzupreisen, genau das wird aber gemacht. Deshalb mein unwirscher Kommentar. Auch andern geht das auf den Wecker, z. B. einem „Ruthli“ das ich definitiv nicht bin, auch wenn diese Unterstellung gestern gemacht wurde. Alles klar?

      • Issey Schnyder sagt:

        soll wohl nicht mehr kommentieren, denn ich bin ja auch nicht bei jedem Thema hier mit dabei, aber ganz „ä äfachi“ bist Du auch nicht @pippi

      • gabi sagt:

        Ziemlich ernüchternd sind in diesem Zusammenhang Studien über Kuckuckskinder, die ohne Wissen der Untersuchten anonymisiert angestellt wurden.
        Da kommt man ziemlich schnell auf die Welt (kenn übrigens selber zwei).

        Ich kann es mir dann jeweils nicht verkneifen, mir das schlicht mit „futzgesteuert“ zu erklären.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Issey, du bist ein Appenzeller? 😉 Doch, kommentiere nur, ich lese deine Beiträge gern. Nur soviel: Meine Bemerkung war nicht gegen dich gerichtet.

      • Issey Schnyder sagt:

        Ach Pippi… ich mag Dich, wenn Du auf schmusekurs bist, sowohl auch anders rum… ein kleiner Schmatzer an Dich ist wohl erlaupt … *schmatz

        😉

      • Issey Schnyder sagt:

        Ach ja… Appenzeller bin ich nicht. Lebe am Bodensee und höre diesen Dialekt öfters und manchmal ist er auf einfache weise sehr präzise und trotzdem lieblich.

        nicht „ä äfachi“ klingt einfach anders wie „Du bist keine Einfache“

      • Widerspenstige sagt:

        Gut dass Du das noch richtig gestellt hast mit diesem Ruthli, denn ich habe das stark bezweifelt, dass Du das sein sollst, Pippi. Mein langer Beitrag gestern wurde nämlich ziemlich primitiv kommentiert von einzelnen frustrierten ‚Intelligenzverweigern‘ und da war auch dieses Ruthli dabei. Aber ich ahne jetzt, wer das sein könnte – nein, ich schweige stumm, sorry.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Danke, Widerspenstige 🙂 ich wurde schon ganz böse angegangen wegen diesem Ruthli. Aber du bist lange genug dabei um zu wissen, wie ich schreibe.

        Ich ahne natürlich auch, wer das sein könnte……..

      • tobe or not tobe sagt:

        Sagt mir wer wirklich normal ist? was ist eine NOrm? Die sieht doch jeder anders… Bin froh das ich nicht NORMal bin….

      • Katharina sagt:

        mpfrrrrrmphfhhh. haha.

      • Patrick Tigri sagt:

        Stimmt, Pippi, das war nicht grenzwertig, das war jenseitig. Entschuldige bitte.

        Ich habe übrigens gar nicht über mich gesprochen sonder nur über einen Mustertiger 🙂

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich weiss, wer Ruthli wohl ist. Es ist jemand, der mich hasst und Pippi auch und den Pippi nicht mag und es ist eine Frau. Nicht so viele Möglichkeiten. Pippi, Globine war die erste, die die Idee geäussert hatten, Du seist Ruthli. Irrtum, kommt ja vor.

      • Patrick Tigri sagt:

        mira, Ihre Kurzdefinition einer normalen Frau ist erfrischend breit.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja, Dumpfbacke in einem neuen Kleid. So magisch ist sie auch wieder nicht, dass man ihren „Namen“ nicht aussprechen darf.

      • Patrick Tigri sagt:

        Lady Voldemort….!

    • Ramona sagt:

      Also mal ehrlich, haben Sie mit derartigen Fällen von impotenten Männers Erfahrung, oder haben Sie das nur wo aufgeschnappt? Ich kenne so was nämlich nur vom Hörensagen!

    • gabi sagt:

      Potent bei der Einen zu sein, heisst ja noch lange nicht, potent bei der Anderen zu sein. Besonders wenn´s immer die Gleiche ist (sonst gäbe es im Playboy ja wohl auch immer dieselbe Playmate!). Das werden gewiss auch einige Frauen nachvollziehen können… Bloss fällt es bei denen natürlich nicht so auf.
      Womit wir also wieder beim Thema Promiskulität wären. Das ganz und gar nicht einfach zum Männerthema abgestempelt werden kann.
      Allerdings haben Frauen beim Fremdgehen – so scheint es mir doch oft – immer „gute Gründe“, während bei Männern schnell mal „schwanzgesteuert“ gewettert wird.

      • Ginola sagt:

        @Gabi

        Die Triebe sind nun einfach mal unterschiedlich. Das alleine stellt ja nicht das Problem dar. Es geht vielmehr darum, wie und ob man diese auch kontrollieren bzw. kanalisieren kann. Es gibt nun mal kein verdammtes Recht auf Sex.

      • Issey Schnyder sagt:

        Du hast da vollkommen Recht, dass es kein verdammtes Recht auf Sex gibt, doch scheint es mir manchmal, dass Frauen auch mal den Männern glauben könnten, dass ihnen halt das kanalisieren und kontrollieren der eigenen Triebe schwer fällt und daraus der Druck auf das weibliche Geschlecht teilweise unanständig erhöht wird.
        Wenn Männer begreifen und nachempfinden sollen, dass Frauen nicht zur sexuellen Dienstleisterinnen erzogen werden dürfen, so erwartet der Mann auch, dass die Frauen begreifen und nachempfinden, dass Männer meistens auch viel stärkere Triebe haben. Welche Lösung gibts da?

      • gabi sagt:

        Doch. Das Recht auf Sex gibt es durchaus. Onanieren ist übrigens auch Sex.
        Ihr meint etwas anderes: Kein Recht auf Sex mit jemandem, der nicht dasselbe will.
        Aber ich weiss schon, was Ihr meint. Hab das mit dem kanalisieren und kontrollieren übrigens auch lange genug gedankenlos nachgeplappert.
        Inzwischen sehe ich das etwas differenzierter.
        Heute scheint es mir nämlich, dass „schwanzgesteuerte“ Männer zumindest wirklich aufs offensichtliche loslaufen. Simpel und berechenbar. Vielleicht sogar dumm. Aber die Steuerungszentrale schient dann tatsächlich auch nur die Organe anzustacheln,

      • Ginola sagt:

        Tja Issey, erstmals freut es mich natürlich ungemein, dass ich mich mit einem Ostschweizer unterhalten darf… 🙂

        Ich denke, dass eine normal denkende Frau dies sehr wohl weiss. Aber das sollten andere hier beantworten.

        In einer funktionierenden Beziehung sollte dein angesprochenes Problem mit der richtigen Kommunikation zu bewältigen sein. Ich denke einfach, sobald eine Konkurrenzsituation entsteht (Frau/Mann -Schema), hat man als Paar verloren.

      • Issey Schnyder sagt:

        wä… immer das onanieren wird dann angeführt… Haben die Frauen die das sagen schon mal daran gedacht, dass Männer das auch herabwürdigend empfinden könnten, wenn die Partnerin sagt er soll sich kanalisieren und kontrollieren? Und dann womöglich auch noch zu Pornografie, die, wie wir schon feststellten, frauenverachtend ist? Stehen ja nicht alle auf geschriebenen Porno wie ich… wenn’s dann sein muss. Also welche korrekte Lösung gibt’s denn für uns Männer?

      • mila sagt:

        ich hätte jetzt hinzugefügt, dass frauen allenfalls wählerischer sind, gabi. aber in eure männerrunde will ich mich im grunde gar nicht einmischen.

      • gabi sagt:

        die tatsächlich mit Kopulation zu tun haben.
        Im Falle von Frauen meine ich inzwischen, dass im umgekehrten Moment weit mehr Hirnregionen in Mitleidenschaft gezogen werden – wo es eigentlich auch nur ums Gleiche ginge.
        Nur so kann ich mir dann die geradezu grotesken intellektuellen Verrenkungen erklären, wenn fremdvögeln dann jeweils vor dem Partner (und vor allem vor sich selbst!) entschuldigt werden muss. Liegt stets an tausend anderen Dingen. Bloss nicht am Scharfsein.
        Dennoch scheint der Impuls von dort unten auszugehen. „Futzgesteuert“ empfinde ich daher als nicht minder verheerend.

      • gabi sagt:

        Hm… Hab die 600er Regel zu übertölpeln versucht.
        Da ich gescheitert bin, schliesse ich mich nun der Kritik an derselben an.
        Das ist Blödsinn.

      • Issey Schnyder sagt:

        schliesse mich wegen der 600er Regelk auch an… schlimm… und dann sind mir heute schon mehrere Sätze im Wortgrab verschwunden.

      • Issey Schnyder sagt:

        jetzt veruche ich es noch ein letztes Mal!

        @Ginola, auch Ostschweizerin?

        Und ja.. wir haben das in unserer Beziehung mehr oder weniger gelöst und sehe das auch so wie Du, dass man schnell mit dem Schema Frau/Mann verloren hat.
        Doch nichts desto trotz scheint es so, dass eben viele Frauen mit dieser Problematik nicht umgehen können. Was tun wir also Liebe Schwestern und feministischen Brüder?

      • Issey Schnyder sagt:

        so nun reicht es mir hier. Nun werde ich vom System noch zurecht gewiesen, dass ich einen doppelten Kommentar hier niederschreiben will, dabei ist er nirgends zu sehen. Super von einem System erzogen zu werden.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Nachdem wir uns nun seit zwei Wochen über den immer gleichen Mist ärgern dürfen, schlage ich vor, Trolls wie Talon und Gabi konsequent auflaufen lassen. Keine Antwort mehr auf dummes Gestusse, dann hört das auf, irgendwann.

      • Issey Schnyder sagt:

        denkst Du tatsächlich, dass sich das bessern würde?

      • Gabi sagt:

        Zum Trost, lustige Pippi:
        Mir würde an Deiner Stelle auch nichts Besseres als Ignorieren einfallen.

      • Ginola sagt:

        Nun ja, Issey, DIE Lösung gibt es nicht.

        Ich denke es fängt bei der Partnerwahl an, meinst du nicht? Wenn die Vorstellungen von Sex von Anfang an zu unterschiedlich sind (was jedoch durchaus auch seinen Reiz haben kann, ich rede hier jedoch nur von der „Häufigkeit“) wird sich das nicht einfach ändern.
        Das sich aufgrund von Ereignissen (Schwangerschaft, Geburt, etc.) dies ändern kann, stimmt wohl. Aber deswegen fremdgehen…? – D.h, dass der Mann Sex höher stellt als eine funktionierende Partnerschaft bzw. Familie? Zumindest fragwürdig…

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ja Issey, das denke ich tatsächlich. Nicht sofort, aber irgendwann verleidet es jedem, wenn er kein Feedback kriegt.

      • Issey Schnyder sagt:

        hat schon mal jemand hier herausgefunden, warum gewisse Sätze / Kommentare nicht durch kommen und andere schon? Ist das das System oder ein Mensch? Oder beides? ein Cyborg?

      • Issey Schnyder sagt:

        @ Ginola

        Würde Dir gerne ausführlich antwort geben, doch leider komme ich nicht durch. Tut mir leid, wenn ich nun etwas unanständig unseren Wortwechsel unterbreche. Aber ich lasse mich nicht von einem System erziehen.

        Grüsse und sis bald

        issey

      • Ginola sagt:

        @Pippi

        Nun ja, ich setze eigentlich mehr auf die Kraft der Logik. Unterschiedliche Meinungen sollte man akzeptieren können. Ausser natürlich, wenn es pure Provokationen sind.

        Aber gut, ich war eine Weile nicht hier und weiss nicht, was alles vorgefallen ist. War es so schlimm?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Ginola, es ist ätzend!

        Wenn du dir ein Bild machen willst, lies ein bisschen bei PorNo nach, dann merkst du schnell, was ich meine.

      • mila sagt:

        der untenstehende kommentar talons weist, in welche richtung es geht. der fetisch hat es ihm besonders angetan. sorry, talon, aber ich dachte wirklich, mit diesem thema seien wir nun wirklich durch.

      • fufi sagt:

        @Pippi um 17:13

        Welchr Themen generierten in der letzten Zeit die meisten Kommentare?
        Richtig: Sex/Porno und Schusswaffen!
        Jetzt fehlen bloss noch die Automobile zur heiligen 3B-Faltigkeit des starken Geschlechts,nämlich!
        brummbrumm
        bumsbums
        bummbumm
        😉

      • Henri sagt:

        @Pippi Langstrumpf 8. März 2011 um 16:55

        Ich denke, Sie selbst sind der schlimmste aller Trolls hier.

        Aber eben … vor der eigenen Tür wischen ist ja nicht gerade Ihre Stärke.

    • Talon sagt:

      @mila
      Genau, Pornos wirken ja wie drogen. Schon mal daran gedacht, das man einen Fetisch hat oder nicht, das man nicht Härteres zeug haben will, weil es eben keine Drogen sind. Wäre es anders, sähe das Sexleben wesentlich anders aus, denn dann wäre das auch in einer Beziehung so..

      • Patrick Tigri sagt:

        Hm. Stimmt irgendwie. Wenn ein Mann, sagen wir, einen Fetisch hat für grosse Brüste, dann wird er einfach immer Pornos suchen mit Frauen mit so Riesenglocken, und das wird nicht immer härter und härter, dass er irgendwann sehen will, wie die Dinger verletzt und abgehackt werden und ähnliche Perversitäten.

  • mira sagt:

    Ich habe eine mexikanische Freundin. Diese erzählte mir, dass es in Mexiko extrem schwierig ist, einen guten Mann zu finden, da es einen deutlichen Frauenüberschuss gäbe. Die Männer hätten extreme Forderungen. Frau muss nicht nur gut aussehen und sich sexy kleiden, sondern muss auch noch gut verdienen. Dass Männer „nach oben“ heiraten, ist nicht ungewöhnlich. Meine Freundin, von Natur aus eher etwas mollig und eher „links“ angezogen (für mich sah das aber immer noch püppchenhaft aus 😉 ), hatte da ziemliche Schwierigkeiten einen Mann zu angeln… Irgendwie spricht das für die These im Artikel

    • Globetrotterin sagt:

      „…einen Mann zu angeln…“. Allein diese Wortwahl zeigt doch schon die grundfalsche Einstellung.

      • mira sagt:

        Ja, hier in der Schweiz ist das tatsächlich nicht nötig. Da gibt es IMHO noch genügend (beziehungs-)willige Männer. Ich selber staunte auch, ob der Beschreibung meiner Freundin. Mittlerweile ist sie aber glücklich verheiratet.

      • gabi sagt:

        Wie beruhigend, sich in einem Blog aufhalten zu können, wo Wächerinnen nach dem Rechten sehen.
        Also selbst für Andere wissen, was gut und richtig, oder was eben als schlecht und „grundfalsch“ angesehen werden muss.

      • Cara Mia sagt:

        Gottseidank, sie ist unter der Haube, Ende gut alles gut.

      • Patrick Tigri sagt:

        Prrrrruuuust, Cara!!!

      • mira sagt:

        @Cara Mia
        hey, das ist gar nicht so lustig, wie es tönt. einsamkeit ist kein schöner begleiter. nirgends auf der welt.

      • Patrick Tigri sagt:

        Also wenn es in Mechiko so zugeht wie in 2666 von Bolaño, dann ist es wirklich nicht cool, da zu leben, trotz Frauenüberschuss…

      • Cara Mia sagt:

        Wusste nicht, dass Heirat vor Einsamkeit schützt.

      • mira sagt:

        @Cara Mia
        Was bist Du heute so zynisch drauf?

      • fufi sagt:

        @Cara Mia um 15:28

        ….. ist aber erwiesenermassen höchst konfliktfördernd!
        8)

    • Katharina sagt:

      In einer mexikanischen Familie hat die Mutter das Sagen. Weiss ich aus eigener Erfahrung.

      • Globetrotterin sagt:

        Was wiederum für patriarchale Verhältnisse zeugt. Da, wo es nicht ganz so wichtig ist, überlässt mann Frauen das Sagen um ihnen das Gefühl zu geben, doch wichtig zu sein. Aber ich weiss, ehrlich gesagt, nicht, ob, welche und wieviele mexikanische Politikerinnen es gibt. (Juchitan ausgeschlossen.) Weiss jemand mehr darüber?

      • Katharina sagt:

        Ich kann nur auf meine Beobachtung mit der Familie meiner Partnerin hinweisen. Sie ist allerdings Chicana, ist also hier in SoCal aufgewachsen. Eine Bekannte in Mexico City allerdings bestätigte mir diese Beobachtung. Ausserhalb der Familie allerdings, so sagte sie mir, grassiert Machismo und Korruption. Mein Eindruck allerdings ist, dass die mexikanischen Frauen aus dem Distrito Federal sehr selbstbewusst sind, und ausserhalb eher traditionell. Ich denke, Urbanität, Bildung und finanzielle Unabhängigkeit sind die Gemeinsamkeiten dieser Frauen.

      • fufi sagt:

        @Globe

        DAS ist ja der alte Witz:
        ER sagt: Kleinigkeiten überlasse ich meiner Frau, Wohnungseinrichtung und Ferienplanung, zum Beispiel.
        ICH kümmere mich um wichtigere Dinge wie Weltwirtschaft und Friedenspolitik!

      • Globetrotterin sagt:

        Ja, Fufi, siehst Du, weshalb Wohnungseinrichtung und Ferienplanung meist super klappen.
        Weltwirtschaft und Friedenspolitik hingegen…??

      • Talon sagt:

        @globe
        siimmt, die wirtschaft funktioniert überhaupt nicht. Deshalb lebst du auch nur in einem der reichsten Läner der Welt

  • gabi sagt:

    Stimmt Freddy.

    Aber selbst hier lassen sich, sagen wir mal: „geografische“, Unteschiede ausmachen.
    Beinahe wäre ich geneigt wieder einmal das Thema „Orgasmusprobleme bei Frauen“ aus der Mottenkiste zu packen… Denn da fällt ausserhalb der Schweiz (und angelsächsisch geprägten Ländern!) auch auf, dass dieses Phänomen keineswegs so verbreitet ist, wie uns viele (orgasmusproblemgeplagte) Frauen hier glaubhaft machen wollen, die das Problem keinesfalls in ihrer eigenen Unfähigkeit zum lustvollen Bejahen des Kontrollverlusts ausmachen können.

    • Freddy sagt:

      🙂 Man darf aber nicht vergessen, Schweizer Frauen haben auch positive Eigenschaften. Sie sind beim Date pünktlich und auch am richtigen Ort. Sie wissen ganz genau, was sie von einem Mann alles erwarten und sie zahlen beim ersten Date immer den Drink oder das Essen selbst. Prima Sache. Brasilianerinnen sind zu spät, sehen dafür unverschämt gut aus und sind witzig. Schottinnen sind meist etwas überdimensioniert, dafür super witzig, saufen dich unter den Tisch und wollen dann immer noch, dass du sie abschleppst. Wie auch immer, Ausländerinnen bringen sicher sehr viel mehr action in dieses Thema

  • Severin Brunner sagt:

    Ich sage jetzt etwas politisch extrem Inkorrektes: Frauen sind als Führungspersonen extrem viel restriktiver als Männer. Und der Grund dafür ist leicht zu finden: Weil Frauen während der Weltgeschichte viel seltener in Positionen waren, in denen sie Macht ausüben konnten. Deshalb sind sie auf der Klaviatur der Macht weniger versiert als die Männer, die auf dieser Klaviatur schon seit tausenden von Jahren spielen.

    • Cara Mia sagt:

      Extrem klug, das. Wo doch all diese Machtmänner von Frauen erzogen wurden.

    • Patrick Tigri sagt:

      Äh, dann ist also Machtbewusstsein auf dem Y-Chromosom angesiedelt? Gut zu wissen, wie weit man in Genetik kommt ohne eine Ahnung.

    • Globetrotterin sagt:

      Macht ausüben zu wollen ist – genauso wie das Wettbewerbsverhalten – in der Tat eher auf dem Y-Chromosom angesiedelt. Leider sind viele Frauen schon dermassen verblendet, dass sie ihre weiblichen Eigenschaften ad acta legen und stattdessen die schlechten Eigenschaften der Männer übernehmen und hochhalten. Das nennen sie dann „Emanzipation“ oder „Gleichstellung“. Wie „Widerspenstige“ schon sagte – mit GleichWERTIGKEIT sollten wir operieren, statt Männer zu imitieren.

      • Katharina sagt:

        Der Buchstabe Y ist Symbol für Diskriminierung, Unterscheidung, Trennung. Auf den Kopf gestellt ergibt sich aber das Symbol für Vereinigung. Nur: ich denke es ist nicht genetisch. Da verweise ich auf Butch Dykes, mit den gleichen Verhaltensmustern. Sie folgen einem (abstossenden) Rollenschema.

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Der Unterschied zwischen den einzelnen Individuen ist grösser als der zwischen Frau und Mann.

      • fufi sagt:

        Schon mal was von Epigenetik gehört?
        Zum Beispiel über den EInfluss des Testosteronspiegels der Mutter auf das intern heranwachsende Kind?
        🙁

      • Patrick Tigri sagt:

        Meine Rede. Sportlerinnen sind zuweilen sehr kompetitiv. Und die meisten davon verfügen über kein Y (meines Wissens nicht mal Semenya)

      • Sportpapi sagt:

        Zuweilen ist richtig. Der wichtigste Grund, weshalb Mädchen mit Sport aufhören (neben dem Einfluss von Freundinnen und Freund) ist, dass sie a) nicht dazu stehen, gewinnen zu wollen, aber gleichzeitig b) auch auf keinen Fall verlieren können – „peinlich“.

      • Talon sagt:

        @patrick
        Warum wird mit Testosteron gedopt, und nicht mit Östrogen?

      • Talon sagt:

        @pippi
        Allein die Hiernstruktuer ist bei Männern und Frauen anders. Viele empfindungen sind anders. Schmerz z. B. wird völlig anders verarbeitet.

      • Patrick Tigri sagt:

        Talon, ich spreche von den Chromosomen, das sind die Träger der Erbsubstanz, der Gene. Hormone sind was ganz anderes. Das ist etwa so, wie wenn ein Experte vom Internet-Routing spricht und Talon plötzlich findet, da habe Flash und JPEG und Flash aber ganz viel damit zu tun. Hat es natürlich nicht.

      • Talon sagt:

        @patrick
        Wenn du gelesen und nachgedacht hättest, hättest du gemerkt, das sich mein Post an Pippis aussage richtete.

    • @Severin Brunner
      Kürzlich erfuhr ich, dass „Held“ früher einfach ein Synonym für „mann“ war. Durch die Frauengespräche werden Männer zu „Helden“. Weil keine Frau zugeben möchte, dass sie sich einem Waschlappen hingibt. Die weibliche Diskursmacht erzeugt so die Vorstellung eines „Helden“. Das ist geradezu exemplarisch bei „Bänz Friedli“ zu beobachten. Der Mann ist nicht schön, er hat kein Studium abgeschlossen, er ist Militärdienstuntauglich. Aber dank dem Geschwätz von Julia Onken, ist der nun ein „Held“, und er füllt Säle mit weiblichen Bewundererinnen. Indem er vom WC-Putzen schreibt.

  • freddy sagt:

    Komische Auslegung. Am einfachsten ist für Männer der Sex ab 30. Da sind die Frauen viel gelassener, offensiver, toleranter und auch endlich mal erfahren. Zudem ist Mann aus irgendwelchen Gründen auch viel attraktiver für Frauen. Dann macht es wirklich Spass. Junge Frauen sind oft einfach zu anstrengend und Studentinnen speziell. Ergeizige Frauen sind ja nicht wirklich bekannt, dass sie sich beim Sex gehen lassen, eher dass sie Magersucht oder andere Probleme haben und einfach generell etwas kompliziert sind und dann noch keine Zeit haben. Also ne, der Artikel überzeugt gar nicht.

    • mila sagt:

      auch sie sind kein tagi magi leser, sonst wüssten sie, dass intelligente wie emotional kluge frauen anscheinend um ihr sexleben zu beneiden sind. ich verrate ihnen jetzt aber nicht wieso, sie finden die antwort in ‚ein tag im leben‘ von andrea burri, 30, sexologin.

      • Talon sagt:

        @mila
        Was ist denn „emotional klug“?

      • mila sagt:

        google hilft weiter, stichwort: emotionale intelligenz, auch EQ genannt (burri sprach also beides an, IQ und EQ). ich bin doch kein wörterbuch, auch für dich nicht, talon. und fürs erste hat sichs für mich mit dieser diskussion. mein vorgebliches beuteschema können wir gerne ein anderes mal diskutieren.

      • Patrick Tigri sagt:

        Interessantes Stück, mila, das mit dieser Frau. Und dieser Satz ist mir auch aufgefallen.

        Und wie ich das gesehen habe, hat mila hier ein negatives Beuteschema gezeigt, also die Typen, die sie *nicht* wollen würde.

        Leider widersprechen sich Formale und Emotionale Intelligenz manchmal etwas.

      • mila sagt:

        wie es scheint, entwickle ich im virtuellen raum ein art helfersyndrom, wie es im wahren leben so gar nicht zu mir passen will. natürlich sind IQ und EQ nicht dasselbe, sonst wären keine unterschiedlichen bezeichnungen nötig. wir wissen aber, bei welchem geschlecht die sogenannten nerds am meisten verbreitet sind.

      • Astrid sagt:

        Ach, das ist ja eine Ueberraschung, dass Talon fragt, was ‚emotional klug‘ ist……..

      • Talon sagt:

        Ach, dieses feministische erundene irgendwas, in denen Frauen angeblich besser sein sollen.

      • Astrid sagt:

        Q.e.d. – wieder mal, Talon!

      • mila sagt:

        hauptsache, die männer sind körperlich überlegen. punkt. müssen sie wohl auch, insbesondere wenn lesen nicht ihre stärke ist und sie ihr herz in der hose oder sonst wo haben, nur nicht am richtigen fleck.

      • freddy sagt:

        Genau das meine ich eben… Mit intellektuellen Frauen muss mann dann vor dem Sex noch Diskussionen über EQ und IQ haben, wodurch dann die Lust und der ganze Rest flöten geht. Also klar schätzt jeder Mann sicher intelligente und innovative Frauen, aber eben bitte nicht intellektuelle. Das wird dann eben die Leidenschaft so lange zerredet, bis Mann einfach einschläft. Und bezüglich IQ und EQ. Es gibt keinen belegbaren Zusammenhang zwischen EQ und gutem Sexleben, weil beides einfach nicht messbar ist. Auch wenn eine Frau Burri so einen Zusammenhang zusammendichtet im Tagi.

      • Talon sagt:

        @mila
        ok, andersrum gefragt: Wozu ist Emotionalle Intelligenz da?

      • mila sagt:

        wikipedia hat die antwort (und zeigt zugleich, dass der begriff von männern eingeführt wurde – ich bin ja sonst nicht für wikipedia-zitate, aber für diesen zweck hier reichts allemal): Den Begriff Emotionale Intelligenz haben John Mayer (University of New Hampshire) und Peter Salovey (Yale University) zur Beschreibung der Fähigkeit eingeführt, eigene und fremde Gefühle (korrekt) wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen. Dieses Konzept beruht auf der Theorie der multiplen Intelligenzen von Howard Gardner (interpersonale und intrapersonale Intelligenz), deren Kerngedanke bereits von David Wechsler und Edward Thorndike als soziale Intelligenz bezeichnet wurde. Den Grundgedanken verdeutlicht Thorndike im Jahr 1920 mit dem Beispiel wonach der (fachlich) beste Mechaniker als Vorarbeiter scheitern wird, wenn es ihm an sozialer Intelligenz fehlt.[1] Das Thema Emotionale Intelligenz ist somit ein Beitrag zur Diskussion der Frage nach dem Erfolg im Leben und Beruf.

      • Patrick Tigri sagt:

        Beginn mal mit der Wikipedia, Talon, das ist selten verkehrt.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ich hab neulich den Artikel gelesen zum Asperger-Syndrom. Sehr beeindruckend. Ausgedruckt ergibt das ein mindestens fünfzigseitiges Buch.

      • mila sagt:

        ich weiss nicht, herr freddy. das letzte, worauf ich vor dem sex lust habe, ist reden, und mich dürfen sie gerne mit diesem bösen, bösen schimpfwort betiteln, da habe ich nichts dagegen. aber eben, sie sind hier der experte für IQ, EQ, intellektuelle sowie sexologische studien. höchst beachtlich.

      • Talon sagt:

        @patrick
        Wie wärs mit selbst denken, ist nie verkehrt.

  • John sagt:

    Es lassen sich zwar allerlei schöne Geschichten mit ökonomischen Elementen erzählen aber solange kein formales Modell empirisch unterstützt wird, ist es ein leichtes weitere Variabeln einzuführen, welche die Geschichte umfallen lassen. Also hier bitte: Wenn Frauen mehr Karriere machen und ehrgeiziger sind, werden sie gebildeter sein und demzufolge ein höheres Einkommen generieren. Soweit noch auf der Linie der story-teller. Damit verändern sich aber auch die finanziellen Machtasymmetrien zwischen den Geschlechtern und Frauen haben weniger Anreize Sex anzubieten im Gegenzug zu fin.Sicherheit.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      John, wie auch schon sind Sie heute wieder mal der männliche Lichtblick in diesem dunklen Tal….. 🙂

    • Talon sagt:

      Und warum machen Frauen das nicht? Die möglichkeiten hätten sie. Vielleicht, weil es einfacher ist, Sex anzubieten, und sich einen Karrieremann anlachen, als selbst 80 Stunden in der Woche zu Arbeiten?

      • Ginola sagt:

        Talon

        „..Und warum machen Frauen das nicht? Die möglichkeiten hätten sie. Vielleicht, weil es einfacher ist, Sex anzubieten, und sich einen Karrieremann anlachen, als selbst 80 Stunden in der Woche zu Arbeiten?….“

        Selbst wenn es nur eine Provokation sein sollte, es ist eine höchst bedenkliche Aussage. Was genau hast du für ein Frauenbild?

      • Talon sagt:

        @ginoal
        Das sich bestätigt hat. Interview im stern, mit ehemaligen Frauen aus Führungspositionen, haben es aufgegeben, zu viel Wettbewerb, zu viel Arbeitszeit. In deutschland sind 1000 Rekoterenstellen bei den grundschulen unbesetzt. Dort herrscht ein frauenanteil von 95%. Warum ergreift hier keine Frau eine Führungsposition? Es zeigt sich immer wieder, für Frauen ist die Work life Balance wichtiger, das geht aber nur, wenn sie sich Männer anlachen, die sie auch versorgen können. Deshalb ist es einfacher für eine Frau anstatt 80 Stunden in der Woche zu arbeiten.

      • Ginola sagt:

        @Talon

        Okay, wirklich repräsentativ scheint mir dies nicht zu sein. Aber auch wenn, du must doch zugeben, dass deine Schlussfolgerung (Frauen sind faul) mehr eine Ahnung, denn statistisch erhärtet ist?

      • Astrid sagt:

        Talon, unsere ‚Statistiken‘ fälschen wir uns selber (bzw. das, was Sie unter ‚Statistik‘ verstehen – Artikel im ‚Stern‘, hallo?). Was machen Sie? Suchen Sie sich den ganzen Tag irgendwo Beweise für Ihre völlig einseitigen und plumpen Ansichten zusammen? Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Lösungsorientiertheit zu tun – im Gegenteil!

      • Talon sagt:

        @ginola
        Ich sage nicht, das Frauen faul sind, sie suchen sich nur den leichtesten Weg, würden Männer in der gleichen Situation auch machen. Und nein, es ist keine Ahnung, es ist wirklich so, Frauen die nach oben wollen, kommen nach oben. Sie das beispiel mit den Stellen der Grundschulleitung. Auch für Frauen in der Wirtschaft, gibt es genügend Förderung, z. B. Mentorenprogramme nur für Frauen, oder das Benz, gezielt keine Frauen entlässt. Aber trotzt aller Förderung, Frauen kommen nicht nach oben, noch gründen sie genauso viele Unternehmen wie Männer, weil es einfacher geht.

      • Talon sagt:

        @astrid
        Die lösung ist, das Frauen die gleichen Entbehrungen in Kauf nehmen, wie Männer. Z. B. der Verzicht auf Familie. Für Frauen ist aber mehtheitlich die Work life Balance wichtiger. Wie gesagt, 1000 offene Rektorenstellen. Frauen suchen sich halt mehrheitlich eine Versorger, wollen nach oben heiraten, deshalb haben auch Frauen in höheren Positionen kaum Kinder, weil sie keinen Mann finden, der noch höher ist.

    • Ginola sagt:

      Könnte es denn nicht sein, dass Männer und Frauen schlussendlich das Gleiche suchen??

      Es ist doch nichts als erstrebenswert, dass Frauen, nun ja, eigentlich alle Menschen, die gleichen Chancen/Ausgangslage erhalten in ihrem Leben (zumindest soweit man es beeinflussen kann). Das ist nichts als fair. Jeder der heute etwas entgegensätzliches sagt, hat eins an der Waffel.
      Was die Menschen allerdings daraus machen, ist jedem selber überlassen. Es gibt wohl kein richtig und falsch, sondern nur einfach ein anders.

      • Astrid sagt:

        T hat ein extrem einseitiges, festgefahrenes, trauriges und hinterhältiges Frauenbild – siehe PorNo-Blog! Und er hat es jetzt so oft wiederholt, dass er da wirklich nur noch mit Hilfe herauskäme. Wenn es mir nicht so auf Geist ginge, täte er mir fast leid.

      • mila sagt:

        ähm, astrid, hast du dich auf meinen helfersyndrom-post bezogen? talon tut mir nicht leid, doch versuche ich, ihn im rahmen des mir möglichen erstzunehmen. die gründe dafür sind mir selbst nicht so ganz klar. ich hoffe wohl, dass es den einen oder anderen denkprozess bei ihm bewirken wird.

      • Talon sagt:

        @ginola
        Frauen haben die gleichen chancen und möglichkeiten, und mehr, als Männer. Nur ergreifen sie die einfachere art, es wäre kein Problem heutzutage, das Frauen die Haupternährer sind, warum machen sie es nicht? Warum akzeptieren nur 1% der Frauen einen Mann, der weniger verdient als sie?

      • Talon sagt:

        @ginola
        Warum bieten Frauen Sex für Geld an? Weil es einfacher ist, als so zu arbeiten wie ein Mann, weil damit eine Teilzeitstelle genügt, während der Mann das meiste Geld ranschafft und so für ein warmes Heim sorgt, während man selbst für sich noch etwas dazuverdienen kann. Nicht umsonst werden 80% der Konsumausgaben von Frauen getätigt, wie ist das nur möglich, wenn Frauen doch angeblich über so wenig Geld verfügen?

      • Astrid sagt:

        Nein, Mila, habe ich nicht – habe es aber auch nicht allzu geschickt gemacht, sorry. Ich bewundere Dich dafür, dass Du, nach all diesen unsäglichen Einlassungen von T, noch die Worte ‚ernstnehmen‘ und ‚Denkprozess‘ mit ihm in Verbindung bringen kannst. Die letzten Wochen sprechen doch sehr dagegen.

      • mila sagt:

        irgendwie scheine ich eine arme seele in not nicht ignorieren zu können. ausserdem interessiert es mich tatsächlich, wie solche leute ticken und was für geschichten hinter teilweise so abstrusen äusserungen stehen.

      • Astrid sagt:

        Das geht mir schon seit einiger Zeit so. Ich habe mir eine Geschichte zusammengereimt, in der ein Mann von einer Frau so dermassen enttäuscht worden ist, dass er von Stund an sein ganzes weiteres Leben nur noch danach ausrichtet, wie er allen Frauen an den Karren fahren kann. Denn die Alternative, dass für sein Schicksal womöglich er selber verantwortlich ist, nicht ALLE Frauen, würde Reife, Mut zur Einsicht und vor allem Heraustreten aus seinem Verbitterungs-Karussell bedeuten. Insofern hast Du Recht: eine arme Seele in Not.

      • mila sagt:

        so ähnlich könnte auch mein talon-storyboard aussehen.

      • Talon sagt:

        @Astrid
        Woran machst du das fest? Frauen haben die möglichkeiten, in Führungspositionen zu kommen, der Artikel hier bestätigt meine These, Frauen verlangen für Sex gegenleistungen. Es ist erwiesen, das Frauen nur nach oben Heiraten wollen. Nicht umsonst gibt es den Aufruf endlcih mal downzudaten.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ginola, ich bin überhaupt nicht einverstanden mit Deinem Statement, dass jeder die gleichen Chancen erhalten hat in seinem Leben. Es gibt himmelweite Unterschiede, zuerst einmal den der Herkunft. Ob man in Zürich, im Berggebiet, in Mailand oder in Málaga aufwächst ist schon etwas ganz anderes. Dann gibt es die Unterschiede des Elternhauses, die sehr viel ausmachen, die Unterschiede der Peergroup und, sehr wichtig, die psychischen Unterschiede. Gewisse Leute sind als Loser geboren, das ist eindeutig so. Und dann gibt es noch die Intelligenzunterschiede, die Neigungen, die Talente, die sich indi

      • Patrick Tigri sagt:

        viduell stark unterscheiden. Ich kann das Märchen von den gleichen Ausgangsbedingungen nicht mehr hören.

      • Talon sagt:

        @patrick
        Jeder hat die gleichen chancen. Nur die Individuellen Vorraussetzungen sind unterschiedlich. Nur kann man an denen nichts machen.

  • gabi sagt:

    Stimmt einerseits, Cara Mia. Aber andererseits ist es auch nicht verwunderlich, dass auf einem Schweizer Blog soviel darüber diskutiert wird.
    Denn ich meine wirklich, dass man es sich in der Schweiz mit diesem Thema ganz besonders traurig kompliziert gemacht hat.

    • Ganz be-sonders kompliziert, richtig, Gabi: Wir sind viel zu Kopflastig geworden, vermuten und befürchten hinter jeder Handlungsweise ein tieferliegendes Motiv- und, wenn dieses gefunden worden ist, versuchen wir anschliessend natürlich noch das Motiv hinter dem Motiv zu suchen, wie es Günther Grass einmal angemerkt hat, bis wir vor lauter offensichtlichen und versteckten Motiven gar nicht mehr wissen…

      …wie es eogentlich geht.

      Also von lockerer Natürlichkeit ist unser neurotisches Balzverhalten mittlerweile Meilenweit entfernt.

      Schade eigentlich.

    • Robert sagt:

      Auf dem „Mama-Blog“ notabene. Dabei ging es hier ja eigentlich um die Folgen…

    • Ginola sagt:

      @Zufferey

      Marcel, es gibt sie schon noch, diese Oasen des „common sense“.

      Das Kopflastig sein ist im Moment halt einfach „flavour of the week“, sprich „trendy“. Die Ungezwungenheit diesbezüglich kann man nur temporär übermalen, aber nie permanent….-

  • Cara Mia sagt:

    Dass es den Männern hier nicht langsam zu blöd wird, immer auf den Sex reduziert zu werden, wundert mich nun doch. Ihr könnt doch noch anderes… Mir hängt das Thema langsam zum Hals raus, irgendwie.

    • Globetrotterin sagt:

      Hah, Hah…danke für den Lacher, Cara. Die armen Männer werden also nur noch auf Sex reduziert…? Schüttel vor lauter Lachen. Frauen kennen das seit Jahrhunderten!

    • Talon sagt:

      Erklärt sich aus dem Artikel. Für Frauen ist Sex immer vorhanden, also überschuss, deshalb wollen Frauen nicht immer darauf reduziert werden, für Männer ist Sex aber immer mit Arbeit und Aufwand verbunden, also ein Gut, in das man investieren muss, und daher nicht immer verfügbar, deshalb macht es Männer nichts aus, auf Sex reduziert zu werden. Denn auch dort bringen wir Leistung und können dementsprechend erfolge verbuchen. Würde sich ändern, wenn Frauen ihr Beuteschema verändern würden.

    • Talon sagt:

      @Globe
      Na, mal wieder die Feministische Märchenkiste ausgepackt?

    • mila sagt:

      recht hast du, cara mia. auf die ewig gleichen, nicht selten vor selbstmitleid triefenden argumente kann ich so langsam gut und gerne verzichten.

      • tobe or not tobe sagt:

        Dachte diese Worte kommen nie.. Wir reduzieren uns doch alle gegenseitig nur auf den Sex..MENSCH!

      • Talon sagt:

        Und mal wieder zeigt sich das Beuteschema bei Mila

      • Astrid sagt:

        Talon, da Du Deine Verbiesterung hier zu Markte trägst wie die, denen Du das vorwirfst, lass es doch einfach. Es bringt niemanden weiter. Lehn Dich doch mal kurz zurück und überlege, wer hier dogmatisch, selbstmitleidig und einseitig ist……

      • Talon sagt:

        @astrid
        Meinst du diejienigen die den Tag der Frauen zelebrieren, die sich Freuen, wie ein kleines Kind das gerade laufen gelernt hat, darüber, das sie sich selbst versorgen können, oder mit Posts, die 8000 bedeutende Frauen beinhalten? Diejenigen, die alle Männer geizig finden, wenn diese ihnen nichts ausgeben, also Geld verlangen, für die aussicht auf Sex, genau wie im Artikel beschrieben? Die, die es leugnen, das Frauen auf Männer mit Macht und Einfluss und damit auf Geld stehen, selbst aber dieses Beuteschema immer und immer wieder an den Tag legen?

    • Cara Mia sagt:

      Männer sind scheine (wwegen der Zensur hier…), sie wollen nur das eine… und so weiter und so fort. Schanzgesteuerte Deppen. Doch, ich rege mich auf. Vielleicht sind die Frauen Sex Objekte, aber dann sind Männer Sex Subjekte. Beides ist Reduktion. So wird die schönste Nebensache der Welt zur Kampfarena und irgendwann hat keiner mehr Spass dran. Schade.

    • Nadine sagt:

      Männer können gar nicht anders, da sie aufgrund des des Y-Chromosoms schwanzgesteuerte und minderwertige „Menschen“ sind! Ihnen wird das Thema Sex nie zum Hals raushängen, da sie sich auf einer niedrigeren Stufe der Evolution befinden als wir Frauen. Es mag sich politisch inkorrekt anhören, ist aber leider, leider die Wahrheit!

  • Talon sagt:

    Nachtrag: Keine Getränke mehr ausgeben, nicht mehr zu Ladies Nights. Ist Sex dieser enorme Preis wert, den Männer und die Gesellschaft für das bisschen an Frauen bezahlen? Definitiv nicht.

    • Globetrotterin sagt:

      Das haben Frauen umgekehrt schon längst erkannt.

      • Talon sagt:

        @globe
        Das haben Frauen schon immer so gemacht. Sex gegen Geld. Frauen mussten dafür noch nie bezahlen.

      • Patrick Tigri sagt:

        Vielleicht bei Dir nicht, Talon.

        Meine Geschicklichkeit ist so legendär, ich kann davon leben.

        😀

      • Talon sagt:

        @patrick
        Ach so, deshalb bezahlst du auch immer schön brav, gelle.

      • Patrick Tigri sagt:

        Lesen bringt eben doch gewisse Vorteile, Talon, etwa den, dass man sich vor idiotischen Statements bewahren kann. Ich habe mindestens zweimal genau gesagt, wie ich es mit dem Bezahlen halte. Und ein drittes Mal gibt es hier nicht.

      • Ginola sagt:

        @Talon

        So wie Du argumentiert nur jemand, der selbst schwanzgesteuert ist….- Könnte das sein?

      • Talon sagt:

        @patrick
        Nun ja, wie wärs, wir vergleichen die Gehälter und gehen Essen, würdest du es mir zur Not bezahlen, wenn ich weniger verdiene als du? Oder bezahlst du nur, wenn du von der Person gegenüber etwas willst? Du hast nämlich mitnichten genau erkärt, wie du es mit dem bezahlen hältst.

      • Talon sagt:

        @ginola
        Das machst du woran fest? Das ich lieber auf Sex verzichte als dafür zu bezahlen?

      • Talon sagt:

        @patrick
        Du hast nicht geklärt, wem du einen Ausgibst, sind das nur Personen, von den du was willst, oder alle? Wenn letzteres, wir können gerne mal Gehälter vergleichen und Essen gehen.

      • Ginola sagt:

        @Talon

        Nun ja, jemand, der so extreme Massnahmen vorschlägt, hat entweder schlechte Erfahrungen gemacht oder einfach Angst, dass man durch den starken Sextrieb, manipulierbar wird. Ist es denn so schlimm, wenn das Männlein die Weiblein umwerben? Für selbstbewusste Männern sollten das eigentlich kein Problem sein

      • Patrick Tigri sagt:

        Menschen, die ich mag. Was heisst schon „Menschen, von denen ich was will“. Nein, ich gebe ohne direktes Ziel.

      • Talon sagt:

        @ginola
        Warum sollte ich denn die Frau umwerben? Was hat sie mir zu bieten? Wie wäre es, ihr umwerbt mal uns, gebt uns einen aus. Warum sollte ich für Sex bezahlen? Es gibt keinen Grund. Oder willst du dir damit ein lockeres Leben finanzieren, einen Versorger angeln, nen lockeren Teilzeitjob, Mittags schön einen Latte machiatto im Cafe trinken, während der Mann sich tot schuftet? Das ist nämlich das Resultat daraus, und darauf habe ich als Mann keine Lust. Ich habe keine Lust mehr, Frauen mitzufinazieren, lernt endlich mal, für euch selbst zu sorgen.

      • Talon sagt:

        @ginola
        Frauen entnehmen dem Deutschen Sozialsystem 200 MIlliarden Euro mehr, als sie einbezahlen, ohne die Kosten für Geburten. Und, wer darf das finanzieren? Wir Männer. In der Schweiz ist es ähnlich. Nein, das kann nicht so weiter gehen, wenn schon emanzipation, dann richtig. Also, keine automaitsche mitversicherung der Frau im Krankenwesen, Frauen erhalten nicht automatisch die hälfte der Rente des Ehemannes, keinen Unterhalt mehr nach Scheidungen, keine Frauenförderung mehr. Gerade letzte hat nichts, aber überhaupt nichts gebracht.

  • Talon sagt:

    Was ich ja am allerlustigsten finde, da diskutieren wir tagelang über die Freiwilligkeit der Frauen, Sex für Geld anzubieten, und dann wird uns ein Riesentext mit Sudie Präsentiert, der genau das bejaht. Frauen sehen Sex als Ware, für das sie eine Gegenleistung wollen. Nur ist der Preis unterschiedlich, bei der einen sind es 100 Eur (Prostituierte) bei der anderen ist es ein Haus und die Hälfte der Rente (Ehefrau). Aber wir Männer sind auch selbst dran Schuld, warum bezahlen wird den Preis? Hört auf, für Frauen zu bezahlen, keine Ehe, Kosten werden geteilt. Falls nicht, ist ende.

    • Melanie Meier sagt:

      Und falls Frau schwanger wird? Zumindest der ursprünglich vorgesehener Zweck von Sex, kompliziert es doch um einiges deinen Vorschlag – und nein, absolut sichere Verhütung gibt es nicht. Plus war es in der Gesellschaft Jahrtausende lang nicht möglich, als Frau selber eine Familie zu unterhalten. Und das Gebot, dass Frau sich hingeben muss wenn Mann es will, schliesslich ist er ja der Herr im Haus! Schlussendlich: es hatte doch scho einen Grund wieso der Mann zur Arbeit ging und die Familie (ausdrücklich nicht nur Frau) mit seinem Geld unterhielt.

      • Talon sagt:

        @melanie
        Die Pille hat eine Verhütung von 99%, der eine Prozentpunkt wird nur nicht draufgedruckt, damit niemand den Hersteller verklagen kann, wenn aus irgendwelchen ominösen Gründen doch ein Kind entstanden ist. Weist du auch warum es für eine Frau nicht möglich war, eine Familie zu unterhalten? Tipp, es hat nichts mit unterdrückung zu tun und heute könnten die Frauen das durchaus, es macht also keinen Sinn für Frauen zu zahlen. Das Gebot musste auch der Mann erfüllen. Und, gerade im Germanischen Raum hatte die Frau im Haus das sagen.

      • Talon sagt:

        @melanie
        Nachtrag: Diese Teilung haben wir erst seit der Industrialisierung. Frauen haben davor immer schon mitgeholfen, und auch während der Industrialisierung musste die Frau mitverdienen, weil das Geld allein vom Mann nicht langte, den Luxus konnten sich nur die Reichen gönnen. Frauen haben durch die Jahrhunderte nur die vergleichsweise einfachen Arbeiten verrichten müssen, weil sie die anderen einfach nicht geschaft haben. Daher gibt es auch eine Unterschiedliche Bezahlung und der Mann hat mehr gearbeitet. Dazu noch, das die Frau das Kind stillen musste. Ein nogo bei den allermeisten arbei

      • Talon sagt:

        @melanie
        Fazit: Nichts rechtfertigt heute noch, für die Frau zu bezahlen, egal wo, sei es im Restaurant oder während der Ehe, kommt ein Kind zustande, zahlen beide. Punkt.

      • Astrid sagt:

        Talon, wir alle haben schon beim PorNo-Thema mitgekriegt, dass Du immer das gleiche Süppchen kochst. Bloss weil Du im Leben mal schwer enttäuscht worden bist, heisst das noch lange nicht, dass Deine verbiesterte Sicht der Dinge Allgemeingültigkeit hat. Und uns irgendwelche Statistiken um die Ohren zu hauen, verbessert das Ganze auch nicht gerade. Wenn Du nichts Neues beizutragen hast, sondern immer nur wieder die alte Leier von den ausbeuterischen Frauen, schweig‘ doch mal. Macht Dich glaubwürdiger.

      • Astrid sagt:

        Oh, habe was vergessen, Talon: die Verbiestertheit, die Du den, wie nennst Du sie, Emanzoweibern hier vorwirfst, zeigst Du genau gleich und sie ist genauso dümmlich und kontraproduktiv.

      • Talon sagt:

        @astrid
        Der ganze Artikel hier, redet doch davon, das Frauen Sex für Geld anbieten. Ich bin lediglich der Meinugn, das wir Männer es lassen sollten, das mitzumachen, es lohnt sich nämlich nicht, der Preis ist viel zu hoch. Also, was willst du von mir?

      • Astrid sagt:

        Talon, dass Du Dich nach gefühlten 500 Wiederholungen (ich weiss, ich wiederhole mich) Deiner abstrusen Thesen nicht entblödest, diese ‚Zusammenfassung‘ des aktuellen Themas zu geben, sagt ja wohl alles. Glaube mir, ich will nichts, aber auch gar nichts von Dir – eventuell Ruhe, das wäre nett!

      • Talon sagt:

        @astrid
        Der Artikel gibt doch genau meine Thesen wieder: Frauen verlangen im Austausch für Sex einen Preis. Dies besagt der obige Artikel.

      • Talon sagt:

        @astrid
        Den Rest, kannst du gerne nachschlagen, das sind Fakten.

  • gabi sagt:

    Hm… Muss irgendwie untergegangen sein. Ich probiere es noch mal:
    Das angesprochene Phänomen ist schon viel länger bekannt. Bloss in der Schweiz, neutralitätsgegen, eben nicht.
    Männer, die nach den grossen Kriegen, in Städte kamen, denen die Mitkonkurrenten durch Tod, Verletzung oder Kriegsgefangenschaft abhanden gekommen waren, haben dies noch Jahrzehnte später als wahres Paradies beschrieben.
    Es lohnt sich durchaus, sich in diesem Zusammenhang mal Gedanken über den Kulturriss in Sachen „Freizügigkeit“ zu machen zw. den prüden Jahren vor 1914 und den offenherzigen „roaring Twenties“.

    • Issey Schnyder sagt:

      Guter Einwurf bezüglich, „Es lohnt sich durchaus, sich in diesem Zusammenhang mal Gedanken über den Kulturriss in Sachen “Freizügigkeit” zu machen zw. den prüden Jahren vor 1914 und den offenherzigen “roaring Twenties”.“.

      Nur wünsche ich mir nicht gerade einen solchen Einschnitt durch Tod, Verletzungen oder Kriegsgefangenschaft.

    • gabi sagt:

      Nein, nein… ich natürlich auch keinesfalls, Himmel!
      Aber der Zusammenhang zwischen dem signifikanten – direkt nach dem 1. Weltkrieg wirklich extremen – Frauenüberhang und dem Aufkommen von jungen Frauen, die „ohne jede Moral“ (wie die älteren Semester beklagten) das Leben mit den Übriggebliebenen geniessen wollten, ist ebenso offensichtlich wie der Unterschied zwischen den Rocklängen.
      Der Kulturbruch war um vieles heftiger als derjenige, den unsere Eltern als „sexuelle Revolution“ und die „wilden 68er“ erlebten. War zuvor schon ein nackter Knöchel „anrüchig“ sah man nun plötzlich das g.Bein

  • Widerspenstige sagt:

    Programmhinweis: Heute im 3sat Spezialsendung ’nano‘ zum 8. März um 18.30h:

    Frauenrechte stärken
    nano spezial: 100 Jahre Weltfrauentag
    Zum Weltfrauentag haben Hilfswerke und Verbände dazu aufgerufen, Frauen weltweit vor Gewalt zu schützen und Benachteiligungen im Arbeitsleben abzubauen u.a. Die Skandinavier spielen eine Vorreiterrolle .
    http://www.3sat.de/page/?source=/nano/gesellschaft/152505/index.html

    Schon gewusst, dass Deutschland seit 1918 das Frauenstimmrecht hat, aber die Lohnungleichheit immer noch ca. 23% beträgt? Tja, es gibt noch viel zu tun, Schwestern. 😉

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Merci für den Hinweis 😛 Ja, es gibt noch viel zu tun!

      • Tomas sagt:

        Genau. Ich will auch so viel verdienen, wie alle gleichqualifizierten Männer die mehr verdienen als ich.
        Schon eine Sauerei, sowas.

    • Talon sagt:

      Beides falsch, 1919(nicht 1918) wurde bei uns das allgemeine Wahlrecht eingeführt, nicht das Frauenwahlrecht. Vorher durften nur knapp ein fünftel der Männer wählen, also die, die auch vorher schon die macht hatten. Desweiteren werden Frauen bei uns für die gleiche Tätigkeit auch gleich bezahlt. Siehe Statistischen Bundesamt. Diese 23% kommen zustande, weil sachen wie Teilzeitarbeit und überstunden nicht berücksichtigt werden. Desweiteren hat die Vorgängerin von von der Leyen ganz klar gesagt, das es keinen ungleichen Lohn gibt.

      • Ralph Toskan sagt:

        @Talon: Das ist in der Schweiz nicht anders. Die Mär der 23% entspringt den genau gleichen, unbereinigten Statistiken. Dies wird bereinigt auf ca. 2% zu stehen kommen, wie eine weitere Differenzierung gezeigt hat. Warum hält man dieses Thema dennoch am Kochen? Weil alle anderen ausgegangen sind und man sich nun dem unangenehmen Teil, nämlich der Männerrechte oder der Gleichverpflichtung widmen müsste. Also pflegt man das Bild des Opfers = Frau, des Täters = Mann. So entsteht die Gefahr nicht, dass man plötzlich über wirkliche Gleichberechtigung reden müsste…

      • Globetrotterin sagt:

        Nichts ausser Polemik, Betrug und Schönfärberei!!

      • Talon sagt:

        @globetrotterin
        Wo ist die schönfärberei bei dem Beitrag von der widerspenstigen?

    • mila sagt:

      talon, es geht um deutschland. lesen! kein wunder, ist deine sichtweise immer nur partiell…
      .

      • Talon sagt:

        @mila
        Ja, ich weis das es um Deutschland geht, deshalb schrieb ich ja „bei uns“.

      • Robert sagt:

        Nicht nur lesen… auch denken!

      • mila sagt:

        widerspenstige hat keinen solchen vergleich gemacht. was auch sinn macht: äpfel kann man nicht mit birnen abwägen. die historischen wie die gegenwärtigen verhältnisse in der schweiz und in deutschland sind unterschiedlich.

        was die 23% betrifft: teilweise ist richtig, was du sagst (z.b. was die teilzeitarbeit betrifft). weshalb aber verdient man in frauenberufen tendenziell um einiges weniger als in männerberufen? leistet denn eine krankenschwester weniger für ihr geld als ein bauarbeiter? diese überlegung müsste man zwingend mitberücksichtigen.

      • mila sagt:

        kommentar in der schlaufe. ganz kurz: was teilzeitarbeit betrifft, sind deine überlegungen gar nicht mal so abwegig. aber weshalb verdient man in traditionellen frauenberufen tendenziell weniger als in traditionellen männerberufen? eine krankenschwester arbeitet genauso hart für ihr geld wie ein bauarbeiter.

      • Talon sagt:

        @mila
        Auch ich habe keinen Vergleich gezogen, sondern habe widerspenstige nur korrikiert. Das „bei uns“ stimmt in meinem Fall trotzdem. Warum verdient eine Krankenschwester weniger? Frag mal den Öffentlichen Dienst, die meisten Krankenhäuser befinden sich in öffentlicher Hand, es wird aber immer wieder der Wirtschaft die Schuld in die Schuhe geschoben. Desweiteren ist das Arbeiten auf dem Bau wesentlich anstrengender, als eine Krankenschwester. Eine Krankenschwester hebt zwar auch einen Menschen, aber zum einen nicht allein, meistens werden hier die Krankenpfleger genommen,

      • Talon sagt:

        @mila
        nachtrag: zweitens heben sie diese Lasten nicht andauernd am Tag. Ein Bauarbeiter jedoch schon. Desweiteren gibt es das Arbeitplatzschutzgesetz, welches besagt, das Frauen nicht mehr als 15 kg heben dürfen. Männer dürfen bis zu 45 kg heben. Es ist also eine unterschiedliche Leistung vorhanden.

      • mila sagt:

        ich lerne dazu: nur körperlich anstrengende arbeit ist ‚harte arbeit‘.

      • Sportpapi sagt:

        Nein, aber es ist schon richtig: Bei körperlich fordernden Jobs können Frauen im Durchschnitt nicht die gleiche Leistung bringen wie Männer.

      • Globetrotterin sagt:

        Der uralte Fehler in dieser Diskussion ist die Annahme, Frauen und Männer wären gleich. Sie sind es nicht! Auch wenn es Unterschiede gibt (glücklicherweise!) heisst das aber nicht, dass sie nicht gleichWERTIG sind.

      • Sportpapi sagt:

        Aber Lohn gibt es für gleiche Leistung, nicht für gleichen Einsatz – zumindest wäre das die utopische Idee.

      • Widerspenstige sagt:

        Oh Globetrotterin, Sie machen mir jetzt aber Freude mit diesem wichtigen Unterschied für den ich immer schon votierte: es handelt sich sehr richtig um GleichWERTIGKEIT und nicht mehr um GleichMACHEREI. Feiner aber sehr essentieller Unterschied in der Geschlechterdebatte und möchte ich auch in Wikipedia geändert sehen. 😉

      • Globetrotterin sagt:

        Na, Sportpapi, dann erklär mir doch mal, weshalb ein Sanitär, der Haare aus dem Ablauf fiselt, dafür mehr Geld kriegt als eine Coiffeuse, die Haare schneidet.

      • Patrick Tigri sagt:

        Das weisst Du aber ganz genau, Globine. Dem Mann wird historisch gesehen die Rolle zugeschrieben, eine Familie allein ernähren zu können, eine Frau macht ihren Job neben der Familie.

      • Talon sagt:

        @globetrotterin
        Weil der noch andere Aufgaben hat, z. B. die Installation, und das damit verbundene Tragen in den 5 Stock. Tragen Friseusen ihre Kundschaft durch den Raum?

        @patrick
        Mega fail + facepalm.

      • Talon sagt:

        @mila
        habe ich nicht geschrieben, du hast den Körperlichen Aspekt betont. Und auf dem Bau ist eben auszehrender als bei einer Krankenschwester. Und von wegen geist, Burnout ist auch Männlich, die meisten Kreativen Berufe, wie Programmierer sind Männlich. Desweiteren werden die Jobs, in denen Männer den Überhang haben, auch deshalb besser bezahl, weil dort die Work life Balance nicht gegeben ist, Frauen legen darauf aber viel wert, und verzichten lieber auf ein hohes Gehalt. Es liegt an euch, ergreift die Berufe, die Geld bringen, nur müsst ihr dann die gleichen entbehrungen bringen wie Männer.

      • mila sagt:

        talon, jetzt überleg doch mal: die arbeit auf dem bau mag körperlich anstrengender sein, diejenige der krankenschwester ist aber nicht weniger wertvoll. und mit den nachtschichten etc. auch garantiert kein ein zuckerschlecken.

        patrick, was historisch mal war, sollte uns in diesem einen punkt nicht mehr interessieren, wo es doch so viele alleinerziehende gibt, frauen wie männer. sie alle sollen ihre familien vernünftig ernähren können.

      • Chris M. sagt:

        In Frauenberufen sind die Löhne tiefer, weil es Frauenberufe sind. In verschiedenen Berufen sank das Sozialprestige und damit der Lohn, als die Frauenquote zunahm bzw. als aus Männerberufen Frauenberufe wurden. (Eine Feststellung ohne Wertung)

        Zu fragen ist, aus welchen Gründen das so ist. (Ich weiss es nicht, aber ich würde es gern wissen.)

        Historisch gesehen: Besserstellung von Familienvätern war weit verbreitet, verheiratete Männer verdienten mehr, waren bei (Sozial-)Versicherungen besser gestellt, wurden weniger gekündigt, usw. Familienväter wurden vor Frauen eingestellt (bevorzugt).

      • Patrick Tigri sagt:

        Wwwwas war falsch an dem, das ich sagte???

      • mila sagt:

        patrick, wenn du geschrieben hättest ‚wurde zugeschrieben‘, hätte ich nichts gesagt. aber aus heutiger sicht hat das argument langsam, aber sicher ausgedient, denn auch frauen ernähren heute ganze familien, teils inklusive mann.

      • Globetrotterin sagt:

        @Talon, 16:06
        Werden Männer für ihre Muskeln bezahlt?

      • Patrick Tigri sagt:

        hm. „wurde zugeschrieben“, also die von Dir bevorzugte Formulierung, und „wird historisch zugeschrieben“, also die von mir benutzte, sind doch nicht so weit von einander entfernt, oder? Ausserdem sind Paradigmen der Vergangenheit immer noch sehr präsent.

        Und es ist wie immer: Ich beschreibe eine Beobachtung, und das hat noch keinen Kommentar drin. Wenn ich kommentiere, dann will ich, dass man das merkt.

      • Sportpapi sagt:

        Männer sollen gegenüber Frauen beim Lohn nicht bevorzugt werden, nur weil sie aktuell oder vielleicht irgendwann möglicherweise eine Familie ernähren sollen – dafür gibt es dann Kinderzulagen. Gleicher Lohn für gleiche Leistung ist Pflicht. Nur: was ist gleiche Leistung? Die Problematik, dass verschiedene Jobs nach Sozialprestige (und nicht etwa nach Wert für die Wirtschaft oder ähnlich) anders bezahlt werden, ist schwierig zu lösen. In meinem Bereich: weshalb verdient ein Sportlehrer am Gymnasium deutlich mehr als in der Primarschule – bei sicher nicht grösserer Leistung?

      • Talon sagt:

        @mila
        Ich habe ja gar nicht gesagt, das der Beruf der Krankenschwester weniger wertvoll ist. Nur sind Bauarbeiter mit anfang 50 eigentlich nicht mehr in der Lage zu Arbeiten, weil die gelenke aufgrund der Arbeit zerstört sind. Bei der Krankenschwester aber nicht. Ein Grund für den höheren lohn bei typischen Männerberufen, sie sind wesentlich anstrengender sowohl Körperlich, als auch Geistig. Wie gesagt, auch Burnout ist eine Männerkrankheit. Weil viele Berufe immer unter Termindruck stehen, die Berufe von Frauen eher nicht, dazu kommt noch, das Überstunden auch Männlich sind.

      • Talon sagt:

        @globe
        In manchen berufen ja, und in manchen Berufen nein.

      • Talon sagt:

        Die losung heist ja, gleiches Geld für gleiche Arbeit. Das ist erfüllt. Wenn die Krankenschwestern mehr lohn wollen, dann müssen sie ihn fordern, müssen Männer auch machen. Wenn in typischen Frauenberufen weniger Verdient wird, das übt halt einen typischen Männerberuf aus. Aber die Gleichsstellung aller Berufe kann nicht sein, denn das hiese wieder in die Planwirtschaft zu gehen. Das hatten wir einmal in Deutschland, und wir bezahlen die Folgen nach 20 Jahren immer noch.

    • Auguste sagt:

      hmm…, zum wellfrauentag zwei blickwinkel:

      youtube: dixie chicks – not ready to make nice lyrics

      youtube: dixie chicks – cowboy take me away

      pick’n mix, chicks

    • Ginola sagt:

      @Widerpenstige; 11:50

      Hey, long time no hear 🙂

      Ich bin doch einigermassen überrascht von Dir…-
      Also Widerspenstige, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob es die Gesellschaft weiterbringt, wenn nur ein Teil derselben sich für Gleichberechtigung einsetzt? Sollten sich denn nicht Menschen für die „nicht gleichberechtigung“ anderer Menschen einsetzen. Unabhängig davon, wen es betrifft?
      Meistens geht des demjenigen, der am lautesten schreit am besten….

    • Widerspenstige sagt:

      Lesen ist nicht so Ihre Sache, Talon, gell, deshalb nochmals für Sie ganz langsam:
      ‚Die deutsche Politikerin Clara Zetkin (1857 – 1933) hat im März 1911 den ersten Internationalen Frauentag initiiert und dabei gingen über eine Million Frauen auf die Strassen! Fazit: Frauen dürfen in Deutschland seit 1918 wählen…‘ alles nachzulesen in der Programmvorschau von heute bei 3sat.de.

      Da kommt die Schweiz mit ihrem lächerlichen Frauenstimmrecht anno 1971 ziemlich schlecht weg.Und jetzt stürmen die Frauen die Unis und gehen zielstrebig auf das moderne Matriar-Patriarchat zu – Wortspielereien

      • Ginola sagt:

        @Widerspenstige

        Ich würde dir echt gerne antworten, aber irgendwie kommen gewisse Posts von mir nicht nur. Was habe ich wohl nur gemacht?

      • Ginola sagt:

        Versuchen wir es mal:

        @Widerpenstige, 1502

        „…gerade habe ich in einem post nach Dir gefragt wegen dem Sexismus in Wörtern…“ – Beim heutigen Thema? Und ja, ich erinnere mich gut und es war zu schade, dass wir nicht weiter „konversieren“ konnten…-

        Dann bin ich ja beruhigt….- Aussagen wie „Schwestern, es gibt noch viel zu tun“ lassen einfach ein wenig aufhorchen. Du weisst ja, Sprache schafft…. 😉

      • Ginola sagt:

        @Widerpenstige

        „Ich glaubs nicht…gerade habe ich in einem post nach Dir gefragt wegen dem Sexismus in Wörtern. Beim heutigen Thema?“
        Und ja, ich erinnere mich gut und es war zu schade, dass wir nicht weiter „konversieren“ konnten…-

        Dann bin ich ja beruhigt….- Aussagen wie „Schwestern, es gibt noch viel zu tun“ lassen einfach ein wenig aufhorchen. Du weisst ja, Sprache schafft…. 😉

      • Talon sagt:

        @widerspenstige
        Ändert auch nichts an der Tatsache, das erst dort auch alle Männer wählen durften.

    • Ginola sagt:

      @Widerspenstige

      Hey, long time no hear 🙂

      Ach komm schon, Widerspenstige, es geht dir doch nicht wirklich um die Gleichberechtigung der Frauen?? Wenn du dies aus akutellen Anlass (Frauentag) sagst, okay. Aber es geht doch vielmehr um Gleichberechtigung/Fairness für alle (unterschiedlichen) Menschengruppen ? Ich glaube mich zu erinneren, dass dies einer unsere gemeinsamer Nenner war…- Oder hat sich da grundsätzlich etwas verändert?

      • Widerspenstige sagt:

        Ich glaubs nicht…gerade habe ich in einem post nach Dir gefragt wegen dem Sexismus in Wörtern. Du erinnerst Dich gut, wie schön und nein, ich habe meine Einstellung nicht geändert und bin nach wie vor für ein MITEINANDER von Frau und Mann. Denn nur das ist spannend und wird schlussendlich erfolgreich sein – so oder so. 😉

      • tobe or not tobe sagt:

        @Widerspenstige: Diese Einstellung sollten sich einige zu herzen nehmen. Es ist ein Gemeinsam und kein Gegeneinander.. . Frauen kämpft für Euer Recht, Männer helft ihnen dabei…!!

      • Ginola sagt:

        @Widerpenstige
        Ich glaubs nicht…gerade habe ich in einem post nach Dir gefragt wegen dem Sexismus in Wörtern….
        –> Beim heutigen Thema? Und ja, klar erinnere ich mich daran. Zu schade, dass wir nicht weiter konversieren konnten.

        Ich bin beruhigt. Solche Aussagen (Schwestern, es gibt noch viel zu tun) lassen mich aufhorchen. Du weisst ja, Sprache schafft….

      • Talon sagt:

        @tobe
        Frauen haben alle Rechte und noch mehr, nämlich eine massive Bevorzugung.

      • Ginola sagt:

        @tobe or not tobe

        Es war nicht ganz so gemeint, tobe. Die Gesellschaft besteht aus weit mehr Gruppen als Frauen und Männer, welche Gleichberechtigung verdient haben….

      • tobe or not tobe sagt:

        @Ginola: Ja die anderen Gruppen die nenne ich Menschen (meist auch Frauen und Mànner), Androgüne Menschen kenne ich leider keine aber solls geben. Also was hast du an meiner Aussage nicht verstanden. GEMEINSCHAFT ist was heute niemand mehr will aber finde es schön wieder Leute zu treffen die nicht ständig mit diesen Vorurteilen von Mann und Frau leben.

    • Ruthli sagt:

      @Widerspenstige: Danke für den Tipp. Momentan läuft auf DRS1/Echo der Zeit grad ein guter Bericht über Frauen und Beruf. Falls Du noch die Chance hast, den Podcast zu hören, es lohnt sich.

      • Widerspenstige sagt:

        @Ruthli (…dann lag ich doch richtig mit meiner Vermutung – nicht schlecht diese Maskerade;-)
        Danke für den Hinweis und habe ihn im Anschluss an die 3sat Sondersendung noch als Podcast gehört. Also die CEOs oder deren MediensprecherInnen in CH brüsten sich gerne mit Frauenquoten bis zum TagX, tun aber praktisch nichts für deren Umsetzung. Auch eine Art an die Dinge ranzugehen. Wären Frauen und ihre Namen börsenkotierte Titel, sie wären täglich auf den Leuchtafeln der Börsen verhandelbar. Ganz im Gegensatz zu Norwegen, wo Frauen wie Männer in Teilzeit-Kaderstellen souverän auftreten. Gut so.

  • Regina sagt:

    Wir sollten auf unsere Sprache achten. Wir „investieren“ in eine Beziehung, wägen „Kosten und Nutzen“ ab, und wenn es sich nicht „lohnt“, dann künden wir die Beziehung auf und schauen uns auf dem „Markt“ um. Dort setzen wir unter anderem Sex als „Kapital“ ein in der Hoffnung, dass wir nicht leer ausgehen…

    Wer keine Freude hat am Geben (ohne dafür etwas zu erwarten), der wird sein Glück weder im Sex noch in der Liebe finden.

  • oma sagt:

    Der Kurs für Sex ist im 21. Jahrhundert dramatisch gefallen, ob das wirklich so eine gute Errungenschaft ist, bezweifle ich sehr. Manchmal habe ich den Eindruck Sex habe heute den Stellenwert von einem Fitnessabo oder die Merz -Dragees, konsumiert. zur Erhaltung der Gesundheit und der jjugendlichen Frische und Schönheit.
    Ist das aber „Zweck und Sinn“ von Sex?

  • Talon sagt:

    Und, weil es im Artikel ja so schön wiedergekäut wurde: Die Mär von der gleichen Qualifikation:

    http://www.maskulist.de/UEBERSICHT/Artikel-vom-25.02.2011/Die-Maer-von-der-gleichen-Qualifikation.

  • Talon sagt:

    „Auf der andern Seite ist mit der allzeit verfügbaren Internet-Pornographie ein zusätzliches Angebot für die männliche Nachfrage zur Hand, was die weibliche Marktmacht bei der Preis-Kontrolle von Sex unterläuft. “

    Endlich wird mal der Grund genannt, warum Feministinnen gegen Pornographie und Prostitution sind. Desweiteren sind Matriachate keinesweg Männerfreundlich. Gerad das erwähnte in China, die Männer haben keinerlei recht, müssen aber die schwersten und ungeliebtesten Aufgaben bestreiten. Also so wie hier, nur das hier die Männer wenigstens noch ein paar rechte haben.

    • Issey Schnyder sagt:

      also mir persönlich würde eine Gynozentristische Gesallschaft durchaus zusagen. Habe lieber Zicken an der Macht wie Gockel. 😉

      • Globetrotterin sagt:

        Issey, Eintrittsprüfung bestanden. Willkommen im Club!

      • Issey Schnyder sagt:

        ist irgenwie in der Internetwolke verschwunden, deshalb nochmals

        Danke! Fühle mich grad ein wenig geschmeichelt!
        Wie viele MitgliderInnen hat den der Club? Wenn ich mich normalerweise umhöre, sind es nur wenig Leute die sich das vorstellen könnten.

      • Issey Schnyder sagt:

        leider, leider kommt mein Danke einfach nicht durch. Muss wol am Wort „Gynozentristisch“ liegen. tztztz

        Auf jeden Fall danke für die Aufname in den Club! Fühle mich geschmeichelt! Wie viele Mitglieder seid ihr denn?

      • Globetrotterin sagt:

        Issey, so genau kann ich das nicht sagen. Aber jetzt, wo wir via Internet vernetzt sind, dürften es schon ein paar Milliönchen sein. Hier mal ein kleiner Dank ans Patriarchat: Das Internet war das Beste, das uns Frauen je geschenkt wurde.

      • Talon sagt:

        Ach, wenn ihrs doch nur wahrmachen würdet. Doch, ach schande, wer kümmert sich um die Infrastruktur, wer erfindet neue Technologien, wer führt Unternehmen? Mal ein kleiner ausschnitt aus den Problemen einer Frauengesellschaft 😉

      • Sportpapi sagt:

        Ach Globi: Vorher haben wir euch doch schon mit dem Telefon beschäftigt…

      • tobe or not tobe sagt:

        @Globetrotterin: Der club sollte aber Politik machen und nicht wie ein Turnverein vor sich hinvegitieren.!! Das Problem von euch ist das ihr euch zuoft kaufen lässt. Kaufen von materiellen und oberflächlcihen Gelüsten. Dies zielt direkt auf eure Egos hin und nicht auf ein gemeinschaftsgefühl wie du es im Club haben willst.
        Macht einen Schritt aus diesem Kreis der täglichen Hirnwäsche und bringt hervor, was Frauen wirklich an Stärke haben. Denn ich glaub dran das es noch Frauen mit Realitätssinn gibt…

      • Patrick Tigri sagt:

        Talon, die kreativen Köpfe sind keine Führungskräfte. Führer können Führen und nicht Erfinden. Und das wäre in einer Gynosellschaft genau gleich.

      • Talon sagt:

        @patrick
        Beides, Erfinden und Führen sind fest in Männerhand.

  • Eduardo sagt:

    Na, ich weiss nicht so recht, wenn ich an die feministisch gründlichst indoktrinierten Frauen in meiner Uni-Zeit denke, die, obwohl teilweise durchaus sehr intelligent, einen leicht irren Blick bekamen, wenn es zum Thema männlicher und dabei natürlich speziell sexueller „Unterdrückung“ kam. Man sollte den jungen männlichen Studenten also eher abraten, an der Uni eine Partnerin zu suchen, denn Akademikerinnen sind erotisch zum grossen Teil tot. Sobald ein Geldmann auftaucht, gelten diese eisernen weiblichen Prinzipien natürlich nicht mehr, aber Geldmänner sind unter Studenten noch recht selten.

  • DadApo sagt:

    Ich muss putzen…

  • Matts sagt:

    Ist irgenwie traurig, dass hier Sex sowohl im Artikel als auch in den Diskussionen nur als Ware verstanden wird, und nicht mit Liebe und Beziehung (nur Affäre) in Verbindung gebracht wird.

    • Robert sagt:

      Ich glaub, es geht eher drum, diesen Aspekt des Lebens besser verstehen zu wollen. Gerade weil Sex mit Liebe und Leben zu tun hat, ist es eben keine so ganz einfache Sache.

  • Etwas was ich mir in meinen Zwanzigern immer überlegt habe – wieso kann man nicht einfach problemloser ein Gespräch,ein Date und Sex haben?

    Ich habe getanzt, trainiert, gekocht, mich angeregt unterhalten, meine Finger bei mir behalten, einen ausgegeben etc. und doch war es so ver-verdammt schwierig hier in Zürich auch nur ein Date mit einer Stadtprinzessin zu kriegen. Dass ich mich nicht zu Tode onaniert habe ist wohl meinem natürlichen Optimismus zuzuschreiben. Denn das Kämpfen hat sich immer gelohnt.

    • tobe or not tobe sagt:

      hmm. ehrliche Aussage mit einem grossen Funken Wahrheit.. die Schweizerinnen sind nicht im Überschuss, also sehen wir hier verglichen zu der obigen Studie, keine Vergleichsmöglichkeiten!!

      Stadprinzessinen trifft den Nagel auf den Kopf. als Kind schon verhätschelt, als erwachsene nicht weiter…

      • Mit Kämpfen habe ich übrigens nicht gemeint mich betrunken und nackt auf WG-Feiern anzupreisen sondern die Auserwählte romantisch umworben zu haben.

      • mila sagt:

        und weshalb, lieber pascal, muss es denn eine ’stadtprinzessin‘ sein? das frage ich mich bei solchen kommentaren immer wieder.

      • Talon sagt:

        @mila
        Hat man da als Mann noch die Wahl? Heutzutag? Nicht wirklich.

      • ich konnte die Hofdamen nicht mehr auseinanderhalten, so überwältigt war ich von der Schönheit und Klasse die sich mir hier bot. Da wo ich herkomme ist, nun ja, kennen Sie den Film Jabberwocky?

      • mila sagt:

        pascal, den film kenne ich nicht, nein. aber ich glaube, dass am ende ohnehin ein jeder das bekommt, was er verdient – im guten wie im schlechten. ausgleichende gerechtigkeit sozusagen, oder sollte man sagen: gleich und gleich gesellt sich gern? talon, das gilt auch für dich.

      • Talon sagt:

        @mila
        Zum Glück war ich früher dran und hatte da noch eine Wahl. Heutzutage wäre ich definitiv single, der Preis, den man als Mann bezahlt, ist einfach zu hoch

      • mila sagt:

        ich verstehe eins nicht, talon: wie kann man immer nur alle über einen kamm scheren, unabhängig davon, ob es sich um männer oder frauen handelt? deine weltsicht scheint mir wirklich sehr beschränkt.

      • Talon sagt:

        @mila
        Die Mehrheit machts aus, das es von der Mehrheit immer ausnahmen gibt, ist klar, nur spielen diese keine Rolle, wenn es um Gesamtgesellschaftliche Probleme geht.

      • Sportpapi sagt:

        @Talon: Wenn es um meine Beziehung(en) geht (und darum geht es doch, wenn sie schreiben, sie wären heute Single), dann interessieren mich weder gesamtgesellschaftliche Zusammenhänge noch statistische Erkenntnisse. Sondern von mir aus die eine Ausnahme, die zu mir passt.

      • Talon sagt:

        @sportpapi
        In diesem ging es um die Auswahl an Frauen, die Männer haben. Daher Gesamtgesellschaftlich. Natürlich muss ein Mann kein Prinzesschen nehmen, nur, wie gross ist die Wahlfreiheit, wenn die meisten Damen Prinzesschen sind?

    • gabi sagt:

      Die Frage von Pascal Sutter stellen sich wohl 90% aller Männer, die je den Vergleich mit anderen Ländern machen konnten.
      Hab´s auch nie kapiert. Zwingli und Calvin vielleicht? – keine Ahnung.

      • Es gibt ja diese These dass in Zürich so viele Grüsels auf der Strasse unterwegs sind die die Frauen andauernd anbaggern dass diese sich auf „Kalt“ schalten und dann nicht mehr für das werben der nicht-grüseligen Männer empfänglich sind.

      • Und eine andere These die besagt dass Männer in Zürich schüüch sind.

      • Widerspenstige sagt:

        Wer hält sich denn in der Stadt auf wenn es auf dem Land viel schöner ist und noch richtig geflirtet wird. Du denkst wie ein Mann gabi oder eher Gabriel?

      • gabi sagt:

        Der Theorien gibt es viele. In der Praxis bleibt der Eindruck, dass sich Frauen selber des guten Gefühls in keiner Weise bewusst sind (und natürlich bewusst werden können), wie bereichernd ein kleines, unverbindliches Lächeln zwischen zwei Unbekannten sein kann. Ein netter, kleiner Augenflirt, wie er in fremden Städten in jeder Strassenbahn vorkommen kann.
        Wirklich grotesk wird es aber erst, wenn Sie sich die Berichte von Frauen anhören, die das andernorts rausfinden… Und dann ganz begeistert von den „viel offeneren“ Männern ebendort schwärmen – aber daheim den gleichen“Muschkopf“ behalten.

      • mila sagt:

        es gibt auch frauen, die einem netten, kleinen augenflirt nicht abgeneigt sind. vielleicht sind es ja einfach nicht die, die bis zum letzten nägelchen fein herausgeputzt sind?

      • Issey Schnyder sagt:

        Das habe ich auch noch nie verstanden, und doch ist mir das auch schon aufgefallen und das gleich vorneweg, nicht in Ferien sondern bei unentspannten Begebenheiten im Ausland wie z.B. Arbeiten.

        Was mich am meisten wundert, und sicherlich auch subjektiv ist, gebe ich ja zu, ist, dass im „kühlen“ Deutschland viel offener zwischen den Geschlechtern umgegangen wird wie hier in der Schweiz. Hier scheint es manchmal, als wüsten beide Geschlechter nur zu wenig von den gegenseitigen Bedürfnissen, ganz zu schweigen von der gegenseitigen Akzeptanz zur Andersartigkeit. Ich schätze Frauen a ungemein, auch Feministinnen, doch manchmal finde ich sie hier in der Schweiz einfach nur komisch, weil sie den verbindenden Wert von Sex und auch den Spass durch Sex unterschätzen. Kommen mir manchmal vor, wie Prinzessinnen im Froschgewand. Aber was soll’s, ist halt so.

      • gabi, mir komt das oft so vor wie die geschichten die die englischen seemänner erzählt haben müssen die seinerzeit im südpazifik auf Inseln voller barbrüstiger frauen gelandet sind. was macht denn die heimat so kalt?

      • Robert sagt:

        @mila: Ich glaube, du verstehst nicht, was er mit „Stadtprinzessin“ meint. Glaub mir: Männer auf dem Pfad der Verzweiflung sind nicht besonders wählerisch…

      • gabi sagt:

        Nein, nein… So kalt ist die Heimat keineswegs. Und in vielerlei Hinsicht habe ich mich zu meinem eigenen Erstaunen – gerade durch die Erfahrungen im Ausland – zum wahren Patrioten entwickelt.
        In dieser Hinsicht ist aber keinerlei Zweifel angebracht: ist wirklich so.
        Und ich spreche hier durchaus nicht nur aus persönlicher Erfahrung, sondern habe viele andere Männer erlebt, die ihr unverblümtes Erstaunen mit mir teilten, nachdem sie merkten, dass nicht unbedingt als Normalfall gelten kann, was beim Verhalten der Schweizer Frauen als solcher gilt.

    • Robert sagt:

      Ja genau, von wegen Markt. Und an der Uni war’s keinen Deut besser.

      Ich dachte immer, ich bin halt so hässlich und so verklemmt.

      Pünktlich mit 30 hab ich SIE dann abbekommen – und es war tatsächlich eine Deutsche. Ich hab das noch gar nie so betrachtet…

      • Ach, die Zwanziger…

        „all in all i give my twenties two thumbs down. the plot sucked, it went on for what seemed like a decade and the only redeeming features were a strong cast and a decent soundtrack.

    • André sagt:

      Da erging es mir bisher gleich und ich denke, jeder sollte die für sich passende Konsequenz in betracht ziehen. Bei den einen ist es eine Partnerin aus Deutschland, ich für meinen Teil bevorzuge das Single-Leben und für den Sex die Dienstleistung von Prostituierten. Beinhaltet Auswahl, gutes Aussehen und im Endeffekt nicht nur günstiger sondern auch sehr unkompliziert.

  • Andi sagt:

    Kurze Zwischenfrage: Hat es eine Bedeutung, dass die beiden Wörter Dekaden
    und Internet-Pornographie im Text oben fettgedruckt sind?

  • Robert sagt:

    Was mir an der ökonomisierten Betrachtungsweise von Sex etwas fehlt, ist dass ein Markt sich nie alleine aus Angebot und Nachfrage bestimmt.

    Zum einen scheinen Frauen – schon alleine auf Grund der biologisch etwas harmloseren Dringlichkeit des Angebots – sich viel besser auf Marketing zu verstehen. Ich denke, dass Frauen schon dazu im Stande sind, mit Werbemassnahmen den Markt und damit auch „die Preise“ zu steuern.

    Zum anderen nutzen Frauen viel eher auch eine gewisse Monopolstellung. Die Konkurrenz durch Transen oder inflatable Dolls ist ja nicht wirklich ernst zu nehmen.

  • Gabi sagt:

    So wahnsinnig neu ist das beschriebene Phänomen nun auch wieder nicht. Bloss in der Schweiz neutralitätsgegeben etwas unbekannt.
    Führen Sie sich einfach mal Berichte aus den Zeiten nach grossen Kriegen zu Gemüte. Also von damals, als man zwar über den Militarismus (zu Recht) wettern konnte, aber die Opferstatistik tatsächlich noch mehr Soldaten als Zivilisten aufführte. Die wenigen Männer, die dann „zur Verfügung“ standen, haben diese Zeiten oft als wahres Paradies beschrieben.
    Führen Sie sich zudem mal den Kulturbruch zw. der Zeit vor 1914 und den freizügigen „roaring Twenties“ vor Augen!

  • tobe or not tobe sagt:

    lies, damn lies and statistics…. Statistiken sind nicht zu gebrauchen, da immer nuer ein Prozentsatz der Bevölkerung als masstab genommen wird.

    Das aber das Interesse an dieser amerikanischen Studie einen Artikel wert war, zeigt mir das auch manche Journalisten den Weitblick verloren haben.

    Ich lass mein HIrn nicht von diesem ständigen Gendergstürm waschen. Mann ist Mann und Frau ist Frau und das ist gut so.. Oder werden die Menschen in 100 Jahren Androgün sein, weil wir uns nicht entscheiden welches Geschlecht jetzt besser sei???

    • heidi reiff sagt:

      Gute Entscheidung betrachte das auch so, diese endlosen Diskussionen Mann / Frau , richtig/falsch gehen mir schon laengst auf den Geist, to be or not to be hat nichts zu tun mit Geschlecht Mann / Frau . Die CD von Grönemeyer MENSCH resp. seine Lieder , nichts ist wirklich WICHTIG NACH DER EBBE KOMMT DIE FLUT ….

  • Georg sagt:

    „Auf der andern Seite ist mit der allzeit verfügbaren Internet-Pornographie ein zusätzliches Angebot für die männliche Nachfrage zur Hand, was die weibliche Marktmacht bei der Preis-Kontrolle von Sex unterläuft.“

    Böse Stimmen behaupten ja schon längers, dass Femis deshalb mit dem Zweihänder gegen freiwillige Porno’s kämpfen.

    • Robert sagt:

      Ich hab auch (wie die Femis) so meine Zweifel, ob „Internet-Pornos“ die männliche Nachfrage wirklich dämpfen. Man könnte das durchaus als Muster ohne Wert (gibt’s das eigentlich noch??) resp. als gelungene Werbekampagne empfinden.

  • Georg sagt:

    Verstehe, dass besagte Frauen dann mit Ü30 Mühe haben, einen Partner zu finden. So eine bräuchte ich auch nicht.

  • Erstaunlich, zu was alles die klassische Volkswirtschaftslehre mittlerweile als Erklärungsmodell herbei gezogen werden kann! Den Anfang dieser Denke hat wohl der US-amerikanische Ökonom Gary Becker gemacht, der hinter jeder menschlichen Handlung (im Privaten) ein ökonomisches Motiv gewittert hat. Aber ob’s wirklich so einfach ist..?

    Was mir in letzter Zeit ganz besonders auffällt, ist, dass immer mehr Frauen über Dreissig ernsthaft Mühe haben, einen Lebens- nicht Sex!- partner zu finden. Den Sex kriegen sie so gut wie an jeder Ecke- bei abnehmendem Grenznutzen allerdings.

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    ……da lief was schief mit obigem Beitrag: Ich wollte schreiben, wer sich feministisch weiterbilden möchte, sollte den Beitrag zum Sexismus in der Sprache von der Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch im aktuellen Migros-Magazin nicht verpassen. Sehr erhellend und spannend zu lesen.

    • Georg sagt:

      Darum heisst der Fussgängerstreifen jetzt Zebrastreifen in Bern, gell. Fühle mich übrigens auch immer diskriminiert, wenn ich nach Frauenfeld gehe – das sei mal gesagt!

      • gabi sagt:

        Aber nein. Würde es gewiss überleben.
        Ich entsinne mich lachend an eine Episode, bei der in der Ortsfeuerwehr neu weibliche Feuerwehrleute (Feuermännerinnen? Fauerfrauen?) aufgenommen wurden und der Ausbilder in seinen eingeschliffenen Sätzen nie die politisch korrekte Kurve kriegte, was offenbar ein echtes Problem für die Damen darstellte.
        Nachdem die ständigen Einwürfe langweilig wurden, ist schliesslich ein gestandener Feuerwehrmann vorgetreten und hat den Ausbilder aufgefordert, bitte alle Anwesenden nur in weiblicher Form anszusprechen, weil die Männer nämlich kein Problem damit hätten

      • Tomas sagt:

        Eigentlich heisst es ZebrastutenstreifInnen.
        Soviel Gleichberechtigung muss sein.

      • Patrick Tigri sagt:

        Ist ein männliches Zebra nicht ein Zebro?

    • Gabi sagt:

      Gähn.

      Ich ess dann jetzt mal ein Fraudarinchen; das macht etwas munterer als angestaubtes aus der alten Genderkiste.

      • Eva sagt:

        Als angehende Sprachwissenschaftlerin möchte ich hier mal festhalten, dass Sprache NIEMALS sexistisch ist – wenn, dann ist es die Sprachgemeinschaft…

      • Globetrotterin sagt:

        @Eva:
        KönntenSie ds etwas genauer erklären? Ich empfinde Sprache sehr wohl und sehr oft als sexistisch.

      • gabi sagt:

        Schrecklich, so eine Aussage; was, Globetrotterin?!
        Und dann ausgerechnet von einer Frau namens „Eva“!
        Dass Sie Sprache als sexistisch empfinden, wird Ihnen niemand streitig machen wollen. Aber – wie Sie so richtig sagen – hat das eben mehr mit Ihrem „Empfinden“ zu tun, als mit hieb- und stichfesten Tatsachen.
        Das ist natürlich bitter, wo doch grad GermanistInnen seit den 80ern jahrelang auf diesem Hirngespinnst rumreiten konnten (und dadurch leider, leider nicht mehr so viel Energie für Themen übrig hatten, wo etwas Engagement ernsthafter benötigt worden wäre). Wahrer wurde es dadurch nicht.

      • gabi sagt:

        Schon je mal innegehalten und auch nur kurz versucht zu überlegen, weshalb Frauen in anderen Ländern (also Sprachen) darüber nur belustigt mit den Schultern zucken können.
        Schon mal darüber meditiert, wieso die Französinnen (die ja nicht gerade als feministische Schlafmützen gelten) niemals Sturm dagegen gelaufen sind, dass schon ein Mann genügt, um im Französischen einer Gruppe eine Endung zu verpassen, die männlich ist; umgekehrt dagegen nicht?
        Vielleicht einfach, weil sie Diskussionen über einen solchen Humbug als völlig verschwendete Energie betrachten?
        Könnte das wohlmöglich sein?

      • mila sagt:

        gabi, erkennen sie denn nicht, dass das, was eva sagt, im grunde viel prekärer ist?

      • gabi sagt:

        Äh… Nein.
        Wirklich nicht. Was denn?
        Dass es die Sprachgemeinschaft sein könnte?
        Klar.
        Habe ich im Übrigen schon in jenen fernen 80ern stets als Argument ins Feld geführt, um die dämlichen Germanisten (ja; die GermanistEN – denn die Jungs waren in ihrem Nachgeblöke oft noch dämlicher wie ihre Kolleginnen) darauf hinzuweisen, wie fruchtlos das sture Verharren auf dem ollen Sprachthema bleiben muss: Denn wenn sich Frauenfeindlichkeit so einfach dingfest machen liesse, kann sich auch der eingeschworenste Frauenfeind einfach nur der „korrekten“ Sprache bedienen und ist schon fein raus.

      • Globetrotterin sagt:

        @gabi:
        Ich habe Eva um eine Erklärung gebeten. Wenn ich Ihre Weisheiten lesen möchte, dann schreibe ich Ihnen das.

      • gabi sagt:

        Gerne immer wieder gegeben damals war ja auch das Bild von „Sprache ist der Spiegel der Gesellschaft“
        Der war damals schon mindestens so ein Lacher, wie der – oft grad in jenen Diskussionen noch draufgesetzte – Spruch „jeder Mann ist ein potentieller Vergewaltiger“ (… Der in etwa so relevant war wie die Aussage „jeder Schraubenzieher ist ein potentielles Mordwerkzeug“ oder „jedes Trambillet ist ein potentieller Jointfilter“).
        Denn wenn ich nun die Gesellschaft verändern will, dann beginnt das kaum mit dem Spiegel, sondern wird sich dort erst zu guter Letzt manifestieren.

      • gabi sagt:

        @globetrotterin:

        „Wenn ich Ihre Weisheiten lesen möchte, dann schreibe ich Ihnen das.“

        In einem öffentlichen Blog aber schon eine etwas amüsante Aussage; oder?!

      • mila sagt:

        ich glaube nicht, globetrotterin, dass evas antwort so wahnsinnig anders ausfallen wird als gabis. dennoch, gabi, wenn man sich schon dieser tatsachen bewusst ist: wieso nicht im rahmen der eigenen möglichkeiten darauf reagieren? verordnung von oben bringt natürlich nichts.

      • gabi sagt:

        Ah…Sorry; den muss ich ja noch ergänzen:
        Mit „dort erst zu guter Letzt manifestieren“ muss im Übrigen keineswegs heissen, dass alle plötzlich „verdreht“ reden oder Panik davor kriegen, das Wort „man“ auch nur einzusetzen, weil es von Einzelnen als frauenfeindlich betrachtet werden könnte.
        Nein. Keineswegs.
        Es kann sich in der Sprache eben auch dadurch manifestieren, indem solcherlei Formulierungen für eine jüngere Generation einfach nicht mehr dieselbe Bedeutung haben. Und dem war zu einem grossen Teil damalsw längst schon so, als uns die Eifernden

      • Sportpapi sagt:

        mila hat recht: Hier geht es offenbar um sprachliche Feinheiten. Verstehe nur nicht ganz, weshalb Eva den Empfänger ausblendet.

      • mila sagt:

        ich mag das wort man und würde um nichts in der welt darauf verzichten wollen. aber: müssen sich texte tatsächlich immer und ausschliesslich des maskulinen genus bedienen? wohl eher nicht.

      • gabi sagt:

        Oups… Pardon. Versehentlich „Kommentar senden“ gedrückt.
        Zufällig war und ist das ja schon ziemlich die Antwort für Sie, Mila:
        Ich ergänze also:
        Und dem war zu einem grossen Teil damals längst schon so, als uns die Eifernden erklären wollten, was unsere Formulierungen nämlich wirklich, wirklich heisen würden.
        „wieso nicht im rahmen der eigenen möglichkeiten darauf reagieren?“ kann für mich dann doch nicht heissen, mich beim Sprechen völlig zu verbiegen. Wo doch das Wort „man“ (Bsp) für mich sowieso nie die-von Menschen, die mich nicht einmal kannten-hinein interpretierte Bedeutung hatte

      • Patrick Tigri sagt:

        mila, ich mag das „man“ nicht, weil es so unverbindlich und unspezifisch ist. Dass es von „Mann“ abstammt ist mir recht eigentlich egal.

      • gabi sagt:

        „müssen sich texte tatsächlich immer und ausschliesslich des maskulinen genus bedienen?“
        Und warum nicht? Wo ich doch vollkommen sicher bin, dass ich weiss, wenn eine weibliche Möglichkeit mit gemeint sein soll?
        Dann ist es doch eben völlig Wurscht (siehe Frankreich)… Ausser es beschäftigt einem aus „persönlichem Empfinden“ so ungeheuerlich, dass ein Aussenstehender meinen könnte, dahinter verberge sich ein ausgewachsener Komplex?
        Im Übrigen, um nochmal den Spiegel zu bemühen: Will ich mir einen Schnauzer stehen lassen, so male ich den als Anfang auf den Spiegel, sondern lasse ihn wachsen!

      • gabi sagt:

        Will ich mir einen Schnauzer stehen lassen, so male ich den NICHT als Anfang auf den Spiegel, sondern lasse ihn einfach wachsen!
        So muss das natürlich heissen; pardon.
        Und dann erscheint er automatisch im Spiegel. Ohne jede Manipulation desselben.

      • Widerspenstige sagt:

        @gabi 12.52h
        Tja, gerade die Französinnen können darüber nur müde lächeln, denn sie wurden ja gerade in ihrer Muttersprache IMMER berücksichtigt und die weibliche Endung gehört dazu wie das Amen in der Kirche. Auch da haben die Franzosen einen riesigen Vorsprung, von ‚faire l’amour‘ ganz zu schweigen, um zum Thema zurück zu kehren. Nein, mon dieu ‚keine feministischen Schlafmützen‘ und den Augenflirt beherrschen diese Franzosen perfekt. Magnifique!!
        P.S. Diese Diskussion wegen dem Sexismus in Wörtern hatte ich doch schon mal mit Ginola eingehend…ou est-il?

      • mila sagt:

        es ist ja schön, gabi, wenn sie mich ‚mit meinen‘. ich werde gelegentlich aber auch gerne direkt adressiert. oder wären sie als mann damit einverstanden, sprachlich zugunsten eines rein femininen genus ausgeblendet zu werden? ich kann das gezeter, das ein solcher vorgang bewirken würde, jetzt schon hören…

      • mila sagt:

        nee, nee patrick, mein geliebtes man wirst auch du mir nicht madig machen. zumal unverbindlichkeit oder unpersönlichkeit in gewissen kontexten durchaus erwünscht ist.

      • Sportpapi sagt:

        Ich war auch schon mit Kassiererinnen und Lehrerinnen mitgemeint. Hat mich weniger gestört als das blöde Lehrperson, mit dem sich die Lehrer/innen heute bezeichnen. Wie ich heute in meinem Unterricht auch nicht nur Studierende oder Lernende habe, sondern Studenten, die hin und wieder auch studieren oder lernen – mal ganz unabhängig vom Geschlecht.

      • gabi sagt:

        Aber Sie bringen es ja gerade auf den Punkt, Mila:

        „wären sie als mann damit einverstanden, sprachlich zugunsten eines rein femininen genus ausgeblendet zu werden?“

        Das können Sie nicht wissen, weil Sie sich auf eine völlig andere Art damit beschäftigen.
        Ich kenne x Frauen, denen das Hans was Heiri (beides Männer – sollte mir das nun zu Denken geben ;-)) ist. Die zerbrechen sich über sowas nicht den Kopf, weil sie Besseres zu tun haben und sich deshalb sowieso nicht ausgeblendet fühlen. DIE sind emanzipiert vom Wälzen unnötigen Humbugs.

      • gabi sagt:

        „wären sie als mann damit einverstanden, sprachlich zugunsten eines rein femininen genus ausgeblendet zu werden?“

        Nein; ich wäre es nicht und würde mich mit Händen und Füssen dagegen wehren.

        Aufgrund Ihrer Fragestellung bin ich aber sicher, dass Sie meine Beweggründe vollkommen missverstehen würden… Und da liegt eben der Hund begraben.

        Denn was mich vor allem ärgern würde, wäre, dass der deutschen Sprache damit Gewalt angetan wird. DAS ärgert mich.

        Und um auf die Französinnen zurück zu kommen: die regen sich eben dennoch nicht über „ils“ auf. Das ist eine rein german(ist)ische Schimäre

      • mila sagt:

        huch, das letzte refugium, der sprache gewalt an tun… ich mag es auch nicht, wenn man mir bestimmte liebgewonnenen bezeichnungen wegnehmen und anstelle dessen meist lächerliche neologismen aufzwingen will. aber ein wirklich emanzipierter mann hätte doch umgekehrt kein problem damit, für eine weile unter ’sehr geehrte damen‘ etc. angesprochen zu werden? von zeit zu zeit hilft es, sich selbst den spiegel vorzuhalten.

      • gabi sagt:

        Aber nein. Würde es gewiss überleben.
        Ich entsinne mich lachend an eine Episode, bei der in der Ortsfeuerwehr neu weibliche Feuerwehrleute (Feuermännerinnen? Fauerfrauen?) aufgenommen wurden und der Ausbilder in seinen eingeschliffenen Sätzen nie die politisch korrekte Kurve kriegte, was offenbar ein echtes Problem für die Damen darstellte.
        Nachdem die ständigen Einwürfe langweilig wurden, ist schliesslich ein gestandener Feuerwehrmann vorgetreten und hat den Ausbilder aufgefordert, bitte alle Anwesenden nur in weiblicher Form anszusprechen, weil die Männer nämlich kein Problem damit hätten

      • Talon sagt:

        @mila
        Sie kennen den Unterschied, zwischen, die Menschen (Männer und Frauen gemeint) und „Sehr geehrte Damen“(Damen nur Frauen)? Beim letzteren werden wirklich nur Frauen gemeint. Oder anders: Der Pirat(Männlich), die Piratin (weiblich), die Piraten(Männlich und weiblich gemeint, „die“ aus dem weiblichen und „Pirat“ aus dem Männlichen, also ein zusammenschluss aus beidem).

      • mila sagt:

        talon, ‚die menschen‘ ist immer noch etwas anderes als ‚die herren‘ (wobei, weshalb muss es eigentlich ‚der‘ mensch heissen? nur weil eva vorgeblich aus adams rippe stammt und deswegen eine abweichung vom männlichen standardmodell bildet? was sagen eigentlich die anthropologen zu diesem thema?). es gibt auch piratinnen, stellen sie sich vor. wenn sie jetzt aber auch noch unter die sprachwissenschaftler gehen wollen, werde ich mir vor verzweiflung die haare raufen. und das können sie doch unmöglich verantworten, oder?

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        mila, meine Worte!

        Wir haben von dem schon so viel erduldet, den Biologen u.a., einmal muss gut sein, der Sprachwissenschaftler ist zuviel!

      • Talon sagt:

        @mila
        ach mila, es wäre zu einfach, auf das einzugehen, was ich geschrieben habe.

      • Globetrotterin sagt:

        Dann soll mir doch hier mal irgendwer erklären wie es kommt, dass wir „Herr“ Müller aber dann „Frau“ Müller sagen. Während „Herr“ ein soziologischer Begriff ist, ist das Wort „Frau“ ein biologischer. Mann + Frau gehören zusammen, auf der anderen Seite „Herr + Dame“. Das Wort „Herr“ impliziert eine völlig andere soziale Stellung als das Wort „Frau“.

      • mila sagt:

        globetrotterin, ich habs kurz nachgeprüft, da ich mir nicht sicher war. tatsächlich war frau (vrouwe) im mittelalter, wie ich meinte, zunächst die bezeichnung für herrin, gebieterin, weib (wip) hingegen diejenige für frau, ehefrau: „Seit dem 17. Jahrhundert ist ‚Frau‘ als Standesbezeichnung von ‚Dame‘ verdrängt worden. Andererseits ist es in der Bedeutung „erwachsene weibliche Person, Ehefrau“ an die Stelle von mhd. wîp getreten.“ http://homepages.uni-tuebingen.de/henrike.laehnemann/etymologie.html

      • mila sagt:

        globetrotterin, ein längerer post hängt, aber bis ins 17. jahrhundert war ‚frau‘ die bezeichnung für eine herrin, also eine frau von stand. das ‚weib‘ bezeichnete hingegen eine frau respektive ehefrau.

      • The Symbol, formerly known as Katharina sagt:

        @Globetrottlerin
        Die Bezeichnung „Frau“ ist eigentlich eine Ehrung. Feministinnen haben sich lange und fälschlicherweise auf den Sachverhalt der verschiedenen Anrede berufen und daran gestört. Alles nur heisse Luft.
        Sie sollten sich mal mit Linguistik befassen, nur so als Tip, bevor Sie weiterhin solchen Quatsch von wegen „sexistischer Sprache“ verbreiten.

      • Lina sagt:

        Der Sprachgeschichte zum Trotz: „Frau“ tönt seltsam nüchtern, prosaisch. Donna, femme, woman: aber holla!

      • mila sagt:

        lina, da bin ich doch glatt geneigt, dir zuzustimmen.

      • The Symbol, formerly known as Katharina sagt:

        Es klingt nicht schön? Oh Gott, sollen Kriterien wie ein nicht ganz wohlklingendes Lautbild ausschlaggebend sein für den Kampf der Frauen?
        Selbst von diesem Geschlecht bedaure manchmal zutiefst die einfältige Argumentationsweise meiner Genossinnen. Wäre es nicht viel sinnvoller für ausgeglichene Löhne zu kämpfen? DAS ist Diskriminierung!

      • Sportpapi sagt:

        Ach, wenn es doch vor allem um den Wohlklang geht: schnell das Fräulein wieder einführen. Damit wir im Restaurant endlich nicht mehr mit den Fingern schnippen müssen 🙂

      • mila sagt:

        relax, the symbol. ein bisschen spass muss sein. wer aber nicht erkennt, wie die dinge im einzelnen zusammenhängen, kämpft von beginn weg auf verlorenem posten.

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      Dummheit und Arroganz gehen oft Hand in Hand!

      • Gabi sagt:

        Sie sagen es, Pippi… SIE sagen es.
        😉

        Im Sinne des Orakels von Delphi wünsche ich Ihnen dann noch einen erkenntnisreichen Tag.

      • Georg sagt:

        „Dumm ist der, der dummes tut“
        Forrest Gump

      • Patrick Tigri sagt:

        Delphi! Ist doch nur ein Abklatsch. Turbo Pascal war noch der Hit.

      • E.H. Roth sagt:

        ja ja pippi, dich braucht die welt nicht also verschwinde aus diesem blog

      • Nicole sagt:

        E.H. Roth….Ihre Probleme mit Pippi können Sie ausserhalb dieses Blogs behandeln…wenn Ihnen die Kommentare von Pippi nicht passen….dann gehen Sie doch so a la baby Jail „Geh doch*

    • Gabi sagt:

      also dem mit Turbo-Pascal kann ich nicht mehr folgen; sorry.

      Aber ansonsten wundere ich mich natürlich selbst: Muss doch für Pippi schon langweilig sein, wo ich ihr (!) Klischee des (Frauen)Feines sowieso schon so stilgerecht bediene. Viel lustiger ist es ja, wenn sie andere Frauen beschimpft. Falls diese sich weigern,ihre schwesterlich gemeinten Ratschläge aus der seit über 25 Jahren ladengehüteten Feminismuskiste als moderne Erkenntnis zu akzeptieren.
      Dann zeigt sich erst das wahre Gesicht der monothematischen Eifererin.
      Der zweite Spruch v. Delphi heisst übrigens: „Nichts im Übermass“!

    • Pippi Langstrumpf sagt:

      noch die Website zu Frauenbiografien – enthält die Biografie von 8000 bedeutenden Frauen – gegründet von der Sprachwissenschaftlerin Luise F. Pusch:

      http://www.fembio.org

      • Talon sagt:

        @pippi
        Wenn ich so was lese, muss ich immer an kleine Kinder denken, die ganz stolz darauf sind, das sie alleine laufen können.

    • Widerspenstige sagt:

      Danke für den Hinweis, Pippi, aber ich bin keine Cumuluskartenbesitzerin und deshalb muss ich wohl im Internet nachsehen, ob der Artikel dort beim grossen MMM irgendwo steht. 😉

      • Pippi Langstrumpf sagt:

        Widerspenstige, beim Kundendienst in jedem Migros bekommst du ein Exemplar. Die Zeitung hängt übrigens nicht mit den Cumuluspunkten zusammen, sondern damit, ob man Genossenschafterin ist. 🙂

  • Pippi Langstrumpf sagt:

    Ja, heute ist Frauentag!

    Ohne das feministische Bewusstsein und die ständige Bereitschaft von bewussten Frauen, sich in die Nesseln zu setzen, gäbe es an den Unis nach wie vor kaum Frauen, deshalb ist der Hinweis auf den Frauentag themenrelevant.

    sich feministisch weiterbilden möchte, sollte diesen Beitrag nich verpassen.

    • Sportpapi sagt:

      Der Frauentag ist also vor allem eine historische Angelegenheit, ähnlich wie das Sechseläuten. Was ist die heutige Bedeutung? Weshalb habe ich dieses Jahr nichts davon gelesen (und wohl auch die Frauen in meiner Umgebung nicht).

    • Tomas sagt:

      Als ich studiert habe, hat es dort 70% Frauen im Jahrgang gegeben.
      Herrlich war das.
      Heute sind vielleicht 20% davon in dem Beruf tätig, Rest lebt entweder als Hausfrau, oder von Alimenten.

  • Cara Mia sagt:

    …und ein „student“ ist keine Studentin, resp. das männliche Exemplar derselben. Und dass man auch ausserhalb des Campus rumtun kann… ach, gähn, nur noch langweilig, das Thema.

  • Elisabeth sagt:

    Oje, das kommt davon, wenn man einen amerikanischen Artikel, der auf amerikanische Verhältnisse abzielt, fast wörtlich übersetzt! Die Autoren haben eine Studien auf den „Campus“ betrieben. Da tummeln sich in den USA v.a. 18 bis 22jährige, weg von zuhause, endlich kann man Alk trinken und miteinander ins Bett, denn das gehört zum College. Dafür wird man von der Uniadministration weit besser erfasst als die hiesigen Studis. Health surveys lassen sich bei dieser Population gut machen, und man muss auch, wegen Tripper u. Co. Die „sexual economy“ funktioniert hierzulande vielleicht doch anders!

  • Robert sagt:

    Aus dem Tagi von heute: „Ein 20-jähriger Franzose entwendete in der Nacht auf heute Dienstag einen Reisebus und fuhr ohne Licht durch die Stadt.“

    Jetzt seh ich erst das Ausmass! DER WOLLTE DIE MÄDELS GLEICH MIT DEM BUS AUFSAMMELN!!! Diskret halt, war ein Franzose.

  • mila sagt:

    was sagt regnerus zu dem bei der heutigen jugendgeneration beobachtbaren backlash, wonach sich diese wieder vermehrt in die heimelige welt der intimen zweierbeziehung zurückzieht? analysen wie die seine scheinen mir in der regel etwas kurzsichtig angelegt. ’sex at dawn‘ verkauft wiederum unter pompösem medialen getöse, was wir im grunde schon längst wissen: dass monogamie nicht biologisch bedingt ist, sondern einen willentlichen entschluss darstellt. die wissenschaftliche effekthascherei des ’noch nie dagewesenen‘ geht mir bisweilen etwas auf den wecker.

    • Sportpapi sagt:

      Wenn Monogamie einen willentlichen Entschluss darstellt, stellt sich die Frage, wieso. Und in Bezug auf das heutige Thema: ob Männer und Frauen dabei den gleichen Willen haben.

      • tobe or not tobe sagt:

        @Mila. Das passt ja eigentlich nicht zu den Aussagen vom grossen Teil der Frauenwelt: FÜR SEX BRAUCHT ES LIEBE…

      • Nicole sagt:

        hast du den gleichen Willen wie deine Frau?

      • mila sagt:

        ach tobe, selbst die romantischsten frauen leben heute nicht mehr hinter dem mond…

      • Patrick Tigri sagt:

        Also ich habe das schon öfters gehört, und zwar meistens von Frauen.

      • tobe or not tobe sagt:

        @MILA: Tu bitte nicht so abgeklärt. Vielleicht mag es für dich nicht zutreffen, da will ich keinen Behaubtung treffen. Aber die normalo 0815 Frau von Heute ist noch immer so eingestellt.
        Sexy sein heisst nicht automatisch viel Sex zu haben…..! Meist ist es umgekehrt…

      • mila sagt:

        wo kommt plötzlich dieses sexy her, tobe? das habe ich mit keiner silbe angedeutet. die masche, den mann über verzögerung an sich zu binden, funktioniert zwar auch heute noch wunderbar (du bestätigst das ja mit deinen aussagen immer wieder selbst). aber das heisst noch lange nicht, dass frauen an das dahinter stehende märchen noch glauben würden.

    • mila sagt:

      die steigenden zahlen fremdgehender frauen – oder von frauen, die zwischenzeiltich offen zum seitensprung stehen – belegen eindeutig, dass auch beim weiblichen geschlecht sex und liebe als zwei unterschiedliche dinge wahrgenommen werden. wichtig wird der emotionale aspekt dann, wenn es um langfristige perspektiven und kinder geht. da denkt sich die eine oder der andere womöglich, dass ein flüchtiges abenteuer das risiko (respektive den verlust der paarbeziehung) nicht wert ist. die scheidungs- und trennungsraten sind uns allerdings ebenfalls hinreichend bekannt.

      • Robert sagt:

        Es könnte aber ohne Weiteres sein, dass das Fremdgehen bei Frauen eben tendentiell aus einem anderen Grund geschieht – und dass dieser Grund eben genau ist, dass Sex und Liebe nicht am selben Ort gefunden werden konnten?

      • mila sagt:

        wie romantisch. dies mag früher einmal zugetroffen haben, mit der zunehmenden finanziellen abhängigkeit der frauen sieht die ganze sache jedoch tendenziell ein bisschen anders aus.

      • Patrick Tigri sagt:

        Abhängigkeit? Du meinst wohl „zunehmende finanzielle UNabhängigkeit“, oder?

      • Sportpapi sagt:

        Die Frage ist ja auch, weshalb ein flüchtiges Abenteuer ein Risiko für eine funktionierende, liebevolle Beziehung sein muss. Ein Beleg, dass eben Sex und Liebe ind er Regel nicht, auch nicht teilweise, getrennt wahrgenommen werden. Ob sich da Frauen und männer unterscheiden, weiss ich aber nicht.

      • mila sagt:

        ich verstehe deine argumentation nicht ganz, sportpapi. die prinzipielle (theoretische) trennung ist für mich eine gegebene tatsache, auch wenn die praxis womöglich anders aussieht. es soll ja unter anderem leute geben, die offene beziehungen führen. ob das auf dauer funktionieren kann, weiss ich nicht. es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. was auf lange sicht ganz sicher nicht funktioniert, sind lügen – ausser der eine partner möchte um seines seelenfriedens willen belogen werden. das wäre dann aber zugleich ein fall von selbsttäuschung.

        ja, patrick, das ‚un‘ ging verloren.

      • Sportpapi sagt:

        Sex mit Liebe hat eine ganz andere Qualität als Sex ohne – anders, nicht unbedingt besser, weil die Unverbindlichkeit ja auch Chancen bietet. Du sagst, der Unterschied zwischen Sex und Liebe wird auch von Frauen wahrgenommen. Dennoch riskiert die Paarbeziehung, wer ein flüchtiges Abenteuer eingeht. Ich empfinde das als widersprüchlich. Du machst aber gleiche ein grosses Feld auf – ständige Ehrlichkeit vs. Lüge? Was funktioniert tatsächlich besser? Ich meine nicht ideologisch, sondern in der Praxis?

      • mila sagt:

        lieber sportpapi, es soll auch männer geben, die sich ihrer betrügenden gattin oder freundin entledigen. vielfach ist es dabei die (anhaltende) lüge, die zum schlussstrich führt, und nicht die tat an sich. schon einmal darüber nachgedacht?

      • Sportpapi sagt:

        @Mila (und eigentlich auch Nicole): Ich habe meiner Frau gesagt, dass ich über ein flüchtiges Abenteuer, dem sie selber keine Bedeutung beimisst, auf keinen Fall informiert werden möchte. Eine längere Affäre hingegen ist eine ganz andere Sache – das würde mir echt zu schaffen machen.

      • mila sagt:

        da hätten wir also den seelenfrieden und die ablehnung der anhaltenden lüge. das ist völlig ok, wenn man es so kommuniziert und beide damit einverstanden sind. für mich persönlich ist es dennoch keine praktikable lösung, auch wenn ich das flüchtige abenteuer ebenfalls nicht als trennungsgrund betrachte. einen ‚freibrief‘ möchte ich dennoch nicht erteilen.

  • Chris M. sagt:

    Kurzfristig? Langfristig?

    Wer denkt mit 20 schon darüber nach, wo er mit 50 sein möchte?

    Welches Modell ist dauerhaft befriedigend? Kann ich mit 50 noch so leben wie mit 20, einfach aufs kurzzeitige Vergnügen aus? Habe ich dann überhaupt noch eine Chance (Angebote) zu genügend kurzzeitigem Vergnügen?

    Auch in Beziehungen gibt es 2 gegensätzliche Richtungen: Streben nach Abenteuer oder nach Sicherheit. Abenteuer ist in jungen Jahren sicher in – aber langfristig? Wann ist der Zeitraum zum Modellwechsel, wann ist es zu spät?

  • Erstaunlich, auf welchen Gebieten die Volkswirtschafts- bzw. die Betriebswirtschaftslehre mittlerweile überall zur Anwendung kommt. Den Anfang dafür hat seinerzeit wohl Gary Becker gemacht, der in praktisch jeder menschlichen Handlung eine ökonomische Komponente ausgemacht hat. Ob’s wirklich so einfach ist..? Ware oder wahre Liebe?

    Sex war doch genau genommen schon immer relativ billig, da an jeder Ecke zu haben. Was mir aber tatsächlich auffällt: Es gibt immer mehr Frauen- über 30 notabene- die tatsächlich die grösste Mühe haben, einen Lebens- nicht Sex- partner zu finden.

    • Patrick Tigri sagt:

      Ja, weil viele zu anspruchsvoll sind und nicht zufrieden sind mit 90% sondern 100% wollen (oder mehr).

      • Robert sagt:

        Ich sehe, dass nicht nur der Sex-Markt nach gewissen Gesetzmässigkeiten zu funktionieren scheint…

      • Globetrotterin sagt:

        Seit wann geben sich denn Männer mit 90% zufrieden? – Was da an Frauen für Anforderungen gestellt werden, damit kann man ganze Bücher füllen und mind. 30% des BIP generieren (Kosmetik, Chirurgie, Fitness, Diäten, etc., etc.).

      • Talon sagt:

        @globe
        Diese Anforderungen stellen Frauen an sich selbst, um mit anderen Frauen zu konkurieren, es wird nicht von den Männern verlangt.

      • Sportpapi sagt:

        Also ich beschränke mich auf Fitness und die vielbeschworenen inneren Werte. Auf (übermässige) Kosmetik, modische Kleidung etc. könnten viele Damen gut verzichten – zu ihrem Vorteil!

    • Chris M. sagt:

      Es gibt Widersprüchliches.

      Einerseits wird immer mehr unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet und bewertet – in der Politik, in der Gesellschaft, und jetzt hier in Sex-Beziehungen.
      Andererseits werden diese Aspekte negiert, wenn es um Partnerwahl oder Studienwahl oder ähnliches geht. Da bestimmt die Laune, das Schmetterlingsgefühl, die Neugier, eben Gefühle in grossem Ausmass. Und wenn dann die Gefühle schwinden oder das Kribbeln ausbleibt, fällt alles in sich zusammen – meistens, weil der Wille zum Weitermachen, lanfristigem Aufbau, Weiterbau, Umbau fehlt schon von Anfang an.

    • mila sagt:

      vielleicht sind sie auch nur lieber aus den richtigen gründen allein, als aus den falschen gründen in einer frustrierenden beziehung? so einfach lässt sich dieses phänomen jedenfalls nicht erklären. dazu müsste man sich unter anderem auch anschauen, was für männer (und frauen) über dreissig eigentlich auf dem markt sind.

      • Sportpapi sagt:

        Nicht nur was für, sondern evtl. auch wieso?

      • mila sagt:

        natürlich.

      • Globetrotterin sagt:

        Nein, mila, nicht „natürlich“! Das „wieso“ hast Du in Deinem ersten Satz hervorragend erklärt.

      • Sportpapi sagt:

        Nein. Sie gehen davon aus, dass Männer/Frauen allein bleiben möchten. Ich gehe davon aus, dass sie mehrheitlich keinen Partner für eine gute (nicht frustierende…) Beziehung finden. Und dazu gibt es ein Wieso?! Wer natürlich von einer Beziehung MIT EINEM MANN nur Frust erwartet, wird keine haben, das ist klar.

      • Globetrotterin sagt:

        Da spielen Erfahrungswerte eine grosse Rolle. Frauen sind lernfähig, Sportpapi!

      • Sportpapi sagt:

        Und auch zu Selbstkritik in der Lage?

    • marie sagt:

      weil die meisten frauen WIE männer das ganze in der tat als markt im sinne von angebot und nachfrage betrachten (was der artikel m.e. aussagt). es wird uns ja vorgegaukelt und vorgelebt; macht, erfolg ist u.a. daran gekoppelt. und nicht nur frauen wollen alles, sondern auch männer. höre diesen spruch übrigens in der regel mehrheitlich von männern. gibt aber auch frauen.

    • mikkesch sagt:

      Dieses Problem wäre partout gelöst, wenn die Frauen endlich Ihr Beuteschema ändern würden.
      Aber eben, ohne Frauen geht es nicht, das hat sogar Gott eingesehen, ist aber nicht unser Thema heute.

      • marie sagt:

        mikkesch: gilt auch für männer. ein beuteschema entsteht, wenn angebot herrscht! ihr habt übrigens auch eins.

      • Talon sagt:

        @marie
        Was wir aber geändert haben. Während 50% der Männer bereit sind, Hausmann zu werden, aktzeptieren nur 1% der Frauen einen Partner, der weniger verdient als sie. 66% der Männer aktzeptieren Frauen, die mehr Verdienen als sie selbst. Also, seit über 40 Jahren wird gefordert, das wir Männer uns ändern sollen, das haben wir getan, jetzt seid ihr Frauen mal dran.

      • Globetrotterin sagt:

        @mikkesch:
        Frauen sollen also mal wieder ihr Beuteschema ändern? Männer haben uns doch über 2 Jahrhunderte die Prinzipien der freien Marktwirtschaft beigebracht. Jetzt, wo wir das endlich kapiert haben, passt es Euch aber auch wieder nicht.

    • E.H. Roth sagt:

      Frauen mit guter Ausbildung werden in Zukunft immer mehr mühe haben einen gleichwertigen Partner zu finden, ausser sie verzichten auf einige ihrer Ansprüche. Möchte Ihnen Hr. Zuffery nur sagen, warten Sie mal ab wie der Markt aussieht wenn Sie so um die 50 sind 🙂 3/4 aller Frauen meiner Generation die ich persönlich kenne sind heute schon allein. Sie können sich freue und die sind locker drauf 🙂 Wir Männer haben lange die Fam. finanziert vielleicht muss in Zukunft die Frau für den Mann bezahlen da sie duch bessere Ausbildung auch mehr verdient als der Mann. Taff, taff, taff

      • Patrick Tigri sagt:

        Es sind tatsächlich viele Frauen um die 40 und älter allein. Und anspruchsvoll. Zu Recht.

      • Globetrotterin sagt:

        @E.H. Roth:
        Ihre Argumentation ist etwas undurchdacht, um es mal höflich auszudrücken. Wenn 3/4 aller Frauen Ihrer Generation, die Sie persönlich kennen, heute allein leben, dann macht mich das zuversichtlich. Endlich scheinen Frauen zu verstehen, dass noch längst nicht jeder Mann das Mass aller Dinge und das einzig Erstrebenswerte in ihrem Leben ist.

      • Sportpapi sagt:

        ICH möchte im Alter nicht allein sein. Ist das erstrebenswert? Da würde ich doch lieber den einen oder anderen Kompromiss eingehen…

      • Kathy sagt:

        @Sportpapi: Was im Alter sein wird, ist mir momentan egal. ICH möchte HEUTE nicht allein sein und bin deshalb auch bereit, den einen oder anderen Kompromiss einzugehen. Aber ist es nicht so, dass gewisse Kompromisse sowieso zu einer Beziehung gehören?

      • Sportpapi sagt:

        @Kathy: recht hast du.

  • Chris M. sagt:

    Preis der Beziehung?
    Ist es nicht verständlich, wenn sich junge Männer nicht mehr binden wollen? Was hören sie denn dauernd?

    Wenn der Mann nicht mehr gebraucht wird, wird er vor die Türe gesetzt (die meisten Scheidungen werden von Frauen verlangt)! Nachdem er entsorgt wurde, hat er nichts mehr zu sagen, muss aber trotzdem zahlen.

    Ein einseitiges Bild, aber es hat seine Wirkung. Der Eindruck entsteht: der Mann kann nur verlieren. Bei kurzzeitigem Vergnügen ist der Preis viel kleiner und der Gewinn viel grösser.

    Aber auf lange Sicht verlieren beide.

    • tobe or not tobe sagt:

      diese Einstellung gegenüber Männern ist der Grundtenor in unser Gesellschaft.. leider leider..

    • Patrick Tigri sagt:

      Scheidung ist ein Spiel, das in der Mehrzahl der Fälle in der Tat nur Verlierer hervorbringt.

  • tobe or not tobe sagt:

    SEX = MACHT… MACHT = SEX Wenn sich die Frauen aber wie Männer in sexuellen Dingen benehmen, kann man dies trotzdem nicht gleichstellen. Frauen spannen ihrer Kollegin noch ehr den Freund aus heutzutage, was bei Männern mit loyalität einhalt geboten wird.
    Die erziehung der westlichen Frauen zu egoistischen Vamps, die sich nehmen was sie wollen, führt auch zu tausenden Unglücklichen, mehrfachgeschiedenen Ehen!! Ja so konservativ kling das aber der Gedanke immer was zu verpassen im Leben, vor dem ist niemand gefeilt !!

    • Martin Brennwald sagt:

      Zustimmung 100%. Ich kenne Studentinnen, die formulieren es so „ich kann mir die Männer aussuchen“. Immer noch ist es doch so, dass Frau IMMER einen Stecher findet, wenn ihr am Abend langweilig sein sollte. Umgekehrt ist das nicht so, ein Mann kann nicht einfach auf den Knopf drücken oder in der Agenda wählen, wers denn heute abend „sein soll“. Schafft man so beziehigungsfähige Frauen ? Frauenbildung ja, aber diese Entwicklung wollen nicht einmal die Frauen. Eine Iusstudentin offenbarte mir mal, dass Sie jeden Tag einen anderen ficken könnte, aber eine Beziehung wolle niemand mit ihr.

      • lara sagt:

        ich habe das als studentin auch so erlebt. sex hatte ich immer wenn ich wollte, eine beziehung nur ein mal.

      • tobe or not tobe sagt:

        Dem ist genau so… Doch wollen die Frauen heute jeden Tag eine anderen im Bett um sich zu beweisen das sie das auch können? Wie viele Frauen schlaffen sehr schnell mit einem Mann, weil sie von uns Mànnern denken das sie uns mit dem Sex von ihren Fähigkeiten überzeugen können? Ist das nicht auch ein Auswuchs unsere oberflächlichen, narzistischen Welt?
        Wenn ein Mann bekommt was er will, ist auch die Frau nicht mehr so anziehend. Sexiness hin oder her.. Viele Schöne Frauen sind unglücklich und einsam weil sie sich nie aus ihrem Prinzessinnen dasein befreit haben… werdet wieder Mensch!!

    • Robert sagt:

      KEIN SEX = MACHT NICHTS?

  • Sportpapi sagt:

    Der Artikel führt einiges wieder zusammen, was wir in den letzten Wochen an verschiedenen Stellen bereits diskutiert haben. Sicher wird bald wieder bestritten, dass die knappe „weibliche Ressource“ Sex ein wichtiges Beziehungsargument ist. Was mir aber unklar ist: Wenn ein Frauenüberschuss in den Städten und an den Unis herrscht, müsste doch gleichzeitig ein entsprechender Männerüberschuss in den Dörfern und den Berufsausbildungen vorhanden sein. Was passiert dort?

    • Ursula sagt:

      Was dort passiert, kann in den neuen Bundesländern gesehen werden: Gut ausgebildete junge Frauen verlassen die dörflichen Gebiete Mecklenburgs und Brandenburgs Richtung Westen und zurückbleiben die Alten und die schlecht ausgebildeten jungen Männer. Zu welcher Szene die sich (in ihrem Frust) hingezogen fühlen, ist ja bekannt.
      Die Situation bei uns sieht anders aus, da bei uns auch die ländlicheren Gebiete sehr viel mehr verstädtert und die Distanzen geringer sind.

      • Robert sagt:

        Aber im Grundsatz besteht die Bevölkerung auch bei uns aus:
        – gut gebildeten jungen Frauen
        – Alte und
        – schlecht ausgebildete junge Männer?

  • J_Randi sagt:

    Die Thesen und die Schlussfolgerungen scheinen mir etwas dürftig und an den Haaren herbeigezogen. Ich glaube von all dem nicht viel, denn es korreliert nicht mit der aktuellen Welt, die ich um mich wahrnehme.
    Regnerus erinnert mich an den Terminator in T3: My database does not encompass the details of human pair-bonding. Vielleicht sollte er das Leben einfach ein wenig leichter nehmen.

    • Robert sagt:

      Ja und wüsset Sie was:

      Auch die Formulierung „…an den Stätten, wo Menschen in ihren Zwanzigern sich typischerweise treffen und Partner suchen, also auf den Unis und in den Städten.“ hat mich doch stutzen lassen. Aus naheliegenden Gründen. Oder?

  • Andreas Pecora sagt:

    hm, das könnte natürlich erklären weshalb bei uns Naturwissenschaftler noch manch einer während dem Studium Jungfrau ist ;P

    Im Ernst, worin liegt genau der Gewinn für mich als Mann, wenn ich zwar leichter zu Sex komme, aber die Chance auf eine langfristige Beziehungen viel kleiner ist?

    Und übrigens der zweitletzte Satz „Weiblich geprägte Gesellschaften sind männerfreundlicher, entspannter, toleranter und sexy.“ ist ein Hohn, wenn man daran denkt wie Männer heute teilweise unten durch müssen, weil wir in einer Gesellschaft leben, in welcher fast nur die weiblichen Probleme wahrgenommen werden

    • Michèle Binswanger sagt:

      @Pecora: Wenn ich Regnerus richtig verstehe, dann wollen eben gerade die Frauen eher eine längere Beziehung, die Männer eher nicht, weil sie einfach zu viele Gelegenheiten haben und sich nicht binden müssen.

      • Nicole sagt:

        macht irgendwie Sinn, viele meiner Kollegen (ende 20) haben Bindungsangst und gönnen sich einfach/trotzdem Ihren Spass…

      • tobe or not tobe sagt:

        @Michel Binswanger: Habe ich auch so verstanden, dass wenn der Markt mehr offenherzige, bindungsdraumatisierte Mädchen hat, die Chancen für einen Mann viel grösser sind eine abzubekommen. Die Angst nicht genau den richtigen zu kriegen, lässt sie lieber Parties feiern und ihr repetoir an Abenteuer erweitern.
        Der satz: «Weiblich geprägte Gesellschaften sind männerfreundlicher, entspannter, toleranter und sexy.»
        Das Word SEXY ist sowas von ausgelutscht und verliert mehr und mehr seine Bedeutung. Mehr Tolleranz ? Wenn 2 Frauen sich um 1 Mann streiten kann das böse enden. Männerfreundlich ?

      • Andreas Pecora sagt:

        @Michele (entschuldigen Sie, aber auf dieser englischen Tastatur vermisse ich franz. Buchstaben ;D) Ich meinte damit mehr, dass eine Beziehung ein Gewinn ist und mehr als nur Sex. Wenn Maenner darauf verzichten wuerden, nur weil sie den Sex auch sonst bekommen, waere dies doch aeusserst bedauernswert. Dass sich aber viele freiwillig fuer den ‚einfachen Sex‘ entscheiden wuerden, davon gehe ich auch aus. Nur sehe ich dies persoenlich nicht als Gewinn an, da ‚Mann‘ viel verpassen wuerde.
        Wie ich mich uebrigens in einer solchen Situation verhalten wuerde, kann ich ehrlicherweise nicht beurteilen.

      • Talon sagt:

        @nicole
        Mit Bindungsangst hat das nichts zu tun, eher damit, das Frauen 80% der Scheidungen einreichen, und der Mann dann arm wie ein Kesselflicker ist, und, wenn die Mutter es so will, er noch nicht mal seine Kinder sehen darf. Eine Beziehung ist für einen Mann mittlerweile eine verlieren, verlieren, verlieren Situation.

    • lara sagt:

      und früher mussten die männer nicht unten durch? nur weil früher eine kleine minderheit von männern das sagen hatte heisst das nicht, dass die lebensumstände aller männer ihren wünschen entsprach.

      • Andreas Pecora sagt:

        Nun Lara, das behaupte ich nicht, nur kann ich es nicht wirklich beurteilen, da ich nur den jetzigen Zustand kenne. Zudem leben wir jetzt eher in einer Gesellschaft, welche weiblich gepraegt ist. Im Prinzip haben sie vermutlich recht.

    • Robert sagt:

      Bei den Naturwissenschaftlern scheint noch das eine oder ander auch noch anders zu sein….

  • Marco sagt:

    Sex sels!

  • Ruthli sagt:

    Patrick, heute ist Frauentag. Tu uns bitte den gefallen und sei etwas ruhig. Du kannst Dich ja in die Spielecke verziehen und mit dem Interim Placeholder spielen, ok?

    • Sportpapi sagt:

      Oh, hätten wir jetzt fast verpasst. Gibt es den immer noch – ich meine, den Frauentag, nicht den Tiger? Sollte der nicht mal mit dem Muttertag zusammengelegt werden?

      • Rahel sagt:

        Ich verstehe nicht, was das Dauernde Gekeife gegenüber Mitkommentierenden soll! Leben und leben lassen, oder? Seid friedlich zueinander!

    • Nicole sagt:

      Ruthli, dein Kommentar ist nicht Themenrelevant, Du zeigst höchstens, dass das Klischee über uns Frauen stimmt. (Zicke)

    • Patrick Tigri sagt:

      Heute ist in der Tat Frauentag, wie man am heutigen Thema ja gut merkt.

      Eine kleine Frage: Weisst Du noch, wer Patrick Tigri sagt, was Patrick Tigri zu tun hat?

    • tobe or not tobe sagt:

      @Ruthli : Frauentag heisst nicht das Männer die Schnauze halten sollen… Lass den Patrick Patrick sein..

  • *sigh* sagt:

    Für meine Begriffe eine etwas weit hergeholte Begründung für den Fakt, dass heute viel mehr Leute einfach „Sex haben“ und nicht mehr „Liebe machen“. Vielleicht leben wir bloss in einer etwas freizügigeren Gesellschaft als früher?
    Für mich zumindest hat das nichts mit „Sex-Ökonomie“ zu tun – die kommt ja, wenn denn überhaupt, erst innerhalb definierter Machtgefüge (Beziehung) zur Geltung.

  • Globetrotterin sagt:

    Fällt der Preis für Sex, steigt der Preis für TLC (tender loving care). …(die dahinter liegenden ökonomischen Gesetze des Partnermarktes).

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.