Archiv für die Kategorie ‘Daten & Termine’

Kulturbeutel 25/16

Sarah Elena Müller am Montag den 20. Juni 2016

Sarah E. empfiehlt:
Ama-San, die Frauen des Meeres. Ein berührendes filmisches Portrait der Taucherinnen von Wagu (Japan), die Tag für Tag ohne Sauerstoffflasche den Grund des pazifischen Ozeans nach Muscheln, Perlen und Seeigeln absuchen. Läuft Montag und Mittwoch Abend im Kino Rex. Regie: Cláudia Varejão.

Die Krstic empfiehlt:
Da spannen also die Reitschule, das Rüttihubelbad und die Rudolf Steiner Schule zusammen und bringen Sophokles’ «Antigone» auf die Bühne des Tojo. Im Pressetext steht: «Das erste Widerstandsstück der Welt: Staatsräson vs. Menschlichkeit.» Na, wenn das nichts ist! Am Sonntag um 17 Uhr, Kollekte.

Frau Feuz empfiehlt:
Sommerkonzerte, hahahaaa. Im Ernst: Heute spielen die Bling Bling Sistars ihre Folk-County-Mischung im Les Amis, in der Lorraine Brass geben derweilen The Cotton Mafia ihren Wodka Blues zum Besten. Am Freitag legt dann in der Reihe «REXtone» Loop-Chef Philippe Amrein alias Phil Duke Obskuritäten, Raritäten und Popularitäten auf, und zwar im Foyer des Kino Rex.

Herr Zellweger empfiehlt:
Ich weiss immer noch nicht genau, was man von diesem Herrn halten soll, der einst ziemlich verloren am hellichten Tag auf der grössten Gurten-Bühne stand, um dann zerbrechliche Folks-Songs abzuliefern. Der bärtige William Fitzsimmons mit schwieriger Kindheit und gefühligen Songs ist das moderne Singer-/Songwriter-Klischee schlechthin. Aber: Das alles funktioniert im Bad Bonn auf jeden Fall besser als auf dem Gurten. Und so schlecht wars damals schon nicht. Am Dienstag ist das.

Mirko Schwab empfiehlt:
Es ist wiedermal Diplomsaison und also hagelts zertifizierte Musiker_innen aus den Hochschulen auf die Erde herab – und Konzerte! Zwei seien für Sie hellbeleuchtet, wie der Engländer sagt: Zum einen trommeln die Jazzschläger Leibundgut, Stirnimann und Maier am Freitag im Schloss Köniz. Zum andern lohnt sich am Samstag ein Ausflug nach Biel, wo sich Sibill Urweider unter dem Titel “Prisme” von Bach zu Bukowski hangelt.

Fischer empfiehlt:
Eine theatrale Sehnsucht in der Heiteren Fahne, in Form einer Ausstellung in den Saal drapiert vom Theater Marie. Es muss ja nicht unbedingt Argentinien sein, aber einen Anderort, an den wir uns hinwünschen, haben wir wohl alle. Also fragt sich (ab Donnerstag): Wo gehören wir hin? Wo wollen wir hin? Wollen wir nicht immer dort sein, wo wir gerade nicht sind?

Kulturbeutel 24/16

Milena Krstic am Montag den 13. Juni 2016

Die Krstic empfiehlt:
Ich kann mich noch erinnern, was für ein Aufwand das war, eine SchlagzeugerIN für unsere Band zu finden (die dann partout sauer war, dass wir explizit eine Frau gesucht haben, sie ist dann aber trotzdem eingestiegen). Schade eigentlich, drummen so wenig Mädels, nicht? Damit sich das ändert, gibt es den Empowerment Day, organisiert von Helvetia Rockt. Am Samstag und Sonntag gehts mittels Workshops und Konzerten darum, wie man die Ladies auf und hinter die Konzertbühnen der Welt bringen könnte. Das volle Programm gibts hier. 

Mirko Schwab empfiehlt:
Vom Steinewerfen und Polizistenvertopfen handelt der deutsche Dokumentarfilm Projekt A eher nicht. Donnerstag bis Samstag eröffnet sich da im Reitschulkino ein Einblick in überraschend zeitgemässe Ideen anarchistischer Projekte. Oder besuchen Sie mal wieder Michi Bakunins Grab auf dem Bremgartenfriedhof.

Frau Feuz empfiehlt:
Heute Abend gibts im Dachstock eins auf die Ohren, und zwar so richtig! Unsane werden als unangefochtene Vorreitder des Industrial Noiserocks gehandelt, also der aggressiven und direkten Noiserock-Form, wie sie etwa auch Sonic Youth oder Swans zelebrieren. Am Freitag haben Sie dann die Qual der Wahl zwischen den deutschen Rap-Lümmeln und Spasskanonen Smith & Smart im Rössli oder der Nina Hagen-Schau (mit Berner Allstar-Besetzung), welche im Vorfeld von Skip & Die in der Dampfzentrale zum Tanze aufspielen werden.

Fischer empfiehlt:
Eine Mehrfahrtenkarte für Biel kaufen. Und ab Donnerstag für ein paar Tage ziemlich regelmässig dahin fahren, für eine Kunst-Affaire der kunterbunten Art. Früher war das einfach mal die Diplomausstellung des CAP-Masters der HKB, nun ist es schon ein kleines Festival.

Herr Zellweger empfiehlt:
Achtung, Tanzbein: Am Samstagabend im Dachstock hält der «Meister des subversiven Boogies» und «Lanzenbrecher für den Dilettantismus», Erobique, seine Roland-Messe.

Kulturbeutel 23/16

Milena Krstic am Montag den 6. Juni 2016

Die Krstic empfiehlt:
Am Samstag tauft Wahlberner Roger F. seine Platte «The Rich Are The Problem (…)» im Punto. Das ist antikapitalistischer Glam-Punk-Rock, das ist grosse Show, das ist Drama, Baby und das macht Spass. #Freundepromoten

Frau Feuz empfiehlt:
Am Mittwoch haben Sie die Qual der Wahl zwischen wohlklingender Hochkultur und grösstmöglich verzerrten Gitarren: im Kubus greift Bariton Robin Adams beim Liederabend «Krieg & Frieden» zusammen mit Simon Bucher in die Flügel-Tasten, während in der Reitschule Black Lung ihren Blues-Doom ins Rössli-Sääli föhnen. Am Freitag gehen Sie dann ins ISC zur dritten Ausgabe des Fester!-Festivals, wo unter anderem Das Pirmin Baumgartner Orchester auftreten wird und am Samstag stehen Sie dann bei Alternative-Urgesteinen Dinosaur Jr im Dachstock in der ersten Reihe und lauschen dem nachwievor wunderbar windschiefen Gesang des Joseph Donald Mascis Jr.

Fischer empfiehlt:
Fetisch Kunst! Am Freitag eröffnet eine passende lokale Ausstellung zur Art Basel in der Galerie DuflonRacz. Zum 10-jährigen Jubiläum blickt die Galerie auf ihren Gründungsgedanken zurück, ethnografische Objekte und Gegenwartskunst in einem gegenseitigen Bezug zu zeigen.

Herr Zellweger empfiehlt:
Sie waren in den 80ern genug alt und hätten in Berlin gewesen sein können, waren es aber nicht? Dann gehen Sie am Mittwoch nicht in die Dampfzentrale zur Vorführung von B-Movie – Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989, denn sonst werden Sie gemäss Affiche ihr Versäumen noch mehr bereuen, als Sie das wahrscheinlich sowieso schon tun. Zudem gibt es einen Auftritt von Neubauten-Mann Axel Alexander Hacke.

Kulturbeutel 22/16

Milena Krstic am Montag den 30. Mai 2016

Die Krstic empfiehlt:
Als bekennender Timmermahn-Fan nimmts mich jetzt wunder, was der Herr Märchenerzähler draufhat, wenn er ein Theaterstück auf die Bühne bringt. Am Mittwoch läuft sein Stück «Der Blöffer» in der Heitere Fahne an.

Frau Feuz empfiehlt:
Am Mittwoch wird im Kino der Reitschule im Rahmen des Filmzyklus «get rich or die trying» Jury Bykows sozialrealistischer Streifen «Durak» gezeigt,  in welchem ein Klempner sich in einer dostojewski-kafkaesken Situation wiederfindet. Ab Freitag verhandelt das Theater-Ensemble Peng! Palast dann in «Bye Bye Babel – Eurotopia!» die Zukunft Europas auf der Bühne und im interaktiven Spiel, und zwar im Schlachthaus Theater.

Saskia Winkelmann empfiehlt:
Am Donnerstag fängt ja die Bad Bonn Kilbi an. Wer es irgendwie geschafft hat, ein Ticket zu ergattern, geht natürlich nach Düdingen und bleibt bis Sonntag Morgen. Andernfalls könnte man zum Beispiel am Samstag zum Klinker Klub in der Dampfzentrale gehen, wo Benjamin Brunn ein Live-Set spielen wird. Ah ja, und am Sonntag ist dann noch Flohmi in und um die Grosse Halle.

Fischer empfiehlt:
Wir haben unsere Neat ja zwar schon lange, aber nun gibt es im Stadttheater-Kubus doch nochmal einen grossen Bahnhof zur Gotthard-Eröffnung – gewissermassen ein alternativer Festakt: Am Samstag gibt es performative Liveberichterstattung aus Biasca und Erstfeld, literarische Festreden und allerlei mehr, von und mit Gesine Danckwart, Beatrice Fleischlin, Regula Stämpfli, Jürg Halter, Adolf Muschg, Elia Rediger, Schauplatz International und Jakob Tanner.

Herr Zellweger empfiehlt:
Natürlich, Düdingen bis Sonntag Morgen. Ansonsten könnte man gleich heute ins Schlachthaus zum Greller Keller/l’Endroit perdu um unter anderen unsere Frau Krstic a.k.a. Milena Patagonia live zu erleben.

Kulturbeutel 21/16

Saskia Winkelmann am Montag den 23. Mai 2016

Saskia Winkelmann empfiehlt:
Auf dem Weg zum Electronic Circuit mit Lee Gamble in der Dampfzentrale kann man am Freitag auch gleich in der ZAR Bar vorbeischauen, die wird nämlich vier!

Frau Feuz empfiehlt:
Am Donnerstag wird im Breitsch-Träff bei Philosophie.ch über die Schönheit im Allgemeinen und die Schönheit von Berner_innen im Spezifischen diskutiert. Danach gehen Sie ins Rössli, dort sind nämlich die Alternative-Noiser Disco Doom zu Gast. Am Samstag trinken sie dann bei Mostar Sevdah Reunion im Graffiti einen, zwei, drei Slivovitz oder Sie entscheiden sich für Räucherstäbchen und besuchen gleichentags die Ostschweizer Indie-Psychedeliker Lord Kesseli & the Drums im Punto.

Die Krstic empfiehlt:
Am Donnerstag eröffnet in der Stadtgalerie und im Grand Palais die Ausstellung «Bromance and Sisterhood». An beiden Orten stellen fünf ehemalige Studenten der Fondation de l’Ecole Cantonale d’Art du Valais (ECAV) (ja, im Wallis gibt es eine Schule für Gestaltung und die soll toll sein) ihre Skulpturen aus.

Herr Zellweger empfiehlt:
Vieles ist schon gesagt, Lee Gamble möcht ich nicht verpassen. Dann könnte man noch den für diesen Blog nicht ganz unwichtigen Herrn Gnos als Booker des Kairos verabschieden, er hat sich zum Schluss die Pussywarmers eingeladen, und zwar am Freitag. Und am Sonntag wär dann wieder Zentralmarkt, rund um die Dampfzentrale.

Fischer empfiehlt:
Wer kennt Pachinko? Der Lärm der Metallkugelspielsalons in Tokio ist ohrenbetäubend. Ganz passend also für eine wilde Musiktheaterperformance, am Samstag ian der HKB. Oder aber ins Schlachthaus und schauen was passiert, wenn sich die Performerin Caroline Schenk selber eine Retrospektive schenkt.

Kulturbeutel 20/16

Milena Krstic am Montag den 16. Mai 2016

Die Krstic empfiehlt:
Entweder Jazz von der Allstars-Band Die Pilze (mit dabei sind Musiker von Hildegard Lernt Fliegen, Le Rex, King Pepe, Müslüm, TRUE, Tequila Boys, SJO) am Sonntag in der Turnhalle oder eine Kinderbuch-Vernissage der im Progr tätigen Illustratorin Eva Rust (am Samstag um 16.30 Uhr im erlesen-Shop). Mit «Peters Wutzauber» hat sie die Geschichte eines Buben illustriert, der mit seinen Wutausbrüchen umzugehen lernt.

Frau Feuz empfiehlt:
Sie würden gerne mal zu verschrobenen elektronischen Live-Klängen brunchen? Nichts leichter als das: Heute ab 10 Uhr mit Strotter Inst. im Kulturpunkt im Progr. Wer eine musikalische Zeitreise in die 90er-Jahre anstrebt, der ist am Dienstag bei Neo Noir im Rössli bestens aufgehoben. Die Basler lassen den Alternative-Rock à la frühe Smashing Pumpkins oder Faith No More aufleben.

Fischer empfiehlt:
Gut, nochmal ein Kinotipp, der seltsame Frühling will es so. Also schaut man sich, statt draussen zu schlottern, im Lichtspiel Bunuels Viridiana an. Und wähnt sich auch ein wenig in Spanien, am Mittwoch abend.

Saskia Winkelmann empfiehlt:
Es ist ja immer noch AUAWIRLEBENWoche. Da werde ich am Freitag 99 Words for Void von LondMalmborg nicht verpassen. Danach spielt im Festivalzentrum im Progr CCO ein Ambient-Set mit seinem Modularsynth. Fägt!

Herr Zellweger empfiehlt:
Für einen Texaner mit Country-Gitarre und Cowboy-Hut ist Kinky Friedman ziemlich liberal eingestellt. Und am Dienstag mit seinen Lumpen-Liedern im Café Kairo zu Gast.

Kulturbeutel 19/16

Milena Krstic am Montag den 9. Mai 2016

Die Krstic empfiehlt:
Die Wow-Frau Camilla Sparksss bringt ihren wilden Tanzboden-Elektro in die kleinen heiligen Räumlichkeiten des Café Kairo. Am Samstag.

Frau Feuz empfiehlt:
Am Donnerstag ist Vernissage der Posterausstellung «Buchbilder – Mord und Totschlag» im Stauffacher: Pixelfarm, Pedä Sigrist, Silvan Zurbriggen, Blackyard, Goldmaki, Efentwell!, Benjamin Güdel und Michel Casarramona haben allesamt Poster zu literarischen Werken entworfen. Am späteren Abend lädt dann das Berner Label Everest Records im Rössli gleich zur doppelten Plattentaufe: Mit Weihwasser besprenkelt werden einerseits «Omera» von Bigeneric alias Marco Repetto und «technico/electric» von Alphatronic.

Saskia Winkelmann empfiehlt:
Am Mittwoch eröffnet das zeitgenössische Theatefestival AUAWIRLEBEN in der Dampfzentrale. Thema der diesjährigen Ausgabe ist: FEAR LESS LOVE. Am besten kauft man sich einen Festivalpass und schaut sich alles an, was AUA für die nächsten zehn Tage plant.

Fischer empfiehlt:
Alles Data oder alles Dada? An der HKB hält Thibaud Tissot vom renommierten Grafikbüro ONLAB aus Berlin einen öffentlichen Vortragzum Thema Informationsdesign und insbesondere dazu, wie man Daten inszeniert. Donnerstag an der Fellerstrasse.

Herr Zellweger empfiehlt:
Weil am Montag frei ist, eine wilde Sonntagnacht: Erst nach Düdingen zu Arcade-Fire-Violinistin Sarah Neufeld, Julian Sartorius und Merz im Bad Bonn. Zurück in Bern statt nach Hause ins Kapitel, wo es mit Lena Willikens elektronisches jenseits der TR-808-Klischeefalle gibt.

Kulturbeutel 18/16

Milena Krstic am Montag den 2. Mai 2016

Die Krstic empfiehlt:
Hoher Besuch aus Berlin im Frauenraum: Schamanen-Königin Mary Ocher bringt ihren schrägen Hexen-Pop in unsere Stadt. Das wird ein grosser, wilder, schöner Samstag.

Saskia Winkelmann empfiehlt:
Alle Wege führen nach Solothurn an die 38. Solothurner Literaturtage! Natürlich.

Fischer empfiehlt:
Na dann, wenn der Frühling sich weiterhin ziert: noch ein Kinotipp. Und zwar was für einer – endlich gibt’s wieder mal Gelegenheit, Hitchcocks Psycho auf Grossleinwand zu sehen. Am Mittwoch im Lichtspiel.

Frau Feuz empfiehlt:
Am Donnerstag können Sie sich im Hauptsitz beim Kultur Blind Date kulturell überraschen lassen. Im ISC starten ebenfalls am Donnerstag die alljährlichen schwedischen Nächte. Den Auftakt zur Runde 16 machen die Punkrock-Damen und -Herren von The Baboon Show. Und am Freitag weiht das Kino Rex mit Apero und Mucke ab Plattenteller die Sommerterrasse ein.

Miko Hucko empfiehlt:
Wer gerne liest, aber nicht nach Solothorn will, der/dem (und natürlich auch sowieso allen) sei die Anarchistische Büchermesse ans Herz gelegt, die Freitag bis Sonntag in der Länggasse stattfindet. Mit schönen Workshops und veganem Brunch!

Herr Zellweger empfiehlt:
Am Donnerstag wagen sich drei Bands aus dem Keller einen Stock höher auf die Wohnzimmer-Bühne des Les Amis und spielen um die Wette. Beste Gelegenheit, die gute Frau Feuz live zu erleben. Sie moderiert nämlich diesen Wohnzimmerkonzert Contest.

Postkarte aus dem Longvalley

Milena Krstic am Dienstag den 26. April 2016

Langenthal, du warst gut zu mir.

13087788_1700755830184505_601564055968736078_n

Ich habe dich in #Longvalley umgetauft, aber du wirst mir verzeihen. Du bist aufgeräumt, herausgeputzt und ich habe keine/n einzige/n Nazi gesehen. «Het e guedi Jugend z Longvalley» schrieb mir M. M. und das stimmt. Das soll mensch auch in Bern wissen. Am ungere Ändi steht das LaKuZ, es gibt nicht nur Hot Food, sondern auch das Chrämi, die Traube und den Rebstock. Auf dem Wuhrplatz trifft sich die Szene, die Langete fliesst zum Meer und dUsländer wohne hinge ar Thunstettestrass.

Langenthal ist im Fall voll in Ordnung.

Ein guter Grund, um die 33 Minuten Zugfahrt von Bern ins Longvalley auf sich zu nehmen, ist die kommende Ausstellung im Kunsthaus Langenthal zum Thema künstliche Intelligenz. Die Mediengruppe Bitnik legt sich da mit Dating-Plattform-Bots an (Programme, die sich als Menschen ausgeben und ahnungslose Singles austricksen) und die Genferin Lauren Huret befasst sich mit der emotionalen Beziehung zu Maschinen. Hello Future! Ab Donnerstag, 28. April.

Kulturbeutel 17/16

Gisela Feuz am Montag den 25. April 2016

Frau Feuz empfiehlt:
Am Samstag ist Tag der offenen Clubtür. Das heisst, dass diverse Berner Clubs auch tagsüber ihre Pforten öffnen und Sie einen Augenschein nehmen können, wo sich der Nachwuchs am Wochenende rumtreibt. Zudem werden im Bonsoir Podiumsdiskussionen geführt, im Kapitel können Sie einen Barkeeper-Kurs absolvieren, im Wohnzimmer berichtet Rave it Safe über neuste Erkentnisse rund ums Thema Substanzenkonsum und um 16Uhr können Sie mit Frau Feuz auf Club-Safari durch Rondel, ISC, Dead End, Bierhübeli und Dachstock gehen.

Miko Hucko empfiehlt:
Da da da –  jetzt auch in Bern diese Hundertjahrfeierlichkeiten der letzten grossen Kunstbewegung (gewagte These für einmal schon im Beutel! hui!). So beginnt das alles im Löscher, am Samstag, mit einer literarischen Soirée. Soiteranischen Liree. Lire Soiterature.

Herr Zellweger empfiehlt:
Der Kulturstattbern-Blog-Hype von 2014 ist zurück: Jeans for {…} (diesmal: New Jersey) treten am Freitag in der Zoo-Bar auf. Und noch eine verlorene Legende der Stadt ist wieder da: Mani Porno spielen am Sonntag im Rössli Elektro-Hits mit dem neuen Projekt «Melker». Ds isch Bärn, Baby.

Fischer empfiehlt:
Wir (Berner) müssen reden: Und zwar mit dem Publizisten und Historiker Philipp Blom über die Geltung der Menschenrechte und darüber, wie sich Europa und die Schweiz verändern werden. Heute abend im KTB-Kubus.

Saskia Winkelmann empfieht:
Der Sommer kommt (bald) und damit auch wieder das UNA-Festival! Am Donnerstag findet nach dem UNA-(Ideen/Projekt/Austausch-)Bazar im ISC ein kleines Festival-Kickoff und Helferfest statt.