Archiv für die Kategorie ‘Daten & Termine’

Kulturbeutel 33/16

Milena Krstic am Montag den 15. August 2016

Die Krstic empfiehlt:
Das Berner Skatemagazin AJVT erscheint zum fünften Mal und das wird im Rössli der Reitschule gefeiert. Zudem gibt es auch gleich einen Film, den man sich vor Ort angucken kann. Am Samstag ab 19 Uhr.

Sarah E. empfiehlt:
Das Wuhrplatzfest in Langenthal. Eröffnet vom Bern-eigenen Glamrocktyrann Roger F. Mit dabei, Evelynn Trouble, Lord Kesseli and the Drums, eine Schwitzhütte, Brunch, Pfadi, Hüdi und Lüdi, also wirklich alles. Wem das zu weit ist: Vernissage im Milieu, mit Gian-Andri Töndury’s Reise durch die Theorie oder theoretische Reise in die vier Himmelsrichtungen.

Frau Feuz empfiehlt:
Am Samstag knarzts, fiepts und wobberts wieder im BOGA. Les Digitales, das Festival für elektronische und experimentelle Musik, lädt zum Flätzen in Liegestühlen, die Instrumente und Regler bedienen derweilen Kid Schurke, Dirty Purple Turtle, Stalker, Sissy Fox Solo, inOblivion und viele andere. Wer lieber satte Stromgitarren-Riffs mag, der ist Freitag und Samstag bestens aufgehoben bei der RaBe-Stage am Stadtfest in diesem Bümpliz, wo Hot Running Blood, The E’s, Uristier, Chelsea Deadbeat Combo, Copy & Paste und diverse andere laut tun werden.

Herr Zellweger empfiehlt:
Gut essen in der sonntagnachmittäglichen Gastrowüste die da Bern geheissen wird. Im Löscher lädt dann nämlich Mama Zuzu zum «Cookout»: Afro-arabische Spezialitäten mit Bar und Musik. Zuvor, am Freitag, lädt KSB’s finest Mirko Schwab mit seinem Label BlauBlau Records ans Una Festival in der Reitschule zu Psychedelia und anderem Untergrund-Zeugs.

Mirko Schwab empfiehlt dankt:
Herrn Zellweger für den längsten Link in der Geschichte dieses Blogs.

Werkstipendien der Musikkommission Bern: Allez-y!

Milena Krstic am Dienstag den 9. August 2016

Sie machen Musik, stammen aus Bern (oder tummeln sich grösstenteils hier herum) und haben eine gloriose Idee? Natürlich haben Sie das. Aber Ihnen fehlt die Kohle, um Ihr Vorhaben umzusetzen. 

Was aber wäre, wenn die Musikkommission der Stadt Bern Ihnen finanziell unter die Arme greifen würde? Et voilà. Das könnte eben passieren, wenn Sie sich für ein Werkstipendium bewerben. Das Konzept ist neu und die Kommission versucht damit, von der typischen CD-Produktionsförderung wegzukommen, um auch spartenübergreifenden Projekten eine Chance zu geben.

Klingt doch ziemlich luxuriös, sich schon während der Entwicklung einer neuen Chose nicht so sehr um den Zaster kümmern zu müssen? Eben. Bewerben Sie sich.

Und bitte: Lassen Sie sich was Tolles einfallen, damit die Auswertung für die Jury auch ein bisschen Spass macht. Ich gehöre da nämlich dazu und freue mich, viele spannende Anträge prüfen zu dürfen. 

Hier noch die Eckpunkte, die Sie aber auch in der offiziellen Medienmitteilung finden:

  • Der Bezug zur Berner Musikszene muss deutlich erkennbar sein (we mean it).
  • Es heisst in der Medienmitteilung zwar, dass Sie professionell sein müssen, aber das heisst jetzt nicht, dass ein Studium vorausgesetzt wird. Wichtiger ist, dass Ihre Idee uns umhaut.
  • Eingabefrist: 31. Oktober. Sie haben also noch knapp drei Monate Zeit.

Allez-y!

Kulturbeutel 32/16

Milena Krstic am Montag den 8. August 2016

Die Krstic empfiehlt:
Immer am Achten
des Monats findet im  Schwob-Haus in der Länggasse etwas hübsches Kulturelles statt. Heute ist wieder der 8. und Louis Laury spielt auf dem verstimmten Piano des Hauses. Am Saxophon: Timothée Giddey. Ab 19 Uhr.

Sarah E. empfiehlt: 
Grimsvötn, die Berner Jazz-Pop-Sauber-Band um Luzius Schuler spielt am 11. auf der Solstage auf der Schützenmatt. Eingängig, tight, verträumt, professionell. Ja, ich lass mir den ungewaschenen Ärmel gerne reinziehen, wehrlos ergibt sich mein insgeheim romantisch veranlagtes Innenohr an die talentierten Fingerchen von Grimsvötn.

Frau Feuz empfiehlt:
Von Montag bis Samstag können Sie auf der Warmbächli-Brache jeweils zwischen 10-18Uhr zuschauen, wie Profis Holz zu Leibe rücken, findet doch dort das erste Holzbildhauersymposium mit dem klingenden Namen «Carving Wood in the Hood» statt. Am Dienstag betreibt unser Herr Fischer vorerst zum letzten Mal die Brookly-Bar ganz unten im Botanischen Garten, und zwar unter dem grossartigen Motto «Rich cocktails for poor people».

Mirko Schwab empfiehlt:
Mal was in Sachen Rave. Am Donnerstag im Rössli und unter der Regie von Tiefgang Recordings. Die Ankündigung lautet »Superliner 3500 XXL«, was Dekadenz und Dekoglanz verspricht. Auf vier zählen und hoffen, dass der Freitagmorgen auch verschlafen hat.

Fischer empfiehlt:
Buskers-Trittbrettfahren im Adrianos. Am Freitag und Samstag gibt’s zu später Stunde Gratiskonzerte im Glasrund, jeweils ab halb 12.

Herr Zellweger empfiehlt:
In nächster Zeit einfach mal auf ein Bier auf der Schütz, zum Beispiel in der Roxy Bar. Oder heute in die Brass zum Sommerkonzert mit Al-berto und den Fried Bikinis.

Kulturbeutel 31/16

Sarah Elena Müller am Montag den 1. August 2016

Mirko Schwab empfiehlt:
Den BeJazz-Sommer auf dem Rathausplatz. Von Dienstag bis Samstag leidet die arme Altstadt schon vor dem Buskers an Musik. Besonders reizend: Michael Haudenschilds Trio E-Scape (Freitag) und das Quartett Woodoism (Samstag). Junger Jazz mal Crêpes mal Bar; passt!

Sarah E. empfiehlt:
Anmutig auf die Fresse fliegen. Oder aber man kann es immer noch, mit Bremse vorn oder gar keiner Bremse, vier Rädern und möglichst glamouröser Abendgarderobe. Am Samstag Abend bei der Rollschuhparty auf der Schützenmatt.

Fischer empfiehlt: 
Während die Stadt es sich noch im Sommerloch gemütlich macht, feiern manche schon Saisoneröffnung. Im Kairo geht die Sommerpause morgen festiv vorbei, und zwar draussen vor dem Café, mit immer wieder sehr gerngesehenen und -gehörten Gästen aus München: G. Rag y los Hermanos Patchekos.

Die Krstic empfiehlt:
Mani Matter (der übrigens dieses Jahr seinen 80. feiern würde) gibts im Fall auch auf Tschechisch. Jan Řepka heisst der Mann, der die Texte so charmant übersetzt und wie das klingt, lässt sich am Donnerstag am Mani Matter Festival im Berner Generationen Haus anhören.

Herr Zellweger empfiehlt:
Am Donnerstag will die Reitschule ihre Tore wieder öffnen. Zuvor gibts einen Stadtrundgang.

Kulturbeutel 30/16

Milena Krstic am Montag den 25. Juli 2016

Die Krstic empfiehlt:
Ganz in der Nähe vom Wylerbad, gleich bei den Bahngeleisen, steht das Graffiti. Dort findet am Freitag und Samstag ein Minifestival für elektronische Musik statt, organisiert vom Berner Label Niche Music. Samstagnacht tritt da unter anderem die Genfer DJ Sonja Moonear auf. Hier eine Auflistung aller Acts (könnte schön undergroundig werden).

Sarah E. empfiehlt:
Die sagenumsponnenen Kehrwasser der Tiefenaubrücke(n) in Worblaufen. Lassen Sie sich statt ziellos abwärts einmal ziellos im Kreis treiben, und wollen Sie nicht selbst treiben, schauen Sie den Kayakjunioren, den Slalomfahrerinnen oder sonstigem Bootsirrsinn zu, der dort so getrieben wird. Dies der anti-kulturelle Tipp einer passionerten Kayakerin. (<–Allein das Einsteigen ins Wassersportgerät ist pure Leidenschaft) Besonders wichtig: wenn es runterzieht, keine Gegenwehr.

Fischer empfiehlt:
Manko an Klarsicht? Dann kommt die vierte Ausgabe des SKILT-Festivals ja wie gerufen. Freitag und Samstag in der Stadtgalerie, jeweils bis spät. Auf dem Programm: Performance, Musik, Philosophie, Literatur und einige Vernebelungen mehr.

Mirko Schwab empfiehlt:
Stellen Sie sich ein Fest für Grenzen und Nationen vor. Eine saublöde Sache gäbe das. Umgekehrt springt der Funke, Freitag und Samstag, zuerst beatbetont und conscious, dann rock’n’räudiger Provenienz. Die geschlossene Reitschule kehrt ihr Innerstes nach aussen: No borders, no nations.

Herr Zellweger empfiehlt:
Ab in den Baumarkt Ihres Vertrauen und den Liegestuhl im Angebot geholt: Es ist wieder Marzili Movie, das Freilichtkino im Marzili. Dieses Jahr zu Gast ist das Land Indien. Dienstag bis Samstag.

Kulturbeutel 29/16

Sarah Elena Müller am Montag den 18. Juli 2016

Sarah E. empfiehlt:
Die Karies Bar. Manchmal ist sie geöffnet, meist am Donnerstag Abend, manchmal auch sonst. In der Garage, mit original Heizöl Tank als Deko. Pro mitgebrachten Zahn gibt es ein Freibier mit Mundwasser Shot. Es gibt auch einen Rollstuhl, falls die Beine nachgeben. Es ist wie mit Karies, man weiss nicht genau ob und wo, aber es tut weh.

Die Krstic empfiehlt:
Keine Ahnung, was diese Woche läuft. Es ist Sonntagabend und ich sitze hier noch im Medienzelt des Gurtenfestivals und fühle mich momentan eher so, als ob ich nie wieder eine Liveband sehen möchte. Aber ich empfehle Ihnen, einmal bei Wanda, der Antilopen Gang und AnnenMayKantereit hereinzuhören. Die waren nämlich wirklich gut auf dem Güsche.

Fischer empfiehlt:
Prügel. Mit Ausrufezeichen. Am Samstag in der Sattelkammer: Die Zuschauer steuern auf dem Gamepad je einen Schauspieler, die sich stellvertretend gegenseitig auf die Schnauze geben. Manche nennen es auch: Sommerloch.

Mirko Schwab empfiehlt:
Für Samstag einen Ausflug ans Paradiso Minifestival im Punto, wo der Walliser Plattenbau Bonzzaj Recordings Konzerte und DJ-Sets präsentiert: Von Alpendub ist die Rede, Walliser Afrofunk und vermischten Elektronika. Ach, und besuchen Sie diese Performance Anfang Woche! Ein französischer Street Art-Künstler lässt mehrere hundert Velofahrer den öffentlichen Raum übernehmen.

Kulturbeutel 28/16

Mirko Schwab am Montag den 11. Juli 2016

Mirko Schwab empfiehlt:
Das Gurken Gurtenfestival wurde vom Schreibenden schon ausreichend geläutert. Zur Abwechslung mal konstruktiv: besuchen Sie das Gugus Gurte in und um die Heitere Fahne als Vor-, Nach- oder Gegenprogramm. Eine Wühlkiste voller Idealismus, Kulinarik, Live und Disko. Von Donnerstag bis Sonntag.
Bereits am Dienstag lohnt die Reise nach Biel an den Pod’Ring, wo die fulminanten Songhoy Blues aus Mali den Desert Rock so hinlegen, dass die sich in Kalifornien verdutzt den Sand aus den Augen reiben würden.

Sarah E. empfiehlt:
Den Räuber
, immer und allen, aber diesmal in Bildform. Im Robert Walser Zentrum ist die umfangreiche Illustration des Romans durch den Künstler Tilo Steireif zu sehen. Ein beeindruckendes zeichnerisches Werk, das nicht an Fülle und Ausdauer gespart hat.

Die Krstic empfiehlt:
Und gleich noch ein Gurten-Gegenprogramm: das Gartenfestival im Café Kairo. Wird mega schön und lauschig, weil da spielen unter anderem Evelinn Trouble und auch Nadja Zela, die mir vor Kurzem im Interview ein paar Fragen beantwortet hat.

Herr Zellweger empfiehlt:
Auch eher den Fuss des Berges. Da vor allem am Samstag die Gäste aus St. Gallen: Dachs, die Mundart und Breitleinwand-Elektro kombinieren wie noch wenige vor ihnen.

Fischer empfiehlt:
Morgen regnet’s wieder? Ab ins Kino! Es wird ein Jour de Fête, versprochen. Im Lichtspiel.

Sommerbeutel mit Loch

Mirko Schwab am Donnerstag den 7. Juli 2016

Sommerloch, messieurs dames! Vielleicht planen auch Sie, der (Kultur-)hauptstadt vorübergehend den verbrannten Rücken zu kehren. Lassen Sie es bleiben. Ein paar Szenarien.

marzili

Sie denken an einen Städtetrip. Berlin, Paris oder sogar mal raus aus Europa nach London. Die orange Fluggesellschaft bringt Sie zum Fairtrade-Preis hin. Natürlich gibts nichts schöneres, als tagsüber bei siebenunddreissig Grad sightzuseen und nachts vergeblich zu queuen vor dem In-Lokal inmitten tausend anderer Berghainis.
Bleiben Sie bei uns! Auch die Berner Clubs werden Sie nicht reinlassen, Sommerpause sei Dank. Doch Szenekenner wissen: Das Dead-End bietet ebenfalls grimmig-stiernackige Türsteher, Glückspillen in allen Farben werden hier über den Billardtisch gestüpft und was sind schon Funktion One-Lautsprecher, wenn Sie zu handverlesenen Haarspray-Metal-Hits auch gleich das Musikvideo mitgeliefert bekommen?

Sie mögen es pittoresk. Mit zwei Rössern unter dem Hintern und einer ungefilterten Gauloise im Mundwinkel bummeln Sie durch die Lavendelfelder. In Saint-irgendwas-sur-irgendwo lenken Sie ein und verscherbeln das letzte verkrümelte Euromünz an einen virtuosen Drehorgelmann, eine menschliche Silberstatue oder einen lagerfeurigen Gassenbarden.
Bleiben Sie bei uns! Auch am diesjährigen Buskers werden wieder als Strassenkünstler verkleidete Profimusiker um Ihre Gunst fideln, tröten und rasseln. Ingwerer lässt den Schädel am nächsten Tag übrigens genauso brummen wie Pastis und Intellektualität à la française finden Sie zurzeit sogar auf dem Hausberg.

Sie ruft das Meer. Da ist man gerade an den schönsten Stränden für sich (oder wenigstens unter seinesgleichen.) Wenns dann dämmert über dem Fleischmarkt, zücken Sie ihr Telefon, zeigen der Facebook-Gemeinde, wie so ein Sonnenuntergang in echt aussieht und legen sich, beglückseelt von einem guten Dutzend neidischer Likes, zu den Sandflöhen schlafen.
Bleiben Sie bei uns! Das Marzili macht zwar meistens vor der Abendröte dicht, dafür können Sie sich da statt täglich wiederholter Naturkapriolen bisweilen indisches Qualitätskino geben, die italienischen Gelati sind hier näher als der Softeisautomat in Rimini und für quasibrasilianisches Copacabana-Flair sorgt das Schaulaufen der Boys und Girls auf dem Volleymätteli.

Sie gehören zu den klassischen 1.August-Deserteuren. Nichts widert Sie mehr an als besinnliches Bierbräteln an einem historischen Zufallstag. Nichts widert Sie mehr an als Zuckerstöcke, aufgestockte Würste und stockkonservatives Süssholzgeraspel für Mutter Helvetia. Darum sind Sie geflüchtet, mit dem Wohnmobil nach Skandinavien getuckert, um auf irgendeinem Campingplatz einen zünftigen Heimweh-Frauenfurz fahren zu lassen vor dem Vaterland.
Bleiben Sie bei uns! Das No Borders, No Nations! auf der Schützenmatte bietet auch diesen Sommer wieder ein entgrenztes Vorprogramm zur Rütlirede.

Sie suchen das Fest. Schlangestehen vor lieblich hergerichteten Dixieklos, das Stelldichein von Superstars ohne Soundcheck und warmes Dosenbier – es ist Festivalzeit allenthalben! Weil Sie den Lokalkolorit in der Headliner-Programmation besonders schätzen, reisen Sie den Vierzigtonnern durch halb Europa hinterher.
Bleiben Sie bei uns! Das Gurtenfestival kommt schon bald und versprüht auch heuer und dank der gütigen Mitarbeit multinationaler Grosskonzerne wieder internationales Flair. Und die Headliner wissen genausowenig wie Sie, ob sie sich gerade in Belgien, Schweden oder der Schweiz befinden!

Kulturbeutel 27/16

Mirko Schwab am Montag den 4. Juli 2016

Mirko Schwab empfiehlt:
Machen Sie sich auf ins Kairo am Freitag. Der gebürtige Neuseeländer Delaney Davidson grummelt, folkt, rockt und rollt, hat sein neues Album dabei und teilt die Bühne mit der stimmgewaltigen Sängerin Nicole Izobel Garcia.

Sarah E. empfiehlt:
Die diplomierten Bachelors und Bachelorinnen der feinen Künste entspringen pünktlich wie jedes Jahr dem Hochschulaquarium, diese Woche im Kunsthaus Langenthal. Geniessen Sie den kritischen Diskurs oder auch den Weisswein oder auch das (oder den?) Post Warm Positiv. Vernissage am Dienstag, die Ausstellung läuft bis Sonntag.

Die Krstic empfiehlt:
Entdecken Sie Bümpliz (neu) und trinken Sie dort einen Xanax Smoothie. Serviert wird dieser von der Berner Performancekünstlerin Ernestyna Orlowska, die am Bahnhof Bümpliz Nord in der Cabane B Lieder über Satan und die Unterwelt singt. Special Guest ist Fabian Eyer, der Coverversionen von Skype-Klingeltönen macht. What did I just read? Egal. Hingehen! Am Mittwoch. 19.30 Uhr.

Herr Zellweger empfiehlt:
Doch noch Summer In The City? Dann vielleicht am Donnerstag bei einem lässigen Drink unter der Brücke.

Fischer empfiehlt:
Sommerloch? Sommerfenster! In der Stadtgalerie gibt es neu ein gastkuratiertes Sommerprogramm, dieses Jahr zum Thema der digitalen Selbstdarstellung. So, really: «Your Digital Self Hates You»?

Kulturbeutel 26/16

Gisela Feuz am Montag den 27. Juni 2016

Frau Feuz empfiehlt:
Der Berner Fotograf Rob Lewis und der Texter Rolf Loepfe haben unter dem Label Jetha Maila die Fondation Nicole Niquille bereits mit zwei Buchproduktionen unterstützt. Nun liegt mit PASANG das dritte Werk vor, getauft wird es am Donnerstag im Hauptsitz. Am Samstag beschallen dann nicht weniger als sechs Bands die kleine Schanze: Here Hare Here, Who’s Elektra, Zlang Zlut, Spencer, Matto Rules und Mercury 7 sind bei der 23. Ausgabe von Anyone Can Play Guitar dabei.

Herr Zellweger empfiehlt:
Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Teil drei der «Rössli-Tour» von Melker, am Sonntag. Im Rössli.

Fischer empfiehlt:
Einen heissen Abend in der Heiliggeistkirche, mit dem streitbaren Ökonomen Tomáš Sedláček. Am Dienstag ist die «Lenzburger Rede» des Stapferhauses zu Gast in Bern, es geht um «Geld. Jenseits von Gut und Böse».

Sarah E. empfiehlt: 
Eine gesunde Work-Life-Balance. Oder überhaupt eine Work-Life-Balance. Oder wenigstens Balance. Auch empfohlen sei: stilvolle Einrichtung, produktivitätsfördernde Vertragsklauseln und die völlige Hingabe des Menschen an die Arbeitgebenden. Das Stück dazu gibt’s im Theater an der Effingerstrasse, es heisst zu Deutsch Nachwehen, von Contractions, von Contract, von Vertrag.

Mirko Schwab empfiehlt:
Natürlich sollten Sie ans Anyone – und natürlich hat das Frau Feuz schon propagiert, die alte Rockerbraut. (Selber tschuld, wer als letzter beutelt …) Und weil ich mich nächste Woche mal an diesem Fusion-Festival in Nord’schland versuche, ein Tipp noch für die hiesige Reisegruppe: Caesarean Moons aus Bern. Donnerstag, feine Sache.