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Kulturbeutel 47/17

Milena Krstic am Montag den 20. November 2017

Die Krstic empfiehlt:
Kürzlich sagte Küre zu mir, dass wer Schauspiel studiere, gegen Ende der Studienzeit eine Vorstellungstour durch die renommierten Häuser mache, in der Hoffnung auf ein Engagement. Genau davon handelt das Stück «Das Restpaar» der Dramaturgin Theresia Walser. Die Hauptprotagonistinnen spielen sich um Kopf und Kragen, damit ihr Traum in Erfüllung geht. Ich habe dieses Jahr am Bestival einen Ausschnitt aus der Inszenierung von Saima Sägesser gesehen und war fasziniert von dieser dystopischen Komödie. Ich würde sagen, das ist ein Geheimtipp. Zu erleben von heute Abend bis Mittwoch, 19.30 Uhr, im Gaskessel.

Frau Feuz empfiehlt:
Am Donnerstag gibts im Rex galaktische Bilder mit Retrosound: Matthias Wyder und Philip Theurer alias Sound 8 Orchestra verweben mit Korg MS10, Elektroorgel, Hawaigitarre und weiterer Gerätschaft Easy Listening mit Low Budget-Loungemusik und retrofuturistischem B-Movie-Soundtrack zu einer verwegenen Klangkulisse. Dazu auf der Leinwand: Super 8 Filmchen. Wer lieber verhallte, melancholische Gitarrenklänge mag, der checke am Donnerstag die Spinnerei aus, dort taufen Taro ihr ersters Album.

Mirko Schwab empfiehlt:
Am Freitag gibts zwischennützlichen Zuwachs am Bollwerk: Der Gränni öffnet die Pforten, wird von talentierten Pinselschwinger_innen erstmal aufgehübscht und schliesslich von der berüchtigten Secret Golden Pyramid Raidin’ Boom Bap Clique in die erste Nacht verwickelt. «The hardest chillin’ dj crew in showbiz» ist die Ansage. Go Gränni, Go!

Der Urs empfiehlt:
Schnitzel-Pommes-Rot-Weiss, im Pott sagt man dazu Schnipo Schranke und endlich kriegen wir das auch in Bern erklärt – lange genug hats gedauert, am Mittwoch im Ross.

Fischer empfiehlt:
Ein paar Zukünfte für Europa – kann ja nicht schaden. Das Theater Marie bringt fünf Kurzstücke in Deutsch und Französisch ins Tojo, ab Donnerstag. Ein bekannter Name von der Redaktion drüben ist auch dabei, vielleicht ist’s ja der richtige Moment für einen Laufbahnwechsel. Mehr zu dem Thema schon heute abend im Kornhausforum: Was wird aus «Bund» und «BZ»?

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