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Kühle Räume, heisse Themen

Roland Fischer am Mittwoch den 21. Juni 2017

Wo ist es verlässlich kühl an so einem Hitzetag? Natürlich, im Museum. Denn Kunst mag den Sommer nicht so.

Aus konservatorischer Sicht wäre es in vielen Fällen in unseren Breitengraden angemessen, im Depot- und Ausstellungsbereich gemässigte Temperaturen von nicht weniger als 15°C im Winter und nicht mehr 25°C im Sommer an­zustreben.

Da empfiehlt sich zum Beispiel ein Ausflug nach Neuchâtel (wo ja sowieso bald das NIFFF anfängt, seines Zeichens coolstes Filmfestival der Schweiz), ins Centre Dürrenmatt. Auf der tollen Terrasse mit Blick über den See ist es auch grad eher warm, aber im Bauch des Gebäudes lässt es sich bestens ein wenig aushalten.

Die aktuelle Sonderausstellung dreht sich um Dürrenmatts Verhältnis zu den Naturwissenschaften. Und da ist einiges an Denk- und Sprengstoff vorhanden, zum CERN, zur Atombombe, zur Medizin. Und nicht zuletzt zum Trendthema des Jetzt:

Food for thought, auf jeden Fall. Gleiches gilt offenbar für die Revolution in den Berner Museen, vor allem für den Kunstmuseum-Teil, hat man sich sagen lassen. Da sind schon letzte Tage, also nichts wie hin.

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