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Kulturbeutel 43/16

Milena Krstic am Montag den 24. Oktober 2016

Mirko Schwab empfiehlt:
Eine englische Konzertwoche, Aceto Balsamico für den Kleinstadtkomplex. Am Dienstag: Nostalgie und Neues Deutschland mit New Model Army und Isolation Berlin im Dachstock. Am Donnerstag: Wolfsgeheul, angezerrt, Howling Wolf im Kairo. Oder aber: Pophypnsoe mit Spill Gold im Punto. Am Samstag: Pillen statt Brillen, die Boys On Pills zwängen sich in die Piazza Bar. Und am Sonntag ausföhnen, Swans, Dachstock again.
Anmerkung an die KSB-Gang: Schwab mal schnell abgegrast dem Zusammenhang zuliebe. Tätowieret mir Rockboy direkt unters Herz. Also entweder Sie bringen jetzt Flohmis, Vernissagen und Kabarett oder verleihen hie und da etwas Nachdruck. Aber eine Frechheit, da haben Sie recht.

Die Krstic empfiehlt:
Museum geht auch, oder, Herr Schwab? Am Donnerstag eröffnet nämlich im Alpinen Museum die neue Ausstellung zum Thema Klimawandel. «Wasser unser» ist ein interaktives Erlebnis, sowohl auf künstlerischer wie auch wissenschaftlicher Ebene. Warum ich das weiss? Ich durfte beim Aufbau Aug und Ohr ineha und kann nur empfehlen, da hinzugehen. Bis am 17.9.2017 haben Sie Zeit.

Der Urs Empfiehlt:
Gegen provinzielle Minderwertigkeitsgefühle hilft nicht nur Aceto Freunde, sondern auch Crème fraîche! «Die Crème fraîche de la Kleinkunst» am Lustigen Dienstag No.84 im ToJo Theater. Der LuDi ist die Oase in der sonst doch eher wüstenähnlichen Cabaretszene der Stadt. Es läuft die 14. Staffel, ich zieh den Hut und komm vorbei. Und wenn wir schon dabei sind, Oasen und so, wer keinen Bock hat auf Menschentrubel oder Szenengequatsche, schnappe sich doch einen Krimi-Schinken und verziehe sich damit in die Gewächshäuser des BoGa. Im Herbst was vom Empfehlenswertesten für Rückzugsuchende.
Der LuDi beginnt jeweils um 20:30 Uhr und zeitiges Dasein empfiehlt sich. Wer den Garten bevorzugt, jedoch kein passendes Buch hat, dem sei Jean-Claude Izzos «Die Marseille Trilogie» ans Herz gelegt. Seelenwärmend schöne Romane; melancholisch, mediterran und darum perfekt für die kaltgraue Jahreszeit.

Frau Feuz empfiehlt:
Toll, unser Rockboy! Da braucht sich Frau Feuz die Finger nicht mehr wund zu tippen. Das Highlight der Woche ist ihm allerdings entgangen:  Am Donnerstag sind Leech im ISC zu Gast, die Schweizer Postrock-Überväter und zwar mit neuem Material. Freude herrscht!

Fischer empfiehlt:
Da bleibt eigentlich nur noch der Schnaps. Bern hat endlich auch eine eigene Brennerei, in der Matte – praktischerweise mit angehängter Bar. Eröffnung diesen Freitag und Samstag.

Herr Zellweger empfiehlt:

Wenn Sie in dieser vollen Woche überhaupt noch Zeit haben: Gehen Sie doch nach Wabern, an das Jubiläumsfest in der Heiteren Fahne. Freitag und Samstag, mit Rollschuhen, gutem Essen und den Dead Brothers (unter anderen).

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Ein Kommentar zu “Kulturbeutel 43/16”

  1. chnöpfli sagt:

    he, wieso läuft eigentlich der oasis-film in keinem berner kino? weiss das jemand?