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Kulturbeutel 42/16

Milena Krstic am Montag den 17. Oktober 2016

Die Krstic empfiehlt:
Kunstblutverschmiert verliessen Küre und ich damals den Keller des Schlachthaus-Theaters, nachdem wir uns «Schlachthuus-Südpol» angesehen hatten. Wir lachten Tränen, so toll war es. Sowas will ich wieder erleben, wenn ich mir die neu aufgelegte Produktion des Splätterlitheaters namens «Em Schnäuzli sine letschti Kampf» ansehen werde. Am Mittwoch im Tojo Theater und dann am Freitag und Samstag gleich nochmal im Rahmen des Reitschule Fests.

Frau Feuz empfiehlt:
Ab Mittwoch wird im Ali Baba in der Länggasse oben «Turkish Delight» gezeigt, ein Stück, welches über Beweggründe sinniert, weswegen gewisse junge Leute von terroristischen Organisationen fasziniert sind. Am Samstag taufen in der Playgroundlounge niden dann die Garagerocker von The Shit ihre neue EP «Rue du Chocolat». Mit von der Partie sind auch Beltons und Joules.

Mirko Schwab empfiehlt:
Die nimmermüden Gönner von Fester! machen, wonach es ihnen ist. Dieser Woche Donnerstag führt das Kreuzberger Duo Missing Mary im kuschligen O bolles seine Mixtur aus Pianoballade und Intellekto-Beats vor. (Und als Sie dann an der Bar standen und Weissgottwein tranken, ging Ihnen das Herz auf.)

Der Urs empfiehlt:
Wurmverachtende Spatzen pfeifen es von den Dächern, am Montag eröffnet das «Grüner Gaumen Pop-up #2» an der Herrengasse 10. Auf Tierisches wird dort vollumfänglich verzichtet und schmeckt trotzdem tierisch, versteht sich. Gibt sogar was für Pappsatte, man munkelt die Betreiberin wüsse besser über Musik und Popkultur bescheid als der Diedrichsen, da segle ich glaub mal zum Klatsch vorbei.
Konzertmässig gibts am Donnerstags im Rössli «END HITS» – die Serie welche sonst im Dachstock Rosinenpickereien wie Swans, Pere Ubu oder Dinosaur Junior labelt – mit John E Vistic. Der war früher bei Crippled Black Phoenix und hat mit Primal Scream und Morcheeba Zeugs gemacht; live was vom Dynamischsten und Heftigsten ever seen, no joke!
Grüner Gaumen hat montags bis freitags jeweils von 11:30 bis 14:15 offen, Konzerte im Ross starten donnerstags meistens so um halb elf.

Herr Zellweger empfiehlt:
Eigenartiges im Münster am zoom-in Festival von Freitag bis Sonntag, unter anderem am Samstag mit einer dronigen Komposition von Phil Niblock, gespielt vom HKB-Orchester und dem Enseble Vertigo. Etwas schwindlig könnts einem schon werden da. Was aber natürlich ein Qualitätsmerkmal ist.

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