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Thavius Beck

Ruth Kofmel am Freitag den 9. September 2011

Schwierig zu entscheiden, was man bei diesem Mann erwähnen sollte. Vielleicht das: In seinen Anfängen war er als Bassist mit Saul Williams auf Tour und hat mit diesem das von mir gerne gehörte Rap-Album «The Inevitable Rise and Liberation of NiggyTardust!»  kreiert. Saul Williams wiederum kommt ja bald in den Dachstock, wie Sie hier schon lesen konnten und das ist sehr gut.

Diese Tage profiliert sich Thavius Beck vor allem als einer der raren Laptopmusiker, die nicht lediglich ihre Files runterspielen, sondern diese live per Zauberhand zu mitreissender Musik arrangieren. Man konnte sich gestern aber nicht ganz dem Verdacht erwehren, dass das zur Schaustellen seiner mit lauter leuchtenden Knöpfen bestückten Schaltzentrale etwas mit seiner Tätigkeit als Ableton live Trainer zu tun haben könnte. Aber auch wenn; das sei ihm vollkommen verziehen, gehört er doch für mich schlicht und einfach zu den besten Beatproduzenten überhaupt.

Dank gilt einmal mehr dem Rössli-Team. Sie haben definitiv eine der interessantesten Anlaufstellen für elektronische und basslastige Musik in Bern geschaffen.

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