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Die Sucht nach der Sehnsucht

Hugo Stamm am Samstag den 8. August 2015
epa03994811 (01/15) US James Joseph, a Catholic pilgrim originally from Detroit, Michigan, touches the picture of Jesus at the Church of the Holy Sepulcher at the Old City of Jerusalem, 07 May 2013. Joseph calls himself Jacob but is better known by many as ‘the Jesus guy’, mainly because of his appearance resembling Jesus Christ. He has visited about 20 countries in the world, spreading his message, and over recent years he has been visiting Israel, becoming a well-known figure in the old city of Jerusalem, where he explores the life and path of Jesus Christ.  EPA/ABIR SULTAN PLEASE REFER TO ADVISORY NOTICE  (epa03994810) FOR FULL FEATURE TEXT

Sehnsucht nach Jesus: Ein Jerusalem-Pilger. (Keystone/Abir Sultan)

Die Sehnsucht ist eine zentrale Lebenskraft, die uns besonders in schwierigen Zeiten hoffen und träumen lässt. Sinn macht sie auch in guten Zeiten: Wir können uns die Zukunft in den schönsten Farben vorstellen und in tollen Erwartungen schwelgen. Wenn wir etwas vermissen, sehnen wir es mit aller Kraft herbei: ein neues Auto, die Erlösung von einer schweren Krankheit oder einen Partner, eine Partnerin.

Die Sehnsucht hat aber auch eine Kehrseite: Wenn ein Wunsch unrealistisch oder gar unerfüllbar ist, treibt sie mitunter seltsame Blüten. Sie besetzt grosse Teile unseres Bewusstseins, beschäftigt uns permanent. Und: Je unsicherer die Umsetzung oder Erfüllung ist, desto obsessiver wird sie. Sie hält uns gefangen und macht uns zu ihrer Sklavin. Liebesdramen und Beziehungsdelikte zeugen von der destruktiven Kraft, die auch in der Sehnsucht steckt.

Im Extremfall führt sie zu krankhaften psychischen Reaktionen. Dann bleibt von der Sehnsucht vor allem die Sucht zurück. Sehnen ist schön, doch schon der Ausdruck enthält die problematische Seite des Phänomens.

Eine unerschöpfliche Quelle von Sehnsüchten sind religiöse und spirituelle Hoffnungen und Erwartungen. Das liegt in der Natur der Sache: Übersinnliche Phänomene entziehen sich der Überprüfbarkeit, wir können sie nicht nachweisen, wir müssen an sie glauben. Somit eignen sie sich ausgezeichnet als Projektionsfläche und fördern die Einbildungskraft. Wir finden, was wir suchen, weil es keine gesicherten Fakten gibt. Jeder fühlt, was er gern fühlen möchte. Oder sieht, was er sehen will.

Wenn die religiöse Sehnsucht zur Sucht wird, kann es gefährlich werden. Ein paar Beispiele: Manche Esoteriker verehren ihren Guru als Inkarnation des Göttlichen und neigen zur Selbstaufgabe. Zeugen Jehovas sehnen sich nach der Endzeit, flüchten in eine Parallelwelt und entfremden sich von der realen Welt. Der Pilger in Jerusalem, der sich plötzlich als Jesus wahrnimmt und in eine Psychose abrutscht, verliert die Kontrolle über sich und kann zur Gewalt neigen. Bei kollektiven Sektendramen begingen die Gläubigen aus Sehnsucht nach der Erlösung Suizid und brachten teilweise ihre eigenen Kinder um, wie die Anhänger von Jim Jones oder die Davidianer.

Es gibt aber auch aktuelle Beispiele, die demonstrieren, wie destruktiv die Sehnsucht im religiösen Milieu sein kann. Bei der Rekrutierung junger Europäer setzten die Missionare des IS, des Islamischen Staates, vor allem auf das Mittel der Sehnsucht. Den Umworbenen wird das idealisierte Bild einer heilen muslimischen Welt gezeichnet, die Hoffnung auf Lebenssinn, Geborgenheit, Abenteuer und Heldentum verdichten sich zu einer diffusen Sehnsucht, die das vermeintliche Paradies in den Köpfen entstehen lässt. Und wenn es schiefgehen sollte, warten im Jenseits 72 Jungfrauen.

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282 Kommentare zu “Die Sucht nach der Sehnsucht”

  1. andersen sagt:

    @Alienus

    “Das Fernsehen denken nichts dabei, nackten Gewalt zu zeigen, scheuen jedoch davor zurück, nackte Liebe zu zeigen.

    Man kann sich einen Blick auf die kollektiven Einstellung zum Leben werfen.

    Viele von der Weltbevölkerung betrachten das Leben als eine Prüfung, als Drangsal und Leiden, als Probezeit, als abzutragende karmische Schuld, als Schule der harte Lektionen, die gelernt werden müssen und glauben, dass die wirkliche Freude wartet, die erst nach dem Tod kommt.

    Es ist eine Schande, das viele so denken.

    Und als Gipfel der Heuchelei bringen Menschen mitunter andere sogar Im Namen Gottes um-und das ist die schlimmsten Blasphemie, den solches Morden zeugt nicht von dem, wer-der Mensch-seid.

    Kein Wunder, dass sie genau den Akt, der das Leben erschafft, mit Schmach und Schande belegt haben.
    Die Moralverschriften, die religiösen Schranken, die gesellschaftlichen Tabus, die von sie um den Sex herum errichtet wurden(übrigens auch um die Liebe-und alles im Leben) haben sie faktisch jeglicher Möglichkeit beraubt, das SEIN zu feiern”.

    Das Leiden war immer sehr unklug.”

    Quelle:Gespräche mit Gott.

  2. hm sagt:

    @Pasionaria 11. August 2015 um 22:43
    Ich bleibe dabei: Als Alternativtitel zu “Die Sucht nach der Sehnsucht” schlage ich “Wenn Sehnsucht zwanghaft wird” vor. Es eröffnen sich dadurch ganz andere Zugänge und Erklärungen, wenn Sie bspw. dazu auch den entsprechenden wiki-Artikel über Zwangsstörungen lesen. Sie können sich dann auch den Umweg von “Sucht” über zu “Suche” sparen (da erschliessen sich mir auch keine tieferen Erkenntnisse), finden aber Interessantes über Zwangsgedanken und Denkstörungen, so bspw. unter dem Begriff “Perseveration”, also dem krankhaften Beharren und Haftenbleiben auf (erlebte) psychische Eindrücke und dem Wunsch nach deren Wiedererleben (Vereinigung mit Gott oder was auch immer). Sie können dem auch “Sucht” sagen, wohlan, Sie treffen dann m.E. den Kern der Sache weniger, insbesondere weil sich mit “Sucht” etwas anderes und mehr assoziiert, als bloss “das krankhafte Verlangen nach etwas Nichtvorhandenem”. Sucht beinhaltet für mich unbedingt etwas Kompensatorisches, also ein krankhaftes Verlangen nach etwas, das durchaus existiert, ob jetzt in flüssiger oder in Pulverform oder wie auch immer.
    Aber ich meine, wenn Sie bspw. eine Hildegard von Bingen im Zusammenhang mit einem Junkie sehen wollen – bitte.

  3. Rabbi Jussuf sagt:

    Alienus
    “Würde es die 72 so gegeben haben, so würde diese besonders beim Fernhandel niemals „viel“ bedeuten, sondern eigentlich mit 27/144 die „Hälfte“ eines „Gross“ als eine Karawaneneinheit. Somit genau 72/144 = ½ = 0,5, also eine Hälfte.

    Möchte noch hinweisen, dass meine Betrachtung von der Rechen- und Handelsseite ausgeht und dann folgend diese Rechenweise als Allgemeingut bei den damaligen Menschen, eben auch bei dem Händler Mohammed geläufig gewesen sein würde. Eine so enge religiöse Bindung scheinen wohl nu”r Sie zu sehen.

    Habe von Ihnen etwas mehr erwartet, aber Sie haben leider ein etwas dünnliches Wassersüppchen kredenzt.”

    Ich habe meine Gründe dargelegt und die waren ales andere als dünn – gegenüber Ihrer lavierenden Argumentationstechnik, die mal das eine behauptet und dann das Gegenteil, oder gleich gegnerische Argumente unterschlägt.Wie üblich setzen Sie einfach eine Ausgagnslage voraus, die Sie selber bestimmt haben und meinen, jemand anders würde es nicht merken.
    So das Rechensystem im alten Arabien und dann noch das Handelssystem. Dabei haben ja Sie behauptet die Zahl 72 ginge auf christlich-jüdische (mystische!) Wurzeln zurück. Dass dies eher unwahrscheinlich ist, habe ich Ihnen gezeigt, da es dabei sehr wohl darauf ankommt, WANN und WO diese Zahl ins Spiel kam. Das ist wohl untergegangen.
    Das Wann und Wo spielt aber auch eine grosse Rolle bei der Betrachtung der Rechensysteme, ganz besonders zu jener Zeit bei den Arabern.
    Zuerst einmal ein kleiner Exkurs zu den Beduinenstämmen und dem Handelsknotenpunkt Mekka. Exkurs deswegen, weil ich meine, dass dies für die Herkunft der Zahl 72 unbedeutend ist. Der Handel der Araber/Beduinen damals basierte wohl hauptsächlich auf dem Tauschhandel. Wie man nach ein bisschen Nachdenken merken kann, kommt es da nicht darauf an, welche Zahlensysteme man benutzt. Das würde erst wichtig werden, wenn es ein einheitliches Geldsystem gäbe. So dürften je nach Handelsware andere Zahlensysteme benutzt worden sein. Wie es auch bei uns noch bis ins 20 Jh hinein der Fall war: Ein Dutzend Eier, ein Zentner Kartoffeln, etc. Oder gar das ominöse Mass Juchart (meine Grossmutter selig rechnete noch damit!), das je nach Bebauung eine verschiedene Grösse haben konnte.

    Zu einer angehenden Vereinheitlichung im islamischen Reich kam es erst später (vermutlich eben zu jener Zeit als die Hadith entstanden), als die byzantinischen Systeme der Verwaltung und damit vermutlich auch deren Zahlensysteme übernommen wurden.
    Zu betrachten wäre also die Zeit von allerfrühestens dem Tod Mohammeds (630) bis vor allem, Mitte 9.Jh als die Hadithsammlungen mehr oder weniger abgeschlossen waren. Wir befinden uns also in einer Zeit, als durch die entstehende Mathematik bereits das Dezimalsystem an Bedeutung gewann. Andererseits das 60er-System der Astronomie (Almagest). Wie es im Handel aussah, dürfte wohl schwierig sein zu eruieren. Da die Hadith doch wohl eher von wissenschaftsfernen Personen überliefert/erfunden worden waren, können wir diese Betrachtung eigentlich auch beiseite lassen…
    Seis drum, die Zahl 72 hat keine weitere (mystische) Bedeutung, worauf auch hindeutet, dass es nicht die einzige Anzahl Jungfrauenl im Umlauf war, wie Solange an einem schönen Beispiel gezeigt hat.

    Eine Sache noch: Der damalige Islam war sehr gegen jede Mystik und Zauberei eingestellt. Darum auch von theologienahen Kreisen eher nicht zu erwarten war, dass sie der Zahl 72, oder wie auch immer, eine besondere Bedeutung unterlegten.

  4. Michael Bamberger sagt:

    @ Bernhard Schlegel

    Wie erwartet habe ich keinen Piepser von Huonder vernommen.

  5. Trin Tragula sagt:

    @Rabbi Jussuf, Alienus, Solange,….

    72

    schon gelesen?:
    h ttps://en.wikipedia.org/wiki/Shemhamphorasch#Angels_of_the_Shemhamphorash

  6. Rabbi Jussuf sagt:

    Trin Tragula

    Ist bekannt und wurde schon erwähnt.
    Hat aber nichts mit den 72 Jungfrauen zu tun, da es sich dabei keinesfalls um Engel handelt.
    Im Islam gibt es 100 (99+1) Gottesnamen.
    Zudem ist die jüdische Zahlenmystik vermutlich zu jung um Einfluss auf islamisches Denken gehabt haben zu können, ganz abgesehen davon, dass der Islam sich bereits in frühester Zeit gegen das Judentum gerichtet hat.

  7. hm sagt:

    @Pasionaria
    Es gibt noch mehr Unterschiede: Ein Süchtiger erkennt durchaus einen Sinn in seinem Handeln, und wenn sich das auch im Erstreben eines Rauschzustands erschöpft. Ein von einer krankhaften Zwangshandlung betroffener dagegen erkennt die Unsinnigkeit seiner Zwangshandlung, z.B. beim Waschzwang oder bei der Kleptomanie – grundsätzlich, sag’ ich mal, zumindest wird ihm dies attestiert (ich stütze mich da auf wiki: “Zwangsstörung”).
    Jetzt, bei der Perseveration, wie dem Wunsch sich mit Gott wiederzuvereinen als Zwangsgedanken, liegt die Sache wohl etwas schwieriger, denn zentral an diesem Zwangsgedanken ist ja eben auch die Gewissheit um die darin liegende Sinngebung, wahrscheinlich sogar als Hauptbestandteil der Zwangsstörung in Form einer Gleichung wie Gott+Wiedervereinigung=Sinn oder ähnlich. Die Sinngebung durch den süchtigen Alkoholiker an seine Sucht hingegen so unsinnig wie eine Sinngebung durch den Kleptomanen an sein Handeln, während beim Mystiker Denken und Handeln untrennbar von seiner Perseveration Sinnhaftigkeit erst vermitteln – jedenfalls aus seiner subjektiven Sicht heraus, und diese dünkt mich nunmal massgebend.
    Der Unterschied zwischen einer als unabänderbar sinnhaft verstandenen Suche nach Gott (oder wie auch immer), beim Mystiker, und die Uneinsichtigkeit in die Unsinnigkeit von Sucht beim Suchtkranken ist doch letztlich mehr als evident, dünkts mich – auch unter der Vorgabe, dass beide unter einer Zwangsstörung leiden. Und dazu gesellt sich ja beim einen auch noch die körperliche Abhängigkeit von der Substanz.
    Also inwiefern Sehnsucht nach – ich nahm als Beispiel Wiedervereinigung mit Gott (dazu hat mich auch das den Impulstext illustrierende Bild inspiriert) – etwas mit Sucht zu tun haben soll, wird für mich immer schleierhafter.

  8. Alienus sagt:

    @Trin Tragula

    Tja, aber was sollte man dazu nicht sagen, um falsch verstanden zu werden.

    „24, 48 und 72“ könnten parallel zueinander liegende Punkte auf verschieden geteilten, jedoch parallelen Zahlenstrahlen sein, wobei für unsere Betrachtung hier nur diese EINE Eigenschaft interessant ist und nicht die religiöse Bedeutung des Religionsstrahles! Nun, ein kleines Beispiel warum zu diesem zahlenmäßigen und religiösen Hickhack Ihr Hinweis eventuell erhellend sein könnte.

    Folgt man den im wiki-Betrag genannte Zahlennennungen, kann man mit aller äußerst gebotenen Vorsicht und ohne sonstige „Tatsachen“ auch nur in allen fernsten Weisheiten anzukratzen das hier dargestellte Gedankenmodell heranziehen und ganz, ganz sanft und ohne Rechthaberei auf eine möglicherweise vorhandene und erkennbare Art von Kongruenz von gewissen Zahlenwerten in dem gemeinten Beitrag und der auf dem Duodezimalsystem beruhenden Rechen- und Kalkulationsweise hinweisen.

    Hier sollte die Frage auftauchen, ob solche „Zahlenknoten“ wirklich solch einen Einfluss im religiösen Wirken gehabt haben könnte? Eine Antwort lautet, m.E. ja.

    Einen harten Beweis / Gegenbeweis sollten Fachkundigere erbringen. Dadurch könnte man die Mystik und Kabbalistik dieser „besonderen Zahlen“ auf den Schutthaufen der Religionsgeschichte legen.

  9. Klara Brunner sagt:

    @ m. bamberger

    Mein posting betreffend Drogen-Prävention unsere Vereins wurde gelöscht. Auf gelöschte Beiträge reagiere ich nicht mehr, gebe ich keine Erklärungen ab. Entweder ist mein Input klar ersichtlich oder dann ist da halt nichts. In meinem Fall ist nichts noch Vorhandenes, da brauche ich mich auch nicht zu erklären.

  10. Bernhard Schlegel sagt:

    @Roland K. Moser

    Nun haben Sie es also doch noch zu einiger “Berühmtheit” gebracht mit Ihrer Faschosite:

    http://www.20min.ch/schweiz/news/story/Schweizer-NSDAP-macht-Werbung-fuer-die-SVP-24195756

    Hat ja lange genug gedauert, bis die Behörden aktiv wurden, habe ich Ihre Site doch schon vor langer Zeit gemeldet… Aber gut Ding will Weile haben. Hoffentlich kriegen Sie jetzt endlich Ihr Fett weg!

  11. Trin Tragula sagt:

    @Rabbi Jussuf, Alienus

    72
    Es geht ja um die Zahl 72 (viel/Duodezimal/etc) oder halt einfach 12,22,42,72 (nicht 12,24,48…72) wie auf schon angegebener Seite beschrieben.

    Eine weitere Herangehensweise:
    h ttps://en.wikipedia.org/wiki/72_%28number%29#In_religion

    “Nimrod has the tower built in Babil, God destroys it, and the language of mankind, formerly Syriac, is then confused into 72 languages.”

    Die Zahl 72 hat also nicht erst seit gestern eine Bedeutung und ist offensichtlich nicht einfach ‘viel’….

    P.S.
    Trin Tragula is a dreamer, a thinker, a speculative philosopher or, as not only his wife would have it: an idiot.

  12. Rabbi Jussuf sagt:

    Trin Tragula
    “Die Zahl 72 hat also nicht erst seit gestern eine Bedeutung und ist offensichtlich nicht einfach ‘viel’….”
    Das ist eigentlich egal was die Zahl vorher oder nachher und sonstwo für eine religiöse Bedeutung hatte. Im Islam hat sie auf jeden Fall keine Bedeutung, jedenfalls nicht für die 72 Jungfrauen, aus den vielen vorgenannten Gründen.
    Darum: “viel”.
    Es geht doch nur darum, die Pracht und den Überfluss im Paradies zu beschreiben, nichts weiter.

  13. Trin Tragula sagt:

    @hm, 13. August 2015 um 10:18

    Teile Ihre Meinung: ‘Die Sucht nach der Sehnsucht’ beschreibt ein pathologisches Verhalten (ob das HS wirklich aussagen wollte?).
    ‘Die Sucht der Sehnsucht’ waere wohl – auch und v.a. in Betracht des nachfolgenden Textes – der bessere Titel gewesen. ‘Sehnsucht’ beschreibt ja eine ‘unermuedliche Suche nach….’ z.B. ‘Ganzheit’ (wiki hat dazu Lustiges ueber Kugelmenschen zu berichten: h ttps://de.wikipedia.org/wiki/Sehnsucht ).

    Demzufolge waere der wohl treffendste Titel: ‘Die suechtig machende Suche nach Vollkommenheit’ oder aehnlich.
    Geben Sie mir ein HighFive oder ist’s absoluter Bloedsinn?

    P.S.
    Trin Tragula is a dreamer, a thinker, a speculative philosopher or, as not only his wife would have it: an idiot.

  14. Alienus sagt:

    @Trin Tragula

    Frage: Sind Sie ein Klon vom Pizpot?

    Bitte: Bennenen Sie die Zahlen bis (12) und über (72) bis mind. (144) und (1n) dazu!

    Hat diese Zahlenreihe einen Sinn?

  15. Michael Bamberger sagt:

    @ Klara Brunner

    “Mein posting betreffend Drogen-Prävention unsere Vereins wurde gelöscht. Auf gelöschte Beiträge reagiere ich nicht mehr, gebe ich keine Erklärungen ab. Entweder ist mein Input klar ersichtlich oder dann ist da halt nichts. In meinem Fall ist nichts noch Vorhandenes, da brauche ich mich auch nicht zu erklären.”

    Nein Klara Brunner, es wurde mitnichten gelöscht, hier ist Ihr Posting:

    “Klara Brunner 11. August 2015 um 16:04 @ andersen – Es gibt auch eine Organisation die “sagt nein zu Drogen” propagiert die NICHT zu Scientology gehört. Da bin ich nämlich Mitglied. Die hat es sich zur Aufgabe gemacht frühzeitig in Schulen und dergl. Vorträge mit möglichst anschaulichem Material zu halten, damit der Nachwuchs wissen könnte worauf er sich einlässt wenn man ihm im Pausenhof mal gratis irgendwas anbietet was sein Hirn vernebelt. Das ist ein Häuflein Freiwilliger die sich selbst finanzieren um noch mehr Drogenelend zu verhindern. Haben Sie schon mal erlebt was die Konsequenzen von Drogensucht sein können? Auch nach einem Entzug ist das Gehirn in seinen Funktionen bleibend eben geschädigt. Ehe Sie also alles in einen Topf werfen, bitte ich Sie, sich künftig schlau zu machen ob das so zutrifft.”

    Also nochmal, und dies zum Vierten:

    Bei welcher Anti-Drogen Organisation sind Sie Mitglied? Wie heisst die Organisation?

  16. Häfliger sagt:

    Im Orient ist die Zahl 2 die bedeutendste Zahl!

    Sie bezieht sich auf 2 Dinge , welche jeder Araber sich wünscht , und die er sein Leben lang sucht :

    – Der fliegende Teppich und die Wunderlampe –

    Der Teppich fliegt nur, wenn sich 1 Jungfrau darauf setzt , die Richtige eben – mit ihr fliegt der Glückliche ins Reich der Wunderlampe –

    ( Die Horrorvision von 72 Jungfrauen wurde ins Jenseits verbannt ! )

  17. hm sagt:

    @Trin Tragula
    Wäre “Die suechtig machende Suche nach Vollkommenheit” ein besserer Titel für den Impulstext? Ich weiss nicht. Im Impulstext gehts um Sehnsucht (und da ist der Mythos von den Kugelmenschen indertat aufschlussreich und ergänzend).
    Stamm schreibt, “im Extremfall führt sie zu krankhaften psychischen Reaktionen. Dann bleibt von der Sehnsucht vor allem die Sucht zurück. Sehnen ist schön (…)”. Hm, es ist nicht die Sehnsucht, die m.E. zu krankhaften Reaktionen führt … es ist die zunehmende Gewissheit über die Unmöglichkeit der Realisierung des Ersehnten, eben “wenn ein Wunsch unrealistisch oder gar unerfüllbar ist”, wie Stamm auch schreibt. Dass da Sucht zurückbleiben kann, eben als Kompensation für die unerfüllten Wünsche, lässt sich vielleicht auch mit einer Statistik zu Alkoholismus im Alter belegen. Und wenn Sehnen schön wird, dann ist es vielleicht nicht zu spät, aber es sollten bestimmte Alarmglocken schon los gehen – denn die Gratwanderung zwischen Sehnsucht/Hoffnung – und Desillusion macht krank.
    Ich bin weder Therapeut noch irgendein interessierter Laie, mich dünkt aber Konfrontation mit der Situation, welche die Sehnsucht (im Übermass) auslöst, der erste Schritt zur Besserung.

  18. Klara Brunner sagt:

    @ m. bamberger

    Nein, ich habe oben erklärt,warum ich das nicht tue. Der Text wurde vom Blog-Master gelöscht, was bedeutet, dass eine Diskussion darüber nicht erwünscht ist. Sie werden sich die Zähne ausbeissen falls Sie von mir ein Statement dazu erwarten.

  19. Michael Bamberger sagt:

    @ Klara Brunner

    Ihren ungelöschten Text finden Sie in diesem Blog am 11. August 2015 um 16:04.

    Also nochmal, und dies zum Fünften:

    Bei welcher Anti-Drogen Organisation sind Sie Mitglied? Wie heisst die Organisation?

  20. hm sagt:

    @Trin Tragula (bin noch nicht fertig)
    Wenn wir jetzt von der “suechtig machenden Suche nach Vollkommenheit” reden, dann können wir gleich abkürzen und von der Sehnsucht nach Vollkommenheit reden und nehmen damit erst noch das Illusorische dabei bewusst in Kauf, denn nach Vollkommenheit kann man sich sehnen, danach explizit zu suchen dünkt mich aber – mit Verlaub – schon etwas idiotisch. Und zwar idiotisch in dem Sinn, als wir nach etwas suchen, das mit einem Augenblick Reflexion eigentlich weder als realistisch noch schliesslich als wirklich erstrebenswert gelten kann, es sei denn wir möchten damit eigentlich nur unseren Narzismus füttern. Aber gut, wer vollkommen sein will, der soll sich danach zumindest sehnen dürfen, ist von mir aus okay. Nur wichtiger dünkt mich die andere Richtung: Wer sich bessern will, der soll. Und dazu brauchts ja eigentlich weder lange Reflexion, Suche oder Sehnsucht danach, aber, ich töne wohl bald wie Mike Shiva, dazu brauchts nur den Funken dazu es zu tun.

  21. hm sagt:

    Und wer sich immer noch nicht zu helfen weiss, der besuche doch ein Motivationsseminar.

  22. Klara Brunner sagt:

    @ bamberger

    NEIN, ich habs bereits klargestellt. Der Text war weg und ich suche jetzt nicht auch noch danach.

  23. Bernhard Schlegel sagt:

    Klara Brunner

    Muss hart sein, wenn eine Dame wie Sie Scientology auf den Leim geht…

  24. Michael Bamberger sagt:

    @ Klara Brunner

    Dass Sie’s mit der Wahrheit nicht so genau nehmen, haben Sie über die Jahre hier allen offenbart, angefangen unter Ihrem Nick Erna. Also nichts Neues unter der Sonne.

  25. andersen sagt:

    Dieser Haltung von Frau Brunner oder die Nationalrätin, die i Hugo Stamm’s Artikel kritisiert von 10.8.2014 ist bekannt.

    Sowie, was er ist, ob das, oder das ist ja Wurst.
    Weil dieser Gruppe setzt sich ja für die Schweiz ein u.s.w u.s.f.

    Das erinnert mich an der Arena Sendung von 28 Februar 2014

    “Die Schweizer spinnen” mit der Oscar Freysinger und Adolf Muschg.

  26. andersen sagt:

    Korrektur

    Der Arena Sendung: Spinnen die Schweizer?

  27. Alienus sagt:

    @Rabbi Jussuf am 13.08.2015 um 13.24

    Gerne hätte man zu Ihrer Aussage betreffend der Nichbedeutung der Zahl 72 vorher oder nachher und sonstwo die zugehörigen Quellen oder sonstigen Schlussfolgerungen gelesen. Ihre absolutistische Sicherheit ist schon sehr frappierend.

    Sie sagen apodiktisch “Drum: „viel“. Aus. Fertig. Soises . Hm, schon etwas dünn.

    Also ganz langsam und ganz deutlich: Wie kommen Sie auf diese Bedeutung von „viel“ und wie lässt sich dieses belegen oder ist das etwa doch einfach aus Ihren Fingerchen herausgesaugt?

  28. Rabbi Jussuf sagt:

    Alienus
    Wenn da “Drum” steht, heisst das, dass vorher jede Menge Zeugs geschrieben steht, warum das so ist und nicht anders. Haben Sie das nicht gelesen???
    Zudem ist es verdammt schwierig Belege zu finden für etwas das nicht da ist.

    Dass der Islam schon von Anfang an gegen Astrologie, Zahlenakrobatik, Zauberei eingestellt ist, ist allgemein bekannt und braucht nicht noch weiter belegt zu werden – es sei denn, SIE könnten das Gegenteil belegen.

    Es komme mir jetzt keiner mit den Sufis. Deren Mystik ist erst in einer Zeit entstanden, die für uns nicht mehr relevant ist.

  29. Trin Tragula sagt:

    @Alienus, 13. August 2015 um 13:49
    cc.Bernard Schlegel

    Bennenen Sie die Zahlen bis (12):

    1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11

    …und über (72) bis mind. (144):

    73,74,75,76,77,78,79,80,81,82,83,84,85,86,87,88,89,…muss das sein?….90,91,92,93,94,95,96,97,98,99,144.

    …und (1n) dazu!:

    +1n

    Hat diese Zahlenreihe einen Sinn?

    Ja, jetzt seh’ ichs. Mein Gott, Sie sind ja ein Gnostiker! Sind Sie Involviert in weiteres Geheimwissen, welches Sie unbedarften Lesern wie mir durch solch kurze, praegnante Saetze/Fragen dermassen klar und deutlich be/erleuchten koennen?

    Frage: Sind Sie ein Klon vom Pizpot?

    Das mit den Klonen wuerde sich da irgendwie schicklich ausgenommen gehabt haben wollen, gell? Tut es auch – allerdings mehr im Geiste (Gargravarr) als im Koerperlichen (Pizpot) – die beiden muessen ja noch immer getrennte Wege gehen, die Armen. Obwohl: mit Sicherheit kann ich auch dies nicht bezeugen – es ist ja alles so verwirrend. Auf alle Faelle versteht Pizpot halt schon nicht so viel davon – aber ich kann Ihnen versichern, dass er vermutlich nicht einfach so mit Ihnen in Kontakt gewollentlich getreten gehabt sein wuerde, da auch Sie ihm (nebst seinem Herrn SpinDoctor BS (der uebrigens einst faelschlicherweise meine Frau als Idiotin hingestellt hatte (hat vermutlich mich gemeint – eine Verwechslung aufgrund einer nicht ganz sattelfesten Handhabung des Konjunktivs)) einst eine etymologische Bedeutung seines Vornamens zur Debatte gestellt hatten, die ihn doch etwas gekraenkt gehabt haben wuerde. Soviel ich weiss – und weil er nicht viel davon zu verstehen gesegnet gekonnt zu sein haben wuerde und auch sonst so gottsjaemmerlich geistlos-vergesslich zu gehabt sein hat – schwitzt er im Moment Blut bei der Aufgabenloesung seines Herrn SpinDoctors. Er wird sich sicher noch melden. Allerdings wuerde ich an seiner Stelle vor dem Beantworten der Fragen erst mal die Unterstellungen von Seiten des Herrn Doktors klaeren wollen wuerden, die da lauteten: er habe sich in beinahe schon pathologisch anmutende Widerspruechlichkeiten verstrickt gehabt sein getan, was in dem Sinne in einer Art Schizophrenie auszuarten zu drohen gehabt wird haben sein koennen. Mal schauen….

    P.S.
    Seitdem mich meine Frau nicht nur der Idiotie beschimpft gehabt haben hat, sondern mich gar verlassen gewollentlicht gehaben gehabt hat, muss ich gelegentlich mal geguckt gehaben sollen habt, dass sich das mit der Relativitaet wieder einigermassen eingerenkt gehabt tun sollte. Andererseits: man wuerde ja auch einen Ruf zu verlieren gehabt haben…

    Aber das mit der gesehnt-gesuchten Suechtigkeit nach Sehnsucht habe ich noch nicht ganz zu begreifen gewollen habt.

    Auf Pizpot – its your turn now…

  30. Bernhard Schlegel sagt:

    Trin Tragula

    Zeit für das Becherchen mit den bunten Smarties drin. Wohl bekomms!

  31. Pasionaria sagt:

    Rabbi Jussuf
    Ein Zahlenetymologe (gibt es das > Alienus?) magst Du ja eventuell (?) sein – da kann und will ich nicht mitreden, amigo, aber Deinem Satz ” Betrügen ist ein wesentliches Zeichen von Intelligenz.” muss ich – acto seguido – widersprechen.
    Die Faehigkeit andere zu betruegen hat sicherlich nichts mit Intelligenz tun. Meist handelt es sich um ein hohes Mass an Bauernschlaeue, die den Betrueger auszeichnet sowie die fatale Gabe, die Wahrheit zu seinen Gunsten zu verdrehen. Die kriminelle Energie eines Menschen kann genetisch bedingt sein, aber auch durch Uebung. So gelingt es unterschiedlichsten, auch intellektuell aeusserst bescheidene Menschen, sich hinter unzaehligen Masken (verbunden mit Hochstapelei) zu verstecken, mit einem einzigen Ziel: sich Profit zu verschaffen.

    Von der Psychologie her las ich, dass hinter jeder betruegerischen Handlung psychologische Beduerfnisse stehen, die den Betrueger motivieren. Meist seien Menschen, die andere betruegen narzisstische ‘Persoenlichkeiten’, die von finanziellem Erfolg, Macht und Ruhm traeumen.
    Solchen bin ich leider selbst schon begegnet. – Klara Brunner zuhauf!

    hm > auch dies eine Sehnsucht, die in Sucht zum Betrug endet….. – Ev. spaeter zu Ihren Ausfuehrungen, danke einstweilen.

    .

    Trin Tragula
    Sie sind ja viel, aber weit weg eines gelungenen Verstellungskuenstlers, zu heiss ist Ihre Spur (Sehn_sucht?) zur Esoterikin Wort, Schrift und Gebaren.

    Wie kommt man(n) auch von Pitzpot auf T. Drácula?

    .

    Klara Brunner
    Wie sagt man so schoen: Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht zugibt, begeht einen weiteren.
    Wollen Sie das wirklich? Waere doch so einfach, diesen zu korrigieren. Es ist dazu niemals zu spaet.

    Trueben Sie Ihren ausgezeichneten Eindruck, den Sie in den letzten 72 Blog-Wochen hinterlassen haben, doch bitte nicht.

  32. Pizpot sagt:

    @Bernhard Schlegel, 12. August 2015 um 23:29
    1.
    Sind Sie ein Trockennasenaffe Ja/Nein

    2.
    Sie sind ein Mann. Warum haben Sie Brustwarzen?
    >weil es meine Frau freut

    3.
    Gibt es Gott Ja/Nein/Ich weiss nicht

    4.
    Sündigen praktizierende Homosexuelle wider die Natur Ja/Nein

    5.
    Ist die Bibel Gottes Wort Ja/Nein

    6.
    Denken Sie, etwas über dieses Leben im Allgemeinen verstanden zu haben, etwas grundlegendes?
    >Pizpot: Sex+Drugs+Rock’n Roll – Gargravarr: der muss sich erst mal mit Trin Tragula austauschen

    7.
    Was denken Sie, wenn der Begriff “Ausländer” fällt spontan?
    >au fein, ja….endlich

    8.
    Was bedeutet ihnen der Tod?
    >au fein, ja wenns sein soll/muss….wann?

  33. Pizpot sagt:

    @Bernhard Schlegel, 12. August 2015 um 23:29
    sorry, Nachtrag…
    1.
    Sind Sie ein Trockennasenaffe Ja/Nein
    3.
    Gibt es Gott Ja/Nein/Ich weiss nicht
    4.
    Sündigen praktizierende Homosexuelle wider die Natur Ja/Nein
    5.
    Ist die Bibel Gottes Wort Ja/Nein

  34. Pizpot sagt:

    @Bernhard Schlegel, 12. August 2015 um 23:29
    sorry, Nachtrag2…
    1.
    Sind Sie ein Trockennasenaffe: Ja
    3.
    Gibt es Gott: Ich weiss nicht
    4.
    Sündigen praktizierende Homosexuelle wider die Natur: Nein
    5.
    Ist die Bibel Gottes Wort: Nein

  35. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Zahlenetymologe ?

    Na ja.

  36. Rabbi Jussuf sagt:

    Pasionaria
    ich habs nur etwas provokant und suffisant ausgedrückt angesichts der betonköpfigen Ideologisierung von Ueli.
    Aber ist es nicht so, dass, um betrügen zu können, es eine Bedingung ist, sich in ein anderes Individuum versetzen zu können.
    Dies aber ist ein untrügliches Zeichen von Intelligenz.
    So war das gemeint. Dass es hier, wie überall zu krankhaften Erscheinungen kommt, ist unwidersprochen.
    Nachher ein Umfeld von Vertrauen schaffen und erhalten zu können in dem Handel, Zusammenarbeit oder Arbeitsteilung funktionieren, ist eine kulturelle Leistung.

  37. Bernhard Schlegel sagt:

    Pizpot

    Danke. Und Wow! Aber warum beantworten Sie nicht alle Fragen?

    Ueli

    Thanks. Vorallem Ihre Antwort bezüglich männlichen Brustwarzen. Ich bewirte gerade einen genialen Teenie in unserer Familie. Er meinte: Brustwarzen sind erogene Zonen. Die Natur will das den Männern nicht vorenthalten. 15 Jahre alt oder jung, der picklige Junge.

    Vernunft und Verstand gedeiht!

  38. Pizpot sagt:

    @Bernhard Schlegel, 13. August 2015 um 21:34

    Aber warum beantworten Sie nicht alle Fragen?

    Fragen 2,6,7 und 8 sind im 1.Posting vom Pizpot 13. August 2015 um 19:52 beantwortet
    Fragen 1, 3,4 und 5 sind im 3.Posting vom 13. August 2015 um 19:58 beantwortet
    Weitere Fragen waren nicht vorhanden.

    Ich stelle Ihnen einige Fragen, damit ich verstehen kann, wo Ihre Psyche angesiedelt ist. Bitte antworten Sie ehrlich, sonst ist alles für nichts.

    Erwarte ergebendst Ihre kompetente Hilfe bezueglich Widerspruchsverhalten und Verortung der Psyche:

    Ihre Widersprüche gehören Ihnen. Ich kann sie Ihnen nicht nehmen…..bitten Sie mich um Hilfe.
    Danke

  39. Alienus sagt:

    @Trin Tragula vom 13.08.2015 um 17.31

    Also, DER war echt gut. Sie können sich beim Wettbewerb der Zwerchfellkollerer bewerben.

    Da sind wir aber knapp am Abgrund vorbei gerast mit Ihrem Zahlenreihensalat. Leider: Diese Ihre Zahlenreihe macht und hat keinen Sinn bezüglich der gemeinten Frage um die Zahl 72.

    (12) – 12 – 22 – 42 – 72 – (112 – 162 – 222 – ….) Zahlenreihe

    …….0….10….20….30….40……50…….60 ……70 … Dekadischer Zuwachs

    Das war wohl nix.

    Es tut mir echt leid, wie Sie hier die Erbsenzählerei so tapfer durchgeführt habe. 😉

    Fazit: Jetzt werde Sie doch selbst per Anhalter zum Planeten Humoris causa durchschlagen müssen.

  40. andersen sagt:

    Pizpot

    Der Schlegel hat die Diagnose schon gemacht;
    Er heilt uns von der Gotteswahn(Vogelgrippe), haben Sie auch die gleiche Leiden, wie ich:

    Gesenkter Legeleistung
    Struppiges Federkleid
    Schwerer Atem beim offene Schnabel
    Eier eher dünnwandig oder sogar ohne Schale.
    ???

  41. Pizpot sagt:

    @Alienus, 13. August 2015 um 22:14

    @Trin Tragula vom 13.08.2015 um 17.31
    …..mit Ihrem Zahlenreihensalat.

    Als nicht viel davon zu verstehen gekonnt zu sein Gesegneter und auch sonst so gottsjaemmerlich geistlos-vergesslich sich zu Gehabender, muss ich Sie bezueglich ‘Zahlensalat’ aufzuklaeren gewollentlicht den Pott gemuessigt zu fuellen zu sein sehen:

    “The Shemhamphorasch (alternatively Shem ha-Mephorash or Schemhamphoras, originally Shem HaMephorash (שם המפורש)) is an originally Tannaitic term[1] describing a hidden name of God in Kabbalah (including Christian and Hermetic variants), and in some more mainstream Jewish discourses. It is composed of either 4, 12, 22, 42, or 72” letters (or triads of letters), the last version being the most common.”
    …Auszug aus schon mehrfach angegebenem Wiki…

  42. Pizpot sagt:

    @andersen, 13. August 2015 um 22:28

    Der Schlegel…..haben Sie auch die gleiche Leiden, wie ich:

    Nein, meine Eier haben eine harte Schale aber BS’s Diagnose war auch nicht nett:

    Bernhard Schlegel, 12. August 2015 um 21:13
    Du jedoch und Dein Gott wollen auf dem Pott sitzenbleiben mit dem Gefühl, die Wahrheit gepachtet zu haben.

    Daraufhin habe ich mich in seine Therapie begeben und erwarte nun sehnlichst Antworten auf gewisse Fragen, u.a. woher er denn diese Gewissheit/Unterstellung wieder herausgekitzelt zu haben glaubt.

  43. Bernhard Schlegel sagt:

    Pizpot

    Sie sagen von sich, dass Sie ein Trockennasenaffe sind. Gleichzeitig beten Sie Litaneien herunter, die altestamentarisch sind. Wie geht das zusammen?

    andersen

    Wenn Blödheit Hörnli wären, Sie wären die Sauce Hollandaise obendrauf…

  44. Alienus sagt:

    @Pispot

    Da möchte man von Ihnen die Erklärung lesen, was Sie mit Ihrem Gedankenflug über diese „mystisch-religiöse“ Zahlenreihe den erklären wollen.

    In die duodezimale Reihe passt sie nicht hinein. Eine Vergewaltigung zu den „richtigen“ Zahlen ist auch nicht möglich und eine göttliche hinweisende Symbolik ist eigentlich auch ein Schwachsinn. Würde Gott sich offenbaren wollen oder einen Fingerzeig durch Zahlen, Zahlenkryptologien, Zahlenausdeutungen u. ä. m. erreichen wollen, dann ist kein Unterschied mehr zwischen der Deutung des Vogelfluges, Stäbchenwerfen, Kartenlegen, Kaffesatzlesen oder gar Drogengenuss zu sehen. Schamane bleibt halt auch nur ein Weiser.

    Ein Problem der am Rockzipfel weiser Männer hängenden Gläubigen ist, die durch Zahlentricksereien „ihre Befähigung zur Nähe Gottes“ beweisen wollen und auch „können“ und dieses den Fans andingen. Na ja, wenn’s der Mensch selbst geschrieben hat, was ihm Gott eingeredet haben soll, wird er es auch finden und deuten können.

    Also kann der Weise und sein Umfeld tatsächlich die Zahlen lesen und ihre Zahl ausdeuten, denn er hat‘s ja auch geschrieben. Ein tolles Spiel, bei dieser numerischen Schnitzeljagt im Himmel und auf Erden. Sie haben meine Schreibe offensichtlich nicht verstanden. Zum Trost für Sie ein alter Spruch: „Eigenes Denken kann helfen“

    Huch, noch etwas zur Zahl: altnordisch hat der Ursprung der „Zahl“, also in u. a. „talu, tal ….“ neben „Berechnung, Aufzählung, Bezahlung uam.“ auch die Bedeutung von Bericht, Erzählung, Rede, Erklärung uam.“ Schaut man als mit etwas polarisierten Brillengläsern auf diese ganze Sache, kann uns die „Zahl“, dieses verkapptes „Plaudertäschen“, recht viel sagen. Also auch über Gott.

    Das echte Problem: Es braucht halt immer die Dolmetscher Gottes, zumindest sagen diese Burschen dies andauernd selbst. Na, Blickens jetzt nu? Amen.

  45. Pasionaria sagt:

    Rabbi Jussuf
    Alienus
    “Zahlenetymologe ? Na ja.” – Hm, eigentlich, nicht wirklich………, na nu. Bleib wohl lieber bei Deiner Paradedisziplin.

    Euer Zahlencabaret in Ehren, trotzdem kommt mir als Laiin Eurer mathematischer Zahlen-Gedanken-Wissens-Diskurs etwa so vor, als ob Ihr einem Pferde die Sporen gaebet, auf dem Ihr gar nicht reitet!

    .

    hm,
    Was soll’s …… ich verstehe einiges, was Sie meinen.
    Ist schlussendlich ein Titel dermassen wichtig zu nehmen, macht’s nicht der Inhalt des Beitrages aus?
    Ueberschriften geben einem Beitrag keinen Glanz, sondern der Beitrag der Ueberschrift!

    Frage in die Nacht:
    Sind die Fehler des Wissenden nicht ertraeglicher als die Vorteile des Besserwissers?

    Who is who – das ist hier die Frage.

  46. Alienus sagt:

    @Pasionaria

    Es ist ein Esel und doch kein Pferd!

  47. olive sagt:

    ht tp://vsnd.ch/verein/ueber-uns.html

    Sag NEIN zu Drogen

    Gehören die zu Scientology?
    Bei Infosekta tauchen sie nicht auf.

  48. h29 sagt:

    Was ich schon immer sagen wollte, tue ich mit einem Poem von Fozeil Ayaz:

    Drei Dinge sucht nicht, denn ihr sucht sie vergeblich:

    Einen Wissenden, dessen Taten seinem Wissen gemäß sind, einen Tatkräftigen, dessen Herz mit seinen Taten übereinstimmt, und einen Menschenbruder ohne Fehler.

  49. andersen sagt:

    Nun, der Rabbi und Alienus hat versucht der Code zu knacken, vergebens, ohne der Pascal Blaise zu erwähnen, die nun wirklich genial war.

  50. andersen sagt:

    Wenn du Gott definieren kann, dann bis du ein Atheist.