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Pfarrer dürfen schwul sein, ihre Schäfchen aber nicht

Hugo Stamm am Samstag den 28. Februar 2015
GOTTESDIENST, MESSE, KATHOLISCHER PFARRER,

Segnet auch lesbische Schäfchen: Pfarrer Wendelin Bucheli. Foto: Urs Flüeler (Keystone)

Katholische Geistliche segnen so ziemlich alles, was den Gläubigen lieb und heilig ist. An Motorrad-Prozessionen bekommen die «heissen Öfen» ihren Gottessegen ab, bei Tiergottesdiensten werden die lieben Vierbeiner gesegnet, es dürfen auch mal Panzer sein, auf dass sie die Soldaten schützen und den Feind treffen – egal ob es Glaubensbrüder oder «Ungläubige» sind. Doch Menschen dürfen Pfarrer nicht segnen. Genauer: bestimmte Menschen. Solche nämlich, die es aus einer Laune der Natur heraus zu gleichgeschlechtlichen Personen zieht. Also Homosexuelle.

Was sich bei Waffen mit dem Segen von Rom ziemt, gehört sich bei Schwulen und Lesben nicht, lernen wir am Fall von Pfarrer Wendelin Bucheli aus Bürglen UR. Der gute Hirte hat den Wunsch eines lesbischen Paares erfüllt und es während der Sonntagsmesse gesegnet.

Die Reaktion aus Chur liess nicht lange auf sich warten. Bischof Vitus Huonder griff zur stärksten Waffe und verlangte die Demission seines unbotmässigen Pfarrers. Das passte den Schäfchen von Bürglen und weit über das Urnerland hinaus nicht. Sie segneten ihren Pfarrer in einem späteren Gottesdienst mit einer Standing Ovation und sammelten fleissig Unterschriften. Die Bögen füllten sich rasch.

Eigentlich ist Wendelin Bucheli ein treuer Diener seines Herrn aus Chur. Also kein aufmüpfiger Pfarrer, sondern eher konservativ. Und trotzdem gibt es einen Unterschied zwischen den beiden, wie ein Dorfbewohner einem Fernsehreporter sagte: Der Bischof sei eben stockkonservativ.

Chur stellt sich auf den Standpunkt, dass Gepflogenheiten, die seit 2000 Jahren Bestand hätten, nicht über Nacht revidiert werden dürften. Nur: Die Menschheit glaubte 2000 Jahre lang, dass Homosexualität die Konsequenz einer dämonischen Belastung oder eine Strafe Gottes sei. Dass die Kirche damit 2000 Jahre lang Gläubige ausgrenzte, stigmatisierte und teilweise seelisch quälte, blendet die katholische Kirche aus. Statt die Geschichte aufzuarbeiten und sich bei den Homosexuellen zu entschuldigen, sanktioniert sie Geistliche, die die Schwulen und Lesben endlich als gleichwertige Menschen akzeptieren und eben auch segnen.

So bekommt der Streit in Bürglen eine tragikomische Note. Ehemalige Würdenträger der katholischen Kirche erklären nämlich übereinstimmend, dass 20 bis 40 Prozent der Priester schwul seien. Mit anderen Worten: Pfarrer dürfen keine Homosexuellen segnen, doch der Papst segnet schwule Bischöfe, schwule Bischöfe wiederum segnen schwule Pfarrer und schwule Pfarrer ihre Schäfchen. Aber Achtung: Sie dürfen kein schwules Paar sein.

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190 Kommentare zu “Pfarrer dürfen schwul sein, ihre Schäfchen aber nicht”

  1. Michael Bamberger sagt:

    @ Georg Schmid

    “Scheinheiligkeit ist sicher kein Proprium der katholischen Kirche. Sie kann sich in alle religiösen Gemeinschaften einschleichen und tut dies auch oft.”

    Der Schein ist fester Bestandteil aller Religionen, denn deren Vertreter denken nicht ergebnisoffen und entziehen sich somit dem wissenschaftlichen Falsifikationsprinzip, da die diversen Götter der Religionen als nicht zu hinterfragende Glaubenswahrheiten vorausgesetzt werden.

  2. andersen sagt:

    @Georg Schmid

    Ja, sogar der Picasso benutzte die Taube für sein Scheinheiligkeit.
    Apropos Scheinheiligkeit:
    Es erinnert mich an die Zeit, wo ich beim Radio Kanal K ein Buchkritik über das Buch und ein Hymme auf die Sinnlichkeit der Frauen geschrieben hat:

    Titel:

    Die Frau in der hintere Reihe
    Von die Autorin Francoise Dorner

    Hier hab ich ein Hymme auf die Sinnlichkeit der Frauen gemacht,, weil der Ehemann in das Buch, die Ehefrau kaum beachtet haben, obwohl sie sich ihre Schamhaare in Herzform rasierte.
    Das Leben wird somit zum ein langweiligen Selbstläufer, ohne jegliches Kribbeln.
    Dann hätte die Ehefrau ein diabolische Idee.
    Sein Mann war ein grosser Kinoliebhaber. Sie verführt ihren eigene Mann in eine Kinosessel, getarnt mit einer schwarzen Perücke.
    Er merkt es nicht, dass sie es war und wo sie ihm es doch erzählt haben, dass sie es war, war er so geschockt, dass er sie verlässt.

  3. Georg Schmid sagt:

    @Michael Bamberger
    „Der Schein ist fester Bestandteil aller Religionen, denn deren Vertreter denken nicht ergebnisoffen und entziehen sich somit dem wissenschaftlichen Falsifikationsprinzip, da die diversen Götter der Religionen als nicht zu hinterfragende Glaubenswahrheiten vorausgesetzt werden.“

    Was Sie hier ansprechen, ist nur Schein, wenn die betreffenden Religionen vorgeben, sie könnten ihre tiefsten Überzeugungen wissenschaftlich verifizieren oder falsifizieren. In der Regel will Religion aber bewusst und selbstdeklariert nicht Wissenschaft sein. (Ausnahmen: Scientology, christliche Wissenschaft u.a. ) Ideologien und sog. Weltanschauungen hingegen präsentieren sich oft als „Wissenschaft“. (z.B. Marxismus, Anthroposophie. Vielleicht auch Freidenkertum, aber dies zu entscheiden, überlasse ich gerne Ihnen). Falls Religionen oder Weltanschauungen sich als Wissenschaft deklarieren, könnte man gut und gern von „Schein“ sprechen. Im anderen Fall nicht.
    Noch weniger trifft das Phänomen, das Sie ansprechen, das Stichwort „scheinheilig“. Zur Scheinheiligkeit gehört, dass man sich heiliger, religiöser, frömmer präsentiert als was man ehrlicherweise ist. Man spielt nur den Frommen. Religion wird zu Demonstrationszwecken aufgeklebt.

  4. Hypatia sagt:

    Georg Schmid am 3. März 2015 um 08:22

    Wer die Natur des Menschen zur Kenntnis nimmt und Menschen verpflichtet, zölibatär zu leben , fordert diese Menschen (Männer) auf, zu lügen, aber diese Lüge zu verbergen. Mit anderen Worten: Die KKR fordert von ihren Priestern nichts anderes als verlogen scheinheilig so zu tun, als ob sie keine Natur hätten. Insofern könnte man durchaus als das kennzeichnende Merkmal des katholischen Priesters auf seine verlogene Scheinheiligkeit hinweisen, und insofern muss man ihnen a priori eine perversen Sexualität zu attestieren.

    Nach bald zweitausend Jahren wird es Zeit, diesen Missstand zu ändern.

  5. Landeskirchler sagt:

    In meinem Leben bin ich nicht mit sehr vielen Geistlichen zusammen getroffen. Aber wenn: Besonders auf katholischer Seite spürte ich immer eine überdurchschnittliche Strahlung an Menschlichkeit. Was soll diese Sex-Thematisierung eigentlich?

  6. Karl Martell junior sagt:

    Da loben wir doch die Priester der Gläubigen (undeutsch Muslime und Imame), die dezidiert nichts mit Homosexualität haben dürfen und/oder wollen. Vergleiche den Koran mit dem Neuen Testament.
    Bin als Kaffir zwar selber in Aegypten mehrfach von gläubigen Homosexuellen “angegangen” worden, diese hatten aber fürchterlich Angst, entdeckt zu werden, denn sie kannten die diesbezügliche Sure genau. Kuffar sind beliebte “Partner”, weil diese ja keinen Gläubigen zu verpetzen die Musse haben.

  7. Martin Tanne sagt:

    Würde mich schampar Wunder nehmen, was Jesus an Stelle von Pfarrer Bucheli getan hätte. Dieser amtet ja indirekt über seinen Boss in Chur und dessen Boss in Rom als Vertreter Christi.
    Zwar völlig spekulativ, aber ich nehme einfach mal an, er hätte das Paar ebenfalls gesegnet und mit den besten Wünschen für ihren gemeinsamen Lebensweg von Dannen ziehen lassen. Und der Bischof fuchtelt nun dagegen? Wäre vielleicht zweckdienlich, Herr Bischof Huonder überlege sich mal, in wessen Namen er eigentlich amtet. Um sich selbst zu gefallen wohl kaum.

  8. Michael Bamberger sagt:

    @ Georg Schmid

    “In der Regel will Religion aber bewusst und selbstdeklariert nicht Wissenschaft sein.”

    Das ist mir nun aber völlig neu, denn:

    “Die Theologien im Christentum verstehen sich als wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit den Quellen des Glaubens (Biblische Theologie und Historische Theologie) und der Glaubenspraxis (Praktische Theologie) sowie als systematische Analyse und Darstellung des Glaubens (Systematische Theologie, unter anderem Fundamentaltheologie, Dogmatik und Ethik)…Christliche Theologie ist die Theologie, die sich auf Jesus Christus als das Wort Gottes (logos theou) zurückführt. Christliche Theologie sieht sich selbst traditionell und historisch als ein den Wissenschaften gleichwertiges Fachgebiet an, das nach den verschiedenen christlichen Konfessionen unterteilt ist.” (Wikipedia)

    Folglich trifft nicht nur meine Darstellung von 09:29 zu, sondern ebenfalls Ihr Fazit:

    Falls Religionen oder Weltanschauungen sich als Wissenschaft deklarieren, könnte man gut und gern von „Schein“ sprechen.”

    Somit sind wir uns also einig, heureka!

    “Vielleicht auch Freidenkertum, aber dies zu entscheiden, überlasse ich gerne Ihnen).”

    Ein rationaler Mensch, unter der Bedingung, dass er gleichzeitig mit Empathie ausgerüstet ist, vertritt normalerweise einen humanistischen Rationalismus. Sein Denken und sein Handeln basieren gleichzeitig auf Humanismus und auf Rationalismus. Dieser aufrichtige Rationalismus ist die einzig bekannte Denkrichtung der Philosophie, deren Fundament seit ihrer Entstehung – in der griechischen Antike und in Ansätzen im alten China – noch nie ernsthaft oder über längere Zeit erschüttert werden konnte.

    Der Rationalismus definiert sich durch die Erkenntnis der Gründe gemäss denen wir einerseits die Dinge als richtig aufzeigen oder wir sie anderseits als falsch oder absurd ablehnen, basiert auf Hypothesen, die wir durch Beobachtungen der Natur erstellen können.

    Der Humanismus setzt die Würde und den Wert aller Menschen in den Mittelpunkt und anerkennt die Fähigkeit der Menschen, aufgrund von empirisch-universalen Erkenntnissen zwischen richtig und falsch bewusst unterscheiden zu können und diese Entscheidungen wiederum basiert auf dem Rationalismus zu fällen. So gesehen sind Humanismus und Rationalismus unzertrennbar.

    Der Rationalismus, dem der Zweifel methodologisch zu Grunde liegt, untersagt es der Wissenschaft dogmatisch zu sein, denn sie ist notwendigerweise dynamisch. Die Formel der Erkenntnis lautet: These, Antithese und Synthese, wobei die Summe der Erkenntnisse unter fortdauerndem Beweiszwang steht, da die Erkenntnis nie abgeschlossen ist.

    Religion anderseits verhält sich dazu diametral entgegengesetzt, da sie erstens statisch ist, d.h. sie basiert ihre Ideologie auf unbelegbaren Grundsätzen, die meist vor tausenden von Jahren von unwissenden Menschen (unwissend, im Vergleich zu unserem heutigem Wissensstand) in Wort und Schrift ein für alle mal als „wahr“ festgelegt wurden.

    Zweitens wird der Zweifel von vorne herein ausgeschlossen und von den meisten Religionen als eine defizitäre, menschliche Eigenschaft erachtet. Die religiösen Dogmen und Offenbarungen sollen von den gläubigen Anhängern der Religion einerseits nicht hinterfragt werden und sollen anderseits, im absoluten Sinne geglaubt werden. Auf dieser ideologischen Basis sucht die Religion auf heutige und morgige Fragen Antworten zu geben.

    Häufig wird von ihren – oftmals religiös argumentierenden – Kritikern den Wissenschaftlern unterstellt, sie seien rein materialistisch bezogen und deshalb prinzipiell anmassend, hochtrabend und gefühllos. Was ist aber in Wirklichkeit bescheidener und humaner als der Wissenschaftler, der sich per Definition das Suchen und das Fragen als sein oberstes Gebot stellt und seine eigenen Antworten dauernd anzweifelt, indem sie sie zu falsifizieren sucht?

  9. Bernhard Schlegel sagt:

    Pasionaria, wann begreifen Sie endlich den Unterschied zwischen Rassismus und dem Vertreter einer Ideologie? Sicher sind Sie gegen den Faschismus aber darum nicht pauschal gegen alle Italiener… Sie sind gegen Neonazis, aber nicht gegen alle Deutsche. So ist es auch bei mir: Ich bin gegen gewisse Denkhaltungen, nicht gegen die Menschen per se.

  10. Bernhard Schlegel sagt:

    Paionaria

    Genauso trete ich für gewisse Denkhaltungen ein, Denkhaltungen der Philosophie, der Kunst, der
    Wissenschaft etc. Aber im Unterschied zu den Religionen und religiös angehauchte. Denkhaltungen sind meine verhandelbar. Ja, ich bin froh, wenn ich eines Besseren belehrt werde.

  11. Pasionaria sagt:

    Georg Schmid
    An einem Beispiel sprechen Sie zurecht die Scheinheiligkeit der RKK an. Man koennte es auch umkehren: suchen die (meisten) Glaeubigen in ihrer zugehoerigen religioesen Institution nicht vorallem den Schein, wo hingegen die sog. Abtruennigen > nicht Glaeubigen auf der Suche nach der Wirklichkeit sind?

  12. Pasionaria sagt:

    Bernhard Schlegel
    Dann ist ja alles OK!
    Es ist/war mir nur nicht verstaendlich, dass Sie in letzter Zeit ausschliesslich gegen Muslime in’s Felde resp. den Blog zogen.

  13. Pasionaria sagt:

    MarTell Jun.
    Mit welchen Begriffen schleudern Sie denn wieder umher?
    Was ist der Unterschied zwischen Kaffir und Kuffar (schreibt man wirklich die beiden Substantive mit doppel ‘f’ – waere mir neu?)

    P.S. Dachte mir uebrigens bis jetzt, dass Aegypter einen besseren Geschmack haetten!

  14. Albert Baer sagt:

    Stephen Fry bringt es auf den Punkt:

    “Wenn es Gott gäbe müsste man IHN anklagen, nicht verehren.”

    http://www.youtube.com/watch?v=2-d4otHE-YI

  15. Bernhard Schlegel sagt:

    Pasionaria: “Es ist/war mir nur nicht verstaendlich, dass Sie in letzter Zeit ausschliesslich gegen Muslime in’s Felde resp. den Blog zogen.”

    Das stimmt zwar nicht, Habe ich doch auch über Huonder und den Papst und sonstiges geschrieben, aber richtig ist, dass ich mich in vergangener Zeit dem Thema im Schwerpunkt schon durch den Islam genähert habe, weil ich mich gerade intensiv mit dieser Religion befasse. Ich bin aber zur Überzeugung gelangt, dass Religionen zweitrangig sind in der Beantwortung der grassierenden Gewalt auf dieser Welt. Zentral erscheint mir jeder einzelne Mensch. Das Individuum. Dennoch ist das stark miteinander verknüpft…

    Einen schönen Abend, Pasionaria. Ihr “Dann ist ja alles okay” war nett! 😉

  16. Karl Martell junior sagt:

    @Pasionaria
    Tun Sie nicht so, als Sie arabische Termini nicht kennten. Oder wissen Sie nicht, was ein Muslim ist? Ich hörte arabisch in meiner Jugend, kenne die Sprache der Gläubigen (undeutsch Muslime) . Es lohnt sich, die Sprache der drittwichtigsten Religion der Welt teilweise zu kennen. Sicherlich werde ich Sie nicht in Arabisch (Koran-Sprache) unterrichten. Uebrigens: Ihre Nettigkeiten kratzen an meiner christlichen Nächstenliebe.

  17. Nives sagt:

    @Pasionaria: Was ist der Unterschied zwischen Kaffir und Kuffar (schreibt man wirklich die beiden Substantive mit doppel ‘f’ – waere mir neu?)

    Der Kaffir ist dem Juniorchen evtl. unbewusst rausgerutscht. Du hast beim letzten Mal als er behauptet hat, er habe Jahre in Schwarzafrika verbracht, auf Südafrika getippt. Könnte was dran sein, von dort stammt nämlich dieser eindeutig rassistische Ausdruck. Ob er tatsächlich länger in Schwarzafrika, Ägypten, Spanien (seine Verwandten dort wurden ja angeblich alle im Bürgerkrieg von den Kommunisten getötet) oder sonstwo gelebt hat? Ich bleibe bei meinem Eindruck, dass es sich um eine hartnäckige Form von Wolkenkuckucksheimer handelt.

  18. Pasionaria sagt:

    Nives
    Wieso sich ueber ihn ueberhaupt Gedanken machen, lohnt sich keineswegs, sonst erreicht er noch, was er anstrebt!
    Aber sicherlich so typisch wie fuer diesen selbsternannten, strammen Tellensohn:
    Seine Ferien spanisch,
    sein Auto japanisch,
    seine Schriftsprache deutsch
    seine Pizza italienisch,
    sein Kaffee brasilianisch,
    seine Demokratie griechisch,
    seine Zahlen arabisch,
    sein Christus ein Jude.
    Sein Nachbar – oh jeh – NUR ein Auslaender…..

  19. aqua sagt:

    Michael Bamberger
    3. März 2015 um 09:29
    Der Schein ist fester Bestandteil aller Religionen, denn deren Vertreter denken nicht ergebnisoffen und entziehen sich somit dem wissenschaftlichen Falsifikationsprinzip, da die diversen Götter der Religionen als nicht zu hinterfragende Glaubenswahrheiten vorausgesetzt werden.

    Das stimmt so nicht. Schliesslich soll Buddha ja getötet werden, falls er einem begegnet. Dabei geht es ja gerade darum, sich von jeglichem (auch Glauben) zu befreien. Das ist eine Geistesübung und die positiven Effekte werden durch die Forschung belegt.

    Ich gehe davon aus, das es in allen Religionen Menschen gibt, die einen derartigen Weg beschreiten.

    Aber sicher gibt es auch Strömungen, die Ihrem Religionsbild entsprechen.

  20. andersen sagt:

    Materialistisch bezogen, sagt Bamberger.

    Nun, die Frage stellt sich, warum nennen sich die Leute, die von der Freidenkersektion sind:

    Geschäftsführer?
    Apropos Naturwissenschaft:

    Da kommt mich ein Libellenlarven in Sinn.
    Sie leben als hässliche und farblose Larve zwei bis drei Jahre im Schlamm.
    Und sie wussten von etwas von einem Stängel, der wie ein Baumstamm tief zu ihr ins Wasser hinunter reichte.
    Und sie hatte eine Ahnung, dass verbunden mit diesem Stängel sie aus der Schlamm in eine andere Welt emporsteigen könnte.
    Auch die Menschen leben manchmal wie Libellenlarven am Grund der Existenz.
    Einige sehen zwar den Baumstamm, die zu ihnen herabreicht.
    Dass sie es mit der Himmel verbinden könnte, lehnen sie ab.
    Nun, die Physiker wissen aber längstens, dass es Wirklichkeiten gibt, die uns verstandesgemäss nicht zugänglich ist.
    Der Himmel ist eine dieser Wirklichkeiten.
    Die Gesellschaft hat immer wieder von Menschen profitiert, die den Himmel im Herzen hat.
    Weil sie schon lange an dieser Holzstück hängt, das bis in Himmel reicht.
    Somit werde aus dem Leben keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige.
    Und somit flog auch die Libelle davon, gerade frisch geschlüpft.

  21. andersen sagt:

    Interessant:

    Gestern dachte ich an Georg Schmid und dann hat er sich wieder in diesem Blog gemeldet.
    Ist das ein Zufall?
    Nein, ich denke nicht, weil für mich ist er bedeutender Mensch.

  22. hm sagt:

    „Wenn du Buddha triffst, töte ihn!“?
    Der Satz ist unverständlich. Er umschreibt gegebenfalls eine negative Selbstbeziehung im Rahmen einer sog. semantischen Antinomie.
    Eher giftiges Zeugs. Soll ich mit erklären beginnen, oder macht das lieber der Herr aqua (der den Satz ja auch hierher gestellt hat)?

  23. hm sagt:

    @aqua: “Schliesslich soll Buddha ja getötet werden, falls er einem begegnet.”
    Ja?
    Töten ist dann aber nicht =töten? Oder doch ein wenig, aber nicht ganz, richtig? Und wem sagt man den Spruch eigentlich? Dem Interessierten, dem Aspiranten? Oder – ah – man soll beim Meditieren gar nicht an Buddha denken, das lenkt nur ab. Darum soll man ihn nur irgendwie “töten”, also “töten” im metaphorischen Sinn als nicht-an-ihn-denken-(müssen).
    Warum sagt man dann “töten”, und nicht: “Nicht an ihn denken!”?
    Ich denke Sie kennen meine Meinung zu Ihren Kommentaren und Sprüchen, darum erspar’ ich mir auch weitere Kommentare, aber wer sich für den Buddhismus auch nur ein wenig interessiert, ist selbst schon ein Stück weit Buddhist. Dann umfasst aber ein Satz wie: „Wenn du Buddha triffst, töte ihn!“, eine Beziehung, die in sich widersprüchlich ist (denn würdest du dich nicht für Buddha interessieren, würdest du ihm auch nicht begegnen – i.Ü. unabhängig davon, was du denn dann tun solltest).
    Wenn Ihnen bspw. jemand rät, auch die linke Backe hinzuhalten, wenn Sie zuvor auf die rechte geschlagen wurden, so umfasst dieser Satz auch nur dann keine negative Selbstbeziehung, wenn Sie gerne geschlagen werden. Auch das ist also eine negative Selbstbeziehung im Rahmen einer semantischen Antinomie. Eine weitere, bekannte ist „die Wahrheit über den Lügner“. …
    Wie gesagt, eher ungesund, solches Ansinnen, nicht? Aber da wir – ich zumindest – weder Schläge noch Schläger mögen (und natürlich weder Morde noch Mörder), gibt mir sowas doch zu denken. Antinomistisch ist ja auch Mephistos Ausspruch in Goethes Faust, er wäre ja auch bloss die Kraft, die Böses will, und Gutes schafft.
    Eigentlich nicht schwierig zu verstehen – geht aber trotzdem sehr häufig ins Auge …
    Übrigens, auch so ein Spruch, also eine semantische Antinomie mit negativer Selbstbeziehung, und auch ganz schön bändesprechend, ist: „Nur wer wirklich gefangen ist, kann sich auch befreien“ –
    Denken Sie mal darüber nach.

  24. aqua sagt:

    @hm

    Eine Textanalyse im rationalistischem Sinne wird Ihnen derartige Texte nicht erschließen. Das Paradoxe entzieht sich dem Ratio.

    Um zu sehen müssen die Augen geschlossen werden… So was können Sie mit Ihrer Methode nicht entschlüssen, denn Ihr Buddha sagt Ihnen, dass geschlossene Augen nicht sehen könnten. Stimmt ja auch, wenn man dies nur auf die physische Welt bezieht. Nur diese Texte beziehen sich nicht auf die physische Welt. Das ist Ihr Verständnisproblem.

  25. aqua sagt:

    Töten ist töten, und man sagt sich das selber.

  26. hm sagt:

    @aqua
    Zum Denken brauch‘ ich nicht die Augen zu schliessen, es geht bestenfalls ganz von alleine. Sie können den Satz, um dens geht, verstehen wie Sie wollen: Wenn Sie also Buddha begegnen, dann ist er zu töten, und dabei bedeutet töten töten.
    So. Der Rest ist esoterisch angehauchte Phrasendrescherei (“Das Paradoxe entzieht sich dem Ratio”, “Um zu sehen müssen die Augen geschlossen werden” usw., usf, also Palaver).
    Ich behaupte, dass Sie nicht auch nur den Hauch von Buddhismus und diesen Satz verstanden haben. Das gilt insbesondere noch stärker für den Nachsatz: „”Dabei geht es ja gerade darum, sich von jeglichem (auch Glauben) zu befreien”, denn wenn für Sie das Töten ein Befreiungsakt darstellen soll, dann hoffe ich schwer für Sie, dass dieses Töten auch für Sie nicht anders als symbolisch bzw. als Zu-deutendes verstanden werden kann, oder allenfalls als ein gebets- oder mantrahaftes Ablenken oder Gemurmel – i.Ü. von irgendetwas, das nur Sie wissen werden.
    Also töten Sie wen und was Sie wollen, wenn Sie die Augen schliessen, also vor Ihrem inneren Auge, und betrachten Sie das noch als befreienden Akt, schön, aber beginnen Sie nicht auf den Buddha zu schiessen, sollte er immer noch da sein, wenn Sie die Augen dann wieder öffnen.

  27. hm sagt:

    Das tun sonst eigentlich nur Taliban.

  28. Michael Bamberger sagt:

    @ hm

    Zitat:

    “Vor vielen Jahren hörte ich in Indien zum ersten Mal den Satz: »Triffst du Buddha auf der Straße, dann töte ihn!« Es dauerte eine Weile, bis ich jemanden fand, der ihn mir erklären konnte: Buddha soll dir Hebamme sein, Guru und Mentor. Um das in dir schlummernde Potential zu wecken, es zur Welt zu bringen. Aber wenn es geweckt ist, dann musst du dich verabschieden, ihn von dir weisen, ihn »töten«. Selbstverständlich nicht durch einen mörderischen Akt (wie auch?), sondern mit der symbolischen Geste eines definitiven Abschieds. Jetzt muss, jetzt will der Schüler ohne Krücken leben, ohne Hilfestellung, ohne »Eltern«. In seinem letzten Diskurs hätte es Goenka unausweichlicher nicht formulieren können: »Der spirituelle Lehrer ist nur Wegweiser. Du musst dein eigener Meister werden.«” (Andreas Altmann, Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch. Dumont, 2010)

  29. hm sagt:

    @ Michael Baumberger
    Vielen Dank für das Zitat. Der Spruch verlangt von sich, gedeutet zu werden, geht gar nicht anders und man mag noch heute über Sinn und Unsinn einer Aussage grübeln, die man wahrscheinlich vor Jahrhunderten, wenn nicht schon Jahrtausenden jedem Novizen im buddhistischen Kloster auferlegt hat.
    Ich kategorisiere solches, z.B. als inneren Widerspruch, Paradox (auch als sog. mystisches), oder als negative Selbstbeziehungen innerhalb einer semantischen Antinomie. Aber natürlich sind es ursprünglich Worte (oder Mantras), die der Meister dem Schüler auf seinem Weg mitgibt, schon klar (und das meine ich durchaus mit Respekt), es gibt schon “Weisheiten”, so lange sie nicht platt und in den esoterischen Kitsch abgedriftet sind. Spannend sind sie dann, wenn man ihren Sinn selbst herausfindet. Und lustig find ichs, wenn man sie selber kreiert, so in etwa: “Wenn du einem Tag begegnest, dann pflücke ihn!”
    Wenn ich jetzt aber ein “Gute Nacht!”, anfüge, dann bekommt das Ganze einen etwas schweren Kontrapunkt.
    Kommt wahrscheinlich daher, dass ich noch etwas zum Tod von Kurt Imhof festhalten wollte.

  30. Michael Bamberger sagt:

    @ hm

    Gern geschehen.

    Nur so nebenbei, Andreas Altmann ist Reporter und Reiseautor und Mitglieds des Beirats der GBS, also alles andere als Buddhist.

  31. Pasionaria sagt:

    Hm
    ansprechende Analyse!

    .

    Aqua
    ……..unser Esoteriker seit eh und jeh.
    Sagen Sie uns doch, sind Sie verwandt oder verschwaegert mit dem Grander-Aqua? DEM Wasser etwa, das auf seine guten Verbindungen zu Buddha zurueckzufuehren ist?

  32. ? sagt:

    Pasionaria

    ist Ihnen dieses Wasser lieber?

    h ttp://schrotundkorn.de/ernaehrung/lesen/die-illusion-vom-reinen-wasser.html

  33. Bernhard Schlegel sagt:

    @hm
    @Bamberger

    Vor einigen Jahren sah ich einen sehr stillen Film auf einem noch stilleren Kanal ganz spät in der Nacht.

    Es war ein herausragender Film. Mit zwei Schauspielern. Ein junger und ein alter Mönch.

    Grandios waren die Bilder, der Schauplatz völlig beschränkt: Eine Insel mit einem kleinen buddhistischen Tempel-

    Der junge Mönch kommt mit einem kleinen Ruderboot dahin.

    Und lernt die Rituale des alten kennen.

    Kein anderer Mensch besucht sie. Sie leben, ich weiss nicht von was.

    Der junge Mönch lernt vom alten Mönch.

    Die Stille. Die Natur. Das Dasein.

    Er lernt das sehr gut, der Junge. Der Alte ist sehr zufrieden mit ihm. Es gibt keinen Streit.

    Nur die Barke im See, die der Junge immer nehmen kann.

    Aber er bleibt.

    Beobachtet, wie der Alte immer älter wird. Es ist die eigentliche Mediation des Jungen.

    Genial ins Bild gesetzt…

    Viel später als unsere westliche Zeit es zu ertragen vermag, also nach vielen wunderschönen Momenten, setzt sich der Alte hin und betrachtet den Jungen, der ihm gerne dienen würde bis in alle Ewigkeit.

    Der Alte sitzt da und beruhigt bewusst seinen Herzschlag bis er stirbt. Er stirbt in Würde und aufrecht. Auch im Tode.

    Der junge Mönch bestattet ihn den Zeremonien getreu. Und nimmt dann die Barke und fährt zurück ins Weltliche.

    Der kleine Tempel und die Insel bleiben hinter ihm zurück.

    Sorry, keinen blassen Schimmer wie der Film heisst. War nur für nachtaktive Arbeitslose bestimmt und Manager, die keinen Schlaf finden.

  34. Bernhard Schlegel sagt:

    Man kann ja alles geben. Ja, als Mann. Man kann raten, man kann Verheissungen schenken, an die man selbst glaubt, man kann weiter geben, woran man wirklich glaubt, die Musik, die Literatur, vor allem die Literatur und natürlich die Liebe.

    Man kann. Mann kann. Zumindest träumt er davon. Er träumt und rund um ihn zerschellen seine Träume. Der Neffe wird ein Turbokapitalist statt Schauspieler oder Dichterrapper. Die Tochter sagt ihm fünfmal pro Tag Arschloch, Versager, Nichtsnutz. All die Kinder um ihn rum bedauern sein Versagen mit höhnischem, köstlichen Gelächter und seine Frau sieht nur seine Schatten.

    Aber hey, solange der Mann noch lebt, wird er auf seine Weise beweisen, dass Geist neben all den heiteren Trubel eben Geist bleibt. Der echte Mann treibt Geist voran durch alle Widerstände. Warum tut er sich das an?

    Weil das Leben Gültigkeit bedingt.

    Darum, Ladys.

  35. Bernhard Schlegel sagt:

    Ja, ich kenne meine Fehler…

  36. Häfliger sagt:

    Heute habe ich meine neuen Turnschuhe gesegnet! Jetzt leuchten sie wie Glühwürmchen – sieht echt toll aus!

    Morgen werde ich auch meine Tanzmaus segnen – das wird ihr gut tun .

    In meinem Haushalt ist fast Alles gesegnet – der Teufel wird sich niemals erlauben , meine neuen Turnschuhe zu stehlen und mit ihnen joggen zu gehen.
    Nur im Kleiderschrank duftet der Lavendel gegen die Motten.

  37. andersen sagt:

    Häfeli

    Der “Teufel” hat nur so viel Macht, die man ihm selber gibt.
    Und in dem Augenblick, in dem man das Licht anzündest, zerstört man “ihm”.

    Viel Spass beim Joggen!

  38. Häfliger sagt:

    @ Andersen

    Ich heisse Häfliger nicht Häfeli – aber es ist wurst !

    Man zerstört : ” ihn ” – nicht : ” ihm ” – den Teufel ! Wen zerstöre ich ? Den Teufel!

    Diese ” Kirchenskandale ” sind ein Luxus – was würden die 60 Millionen Flüchtlinge denken , wenn sie mit diesen ” Problemen” belasten würden ? Der Klimawandel macht die echten Probleme und diese Kriegerei !! Es schöns Tägli !

  39. Michael Bamberger sagt:

    “Die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ist «nicht möglich». Diese Haltung haben die Schweizer Bischöfe an ihrer gestrigen Vollversammlung bestätigt. Es liege nicht in ihrer Kompetenz, Lehre und Disziplin der Kirche zu ändern, heisst es in der Medienmitteilung vom 5. Februar.” (Genf, 5.3.15, kath.ch)

    Diese Stellungnahme der Schweizer Bischofskonferenz von heute überrascht deshalb keineswegs, da der Katechismus der Katholischen Kirche Klartext spricht:

    „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tiefsitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar.” (KKK, 2358: 1997)

    Was hingegen konform zur katholischen Lehre ohne weiteres und jederzeit gesegnet werden darf, sind z.B. Kanonen und Maschinengewehre, da diese selbstverständlich nicht “objektiv ungeordnet” sind und auch keine “tiefsitzende Tendenzen” aufweisen!?!

  40. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Italien – “Die katholische Kirche will die Missbrauchsfälle weiter vertuschen” – Interview mit Francesco Zanardi, Gründer der italienischen Organisation „Rete L’abuso“ (dt. Netz gegen den Missbrauch)” (4.3.15)

    http://www.netzfrauen.org/2015/03/04/die-katholische-kirche-will-die-missbrauchsfaelle-weiter-vertuschen/

  41. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Österreich – “Missbrauch in Kirche: Weitere Opfer-Meldungen – Nach den Missbrauchsfällen der katholischen Kirche melden sich noch immer Betroffene bei der von Kardinal Christoph Schönborn eingesetzten Klasnic-Kommission – 138 Opfer alleine im Vorjahr. Bisher wurden 20 Millionen Euro an Opfer gezahlt. Im Jahr vor dem Aufbrechen des Missbrauchsskandals hatten sich weniger als 20 Opfer bei den Ombudsstellen der katholischen Diözesen gemeldet. Fünf Jahre danach waren es immer noch 138. Fälle von Gewalt und Missbrauch aus vergangenen Jahrzehnten…” (4.3.15)

    http://www.wien.orf.at/news/stories/2697886/

  42. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Deutschland – “Mehr Aufmerksamkeit für Missbrauchsopfer hat der Jesuitenpater Klaus Mertes von Seiten der Kirche gefordert. “Das Schweigen der Kirche ist nicht neutral, sondern eine Form von Gewalt”, kritisierte der Direktor des Kollegs St. Blasien am Dienstagabend in Stuttgart. Er beobachte eine Tendenz in der Kirche, die Opfer verloren zu geben. Dabei hätten viele von ihnen zwar mit den Tätern, nicht aber mit der Institution Kirche abgeschlossen. Mertes forderte bei einer Diskussion zum Kinofilm “Verfehlung”, Missbrauchstäter dürften nicht wieder als Seelsorger arbeiten. Glaubwürdigkeit könne die Kirche nur dann wieder herstellen, wenn es ihr um mehr gehe als um ihre eigene Glaubwürdigkeit. Der Regisseur des Films, Gerd Schneider, sagte, in der Kirche mache man sich einerseits viele Gedanken, warum wiederheirateten Geschiedenen die Kommunion vorenthalten werde, während andererseits Täter eine zweite Chance bekämen. “Das beschädigt die Botschaft”, so der ehemalige Priesteramtskandidat.” (4.3.15)

    http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/news/page_news.php?id=49829

  43. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Former Chester County priest faces new sex abuse allegations – The U.S. Attorney’s Office has asked a federal judge to hold a former Ss. Simon and Jude parish priest without bail pending his trial on child pornography charges, saying it had uncovered additional information about him that suggested a previously unknown danger.” (5.3.15)

    http://www.mainlinemedianews.com/articles/2015/03/05/main_line_suburban_life/news/doc54f712b01b91d332822666.txt

  44. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Helena, Montana Roman Catholic Diocese Settles Abuse Claims – A judge on Wednesday approved a $21 million plan to compensate about 380 people who allege they were sexually abused by the clergy of Montana’s Roman Catholic Diocese of Helena.” (4.3.15)

    http://www.wsj.com/articles/helena-montana-roman-catholic-diocese-settles-abuse-claims-1425502152

  45. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    USA – “Several Catholic dioceses declared bankruptcy on eve of sexual-abuse Trials – The Rev. Thomas Stitts was known within the Roman Catholic Archdiocese of Saint Paul and Minneapolis as a priest who molested boys. But three civil trials on abuse that were supposed to start a week ago never did. Instead, the archdiocese filed for bankruptcy, becoming the 12th Roman Catholic diocese in the last decade to declare bankruptcy amid a wave of clergy abuse lawsuits. Stretching from Delaware to Alaska, these bankruptcy proceedings often have taken years to hammer out, as the church and victims negotiate the terms of how much victims should be compensated. The payouts to victims have been in the millions of dollars – in San Diego, the diocese paid more than $198 million to 144 abuse victims, the largest clergy sexual abuse settlement to date.” (4.2.15)

    http://www.minnpost.com/business/2015/02/several-catholic-dioceses-declared-bankruptcy-eve-sexual-abuse-trials

  46. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Australia – “Another Christian Brother has appeared in a New South Wales court charged over historical sexual offences against children in the Goulburn area. The 63-year-old man, who was arrested on Wednesday at Ryde in Sydney, is the fourth Christian Brother arrested in relation to allegations of abuse in Goulburn between 1978 and 1989. Until recently, the teacher had been working at a Catholic school college in Chatswood. He was stood down last week. It is alleged he abused a teenage boy from 1984 to 1987, while working at a Catholic school in the Goulburn area in the state’s Southern Tablelands.” (4.3.15)

    http://www.abc.net.au/news/2015-03-05/fourth-christian-brother-arrested-over-alleged-abuse-in-goulburn/6281918

  47. Michael Bamberger sagt:

    Alltägliches:

    Canada – “Appeal court upholds sentence for church counsellor who sexually abused Boys – The province’s highest court has upheld a 14-year prison sentence for a man who used his position as a counsellor for two church youth groups to sexually abuse six boys and amass one of the largest collections of child pornography ever found in Canada. The Alberta Court of Appeal also dismissed the appeal by Roderick Kyle Janssen to overturn the subsequent 10-year period of community supervision as a long-term offender.” (4.3.15)

    http://www.calgaryherald.com/news/crime/appeal-court-upholds-sentence-for-church-counsellor-who-sexually-abused-boys

  48. gelesen sagt:

    M.Bamberger 13:47
    Wenn es nicht so traurig und schrecklich für viele Homosexuelle in religiösen Ländern wäre, wäre diese tiefsitzende ungeordnete menschenverachtende Tendenz der Religionen und deren Vertreter schlicht einfach zum Lachen.

  49. Michael Bamberger sagt:

    @ gelesen

    Kämmen Sie bitte nicht alle Religionen über einen Kamm, denn die protestantische und anglikanische Kirche haben grundsätzlich kein Problem mit homosexuellen Menschen, ebenso das nicht-orthodoxe Judentum und der Vedismus sowie indigene und indianische Kulturen, Voodoo, u.a.m.