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Wenn das Universum einen Porsche liefert

Hugo Stamm am Samstag den 24. Januar 2015
Porsche 300

Danke für die prompte Erledigung, liebes Universum! Foto: porsche-mania.com

Esoterik und kritischer Verstand gehen schlecht zusammen. Sie liegen auf den gegenüberliegenden Polen im Universum. Dies zeigt sich auch beim Ritual «Bestellung beim Universum». Diese Spielart der spirituellen Suggestion entpuppt sich nicht nur als erstaunlich zähes Phänomen, sondern hat sich im Lauf der Jahre in den täglichen Sprachgebrauch vieler Menschen geschmuggelt – auch ausserhalb der Esoterikszene.

Das Ritual geht so: Wenn den Menschen irgendetwas fehlt, schicken sie wie selbstverständlich einen Wunsch ans Universum und sind sich sicher, dass er bald erfüllt wird. Unabhängig davon, wie gross oder unrealistisch er ist. Die Palette der Bestellungen ist so weit wie das Universum selbst und erinnert an die Wünschelrute in Kindermärchen. Wer zum Beispiel in der Stadt krampfhaft einen Parkplatz sucht, schickt einen Wunsch ans Universum. Wer ein gefülltes Bankkonto braucht, einen Liebespartner, ein Auto usw. tut es ebenfalls.

Doch wer ist der Pöstler, wer der Adressat der Bestellungen? Das Universum ist schliesslich beträchtlich in seiner Ausweitung, die Zahl der Sterne ohne Ende. Empfänger der Wünsche ist aber – man ahnt es – die göttliche Instanz, verraten uns die Esoteriker. Diese ist in ihren Augen zwar fähig, alle erdenklichen Wunder zu bewirken, geistig scheint sie aber ziemlich beschränkt zu sein.

So schreibt ein Anbieter von Wunscherfüllungskarten: «Der Wunsch muss positiv formuliert sein, da Negierungen von der höchsten göttlichen Ebene nicht wahrgenommen werden können, denn diese göttliche Schöpferebene sagt einfach immer nur ja zu allem.» Man dürfe den göttlichen Engeln also nicht sagen, ich habe leider keinen roten Porsche, weil «die Schöpferebene mit Bildern arbeitet, die ja letztlich aus lauter Symbolen zusammengesetzt sind». Deshalb lautet die Bestellung richtig: «Ich will einen roten Porsche.»

Fragen scheinen sich die Personen nicht zu stellen, die Wünsche wie Stossgebete ins Universum schicken. Unterhalten die göttlichen Mächte eine Porschefabrik? Fällt das ersehnte Fahrzeug eines Tages vom Himmel? Liefern sie den Fahrzeugausweis gleich mit? Wäre es nicht einfacher von den Engeln, den göttlichen Boten, Geld regnen zu lassen, damit sich der Kandidat einen Porsche kaufen kann und auch der Garagenbesitzer belohnt wird?

Schöpferin des Wunschrituals ist die deutsche Esoterikerin Bärbel Mohr. Sie hat mehrere Bücher zum Thema geschrieben, die in 17 Sprachen übersetzt und zwei Millionen Mal verkauft wurden. Es ist nicht überliefert, wie viele Wünsche die Autorin selbst ans Universum geschickt hat. Offensichtlich hat sie aber einen Wunsch übersehen, nämlich den Wunsch nach einer guten Gesundheit. Denn Bärbel Mohr ist vor vier Jahren im Alter von 46 Jahren gestorben. Ihr Ritual scheint aber unsterblich zu sein. Wie der Aberglaube.

Bärbel Mohr über ihr Buch «Bestellungen beim Universum – Ein Handbuch zur Wunscherfüllung» (Quelle: Youtube)

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207 Kommentare zu “Wenn das Universum einen Porsche liefert”

  1. Marcel Mertz sagt:

    Dieter Porsche 26. Januar 2015 um 13:35

    “Da nützen Ihnen auch die Quellen nichts, denn einen Satz wie “Wünsch dir was und es wird wahr”, werden Sie dort tatsächlich nicht finden”

    O.k. Dann erklären Sie mir doch, da Sie sich offenbar mit dem Thema auseinandergesetzt haben, wieso aus der Quantenphysik/QFT so etwas folgt, und vielleicht, welche Quantenphysikerin/welcher Quantenphysiker das unterstützen würde (da diese sich, so denke ich, noch intensiver als Sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben werden – oder sind Sie per Zufall Quantenphysiker?).

    Ich meine, irgendeine Schlussfolgerung in die Richtung, die Sie befürworten (für wahr halten), muss da ja aus dem, was die Quantenphysik/QFT beinhaltet, in dem Fall gezogen werden, oder nicht? Also warum fällt es dann so schwer (?), deutlich zu machen, von welchen Prämissen ausgegangen wird und warum diese Schlussfolgerung korrekt ist?

  2. Marcel Mertz sagt:

    @Duerig

    Herr Duerig, das wäre nun Ihre Chance, sich mal inhaltlich produktiv zu beteiligen! Sie kennen sich doch eingehend mit Physik und Mathematik aus – Sie haben beides ja mal studiert und sich auch später damit befasst. Hat das, was Herr Porsche sagt, Hand und Fuss? Wie schätzen Sie das ein – kann man aus der Quantenphysik/der Quantenfeldtheorie so etwas wie “Wenn man an etwas glaubt, wird es wahr” ableiten (strikt logisch)?

  3. hans meier sagt:

    Die Einen bestellen bei Gott, die Anderen beim Universum. Beides geht nicht mit einem kritischen Geist zusammen und mit beiden lässt sich über Sinn und Unsinn derartiger Handlungen nicht diskutieren. Gläubige, egal ob Christen, Moslems, Juden, Esotheriker, Apple Jünger oder was auch immer, denken auf eine Weise die Nicht-Gläubige nicht nachvollziehen oder verstehen können. Man soll ihnen ihren Glauben lassen, solange sie uns “Normalos” auch in Frieden lassen.

  4. Optimus sagt:

    @Marcel Mertz 26. Januar 2015 um 09:19
    Danke für die Wahrheitserklärung.
    Für mich ist sie eine Abschweifung in Wahrheitsdefinitionen, von denen es unzählige gibt, im Wiki besser erklärt sind und die keinerlei Zusammenhang haben mit unserer Meinungsverschiedenheit bezüglich Frauenesoterik. Ich habe nur gesagt gemäss meiner Erfahrung im Sinne einer Umfrage. Sie haben das mit statistischer Wahrheit gekontert, obwohl eine Statistik keine Wahrheit, sondern nur Häufigkeitsbewertung auf eine Beschränkte Anzahl fraglicher Aussagen liefert. Dass das Bett die grösste Todesursache ist, weil am meisten Menschen darin sterben macht deutlich, was für ein Unsinn statistische Wahrheit sein kann. Ohne Vernunft und folgerichtiges denken ist die entsprechende Wahrheit nutzlos und nicht hilfreich.

    Weil der Mensch nur in einer als wahr empfundenen Welt leben kann und von der Wahrheit nur eine Spur mitbekommt, muss er sich Wahrheit einbilden. Das Ausmass dieser Einbildung zeigt sich an den Meinungsverschiedenheiten. Viele Menschen realisieren das leider nicht, regen sich unnötig über andere Meinungen auf und merken dabei nicht, dass vernünftiges, selbstkritisches und folgerichtiges Denken den höheren Stellenwert hat.

    Dürrenmatt sagte dazu: Wahrheit ist ein Wort des Glaubens. Niemand vermag grausamer zu sein als jene, die im Namen der Wahrheit handeln.

  5. Bernhard Schlegel sagt:

    Gerade auf Tele Züri:

    Ein Totgeburt dürfen Eltern auf dem Friedhof bestatten, eine Fehlgeburt nicht. Und da heisst es doch immer so scheinheilig, ein menschliches Leben beginne mit der Zeugung! R.I.P. den AbtreibungsärztInnen, die für solche Doppelmoral ihr Leben lassen mussten und wahrscheinlich noch müssen, weil Religion nicht kritisiert werden dürfe…

    Heuchlerbande! Hier in der Schweiz und in der Welt!

  6. Marcel Mertz sagt:

    Optimus 26. Januar 2015 um 17:47

    Ehrlicherweise habe ich das Gefühl, wir reden total aneinander vorbei. Sie hatten doch die, wie ich ja auch finde spannende, Frage aufgeworfen “Nützt Wahrheit”. Oder nicht? Warum ist nun meine Erörterung dieser Frage eine Abschweifung?

    Und nochmals: Mein Interesse ursprünglich war einzig und allein, ob diese Aussagen (“Frauen sprechen so und so viel mal am Tag, Männer so und so viel mal”, “Männer denken so und so oft an Sex am Tag, Frauen so und so oft mal”) stimmen oder nicht, weil sie mir als “Legenden” erschienen, die in den Medien und Publikationen für Laien “hundertmal” wiederholt werden, aber eben nicht stimmen (oder zumindest mit anderen Zahlen kontrastiert werden können).

    Aber ich sehe, darauf weiter einzugehen bringt nichts, weil wir offenbar derart aneinander vorbei reden. Ich belasse es daher mit diesen Worten und schließe das Thema ab.

  7. Bernhard Schlegel sagt:

    Gerade die Religiösen haben ja so ihre Bestattungsriten. Gräber für Christen (Suizidale vor der Mauer bitte, zu mindest bis vor kurzem, Frühgeburten werden sonstwie entsorgt). Muslime bitte nur in reine Erde gen Mekka, notfalls baggert man Christenknochen präventiv aus, weiss der Teufel wohin.

    Ein buntes Treiben!

    Darf ich als Atheist, Naturalist oder Humanist auch meine Ansprüche geltend machen. So in der Art: Gebt meinen Körper der Wissenschaft, aber begrabt mein Hirn an der Biegung des Flusses oder in einem Quellgebiet oder am besten an der Spitze eines Flussdeltas.

    Nein. Kann ich nicht. Muss auch nicht sein. Nehmt auch mein Hirn auseinander. Das wird mehr positives Bewirken vielleicht als all die bescheuerten Grabregeln rund um uns herum.

    Vielleicht 😉

  8. Optimus sagt:

    @Marcel Mertz
    Ich versuche es nochmals mit einem Beispiel, was ich sagen wollte:
    Meine Frau freut sich immer riesig wenn ich sie begehre und das z.B mit einem Blumenstrauss zeige, was zur doppelten gemeinsamen Freude führt. Nur dank dem Unterschied vom Bedürfnis zu begehren und Freude am begehrt werden kann dieser gemeinsame Nutzen entstehen.
    Nach ihrer Wahrheit gibt es diese Glückssymbiose nicht. Und was soll an dieser Wahrheit so nützlich sein?

  9. Marcel Mertz sagt:

    Optimus 27. Januar 2015 um 08:45

    “Nach ihrer Wahrheit gibt es diese Glückssymbiose nicht.”

    Hä? Wo habe ich denn irgendwann irgendetwas dahingehendes gesagt? Dazu habe ich mich doch überhaupt nicht geäussert! (Ehrlicherweise gesagt auch, weil mich das gar nicht interessiert hat – um dieses Thema ging es mir nie!).

    Ich habe zu wenig Lust, jetzt den Gesprächsverlauf genau zu rekonstruieren, bin mir aber ziemlich sicher, dass ich dazu nichts geschrieben habe. Ich habe zu drei Sachen was geschrieben: a) zu den Zahlen, die Sie angegeben haben (aus Gründen der Korrektheit), b) zur Frage, ob der Sachverhalt “Es gibt mehr Frauen als Männer, die sich für Esoterik interessieren”, der mit diesen Zahlen bzw. “Fakten” erklärt werden sollte, überhaupt ausreichend belegt ist (zugegebenermaßen etwas übertrieben gemacht, um zu “testen”, wie weit die hier von manchen Blogteilnehmern vielberufene Wissenschaftlichkeit dann tatsächlich umgesetzt wird – offenbar nur sehr selektiv), und c) zu Ihrer Frage “Ist Wahrheit nützlich?”.

    “Und was soll an dieser Wahrheit so nützlich sein?”

    Verstehe ich Sie nun richtig: Es ging Ihnen also nicht um die allgemeine Frage, ob Wahrheit nützlich ist, sondern um die konkrete Frage, ob eine bestimmte Wahrheit – diese hier (wenngleich ich diese wie gesagt überhaupt nicht thematisiert habe; das haben Sie anscheinend in meine Postings hineingelesen) – nützlich ist?

  10. olive sagt:

    @ Bernhard Schlegel
    26. Januar 2015 um 19:43

    “Heuchlerbande! Hier in der Schweiz und in der Welt!”

    Habe ich gedacht, als ich las, dass die Schweiz für 22 Mio Waffen an Saudi-Arabien geliefert hat.

  11. - sagt:

    Schlegel schreibt:

    Darf ich als Atheist, Naturalist und Humanist auch meine Anspruche geltend machen.

    Nehmt mein Hirn auseinander und gibt sie der Wissenschaft.

    Nun, die Würmer werden sich freuen, sie kommen überall herein, durch die Ohren, durch die Mundwinkel, diese schleimigen öligen Dinger dringen in die Nase, beginnen die Kehle zu verschlingen und versucht noch die Nasenlöcher zu stehlen.
    Sie krabbeln über das Gesicht und niemand hört die Schreie, die Sie in den Gedanken mehr ausstossen, weil der Finsternis der Mensch verrückt und feige macht, weil sie nicht einsehen wollen, dass jemand neben sie steht und sagt:
    “Ich kann nicht zulassen, was Sie auf Morgen verschieben, was Sie Heute leben konnte und die Gewissheit mitgeben, dass man der Quell des Leben trinken sollte und sich eben nicht lächerlich fühlen soll”.

  12. Bernhard Schlegel sagt:

    olive
    27. Januar 2015 um 09:36
    @ Bernhard Schlegel
    26. Januar 2015 um 19:43“Heuchlerbande! Hier in der Schweiz und in der Welt!”Habe ich gedacht, als ich las, dass die Schweiz für 22 Mio Waffen an Saudi-Arabien geliefert hat.

    Exakt! Und es war die CVP, die diesen Deal letztendlich ermöglicht hat…

  13. Christian Duerig sagt:

    @ Bernard Schlegel
    Sie möchten gerne ein Atheist, Naturalist und Humanist sein. Sie sind nichts von alle dem, denn Sie glauben dies werden zu können in der Gartenlandschaft Schweiz als …. (Arbeitsloser, Schriftsteller, Pösteler, …). Welchen Beruf üben Sie aus ?
    Haben Sie eine Erkältung und schlucken Sie Kügelis ?

  14. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 27. Januar 2015 um 13:25

    In dem Fall also mal wieder nichts Inhaltliches von Ihnen (zum Thema Behauptungen zur Quantenphysik von Hr. Porsche bspw.)? Schade! Aber ehrlicherweise gesagt: Es überrascht mich nicht. Es ist ja nicht so, als ob Sie sich hier jemals durch Ihre inhaltlichen Beiträge hervorgetan hätten.

    Ich bin keineswegs verzweifelt. O.k., das ist nicht ganz richtig: Ich bin mal wieder verzweifelt angesichts Ihrer einmal mehr demonstrierten Unfähigkeit, auch nur ein Jota zu verstehen oder eher, und davon bin ich unterdessen doch einigermassen überzeugt, verstehen zu wollen, was andere sagen/meinen.

    Wenn Sie nicht in der Lage sind, zu verstehen, dass ich mit meiner damaligen Arbeit zur Explikation des Begriff des Wahrheitsgefühls (ein Begriff, der von Bolzano, nicht von mir geprägt wurde) gerade so eine Deutung, wie Sie mir hier offenbar unterstellen, abgelehnt habe (kann man bereits in der öffentlich zugänglichen Zusammenfassung lesen – man muss halt nur wollen, nicht? -, und in einem meiner Postings an Sie habe ich das auch nochmals richtig gestellt), kann ich Ihnen auch nicht mehr weiterhelfen.

    Vielleicht sollten Sie einfach mal damit aufhören, irgendwo ein Wort zu lesen (wie “Diskursethik”, “Norm”, “Wahrheitsgefühl”, “Ethikkommission” …), dann Ihre eigene Deutung da reinzulesen, diese für die einzig mögliche und zutreffende in der ganzen Welt zu halten, und dann anderen zu unterstellen, sie würden zwangsläufig dieselbe Deutung verwenden (“Das muss der andere damit meinen!”) – und stattedessen vielleicht, einfach nur vielleicht, Herr Duerig! mal nachfragen, was denn die anderen damit meinen. Sie machen es sich nämlich verdammt einfach mit Ihrer ständigen Idiosynkrasie!

  15. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Wie verzweifelt müssen Sie sein !

    08.10.2009 GRIN “Wie Wahrheit gefühlt wird” (Marcel Mertz)
    00.00.2014 FAZ “Das … Herzen Europas” (Jürgen Habermas)
    21.01.2015 Züritipp “Der kastrierte Kriegsheld” (Nick Joyce)
    24.01.2015 Blick “Jansrudi siegt am kastrierten Hahnekamm” (rae)
    24.01.2015 BZ “Unsinn am Laufenden Band” (Hugo Stamm Blog)

    Diese paar Hinweise decken auf, dass die formale Aussagenlogik übergangen wird.
    Wie verzweifelt müssen Sie sein, Herr MM !
    Im Hugo Stamm Blog herrscht der wahre Unsinn !
    Ich versuchte seit langer Zeit, extensionale Logik einzubringen; aber ich stiess auf eine Festung von Gläubigen, die Wahrheit fühlen können.
    Ich beneide diese Brüder nicht und gebe mein Steuer nicht aus der Hand. Ich weiss, dass ich nicht stur bin, denn ich liebe es, von Mathematikern und Naturwissenschaftlern aufgeklärt zu werden. Ich glaube nicht aufgeklärt zu werden, nein: Ich weiss, dass ich aufgeklärt werde.

  16. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 27. Januar 2015 um 13:57

    “Quantenlogik ist nicht deduktiv ! Quantenlogik ist etwas völlig Neues zur Aussagenlogik.”

    Zur Kenntnis genommen. Dennoch könnten Sie, der das alles so super versteht, doch etwas zu Hr. Porsches Behauptung sagen, oder nicht? Wenn nicht, warum nicht?

  17. Dieter Porsche sagt:

    Mertz an Duerig: “… könnten Sie, der das alles so super versteht, doch etwas zu Hr. Porsches Behauptung sagen, oder nicht? Wenn nicht, warum nicht?”

    Natürlich kann er das nicht. Philosophie ist nur gelabber, sagt er, und wer nicht Mathematik studiert hat soll gar nicht erst versuchen etwas zu verstehen. Das ist die Logik eines Theoretikers – auch Fachidiot genannt – und mit denen kann man nicht diskutieren, weil sie die Hälfte der Ralität einfach ausblenden. Für mich gehört philosophisches Denken auch zur Realität und das lässt sich mit Formeln nicht entschlüsseln. Warum wohl gehört Einstein zu den grössten Mathematikern? Weil er auch philosophieren konnte! Ein Beispiel:

    Zitat von Einstein nach Alex Johnson, “The culture of Einstein”, MSNBC, April 18, 2005:
    “Ein Mensch ist Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein zeitlich und räumlich begrenzter Teil. Seine Gedanken und Gefühle erlebt er als etwas vom Uebrigen getrenntes – eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins.”

  18. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Der Trick mit “Wenn …., dann…” formuliert Karl Popper mit “Falsifizieren” und ging hausieren. Was für ein Pop !

  19. Christian Duerig sagt:

    @ Dieter Porsche
    Albert Einstein war ein lausiger Mathematiker. Er selber meinte: “Do not worry about your difficulties in mathematics; I can aussure you that mine are still greater.”
    Philosophen schliessen die Lücke mit “Physik” (Schwierigkeiten in der Physik), während Mathematiker sie mit “Laie” (Vorkenntnisse in der Mathematik fehlen) schliessen.
    Herr Porsche, auch Sie können von Prof. Dr. Paul Hoyningen-Huene viel profitieren. Seine Videovorlesung finden Sie auf You Tube und das Reclam Büchlein “Formale Logik. Eine philosophische Einführung” bei Amazon, im Buchlanden oder der Bibliothek.
    Einsteins genialer Gedanke war: Das sehr alte Relativitätsprinzip gilt auch für das Licht. Aus den Maxwell’schen Gleichung folgt c für die Ausbreitung im Vakuum (was immer das sein soll).
    Mit Prof. Ramamurti Shankar gelangen Sie ohne grosse Schwierigkeiten in die Moderne Physik. Mit Heisenberg, …. gelingt Ihnen der Einstieg in die QM ! Sehr schöne Vorlesungen liefert Leonard Susskind at Stanford University.
    Nachtrag: Die Begriffe von Honyningen für die Junktoren stehen im Widerspruch zur englischen Festlegung. Heute gilt Englisch als Richtschnur. Deutschland hat seine Intelligenz im 2. Weltkrieg verloren. Es hinkt nach.

  20. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 27. Januar 2015 um 14:23

    “Ich habe alles gesagt, was es zu diesem Blog zu sagen gibt.”

    Ach, Sie haben irgendetwas zum Blogthema oder zu den durch den Impulstext von Hr. Stamm ausgelösten Themen gesagt? Das muss ich doch glatt überlesen haben! Ich habe nur Ihre übliche “Platte” (“Lernt formale Logik, Mathematik, Physik”, “Philosophie ist Unsinn”, “FREE WILL THEOREM”, “Conway” …) wahrgenommen. So sorry! Ich fürchte, da sich die Platte ständig wiederholt, bei jedem Blogthema, dem Sie Ihre Aufwartung machen (hat Ihre Platte vielleicht einen Sprung?), wird die Musik dieser Platte derart austauschbar – und zugleich monoton -, dass gar nicht mehr auffällt, wenn sie sich in ein paar Takten unterscheidet.

  21. Dieter Porsche sagt:

    @ Christian Duerig: 27. Januar 2015 um 14:51
    “Albert Einstein war ein lausiger Mathematiker.”

    Weiss ich doch. Wie Einstein zu seiner Formel kam:
    ht tps://cloud.quickline.com/?shareObject=939a28e9-e726-eea5-6982-48aa2f9e58b0

  22. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Sie insitieren, dass ich mich zu Porsche äussere.
    “Wenn man an etwas glaubt, wird es wahr”.
    Dies ist eine Aussageform und hat keinen Wahrheitswert.
    Ich muss wissen, wie ich “glauben” feststellen kann, was das “wahr” anspricht und was mit “es” gemeint werden soll. Ich erkenne drei Unbekannte und … kann mich dazu nicht weiter äussern.

  23. Christian Duerig sagt:

    @ Dieter Porsche
    Ihren Humor behalten Sie bitte für sich. Ich weiss, dass Sie nicht wissen, wie Einstein zu “E = m∙c hoch 2” kam.

  24. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Ich habe mich bemüht, eine philosophische Einführung in die formale Logik duchzgehen. Prof. Dr. Paul Hoyningen-Huene löste bei mir viel Sympathie aus, da er doch in theoretischen Physik promovierte.
    Als ich Mathe und Physik studierte, war Hoyningen an der Uni Bern. Ich habe nie von ihm gehört, habe ihn nie gesehen und … Der damalige Logiker war Prof. Dr. Peter Wilker, kein Hoyningen.
    Mit einen Mitstudenten besuchte ich die philosophische Vorlesung über die Unvollständigkeits Sätze von Gödel. Wir beide interessierten uns: Wie stellen es die Philosophen an, diese Sätze zu beweisen ?
    Das Resultat: Sie können es nicht. Wir beide mussten den Philosophiestudenten und dem Lektor zeigen, wie diese Beweise mathematisch durchgezogen werden.
    Alle Zuhörer haben genickt. Wir beide wussten, dass keiner der Zuhörer etwas verstehen konnten. Es zu trickreich !

    In den Blogs von Hugo Stamm herrscht der Unsinn. Sorry !

  25. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Freuen Sie sich, dass Sie Wahrheitsgefühl haben.
    Ich meinerseits kenne so etwas nicht.

  26. Dieter Porsche sagt:

    @ Christian Duerig: 27. Januar 2015 um 15:22
    “Ihren Humor behalten Sie bitte für sich.”

    Ja, den behalte ich. Ich verzichte lieber auf Mathematik, als auf meinen Humor.

  27. Bernhard Schlegel sagt:

    gabi

    Ich weiss, irgendwann sind wir mal negativ aneinander geraten. Ich weiss nicht mehr warum, aber wenn ich Sie jetzt so lese, muss es an mir gelegen haben.

    Ich bewundere Ihre Art des Disputs und den Ihrer Beiträge zum Islam ehrlich. Sie schreiben quasi die Gedanken auf, die auch bei mir aufblitzen, die ich aber so keinesfalls fassen kann. Danke dafür! Meine Frage: Wie machen Sie das? Beherrschen Sie eine Technik? Sind Sie Kommunikationscoach? Und vor allem: Woher nehmen Sie diese Geduld zu solch klarer Bedachtsamkeit?

    Ich würde sehr gerne etwas von Ihnen lernen diesbezüglich.

    Also Danke, wenn Sie Zeit dazu finden. Und sonst: Chapeau!

    Freundliche Grüsse

  28. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 27. Januar 2015 um 15:17

    “Dies ist eine Aussageform und hat keinen Wahrheitswert.
    Ich muss wissen, wie ich “glauben” feststellen kann, was das “wahr” anspricht und was mit “es” gemeint werden soll. Ich erkenne drei Unbekannte und … kann mich dazu nicht weiter äussern.”

    Meine Güte, Sie haben doch wohl den Diskussionsverlauf zwischen Hr. Porsche und mir etwas verfolgt (oder können das nun rasch nachholen) und können sich doch in etwa vorstellen, um welche Art von Frage es geht – hängen Sie sich doch nicht an einer beispielhaften Formulierung auf! Man könnte wirklich anfangen zu meinen, Sie suchten jeden Weg, sich ja nie inhaltlich mal zu etwas äußern zu müssen, echt … Also, für Sie, anders formuliert:

    Ist die folgende Aussage wahr: “Die Quantenphysik/Quantenfeldtheorie besagt, dass ein von einer Person X vorgestellter Zustand Y der Welt (Wunsch) zu einem tatsächlichen Zustand Z der Welt führt, wobei Z den von X vorgestellten Zustand Y entspricht (Erfüllung des Wunsches)”?

    Oder: Ist die folgende Aussage wahr: “Aus der Quantenphysik/Quantenfeldtheorie lässt sich logisch darauf schließen, dass ein von einer Person X vorgestellter Zustand Y der Welt (Wunsch) zu einem tatsächlichen Zustand Z der Welt führt, wobei Z den von X vorgestellten Zustand Y entspricht (Erfüllung des Wunsches)”?

    Es sollte Ihnen doch als Experte in Sachen Physik möglich sein, irgendeine halbwegs qualifizierte Aussage dazu treffen zu können, oder nicht?

    “Freuen Sie sich, dass Sie Wahrheitsgefühl haben. Ich meinerseits kenne so etwas nicht.”

    Das ist sehr schade. Ich hätte eigentlich erwartet, dass Sie eher sagen würden, dass Sie andauernd ein Wahrheitsgefühl – so, wie ich den Begriff meine, nicht, wie Sie ihn vermutlich meinen – erleben, wenn Sie Ihre Logik und Mathematik machen. Haben Sie denn kein Vertrauen in Ihre Fähigkeiten, Logik und Mathematik korrekt anzuwenden?

  29. Michael Bamberger sagt:

    @ Christian Duerig

    “In den Blogs von Hugo Stamm herrscht der Unsinn. Sorry!”

    Das stimmt insbesondere dann, wenn Sie in Erscheinung treten, denn immer wenn Sie auftauchen, werden unweigerlich Erinnerungen an “One flew over the cuckoo’s nest” wach.

  30. Christian Duerig sagt:

    @ Bamberger
    Also muss dass Cuckoo’s nest dieser Blog sein !

    Cuckoo wird im Englischen immer gross geschrieben.

  31. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Diese Determiniertheit, die Sie soeben ansprechen, gibt es in der QM nicht.

  32. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Ihre Forderung, es müsste doch …. ist nicht einlösbar.

  33. Christian Duerig sagt:

    FRAGE: Wie wollen Sie etwas verstehen, das nicht verstehbar ist ?
    Zur QM: Sie können nur beobachten und rapportieren. Verstehen tun Sie nichts.
    Mathe: Mit Zahlen bringen wir Ordung ins Chaos und erkennen Muster.
    Philosoph: Er versteht die Welt.
    Chemiker: Er erklärt die Welt.
    Physiker: Er versteht die Veränderungen in der Welt.
    Gläubige: Sie verstehen sogar den Himmel.
    ………

  34. Christian Duerig sagt:

    Für viele ist Humor der Schwimmgürtel des Lebens.
    Diesen Schwimmgürtel habe ich in meiner Jugend abgelegt, denn ich kann unterdessen schwimmen.

  35. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 27. Januar 2015 um 17:52

    Dann würden Sie also sagen, dass die Behauptung von Herrn Porsche falsch ist?

  36. Dieter Porsche sagt:

    @ Christian Duerig: 27. Januar 2015 um 17:55
    “Sie verstehen rein gar nichts von …”

    … Heisenbergs Unschärferelation, Bells Theorem, Schrödingers Katze, Diesneys Mickey Maus … ?
    doch, doch, kennen wir alle.

  37. Christian Duerig sagt:

    @ Marcel Mertz
    Tatsächlich, aber mit grosser Vorsicht ! Herr Porsche könnte immer noch Argumente einbringen, damit sein Kurzschluss gemildert wird.
    Besser ist zu sagen: Herr Porsche redet Unsinn. Herr Stamm formuliert Unsinn. Philosophen sind nach Feynman albern. Ich pflichte ihm bei. Conway half mir dabei.
    Ich wünschte, Sie könnten sich für Hoyningen interessieren. Ich musste mich wirklich sehr motivieren, seinen langfädigen Ausführungen zu folgen. Diese macht er aber alle für die Philosophen. Die Mathematiker führen die Formale Logik und die Prädikatenlogik viel eleganter ein. Prof. Dr. Christian Spannagel ist auch kein guten Beispiel. Seine Studenten schlafen ein oder aber … mogeln sich durch.
    Ich bleibe bei Raymond Smullyan. Hilfreich ist der dtv-Atlas Mathematik, Band I, wegen der klaren Notation. Leider werden Implikation und Äquivalenz nicht als metalogische Begriffe erkannt. Die entsprechenden Junktoren heissen richtig: Subjunktion und Bijunktion.
    Diese Schwächen habe ich Ihn schon früher mitgeteilt. Ich weiss nicht, ob Sie begriffen haben, wovon ich spreche. Es ist leider sehr schade, hat man noch keine weltweit akzeptablen Begriffe gefunden hat. Hoynigen lehnt aus philosophischen Gründen die Wahrheitstafeln zur Definition der Junktoren ab, weil viele angebliche wichtige, sehr wichtige, mega sehr wichtige Aspekte …. schlicht vertuscht werden. Er anerkennt die Formale Logik, weil diese entscheidbar und vollständig ist. Sie kann auf einem Computer simuliert werden. (Marian Rejewski, Alan Turing, Max Newman, Tommy Flowers)
    Willard V. O. Quine ist wegen der Notation so richtig Schrott ! Er ist fähig ein Buch mit über 320 Seiten zu schreiben, wo 4 Seiten genügen. Haben Sie von ihm das Vielschreiben gelernt ?

  38. Christian Duerig sagt:

    @ Dieter Porsche
    Die Schrödinger Katze habe ich nicht erwähnt, weil Sie schlicht Unsinn fördert.

  39. Christian Duerig sagt:

    @ Dieter Porsche
    Mit Ihrem Humorschwimmgürtel ist für Sie Mickey Maus in Reichweite.

  40. Christian Duerig sagt:

    Mein Wahrheitsbegriff hat nichts, aber auch gar nichts mit Gefühl zu tun.

  41. Christian Duerig 2.0 sagt:

    Wenn die Hölle einen Christian Deurig liefert

    Christian.Duerig: Er versteht alles besser.

  42. Dieter Porsche sagt:

    @ Christian Duerig: 27. Januar 2015 um 20:34
    “Die Schrödinger Katze habe ich nicht erwähnt, weil Sie schlicht Unsinn fördert.”

    Ja, und da diese Katze schon so lange in diesem Schwebezustand festsitzt, dürfte sie inzwischen ziemlich angepisst sein.

  43. Sebastian Johann sagt:

    @ Duerig Chrigu

    Nimmt Ihr Sohn seinen Tetris-Würfel eigentlich jeweils mit in den Militärdienst?

  44. Christian Duerig sagt:

    Dieser Würfel heiss Rubik Würfel. Er basiert auf Permutationen wie die Enigma, wie unsere sicheren Computer, vielleicht auch wie Sie.

  45. Christian Duerig sagt:

    Unser Sohn heisst Sebastian John. (Sebastian für den deutschen Kulturraum und John für … Bravo ! Sie haben es erraten.)
    Auf You Tube gibt es Coplet Work of Richard Zimmerman zu Scott Joplin. Geniessen Sie Ihr Lieblingsstück aus dieser 5 CD-Box. Ich geniesse unterdessen Chopin Walze mit Yuja Wang.

  46. Sebastian Johann sagt:

    @ Christian Duerig

    Ach ja, stimmt, Rubik Würfel (manchmal auch Zauberwürfel genannt?).
    Habe von Ihnen übrigens ja schon mehr als nur einmmal etwas gelernt.

    (Aber dennoch hat sich Bolle ganz köstlich amüsiert.)

  47. Sebastian Johann sagt:

    @ Christian Duerig

    Sorry (wegen damals…), aber die alten Schienenreste beim ehemaligen Tramdepot sind sicherlich erst nach den Jahr 2000 zugeteert worden, was ich anfänglich gar nicht wahrgenommen habe.

  48. Christian Duerig sagt:

    @ Sebastian Johann
    Mit nur 4 verschiedenen “Zügen” können Sie den Würfel lösen.
    1. FRUR*U* F*
    2. RUR*URUUR*U
    3. URU*L*UR*U*L
    4. R*D*RD
    wobei die Rechtsdrehungen um 90 Grad ohne Stern stehen, während die Linksdrehungen einen Stern aufweisen.
    R right, L left, U up, D down, F front.
    Mit einer Eselsbrücke können Sie sich diese “Züge” leicht merken.
    Wollen Sie mehr wissen oder glauben Sie, dass Sie den Rubik Würfel verstehen ?
    Kennen Sie die Kubikfärbung ? Sie zeigt sehr schön ein Rechtssystem, wenn man immer 2 Farben als Farbenvektor auffasst, die in alphabetischer Reihenfolge vorliegen. (in Englisch !) Also: blue-green; orange-red; yellow-white !
    Sofort kann ich den echten Rubikwürfel von den “Fälschungen” erkennen.
    Hurrah !
    Auf You Tube gibt es noch Zusätzliches zu entdecken. Meinen Lösungsweg finden Sie aber nicht aufgelistet. Er ist zu einfach !

  49. Christian Duerig sagt:

    @ Sebastian Johann
    Hat der Rubik auch Ihr Leben verändert ?
    Beim Pferdetram würde ich eher nach Pferdemist Ausschau halten. Das Gefühl spielt bei der Wahrheitsfindung keine Rolle.

  50. Marcel Mertz sagt:

    Christian Duerig 27. Januar 2015 um 20:39

    “Mein Wahrheitsbegriff hat nichts, aber auch gar nichts mit Gefühl zu tun.”

    He, mal eine Übereinstimmung: Der Wahrheitsbegriff, den ich präferiere, auch nicht! Wie kann dass denn bloß sein? Hm, vielleicht, weil ich mit meiner Explikation des Begriffs “Wahrheitsgefühl” als ein berechtigtes Gefühl des Vertrauens in die eigenen Erkenntnisleistung etwas völlig anderes meine, als dass Wahrheit etwas mit Gefühlen zu tun hat? Dass ich wörtliche Ausdeutungen des Wortes “Wahrheitsgefühl” dezidiert zurückweise? Könnte das sein? Hm … wäre fast möglich, nicht?

    Danke aber (und das meine ich nun trotz des ironischen Anfangs ernst!), dass Sie wenigstens einmal, wenngleich nur in zwei kurzen Sätzen, etwas zu einer Sache selbst geschrieben haben (“Tatsächlich, aber mit grosser Vorsicht ! Herr Porsche könnte immer noch Argumente einbringen, damit sein Kurzschluss gemildert wird.”). So schwer war es also offensichtlich doch nicht, zu verstehen, um was es ging, oder? Warum dann nicht gleich so?

    Schön wäre es nun, wenn Sie vielleicht auch kurz die Argumente erwähnen könnten, mit denen Herr Porsche seinen Kurzschluss mindern könnte, und inwiefern er gemildert werden könnte. Das wäre wirklich ein inhaltlich lohnenswerter Beitrag Ihrerseits.

    (Und nein, das Vielschreiben habe ich nicht von Quine gelernt, da muss ich Sie enttäuschen. Sie werden es kaum glauben, ich habe schon viel geschrieben, bevor ich überhaupt je irgendeinen philosophischen Text zu Gesicht bekommen habe, bereits im frühen Jugendalter. Manche schreiben halt gern, andere rechnen lieber, und wieder andere spielen lieber Fussball; ich stehe dazu).