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Wunder finden im Kopf statt

Hugo Stamm am Samstag den 2. August 2014
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Sehen und glauben: Cristo Redentor spiegelt sich in der Sonnenbrille eines Besuchers auf dem Corcovado. Foto: Rodrigo Soldon (Flickr)

Der Glaube an Gott ist meist verbunden mit einem Glauben an Wunder. Deshalb werden unerklärliche Phänomene von vielen Gläubigen als gegeben angeschaut und selten hinterfragt.

Wer zweifelt schon daran, dass Maria Jesus «unbefleckt» – was für ein Wort – empfangen hat? Dass Jesus Wasser in Wein verwandelt und Verstorbene zum Leben erweckt hat? Und dass er nach der Kreuzigung auferstanden ist?

Wunder gehören im religiösen Umfeld zur Tradition. Wir kennen sie von der griechischen Mythologie bis zu den hinduistischen Göttern. Guru Sai Baba behauptete, ganze Städte materialisieren zu können, Sri Chinmoy stemmte laut eigenen Angaben 3500 Kilogramm – einhändig, wohlverstanden.

Auch Päpste vollbringen angeblich Wunder. Gläubige, die heiliggesprochen werden wollen, müssen dies – es sei denn, sie seien Märtyrer. Aktuelle Beispiele sind Johannes XXIII. und Johannes Paul II.

In Freikirchen gehören Wunder zum Standard. Jesus leiht den Predigern angeblich göttliche Heilkräfte, glauben die Gläubigen. Ganz zu schweigen von den Tausenden Geistheilern und Handauflegern, die laufend von Wunderheilungen berichten. Doch handelt es sich tatsächlich um Wunder?

Zuerst müsste nachgewiesen werden, dass es Wunder gibt. Wunder sind Phänomene, die nicht nach gesetzmässigen Prozessen ablaufen und nicht nach dem Zufallsprinzip funktionieren. Wunder haben meist mit einer höheren Macht zu tun. Das würde bedeuten, dass diese höhere Macht tatsächlich existiert. Da wir sie nicht beweisen können, müssen wir an sie glauben. Diese übernatürliche Instanz ist also eine Hypothese, Wunder sind folglich eine Annahme.

Bei vielen vermeintlichen Wundern dürfte es sich um Projektionen, Suggestionen, Sinnestäuschungen oder Wahrnehmungsverschiebungen handeln. Wir vergessen gern, dass unser Hirn und unser Bewusstsein keine perfekten Instrumente sind, sondern laufend falsche Schlüsse ziehen und uns täuschen.

Oft werden wir von Sehnsüchten geleitet, vor allem wenn es sich um religiöse oder spirituelle Themen handelt. Sind starke Emotionen im Spiel, ist es sowieso vorbei mit der nüchternen Betrachtung. Ein ekstatisches Erlebnis, ausgelöst von einem spirituellen Ritual, wird dann gern zum Erweckungs- oder Erleuchtungsprozess.

Es mag Wunder geben, wer weiss das schon. Sicher ist aber, dass die allermeisten Phänomene, die als Wunder bezeichnet werden, erklärbar sind. Mit den Unzulänglichkeiten menschlicher Wahrnehmung und den emotionalen oder kognitiven Defiziten. Deshalb finden Wunder vorwiegend in unseren Köpfen statt.

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271 Kommentare zu “Wunder finden im Kopf statt”

  1. Gian Battista Raschèr sagt:

    @ Ueli (5. August 2014 um 21:17)

    «Die schönste Geschichte, die Jesus jemals erzählt hatte ist die des “verlorenen Sohns”.»

    Haben Sie sich auch mal überlegt, wie beschissen sich der andere Sohn vorkommen muss? In der Kirche legt man das als verachtenswerten Neid aus. Aber wie sieht das etwas lebensnaher aus?

    «… um das Gebot der “Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit” ein weiteres Mal unter die Menschen zu bringen.»

    Wiederum eine Utopie. Und wie es Utopien so an sich haben: Sie sind sehr gefährlich!

  2. Gian Battista Raschèr sagt:

    Habe letzthin gelesen, dass der Monotheismus, wie ihn etwa Echnaton (nach Jan Assmann) vertreten hat, gegenüber dem Polytheismus aus reinen Kostengründen bevorzugt wurde, denn die Priesterschaft für einen einzigen Gott ist wahrlich kostengünstiger als mehrere Priesterschaften für mehrere Götter. 🙂

  3. nobody sagt:

    @everybody
    wer ein angespanntes verhältnis zu einer griesgrämigen schwiegermutter hat, sollte noch heute grillquarze bestellen. zu finden unter:
    http://www.grillquarze.ch

    wenn du dann der schwiegermutter deine grillquarz gesegneten spezialitäten servierst, verwandelt sie sich schlagartig in eine freundlich lächelnde dame. erfolg garantiert.
    geheimtipp: das für die grillquarze investierte kapital kommt somit, spätestens im erbschaftsfall, mindestens hundertfach zurück.

    nobody, ein körperloser bitstring.

  4. fundementi sagt:

    Schade, Herr Stamm, dass Sie nicht darauf reagieren
    h ttp://www.idea.de/nachrichten/detail/thema-des-tages/artikel/fernsehen-ard-film-wirft-evangelikalen-machtmissbrauch-vor-82831.html

  5. everybody sagt:

    @nobody
    da ich gar keine schwiegermutter habe, riskiere ich natürlich auch nicht, via die angegebene webseite einen computer-virus einzufangen. aber ich habe sogar den rosenquarz gegoogelt.

  6. Michael Bamberger sagt:

    @ Gian Battista Raschèr

    “Bei der Evolutionswissenschaft bin ich angesichts der Popper’schen Vorbehalte (im Gegensatz zu jenen bezüglich des Historizismus) noch ein wenig zurückhaltend, hehe.”

    Möchten Sie damit ausdrücken, dass Sie die Erkenntnisse der Wissenschaft zur Evolution von Homo sapiens in Frage stellen?

  7. Gian Battista Raschèr sagt:

    @ Michael Bamberger (6. August 2014 um 10:06):

    “Möchten Sie damit ausdrücken, dass Sie die Erkenntnisse der Wissenschaft zur Evolution von Homo sapiens in Frage stellen?”

    Nein, ich kann nicht in Frage stellen, wovon ich keine Ahnung habe. Meine einzige Erinnerung an den gymnasialen Biologieunterricht betreffend Evolution sind die “missing links”. Und kürzlich las ich eben, dass für Karl Raimund Popper der Darwinismus nicht wissenschaftlich prüfbare Theorie war, sondern metaphysisches Forschungsprogramm.

  8. Klara Brunner sagt:

    @ nobody

    So kann man sich täuschen! In einer Zeit in der die Menschen immer älter werden sind sie auch immer öfter für ihre letzten Jahre auf ein Altersheim angewiesen. Und spätestens da schmelzen die Ersparnisse wie Eis an der Sonne. Wissen Sie, was ein Monat Altersheim durchschnittlich kostet – Vollkosten meine ich – und wieviel man in welchen Kantonen man den Leuten zugesteht zu behalten? damit sie sich ein “Taschengeld” leisten können? Ich würde mich an Ihrer Stelle mal informieren. Aber eine glückliche, gut gelaunte Schwiegermuttter ist allemal besser als eine, die einem nicht mag. Und dann sollte man immer mal daran denken, dass man selber auch ein paar “Fehlerchen” hat und auch älter wird mit allem, was dazu gehört.

    Es gibt tatsächlich sehr unangenehme Exemplare dieser Art, vor allem diejenigen, die ihren einzigen Sohn an eine Lebenspartnerin oder eine Ehefrau verlieren. Als meine meiner das erste Mal ansichtig wurde meinte sie, dass es halt Männer gäbe die auch “ämene Schiittotze nacheoufi wen är äs Röckli ahäig”. Die Beziehung hat sich nicht wesentlich verbessert im Laufe der Jahre und die Dame ist inzwischen verstorben.

  9. Klara Brunner sagt:

    @ nobody

    Unter diesem Titel würde ich an Ihrer Stelle nicht auf Wunder hoffen sondern eher auf die Wirkung freundlich gestalteter Einladungen mit gutem Essen. Das stimmt die meisten Leute nämlich für die Zeit des Besuchs gnädig. Und auf die Dauer lehnen sie einem nicht vollständig ab. Der Verlust eines Sohnes verzeihen sie einem nie, auch wenn der längst über 40 ist und auf alle Fälle zuhause ausgezogen wäre.

  10. Klara Brunner sagt:

    @ willi schuhmacher @ edi brugger

    Ich habe mal wegen der Jungfrau Maria die unbefleckt schwanger geworden sei ein bisschen gelesen (schon länger her und ich vermute für Sie gäben diese Erkenntnisse wenig Neues her) und bin fündig geworden, dass die unberührte schwangere Jugfrau ganz einfach eine junge Frau gewesen sei. Gemäss jener Quelle beruht die allegemeine RKK-Annahme der überhöhten Gottesmutter auf einem Übersetzungsfehler. Maria war sicher eine junge Frau, sonst hätte sie keine Kinder mehr bekommen können.

    Was Jesus anbelangt habe ich ein Buch gelesen von einem Herrn der einem relevanten Jesus-Forscher-Zirkel angehört. Und der bezieht die Lebensweise in jener Gegend in der Jesus gelebt habe mit ein. Das allein erzeugt ein völlig anderes Bild als das der Bibel oder des NT. Die Römer besetzten jene Gebiete und unterdrückten die Bevölkerung . So hofften die Leute es käme ein Anführer der den Kampf mit den Besatzern aufnehme, was Jesus aber ablehnte.
    Er schloss sich den Täufern an und lebte in der Überzeugung, dass das kommende Reich Gottes nahe sei, also in Erwartung des angekündigten Messias. Er selber habe sich nie als Messias gesehen.

  11. Klara Brunner sagt:

    @ Gian Battista Rascher

    Wenn aber Familien für ihr Überleben auf möglichst alle lebenden Mitglieder angewiesen sind, könnte es doch sein, dass der Vater sehr erleichtert war als der Sohn sich eines besseren besonnen hat.
    Dass sich der ander nicht sonderlich gut gefühlt hat, kann sein. Da müsste man wissen wie denn die familiären Strukturen funktioniert haben in einer doch patriarchalen Gesellschaft.

  12. andersen sagt:

    Bamberger

    Wenn Sie über der Evolution diskutieren wollen, muss man genau Wissen welche:

    Der Microevolution?
    oder der Marcoevolution?

    Etwas Neues ist nicht herausgekommen.
    Oskar Kuhn hat es auf dem Punkt gebracht, die Bereits existierende Formen kann man nicht erklären und das konnte der Darwin auch nicht.
    Und auch kein höher Entwicklung beobachten.
    Was bringt die Evolutionstheorie tatsächlich?
    Die Frage ist, für wem ist es positiv?
    Ist es nicht eher ein Verlust, denn die Entstehung von neuer Genen ist nicht bekannt und es wurde beim Blumen beobachtet, wenn man in der Natur eingrifft, dass sie kein Samenansatz mehr hat.
    Somit ist es nicht bewiesen, dass wir nur knurrende Vorfahren gehabt hat.
    Wie kann aus ein Schuppenhaupt (Reptil) ein Vogelfeder entstehen?
    Haben Sie nicht auch überlegt, wo der Darwin 1861 der Evolutionstheorie die Welt eröffnete, grad zwei Tagen danach wurde der Arte Obterix entdeckt, dass das nicht ein Zufall sein kann, komisch, oder?
    Also, ich finde, dass man der Selektion eher kritisch beobachten werden muss.

    Der Wolf(heute der Hund) ist ja nicht durch der Evolution natürlich entstanden , sondern wurde durch der Mensch gezüchtet und der Hund kann Heute nicht alleine in der Natur überleben, sondern ist von der Mensch abhängig geworden.

  13. nobody sagt:

    everybody ohne schwiegermutter? ???

    da muss ein logischer denkfehler drinstecken?

    oder doch halt — elektronische computer haben tatsächlich keine schwiegermutter!

    nobody, ein körperloser bitstring.

  14. Michael Bamberger sagt:

    @ Gian Battista Raschèr

    Popper hat seinen Fehler bekanntlich eingestanden und zwar wie folgt:

    “When speaking here of Darwinism, I shall speak always of today’s theory – that is Darwin’s own theory of natural selection supported by the Mendelian theory of heredity, by the theory of the mutation and recombination of genes in a gene pool, and by the decoded genetic code. This is an immensely impressive and powerful theory. The claim that it completely explains evolution is of course a bold claim, and very far from being established. All scientific theories are conjectures, even those that have successfully passed many severe and varied tests. The Mendelian underpinning of modern Darwinism has been well tested, and so has the theory of evolution which says that all terrestrial life has evolved from a few primitive unicellular organisms, possibly even from one single organism. However, Darwin’s own most important contribution to the theory of evolution, his theory of natural selection, is difficult to test. There are some tests, even some experimental tests; and in some cases, such as the famous phenomenon known as ‘industrial melanism’, we can observe natural selection happening under our very eyes, as it were. Nevertheless, really severe tests of the theory of natural selection are hard to come by, much more so than tests of otherwise comparable theories in physics or chemistry. The fact that the theory of natural selection is difficult to test has led some people, anti-Darwinists and even some great Darwinists, to claim that it is a tautology [see CA500]. A tautology like ‘All tables are tables’ is not, of course, testable; nor has it any explanatory power. It is therefore most surprising to hear that some of the greatest contemporary Darwinists themselves formulate the theory in such a way that it amounts to the tautology that those organisms that leave most offspring leave most offspring. C. H. Waddington says somewhere (and he defends this view in other places) that ‘Natural selection . . . turns out … to be a tautology’ ..4 However, he attributes at the same place to the theory an ‘enormous power. … of explanation’. Since the explanatory power of a tautology is obviously zero, something must be wrong here. Yet similar passages can be found in the works of such great Darwinists as Ronald Fisher, J. B. S. Haldane, and George Gaylord Simpson; and others. I mention this problem because I too belong among the culprits. Influenced by what these authorities say, I have in the past described the theory as ‘almost tautological’, and I have tried to explain how the theory of natural selection could be untestable (as is a tautology) and yet of great scientific interest. My solution was that the doctrine of natural selection is a most successful metaphysical research programme. It raises detailed problems in many fields, and it tells us what we would expect of an acceptable solution of these problems. I still believe that natural selection works in this way as a research programme. Nevertheless, I have changed my mind about the testability and the logical status of the theory of natural selection; and I am glad to have an opportunity to make a recantation. My recantation may, I hope, contribute a little to the understanding of the status of natural selection.” (Quelle: “Natural Selection and Its Scientific Status” – Miller 1985, 241-243; see also Popper 1978)

  15. Rabbi Jussuf sagt:

    andersen
    Halten Sie einfach den Mund über Dinge, die Sie nicht verstehen und niemals verstehen werden!

    Referieren Sie meinetwegen über Sauce Hollandaise und Hörnli, aber bitte nicht über Evolution und Federn!

  16. Ueli sagt:

    @Gian Battista Raschèr
    “Utopie” ist wohl alles was ein paar verbitterten Zynikern nicht in den Kram passt? Ich bin zwar selber hin und wieder Zyniker und könnte jeden Menschen auf den Mond schiessen – aber glücklicherweise gibt es noch irgendetwas in mir, dass mir immer wieder vor Augen führt, dass ein Leben in Harmonie mit dem Ganzen / dem Kollektiv überhaupt nicht so furchtbar “utopisch” ist wie immer behauptet wird. – Bei genauerer Betrachtung ist es sogar unsere einzige Chance…falls wir nicht den Planeten und uns in den nächsten paar Jahrzehnten in Stücke reissen wollen. “Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch.” (Hölderlin)

  17. olive sagt:

    @Rabbi Jussuf

    und über Hunde, die nicht alleine überleben können.
    Wenn nämlich unkastriert und das Umfeld stimmt , können Hunde durchaus ohne den Menschen leben.
    (Vielleicht nicht gerade chinesische Nackthunde)
    🙂

  18. Gian Battista Raschèr sagt:

    @ Michael Bamberger (6. August 2014 um 12:13):

    Wie ich soeben erfahren habe, hatte Popper eine andere Auffassung von Metaphysik als die logischen Positivisten. Für Popper ist das Kriterium für Wissenschaftlichkeit nicht zugleich das Sinnkriterium. Forschung, die nach Popper metaphysisch ist, kann also durchaus kognitiv sinnvolle Sätze ergeben. Für die logischen Positivisten ist Metaphysik (als Nicht-Wissenschaft) offenbar immer kognitiv sinnlos. In meinem 10:44 ging ich fälschlicherweise davon aus, dass “metaphysisch” kognitiv sinnlos bedeuten würde.

    In Ihrem Zitat von 12:13 heisst es übrigens: “My solution was that the doctrine of natural selection is a most successful metaphysical research programme” und “I still believe that natural selection works in this way as a research programme”. Der Widerruf bezieht sich nur auf “the testability and the logical status”. Was das bedeuten soll, weiss ich nicht.

  19. Michael Bamberger sagt:

    @ Gian Battista Raschèr

    “Nein, ich kann nicht in Frage stellen, wovon ich keine Ahnung habe.”

    Wieso lesen Sie sich dann nicht in die Materie ein? Z.B. hier: http://www.de.wikipedia.org/wiki/Evolution

    “Meine einzige Erinnerung an den gymnasialen Biologieunterricht betreffend Evolution sind die “missing links”.”

    Wieso lesen Sie sich dann nicht in die Materie ein? Z.B. hier: http://www.de.wikipedia.org/wiki/Missing_Link

  20. Ueli sagt:

    @andersen
    Wer die Evolutionstheorie im Jahre 2014 nicht als seriöse Wissenschaft versteht und stattdessen glaubt, dass das Universum ein paar tausend Jahre alt ist – …no words. In den USA gibts von den religiösen Spinnern sogar ein “Kreationismus-Museum”, in dem u.a. auf Dinosauriern lustige Reitsättel angebracht wurden – vielleicht sollten Sie das mal besuchen Frau Andersen. Danach noch ein bisschen bummeln in der Shoppingmall der Megachurch und ein “Jesus hat mich ganz doll lieb”-T-Shirt kaufen!

  21. Michael Bamberger sagt:

    @ Gian Battista Raschèr

    “Was das bedeuten soll, weiss ich nicht.”

    Hier die Antwort:

    “In connection with the discussion of Karl Popper’s philosophy of science (Reports 13(1) and 13(3)), it should be recalled that this philosophy played a small but significant role in the creation-evolution controversy in the early 1980s, and it is still used by anti-evolutionists a decade later.”

    “Popper asserted that making testable (and thus potentially falsifiable) predictions of previously unobserved phenomena was a necessary condition for a theory to be called “scientific.” This was known as the “falsifiability” criterion. Popper himself concluded that Darwinian evolutionary theory failed to satisfy that criterion so it was not a scientific theory but only a metaphysical research programme–a way of explaining what had already happened, not a theory that can predict what will happen in the future.”

    “There is an obvious flaw in the criterion, at least in the extreme version originally proposed by Popper: it excludes not just evolutionary biology but also historical geology and much of astronomy, even though these are recognized sciences. A more subtle objection is that even in testing theories that obviously are scientific, such as Einstein’s general theory of relativity, scientists do not give any more weight to previously unknown phenomena (such as the bending of light by the Sun) than to deductions of known phenomena (such as the advance of the perihelion of Mercury).”

    “Popper reversed himself in 1978 and asserted that Darwinian theory is scientific. But the damage had been done; creationists used Popper’s original statement to argue that evolution is not a science and hence does not deserve precedence over creationism in the classroom. For example, in 1982 a proposed “equal-time” law in Maryland argued that “evolution-science like creation-science cannot be … logically falsified.” In a society where the word “science” implies reliable knowledge and the authority that goes with such knowledge, lots of people (especially including creationists) want to grab that label, and many of us feel a strong need for an objective test or formula to distinguish between science and nonscience. Popper’s falsification criterion once seemed to be the answer, but it was too simplistic. I don’t think there is a single test that can capture the multidimensional nature of real science. At the same time we can insist on several factors that should be involved in judging theories: internal coherence, compatibility with other accepted theories, agreement with empirical evidence, etc. A careful reading of Popper’s works shows that he advocated such a multifactor approach when he wasn’t discussing the falsifiability criterion which made him famous. (References for the statements mentioned here can be found in my article in Science, 1 December 1989.)”

    (Quelle: Ed.: C/E Issue VI, 1981, quotes Popper’s “reversal” directly in “Misquoted Scientists Speak Out,” by J. Cole.)

  22. Hypatia sagt:

    wikipedia: “mysterianism”

    “In philosophy of science and philosophy of mind, cognitive closure is the proposition that human minds are constitutionally incapable of solving certain perennial philosophical problems.[citation needed] Owen Flanagan calls this position anti-constructive naturalism or the new mysterianism and the primary advocate of the hypothesis, Colin McGinn,[1] calls it transcendental naturalism because it acknowledges the possibility that solutions might fall within the grasp of an intelligent non-human of some kind. According to McGinn, such philosophical questions include the mind-body problem, identity of the self, foundations of meaning, free will, and knowledge, both a priori and empirical.”

    Im Zusammenhang mit der Frage, ob wir wohl noch an Wunder glauben sollten in einer Zeit, in der die Naturwissenschaften imstande zu sein scheinen, tatsächlich alles physikalisch reduktiv erklären zu können, wie ja auch Hugo Stamm immer wieder zu betonen gewillt ist, wenn er von Dingen “in unseren Köpfen” spricht, ist mir dieser Artikel in der englischsprachigen wikipedia aufgefallen. Scheint uns da mit jener “nicht menschlichen Intelligenz” nicht wieder jener alte Bekannte in die heren Hallen der Theoretischen Philosophie zurückzukehren, den man einstmals “Gott” nannte? –

  23. Gian Battista Raschèr sagt:

    @ Michael Bamberger (6. August 2014 um 15:02):

    Wieso sollte ich mich da einlesen? Das Evolutionstheorie interessiert mich so wenig wie etwa die Thermodynamik. Und wenn mich diese Dinge nicht interessieren, heisst das nicht, dass ich glauben würde, irgendein metaphysisches Wesen hätte die Welt in sechs Tagen erschaffen und am siebten Tag ein Schläflein gemacht …

  24. Hypatia sagt:

    Ueli am 5. August 2014 um 15:13@Hypatia$

    “Danke für Ihre ernstgemeinte Antwort. Sie sprechen von einer “paradigmatischen Begegnung” von Jesus mit dem Satan (Versucher) – er versuche den Gläubigen ein Beispiel zu sein. Aber hier meine Frage: “Kann Jesus überhaupt ein Beispiel in dieser Sache sein?” Jesus besitzt doch schon einige krasse “Vorteile” gegenüber allen anderen,…”

    Jener Jesus wurde später Christus genannt und jene Gläubigen, die seinem Glauben folgten, nannten sich, soviel ich weiss, von Anfang an Christen. Wie müssen wir das verstehen? – Meiner Meinung nach sucht jede/r Christ/in sich mit Christus zu identifizieren. “Jesus lebt”, sagen sie, und meinen damit wohl, in ihnen und mit ihnen lebt jener Christus fort. Jesus Christus war von Anfang an kein Gott jenseits des Menschlichen und unerreichbar für den Menschen. Er war von Anfang an im Menschen und mit dem Menschen. Und wenn ich mich nicht irre, so hat jener Jesus Christus die Strafe auf sich genommen und alle Menschen von der “Erbsünde” befreit.

    Buchtip: “Das Böse oder das Drama der Freiheit” von Rüdiger Safranski

  25. Michael Bamberger sagt:

    @ Gian Battista Raschèr

    “Wieso sollte ich mich da einlesen? Das Evolutionstheorie interessiert mich so wenig wie etwa die Thermodynamik.”

    Na dann erübrigt sich ja jeglicher weiterer Austausch zu diesem Thema. Komisch nur, dass Sie ursprünglich dazu den Anstoss gaben, als Sie schrieben: “Bei der Evolutionswissenschaft bin ich angesichts der Popper’schen Vorbehalte (im Gegensatz zu jenen bezüglich des Historizismus) noch ein wenig zurückhaltend, hehe.”

    Ihr “hehe” drückte wohl schon dann Ihr vermeintliches Nichtinteresse aus.

    Bin für einige Tage auf der HMS Beagle und deshalb nicht erreichbar, bis recht bald.

  26. Nada sagt:

    @andersen: Haben Sie nicht auch überlegt, wo der Darwin 1861 der Evolutionstheorie die Welt eröffnete, grad zwei Tagen danach wurde der Arte Obterix entdeckt, dass das nicht ein Zufall sein kann, komisch, oder?

    Zur Abwechslung mal eine Verschwörungstheorie, die ich noch nicht gekannt habe. Jetzt grüble ich nur noch, wer oder was dieses Arte Obterix, das gerade zum richtigen Zeitpunkt aus dem Haut gezaubert wurde, war. Ein prähistorisches Kunstwerk?Der verschollene Cousin von Obelix?

  27. Ueli sagt:

    @Hypatia
    Jetzt bin ich ein bisschen “verwirrt”. Also Jesus Christus war nach Ihrer Lesart also nicht der “menschgewordene Gott”, sondern “nur” ein Mensch, mit dem sich einfach mal jeder mal “mir nichts dir nichts” “identifizieren kann”. Ja o.k. – aber wieso dann das ganze Theater “in the first place” – wenns nur “ein Mensch” war…kenne ich auch noch ein paar andere “bemerkenswerte Vorbilder” in unserer Ahnengalerie.

  28. Ueli sagt:

    @Nada
    Arche Obelix – der dicke Vogel der Vorzeit, welcher in den Zaubertrank fiel und seitdem nicht mehr fliegen kann – aber als “Hobby” Römer verprügelt. Habe gerade auf Wikipedia was über diesen Vogel recherchiert – die Fundichristen sind schon die Speerspitze unserer “Intelligentsia”.

  29. Rabbi Jussuf sagt:

    Nada
    Ein mumifizierter Hinkelstein!

  30. nobody sagt:

    gott existiert. der beweis ist erbracht.
    gott offenbart sich in der wunder bewirkenden strahlkraft der grillquarze.
    http://www.grillquarze.ch

    dank der gillquarze können selbst hartgesottene atheisten ihren verloren gegangen glauben wieder entdecken!
    nobody, ein körperloser bitstring.

  31. Edi Brugger sagt:

    Das Wort zum Tag:

    Das von Gott geoffenbarte, das in der heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des alten wie des neuen Testaments in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie unter Einwirkung des heiligen Geistes geschrieben, Gott als Urheber haben und als solche der Kirche übergeben sind.

    2. Vatikanisches Konzil 1965

  32. Edi Brugger sagt:

    Nachtrag:

    Honi soit qui mal y pense.

  33. Ueli sagt:

    @nobody
    Ich würde gerne 10 Grillquarze für mich und meine Freunde bestellen – bitte in verschiedenen Farben. Vielen Dank, dass Sie sich für die Gesundheit der Menschheit einsetzen.

  34. Klara Brunner sagt:

    @ edi brugger

    Da jener Text betreffend Klöster gelöscht ist, sehe ich mich ausser Lage darauf zu reagieren. Was dazu höchstens zu sagen wäre ist, dass es einen Klosterführer gibt für Leute die in einem solchen einen auch wie immer gearteten Aufenthalt wünschen resp. suchen.Es ist sowas wie ein Reiseführer, meistens aber unter Spirituallität zu suchen. Etwas zwischen gebunden und Taschenbuch.

  35. Nada sagt:

    @nobody

    Leider komme ich aus Zeitgründen kaum zum Grillieren und muss oft auf die Mikrowelle ausweichen, deren teuflische elektromagnetischen Strahlen noch jede Gefahr übertreffen, die von einem Grill ausgehen kann. Gibt es auch Mikrowellenquarze, mit denen ich mich schützen kann?

  36. Nada sagt:

    @Rabbi Jussuf, Ueli

    Ein dicker Vogel aus der Vorzeit oder ein mumifizierter Hinkelstein? Also wenn sich die Wissenschaft so uneinig ist über den Arte Obterix, wundert es mich nicht mehr, dass anderson Zuflucht beim Kreationismus sucht.

  37. Edi Brugger sagt:

    @Klara Brunner

    Die RKK ist zwar noch immer sehr konservativ, in der PR in eigener Sache war sie allerdings nie sehr bescheiden und die Klöster haben ja z.T. moderne Manager. Siehe Disentis.

  38. andersen sagt:

    Trotzdem finde ich es wichtig, dass man mit der Selektion kritisch umgeht, schliesslich hat die Wissenschaft bis Heute keine Übergangsformen gefunden, die der Evolutionstheorie bestätigt.
    Sondern es wurde früher leider politisch für der Sozialdawinismus missbraucht.

  39. Edi Brugger sagt:

    Alte Bauernregel: Was die Andersen nicht kennt, frisst sie nicht.

  40. Melissengeist sagt:

    Es ist armselig, das Christentum und die Christen hier systematisch lächerlich zu machen.

  41. olive sagt:

    @ Edi Brugger
    7. August 2014 um 12:58

    “Alte Bauernregel: Was die Andersen nicht kennt, frisst sie nicht.”

    Eben frisst er alles, auch wenn er es nicht kennt
    🙁

  42. olive sagt:

    Und spuckt es wieder aus.

  43. Edi Brugger sagt:

    @Melissengeist

    Einstein sagte:
    Das Wort Gottes ist für mich nichts als Ausdruck menschlicher Schwächen, die Bibel eine Sammlung ehrwürdiger, aber doch reichlich primitiver Legenden. Keine noch so feinsinnige Auslegung kann daran etwas ändern

  44. Edi Brugger sagt:

    @Melissengeist

    Und der alte Goethe sinnierte:
    “Es werden wohl noch zehntausend Jahre ins Land gehen, und das Märchen von Jesus Christus wird immer noch dafür sorgen, dass keiner so richtig zu Verstande kommmt.”

  45. Ueli sagt:

    @andersen
    Seit Darwin wurden unzählige Zwischenformen gefunden Frau Andersen (z.B. der Quastenflosser). Verbreiten Sie nicht irgendwelche Lügengeschichten – ob nun wissentlich oder unwissentlich. Kaufen Sie sich ein seriöses Buch über Evolution, dass nicht auf Fiktion beruht und bilden Sie sich endlich weiter, sodass man mit Ihnen auch noch im 21. Jahrhundert über dieses Thema reden kann. Alles andere ist nur noch kindisch und totale Realitätsverweigerung!

  46. Melissengeist sagt:

    @ Edi Brugger am 07. August 2014 um 16:17

    Wer nie sein Brot mit Tränen ass,
    Wer nie die kummervollen Nächte
    Auf seinem Bette weinend sass,
    Der kennt euch nicht, ihr himmlischen Mächte.

    Ihr führt ins Leben uns hinein,
    Ihr lasst den Armen schuldig werden,
    Dann überlasst ihr ihn der Pein;
    Denn alle Schuld rächt sich auf Erden.

    Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832 (Quelle: “Wilhelm Meisters Lehrjahre”, Erstdruck 1795/1796).

  47. Melissengeist sagt:

    @ Edi Brugger am 07. August 2014 um 16:03

    Alles ist vorherbestimmt, Anfang wie Ende, durch Kräfte, über die wir keine Gewalt haben.
    Es ist vorherbestimmt für Insekt nicht anders wie für Stern.
    Die menschlichen Wesen, Pflanzen oder der Staub, wir alle tanzen nach einer geheimnisvollen Melodie, die ein unsichtbarer Spieler in den Fernen des Weltalls anstimmt.

    Albert Einstein (1879-1955), Quelle: “Einstein sagt”.

  48. Gian Battista Raschèr sagt:

    Es bleibt wahr: das Märchen von Christus ist Ursache, dass die Welt noch 10000 Jahre stehen kann und niemand recht zu Verstand kommt, weil es ebenso viel Kraft des Wissens, des Verstandes, des Begriffs braucht, um es zu verteidigen als es zu bestreiten.

    (Johann Wolfgang von Goethe im Brief an Johann Gottfried Herder vom 4. September 1788)

  49. nobody sagt:

    @Ueli 7. August 2014 um 09:05
    grillquarze können direkt bei info@grillquarze.ch bezogen werden.

    @Nada 7. August 2014 um 10:18
    für die zubereitung von schnelllebiger massenspeisung sind die grillquarze wenig geeignet.
    mit grillquarze veredelte speisen müssen in kleinen portionen und mit allen sinnen genossen werden. nur so stellt sich im anschliessenden verdauungsvorgang die gewünschte erleuchtung ein, die sich in einem befreienden lachen äussert.

    nobody, ein körperloser bitstring.

  50. Gian Battista Raschèr sagt:

    11. Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben (vgl. Joh 20,31; 2 Tim 3,16; 2 Petr 1,19-21; 3,15-16), Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben sind. Zur Abfassung der Heiligen Bücher hat Gott Menschen erwählt, die ihm durch den Gebrauch ihrer eigenen Fähigkeiten und Kräfte dazu dienen sollten, all das und nur das, was er – in ihnen und durch sie wirksam – geschrieben haben wollte, als echte Verfasser schriftlich zu überliefern.

    Da also alles, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt zu gelten hat, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, dass sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte. Daher “ist jede Schrift, von Gott eingegeben, auch nützlich zur Belehrung, zur Beweisführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Gott gehörige Mensch bereit sei, wohlgerüstet zu jedem guten Werk” (2 Tim 3,16-17 griech.).

    12. Da Gott in der Heiligen Schrift durch Menschen nach Menschenart gesprochen hat, muss der Schrifterklärer, um zu erfassen, was Gott uns mitteilen wollte, sorgfältig erforschen, was die heiligen Schriftsteller wirklich zu sagen beabsichtigten und was Gott mit ihren Worten kundtun wollte. Um die Aussageabsicht der Hagiographen zu ermitteln, ist neben anderem auf die literarischen Gattungen zu achten. Denn die Wahrheit wird je anders dargelegt und ausgedrückt in Texten von in verschiedenem Sinn geschichtlicher, prophetischer oder dichterischer Art, oder in anderen Redegattungen. Weiterhin hat der Erklärer nach dem Sinn zu forschen, wie ihn aus einer gegebenen Situation heraus der Hagiograph den Bedingungen seiner Zeit und Kultur entsprechend – mit Hilfe der damals üblichen literarischen Gattungen – hat ausdrücken wollen und wirklich zum Ausdruck gebracht hat. Will man richtig verstehen, was der heilige Verfasser in seiner Schrift aussagen wollte, so muß man schliesslich genau auf die vorgegebenen umweltbedingten Denk-, Sprach- und Erzählformen achten, die zur Zeit des Verfassers herrschten, wie auf die Formen, die damals im menschlichen Alltagsverkehr üblich waren.

    Da die Heilige Schrift in dem Geist gelesen und ausgelegt werden muss, in dem sie geschrieben wurde, erfordert die rechte Ermittlung des Sinnes der heiligen Texte, dass man mit nicht geringerer Sorgfalt auf den Inhalt und die Einheit der ganzen Schrift achtet, unter Berücksichtigung der lebendigen Überlieferung der Gesamtkirche und der Analogie des Glaubens. Aufgabe der Exegeten ist es, nach diesen Regeln auf eine tiefere Erfassung und Auslegung des Sinnes der Heiligen Schrift hinzuarbeiten, damit so gleichsam auf Grund wissenschaftlicher Vorarbeit das Urteil der Kirche reift. Alles, was die Art der Schrifterklärung betrifft, untersteht letztlich dem Urteil der Kirche, deren gottergebener Auftrag und Dienst es ist, das Wort Gottes zu bewahren und auszulegen.

    (2. Vatikanisches Konzil, Dogmatische Konstitution Dei Verbum über die göttliche Offenbarung vom 18. November 1965, Nrn. 11 und 12, ohne Anmerkungen)

    Der letzte Satz sei besonders den Seelsorgenden und den Theologen ans Herz gelegt.