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Glaube macht seelig

Hugo Stamm am Dienstag den 21. August 2007

Giora Keinan, Chef-Psychologe der israelischen Armee, hat 1991 in Tel Aviv Israelis besucht, die aus Angst vor den Scud-Raketen in Bunkern nächtigten. Er befragte 174 Landsleute nach ihrem Befinden und den religiösen Gefühlen. Dabei förderte der Psychologe erstaunliche Erkenntnisse zu Tage.

Die Leute mit den stärksten Ängsten entwickelten einen seltsamen Aberglauben und suchten Zuflucht bei übersinnlichen Ideen, fasste Keinan seine Erkenntnisse zusammen. Wenn andere Mitbewohner erzählten, ihr Haus sei von einer Missile-Rakete getroffen worden, atmen die Abergläubigen erleichtert auf. Nach der Wahrscheinlichkeitsrechnung schöpften sie Hoffnung, dass ihr Haus in Zukunft verschont bleibe.

“Immer dann, wenn Menschen sich besonders hilflos fühlen, entdecken sie das Übersinnliche”, erklärt Keinan seine Untersuchungsergebnisse. „Magische Gefühle, der Glaube an Übernatürliches sind viel stärker verbreitet, als die meisten wahrhaben wollen. Das habe nur wenig zu tun mit dem vermehrten Drang zu Religionen. Laut Keinan haben auch neue Studien gezeigt, dass sich der Aberglaube bei vielen instinktiv entwickle und sich der rationalen Auseinadersetzung entziehe.

Wie schnell aus gut informierten und kritischen Studenten abergläubische Menschen werden, zeigten kürzlich auch Psychologen der Universitäten Princeton und Harvard in einer Serie von Experimenten. Ihren Probanden führten sie eine Person mit verbundenen Augen am Spielautomaten vor. Anschließend forderten sie die Testkandidaten auf, den blinden Spieler mit ihren Gedanken zu steuern. Was die Studenten nicht wussten: Das Spiel war getürkt, der Blinde hatte Sehschlitze in seiner Binde, konnte also auf ein Zeichen hin verlieren oder gewinnen. Fazit: Fast alle Probanden glaubten, mit ihren Gedanken das Spiel beeinflussen zu können.

Warum geben sich Menschen so bereitwillig derartigen Illusionen hin? Hirnforscher haben eine Region lokalisiert, die offenbar verstärkt aktiv wird, sobald es ums Magische und Übersinnliche geht: Diese Region sitzt im rechten Hirnlappen. “Das Gehirn scheint ein Netzwerk von Neuronen zu haben, das bewirkt, dass wir in bestimmten Situationen stets eine relevante Hypothese der rationalen Erklärung vorziehen”, sagte Pascal Boyer, Professor für Psychologie der Washington University der “New York Times”, “einfach weil es die kürzeste Verbindung im Hirn ist.”

Tatsächlich lieben viele Menschen das Unerklärliche. Es zieht sie magisch an. Sie sehnen sich nach dem Zauber, dem Mystischen, Geheimnisvollen. Und bekanntlich findet der Mensch immer das, was er sucht. Auch wenn es zu seinem Nachteil ist.

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985 Kommentare zu “Glaube macht seelig”

  1. Stopp ! sagt:

    @steinlaus
    danke für die Richtigstellung.
    Das war auf den Begriff von milnir gemünzt, da er mich als lausig betitelt hatte.
    Aber bis jetzt sind keine Missverständnisse entstanden, da ja alle (ausser milnir) von mir gelesen haben und somit wissen, dass ich auch Dobra bin.
    Falls dich die Wuch der Empörung über einen Beitrag von Stopp ! mal treffen sollte, dann bitte ich um Entschuldigung.

  2. Rabbi Jussuf sagt:

    @Hamm
    Zeigen Sie uns eine richtige Prophezeiung aus der Bibel, die man nicht innerhalb von fünf Minuten zerpflücken kann.
    Ist Ihnen klar, wie viele Prophezeiungen es in der Bibel hat?
    Ist auch nur EINE falsche dabei, ist die Bibel unglaubwürdig.
    Sie haben einen schweren Stand.

  3. Rabbi Jussuf sagt:

    Leider ist es so, dass auffallend viele Prophezeiungen der Bibel schlicht falsch sind.
    Madame Tessier hat da noch eine höhere Erfolgsquote.

  4. rg sagt:

    @Stugo Hamm

    OK, Sie sagen

    “Die Bibel ist komplett, abgeschlossen wie in einem vorherigen Post mit Zitat aus Offenbarung beschrieben.”

    Und ich sage, was ich hier schreibe ist komplett und abgeschlossen. Der Beweis?

    Die Offenbarung von rg sagt, dass alles was rg sagt entweder die Wahrheit ist und wenn nicht, zumindest zur Wahrheit wird.

    Wie unterscheidet sich Ihre Offenbarung von meiner?

    Nun, sagen dass ich recht habe mit der Unverständlichkeit der “Beweise”. Aber hätten Sie in diesem Bezug von Gott nicht auch mehr erwartet?

    Sie sagen dann

    “Was setzt das voraus? Dass jeder Mensch sich für oder gegen Gott entscheidet.”

    Wäre das gleichwertig wie wenn ich sagen würde, Sie Stugo Hamm, müssen sich entweder für mich rg entscheiden oder Sie haben keine Chance mich je zu verstehen?

    Wenn das wirklich so ist, bin ich nicht überrascht das sich so viele Menschen in dieser Welt nicht verstehen. Sogar die die zum gleichen Gott beten.

    Zu den Prophezeiung der Bibel, das lass ich lieber. Weil für was immer ich da sagen würde, würden Sie mir IHRE Sicht/Wahrheit die SIE sehen wollen entgegen halten. Dafür fehlt mir die Zeit.

    Mein lieber Stugo Hamm, bleiben Sie bei IHREM Glauben aber versuchen Sie auch Leute zu verstehen die IHREN Glauben nicht teilen können. Nicht weil sie limitiert sind, sondern einfach weil sie eine andere Logik erkennen. Wenn es Gott wirklich gibt/gegeben hat würde er das auch begrüssen.

    Ach noch etwas, würden Sie mir noch ein paar Prophezeiung der Bibel aufzählen. Vorzugsweise in einer Sprache an der ich die Ereignisse dann auch erkennen kann. Oder müssen wir warten bis etwas passiert das man dann anpassen kann?

    rg

  5. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi

    nein nein, so einfach gehts nicht. Ich habe darum gebeten die Prophezeiungen der Bibel als falsch zu beweisen. Der Umkehrschluss ist keine lautere Diskussionsgrundlage. Ich warte.

  6. herr jott sagt:

    @ rg

    diesmal kurz: im vergleich dazu, wie es war BEVOR sich der mensch die erde untertan machte. ich bin sicher, sie haben diese antwort erwartet und bin natürlich gespannt, wie’s nun weitergeht.

  7. Rabbi Jussuf sagt:

    @Hamm
    Das ist kein Umkehrschluss.
    Sagen Sie nur eine Prophezeiung, die schon eingetroffen sein soll, dann diskutieren wir weiter.
    Wohl nicht nötig, auf die Naherwartung der Urchristen einzugehen, die schon Paulus in seinen Briefen vorsichtig relativiert hat, weil nichts passiert ist.
    Das ist auch eine Form mit Prophezeiungen umzugehen, man schiebt sie immer weiter hinaus und sagt einfach: Siehe die Zeichen, die Zeit ist nahe!
    Oder dass man eine Prophezeiung im Nachhinein „wahr“ macht, indem man die Geschichte ein wenig zurecht rückt. Sehr schön am Stammbaum Jesu zu sehen. Er musste ja unbedingt von David abstammen. Zu dumm, dass die zwei Schreiber nichts voneinander gewusst haben und sich so verschiedene Stammbäume aus den Fingern gesogen haben. Manchmal geht’s eben furchtbar schief, auch mit der besten Absicht.
    Was denken Sie, warum die Juden damals Ihn nicht akzeptiert haben als Messias? Weil sie die Schriften gut genug kannten um zu wissen, dass die Prophezeiung des Messias sicher nicht auf Jesus zutraf. Zu viele Sachen haben nicht gestimmt.

  8. Atalaia sagt:

    @ rg

    “für den Geist braucht es keine Religion”

    von was für einem Geist reden Sie denn ? Brauchen Sie einen Geistheiler ? Oder sehen Sie schon Gespenster ?

  9. Atalaia sagt:

    Rabbi Jussuf

    Na endlich habe ich Ihre Rolle erkannt. Sie befassen sich mit der Bibel, damit Sie ihre Aussagen in 5 Minuten zerpflücken können. Schön, dass Sie darin wenigstens den Sinn des Lebens gefunden haben. Jedem das Seine…….

  10. rg sagt:

    @herr jott

    Natürlich hatte ich so was vom Ihnen erwartet. Nur, wie WISSEN SIE dass es besser bis der Mensch kam?

    @Atalaia

    Ich rede von meinem privaten Geist. Und nein ich brauche keinen Heiler. Warum Ihre Frage? Hat Ihre Religion den Ausdruck “Geist” gepachtet’

    Übrigen würde ich gerne anfügen, dass wir hier in den letzten Tagen eine sehr zivilisierte Diskussion hatten. Muss ich annehmen, Sie werden uns nun mit Ihren grossartigen Geistesblitzen erleuchten?

    rg

  11. herr jott sagt:

    @ rg

    ich habe nicht geschrieben, das es besser war vor der mensch kam, sondern bevor der mensch das geschriebene wort erfand und ihm so viel bedeutung beimass.

    woher ich weiss, das es vorher besser war? nun, allein schon die chronologie der erde spricht eine deutliche sprache in meinen augen. sie kennen vielleicht die analogie, nach der der gesamte zeitraum seit der entstehung der erde in 24 stunden aufgeteilt ist. der mensch an sich betrat in diesem beispiel, wenn ich mich recht erinnere, etwa gegen 23.00 uhr die bühne und hat so gegen 23.45 die schrift erfunden. diese letzte viertelstunde des tages hat offenbar gereicht, um die mitwelt in den heutigen zustand zu versetzen. über klimaerwärmung, abholzung von quadratkilometern von urwald zwecks gewinnung von “fruchtbarem boden” (als ob der boden vorher unfruchtbar gewesen sei) bis hin zu krieg und verderben, you name it! wenn ich micht heute umsehe in der welt (und ich habe einiges mit eigenen augen gesehen), staune ich ein klein wenig, wenn sie mich tatsächlich fragen, wie ich das wissen könne.

    natürlich muss niemand die sache so sehen, wie ich es dargelegt habe. ich kann genausoweing etwas davon beweisen wie das andere von ihren überzeugungen können. es macht einfach sinn für mich. ich konnte einfach bis heute keine dissonanzen finden, nichts, was dazu in wirklich logischem widerspruch gestanden hätte. aber sie können sicher sein, ich werde bis ans ende meiner tage weiter die augen offenhalten. ich versuche, den aus diesen ansichten zwangsläufig folgenden überlegungen nicht aus dem weg zu gehen. ich möchte niemanden von meinen ideen überzeugen oder überschwatzen, aber ich spreche gerne mit menschen darüber, wenn es sie interessiert.

  12. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi
    @rg

    So kann man sich dem Thema auch entziehen. Aber ich respektiere, dass Sie über die Prophezeiungen nicht schreiben wollen. Mache mir da meine Gedanken dazu. Ehrlich gesagt und das ist keine bösartige Unterstellung, sondern mein Eindruck, würden Sie nach unerfüllten Prophezeiungen und Widersprüchen suchen. Anstatt ausgeglichen beide Seiten anzuschauen. Sollte mein Eindruck mich täuschen, so entschuldige ich mich dafür.

    Betreffend Stammbaum von Jesus. Das war jetzt ein klassischer Steilpass wie der liebe Dobra schreiben würde. Forschen Sie doch mal nach dem Geschlechtsregister nach, dafür können Sie auch google benutzen, da müssen Sie nicht mal einen Bibelkenner fragen. Schnell werden Sie feststellen, dass alles seine Richtigkeit hat. Denn Jesus stammte von Davids ab.
    Das Argument der Juden ist ein Interessantes. Wissen Sie dass es sehr viele messianische Juden gibt? Forschen Sie auch da mal nach, die haben nämlich erkannt, dass Jesus Christus wirklich der Messias ist.

    RG, wenn Sie argumentieren, als seien Sie Gott, dann hat es keinen Sinn. Die Bibel, welche nicht meine Offenbarung ist, sondern die Offenbarung Jesu’ ist ein paar Jahre älter als Sie, wir sprechen uns dann in ein paar Tausend Jahren wieder 😉
    Wenn jemand meinen Glauben nicht teilen kann, dann ist das furchtbar schade, fuchtbar schade für diese Person. Aber nichts läge mir ferner, als nicht versuchen Sie zu verstehen. Das tu ich, glauben Sie mir, heisst aber nicht, dass ich mich Ihren Argumenten anschliessen kann. Dass Ihnen für meine Sicht der Dinge die Zeit fehlt darüber zu diskutieren, ok your choice.

  13. Rabbi Jussuf sagt:

    @Hamm
    Wieso sollte der Stammbaum plötzlich über Maria laufen??? In dieser patriarchalen Welt? Unmöglich! Das ist ein Konstrukt aus der heutigen Zeit. Man könnte noch argumentieren, (so war es sicher auch von den Evangelisten gemeint) dass Josef als Stiefvater Jesus adoptiert hat, dann hat Jesus alle Rechte des Josef.
    Grade bei Lukas, der als einziger von einer Jungfrau spricht, ist der väterliche Stammbaum wichtig und nicht der von Maria. (Luk1:27)
    Dann haben wir aber wieder die zwei verschiedenen Stammbäume. Es funktioniert nicht.

    Und Juden, die Jesus als den Messias (im Sinne von Jesus, also als Gottes Sohn und endgültiger Retter) anerkennen? Den müssen Sie mir mal zeigen, diesen Juden. (Das wäre dann ein Christ, oder?)
    Messiasse gab es in der Tat einige. Das waren aber alles Menschen.
    Nein, die „messianischen“ Juden, wie Sie sie nennen, warten immer noch auf ihren Retter.
    Zudem sollte doch Elia nochmals wiederkommen, bevor der Retter kommt. Von dem weiss auch niemand. Nur Jesus behauptet es mit dem überaus faulen Argument, es hätte es eben niemand bemerkt. (Mt17:12) Erinnert mich an die Zeugen Jehovas, die behaupten auch, dass Jesus seit 1914 „unsichtbar“ regiert.

    So, ich habe ein paar Sachen gebracht, zeigen Sie mal eine Prophezeiung, die eingetreten ist.

  14. rg sagt:

    @Stugo Hamm

    “Dass Ihnen für meine Sicht der Dinge die Zeit fehlt darüber zu diskutieren, ok your choice.”

    Jetzt machen Sie sich doch nicht gleich zum Märtyrer bitte !!

    Sie sagen

    “…. sondern die Offenbarung Jesu’ ist ein paar Jahre älter als Sie”

    das stimmt ganz sicher. Meine “Offenbarung” sollte auch “nur” der Illustration dienen. Aber wenn Alter eine so grosse Rolle spielt, warum stützen Sie sich dann nicht auf die Schriften der Juden. Sind die dann nicht wertvoller/richtiger, weil sie ja älter sind?

    Und laut diesen jüdischen Schriften hat sich die Prophezeiung von Jesus nicht erfüllt. Sie mit Ihren jüngeren Schriften BEHAUPTEN aber sie sei erfüllt.

    So bitte BEWEISEN Sie mir nun dass die Prophezeiung von Jesus erfüllt ist.

    Wie erklären Sie die Gegensätze die Rabbi Jussuf aufzeigt? Oder schieben Sie das wieder als Erfindung ab?

    Und dann bemitleiden Sie mich, wenn Sie sagen

    “Wenn jemand meinen Glauben nicht teilen kann, dann ist das furchtbar schade, fuchtbar schade für diese Person.”

    aber wie sehe das aus, wenn ich das Selbe zu Ihnen über Sie sagen würde?

    Und ja meine Zeit ist limitiert, wenn es auch nicht immer den Eindruck macht.

    rg

  15. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi

    Natürlich ist der Stammbaum Maria’s entscheidend. Josef’s Gene hatte Jesus nicht in sich, schon vergessen wie Jesus gezeugt wurde? Mit Patriarchat hat das gar nichts zu tun, nur ein Ablenkungsmanöver:

    Römer 1,1-3:
    “Paulus, ein Knecht Christi Jesu, berufen zum Apostel, ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes,
    das er zuvor verheißen hat durch seine Propheten in der heiligen Schrift,
    von seinem Sohn Jesus Christus, unserm Herrn, der geboren ist aus dem Geschlecht Davids nach dem Fleisch,”

    “Jesus mußte “nach dem Fleisch” aus dem Geschlecht Davids sein, was nur über seine Mutter Maria gewesen sein konnte, da Josef nicht bei der Empfängnis Jesu beteiligt war. Die Stammbäume in Mat 1,1-16 und in Luk 3,23-38 erwähnen aber nur Josef, außerdem wird Elisabeth als Verwandte der Elisabeth bezeichnet, die aber aus dem Geschlecht Aarons und nicht Davids war (Luk 1,5 und 36). Da eine Abstammung aus dem Geschlecht Davids notwendig war, Maria aber diese Voraussetzung nicht erfüllte, konnte Jesus gar nicht der verheißene Messias, der Christus, sein.”

    Die obige Argumentation bzgl. der physischen Abstammung Jesu berücksichtigt zwar einerseits die Aussage der Bibel in Röm 1,3 sehr sorgfältig, setzt ihr aber andererseits nur angenommene Tradition statt aus der Schrift gewonnene Erkenntnis bzgl. der Aussagen in Mat 1 und Luk 3 gegenüber. Daraus ergibt sich dann am Ende erst die Vermutung, Jesus könne gar nicht der Messias sein.

    Jesus mußte, wie Röm 1,3 bestätigt, nach dem Fleisch aus dem Geschlecht Davids sein. “Nach dem Fleisch” bezieht sich eindeutig auf seine physische Abstammung, bei der von menschlicher Seite in der Tat nur Maria, seine Mutter, beteiligt war, da sie schwanger wurde durch Gottes Wirken (“von dem heiligen Geist” — Mat 1,18). Daraus geht hervor, daß Maria aus dem Geschlecht Davids sein mußte, und das ist haargenau, was der Stammbaum Jesu in Mat 1,1-16 darlegt. Maria stammte aus dem Geschlecht Davids, und zwar aus der königlichen Linie durch Davids Sohn Salomo, weshalb Jesus aufgrund seiner Abstammung “nach dem Fleisch” auch rechtmäßig Anspruch auf den Thron seines Vaters David hatte (Mat 1,6). Josef, Marias Ehemann, war ebenfalls aus dem Haus Davids, stammte aber aus einer anderen Linie, die von Davids Sohn Nathan ihren Ausgang nahm (Luk 3,31).

    Der Hinweis, daß Elisabeth, die Frau des Priesters Zacharias und Mutter Johannes des Täufers, trotz ihrer Abstammung aus dem Hause Aaron eine Verwandte der Maria war (Luk 1,36) bedeutet lediglich, daß einer der Vorfahren Marias von mütterlicher Seite (!) aus dem Stamme Levi war. Marias Abstammung von väterlicher Seite ist die Linie aus dem Geschlecht Davids, die in Mat 1 aufgezeichnet ist.

    Wiederum erkennen wir, wie genau die Offenbarung in der Schrift ist. Jesus Christus ist der Sohn Abrahams und auch der Sohn Davids, und wenn er zurückkehrt, wird er herrschen auf dem Thron seines Vaters David, wie der Engel Gabriel bereits seiner Mutter Maria noch vor seiner Empfängnis verkündete (Luk 1,31-33).

    Messianische Juden scheinen neu für Sie zu sein. Lesen Sie dazu die Definition:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Messianische_Juden
    Und ja, dies sind Juden, welche Jesus Christus als ihren Messias angenommen haben.

  16. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi @rg

    Sie haben zwar keine “falsche Prophezeiung” augelistet, aber ich tue Ihnen den Gefallen und zeige Ihnen eine erst kürzlich erfüllte auf:

    Das Volk der Juden
    Friedrich der Große sagte einmal zu einem seiner Adjutanten: »Liefern Sie mir mit einem Wort einen Beweis, dass die Bibel wahr ist!« Der Adjutant antwortete prompt: »Die Juden, Majestät.«9 Der berühmte Philosoph Hegel sagte: »Meine Philosophie erklärt alles außer die Juden.« Das Phänomen des jüdischen Volkes ist deshalb so schwierig zu erklären, weil dieses Volk einen einzigartigen Platz in Gottes Plänen und Absichten einnimmt. Ihr jahrtausendelanges Schicksal ist mit göttlicher Genauigkeit in der Bibel vorausgesagt, und ihre Geschichte und Gegenwart bestätigen lauthals die Zuverlässigkeit dieser Prophezeiungen.
    Dieses Volk wurzelt in der Berufung Abrahams, dem Gott verhieß: »Ich will dich zu einer großen Nation machen« (1. Mose 12,2). Aus menschlicher Sicht schien das sehr unwahrscheinlich, da Abraham im hohen Alter noch kinderlos war, doch ist es heute nur allzu offensichtlich, dass sich diese Prophezeiung erfüllt hat. Außerdem sagte Gott zu Abraham: »In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!« (Vers 3). Wie können alle Völker der Erde durch Abraham gesegnet werden? Durch den Herrn Jesus Christus, der ein direkter Nachkomme Abrahams ist (Matthäus 1,2.16; Lukas 3,34) und der ganzen Welt das Heil gebracht hat.
    Gott hat an vielen Stellen der Bibel vorausgesagt, dass die Juden verfolgt und unter die Nationen zerstreut werden, wenn sie böse Wege einschlagen und nicht der Stimme des Herrn gehorchen:

    Und der HERR wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein geringes Häuflein unter den Nationen, wohin der HERR euch führen wird (5. Mose 4,27).
    Und du wirst zum Entsetzen werden, zum Sprichwort und zur Spottrede unter allen Völkern, wohin der HERR dich wegtreiben wird (5. Mose 28,37).
    Und der HERR wird dich unter alle Völker zerstreuen von einem Ende der Erde bis zum andern Ende der Erde … Und unter jenen Nationen wirst du nicht ruhig wohnen, und deine Fußsohle wird keinen Rastplatz finden. Und der HERR wird dir dort ein zitterndes Herz geben, erlöschende Augen und eine verzagende Seele … (5. Mose 28,64-67, siehe auch 3. Mose 26,31-33; 5. Mose 29,18; Jeremia 9,15; Hesekiel 22,15; Sacharja 7,14).

    Das Volk der Juden ist mehrfach zerstreut worden, die letzte und endgültige Zerstreuung geschah im Jahr 70 n.Chr., als Jerusalem von Titus zerstört wurde und die überlebenden Juden sich buchstäblich unter die Nationen verteilten, wo sie den größten Teil der seither vergangenen zwei Jahrtausende zugebracht haben.
    Eine weitere biblische Voraussage über dieses Volk besagt jedoch, dass die Juden trotz ihrer Zerstreuung niemals ihre nationale Identität verlieren werden, sondern als besondere und geschlossene Nationen erhalten bleiben: »Siehe, ein Volk, das abgesondert wohnt und sich nicht zu den Nationen rechnet« (4. Mose 23,9). Das scheint widersinnig zu sein, denn wenn ein Volk erobert und geschlagen wird und seine Überreste in Gefangenschaft geraten und weggeführt werden, dann löst es sich normalerweise mit der Zeit durch Mischehen und Aussterben auf und wird von den Völkern, unter denen es lebt, assimiliert. Mit den Juden geschah das jedoch nicht. Obwohl sie von den Nationen förmlich verschluckt wurden, hat sich dieses bemerkenswerte Volk niemals aufgelöst.
    Der gegenwärtige Zustand der Juden ist in Hosea 3,4 vorausgesagt: »Denn die Söhne Israel bleiben viele Tage ohne König und ohne Oberste, ohne Schlachtopfer und ohne Gedenkstein und ohne Ephod und Teraphim.« Israel sollte lange Zeit ohne königliche Dynastie sein und keinen Tempel, keinen Hohenpriester und keinen Altar für seine Opfer haben (Das »Ephod« war ein Kleidungsstück des Hohenpriesters), aber auch frei sein vom Götzendienst (»Gedenksteine« und »Teraphim« waren Götzen). Der Zustand der Juden während der letzten 2000 Jahre könnte nicht treffender beschrieben werden.
    Die Bibel sagt aber auch voraus, dass die Juden wieder in ihr Land zurückkehren und ihren eigenen Staat haben werden, auch wenn sie noch nicht Gott gehorchen und immer noch Jesus als Messias ablehnen: »Ich (Gott) werde euch aus den Nationen holen und euch aus allen Ländern sammeln und euch in euer Land bringen … Und ich werde meinen Geist in euer Inneres geben; und ich werde machen, dass ihr in meinen Ordnungen lebt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und tut« (Hesekiel 36,24-27, siehe auch Kap. 34,13; 37,12; 38,8; 5. Mose 30,3.4; Psalm 107,3; Jesaja 43,6; Jeremia 32,37).
    Diese Prophezeiungen sind zwar noch nicht erfüllt, doch spielen sich heute vor unseren Augen höchst interessante Vorbereitungen auf diese Erfüllung ab. Im Jahr 1948 wurde der Staat Israel neu gegründet, was wenige Jahrzehnte zuvor kaum jemand für möglich gehalten hätte. Seitdem hat Israel wieder ein eigenes Territorium mit einer Regierung, einer Flagge, Briefmarken, einer Armee und einem Schulsystem. Aus mehr als 74 verschiedenen Ländern und aus allen Kontinenten kehren Juden nach Israel zurück.
    Die wichtigste Exportware Israels sind Zitrusfrüchte, und die israelische Stadt Jaffa ist weltweit für ihre Orangen bekannt. Angesichts der Voraussage in Jesaja 27,6 ist das eine hochinteressante Tatsache: »In den kommenden Tagen wird Jakob (d.h. Israel) Wurzeln schlagen, Israel blühen und knospen; und sie werden mit Früchten füllen die Fläche des Erdkreises.«
    Jahrhunderte lang war Palästina eine öde Gegend, doch heute prangen die Berge Israels durch die Programme zur Wiederaufforstung von Millionen frischer Bäume, zumeist Koniferen. Jesaja hat einst prophezeit: »Statt der Dornsträucher werden Zypressen aufschießen, und statt der Brennnesseln werden Myrten aufschießen« (Jesaja 55,13).
    Wenn man bedenkt, wie unbedeutend dieser semitische Volksstamm einst war, der von den Ägyptern verächtlich »Sandwanderer« genannt wurde, kann man nur staunen, welch große Bedeutung Israel heute in der Welt hat. Israel hat nicht nur eine bedeutende Stellung in Wissenschaft, Religion und Wirtschaft, sondern ist einer der wichtigsten Faktoren für die ganze Weltpolitik. Diese Bedeutung steht in keinem Verhältnis zur winzigen Größe dieses Staates, was Israel wiederum zu einem einzigartigen Volk unter den Nationen der Welt macht.
    Die heutige ständige Bedrohung Israels durch seine arabischen Nachbarländer sowie die antiisraelischen Tendenzen der Weltpolitik deuten offenbar auf die Erfüllung einer weiteren biblischen Prophezeiung hin: Dem Staat Israel ist eine schlimme Zeit eines heftigen Konflikts angekündigt, wobei die Stadt Jerusalem der Zankapfel der Völker ist: »Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum. Und auch über Juda: Es wird in Bedrängnis geraten zusammen mit Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tag, da mache ich Jerusalem zu einem Stemmstein für alle Völker: alle, die ihn hochstemmen wollen, werden sich wund reißen. Und alle Nationen der Erde werden sich gegen es versammeln« (Sacharja 12,2-3).
    Da die Geschichte der Juden so detailliert und exakt in der Bibel vorausgesagt ist, kann man nur zugeben, dass die Bibel tatsächlich das Wort des lebendigen Gottes ist. Der englische Generalstaatsanwalt und Lordkanzler Erskine sagte einst: »Auch wenn alle anderen Zeugnisse für die Wahrheit der Bibel auf den Grund des Meeres versenkt würden, wären die weltweite Zerstreuung der Juden, ihre beispiellosen Leiden und ihre wunderbare Bewahrung ausreichend, um die Wahrheit der Bibel zu belegen.”
    Quelle: http://www.dasjahrderbibel.de/Bibel/ErfuellteProphetie.htm

  17. Stugo Hamm sagt:

    @rg

    Ja haben Sie nun Zeit auch meine Argumente anzuhören oder nicht? 😉
    Wenn es nur darum geht, dass Sie Ihre Sicht darlegen können und wenn ich dann antworte heisst es: keine Zeit zu Diskutieren! Was soll ich davon halten?

    Das Alte Testament gehört zur Bibel wie auch das Neue. Das Gesetz der Juden wurde für Christen nicht aufgehoben aber erfüllt, wie es in der Bibel steht.

    Sie dürfen auch zu mir sagen, es ist furchtbar schade, dass ich Ihren Glauben (welcher ist das eigentlich ausser kritisch zum Christentum zu sein?) nicht teile, das ist für mich kein Problem. Wenn Sie Recht haben, so verliere ich rein gar nichts, wenn ich Recht habe, dann verlieren Sie alles. Wer schläft nun ruhiger?

  18. rg sagt:

    @Stugo Hamm

    Ich nehme mir Zeit Ihre Argumente anzuhören. Das Problem das ich habe ist dass Sie sich immer wieder auf “heilige” Schriften beziehen die auf “hören-sagen” basieren.

    Aber zu Ihrer “erfüllten” Prophezeiung. Was war den nun die Prophezeiung, »Ich will dich zu einer großen Nation machen«? Wie definieren SIE den eine grosse Nation?

    Und dann sagen Sie

    “Wie können alle Völker der Erde durch Abraham gesegnet werden? Durch den Herrn Jesus Christus, der ein direkter Nachkomme Abrahams ist (Matthäus 1,2.16; Lukas 3,34) und der ganzen Welt das Heil gebracht hat.”

    Wie definieren SIE denn “Heil”? Haben wir das Heil wirklich auf diese Erde? Wie schrecklich muss es vorher gewesen sein?

    Und hier IHR bestes Stück

    “Gott hat an vielen Stellen der Bibel vorausgesagt, dass die Juden verfolgt und unter die Nationen zerstreut werden, wenn sie böse Wege einschlagen und nicht der Stimme des Herrn gehorchen:”

    Welche “bösen” Wege haben die Juden denn eingeschlagen? Sagen SIE, der Holocaust wurde von Gott bestimmt oder zumindest vorausgesagt und akzeptiert weil die Juden “böse” waren?

    Wenn die “Beweise” die Sie hier auflisten genug und unumstösslich sind, haben wir keine Diskussionsgrundlage, weil Sie werden mir immer sagen es steht ja in der Bibel. Bedenken Sie, viele Ihrer “Beweise” wurden aufgeschrieben und somit für SIE bewiesen, lange nach der Situation.

    Glauben Sie an Ihren Gott und an Ihre Bibel aber versuchen Sie die beiden nicht zu beweisen. Die einzigen Menschen die Ihre Beweise akzeptieren werden sind Menschen denen Sie es nicht beweisen müssen.

    Zu Ihrem Versicherungsargument

    “Wenn Sie Recht haben, so verliere ich rein gar nichts, wenn ich Recht habe, dann verlieren Sie alles. Wer schläft nun ruhiger?”

    Behalten Sie Ihre Versicherung, nur wie wissen Sie dass Sie damit nichts verlieren? Ups, ich wollte Sie nicht in Ihrem Schlaf stören 😉

    rg

  19. Milnir sagt:

    @Stugo

    Was Sie über die Juden sagen stimmt alles.

    Wobei natürlich man sich die Frage stellen kann, ob es sich nicht um sich selber erfüllende Prophezeiungen handelt. Denn es scheint nämlich so, dass vieles, was heute geschieht eben nur deshalb geschieht, weil es in der Bibel so steht, und weil man diese Weissagungen wahr machen will. Und ich denke dieser Faktor ist als sehr wichtig zu betrachten.

    In Anbetracht der vielen erfüllten Weissagungen möchte ich gar vermeinen, dass es in diesem Stil wird weitergehen. Es existiert sowas wie ein Plan für die gesamte Zukunft, und für alles, was noch nicht eingetroffen ist und in dem Buch steht.

    Sehr bestimmend finde ich vorallem die Formulierung: Gehet hin und machet euch die Erde Untertan. Denn dies kann man auf viele Arten interpretieren.

  20. Stugo Hamm sagt:

    @rg

    Wie konnten Sie jetzt trotz des geposteten Artikels den Link zum Holocaust machen? Den hat weder der Artikel noch ich erwähnt. Wenn Sie lesen, dann steht da:
    “Das Volk der Juden ist mehrfach zerstreut worden, die letzte und endgültige Zerstreuung geschah im Jahr 70 n.Chr., als Jerusalem von Titus zerstört wurde und die überlebenden Juden sich buchstäblich unter die Nationen verteilten, wo sie den größten Teil der seither vergangenen zwei Jahrtausende zugebracht haben.”

    Zerstreut wurde das Volk der Juden also NACH den Prophezeiungen und weit VOR dem Holocaust. Somit hat das eine mit dem anderen nichts zu tun.

    Hingegen wurde eine weitere Prophezeiung erfüllt, nämlich dass das Volk Israel wieder zusammengeführt wird. Dies ist 1948 mit der Gründung des Staates Israel in Erfüllung gegangen.

    Die “Beweise” sind tatsächlich in der Bibel vorausgesagt und in der Welt in Erfüllung gegangen. Ob Sie es glauben oder nicht kann ich nicht beeinflussen.
    Dass nur Menschen dies erkennen, denen ich es nicht “beweisen” muss ist nicht der Fall. Die Frage ist, ist man offen oder tut man alles als Zufall, als Irrtum ab? Wenn man offen ist, wird man erkennen. Wenn man verstockten Herzens ist, wird man erkennen aber nicht zulassen, dass dies die eigene Vorstellung ändern würde.

    A propos “Versicherungsargument”: Dies war ja eine provokative Replik auf Ihre Frage, wie ich reagieren würde, wenn Sie mir sagen würden, dass es schade wäre, wenn ich Ihren Glauben nicht teilen könnte.

  21. rg sagt:

    @Stugo Hamm

    Sie fragen

    “Wie konnten Sie jetzt trotz des geposteten Artikels den Link zum Holocaust machen?”

    dazu wiederhole ich IHRE Worte

    “Gott hat an vielen Stellen der Bibel vorausgesagt, dass die Juden verfolgt und unter die Nationen zerstreut werden, wenn sie böse Wege einschlagen und nicht der Stimme des Herrn gehorchen:

    Ich dachte wir reden von Prophezeiung. Der Holocaust war der wichtigste Event im ganzen Judentum. Mehr Juden als heute in Israel leben, wurden da umgebracht. Sie sagen die Bibel hat die Gründung des Staates Israel vorausgesagt aber den Holocaust nicht?

    Denken Sie nicht, da ist ein wenig selektive Interpretation im Spiel?

    Dann sagen Sie

    “”Das Volk der Juden ist mehrfach zerstreut worden, die letzte und endgültige Zerstreuung geschah im Jahr 70 n.Chr., … “

    Ist das Ihre erfüllte Prophezeiung? Seit dem wurde wirklich viel an der Bibel geschrieben und angepasst.

    Zurück zum Beweisen sagen Sie

    “Dass nur Menschen dies erkennen, denen ich es nicht “beweisen” muss ist nicht der Fall. Die Frage ist, ist man offen oder tut man alles als Zufall, als Irrtum ab? Wenn man offen ist, wird man erkennen.

    Sage ich doch die die offen sind dafür denen muss man es nicht beweisen die werden erkennen.

    Wie ich Ihnen schon (mehrmals) gesagt habe. bleiben Sie bei Ihrem Glauben aber versuchen Sie nicht ihn zu beweisen.

    Was liegt Ihnen den daran mir zu beweisen dass Sie den richtigen Glauben haben?

    Das erinnert mich an Leute die ein neues Auto gekauft haben. Jetzt zeigen sie das Auto zu allen Freunden um gelobt zu werden in was für eine gute Entscheidung sie gemacht haben. Sobald aber einer etwas am Auto kritisiert, sind sie verletzt, weil sie denken das man Ihre Urteilsfähigkeit bezweifelt. Schliesslich haben sie ja das BESTE Auto gekauft.

    Mein lieber Stugo Hamm. Ich bezweifle die Existenz von Gott wie er in der Bibel und anderen “heiligen” Schriften beschrieben ist. Ich bezweifle aber nicht, dass Sie für sich die für Sie beste Entscheidung machen. Nur scheint mir, dass Sie selber nicht ganz so sicher sind sonst würden Sie nicht so stark versuchen mich zu überzeugen dass Sie recht haben.

    Leben Sie wohl und bleiben Sie glücklich.

    rg

  22. Stugo Hamm sagt:

    @rg

    Ich habe den Beweis erbracht, aber es war mir klar, dass Sie immer etwas finden werden, woran Sie glauben müssten auch ohne von Ihnen akzeptierte Beweise. Sie haben sich entschieden es nicht zu tun. Das ist Ihr Recht.

    Ihre Argumentation ist fantastisch. Sie verlangen von mir Beweise für erfüllte biblische Prophezeiung, ich erbringe sie, dann fragen Sie mich was mir daran liegt zu beweisen. Wenn ich Ihre Frage nicht beantworte erinnern Sie mich in jedem Posting, dass ich da noch keine Antwort gegeben habe. Ja was denn nun? Kann es sein, dass ich schreiben kann was ich will und es ist falsch in Ihren Augen?

    Sie haben Recht, Sie bezweifeln die Existenz von Gott, nein Sie haben sich entschieden. So sei es.
    Ihre Ratio möge Sie weise führen, mein Gott mich auch.

  23. rg sagt:

    @Stugo Hamm

    Ich muss da ein paar Ihre Aussagen korrigieren/präzisieren.

    Sie sagen “Ich habe den Beweis erbracht”, Präzision, Sie haben den Beweis für Sie selber erbracht, weil SIE damit zufrieden sind. Mich hat Ihr “Beweis” nicht befriedigt.

    Ihr Beweis war

    “”Das Volk der Juden ist mehrfach zerstreut worden, die letzte und endgültige Zerstreuung geschah im Jahr 70 n.Chr., …

    Es passiert lange bevor Ihr “Beweis” GESCHRIEBEN wurde. So kann ich wirklich alles “beweisen”.

    Korrektur: Bei meiner Frage was Ihnen “daran liegt zu beweisen” ging es um den Glauben nicht um die Prophezeiung. Ich zitiere mich selber

    Was liegt Ihnen den daran mir zu beweisen dass Sie den richtigen Glauben haben?

    So bitte verdrehen Sie meine Worte nicht!

    rg

  24. Rabbi Jussuf sagt:

    @Hamm
    was soll ich noch dazu sagen. Meine Vorredner @rg und @milnir haben das meiste schon gesagt, was ich auch denke.
    Ich bin aber mit RG nicht einverstanden, wenn er annimmt, dass noch viel an den alten Büchern verändert wurde nach der Septuaginta.
    Meine Gegenargumentation zielt auf eine viel frühere Zeit ab.
    Hosea war tätig von ca 750-725 v.Chr.
    Damals gab es das geteilte Reich und eine reale Bedrohung durch die Assyrer.
    Des Weiteren scheint es erwiesen zu sein, dass am Buch Hosea bis NACH dem babylonischen Exil geschrieben und ergänzt wurde.
    Somit beziehen sich vernünftigerweise die Prophezeiungen auf die Zeit der assyrischen Eroberung und teilweise auf das babylonische Exil und wurden NACH den Ereignissen korrigiert, ergänzt oder erläutert um den Anschein zu erwecken, das habe alles schon Hosea vorhergesehen.
    Desgleichen Hesekiel. Er gehörte zu den ersten Gefangenen in Babylon (598v.Chr.) Hier ist besonders deutlich, dass er explizit von der Babylonischen Zeit spricht.
    Desgleichen Jesaja43:6. Dieser Text kommt wieder aus der babylonischen Gefangenschaft.
    Desgleichen Jeremia.32:37 Im Vers 36 spricht er noch ausdrücklich von Babel. Was also soll das zu tun haben mit Verheissungen, die jetzt noch in der Zukunft liegen soll?
    Kommt noch dazu, dass im Kapitel vorher eine falsche Prophezeiung ist.
    Dort sagt er voraus, dass das von Babel zerstörte Jerusalem wieder aufgebaut wird und niemals mehr zerstört wird. Leider war dem nicht so, wie wir heute wissen.

    Waren diese Prophetenworte nicht vielmehr Hoffnungsrufe, als Voraussagen?
    Sie dienten doch vor allem der moralischen Stärkung und dem Zusammenhalt der Entführten.

    Aber ich staune doch über Ihr umfangreiches Wissen.

  25. Stugo Hamm sagt:

    @rg

    Falsch. Ich habe auch das Alte Testament zitiert und dies wurde lange vor 70 n. Christus geschrieben. Nachweislich.

    “Mein” Glauben basiert auf einem Fundament, das sich Bibel nennt. Wenn Sie die Prophezeiungen der Bibel in Frage stellen, so hat das direkt mit meinem Glaube zu tun. Somit ist meine Quintessenz zulässig.

  26. rg sagt:

    @Stugo Hamm

    OK, wenn Sie so wollen

    rg

  27. Stugo Hamm sagt:

    @rg, Rabbi

    Sacharja wurde Ihrer Meinung nach wahrscheinlich auch nachträglich verändert:

    Sacharja 12,10:
    “Aber über das Haus David und über die Bürger Jerusalems will ich ausgießen den Geist der Gnade und des Gebets. Und sie werden mich ansehen, den sie durchbohrt haben,..”

    Wen haben sie durchbohrt auf Golgatha? Wer wurde hier angekündigt lange bevor Jesus Christus am Kreuz starb?

  28. Rabbi Jussuf sagt:

    @Hamm
    Das ist wieder so eine Sache mit dem Sacharja.
    Man kann diese Prophezeiung durchaus auf Jesus beziehen, wenn man NUR diesen Teil des ganzen Satzes interpretiert. Der ganze Rest der Prophezeiung hat mit den Ereignissen um 30 n.Chr. einfach gar nichts zu tun.
    Selbst wenn man NUR diesen einen Teil betrachtet, fragt man sich doch unwillkürlich, wieso redet der von einem Durchbohrten? Jesus starb am Kreuz, aber doch nicht an einer Durchbohrung irgendwelcher Art. Dann, wäre da die Lanze gemeint? Oder die Nägel?
    Warum spricht er nicht vom Kreuz???

    Des weiteren: Sacharia (dieser Teil von Sach., ca. um 330 v.Chr.) wurde sicher nicht nachträglich verändert, das wäre nun den Christen sicher nicht möglich gewesen einen jüdischen Text umzuschreiben. Hätten sie es gekonnt, hätten sie es gemacht.
    Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit. Man hat das Evangelium dementsprechend geschrieben, wie es ja auch schon passiert ist in Bezug auf die Herkunft von Jesus. Es gibt viele Indizien, dass genau das gemacht wurde, in Bezug auch auf andere Prophezeiungen.
    Das zu erwähnen halte ich aber eigentlich fast für überflüssig, weil die Prophezeiungen sowieso viel zu wage sind und sich (sogar in sich selbst) widersprechen.

    Eigentlich müsste man eher darüber staunen, wie viele der Prophezeiungen falsch waren oder nicht eingetroffen sind (in Bezug auf Jesus, vor allem).
    Jeder einigermassen gewiefte Hobbyastrologe bringt eine bessere Trefferquote.
    Daraus kann man nur schliessen, dass alle diese alttestamentarischen Voraussagen nichts mit Jesus zu tun haben und auf ganz andere Ereignisse abzielen.

  29. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi

    Die Ankündigungen verschiedenster Propheten im Alten Testament in Bezug auf Jesus, seinen Kreuztod und seine Auferstehung stimmen überein. Ich sehe hier keine einzige Prohpezeiung, welche sich als falsch erwiesen hätte.

    Es gibt noch zahlreiche unerfüllte Prophezeiungen, die finden sich sowohl im Alten Testament (z.B. Buch Daniel), als auch im Neuen Testament (z.B. Offenbarung). Die beiden Bücher sagen uns detailliert, was wir in Zukunft zu erwarten haben. Ich gebe Ihnen ein Stichwort: Antichrist. Im Buch der Offenbarung finden Sie Hinweise, welche aktueller nicht sein könnten. Dass weder Kaufen noch Verkaufen kann, wer das Zeichen des Tieres nicht trägt. Dass jeder aufgefordert wird, dieses Zeichen anzunehmen, welches auf der Stirn oder an der Hand angebracht wird.
    Ich sage Ihnen meine Meinung dazu (die ist persönlich und somit fehlbar):
    – Weder Kaufen noch Verkaufen. Niemals zuvor war die Wirtschaft derart globalisiert, wie sie heute ist. Wer bei diesem bunten Treiben nicht mitmacht, hat keine Chance zu überleben. Dies ist ein Prozess der noch nicht abgeschlossen ist (China etc.), jedoch klar und deutlich gestartet hat.
    – Das Zeichen des Tieres: Dieses Zeichen ist heute problemlos technisch lösbar: Chip unter die Haut. Dies ist kein Science-Fiction, dies ist bereits technische Realität. Durch die technischen Möglichkeiten auch mit DNA, Satellitensysteme etc. kann so jeder Mensch komplett überwacht und identifiziert werden, weltweit.

    Die Welt läuft auf die Endzeit zu in grossen Schritten. Das ist wirklich eine ganz neue Situation, welche es vor 40-50 Jahren noch nicht gegeben hat. Auch diese Prophezeiung wird sich erfüllen. Wann, das weiss nur Gott (wie ein Dieb in der Nacht – die Bibel).

    Alle Menschen werden an diesem Tag die Chance gehabt haben Gott anzunehmen, oder ihn zu verwerfen. Auf welcher Seite wollen Sie dann stehen?

  30. Rabbi Jussuf sagt:

    @Hamm
    Sie haben nicht geantwortet auf meine Beobachtung, dass der Rest der Prophezeiung nichts zu tun hat mit Jesus. Wie stehen Sie dazu?

    Über noch nicht eingetroffene Prophezeiungen zu argumentieren ist sinnlos.

    Die Offenbarung des Johannes
    Wie viele haben seit 100n. Chr. schon geglaubt die Zeichen zu sehen? Warum sollte es ausgerechnet heute richtig sein?
    Diese Offenbarung wurde schon geschrieben im Glauben, dass das Ende gleich bevorstehen würde. Einem Autor, der sich so fundamental irrte, soll ich noch glauben, was er sonst noch erzählt?
    Zugegeben, es war nicht seine alleinige Schuld. Wer hat denn davon geredet, dass er wieder kommen würde, ehe „diese Generation“ vergangen sei?
    Da hat sich noch einer verstiegen – und zwar gewaltig!
    Soll ich mich solchen Irrtümern anschliessen?
    Sie wissen auf welcher Seite ich stehe.
    Auf meiner Seite gibt es kein jüngstes Gericht und Harmageddon.
    Kommen Sie auf meine Seite, da lässt es sich ohne Angst vor der Hölle leben.

  31. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi

    Sie haben Recht, es geht nicht nur um die Prophezeiung Jesu’, sondern um eine weitere:
    “Siehe, ich will Jerusalem zum Taumelbecher zurichten für alle Völker ringsumher, und auch Juda wird’s gelten, wenn Jerusalem belagert wird. 3Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein für alle Völker. Alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln”

    Wissen Sie, dass Jerusalem der Taumelbecher, oder anders der Zankapfel ist im Nahen Osten? Wissen Sie, dass sowohl Juden als auch Palästinenser Jerusalem beanspruchen? Dass einige Friedenspläne scheiterten genau wegen dieser Frage Jerusalems? Die Prophezeiung, dass alle Völker sich gegen Jerusalem versammeln werden ist noch nicht erfüllt, die kommt aber so sicher wie das Amen in der Kirche.

    Ja die Zeit ist nah. Das steht so geschrieben. Viele Menschen haben geglaubt es passiere sofort, andere (z.B. Zeugen Jehovas) haben Berechnungen angestellt, wann Jesus wiederkommen wird. Doch Jesus wird kommen “wie ein Dieb in der Nacht”, also die Menschen werden überrascht werden. Was die Zeit anbelangt, so ist die Aussage der Bibel, inspiriert durch den Geist Gottes aus den Augen Gottes zu betrachten. Gott sagt durch Petrus:
    2. Petrus 3:8
    “Eins aber sei euch unverhalten, ihr Lieben, daß ein Tag vor dem Herrn ist wie tausend Jahre, und tausend Jahre wie ein Tag.”

    Die Irrtümer liegen und lagen bei den Interpretationen der Menschen, nicht beim Wort Gottes.

    Ich habe die Erlösung geschmeckt, ich wäre von Sinnen, wenn ich sie wieder aufgeben würde.

  32. Stugo Hamm sagt:

    @Rabbi

    Angst vor der Hölle? Warum sollte ich? Die Heilsgewissheit ist in meinem Herzen, aus einer freiwilligen Entscheidung heraus habe ich Jesus Christus angenommen. Da ist Angst fehl am Platz, viel mehr Freude und Frieden, den nur ER schenken kann. God bless you

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