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  • Christustag 2010 (Bild: Valérie Chételat)

  • Hier begann alles: Die Stadioneröffnung 2005. (Bild: Manu Friederich)

  • Die Stadtpolizei wird beerdigt. (Bild: Adrian Moser)

  • Notfallübung Steilpass (Bild: Adrian Moser)

  • Panda-Olympiade. (Bild: Adrian Moser)

  • AC/DC. (Bild: Adrian Moser)

  • Der einstige Prince-of-Pop Robbie. (Bild: Franziska Scheidegger)

  • Tatzen-Derby. (Bild: Valérie Chételat)

  • Ilja mit Boxer. (Bild: Manu Friederich)

  • Titelgarant Christian Gross. (Bild: Manuel Zingg)

  • Fahnenschwingende Boxer-Presse-Konferenz. (Bild: Manu Friederich)

  • Auch Boris Becker war da. (Bild: Beat Schweizer)

  • Herbert Grönemeyer gab sich gleich zweimal die Ehre im Stade de Suisse. (Bild: Adrian Moser)

  • Gölä und die Boxer-Kings. (Bild: Manuel Zingg)

Stadionromantik

Die Zeit der fussballfremden Veranstaltungen im Stade de Suisse ist mit dem gestrigen Gastspiel von Bon Jovi vorderhand beendet. Und das ist auch gut so.

Mit den Gastspielen von Depeche Mode, Muse und Bon Jovi erlebte das Berner Stade de Suisse eine konzertmässig doch einigermassen ergiebige fussballfreie Zeit. Natürlich, über die Qualität der einzelnen Darbietungen kann man sich (mit mir) trefflich streiten, doch das Fazit ist ein einfaches: Andere Städte hatten es dieses Jahr erheblich schwieriger.

Knapp acht Jahre dauert das Event-Treiben im einstigen Wankdorf nun an. Man erlebte einige fussballfremde Spektakel, so man denn wollte. Wir zählen kurz auf (auch in der Bildstrecke): Die spektakuläre Stadion-Eröffnung, das legendäre Tatzen-Derby, der Christus-Tag, das Erscheinen von Christian Gross, die Polizei-Fusion, das Auftauchen des damaligen Prince-of-Pop Robbie Williams, die Panda-Olympiaden-Eröffnung, eine Notfallübung im Vorfeld der Fussball-Europameisterschaft 2008 sowie natürlich das grosse Gölä-Konzert im Vorfeld des Klitschko-Boxkampfes.

Ja, dieser Tempel hat es schon zu was gebracht, und integrierte abseitige Ereignisse in die Kultur der Stadien. Doch eine wie auch immer geartete Stadionromantik, die kommt nur auf, wenn der grüne Rasen in den nächsten Wochen wieder zum Vorschein kommt. Und man ist froh, dass die Zeit der fussballfremden Veranstaltungen im Stade de Suisse fürs erste vorbei ist.

Benedikt Sartorius

Benedikt Sartorius lebt seit dem Transfer aus dem Oberland in Bern und hat seit einiger Zeit Frieden mit der Stadt geschlossen. Eine gewisse Neigung zum Sandstein- und Laubenallergiker ist aber immer noch spürbar.


Publiziert am 1. Juli 2013

7 Kommentare

  1. marie says:

    Herr Sartorius, YB ist am Absteigen, deshalb finde ich die Fremdfinanzierung des Wankdorfes gar nicht so schlecht. Ich habe als Steuerzahlerin, wie alle Berner, YB ein neues Zuhause geschaffen. Aber die Jungs haben ja Mühe, das Haus in Stand zu halten. Sie sollten Gas geben, sonst wird Bern noch Hansi Hinterseer mit Fönfrisur verpflichten müssen – das sollten wir tunlichst vermeiden. Deshalb hopp YB, rette uns davor.
    Liebe Grüsse, Ihre
    Marie

    • Benedikt Sartorius says:

      Ja, ein Hansi-Hinterseer-Gastspiel sollte in der Tat tunlichst vermieden werden, liebe Marie. Schlimmer aber ist dieses Programm, das die Fans des FC Thun beglücken wird:

      Freitag, 06.09.2013
      17.00 Uhr Türöffnung
      18.00 Uhr Konzertbeginn
      Beatrice Egli, DJ Ötzi, Heino, Sarah-Jane, Andy Borg

      Wir hatten es diesen Sommer schon ziemlich gut.

    • marie says:

      DJ Ötzi?????? okke, dafür haben sie aber wenigstens Heino, der Rammsteinsongs zum Besten geben wird 😉 immerhin (obwohl ich Rammstein nicht so mag)…
      Ja, mit DM wurde ich wieder in meine Jugend zurückspediert – aber das Konzert war mir zu leise, zu wenig basslastig und war über Fäns in meinem alter, die Oropax trugen, aufs äusserste erstaunt! Hab aber feststellen können, dass Dave Gahan besser aussieht denn je.
      trotzdem hopp YB – verschont uns vor Hansi, oder vor DJ Ötzi, der auch in Frage kommen könnte. *shock*
      PS: Ich finde die Qualität der YB-Wurst hat eingebüsst, oder hat das mit dem schalen Geschmacks des YB-Abstiegs zu tun?

    • marie says:

      ultima ratio: der nächste musikanten stadl im wankdorf! glauben sie mir, bern, dh die “umgebung”, wird bern aus den fugen und in den ausnahmezustand geraten lassen (wie bei einer ravolution), das nur wegen der fönfrisur hansis, dem stadl-moderator und die illegale konsumation von lsd des stadl-publikums – die bon jovis gehören definitiv ins neufeld-stadion. mal sehen ob die stones das neufeld füllen können, OB überhaupt interesse berns besteht 😉
      …und derweil steigt yb ab und spielt nächsten gegen den fc hinterpfupfigen.

    • marie says:

      Jesses Gott! Pilzbefall nach dem Helene Fischer Konzert? Bin sprachlos. Vor meinem dritten Auge läuft ein Film ab, der will niemand sehen.
      Aber Helene Fischer und Stadl Konzerte haben an und für sich ja schon was ähm… sentimentales. Das erinnert mich an meine Schulzeit. Nach jedem Grümpeltournier spielte die Dorfmusik und manchmal kam der Schlagersänger mit Plüschtieren bestückten Synthesizer aus dem Nachbardorf als Special Guest. Aber wir hatten danach nie Pilzbefall.

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  1. marie says:

    Herr Sartorius, YB ist am Absteigen, deshalb finde ich die Fremdfinanzierung des Wankdorfes gar nicht so schlecht. Ich habe als Steuerzahlerin, wie alle Berner, YB ein neues Zuhause geschaffen. Aber die Jungs haben ja Mühe, das Haus in Stand zu halten. Sie sollten Gas geben, sonst wird Bern noch Hansi Hinterseer mit Fönfrisur verpflichten müssen – das sollten wir tunlichst vermeiden. Deshalb hopp YB, rette uns davor.
    Liebe Grüsse, Ihre
    Marie

    • Benedikt Sartorius says:

      Ja, ein Hansi-Hinterseer-Gastspiel sollte in der Tat tunlichst vermieden werden, liebe Marie. Schlimmer aber ist dieses Programm, das die Fans des FC Thun beglücken wird:

      Freitag, 06.09.2013
      17.00 Uhr Türöffnung
      18.00 Uhr Konzertbeginn
      Beatrice Egli, DJ Ötzi, Heino, Sarah-Jane, Andy Borg

      Wir hatten es diesen Sommer schon ziemlich gut.

    • marie says:

      DJ Ötzi?????? okke, dafür haben sie aber wenigstens Heino, der Rammsteinsongs zum Besten geben wird 😉 immerhin (obwohl ich Rammstein nicht so mag)…
      Ja, mit DM wurde ich wieder in meine Jugend zurückspediert – aber das Konzert war mir zu leise, zu wenig basslastig und war über Fäns in meinem alter, die Oropax trugen, aufs äusserste erstaunt! Hab aber feststellen können, dass Dave Gahan besser aussieht denn je.
      trotzdem hopp YB – verschont uns vor Hansi, oder vor DJ Ötzi, der auch in Frage kommen könnte. *shock*
      PS: Ich finde die Qualität der YB-Wurst hat eingebüsst, oder hat das mit dem schalen Geschmacks des YB-Abstiegs zu tun?

    • marie says:

      ultima ratio: der nächste musikanten stadl im wankdorf! glauben sie mir, bern, dh die “umgebung”, wird bern aus den fugen und in den ausnahmezustand geraten lassen (wie bei einer ravolution), das nur wegen der fönfrisur hansis, dem stadl-moderator und die illegale konsumation von lsd des stadl-publikums – die bon jovis gehören definitiv ins neufeld-stadion. mal sehen ob die stones das neufeld füllen können, OB überhaupt interesse berns besteht 😉
      …und derweil steigt yb ab und spielt nächsten gegen den fc hinterpfupfigen.

    • marie says:

      Jesses Gott! Pilzbefall nach dem Helene Fischer Konzert? Bin sprachlos. Vor meinem dritten Auge läuft ein Film ab, der will niemand sehen.
      Aber Helene Fischer und Stadl Konzerte haben an und für sich ja schon was ähm… sentimentales. Das erinnert mich an meine Schulzeit. Nach jedem Grümpeltournier spielte die Dorfmusik und manchmal kam der Schlagersänger mit Plüschtieren bestückten Synthesizer aus dem Nachbardorf als Special Guest. Aber wir hatten danach nie Pilzbefall.

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