Andenken an die Gartensaison

Noch ist der Chilibund etwas mager. Aber es hängen noch jede Menge Chilis am Bäumlein im Garten. 

Nun geht sie definitv zu Ende, die Gartensaison, zumindest hier im Gartenblog. Auch wenn ich nicht ganz zufrieden bin mit unseren Errungenschaften im Stadtgarten in der Saison 17, so beschert uns unser Gärtli noch einen krönenden Abschluss: Ein Feuerwerk an roten, herrlich scharfen Chilis.

Obwohl wir sehr gerne scharf essen, ist es absolut unmöglich, alle Chilis frisch zu verarbeiten. Also gilt es, sie schlau zu konservieren. Für diesen Zweck habe ich vor zwei Jahren, als wir das erste Mal Chilis anpflanzten und gleich jede Menge ernten konnten, eine gute Methode gefunden: Ein sogenannter Chilibund. Es ist zwar ein bisschen eine «Nifelibüetz» und braucht etwas Geduld, aber geht im Prinzip ganz einfach: Man nehme ein Stück Schnur, mache alle fünf Zentimeter einen doppelten Knoten und nähe an diesen mit Nadel und Faden jeweils vier Chilis.

Auf diese Weise lassen sich die Chilis perfekt trocknen. So hat man den ganzen Winter ein schönes Andenken an die vergangene Gartensaison. Und zudem sieht der Chilibund erst noch hübsch aus in der Küche.

PS: Dieser Eintrag erinnert mich daran, dass die Gartensaison noch ganz und gar nicht Ende ist. Denn genau vor zwei Jahren haben wir an dieser Stelle Schluss gemacht und der Chilibaum hat den Winter nicht überlebt. Das Winterfestmachen der Pflanzen steht uns also noch bevor.

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