Kürbis nimmt das Beet ein

Unser einziges Beet im Garten war bis anhin den Tomaten und den Beeren vorbehalten. Letztere mussten wir entweder umpflanzen oder sie sind eingegangen. Wie ich in meinem Blogbeitrag zum Fuchsbandwurm geschrieben habe, liess ich mich in dieser Saison zum ersten Mal überreden, im Beet etwas direkt in die Erde zu pflanzen.

Dieses Etwas ist ein Butternusskürbis. Und dieser nimmt mittlerweile das komplette Beet ein. Die mächtigen grünen Blätter bedecken einen Grossteil der Erde und – obwohl es sich nicht um eine Kletterpflanze handelt – liessen sich ein paar davon am Kräutergestell hochwinden. Zudem trägt die Pflanze schon mehrere gelbe Blüten.

Ich muss zugeben, ich habe mächtig gestaunt, als sich die Pflanze so dermassen ausgebreitet hat und wollte sie schon zurück schneiden. Wie beim Rest in unserem Garten haben wir auch den Kürbis nach dem Trial-and-Error-Prinzip gesät und erst nachher gelesen, dass man im Umkreis von einem Meter nichts anpflanzen soll.

Und so hat sich das Gemüse das komplette Beet zu eigen gemacht. Den Tomaten scheint der neue Nachbar nichts auszumachen, denn die ersten Früchte sind bereits reif. Nur dem Johannisbeerstrauch hat die Kürbispflanze die letzte Kraft geraubt, nachdem er bereits im letzten Jahr zu kämpfen hatte, da er hinter dem Betontopf zu wenig Sonne bekam. Es wird also auch an meinem nächsten Geburtstag im Winter nichts mit dem „Meertrübelicake“ mit eigenen Beeren. Aber dafür freuen wir uns umso mehr auf den Herbst und die Kürbisernte.

Was haben Sie für Erfahrungen mit Kürbis im Beet gemacht?

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