Erdbeerkinder selber machen

Es war eine Erdbeer-Saison zum Vergessen. Kurz und leider nicht einmal heftig. Der Bauer nebenan konnte sein „Erdbeerfeld zum Selberpflücken“ nur ein einziges Mal öffnen. Man kann dem Frost die Schuld geben oder der Mondkonstellation. Das füllt die Mägen auch nicht.

Doch nächstes Jahr soll alles besser werden: Und darum päppeln wir jetzt Erdbeer-Kinder auf. Momentan machen die Erdbeeren im Garten massenhaft Ableger, die Stauden bilden lange suchende Triebe, die im Erdkontakt sofort wurzeln.

Die Erdbeeren bilden Ableger.

 

Mit der Gartenschere kann man die Triebe auf beiden Seiten kappen, den Wurzelansatz drückt man in ein Töpfchen mit Erde. Oder wahlweise auch direkt ins Beet, obwohl dort meistens noch kein Platz ist.

Eingepflanzte Ableger.

Und nun gilt es gut Sorge halten zur Kinderstube. Häufig wässern, im September ins Freie oder in grosse Töpfe setzen. Am besten pflanzt man dann gleich Knoblauchzehen dazwischen, das beugt der Graufäule vor, dem Pilz, der die fast reifen Erdbeeren schimmeln lässt. Ich habe den ersten Knoblauch übrigens von meinem alten Nachbarn erhalten. Mit den Jahren hat die Knolle sich ganz stattlich vermehrt. Und was ich nicht zwischen die Erdbeeren stecke, wandert in den Kochtopf.

Die diesjährige Knoblauchernte.

Jetzt gilt es Daumen drücken für die zarten Erdbeerkinder.

2 Kommentare zu «Erdbeerkinder selber machen»

  • Veronica sagt:

    Hm, ich achte nach der Ernte auf den Setzlingen. Pro Pflanze gehen maximal 2 je in einen Topf der genügend gross fürs nächtes Jahr ist., oder mehr in einen grösseren Topf. Im Frühling alle Erdbeertopfe eine Schicht Kompost geben und fertig. Nach der Ernte weis man auch welche Pflanzen ihren Zeit ausgedient haben und entfernt werden müssen.

  • Veronica sagt:

    O, nicht deuchtlich gesagt. Die Trieben werden in den Töpfen geführt. Dann sind sie gleich fix fertig.

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