«Das isch dänk Chifu»

Mit viel Elan machte ich mich letzte Woche an die Recherche über den Fuchsbandwurm. Und das Thema schien zu interessieren, denn ich wurde mehrfach auf den Blog angesprochen. Meine bessere Hälfte aber war regelrecht empört, dass ich mich jetzt, wo der Garten so prächtig gedeihe, einem so unnötigen Thema widme. (Er hatte natürlich nie Bedenken wegen des Fuchsbandwurms.)

Und in der Tat ist der Anblick unseres Gartens eine wahre Freude. Die Tomaten haben sich in diesem Jahr noch übertroffen. Die höchste Staude ist tatsächlich 2,5 Meter hoch. So viele grüne Früchte, wie die drei Stauden tragen, können wir uns auf eine regelrechte Tomatenflut freuen. Auch die Chilis gedeihen wie jedes Jahr prächtig. Peperoni wird es wie in der vergangenen Saison wieder nur zwei geben. Dafür sieht es danach aus, als ob wir im Herbst unseren ersten Kürbis ernten könnten.

 

Bei den Himbeeren haben in der Tat nur einige wenige Beeren den Umzug überlebt. Da müssen wir, wie erneut bei den Johannisbeeren, auf nächstes Jahr hoffen. Auch das mit dem Randen hat nicht geklappt. Und im grossen Holztopf hatten wir das gleiche Problem wie mein Gartenblogkollege. Bei uns waren es nicht die Krähen, sondern die Spatzen. Ganz alles haben die Vögel aber zum Glück nicht erwischt.

Als zwei Pflänzchen mit schönen Blättern in die Höhe kletterten, mussten wir zugegebenermassen rätseln, was wir da wohl gepflanzt hatten. Gott sei Dank hat uns meine bald 6-jährige Nichte darüber aufgeklärt: «Das isch dänk Chifu.» Ich werde mir bei der gartentechnischen Früherziehung ein Beispiel an meinem Bruder nehmen!

2 Kommentare zu ««Das isch dänk Chifu»»

  • Hanspeter Müller sagt:

    Das auf dem Bild sind allerdings nicht Chifu sondern Aerbsli. Chifu sind viel platter.

  • Margrith sagt:

    Dieser chiffu gfallt mer sehr. I bi e liedeschaftleche chiffuesser. Sigs am morge, sigs zum znüni oder o am abe #chiffu4life

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