Fremdgärtnern No. 3

«Keine Schönheit ohne Gesundheit», das sagt Sarah Schürch, während dem sie zur Begrüssung einen ihrer Schönheitsdrinks (u.a.) aus dem Kraut der Unsterblichkeit (Jiaogulan), serviert.

Hier auf dem Flachdach in einem Innenhof hat sich die Kosmetikerin ein kleines Juwel angelegt. Heilkräuter, «super Beeren» (Goji und Aronia), Exotisches und viel Einheimisches zieren ihren Garten. In der einen Ecke steht ein Pavillion, zusammengebaut aus einem indischen Sonnenschirm, Moskitonetz und zwei Rosenbogen. Vorne plätschert ein Solarbrunnen. «Das Schöne am Gärtnern ist, dass man sieht, was man mit den Händen gemacht hat. Es gibt mir eine innere Ruhe», erklärt sie. Der grüne Daumen liege in der Familie, wo es auf Mutters Seite Floristen, Gärtner und Baumveredler gibt. «Der Garten ist nie fertig, es ist ein Prozess», erklärt sie.

Die Ernte des Gartens braucht sie nicht in ihrem Kosmetikinstitut dem «Jungbrunnen Institut Sarah Schürch», sondern mehr auf beratender Ebene bringe den Kunden ihr Wissen aus dem Garten etwas. «Gärtner haben eine grössere Wertschätzung gegenüber der Natur, aber auch gegenüber Menschen», erklärt sie. Eine ihrer Lieblingszeit, sich im Garten aufzuhalten, ist gegen Abend, wenn es dunkel wird, verstummt der Solarbrunnen und eines nach dem anderen Solarlämpchen im Rasen geht an.

Der Garten wird am Dachterrassentag vom 27. Juni öffentlich zugänglich sein.

In loser Reihenfolge schauen wir in andere Gärten. Wer Lust hat, einfach melden.

1 Kommentar zu «Fremdgärtnern No. 3»

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