Fremdgärtnern No. 1

Stufenbau

Manchmal muss man auch ein bisschen graben, um das Schmuckstück zu finden. Genau das hat das Eventlokal Stufenbau in Ittigen in diesem Jahr gemacht. Just auf sein 2-jähriges Jubiläum haben sie das Grundstück zwischen ihrem Haus und der Autobahn planiert, um ein ebenes Terrain zu haben. Dann wurde die Fläche mit Kieselsteinen belegt, damit das Wasser bei Regengüssen abfliessen kann. Die Graffiti, die die Lärmwand zur Autobahn seit den 90er Jahren zieren, bleiben erhalten.

Garten kann man es deswegen ja nicht nennen, so wurde während eines halben Tages Kräuter umgetopft (mit Konzept im Gegensatz zu mir). Derzeit werden wir ja mit Sonnenschein verwöhnt, was die Kräuter überhaupt nicht goutiert haben, wie Stefan Hirsig, Geschäftsführer des Stufenbaus, erzählt. Doch sie haben sich wieder erholt (siehe Bild).

Pflanzen alleine macht den Garten auch nicht aus. Wichtig ist die Dekoration: So werden Leuchtgirlanden, ein mobiler Foodtruck, ein Pizzaofen Ambiente geben, aber das übersteigt die Thematik des Gartenblogs. Der Garten ist nur an diesem Samstag öffentlich zugänglich und von 16 bis 18 Uhr zum nachmittäglichen Garten-Grillfest geöffnet.

In loser Reihenfolge schauen wir in andere Gärten. Wer Lust hat, einfach melden.

1 Kommentar zu «Fremdgärtnern No. 1»

  • Veronica sagt:

    Hm, ich weiss nicht, Dekoration wichtiger als die Bepflanzung? Die Tontöpfe sehen hübsch aus, aber die Bepflanzung wird es schwer haben. Im Hochsommer einen Sonnenschirm hinstellen, aber nie diese Autobankräuter im Essen verwenden.

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