Rares Pfefferkorn

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Ich bin ein absoluter Pfefferfan, bei mir daheim stehen nebst der schwarzen, der weissen und der roten Ausführung auch ein jamaikanischer und ein madegassischer Pfeffer. Nun gibt es auch aus Kambodscha ein Pfefferkorn, das – wie der Zufall es will – ein Berner produziert:

Dahinter stecken Markus Lehmann und der Kambodschaner Khom Phy, Inhaber der Swiss Farm und Initiator. Die beiden kultivieren seit fünf Jahren Pfefferpflanzen. So lange dauert es, bis eine Pflanze überhaupt Früchte trägt. Benannt ist er nach der Region Kampot, die im Süden von Kambodscha liegt. Pfeffer aus dieser Region gilt als das Gold Kambodschas und ist eine Rarität. Das schlägt sich auch im Preis nieder: 60 Gramm der roten Körner kosten um die neun Franken, die schwarze Sorte kostet sechs Franken. Der Kampot-Pfeffer ist – wie Greyerzer oder Champagner – ein Produkt mit weltweit geschützter Herkunftsbezeichnung.

dscf0484Nun wird er zum ersten Mal in die Schweiz importiert, und so bestelle ich mir ein Degustierset. Am besten lässt sich Peffer – zumindest meiner Meinung nach – mit einem Rindsfilet testen, möglichst puristisch. Und der Test zeigt: Er schmeckt schön scharf, leicht süsslich und fruchtig.

Derzeit versuchen Phy und Lehmann auf der Crowdfunding-Plattform «We make it» Unterstützer zu finden, damit sie vor Ort einen zusätzlichen Regenwasserteich und ein Bewässerungssystem ausheben können. Die beiden haben sich für Gönner ein paar nette Belohnungen ausgedacht, beispielsweise eine Pfefferglace von der Gelateria di Berna, ein Pfefferbrownie vom Ängelibeck oder ein Pfeffer-Bier aus der Barbière.

Der Kampot-Pfeffer ist bestellbar unter Goutduterroir.com.

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