Berner Wodka

Beat Mathys

Mathias Friedli produziert gemeinsam mit Yves Bütikofer in seinem umgebauten Keller den Wodka «Hanz-Vodka». Für die Jugendfreunde ist es das erste gemeinsame Projekt, wie sie erzählen. Weizen, Wasser, fertig. So preisen die Berner ihr Getränk an. «Unser Wodka ist wegen dem Basisalkohol und der Filtrierung so gut», weiss der 37-jährige Bütikofer. Filtriert wird er mit einer russischen Maschine, deren Filtergrundlage Aktivkohle ist, die mit Silber angereichert wurde. Silber verhindere, dass sich Aldehyde bilden, was einen unverfälschten Geschmack unterstützen soll.

«Viele Produzenten zuckern ihr Produkt auf, um es milder zu machen. Das brauchen wir nicht», so der 41-jährige Mathias Friedli. Und behauptet: «Er gibt auch keinen Hangover, falls man zu viel trinken sollte.»

Hanz-FlascheBereits haben sie 600 Liter hergestellt und abgefüllt. Der erste Kunde hat angebissen: Die Abflugbar in der Gerechtigkeitsgasse nimmt «Hanz-Vodka» ins Sortiment. «Alleine, dass der Wodka aus Bern kommt, reicht nicht. Die Qualität und der Preis müssen auch stimmen», sagen Lukas Hostettler und Adrian Tännler, die die Bar gemeinsam leiten.

Die «Hanz»-Macher nahmen sich das zu Herzen und sind nun – verglichen mit anderen Wodkaherstellern – einen Fünfliber über den herkömmlichen Preisen. Am liebsten trinken die Macher den Wodka pur, doch das müssen sie ja wohl sagen. Wie die Degustation in der Abflugbar zeigt, mundet der «Hanz» auch als Gimlet, der aus Wodka, Eis und Limettensaft besteht. Oder auch im Mate-Wodka kommt er gut zur Geltung.

Für Bütikofer ist «Hanz-Vodka» das zweite Getränk, das er auf den Markt bringt: «Bänz», eine Getränkelinie auf Basis von Fruchtsäften, stammt ebenfalls von ihm.

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