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Die Schweiz wächst schneller

Von DB, 5. Juni 2014 67 Kommentare »
Das Bevölkerungswachstum beschleunigt sich, wie aktuelle Prognosen zeigen. Zwischen den Kantonen gibt es bis 2023 grosse Unterschiede.

Nach neusten Schätzungen wird die Bevölkerung schon 2019 die Grenze von 8,5 Millionen Einwohnern überschreiten, vier Jahre früher als noch 2010 erwartet. Für 2019 rechnet das Bundesamt für Statistik (BFS) heute mit 8,524 Millionen Einwohnern. Nach dem «mittleren» Szenario des BFS von 2010 wäre dieser Stand erst 2023 erreicht worden. Stattdessen werden in jenem Jahr nach neusten Voraussagen 8,764 Millionen Menschen die Schweiz bevölkern, 620’000 mehr als Ende 2013.

Schweizweit wird sich die Einwohnerzahl nach dem aktualisierten Bevölkerungsszenario von 2014 bis 2023 um 6,7 Prozent erhöhen. Hauptgrund für das Wachstum in den nächsten Jahren bleibt die Zuwanderung, wie das BFS erklärt.

Die stärkste Bevölkerungszunahme bis 2023 wird mit 10,1 respektive 9,5 Prozent für die Kantone Waadt und Tessin erwartet. Freiburg, Thurgau und das Wallis können ebenfalls mit Zuwachsraten von 9 Prozent und mehr rechnen.

Demgegenüber werden für Appenzell Ausserrhoden, Jura und Glarus lediglich Zunahmen zwischen 2,5 und 3,1 Prozent prognostiziert. Am wenigsten dürfte die Bevölkerung gemäss BFS mit 0,4 Prozent im Kanton Uri zulegen.

(bru/sda)

67 Kommentare zu “Die Schweiz wächst schneller”

  1. Rene Kunz sagt:

    Da von unserem Parlament und Bundesrat rein nichts dagegen unternommen wird muss das wohl so sein, aber nur ein wenig an unsere Nachkommen zu denken, das ist im Bundeshaus scheinbar etwas verpöntes.

  2. Eric sagt:

    Die Wirtschaft wird die Schweiz noch ruinieren mit ihrem Wachstums-MUSS, denn irgendwann crasht dieses Muss. Die Schweizer-Arbeitnehmer stellt die Wirtschaft ohne mit der Wimper zu zucken auf die Strasse, um Ausländer zu holen, etwas jünger, nicht besser ausgebildet, aber billiger als ein 50 Jahre alter Schweizer. Die gleiche Wirtschaft verlangt aber von uns Schweizern den doppelten bis dreifachen Preis für ihre Produkte als im Ausland. Karrer von ES ist ja schon wieder am Jammern wegen der PFZ. Wenn dieser PFZ nicht bald die Grenze gezeigt wird, haben wir in drei Jahren bald keinen Freiraum mehr. Unsere Enkel werden es der Wirtschaft ‘danken’. Diese gierigen CEOs haben ausser Geld nichts im Kopf. Der BR sollte das eigene Volk vertreten i.S. PFZ und tritt es mit Füssen,denn nur zu sagen: ‘Es geht nicht,die EU sagt nein!’, damit ist es nicht getan. Ich erwarte vom BR Kämpfergeist! Ich weiss,was das heisst, er wohl nicht.

  3. Meier John sagt:

    Die Schweiz ist schneller als gewünscht gefüllt. Die Zeitbombe tickt gewaltig und Bundesbern will es weder hören noch strebten sie bis heute Massnahmen an, um Nachhaltigkeit für unsere nächste Generation einzuläuten. Will man diesen Wahnsinn stoppen, gibts nur eines: Ein Bundesgesetz, das Kontrolleure einsetzt u. Unterstützung anbietet, dass offenbar die viel mehr Ausgesteuerten und die Arbeitslosen, die in der Schweiz leben, zuerst in den Arbeitsmarkt eingegliedert werden. Wenn ein so kleines Land wie die CH überproportional pro Jahr an Personen zunimmt, wird es zwingend, dass den AG gesetzliche Auflagen per Notrecht auferlegt werden.

  4. Hubert Weise sagt:

    Diese Entwicklung bereitet mir Sorgen. Wenn wir nicht umgehend Gegensteuer geben, kennt man die Schweiz in zwanzig Jahren nicht mehr. Die zwei wichtigsten Massnahmen sind ein Stopp beim Ausbau der Infrastrukturen sowie die Begrenzung der Zuwanderung.

    • Philippe gauchat sagt:

      Ach, wieso nicht als drittes gleich noch eine dicke Mauer drumrum?
      Wäre nicht das Reduit in ihrem Sinne? eine isolierte Schweiz, aber immerhin blühen dann die Geranien wieder.

      • Rene Kunz sagt:

        Philippe gauchat: Offensichlich, mit ihrem Kommentar blühen sicherlich auch für Sie die hemp/cannabis Pflanzen uneingeschränkt?

  5. Leimgruber sagt:

    Das massive Zuwanderung hört erst mit dem Wirtschafts-oder Finanz-Zusammenbruch auf und davon sind wir nicht mehr weit entfernt. Nicht vergessen viele Länder in der EU sind pleite !

  6. Dieter Schmid sagt:

    Zuwachsraten der einzelnen Kantone über neun Jahre bis 2023 zu veröffentlichen, ist Unsinn. Die Differenzen zwischen den Fakten 2023 und den Prognosen 2014 werden gross sein. Dasselbe gilt für die Zahlen der Gesamtbevölkerung der Schweiz.

    • Stefan Jost sagt:

      @Schmid: Spätestens seit den Abstimmungsunterlagen zur PFZ weiss man, wie sehr Bevölkerungswachstums-Prognosen in die Hose gehen können. Der Bund schrieb im Jahr 2000, dass die Personenfreizügigkeit der Schweiz jährlich rund 10 000 Einwanderer netto bescheren würde. Tatsächlich aber war die Netto-Zuwanderung seither 50’000 bis 80’000 Personen pro Jahr. Seit 2000 ist die Bevölkerung in der Schweiz um über 1 Million Personen angewachsen!

  7. Peter Müller sagt:

    Ich seh schon, die Schweiz wird ein Alpen-Monaco. Für steuerflüchtige Oligarchen und andere Billiönäre. Dann werden selbst die sich heute noch für reich haltenden Schweizer von der Goldküste den neuen Herren im Land die Rolls-Royces und die Schuhe putzen! Denkt bloss nicht, ihr würdet zu den Gewinnern gehören! Es gibt weltweit zurzeit 1’645 Billionäre, welche euch alle schönen Plätze vor der Nase wegschnappen werden – bezahlt aus der Portokasse! Der Ständerat war noch so blöd, die Verschärfung der Lex Friedrich abzulehnen! Man kann sich ja auch gleich in den eigenen Fuss schiessen.

  8. Marcel Senn sagt:

    Immerhin so ums Jahr 2031 werden die Sterbefälle von aktuell 64’800 pa (2013) die Lebendgeburten von aktuell 82’000 wieder übertreffen und anstelle eines Geburtenüberschusses wird es dann vermutlich zu einem Sterbeüberschuss kommen – bei den aktuellen zusammengefassten Geburtenziffer von 1.52 Kindern pro Frau zumindest — und angesichts teuerer Wohnungen, fehlender Kinderkrippen wird es vermutlich nicht zu einem Babyboom kommen wie zw. 1945-71.
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    Aber wir werden von 2030- ca 2060 zu einem schwer finanzierbaren Altersheim verkommen, wenn wir jetzt zu restritktiv Einwanderung v.a. von Jungen verhindern, da die CH-Bevölkerungsaltersstruktur graphisch gesehen nach Geschlechtern eine Urnenform darstellt – wie übrigens in den meisten europäischen Ländern und auch in China (wg. Einkindfamilienpolitik).
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    Um die ideale Säulenform zu erreichen, müsste die CH bis 2036 auf ca. 9.3 Mio anwachsen und dann stabilisieren und ab 2050 könnte man wieder leicht runterfahren auf 8.2 – 8.5 Mio (der Sterbeüberschuss wird ja bis dann weiter anwachsen – dann geht das von alleine) – mit einer intelligenten weitsichtigen Politik wäre das möglich – aber mit undurchdachten Kurzschlüssen wie MEI und Ecoflop werden wir grandios scheitern — aber die meisten Politiker denken ja nur in Zeitrahmen von 4 Jahren – von Wahl zu Wahl und leider eben nicht in 5 Jahrzehnte-Dimensionen…das ist das Dilemma!

    • Markus Petersen sagt:

      Herr Senn – jeder einzelne junge Einwanderer, welcher uns jetzt die AHV hilft mitzufinanzieren, wird auch einmal alt werden und dann ebenfalls AHV beziehen. Masslose Einwanderung löst also kein einziges Problem, es verschiebt und verschärft die Probleme vielmehr. Und apropos: Exakt das, was sie beschrieben (“Um die ideale Säulenform zu erreichen, müsste die CH bis 2036 auf ca. 9.3 Mio anwachsen und dann stabilisieren und ab 2050 könnte man wieder leicht runterfahren auf 8.2 – 8.5 Mio (der Sterbeüberschuss wird ja bis dann weiter anwachsen – dann geht das von alleine”), ist genau (!) das, was Ecopop anstrebt. Weiterhin erwähnenswert: Ecopop verlangt/erlaubt a) eine höhere Einwanderung als der momentane EU-Durchschnitt und b) entspricht ziemlich genau dem mittleren Bevölkerungszuwachszenario des Bundes. Sie sehen: Die Initiative ist mitnichten so extrem und krass, wie sie immer dargestellt wird – was hingegen krass ist, ist unser momentanes Bevölkerungswachstum, fast auf dem Nivau des Schwellenlandes Indien.

      • Marcel Senn sagt:

        Petersen: Falsch Sie haben nicht viel begriffen von einer gesunden Altersstruktur und der Finanzierung von Altersvorsorgewerken, sonst würden Sie nicht auch noch mit diesem blöden Argument kommen, dass jeder Einwanderer auch mal AHV beziehen wird….gut 1948 als die AHV gegründet wurde, hatten wir noch eine Pyramidenstruktur, da war alles noch einfacher!
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        Jetzt haben wir eine Urnenform, die 2036 ihren Zenith ereichen wird – und die Ecopop setzt auf 0.2% – das sind nur 16’000 nettozuwachs — nötig wären aber rund 35’000 pa, damit wir wieder in gesunde Strukturen zurückkehren könnten!
        Eigenproduktion wäre am besten, aber die gebärfaulen Schweizerinnen gehen lieber shoppen als Kinder auf die Welt zu stellen, so muss man halt importieren — gut bei den aktuellen tiefen Geburtenraten könnte der letzte Eidgenosse sogar im Jahre 2291 zu Grabe getragen werden – von Ausländern natürlich — Sie könnens gerne nachrechnen, ist reproduktionsmathematisch gar nicht mal so realtätsfremd, dass das 1000jährige eidgenössische Reich dann zu Ende geht..
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        Angesichts unserer Urnenform betrachte ich das Bevölkerungswachstum der letzten Jahre sogar als gut – wenn man das jetzt auf 35000 runterbringen könnte in den nächsten Jahren, dann bekämen wir wieder eine gesunde Bevölkerungstruktur hin. ECOPOP heute hingegen wäre eher ein Sargnagel für die CH – zumindest bis etwa 2050/60 -darum werde ich diese dumme Initiative bekämpfen, ist in etwa der gleiche undurchdachte Schwachsinn wie die MEI…

        • Markus Petersen sagt:

          Lieber Herr Senn – meine Antwort kommt etwas spät; nichtsdestotrotz möchte ich sie noch anbringen. Und zwar geht es darum, dass Ecopop selbstverständlich nicht ein Bevölkerungswachstum von 16’000 p/A fordert, sondern lediglich die Nettieinwanderung darauf reduzieren möchte. Dazu kommt dann noch unser eigener Geburtenüberschuss von momentan ca. 18’000, was in einem Bevölkerungszuwachs (nach Annahme Ecopop) von 34’000 Personen resultieren würde – und somit fast genau bei der Zahl, welche Sie hier als das ideale Bevölkerungswachstum aufzeigen und womit ich mit ihnen völlig einig bin. Sie sehen also, Ecopop entspricht wirklich, wie bereits angesprochen, genau dem von ihnen im ersten Post aufgezeigten idealen Beispiel. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie sich weiter mit der Initiative beschäftigen würden – sie werden positiv überrascht sein. Noch weiterhin schöne Pfingsten!

      • Meier John sagt:

        Genau Markus Petersen: und die Wirtschaft u. der Staat schaut einfach zu bis es platzt. Mit Jungen herein holen ist das Hauptproblem überhaupt nicht gelöst, nur um ganz wenige Jahre herausgeschoben. Die Wirtschaft u. der Staat müsste schon längst Massnahmen ergreifen u. aufzeigen, wie sie die hier Lebenden besser und länger einsetzen könnte. Zu Jung für die Pension, zu alt für die Wirtschaft, das sind die neuen 50+. Visionen präsentieren sie nur der Geldbrille wegen. Nachbarschaftshilfe mit staatlicher Unterstützung etc, ja alles was keine Rendite abwirft, ist für sie Wegwerfware. Wenn das nur gut kommt. Parlamentarier/innen über 50+, die gleichalterige hängen lassen… Schande über der Schweiz. Und sie wollen es immer noch nicht hören: Am Ende zählt nicht ihr Geld, sondern das Herz das sie für ihre eigene Gesellschaft geöffnet oder eben verschlossen haben.

  9. Küsel sagt:

    Ist hier das Abstimmungsergebnis vom 9.2. bereits berücksichtigt? Ich nehme es an, wenn es sich um eine neue Studie handelt. Auch andere Analysen gehen davon aus, dass gerade wegen der gewollten Abschottung ein Gegeneffekt entsteht, v.a. in den kommenden 3 Jahren, bis und ob die Mauer um unser Ländchen aufgebaut wird. Aber solche Szenarien wie von Schwarzmaler Michael Thomas et al. werden kaum eintreffen. Solche Horrorbilder wurden schon in den 60ern bei Erreichen der 6Mio gemalt – dann kam die Ölkrise, Saisonierstatusabschaffung, Suburbanisierung etc etc.

    Prognosen werden immer gestellt werden, aber ob und in welchem Ausmass sie zutreffen und v.a. welche Wirkungen sie auf die Politik und Gesellschaft haben ist schwer abzuschätzen und erst recht nicht steuerbar. Was wird in 10 Jahren sein? – EU Zerspaltung? Europaweite Immobilienkrise? Neue technische Errungenschaften? Homeofficeausbau? Energieknappheit? Weiterer Vormarsch und Übernahme des Bundeshauses durch Rechtspopulisten? Aufschwung der Oststaaten, welche mehr Arbeitskräfte absorbieren?

    Malt erst schwarz, wenn ihr die Farbe dazu habt. Die Zustände in den 50ern bis 80ern (Kriminalität, Ausländerfeindlichkeit, Verfolgung von Jenischen, Drogenhöllen, höhere Armut, kleine Wohnfläche etc.) haben sich TROTZ oder vielleicht DANK der Immigration auf ein sehr “erträgliches” Niveau reduziert. Wer möchte denn Zürich von 1980 zurück (obwohl einwohnermässig am meisten geschrumpft)?!

  10. Peter sagt:

    Um das mal in den historischen Kontext zu stellen: Zwischen 1950 und 1960 ist die ständige Bevölkerung um 13.6% gewachsen; zwischen 1960 und 1970 um 15.5%, zwischen 1970 und 1980 um 2.3%, zwischen 1980 und 1990 um 6.6%, zwischen 1990 und 2000 um 6.7% und zwischen 2000 und 2010 um 9.2% (Bundesamt für Statistik, http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/06/blank/key/01.html). Jetzt soll das Bevölkerungswachstum in den nächsten 10 Jahren 6.7% betragen. Also nur leicht unter dem historischen Durchschnitt und nicht wie bisher erwartet stark unter dem historischen Durchschnitt.

  11. H. Imeichen sagt:

    Tja, auch wenn der Kommentar vermutlich nicht veröffenticht wird: Hat jemand das Gefühl, dass die Eingebürgerten “CH-ler” irgendein Interesse haben die CH zuzumachen? Ich kenn selber solche – gute Leute, aber wenns um das geht regieren dann doch die eigenen Interessen irgendwie. Aber eben, unsere Regierung hat sich in den letzten Jahren ja so ihren Ruf in der Welt erwirtschaftet…

  12. Benno Büeler sagt:

    Interessant. Die mittlere jährliche Wachstumsrate seit voller PFZ von 2007-2013 betrug 1.154%. Da der Geburtenüberschuss bis 2019 noch nicht stark sinken wird muss bei unveränderter PFZ eine Fortsetzung dieses Wachstums erwartet werden. Dies würde aber bis Ende 2019 zu 8.73 Mio Bewohnern führen und nicht zu lediglich 8.5 Mio. Die Frage stellt sich, ob auch jetzt noch politisch gewollt tiefgestappelt wird, oder das BfS vielleicht mehr über die Wirkung der MEI weiss als es der Öffentlichkeit bekannt ist? Klar ist jedenfalls, dass bis auf die SVP alle anderen Parteien nach Kräften für die Beibehaltung der PFZ kämpfen, und auch die SVP Mühe bekundet, konkrete Senkungsziele zu nennen. Freuen wir uns auf die nächste Prognose des BfS und am Betrachten eines Politbetriebs, welcher in heftiger Untätigkeit erstarrt ist.

    • Fritz Stadelli sagt:

      Herr Büeler, können Sie mir bitte erklären, weshalb bei voller PFZ (jetzt gelten für verschieden Oststaaten immer noch Kontigente) jedes Jahr gleich viele wie jetzt kommen werden. Ausserdem bitte bedenken Sie sponseren viele CHer mittels Stipendien, KK -Prämien, Steuerverbilligung und CHer diskriminierenden Steuer-Abzügen die Zuwanderung. Können Sie mir sagen, weshalb man deshalb nicht besser mit 9Mio rechnen sollte?

  13. RH in S sagt:

    Es ist an der Zeit, dass diese Zahlen publiziert und nicht mehr länger schöngeredet werden. Unser Land kann dieses Wachstum nicht verkraften, die Stadt Zürich reicht im Westen praktisch bis Aarau, im Nordosten bis ZH-Winterthur und im Südosten praktisch durchgehend bis in die March und der Siedlungsdruck förmlich spürbar. Wann merkt das eigentlich auch der Bundesrat und wann schickt er sich endlich an, seine ureigensten Aufgaben zu machen, nämlich die Interessen der Schweiz zu vertreten und nicht auf Vorrat in Brüssel der EU zu hofieren. Wir haben ein echtes Problem – dass wir unserer Regierung nicht mehr vertrauen (können) weil sie sich anschickt, die Schweiz mit den “bilateralen Rahmenbedingungen” via “das Kleingedruckte” in die EU zu integrieren. Mit der angesagten Abstimmung haben wir es in der Hand, das Ruder umzudrehen, denn das Verdikt wird eindeutig und klar sein – JA zur Schweiz und NEIN zur EU. Es ist himmeltraurig, dass der Bundesrat die Zeichen der Zeit nach wie vor nicht erkennen will – umso schallender wird dann jedoch die Ohrfeige für seine Politik bei der Abstimmung über den (indirekten) EU-Beitritt.

  14. Patrick tanner sagt:

    Die Prognose der BfS fielen immer viel zu tief aus. Seit Einführung der PFZ am 1.6.2007 hat die CH eine jährliche Nettozuwanderung von 82000 und seit ca. 12 Jahren einen Geburtenüberschuss von 18000 pro Jahr. Folglich wird das CH-Bevölkerungswachstum pro Jahr um 100000 sein und 2023 werden schon 9,1 Millionen Einwohner in der Schweiz leben. Dann alle 10 Jahre 1 Mio Einwohner mehr, so dass wir die angestrebte 11-Mio-Schweiz schon in ca. 29 Jahren erreicht haben werden. Nur dann geht das CH-Bevölkerungswachstum munter weiter, bis wir einen durchgehenden verbetonierten Siedlungsbrei von Genf bis an den Bodensee haben. Wir werden über Jahrzehnte mit Baulärm und anderen schädlichen Emissionen leben müssen und es wird zu einem immensen Artensterben, v.a. im Mittelland kommen. Die Lebensqualität und Wohlfahrt wird in der CH massiv abnehmen. Die CH-Natur wird dem neoliberalen Wachstumswahn geopfert.

    • Marcel Senn sagt:

      Tanner: Wenn wir dann 2023 oder 2025 eine 9.1-9.3 Mio Schweiz hätten mit einer guten Alterstruktur, dann käme das dem Idealfall schon sehr nahe und dann könnte man stabilisieren – dann wäre ECOPOP vermutlich ein ganz gutes Instrument — aber 2015 ist noch zu früh für Ecopop — beginnen Sie mal mehrdimensional zu denken – nicht nur Anzahl Menschen, sondern auch die Bevölkerungskomposition wie Altersstruktur zu berücksichtigen (s. auch mein Kommentar 16:04)
      .
      Es gibt noch viele andere Zahlen auf der BfS-Seite, die Sie einfach ausblenden, werter Herr Tanner!

    • Baumgartner Josef sagt:

      Tanner: ach Quatsch! Einerseits wäre das ja wirklich gar nicht soviel. Alleine grosse Metropolen haben mehr Einwohner auf einem viel kleinerem Gebiet. Und wie wollen Sie überhaupt wissen, ob die Bevölkerung in 30 Jahren weiter stark wächst? Vielleicht ist bis dann die CH ein armes Land und es gibt ein Exodus. Dieses Herummeckern finde ich unerträglich. Seien wir doch froh, dass es unserem Land so gut geht und wir soviel Wohlstand haben. Dass dies auch mit einigen negativen Aspekte einhergeht ist ja klar. Man kann nicht den Fünfer und s’Wegli haben. Ausserdem kann die CH kaum etwas gegen dem Bevölkerungswachstum tun, ohne massiv darunter zu leiden. Und ich meine wirklich leiden und nicht nur glauben dass man es bereits tut, weil man keinen Sitzplatz mehr in der S-Bahn findet. Wir haben zurzeit nur Luxusprobleme. Und die Zukunft wie aus einer Menükarte bestimmen zu wollen, ist leider nicht möglich. Wieso sollte die CH nicht auch so leiden wie jedes andere wirtschaftlich starke Land auch? Weil wir etwas Besseres sind vielleicht, wie z.B. Engländer? Glauben Sie mir, ich war gerade letzte Woche in London. Die CH ist im Vergleich eine einzige Wohlfühloase! Reisen Sie ein bisschen herum, dann merken Sie es auch und werden vielleicht nicht mehr so empfindlich. Das CHer Mittelland ist voll von Feldern, Seen, Bergen, Erholungsgebieten wovon viele träumen würden. Diese werden nicht so schnell verschwinden. Wir haben noch viel Verdichtungspotential, ohne gleich in Panik zu geraten.

      • Marcel Senn sagt:

        Baumgartner: Völlig einig mit Ihnen! Ich lebe zeitenweise in Buenos Aires — 13 Mio auf 3880 km2 — wenn ich den Leuten hier von den Dichtestressluxusproblemen der Schweizer erzähle, ernte ich nur ungläubiges Kopfschütteln!
        In der Schweiz ist man doch von überall innert einer Viertelstunde im Wald oder an einem Fluss/See – das sehe ich völlig ähnlich wie Sie — Der Dichtestress ist mehr ein kopfgemachtes Problem, denn ein wirklich reales…aber wenn man es den Leuten lange genug einredet, dann glauben sie es mit der Zeit halt!

  15. Dan Bourque sagt:

    Die Zahlen unterstreichen, dass es richtig war, die MEI anzunehmen. Wir müssen dringend etwas übernehmen, der BR ist gefordert, unser Land wird förmlich überrannt.

    • Baumgartner Josef sagt:

      Es tut schon fast weh, solche Aussagen immer und immer wieder zu lesen. Die MEI (die Sie offenbar angenommen haben, ohne sie zu verstehen) wird (falls überhaupt) kaum eine Reduktion der Einwanderung bewirken. Offenbar haben Sie dies noch nicht realisiert. Dafür werden Parteien gegeneinander ausgespielt, eine Verschwörungstheorie gegen dem BR propagiert, Wut und Misstrauen sich breitmachen und währenddessen von den wirklichen Problemen und ihre Lösungen abgelenkt. Eine regelrechte loose-loose-Situation!

  16. Theo sagt:

    Frage 1: Werden wir so die Lebensqualität halten können wie intakte Natur, Zugang zu Seen, angenehme Platzverhältnisse (Verkehr, Wohnen, Freizeit)?

    Frage 2: Wird sich so das Durchschnittseinkommen verbessern oder zumindest halten?

    • Heidi Müller sagt:

      Antwort auf Frage 1: Nehmen wir die Stadt Zürich mit ihren ausgedehnten Wäldern, Pärken und Seen und mit ihrer hervorragenden Infrastruktur, die im Weltvergleich der Lebensqualität und Attraktivität seit bald 20 Jahren Spitzenplätze belegt. Auf der Fläche des Mittellandes allein hätten theoretisch 100 solcher Städte Platz, zusammen 40 Millionen Einwohner. Bei exponentiellem Wachstum von +1% pro Jahr würde eine solche Bevölkerung in 160 Jahren erreicht – Sofern bis dann weder Seuchen, noch Katastrophen, noch Kriege, noch wirtschaftlicher Niedergang für Verluste der Bevölkerung sorgen und sofern das Wachstum nicht vorher durch Sättigung von alleine abnimmt.

      Antwort auf Frage 2: Werfen Sie einen Würfel: Bei einer 1 oder 2 wird das Durchschnittseinkommen sinken, bei einer 3 oder 4 bleibt es etwa gleich und bei einer 5 oder 6 steigt es. Vor wenigen Wochen haben die Schweizer ja deutlichst entschieden, dass hierzulande Vollzeitlöhne nicht für eine Familie reichen müssen und dass Lohndumping ohne GAV OK ist. Aber bitte nicht meckern, wenn sich die Wirtschaft diesem Wunsch fügt – Die ‘bösen’ Linken haben deutlich gewarnt.

      • Felix Wirz sagt:

        Fragen an Heidi Müller:

        1.Wie würden die 40 Millionen Menschen ernährt?? (Anm. Die CH Importiert bereits Heute die Mehrheit der Lebensmittel, z.T. aus Ländern wie Indien und Brasilien, hungernde Menschen und abgeholzter Regenwald lassen grüssen).
        2. Was gedenken Sie mit den Tieren und den Pflanzen in dieser Region zu tun ?? Alle in den Nationalpark umsiedeln??
        3. Was ist mit den Menschen die gerne ländlich wohnen möchten?? Müssen die nach Kanada auswandern??

        Vor solchen Visionen wie die Ihre grauts mir!

  17. Helmut Kiesalter sagt:

    Wenn ich mir überlege, dass die Schweiz immer gleich gross bleibt, kann diese Rechnung mit dem Bevölkerungswachstum nie und nimmer aufgehen. Von den katastrophalen Folgen gar nicht zu sprechen.

  18. Moser sagt:

    Im Initiativtext ist klipp und klar von einer 3-jährigen Umsetzung der Initiative die Rede. Ebenso soll sich gemäss Initiative die zuwanderung nach den wirtschaftlichen Interessen richten. Wenn jemand den Volkswillen missachtet, dann die SVP. Und ECOPOP muss haushoch abgelehnt werden. Die MEI bereite uns schon genug Probleme!

    • Stefan Jost sagt:

      @Moser: Die Umsetzung der MEI ist nur deshalb so kompliziert und es wird von so vielen Varianten geredet, weil der Initiativ-Text der SVP (absichtlich?) schwammig und gummig formuliert war.
      Bei der ECOPOP-Initiative ist hingegen im Initiativ-Text eindeutig die 0.2% Begrenzung des Bevölkerungswachstums festgelegt. Da wird es bei der Umsetzung ins Gesetz wenig Probleme geben.
      Klar ist auch bei einem Ja zu ECOPOP: Die PFZ kann nicht so weiter geführt werden. Für mich ein wichtiger Grund für ein Ja bei Ecopop.

  19. Alain Michel sagt:

    Das kann so nicht weitergehen! Wir sind dabei unser Land immer schneller in eine einzige Agglomeration zu verwandeln. Wie kann man bloss glauben dass ein Bevölkerungswachstum dieser Grössenordnung nachhaltig sein kann? Es geht hier um nichts weniger als unsere Lebensqualität und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen – auch im Interesse unserer Kinder. Wann kommt endlich die ECOPOP-Volksinitiative zur Abstimmung?

    • Stefan Jost sagt:

      @Michel: 30. Nov. 2014 ist momentan am wahrscheinlichsten für die Ecopop-Abstimmung.
      Siehe parlament.ch : “Der Ständerat hat bereits als Erstrat die Volksinitiative ebenfalls für gültig erklärt und zur Ablehnung empfohlen. Folgt der Nationalrat in der Sommersession 2014 seiner Kommission, so können Volk und Stände voraussichtlich am 30. November 2014 über die Volksinitiative abstimmen. Ein Ordnungsantrag wollte die Behandlung der Volksinitiative in der nationalrätlichen SPK bis Ende 2014 sistieren, um in Kenntnis des Standes der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative entscheiden zu können. Der Antrag wurde mit 18 zu 7 Stimmen abgelehnt.”

  20. MarkusQ sagt:

    Zum Glück schmelzen unsere Gletscher noch schneller als die Bevölkerung zunimmt.
    Wo bleibt da die typisch schweizerische Tugend, welche unsere Differenzierung ermöglichte, nämlich die Qualität statt Quantität.

  21. Markus Petersen sagt:

    Die Bevölkerungsszenarien des Bundes sind eine einzige Farce. Das angesprochene Szenario “Mittel” rechnet mit 0.4% Bevölkerungswachstum und entspricht damit exakt dem, was die Ecopop-Initiative verlangt – diese wird jedoch von sämtlichen Parteien und dem BR als radikal und völlig unverhältnismässig abgelehnt. Das allein zeigt schon, wie ernst es der Bund mit diesen Szenarien meint: Sie sind fernab jeglicher Realität, und der Bund weiss das haargenau. Die Schweiz erlebt gerade ein Bevölkerungswachstum fast auf dem Niveau Indiens. Wenn wir nichts tun – was die Politik definitiv vorhat – werden wir die Zubetonierung der Schweiz noch viel schneller erleben, als uns selbst in den schwärzesten Prognosen prophezeit wurde.

  22. Peter Kellerhans sagt:

    Das sind doch Supernachrichten für unsere wachstumswahnsinnigen Politiker und ihre Auftraggeber in der Wirtschaft.
    Man kann nur noch den Kopf schütteln in welchem Tempo dieses Land in den sozialen Unfrieden getrieben wird.
    Gemäss EU-Brüssel hat die Schweiz ja kein Problem mit dem Bevölkerungswachstum infolge PFZ und in Bern sehen das ja die meisten auch so. Es bleibt wohl wirklich nur die knallharte Landung mit der Notbremse Ecopop.

    • Roberto Conte sagt:

      Ja und gestern in der Rundschau nahm der Moderator Brotz mit eben der Nachfrage der Zahlen und wie man dagegen vorgehen möchte Christoph Blocher in die Mangel. Wir in diesem Land aufgewachsene Menschen wollen eine Stabilität ohne dass immer mit Drohgebärden der SP, FDP und wie sie alle heissen dem Volk eingebläut wird wir wären einzig und alleine von der EU abhängig. Schauen sie sich die EU Länder an, wie die Neueinwandererzahlen sich prozentual gegü. der Schweiz verhalten. Es gibt immer noch viele Leute in unserem Land die es noch nicht geschnallt haben.

    • Margrit Gerber sagt:

      In Fokus: das Wohl der Menschheit. Notbremse Ecopop. Diese Notbremse ist ein globales Problem. Es geht um das Überleben der Menschheit, um die Erhaltung der Natur als Lebensgrundlage für jede einzelne Frau, für jeden enzelnen Mann und für jedes einzelne Kind. Es geht um die Vielfalt des Lebens, der Völker und der Kulturen. Das entgegen dem weltweiten Trend der Uniformierung von allem und jedem wegen der Rendite. Ein Land, das seine Bewohner nicht mehr ernähren kann mit gesunder Nahrung, ist ein Land des Leidens, dem Untergang geweiht. Die CH-Elite tut alles, dass das so kommt. Es braucht eine neue Philosohie, eine, die wirklich auf dem Leben beruht und die einfachen Menschen welt weit verbindet, zu einer friedlichen Koexistenz ermutigt und zur Liebe zur Natur.

  23. Jan Felix sagt:

    Der Bundesrat sprach von ca. 10‘000 Zuwandern pro Jahr bei der Abstimmung zu den Bilateralen.
    Wurden wir etwa vom Bundesrat angelogen? Unmöglich!

    • Philippe gauchat sagt:

      Vielleicht ist auch nicht immer alles ein böses abgekartetes Spiel oder gleich eine Verschwörung?

      zur Abstimmung über die Bilateralen ging man von einem gemässigten Wachstum in ganz Europa aus und konnte die Finanz- und Eurokrise keineswegs voraussehen, dass während dieser die Schweiz für Wirtschaft und Zuwanderer wesentlich attraktiver wurde, war kaum vorherzusehen.

      • Thomas Maurer sagt:

        Herr Gauchat, bei diesem Bundesrat und speziell mit der Sommaruga geht man am besten IMMER davon aus, dass das Volk von vorn bis hinten belogen wird. Dies trifft in ganz besonderem Masse auf sämtliche Fragen der Einwanderung zu. Wie meinte Sommaruga sinngemäss vor ein paar Monaten in einem Tagi-Interview? Der Dichtestress sei doch eher auf das subjektive Gefühl im Zusammenhang mit dem hohen Anspruchsdenken der Schweizer zurück zu führen…

        • Philippe gauchat sagt:

          Inwiefern hat Frau Sommaruga mit dieser Aussage unrecht?
          Es trifft den Nagel auf den Kopf, Dichtestress ist eine rein subjektive Wahrnehmung.

          Und Da Sie grundsätzlich nur vom Bösen ausgehen ist eine Diskussion mit Ihnen auch müssig, um Gunnar Lott zu zitieren “auf diesem Niveau diskutiere ich nicht mit ihnen”

    • Heidi Müller sagt:

      Der Bundesrat sprach auch von wenigen Duzend Millionen total Steuerverlust durch die UStR II. Verloren gingen seit da Milliarden, jährlich. Die UStR III ist in Entwicklung und diesmal liegen bereits die geplanten Verluste im Milliardenbereich pro Jahr!

    • Laila sagt:

      Nein, denn der BR hat nichts zu befürchten (geschützte Werkstätte). Nach dem Rücktritt der Volksvertreter leben sie gut von den > 200 KCHF pro Jahr.

  24. Hans Käslin sagt:

    Na Bravo und über was haben wir denn eigentlich am 9. Februar abgestimmt.

    • Philipp Hofmann sagt:

      Na Bravo – auch langsam gemerkt, dass der Abstimmungstext gar nicht die Masseneinwanderung stoppen wollte? Bloss den SVP-Titel und ein Plakat dazu zu lesen reicht halt nicht. Die Einwanderung findet nun halt einfach mit Kontingenten statt. Doch niemand sagt, die Kontingente müssten tief sein. Sogar Herr Oberschweizretter Blocher wagt sich nicht an das heisse Eisen der tiefen Kontingente und will keine tiefen Zahlen nennen. Am Ende muss noch James Schwarzenbach wieder ausgraben und antraben lassen für eine 5. Überfremdungsinitiative.

    • Marcel Schmid sagt:

      Über Kontingente!! Nur haben die Initianten bis heute beharrlich zur Höhe dieser Kontingente geschwiegen.. Ist natürlich auch schwer, wenn man den Wählern zwar eine massive Korrektur nach unten versprochen hat, aber gleichzeitig die potenten Parteisponsoren aus der Wirtschaft nicht verärgern möchte.. So gesehen läuft’s natürlich wieder auf die bestens bekannte Masche der SVP hinaus.. Die Umsetzung ohne eigene Vorstellung an Andere delegieren um diese wiederum für die Missachtung des nicht formulierten “Volkswillens” zu kritisieren.. Und man hofft, mit dieser rückgratlosen Strategie den schwarzen Peter bei Volk und Wirtschaft auf Dritte zu schieben. Denn nicht wir Feiglinge, sondern die Bösen in Bern haben’s entschieden. Toll oder!?

    • Paul Jenni sagt:

      Darüber, dass die Zuwanderung aus der EU kontingentiert wird. Haben Sie in der ganzen SVP-Propaganda ein einziges Wort gefunden, dass und auf welches Niveau die Zuwanderung reduziert werden soll? Sind Sie wirklich so naiv und glauben Sie, die SVP wolle die Zuwanderung bremsen? Die SVP arbeitet für die Wirtschaft, das sollten langsam alle verstanden haben. Und die Wirtschaft will Wachstum. Die MEI war eine Propaganda-Initiative, damit Leute wie Sie glauben, die SVP unternehme etwas gegen die Zuwanderung.
      Wenn Sie die Zuwanderung bremsen wollen, dann gibt es nur Ecopop. Die fordern wenigstens eine verbindliche Grenze.

    • Heidi Müller sagt:

      Darüber,
      … dass künftig allein die Wirtschaftsvertreter bestimmen, wieviele einwandern und einpendeln dürfen.
      … dass Schweizer dank Vorrang auch schlechtbezahlte Schuftereien – wenn zumutbar – antreten müssen.
      … dass dafür die Verwaltungen von Staat und Unternehmen aufgebläht werden.
      Siehe MEI-Text!
      Die SVP-Elite fordert inzwischen grosszügige Einwanderung à Discretion für ihre Unternehmen.
      MEI-Befürworter stimmten inzwischen dafür, dass viele Arbeiter nicht vom Lohn leben können und bewahren somit Lohndumping mit ausländischen Arbeitern.
      Vielleicht geht manchen MEI-Befürwortern ja irgendwann ein Licht auf, wie sie die Weichen für den Zug ‘Schweiz’ und für sich gestellt haben…

  25. michael thomas sagt:

    Spätestens bei 10 Mio. Einwohnern wird dieser, heute schon, vollgestopfte Saftladen Schweiz kollabieren. Verelendung der entrechteten Einheimischen, Grenzenlose Kriminalität, Wohnungsnot, Städte und Dörfer die im Müll versinken, sowie geplünderte, bankrotte Sozialwerke werden für nie endende Gewaltorgien im zukünftigen Armenhaus Europas sorgen. Die Marionettenregierung in Bern wird versuchen aufkommende Brände mit Benzin zu löschen.. Dieses Land ist eine Schande für die kommende Generation junger Schweizer ohne Heimat und mit geringen Chancen auf eine menschenwürdige Existenz.

    • Laila sagt:

      Vielen Dank für Ihre Worte. Wenn immer mehr Personen ab 50 keinen Job finden, sog. Asylsuchende durchgefüttert werden müssen und die Sozialwerke kriminell ausgebeutet werden, landet die Schweiz im Ruin (Es gibt sie heute schon nicht mehr…).

    • Thomas Meier sagt:

      Zu viele Apokalypse-Filme geschaut?

      • frank maier sagt:

        Thomas Meier – schon mal n Job gesucht ab 50 ? .. das wird dann apokalyptisch. Ab 50 hockt man offenbar wie im Knast und kann sich nicht mehr bewegen bis 65. Ziemlich trostlose Aussichten – dabei sollte man doch flexibel, offen und mobil bleiben… dieses Wirtschaftssystem scheint schon recht versaut zu sein – aber kein Problem, dank Masseneinwanderung.

    • Chris sagt:

      Ich verstehe die ganze Panik überhaupt nicht. Mit einer cleveren Raumplanung und Investitionen in Verkehrsinfrastruktur kann die Schweiz auch 15Mio locker verkraften. Zuwanderung schafft Wohlstand, nur so kann die CH die heutige gute wirtschaftliche Position (und somit Wohlstand) halten. Jeder der schon mal ein bisschen über die CH Landesgrenzen hinaus gekommen ist, kommt zum Schluss das es eigentlich noch genug Platz hätte in der CH. Es kann halt nicht jeder auf dem 1000m2 Grundstück im EFH wohnen sondern Städte wie Zürich verkraften durchaus Wolkenkratzer, welche Boden viel effizienter nutzen als dies heute der Fall ist.
      Alternative Abschotten zieht nicht, die Globalisierung ist nicht aufzhalten und entweder wir nutzen sie für uns oder wir schotten uns ab und gehen schlussendlich daran kaputt.
      Mehr Toleranz und mehr Offenheit, mehr Mut zu Innovation und Zuversicht statt Angst und Abschottung würde uns allen gut tun.

      • Laila sagt:

        Wenn Sie gerne CHF 5’000 und mehr für die Wohnung bezahlen können/möchten, auf schönes Grün verzichten, auf den Strassen und im ÖV stehen sowie alle Abgase und Ablüfte Ihrer Nachbarn einatmen möchten, go for it. Durch die Erwärmung kann es dann auch mal mit Wasser knapp werden. Und wo entspannen Sie? In der Tiefgarage? Die Kriminalität legt dann auch noch kräftig zu.

    • Daniel Keller sagt:

      Ich muss sagen, Sie haben eine blühende Fantasie. Schauen Sie etwas weniger billige Katastrophen-Filme.

    • Thomas Maurer sagt:

      Michael Thomas, ein trauriger, aber wohl leider wahrer Kommentar, der es auf den Punkt bringt. – Es gibt einfach zu viele Profiteure, die an der Masseneinwanderung verdienen: Die Linken (in der irrigen Annahme, die Einwanderer würden sie dereinst wählen und ihnen auf Jahre hinaus die politische Macht verschaffen), die Arbeitgeber (die mit billigen Dumpinglöhnern aus der EU und weiss Gott woher ihren Profit maximieren), Kultur- und Medienschaffende (die sich mit ihrem geheuchelten Gutmenschentum und dem ganzen realitätsfremden Multi-Kulti-Tralala profilieren wollen). Aber auch diese Gruppen werden am Schluss für diesen Einwanderungsirrsinn bezahlen. Da bin ich mir absolut sicher.

  26. Margot sagt:

    Wenn die Wirtschaft weiterhin soviele ins Land holt, dann wird ECOPOP eine grosse Chance haben. Dann sollen sie ja nicht aufheulen nach der Annahme der MEI, denn das Volk hat gezeigt das es so nicht weiter gehen kann!

  27. Aka sagt:

    Und alle Parteien ausser der SVP sehen keinen Handlungsbedarf und brüsten sich die Interessen der Bevölkerung zu vertreten.
    Mich nähme noch Wunder welche Vorschläge die Vertreter der 49.3 % haben, ausser Mindestlohn und Eingriffe in die Lohnautonomie der Unternehmen?

    • Paul Jenni sagt:

      Das Lustige dabei ist, dass Sie tatsächlich glauben, die SVP wolle die Zuwanderung bremsen… Die SVP unterstützt Ecopop nicht, raten Sie mal warum.

  28. Roland Bieri sagt:

    Ist doch wunderbar, die MEI-Beführworter sind ja hauptsächlich in der D-CH, die Romands kriegen einen Grossteil des Wachstums ab. Gibt dann wohlaAuch den einen oder anderen NR-Sitz mehr, gerade für die Waadt.

    • Joerg Hanspeter sagt:

      @Roland Bieri: Wenn Sie schon über Zahlen diskutieren wollen, dann schauen Sie sich die Zahlen mal an. Es ist ja nun nicht so, dass die welsche Schweiz die MEI geschlossen abgelehnt hätte. In der welschen Schweiz war lediglich eine (nicht allzu grosse) Mehrheit dagegen, ungefäht gleichviel wie in der Deutschschweiz dafür. Gut 40 % der Welschen haben sehr wohl JA gestimmt, was zwar eine Minderheit ist, aber eine grosse Minderheit.

    • P. Gerber sagt:

      Das wäre schön, ich habe die Romands lieber als die D-CHler. Die Romands sind nicht solche Schisshasen wie die D-CHler die den Kopf in den Sand stecken und am liebsten zurück ins 19. Jahrhundert gehen würden.
      Die Romands schauen mit Mut in die Zukunft. Kein Wunder ist die Region um den Genfersee sehr dynamisch und erfolgreich. Schisshasen waren noch nie erfolgreich.

      • Dieter Sprenger sagt:

        Somit würde ich Ihnen Herr Gerber empfehlen z.Bsp. in die schöne Gegend am zwischen Lausanne und Genf zu ziehen . Ob Sie allerdings dort als Deutschschweizer überall Willkommen sind ist zu bezweifeln ! Bedauerlicherweise gibt es dort leider relativ hohe Wohnungsmieten und Steuern . Betreffend Abstimmung zur MEI , Befürworteten auch die Welschen Landgemeinden diese Initiative , nur wurden diese von den Städtischen Gegnern überstimmt . Dass der Souverän in der Welschen Schweiz bei vielen Themen eine etwas andere Philosophie aufweist ist bekannt und liegt an der Natur der Sache wie bei anderen Vorstellungen und täglichen Abläufen . Ob diese dann letztendlich mutiger oder vernünftiger ist kann nicht so einfach beurteilt werden ! Der grosse Unterschied ist jedoch nicht mehr Romandie zu Deutschschweiz , sondern eher Stadt zu Land .

      • Beat Stutz sagt:

        Ich nehme an, Herr Gerber, Sie haben nie in der Romandie gelebt oder woher kommen ihre stereotypen Pauschalurteile? Jedenfalls ist es einfach, internationale Unternehmen anzuziehen und dafür eine massive Wohnungsnot in Kauf zu nehmen und den Genferseeraum komplett zu verbauen inklusive Gated Communities. Das ist nämlich, was dort seit 14 Jahren abgeht. Die Schisshasen sind übrigens mindestens ebenso erfolgreich.