12 Tipps für Kurven wie bei Kate

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Kurven am richtigen Ort: Schauspielerin Kate Winslet beweist, wie attraktiv Rundungen sein können.

So toll sich Wunderkuren anhören, bei denen man in zehn Tagen sieben Kilo abnehmen soll, so unrealistisch sind derartige Versprechen. Es gibt nur eine Methode, langfristig abzunehmen, und diese heisst: langsam, aber stetig. Der englische Ernährungsberater Rob Hobson hat eine Liste von Ratschlägen zusammengestellt, die zwar simpel klingen, aber durchaus effektiv sind. Auch die Schauspielerin Kate Winslet soll zu seinen Kundinnen gehören, und sie beweist, dass man nicht rappeldürr sein muss, um eine gute Figur zu machen. Denn egal, ob man eine fett- oder kohlenhydratarme Diät wählt, unter dem Strich geht es darum, dass man mehr Kalorien verbrennt, als man zu sich nimmt. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein Gewichtsverlust schneller möglich ist, wenn man Kohlenhydrate reduziert. Ein Selbsttest dieser Tipps hat übrigens einen Gewichtsverlust von zwei Kilo pro Monat ergeben. Und das ist gar nicht so schlecht.

Die zwölf Tipps

 1. Ein Esstagebuch führen

Am besten, man schreibt sich eine Woche lang auf, was man zu sich nimmt, und zwar alles. Das funktioniert allerdings nur, wenn man total ehrlich zu sich selber ist.

2. Kleine Änderungen zeigen grosse Wirkung

Beispielsweise Vollfettjoghurt gegen eine kalorienreduzierte Variante auswechseln, am Abend statt zwei Gläser Wein nur eines trinken, Weissbrot und Pasta weglassen.

3. Realistische Ziele setzen

Meistens sind die Erwartungen an sich selber zu gross. Erfüllen sich diese nicht, neigt man dazu, den Bettel hinzuwerfen. Warum also nicht kleine Veränderungen anstreben? Ein Kilo pro Woche zu verlieren, ist ein Erfolg. Und wenn man das über mehrere Wochen schafft, kommt da ein rechtes Sümmchen zusammen. Ernährungsberater Hobson rät ausserdem, nicht unter eine Nahrungsaufnahme von 1200 Kalorien zu gehen, da sonst das Riskio von Heisshungerattacken wächst.

4. Selber kochen

Nur so hat man unter Kontrolle, wie viele Kalorien man zu sich nimmt. Beim Essen im Restaurant verstecken sich oft viele Fette in Saucen oder Desserts.

5. Mehr Proteine und Faserstoffe

Sie helfen, dass man sich schneller satt fühlt und sorgen für eine gute Verdauung.

6. Alkohol massvoll konsumieren

Ein Glas Wein (2 dl) hat ungefähr 130 Kalorien, ein Glas Bier knapp 100 Kalorien. Da kommt schnell etwas zusammen.

 7. Keine Ablenkung

Untersuchungen haben ergeben, dass man, wenn man beim Essen Fernsehen schaut oder am Computer sitzt, mehr Kalorien zu sich nimmt, als wenn man sich nur auf sein Essen konzentriert.

8. Keine Mahlzeiten auslassen

Natürlich lassen sich durch das Auslassen von Mahlzeiten Kalorien einsparen, aber Heisshungerattacken sind die Folge. Und meistens isst man dann unkontrolliert mehr, als man bei einer normalen Mahlzeit zu sich genommen hätte.

9. Weissen Zucker und wertlose Kohlenhydrate meiden

Weisser Zucker und gewisse andere Lebensmittel haben einen hohen glykämischen Index (GI). Nahrungsmittel mit niedrigem GI bewirken einen langsamen Insulinanstieg und versetzen den Körper weniger in einen Speicherzustand als Esswaren mit hohem GI. Einen niedrigen GI haben faserreiche Lebensmittel wie Hülsenfrüchte, Vollkorn-Getreideprodukte oder einige Früchte und Gemüse. Weil nach ihrem Genuss der Blutzucker langsam steigt und sinkt, machen sie besser satt und halten länger fit.

10. Keine Angst vor den richtigen Fetten

Einfach ungesättigte Fettsäuren haben einen positiven Effekt auf den Cholesterinspiegel. Zu finden sind sie in Oliven- und Rapsöl, Avocados, Nüssen, Kernen und Samen. Noch instabiler und somit reaktionsbereiter sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften haben. Schon ein Esslöffel Sonnenblumen- oder Distelöl liefert den Tagesbedarf an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Die Stars unter den ungesättigten Fettsäuren sind Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, die insbesondere in fetten Fischen vorkommen. Hering, Sardine, Lachs, Makrele, Heilbutt oder Thunfisch sollten daher mindestens einmal in der Woche auf dem Speiseplan stehen. Wer Fisch nicht mag, greift zu Walnüssen oder zu Lein-, Raps- und Sojaöl.

11. Unterstützung suchen

Am besten, Sie erzählen Ihrer Familie, Ihren Freunden und Arbeitskollegen von Ihren Plänen. Und vielleicht sind Sie beim Abnehmen bald nicht mehr alleine.

12. Werden Sie kein Sklave der Waage

Wägen Sie sich einmal pro Woche. Tägliches Wägen kann verwirren, denn der Wasserhaushalt des Körpers ändert sich ständig. Oder Sie suchen sich eine Jeans, die Sie schon lange wieder tragen wollen und probieren sie regelmässig.