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Artikel-Schlagworte: „Backstage“

Viel Neues aus Frankfurt

Marianne Kohler am Dienstag den 19. Februar 2013

Heute geht in Frankfurt die grösste Interior-Dekorationsmesse Europas zu Ende: die Ambiente. Viele Einkäufer von Schweizer Geschäften – von der kleinen Boutique bis zu den Warenhäusern – kaufen an dieser Messe Wohnaccessoires, Geschirr, Gläser, Kochutensilien, Textilien, Dekoartikel und vieles mehr ein. Oft leider das Gleiche, dabei müsste das überhaupt nicht sein. Die Angebote sind vielfältig, frisch und voller Ideen. Es sind nicht nur grosse Handelsfirmen, sondern auch junge Designer und kleine Manufakturen, die ihre neusten Kreationen und Kollektionen an der Messe anbieten. Hier bekommen Sie schon mal einen ersten Eindruck der Ideen, Trends und Dinge, die Sie dann bald in den Geschäften kaufen können.

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DIE AUSBEUTE EINES MESSETAGES
Als Journalistin muss man zum Glück nur mit den Augen «einkaufen» und nicht mit den grossen Taschenrechnern, den Markenzeichen der Einkäufer. Meine Messeausbeute sind Entdeckungen, News, Stimmungen und neue Kontakte. Und da ich gerne auch etwas in der Hand habe, natürlich auch Kataloge, Prospekte und Pressedossiers. Viele Presseinfos kriegt man zwar einfach als Download, aber trotzdem komme ich am Ende einer Messe immer noch beladen nach Hause. Es sind aber nicht mehr ganze Koffer voll wie früher, sondern nur noch hübsche, kleine Stofftaschen mit den jeweiligen Labels der Firmen drauf.

Interiormessen sind heute oft weniger klar auf eine bestimmte Saison ausgerichtet. Hier geht vieles über die Emotionen und manches auch sehr spontan. So sehen wir an der Ambiente Weihnachtsschmuck und Ostereier oder Tendenzen, die eindeutig Frühlingsgefühle vermitteln, und solche, die auf winterliches Kuscheln verweisen. Der Einrichtungsmarkt bewegt sich zwar rascher, und Geschäfte bieten in immer kürzeren Abständen Saisonware an. Aber die Kissen und Teller, Vasen und Leuchten, die unser Zuhause schmücken, haben eine längere Lebenszeit als die Designerjeans oder die It-Bags. So verführen die Designer und Homeaccessoire-Firmen (wie schon an der Pariser Messe) mit Stimmungen, Welten und Lebensgefühlen.

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FRANKFURT, LIEBE AUF DEN ZWEITEN BLICK
In die Stadt Frankfurt verliebt man sich nicht auf den ersten Blick, aber bei häufigen Besuchen wächst die Zuneigung und man entdeckt die Reize der Stadt. Da entsteht erst mal ganz schön viel Grossstadtfeeling, vor allem durch die Skyline, die ein wenig an Manhattan erinnert. Diese sieht man auch von der Messe aus, wenn man sich während der langen Wanderungen durch die Hallen auch mal Zeit nimmt, aus dem Fenster zu schauen. Einige Ausstellungen, vor allem die Trendräume, sind auch von der Architektur inspiriert. Hier werden neue Backformen so inszeniert, dass sie wie Gebäude wirken.

Frankfurt ist auch ohne Messe eine Reise wert. Der ICE -Zug ist superchic und bringt einen in vier Stunden mitten in die Stadt. Frankfurt ist bekannt für coole, kleine Designerhotels, und Shoppingbegeisterte lieben die hippen Highstreetlabels wie COS, Zara Home oder Muji – alles Shops, die es in der Schweiz nicht gibt. Zum Glück, denn so gibt es in anderen Städten Neues zu entdecken! Frankfurt ist aber auch kulinarisch top. Da ist nicht nur eine Strasse, in der sich schicke Traiteure, Confiserien, coole Bars und edle Restaurants dicht aneinanderreihen und die sich Fressmeile nennt, sondern auch eine schöne Markthalle, in der unter anderem viele persische Spezialitäten wie süsse Datteln, bitterer Tee, getrocknete Berberitzenbeeren, Kaviar und vieles mehr angeboten werden. Aber auch coole Clubs, feine Restaurants und ein heftiges Rotlichtquartier prägen diese Stadt der Kontraste.

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DIE TISCHKULTUR HAT AN DER FRANKFURTER MESSE EINE GROSSE BEDEUTUNG
Es gibt viele renommierte deutsche Firmen, die Geschirr, Glas, Besteck oder Küchenzubehör herstellen: Rosenthal, Villeroy & Boch, Reichenbach, Nymphenburg, Meissen, Asa, Kahla, Nachtmann, Leonardo, Pott oder Mono sind nur einige davon. So wird denn auch im Designbereich diese wichtige Sparte stark hervorgehoben. Zwei der Trendräume widmen sich ganz der Tischkultur. Einer zeigt interessantes, neues Design, wie zum Beispiel meine persönlichen Lieblinge: einen weissen Steamer-Pot von Office for Product Design, supercoole Backformen von Mario Trimarchi für Alessi und Gläser mit Frosteffekt von Front Design.

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FRÖHLICHER FIORUCCI-LOOK
Kennen Sie Fiorucci? Die Modemarke wurde mit Pop, süssen Farben und viel Lebensfreude zum Kultlabel der späten 70er-Jahre. Und so wie wir heute zu COS oder Acne pilgern, stürzten wir uns damals mit Shoppinglust in die Fiorucci-Shops. So erinnern Elemente, Farben und Stimmungen, die im Dekobereich gezeigt werden, denn auch an diesen Look. Da sind süsse Pastellfarben, Sternchen, Leoprints, Tupfen, poppige Blümchen und sehr viel Neon. Die Kissen auf dem linken Bild sind von Au Maison und auf dem rechten befinden sich die charmanten Papeterieartikel von Rie Elise Larsen. Die frechen Blümchentassen mit einem Innenleben in Neonpink sind von Lisbeth Dahl.

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VIEL GLAMOUR UND SINNLICHKEIT
Die Trendinszenierungen, mit denen die Messeorganisation dem Publikum Visionen und Tendenzen zeigt, waren dieses Jahr besonders gut gemacht. Sie erinnerten an die konkurrierende kleinere Messe Maison et Objet, die im Januar in Paris stattfand. Mit Trompe-l'Œil-Effekten, die durch grosse, halb rund aufgezogene Fotos entstanden, wurden Räume gestaltet, die die Stimmung eines jeweiligen Dekotrends wiedergaben. Der Trend zu Eleganz und Üppigkeit hat einen Salonstil erschaffen, der sich Eccentric Domain nennt. Glamouröses, Theatralik, ein bisschen Kuriositätenkabinett und viel Sinnlichkeit sind die Elemente dieses Stils.

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BLAU-WEISSE KLASSIKER MIT AVANTGARDE-APPEAL
Wie schon erwähnt, ist der Tischbereich in Frankfurt besonders wichtig. Dort bewegt sich auch einiges – und das in eine ganz interessante und unerwartete Richtung. Nach Convenience-Food, Jamie-Oliver-Spontanität und langen Jahren puristischer Pseudomoderne auf dem Tisch sind nun wieder feinere Töne angesagt. Edles, Feines, Ungewohntes, Freches und Überraschendes zeigt sich in traditioneller Verkleidung. Blau-weisses Porzellan ist da ganz weit vorne mit dabei. Meine Lieblinge: die handgemachten Plättchen von Anne Black (auf dem Bild rechts), die Porzellanplatten mit den Seemanns-Tattoo-Motiven von Mutti (auf dem grossen Bild in der Mitte) und die kleinen, feinen, japanisch anmutenden Schälchen aus der Trendschau, die ebenfalls von Anne Black sind.

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DIE KÜCHE ERHÄLT VIEL STIL
Wir wollen schöne Alltagsgegenstände, Edles, Handgemachtes, Aussergewöhnliches, Persönliches. So werden denn Küchen und Tische mit edlen Stücken bereichert und unser Alltag ebenso. Die Bilder sind an der Trendinszenierung der Frankfurter Messe Ambiente gemacht worden. Auf dem kleinen Bild sind die hauchdünnen Holzgefässe der Japanerin Takahashi Kougei zu sehen.

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EIN PAAR STYLINGTIPPS VON DER MESSE
Messen inspirieren auch. Und da wir noch eine Weile warten müssen, bis wir all die schönen Dinge in den Geschäften kaufen können, können wir schon mal ein paar Stylingideen von der Messe kopieren. Diese Inspirationen bringen Ihrem Zuhause viel Wohnlichkeit.

1 Gewebte Baumwollteppiche können auch mal über ein Bett gelegt werden und verwandeln dieses tagsüber zu einer Lounge-Liege. Die Teppiche in edlen, gedämpften Farben sind von Braxton.

2 Übergrosse Leuchten geben ein starkes Statement ab. Dadurch können sie wie ein Möbelstück eingesetzt werden und erwecken eine leere Ecke zu neuem Leben. Die tollen Leuchten sind von der tunesischen Firma Zina.

3 Bei House Doctor standen in allen Vasen einzelne feine Blumen. Zum Nachmachen schön!

4 Bunte Decken aus Vintage-Saris sind die «Wolldecken» des Sommers. In diese kann man sich auf dem Balkon reinkuscheln. Sie geben einem Sofa ein wenig Bohemian-Feeling und können zu einem schicken Vorhang umfunktioniert werden. Die Decken sind von Au Maison.

5 Machen Sie es wie bei H.Skjalm.P und kombinieren Sie einzelne Metallaccessoires zu grafischen Mustern und sinnlichen, gebrochenen Farbtönen.

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Möbelmesse Milano 2012 – Damit wohnen wir morgen

Marianne Kohler am Sonntag den 22. April 2012

Wohnen bekommt heute, in einer Zeit, die von Wandel und Schnelligkeit geprägt ist, eine immer grössere Bedeutung. Daher ist ein Ereignis wie die Mailänder Möbelmesse mindestens so wichtig wie Modeschauen und Autosalons. Im Gegensatz zu solchen Messen zieht sie ganz unterschiedliche Menschen an. Dementsprechend findet man auch die verschiedensten Trends, Stile und Interpretationen des Themas Wohnen. Es ist diese Vielfältigkeit, die den Wohnbereich am stärksten prägt und individuelles Wohnen ermöglicht.

Unsere Welt zu Hause, unser Rückzugsgebiet in den eigenen vier Wänden, ist immer sehr persönlich. Wir möchten nicht in Showräumen wohnen, sondern in gemütlichen, praktischen und schönen Wohnungen. Aus den grossen Angeboten picken wir uns die Einzelstücke heraus, die uns gefallen und inszenieren sie so, dass sie in unser Leben passen. Dieses Persönliche, Wohnliche und Supergemütliche war denn auch die Grundtendenz, die in Mailand zu spüren war. Zudem waren die Siebzigerjahre allgegenwärtig, wie der erste Eindruck aus Mailand am Donnerstag gezeigt hat. Heute geht die grösste internationale Möbelmesse zu Ende und Sweet Home präsentiert weitere Highlights.

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Die Möbel werden weich, die Farben sanft und warm. Luxuriös zeigen sich die differenzierten Farbtöne, oft in Samt, Velours oder Wolle. Sie schimmern und verführen mit einer Sinnlichkeit und Stilsicherheit, für die die Italiener einfach das richtige Gefühl haben. Die schönsten Farben zeigte definitiv Moroso. Möbel, Teppiche und Accessoires sind wie eine Künstlerpalette gestaltet. Im Bild oben sind der Sessel Coat und die Körbe Bask von Sebastian Herkner zu sehen.

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Das neue Sofa des bekannten Schweizer Designers Alfredo Häberli für Moroso heisst Softbox, und soft ist nicht nur das Innenleben, sondern auch seine feminine, zarte und elegante Farbigkeit.

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Zanotta zeigt mit dem neuen Partysofa von Gabriele Rosa eine wunderschöne, elegante und individuell zusammenstellbare Wohnlandschaft. Dazu werden praktische Beistellmöbel kombiniert. Kissen, Decken und Teppiche sorgen für noch mehr Wohnlichkeit.

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Wenn man mal auf dem Sofa arbeitet oder zu Musik entspannt, ist das neue Tischchen Toi von Salvatore Indriolo ideal (Bild links). Es bietet eine perfekte Abstellfläche und Stauraum. Auf dem rechten Bild ist das Sofa Altopiano von Ludovica und Roberto Palomba zu sehen. Es besteht aus frei zusammenstellbaren Modulen. Alles von Zanotta.

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Campeggi hat sich auf witzige, praktische Möbelideen spezialisiert. So ist diese Sitzlandschaft Stad von Matali Crasset ein kleines Wohnzimmer für sich, das man sogar in ein Schlafzimmer verwandeln kann.

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Und für Fitness und Spielfreude zu Hause sorgt Lazy Football von Campeggi, ein Indoor-Outdoor-Stuhl aus Metall, der mit einem kleinen Tornetz versehen ist.

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Die Gebrüder Bouroullec kreierten diese kleinen Regalelemente Corniche für Vitra. Sie sind wie kleine Felsvorsprünge, die an der Wand hängen. Darauf finden die kleinen Lieblingssachen, die wir im Alltag gerne um uns haben, einen Platz.

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Was mir an Mailand persönlich am besten gefällt, ist die elegante Shabby-Chic-Atmosphäre, die sich durch die ganze Stadt zieht. Wohnungen und Geschäfte befinden sich in wunderschönen, alten Häusern und sind oft auf eine elegante, aber unkomplizierte Art eingerichtet und gestaltet. Wunderschöne Beispiele sind die Showräume von Boffi oder die Wohnräume von Dimore Studio im gleichen Gebäudekomplex.

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Die Vereinigung von Alt und Neu, die Eleganz der Siebziger- und Vierzigerjahre und die Moderne der Gegenwart bringt Emmemobili besonders schön zusammen. Hier sind die hölzernen Wandmodule Boiserie von Ferruccio Laviani wunderschön inszeniert.

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Der Holztisch Twaya von Feruccio Laviani für Emmemobili ist auch ein schönes Beispiel, das Gegensätze in sich vereint. Der Tisch ist aus massiver Eiche und geformt wie ein üppig wallendes Tischtuch.

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Kuscheln erlaubt, zu zweit oder alleine: Der kapriziöse, weiche Sessel Collerette von Les M für Casamania macht dies möglich. Er ist eine Art Pouf, der sich mit Kuscheldecke zum Sessel und zur Relaxzone verwandelt.

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Dieses kokette, poetische Bücherregal lässt viel Individualität zu. Farbig ausgepolstert und aus Metall lässt es sich an die Wand montieren oder aufstellen. Es heisst Alma und ist von Studio 63 für Casamania.

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Diese schlichte, senfgelbe Lackkonsole ist neuartig, praktisch und erinnert an die Seventies. Clematis ist von AL26.98 und könnte einen coolen Frühstückstisch abgeben.

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Ginko, auch von AL26.98, ist ein frei stehendes Regal, das wie eine Skulptur oder ein architektonisches Element eingesetzt werden kann.

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Neues in starken Kunstschule-Farben und im schlichten, modernisierten Retrolook zeigt Miniforms. Besonders aufgefallen sind die kubischen Kommoden Code von Studio Zaven in Cölinblau und Senfgelb, der Standhandspiegel Rétroviseur domestique von Ionna Vautrin und der freche Hocker Trex von Casa 1796, der sich mit einer Handbewegung in einen Beistelltisch verwandeln lässt.

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Tacchini legt mit dem Sessel Bianca von Franco Albini einen Klassiker aus dem Jahre 1939 neu auf. Er wurde ursprünglich für die luxuriöse Villa Monzino am Comersee entworfen.

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Der japanische Stardesigner Nendo hat für KPercent eine Black&Black-Kollektion entworfen. Einfache, praktische, formschöne Basismöbel, die man sich leisten kann. Zu sehen ist der Stuhl Melt (links) das Regal Brace (rechts oben), das Wandboard Scissors (unten links) und das Regal Rain (unten rechts).

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Stark im Trend sind Neuauflagen von alten Designs. So ist denn auch die Kiki-Kollektion von Artek bereits 1960 vom Designer und Innenarchitekten Ilmari Tapiovaara entworfen worden. Er gewann damals damit sogar den Gold Prize der Mailänder Möbelmesse. Ein weiterer Grund für Artek, die schlichten, modernen Möbel wieder zugänglich zu machen.

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Möbelmesse Milano 2012 – Die Seventies melden sich zurück

Marianne Kohler am Donnerstag den 19. April 2012

Seit Dienstag findet in Mailand die grösste Möbelmesse statt. Auf der Suche nach Neuem, Schönem und Inspirierendem spazieren Interiorprofis aus aller Welt, Designstudenten, Architekten und Einkäufer der grossen Möbelhäuser durch die grossen Hallen der Messe und die verschiedenen Quartiere der Stadt. Neu ist einmal mehr das Alte. Für einmal sind es nicht die netten Fifties oder die coolen Sixties, sondern die frechen, relaxten Siebzigerjahre. Sie zeigen sich in einem neuen Licht interpretiert insgesamt raffinierter und eleganter. Aber die heile Welt der Wohnwände, die Sonnenuntergangsfarben der Poster und der poppig kitschige Discolook von damals ziehen wieder ein und bringen uns ein neues, entspanntes Wohngefühl.

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Die kuschelig weichen Polstersessel in Sonnengelb und der romantische Korbsessel mit Hippieflair sind beide für draussen gedacht und repräsentieren das entspannte Sommerfeeling von B+B.

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Linkes Bild: Handgestrickte, wunderschöne Kissen in warmen Sonnenuntergangsfarben möchten demnächst mit uns auf dem Sofa kuscheln. Sie sind von der Firma Arcade. Rechtes Bild: Runde Formen und auch warme Sunsettöne machen den kuscheligen Sessel von Tacchini supergemütlich.

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Voll durchgestylt mit dem ganzen Mut zum Kitsch und der Biederkeit der Seventies, zeigt sich das Ambiente bei Vitra. Fürs Styling der renommierten Firma sind Connie Hüsser und Till Weber verantwortlich. Sie haben aus dem Vollen geschöpft. Alles ist da, was die gemütliche Stube der Siebziger glamourös machte: die Fruchtschale mit Ananas, die Porzellanfigürchen, die kleinen Kakteen, die goldgelben Teppiche und die Exotikpflanze der Dekade, die Zimmerpalme. Sie sind das Bühnenbild für die neuen und klassischen Designerstücke von Vitra.

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Frisch und knallig sind die Fluofarben, welche in Mailand nicht nur überall modisch auf der Strasse zu sehen sind, sondern auch in den Showrooms und Geschäften im Interiorbereich. Diese tollen Stücke sind von Society, einer Marke, die für wunderschöne und edle Wäsche bekannt ist.

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Soviel Eleganz hatten die Fluofarben damals, als sie sich das erste Mal zeigten, noch nicht. Bei Boffi haben die Antiquitäten einen richtig starken Knall bekommen, so dass sie nun eigentlich eher Kunstobjekte sind.

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Amorphe Sitzgelegenheiten strahlen die Entspanntheit der Seventies aus. Vielleicht ist der Blick zurück in diese Zeit, die ja auch von einer Rezession geprägt war, als eine Art Hoffnung zu deuten. Denn in Erinnerung haben wir vor allem ihren Humor, den Glamour und die Verspieltheit. Diese beiden Sessel laden ein, reinzuplumpsen, abzuschalten und es sich so richtig gemütlich zu machen. Linkes Bild: Dieser Sessel heisst Fatty und ist österreichisches Design von Dejana Kabiljo. Rechtes Bild: Der runde, rote, mit Ohren und wulstigen Polstern ist von Normann Copenhagen.

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Stilvolle, weiche Formen zeigt uns Moroso, das interessante, innovative und sinnliche Interiorlabel. Der Sessel heisst Coat und ist von Sebastian Herkner.

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Moroso zeigt auch eine supersinnliche, warme Farbpalette von heissen Gelb- bis zarten Rosatönen. Der Sessel rechts heisst «Take a  Soft Line For a Walk» und ist vom Schweizer Designer Alfredo Häberli.

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Warme Farben, vor allem die Sunsettöne, zeigen viele Firmen, hier ein wunderschönes Beispiel von Arper

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Und klar gehört auch Disco und Pop in die Seventies. Auf dem linken Bild zeigt sich ein Stuhl von Artifort und auf der rechten Seite eine Lampe von Vick Vanlian.

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Und noch mehr Discoglamour von Vick Vanlian (links) und auf dem rechten Bild eine Inszenierung von Vitra.

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Wieso nicht heute im «Blick am Abend» über Wohnblogs lesen?

sweet homeDer Sweet-Home-Blog hat es nämlich unter die sieben besten Wohnblogs geschafft. Mit dabei sind auch «The Selby» oder «Emma» aus Schweden. Herzlichen Dank ans «Blick am Abend»-Team!