Ein gemütliches Hotel in Stockholm

Für eine Gesellschaft, die die Welt zum Zuhause erklärt, müssen auch Hotels Gemütlichkeit ausstrahlen. Das klappt im Fall vom Ett Hem in Stockholm bestimmt.
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Das Ett Hem Hotel in Stockholm strahlt genau das aus, was man von einem Haus erwartet: Verlässlichkeit, Schönheit und Zuhausegefühl. Das Gebäude wurde 1910 errichtet, steht in einem Wohnquartier und ist ein schönes Beispiel aus der skandinavischen «Arts and Crafts»-Zeit.

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Nichts vermittelt so stark ein Zuhausegefühl wie Essen am grossen Küchentisch. Das ist im Ett Hem möglich, gar die gemütliche Holzbank ist da. Auf den Fenstersimsen duften Küchenkräuter aus antiken Töpfen, auf dem Küchenbüffet blühen Blumen, und Frühstücksflocken stehen in Einmachgläsern bereit.

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Am Tisch, einem grossen, abgerundeten Bauerntisch, stehen rot lackierte Stühle. Das in bester Ilse-Crawford-Manier – die englische Interiorkönigin ist nämlich verantwortlich für die Einrichtung.

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Da das Haus ein Wohnhaus war, ist es natürlich einfach, Gemütlichkeit entstehen zu lassen. Da sind Wohnzimmer, Esszimmer, ein Cheminée und die gekonnte Einrichtung von Studioilse, bei der Modernität und Geschichte selbstverständlich zusammenfindet. 

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Bei allen Einrichtungen der Engländerin Ilse Crawford spielen Farben und starke Formen eine zentrale Rolle. In diesem Fall sind es leuchtend grüne Sessel und ein skulpturaler Hocker. Aber auch spannende Materialkombinationen sind wichtig, da spielt zum Beispiel der matte Wollstoff der Sessel mit dem Hochglanz des Couchtisches, und vor der grossen Holzbücherwand hinter dem Esstisch baumeln edle Glasleuchten. 

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Am grossen, schwarzen Lacktisch vor der gefüllten Bücherwand wird stilvoll zu Abend gegessen, ganz so, wie wenn man bei guten Freunden ist oder diese eingeladen hat. 

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Der Wintergarten wurde zu einer gemütlichen Rückzugsnische eingerichtet mit allem, was dazugehört: üppige Pflanzen, grosses Leinensofa, typisch skandinavische Sprossenmöbel und eine Vitrine, in der Vasen und Decken bereitstehen.

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Im Innenhof stehen fellbestückte Stühle an kleinen Gartentischchen. Laternen leuchten, aus dem Haus strahlt das warme Licht, das Daheim bedeutet, und man hört bei diesem Bild förmlich, wie das gesellige Geplauder der Gäste ein wenig nach draussen klingt.

3 Kommentare zu «Ein gemütliches Hotel in Stockholm»

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