Coolness zum Mitnehmen

Es gibt Dinge, die wir aus Hotels klauen dürfen – coole Einrichtungsideen. Und davon ist das Boro Hotel in Queens voll.

Design: Grzywinski + Pons

sweet home

Das Quartier Dutch Kills im New Yorker Stadtteil Queens möchte so cool werden wie Williamsburg. Dass die Gegend boomt, beweist das supercoole Boro Hotel, für dessen Design und Ausbau die Architekten Grzywinski + Pons verantwortlich sind. Loftartige Zimmer, eine entspannte Einrichtung mit viel Design und urbaner Eleganz machen dieses Hotel zum guten Beispiel für neue Wohnlichkeit. So lassen sich denn viele Ideen auch zu Hause umsetzen.

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Wohninsel mit Regal

Die Lobby ist ein grosses Wohnzimmer, das mit cleveren Ideen, Designikonen und einer harmonischen Palette von Farben und Materialien entspannte, urbane Wohnlichkeit vermittelt. Genial ist das Sofa im Regal. Mittendrin, sozusagen als Insel, steht ein Regalelement, in das gleich ein Sofa eingebaut wurde.  

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Die Leseecke

Halb Architektur, halb Möbelstück: Das Bücherregal mit Gitterglashintergrund ist Raumtrenner und bietet eine kleine, ruhige Leseecke.

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Heim und Herd

Die beiden gehören ganz einfach zusammen. Der Anfang unserer Wohnkultur war der Herd, die Feuerstelle. Das Haus drum rum kam viel später – und auch dann war das Feuer bedeutender als das Haus. Heute sind Cheminées Zierde und zeigen sich auch mal ganz neu wie diese stylishe Feuerstelle in der Hotellobby des Boro Hotel.

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Die Bar sieht rot

Einfach und gekonnt ist die Kombination einer schlichten, schwarzen Bar mit leuchtend roten Metallbarstühlen. Ein Paar, das auch in eine Küche passen würde.

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Oh, Ornament

Auch Beton hat seine verspielten Seiten. Den Architekten Grzywinski + Pons war es wichtig, die Rohheit des Gebäudes mit moderner Wohnlichkeit zu paaren. So ist die Idee, dem Beton eine Art Spitzenmuster zu geben, wunderbar frisch. Die gleichen Gegensätze werden auch in der Wahl der Möbel wiederholt: stämmiger Tisch und filigrane Sprossenstühle.

 

5 Kommentare zu «Coolness zum Mitnehmen»

  • Robert Müller sagt:

    Nice to have. Gilt für die meisten Architekturblogs. Wie viele Leute haben das nötige Kleingeld um sich einzukaufen. Schönen Ideen aber FAR AWAY

  • trudi Frey sagt:

    Was in der heutigen Zeit alles toll sein soll ist aus meiner Sicht kalt und nichts von Gemütlichkeit igitt. Aber so ist die heutige kalte Zeit nein danke.

  • Ri Kauf sagt:

    Ja, super cool. ZU cool, zu perfekt. nein Danke.

  • Roger sagt:

    Dieses Hotel ist interiormässig genau das Gegenteil vom Hotel THE LUDLOW in der Lower East Side (verbrachte dort ein paar Tage im Januar). Für mich fehlt im Hotel Boro das Gemütliche und erinnert mich an einen Katalog von Interio. Bis Queens den Stadtteil Williamsburg in Sachen Trend ablöst wird es noch einige Zeit dauern.

  • Benni Aschwanden sagt:

    Moderner Chic, für ein Hotel zugegebenermassen ungewöhnlich. Für mein Empfinden aber trotz Farbtupfern zu kühl, zu beabsichtigt, zu sehr wie ein Musterkatalog für Innenarchitekten wirkend. Da fehlt die heimelige Wärme, das Persönliche-Unperfekte, das Coming-home-Gefühl. Am ehesten ginge das noch als Büroeinrichtung durch.

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