Willkommen in der Bibliothek

Schlagen Sie ein neues Einrichtungskapitel auf und entdecken Sie Ihre Bücher von einer ganz anderen Seite.
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Mehr Raum für Bücher

Bücher entführen uns in bisher unbekannte Welten, nehmen uns mit auf Abenteuer, und das ganz bequem vom sicheren Refugium unseres Heims aus. Geben Sie Ihren Büchern einen Platz, der auch zum Schmökern, Lesen und Verweilen einlädt. Wunderschön ist dies im Bed and Breakfast Berdoulat im englischen Bath gelungen. Hier steht den Gästen eine Bibliothek zur Verfügung. Zu Hause kann die Bibliothek auch das Wohnzimmer sein. Überdenken Sie wieder einmal die Raumaufteilungen in Ihrer Wohnung. Vielleicht wird das Esszimmer eine Bibliothek und der Esstisch zieht ins Wohnzimmer um?

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Edel und stark

Die Bücherregale in der Bibliothek im Berdoulat sind prall gefüllt mit Penguin Classics, den typischen englischen Taschenbüchern. Gerade der starke Kontrast zwischen den antiken, edlen Regalen und den einfachen Buchrücken sorgt für besonderen Charme.

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Alt liebt neu

Auch hier ist Wohnlichkeit und Zugänglichkeit mit einem Kontrast entstanden, dem zwischen Alt und Neu. Vor einem grossen Regal, gefüllt mit spannendem Lesestoff, steht ein antiker Ledersessel, der an einen alten englischen Club oder an eine Theaterstaffage erinnert. Schön ist auch die Idee einer tiefhängenden Leuchte anstelle der klassischen Stehleuchte. (Bild über: etxekodeco.blogspot)

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Teepause

Dieses Regal, das eine ganze Wand mit Büchern füllt, macht mittendrin eine charmante Teepause. Umgesetzt ist diese Idee ganz einfach: ein Regal mittendrin freilassen und dort hübsche Teekrüge mit Blumen gefüllt platzieren. Den Blog Bookshelves.tumblr, auf dem ich dieses Bild entdeckt habe, ziert übrigens ein wunderschönes und wahres Motto: «Bücherfreunde gehen nie alleine ins Bett.»

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Die schönsten Seiten des Lebens

Bücher bieten Bildung und Inspiration. Richten Sie sich eine Bibliothek mit einem Tisch ein, denn in der Nähe von Büchern zu arbeiten, ist eine besondere Freude. (Bild: tresbongout)

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Genuss inbegriffen

Eine Bibliothek ist mitnichten nur eine intellektuelle Freude. Gönnen Sie sich eine Kochbibliothek in der Küche und schmökern Sie zuweilen darin, mit einem guten Glas Wein als Begleitung. (Bild über: bread and olives)

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Bequeme Lösung

Ein Bücherregal wird zur Bibliothek, wenn sich auch ein geeigneter Leseplatz in der Nähe befindet. Lösen Sie dies auf die bequeme Art: Ein gemütliches Sofa mit Platz für die Beine ist schon mal nicht schlecht und einfach umgesetzt. Sofas in dieser Art finden Sie zum Beispiel bei Decoris. (Bild über: shelterness)

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Achtung, Rot!

Zugegeben, hier dominiert die Form über den Inhalt, denn die Bücher wurden – vielleicht auch nur für das Fotoshooting – mit dem Rücken zur Wand aufgestellt. Aber die Idee mit dem rot lackierten Regal, das auf die engen Platzverhältnisse massgeschreinert wurde, und dem passenden roten Daybed in der Nähe verführt einfach zum Nachmachen. (Bild über: yellowtrace

Tipp: Sehr gekonnt ist hier auch der Einsatz von Spiegeln an der Wand, die aus einem kleinen Reich optisch ein grossartiges machen.

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Büchertherapie

Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber ich liebe es, Bücher einzuräumen. Bei meinem letzten Umzug war es das Erste, das ich gemacht habe – sozusagen mein Revier abstecken! Ich räume aber auch sonst regelmässig Bücher aus und ein, denn auf Fotoshootings nehme ich immer wieder solche mit, die zum aktuellen Wohnthema passen. Wenn Bücher sagen: «Hallo, ich bin aus einer Wohnwand von 1973!», dann wirkt selbst das schönste Bild höchstens dekorativ, aber nie lebendig. Bücherregale ab und zu umzuräumen, ist übrigens eine sehr meditative Handlung, die beruhigen und Trost spenden kann. (Bild: alvhem makleri)

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Entdecken Sie das Antiquariat

Leider verschwinden Bücherläden zusehends, das Thema hatten wir bereits auf dem Blog. Dafür entdecke ich die Antiquariate. Spazieren Sie einmal die Zürcher Kirchgasse entlang, da hat es einige besonders schöne, ganz abgesehen davon, dass auch die Gasse selber prächtig ist. Oft bieten Antiquariate auch Kunstdrucke an. Nehmen Sie aber ein wenig Zeit mit, denn das Stöbern durch edle alte Bücher braucht Ruhe – und gibt diese auch zurück! (Bild über: bread and olives)

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Zwei auf einen Streich

In allen englischen Hotels und Bed and Breakfasts finde ich immer Bücher im Zimmer und selbstverständlich auch die Möglichkeit und die nötigen Zutaten, einen Tee zu machen. In anderen Ländern ist meiner Erfahrung nach diese kleine Geste, die sofort ganz viel Zuhausegefühl vermittelt, leider nicht Tradition. Im Berdoulat in Bath ist diese Idee wunderschön in ein antikes Kästchen gesteckt. 

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Bücher als Willkommensgruss

Genau dieses Zuhausegefühl, das Bücher vermitteln, wird immer mehr in Cafés, Restaurants und gar in Modegeschäften eingesetzt. Ein wunderschönes Beispiel ist der Coffeeshop im Merci-Shop in Paris. (Bild: Modern Hepburn)

17 Kommentare zu «Willkommen in der Bibliothek»

  • Simon sagt:

    Wem Paris zu weit weg ist und auch Winterthur nicht gleich um die Ecke hat, empfehle ich das «Apfelgold – desserts et livres» in Bern. Das trägt seine Bücher(wand) auch gleich im Namen. Die Desserts sind aber auch nicht zu verachten.
    http://www.apfelgold.ch/

  • Maja sagt:

    Wie machen diese Leute mit den tollen Bibliotheken das nur, dass immer alle ihre Bücher etwa gleich gross sind? ;-)

    Wir haben vor kurzem eine Bücherwand hinter dem Sofa eingerichtet – eine super Entscheidung gewesen!

  • Markus sagt:

    In meinen Augen das Problem mit Bücherwänden in Cafes und auch Hotels: Zeit zum Lesen hat man dann doch meistens doch nicht, und mitnehmen kann man die Bücher nicht. Man geht doch eher selten in ein Hotel und verbringt den ganzen Tag lesend. So bleiben eigentlich nur Bildbände und Kurzgeschichten als sinnvolle Bücher, alles andere bleibt tote Materie…

    Ansonsten empfehle ich bookshelfporn .com als Quelle für weitere Inspiration.

    • andrea sagt:

      Es gibt da schon eine Loesung, die ich auch schon gesehen habe. Man kann ein Buch mitnehmen und es wieder zurueckbringen, oder dafuer ein anderes da lassen. Beruht alles auf Vertrauen und funktioniert prima.

  • trudi Frey sagt:

    Ich hatte schon immer eine schöne Bücherwand, denn ich liebe Bücher.
    Mit Sterioanlage , Plattenspierer, Radio dazwischen eine beleuchtete Bar. Es ist sehr schön. Fotoalben von meinen Reisen und meinen gelebten Jahren, Freunde, Sohn, Liebhaber und auch Arbeitswelt.

  • römeli sagt:

    Schön… aber auch eine Spezie rara. Die Bewohner solcher Räume dürften die 50 längst überschritten haben.. Kindle und Tablet olé.

  • René sagt:

    Mann/Frau muss nicht nach Paris. Das Cafe Coalmine in Winterthur bietet ebenfalls eine Bücherwand.
    http://www.coalmine.ch/coalmine/cafe/

  • Widerspenstige sagt:

    Endlich sind sie zum Hingucker schlechthin ins Rampenlicht gerückt worden aus der schummrigen Bücherecke: Bücher, Lesestoff, Essenz der Ruhe und Beschaulichkeit, Abenteuer in Mikroausgabe, künstlerische Gestaltung auf Buchdeckeln und auf jeder handgeschöpften Papierseite, Riechen an Buchstaben auf eine ganz andere Art….ich bin begeistert, liebe Frau Kohler! Dankeschön für diese Impressionen aus der Literaturwelt :))

  • Ri Kauf sagt:

    „Bücherregale ab und zu umzuräumen, ist übrigens eine sehr meditative Handlung, die beruhigen und Trost spenden kann.“ Stimmt! Sollte ich mal wieder tun! Die Idee mit den Büchern in Hotels und dann noch ein Mini-Tee-Set dazu, finde ich Spitze! Das habe ich noch nie erlebt. Bibliotheken in Hotels das schon aber auf dem Zimmer? Tolle Idee!

  • Zora sagt:

    Der Beitrag weckt Frühlingsputzgefühle: Ausmisten des Zuviels an Büchern und Ordnen des Übriggebliebenen. Meine Jungen sind mir da Vorbild, wenn sie sagen: Bücher horten? Nein danke, lieber mehr Platz und Licht…

    • Thomas Weber sagt:

      Naja. So denken die Jungen. Ich, 38, nicht mehr soooo jung, denke da anders. Ich halte wenig vom digitalen lesen (oder digitaler Musik). Ich mag es, wenn ich etwas in den Händen halte, etwas, das überdauert. Etwas, das ich auch im Alter wieder hervornehmen und geniessen kann. Hat wohl etwas mit Sinnlichkeit zu tun. Oder dem Respekt vor der Kreativität anderer, die ihr Produkt nicht als Wegwerfartikel sehen.
      So werde ich also noch in 40 Jahre ein Kunstbuch hervornehmen, darin genüsslich schmökern und eine Aladdin-Platte von David Bowie hören, während dem die heutige Jugend dann auf mp3-Files sitzt, die nicht mehr abspielbar sind und ohne tolle Bücher der alten Zeit. Dafür mit mehr Platz – zumeist für nichts.

      • filosof sagt:

        Meine Worte! Papier in der Hand tut einfach gut. Digital gehört zwar in unsere Zeit, doch für stundenlanges Lesen ist es nicht geeignet. Zudem: Wohnungen ohne Bücher sind irgendwie leblos, tot, stumm. Bücherwände sind voller Leben, voller fliegender Teppiche, die immerzu winken: komm mit! Oder die einen liebevoll in den Arm nehmen, wenn die Seele hängt und es draussen dauerregnet.

      • Mascha sagt:

        Wie recht ich Ihnen gebe, Herr Weber. Bücher sind etwas wunderbares und ein e-reader hat den Charme von Plastikblumen :-)
        Ich bin auch nicht mehr ganz so jung (36) und meine heiss geliebte Bibliothek ist das letzte, worauf ich verzichten würde!

      • Zora sagt:

        Ich liebe Bücher – immer aus Papier -, lese viel. Aber ich muss nicht mehr alles schon Gelesene horten; verschenke es gern, so bleibts im Fluss.

  • Kriss sagt:

    Wirklich sehr schön!!!
    Und das Beste: Ich muss jetzt kein schlechtes Gewissen mehr haben …

  • barbara sagt:

    Wunderschön! Nicht alle Vorschläge gefallen mir, aber ich würde mich, glaube ich, überall wohl fühlen. Weil es Bücher hat.

Kommentar

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