Beginnen wir mit leichter Kost

Nach den üppigen Festen im Dezember kommt nun die Lust auf Gesundes. Diese 10 einfachen und unkomplizierten Rezepte machens Ihnen leicht.
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1 — Pouletschnitzel und Kichererbsen
Ein kleines, feines, leichtes Gericht, das mit den Geschmäckern des Mittelmeers verführt. (Bild: la casa sin tiempo)
Und so gehts: Würzen Sie Pouletschnitzel mit Salz und Pfeffer, und wenden Sie sie in ein wenig Mehl. Geben Sie drei Knoblauchzehen und Olivenöl in eine Bratpfanne, und dünsten Sie diese ein wenig an, bis sie duften. Dann geben Sie die Pouletschnitzel bei und legen die Knoblauchzehen auf die Schnitzel, damit sie nicht anbrennen. Wenn die Schnitzel auf der einen Seite gebraten sind, wenden und den Knoblauch dabei wieder auf die Schnitzel legen. Stellen Sie die Pouletschnitzel warm und lassen den Knoblauch in der Pfanne. Geben Sie nun ein wenig Sherry und Bouillon in die Pfanne und machen damit einen feinen Jus. Für die Kichererbsen giessen Sie den Inhalt einer Dose Kichererbsen ab, waschen die Kichererbsen und dünsten diese in ein wenig Olivenöl mit gehacktem Rosmarin an. Geben Sie gehackte Oliven und nach Wunsch Zwiebeln dazu. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und geben den Saft einer Limone darüber. Die Pouletschnitzel in den Jus geben und servieren.
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2 — Ahh, Avocado!
Avocados sind gesund, vielseitig, und man kann eigentlich nicht genug davon essen. (Bild über: Food 52)
Und so gehts: Schneiden Sie Avocados in Würfel. Schälen Sie eine Gurke, und schneiden Sie sie der Länge nach in zwei Hälften. Schaben Sie mit einem Kaffeelöffel die Kerne heraus und schneiden dann die Gurke in Scheiben. Hacken Sie frische Pfefferminze und schneiden Feta in Würfel. Nun mischen Sie ein wenig Honig mit Limonensaft, geben Olivenöl dazu und würzen mit Salz und Pfeffer. Alles zusammenmischen und fertig ist ein einfacher, nahrhafter und frischer Salat. 
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3 — Grapefruit, Fenchel und Feta
Früchte und Gemüse geben fantastische Wintersalate ab. Diese Kombination ist raffiniert und sieht erst noch wunderschön aus. (Bild über: butteredup)
Und so gehts: Schneiden Sie Fenchel in feine Streifen. Werfen Sie dabei das Fenchelkraut nicht weg, sondern hacken es und geben es in den Salat. Filetieren Sie Grapefruits und zerbröseln Fetakäse. Alles, was der Salat nun braucht, sind Olivenöl und Salz.
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4 — Steak und Kräuterpesto
Als kleines Festessen braten Sie ein gutes Steak und servieren es statt mit Butter mit einem Kräuterpesto. (Bild über: food 52)
Und so gehts: Steak aus dem Kühlschrank nehmen und ruhen lassen, bis es Zimmertemperatur hat. In heissem Öl beidseitig so lange braten, bis es die gewünschte Garzeit erreicht hat. Mit Salz und Pfeffer würzen, 5 Minuten ruhen lassen und zum Servieren in Streifen schneiden. Für das Kräuterpesto mischen Sie je eine Handvoll Estragon und Petersilie, ein wenig Peperoncino, 1 Knoblauchzehe, 1 Esslöffel frischen Zitronensaft, Olivenöl und Salz in einer Küchenmaschine zu einem feinen grünen Kräuterpesto. Geniessen Sie das Steak mit dem Pesto und einem der bereits vorgestellten fantastischen Salate.
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5 — Kartoffeln im Backofen
Kartoffeln schmecken wunderbar, wenn sie mit vielen Kräutern im Backofen geröstet werden. (Bild über: basilgenovese)
Und so gehts: Rüsten Sie Kartoffeln, und schneiden Sie sie in Stücke. Geben Sie ein Backpapier auf ein Blech und verteilen die Kartoffeln darauf. Geben Sie grosszügig Olivenöl darüber und verteilen Kräuter wie Thymian und Rosmarin darüber. Streuen Sie ein wenig Meersalz und rote Pfefferkörner über die Kartoffeln, und vermischen Sie alles gut. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen golden und knusprig rösten. Während des Röstprozesses mindestens einmal wenden. Mit einem Salat geniessen.
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6 — Geröstete Rüebli
Nicht nur Ofenkartoffeln schmecken wunderbar, sondern auch Rüebli! (Bild über: howsweeteats)
Und so gehts: Rüsten Sie Rüebli, und schneiden Sie sie der Länge nach in zwei Hälften. Legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und geben Olivenöl darüber. Träufeln Sie Honig darüber und würzen mit Meersalz. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen golden rösten. Servieren Sie die Rüebli mit viel gehackter Petersilie und zerbröseltem Feta.
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7 — Toast mit Ricotta und Früchten
Tauschen Sie die übliche morgendliche Konfitürenschnitte gegen diesen leichteren feinen Toast. (Bild über: twoospoons)
Und so gehts: Toasten Sie feines Schwarzbrot. Geben Sie Ricotta und ein wenig Honig darauf und verteilen Beeren oder Früchte wie Kiwi, filetierte Grapefruit- oder Orangenstücke, Bananen oder Apfelstücke darüber. 
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8 — Grüne Bohnen und Feta
Leichter essen bedeutet zum Beispiel weniger Kohlenhydrate und mehr Fantasie bei der Kombination von Gerichten. So passen Gemüse und Käse sehr gut zusammen und geben eine gute, vollwertige Mahlzeit ab. (Bild über: runningwithweezers)
Und so gehts: Rüsten Sie grüne Bohnen, und dünsten Sie sie in ein wenig Olivenöl an. Geben Sie ein wenig Bouillon, gehacktes Bohnenkraut und Zitronensaft darüber, und kochen Sie sie gar. Servieren Sie sie mit ein wenig Jus und Fetascheiben und geben Schnittlauchringli darüber.
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9 — Der einfache Wintersalat
Salate im Winter schmecken meist besser mit allerlei gehacktem Gemüse und Früchten. Dafür passt vieles, das man gerade im Kühlschrank oder in der Schale vorrätig hat. (Bild über: brooklyn supper)
Und so gehts: Für diesen Salat schneiden Sie Gurken und Cherrytomaten in Stücke und mischen beides mit Feta, Zitronensaft, gehackter Pfefferminze und Petersilie und gutem Olivenöl. Mischen Sie auch Granatapfelkerne und filetierte Orangen darunter, das passt perfekt. Sie können ihn auch noch mit Pistaziennüssen anreichern oder/und gehackte Datteln oder Dörraprikosen darübergeben. 
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10 — Vorfrühlingssalat und Roquefort
Dieser Salat wirkt wie ein Stück Frühling, ist aber mit Zutaten gemacht, die jetzt in den Regalen angeboten werden. (Bild über: La casa sin tiempo)
Und so gehts: Schneiden Sie Chicorée der Länge nach in Stücke, Radieschen in Scheiben und Äpfel in dünne Schnitze. Mischen Sie eine Sauce mit Olivenöl, Dijonsenf, Honig, Salz und Estragonessig. Hacken Sie Erdnüsse, und verteilen Sie diese mit Roquefortwürfeln und Sprossen wie Rettich oder Kresse über dem Gemüse und den Äpfeln. Sauce darüberträufeln und geniessen.

 

25 Kommentare zu «Beginnen wir mit leichter Kost»

  • Juri sagt:

    Ein Griechischer Salat als „Wintersalat“? Ernsthaft jetzt? Darf ich Ihnen einen Saisonkalender schenken?

  • Nica sagt:

    Cherrytomaten und Gurken haben im Winter definitiv keine Saison und schmecken nach gar nichts (ausser sie sind per Flugzeug importiert).
    Könnten Sie mit Ihrem wirklich schönen und inspirierenden Blog nicht etwas darauf Rücksicht nehmen, was Saison hat und was nicht?

    Ps: Das mit dem schön und inspirierend meine ich ernst, ein Genuss Sie zu lesen.

  • Danielle sagt:

    mmmh, wirklich lecker, und fast alles Vegi, super! Danke für die Inspirationen, bin im Moment gerade sehr unkreativ in der Küche… (Wintertief, Wintermief?). Schade, sind die Geschäfte jetzt grad zu….

  • dunja sagt:

    Wann kommt endlich ihr Kochbuch raus, liebe Frau Kohler??? Ich liebe die Rezeptsammlung von Sweet Home:-)

  • Ri Kauf sagt:

    mmmmmmmhh! aaahhhhhhhhh! uuuuuuuuh! SO gluschtig! Muss alles unbedingt ausdrucken und ausprobieren! Danke, Frau Kohler!!!!!!!!

  • Natalie sagt:

    @ladybird: Soweit ich weiss sind Pfälzer eine Rüeblisorte. Google mal nach Pfälzer Rüebli. Gutes Gelingen!

  • Bitterli Walther sagt:

    Im Gegensatz zu Beatrice (meine Verehrung) finde ich das Bild mit dem Büsi richtig schön und süss. Das Büsi, das da guckt ob es wohl auch für ins etwas hat, einfach gelungen.

  • marusca sagt:

    Mit dem „Vorfrühlingssalat“ hätten Sie gerne noch eine Weile warten können. Sie werden sich nämlich noch wundern, wie lange es noch dauert, bis der (Vor)Lenz endlich ins Land zieht. Zuerst kommt jetzt der (richtige) Winter dran und mit ihm hoffentlich auch noch ein entsprechend leckeres Salatrezept von Ihnen. Übrigens: Wie und womit mischt man eigentlich diese ganz besonders feinen, leichten Saucen , mit denen man in (sehr guten) italienischen Restaurants den Blattsalaat serviert bekommt?

  • Barbara sagt:

    Bitte NICHT Kichererbsen aus der Dose verwenden. Getrocknete Kichererbsen in Wasser einlegen, bis sie ein wenig spriessen – DANN sind sie gut, kalt oder warm

  • beatrice sagt:

    ich liebe bilder mit schoen angerichteten speisen – ich liebe bilder von tieren, speziell von jungen buesis….

    beides miteinander auf einem bild – eher nicht so :-(

  • Roland k. Moser sagt:

    Backofen-Härdöpfu
    kann man auch mal ohne Gewürz probieren.
    Salzen nach Belieben, tendenziell aber eher zu wenig. Der Geschmack des Härdöpfus kommt damit voll zur Geltung.

  • estrella sagt:

    Liebe Frau Kohler, ich gehöre nicht zu den Kommentarschreiberinnen, aber heute muss ich Ihnen einmal einen langst fälligen riesigen Dank für Ihren Blog aussprechen. Inspirierend! Vor allem Ihre Rezepte koche ich immer wieder nach und warte dringend auf ein schönes Kochbuch von Ihnen.

  • Maria sagt:

    Tolle Rezepte, da bekomme ich gleich Hunger! Vom Rezept Nummer 9 bin ich aber sehr enttäuscht. Das soll ein Wintersalat sein? Haben Sie schon einmal einen Saisonkalender studiert? Ich finde es sehr schade, dass viele Foodblogs so wenig sensibilisiert sind was Saisonalität betrifft.

  • Irene feldmann sagt:

    Schlecker~~~ lecker!!! Mercie….:)

  • besserwisserin sagt:

    Herzlichen Dank Frau Kohler für die jeweils inspirierenden Ideen.
    Von einem „einfachen Wintrsalat“ schreiben und einen sommerlichen Salat mit Gurken und Cherrytomaten abbilden? Sind sie auf der Saisontabelle etwas verrutscht?

  • Ladybird sagt:

    Besten Dank für diese feinen Tipps. Vor allem die gerösteten Rüebli im Backofen sehen lecker aus. So habe ich sie noch nie ausprobiert!

    • Zora sagt:

      Ich mische jeweils Kartoffeln, Karotten, Pfälzer, Pastinaken, Petersilienwurzel, Sellerie, Kürbis, – ev. auch eine Süsskartoffel dazu – mit Olivenöl, Salz/Pfeffer und gebe Sonnenblumen-und Kürbiskerne dazu – und ab in den Ofen! Mit frischen Kräutern serviert und ev. Feta als Zugabe ist das ein paradiesisches Essen voller intensivem Eigengeschmack der Gemüsesorten. Da ein Teil des im Gemüse enthaltenen Wassers verdunstet, verdichtet sich das Aroma.

      • Ladybird sagt:

        Oh, so lieb von dir für diese köstlich klingende Erweiterung, liebe Zora! Das werde ich auch einmal ausprobieren. Das tönt ebenfalls sehr lecker. Kannst du mir bitte aber noch schreiben, was „Pfälzer“ sind? ….. ;-) Google half leider nicht weiter…. Merci jetzt schon.

        • Zora sagt:

          Pfälzer sind gelbe Rüebli, alte Sorte, gibts z.B. in grösseren Migros-Filialen. Alle Wurzelgemüse sind typische Wintergemüse und superfein im Ofen!

      • Ri Kauf sagt:

        wow, tönt toll. ziegenfrischkäse nehme ich zu einem ähnlichen gericht. schmeckt auch toll. wenn man ziegenkäse mag!

        • Zora sagt:

          ja, nehme ich auch oft… :-)
          Fein mit frisch gemahlenem Pfeffer. Und jetzt habe ich neu in der Migros die Zitrusfrucht Bergamotte aus Süditalien entdeckt – ein paar Tropfen oder dünne Stückchen derselben über dem Käse oder auch anderswo – ein traumhaftes Gedicht!

          • Nicole sagt:

            Ah, Bergamotte gibt es nun auch in der Migros? Ich weiss nur, dass auch Coop sie seit einigen Wochen im Sortiment hat. Spannende Kombi – danke für den Tipp!

Kommentar

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