Platz für kreatives Schaffen

Das neue Homeoffice ist kein Büro, sondern ein Ort, an dem man kreativ ist, Dinge tut, die man liebt, und seine Talente und Leidenschaften auslebt. Richten Sie sich einen solch wichtigen Platz in der Wohnung ein und lassen Sie sich von diesen Ideen inspirieren.
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Die Liebe am Schönen

Was machen Sie, wenn Sie zu Hause sind? Klar, erledigt man den Haushalt, kocht ein gemütliches Abendessen, verbringt Zeit zusammen, spannt aus, schaut einen Film oder liest ein Buch. Aber wir werkeln auch gerne herum. Durchstöbern Bücher oder das Netz nach schönen und interessanten Dingen. Wir zeichnen, schreiben, gestalten Scrapbooks, notieren unsere Gedanken, basteln, nähen ein aussergewöhnliches Sofakissen, entwerfen einen neuen Hintergrund für das Bett, studieren an einem persönlichen Projekt herum, notieren Rezepte, sammeln Ideen für einen besonderen Anlass – kurz: die Zeit zu Hause wird immer öfter für Kreativität genutzt. Richten Sie sich dafür einen geeigneten Platz ein und verwöhnen Sie sich mit schönen Dingen, zum Beispiel mit den eklektischen Wohnaccessoires der dänischen Firma Tine k home.

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Mittendrin

Zu Hause aktiv und kreativ sein ist so wichtig, dass der Platz dafür auch mitten im Raum sein kann. So verbinden sich Wohnen und Zusammensein mit der Arbeit an persönlichen Projekten. Eine attraktive Lösung ist, dafür einen alten, grossen Tisch zu wählen. Wenn man ihm kleine Messingrollen verleiht, kann er bei Bedarf auch mal weggeschoben werden. (Bild über: alvhemmakleri)

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Ausstellungsfläche inklusive

Praktisch ist es, einen typischen Ateliertisch mit grosser Tischplatte und Böcken zu wählen. Wer sich einen Arbeitsplatz an der Wand einrichtet, der installiert, wie hier auf dem Bild vom Blog Lacooletchic, kleine Wandregale. Auf diesen können Sie dann inspirierende Dinge und Arbeitswerkzeuge schön und praktisch ausstellen.

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Auch Bierbänke gehen als Möbel durch

Desirée vom Blog Vosges Paris beantwortete auf Sweet Home bereits sehr inspirierend Stilfragen. Die kreative Holländerin hat ihren Blog zu Weltruhm gebracht. Kein Wunder, überrascht sie doch immer wieder mit cleveren und praktischen Wohn- und Einrichtungsideen. Oder wären Sie darauf gekommen, eine Bierbank in einen schnellen und günstigen Arbeitstisch zu verwandeln? Weisse Farbe tut hier gut. Die partiell angemalte Seitenwand nimmt die längliche Form des Tisches in die Vertikale auf und wird hier mit einer Drahttrophäe dekoriert. Auch an diesem Arbeitsplatz helfen Bilderleisten-Regale für attraktive Stau- und Ausstellungsfläche.

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Alles auf einer Reihe

Wenn Sie einen Arbeitstisch in die Länge statt in die Breite planen, dann können Sie ihn elegant einer Wand entlang platzieren. Und das Beste an einer solchen Lösung ist: Man kann sogar zusammensitzen und gemeinsam einer erfüllenden Tätigkeit nachgehen. (Bild über: lifeandtimes)

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Meine kleine Dunkelkammer

Dunkle Töne verleihen einem Raum viel Tiefe. Streichen Sie die Umgebung Ihres Arbeitsplatzes in Schwarz, einem warmen Dunkelgrau oder sonst einem satten, tiefen Farbton. So erreichen Sie viel Ruhe und Stil. Das eignet sich besonders gut für Arbeiten am Bildschirm, denn Schwarz beruhigt das Auge. Dabei sieht es erst noch toll aus, bringt Dinge an der Wand schön zur Geltung und grenzt den Arbeitsplatz zum übrigen Raum ab. (Bild über: sageatelier)

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Schöne Aussichten

Wer die Möglichkeit hat, rückt seinen Arbeitstisch ans Fenster. Wie schön ist es, wenn man bei der Arbeit hinaus in die Welt schauen kann! (Bild über: Lile Sadi)

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Mein Reich am Fenster

Meinen Arbeitsplatz zu Hause habe ich mir auch am Fenster eingerichtet, mit Sicht direkt auf die Strasse. Miss C. sitzt gemütlich am Fenster und bekommt oft Besuch von Freunden und Freundinnen. So wird die Arbeit ab und zu ganz angenehm unterbrochen, denn Miss C. muss dann jeweils dringend raus und guten Tag sagen! Auf jeden Fall ist es inspirierend, Arbeiten und kreatives Schaffen zu Hause mit Wohnen und Kommunikation zu verbinden.

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Ein eigenes Atelier

Ganz klar geht der Trend bezüglich Arbeiten in der Wohnung in Richtung Atelier und nicht in Richtung Büro. Denn unabhängig von der Tätigkeit, die man zu Hause am Arbeitstisch macht: Der Arbeitsbereich in der Wohnung ist viel persönlicher und wohnlicher als der im Büro. Mit schlichten Holzmöbeln und Platz für Inspiration zieht schnell Atelieratmosphäre ein. (Bild über: Modern Hepburn)

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Clevere Einrichtungslösung

Das grosse Einrichtungshaus Ikea hat sich auf clevere Alltagslösungen spezialisiert und macht Design, dank Flatpack, unkompliziert und erschwinglich. Sehr schön ist dieser Arbeitsplatz mit schwarzem Tisch und attraktivem Drehstuhl. Der Tisch steht einfach irgendwo in der Wohnung, wo es halt grad Platz hat. Damit das nicht verloren aussieht und Sinn macht, steht neben dem Tisch, an die Wand gelehnt, ein schwarzes Brett als Moodboard. Dieses hat gleichzeitig die Funktion, auf einfachste Art einen Raum im Raum zu schaffen. 

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Minipulte sind die neuen Sekretäre

Weil das Arbeiten zu Hause so wichtig geworden ist, feiern die neuen kleinen und eleganten Minipulte eine Erfolgswelle. Ein besonders schönes Stück ist dieses stilvolle Pult ganz aus Schweizer Hand. Es wurde von This Weber für die Firma Team by Wellis entworfen und ist erhältlich bei Pfister.

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Bekennen Sie Farbe

Wer sagt denn, dass Möbel immer neutral sein sollen? Gerade die Wahl einer Farbe hebt nämlich eine bestimmte Wohnsituation hervor. Tischplatten können mittlerweile in den unterschiedlichsten Farben gewählt werden. Hier auf dem Bild vom Blog Olaalhaeezuvim ist es das intensive und freche Smaragdgrün.

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Wieso nicht ...

... einen Kürbis weiss anstreichen?

Sie geben in Weiss nämlich eine superschöne, elegante Herbstdekoration ab. Bild über: La Boom

13 Kommentare zu «Platz für kreatives Schaffen»

  • Tim Petty sagt:

    Die Ergonomen würden die meisten Arbeitsplätze strikte meiden: Wenig oder keine Einstellmöglichkeiten, viel zu kleine Arbeitsflächen bedingen viel Hin und her, und das absolute No-go: Computer VOR dem Fenster! Kopfschmerzen sind wg der starken Helligkeitsunterschiede vorprogrammiert.
    Alles schön anzuschauen, aber in der Realität nur mit Schmerzmittel zu ertragen…

  • MARKUS sagt:

    …… eigentlich nur Lösungen für Menschen, die vorgeben zu arbeiten (Deko-Selbstverwirklichungs-Pseudo-Produktive)

    • adam gretener sagt:

      Es sind eben nicht alle Versicherungssachbearbeiter mit Bostitch, Locher und Ellbogenschoner.

    • luana parr sagt:

      Danke! Ich mache viele Studiovisits bei Künstlern, immer wieder faszinierend wie in riesigen Lofts, Garagen, aber auch winzigen Studios gearbeitet wird und vor allem in weniger idealen Verhältnissen braucht es immense Kreativität .Sie würden sich einen Gefallen tun authentische kreative Arbeitsplatze zu dokumentieren. Wer hat denn wirklich Platz und Musse für „Selbstverwirklichungs-Pseudo-Decor“?

  • Andreas sagt:

    Die Wand dunkel anstreichen ist ein toller Tipp. Aber mal ganz ehrlich da wird heutzutage von ergonomie gesprochen und die Leute sitzen an solchen unverstellbaren Stühlen mit einem viel zu kleinen Tisch. Und die minipulte sind ja ganz schlimm. Da hat ja gerade noch ein A4 Blatt platz. Beim Modell von Herrn Weber müssen zuerst noch die Stifte weggeräumt werden und das Buch das man gerade vor sich hat um die Schublade zu öffnen. Da hat wohl jemand vor lauter Design die Kernaufgabe verfehlt. Ansonsten toller Artikel.

    • Daniel sagt:

      Genau – wo ist denn der höhenverstellbare Tisch an dem ich mal sitzen mal stehen kann? Beim kretaiven Werken stört ein krummer, schmerzender Rücken recht bald einmal. Wenn so ein höhenverstellbarer Tisch an der Wand steht, stellen sich bezüglich der Wandgestaltung im möglichen Verstellbereich der Tischplatte einige Fragen. Das wäre doch auch mal ein Thema für diesen geschätzten Blog.

    • This sagt:

      Lieber Andreas
      Die Arbeitsplatte kann man mit einem Handgriff hervorziehen und hat somit die doppelte Arbeitstiefe. Leider sieht man dies auf dem Foto nicht.

      • Katharina I sagt:

        Oh! This persönlich? Und die Platte lässt sich hervorziehen? Ich hab drum auch erst gedacht, die wär‘ mir zu schmal. Das aber macht den Sekretär perfekt! Und die Schubladen kann man ja auch ganz oben platzieren, oder? Und wie schwer ist das Möbel? Allerdings brauche ich Schmerzmittel, wenn ich an den Preis denke. :-)

      • Andreas sagt:

        Danke für die Klärung. Dann nehme ich gerne zurück, dass das Minipult unpraktisch ist. Klevere Idee mit dem Herausziehen!

  • Heidi Arn sagt:

    Liebe Frau Kohler, Ihre Büroecke löst Wohlbehagen aus, das ist es doch, was wir mit dem Einrichten bezwecken!
    Das an die Wand gelehnte Moodboard ist wirklich clever.
    Mit der Aussicht beim Arbeitsplatz ist es so eine Sache. Ich kann sie nur geniessen, wenn ich nicht die Sonne aussperren muss.
    Wünsche allen ein gemütliches Wochenende!

  • HomeImprovementQueen sagt:

    Platz für kreatives Schaffen – Platz? Wo? Ist für mich nur auf Bild 2 und 3 ansatzweise zu sehen. Ausserdem – die Arbeitsfläche ist nur ein Aspekt, wo ist der Platz für die Lagerung aller Zutaten für kreatives Schaffen? Ich bin enttäuscht, denn ich habe nach dem Lesen des Titels Ideen und Hacks für das Platzproblem der kreativen Schafferin erwartet. Ich guck mir jetzt zur Beruhigung den IKEA Katalog an.

  • filosof sagt:

    Für Kreativität brauche ich grössere Arbeitsflächen. Diese Tischchen, vollbelegt mit diversen Sachen, würgen alles ab. Ansonsten: schön anzusehen. Nur für Schreibarbeiten genügt es ja schon, doch für weiteres nicht.

  • Hodel Anne sagt:

    eh, eh Frau Kohler…von wegen weiss anstreichen!
    Die Natur schafft das selber, der abgebildete Kürbis ist die Sorte Baby Boo und von Natur aus schneeweiss.
    Schauen Sie doch mal auf einem Kürbishof vorbei und sehen Sie, was die Natur so alles erschafft
    Vielfältiger Gruss aus dem Kürbisfeld

Kommentar

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