Raffinierte Kombinationen

Sie möchten ein bisschen mehr als «Je ne sais quoi» in Ihrer Küche? Versuchen Sie ungewöhnliche, elegante Kombinationen. Dann bleibt das Kochen einfach, aber die Gerichte werden raffinierter.

 

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Kartoffelsalat mit weichen Eiern und Roquefort
Ja, Sie denken, Kartoffelsalat ist nun nicht gerade das raffinierteste Gericht. Er wird es aber, wenn Sie ihn anders als sonst servieren. (Bild über: The Smitten Kitchen)
Und so gehts: Kochen Sie feine kleine Kartoffeln, und schneiden Sie sie in Hälften. Kochen Sie Eier weich. Legen Sie die noch warmen Kartoffeln auf eine Platte, vierteln Sie die Eier, und legen Sie diese über die Kartoffeln. Braten Sie Speckwürfeli knusprig, zerbröseln Sie Roquefortkäse und streuen beides über die Kartoffeln und die Eier. Nun geben Sie feine frische grüne Salatblätter wie Endivien darüber. Mischen Sie eine Sauce mit Estragonessig, Olivenöl, Salz, Muskatnuss, Honig und Dijonsenf und einem kleinen bisschen Mayonnaise. Träufeln Sie die Sauce über den Salat, und geniessen Sie den eleganten, feinen Kartoffelsalat. 
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Schweinefilet mit Morcheln und Sherry
Ein Stück Fleisch sollte immer etwas ganz Besonderes sein. Kaufen Sie Fleisch mit Sorgfalt von einem guten Ort, und achten Sie darauf, dass das Tier gut gehalten wurde, denn das beeinflusst auch die Qualität des Fleisches. Es schmeckt ganz einfach viel besser als Fleisch von Tieren aus Massenhaltung, die mit Hormonen behandelt wurden. Bereiten Sie es auch mit Liebe und edlen Zutaten zu, und geniessen Sie es dadurch viel mehr. (Bild über: seriouseats)
Und so gehts: Ein Schweinefilet in Butter rundum anbraten. Herausnehmen und mit ein wenig Honig und Dijonsenf einreiben. Im auf 160 Grad vorgeheizten Backofen gar braten. Ein wenig Butter in eine Bratpfanne geben und Morcheln sanft anbraten. Sherry darübergiessen und ein bisschen Bouillon, zur Hälfte einköcheln lassen. Das Filet herausnehmen, 10 Minuten ruhen lassen, die warmen Morcheln mit der Sauce darübergiessen und eine Handvoll Schnittlauchringli darübergeben. 

 

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Wildreis mit Süsskartoffeln und Granatapfel
Eine gute Pasta gelingt mir immer, aber Reis, ausser Risotto, oft nicht. Dieses Reisrezept aber klappt, da es mit Wildreis zubereitet wird, der einfacher zu kochen ist. Das Gericht ist definitiv anders, sehr frisch und schmeckt eher so wie ein lauwarmer Salat (Bild über: chez us)
Und so gehts: Wildreis kochen. Granatapfel entkernen und Süsskartoffeln schälen, in Würfel schneiden und diese in ein wenig Bouillon garen. Dann mischen Sie den Reis mit den Kartoffeln, den Granatapfelkernen und gehackter Petersilie.

 

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Frühstücksmüesli mit Pekannüssen und Granatapfel
Versuchen Sie mit Ihrer Frühstücksroutine zu brechen, und machen Sie ein exklusives Müesli. (myinspirecollection)
Und so gehts: Haferflocken mit Bananen, Milch und Honig mischen, darüber kommen Pekannüsse, gemahlene Haselnüsse und Granatapfelkerne.

 

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Kartoffelstock mit Süsskartoffeln
Einfacher Kartoffelstock ist eine feine Beilage, aber im Vergleich zu diesem Süsskartoffelstock auch ein bisschen langweilig. Dieser Süsskartoffelstock macht sich nämlich sehr gut als Hauptgericht, kann aber auch mit Pitabrot zu einem Aperitif genossen werden. (Bild über: The First Mess)
Und so gehts: Süsskartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Einige Knoblauchzehen in der Schale dazulegen. Alles mit Olivenöl und Honig beträufeln, salzen und eine Prise Zimt darübergeben. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen rösten. Wenn die Kartoffeln weich sind, herausnehmen und in einer Küchenmaschine pürieren. In eine Schale geben, Olivenöl darüberträufeln und mit gerösteten Pinienkernen, Granatapfelkernen und grob gehackter Petersilie servieren. 

 

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6 Kommentare zu «Raffinierte Kombinationen»

  • MARKUS sagt:

    versuchte es doch mal an Stelle der Süsskartoffel mit Pastinake (port. batata baroa) ….. viel kräftiger im Geschmakck

  • Peter Spelt sagt:

    Hier in Brasilien gehen wir immer Mal in unser Lieblingsrestaurant und da essen wir 2 von 3 Malen dasselbe, weil es so gut ist.
    Fischfilet an Mangosauce mit Broccolireis.
    Ist auch ganz einfach zu machen, man sollte einen eher „langweiligen“ Fisch ohne starken Eigengeschmack auswählen, den anbraten und mit der Mangosauce fertigschmoren, dann ein paar geröstete Mandelsplitter darüber. Broccolireis sollte ja nicht so schwierig sein. Die Mangos sollten reif sein, das wird in der Schweiz schon etwas schwierig (hier ärgern wir die Affen, dann schmeissen die ein paar Mangos runter) evt. Dosenmangos dazu nehmen, ist zwar ein Stilbruch, dafür sind die reif und haben Geschmack.

  • Widerspenstige sagt:

    So glustige Rezepte und ja, ich werde mich hinter den Kartoffelstock machen im Passevite, je nach Lust und Laune angereichert mit Mango- oder Apfelmus. Und hier noch mein Tipp: beim Speck anbraten gleich noch ein paar Nüsse dazu rösten z.B. Cashewnüsse und diese dann über den Salat oder passendes Menu streuen. Ersetzt sogar ein Stück Fleisch, denn Nüsse sind wahre Gesundheitsknaller. Ich nehme immer ein paar ungesalzene Mandeln, Haselnüsse, Pinienkerne, Cashewnüsse, Baumnüsse in einer Tasche für Zwischendurch mit. Sättigt gut bei aufkeimendem Hunger und hat weniger Kalorien als so ein Snack.

    Ach ja, die Restwärme beim ausgeschalteten Ofen nütze ich, wenn immer möglich, aus und lege ganze Peperoni, Tomaten, Aubergine, Zucchetti mit ein paar Knoblauchzehen in der Schale auf das noch heisse Blech. Gibt Antipasti ohne grossen Aufwand. Oder eine überreife Frucht wie Banane in der Schale in der Restwärme ergibt ein unkompliziertes Dessert mit einem Klacks Vanilleeis.

    P.S. Schaffen Sie sich einen Reiskocher an vom Asiaten um die Ecke, dann wird das Reiskochen zum Kinderspiel. Versprochen! :)

  • Heidi Arn sagt:

    Huuunger am Morgen…

  • lieberlecker sagt:

    Ich hab’s ja diese Woche auch schon gesagt ;-), Süsskartoffeln sind in!
    Allerdings werden die anscheinend von den Granatapfelkernen geschlagen (bei denen mag ich aber den Kern überhaupt nicht, die setzen sich immer so ekelhaft zwischen den Zähnen fest!).
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

Kommentar

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