Sammeln Sie andere Sommersouvenirs

Mit diesen Andenken bringen Sie ein Stück Ferien nach Hause: 11 Ideen für stilvolle Souvenirs und wie man sie am besten in der Wohnung präsentiert.
Sammel Auftakt

1 — Sammeln Sie Welten und Meer

Was bringt die Welt stärker nach Hause als Weltkugeln und Dinge aus der Natur? Eine schöne Sammlung alter Globen findet zum Beispiel auf einem antiken Beistelltisch Platz, schöne Kuriositäten aus dem Meer sind ganz einfach zwischen die Bücher auf ein Regal gemischt. (Bild über: tg interiors)

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2 — Kitschbilder-Galerie

In jedem Ferienort bieten Strassenkünstler meist furchtbar kitschige Bilder an. Stehen Sie zu Ihrer Kitschschwäche und greifen Sie zu. Zu Hause können Sie die Bilder in alte Rahmen aus dem Brockenhaus einfassen und damit eine Patchworkbilderwand gestalten. (Bild über: Apartmenttherapy)

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3 — Allerlei Krüge

Ob auf südlichen Märkten oder in kleinen Junkshops – Krüge sind immer ein guter Fund, denn man kann sie auch gebrauchen. Nicht nur für Limonade, Kaffee oder Tee, sondern auch, um Blumen darin einzustellen. Und eine schöne Krugsammlung macht sich gut, zum Beispiel auf einem Küchenbuffet oder einem Regal. (Bild über: Indulgy)

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4 — Jade untergemischt

Beim Sammeln hilft es, sich auf ein Thema zu beschränken. Entscheiden Sie sich zum Beispiel für eine Farbe und kaufen dann Dinge und Souvenirs nur noch in dieser Farbe. Hier ist es Jadegrün, das wunderschön aussieht an Porzellan und Keramik, welche sich zwischen den Büchern im Regal zeigen. (Bild über: Coastal-style)

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5 — Kleines Kuriositätenkabinett

Wer gerne so ziemlich alles sammelt und Kuriositäten liebt, gibt diesen am besten mit einem eigenen Regal einen angemessenen Platz in der Wohnung. (Bild über: Brown dress with white dots)

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6 Assemblage mit Lieblingssachen

Sammeln bedeutet nicht zwangsläufig kaufen, sondern auch finden. Machen Sie mit attraktiven kleinen Dingen, ganz wie ein Künstler, eine schöne Assemblage, kleben Sie damit also ein Bild oder Objekt. (Bild über: Denise Scicluna)

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7 — Bildschöne Blattschalen

Schalen sind Gebrauchsgegenstände, die sich auch gut an der Wand machen. Besonders schön sind dafür Blattschalen. Suchen Sie danach auf den Märkten Ihrer Feriendestination oder in kleinen Keramikwerkstätten. (Bild über: Flickr)

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8 — Antike Blechdosen

Blechdosen sind wunderbare Zuhause für Biskuits, Tee und andere Dinge. Sammeln Sie antike Exemplare und brauchen Sie sie zum Verstauen von Krimskrams oder einfach als schöne Ausstellungsobjekte, die ein wenig von vergangenen Zeiten erzählen. (Bild über: Designsponge)

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9 —Tabletts an der Wand

Edle, handgemalte Tabletts sind wie Bilder. Setzen Sie sie also auch genau so ein und hängen Sie sie in einer Gruppe an die Wand. (Bild über: Shelterness)

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10 — Garantiert kein Tippfehler

Auch Objekte wie Schreibmaschinen erzählen von vergangenen Zeiten. Diese kleinen Schreibwunder machen sich ganz gut als Dekoration, zum Beispiel in Gruppen auf einem Bücherregal. (Bild über: lifeandtimes)

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11 — Pop-Art mit Masken

Kinder spielen gerne mit Masken, nicht nur an der Fasnacht. Kaufen Sie in Spielzeugläden in Ihrer Feriendestination lustige Masken und schmücken damit zu Hause auf poppige Art eine Wand. (Bild über: the socialitefamily)

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Wieso nicht ...

... Kirschen in Schokolade tunken?

Tunken Sie Kirschen in flüssige, weisse Schokolade und servieren Sie sie als Leckerbissen nach dem Essen. Schmeckt gut, sieht schön aus und macht Eindruck, wenn Sie Gäste haben.

11 Kommentare zu «Sammeln Sie andere Sommersouvenirs»

  • Lilo sagt:

    Schöne Muscheln, Schnecken, Seesterne etc. verkauften grosse Gartencenters oder auch Warenhäuser! Der Verkauf scheint mir illegal. Am Zoll werden einem diese Souvenirs abgenommen. Sogar Strandgutmuscheln (z.B. Malediven) darf man nicht ausführen. Rücksicht und Disziplin von Touristen sind angesagt!

  • Nina sagt:

    Ich mag diesen Einrichtungsstil à la naturhistorisches Museum oder Kuriositätenladen einfach nicht. Ist mir zu chaotisch, zu schräg, zu tot. Und auch Sammelausstellungen mag ich nicht, weil die in der Regel nur der Sammler selbst auch als attraktiv empfindet. Steril muss es auch bei mir nicht sein, aber getreu dem Motto: weniger ist mehr. Lieber Qualität statt Quantität.

    • Nina sagt:

      P.s. Aber die Kirschenidee finde ich dafür super – wende ich grad an für den Besuch am Sonntag…

  • Peter sagt:

    Danke Kami für deinen ausführlichen und lesenswerten Kommentar.
    Hallo Tagi, gibts eine angemessene Reaktion?

  • Kamran Safi sagt:

    Zu Bild 1: Als Biologe kann ich sagen, dass es sich bei etlichen der „Ausstellungsstücke“ nicht um Sachen handelt, die man aktiv zu Sammeln anpreisen sollte. Neben dem erwähnten ökologischen Fehltritt hat allein der Besitz der Sachen strafrechtliche Konsequenzen. Neben der Tatsache, dass die Korallen aktiv abgebrochen werden und Muscheln und Schnecken gefangen und getötet werden nur um deren Gehäuse / Skelette an Touristen zu verkaufen, führt das kaufen/sammeln von solchen Souverniers dazu, dass unser aller Ferien- und Naturerlebniss nachhaltig ge- und die Lebensgrundlage der Menschen und Tiere vor Ort zer-stört wird, was, wenn überhaupt, Jahrzehnte braucht um zu regenerieren. Ich freue mich auch über Dinge, die man entdecken und erleben kann und lass das Naturerlebnis für andere erlebbar (und bin froh haben es andere für mich liegen gelassen, so dass ich auch Freude daran haben konnte) und schleppe nicht alle „Artefakte“ nach Hause. Der Nautilus z.B. im Bild (nein, das ist keine Muschel oder Schnecke, sondern ein Kopffüsser, oder „Tintenfisch“) ist ein hochentwickeltes Tier, ein Relikt der Evolution und ein seltenes Tier, das, wie die Korallen und etliche Muscheln und Schnecken, unter der CITES regulation aufgeführt wird. Wenn Sie also dem Rat des Tagis folgen kann es sein, dass Sie am Zoll ganz schön böse Überraschungen erwarten. Für manche der Dinge, die vermeintlich aus der Sicht des Inneneinrichters (Inneneinrichterin) nett auszustellen sind, gibt es Bussen, Ein- und Ausreiseverbote, sowie Gefängnis. Sie würden sich auch nicht einen Vorleger aus Pandafell ins Haus stellen wollen, oder mit Elfenbein im Handgepäck rumreisen wollen. Als grundsätzliche Regel: kaufen Sie keine (unter keinen Umständen) Artefakte aus „Wildsammlungen“. Darunter fallen auch Korallenschmuck und andere Dinge, die „gefunden“ wurden. Sie tun sich und den Leuten vor Ort keinen Gefallen. Machen Sie ein kunstvolles Bild davon uns stellen das aus.

    • Andrea sagt:

      Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar!
      Habe mich ehrlich gesagt beim lesen und betrachten dieser Kolummne schon etwas genervt über diese blauäugige Darstellung „schöner Mitbringsel“ von Muscheln etc. Bin aber sehr erleichtert, dass bereits schon einige, vor allem so ausführliche Kommentare wie ihrer, hierzu zu finden sind.
      Das Souvenir-Geschäft mit Meeres-Schätzen stinkt genauso wie der verrottete Haufen Schnecken-Gehäuse am Strand von Antigua, wo ich als Kind in den Ferien war- nämlich zum Himmel!
      Dann doch lieber die hübsche Idee mit den Globen oder dem Porzellan, sofern dieses nicht mit Schadstoffen gebrannt wurde…
      Ich fände es schön, wenn der Tagi die Darstellung zu Meeres-Souvenirs berichtigen/anpassen würde… Oder wie wärs gleich mit einem fundierten Artikel, passend zur Ferienzeit, dazu?

      • Kamran Safi sagt:

        Genau dasselbe dachte ich auch. Der Tagesanzeiger könnte doch vor den Ferien etwas darüber schreiben wie wir nachhaltig Ferien machen können. Und ich meine nicht irgendwelchen Ökoterrorismus, sondern den an sich gesunden Menschenverstand wieder ein bisschen auf Vordermann bringen. Sonst bleibt man plötzlich am Zoll hängen, wie einem walliser Polizeichef einst geschehen, weil er aus „Versehen“ ein Stück antike Ausgrabungstätte mitlaufen liess, vielleicht mit dem Gedanken es in seinem Reliktengestell zuhause aufzustellen. Ich finde persönlich auch Zebrahaut im Zimmer total geschmackslos, aber die Globusse sind nett, zugegeben.

        • Andrea sagt:

          Geschmäcker sind ja bekanntlich (leider) verschieden… Trotzdem sollte es für manche nicht selbstverständlich sein, sich an „fremden Kulturgut“ zu bedienen… Besonders schmerzlich auch abgebrochene Stalaktiten in Tropfsteinhöhlen (siehe die Cuevas del Drach, Mallorca, als trauriges Beispiel…), oder spektakuläre Vegetationen (Kaktusfelder in Arizona oder Reedwoodtrees…) die durch stetige Besucherströme in Mitleidenschaft gezogen werden. Kaum ein Ort auf der Welt, der nicht mit solchen Beispielen aufwarten kann, bis hin zum Müll. Ich werde es nie verstehen, bin aber auch sicher, dass viele Touristen nicht einmal aus Böswilligkeit, sondern schlicht Unwissenheit handeln. Vielleicht würde schon der Ansatz reichen, die Schönheiten der Natur auch für die Nächsten zu wahren, nicht zuletzt für die Kinder…. Unwissenheit schütz bekanntlich nicht vor Recht, welches gewisse Parkranger zum Glück auch eisern verfolgen, zumal sie auch genug Aufklärungsarbeit leisten. Drum nochmals an dieser Stelle @Tagi: Zum Thema Aufklärung und Information seid ihr am längerem Hebel und könntet als kleine Wiedergutmachung für die „Disign-gesteuerte Geschmacklosigkeit“ doch einen netten Gegenartikel schreiben. Danke im Voraus, erst einmal vorallem @Kamran Safi

          • Andrea sagt:

            P.S. „Das mit dem Bild davon machen“ finde ich eine Tolle Idee Herr Safi! Ist nämlich auch platzsparender und leichter abzustauben =)

  • Natalia sagt:

    Das selbe wollte ich auch schreiben. Auf den Bildern sind Korallen und Muscheln zu sehen. In vielen Ländern macht man sich beim Ausfuhr dieser Dinge strafbar!

  • Markus sagt:

    Zu Bild 1: Ich sammle auch sehr gerne Muscheln, die hier gezeigten Exemplare wurden aber sicher nicht am Strand aufgelesen sondern extra aus dem Meer geholt und an Touristen verkauft. Aus ökologischen Gründen sollte man auf solche Souvenirs verzichten.

    Bild 5: Ich liebe Kuriositäten, so ein Kabinett gehört meiner Meinung nach in jede Wohnung.

    Bild 6: Solch eine Erinnerungs-Box sollte ich auch wieder einmal machen…

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