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10 Wohntrends, die bleiben

Marianne Kohler am Sonntag den 23. November 2014

Trends sind nicht da, dass man ihnen blind folgt, sondern sie zeigen auf, wo wir uns gesellschaftlich, kulturell und stilmässig gerade befinden. Sie werden also nicht von irgendjemandem diktiert, sondern entwickeln sich eigentlich natürlich. So ist es denn auch nicht verwunderlich, dass wir in unserer schnellen Zeit von ständig wechselnden Trends überflutet werden. Aber keine Angst, es gibt auch Trends, die eine Weile bleiben. Ich habe hier die 10 wichtigsten Wohntrends für Sie zusammengestellt, mit denen wir weiter zusammenleben werden.

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1. WEIBLICH WOHNEN
Frauen richten nicht nur gerne ein, sondern kreieren ein echtes Zuhause. Sie setzen Stimmungen um, spielen mit Materialien, Formen, Stoffen und Kleinigkeiten. Sie versuchen auch, Geschichten nachzuerzählen. Die Küche aus der Fernsehserie «Friends» etwa, den Salon aus «Downton Abbey» oder Diane Keatons Beachhouse aus «Something’s Gotta Give». Frauen wissen auch, dass Einrichten und Wohnen sehr viel mit der Seele zu tun hat. Das Umstellen von Möbeln hilft zum Beispiel bei Liebeskummer, Aufräumen und Neuordnen bringt Ruhe und Reflektion. Und die Liebe zum Detail zeigt, dass die Welt in Ordnung ist, weil Schönheit glücklich macht. So bleiben denn die Einrichtungen sanft, persönlich, frisch und eben sehr weiblich. Der Couchtisch ist von Muuto. 

Mehr zum weiblichen Wohnstil finden Sie hier.

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2. DIE WOHNFARBE GRAU
Grau kann etwas ganz Besonderes: Es verpasst einer Wohnung Eleganz. Mit seiner vornehmen Zurückhaltung entwickelt es in einem Raum eine vornehme Wirkung und lässt Möbel und Einrichtungsgegenstände edel und stilvoll hervortreten. Es präsentiert die Möbel sozusagen auf dem roten Teppich und lässt Formen, Silhouetten, Farben und Materialien intensiver erscheinen. Grau hat aber auch Tiefenwirkung, ist wohnlich und passt überall rein. Kein Wunder, bleibt uns Grau noch ein wenig erhalten. (Bild über: Batixa)

Mehr Einrichtungsideen mit der Wohnfarbe Grau finden Sie hier.

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3. DER MIDCENTURY-STIL
Da Wohnen und Mode immer viel mit Sehnsucht und Vertrautheit zu tun hat, setzen sich Retrostile besonders stark durch. Im Wohnbereich hat sich das Midcentury, die Zeit zwischen 1920 und 1970, neu etabliert. Das ist keine Überraschung, ist doch in dieser Zeit auch unser moderner Wohn- und Lebensstil entstanden. Mietwohnungen, städtisches Leben und Wechselhaftigkeit ersetzten Einfamilienhaus, Hof, Beständigkeit und Bürgerlichkeit. Eine neue Zeit brauchte neue Möbel. Funktionales, industriell herstellbares Design entstand und revolutionierte den Stil und das Verständnis des Wohnens. Kein Wunder, schauen die Designer heute wieder besonders gerne in diese Zeit zurück, denn diese Leichtigkeit ist auch heute noch sehr modern, und Möbel, die Retroformen zeigen, vermitteln uns zugleich auch etwas Vertrautes. Sofa und Möbelprogramm von Pfister.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

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4. ZU HAUSE ARBEITEN
Flexibel ist auch unsere Beziehung zur Arbeit geworden. Wir wechseln häufiger den Job und arbeiten vermehrt in den eigenen vier Wänden. Homeoffice heisst die Umschreibung, die auch Angestellten die Möglichkeit gibt, von zu Hause aus zu arbeiten. Dieser Trend und die Tatsache, dass Wohnen nicht nur auf der Couch sitzen bedeutet, macht den Arbeitsplatz zu Hause zum grossen Wohnthema. Kleine Schreibtische, modulare Möbelsysteme und attraktive Einrichtungsideen rund zum Thema Arbeiten zu Hause bleiben ganz oben auf der Wohntrendliste. (Bild über: Thinkdecor)

Mehr Anregungen für den Arbeitsplatz zu Hause finden Sie hier und hier und hier.

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5. BOHEMIAN STYLE
Sich zu Hause ganz nach Lust und Laune einzurichten, ungeachtet der Konventionen, bleibt auch weiterhin ein grosser Wohntrend. Denn trotz oder gerade wegen der Selfie-, Facebook-, Twitter- oder Instagram-Selbstdarstellungsphase ist die private Welt wichtig. Die Wohnung ist zum Rückzugsgebiet, zum Refugium geworden und bietet auch Platz, die eigene Kreativität auszuleben. Der Stil dazu nennt sich Bohemia. Die Bohemians waren nämlich die ersten «Hippies» und bewiesen sich und der Welt, dass es auch alternative Lebensformen gibt. So inspiriert in der Mode und im Interiorbereich immer wieder der eklektische Stil der Bohemians. Gekonnt und typisch englisch setzt ihn zum Beispiel die Interiordesignerin Abigail Ahern um.

Mehr zum Thema Bohemiastil finden Sie hier und hier und hier.

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 6. GELEBTE STRUKTUREN UND TEXTUREN
Vielleicht liegt es daran, dass wir oft in Neubauten leben und in superpraktischen Hightechküchen kochen. Auf jeden Fall steht im Interiorbereich «Gelebtes» ganz oben auf der Trendliste. Aber nicht nur Vintagemöbel und Industrial Chic erobern unseren Wohnbereich. Neues Design wird oft in gelebten Situationen gezeigt, vor abgenutzten, herrlich verlebten Wänden, in alten, glamourösen Räumen, die stolz die Spuren eines langen Lebens zeigen. Auch Textilien sind auf Spurensuche, da bleiben uns die tollen Teppiche, die uns verblichen, verwaschen oder umgefärbt an Pixelmuster erinnern oder Polsterstoffe und Wäsche, die man gerne anfasst, weil Haptik sinnlich ist. Vintagemöbel, Teppiche und Wohnaccessoires von Walter.

Mehr Wohnideen zu diesem sinnlichen Thema finden Sie hier und hier und hier und hier.

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7. LEINEN UND HOLZ
Da wir gerade über Fühlen und Anfassen reden, sind selbstverständlich Holz und Leinen mit von der Partie – und auch sie bleiben uns erhalten. Denn beide Materialien vermitteln ganz einfach viel gemütliches und vertrautes Zuhausegefühl. Und ja, Leinen knittert, aber das ist ja gerade das Schöne und Neue an unserer Beziehung zur edlen, wiederentdeckten Naturfaser. Hat man früher Stärke in die Servietten gesprüht, legt man sie heute gewaschen und weich auf den Tisch. Auch bei der Bettwäsche hat sich etwas verändert. Die neue Leinenbettwäsche zeigt sich in allen möglichen Farbtönen und weich und leicht. Das unterscheidet sich von der schweren, soliden Aussteuer unserer Grossmütter. (Bild über: The designchaser)

Mehr zu den neuen Wohnmaterialien finden Sie hier und hier und hier.

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8. MÖBEL, DIE LEICHTIGKEIT VERMITTELN
Da wir gerne viel Platz haben und den Raum in möglichst voller Grösse geniessen möchten, bleiben uns Möbel, die auf Beinen stehen, erhalten. Sie wirken nämlich leicht und lassen den Bodenplatz frei. Filigranes Design und grundsätzlich solches, das Leichtigkeit vermittelt, sanfte Farben, helle Räume, Transparenz und Glanz sind Themen, die uns auch in Zukunft im Wohnbereich beschäftigen werden. (Bild über: Zuiver)

Mehr zum Thema finden Sie hier und hier.

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9. MARMOR
Einer der neuen Trends, der auch an der diesjährigen Möbelmesse in Mailand besonders aufgefallen ist, ist die Rückkehr zum edlen Gestein. Und zwar nicht einfach als schwere Tischplatten, sondern auch als Beistelltische in schlichten, neuen Formen, in marmorierten Mustern, Accessoires und in Details aus Marmor. Die Liebe zum Marmor ist gross und bleibt noch eine Weile. Die tolle Marmoruhr ist von Menu.

Mehr über Marmor im Wohnbereich finden Sie hier.

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10. DEKORIEREN MIT FONTS
Wer denkt, dass um Wohntrends viel Blahblah gemacht wird, hat recht. Denn Wörter, Schriften, Grafik und Fonts sind wichtige Dekorationselemente und sie bleiben es auch. In unserer visuellen Zeit haben Wörter einen ganz neuen Sinn erhalten. Nicht mehr nur Schlagzeilen bestimmen, ob ein Artikel oft gelesen wird oder nicht, sondern starke Schlagwörter. Auf Pinterest und Instagram werden neben reinen Bildern auch ganz intensiv Lebensweisheiten weitervermittelt, solche Kurzphilosophien müssen natürlich toll aussehen, also schreibt man sie in schicken Fonts und kreiert damit gleich noch ein dekoratives Wohnaccessoire. Es ist die neue Form der gestickten Wandbehänge unserer Grosseltern, die oft Psalme oder Gedichte zeigten. Die reduzierteste Form sind Einzelbuchstaben, solche können auch mal leuchten, glänzen oder zeigen sich im Vintagestil. Diese schicken Buchstaben und Neonschilder sind von Seletti.

Mehr zu Wörtern, Buchstaben und Co. finden Sie hier, hier und hier.

Ein Glashaus wie auf einer Schneedecke

Marianne Kohler am Freitag den 21. November 2014

Da der Winter auf sich warten lässt und das helle Holzdeck dieses schwedischen Hauses an eine Schneedecke erinnert, gehen wir architektonisch nochmals in die Ferien und geniessen dieses luftige Sommerhaus in Schweden am Meer.

Architektur: John Robert Nilsson.

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Das Haus wirkt wie eingetaucht in eine Schneedecke, denn der Hauptraum schwebt mit grossen Glasfassaden über einem hellen Holzdeck. In dieses wiederum sind vertieft Sitzplätze eingebaut wie kleine moderne Nestchen.

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Ein grosszügiger Raum, der hauptsächlich von Glas umgeben ist, ist der wichtigste Teil dieses Sommerhauses. Er bietet eine Rundumsicht auf die Meeresbuchten und das Gelände.

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Die Glasfronten und der schmale, in das Holzdeck eingebaute Swimmingpool nehmen das Licht und die Farben der Natur auf.

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Das Haus steht auf einem Felshügel. Der Architekt hat eine schlichte, zum Haus passende Holztreppe gestaltet, die sich wie eine Skulptur in die Natur einfügt.

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Auch am Strand befinden sich schlichte Holzdecks, die dazu einladen, sitzen zu bleiben und der untergehenden Sonne zuzuschauen.

Winter, du kannst kommen

Marianne Kohler am Donnerstag den 20. November 2014

Ob der Winter nun wirklich kommt oder nicht, werden wir sehen. Aber wir geniessen schon mal einige festliche, einfache Gerichte, die uns auf die nahende Weihnachtszeit einstimmen. 

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POULET MIT WINTERGEMÜSE
Alles in einen Topf und in den Ofen damit – das sind Sonntagsgerichte, die wir lieben. Das Besondere an diesem Poulet ist die Mischung von süss und salzig. (Bild über: Julias )

Zutaten: 
  • 1 gutes biologisches Poulet
  • Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen, feingehackt
  • Salz und Pfeffer
  • 4 Esslöffel Orangenmarmelade
  • Paprika
  • 5 Rüebli, geschält und in grosse Stücke geschnitten
  • 2 Schalotten, geschält und in grosse Stücke geschnitten
  • 1 grosse Süsskartoffel, geschält und in grosse Stücke geschnitten
  • 1 Deziliter Weisswein
  • 2 Deziliter Hühnerbouillon
Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen, das Poulet mit Salz, Pfeffer, den 2 gehackten Knoblauchzehen, 1 Esslöffel Olivenöl und der Marmelade einreiben, ein wenig Paprika darüber streuen. Den Rest der Marmelade, die anderen 2 Knoblauchzehen und 1 Deziliter Bouillon mischen. Das Gemüse in der Mischung wenden und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun legen Sie das Gemüse in eine Backform und legen das Poulet darauf. Geben Sie den Weisswein in die Form. Ca. 30 Minuten backen, herausnehmen und die restliche Bouillon über das Poulet giessen, nochmals 20 Minuten bei 180 Grad fertig backen und servieren.

 

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IN HONIG GERÖSTETES WINTERGEMÜSE
Schneiden Sie geschälte Pfälzer Rüebli und rohe Randen in Stücke und legen Sie sie auf ein Backblech. Geben Sie Olivenöl, Salz, Pfeffer und ein wenig Honig darüber. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten rösten und mit ein wenig Thymian servieren. (Bild über Culinary Coleen)

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KARTOFFELN A LA LYONNAISE
Bratkartoffeln auf französische Art schmecken fantastisch und sind ganz einfach nachzukochen. (Bild über: Food 52)

Zutaten:
  • 1 Kilogramm gute Kartoffeln, geschält 
  • 50 Gramm Butter
  • Salz und Pfeffer
  • 2 grosse Schalotten, fein gehackt
  • 1 Bund Petersilie, gehackt
Zubereitung:

Geben Sie die Kartoffeln in eine grosse Pfanne, giessen Sie kaltes Wasser darüber und bringen Sie sie zum Kochen, anschliessend salzen und alles ca. 10 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln gekocht, aber noch knackig sind. Kühlen Sie die Kartoffeln unter kaltem Wasser ab und schneiden Sie sie in Scheiben. Danach schmelzen Sie ein wenig Butter in einer Bratpfanne und braten etwa ein Viertel der Kartoffeln rundum golden an, zur Seite stellen und dann portionenweise die restlichen Kartoffeln mit Butter anbraten. Die restliche Butter geben Sie am Schluss in die leere Bratpfanne und braten darin die Schalotten golden an. Alle Kartoffeln zurück in die Pfanne zu den Schalotten geben und nochmals 5 Minuten kochen, anschliessend mit der gehackten Petersilie mischen und servieren.

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BANANEN-HEIDELBEER-BROT
Ein fantastischer Kuchen, der nicht allzu süss ist. Getoastet und mit Butter bestrichen schmeckt er am besten. (Bild über: Julias Album)

Zutaten: 
  • 1 Ei
  • 180 Gramm griechisches Joghurt
  • 60 Gramm geschmolzene Butter
  • 200 Gramm Rohzucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 3 grosse, reife Bananen, zerdrückt
  • 2 Prisen Zimt
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 200 Gramm Mehl
  • 2 Kaffeelöffel Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 Gramm gefrorene Heidelbeeren
Zubereitung: 

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Backform ca. 20/10 Zentimeter mit Backpapier auslegen. Mischen Sie das Joghurt mit der Butter, dem Ei, dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Zimt, der Muskatnuss und den zerdrückten Bananen. Dann vermischen Sie das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und geben die Mehlmischung in die Bananenmischung. Geben Sie die gefrorenen Heidelbeeren dazu und verteilen Sie den Teig in der Form. Streuen Sie Rohzucker darüber und backen Sie alles ca. 45 Minuten. Testen Sie mit einem Grillspiess: Wenn dieser nach dem Einstechen in den Kuchen sauber wieder rauskommt, ist der Kuchen fertig gebacken. Bananenbrot mit Heidelbeeren schmeckt gut, wenn es noch ein wenig warm ist. Bestreichen Sie warme Kuchenscheiben mit leicht gesalzener Butter. Sie können Kuchenscheiben auch leicht im Toaster antoasten.

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GERÖSTETE ANANAS MIT ZIMT UND HONIG
Dieses Dessert geht ganz einfach und ist die perfekte Mischung von süss, festlich und erfrischend. Schneiden Sie Ananas in längliche Stücke und legen Sie sie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech, träufeln Sie Honig und Limonensaft darüber und streuen sie etwas Zimt darauf. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten rösten und warm geniessen. (Bild über: Natascha)

 

Willkommen im weissen Haus

Marianne Kohler am Mittwoch den 19. November 2014

Keine Angst, hier findet keine Politik statt – ich bleibe mit Sweet Home in ganz gewöhnlichen Wohnhäusern, aber heute in solchen, die sich in frischem Weiss zeigen. Denn Weiss kann erstaunlich wohnlich sein, das beweisen diese 10 Einrichtungsideen. 

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1 MIT WEISS WIRKEN MÖBEL LEICHTER
In diesem Raum findet ziemlich viel statt: Wohnen, Essen, unterschiedliche Möbel und Dekoration. Dadurch, dass alles in Weiss gehalten ist, bekommt die Einrichtung einen leichten, frischen Charakter. Die Sache mit der Wohnfarbe Weiss ist, dass man immer Angst hat vor Schmutz. Aber Weiss wird nicht schmutziger als andere Farben, nur sieht man es sofort – und das ist meiner Meinung nach sauberer. Ich denke da an eine weisse Tischdecke, die ein bisschen was abgekommen hat. Der sichtbare Fleck ist ehrlicher Schmutz, bei der dunkelblauen Kunstfasertischdecke kann man nie so ganz sicher sein, was sich da im Gewebe versteckt. Und in diesem Sinne empfehle ich Weiss als saubere Wohnfarbe. (Bild über: Decordots)

Tipps für den Umgang mit der Wohnfarbe Weiss: 
  • Achten Sie bei Polstermöbeln darauf, dass die Stoffbezüge abnehmbar sind.
  • Beim Wählen von Stoffen beachten Sie, dass gewisse Stoffe im Licht gelblich werden können. Baumwolle und Leinen werden beim Waschen weisser, also wenn die ursprüngliche Farbe einen Naturton zeigt, hellt sich dieser im Laufe der Zeit auf.
  • Auf Weiss ist der Staub weniger sichtbar als auf Schwarz.
  • Arbeiten Sie beim Einrichten mit unterschiedlichen Materialien und Texturen, das sorgt für Sinnlichkeit. 

 

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2 WEISS HAT AUCH NATÜRLICHE SEITEN
Hier ist wunderschön eine Komposition von ganz unterschiedlichen Texturen, Materialien und Formen zu sehen. Zusammen kombiniert, wirkt diese Sitzecke sehr wohnlich, natürlich und einladend – und alles andere als langweilig. Schön ist auch der Bruch von reinem Weiss und Naturtönen mit den schwarzen Akzenten, die mit Stuhl und Tischchen gesetzt wurden. (Bild über: One Hour)

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3 DIE WEISSE WAND MIT DEM GEWISSEN ETWAS
Diese Idee, eine weisse Wand mit schmalen Holzleisten zu versehen, ist genial. Sie weckt eine langweilige Wand und gibt die Möglichkeit zu Spielereien mit Bildern, bietet kleine Ablageflächen und vermittelt mehr Wohnlichkeit. Achten Sie bei der Umsetzung darauf, dass die Querleisten eine kleine Kuhle haben, so bleiben Bilder und kleine Dinge sicherer am Platz. (Bild über: Maisonblanches)

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4 WEISS BIETET EIN FREUNDLICHES UMFELD
Die meisten Mietwohnungen hierzulande sind weiss gestrichen. Weiss ist aber eine relativ neue Wohnfarbe und hatte ihren Einzug erst in den Zwanzigerjahren. Damals hatten Interiordesignerinnen und Bohemiens mit Weiss gar geschockt, denn die Wohnräume des 19. Jahrhunderts trugen immer Holz, Tapeten oder dunkle Töne an den Wänden. Weiss wurde ein Statement der Moderne, ein Symbol für Licht und Offenheit und hat sich wie wohl kein anderer Wohntrend rasant verbreitet und lange an der Spitze gehalten. (Bild über: Mycupotea)

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5 WEISS LIEBT SANFTES
Zarte Pastelltöne sind momentan gross im Trend. Und Weiss bietet dafür das perfekte Bühnenbild. Die hellen Farben zeigen sich nicht etwa romantisch, sondern sind vor allem im Designbereich sehr wichtig geworden. Mint, Rosa und Hellblau finden wir als Polsterfarbe bei Sesseln und Sofas, aber auch auf Holz und Metall bei Stühlen und Kleinmöbeln und selbstverständlich bei den Wohnaccessoires. (Bild über: sfgirlbybay)

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6 WEISS IST FEMININ
Mit Weiss lässt sich auch eine feine, feminine Note in ein Haus bringen. Ein schönes Beispiel dafür ist dieser schlichte filigrane Arbeitsplatz, der auch in einem Schlafzimmer oder im Wohnzimmer eingerichtet werden kann. (Bild über: decoratingideas)

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7 WEISS IST ELEGANT
Trotz aller Moderne strahlt Weiss auch viel Eleganz aus. Und zwar durch die Leichtigkeit und die Diskretion der «Nichtfarbe». Weiss ist auch wie eine leere Leinwand und lässt viele Interpretationen von Trends und Stilen zu. Klassisch wirkt es zum Beispiel mit schwarzen und grafischen Akzenten, poppig mit starken Farben und sanft mit anderen hellen Farbtönen. (Bild über: Decordots)

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8 WEISS IST PRAKTISCH
Die Tatsache, dass Weiss auch im Innenbereich so was wie eine leere Leinwand ist, macht Weiss zur idealen Farbe für einen Arbeitsplatz. Dieser hier ist klein und fein, steht am Fenster und zeigt praktische und schöne Bilderleisten, auf denen hübsche Dinge und Inspirationen einen guten, flexiblen Platz finden. (Bild über: Allies dream)

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9 WEISS IST ZUM KUSCHELN
Weiss ist auch die Farbe des Winters, der Wolken, des Schnees und ideal für ein kuschliges Schlafzimmer. Weiche Teppiche, kuschlige Falschpelzdecken, Strickplaids und weiche Kissen verhelfen zu einem gemütlichen Winterschlaf. (Bild über: Sulia)

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10 WEISS IST EINFACH SCHÖN
Deshalb hat man bei Ikea beim Design dieser Beautybox auch auf Weiss gesetzt. Wie ein kleiner Sekretär kann dieser Schminktisch auf- und zugeklappt werden. Im geschlossenen Zustand zeigt er sich als eine Konsole auf hohen Beinen.