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Ein wenig anders als sonst!

Marianne Kohler am Donnerstag den 7. Mai 2015

Wer jeden Tag kocht, kennt das Problem: Es gibt oft das Gleiche. Jeder Haushalt hat sein Repertoire, und davon weicht man selten ab. Meist muss es auch schnell gehen, denn Arbeit, Familie und Freizeitbedürfnisse lassen nicht immer viel Zeit, in der Küche zu experimentieren. Und falls man dann doch mal Lust hat, etwas Neues auszuprobieren, fehlen gerade die Zutaten dazu. Diese Rezepte sind alle einfach, aber etwas anders als gewohnt.

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1 PASTA ALS EINTOPF
Kennen Sie Fertiggerichte? Dieses Pastagericht, gefunden auf dem wunderschönen und inspirierenden Blog A Beautiful Mess, ist so was Ähnliches, bloss mit frischen Zutaten! Die Pasta kommt mit Wein, Bouillon und einigen Zutaten in einen Topf, wird gekocht und kommt fix und fertig auf den Teller! Einen Versuch wert, wenn es schnell gehen muss.

Zutaten für 2–4 Personen:
  • 400 Gramm Tagliatelle
  • 6 Deziliter Bouillon
  • 5 Deziliter Rotwein
  • 2 Deziliter Wasser
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz und Pfeffer
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 100 Gramm Parmesan, gerieben
  • 1 Handvoll Basilikum 
Zubereitung:

Geben Sie das Wasser, die Bouillon, den Wein, die Nudeln, das Lorbeerblatt, das Öl und das meiste des Basilikums in einen Topf. Aufkochen und dann ca. 7–8 Minuten fertig köcheln. Die Kräuter entfernen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Geben Sie ein wenig frisches Basilikum und den geriebenen Parmesan darüber. 

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Das Buch zum Blog: 
Hinter dem erfolgreichen amerikanischen Blog A Beautiful Mess stehen die zwei Schwestern Elsie Larson und Emma Chapman. Der Blog ist ein spannendes Magazin, das nicht nur Rezepte, sondern auch Einrichtungs- und Bastelideen vermittelt. Wer noch mehr Ideen bekommen möchte, kann auch das Buch zum Blog kaufen: «A Handmade Home» von Elsie Larson und Emma Chapman.

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2 RÖSTI-SPIEGELEI-KÜCHLEIN
Rösti mit Spiegelei ist zwar ein Klassiker und kommt bestimmt in den meisten Schweizer Haushalten regelmässig auf den Tisch. Versuchen Sie das Gericht aber mal ein bisschen anders, nämlich als Küchlein. (Bild über: Taste Bud)

Und so gehts: 

Sie brauchen Gschwellti vom Vortag. Raffeln Sie diese als Rösti und würzen sie mit ein wenig Salz. Wer will, kann nun noch ein wenig geraffelten Käse oder gehackte Kräuter beigeben. Buttern Sie einige Muffinformen gut aus und füllen diese mit der Rösti. Drücken Sie eine Mulde in jedes Küchlein und schlagen darin ein Ei auf. Mit Salz und Pfeffer würzen und im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 Minuten backen, herausnehmen und servieren. 

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3 PAPRIKAPOULET UND NUDELN
Poulet kann man auf viele Arten zubereiten. Diese ist einfach, würzig und schmeckt fantastisch zu Nudeln. (Bild über: EAT)

Und so gehts: 

Sie brauchen Pouletstücke mit Haut, zum Beispiel Schenkel. Waschen Sie diese, und trocknen Sie sie gut ab. In Bratbutter und ein wenig Öl braten Sie die Pouletstücke beidseitig gut an. Nehmen Sie sie aus der Pfanne. In dieselbe Pfanne (am besten benutzen Sie dafür eine Gusseisenpfanne) geben Sie ein Stück Butter, 4–6 in Streifen geschnittene Schalotten und 2 Esslöffel süsse Paprika. Dünsten Sie alles einige Minuten und geben dann die Pouletstücke bei. Einen halben Esslöffel Mehl dazugeben, gut durchmischen und 1 Deziliter Bouillon und 1 Deziliter Weisswein darüber giessen. Zugedeckt ca. 40 Minuten köcheln lassen und über Butternudeln mit einem guten Esslöffel Crème fraîche und grob gehackter Petersilie servieren.

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4 ROTES CURRY MIT LINSEN
Klassische Thai-Currys werden meist mit Poulet, Gemüse oder Crevetten gemacht. Versuchen Sie dieses Linsencurry. Es ist nahrhaft, würzig, anders und einfach! (Quelle: Wild Greens and Sardines)

Zutaten: 
  • Öl
  • 1 Schalotte, geraffelt
  • 3 Knoblauchzehen, geraffelt
  • 2 Esslöffel geraffelter Ingwer
  • 1 roter Peperoncino, fein gehackt
  • 3 Esslöffel rote Currypaste
  • 1 Dose gehackte Tomaten (400 Gramm)
  • 400 Gramm Linsen
  • 2 Liter Wasser
  • 2 Handvoll Spinatblätter
  • abgeriebene Schale und Saft von 1 Limone
  • 1 Dose Kokosnussmilch (400 Gramm)
  • 1 gute Handvoll Koriander, grob gehackt
  • 1 Esslöffel Fischsauce oder ein wenig Salz
  • 1 Kaffeelöffel Palmzucker
  • gehackte und geröstete Cashewnüsse
Zubereitung: 

Ein wenig Öl in eine grosse Gusseisenpfanne geben. Die Schalotte und den Ingwer dazugeben und 2 Minuten dünsten. Den Knoblauch und den Peperoncino beigeben und alles nochmals 1 Minute dünsten. Die Currypaste beigeben, gut vermischen und dann die gehackten Tomaten beigeben. Nun kommen die Linsen und das Wasser in den Topf. Alles aufkochen und dann 40 Minuten zugedeckt sanft köcheln lassen. Nun die Spinatblätter, die Kokosmilch, die Fischsauce, den Zucker und den Saft und die abgeriebene Schale der Limone zu den Linsen geben. Alles gut durchwärmen und köcheln, bis die Spinatblätter zusammengefallen sind. Nun servieren Sie die Linsen in kleinen Schälchen mit den Nüssen und viel Koriander.

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5 BROCCOLI MIT MANDELN UND FETA
Broccoli ist gesund, und man kann nicht genug davon essen. Doch oft ist er auch ein bisschen langweilig. Nicht so dieses einfache Gericht mit Mandeln und Feta. (Bild: The Food Charlatan)

Und so gehts: 

Broccolistücke kurz dämpfen, sodass sie heiss, aber noch sehr knackig sind. Ein wenig Olivenöl und Zitronensaft darüber geben und vermischen. Zerbröckelten Fetakäse, geröstete und geschälte Mandelsplitter und eine gute Handvoll getrocknete Cranberrys darüber geben und servieren. Der Feta ist salzig genug, so braucht das Gericht kein zusätzliches Salz.

Der American Way of Living

Marianne Kohler am Mittwoch den 6. Mai 2015

Von «Sex and the City» war ich zwar nie ein Fan, respektiere aber den starken Einfluss, welchen die Fernsehserie auf das Stilempfinden ausgeübt hat. Mit der Serie verbreitete sich der amerikanische Stil überall, und zwar nicht nur punkto sexy Kleider und High Heels, man wollte auch wie Carrie, Charlotte, Samantha oder Miranda wohnen – und möchte das auch heute noch, mehr als 10 Jahre nach dem Serienende. Perfektioniert, weiterverbreitet und weiterhin begehrenswert gemacht haben diesen Stil die vielen Wohnblogs, allen voran natürlich die amerikanischen. Sie zeigen uns, wie hübsch und nett man auch in einer kleinen Stadtwohnung den Hollywoodglamour umsetzen kann, wie man Hausfrau, Mutter und Stilikone gleichzeitig sein kann und wie Handtaschen, Cupcakes oder Hermès-Schachteln Einrichtungsgegenstände werden. Hier eine kleine Stilkunde und einige Wohn- und Selbermachideen dazu.

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HAUSFRAU SEIN IST SEXY!
Charlotte aus «Sex and the City» ist ganz offensichtlich immer noch ein grosses Vorbild für viele Bloggerinnen. Bei jeder Gelegenheit gut angezogen und voller Optimismus, bringt Sie Stil, Kreativität und Ordentlichkeit in den Familienalltag und zeigt, wie man den Girlielook ins Erwachsenenleben hinüberrettet – was die Bloggerinnen täglich online demonstrieren. Eine wichtige Tätigkeit in vielen Blogs ist auch das Backen: Zuerst waren es die Cupcakes, dann die Torten und die Macarons. Hauptsache viel Dekoration, die Farbe Rosa und eine Serie von Küchenutensilien, die dazu passen.

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DIE KÜCHE MIT AMERICAN GLAMOUR
Die pinkfarbenen Mixer, die Rüschenschürzen und die mit Cupcakes gefüllten Etageren brauchen natürlich auch eine angemessene Umgebung. Das wichtigste Element, das den amerikanischen glamourösen Wohnstil ausmacht, ist das Spiel mit starken Farben in der Kombination mit Weiss – und natürlich Klasse: Von all dem hat diese Küche, gefunden auf Bhg, viel. Sie ist schneeweiss möbliert und zeigt stilmässig eher einen Landhauslook. Dazu werden starke Farben plus schwarz-weisse Streifen kombiniert. Tisch und Stühle sind antik und aufgepeppt, dazu stehen wichtige Details da wie frische Blumen als Centrepiece auf dem Tisch – Hortensien sind hier immer eine gute Wahl – und einige schicke Wohnaccessoires wie ein Tablett mit Gläsern und hübsche Leuchten. 

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BLING-BLING ZUM SELBERMACHEN
Das Herzstück der amerikanischen Küche ist der grosse Kühlschrank. Und weil viele Wohnblogs sich an Frauen richten, die gerne Nestchen bauen, gehören natürlich auch Selbermachideen dazu. Eine tolle Idee, die zum amerikanischen Wohnstil passt, ist dieser golden gestreifte Kühlschrank. Einfach machbar mit goldenen Klebebänder. (Bild über: This old apartment)

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SYMMETRIE UND LANDHAUSFEELING
Das Einrichten wie in amerikanischen Filmen oder Fernsehshows folgt gewissen Regeln. Erst einmal schaut man tüchtig zurück in die gute alte Zeit der englischen, aristokratischen Landhauskultur. Aus dieser nimmt man die wichtigsten Grundelemente: Gemütlichkeit mit Grandeur zusammenbringen, Symmetrie spielen lassen und Eleganz mit Zufälligkeit mischen. Und weil Wohnen wie im Schloss in den modernen Wohnungen nicht so realistisch ist, katapultiert man das Ganze in die Moderne. Ein wenig Ethno, ein bisschen Industrial und viel Weiss. Zweifarbige Muster, das heisst Farbe und Weiss, sind immer mit dabei. Das zeigt die Liebe der Amerikaner zum Sport. Wie in der Kleidung, man denkt hier an die von der Sportswear inspirierte Mode, sind auch im Wohnbereich Streifen, Uniformdetails oder Eingefasstes mit von der Partie. (Bild über: House and Home)

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EINRICHTEN MIT KLASSIK UND GROSSZÜGIGKEIT
Dieses Konsolenregal, gefunden auf dem Blog Oh Happy Day, ist ein gutes Beispiel für den amerikanischen Stil. Es ist gross, grosszügig gefüllt und zeigt Status, Letzteres in Form von Familienfotos in Silberrahmen, edlen Boxen, Dosen und Körben und antiken Einzelstücken.

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EIN BÜRO WIE SAMANTHA
Für eine grosse Portion Sex in «Sex in the City» sorgte die Figur Samantha. Sie war aber nicht nur sexy und zeigte immer viel von ihrem nahtlos sanft gebräunten Teint, sie war zudem erfolgreich, reich und reif. Ihr schickes Büro ist mit weissen Lackmöbeln, Hermès-Schachteln, Artemide-Leuchten und hübschen kleinen Accessoires gefüllt. 

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HOLLYWOODGLAMOUR AM ARBEITSPLATZ
Die typische Bloggerin gibt Einblick in ihre eigene Welt, ihre Wohnung, ihre Kleider, ihre tollen Ideen und ihr perfektes Leben. Und sie macht so die Blogs zu einer Art Hollywoodshow. Ganz klar gehören Arbeitsplätze dazu, denn die amerikanische Frau ist nie bloss Hausfrau, sondern hat immer irgendeinen Job, zumindest den der Bloggerin. Da ist es auch logisch, dass der Arbeitsplatz chic und glamourös ist – auch wenn man dazu erst mal selber Hand anlegen muss. Die Idee, gefunden auf dem Blog Ginger-snapped, ist auf jeden Fall hübsch und einfach nachzumachen. Ein Pult wird weiss lackiert und mit einem pinkfarbenen, dekorativen Streifenmotiv versehen.

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SO ZIEHT DER AMERICAN DREAM EIN
Selbstverständlich ist auch das Schlafzimmer ein perfekter Hollywoodtraum. Wichtig sind hier antike oder entsprechend nachempfundene Möbelstücke im Stil des französischen 18. Jahrhunderts. Auch hier wieder viel Weiss und starke Farbakzente. Symmetrie im Platzieren von Möbeln, Accessoires und Vasenleuchten – übrigens ein anderes wichtiges und omnipräsentes Wohnaccessoire – auf den Nachttischchen. (Bild über: Desire to inspire)

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EIN BILD VON EINER SHOPPINGTÜTE
Wie angekündigt, werden typische Shopping-Items in die Einrichtung integriert. Man kokettiert damit, denn Shopping, die Freude an der Mode und an den teuren Labels, ist ein wichtiger Teil des American Way of Lifestyle. Hier wurden schicke Einkaufstüten in weisse Rahmen gerahmt und über einem Boudoirtischchen aufgehängt. Der Schminktisch ist ein Spiegelmöbel, davor steht Philipp Starcks Stuhl Louis Ghost von Kartell auf einem Zickzackteppich in Schwarz und Weiss. (Bild: Flickr)

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WILLKOMMEN IM GLAMOUR-WOHNZIMMER
Das klassische Zickzackmuster wird im Amerikanischen als Chevron bezeichnet. Der Name kommt von den bogenförmigen, meist am Ärmel angenähten Uniformabzeichen, die den Dienstgrad eines Soldaten auszeichneten. Der amerikanische Einrichtungsstil zeigt die Nähe zum Sport, zur Uniform, das in Bezug zum Lifestyle der Reichen und Schönen, die viel Freizeit haben, in den Eliteschulen studieren und natürlich viel Sport treiben. Und weil Wohnen eine weibliche Angelegenheit ist, wird das Ganze feminisiert, mit Pastell aufgefrischt und bekommt ein wenig Glanz und viele liebevolle Details. (Bild über: Home-styling

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DAS GEHÖRT ZUM STIL
Nochmals ein schönes Beispiel von einem amerikanischen glamourösen Wohnzimmer: weisses Sofa, zweifarbige Kissen, goldene Akzente, symmetrisch angebrachte Leuchten, Kunst am richtigen Ort, grosser Couchtisch, Vase mit frischen Blumen, sogenannte Coffeetable-Books – gemeint sind damit schicke Bildbände –, Duftkerzen, Boxen und Tabletts. Andere Dinge, die dazugehören: Familienbilder in silbernen Fotorahmen, kleine Schälchen und Dosen, grosse Aschenbecher als Vide-poche oder mit kleinen Dingen gefüllt, eine Bar auf einem Wagen, versehen mit Eiskübel, Mixbecher und allem, was dazugehört, Bilderwände, Sessel und gepolsterte Stühle, die zum Sofa gestellt werden, Kristallleuchter, Vasenlampen. (Bild über: The everygirl)

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DIE DETAILS UND DIE INSPIRATIONSQUELLEN
Details sind sehr wichtig beim Einrichten auf die amerikanische Art: Tabletts zum Beispiel, die verschiedene Dinge zusammenfassen wie Tässchen und Blumen im Spiegeltopf. Es können aber auch Schalen, Bücher, Gläser oder Dosen sein. Dosen, die was hermachen, gehören auch auf Beistelltische, Bücherregale, Couchtische oder Konsolen. (Bild über: Home-styling)

Und natürlich gibt es unzählige Bücher zum Stil, hier einige wichtige Beispiele:

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Grosse Veränderung mit kleinem Budget

Marianne Kohler am Dienstag den 5. Mai 2015

Gehören Sie zu den Menschen, die ihr Zuhause einmal einrichten und fertig? Dann ist dieser Artikel leider nichts für Sie. Er richtet sich an alle, die immer mal wieder etwas ändern möchten und Lust auf Neues haben – auch wenn der Kontostand gerade nicht dazu einlädt. An alle, die immer auf der Suche nach Ideen sind, die das Leben einfacher und die Wohnung schöner machen. Diese acht Tricks helfen dabei, dem Zuhause mehr Wohnlichkeit, Platz, Ordnung und Persönlichkeit zu geben – und das ohne viel Aufwand oder grosse Investitionen.

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EIN SOFA FÜR ALLES
Diese Einrichtungsidee ist unkonventionell, mutet ein wenig wie ein hippes Café an und ist mit ein wenig Schreinerarbeit umsetzbar. Anstelle der üblichen Sitzgruppe und Essecke ist hier alles auf einer Linie zusammengefügt. Statt eines Sofas gibt es eine lange Bank, die sich über die ganze Länge des Raumes erstreckt. Die Holzkuben, welche die Basis der Bank bilden, schaffen zudem Ablageflächen für Leuchten, Bücher etc. Die Bank ist bestückt mit weichen Matratzenkissen und haufenweise Zierkissen als Rückenpolster. An die Bank ist ein grosser Esstisch mit zusätzlichen Stühlen geschoben. So kommen Essen und Wohnen auf eine ungewöhnliche Art zusammen, die Investition in teure Polstermöbel entfällt, und der Raum kann atmen, wirkt grosszügig und bietet Platz für fröhliche Dinge wie Spielen oder Tanzen! (Bild über: The denim daily)

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VORHANG ZU FÜR MEHR FARBE UND STIMMUNG
Sie möchten schnell ein wenig Sinnlichkeit im Schlafzimmer schaffen oder grosse Fenster geschickt einhüllen? Dieser durchgehende Vorhang ist eine elegante Lösung dafür. Er zieht sich über eine ganze Wand – auch hinter den Möbeln – durch und reicht von der Decke bis zum Boden. Der Vorhang schützt vor neugierigen Blicken. Es entsteht aber auch eine Grosszügigkeit, und der weich fallende Stoff verleiht dem Raum Sinnlichkeit, Farbe und Atmosphäre. Ein solcher Vorhang macht es zudem möglich, Möbel ans Fenster zu schieben, und ist auch in anderen Räumen eine gute Lösung, zum Beispiel hinter Sofas, Sideboards oder Arbeitstischen. (Bild über: 79ideas)

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SO ENTSTEHT EIN GARTEN VOR DEM FENSTER
Die Jahreszeit, die Lust auf Garten- und Balkonleben macht, ist da. Was aber, wenn beides fehlt? Nicht verzagen, Fenster öffnen und ein hübsches Gartentischchen mit Gartenstühlen davorstellen, eventuell ein wenig Lavendel auf dem Fensterbrett anpflanzen – und schon können Sie den Morgenkaffee so geniessen, als ob Sie in den Ferien wären! Ganz abgesehen davon, dass solch clever platzierte Gartenmöbel die ganze Wohnung in Sommerstimmung versetzen. (Bild über: The Style Files)

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KLEINES BOUDOIR GANZ GROSS
Was an Wohnreportagen in Magazinen immer wieder begeistert, vor allem an ausländischen, sind charmante, kleine Boudoirplätze im Schlafzimmer. Das kann man mit wenig Aufwand umsetzen. Ein schmaler Konsolentisch etwa eignet sich dafür perfekt – zum Beispiel dieser weiss lackierte Schreibtisch von Ikea für 200 Franken. Dazu werden ein passender Stuhl, ein hübscher antiker Spiegel und eine verspielte Leuchte hingestellt. Hier hat zum Beispiel eine schlichte Leuchte mit ein wenig Tüll ein Rüschenkleid bekommen. Nützen Sie solche Boudoirtischchen auch für Familienfotos in hübschen Rahmen und als Computerplatz. (Bild über: Decor8)

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KLEINE AUFSTOCKUNG IN DER KÜCHE
Sie wünschen sich mehr Persönlichkeit und Platz für schöne Dinge in der Küche? Stocken Sie mit einigen Tablaren auf. Dafür wählen Sie eine beliebige freie Wand in der Einbauküche. Diese kleine Aufstockung dient dann einfach nur dem Schönen, wie besonderen Schüsseln und Vasen, oder dem Lieblingskochbuch. (Bild über: Desire to inspire)

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EIN LOWBOARD MIT NICHTS
Ein Lowboard ist ein raffiniertes Möbelstück. Es bietet eine kleine Etage im Raum und sorgt dafür, dass Dinge sich chic vom Boden abheben. Und jetzt kommt die gute Nachricht: Sie können ein Lowboard sozusagen gratis und in ca. 5 Minuten selber machen. Alles, was Sie dazu brauchen, sind Zeitschriftenstapel und ein langes Brett. Und schon entsteht ein stilvoller Platz für Bilder, Leuchten und schöne Dinge! (Bild über: Wit and delight)

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ES GEHT AUCH VERKEHRT HERUM
Sie suchen nach raffinierten aber günstigen Dekorationsideen? Umkehren ist hier die Lösung: Hängen Sie eine grosse Leinwand verkehrt herum auf, und gestalten Sie damit ein persönliches Moodboard mit Dingen und Bildern, die Ihnen gefallen. (Bild über: Stil inspiration)

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HOCH STAPELN ERLAUBT
Teilen Sie auch meine Liebe zu Zeitschriften? Leider gibt es immer weniger davon, und vielen, die sich noch auf dem leidenden Printmarkt halten können, fehlt das Budget für eigene, schöne Fotoproduktionen. Das bedeutet ganz einfach: Kaufen Sie mehr Zeitschriften, und tragen Sie so dazu bei, dass wir alle weiterhin schöne Geschichten auch gedruckt geniessen können! Richten Sie sich eine kleine Zeitschriftenbibliothek ein, wie diese hier, gesehen auf dem Haumausblog. Eine Bank, ein paar ordentliche Stapel darunter und darauf, eine schöne Tischleuchte – und fertig ist die neue Schmökerecke!

9 Dinge, die das Glück nach Hause bringen

Marianne Kohler am Samstag den 2. Mai 2015

Wussten Sie, dass Sie für ein glückliches Zuhause nicht unbedingt heiraten müssen, keinen Swimmingpool und auch keinen Superdampfkocher oder zehn Zimmer brauchen? Viele von den Dingen, die das Glück nach Hause bringen, haben Sie nämlich schon – hier eine kleine Erinnerung:

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1 UNORDNUNG
Menschen, die ein wenig Unordnung haben, sind meist glücklicher, weil ihr Leben ausgefüllt ist und daher die Zeit zum ständigen Aufräumen fehlt. Wer viele Dinge hat, lebt auch kreativer und wohnt aktiver. Denn da ist immer etwas zu lesen, zu nähen, herumzuwuseln oder anzuschauen. Unordnung tut gut – Chaos aber belastet. Verwechseln Sie auch Unordnung nicht mit Schmutz. Das eine ist charmant, das andere nicht wirklich! (Bild über: Desire to inspire)

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2 FARBE
Zugegeben, ruhige, monochrome Farbkonzepte sind stylish und können Harmonie ausstrahlen. Aber Farbe macht glücklicher! Farbe bringt kindliche Lebensfreude, Sinnlichkeit und gute Laune ins Haus und schafft auch Geborgenheit. Zudem kann man mit Farben Stimmungen erzeugen und eine Wohnung auch ohne tolle Möbel stilvoll wirken lassen. Menschen, die Farben wählen, haben meist mehr Mut und Tatendrang, sind weniger konservativ und offener für Neues. (Bild über: Blog.2modern)

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3 GEMÜTLICHKEIT
Das Bedürfnis, die Wohnung möglichst stilvoll, trendy oder repräsentativ einzurichten, verhindert den Zugang zu natürlichem Wohnen. Die Angst der Schweizer vor der Gemütlichkeit beruht meist auf dem Bedürfnis, ja nicht bieder zu wirken, nicht etwa das Elternhaus oder gar dasjenige der Grosseltern zu kopieren. Und dabei entsteht schlussendlich eine neue Biederkeit! Man versucht einer Vorstellung zu folgen, denkt stärker an das, was andere Leute davon halten, und vergisst dabei, das Haus ganz einfach den persönlichen Bedürfnissen entsprechend wohnlich einzurichten. Gemütlichkeit lädt ein, mehr Zeit zu Hause zu verbringen, die Wohnung voll auszunützen: eine Spielstunde in der Küche, Lesemomente in der Lieblingsecke, Abendessen auch mal auf dem Couchtisch, Siesta im Schlafzimmer und vieles mehr. Gemütlichkeit entsteht durch kleine Dinge wie Licht, das Stimmung ausstrahlt und nicht bloss alles ausleuchtet, oder Kissen auf Sofas und Betten, die Bequemlichkeit und Stil bringen. Eine Wohnlichkeit, die auch in Räumen wie der Küche oder dem Bad geschaffen wird und mit Möbeln, die so gestellt sind, dass man miteinander plaudern kann. (Bild über: Decoholic)

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4 EIN HOBBY
Das Glück zu Hause hängt auch davon ab, was man dort macht. Menschen, die ein Hobby haben, das man zu Hause ausüben kann wie etwa Nähen, Werken, Schreiben oder Klavierspielen, sind lieber zu Hause, freuen sich auf das Heimkommen und können besser entspannen nach der Arbeit. Das Hobby oder das Resultat davon sind dabei weniger wichtig als die Tatsache, etwas zu machen, das wirklich Freude macht und erfüllt. (Bild über: Homedit)

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5 BLUMEN
Erst kürzlich erzählte mir ein junger Mann, ein freundlicher Handwerker, der an einem Fotoshooting die Möbel montierte und platzierte, dass er immer frische Blumen zu Hause habe. Auf meine Frage, ob er denn auch eine Freundin habe, antwortete er mit einem Ja, aber Blumen hätte er auch schon vor der Freundin gehabt, ohne Blumen wäre für ihn das Zuhause nicht wirklich ein Zuhause! Das bestätigte meine Ansicht, dass Blumen, wie übrigens auch schönes Wohnen, nicht einfach  «Frauensache» sind.

Blumen sind die einfachste Möglichkeit, Sinnlichkeit, Duft, Farbe und Persönlichkeit nach Hause zu bringen. Sie sind ein Willkommensgruss an sich selbst. Sie lenken ab von ein bisschen Unordnung oder Staub und machen ganz einfach die Wohnung zum Zuhause. (Bild über: Cult of pretty)

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6 BÜCHER
Am selben Fotoshooting erzählte mir eine junge Frau, die als Marketingassistentin arbeitet, dass sie jedes Buch, das sie gelesen habe, gleich wegwerfe oder weitergebe. Bücher bedeuten offenbar nicht allen Menschen etwas, ich vermisse auch in vielen Wohnungen, in die ich vor allem beruflich komme, Bücher und persönliche Gegenstände, da sind oft einfach nur Möbel. Wenn es Bücher in diesen Haushalten gibt, dann werden sie irgendwo versteckt. Dabei sind Bücher Wohnlichmacher der ersten Klasse. Bei jedem Umzug, auch bei jedem Stylingjob, packe ich zuerst die Bücher aus. Sie sind die Seele einer Wohnung und geben auch einem gestellten Interiorfoto Gehalt, Persönlichkeit und Leben. Bücher zeigen einem selbst auch, woher man kommt und wohin man gegangen ist. Sie erinnern an bestimmte Phasen im Leben und laden ein, immer mal wieder darin zu schmökern. Auch bringen Bücher andere Welten, Geschichten und Ansichten ins Leben und ins Haus – das ist auf jeden Fall beruhigend, inspirierend und gut für das Glück. (Bild über: French by design)

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7 LUXUS, DER GEBRAUCHT WIRD
Was nützen die tolle Kaschmirdecke, die exklusive Leinenwäsche, das schöne Porzellan oder die superteure Duftkerze, wenn sie ungebraucht bleiben? Luxus ist bloss Luxus, wenn man ihn auch braucht und benützt. Das ist die wahre Freude daran. In Wohnungen also, in denen auch teure Dinge Spuren des Lebens zeigen, wird mehr gelebt, und die Bewohner sind glücklicher, denn sie wissen, wie man sich selber verwöhnen kann. (Bild über: Trendenser)

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8 MÖBEL MIT GESCHICHTE
Wenn alles bloss neu ist, dann wirkt ein Zuhause schnell wie ein unpersönlicher Showroom oder ein Hotelzimmer. Deswegen tun alte Dinge gut und bringen uns eine besondere Art von Glück. Erbstücke sind da die besten Beispiele, sie tragen eine Geschichte in sich, die mit der eigenen Geschichte verbunden ist. Aber auch alte Möbel, die man auf dem Flohmarkt, im Brockenhaus oder sonst wo gefunden hat, erzählen eine Geschichte und werden viel stärker zu einem persönlichen «eigenen» Stück, weil sie einzigartig sind. Das Gleiche gilt bei kleinen Dingen: der hübschen Porzellanschale vom Grosi etwa, die zwar einiges abbekommen hat über die Jahre und deren Henkel vielleicht auch fehlt, uns dafür aber an die vielen feinen Gerichte erinnert, die wir als Kinder in ihrem Haus gegessen haben. So bleibt eine solche Schale ein kleines Stück Glück im Alltag. (Bild über: Knack studio)

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9 LIEBE
Das grösste Glück zu Hause ist aber die Liebe. Teilen Sie Ihr Zuhause mit denen, die Sie lieben. Und vergessen Sie nicht: Liebe braucht auch Toleranz. Ist es wirklich so schlimm, wenn jemand nicht die gleichen Vorstellungen von Ordnung hat wie Sie oder wenn Hundehaare, Spuren von Katzenkrallen oder Kinderhänden das Sofa aus dem perfekten Showroom-Status in einen gelebten Zustand versetzen? Das Glück zeigt sich meist in kleinen Momenten – und damit wir diese nicht verpassen, braucht es viel Offenheit. (Bild über: Srta-pepis)