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Vergesst das 0:7

Mämä Sykora am Donnerstag den 15. März 2012


Das war brutal. Eine derart einseitige Partie in der K.-o.-Phase gab es in der Geschichte der Champions League wohl noch nie. Von der ersten Sekunde an liessen die Platzherren keinen Zweifel aufkommen, wer diese Begegnung dominieren und für sich entscheiden wird. Das beeindruckende Tempo, mit dem die Basler überhaupt nicht zurechtkamen, wurde erst nach gut einer Stunde, als es bereits 6:0 stand, gedrosselt. Die Ursachenforschung nach so einer Klatsche ist überflüssig. Wenn die Bayern ihr Potenzial abrufen können, gibt es für einen FC Basel nicht das Geringste zu holen, selbst wenn auch er am Limit spielen würde.

Sicher, am Dienstag zeigte der Schweizer FCB nicht die beste Saisonleistung. Zu viele Fehlpässe schlichen sich im Spielaufbau ein, zu viele Zweikämpfe wurden verloren. Doch Fehler passierten auch in früheren Spielen, nur wurden diese nie so effizient bestraft wie gegen die Bayern. Doch wenn etwa der «Blick» im Anschluss an die Partie versucht, die Kanterniederlage damit zu begründen, dass Heiko Vogel grobe Fehler bei der Aufstellung begangen habe – Cabral statt Huggel, Steinhöfer statt Degen, Stocker auf der Bank – dann zeugt das von völliger Verkennung der Stärkeverhältnisse. Gegen den FC Bayern vom Dienstag wäre der FCB in jeder Konstellation untergangen. Eine «Schande» ist dieses Resultat jedenfalls bestimmt nicht. Und dem FCB «fehlenden Stolz» vorzuwerfen, ist ebenso absurd.

Denn an gleicher Stelle stimmen die User momentan drüber ab, ob der FCB trotz des 0:7 stolz sein könne. Genau die Hälfte ist der Ansicht, dass dies nicht der Fall sei, weil dieses Debakel «alles kaputt» mache. Da muss man sich doch sehr wundern. Schon vergessen, dass Basel mit Manchester United einen der Titelanwärter aus dem Wettbewerb gekegelt hat? Dass er seit 10 Jahren der erste Vertreter der Schweiz im Achtelfinale war? Dass immerhin das Hinspiel gegen die Bayern gewonnen wurde? Dieses 0:7 ist zwar ein «Tolggen» im Reinheft, sagt aber nichts weiter aus, als dass der FCB in dieser Partie chancenlos gewesen ist. Wäre Bayern nach dem Hinspiel und den Patzern in der Meisterschaft nicht derart auf Wiedergutmachung gewesen, hätten sie sich in der zweiten Halbzeit auf Resultathalten beschränkt, und es hätte nichts an der Tatsache geändert, dass sie in allen Belangen überlegen waren.

100 Millionen Euro beträgt das Budget der Münchner, 17 A-Nationalspieler stehen in ihren Reihe, fast ausschliesslich von Top-Nationen. Das alleine entscheidet zum Glück im Fussball nicht alleine über Erfolg oder Misserfolg, doch wenn ein Sieg über ein solches Team schon eine Sensation ist, ist ein Weiterkommen nach Europacup-Formel für einen Schweizer Vertreter nahezu ausgeschlossen. Den Unterschied, den wir am Dienstag gesehen haben, entspricht so ziemlich den Unterschieden des Potenzials der beiden Mannschaften, auch wenn ein 0:7 natürlich übertrieben ist.

Auf alle Fälle sollte diese Klatsche sogleich wieder vergessen werden. Was in Erinnerung bleibt, ist dass endlich wieder einmal ein Schweizer Team im Europacup für Furore sorgen konnte, so dass am am Dienstag in einer Zürcher Fussball-Bar die Zuschauer geschlossen für Rot-Blau, den Erzrivalen im Liga-Alltag, waren. Die Mannschaft mit ihrem hochsympathischen Trainer sorgte für unvergessliche Sternstunden, und dafür sind ihr die Schweizer Fussballfans zu Dank verpflichtet. Wir wissen nun wieder, dass auch Schweizer Teams Grosse ausschalten können, das Bayern-Spiel hingegen bewahrt uns davor, die eigenen Stärken zu überschätzen. Zur richtigen Zeit ein Dämpfer kann durchaus auch seine guten Seiten haben. Auch wenn der Dämpfer gleich ein brutales 7:0 war, bleiben soll der Stolz auf das Erreichte. Ohne zu vergessen, dass die Distanz zu Europas Spitze – wie das Bayern-Spiel gezeigt hat – noch sehr eine sehr grosse ist.


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127 Kommentare zu „Vergesst das 0:7“

  1. Dustin Peters sagt:

    Dem kann man nur zustimmen!

    • Basler sagt:

      Egal, ob Hoffenheim, Basel oder Berlin… Die Bayern überrollen im Moment alles!

      Hertha 0 – Bayern 6 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. Peter sagt:

    Bravo. Kann dem nur zupflichten. Ich bin stolz, dass wir den FCB haben, mit so einem Superstadion und so einem fantastischen Publikum. Ein Fussballclub, wo man eine solche Vereinsführung inkl. Trainer seinesgleichen sucht und eine Nachwuchsabteilung die europaweit zu den besten gehört. Also, hört auf zu Jammern oder werdet Fan von GC, FCZ oder YB.

    • Franz sagt:

      So einfach ist es für mich nicht. Ich bin Fan des jeweiligen Gegners von Basel. :-)
      Kleiner Tipp: Versucht, den Bayern ihren Platzwart abzuwerben, dann wird euer Spiel schneller.

      • Timo sagt:

        Genau Franz, so gehts mir auch.. Ich nerve mich auch unglaublich, dass die Medien titulieren: Heute sind wir alle Basler oder die ganze Schweiz hat mitgefiebert.. Ich nicht, sorry und ich zähle mich auch zur Schweiz.. Also liebe Medienschaffende, fährt nicht einfach immer den Zweihänder aus…

        • beat buerki sagt:

          nervt mich als fcb-fan übrigens auch. fan für ein spiel halte ich für lächerlich. allerdings gibt es etwas was ich noch ein bisschen lächerlicher finde. blosse anti-irgendwas-fans. das muss ein trauriges leben sein, wenn man nur genugtuung erhält, wenn jemand verliert….

          • Thomas77 sagt:

            schliesse mich dem vollkommen an. man kann doch nicht das ganze Jahr gegen einen Klub sein und dann auf der Erfolgswelle eben dieses Clubs mitsurfen wollen, geht gar nicht. und das Argument, dass vom Erfolg des FCB doch der ganze Schweizer Fussball profiiert, stimmt auch nur teilweise. Profieren tut vor allem der FCB, der unglaublich viel Geld erhält, dazu kommt noch die gewonnene internationale Erfahrung. Somit vergrössert sich der Abstand zu den restlichen Schweizer Clubs nur noch mehr.

          • Mämä Sykora sagt:

            Das gilt bestimmt nicht für alle Fans. Viele Fans sind eben nicht «gegen einen Klub», sondern einfach für den eigenen. Wenn dann ein anderer Klub in einem anderen Wettbewerb mittut, in der der eigenen Klub nicht dabei ist, warum soll er dann diesem anderen Klub alles Schlechte wünschen?

    • John sagt:

      Wow bin fcz fan und gratuliere dem fcb zu den leistungen in der cl aber durch solche dummen inkompetenten kommentare lasse ich`s wider mit komplimenten für den fcb…der lezte auftrit war nur peinlich…und das hab ich auch zum fcz gesagt als die in marseille 6:1 untergingen…ps ich war in marseille 20stunden zug fahrt…waren sie in bayern…wenn nicht was für ein fcb fan sie sind !!!!????!!!

      • John sagt:

        Ich nene das sympatisieren für ein oder merere spiele…fan fom fcb niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiie im leben
        man sollte fan von dem fussball club sein aus der stast aus der man kommt oder verwante hat…ales ander ist sympatie…

    • Pat sagt:

      Traurige Sache solche inkompetente Kommentare: man muss nicht Fan von einer anderen schweizer Mannschaft sein, aber man könnte sie zumindest anfeuern und auf ein gutes Abschneiden hoffen wenn’s internationale Spiele sind. im Namen der Schweiz. Denn es stimmt überhaupt nicht dass nur Basel davon profitiert: die anderen schweizer Clubs tun dies auch wenn Basel Erfolg hat, denn durch die Basler Erfolge vermehrt sich der schweizer Koeffizient, dadurch können mehr Schweizer Clubs an internationalen Wettbewerben teilnehmen oder die Qualifikation umgehen. Also macht der FCB mit seinen Erfolgen auch direkt was für Mannschaften wie FCZ, YB etc. …
      Und Aussagen wie ‘ich bin ein Fan des jeweiligen Gegners des FCB’ sind so was von kindisch und idiotisch. Ein bisschen mehr Nationalstolz könnte nicht schaden. Aber was sag ich da: die Spieler der Schweizer Nationalmannschaft sind auch weltweit die einzigen welche an Nationalmannschaftsspielen von den eigenen ‘Fans’ ausgepfiffen werden, nur weil sie für einen anderen Club spielen. Das ist sowas von kranker Sch…., das hat nichts mehr mit Sport oder Fankultur zu tun, das ist nur krankhaft. Aber es passt absolu in’s Bild wenn ich mir diese Kommentare anschaue!
      So ganz nebenbei: am letzten Heimspiel von Appoel Nikosia gegen Lion waren auch Fans des rivalisierenden Stadtclubs im Stadion zugegen, in ihren eigenen Vereinsfarben notabene. Aber ratet mal was: die haben genauso tatkräftig die Appoel Spieler angefeuert wie die Appoel Fans selber, und sie haben genau so gelitten wie diese. Denn für sie ist der gemeinsame Gegner aus Frankreich im Visier gestanden, nicht die Stadtfehde! Daraus und aus dem Fakt, dass selbst Spieler und Funktionäre eurer Lieblingsklubs wie FCZ oder YB etc. den FCB ‘unterstützt’ haben, könnt ihr halbwüchsigen Schwachköpfe noch was lernen. Wenn ihr denn genügend Kapazität im Oberstübchen hättet dass sowas überhaupt technisch möglich wäre! Aber wenn ihr’s nicht schafft über den eigenen Schatten zu springen, so verschont uns doch wenigstens mit eurem schwachsinnigen Gebrabbel! HABE FERTIG!

      • HABE FERTIG! sagt:

        Gott sei Dank!

      • Mäse sagt:

        Pat – ganz kurz und prägnant- Basler bezeichnen sich eben meist nicht als Schweizer, sondern als Basler. Zu genüge hier im Blogg wie auch in den normalen Kommenataren zu lesen. So, und jetzt sage mir einer, warum ich den FCB im Namen der Schweiz unterstützen sollte? Die SChweiz unterstütze ich in jeder Ecke der Welt, dies mit stolzer Brust. Auch wenn YB, FCZ oder Servette spielt. Aber den FCB nicht, und das hat er ganz alleine seinem Publikum zuzuschreiben, welches sich als eigene Klasse MEnschen ansieht und andersdenkende auch so behandelt. Habe fertig

        • Pat sagt:

          @Mäse: weiss wirklich nicht was dein rassistischer Bockmist in einem Sportblogg zu suchen hat. Wenn du immer soviel Mist rauslässt wie in deinem Komentar dann solltest du dringend mal einen Therapeuten aufsuchen um deinen Minderwertigkeitskomplex in den Griff zu kriegen. Und verzichte bitte in Zukunft drauf dich Schweizer oder auch nur schon Fussballfan zu nennen. Denn die Schweiz beruht auf anderen Werten als diejenigen welche du mit deinen hier geäusserten Aussagen darstellst. Und die wesentlichen Eckpfeiler des Fussball, welche sich notabene in den Reglementen wiederspiegeln, drehen sich um Fairplay und Achtung. Jegliche rassistische Tendenzen haben hier nichts verloren, die machen den Sport kaputt. Also bitte, lass uns Erwachsenen hier in diesem Blogg in Ruhe über Sport und Fankultur diskutieren.
          Danke

      • FCZ-Andy sagt:

        @ Pat
        Schliesse mich Deinem Kommentar an, also vom Inhalt her, wenn auch nicht mit den gleichen, zum Teil recht harten Worten ;-)

  3. Placebo Domingo sagt:

    keine frage, das verdikt ist brutal, trotzdem war der bisherige auftritt in der cl ein voller erfolg. ich hatte freude an den auftritten des fcb’s, vorallem deshalb, da sie in jedem spiel ihre punkte/ihre siege verdient hat, ohne das glück zu sehr in anspruch zu nehmen. der fcb spielte zu jeder zeit mit.
    gegen bayern rissen nun alle dämme, keine frage, sie waren in allen belangen krass überfordert. auch bin ich der meinung, dass gegen dieses bayern noch manch ‘grosser’ unter die räder gekommen wäre, die waren schlicht überwältigend.

  4. bulivo sagt:

    Klasse Eintrag und eine willkommene Abwechslung zu den ständigen “super, genial, Wahnsinn” (nach dem Hinspiel) und den “katastrophal, blamabal, Debakel” (nach dem Rückspiel) Einträgen!!

    Realistisch betrachtet hatte der FC Basel im Vorfeld “praktisch” keine Chance, hat Bayern dennoch 1x bezwungen. Ob das Rückspiel nun 2:0 oder 7:0 verloren geht, ist eigentlich relativ egal…

    Und sowiso: “Ein Sieg im Fussball gibt immer 3 Punkte, egal ob 1:0 oder 5:0″ *5EuroinsPhrasenschwein* :) )

    • Marcel Meier sagt:

      und wenn wir schon bei den phrasen sind, so war das doch schon etwa das dritte jahrhundertspiel des fc basel, obschon erst etwa ein zehntel vorbei ist. man darf sich auf die nächsten spiele freuen.

  5. Andreas Tag sagt:

    Sehr gutes Fazit, Herr Sykora. Obschon die Klatsche von München sehr weh tut, darf nun nicht die ganze CL-Kampagne des FC Basel schlechtgeredet werden. Umfrageresultate und Kommentare im Boulevard sind -so macht es den Anschein- zumeist von Neidern und sich nun in Schadenfreude suhlenden “Fans” aus der Restschweiz gemacht worden. Somit sind diese sowieso nicht ernst zu nehmen – bei uns in Basel schon gar nicht.

  6. Dario sagt:

    Danke für diesen Blog, der die diesjährige CL-Kampagne des FC Basel wieder in die richtigen Relationen (sportlich, finanziell) setzt!

  7. Matthias sagt:

    Über die ganze CL gesehen hat der FC Basel diese Niederlage bestimmt nicht verdient, wenn man jedoch das spiel betrachtet, leider schon. Das hätte auch der FCB besser machen können. Leider zeigt es halt auch, dass es dem FCB an Erfahrung fehlt, wenn man gegen wirklich starke Mannschaften über längere Zeit bestehen will. Die Gruppenphase als zweiter zu überstehen, war in diesem Sinne bereits ein riesen Erfolg. Hier fehlt halt auch der Konkurenzkampf in der Liga, welcher einen Verein selten über die ganze Saison fordern kann. Alles in allem, danke FCB, für tolle und spannende Spiele, die man in der hiesigen Liga leider viel zu selten zu sehen bekommt.

  8. Martin Gebauer sagt:

    Danke für den differenzierten Beitrag. Auch als FCZler habe ich während der gesamten Champions League Kampagne mit dem FCB mitgefiebert und mich, am zum Teil, begeisternden Fussball erfreut. Basel hat sich über weite Strecken als reife, abgeklärte und kreative Truppe gezeigt. Am vergangenen Dienstag kam halt der Hammer. Basel spielte sehr schlecht und die Bayern waren wie entfesselt, spielten auf Weltklasseniveau. An diesem Abend hätte auch ein FCB in Bestform nichts bewirken können. Bayern München scheint mit dem Messer an der Kehle die stärksten Leistungen abrufen zu können. Was im Blick zu lesen war zeugt von wenig Fachkenntnis, war doch Cabral noch einer der Besten. Was aber deutlich wurde, dass die Zeit von Streller und vor allem Alex Frei zu Ende geht. Beide waren völlig indisponiert, langsam und schwerfällig. Hier ist die Vereinsleitung gefordert vorausschauend neue Spieler zu etablieren. Was man auch gesehen hat, Shaqiri muss noch viel lernen. Dafür ist er bei Bayern München am richtigen Ort. Hier wird sich zeigen, was der Bursche wirklich drauf hat. Ich hoffe sie lassen bei Basel Heiko Vogel in Ruhe arbeiten, so dass wir uns noch lange am kreativen und kämpferischen Fussball des FC Basel erfreuen dürfen. Und wer weiss, vielleicht kann auch der FCZ (oder andere) wieder zu einem ernsthaften Gegner von Basel werden, so dass wir auch in der Schweiz wieder packenden Fussball sehen können.

    • Matthias sagt:

      Aufgrund der miserablen Passgenauigkeit aus dem Mittelfeld heraus darf man sich nicht wundern, dass die Stürmer vorne nur blöd in der Pampa rumstehen. Und gerade Alex Frei ist sich trotzdem nicht zu schade, auch bei einem 0:6 Rückstand die Mannschaft noch anzutreiben. Auch Streller hat sich oft als wertvoller Vorbereiter bewiesen. Die beiden langsam in Richtung Alteisen zu bugsieren ist wohl noch ein wenig zu früh. Gerade erfahrene Spieler wie Streller, Frei und Huggel sind vielleicht nicht mehr so wendig und wirbelig wie die Jungen, dafür bringen sie in schwierigen Spielen die nötige Ruhe und Routine in die Mannschaft. Aber wie gesagt, dass der Stürmer nicht viel bewirken kann, wenn das Mittelfeld bereits am rudern ist, ist nun wirklich nichts neues.

      • zerberus08 sagt:

        Bin ganz deiner Meinung, Frei und Streller abzuschreiben ist geradezu ein Affront. Weit und breit sind das immer noch die besten Stürmer in der Schweiz! Nicht zu vergessen, Frei hat ein reguläres Tor erzielt!

  9. Mike sagt:

    Super Champions League saison gespielt! Das es am ende eine Klatsche gab gilt es zu ertragen. Basel ist nicht die enzige Mannschaft die unter die Räder gekommen sind. Die Bayern haben sich über die Jahren auch empfindliche Niederlagen geholt (Barcelona, PSG, Chelsea, AC Milan usw.). Basel hat eine gute Mannschaft, die an einem guten Tag mitspielen können. Dann können sie sonst übermaessigen Gegner gefärlich werden. Das dies nicht immer klappt liegt auf der Hand, sollte uns aber nicht die aussergewöhnlich gute Champions League Saison vergessen lassen!

  10. Nick Schmid sagt:

    100% einverstanden, Herr Sykora.

  11. shaqattaq sagt:

    Die überrissenen Forderungen der “Fans”, die ja eh nur dann ins Stadion kommen, wenn’s gerade gut läuft, sind absolut unrealistisch. Der FCB kann logischerweise nur dann gegen die Grossen bestehen, wenn er unterschätzt wird, Glück hat und alles für ihn läuft. Natürlich bin ich auch enttäuscht gewesen, dass das Resultat gleich so hoch ausgefallen ist – habe ja schon auf einen weiteren Exploit gehofft. Alles andere als eine Niederlage hätte mich aber doch gewundert – ein 2:1 wäre schön gewesen. Auf den Erfahrungen kann jedenfalls aufgebaut werden. Solange die schweizer Konkurrenz aber so schwach bleibt, sehe ich kaum ein Verbesserungspotential im europäischen internationalen Kontext. Das Limit wurde wohl in dieser Championsleague-Saison vom FCB ausgereizt – insofern darf man zu Recht sehr stolz sein auf die Mannschaft.

  12. aleksandar sagt:

    wegen solchen schönrednern bzw ugs. pussies wird ein CH-team niemals mehr erreichen

  13. Nino sagt:

    An diesem Tag hatte Bayern wirklich einen (Tor-) Lauf und bei Basel ging gar nichts. Das 7:0 ist brutal, sicher ist Bayern nicht um diese 7 Tore besser, aber Bayern ist sicher eine Nummer grösser als Basel und normalerweise auch eine Nummer grösser als alle anderen Bundesliga-Clubs. Eine Analyse bringt nichts, solche brutalen Tage gibt es im Fussball, den Bayern muss man gratulieren und für jeden (jungen) Basel Spieler ist diese Erfahrung für die Zukunft Gold wert. Basel muss man für die bisherige Saison und die 1/8-Final Qualifikation in der CL und für die vorbildliche Juniorenförderung gratulieren.

    • Danke für diesen Beitrag, genau so sehe ich das Ganze nämlich auch! Klar war die Niederlage brutal und sie nagt heute noch ein bisschen an mir (wohl an uns allen), jedoch waren bei diesem Spiel nie und nimmer die Stärkeverhältnisse beider Teams wiedergegeben. Die Basler hatten einfach einen rabenschwarzen Tag wie ihn jede Mannschaft mal hat. Auch ein Sporting Lissabon, meines Erachtens ebenfalls keine Schülermannschaft, hat im März 2009 7:1 gegen die Müncher verloren.

  14. Für mich als Zuschauer war es schon nach 10 Min. klar, dass der FCB in diesem Spiel nicht mithalten kann. Es fehlte am sichtbaren Willen auf dem Platz etwas zu Bewegen, denn das Abwehrverhalten war bestenfalls ein Lotsendienst auf das eigene Tor. „ Wer will und möchte noch ein Tor schiessen???“ Bevor das Spiel beginnt muss bei der Mannschaft der feste Wille verankert sein, etwas zu Bewegen. Diese Einstellung erwarte ich diskussionslos von so gut bezahlten Profis, ansonsten bleiben sie doch besser zu Hause und spielen dort mit ihrer Play Station 4, wenn sie dies nicht überfordert. Kurz und bündig: „Am Dienstag sah ich nicht den FCB sondern die Schweizer Nationalmannschaft beim gelangweilten Bällälä!“, der Hammer.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Das hat mit der Einstellung nicht viel zu tun. Davon auszugehen, dass die Spieler nicht gewollt haben, dass sie nicht parat waren im Kopf, ist meiner Meinung nach ne dreiste Unterstellung und völlig vermessen. Davon, dass die Spieler des FCB eben keine Komplexe haben, wenn’s gegen grosse Gegner geht, konnten wir uns in diversen Spielen überzeugen.

      Am Dienstag aber kam eine alte Fussballweisheit zum tragen: “Du spielst nur so gut, wie’s der Gegner zulässt”. Denn keinesfalls war die Mannschaft allzu defensiv eingestellt, sie wurde schlicht und ergreifend vom Gegner hinten reingedrückt. Bei den Bayern lief der Ball, die Laufbereitschaft war beeindruckend, genauso auch die Ballsicherheit jedes einzelnen Spielers. Da kann man noch lange eine aggressiveres Spiel auf den Mann fordern. Wenn der Gegner so spielt KOMMST Du nicht in die Zweikämpfe. Und wenn du nicht in die Zweikämpfe kommst, wenn du immer einen Schritt zu spät bist, wenn die zweiten Bälle allesamt beim Gegner landen, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich relativ schnell eine mentale Lähmung einstellt, die dich dann erst recht an einer gescheiten Reaktion hindert.

      Respekt vor der Leistung der Bayern – das war eine Lektion. Das gilt es zu schlucken. Die Niederlage war bitter. Bitter in ihrer Entstehung, bitter in ihrer Höhe. Ohnmächtig schaute ich zu, Ohnmacht spürte ich auch bei den Spielern. Das ist Frust pur! Und dennoch: Kopf hoch, abhaken, nach vorne schauen. Die Niederlage wird verblassen. Was bleibt, sind wunderbare Erinnerungen, Emotionen, Stolz auf unsere Mannschaft, Stolz auf unseren FCB, die Nummer 1 der Schweiz!

      Cheers.

      • off.side sagt:

        da spricht jemand, der etwas von fussball versteht. ich kenne das beschriebene, beschissene gefühl aus eigenen aktivzeiten ebenfalls gut. danke für die analyse!

        apropos laufbereitschaft: für mich sinnbildlich für das ganze spiel war robben, der einen sprint eingelegt hat, um cabrals fehlpass noch vor der outlinie zu erlaufen. und prompt führte seine hereingabe zum 2:0. wie wohl die meisten, habe auch ich den ball schon im seitenout gesehen – robben aber sah eine chance und nützte sie. mich hat dieser generöse einsatz tief beeindruckt. und ich bin mir sicher, dass vogel diese szene seinen jungs vor dem nächsten spiel als beispiel zeigen wird. chapeau!

      • FCZ-Andy sagt:

        Ja, so sah ich das Spiel auch. Es lag nicht am fehlendem Wille der Basler, ihr Spiel zu machen. Sie waren auch nicht defensiv “eingestellt”. Es lag wirklich an der (er-)drückender Spielart der Bayern. Die standen so hoch, dass die Basler sich kaum befreien konnten, geschweige ihr Spiel von hinten sauber und ruhig aufzubauen. Dazu störten die Bayern viel zu “früh” und provozierten so eben auch die vielen Fehlpässe der Basler, die dann die Bayern sofort für ganz schnelle Konter auszunützen vermochten. Und wenn die Bälle von hinten schon im Mittelfeld “stecken” bleiben, wie sollen dann die Stürmer eine gute Falle machen und zu ihren Chancen kommen?

      • Mark M. sagt:

        Einem FCB-Fan sehe ich es nach, wenn er blind durch die Welt laufen will. Der nüchterne Betrachter der Szenerie weiss hingegen, dass der FCB sehr wohl ein Einstellungsproblem hatte. Ich sage nicht, dass man ohne guten Willen nach München gereist ist. Ich sage nicht, dass eine klare Niederlage zu vermeiden gewesen wäre. Aber eine Kanterniederlage schon. Nach dem 4:0 war der Ofen aus und man hat sich abschlachten lassen wie Lämmer. Wäre man zu Begin des Spiels mit der gleichen Agressivität zur Sache gegangen wie die Bayern oder hätte ebenso übermotiviert dagegen gehalten, hätte es nicht nach 50 Minuten 5:0 gestanden.

        Bitteschön: Wenn der FCB in Zukunft noch weiter kommen will, muss er mental robuster werden. Das soll nicht heissen, dass man sich nicht an den Erfolgen der CL-Kampagne freuen darf, aber es wäre dumm, nicht die Lehren aus der Lektion zu ziehen, nur weil sie unangenehm zur Kenntnis zu nehmen sind.

  15. Geni Meier sagt:

    alles schön und recht, aber der Schweizer SL-Fussball ist gegenwärtig wirklich auf einem himmeltraurigen Niveau. Wenn die herausragendste Mannschaft der SL derart vorgeführt werden kann, stimmt vieles nicht mehr in der CH-Fussballwelt. Eine Niederlage spielt keine Rolle. Aber eine Mannschaft, die vom Trainer auf Defensive eingestellt ist, die physisch nicht auf der Höhe ist und deren Spieler in einem so wichtigen Match eine derart klägliche Einstellung zeigen, ist eine Enttäuschung. Sogar Senior Frei sagte, die Niederlage schmerze gegen Bayern nicht, aber die Art der Niederlage.

  16. Oliver sagt:

    Endlich einer der Presse, der die Sache auf den Punkt bringt und die Niederlage in ein richtiges Licht rückt. Die ganzen marktschreierischen Schlagzeilen der roten Presse vor dem Spiel (pro FC Basel) und noch viel schlimmer nach dem Match (selbstverständlich contra FC Basel (alles falsch gemacht)) waren ja einfach nur widerlich. Dieser Artikel zeigt ohne grossen Emotionen den Sachverhalt völlig korrekt auf. Danke für so viel Sachverstand!!

  17. tommaso sagt:

    Aber es ist leider schon so, dass einige FCB-Spieler begonnen haben, den Kopf ein bisschen zu hoch zu tragen. Einem Xhaka tut es ganz gut zu erfahren, dass er eben nicht der Superstar ist, für den er sich hält… Aber immerhin haben wir wieder einen Goalie…

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ja, davon können insbesondere die jungen Spieler enorm profitieren. Ich finde es in diesem Zusammenhang bemerkenswert, dass sich besagte Spieler (Xhaka, Shaqiri, F. Frei…) in den Interviews selbstkritisch und lernbegierig zeigen.

  18. Fritz sagt:

    Danke Mämä für diesen Blog. Als FCB-Fan finde ich es toll was die Mannschaft in den CL-Spielen gezeigt hat und so was wie am Dienstag wird den Verein auch weiterbringen und ihn davor bewahren abzuheben. 7:0 ist, so brutal es scheint, das logische Resultat wenn ein Topverein in Europa voll sein Potential ausschöpft, 90min Vollgas gibt und der schweizer Gegener nicht seinen besten Tag erwischt. So wie Basel in München spielte wäre es sogar gegen jeden ASL-Verein nicht gut ausgegangen. Es war schlicht nicht das Basel der Gruppenphase oder des HInspiels. Zu verklemmt sind sie auf getreten. Naja, auch an dieser Niederlage kann man wachsen! So, und nun wieder volle Konzentration auf Cup und Meisterschaft – noch ist dort nichts gewonnen!

  19. Simon Kasper sagt:

    Mämä, ich gebe dir recht, was die Freude über das erreichte anbelangt. Das war einmalig für den Schweizer Fussball und dafür muss man als Fussballfan dankbar sein. Jedoch war die Niederlage vom vergangenen Dienstag eben auch eine Ohrfeige, die so nicht nötig gewesen wäre. Die FCB-Spieler erstarrten in Ehrfurcht und liessen sich von den Bayern den Schneid ohne jede Gegenwehr abkaufen. In so einem Spiel musst du auch mal eine Blutgrätsche gegen einen Robben oder Ribery zeigen, um den Tarif durchzugeben. Was glaubst du warum die Mannschaften von Jose Mourinho soviele entscheidene Spiele um Titel gewinnen. Sie schüchtern die Gegner durch ein hartes, bisweilen brutales Körperspiel ein. Das ist zwar nicht schön, gehört aber dazu, wenn man Erfolg haben will. Die Basler hatten am Dienstag den Willen das Spiel zu gewinnen absolut vermissen lassen. Man hat von Anfang an darauf gehofft, nicht zu hoch zu verlieren und war viel zu zaghaft. Man braucht nur ein Auge auf die Foulstatistik zu werfen. Dass der BLICK polemisiert ist nichts neues und die Fehler, die er Heiko Vogel vorwirft sind lächerlich. Was man Vogel hingegen vorhalten muss, ist die zu anständige Spielweise. Er hat seine Mannschaft zu wenig heiss gemacht und das gehört eben auch dazu. Notabene wenn es dabei um den grössten Erfolg in der Schweizer Clubfussbalgeschichte geht. Da muss beim Gegber zwingend Blut(im übertragenen Sinne) fliessen. Habe fertig!

    • Tobi W. sagt:

      Schliesse mich der Meinung von Simon vollumfänglich an. Ich habe den nötigen EINSATZ, DEN ABSOLUTEN WILLEN ETWAS ZU REISSEN leider vollkommen vermisst. Wieso, das verstehe ich heute noch nicht. Man konnte den “Schiss” förmlich durch den Fernseher riechen, den die Spieler in den Hosen hatten. Unser FCB kam am Dienstag leider typisch schweizerisch unter die Räder. Klar war Bayern stark, aber der FCB war an diesem Tag auch einfach sackschwach.

      Selbstverständlich muss aber auch festgehalten werden, dass die CL-Spiele zuvor richtig Spass gemacht haben und der FCB zeitweise mit einem tollen und modernen Fussball zu überzeugen wusste. Spielerisches Highlight war für mich das 3 : 3 in Manchester. Da wurden die Tore musterbuchgültig herausgespielt.

  20. Paluda sagt:

    Sehr guter Bericht!

    Die bayern haben verdient gewonnen und die 7 Tore alles andere als gestohlen. basel hat in der Champions League eine sehr gute leistung hingelegt, ganz generell. Im Spiel gegen Bayern hat mir aber die sonst vorhandene Entschlossenheit gefehlt und die Abwehr war eine der schlechtesten in dieser Saison… Ein Gegentreffer (oder auch 2) hätte da eigentlich durchaus drinliegen müssen… Schade. Aber das Leben geht weiter, und das nächste Ziel heisst Schweizer Meister.
    Und nächstes Jahr wiederholen wir die “Sensation”!

  21. Benedict Egli sagt:

    Der mit Abstand beste Kommentar zu diesem Spiel, den ich querbeet durch den Blätterwald gelesen habe. Dem ist aber auch gar nichts beizufügen.

  22. Bernhard Bianker sagt:

    “so dass am am Dienstag in einer Zürcher Fussball-Bar die Zuschauer geschlossen für Rot-Blau, den Erzrivalen im Liga-Alltag, waren” Zürcher Fussballmodefans = FCZ oder GC Fans? Wohl öppen nit.

  23. Alvaro Rodriguez sagt:

    Der FC Basel darf stolz sein auf seine Leistung in der CL, das kann ich nur unterschreiben, zumindest bis auf das Rückspiel in München! Den FC Basel den wir am Dienstag gesehen haben, habe ich nicht wieder erkannt, zeitweise habe ich gedacht es stehe ein 2. oder 3. Ligaverein auf dem Platz. Versteht mich nicht falsch, man darf in München verlieren, keine Frage! Von mir aus sogar 10:0, aber was mir gefehlt hat war der Einsatz! Man hatte das Gefühl, dass sich die Spieler bereits aufgegeben haben und das Selbstvertrauen und die Unerschrockenheit, welche der FCB in der vorigen Spielen demonstriert hatte, gingen anscheinend über Nacht verschwunden. Auch Napoli hat gestern 4:1 verloren, auf dem Papier eigentlich eine klare Sache, trotzdem war die Partie relativ ausgeglichen und einen solchen Abgang hätte ich mir auch von den Baslern gewünscht! Das sie verlieren würden, mit dem musste man rechnen, aber wie man verloren hat, das ist beschämend. Schade für den FCB und seine Fans, den genau dieses Spiel hinterlässt auf einer eigentlich galaktischen Gesamtleistung einen üblen Nachgeschmack. Hört bitte mit dieser Losermentalität auf von wegen: Dabei sein ist alles! Man kann stolz sein…blablabla. Seit stolz auf all das, was vor München passiert ist, aber man Sch… nunmal nicht schönreden.

  24. Marc Leber sagt:

    Eine der profundesten Analysen des sicher schmerzhaften Ausscheidens aus der europäischen Superklasse. Ein Fleck im Reinheft, ohne Frage, und etwas in dieser Saison neues, aus Basler Sicht: Mal wieder einen vor den Latz geknallt bekommen. Die neidvollen Freudbekundungen in den Zürcher Blättern, inkl. der sonst eigentlich seeehr auf Contenance und Fairness bedachten NZZ, und die teilweise bedenklichen Kommentare zu Berichten in den Online-Zeitungen, bestätigen mir, dass der Basel Way of Dreaming der Restschweiz, und dort insb. der bis anhin leuchtenden Primusstadt an der Limmat, unangenehm wurde. Basel mit dem FCB stach in den letzten Jahren immer mehr aus dem paralysierten und mit sich selbst ringenden Schweizer Einheitsbrei heraus. Basel tickt anderscht – v.a. auch im Fussball, muss halt hier wieder einmal vorgebrcht werden. Bedenklich auch, wie schnell vergessen wurde, wieviele Punkte durch den FCB für die Eidgenossenschaft geholt wurden. Wir in der Nordwestschweiz können dann ab Kommentaren aus dem Appenzell oder aus Bern und Zürich nur den Kopf schütteln. Ich weiss, ich wiederhole mich: Wollen wir vorwärtskommen, dann müssen wir gross denken. Um gross zu denken, muss man zuerst gross träumen. Es gibt beim Träumen keine Grenzen denn die eigene Fähigkeit, sich den Träumen hinzugeben. In diesem Sinne finde ich es toll, dass ich mich als treuen Fan eines Vereins und einer Region sehen darf, welche Träume immer wieder zulässt, welcher hoch hinaus will, und dies geniesst, um dann wieder umzufallen und gleich wieder aufzustehen. Was für ein tollews Leben.

    • John sagt:

      komm hör auf auf den anderen rum zu hacken sinlos so was super leistung des FC Basel in der CL..ehrlich waren super spiele gegen lisabon manu …das 7:0 nur peinlich…schreibt euch doch aufs shirt basel tickt anders… wie die bayern mia san mia

    • Marcel Meier sagt:

      “der Basel Way of Dreaming”
      zu risiken und nebenwirkungen fragen sie ihren arzt oder apotheker…

  25. Kahn sagt:

    Der FC Basel hat eine super Leisung in der CL gebracht. Das 0:7 ist eine Klatsche. Man hat das Potenzial in diesem Spiel nicht ausschöpfen können und die Spieler haben zuviele Fehler gemacht. Warum man einem Robben in der 1. HZ und einem Ribery in der 2. HZ soviel Platz gelassen hat??? Aber trotzdem hat man die Bayern (einen GROSSEN) aergen können in dem man das Hinspiel 1:0 gewonnen hat und im Rückspiel bis zur 40. Minute eigentlich noch alles offen war. Der FC Basel resp. Schweizer Fussball ist nun auch sportlich wieder in aller Welt bekannt (Lissabon ausgeschalten, Manchester ausgeschalten, Bayer Klatsche erhalten) dies sind sportliche Dinge die herausgetragen worden sind in die weite Welt.

  26. giuri sagt:

    Also, dass Basel insgesamt stolz sein kann, keine Frage. Tatsächlich hat die Mannschaft viel geleistet und tatsächlich hätte sie gegen diese Bayern nur mit einer Riesenleistung und sensationell viel Glück eine kleine Chance gehabt. Es ist doof zu behaupten, jetzt sei alles kaputt. Nur finde ich, dass es auch zu diesem Stolz gehören muss, sich einzugestehen, dass man in München ein Spiel gezeigt hat, das in allen Belangen schlecht war. Gewonnene Bälle wurden schnell und auch ohne Not vertschuttet, die Verteidiger waren immer drei Schritte langsamer und was dem Gegner an Raum geboten wurde entschuldigt kein Klassenunterschied. Basel soll das Positive aus allen Spielen davor mitnehmen und darauf aufbauen. Und es soll sich mit dem Negativen aus dieser Partie auseinandersetzen – mit dem totalen technischen, taktischen und mentalen Einbruch vor einem überlegenen Gegner; nicht beschämt, sondern optimistisch, aus den Fehlern zu lernen für die nächste CL. Daran kann die Mannschaft wachsen, am Spiel-Vergessen und Wieder-den-FCZ-Besiegen nicht.

  27. sultan55 sagt:

    7:0, dies ist eine Demütigung wie sie (zum guten Glück) nur wenige Hobbykicker und Profis während ihrer Karriere erleben. Dieses Resultat zeugt letzlich auch von der Fehleinschätzung der vorhandenen Möglichkeiten. “Defense first”, besonders nach einem Sieg im Hinspiel, war offenbar kein Thema in der Matchvorbereitung. Einfach peinlich, auch wenn der Gegener FC Bayern heisst. Das Resulat zu verdrängen würde auch bedeuten einen Lernprozess zu vermeiden.
    Also wenn ich als Hobbykicker jemals 7:0 verloren hätte, ich hätte die Sportart gewechselt !
    Und dies würde ich den FCB Spielern eigentlich auch empfehlen.

    • shaqattaq sagt:

      sie sollten krisenmanager werden. diese profunden analysen und guten tips zeugen von überragenden menschlichen skills.

    • Marco sagt:

      Also sorry, vermutlich warst Du nie oder nur kurz Hobbykicker, weil Dich der Rest der Mannschaft nicht gemocht hat… Ich behaupte, dass jeder Hobbykicker, der mehrere Jahre spielt oder gespielt hat, schon einmal in dieser Grössenordnung verloren hat! Ist ja wahrlich eine Tragödie, wenn man beim HOBBY halt mal etwas höher verliert…

      • zerberus08 sagt:

        @sultan55….selten so einen Quatsch gelesen, es haben schon ganz andere Mannschaften, notabene Top-Clubs mit 6-7 Toren Unterschied verloren…Manch-City – Manu …war da nicht 6:1, oder ManU – Arsenal 8:2…..Ich behaupte mal das Spiel das Bayern mit 1:0 verloren haben war auch eine Demütigung, ist gleichzusetzen mit dem 7:0 mit dem Basel verlor wenn man die effektive Spielstäre der beiden Mannschaften in Relation stellt! Man sollte aber solchen hohen Niederlagen nicht allzu viel Bedeutung beimessen ist doch bei einem Spielstand von 4:0 doch vielfach die Luft draussen und bis zum 7:0 ist es dann auch nicht mehr weit!

  28. Andreas D. Meier sagt:

    Der FC Basel hat eine tolle Champions League Saison gespielt, trotz des 7 : 0! Die Bayern haben sicher sehr gut gespielt, Basel war an diesem Abend schwach, viele wichtige Spieler blieben weit unter ihren Möglichkeiten, das mag es auf diesem Niveau nicht leiden! Vielleicht hatte man doch zuviel Respekt! Das Gejammere über die angeblichen riesigen Niveauunterschiide zwischen der Bundesliga und der SL mag ich nicht mehr hören. Wären die Unterschiede wirklich so gross wie immer behauptet wird, dann hätte Basel schon das Heimspiel klar verlieren müssen. Selbst deutsche Medien sprachen nach dem Basler Heimsieg von einem FC Basel auf “Augenhöhe”. Auch gegen Manchester hätten die Basler dann keine Chance gehabt.In England wird ja bekanntlich nicht gerade behäbig und langsam gespielt, wie man das den Schweizern immer wieder unterstellt.
    Über das 7:1 von Leverkusen aus der Bundesliga gegen Barcelona spricht keiner. Die Leverkusener haben in beiden Spielen 10 Tore kassiert, obwohl sie kurz zuvor in der BL die Bayern geschlagen haben! Keiner würde aber deshalb behaupten, der Grund liege darin, dass die Niveauunterschiede zwischen der BL und Primera Division eben doch sehr gross seien!

    • John sagt:

      das sehe ich genau so immer diese gejammere wegen den niveau in den ligen…hallo das ist CL wie soll oder kann man das mit ligen vergleichen in der CL hat man 2 spiele in denen es 2mal um alles geht..sieht in den liegen glaub anders aus Ok cup filleicht noch…übrigens man siehts auch an den zyprioten…wollen wier jetz unsere mit denen ihrer liga vergleichen aaach kommt hört auf und der rassen wahrs sicher auch nich und wenn schon wo haben dei super profis das fussball spielen gelehrnt’ auf immer perfeckten geschnittenem rasen???

  29. Miro Stankevic sagt:

    Die Leistung in der Champions League ist ja schön und gut, doch der FC Basel wurde von den Medien zu hoch gejubelt. Auch wenn das Hinspiel (glücklich) mit 1-0 gewonnen wurde, Bayern München ist keine Bande von Idioten, sondern eine Weltklasse Mannschaft. Deswegen schade das man sich mit einem 7-0 aus der Champions League verabschiedet. Schöne Kampagne hin oder her was den Leuten bezüglich des FC Basels im Kopf bleibt ist die 7-0 Blamage in München.

    • Andreas D. Meier sagt:

      Ein Sieg bleibt immer ein Sieg, das 1 : 0, d.h. die Führung für die Bayern war auch glücklich (abgefälschter Ball), das interssiert nun aber Niemanden! Der Heimsieg der Basler war verdient und hätte ja auch höher ausfallen können, (Latten und Pfostentreffer), eine schwache Bayern Abwehr usw. ich finde es nicht fair, die sehr gute Leistung der Basler beim Heimsieg nun klein bzw. kaputt reden zu wollen!

      • John sagt:

        intresiert schon…ok der ball war abgefälscht nur roben macht was ermachen muss und zieht aufs tor und schau da der ball landet bei ihm ich nene das antizipiren….

  30. micha sagt:

    Doch etwas einfach, die Analyse. Klar hat der FcB eine grossartige CL hingelegt. Die Art und Weise der Niederlage aber ist peinlich und entwürdigend. Kein Feuer, kein Einsatz, kein Wille, kein Sich Aufbäumen, keine Führung, der FcB hat weit, weit unter seinen Möglichkeiten gespielt. Für das gibt es keine Entschuldigung. Völlig überfordert die beiden Aussenverteidiger, die beiden Innenverteidiger ohne Stellungsspiel, und die Doppel-Sechs eine einzige Katastrophe mit Fehlpässen und Stellungsfehlern in Serie. Man kann verlieren, auch mit drei, vier Toren Unterschied, aber so nicht. Nicht für den Moment, aber im Hinblick auf die nächste Saison aller Grund, sich bei Klubführung, Trainer und auch bei einzelnen Spielern sich Gedanken zu machen, sonst war die Saison 2012/12 ein einmaliger Ausrutscher nach oben.

  31. John sagt:

    Taj ich finde heiko hat grausam fehler gemacht…was zum teufel soll das “wir verstecken uns nicht und spielen frech auf” in solch einem matsch?????? Da ist die niderlage gegen so geohrfeigte bayern programiert gewessen…was musste basel in dem spiel schon tun? Nix…einfach mal kein tor bekommen…mit 11 mann verteidigen…mauern zerstören den bayern auf die füsse stehn sie nerven…rotz frech hinten reinstehn,den ball 10 mal nur zwischen torhüter und verteidiger hin und her spielen…bis das ganze stadion am pfeiffen gewesen wäre und alle gesagt hätten was für angsthasen fusbal des fc basel ein grotten kick des fc basels..naaaaa und fileicht hätte es zum 0:0 gereicht oder ev. 3:0 oder 4:0 etc.verloren oder nach dem 1:0 dann auf machen und mit spielen…ev ein 1:1 raus geholt….ich weiss ja nicht aber jetz hat man mal geseh wie gut dieser trainer wircklich ist..egal ob 17 oder mehr nati. Spieler bei bayern…sind auch nur menschen und fussball profis wie bei basel…nur gehen die halt voll drauf bei bayern..beispiel : alex frei kommt zum kopfball und zieht zurück anstad auf den ball zu gehn und halt dabei in den gegen spieler rasseln…sagt schon shr viel..nicht nur über alex sondern über den willen bei den teams.

  32. Hans Herbst sagt:

    Vergessen und abhaken ja. Aber nicht in dem Sinne von “weiter so”. Man sollte seine Lehren daraus ziehen. Eine ist, dass einige Basler Spieler von ihrer körperlichen Fitness weit weg sind vom internationalen Spitzenniveau. Ein Steinhöfer wurde von Ribery dreimal überlaufen und dreimal gab es ein Tor durch Gomez. Eine weitere Lehre ist, dass es nicht ausreicht, Räume eng zu stellen. Man muss schon präsent sein und der Bewegung des Gegners folgen. Einfach peinlich wie Müller vom Elfmeterpunkt auf den kurzen Pfosten lief und alles schaute zu. Peinlich auch die Tore von Robben, der im Sekundenbereich die Situation schneller erfasste als die Umstehenden. Und ganz sicher können da noch einige an ihrer Technik arbeiten. Ausser Stocker und Frei sehe ich keinen, der in der Lage ist, einen Ball im Bewegungsfluss mit zu nehmen. Bei allen anderen ist die Ballannahme mehr eine Vorlage für den Gegner als der Beginn einer eigenen Aktion. mit Ball. – Vogel hat es sicher gesehen, aber wie soll ein junger, erfolgsverwöhnter Trainer die grausamen Wahrheiten an seine Leute bringen.

    • Placebo Domingo sagt:

      @hans
      genau, wegen der fehlenden einstellung und mängel bei der technik und fitness hat der fcb das hinspiel gewonnen. haben sie nicht das gefühl, dass a) der fcb einen grottenschlechten tag eingezogen hat und b) die bayern schlicht phänomenal gespielt haben.

      und à propos: habe das spiel der bayern gegen leverkusen gesehen, da war nix mit gomex/müller/robben/ribery, einfach nur kreisklasse

      behalten sie die nerven, die basler werdens schon wieder richten;-)

  33. Roland Wehrle sagt:

    Traurig stimmt mich immo nur eines wirklich. Wenn man im FCB Forum liest, das der Vogel Fehler gemacht hat, die Spieler keinen Stolz hätten, der Xhaka doch gleich abhauen soll und eh alles scheisse ist. Da fragt man sich, ob solche Fans überhaupt so einen Verein verdient haben!
    Was unser FCB geleistet hat, ist einfach grandios. Wer wirklich geglaubt hat, das wir Bayern wirklich rauswerfen können leidet massiv an Realitätsverlust.
    Es hätte schon in Manchester ne böse Niederlage geben können, hätte dort ned alles noch perfekt gepasst. Jeder Schuss ein Tor. Und auch gegen Bayern in Basel, wären die ersten beiden riesen Torchancen drinnen gewesen …..
    Wir hatten einfach extrem viel Glück.
    Jedenfalls bin ich trotzdem 7:0 Stolz auf meinen FC Basel!!!
    Ein bissi Angst habe ich, das es nach der Niederlage einen Bruch in der Mannschaft gibt. Bleibt zu Hoffen das meine Angst unbegründet ist und die Spieler und der Trainer ned plötzlich an ihrem Können anfangen zu Zweifeln.

    • John sagt:

      Wer wirklich geglaubt hat, das wir Bayern wirklich rauswerfen können leidet massiv an Realitätsverlust.

      OKEY und wer gedacht hat das die zyprioten lyon rauswerfen auch……………

      • Roland sagt:

        Lyon ist ned Bayern! Bayern in Normalform gehört nach Barca und Real zu den besten der Welt. Siehe Gruppenphase.
        Was ist den Bayern? Fast die Deutsche Nati verstärkt! Und Deutschland gehört zusammen mit Spanien zu den grossen Favoriten auf den Titel bei der EM.

        • John sagt:

          sie haben ja recht aber 7:0 bitte…als ich das spiel schaute dachte ich nur…was zum…haben dei sich überlegt in den 3 wochen und nach dem bayern piel gegen hoffenheim…keine video analyse beim FC BASEL ? ich denke basel hat bayern schon im ersten spiel so erwartet..nur gings nicht bei den bayern…war ein super spiel von den basler…nur 3 wochen später noch mal so auftreten zu wollen….neee ganz krasse fehl einstellung….jetz wäre mal dei wie ich oben bezeichnet wurde schweizerzsche taktik zum zuge gekommen egal wie unschön es aussieht…einfach nich so ein sche..ss resultat…das andere (ihr basel fan`s könnt es drehen und wenden) das einfach nur als peinlich sehen.
          wie marseille-fcz 0:6 wahr auch peinlich für mich als fcz fan.

        • DAM sagt:

          Lyon ist nicht Bayern, da haben sie recht. Zusätzlich bin ich aber auch der Meinung dass APOEL nach wie vor massiv unterschätzt wird, nur weil sie eben aus Zypern kommen. Ob der FC Basel gegen APOEL gewonnen hätte, ist für mich keineswegs klar, ich bezweifle es sogar.

  34. Franz Melliger sagt:

    Guter Text, Mämä. Die Basler dürfen sehr stolz auf ihre CL-Saison sein. Sie haben konstant über ihrem Nieau gespielt und einige fantastische Leistungen gezeigt.
    Zeigt halt Bayern (wäre auch bei ManU nicht anders gewesen) halt auch eine sehr gute Leistung, dann geht Basel halt unter, so einfach ist das. Klar, es wäre auch ein 4 oder 5 null möglich gewesen, aber der Qualitätsunterschied ist einfach sehr gross.

    Es gibt keinen Grund, dass sich die Spieler nun schämen sollten. Einigen Basel-Fans tut die Niederlage in ihrer ganzen Härte aber sehr gut. Gerade im Basel-Forum nahm die Selbstüberschätzung langsam überhand. Da war Bayern kein Grosser mehr, Shaqiri gleich gut wie Robben, Xhaka ohnehin besser als alles, was die Bayern im Mittelfeld haben usw., man sah sich locker im vorderen Bereich der BuLi usw. Von daher war es sehr lehrreich, dass Bayern mal voll durchgezogen hat. Ich denke, von Fan-Seite dürften in den nächsten Monaten vielleicht wieder ein wenig kleinere Brötchen gebacken haben. ;)

    Gut ist auch, dass nun die anderen Super League Vertreter gesehen haben, dass Basel immer noch ein Schweizer Club ist, den man mit einer guten Leistung auch als YB, FCZ oder Sion durchaus schlagen kann.

  35. Stephan Knüppel sagt:

    Klar war der FC Bayern an diesem Abend eine Nummer zu gross, jedoch ist der Klassenunterschied nicht so gross wie es das 7:0 vermuten lässt. Die Bayern standen seit Wochen unter Druck, so waren sie mit Tempo 200 in dieses Spiel gegangen. Unvorstellbar wäre ein scheitern in der CL gegen Basel gewesen. Am Spieltag zuvor haben die Spieler beim 7:1 gegen Hoffenheim gesehen dass Sie immer noch klasse Fussballer sind. 7:1 wie Barcelona gegen Leverkusen, ein Resultat mit Kultcharakter. Und der FC Basel hatte 2-3 Wochen Zeit zum nachdenken, auch sie gingen mit einer unglaublichen Motivation in dieses Spiel, doch die beiden schnellen Tore und das 3:0 vor der Pause liess aus Basler Übermotivation ein Gefühl der Machtlosigkeit werden. Wäre das Spiel in der ersten Hälfte ein wenig für den FC Basel gelaufen, wäre dieses Spiel ein anderes gewesen und der FC Bayern wäre sich seiner Sache nicht so sicher gewesen. Auf diesem Niveau werden Spiele zu Hauptsache im Kopf entschieden gepaart mit Technik und Athleitik. Ich denke in dieser Saison gehört der FC Basel zu den 20 besten Klubmannschaften in Europa.

  36. Auguste sagt:

    hmm…, der schlüsselmoment, der zur klatsche führte, waren die zwei tore kurz vor der halbzeit. da unterlief dem fcb ein grober taktischer schnitzer. den knappen 1 : 0 rückstand hätte man mit allen mann hinten in die halbzeit retten müssen – etwa so, wie sich schwer getroffene boxer hinter beiden fäusten bis zum rundengong über die zeit retten. dann hätte man in der halbzeit mit umstellungen noch reagieren können. so aber war bereits nach 45 minuten alles gelaufen und gegen diese bayern, die diesen befreiungsschlag mit allen mitteln suchten, hatte basel einfach keine chance.

    so kann’s gehen im fussball, wenn eine star-truppe die form der besten tage plötzlich wiederfindet. am dienstag sind die basler definitiv an die falschen geraten.

  37. seppi sagt:

    Wenn ein Marcel Reif sagt, dass der Fussball hierzulande höchstens drittklassig ist oder der Uli Hoeness meint, dass von 10 Begegnungen gegen Bayern, Basel vielleicht einmal gewinnt, wird das von unseren Chauvis als deutsche Arroganz abgetan.
    But it’s the naked truth !

    • Andreas D. Meier sagt:

      Da hat Günther Netzer aber eine andere Meinung, dieser servile Marcel Reif, na ja, ein arroganter Dummschwätzer, mehr nicht! Netzer versteht ja mindestens soviel von Fussball wie Ueli Höness und er kann sogar sogar seine Analysen in gutem Deutsch vortragen, eine Fähigkeit die ich bei Uli Höness vermisse! Die einen haben’s halt im Kopf und andere haben halt nur ein lockeres Mundwerk! Hoeness ist ein Grossmaul, dümmliche und arrogante Reden über Gegner gehören bei ihm zum Geschäft, das ist nicht weiter ernst zu nehmen!

      • Andi Maier sagt:

        Günter Netzer lebt schon sehr lange in der Schweiz und ist deshalb auch höflich wegen seinem Kommentar über den FC basel. Marcel Reif hat völlig Recht, dass der Schweizer Fussball 3-klassig ist und Uli Hoeness hat Recht, wenn er sagt, dass Bayern von 10 Spielen, 9 Spiele gegen Basel gewinnt. Das ist einfach Realität und hat nichts mit Arroganz und Großmaul zu tun. Arroganz ist, wenn sich ein junger Verteidiger Namens Dragovic hinstellt und einen der besten Stürmer der Welt = Mario Gomez als jemanden bezeichnet, der nicht Fussball spielen kann !! Die Quittung hat Dragovic auf dem Platz bekommen…..

        • Andreas D. Meier sagt:

          Ist ja tröstlich wenn eine 3. klassige Mannschaft zwei Erstklassige Teams schlagen kann, Bayern und Manchester.Wie ist das übrigens mit Bayer Leverkusen, sind die nun auch Drittklassig, nach dem 7 : 1 gegen Barcelona, obwohl sie in der Bundesliga spielen und die Bayern geschlagen haben? Wie ist es möglich, dass eine U 17 aus einem drittklassigen Fussballland Weltmeister werden kann und, ganz nebenbei, auch die Deutschen aus dem Turnier geworfen hat? Was Netzer von Uli Hoeess abhebt ist eben seine intelllektuelle Brillianz, das heisst er plappert nicht einfach so daher, sondern er überlegt sich etwas dabei, d.h. er schaltet zuvor sein Hirn ein! Netzer ist ein Profi, d.h. er wäre nie so dumm, sich nur aus Höflichkeit lobend über den Schweizer Fussball zu äussern! Gerade mit seinen Kommentaren im deutschen Fernsehen hat er ja bewiesen dass er niemandem nach dem Mund reden muss, wie dieser Marcel Reif, das hat er nicht nötig! Mit einem Günther Netzer können sie es halt nicht aufnehmen, aber Sie können ja alles brav dem Reif nachplappern!

          • Andi Maier sagt:

            Lesen Sie doch einfach den hervorragenden Bericht von Mämä Sykora !! Der bringt es doch auf den Punkt ! Die Schweiz sollte zufrieden sein. FC Basel unter den besten 16 Teams von Europa , aber es gibt halt wesentlich bessere Teams in Europa !!!!

          • Bernhard C. Koller sagt:

            Bleiben wir bei den Fakten: bei diesem Wettbewerb wird ab dem Achtelfinale eine Hin- und Rückrunde gespielt. Das Ergebnis aus beiden Spielen wird addiert, der mit dem besseren Ergebnis kommt weiter.
            Also: es bringt nichts, dass der FC Basel das Hinspiel 1:0 gewonnen hat. Er hätte sogar 5:0 oder 6:0 gewinnen können und es hätte ihm nichts geholfen.Siehe auch Neapel – Chelsea!
            Genauso wenig bringt es, darüber zu philosophieren, ob jetzt Basel beim Hinspiel gut, sehr gut oder galaktisch gespielt hat und Bayern nur schlecht oder sogar unterirdisch (beim Rückspiel andersrum). Beide haben je ein Spiel gewonnen, aber das Gesamtergebnis spricht für Bayern.
            Übrigens – Uli Hoeness ist kein Grossmaul – alles was er tut und sagt, hat System. Und er hat eine grosse soziale Kompetenz, nur ist das in der Schweiz nicht so bekannt. Aber vielleicht will man es hier einfach gar nicht wissen.

    • Pat sagt:

      Na ja, wenn die Herren auf dem Klo einen abseilen dann stinkt auch das … Vielleicht diese Dummschwätzer auch mal hier und da hinterfragen oder das gesagte in entsprechende Relationen setzen. Wenn Reif meint das der Fussball hierzulande höchstens 3.klassig ist, dann hat er sicherlich nicht unrecht wenn er sich auf Mannschaften wie z,B, Lausane etc. bezieht. Denn wir haben in der Schweiz ein extremes Gefälle in unserer SL. Das gilt aber mitnichten für die SL Topclubs wie z.B. FCB, FCZ oder YB. Und wenn’s heisst dass Bayern einen FCB in 9 von 10 Partien besiegt, na ja. Mehrheitlich ist das sicher nicht ganz falsch, auch wenn ich die Relationen nicht ganz so sehen würde, eher in 7 oder 8 von 10. Die Bayern rufen nicht jeden Tag im BL-Alltag eine solche Spitzenleistung ab wie am Dienstag. Ein Borrussia Mönchengladbach hat Bayern sogar 2 von 2 mal geschlagen in dieser Saison! Und wenn man jetzt den Hoeness und den Reif mal kombiniert, dann kommen da noch mehr Unstimmigkeiten zutage. Denn auch in der BL besteht ein krasser Leistungsabfall zwischcen den Spitzenteams und dem Mittelfeld und den Hinterbänklern. Bayern hat grad zulestzt 7:1 gegen Levekusen gesiegt, wobei sogar das Leverkusener Tor noch ein Bayern-Eigentor war … Ich würd mal allen welche sich über das schwache Niveau der Sl auslassen empfehlen etwas differenzierter zu argumentieren und nicht einfach alles diesen Pausenclowns nachschwätzen. Und dann würd ich vielleicht auch mal empfehlen den einen oder anderen BL match live anzuschauen, und nicht die hochstirilisierten Zusammenfassungen im deutschen Fernsehen zu schauen und aufgrund dessen zu glauben dass alles so super sei in der BL: auch da gibt’s viel geknortze und gekicke, aber mit einer guten Regie lässt sich das um 200% besser darstellen!

      • FCZ-Andy sagt:

        Du hast wohl ein freudscher Versprecher drin. Es war Hoffenheim und nicht Leverkusen, das 7:1 der Bayern, gerade letztens…. ;-)

        • Pat sagt:

          klar, hast natürlich absolut recht, das war Hoffenheim. Ich hab u.a. an Leverkusen gedacht weil mir dazu nur in den Sinn gekommen ist, dass man ja, wenn man die Logik solchen Denkens weiterführt, die BL auch als 3.klassig qualifizieren müsste im vergleich zur Primera Division. Denn schliesslich wurde Leverkusen mit einem 10:2 Gesamtpackage nach Hause geschickt!
          Und noch als zusätzlicher Hinweis für alle die solchen Schwachsinn von Marcel Reif nachplappern: die Schweiz hat aus den letzten Jahren im Nachwuchsbereich einen U17 WM Titel und einen U21 Vize-EM Erfolg zu verzeichnen (was schon mal mehr ist als dass die Deutschen zustande gebracht haben im gleichen Zeitraum). Es haben sich des weiteren diverse Verbände die Nachwuchsarbeit des SFV angeschaut um festzustellen, was sie in ihrer eigenen Nachwuchsarbeit verbessern können. Also ganz so miserabel wie er hier schlecht geredet wird ist der Schweizer Fussball nicht! Es gibt zugegeben Niveauunterschiede zwischen den Spitzenclubs wie FCZ, YB und FCB vs. Clubs mit sehr geringem Budget wie z.B. Lausanne. Aber ein solches Gefälle gibt’s auch in der BL: nicht jeder der 18 Vereine ist ein Bayern. 4-5 international Topklubs, das ist es dann aber auch schon. Der Rest ist auch mittelmass, von Clubs wie z.B. Freiburg oder Nürnberg wollen wir ja nicht sprechen, Aber eben, solche Einsichten über andere Ligen und den heimischen Fussball setzen voraus, dass man sich mit dem Sport beschäftigt und auseinandersetzt. Da genügt’s nicht im Sa. vor der Glotze zu sitzen und im Pantoffelkino Fussball zu konsumieren oder den Blick zu lesen … Wer wissen will wie’s wirklich um den Schweizer Fussball steht, der soll sich in der Juniorenarbeit engagieren

          • Hans Meier sagt:

            Selten so ein unqualifizierten Kommentar gelesen. Gerade die Bundesliga ist so attraktiv weil der Leistungsabfall nicht so extrem ist wie in anderen Ligen. Allein die Verteilung der TV Gelder ist in Deutschland gerechter als in Spanien oder England. Wieso sonst spielte Gladbach letztes Jahr noch um den Abstieg und dieses Jahr um die CL Plätze. Beispiele sind viele vorhanden die Deine komische Theorie belegen. Die Theorie mit der guten Regie ist ebenso lachhaft wie der vergleich der Mannschaften im U Bereich. Die deutsche N11 besteht zu einem Großteil aus Spielern die gerade mal 21 sind. Nicht zu vergessen U17 EM 2009, Dritter U17 WM 2011, U21 EM 2009. Von den Erfolgen der A N11 mal gar nicht zu sprechen. Also bitte keine Vergleiche von Deutschland und der Schweiz was den Fussball angeht! Da besteht ein Unterschied wie Tag und Nacht !

  38. ball sagt:

    wenn ich so penetrante sätze höre wie: wir lassen uns diese CL-kampagne nicht vermiesen – dann ist offensichtlich der jahrhundert-statistik-fussballer der CH am werke.

    und genau diese selbtbeweihräucherung wird sich auf den fc basel negativ auswirken, künftig.

    jeder gegner ist nur so gut wie man es als team selber zulässt. oder meint ihr wirklich die momentaufnahmen von CH-teams in der CL geben aufschluss über die reale qualität der super league teams, inkl. des abgehobenen fcB.

  39. Andy sagt:

    Kein Zweifel, am Dienstag ist wohl alles schief gegangen, was schief gehen konnte. Das eigene Leistungsvermögen konnte für einmal nicht abgerufen werden. Shit happens!
    Der FCB hat aber eine grandiose CL-Saison hingelegt. Trotz der 0:7-Klatsche täten wir alle gut daran, extrem stolz auf diesen Verein zu sein. Zahlreiche einheimische Spieler, viele junge Teammitglieder mit riesigem Potential – trotz dieses Resultats hat der FC Basel in den abgelaufenden Jahren alles richtig gemacht. Wenn andere Vereine einem verdienten Coach – nota bene nachdem man ihm die halbe Mannschaft verscherbelt hat – das Vertrauen entzieht, spricht man beim FCB dem Co-Trainer das Vertrauen aus.
    Nun gilt es, in Bayern-Manier aus dem Geschehenen zu lernen. Kopf hoch und am nächsten Mittwoch Lausanne-Sports mit einem hohen Resultat aus dem “Joggeli” schiessen! Hopp FCBeeeeee!
    In diesem Sinne einen Dank an Mämä für diesen differenziert formulierten Blog.

  40. Roland sagt:

    Lyon ist ned Bayern! Bayern in Normalform gehört nach Barca und Real zu den besten der Welt. Siehe Gruppenphase.
    Was ist den Bayern? Fast die Deutsche Nationalmannschaft verstärkt! Und Deutschland gehört zusammen mit Spanien zu den grossen Favoriten auf den Titel bei der EM.

  41. fred muster sagt:

    Nun ja, diese 7-0 Klatsche ist auf gleicher Höhe wie das 1-0 über Bayern zu setzen. Für mich als FCB – Fan ist es eine totale Demütigung – die Freude über die Quali wird immer überschattet von diesem Debakel..resp. im gleichen Atemzug genannt werden…macht nichts…Life goes on

    FCB-Fan kasch nid wärde, FCB-Fan muss me sy..

    • John sagt:

      der erste ders sieht…trozdem es wahren schöne fussball abende mit euch…gruss ein fcz fan

    • FCZ-Andy sagt:

      Auch vom 1:0 Sieg über die Bayern wird man noch sprechen. Warum einen Erfolg so kleinschreiben? Das war doch ein verdienter Sieg der Basler, dass sahen sogar Bayern Leute so. Wäre es Cupmodus gewesen, wären die Bayern doch auschgeschieden. Ja, ja, ich weiss schon, in der CL gibt es eben ein Hin- und Rückspiel………

  42. Mark sagt:

    Danke Mämä für diesen Beitrag. Er zeugt von grossem Sachverstand und ist Balsam für die verwundete rotblaue Fussballseele. Auch ist es schön zu lesen, dass gestandene nicht-FCB-Fans die grossartige Leistung neidlos respektieren. So soll es sein. In einer Zeit, in der korrupte Antifussballmanager Fussballclubs kaputt machen (Xamax, Servette) sollten wir im internationalen Fussballgeschäft die Clubbrille ablegen, und gemeinsam Schweizer Vertreter unterstützen. Waren wir nicht alle auch ein bisschen Thun-Fan vor ein paar Jahren? Die derzeitige Ausgabe des FCB ist extrem sympathisch und macht viel Freude. Auch YB und der FCZ werden irgendwann wieder Freude bereiten.

    • FCZ-Andy sagt:

      Waren wir, “Thun-Fan” mind. sympathisierten viele Nicht-Thun-Fans mit ihnen. So war es auch dieses Mal mit Basel. Und allen Betonköpfen sei gesagt, das Herz schlägt nur für einen Club, aber dem andern nur das Schlechteste zu wünschen, weil man es selber nicht so weit gebracht hatte, ist völlig unsportlich. Fussball ist kein Krieg, sondern ein Spiel und Sport.

  43. Fidibus sagt:

    Eines der Probleme ist doch, dass in den Ligen der anderen Ländern stets mehrere Weltklassemannschaften spielen. Wenn man in der normalen Liga gewohnt ist gegen die ganz Grossen zu spielen, gibt das auch mehr Erfahrung im Umgang damit. In der Schweizer-Liga gibt es nunmal keine Top-Mannschaften. Von den Top-Teams in der Schweiz sind momentan alle bis auf Basel in der Krise. Sie Vereine aus der Romandie kippen alle nacheinander um, das Tessin ist sowieso nicht vertreten und FCZ, GC und YB kämpfen ebenfalls mehr mit sich, als mit den Anderen. Während jedes Team in Ländern wie Italien, Deutschland, Spanien, England etc. ständig gegen die ganz Grossen spielt. Diese Erfahrung fehlt dem Schweizer Clubfussball zu 100%. Daher ist es auch abgesehen davon, dass unser Land kleiner ist als einzelne Kantone/Grafschaften/Präfekturen/Bundesländer unserer Nachbarn, sehr schwierig für die CH an ein solches Niveau heranzukommen. Der FC Basel beweist seit 10 Jahren, dass auch wir bis zu einem gewissen Grad mithalten können und das ist doch wunderschön. Vielleicht steigert sich das ja mit der Zeit noch. Ich denke jedenfalls nicht, dass München so gut wäre, wenn die Hälfte von Bayern ein eigenes Land würde und regulär nur noch gegen lokalclubs spielen könnte.

  44. Mike Glarner sagt:

    Der FC Basel wird international nicht als ManU-Killer in Erinnerung bleiben, sondern als diese Mannschaft, die eine Rekord-Niederlage einstecken musste. Da können die Basler und ihre Fans alles noch so schön reden. Besonders in Deutschland wird man Basel und insbesondere den Schweizer Fussball noch weniger ernst nehmen als vorher.

    • Mämä Sykora sagt:

      Da wäre ich mir nicht so sicher. Ist das Deportivo der CL-Saison 2003/04 jenes, das 3:8 gegen Monaco verloren hat, oder jenes, das sensationell nach einem 1:4 im Hinspiel die AC Milan ausgeschaltet hat? Gilt die AS Roma nun als Losertruppe, nur weil sie im Viertel(!)finale 2007 gegen Manchester mit 1:7 getaucht ist?
      Was die deutschen Zuschauer, die vom FCB nicht mehr gesehen haben als das Rückspiel in München, vom hiesigen Fussball halten, kann man nicht beeinflussen. Aber zumindest alle Leute, die von grossen Fussballvereinen angestellt sind – von den Profis bis zu den Betreuern – wissen nach dem Aus von Manchester und der Bayern-Niederlage im Hinspiel, dass es auch gegen den FC Basel nicht reicht, 80% der Leistung abzurufen.

    • Andreas D. Meier sagt:

      Das heisst im Klartext, wenn man Ihrer Logik folgen will, dass die Spanier den deutschen Fussball nach dem 7 : 1 und total 10 Gegentoren von Leverkusen, nicht mehr ernst nehmen werden?

    • Hans vom Hübel sagt:

      Das glaube ich nicht, Tim….ähh Mike. ;-)

      Das Positive bleibt immer länger in Erinnerung als das Negative. So funktioniert die menschliche Psyche.

      Der FCB ist mal 1:8 in Sitten untergegangen – und wurde in jener Saison Meister. Der GCZ hat gegen den FCB auch schon 8:1 auf die Kappe bekommen, was dem Renommee des Clubs aber sicherlich weniger geschadet hat, als die peinliche Geschichte um den Hochstapler Eckel vor einigen Jahren.

      Der FCB hat in seiner CL-Saison 2003 auswärts gegen Juve 4:0 auf die Schnauze bekommen, das Rückspiel dann aber mit 2:1 gewonnen. Gegen Barca unterlag man 2008 zuhause gar 0:5, konnte im Gegenzug der Startruppe auswärts ein 1:1 abtrotzen. International hat sich der FC Basel in den vergangenen 10 Jahren einen Namen gemacht. Man kennt uns. Ich durfte im europäischen Ausland mehrfach die positive Erfahrung machen, dass uns viel Respekt entgegen gebracht wird. Gerade auch im Wissen um die finanziellen Kräfteverhältnisse und die diesbezüglich begrenzten Voraussetzungen, die unsere Liga bietet. Um allerdings nachhaltig in den Köpfen der Leute zu bleiben, müssen internationale Auftritte in einer gewissen Regelmässigkeit erfolgen, was auf andere Schweizer Mannschaften wie den FCZ oder YB leider nur begrenzt zutrifft.

  45. Andi Meier sagt:

    Besonders dem Kommentar zum Blick-Artikel kann ich nur zustimmen, gerade Cabral war noch einer der besseren Basler auf dem Platz. Bei diesem Tempo hätte Huggel sicher nicht besser ausgesehen.
    Stocker hat zwar bei seinen bisherigen Einsätzen nach der Verletzung überraschend schnell wieder gezeigt, was er drauf hat, doch hat er erst eine Partie durchgespielt. Bei ihm schon jetzt von einer Formstärke zu sprechen, ist wohl etwas zu früh.

  46. geri sagt:

    Seid stolz, auf das Erreichte! Das schafft ja nicht jede Mannschaft! Persönlich erinnere ich mich daran, als mein Verein gegen den damaligen deutschen Meister Mönchengladbach (das war in den 70er Jahren) im Tivolistadion gewann (ja, wie der FC Basel zu Hause gegen die Bayern gewonnen hat!) und auswärts dann eine 0:6-Niederlage hinnehmen musste. (Soweit mir erinnerlich, war das im Viertelfinale der damaligen Landesmeister oder der Cupsieger; Gladbach scheiterte übrigens erst im Finale an Liverpool)
    Glaubt mir, in einigen Jahren werdet ihr diese Erfolge sicher entsprechend einordnen, es wirft ja nicht jeder ManU aus dem Bewerb, oder? Und dieser Gegner war letztes Jahr Finalist gegen Barca! Vergesst das nicht!
    Liebe Grüsse aus Tirol;-))
    ps: Wir blicken ohnehin, was int. erfolge betrifft, aus Österreich eher zu euch, obwohl diese Saison ja auch nicht schlecht war;-))

  47. rodolfo sagt:

    FCB Hat gegen Byern in Basel gut ausgesehen: hingegen in München haben sie schei……..
    gespielt /Angsthasenfussball/ kein einziger hat gut gespielt, ich glaube dass alle ein Kack in
    den Hosen hatten, dass man gegen Bayern in München verlieren kann das ist ja klar, aber
    man sollte sich nicht abschlachten lassen. Es ist vorbei jetzt muss man nach vorne schauen
    und ich glaube dass es eine Reaktion gibt. Hopp FCB.

  48. Ronnie sagt:

    Ich finde dieser Artikel ist typisch “schweizerisch”! Man darf auf jeden Fall gegen Bayern verlieren und eigentlich ist dies ja auch logisch, denn spielen bei den Bayern doch absolute Weltklassespieler! Nur ist eben wieder mal typisch, dass sich die Fc Basel Spieler vorgängig zum Spiel – vor allem Streller, Dragovic, Xhaka, Shaqiri und auch A. Frei – in diversen Aussagen und Interviews grossspurig zeigten und sich – wie immer vor grossen Spielen – total überschätzten! Hätten diese Spieler nur einen Teil Ihrer Energie für die 90 Minuten beim Rückspiel gegen Bayern eingesetzt oder zumindest gekämpft, dann wäre dieses Spiel für Bayern nicht ganz so einfach gewesen! Man hätte auch mal einen Robben oder Ribery mit einm Foul bremsen können oder ein Xhaka hätte sich wohl eher aufs Rennen und Decken der Bayernspieler konzentrieren sollen, als an lukrative zukünftige Verträge zu denken! Ich fand die Leistung des Fc Basels penibel und tut vor allem auch dem Ansehen des Schweizer Fussballs nicht wirklich gut! Natrülich waren die Leistungen gegen Man United gut und selbstverständlich, war auch das HInspiel gegen Bayern ein Highlight doch hätte da Ribery seine 2 Chancen in den ersten Minuten genutzt, wäre Basel als klarer Verlierer vom Platz gegangen! Was mich stört, ist diese schnelle Schweizer Zufriedenheit der Spieler und vor allem diese immer wieder grossen Töne von Spielern – insbesondere Streller !! – die noch kaum je bewiesen haben, dass Sie nur schon durchschnittlich gut sind! So ist ein Streller in der Bundesliga erbärmlich gescheitert und es ist halt ein Unrterschied, ob man gegen GC oder Bayern spielt! Etwas mehr Respekt im Vorfeld gegenüber dem Gegner und vor allem eine ganz andere Einstellung hätte wohl dafür gesorgt, dass Basel in guter Erinnerung bleibt und in Deutschland nicht als Lachnummer abgestempelt wird!

    • Roland Wehrle sagt:

      Wenn interessiert bitte, was Deutschland über den Schweizer Fussball denkt? Mir sind Spieler lieber die Selbstbewusst sind, als Spieler die sich schon vor den Spiel aufgeben und schon in der Halbzeit nur daran denken, das Trikot von Messi zu bekommen!
      Den das ist wirklich ne Lachnummer!

  49. Side Show sagt:

    Hoch auf dem Berg wird die Luft immer dünner und wenn man zu schnell steigt, wirds einem schwindlig. Glaube dem FC Basel gings in diese CL ähnlich. Grundsätzlich handelt es sich bloss um eine Niederlage, auch wenn um eine deftige.

    Da in Basel neben Shaqiri zum Saisonende noch der eine oder andere seinen Weg ins Ausland finden wird, muss man davon ausgehen, dass auch in den nächsten zwei bis drei Jahren ein solcher Exploit nicht mehr möglich sein wird. Jedoch glaube ich das in der Schweiz, bis auf ein paar Ausnahmen, sehr seriös gearbeitet wird und ich glaube wenn man statt teuren Ausländern (z.B. Bobadilla), gestandene CH-Spieler zurück in die CH lotzten kann (z.B. Frei/Streller) und um sie eine junge hunrige Manschaft aufbaut, habe ich doch Hoffnung. Mein Vorschlag Inler/Dzemaili in ein bis zwei Jahren!

    • zerberus08 sagt:

      Grundsätzlich richtig, aber wurde nicht schon eben dieses Vorgehen kritisiert als man Streller, Huggel und Frei zurückholte und sie als Auslandünwürdige Altherrentruppe abstempelte?

    • Hans vom Hübel sagt:

      Side Show, im Grundsatz hast Du recht, nur die Beispiele sind schlecht gewählt. Frei ist der mit Abstand teuerste Spieler der Liga und Streller dürfte nicht weit dahinter folgen. Selbst für den FCB wird ein solcher Kraftakt wie die Verpflichtung von Frei auf absehbare Zeit eine einmalige Sache bleiben.

      Was für mich als FCB-Fan aber die Erfolge meines Clubs noch um Einiges wertvoller macht, ist die Tatsache, dass wir das alles mit einem aussergewöhnlich hohen Anteil Schweizer Spieler – ja mehr noch – mit Spielern aus der Region zustande bringen. Die Identifikation mit dem FCB war selten so stark wie sie es derzeit ist mit Integrationsfiguren (etwa Streller), die zugleich auch Leistungsträger sind.

      So macht’s doppelt Spass!

  50. Franz sagt:

    Mämä Sykora sagt:
    15. März 2012 um 14:34
    Das gilt bestimmt nicht für alle Fans. Viele Fans sind eben nicht «gegen einen Klub», sondern einfach für den eigenen. Wenn dann ein anderer Klub in einem anderen Wettbewerb mittut, in der der eigenen Klub nicht dabei ist, warum soll er dann diesem anderen Klub alles Schlechte wünschen?

    Herr Sykora, das ist aber doch etwas weltfremd. Können Sie sich vorstellen, dass sich Inter-Fans über Erfolge von Milan freuen? Barça-Fans über Real? Celtic-Fans über die Rangers? Fussball lebt von der Rivalität, es ist nicht einzusehen, warum das im europ. Wettbewerb anders sein soll als im nationalen. Warum soll ein Zürcher applaudieren, wenn die Basler Millionen scheffeln und sich dadurch der Graben noch verbreitert? Das Ziel jedes Schweizer Fussballfans ist eine spannende, einigermassen ausgeglichene Meisterschaft. Hier lebt er seine Leidenschaft aus. Für Patriotismus ist die Nati zuständig.

    • Mämä Sykora sagt:

      Das sind die Menschen wohl unterschiedlich. Warum soll einem Zürcher der FC Bayern näher sein als der FC Basel? Warum jubelt denn ein FCZ-Fan bei einem Sieg der Nati, obwohl dort so viele Basler spielen, die er vielleicht im Liga-Alltag auspfeift? Vielleicht gilt das für Hardcore-Fans nicht, dass sie sich dazu durchringen können, den Ligarivalen zu unterstützen, meine Erfahrung aus sehr vielen öffentlichen TV-Spielübertragungen zeigt aber, dass nahzu alle dann doch den Verein aus dem eigenen Land unterstützen. Ob der nur für einen Sieg noch mehr Millionen bekommt oder nicht, wenn er in der CL spielt, kassiert er ohnehin ab.

      • Pat sagt:

        Na ja, leider schaffen wir’s in der Schweiz ja nicht mal unumwunden hinter der Nati zu stehen. Es gibt immer wieder eine Minderheit welche es toll findet einen Nationalspieler aus einem anderen Club auszupfeiffen. Wie war das nochmals mit Alex Frei? Er ist sicherlich nicht jedermann’s Darling und hat auch hier und dort Fehler begangen, aber er hat jahrelang für die Nati tolle Spiele abgeliefert. Und in dieser Zeit war er hauptsächlich in ausländischen Clubs tätig. Er war auch da schon sehr ehrgeizig und zielgerichtet, Aber alle haben gesagt dass es das braucht wenn man sich im Ausland durchsetzen möchte. Und von dem Zeitpunkt an als er zurück in die Schweiz zum FCB wechselte war das plötzlich alles vorbei, wurde er angefeindet und als egoistisch dargestellt. Mit dem Höhepunkt des Auspfeiffens durch einen Teil des Publikums. Ich verzichte jetzt ganz bewusst auf die Terminology ‘Fan’, weil das keine Fussballfans sind. Dass man einen Nationalspieler kritisiert weil er seine Leistung nicht erbringt, das gibt’s hier und dort. Aber dass man einen Spieler während eines Einsatzes auspfeifft weil er von einem anderen Club ist …. Das trifft man nicht mal in den von Franz erwähnten Ländern an. In Deutschland stehn die Bayern, Dortmund und Schalke Fans hinter der Nationalmannschaft, egal von welchem Verein die Spieler sind. In Spanien das selbe. Wenn die Nationalmannschaft spielt, dann sind es nicht Madrilenen oder Barca’s, dann sind’s Spanier. Wenn dieses Land hier mal zugrunde geht, dann kommt dies nicht von Aussen, Dieses Land geht zu Grunde weil wir uns Gegenseitig das schwarze unter den Fingernägeln nicht gönnen. Lieber untergehen oder andere Unterstützen als zusammenstehen oder sich für den Erfolg der anderen freuen. Es ist geradezu peinlich wie sportlicher Ehrgeiz und Wettstreit ad absurdum geführt wird durch solches Verhalten. Fussball ist ein Wettstreit, ja, aber er soll auf Fairplay basieren. Und jeder soll sich wieder mal zu Gemüte führen, dass es die schönste Nebensächlichkeit ist. Aber es ist nicht die Quintesenz des Lebens für welche wir uns gegenseitig fertig machen sollen. Es gibt wahrlich dringendere Probleme zu lösen im Leben.

        • Mämä Sykora sagt:

          Das Beispiel Spanien ist etwas sehr unglücklich. In Barcelona sind die meisten Leute immer für den Gegner der Spanier. Sie sehen sich als Katalanen, nicht als Spanier an, die sogar ihre Erzfeinde sind.

          • Pat sagt:

            Na ja, ist in vielen Sachen so in Spanien, hast absolut recht. Aber wenn ich mich nicht ganz täusche dann haben beim EM und WM Titel alle Spanier kräftig gefeiert, Sowohl in Madrid wie auch in Barcelona. Da hat keiner einen runtergemacht weil er beim Erzfeind seine Brötchen verdient. Und in der Nationalmannschaft ist von solchen Grabenkämpfen auch nichts zu sehen … Das zeigt doch dass es durchaus möglich ist, und für alle von Vorteil, wenn man über den eigenen Schatten springen und Vorurteile beiseite lassen kann … :-)
            Wenn alle am gleichen Strick ziehen anstatt sich das schwarze unter den Nägeln zu missgönnen, kommt man bedeutend weiter. Das ist auch der Grundgedanke des Fussballs. Nützt nichts wenn ich da 11 hervorragende Einzelkönner habe, nur wer sich als Mannschaft findet kann Berge versetzen. Wie hat schon damals Sepp Herberger gesagt: “Elf Freunde müsst ihr sein”.

      • Franz sagt:

        Aus meiner Sicht hat der Fan drei Kategorien von Gegnern: 1. Den/die Intimfeind/e, dem man nur das Schlechteste wünscht (Beispiele: FCZ/GC, FCZ/FCB, SFC/FCS). 2. Relative Gleichgültigkeit (Thun z.B. stört keinen wirklich). 3. Mitleid (momentan GC, gilt natürlich nicht für FCZ-Hardcores). Die Nati war mir schon immer gleichgültig, da mir die patriotische Veranlagung fehlt.
        Bei den Public Viewings ist der Gruppenzwang stark, niemand will öffentlich zugeben, den Schweizer Vertreter am liebsten verlieren zu sehen. Ein grosser Teil des Publikums richtet sich einfach nach dem Mainstream.

      • Richard N. sagt:

        Mit Mämä’s Logik müsste ich ja als GC-Fan eher mit dem FCZ als zBsp. mit YB sympathisieren, da mir als Stadzürcher der Z viel näher steht. Aus eigener Erfahrung aus England weiss ich, dass ein Arsenal-Anhänger zBsp. nie im Leben ManU die Daumen drücken würde, ganz zu schweigen von einem Stadtrivalen. ManU hatte bis zum FA-Cup Sieg von ManCity in 2011 eine Uhr im Old Trafford, die die Zeit seit dem letzten Titel von City anzeigte. Ein Real-Fan, der im CL-Final auf der Seite von Barca ist?? No way!

    • Natalie sagt:

      Das erlebe ich auch so bei vielen moderaten (und keinesfalls hardcore) Fussballfans. Natürlich kann man nicht alle in einen Topf werfen, aber geradeToprivalitäten wie Zürich / Basel kann man doch nicht einfach wegschieben. Emotionen sind ja nicht rational!
      Zudem kommt es nicht nur darauf an, ob einem jetzt Basel einem näher steht als Bayern. Das Argument von Mämä verstehe ich nicht wirklich. Viele Schweizer sind auch Fans von ausländischen Vereinen wie Barca, Real, ManU oder eben Bayern, weil die einfach oftmals attraktiven Fussball liefern.
      Es gibt Vereine, die eher Sympathieträger sind und andere halt nicht so.

  51. FCZ-Andy sagt:

    Mämä Sykora ist einfach immer sehr sachlich und bringt es auf den Punkt. So auch in diesem Blog, bin ich ganz seiner Meinung!

  52. Mägge sagt:

    Es gab noch eine andere Mannschaft, Bayer Leverkusen, die auch so eine Klatsche gefasst hat. Tja was soll’s……. Trotzdem das Kollektiv, ob Negativ oder Positiv, beim FCB stimmt. Die haben halt einfach auch einmal, ist schliesslich Menschlich, einen Scheisstag eingezogen. Das dies jetzt gewisse ewiggestrige Nörgeler/innen auf den Plan ruft war zu erwarten, aber da stehen wir Basler/innen drüber.

  53. fcb1966 sagt:

    Wie war das am 7.3.2012 als Bayer Leverkusen zuhause 7:1 gegen Barcelona verlor?
    ES war eine Antwort auf die teilweise sehr überheblichen Statements in der CH-Presse, die statt dem “Wunder” des FCB, der bei aller “Klasse” schon zuvor das Glück einige Male sehr beansprucht hatte, die “Schwächen” der Bayern hervorgehoben hatte. Äusserungen wie die von Dragovic, das Gomez halt nicht der grösste Kicker sei, erhielten eine schmerzliche Korrektur.
    Es waren nicht die Bayern die vor Überheblichkeit strotzten, sondern wir.
    Es sind Welten die CH-Klubs von den “Grossen” trennen. Z.B.: wir wechseln in Basel den Rasen nach 4 Jahren einmal aus (wenns wirklich nicht mehr geht), in der Allianzarena wird er viermal im Jahr gewechselt.
    Und der Doppelschlag kurz vor der Pause, sowie das 4:0 kurz nach der HZ-Pause nahmen nicht nur den Zuschauern den Glauben an ein spielen auf Augenhöhe, sondern riss wohl auch die Spieler jä aus ihren Träumen. Die Bayern kümmerte dies wenig. Sie ballererten sich gnadenlos den Frust von der Seele…Tja ;-(….
    Trotzdem lies uns der FC Basel sehr lange schön träumen…welches CH-Team erreichte in den letzten Jahren auch nur annähernd vergleichbares?
    Keines? Aha….

    • Marc Leber sagt:

      fcb1966: Da kann ich nur voll und ganz zustimmen… ich hatte auch das Gefühl, dass die Bayern schon bei der Aufstellung viel fokussierter waren, als unsere Jungs… das hat man denen richtig angesehen…. Und wegen Träumen: Vielleicht schafft man es auch einmal über dem Berg, doch auch etwas mehr Träume zuzulassen, sich zu lösen von der ewigen realen Bescheidenheit… es würde unserem Land wirklich gut anstehen, und wir müssten uns auch gar nicht verstecken.

  54. sydney sagt:

    wir haben verloren – na und. gestern haben ich eine kleine nachricht gelesen, dass die spanischen clubs über EUR 750mio steuerschulden haben und das der staat doch wirklich darüber nachdenkt, diese steuern zu erlassen…. und das bei 30 % jugendarbeitslosigkeit – man ermöglicht also weiterhin die spitzensaläre und lamborghinis der stars auf kosten der jugend… barcelona alleine hat ein defizit (obwohl man in allen wettbewerben gewonnen hat) von EUR 36mio. das ist doch nicht mehr normal und umso mehr bin ich stolz auf meinen verein, dass er cash hat und keine schulden. und das macht eben auch die bayern sympatisch – der verein hat ein festgeldkonto mit EUR 100mio.

  55. E. Schönbächler sagt:

    Was wäre Spott und Häme auf den 0:7 Verlierer ausgegossen worden wenn er YB, FCZ oder Schweizer Nati geheissen hätte. Doch beim grossen FC Basel, der heiligen Kuh des Schweizer Fussballs, verlieren die sonst so kritischen Journalisten ihre Beisshemmung.
    Natürlich spielte Basel eine gute Europacup-Saison. Doch den kläglichen Auftritt in München darf man nicht einfach ausblenden. Eine Profi-Fussballmannschaft darf sich vom Gegner nicht so vorführen lassen! Egal ob man GC, Basel, Leverkusen oder Hoffenheim heisst.

  56. Natalie sagt:

    Warum sollte man das 7:0 vergessen? Gehört zur Kampagne wie alle anderen Resultate auch.
    Die Verhältnisse sind wieder klar. Ich schliesse mich den Kommentaren an, die das etwas “Grossmäulige” im Vorfeld des Spiels kritisieren. Es kam mir fast so vor, als ob Bayern den FCB ernster nimmt als umgekehrt.
    Das 1:0 zu Hause war gegen ein Bayern im Tief. ManU verliert und verliert, die haben auch schon bessere Zeiten gesehen, wie meisten englischen Klubs.
    Zu glauben, man könne es “den Bayern zeigen” und sei nun auf Augenhöhe mit europäischen Topvereinen war doch etwas vermessen. Shit happens, ein 7:0 klingt übel, aber kann’s halt geben, wenn man offensichtlich mental mit der Situation nicht ungehen kann oder schlichtweg halt dem Gegner nichts entgegen zu setzen hat.
    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Die Kampagne ist vorbei und es gibt sicher einiges zu lernen daraus.
    Es gibt nichts zu vermiesen an der Kampagne aber auch nichts schön zu reden. Sie war gut, sie hat Spass gemacht aber sie hat auch klar aufgezeigt, wo die Grenzen sind.
    Und jetzt schon wieder ankündigen, dass man zurück kommen werde und und und…. wie es einzelne FCB Spieler tun, naja. Fussball spielen anstatt irgendwelche Vorankündigungen machen…

  57. Peter Häberli sagt:

    Schön zu sehen wie die Kräfteverhältnisse im Fussball wieder zu Recht gerückt wurden. Was war nicht alles zu lesen über: „Basel ist nicht Hoffenheim“, „Gomez ein Stolperer“, „Basel gehört zu den Top 16 in Europa“, „Frei besser als Messi“, „XS wird Robben verdrängen können“, wer ist der hässlichste Bayern Spieler, etc……
    Doch spätestens im Mai beim Länderspiel werden wieder Größenwahnsinnige Ansprüche seitens der Schweizer folgen. Und dann gibt es wieder eine Klatsche, die Realität kehrt, wir am Dienstag, auch in das letzte Eck in der Schweiz zurück und das Tal der Tränen wird wieder gefüllt. Schön dass sich dieses Spiel jedes Jahr wiederholt und mir ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubert.
    Eins Frage ich mich doch aber immer wieder. Woher kommen denn diese Ansprüche? Wunschdenken, Neid, Komplexe, Realitätsverlust, Arroganz? Kann es mir hier vielleicht jemand erklären…
    P.S. Gut geschriebener Blog

    • Mark M. sagt:

      Der periodisch wiederkehrende Grössenwahn spiegelt im Grund einen Minderwertigkeitskomplex. Wenns gegen die Deutschen geht, glaubt der Schweizer Fussballer nicht an seine eigenen Stärken, respektiv ist nicht in der Lage, sich realistisch einzuschätzen. Deswegen macht man sich durch Grosssprechen Mut.
      Zum Vergleich: Die Schweizer Eishockey-Nati ist von diesem Komplex nicht befallen, weil sie weiss, dass sie ziemlich gut ist, viele Gegner schlagen kann und höher dotiert ist als zB die deutsche Auswahl. Deswegen kämpft sie auch hart, wenn sie mal hinten liegt.
      Die Fussballer hingegen lassen sich den Schneid schnell abkaufen. Man sieht die barocke Einstellung “himmelhoch-jauchzend, zu Tode bestürzt” in der Schweiz recht häufig, und ich habe mir schon überlegt, ob diese Mentalität eine historische Altlast ist, ein keltisches Substrat, weil man in der antiken Geschichte bei gallischen Stämmen auch oft solche Reaktionen gesehen hat. Aber im Prinzip sind diese Überlegungen lächerlich, weil ein Minderwertigkeitskomplex mit professioneller Hilfe überwunden werden kann.

  58. Mark M. sagt:

    Dachte mir schon, dass wir ein solches Wort zum Sonntag zu lesen bekommen. Dieser unerträgliche Hang zum Relativisimus, diese satte Selbstgenügsamkeit ist ein wirkliches Übel in diesem Land und u.a. ein Grund, warum die Schweiz in Mannschaftssportarten nie auf einen wirklich grünen Zweig kommen wird. (Die Kleinheit des Landes taugt jedenfalls nicht als Entschuldigung, wenn man sieht, was etwa Uruguay schon alles im Fussball und diverse ex-jugoslawische Kleinstaaten in allen möglichen Sportarten erreicht haben.)
    ,
    Ja der FC Basel kann stolz auf die früheren Siege in der CL sein. Das bedeutet nun aber nicht, dass er stolz auf das erbärmliche Abschneiden in München sein kann. Zugegeben: die Bayern haben eine Parforceleistung gezeigt, die Tore fielen zu einem für den FCB ungünstigen Zeitpunkt, aber die Kanterniederlage ist in dieser Höhe einer mentalen Schwäche geschuldet. Wenn man nicht den Willen hat dagegenzuhalten, wird man nie einen Blumentopf gewinnen, ausser vielleicht unsere Super Liga. (Die Frage ist einfach, wie aussagekräftig der Schweizer Meistertitel derzeit ist, wo doch diverse Mitbewerber, zB der Zweitplatzierte, keine wirklich funktionierende Offensivabteilung unterhalten).

    Achtungserfolg, mit wehenden Fahnen untergehen, im Antlitz der Niederlage stolz sein auf das in der Vergangenheit Erreichte: Das sind typisch helvetische Phrasen, die als Seelentrösterchen gemeint für den sportlichen Erfolg absolut nicht hilfreich sind. Schonungslose Wahrheitssuche wäre zielführender.

  59. Bruno Martmer sagt:

    Ja, Pat. Eigentlich hast du ja ganz recht. Ich hab mir das Speil in Quito angesehen und musste mir allerlei Sprüche anhören von Deutschen, die eigentlich das ganze Jahr gegen die Bayern sind. Sie standen aber diesmal wie eine Wand hinter den Bayern. Gut, habe natürlich als FCZ Fan auch eine ziemlich grosse Klappe gehabt vor dem Spiel. Dafür sind wir sogar hier berühmt. Ich fand es extrem mutig von Vogel, dass er so offensiv aufgestellt hat. Die wollten mitspielen und sind voll in den Hammer gelaufen. Wer schon mal Fussball gespielt hat, weiss wie sich das anfühlt. Aber ist immer noch besser als ein 2 zu 0. Die Basler können wirklich stolz auf die Leistung in der CL sein. Hut ab.

    • Mark M. sagt:

      Klar ist es mühsam, wenn du auf dem Feld stehst und alles läuft schief und du kämpfst und rennst aber es hilft nichts. Aber dafür hat man in Fussballvereinen einen Trainer und einen Betreuerstab: Um eine Mannschaft vor dem Spiel taktisch einzuweisen, (oder gar zu einem Mentaltrainer zu schicken wie es die Basler vermutlich gebraucht hätten), um die Mannschaft heiss zu machen, um sie richtig aufzustellen, um während des Spiels gegebenenfalls Umstellungen anzuordnen, Auswechslungen vorzunehmen und zur Pause Standpauken zu halten.

      Ich glaube, Heiko Vogel hat schmerzlich zur Kenntnis nehmen müssen, dass er als Trainer noch zu lernen hat, die Bäume nicht in den Himmel wachsen und die Super League (die Bezeichnung ist unglaublich lächerlich) für Benchmarking nur begrenzten Aussagewert hat.

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