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Vom Bösewicht zum Charmeur

Alexander Kühn am Mittwoch den 8. Februar 2012


«Stillos bis zum bitteren Ende: Vogel drohte Köbi Kuhn sogar mit Prügel!» Mit diesen Worten erklärte der «Blick» den langjährigen Captain Johann Vogel nach seinem Rauswurf aus der SFV-Equipe im Frühling 2007 zum Bösewicht Nummer 1 im Schweizer Fussball. Ein Ruf, der Vogel lange nachhing. Das Comeback bei den Grasshoppers hat aus dem einstigen Sündenbock nun aber eine Art Liebling der Presse gemacht. Selbst im «Blick» durfte Vogel grossformatig strahlen und bemerken, er fühle sich wie ein junges Reh.

Im sonntäglichen «Sportpanorama» des Schweizer Fernsehens kriegte sich Moderator Matthias Hüppi derweil vor lauter Wohlwollen kaum mehr ein, als er den 94-fachen Internationalen nach dem mit 0:1 verlorenen Heimspiel gegen den FC Thun zum Studiogespräch empfing. Johann Vogel selbst, der früher eher mit dem Etikett «Stinkstiefel» als mit dem Gütesiegel «Sympathieträger» versehen worden war, zeigte sich – wie so oft in den letzten Woche – von seiner besten Seite.

Er lächelte, gab witzige Antworten, bestach mit treffenden Analysen. Und er überraschte mit einer grossen Portion Ehrlichkeit, als er zugab, wie sehr ihm die Zeit bei den Blackburn Rovers zugesetzt hatte. Damals musste er zweimal täglich trainieren, kam wegen Mobbings aber nur in der Reservemannschaft zum Einsatz. Es scheint, als sei aus Johann Vogel in den zweieinhalb Jahren Wettkampf-Abstinenz ein neuer Mensch geworden. Als hätten sich die Verbissenheit und das Gefühl, dass ihm jeder Böses wolle, in einen lausbubenhaften Charme verwandelt. Vogel, der am 8. März 35 Jahre alt wird, wirkt jünger und gelöster als zu seinen sportlichen Glanzzeiten, in denen er noch für den PSV Eindhoven oder die AC Milan und nicht für die GC-Juniorenntruppe, Ausgabe 2012 spielte. Kurz und gut: Er ist irgendwie richtig sympathisch geworden.

Allein dem Rotwein, von dem er während seines Timeouts als Fussballprofi gerne einmal ein Gläschen getrunken habe, kann Johann Vogels neues Gesicht nicht zuzuschreiben sein. Der Wein wäre dann ein echter Zaubertrank und Vogel kein Genfer, sondern ein Gallier. Dass der aus dem Ruhestand Zurückgekehrte heute so positiv wahrgenommen wird, hat wohl mehr damit zu tun, dass er niemandem mehr etwas beweisen muss, sondern einfach aus Freude am Fussball auf dem Platz steht. Und diese Freude strahlt er eben auch aus.

Vogel kommt bei seinem Comeback zudem entgegen, dass der Sportfan seine Feindbilder irgendwann einmal doch liebgewinnt und sie vermisst, wenn sie nicht mehr da sind. Dies ist im Fussball genauso wie im Tennis. Viele, die den Rackets zertrümmernden und Schiedsrichter beleidigenden John McEnroe einst für seine schlechten Manieren verurteilt haben, sehen sich heute genau wegen dieser Extravaganzen seine Spiele auf der Seniorentour an und entdecken nebenbei positive Seiten, die ihnen vorher gar nicht aufgefallen sind. Selbst den verbissenen Ivan Lendl mochten die Leute, als sich dessen Karriere dem Ende zuneigte.


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33 Kommentare zu „Vom Bösewicht zum Charmeur“

  1. Bumi, schön geschrieben. Der Hopper Fan vom SVE!

  2. Mäsi sagt:

    Ich mochte ihn irgendwie tatsaehlich nie – und mag ihn immer noch nicht all zu sehr.
    Seine Koepersprache find’ ich nun auch nicht all zu positiv – zumindest was im SF-Bericht zu sehen ist.

    Ein Hauptgrund, wieso ich ihn nicht mag, ist jedoch die von SF gezeigte Praemiendiskussion der (glaub) EM in Portugal. In einer gemuetlichen Runde mit Stiel und sonstigen Spielern fielen die ach so sympathischen Worte: “De chas si, dass mier 3 mal guet spieled, aber glich verluered und goend ohni 1 Rappe wieder zrugg i d’Schwiiz?!” Damn! Spiel fuer dein Land, weil du fuer’s Land spielen willst und nicht des Geldes wegen!

    • Markus sagt:

      Mäsi, Fussballer ist ein Beruf, Fussball ist ein Geschäft. Da will man auch etwas Geld sehen, wenn man arbeitet. Aber als Fan dürfen Sie natürlich Idealismus, Patriotismus und so weiter fordern… :-)

      • Mäsi sagt:

        Markus, es geht hier einzig um das Nati-Engagement. Wenn er im Club so verhandelt, verstehe ich das.

        Bin alles andere als ein Patriot, aber ich find’s anderscht pervers, wenn man die Moeglichkeit hat, sich auf internationaler Buehne zu praesentieren – Kosten & Logie sowieso bezahlt, was auch ok ist – und man doch fast nur die Kohle im Kopf hat.

        Aber wenn wir schon von Idealismus sprechen:
        Ideal waere es, wenn jegliche Praemien von Welt-/Europameisterschaften der Foerderung des Landesnachwuchs zugute kommt und ruhig auch die ‘freiwilligen Helfer’ solcher Anlaesse ein wenig entschaedigt werden.

    • David sagt:

      C’est la Suisse: Was ich nicht kenn, das mag ich nicht. Was sind wir doch für ein Land von frustrierten & besserwissenden Nörgler geworden.

      • Mäsi sagt:

        Man kennt diese Leute halt nun einmal aufgrund der Art und Weise, wie sich in den Medien geben. Es ist nur normal, dass man dadurch einen (teils echten, teils verfaelschten) Eindruck dieser ‘oeffentlichen Personen’ erhaelt und in der Folge absolut legitim, jemanden zu moegen oder eben halt nicht. Sollte man dann eine solche Person ‘richtig kennenlernen’, kann man noch immer bei 0 anfangen.
        Und glaub mir, ich ‘mag’ viele Leute, die ich ueber die Medien ‘kenne’.
        (btw: schon umgekehrtes erlebt. Sympathisch in Medien, Vollhonk privat.)

        Viel besorgniserrgender finde ich die Tatsache, dass – wie du eben gerade – zu oft Induktionsschluesse gezogen werden. Sprich, ich kenne eine Person nicht, also mag ich sie nicht. Ergo, ich mag nichts, was ich nicht kenne…
        Mit solchen Gedankengaengen wurden schon Banken in de Ruin getrieben.

        Ooops, ist ja ein Fussball-Blog, sry!

    • Felix sagt:

      Sie haben wohl nicht verstanden dass Profisportler ein Beruf ist. Und vor allem einer, den man nur eine relativ kurze Zeit ausüben kann. Ist es Ihnen egal was Sie in Ihrem Beruf verdienen? Wohl kaum. Vogel hat eine Entwicklung als Mensch hinter sich, die ich für einen Berufssportler für nicht untypisch halte. Während der Karriere ist man derart voll drin, dass anderes ein wenig ins Hintertreffen gerät. Wenn es ruhiger wird, merken das viele und es gleicht sich wieder aus. Ein ambitionierter Profisportler der nicht gerade ein Jahrhundert-Talent ist, muss eine gewisse Verbissenheit, Sturheit und Egoismus innehaben, sonst kann er sein Potential nicht voll ausschöpfen und bleibt nur Mitläufer. Was Vogel jetzt macht, finde ich als GC-Anhänger toll, Respekt. Um Geld geht es sicher kaum, er hat genug verdient und müsste das nicht machen. Auch Sforza hat sich als Mensch sehr vorteilhaft entwickelt.

  3. Nino sagt:

    Ein gereifter Vogel. Fussball ist die schönste Nebensache der Welt, das wurde ihm während seiner Fussballabstinenz erst richtig bewusst und er geniesst nun noch was kommt. Er ist ein Klon von ex Stinkstiefel Sforza, auch Vogel hat alles was einen zukünftigen guten Trainer ausmacht.

    • Arturo sagt:

      Nino hat vollkommen rechdt. Erstens gib den Menschen eine Chance sich zu bessern, zweitens ist die Frage ob die früheren Kollegen und Trainer psychologisch richtig vorgingen im Einzelfall. Wichtig ist nur, dass er mir – als Nichtfussballer – einen humorvollen, tollen Eindruck erweckt. Bravo Vögelchen.

  4. Frank sagt:

    Aber Herr Kühn, nach der tollen Provokation im letzten Blog “Basel muss in Bundesliga” jetzt so ein lascher Beitrag. Wo bleibt den da die Konstanz. Oder halten sie den Ball extra flach nach der turblenten Disskusion. ;)

  5. josé bütler sagt:

    er ist weder ein bösewicht noch ein charmeur. wegen seiner position und seiner art fussball zu spielen, war er immer relativ unauffällig. offensiv ist er sehr wenig in erscheinung getreten. für mich war er ein farbloser spieler ohne profil, klar er ist mit dem psv erfolgreich gewesen, aber in mailand, sevilla und blackburn ging nicht mehr viel. seine körpersprache ist mir zu negativ. ich denke er wird den hoppers nicht viel bringen. naja, jeder hat seine eigene meinung zu vogel.

  6. Geni Meier sagt:

    Vogel ist noch immer nicht unbedingt der Typ, mit dem man ein Bier trinken geht. Wirkt halt etwas verklemmt. Aber nur dank seiner Härte, seines eisernen Willens und dadurch auch trotzigen Art, hat er es als einer der wenigen CH-Spieler geschafft, sich über Jahre in Holland als Leistungsträger durchzusetzen. Auch in der Nati hat er immer sein Bestes gegeben, auch wenn er unbequem war. Dass er ausrastete, als ihm Köbi seinen Rauswurf am Telefon mitteilte ist verständlich. Das mit der Ohrfeige hätte er allerdings besser für sich behalten. Das wurde von der farbigen Presse derart ausgeschlachtet, dass Vogel alle Sympathien verloren hat. Er hat alle Fähigkeiten dazu, dem jungen Team von GC zu Stabilität zu verhelfen. Hopp Johann, hopp GC!

  7. Man ist siuch einig. Vogel ist auf dem Platz unauffällig. Ich denke aber, er hat klug Position gehalten und mit einem ersten Pass viele Ruhe ins Spiel gebracht. Hier bräuchte es m.E. die Meinung wirtklicher Fussballfachleute. Jedenfalls herrscht im defensivbereich der Nati seither immer wieder brandgefährliche Unordnung…

  8. Jakob Tanner sagt:

    Johann Vogel war und ist ein genialer Fussballer. Ich freue mich, ihn bei GC wieder zu sehen. Er wird Ordnung in das Chaos bei GC bringen. Sforza sollte auch wieder das Tenue anziehen. Er könnte bestimmt auch noch mithalten. Auch mit 10-15 Kilo mehr. Und ja, Alain kann auch gerne mitspielen. Bin sicher, die Qualität im Spiel würde nicht abnehmen, und die (Spiel-)Intelligenz nähme sicher zu.

  9. Marcel Meier sagt:

    also mir war er schon immer sympathisch! im gegensatz zu all den tätowierten und weiss nicht wieviele stunden beim frisör verbringenden durchschnittsfussballer war er schon sehr früh familienvater und hat auch neben dem platz verantwortung übernommen. vielleicht hat sich das auch auf seine sprache ausgewirkt? eine wohltuende ausnahme neben all den bubis!
    und wer nicht sieht wie er auf dem platz an der stets richtigen stelle war (mindestens defensiv und im spielaufbau), der weiss auch nicht, was ein raumgreifender steilpass ist…

    • Marcel Meier sagt:

      ps. das sportpanorama hab ich nicht gesehen.

      • Steiner Matthias sagt:

        Ah ja? Verantwortung übernommen? Beim berüchtigten Elfmeterschiessen gegen die Ukraine hat sich der Herr gedrückt, und Andere schiessen lassen, nur um dann im Mannschaftsbus über die “Versager” abzulästern. Fragen sie mal die Nati Spieler, die damals dabei waren, oder noch besser: Fragen Sie ihn selbst. Wenn er Eier hat wird er es zugeben.

        Verantwortung sieht für mich anders aus.

        Und ja, ich mag den Typen immer noch nicht. Und wenn ein Fussballer im gestandenen Mannesalter immer noch das Wort Bubi verdient, dann ist es wohl Herr Vogel.

        • Nino sagt:

          @Steiner Matthias: Wenn ich überzogen bin den Elfmeter zu versenken, dann schiesse ich, habe ich ein ungutes Gefühl, dann ist doch normal, dass ich anderen den Vortritt lasse und die Verantwortung abtrete, dies im Sinne der Mannschaft und um schlimmeres zu vermeiden. Ob Vogel den Elfmeter getreten hat oder nicht spielt doch keine Rolle, jene die geschossen haben sind nur gegen aussen die Deppen. Als Fachmann sollten sie wissen dass Fussball ein Mannschaftssport ist und alle Beteiligten an der Niederlage gegen die Ukraine mit gleichen Anteilen ‘Schuld’ tragen und nicht nur jene welche die Elfmeter verschossen haben. Wenn Sie jemals Fussball gespielt haben werden sie das verstehen!

        • Marcel Meier sagt:

          sorry matthias

          ich wusste nicht, dass sie auch in diesem bus waren und ein insider sind. woher dieser zorn?
          immer schön locker bleiben und zwischendurch mal ausatmen.

          es macht mir einfach spass johann vogel beim fussballsoielen zuzusehen.

          und ja, so toll war glaub der penalty von neuen liebling streller doch auch nicht…

        • Marcel sagt:

          Haben Sie die Anderen gefragt? Aber in der Zeitung darüber ablästern geht dann. Echt schwach.

    • josé bütler sagt:

      den begriff “raumgreifender steilpass” im zusammenhang mit johann vogel in den mund zu nehmen ist fast schön ketzerisch …

  10. Richard N. sagt:

    Offenbar ist es GC, im Gegensatz zum SFV bzw. Köbi Kuhn, gelungen, verdienstvolle Spieler mit Anstand und Respekt zu verabschieden, sodass sie auch emotional mit dem Verein verbunden bleiben. Nur so ist es zu erklären, dass Sforza, Sutter und jetzt Vogel sich für GC engagieren, obwohl sie damit ein Reputationsrisiko eingehen und ihnen sogar aus den eigenen Fanreihen sehr sehr viel Gegenwind entgegenbläst.Wie schon Bligg sang: “Stil, äntwäder mer hätten oder nöd!”

    • Karl Renner sagt:

      Ich glaube weniger Emotion, mehr die Kohle wird’s richten. Wer würde denn einen Sforza, Sutter und Vogel noch engagieren, ausser GC und dem SFernsehen?

      • Richard N sagt:

        Kohle? Wohl kaum beim ewig klammen GC. Sforza ist wahscheinlich der günstigste Trainer der Super League. Nach einer Karriere in Holland, Italien, Spanien und England ist wohl auch Vogel nicht mehr auf die paar Fränkli angewiesen.

      • Marcel sagt:

        Wer die Qualitäten eins Sforza und Vogel nicht kennt, hat keine Ahnung vom Fussball. Was denken Sie denn, war das Geheimnis des starken GC in den 80er und 90er? Verdiente Spieler hat man als Nachwuchscoaches und Scouts eingesetzt. Oder wo denken Sie haben einige namhafte Super League Trainer ihre Sporen abverdient. Auf dem Hardturm Das Konzept, verdiente Spieler in die eigene Organisation zu integrieren hat schon immer Erfolg gebracht und wurde wie die Fussballlehre sowie der Profifussball vom GC als erster Club eingeführt. Es wird auch jetzt wieder zum Erfolg führen.

        • Felix sagt:

          GC hatte immer Stil, finde auch heute noch (obwohl es schwierig ist bei der finanziellen Lage). Habe noch kaum je einen Ex-GC-Spieler schlecht über den Club reden hören und das hat seine Gründe. Warum spricht z.Bsp. ein Murat Yakin (Basler) noch heute in den höchsten Tönen über den Club? Eben. Und dieser Stil schafft eben eine Verbundenheit die nicht einfach nur auf Geld basiert. GC hat die Spieler immer mit Respekt und fair behandelt und auch sehr emotionale Typen wie z.Bsp. Türkylmaz oder Subiatu.v.a. fühlten sich wohl und dankten es mit besten Leistungen. Auch z.Bsp. ein Giovane Elber der später eine grosse Karriere bei Bayern hatte u.v.a. Habe auf jeden Fall Respekt vor Sforza, Vogel und auch Sutter für das was sie nun für den Club tun. Stil und korrektes Verhalten zahlt sich langfristig aus, bin sicher es werden auch für GC wieder bessere Zeiten kommen. Wichtig ist, dass der Club seinen (immer noch vorhandenen) Stil und seine Identität bewahrt. Auch den vielen GC-Hassern sei gesagt: ohne Ihr Feindbild wäre die Liga doch nur noch halb so interessant, viele regen sich ja gerne auf (man kann Emotionen ablassen).

  11. Marcel sagt:

    Vogel war, ist und wird immer ein toller Typ sein. Ähnlich wie Sforza wird er oft einfach falsch verstanden. Der gemeine Schweizer mag weder erfolgreiche, nocht charakterstarke Typen. Sie werden sofort und ohne Nachfrage als arrogant und verwöhnt abgestempelt. In meinen Augen muss nicht Vogel in den Spiegel schauen, sondern viele Schweizer sich hinterfragen, warum sie so verschlossen sind und alles was nicht mainstream ist per see suspekt ist.

  12. Don Camillo sagt:

    Was man zuerst festhalten muss: Vogel war der beste Schweizer Fussballer der letzten beiden Jahrzehnte. Keiner spielte so lange so konstant stark wie er und erzielte auch in der Nationalmannschaft mit seiner Qualität eine derartige Wirkung. auf die Auftritte seiner Mannschaft. Vogel spielte mit dem PSV in den beiden Champions League Halbfinals gegen Milan auf unglaublichem Niveau und war in beiden Spieln klar der beste Mann. Ich kenne keinen Schweizer Spieler, der auf diesem Niveau derartige Auftritte hatte.
    Ich habe Vogel immer als sehr angenehmen Typen wahrgenommen und bin mir sicher, dass auch seine fussballerische Klasse nicht wenig mit seinem Charakter zu tun hat. Eigentlich schade, dass die Anerkennung für ihn nicht grösser war.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Ich würde sogar sagen, er’s der Beste wo je hets gits… ;-p

    • josé bütler sagt:

      was man zuerst festhalten muss: vogel ist einer der meist überschätzten schweizer fussballer der beiden letzten jahrzehnte. klar, er hatte ein gutes stellungsspiel, hatte den riecher fürs spiel, konnte das defensive spiel organisieren … aber ihn als besten ch-fussballer der letzten zwei jahrzehnte zu bezeichnen ist masslos übertrieben. chappi hat über 100 bl-tore erzielt und wurde cl und weltpokal sieger, sforza wurde cl und uefa-cup sieger, frei hat in fr und de auch sehr viele tore erzielt, etc.

  13. Hans vom Hübel sagt:

    Für mich ist er einfach ein Langweiler. Sein Comeback lässt mich einigermassen unberührt. Etwas Gutes hat’s: wir müssen ihn nicht mehr als SF-Experten ertragen.

    Ein paar Pluspunkte hat er immerhin mit seinen Aussagen zum FCB in der CL gesammelt. Hach, wie simpel doch mein Fangemüt ist… :-D

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