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Top 10 der Schweizer Fussballstadien

Fabian Ruch am Mittwoch den 26. Februar 2014

Heute ist ein Freudentag für mich: Es geht nach Sion, am Abend treten dort die Young Boys zum vorgezogenen Spiel der 23. Runde an. Ausflüge ins Wallis sind ja ohnehin immer nett – und im Tourbillon macht Fussballgucken besonders viel Spass. Diese Saison eher nicht wegen der spielerischen Kost, die ziemlich Käse ist – ganz sicher aber wegen des ausgezeichneten Käses im weissweinseligen Raclettezelt hinter der Haupttribüne.

Heute präsentiere ich mein persönliches Ranking der Super-League-Stadien. Es ist ein Stimmungsbarometer, aber auch eine fussballerische, stadiontechnische und kulinarische Reise durchs Fussballland.

10. Lausanne

PONTAISE OLYMPIASTADION, SUPER LEAGUE, NATIONALLIGA A, NLA, LNA, SAISONVORBEREITUNG, VORBEREITUNG, SAISON 2012/13, FC LAUSANNE-SPORT, LSAuf der Pontaise ist es unterkühlt, die Stimmung ist wie auf einem Friedhof, und wegen der Leichtathletikbahn ist man gefühlte 100 Meter vom Spielgeschehen entfernt. Zudem ist die Arena fast leer. Ungenügend ist auch das Essensangebot. Meistens ist es neblig oder schlechtes Wetter, wenn ich in Lausanne bin, aber an schönen Tagen entschädigt wenigstens der Ausblick ein wenig.

9. Zürich bei GC-Heimspielen

FUSSBALL, RUECKSPIEL, CL, CHAMPIONS LEAGUE, UEFA CHAMPIONS LEAGUE, QUALIFIKATION, 3. QUALIFIKATIONSRUNDE, SAISON 2013/14, GC, GCZ, GRASSHOPPER CLUB, GRASSHOPPER CLUB ZUERICH, GRASSHOPPERS, OL, OLYMPIQUE LYONNAIS,Der für GC viel zu grosse Letzigrund ist ein schreckliches Fussballstadion: keine gute Atmosphäre, fast nur leere Sitze, weit weg vom Rasen. Dabei sind Ausflüge in die herrliche Stadt Zürich eigentlich toll. Ich verstehe aber leider jeden, dass er es sich fünfmal überlegt, in diese Arena zu gehen. Dabei spielt GC ja vorne mit und einen guten Fussball.

8. Zürich bei FCZ-Heimspielen

SUPER LEAGUE, NATIONALLIGA A, NLA, LNA, MEISTERSCHAFT, SAISON 2013/14, FC AARAU, FC ZUERICH, FCZ, FC Z,Der für den FCZ zu grosse Letzigrund ist immer noch ein schreckliches Fussballstadion. Immerhin sind beim FCZ ein paar Leute mehr dabei. Die peinliche Stadionposse in Big Zürich aber ist bitter. So ein hübsches Stadion wie in Luzern oder St. Gallen würde den Zuschauerschnitt von Zürich deutlich anheben – und sogar den von GC.

7. Thun

MEISTERSCHAFTSSTART, SUPER LEAGUE, NATIONALLIGA A, NLA, LNA, MEISTERSCHAFT, SAISON 2012/13, FC LAUSANNE-SPORT, LS, FC THUNAuch Thun ist eine wunderbare Stadt. Der See, die Innenstadt und die nahen Berge laden immer zu einem Besuch ein. Die Heimspielstätte des FC heisst seit letzter Woche Stockhorn-Arena, und das passt zum wunderbaren Panorama im Berner Oberland. Leider erscheinen auch in Thun nicht übermässig viele Leute zu den Heimspielen. Aber ich begehe ein in Fussballerkreisen nicht gerne gesehenes Outing: Ich mag ab und zu Fussballspiele auf Kunstrasen! Sie sind schneller und oft spektakulärer.

6. Luzern

NEUES STADION, SWISSPOR, SWISSPORARENA, FUSSBALLSTADION, NEUBAU, BAUARBEITEN, BAU, FC LUZERN,Die Ambiance in Luzern ist nicht mehr so prickelnd wie früher, die Zuschauerzahlen sinken. Aber die Swissporarena ist ein ideales Super-League-Stadion: ideale Lage, nicht zu gross, nicht zu klein, ohne Leichtathletikbahn, teilweise begeisterungsfähiges Publikum.



5. Bern

SCHWEIZ, FUSSBALL, SWISSCOM CUP, HALBFINALE, YB, YOUNG BOYS, YOUNG BOYS BERN, BSC YOUNG BOYS BERN, FCB, FC BASELDas Stade de Suisse ist schön, klar, aber im Winter ist es teilweise recht kalt hier. Zudem ist es einen Tick zu gross geraten für YB, ausser das Team spielt um den Titel (was ja diesen Frühling vielleicht wieder der Fall sein wird).



4. St. Gallen

SCHWEIZER CUP, CUPSPIEL, SAISON 2012/13, ACHTELFINAL, ACHTELFINALS, 1/8 FINAL, FC WIL, BSC YOUNG BOYS,Das Espenmoos wäre in meiner Rangliste noch weiter oben gestanden. Das waren jeweils Festreisen in dieses tolle, traditionsreiche und laute, enge Stadion. Auch die AFG-Arena ist mehr als okay, versprüht aber selbstredend weniger Charme als das Espenmoos. Dennoch: Wenn das Stadion ordentlich gefüllt ist, überzeugt die Atmosphäre. Und: Die sensationellen Bratwüste sind immer noch ausgezeichnet.

3. Basel

FUSSBALL, RUECKSPIEL, CL, CHAMPIONS LEAGUE, UEFA CHAMPIONS LEAGUE, QUALIFIKATION, , PLAY-OFF, SAISON 2013/14, FCB, FC BASEL, PFC LUDOGORETS RAZGRAD,Ich mag moderne Arenen, auch wenn sie hier jetzt nicht die zwei Topplätze belegen. Der beste Neubau steht natürlich in Basel, wo es meistens um viel geht – und wo die Leute fussballbegeistert sind und eine fantastische Stimmung erzeugen können. Wie das Stade de Suisse könnte der St.-Jakob-Park ein bisschen kleiner sein, dann wäre die Ambiance an FCB-Partien in der nationalen Liga noch besser. Einerseits. Andererseits braucht die Schweiz ein anständiges, grosses Fussballstadion. Deshalb ist der St.-Jakob-Park fast perfekt, so wie er ist.

2. Aarau

STADION, FUSSBALL, FUSSBALLSTADION, BRUEGGLIFELD,Das Brügglifeld ist Kult, das wurde in diesem Blog ausreichend diskutiert. Auch ich freue mich, wenn der FC Aarau in der Super League spielt, gerne darf er die nächsten 50 Jahre als «FC Unabsteigbar» gelten – und gerne darf es auch in Aarau zu gewaltigen Verzögerungen bei der Stadionplanung kommen. Denn ich bin (besonders wenn es um Fussball geht) ein romantischer Mensch. Und im Brügglifeld ist es noch, wie es früher war, als ich als Bub mit meinem Vater an die Partien ging. Am Bratwurststand stehen die Männer und diskutieren leidenschaftlich, in der linken Hand ein Bier, in der rechten eine Zigarette. Es ist eng und urchig, mitten im ruhigen Wohnquartier, und nicht so steril und fortschrittlich wie in vielen Multifunktionsarenen. Unschlagbar ist selbstverständlich auch der Aargauer Spiess – auf ihn freue ich mich heute schon.

1. Sion

SUPER LEAGUE, NATIONALLIGA A, NLA, LNA, MEISTERSCHAFT, SAISON 2012/13, FCB, FC BASEL, FCS, FC SION, SITTENWie bereits erwähnt ist allein das feine Raclette eine Reise in den Tourbillon wert. Manchmal nehme ich drei Portionen, manchmal aber auch sieben (vor und nach dem Spiel sowie in der Pause zusammengerechnet). Kulinarischer Einheitsbrei ist anderswo, in Sion werden regionale Spezialitäten gepflegt. Doch während der Arbeit wird kein Alkohol konsumiert, habe ich gelernt, und so beneide ich die Menschen jeweils, die schier literweise Walliser Weissen trinken. Und auch das Stadion passt mir, es ist an guten Tagen heissblütig und laut und hektisch im Tourbillon. Doch die bedauernswerten Sion-Anhänger laufen dem Verein nach den Trauervorstellungen in den letzten Jahren leider in Scharen davon. Hoffentlich treibt es Sions Präsident Christian Constantin mit seinem wilden Trainerrodeo und seiner wirren Personalpolitik nicht so weit, dass sein Club absteigt. Wobei: In der Challenge League wäre immerhin die Schlange am Raclettestand kürzer.

Und welches ist Ihr Lieblingsstadion in der Super League? Mögen Sie lieber moderne Arenen oder ältere Stadien? Und wie beurteilen Sie das kulinarische Angebot in der Liga?

Alle Fotos: Keystone

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41 Kommentare zu “Top 10 der Schweizer Fussballstadien”

  1. Daniel Blattmann sagt:

    Die alte Maladiere in Neuenburg!! Unvergessliche Europacup-Abende mit exellenter Stimmung und top Gastronomieständen. Ich bin seit Jahren nicht mehr an einem Fussballspiel gewesen. Mein Passiv-Sportler-Herz schlägt für Hockey und zwar dem ZSC.

  2. sam oibel sagt:

    Es gibt nur ein wahres FUssbalstadion in der Schweiz und das ist die Schützenwiese in Winterthur! 😉

    • Mike Glarner sagt:

      Da liegen Sie natürlich falsch, Sam (wieso sollten z.B. die AFG-Arena oder der St. Jakob-Park keine “wahren” Fussballstadien sein?). Die Schützenwiese ist aber tatsächlich das einzig wahre Fussballstadion im Kanton Zürich!

    • Alex Forlin sagt:

      Ganz klar die Schützenwiese! Bier- und Sirupkurve gibt es sonst nirgends! Und das kulinarische Angebot erst: Pizza, Döner, Fish n’Chips nebst den üblichen Cervelats und Bratwürsten – welches Super-League-Stadion kann da mithalten?

      • Stefan Beyeler sagt:

        Dann waren Sie noch nie in Basel. Im Joggeli gibt’s auch Pizza, Burger, Döner, Falafel, Chicken Wings, Knobi-Brot etc. Ok, Sirup gibt’s, so viel ich weiss, nicht.

  3. Raffaele sagt:

    Ganz klar: die alte Allmend mit der langen Gegengerade. Dagegen ist die neue Plastikarena mit Schallschluckern im Dach eine herzlose Designstudie, erstellt von arroganten Architekten und Investoren.
    Weiter liebe ich das Brügglifeld. Grandios, wie dort der Fussballfan noch Nostalgie einatmen kann.

  4. Thomas Mueller sagt:

    Ganz klar das alte Wankdorf als YB Fan. Als man während dem Spiel noch im ganzen Stadion rumlatschen konnte. Und sich die Spieler jeweils noch hinter dem Stadion (Tribünenseite)auf der kleinen Rasenfläche warmgelaufen haben. Ohne Zaun und nichts. Unvorstellbar heute sowas.. 🙂

    • Geni Meier sagt:

      ein Stangengeländer umrahmte den Trainingsplatz immerhin….man konnte sich so schön aufstützen und den Spielern und dem Serienmeistertrainer während dem Warmlaufen (!!) ein Autogramm entlocken.

  5. winkeruwe sagt:

    Der FCS Park in Schaffhausen! Top Arena!

    • B. Tertre sagt:

      Hahaha, falls die “FCS-Arena” wirklich noch in diesem Jahrhundert gebaut werden sollte, dann fresse ich einen Besen, versprochen! Egal, die Wurst vom Metzger Peter im Breitestadiönli steht der St.Galler Wurst in nicht nach, und hier gibts sogar Senf dazu, dann noch ein Falkenbier, was willst du mehr? Schaffhausen, s beschte wos git!

  6. Markus Imbach sagt:

    Die Stadionbeurteilung finde ich witzig und auch lustig. Auf der anderen Seite ist mir als Gastfan eben auch wichtig wie die Sicht aufs Spielfeld, die Behandlung am Eingang sowie sanitäre Anlagen (WC) und letztlich der Eintrittspreis sind.
    Stelle ich Preis und Komfort im Monat Februar gegenüber war der Besuch in der AFG-Arena in SG mit CHF 20.– günstig, mit guter Sicht aufs spielfeld, gedeckte Plätze, Schalensitze zum ausruhen in der Halbzeit, keine Probleme bei den Eingängen Der Gegenpool war das Brigglifeld in Aarau, Fr 27.– , ungedeckter Stehplatz im Regen, teilw. auf dem schlammigen Grashügel, WC für Männer am Stadionzaun, dazu unfähige Eingangskontrolle die es nicht fertigbracht dass alle Fans rechtzeitig im Stadion waren, war erst 20 Minuten nach Spielbeginn im Stadion. Da erübrigt sich die Frage nach dem Platz für die Bewertung……. .

    • Reto Braun sagt:

      Kann Ihnen nur zustimmen. Das Brügglifeld ist einfach nur baufällig und alles andere als Kult. Vor 10-15 Jahren standen im ganzen Land für Gästefans nahezu unzumutbare Stadien (die Ausnahme war paradoxerweise Zürich, Basel auswärts im Hardturm war ein absolutes Highlight), jetzt stehen akzeptable Stadien.
      Tut mir leid liebe ” Traditionalisten” ich bin glücklich nicht mehr 120 Minuten im kalten Regen stehen zu müssen, um danach 3 Tage krank zu sein. “Platzspitz-wc`s” in den Stadien vermisse ich auch nicht. Endlich mal was trinken können ohne den halben Match zu verpassen und viele andere Annehmlichkeiten,welche Leute schätzen, die die alten Bruchbuden auch wirklich auch von Innen gesehen haben.
      Vermisse auch das alte Joggeli nicht, das neue ist 10 Mal Stimmungsvoller. Nur die festen Sektoren stören mich in den neuen Arenen, das war das einzige was früher besser war;-)

      • Robin sagt:

        Das Brügglifeld ist auf jeden Fall kult.Gibt es heute noch ein stadion In dem Bäume wachsen?
        Ausserdem wollen wir Aaraufans schon lange ein neues Stadion!

    • JK sagt:

      Genau so ist es, das Brügglifeld mag zwar “urchig” sein, die Infrastrukzur, ind das Personal ist jedoch völlig unzumutbar. Im Gästesektor muss man 15 Minuten anstehen bis man ein Ticket hat, und dann noch 20 Minuten bis man sich durch den Eingang gezwängt hat. Wenn man dann mit 15 Minütiher Verspätung das Spiel geniessen will, steht man auf einem vom Regen zersrörten Grashügel.
      Doch richtig erkannt: Die Bratwurst ist gut.

      • *bitzeligrinst* In praktisch jedem – JEDEM – Stadion in der Schweiz habe ich mindestens 20 Minuten, wenn ich in den offiziellen Gästesektor möchte. In Luzern werde ich erdrückt von der Decke und kann mir nicht einmal ein Bier gönnen. In dieser Enge. In Zürich ist es easyer, aber die Kontrolle ist um einiges aufwändiger, als wenn ich mit meinem Kleinen im Familiensektor den Sieg von Aarau beobachte. Sion ist katastrophal als Gastfan. Das Bier muss durch die Kontrolle. Inkl. Bierhalter (=ich). Jedes Mal. Hmmm… In Lugano… stopp. Ist Challenge League! 😉

  7. Fabio sagt:

    Für die alten Jahrgänge wie ich war der Rankhof in Basel einzigartig. Nicht nur das er das weltweit grösste Fussballfeld hatte, auch die alte Holztribüne hatte es in sich. Die Nusstangen waren auch legendär. Unvergesslch die Derbys zwischen dem FC Nordstern und dem FC Basel aus den Jahren 1978-1982. Sowas fehlt heute. Die Schweizer Nati spielte zwischen 1924 – 1953 vierzehnmal in diesem Stadion. Der Neubau von 1996 sieht zwar schön aus, aber hat nicht mehr den Reiz vergangener Tage. Der alte Landhof mitten im Kleinbasel war auch nicht übel. Zum Teil konnte man dort von den Balkonen der Mietwohnungen die Spiele gratis mitverfolgen.

  8. Est:1896 sagt:

    LETZIGRUND! eusi geburtsstett, eusi heimat und euse Sarg! Züri ghört sit üner 100 Jahr am FCZ

    • Mike sagt:

      Letzigrund = unser Sarg….treffender kann man es nicht schreiben….

    • Raymond Allaman sagt:

      “Eusi Geburtsstett”: Für einen noch nicht ganz Siebenjährigen können sie aber schon gut schreiben, Herr Est. 1896.

  9. Heinz sagt:

    Völlig unnötiger, lächerlicher Beitrag. Sion? Aarau? Wenn für Sie Nostalgie und Raclette essen die Hauptkriterien bei der Bewertung der “10 TOP Stadien der Schweiz” sind und Aspekte wie Eintrittskontrollen, Personenfluss, Simmung, Ambiance, Catering, Preise, Notausgänge, Toiletten etc. etc. völlig ausser Acht gelassen werden, muss ich Ihren Beitrag als lächerlich und unseriös bezeichnen. Zudem sollten Sie den Titel ändern. “Ruchs TOP 10 Erlebnisse in CH Stadien”. Zum Glück gibt es im Schweizer Fussball auch noch Leute mit Zukunftsvisionen und Risikobereitschaftz, ansonten wären wir heute nicht da wo wir stehen. Insbesondere auch betreffend Infrastruktur.

    • christoph sagt:

      Muss man immer alles so ernst nehmen??? Bleiben sie entspannt. Es ist ja jedem klar, dass nach den Kriterien, die sie genannt haben, die neuen Stadien oben auf sind, aber es muss ja nicht immer alles korrekt sein…

      • Lieber Heinz, zum Glück gibt es im Schweizer Fussball noch Menschen, welche die Atmosphäre, die Stimmung und den indirekten Kontakt zu dem Spielgeschehen noch wichtig ist. Und die Farbe, welche das eigene Team trägt. Nach dem Gang zur Toiliette kann man sich überall die Hände waschen. Und wenn man auf VIP steht, nun, dann ist Tennis evtl. die bessere Sportart für Sie. 😉

    • Rudolf Steiner sagt:

      Ruch beschreibt die Stadien aus Sicht eines Journalisten. Wuerde ich in Sion und Aarau gratis beste Plaetze auf der Haupttribuehne erhalten, wuerde ich diese Stadien wohl auch hoeher bewerten. Fuer mich sind diese beiden am Schluss der Rangliste, dicht gefolgt von Lausanne und Zuerich. Fuer solche alten Stadien gebe ich kein Geld mehr aus.

    • Dani Gerber sagt:

      Heinz, andere Meinungen sind nur dann lächerlich, wenn sie so geäussert werden, wie sie das tun. Ich mag die alten Stadien wesentlich lieber, als die neuen Arenen welche irgendwie alle gleich aussehen.

  10. gilbert karlen sagt:

    Das waren noch Zeiten als Bregy, Cina, Brigger die einmalige und nur in Sitten mögliche Fussballatmosphäre schufen. Einheimische Talente wurden ausgebildet, gefördert und gefordert. Ober- und Unterwalliser Fussballspieler und das Publikum zogen an einem Strick. Am Cup waren sich alle Walliser gleich welcher Sprache einig. Es waren unvergessliche Momente. Da kamm CC mit seinem narzistischem Charakter und seinem Darstellungsbedürfniss. Ihm ist es nie um den Fussball gegangen. Er hatte den FC Sion als Marketing-Plattform für sich, seine Hochstaplerbedürfnisse und seine Firma gebraucht. Leider. Am Anfang haben die Fans diese Tatsache noch nicht so realisiert. Jetzt bleiben die Fans fern und viele erstaunlich viele wünschen sich sogar einen Abstieg um die Hypothek CC endlich abschütteln zu können. In der Challange-Leage verliert CC das Interesse weil die Präsentations-Plattform nich gegeben ist. Hoffen wir das Beste und steigen vorerst mal ab um dann wieder an alte Zeiten anzuknüpfen und das momentane “Kunterbunt” abzustossen und Walliser Talente, zu Fördern und zu Fordern.

  11. Troll sagt:

    Ganz klar Aarau und Winterthur . Die modernen Stadien sind vor allem in der Schweiz der Atmosphäre Tod . Da unser Volk alles andere als Schweizer Klub Fussball begeistert ist ( Auslands Fussball schon) kommt nicht einmal beim fc Basel so richtig Stimmung . Und für was geht man ins Stadion ? Wegen der Atmosphäre , Zuhause vor dem tv hat man den besseren Überblick ! Also nieder mit den modernen , charakterlosen spielstätten!! In der Schweiz ist jedes spiel etwa der Atmosphäre in der Allianz Arena gleichzusetzen allerdings nur wen 1860 spielt

  12. Wisser sagt:

    Wenn man alle Brillen ablegt, war das Hardturmstadion schlicht perfekt. Nahe am Spielfeld, die ideale Grösse, hatte noch den richtigen Fussballstadion Groove. Und im Hardturm Hatte GC einen Zuschauerschnitt von weit über der 10’000 er Marke, wo Sie wie heute um den Titel mitspielten. Wer kam auf die hirnrissige Idee dieses Stadion so schnell abzubrechen? Jetzt könnte man es Tip Top renovieren und es wäre wie neu einfach noch mit dem gewissen Charm.
    Hardturmstadion für immer mis Fussball- Diehei.

  13. Michel Zenger sagt:

    Und da hier ja nicht mehr existierende Stadion auch gelten und aufgeführt werden dürfen:

    Les Charmilles…

    …und ja ich bin Servette-Fan
    😉

  14. christoph sagt:

    Für mich als YB-Fan war die Zeit im Neufeld wunderschön… da ich altershalber erst zum Schluss der Wankdorfjahre zu YB gestossen bin…
    Die neuen Stadien haben allgemein den Charme verloren… Sie dienen dem Business, nicht der Romantik.. ist aber auch nachvollziehbar…. Romantik kann man nicht kaufen…

  15. Stephan sagt:

    Wenn wir doch gerade so von den guten alten Stadien reden – war doch das vorübergehende Neufeldstadionzeit von YB eine unvergessliche Zeit bzw. Stadion. Klein, fein, es roch nach gerauchten Joints, YB hatte ein tolles Team und
    machte HAPPY. Auch dank dem altehrwürdigem Stadion.

  16. martinVD sagt:

    Egal um was für Stadion es geht, jeder hat sein Liebling Stadion, so wie ich. De” Kuip” (bade-wanne) in Rotterdam, von Fussball Klub Feyenoord

  17. Roque sagt:

    pfff… so eine Nostalgiker-Rangliste. Ich meine, um Kartoffeln zu ernten ist das Brügglifeld supi und auch das Tourbillon. Aber um Fussball zu spielen… ich weiss nicht.

  18. *hach* ich liebe Sie bzw. Ihren Text. Ins Brügglifäld hat mich mein Papi mit 7 Jahren gebracht – seither ist es meine zweite, manchmal erste Stube! Frau kann sich den Club und das “Stadion” nicht aussuchen, der Club und das Stadion sucht sich die Bewohner. Mich hat es gefunden und ich weine jetzt schon bittere Tränen, wenn wir, wohl oder übel, in das Torfeld Süd umziehen müssen. Den Totomat möchte ich gerne in meinem Garten aufstellen. <3

  19. redford sagt:

    Der FCZ ist für jedes Stadion zu klein!

  20. Johann Baumann sagt:

    Das altehrwuerdige Espenmoos in St. Gallen…. dort ,wo sie den Sittener Cina bei jedem Corner, den er getreten hat, mit dem Sprechchor “Dae Cina haett aes Toupet aa” gefeiert haben 🙂

  21. Heinz sagt:

    Ich hoffe Ihnen ist bei der 0:3 Schlappe der YBler nicht nicht das Raclette im Halse stecken geblieben….

  22. Luca Neuschwander sagt:

    Das Brügglifeld… ernsthaft
    Aber das Espenmoos, das Joggeli, das Hardturm oder das Wankdorf Stadion hatten genau so viel tradition und waren genau so kult. Ich war auch schon in Aarau und, versteh mich jetzt nicht falsch, es erinnerte mich mehr an den Bolzplatz vor unserer Schule, als an ein fussballstadion eines Super Ligisten. Man kann wirklich noch vieles aufbessern, z b die Eingangskontrollen, die Verkaufskassen oder die endlos lange Stehplatz- Gegentribüne. Aber besser als das Letzigrund ist es alle mal. 🙂

  23. Olivia Brunner sagt:

    das alte HARDTURM. wo man auf der flachen Ost-Tribüne nahe stand. Tanzte, hüpfte, sass, sang oder lag je nach Spielverlauf und Spannung.

  24. Manuel sagt:

    Der FC Basel hat mit Abstand den schönsten und modernsten Stadion Neubau, aber das ist wohl auch kein Wunder, als einzige Schweizer Mannschaft die regelmässig international spielt und die letzten Jahre auch recht erfolgreich. Ich würde mir aber wünschen, dass die Schweizer noch mehr Mannschaften hätten die so stark sind wie der FC Basel, damit auch Geld und Stadion Neubauten in andere Fussball Städte kommt.

  25. Mani sagt:

    Ich finde es wirklich klasse, dass Sie sich all diese Mühe machen und die Informationen aufbereitet für uns präsentieren. Weiter so!