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Glücksspiel Kunst

Von Ewa Hess, 6. Juli 2016 6 Kommentare »
Aufschrei der Körper: Francis Bacon und Lucian Freud in den jeweiligen Selbstporträts.

Die Mittelalter-Maler gossen ihre Seele aus, um die Heiligen und die Maria mit den himmlischen Attributen Güte und Barmherzigkeit erstrahlen zu lassen. Die Holländer legten eine religiöse Inbrunst in die Darstellung von üppig gedeckten Tafeln. Die Minimalisten leisteten heroischen Verzicht auf jede Zierde, den Weg der Gesellschaft in eine immaterielle Zukunft bereitend. Bacon und Freud zeigen den modern gequälten Körper, so etwas wie einen Aufschrei der nicht artgerecht gehaltenen Kreatur. Mehr...


#Bebbimegalife

Von Claudia Schmid, 29. Juni 2016 Keine Kommentare »
Bild: Claudia Schmid

Ist es ein schlechtes Zeichen für Zürich? Mehrere dynamische Junggalerien und Galerien wechseln nach Basel. Am Rande der Art Basel gab zu reden, dass Jean-Claude Freymond-Guth die Stadt gewechselt hat. Denn er hat mit seinem intelligenten Programm im Löwenbräu in Zürich wichtige Akzente gesetzt (Private View berichtete hier). Mit seiner ersten Ausstellung in Basel hat er auch sofort den Vogel abgeschossen: Hannah Weinberger, die eine Einzelausstellung in den neuen geheimnisvollen Herzog-&-de-Meuron-Räumen des heimkehrenden «Bebbi» Freymond-Guth hat, bekommt kurz nach der Vernissage den mit 20'000 Franken dotierten Kunstpreis der Schweizer Guggenheim-Stiftung (zum Preis gehört auch ein Finanzierungsbeitrag an eine spätere Ausstellung). Glückwunsch, hier geht es erst mal zum Vernissagenbericht unserer Basler Korrespondentin Claudia Schmid. Mehr...


Fun mit «Hörsoog e Dümüron»

Von Blog-Redaktion, 22. Juni 2016 2 Kommentare »
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Lebende Gemälde, Interaktionen und überwältigende Architektur: Der erste Publikumstag im erweiterten Tate Modern in London. Mehr...


Die Zürcher Ladung

Von Ewa Hess, 15. Juni 2016 1 Kommentar »
Performance Maurizio Cattelan.
Lake Zurich Pavillon of Reflections Bellevue, Er lässt einen Rollstuhl über den Zürichsee gleiten: Ikonografische Assoziationen mit dem über das Wasser schreitenden Jesus drängen sich auf. Im Rollstuhl sitzt die berühmte paralympische Sportlerin Edith Wolf-Hunkeler.
10.06.2016
(Tages-Anzeiger/Urs Jaudas)

Okay, liebe Leserinnen und Leser, Zürich hatte am vergangenen Wochenende seine Stunde (oder zwei). Der Kunsttross war da, bevölkerte kurz die Strassen, füllte Galerien und Museen, trank Bier und Champagner in den Bars, schaukelte auf dem Wasser. Und dann war der Spuk auch schon vorbei, sie zogen alle weiter, man vermutet sie nun in Basel. Und man kann nicht sagen, dass sich die Limmatstadt hat lumpen lassen! Im Gegenteil, meine Herrschaften, da war vielleicht was los: Manifesta, Art Weekend, Gasträume, Parallel Events und und und. Natürlich war Ihre Chronistin auch da und dort, hat am Löwenbräu geschnuppert und auf dem Reflections-Floss geschaukelt. Doch heute fragte ich mich – was blieb eigentlich all den Gästen von unserer Pracht? Und habe mich ein bisschen auf den Social Media umgesehen. Hier folgt also als ein kommentierter Feed: Zurich Art Weekend im Spiegel der Postings. Mehr...


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